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Was ist Gesundheit?
Gesundheit liegt in der Natur des Menschen, und wenn sich der Mensch mit der Natur verbindet, lebt er automatisch gesund, mit oder ohne Handicap, Hauptsache glücklich und zufrieden. Glück ist ein Gesundheitsfaktor, so wie die Grundbedürfnisse, die möglichst gut abgedeckt werden sollten, um ein gesundes Leben zu geniessen. Krankheit entsteht erst dann, wenn man genetisch bedingt, oder durch äussere Einflüsse ein Leben führt, welches nicht ideal verläuft. Aber keine Angst, die moderne Medizin kann vieles retten, was aus dem Lot geraten ist. Gesundheit ist das Fehlen von Krankheit. So lange man trotz Handicap sein Leben positiv gestalten kann, ist man gesund. Ein Philosoph sagte einst, Gesundheit ist das Ausmass an Krankheit, welches es uns noch erlaubt, den wichtigen Beschäftigungen im Leben nachzugehen. Gesundheit bedeutet natürliches Leben, ein umweltfreundlicher Lebensstil, der auf sieben Säulen ruht. Diese Säulen stützen uns von innen und bestehen aus naturbelassener Ernährung, genügend Bewegung, Anspannung und Entspannung, Schlaf, Meditation und Innenweltreinigung, einer intakten Beziehung, Erfolg, Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung. Wir benötigen für ein gesundes Leben einen ausgewogenen Hormonspiegel, vor allem Serotonin und Melatonin, denn das hält uns im Gleichgewicht, stärkt unsere Nerven, schützt uns vor dem vorzeitigen Altern und verschafft uns einen guten Schlaf-Wach- Rhythmus. So rosten wir wenigstens nicht frühzeitig ein. Wir nehmen die Gesundheit im Alltag als selbstverständliches Gut wahr, welches durch nichts erschüttert werden kann, und so leben viele Leute dementsprechend ungesund, weil sie verdrängen, dass sie krank werden können. Zivilisationserkrankungen entwickeln sich langsam, im Laufe eines genussbetonten Lebens, durch permanenten Stress, zu wenig Bewegung und zu ungesundem Essen. Wir bemerken sie oft erst, wenn sie erheblichen Schaden im Körper angerichtet haben. Zwar liefern uns die Medien heute die nötige, transparente Aufklärung, und die moderne Medizin verschafft uns Linderung, aber trotzdem leiden zunehmend mehr Menschen an diversen Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf Beschwerden, Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes. Und plötzlich wird die Gesundheit zu einem begehrten Gut, welches man schützen muss. Unser Immunsystem beschert uns die nötige Gesundheit, und deshalb ist es wichtig, dieses Immunsystem zu stärken. Unser Darm, das sogenannte zweite Gehirn sorgt mit gesunden Darmbakterien dafür, dass unser Körper funktioniert und unser Geist fit bleibt. Heute wissen wir, dass unser Immunsystem teilweise genetisch bedingt funktioniert und an Hand eines gewissen Schemas arbeitet. Die Gene lassen sich ein und ausschalten. Durch einen gesunden Lifestyle schalten sich die guten Gene ein und die schlechten aus. Und wer ungesund lebt, schaltet seine schlechten Gene ein und die guten aus. Gesundheit ist das Leben in der Gemeinschaft, denn unsere Gesundheit wird durch gute Beziehungen, soziale Kontakte, ein funktionierendes gesellschaftliches Umfeld, Freunde, und auch durch eine intakte Partnerschaft gefördert. Wenn man sich einsam fühlt, fällt einem die Decke auf den Kopf. Wer Erfolg im privaten und beruflichen Alltag hat, schüttet Glückshormone aus, welche den Körper stärken. Liebe ist ein Gesundheitsfaktor. Gesundheit ist wichtig für den funktionierenden, leistungsfähigen Alltag. Sieben Dinge sind wichtig für ein intaktes Wohlbefinden: Die gesunde Ernährung, die ausgeprägte Entspannung, die Bewegung, die Seelenreinigung, die liebevolle Partnerschaft, das gehobene Selbstbewusstsein, der kleine bis grössere Erfolg. Bei vielen Menschen sind diese Lebenssäulen die reinsten Baustellen, aber man fühlt sich wesentlich besser, wenn man täglich daran arbeitet. Wichtig ist die regelmässige Gesundheitsvorsorge, denn die erspart uns so manch unnötige Therapie. Wer sich gesund fühlt, ist in der Regel auch gesünder, und so ist die Gesundheit ein individuelles Wohlgefühl, welches mit einem Handicap nichts zu tun hat, denn man kann mit und ohne Handicap gesund sein. Wie wichtig ist die Gesundheitsvorsorge?Prävention hilft, zwar nicht in jedem Fall, aber auf alle Fälle in vielen Fällen. Wie oft sollten Sie zur Vorsorgeuntersuchung gehen? Nicht jeder Abstrich lässt uns Krebs erkennen, aber jede Untersuchung kann eine frühzeitige Erkennung sein und eine lange Therapie verhindern, und daher sollten wir jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Der Hypochonder liest ohnehin jedes Gesundheitsmagazin, welches ihm in die zitternden Hände fällt, und der Gesundheitsapostel predigt in seinen Seminaren und Trainings alles, was er informativ aufschnappt. Die Gesundheitsvorsorge ist in vielen Ländern ein Angebot, welches von den Gesundheitskassen getragen wird, um rechtzeitig mögliche Erkrankungen zu erkennen, damit aufwendige Therapien und lange Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Allgemein ist eine gute Gesundheitsvorsorge ein Muss für jeden Menschen, denn jeder sollte auf seinen Körper achten, und er sollte durch einen gesunden Lebensstil Krankheiten möglichst vermeiden. Zur Vorsorge gehören regelmässige Gesundenuntersuchungen, Checks beim Arzt, das Vermeiden von Genussmitteln wie Zucker und Süsswaren, Alkohol und Zigaretten, das Vermeiden von Übergewicht, tägliche Bewegung und Sport, eine gesunde Ernährung, ein gutes soziales Umfeld, möglichst viel Struktur im Alltag, und die aktive Teilnahme am Leben. Studien zeigen immer wieder das gleiche Schema: Menschen, die sich einigeln, wenig bewegen, übergewichtig sind und ihr soziales Umfeld meiden, sind kränker als aktive Menschen, die Struktur im Alltag haben. Vorbeugen ist besser als Therapieren, denn jede zu spät erkannte Krankheit muss intensiver und langwieriger behandelt werden. Hinterherjammern und das Leben um jeden Preis verlängern ist auch schlechter als jede Gesundheitsvorsorge. Weil dies so ist, laufen wir regelmässig zum Arzt, lassen uns die neuesten Medikamente aus reinster Vorsichtsmassnahme verschreiben und erkranken manchmal an den Nebenwirkungen. Selbst bei Göttern in Weiss sollte der mündige Patient darauf achten, was er vorbeugend einnimmt. Bei einem Gesundheitscheck sollten Sie zusätzlich zu Ihren Blutwerten das Cholesterin messen lassen, die Schilddrüsenwerte prüfen, den Elektrolyte Haushalt prüfen, das Vitamin D messen lassen, denn dieses Vitamin ist wichtig für zahlreiche Funktionen in unserem Körper. Vitamin D regelt beispielsweise die Fettverbrennung, und dies ist für ein geordnetes Gewichtsmanagement wichtig. Lassen Sie auch Ihren Hormonhaushalt überprüfen, besonders das Melatonin, denn zu wenig davon führt zu Schlafstörungen, was wiederum dick macht. Das jährliche Gesundheitsvorsorgeprogramm hilft also auch beim Abnehmen, ganz ohne Nulldiät. Eine umfassende und regelmässige Gesundheitsvorsorge kann unser Leben verlängern, vorausgesetzt, man lebt auch umfassend gesund. Nicht alle Menschen denken jedoch so. Immerhin, wir können uns gehenlassen, uns ernähren, wie die alten Rittersleute, denn der Arzt schaut uns ja ohnehin immer wieder an. Ich bin immer noch der Meinung, dass die meisten Krankheiten durch ungute Lebensumstände, durch unsachgemässenn Gebrauch von Nahrung und Genussmitteln und durch die bewegungslose Faulheit der Leute entstehen. Ein durch und durch kerngesunder Mensch kann jahrelang zum Arzt laufen und sein intaktes Gesundheitszeugnis abholen, er wird dadurch auch nicht gesünder. Ein chronisch Kranker kann regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, solange er nicht gesünder lebt, wird auch er nicht gesünder. Bitte, die Gesundheitsvorsorge ist wichtig, solange man sie nicht in Form von unzähligen Darmspiegelungen und Gehirnröntgenbildern übertreibt. Einige Vorsorgeuntersuchungen sind nämlich umstritten. So ist nicht ganz geklärt, ob die Vorsorgeuntersuchung für Gebärmutterhalskrebs zusammen mit der Impfung, die Grippeimpfung für alle, die Mammographie für Jugendliche und einige weitere Präventionen hilfreich sind, oder mehr Schaden anrichten. Röntgenstrahlen schaden ja auch, und zwar bei jeder Vorsorgeuntersuchung. Umstrittene und wichtige VorsorgeuntersuchungenDie Krankenkassen unterstützen das Modell der Prävention, die Schutzmassnahme der Gesundheitsvorsorge. Einige Untersuchungen können Leben retten, beispielsweise ein simpler Bluttest, der bereits über vieles im Körper Aufschluss gibt. Schwangere müssen zu den Vorsorgeuntersuchungen, und für Kleinkinder sind sie wichtig, um ein geordnetes Wachstum zu ermöglichen, denn das Kind kann noch nicht selbst auf sich aufpassen. Für ältere Menschen ist die Gesundheitsvorsorge besonders wichtig, denn der alternde Körper ist schwächer und kann sich nicht mehr blitzschnell gegen Viren, Bakterien und schleichende Erkrankungen wehren. Ob jede Impfung sein muss, bezweifle ich allerdings, denn die Pharmakonzerne profitieren davon. Impfungen haben Nebenwirkungen, das sollte man auch bedenken, wenn man sich an die schützende Nadel hängt und sich gegen alles ein wenig stechen lässt. Einst sah ich ein Interview mit einem Arzt, der sagte, die gesamte Gentechnik, genmanipulierte Nahrung, fast alle Impfungen und viele der Vorsorgeuntersuchungen machen mehr krank als gesund. Es ist die Pharmaindustrie, welche an uns Geld verdient, und zwar nicht am gesunden, sondern am kranken Menschen. Ich bin grösstenteils ein Befürworter der Gesundheitsvorsorge, denn als ich meine Zähne sanieren musste, wünschte ich mir, früher zum Zahnarzt gegangen zu sein. Ich habe eine allgemeine Ärztephobie, unter anderem eine Zahnarzt Phobie, gefolgt von einer Augenarzt Panik. Mir sind die Halbgötter in weiss am liebsten, wenn mir nichts fehlt. Und diesen gesunden Zustand lasse ich regelmässig überprüfen. Manche Ärzte sind jedoch Gegner dieses Modells, denn sie sagen, wer ständig zum Arzt läuft, der läuft Gefahr, schneller krank zu werden. Sie sagen auch, dass viele Vorsorgeuntersuchungen den Patienten nur unnötig aus der Ruhe bringen. Es gibt sogar Ärzte, die behaupten, dass man mit und ohne Gesundheitscheck krank wird, da uns Stress und ein ungesunder Lebensstil kaputt machen, wobei Stress auch bei der Vorsorgeuntersuchung entstehen kann. Ja wollen die kein Geld verdienen? Was geschieht bei der Gesundheitsvorsorge?Bei der Vorsorgeuntersuchung wird Blut abgenommen, welches Aufschluss über die Blutgerinnung, den Blutzuckerspiegel, die Entzündungswerte, das Cholesterin, die Schilddrüse, über eventuelle Krankheiten und Tumoren, über die Nierenwerte, die Leberwerte und weiteres gibt. Eine Untersuchung der Lunge, des Herzens, das Abtasten der Schilddrüse, der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten, eine Harnprobe, gegebenenfalls eine Stuhlprobe, all dies ist wichtig bei der Vorsorgeuntersuchung. Spezielle Untersuchungen beim Gynäkologen, beim Urologen, beim Internisten, beim Augenarzt, beim Zahnarzt, beim Hautarzt geben weitere Aufschlüsse über den Gesundheitszustand eines Patienten. Allergietests, Magen- und Darmuntersuchung, Ultraschalluntersuchung, Röntgenbilder und gegebenenfalls bildgebende Untersuchungen wie die Computertomographie können genauso wichtig sein. Mir ist eine regelmässige Blutuntersuchung besonders wichtig, denn hier lasse ich mir meine Vitaminwerte bestimmen. Wie gehen wir mit der Gesundheitsvorsorge um?In unserer Gesellschaft spielt die Gesundheit eine grosse Rolle, wobei sich dies im Alter mehr manifestiert als in der Jugend. Gesundheitsprogramme haben gezeigt, dass Vorsorgeuntersuchungen eher von älteren Personen wahrgenommen werden, und hier wiederum mehr von Frauen. Vernachlässigen die Männer ihre Gesundheit? Studien haben gezeigt, dass Männer anders mit ihrem Körper umgehen, sich erst darum kümmern, wenn erste Beschwerden auftreten und sich erst spät zur Gesundheitsvorsorge durchringen. Die Gesundheitsvorsorge ist auch ein sozialer Aspekt, denn nur mit zunehmenden finanziellen Mitteln kann man sich mehr Lebensqualität und Wohlbefinden leisten, kann man Krankheiten mit Alternativtherapien und besseren Medikamenten bekämpfen. Zwar bezahlen die gängigen Krankenkassen wichtige Vorsorgeuntersuchungen, aber längst nicht alle, denn der Katalog für individuelle Gesundheitsleistungen wird immer dicker, während die Kassen immer weniger bezahlen. Eines Tages wird sich nur noch der Reiche ein gesundes Leben leisten können. Deshalb sollten wir bereits in jungen Jahren darauf achten, wie wir mit unserem Körper umgehen. Wir sollten auf alles verzichten, was uns krank machen könnte, soweit es eben möglich ist. Alkohol, Nikotin, Fastfood, zu viel Fett und Zucker,, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, zu viel Technik und Chemie, Plastik, Umweltgifte, Handystrahlen, Medikamentenmissbrauch, unnötiges Anti-Aging mit noch unnötigeren kosmetischen Eingriffen, all dies kann unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Das Gesundheitstraining für die VorsorgeWas bietet ein gutes Gesundheitstraining? Man muss damit umgehen können, denn nicht jeder Mensch kann seine Gesundheit trainieren. Viele Leute leben einfach so drauflos, kümmern sich nicht um ihren Körper, hören nicht auf ihn, verwöhnen ihn mit Genussmitteln und schwören, ohnehin gesund zu leben. Sie bemerken nicht, wie ungesund sie sich im Alltag bewegen. Für diese Menschen ist ein Gesundheitstraining entweder ein riesengrosser Aha-Effekt, bei welchem sie aufwachen, oder es führt dazu, dass sie sich agen, das Training würde nur all das wiederspiegeln, was man ohnehin bereits weiss. Ein gutes Training vermittelt nicht nur Wissen, sondern es dient auch dazu, das Wissen im Alltag anzuwenden. Wenn man sich dabei ertappt, alles bereits zu wissen und trotzdem die Dinge nicht einzuhalten und anzuwenden, dann hat das gesamte Wissen keinerlei Wert, denn es versickert im Nirvana der grauen Gehirnmasse und wird nie wieder gesehen. Und was leistet ein guter Gesundheitstrainer? Er geht auf den einzelnen, individuellen Kursteilnehmer ein, spricht mit ihm persönlich, erkennt seine Stärken und seine Schwächen, und er trainiert mit ihm. So sollte man auch nicht ein Training buchen, welches mehr als 8 bis 10 Teilnehmer hat. Die Massenseminare sind eher öffentliche Massenveranstaltungen, oder sie dienen lediglich als Geldquelle, damit man das Eintrittsgeld in Empfang nimmt und über ein Thema referiert. Ein guter Gesundheitstrainer kennt seine Teilnehmer beim Namen, spricht sie namentlich an, wenn er mit ihnen diskutiert, und er schaut sie auch persönlich an. Das Nennen des Namens und der persönliche Blickkontakt haben mentale Wirkungen, die wir unbewusst wahrnehmen. Wenn wir persönlich angesprochen werden, fühlen wir uns angesprochen, integriert und wahrgenommen, sodass wir das Wissen, das Gelernte besser in uns aufnehmen und es uns leichter merken können. Wenn Sie lieber Besucher Ihre Gesundheit trainieren, so beobachten Sie sich einmal bewusst im Alltag. Rauchen Sie? Trinken Sie Alkohol? Essen Sie Süssigkeiten? Bitte verzichten Sie bewusst darauf, oder reduzieren Sie Ihren Genusskonsum, wenn Sie gesund bleiben möchten. Beobachten Sie einmal Ihren Schlaf ganz genau. Wann gehen Sie ins Bett? Schauen Sie davor fern, oder lesen Sie die Nachrichten, womöglich am Tablet oder am Handy? Gehen Sie vor Mitternacht zu Bett, täglich zur selben Zeit, und verzichten Sie bitte auf TV, Nachrichten, Smartphone und Tablet. Sie werden besser schlafen. Und verzichten Sie auf Kohlenhydrate und Zucker am Abend, dann schlafen Sie gesund. Beobachten Sie einmal Ihre Bewegungsgewohnheiten. Sitzen und liegen Sie viel? Traiben Sie täglich Sport? Versuchen Sie jetzt täglich eine halbe Stunde Bewegung in Ihren Alltag einzubauen, spazierengehen, radfahren, schwimmen, wandern, laufen, joggen, am Heimtrainer strampeln. Sie werden nach 3 Wochen bemerken, wenn Sie diese Dinge einhalten und durchhalten, fühlen Sie sich besser. Die sieben Säulen der GesundheitViele Naturheilpraktiker und Gesundheitsapostel, aber auch Mediziner teilen unsere Gesundheit in sieben Säulen ein, auf welchen das gesunde Leben ruht. Und so stützen wir unseren Alltag auf die folgenden Säulen: Ernährung und Nahrungsergänzung, Bewegung und Fitness, Entspannung und Schlaf, Lieb und Partnerschaft, Erfolg und Geld, Selbstbewusstsein und Achtsamkeit, Innenweltreinigung und Meditation. Diese Gesundheitssäulen sollen uns helfen, ein harmonisches, glückliches, rundum zufriedenes Leben zu führen. Gerät eine oder mehrere dieser Säulen aus dem Lot, sind wir zunehmend unrund, fühlen uns krank, in Mitleidenschaft gezogen, treffen vermehrt falsche Entscheidungen, sind unzufrieden, manchmal auch einsam, und so ist es besser, jede einzelne Säule so gut es geht zu pflegen. Wer sich ungesund ernährt wird dick und träge. Wer keinen Sport treibt, wird steif und faul. Wer sich nie entspannt, kann eines nachts nicht mehr gut schlafen. Wer keine Liebe gibt, kann keine empfangen, und so scheitert die beste Partnerschaft am eigenen Egoismus, weil man sich den Partner zurechtbiegt und ihn nicht so akzeptiert, wie er ist. Wer kein Selbstbewusstsein hat, lebt das Leben der anderen Leute, denn er lässt sich alles aufdiktieren und lebt permanent in Angst. Wer keinen Erfolg vorweisen kann, wird immer unglücklicher, weil er sich zunehmend als wertlos einstuft. Und wer seine Innenwelt nicht reinigt, ständig jammert, urteilt und pessimistisch denkt, sieht eines Tages nichts mehr Positives auf der Welt. Erste Säule - Die richtige ErnährungMit gesunder Ernährung lebt man besser. Der gestresste Manager muss dies vielleicht noch lernen, wenn er morgens seinen schwarzen Kaffee im Stehen trinkt, damit er wach wird, mittags im Fast-Food Restaurant schnell diniert, um Zeit zu sparen, und abends müde vor dem Fernseher einschläft. Wir bewegen uns oftmals zu wenig, ernähren uns falsch und wundern uns, warum der Zuckerspiegel plötzlich nicht mehr in Ordnung ist. Studien haben ergeben, dass mangelnde Bewegung, Stress und eine ungesunde Ernährung den Blutzuckerspiegel erhöhen und zu Durchblutungsstörungen führen. Eine gesunde Ernährung besteht aus Gemüse, ein wenig Obst, gesunden pflanzlichen Fetten, wenig bis kaum Fleisch, viel Wasser, Vollkornprodukten, kaum Zucker und aus wenigen Kohlenhydraten. Veganer, Vegetarier, Menschen, die Slow-Food bevorzugen, und Leute, welche nahezu die ganze Nahrung selbst im eigenen Biotop anbauen, leben durchschnittlich gesünder. Fertiggerichte können uns schaden, natürliche, unverarbeitete Lebensmittel helfen uns. Wenn Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten bewusst überprüfen, misten Sie den Kühlschrank aus, schneiden das Gemüse selber und beginnen täglich zu kochen, anstatt auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Die Zeit, die wir vor dem Fernseher verbringen, können wir anders nutzen. So können wir nicht mehr behaupten, wir hätten keine Zeit für gesunde Ernährung. Zweite Säule - Die richtige BewegungSport, ein regelmässiges Fitnesstraining und die tägliche Bewegung tragen zur Gesundheit bei. Beobachten Sie einmal für eine Woche Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Nehmen Sie den Lift, das Auto und den weichen Sessel, während sie Ihren Burger mit Pommes hinunterschlingen, oder gehen Sie zu Fuss, fahren mit dem Fahrrad und meiden Tätigkeiten im Sitzen? Zu viel Sitzen schadet uns, nur essen sollten wir im sitzenden Zustand, damit wir uns beim Kauen Zeit lassen. Ich baue seit einiger Zeit mehr Bewegung in meinen Alltag ein. Ich sitze auf dem Heimtrainer, während ich fern sehe, ich gehe viel zu Fuss, habe das romantische Spazierengehen für mich entdeckt, und ich mache täglich ein ausgiebiges Sportprogramm. Wer harte Büroarbeit am Schreibtisch erledigt, braucht nach jeweils einer Stunde einen bewegungsintensiven Ausgleich. Ich habe mir hierfür einen Crosstrainer ins Büro gestellt, auf dem ich Beine und Arme trainiere. Dritte Säule - Die InnenweltreinigungUnsere Gedanken beeinflussen in gewisser Weise unsere Gesundheit, da sich jeder Gedanke im Gehirn manifestiert und dadurch chemische Prozesse, die Ausschüttung von Glückshormonen oder Stresshormonen, in Gang kommen. Als ich mir vorstellte, mir ein erotisches Weihnachtsfrau-Outfit zu kaufen und damit bei meiner Schwiegermutter in Spee anzutanzen, musste ich zwar lachen, aber gleichzeitig war mir nicht wohl ums Herz, denn so viel Sexappeal verträgt nicht jeder. Gedankenhygiene oder Innenweltreinigung ist zwar eine lobenswerte Sache, aber man sollte es damit nicht übertreiben, da man nach einer Weile fix und fertig vom Denken ist. Wer permanent gewillt ist, positiv und ethisch hochwertig zu denken, muss viel Energie aufwenden, um schmutzige, negativ behaftete Gedanken zu verdrängen. Vom Denken bis zur Handlung ist es ein weiter Schritt, und ich glaube, die Handlungen sind eher ausschlaggebend für ein gesundes Leben, da man einen Gedanken wie ein Blatt im Wind wenden kann. Allerdings ist ein vorwiegend optimistisches Denken vorteilhaft, da es zu positiven Handlungen führt. Vierte Säule - Entspannung und SchlafAusreichend Schlaf und Entspannung sorgen für ein gesundes Leben. Wer nachts über sein Leben grübelt, kann nicht einschlafen, entwickelt Schlafstörungen und neigt zu chronischen Krankheiten. Schlafmangel ist Stress und macht sich im Körper bemerkbar, wobei Reizbarkeit, Depressionen und Agressivität nur die Spitze des Eisberges darstellen. Um besser einzuschlafen und zu entspannen, verzichte ich seit einiger Zeit auf die negativen Spätnachrichten und gönne mir stattdessen meditative Musik, Mentaltrainings und entspannende Gedanken vor dem Einschlafen. Seither schlafe ich besser und vor allem durch, denn das Aufwachen in der Nacht macht uns alt und krank. Ich verzichte auf Süssigkeiten vor dem zu Bett gehen, damit der Zucker nachts nicht in mir arbeitet und mich wach hält. Ich schlafe mit genügend Sauerstoff, denn stickige Raumluft kann den Schlaf beeinträchtigen Fünfte Säule - Liebe und PartnerschaftLiebe zu sich selbst und zu den Mitmenschen, eine glückliche Beziehung und liebevolle Worte und Taten sind ein Gesundheitsfaktor. Wer seinen Partner ständig kritisiert, tut sich und auch ihm nichts Gutes. Wer seinen Partner mit all seinen Macken bewundert, lebt vorwiegend in einer glücklichen Partnerschaft. Ich habe angefangen, auch jene Menschen reizend zu finden, die mich bis aufs Blut reizen, denn ich bewundere ihre Hartnäckigkeit. Ich habe angefangen, mich selbst zu lieben, meine Erfolge zu loben und gut über mich zu denken. Seither begegnen mir kaum noch Menschen, die mich stören. Sechste Säule - Ein gesundes SelbstbewusstseinEin gutes Selbstbewusstsein stärkt unsere Gesundheit. Selbstwertgefühl bekommt man von aussen, aber man muss es in erster Linie innerlich erschaffen, sonst fällt man bei der ersten Kritik um. Selbstbewusste Menschen müssen sich nicht laufend darstellen und bewundern lassen, sie wissen, dass sie ein Teil des Lebens sind. Ich habe begonnen, aufrecht zu gehen, den Leuten beim Gespräch in die Augen zu schauen, meine Macken und Makel zu lieben, meinen Körper zu akzeptieren, denn ich denke mir, das Leben rund um mich herum lässt mich täglich neu leben. Kritik prüfe ich auf ihre Tauglichkeit, bevor ich etwas ändere. Negative Menschen lasse ich nicht in mein näheres Leben herein, dann kann ich besser mit ihnen umgehen. Ich habe bemerkt, im Gehirn ändern sich Gedankenmuster, wenn man sich vollkommen akzeptiert. Siebte Säule - Erfolg und GelingenErfolg ist ein Gesundheitsfaktor. Erfolgreiche Menschen sind in der Regel stabiler und strahlen ein positives Erscheinungsbild aus. Erfolg muss aber wachsen, aus guten Gedanken heraus gedeihen und wie eine Blume gepflegt werden. Als ich eine schwierige Lebensphase durchlitt, bemerkte ich, wie sich mein Gedankenbild veränderte. Ich wurde ängstlich, überfürsorglich und gehemmt. Dies tat meinem Erfolg nicht sonderlich gut, denn ich dachte plötzlich, ich würde nichts mehr schaffen. Als ich meine erfolgshemmenden Gedanken bemerkte, kaufte ich mir ein Mentaltraining mit positiven Affirmationen. Nach drei Wochen änderte sich mein Leben langsam wieder, und auch körperlich fühlte ich mich besser, als sich der Erfolg wieder bemerkbar machte. So achten Sie auf Ihre Gesundheit im AlltagFrüher lebte man draussen, vorwiegend in der Natur, und heute sitzt man drinnen, vorwiegend vor dem Fernseher, schaut sich ein Fitnessvideo an und trackt seine Gesundheit mittels einer Handy App. Gesundheitstrends haben sich entwickelt, welche mehr High Tech und Maschine darstellen, jedoch den Menschen mehr Bequemlichkeit bieten. Wer gesund ist, kümmert sich im Alltag wenig um die Tatsache, dass er krank werden könnte, da wir ansonsten viel Lebensqualität verlieren würden, wenn wir ständig auf der Hut vor Krankheiten und Risiken wären. Wer jedoch krank ist oder eine schwere Krankheit hinter sich hat, wird im Alltag mehr darauf achten, dass ihm Ähnliches nicht mehr passiert. Ein Mensch, der beispielsweise einen schweren Virus mit Adeno-Viren hinter sich hat, wird seine Augen im Alltag besser schützen, indem er seine Hände desinfiziert. Ein an Diabetes Erkrankter wird besser darauf achten, welche Ernährung er anstrebt, und ein vollkommen gesunder Mensch wird lebenslustig viele Risiken auf sich nehmen, weil er nicht ahnt, was alles passieren kann. Die gute Balance zwischen Lebensqualität, Lebensfreude und sorgsamer Vorsorge ist wichtig, denn wir können uns zu einem kleinen Teil vor manchen Krankheiten schützen, wenn wir im Alltag achtsam durch die Welt gehen. Rauchen schadet beispielsweise unserer Gesundheit, aber der Raucher wird dies wahrscheinlich erst begreifen, wenn er an Lungenkrebs erkrankt. Bewegungsmangel kann zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen, aber faule Sofasitzer werden dies erst bemerken, wenn ihnen regelmässig schwindlig wird und ihr Ruhepuls beschleunigt ist. Die natürliche Gesundheitsvorsorge im AlltagWer regelmässig der Einladung zur Vorsorgeuntersuchung folgt, macht einiges richtig. Wer jedoch seinen Körper täglich liebt, ihn hütet und gesund nährt, ihn ausreichend bewegt, ihm den nötigen Schlaf gönnt und ihn nicht mit Genussmitteln vergiftet, tut einiges mehr für seine Gesundheit. Morgens kann man dem Tag Guten Morgen sagen, indem man sich wie eine Katze im Bett streckt. Katzen sind in dieser Hinsicht schlau, denn die Streckübungen machen den Körper elastisch und halten ihn fit, ohne ihn zu belasten. Eine natürliche Gesundheitsvorsorge betreibt man mit einer gesunden Ernährung. Verzichten Sie auf Kaffee und Schwarztee, trinken Sie stattdessen grünen Tee, Kräutertee und Früchtetee. Ernähren Sie sich vorwiegend pflanzlich und verzichten Sie grösstenteils auf rotes Fleisch. Fisch nährt uns auch und schmeckt genauso gut. Trinken Sie viel Wasser. Ich trinke meines direkt aus der Flasche. So weiss ich abends genau, dass ich drei Liter Wasser getrunken habe. Pflegen Sie Ihren Körper mit Naturkosmetik, denn zu viel Chemie schadet uns auch von aussen. Ich habe mit Naturkosmetik und einer natürlichen Basispflege sogar meinen Hautausschlag, der mich chronisch begleitet, hin und wieder im Griff. Gehen Sie nie mit zu vollem oder zu leerem Magen ins Bett, denn beides stört den Schlaf. Gesunde Fette sind hilfreich für die Nachtruhe, Kohlenhydrate und Zucker stören den Schlaf. Seit ich zu einem gesunden Lebensstil übergegangen bin, fürchte ich mich nicht mehr vor der Vorsorgeuntersuchung. Früher ging ich oft mit leerem Magen ins Bett, stand wieder auf, holte mir etwas Süsses und frass mich bei leiser Musik in den Schlaf. So züchtete ich chronische Erkrankungen und meinen dicken Bauch. Welche Gesundheitsprodukte sind unbedenklich?Gesundheitsprodukte muss man mit Vorsicht konsumieren, denn wer hier Nepp kauft, kann schwer erkranken. Achten Sie darauf, dass keine allergischen Reaktionen bei Salben und Ölen auftreten, und wenn Sie Medikamente, Nahrungsergänzung und Vitaminpräparate aus dem Internet fischen, bei einer freien Online-Apotheke kaufen, ist es wichtig, dass diese Mittel auch in Europa zugelassen sind. Melatonin beispielsweise kann man in den USA in hoher Dosierung kaufen, obwohl es in solchen Dosierungen oft zu Problemen kommen kann, während man in Europa nur geringe Dosierungen bekommt. Aber das bequeme Körnerkissen kann man schon konsumieren, wenn man es hart mag, denn Kirschkernkörner sind alles andere als weiche Federn. Wie gut ist das Gesundheitssystem?Das Gesundheitssystem in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist eigentlich sehr gut, auch wenn manche Krankenhäuser am Limit arbeiten und so viele Betten abgebaut werden, dass aussergewöhnliche Ereignisse wie Pandemien und Grippewellen kaum besältigt werden können. Wir laufen zwar zunehmend gegen die Wand, wenn wir immer länger darauf warten, bis man gewisse Untersuchungen bekommt, aber unser Gesundheitssystem ist besser als das vom Rest der Welt. In den Nordländern, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark ist das Gesundheitssystem lockerer, stabiler, intensiver ausgeprägt, und auch die nötige Ausstattung wie Betten, Medizingeräte und medizinisches Personal sind gut aufgestockt worden, besonders seit der Corona Pandemie. Das Gesundheitssystem in den Drittweltländern lässt zu wünschen übrig. Ärzte ohne Grenzen leisten hier grossartige Dienste, besonders in der Kindermedizin. Wenn nicht die Superreichen auf ihrem imaginären Geldhäufchen sitzen würden, hätte die gesamte Welt mehr Geld für alle Menschen zur Verfügung. Es ist Korruption, Misswirtschaft, Gier, der Lobbyismus, was die medizinische Versorgung in vielen Ländern lahmlegt. Es ist die ungerechte finanzielle Geld- und Ressourcenverteilung, welche arme Menschen ungesund und reiche Leute gesünder leben lässt. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Corona-Impfungen. Als die ersten Impfstoffe zur Verfügung standen, erdreissteten sich die Industrieländer, ihre Bevölkerung zuerst zu impfen. Da bekam man in Israel und vielen europäischen und amerikanischen Nordstaaten bereits die dritte Impfung, während es für viele Afrikaner, Inder und Südamerikaner noch gar keine Impfung gab. Zerst hiess es, die ganze Welt muss in der Pandemie zusammenhalten, am Impfstoff finanziell mitwirken, damit der Impfstoff gleichmässig und gleichberechtigt weltweit verteilt werden kann. Und als der Impfstoff da war, zwang man viele Europäer förmlich zur Impfung, damit das Wettrennen um die wirtschaftliche Macht gewonnen werden kann. Es begann ein Krieg um zuerst Geimpfte, um Macht. Wer erlangt zuerst wirtschaftliche Macht, wer kommt aus der Krise am schnellsten heraus. Die Länder und Kontinente überboten sich plötzlich mit Preissteigerungen, sodass es zu einer hohen Inflation kam, weil zu den Lieferengpässen die Aktienmärkte und die finanzielle Gier hinzukamen. Und schon konnte man deutlich sehen, wie die Armen noch ärmer, und die Reichen noch reicher wurden. Anfangs liessen sich sogar die Spuerreichen impfen, indem sie auf teure Impfreise gingen und sich nach der ersten Impfung an den Strand legten, während sie auf den zweiten Stich warteten. Und mitten drunter waren welche, die bauten keine Antikörper auf, selbst mit der teuersten Impfung nicht, das ist Pech. Wie sieht es mit dem Gesundheitssystem in den USA aus? Es ist mittelmässig bis miess, aber die meisten Amerikaner stören sich nicht dran. Seit Präsident Obama das umfangreiche und sozial begünstigte Gesundheitssystem eingeführt hat, hängen die Amerikaner dran, zumindest ein Grossteil von ihnen. Präsident Trump will dieses Gesundheitssystem am liebsten wieder abschaffen, zumindest Teile davon. In den USA boomen sowohl die Wirtschaft, der Finanzmarkt, als auch die bittere Armut, und beides existiert eng nebeneinander. Oft muss man lange nach einem geeigneten Krankenhaus suchen, um eine kostengünstige Behandlung zu bekommen. Oft bekommt man auch keine genaue Auskunft über die Kosten einer Operation, und so bleibt vielen Amerikanern nur übrig, sich von einem Arzt behandeln zu lassen, der kostenlos agiert. Hiervon gibt es jedoch nicht viele Ärzte, und so existieren grosse Trailer, riesige LKWs, welche die Kranken transportieren, möglichst in ein kostengünstiges Krankenhaus. Hier drin wird man notfalls auch behandelt, denn ein Arzt und ein Pfleger sind immer dabei. Natürlich kostet ein staatliches Gesundheitssystem Geld, aber es sichert den Menschen ab, wenn er krank und bedürftig wird, und das kann jedem einmal passieren. Wie gut funktioniert unsere Gesundheitsinformation?Wenn wir uns durch die zahlreichen Gesundheitsportale, Informationen in Zeitungen und Zeitschriften, durch medizinische Fachmagazine wühlen, so wissen wir oft nicht, wem und wessen Produkt man vertrauen kann. Wir können den medizinisch gesundheitlichen Nepp oft nicht von echten Gesundheitsprodukten unterscheiden. Hier kann nur eine gewisse Gesundheitshygiene helfen. Online sorgen die grossen Portale und Suchmaschinen bereits dafür, dass man nicht auf jeden Nepp hereinfällt, und dass man sich nicht falsch informiert. Es gibt viele Anbieter, die vermitteln falsches Wissen und können uns damit krank machen. Offline haben wir aber auch das Problem, dass sich zahlreiche Menschen alternativ, durch alternative Medien informieren, zu Verschwörern werden, das Immunsystem anpreisen und alle Krankheiten nur mit Hilfe eines guten Immunsystems heilen wollen. Hier läuft man Gefahr, sich selbst zu überschätzen, sodass man glaubt, man könnte nicht erkranken und nichts würde uns umhauen. Ein bereits in die Jahre gekommener, aber durchaus vitaler und sportlicher Mann dachte, er hätte so ein gutes Immunsystem, dass er sogar Borellien selbst auskurieren könnte. Innerhalb weniger Wochen nach einem Zeckenbiss wanderten seine Borellien barrierefrei ins Gehirn und richteten dort enormen Schaden an. Eine sofortige Therapie mit hoch dosierten Antibiotika half ihm, wieder gesund zu werden. Hier sah er, dass man die Schulmedizin doch brauchen kann. Oft finden wir oberflächliche Informationen vor, die uns vorgaukeln, dass alleine die Psyche für alle Erkrankungen verantwortlich sei. Wenn dann jemand krank wird, ist seine Psyche nicht in Ordnung, und er hat womöglich Stress. Hier läuft man Gefahr, Viren, Bakterien, Keime und ernste Erkrankungen zu übersehen, weil man glaubt, mit weniger Stress könnte man wieder von ganz alleine gesund werden. Wir informieren uns zunehmend im Internet, wenn wir eine Krankheit vermuten und nach Symptomen suchen. Die Online-Gesundheitsinfos sind jedoch sehr allgemein gehalten und sollen im Grunde nur informativ über Erkrankungen aufklären, jedoch keine Diagnose vom Arzt ersetzen. Symptome können verschiedene Erkrankungen mit sich bringen, sodass man nicht weiss, was man hat. Nur der Arzt kann aufgrund von näheren Untersuchungen, Blutbild und weiteren bildgebenden Verfahren feststellen, worunter jemand leidet. Im Internet existieren auch zunehmend Ärzte, die sogenannte Ferndiagnosen abgeben, auf YouTube gezielte Infos anbieten und per Telefon den Patienten informieren. Auch diese Hilfe ersetzt keinen Arztbesuch, denn aus der Ferne kann man nicht genau sagen, was ein Patient hat, wenn man ihn nicht persönlich gesehen hat. Wer im Selbstversuch irgendwelche Therapien macht, kann schwer erkranken. Ich kann Ihnen nur raten, zum Arzt zu gehen, zur regelmässigen Vorsorge zu gehen und nicht selber Doktor zu spielen. Wie lebt man gesund?
Wie führt man ein gesundes Leben? Man bleibt automatisch gesund, oder zumindest annähernd gesund, wenn man die Naturgesetze berücksichtigt, welche uns Menschen aus Staub und Erde geformt haben. Man weiss heute, dass wir aus TNA, DNA und RNA bestehen, dass die TNA, die RNA und die DNA sich verbinden konnten, sodass im Laufe der Evolution aus den Einzellern der heutige Mensch entstand. Sobald man in dieses genetisch individuelle System eingreift, verändert sich auch die Menschheit. Und so können wir davon ausgehen, dass ein möglichst natürlicher Lebensstil dazu führt, dass wir so lange wie möglich gesund bleiben. Wir leben zunehmend gesund, um ein möglichst hohes Alter zu erreichen, und hierfür sollte man einiges beachten. Beim Abnehmen sind die gesunde Ernährung und der Sport wichtig, denn eine Diät alleine macht nicht dauerhaft schlank. Beim Entspannen ist der innere Stressabbau wichtig, da uns Stress krank machen kann. Die Ernährung sollte wenig Fett, wenig Zucker, wenige Kohlenhydrate, dafür viele Vitamine und Ballaststoffe, Obst und Gemüse, Kräuter und Gewürze enthalten. Bewegen sollte man sich ausreichend, ca 10 000 Schritte am Tag. Und wer rundum gesund sein möchte, der braucht einen jährlichen Gesundheitscheck, denn nur so kann man Krankheiten früh genug erkennen, um sie optimal zu therapieren. Gesund bleiben wir mit einem möglichst natürlichen Lebensstil, wobei Tablet und Computer die Fettpölsterchen schüren, und die Bewegung in der Natur ein wahrer Fettburner ist. Ein Trend im Wellnessbereich geht hin zur rein veganen Ernährung. Vielleicht leben Vegetarier gesünder, denn sie verwerten Eier, Milch und Käse, Honig und Schafswolle. Vielleicht leben die Fleischesliebhaber ungesünder, denn sie verwerten das gesamte Tier, und das tut nicht nur dem lieben Vieh weh, das schmerzt auch den empfindlichen Magen, denn Fleisch kann lange im Darm unterwegs sein, bis man es ausscheidet. Gott sei Dank geht ein Trend hin zur Fitness in der freien Natur, und seit wir das bequeme E-Bike entdeckt haben, nutzen wir es auch, während wir die Lungen mit Frischluft volltanken. Sport macht uns jünger, lässt uns eventuelles Fleisch leichter verdauen, und wir bauen Muskelmasse auf, damit wir gerüstet sind, falls üble Zeiten auf uns zukommen. Fakt ist, man lebt als Fleischliebhaber und als Veganer gesund, solange man ein intaktes soziales Umfeld pflegt, denn gute Freunde sind auch in der Not da. Wenn wir Sport, eine gesunde Ernährung, soziale Kontakte und eine eventuelle liebevolle Partnerschaft in unser Leben einbauen, sind wir zufrieden und leben unter Umständen gesünder. Wer mit der Natur lebt, anstatt sich mit zu viel Technik und Chemie zu umgeben, lebt auch gesünder. Da wir jedoch vor lauter Alltag dem Stress verfallen, hinter dem grossen Erfolg herlaufen, fühlen wir uns so lange gesund, bis wir bemerken, dass etwas fehlt. Erst dann erinnern wir uns wieder an ausreichend Bewegung, eine artgerechte Ernährung, an Entspannung, innere Zufriedenheit und das Leben in der Natur. Manche Menschen behaupten, mit Nahrungsergänzung lebt man gesund, weil unsere Lebensmittel nicht mehr genügend Nährstoffe enthalten. Das stimmt nur bedingt. Ein gesunder Mensch benötigt keine Nahrungsergänzungsmittel, wenn er auf natürliche Lebensmittel zurückgreift und sich ausgewogen ernährt. Nur wenn ein Mangel besteht, kann gezielte Nahrungsergänzung helfen. Eine Bekannte erzählte mir, sie ernährt sich vermehrt von Vitaminbonbons, Pulver und Vitaminkapseln, lebt nur noch vegan, meidet fast alle Fette und fürchtet sich vor unseren Lebensmitteln, weil die nicht mehr natürlich genug sind. Ein Bekannter nimmt sich selbst regelmässig Blut ab, analysiert es und reichert seinen Körper je nach Bedarf mit exakt dosierten Einzelnährstoffen an. Man kann es auch übertreiben. Ich habe Abstand von sämtlichen Nahrungsergänzungsmitteln genommen, ernähre mich bewusst mit viel Gemüse und pflanzlichen Fetten, und ich darf sagen, dass ich noch lebe, denn seither sind meine Nieren wieder gesund. Gesund lebt man in Harmonie mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und seinem Partner. Streit artet in Stress aus, der wiederum durch die Ausschüttung von Stresshormonen zu Durchblutungsstörungen führen kann, und das macht uns chronisch krank. Als ich mit meinem Lebenspartner wie ein Teufel stritt, fauchten wir uns an, versteckten uns gegenseitig wichtige Unterlagen und sprachen uns zum Schluss nur noch per Sie an, weil die Höflichkeitsform keine schmutzigen Worte zulässt, ohne dass es lächerlich klingt. Als mein Stresspegel anstieg, weil ich meine Buchhaltungsunterlagen nicht mehr fand, spürte ich dies plötzlich körperlich und wusste, Streit gefährdet die Gesundheit. Was ist gesund?Gesund ist alles, was Spass macht, die Seele beruhigt, den Geist fördert und den Körper stärkt. Gesund ist alles, was uns nicht kränkelnd am Zahnfleisch dahinkriechen lässt. Ein gesundes Nervensystem sorgt dafür, dass wir Zeiten der Unruhe gut überstehen, gute Entscheidungen treffen und nicht gleich ausrasten oder verzweifeln, wenn etwas im Leben schief geht. Und ein gesunder Knochenbau ist gut für unsere körperliche Stabilität, damit wir nicht umkippen oder Schmerzen beim Bewegen haben. Hier helfen Vitamin D, Vitamin K und Kalzium. Gesund sind Streicheleinheiten für die Seele, damit wir glücklich sind. Und ein Lernprogramm ist gesund fürs Hirn, damit wir nicht verkalken. Vokabeln lernen, eine neue Sprache erlernen, oder Kreuzworträtsel lösen helfen hierbei. Wie bleibt man gesund?Fakt ist, wer raucht, trinkt und sich kaum bewegt, jeden Meter mit dem Auto zurücklegt und wenig schläft, verliert wertvolle Lebenszeit. Das merkt man erst im Alter. Wer sich gesund ernährt, sich viel bewegt, keine Laster im Alltag mit sich schleppt, bemerkt im Alter, dass sein Körper noch vital ist. Der Unterschied lässt sich fühlen und sehen. Der chronisch Kranke stirbt nicht gleich, er leidet und schluckt Medikamente. Der Gesunde stirbt auch nicht gleich, er geniesst sein Leben und freut sich dran. Gesund bleibt man, wenn man auf ungesunde Faktoren im Leben verzichtet. Rauchen schadet der Gesundheit, selbst wenn die letzte Zigarette noch so gut schmeckt. Alkohol schadet unserer Gesundheit, auch wenn das überflüssige Glas Champagner ideal auf der Zunge prickelt und uns nachher ans Bett fesselt, bis der Rausch ausgeschlafen ist. Und Stress, zu viel Sonne, zu viele Schadstoffe, zu viel Chemie, negative Gedanken, Angst und Panik schaden unserem Wohlbefinden. Natürlich wissen wir, dass gesunde Ernährung und Sport wichtig sind, aber tagsüber essen wir Fastfood im Restaurant, weil es schnell gehen muss, stopfen uns zum Ausgleich mit Nahrungsergänzung voll, liegen abends erschöpft am Sofa und gehen eines Tages zum Arzt, weil wir Diabetiker oder Herz-Kreislaufpatienten geworden sind. Besser ist es, wir melden uns im Fitnessstudio an, kochen selber, gehen täglich in die frische Luft und benutzen unser Smartphone nur noch eine halbe Stunde am Tag, denn das Handy macht krank, wenn es wie ein Familienmitglied in den Alltag integriert wird. Man lebt automatisch gesünder, wenn man Stress vermeidet und allen Stressfaktoren so gut es geht aus dem Weg geht. Nicht alles ist jedoch gut, was sich gut anhört. Wir tendieren zum veganen Essen, auch wenn nicht jeder gleich zum Veganer wird. Wir ernähren uns bewusst gesund, selbst wenn das Salatblatt im alten Burger von gestern steckt. Wir treiben Sport, auch wenn wir im EMS-Fitnessstudio unsere Muskeln in 20 Minuten hochtrimmen. Wir glauben, gesund zu leben, aber oft bemerken wir erst viel zu spät, dass uns hyperaktive Trends krank machen. Die moderne Gesundheit heisst Vorsorge. Heute geht man den Weg der Prevention, wenn es um unseren gesunden Lebensstil geht. Bio, Öko und moderne Naturprodukte sorgen dafür, dass wir nachhaltig leben, bewusst auf uns achten und achtsam durch den Tag gehen. In der Medizin tut sich auch einiges. So können wir tief in unsere Gene eingreifen, Erbkrankheiten besser bekämpfen, Krebs, Diabetes und andere Zivilisationserkrankungen besser in den Griff bekommen, und moderne Techniken im Medizinbereich erleichtern den Krankenhausaufenthalt, verkürzen ihn sogar. Im Fitnessbereich gönnen wir uns eigene Fitnessgeräte zu Hause, die wir täglich, auch zwischendurch benutzen. Ein vitaler, entspannter und konditionierter Körper ist das Ziel der heutigen Gesundheitskultur. Wir fressen uns nicht mehr so voll, grosse Portionen sind out, dafür ist Slowfood in Mode. Selber kochen, langsam essen, bewusst leben, das gehört zur modernen Wellness-Gesellschaft dazu. Gesundheit entsteht in unserem Inneren, wird von aussen beeinflusst und durch unser Handeln genährt oder zu Tode gelebt. Wir müssen unseren Körper verstehen lernen, auf ihn achtgeben und regelmässig zur Gesundheitsvorsorge gehen. Die moderne Medizin hilft schnell, die Naturheilkunde hilft sanft, aber wir selbst sind für unser Wohlbefinden verantwortlich und können entscheiden, ob wir gesund oder ungesund leben. Ein gesunder Körper ist fit, leistungsfähig und wach. Ein gesunder Geist ist merkfähig, kreativ und sachlich. Eine gesunde Seele ist glücklich, zufrieden und liebenswert. Man strahlt automatisch eine positive Energie aus, wenn man sich gesund fühlt. Wir fühlen uns gesund, wenn wir den Alltag meistern, erfolgreich sind, wenn uns nichts kümmert und nichts wehtut. Wir fühlen uns gesund, wenn wir glücklich und zufrieden sind. Fluchen ist angeblich gesundWer flucht, hat mehr vom Leben. Zumindest sagt dies eine Studie, und laut einer Umfrage fluchen in Deutschland und in Österreich zwei Drittel der Menschen mindestens 7 bis 9 mal am Tag. Nur in der Schweiz flucht man ein bisschen weniger, aber die Schweizer sind für ihre Gemütlichkeit bekannt. Fluchen befreit die Seele von gesellschaftlichen Zwängen. Das ist verständlich, denn wer die Knigge nicht befolgt, lebt ungeniert, hemmungslos und frei von jeglichem Zwang. Fluchen sorgt dafür, dass wir unseren Ärger nicht unnötig hinunterschlucken, und das befreit den Magen vor Magengeschwüren und Magenverstimmungen aller Art. Und wer flucht, der zeigt, dass er menschlich ist, denn nur ein Roboter, eine künstliche Intelligenz und der Bundespräsident können auf Knopfdruck höflich sein, wobei der Bundespräsident dies als seinen Job wahrnimmt und ohnehin ein ruhiger, ausgeglichener Mensch ist, welchen keine Regierung aus der Bahn wirft. Gesund leben mit der NaturDas natürliche Leben sorgt für mehr Gesundheit. Wer im Sommer barfuss durchs taufrische Gras läuft, stärkt beispielsweise seine Beinwenen und sein Immunsystem. Wer täglich frische Wildkräuter in seinen Speiseplan integriert, kann damit Viren und Bakterien besser bekämpfen und sorgt für den Winter vor. Wer viel draussen ist, tut seiner Lunge viel Gutes, denn Sauerstoff belebt uns. Die Natur hält uns fit, und deshalb sollten wir sie zu schätzen wissen und sie nicht zerstören, nur um noch mehr billige Energie aus ihr zu gewinnen. Gesund leben trotz Krankheit?Wer krank ist, lässt seine Gedanken fortlaufend um seine Krankheit kreisen. Dies beeinflusst den Genesungsprozess negativ. Wer trotz Krankheit das blühende Leben sieht, baut Stress ab und wird oftmals schneller gesund. Medikamente helfen nur bedingt, wenn der negative Aspekt des Denkens, der Nocebo-Effekt in Gang kommt. Übrigens wirken Medikamente besonders gut, wenn man an ihre Wirkung glaubt, und wenn sie so wenige Nebenwirkungen wie möglich beim individuellen Patienten auftreten lassen. Wir sind oft chronisch krank, verfolgen dennoch einen ungesunden Lebensstil, weil wir uns auf die moderne Medizin verlassen, welche für manche Ärzte eine lukrative Einnahmequelle darstellt. Ein Diabetiker, der laufend Süssigkeiten, Backwaren, Kuchen und süsse Getränke zu sich nimmt, kann noch so viel Insulin spritzen, er wird zunehmend kränker, denn unser Körper verfügt nicht über unerschöpfliche Ressourcen. Gesund leben trotz MangelWir erkennen im Leben meistens den Mangel, wissen jedoch die Fülle nicht zu schätzen. Das ist wie mit dem Mann, der nur auf einem Bein steht, weil er die kleine Zehe des anderen Beins wegen einer kleinen Verletzung schonen will. Er müht sich ab, kommt nicht mehr schnell voran, aber er denkt nicht daran, sich auf das zweite Bein zu stellen, damit die kleine Zehe besser durchblutet wird. Wenn wir gesund leben möchten, müssen wir uns als Einheit, als Ganzheit betrachten. Dann stehen wir auf zwei Beinen, dann sehen wir die Fülle, dann leben wir mit all dem, was wir an uns haben und sind glücklich. Wir benötigen auch Ziele für ein gesundes Leben, Rituale und einen geregelten Tagesablauf, Arbeit und Freizeit, Liebe und Anerkennung, damit wir uns sozial integrieren und ein Teil der Gesellschaft sind. Spätestens dann bemerken wir den Mangel nicht mehr.. Als ich nach einer meiner Augenoperationen stockblind war, meinte ein Arzt zu mir: Frau Putz, es ist mir ein Rätsel, warum sie noch arbeiten, Sie müssten doch total kaputt sein, wo Sie doch jetzt behindert sind und das Schicksal so hart mit Ihnen umgeht. Ich fühlte mich erniedrigt und sagte zu ihm: Herr Doktor, es ist mir ein Rätsel, warum Sie noch arbeiten, Sie müssten doch vor Erschöpfung umfallen, wenn Sie täglich sehen, wie Ihre Patienten nach den Behandlungen erblinden. Gesund leben im BüroDas moderne Büro ist nicht mehr so steif wie früher, und es bietet Entspannungsoasen. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, hat wenig Bewegung, dafür jedoch viel Stress. Das Gehirn ist laut Studien leistungsfähiger, wenn es sportlich in Bewegung ist. So könnte man die Kaffeepause und die Mittagspause dazu nutzen, um kurz ein wenig Sport zu treiben, kleine Fitnessübungen, welche die Verspannungen lösen und den Körperkreislauf ankurbeln. Die Sitzgelegenheiten im Büro sollten ergonomisch gestaltet werden, damit keine Rückenschmerzen und Haltungsstörungen drohen. Übrigens ist ein Betriebsarzt wichtig, der die Mitarbeiter berät und für einen gesunden Arbeitsplatz sorgt. Gesünder ist es auch, wenn man den Büroalltag nicht nach Hause schleppt, wenn man in einem guten Arbeitsklima arbeitet und keine Mobbingattacken über sich ergehen lassen muss, denn dies bedeutet Stress, und Stress kann zum Born-out führen. Vorsorge im UrlaubVorsorge ist wichtig, in allen Bereichen des Lebens, selbst wenn man noch so sorgsam auf seinen Körper achtet und mit der Natur lebt. Die richtigen Versicherungen sorgen vor, denn passieren kann immer etwas Unvorhergesehenes. Auf Reisen ist eine Reiseversicherung hilfreich, die sämtliche Kosten und Überstellungstätigkeiten im Krankheitsfall abdeckt. Im Ausland ist man fremden Gesundheitssystemen ausgeliefert. Zwar wird man in manchen Kliniken gratis betreut, aber diese Untersuchungen weichen in armen Ländern oftmals drastisch von unserem gewohnten Gesundheitssystem ab. Eine kleine Reiseapotheke hilft auch, sollte also immer dabei sein. Gesund leben im eigenen HausZu Hause lebt man gesünder, wenn man sich mit Pflanzen umgibt, sich einen kleinen Garten zulegt, Obst und Gemüse züchtet, oder notfalls auf der Terrasse eine Hydrokultur betreibt. Wer im Passivhaus lebt, kann für seine Gesundheit viel tun, er kann jedoch auch durch Fehlkonstruktionen erkranken. So sind Vollwärmeschutz, dichteste Fenster aus Kunststoff und Erdwärme in gemeinsamer Kombination nicht unbedingt gesund, weil es an Sauerstoff mangeln könnte. Gesünder lebt man in der neueren Variante, im Aktivhaus. Zu viel Technik ist auch nicht gesund, selbst im tollsten Aktivhaushalt nicht, da zu viel überwachende Bequemlichkeit unsere Haptik, unser Muskelsystem und unser vielseitiges Gehirn lahm legen könnten. Was stört das gesunde Leben?Man kann auch ungesund leben. Krankheiten entstehen zwar nicht von heute auf morgen, aber sie entwickeln sich, wenn man seinen Körper vernachlässigt, nur um mit Party, Shopping und Jetset ein Trendsetter zu sein. Wir neigen zur Bequemlichkeit, welche sich durch unseren Alltag zieht. Jeder Handgriff, den wir uns ersparen, könnte jedoch zu unserer Gesundheit beitragen, aber wir lassen uns lieber von Fast-Food, technischen Spielereien und bequemen Transportmitteln beeindrucken. Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einem ungesunden Lifestyle, er kann zu einem verkürzten Leben führen. Alkohol, besonders der mehrmalige wöchentliche Alkoholkonsum, Zigaretten, besonders das Kettenrauchen, zu wenig Bewegung, zu zuckerhaltiges und fetthaltiges Essen, zu wenig Schlaf, zu viel Stress, Einsamkeit, körperliche und seelische Überlastung, Erfolglosigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein, intensiver Internetkonsum und Handygebrauch, das alles kann uns krank machen. Bitte, so manch ein Mensch denkt sich, dann hat er mit all seinen Lastern wenigstens ausführlich gelebt, anstatt zuzusehen, wie sein Körper altert und der Schwerkraft verfällt. Wer jedoch plötzlich mit einer Krankheit kämpft, beginnt umzudenken. Erfahrungen mit dem gesunden LebenImmer wieder versuche ich, gesund zu leben, aber nicht immer gelingt es mir. Mein innerer Schweinehund liegt oft am Sofa und frisst Schokolade. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ein möglichst natürlicher Lebensstil am gesündesten ist. Und so miste ich regelmässig meinen Haushalt aus, verzichte so oft es geht auf Chemie und synthetische Produkte in meinem Leben und gönne meinem Körper regelmässig kleine bis mittlere Auszeiten zum Entspannen. Wir sollten unseren Körper pflegen, unsere Seele verwöhnen und unseren Geist trainieren. Wir sollten immer darauf achten, dass wir unsere innere Balance behalten, damit wir stabil bleiben und uns nicht der erste Windhauch des Lebens umbläst. Wie gesund sind Antioxidantien?Gesund lebt man, wenn man genügend Antioxidantien zu sich nimmt. Antioxidantien sind Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen uns vor oxidativem Stress, der durch Umwelteinflüsse entsteht. Man kann damit seinen Darm sanieren, sein Immunsystem stärken und zu einem allgemein verbesserten Lebensgefühl finden. Allergien wie beispielsweise eine Sonnenallergie können damit gelindert werden, und der Körper nimmt die Nährstoffe aus der täglichen Nahrung besser auf. Antioxidantien schützen unsere Zellen, und sie schützen uns davor, dass zu viel Fett in die Zellen eingelagert wird. So kann man auf natürliche Weise seinen Cholesterinspiegel senken, seinen Blutzuckerspiegel normalisieren und stabilisieren, eventuelle Entzündungswerte im Blut neutralisieren, und man schützt sich bis zu einem gewissen Ausmass vor gängigen Zivilisationserkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, krankhaftes Übergewicht, Herz-Kreislauf Beschwerden. Natürlich sind Antioxidantien kein Allerheilsmittel, und schon gar nicht, wenn sie in Form von Nahrungsergänzung eingenommen werden. Wer sich ungesund ernährt, wird kaum Stoffe zu sich nehmen, die ihn schützen, da kann eine Vitamintablette und ein Mineralstoff-Cocktail nicht mithalten, obwohl viele Leute sagen, nur durch das Suplementieren von Nahrungsergänzung kann unser Körper gesund bleiben. Im Gegenteil, wenn man manche Nahrungsergänzungsmittel überdosiert, können sie sogar schaden, beispielsweise Zink und Schwefel, Kupfer, Mangan, Kalium. Trotzdem werden solche hoch dosierten Präparate gerne gekauft, weil man glaubt, man tut sich damit etwas Gutes. Die Sonne an sich liefert Vitamin D, was man mit 15 bis 20 Minuten täglich auftanken kann, da wir es über die Haut aufnehmen. Wer einen gesunden Vitamin D Spiegel hat, muss keine Vitamin D Präparate zu sich nehmen, weil die Aufnahme über die Haut, durch das Sonnenlicht immer noch die beste Variante darstellt. Wer im Sommer im Büro sitzt, kaum an die frische Luft geht, im Altersheim quasi aufs Sterben wartet, der sollte sich vom Arzt beraten lassen, und wenn er einen Mangel aufweist, dann helfen Vitamin D Tropfen oder Tabletten, vorausgesetzt, man hat keine Allergie gegen die Inhaltsstoffe, denn das D3 kann zu schweren Kreislaufproblemen führen, wenn man es nicht verträgt. Die Sonne, und vor allem zu viel Sonne kann zu oxidativem Stress führen, wenn man zu wenige Antioxidantien zur Verfügung hat, welche die freien Radikale einfangen. Und auch Strassenschmutz, Pollen, Blütenstaub, Rauch aus Holz, Kohle und fossilen Brennstoffen, Benzin und Diesel, sämtliche Abgase, die wir einatmen, Smog, Nebel, all das kann zu oxidativem Stress führen, der mit Hilfe der Antioxidantien geschwächt oder neutralisiert werden kann. Welche Hausmittel helfen wirklich?
Wir greifen wieder zunehmend auf alte Hausmittel zurück. Brennesseltee, Kamillentee, Fencheltee, Thymiantee, Gänsefingerkraut, Anistee, und viele weitere Sorten, die entzündungshemmend und regenerierend wirken, trinken wir, da wir vermehrt zu Teetrinkern geworden sind. Die Kräuter mussten frisch getrocknet sein, denn vom Beuteltee aus dem Discounter ist nicht viel herauszuholen, um sein Immunsystem zu stärken. Meine Oma ging das ganze Jahr über hinaus in die Natur, so bekam sie im Sommer genügend Vitamin D fürs Immunsystem ab, und im Winter atmete sie den Duft von Tannen und Fichten ein. Die Edelkastanie, Walnüsse, Kartoffel und weitere winterfeste Nahrung waren ihre Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Sie kochte Polenta mit Milch, Sauerkraut, Wurzelgemüse, und sie stand lange am Herd, denn das Kochen machte ihr Freude. Wie wichtig ist eine Hausapotheke?Jeder sollte eine kleine Hausapotheke zu Hause haben, ein Schränkchen, in welchem Pflaster, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Salben, Kopfschmerztabletten, einige homöopathische Hausmittel, wenn man daran glaubt, und vor allem die gängigen Medikamente, die man braucht, lagern. So eine Hausapotheke ist wichtig im Notfall, denn die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Man schneidet sich beim Gemüseschnipseln, man schlägt irgendwo auf, man verletzt sich bei der Hausarbeit, und so eine kleine Wunde muss desinfiziert, gereinigt und erstversorgt werden. Oft braucht man nur ein Pflaster, wenn man irgendwo blutet, denn das Blut ist unangenehm, verunreinigt alles und sollte nicht einfach im Haushalt verteilt werden, besonders nicht im Essen, in den Lebensmitteln, im Bad und im Bett. Wenn man sich müde und schlapp fühlt, hat man gerne einmal eine Packung Vitamintabletten zu Hause, oder man braucht eine Kopfschmerztablette. Und besonders im Winter fühlen wir uns oft derart krank, dass wir die Hausapotheke plündern. Manche Menschen gehen einen anderen Weg, legen sich eine Heilapotheke zu, horten Heilkräuter und naturheilmedizinische Produkte, versorgen sich damit im Notfall und gehen erst zum Arzt, wenn sie nicht mehr stehen können. Diese Art von Hausapotheke leistet genauso ihre Dienste, und am besten ist eine Kombination aus schulmedizinischer und naturheilpraktischer Apotheke. Abgelaufene Medikamente in der HausapothekeWenn die Hausapotheke zu altern beginnt, laufen die Medikamente ab, und dann sitzt man im Notfall da und muss erst recht in die Apotheke fahren. Man sollte daher vorsorgen, einmal im Jahr seine Hausapotheke überprüfen, die alten Medikamente zurück in die Apotheke bringen und neue kaufen. Man benötigt ein gewisses Basissortiment zu Hause: Ein Fieberthermometer, Mullbinden und Verbandsmaterial, Pflaster, fiebersenkende, schmerzstillende und kühlende Medikamente, Brandsalben, Desinfektionsmittel, Erkältungsmedikamente und Vitaminpräparate wie Vitamin C oder Vitamin D. Eine unordentliche, überfüllte und total veraltete Hausapotheke ist eher ein Risiko, aber gesund wird man mit ihr nicht. Wie wichtig ist Gesundheit für Frauen?
Frauen in den Wechseljahren sollten die Vorsorgeuntersuchung ernst nehmen, denn der Körper verändert sich. Man neigt zu Blasenentzündungen, zu Wenenveränderungen in den Beinen, zu einem Vitamin D Mangel, zu Verdauungsstörungen, zu Hitzewallungen, Schweissausbrüchen und zu schweren Hormonschwankungen, die zu Schlaflosigkeit und deren daraus resultierenden Erkrankungen führen können. Vorsorglich sollte man dann als gesundheitsbewusste Frau vermehrt Sport treiben und sich gesund ernähren, auf Koffein, Zigaretten und Süssigkeiten verzichten. Andererseits sollte keine Frau in Panik verfallen, denn der eigene Körper hält auch etwas aus. Wer auf seinen Körper hört, ernährt sich automatisch gesund und bewegt sich ausreichend. Keine Frau sollte stolz darauf sein, dass sie mehr als 90 oder gar 100 kg wiegt. Einige Frauen posten Tortenstücke auf Facebook und Instragram, teilen ihre Fressleidenschaft mit anderen, und sie freuen sich, wenn sie 1000 Likes dafür erhalten. Frauen sollten eher darauf achten, dass sie schlank bleiben, denn die grösste Anzahl an Erkrankungen resultiert aus einem fettleibigen Körper. Das heisst aber nicht, dass dicke Frauen hässlich sein müssen, denn jede Frau ist schön, auch wenn sie 100 kg wiegt, aber gesund ist dieses Gewicht nicht. Es gibt jedoch Frauen, die gehen sehr oft zum Arzt, glauben, sie hätten jede nur mögliche Erkrankung, fühlen sich schlecht, haben Angst vor eventuellen Erkrankungen und möchten ständig die Bestätigung erhalten, dass sie gesund sind. Es gibt Frauen, die gehen zu unterschiedlichen Ärzten der gleichen Fachgruppe, lassen sich mehrere Magen- Darmspiegelungen hintereinander machen, gehen mehrmals hintereinander in verschiedenen Bundesländern zur Brustuntersuchung, und dennoch glauben sie, ein Arzt hätte etwas übersehen. Hier übertreibt man es womöglich mit den Vorsorgeuntersuchungen. Solche Frauen züchten sich durch ihre Angst viele Krankheiten selber, weil sie ständig mit erhöhten Stresshormonen, mit einem hohen Cortisolspiegel durchs Leben laufen, und Stress löst viele Krankheiten aus, weil sich der Körper entzündet. Hier hilft vielleicht eine Psychotherapie, wenn man nicht therapieresistent ist. Viele Frauen haben Angst zu altern. Sie nehmen Anti-Age-Medikamente ein, bestreichen ihre Haut mit Antifaltencreme, und sie fürchten sich davor, verlassen zu werden, denn der reife Mann sucht sich manchmal eine junge, knackige Frau mit einem gut modifizierten Po. Es liegt nun einmal in der Natur, dass auch die Frau altert, und so sollte man sich als selbstbewusste Frau nicht permanent um ein jugendliches Aussehen kümmern, sich mit Hormonen vollstopfen, um einem Mann zu gefallen, sondern man sollte sich überlegen, mit wem man zusammen, mit wem man verheiratet ist. Ein Mann sollte seine Frau lieben, dick und schlank, jung und alt, dann lebt man in einer guten Partnerschaft. Man merkt jedoch schnell, ob ein Mann auf die Optik achtet, oder ob andere Dinge wichtiger sind, und eine selbstbewusste Frau nimmt sich einen Mann, bei dem die Liebe stimmt. Ich bin auch des öfteren auf Männer hereingefallen, die nur auf die Optik achteten. Ich hatte eine Phase, in welcher ich sogar mit dem Gedanken spielte, meine zwei Pickel am Rücken zu entfernen, weil sich mein damaliger Freund davor ekelte. Bitte, er liebte mich nicht, er liebte nur meinen fast makellosen Körper. Und so entschloss ich mich eines Tages, einen Mann zu wählen, der mich liebt, nicht meinen Körper. Seit vielen Jahren bin ich glücklich mit ihm. Wenn der Körper natürlicherweise altert, sollte auch die Frau dazu stehen, dann ist sie glücklicher. Kleine optische Makel kann man ja wegschminken oder kaschieren, aber eine Schönheitsoperation muss nicht sein, um gesund zu bleiben, denn der natürliche Körper ist ohne solche kosmetischen Eingriffe gesünder. Die Menstruation der Frau und ihre BeschwerdenDie weibliche Menstruation, die Monatsblutung, oder auch die Periode genannt, ist ein naturgegebenes Phänomen, welches jede Frau liebt und zugleich auch hasst. Man ist unausgeglichen, hat mit Schmerzen zu kämpfen, Schwindelgefühle, Kopfweh, starke bis mittelmässige Blutungen, Nervenschmerzen, Belastungsintoleranz, all das begleitet uns Frauen während der Menstruation. Meine Freunde führen einen Kalender mit meinen Tagen, und während ich unpässlich bin, ruft mich niemand an, besucht mich keiner und alle halten sich fern von mir. Aber mit Schmerztabletten kann ich nicht haushalten, und so nehme ich die Unannehmlichkeiten in Kauf. Während der Wechseljahre werden die Blutungen ohnehin seltener, und irgendwann fühlt man sich als Frau frei von dieser Belastung, wenn die Menopause droht, und gleichzeitig fühlt man sich nicht mehr als Frau. Es ist ein Teufelskreis, aber wenn man die Monatsblutung positiv sieht, so hat sie ihre Berechtigung, denn sie symbolisiert Fruchtbarkeit, Leben und Kinderwunscherfüllung, falls alles klappt.
Ob die weibliche Monatsblutung schwach oder stark ausfällt, hängt von zahlreichen Faktoren ab, beispielsweise von der Ernährung, vom Eisengehalt, Kalium, Magnesium, Elektrolüte-Haushalt im Blut, von Stress, vom Urlaub, von der seelischen und körperlichen Situation, vom Alter der Frau, von der Pillen-Einnahme, etc. 80% der Frauen reden nicht gerne über ihre Tage, auch wenn man ihnen diese am Gesichtsausdruck oftmals ansieht. Und Tampons sind besser als Binden, besser als ihr schlechter Ruf, da sie hygienischer sind und das Blut dort auffangen, wo es noch nicht störend wirkt. Nachts sollte man jedoch Binden tragen, weil nachts die Schleimhäute eher austrocknen und die Scheidenflora gestört werden kann. Im Monat Januar fällt die Regelblutung der Frau am heftigsten aus, mit den intensivsten Schmerzen. Das liegt daran, dass wir zuvor gerne und gut, fettreich und warm essen. Gewürze, Gewürztee, Fleisch, Süssigkeiten und Kekse, der Braten, die Gans, die Leckereien, zu viel Alkohol, all das erzeugt Regelschmerzen, weil wir zu viel Säure im Körper haben. Man kann vorbeugen, indem man gleich nach Weihnachten oder spätestens nach Silvester auf warme Salate, auf vegetarische und vegane Kost umsteigt, auf Fleisch und Zucker verzichtet. Wer permanent auf eine gesunde Ernährung umsteigt, kann seine Regelschmerzen lindern. Gemüse tut gut, besonders wenn es kurz gedünstet wird. Und wer täglich Sport treibt, eine halbe Stunde am Tag, der kann seine Menstruationsschmerzen auch lindern, denn wer Bewegung macht, entspannt seinen Körper, und dies gilt besonders kurz vor und in den Wechseljahren, denn hier kann es vorkommen, dass durch das Hormonungleichgewicht die Schmerzen heftiger werden. Viele Frauen leiden unter dem prämenstruellen Syndrom, welches ca eine Woche vor der Monatsblutung auftritt. Man nennt es PMS, und es stört den Lebensfluss gewaltig. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich das Syndrom, sodass manche Frauen Schmerztabletten einnehmen müssen, um gut durch den Tag zu kommen. Alternativ lebende Frauen versuchen es oft mit Schüssler Salzen, Globuli, Bachblüten, homöopathischen Produkten, aber hier wirkt wirklich nur der Placebo-Effekt, nicht die wissenschaftliche Medizin, denn die Homöopathie kann rein medizinisch, rein wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Die Naturheilprodukte enthalten nämlich nur Informationsspuren, was für viele Menschen reine Kurpfuscherei darstellt. Wer jedoch gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht hat, kann sie ruhig beibehalten, denn es ist alles hilfreich, was den Schmerz lindert. Wie wichtig ist Gesundheit für Männer?
Eine neue Trendbewegung, welche die maskuline Gesundheit zusätzlich bedrohen kann, ist die Beauty-Bewegung, hin zur Schönheitsoperation für den Mann. Chirurgische Eingriffe, nur um durch künstliche Implantate den Po, die Arme, Beine und den Bauch, sowie den Brustraum zu verschönern, das ist gesundheitlich bedenklich, aber es gibt ja für alles einen Markt. Der moderne Mann will nicht altern. Und so nehmen ältere Leute Melatonin, bestellen sich hohe Dosierungen in den USA, weil es bei uns nur niedrig dosierte Präparate gibt, und die Leute glauben, mit Melatonin bleibt man jung, schläft man besser, und man bleibt fit. Fitness, gesunder Schlaf und Jugend haben aber meist andere Ursachen. Erstens sollte man Stress abbauen, dann schläft man besser. Wer seinen Körper im hohen Alter permanent auf jung trimmt, wer sagt, er sieht so jung aus, er braucht nichts ausser seine vegane Ernährung, der scheut auch meistens das Altern, und das erzeugt Stress im Körper. Ein Mensch mit 80 Jahren kann einfach genetisch und umweltbedingt nicht mehr wie ein Jugendlicher aussehen. Und trotzdem tummeln sich die Anti-Ager, die mit zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln ihren Körper langfristig schädigen, wenn sie nicht regelmässig zur Blutuntersuchung gehen. Besonders Vitamin A, E, D, K und einige B Vitamine wie V6 reichern sich im Körper an und können durch Nahrungsergänzung toxische Werte erreichen. Diese toxischen Werte begünstigen Krebsarten, Reizungen, Entzündungen, und sie schwächen das Immunsystem. Es ist falsch, wenn man behauptet, zu viele Vitamine schaden nicht, und der Vitamin D Spiegel kann nicht hoch genug sein. Ein gesunder Mittelwert hingegen ist wirklich gesund, nicht zu wenig, und nicht zu viel. Männer sollten zum Urologen gehen. Die Prostata, der gesamte Intimbereich kann erkranken, wenn man nie zum Arzt geht. Bitte, man kann auch ein Leben lang gesund bleiben, wenn man nie zum Arzt geht, man kann es jedoch vorab nicht wissen. Einer meiner Bekannten ging jahrelang nie zum Augenarzt, und plötzlich sah er schlecht. Er bekam die Diagnose -altersbedingte Makuladegeneration- aber es hätte auch etwas anderes sein können, denn auch Netzhautablösungen können im hohen Alter auftreten. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wichtig. Viele Männer optimieren sich und ihren Körper selber. Sie kaufen sich die wichtigsten Instrumente wie Blutdruckmesser, Blutzuckermessgerät, oder sogar einen Selftracker, nehmen sich sogar selber Blut ab und untersuchen es auf eventuellen Nährstoffmangel, und sie optimieren ihren Körper. Das kann in Stress ausarten und zu einem permanent überlasteten Nervenkostüm führen. Und manche Männer sagen, ihr biologisches Alter sei bei 50 Jahren stehengeblieben, auch wenn sie bereits 70 oder 80 Jahre alt sind. Unser biologisches Alter ist immer unserem tatsächlichen Alterungsprozess gleichgesetzt, aber jeder noch so trainierte und optimierte Körper altert. Und so sollten besonders die älteren Männer auf ihren Körper hören und nicht immer die Starken spielen, denn mit Sport alleine bringt man nicht jede Erkrankung weg, man kann viele Dinge nur lindern. Wie wichtig ist Testosteron für den Mann?Das männliche Hormon Testosteron ist zwar auch im weiblichen Körper enthalten, aber im weit geringeren Ausmass, denn es ist typisch maskulin und symbolisiert Manneskraft, Standhaftigkeit und Potenz. Männer mit wenig Testosteron empfinden nicht diese unbändige Lust auf Sex, während Männer mit einem hohen Testosteronspiegel andauernd heiss sind. Und im Alter sinkt der Testosteronspiegel, womit viele Männer Probleme haben, aber es gibt Mittel und Wege, diesem Problem aus dem Weg zu gehen. Wie wichtig ist Gesundheit für Kinder?Kinder sind in unserer heutigen Trendgesellschaft arm dran, denn sie lernen von den Erwachsenen, wie man seinen Körper auf Hochglanz stylt, und selbst die Werbung präsentiert nichts anderes. Der Smoothie passt in jede Schultasche hinein, aber man berücksichtigt kaum, dass diese Getränke jede Menge an Fruchtzucker beinhalten. Die Diabetes Rate hat sich gesteigert, Kinder laufen und spielen zu wenig in der Natur herum, sie sitzen vor dem Tablet, sehen fern und essen vegane Fertigprodukte, weil man die Geschmacksverstärker und Aromen, welche darin enthalten sind, aus lauter veganem, gesundem Genuss übersieht. Kinder tragen High Heels, auch wenn eine Fehlstellung des Fusses droht. Sie cremen sich in der Sonne jede Minute mit hohem Lichtschutzfaktor ein, nehmen Vitamin D Tropfen, aber das natürliche Leben verlernen sie. Sonnenschutz ist wichtig, aber die Haut braucht auch hin und wieder für einige Minuten ohne Creme das Sonnenlicht. Nur die besonders Empfindlichen müssen die Sonne wirklich meiden. Übrigens gönnt man den Babys bereits vegane Kost, verzichtet sogar teilweise auf die Muttermilch, weil man rein pflanzlich lebt, übersieht dabei jedoch, dass dem Baby wichtige Vitamine fehlen können. Der Darm wird belastet, wenn er bereits im Kleinkindalter mit hochdosierten Vitamintabletten versorgt wird. Kinder müssten viel mehr geschützt werden, denn sie befinden sich im Wachstum und bilden unsere neue Gesellschaft. Gott sei Dank lebt auch der Gegentrend, und die fürsorglichen Eltern, die ihren Kindern ein möglichst naturbelassenes Leben bieten, nehmen zu. Kinder benötigen ein natürliches Leben. Dies haben Bauernhof-Studien gezeigt, aus denen hervorgeht, dass Kinder vom Bauernhof weniger anfällig für Allergien sind und teilweise ein stärkeres Immunsystem haben. Auch eine natürliche Geburt, falls dies möglich ist, trägt zur Gesundheit eines Kindes bei, denn wer per Kaiserschnitt zur Welt kommt, wird nicht mit den natürlichen Bakterien umhüllt, die ein Baby abbekommt, welches durch den Geburtskanal hindurch musste. Wie gut ist ein Gesundheitsmagazin?
Forscher haben herausgefunden, dass medizinische Fachmagazine weniger emotional wahrgenommen werden, desto sachlicher sie geschrieben sind. So kümmert uns ein Fachbericht über eventuelle Leberschäden, Diabetes, Bluthochdruck nicht so sehr, es sei denn, der gleiche Fachartikel wird mit Emotionen bestückt. Wenn wir lesen, dass jemand an Diabetes erkrankt ist und dadurch ein Bein verloren hat, wenn wir lesen, wie traurig er mit dieser Tatsache lebt, nehmen wir die Krankheit viel ernster, nehmen wir die Warnungen intensiver wahr. Das Magazin Menshealth beherbergt sogar einen emotionsgeladenen, die Libido anregenden Teil, welcher die untere Gehirngegend eines Mannes anspricht. Die Apothekenumschau ist auch empfehlenswert, denn hierin erfährt man in einfachen Worten alles, was der Körper an Gesundheit braucht, ohne dass man gleich ein gesamtes Medizinstudium abschliessen muss. Gesundheitsmagazine für FrauenFrauen achten mehr auf ihre Gesundheit als Männer. Natürlich kann man diese Wortfloskel nicht verallgemeinern, denn es gibt Männer, die achten so pingeligst genau auf ihr Körperwohl, dass sie länger als eine Frau im Bad benötigen und nachher immer noch nicht zufrieden mit sich sind. Sind Sie zufällig eine Frau? Warum brauchen Frauen Gesundheitsmagazine? Sie informieren sich gerne über den letzten Schrei, der sich in Sachen Gesundheit am Markt etabliert hat. Wissen ist Macht, und das ist wiederum gut für den Körper, denn der profitiert vom Wissen. Kaum ist eine neue Diät am Markt, lesen wir davon in einem Gesundheitsmagazin. Und schon schreit der Körper nach einer gewaltigen Fettreduzierung, denn diese neue Diät haben wir noch nicht ausprobiert. Auch Krankheiten sind der Renner in einem Gesundheitsmagazin, denn die müssen ausgerottet werden. Frauen sind da extrem schnell, wenn es darum geht, neue Wege zur Gesundheit zu finden. Frauen lieben Emotionen. Sie schmelzen dahin, wenn sie über Schwangere, über Babys und Muttermilch lesen. Wussten Sie schon, dass jetzt auch Schmuck aus Muttermilch gefertigt wird? Wahrlich, ein ganz neuer Modeschrei. Frauen kann man mit emotional gefüllter Fachliteratur ködern. Gesundheitsmagazine für MännerFür Männer wird das Thema Gesundheit zunehmend interessanter, da sie auch im Laufe der Zeit ihren Körper entdeckt haben, auch wenn manche Männer nach wie vor lieber Bilder anschauen anstatt zu lesen. Früher war der Mann auf der Jagd nach Essen und nach Frauen. Heute kauft er das Essen im Supermarkt ein und heiratet eine Frau. Ab diesem Zeitpunkt interessiert er sich extrem für Gesundheit und liest medizinische Fachliteratur. Wenn Männer krank werden, leiden sie enorm und möchten über ihr Missbefinden reden, bemitleidet werden und Streicheleinheiten erhalten. Männer sind die typischen Kranken. Da reicht der obligatorische Kamillentee nicht aus, um den Mann gesund zu stimmen. Und wehe, die Frau kommt mit einem gesunden Tee aus Gänsefingerkraut, Thymian und Sternanis an, dann ist was los im Fieberbett. Männer sind im Grunde die Handwerker unter uns, die sachlichen Denker, welche mit der linken Gehirnhälfte oftmals mehr anfangen können, als mit der kreativen rechten Hälfte. Und so lassen sich Männer eher mit emotional kühl gehaltener, sachlich kompakter Fachliteratur ködern, mit kompetenter medizinischer Fachlektüre. Werbung in einem GesundheitsmagazinFür die Pharmakonzerne bieten die meisten Magazine eine hervorragende Gelegenheit, um ihre rezeptfreien Mittel an den Kunden zu bringen. Man liest etwas über ein neues Schnupfenmittel, und schon muss man es haben. In einer Sache sind sich Mann und Frau jedoch zunehmend einig, die Naturheilkunde ist oftmals besser als die Chemiekeule, wenn es um kleine grippale Infekte, Schnupfen oder körperliche Disharmonie geht. Wir bestehen ja nicht nur aus unserem Körper alleine, wir besitzen auch noch einen klugen Geist und eine sensible Seele, die in uns wohnen. Wenn nun der Geist ein Gesundheitsmagazin liest, erklärt er der Seele, was drin steht. Die Seele prüft die Neuheiten auf eventuelle seelische Nebenwirkungen, und der Körper wird befragt, ob er die gesunde Neuheit einmal ausprobieren möchte. Der Geist besorgt das neue Mittel, und der Körper muss es testen. Lieber Besucher, wenn Sie sich in Gesundheitsmagazine vertiefen, achten Sie darauf, dass nicht jedes neue Mittel automatisch wirkt, nur weil es sich um chemische Präparate handelt. Ein österreichischer Medizinjournalist schrieb einst das Buch: Bittere Pillen, in welchem er die Pharmakonzerne kritisch unter die Lupe nimmt. Jeder Mensch reagiert individuell auf Medikamente, besonders, wenn sie in einem medizinischen Fachmagazin als rezeptfreie Arzneimittel angepriesen werden und eher den Lifestyle als den Gesundheitseffekt in den Mittelpunkt stellen. Wenn andere Leute davon profitieren, muss Ihr Körper noch lange nicht genauso reagieren. Deshalb prüfen Sie auch selbst, ob Ihnen eine gesunde Neuheit gut tut. Wir haben bei unserer Geburt einen Kopf in die Wiege gelegt bekommen, und den sollten wir gebrauchen, denn sonst wären wir mit dem Hals alleine geboren worden. Gesundheitsmagazine für den HypochonderNatürlich, der Hypochonder braucht unbedingt immer ein aktuelles Gesundheitsmagazin bei sich, denn nur mit seinen Placebos alleine wäre er vollkommen unausgelastet. Der Hypochonder benötigt übrigens immer das brandaktuelle Magazin, denn er informiert sich laufend über eventuelle Krankheitsverläufe. Kaum hustet jemand in seiner Umgebung, kratzt es ihm im Hals. Da muss man schnell nachlesen, ob gerade eine Grippewelle unterwegs ist, denn sogar im heissen Hochsommer kann es den Hypochonder auf einer Welle erwischen, und wenn es nur eine Salzwasserwelle aus dem Meer ist. Der Hypochonder spricht auch gerne über sämtliche Krankheiten, denn alles, wovon man spricht, nimmt automatisch viel Platz ein, viel Raum in Anspruch, und voila, da hätten wir schon das kleine Grippchen, welches mit Tee aller Art auskuriert werden muss. Fakt ist, nur durch ausreichende Information können wir unsere Gesundheit unterstützen, denn wer sich nicht informiert, weiss auch nicht, was gerade im Umlauf ist. Gesundheitsmagazine zum AusleihenMan muss sich nicht jedes Gesundheitsmagazin sofort kaufen, denn bei mehreren Zeitschriften gleichzeitig kann dies ganz schön teuer werden. Man kann sich einzelne Magazine auch ausleihen, durch ein praktisches Sharing-System. Ärzte und Arztpraxen nutzen diese Dienste gerne. Der Vorteil ist, dass man mehrere Zeitschriften abonniert und je nach Alter der Zeitschrift immer weniger Geld dafür bezahlt. Der Nachteil ist, dass man alte Zeitschriften nur benutzt abonnieren kann. Sie sind zwar billig, aber sie sind durch zahlreiche Hände gewandert. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er gebrauchte Magazine abonnieren möchte, aber die Umwelt freut sich, denn man tut hiermit etwas für den Naturschutz und lebt nachhaltig. Wie lebt man ungesund?
Wie lebt man ungesund? Im Grunde wissen wir, dass Alkohol, Genussmittel, Koffein, Nikotin, Zigaretten, Süssigkeiten und zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Kohlenhydrate, Chemie in Lebensmitteln und Kosmetik, zu viel Stress und viele weitere Dinge im Leben ungesund sind. Wir neigen jedoch zu Genuss und Bequemlichkeit,und deshalb tragen wir gewisse Laster mit uns herum, die uns krank machen können. Alkohol schadet unserem Körper, selbst wenn man nur hin und wieder ein Glas trinkt. Er wird in der Leber abgebaut und durch die Nieren ausgeschieden, was auf Dauer zu Leber- und Nierenschäden führt. Er schadet unserem Gehirn, beschert uns am nächsten Tag einen Kater, und trotzdem haben wir Freude am Rausch, der unsere Sinne berauscht. Ich versuche es ohne Alkohol und steige grösstenteils auf Tee und Wasser um. Koffein, besonders in Kaffee, schwarzem Tee und Energiedrinks macht uns kurzfristig hellwach, belastet jedoch unser Herz-Kreislauf System. Koffein beschert uns bei Überdosierung Magenbeschwerden, ein zittriges, unruhiges Gefühl, lässt uns nachts nicht schlafen und macht uns förmlich süchtig. Trotzdem lieben wir unseren täglichen Kaffee. Ich bin auf grünen Tee, Kräutertee, Basentee und Früchtetee umgestiegen. Zu viel Zucker, süsse Getränke und Smoothies aus verschiedenen Obstsorten, Süssigkeiten und Schokolade, zu viel Fett, zu viel Fleisch, zu viele Kohlenhydrate machen uns dick, aber das ungesunde Essen schmeckt so gut. Wir neigen zur Bequemlichkeit und sättigen uns schnell im Fast-Food Restaurant, denn Zeit ist Geld. Wir jagen dem finanziellen Erfolg hinterher, gönnen uns billige, überzuckerte Nahrungsmittel und kaufen uns lieber ein zweites Smartphone, anstatt hochwertige Nahrung zu konsumieren. Ich bin auf Slow-Food umgestiegen. Wir lieben unser Sofa, liegen auf der Couch, sehen fern und werden immer dicker dabei, weil Bewegungsmangel und falsche Ernährung den Körper unmöglich schlank, leistungsfähig und fit machen können. Als Ausgleich stopfen wir Nahrungsergänzung in uns hinein, extrahierte Vitamine, die uns helfen, gesund zu bleiben. Ich habe einen Heimtrainer ins Wohnzimmer gestellt, der meinen Sofa-Konsum reduzieren soll. Wenn wir so weitermachen, leben wir uns ungesund zu Tode. Wir sterben nicht sofort. Wir leiden zunehmend unter Zivilisationskrankheiten, für die es zwar Medikamente gibt, die unser Leben jedoch einschränken können. Kein Diabetiker kann mir erzählen, dass er mit seinen Insulinspritzen gut lebt, wenn nach und nach seine Organe versagen. Ich habe Diabetiker mit Augenerkrankungen, diabetischer Retinopathie gesehen, die nicht glücklich sind. Mein Onkel rauchte und meinte, die Zigaretten würden ihm nicht schaden. Als er an Lungenkrebs erkrankte, legte er seine Zigaretten zur Seite, atmete tief durch und begnügte sich damit, dass ihm ein Stück seiner Lunge entfernt wurde. Viele Raucher sind sich ihres ungesunden Lebensstils nicht bewusst, oder sie sagen, es ist die Sucht, von der sie nicht loskommen. Hier helfen verschärfte Nichtraucherzonen nur bedingt, obwohl ich froh bin, dass man in der Öffentlichkeit kaum noch rauchen darf, denn das schützt die Nichtraucher vor dem Passivrauchen. Unser genussreicher Lifestyle, der eher im Trendsetter Look ausgelebt wird, hilft uns nicht unbedingt, gesund zu bleiben. Wir sollten handeln, etwas ändern, ein anderes Konsumverhalten an den Tag legen, dann verschwinden die ungesunden Dinge zunehmend aus unserem Alltag, wenn sie niemand mehr konsumiert. Die Industrie produziert nur so lange ungesunde Produkte, wie es einen Markt dafür gibt. Deshalb sollte jeder einzelne von uns Billigprodukte meiden, Genussmittel streichen und auf hochwertige, natürliche Produkte bauen. Ungesund leben mit ChemieWenn wir uns die Düngemittelindustrie ansehen, wird mir schlecht dabei. Konventionelle Landwirtschaft kann noch so sehr mit einem billigen, für alle leistbaren Preis werben, davon wird niemand gesünder. Pestizide, genmanipuliertes Saatgut, genmanipulierte Lebensmittel machen uns krank. Dies haben sogar die neuesten US-Studien belegt, obwohl die Menschen in den USA locker mit der Gentechnik umgehen und sich kaum Sorgen um ihre Ernährung machen. Ich finde es bedenklich, wenn Konzerne für Gennahrung und konventionelle Landwirtschaft werben, die gesundheitlichen Folgen verharmlosen und sagen, die Produkte sind unbedenklich. Genauso sieht es mit Chemie in den Lebensmitteln aus. Wir wollen vegane Kost, veganen Käse, vegane Eier und vegane Wurst essen. Ich habe mir einmal die Liste der Zusatzstoffe in diesen Produkten angesehen und bin erschrocken. Bis Käse, Wurst und Eier so schmecken, als kämen sie vom Tier, muss man viel Arbeit in Geschmacksverstärker und Aromen investieren. Unser Darm nimmt die Chemie auf, unsere Nieren leisten Höchstarbeit beim Ausscheiden und Filtern der Chemie, und urplötzlich fühlen wir uns krank, weil eine schleichende Niereninsuffizienz droht. Ich bin auf unverarbeitete, natürliche Lebensmittel umgestiegen. Chemie in Kosmetik ist ein weiterer ungesunder Faktor. Das billige Duschgel aus dem Discounter, oder das teure Markenprodukt aus der Parfümerie, beides muss gut riechen, glatt am Körper liegen, schnell in die Haut einziehen und bequem anzuwenden sein. Hierfür verwendet die Industrie Mikroplastik, damit sich die Produkte gut anfühlen. Ich bin auf Naturkosmetik umgestiegen, schleiche durchs Reformhaus und halte Abstand von konventioneller Kosmetik. Ungesund leben mit UmweltgiftenUmweltgifte umgeben uns wie die Motten das Licht. Wir atmen sie ein, nehmen sie durch unsere Nahrung in uns auf und müssen mit ihnen leben. Das Landleben ist zwar nicht das bequemste, aber die Landluft ist frischer als die Stadtluft. Trotzdem fahren wir gerne mit dem Auto, konsumieren Strom aus Kernenergie und ärgern uns über steigende Strompreise. Es muss schnell gehen und darf nichts kosten. Durch unseren umweltfeindlichen Lebensstil gelangen Umweltgifte, Plastik, Schwermetalle und giftige Säuren ins Grundwasser, verschmutzen den Boden und reichern sich in Pflanzen an. Hiervon sind Biopflanzen und Wildpflanzen leider nicht verschont geblieben, sodass in Reis, Soja, Tee, Kakao, Baumwolle und vielen anderen Rohstoffen Umweltgifte sind, die wir essen. Auf vegane Ernährung, die nicht aus meinem näheren Umfeld stammt, aus exportierter Ware herstammt, verzichte ich und ernähre mich regional, soweit es eben möglich ist. Wie ungesund sind Nanopartikel?Nanopartikel werden in der Industrie künstlich hergestellt, sind kleinste Teilchen, die sich im menschlichen Organismus ansiedeln, durch die Atmung oder durchs Essen in die Blutbahn geraten und uns langfristig krank machen können. Sie besitzen durchaus gute Eigenschaften, schützen vor Sonneneinstrahlung, machen unsere Lebensmittel glänzend und sorgen dafür, dass Soßen gut flutschen. In der Kosmetik sorgen sie für eine gute Gleitfähigkeit. Nanosilber und Titandioxid sind tausendmal kleiner als der Durchmesser eines Haares, werden in Sprühflaschen und zahlreichen Produkten eingesetzt, und wir atmen sie durch die Raumluft ein. Deshalb sollten wir auf Raumspray, Pflegespray, chemische Kosmetik und Fertigprodukte aller Art verzichten. In Ketchup befinden sich beispielsweise solche Nanopartikel, damit es glänzt und flutscht, aber das Würstchen schmeckt verführerisch gut damit. In Tütensuppen sorgen Nanopartikel dafür, dass das Pulver nicht klumpt.Wir unterscheiden stäbchenförmige und faserförmige Nanopartikel, wobei die grösseren, stäbchenförmigen gefährlicher sind und sogar zu Lungenkrebs führen können. In vielen Sonnencremes sind sie enthalten, sodass man im Sommer lieber die Sonne nicht zu intensiv geniessen sollte und auf eine Sonnencreme aus dem Naturkosmetikladen zurückgreifen sollte. Ungesund leben mit der falschen KleidungChemisch erzeugte, aus trendigen Stoffen billigst verarbeitete Kleidung kann auch schaden, denn die Schadstoffe gelangen durch die Haut in unseren Körper. Deshalb sollte man möglichst naturbelassene Kleidung kaufen, wobei Leder und Pelz mit ihrer zunehmenden Billigverarbeitung nicht dazu zählen, und man sollte neue Kleidung vor dem Tragen waschen. So manche Funktionsbekleidung ist auch ungesund, weil man in den Stoffen nicht atmen kann, sie uns dafür wärmen. Schweiss bildet sich unter der Kleidung, der nicht abtransportiert werden kann. Auch Nanopartikel, Mikroplastik und Mineralöle befinden sich in manchen Kleidungsstücken, und auch giftige Azofarben, die normalerweise verboten sind, können enthalten sein. Man sollte ein Kleidungsstück vorab riechen, und wenn es unangenehm riecht, sollte man es lieber nicht kaufen. Wie ungesund ist Chlor?Chlorwasser ist im Grunde reinigend, desinfizierend und nicht gesundheitsgefährdend. Es wird vor allem in Schwimmbädern, öffentlichen Freibädern, Spassbädern und in privaten Pools eingesetzt, um Bakterien, Keime und Schmutz abzuwehren. Wenn das Chlorwasser allerdings stark belastet ist, weil viele Leute gleichzeitig im Wasser sind, kann die Suppe eklig werden. Nicht alle Leute wissen, wo sich das Klo befindet, und so verrichten einige ihre kleinen Geschäfte im Schwimmbecken. Nicht alle Leute duschen sich ab, bevor sie ins Wasser steigen, und so bleiben Hautkeime, Hautbakterien und Schmutz am Körper kleben, und auch die Sonnencreme schwimmt im Wasser. Wenn das Chlorwasser intensiv nach Chlor riecht, ist das Becken wahrscheinlich sehr schmutzig, denn hier wird dann viel Aufwand betrieben, um Bakterien und Keime abzutöten. Chlorgeruch entsteht nämlich auch durch Harnsäure, die wir in uns und auf unserer Haut tragen. Man sollte daher das Wasser nicht versehentlich schlucken, und wer kleine offene Hautstellen am Körper besitzt, sollte lieber nicht ins Wasser gehen, denn dann ist die Hautoberfläche nicht gänzlich geschlossen und empfänglich für Bakterien aller Art. Trotzdem trinken vor allem Kinder im Laufe eines schönen Schwimmtages viel Chlorwasser, weil sie im Wasser spielen, hrumspringen, umherspritzen, untertauchen, wieder auftauchen, alles abschlecken und in den Mund nehmen. Und auch Erwachsene können beim Schwimmen versehentlich Chlirwasser verschlucken, wenn sie ihre Bahnen ziehen. Unser Körper hält einiges aus, wenn er gesund ist, aber empfindliche Leute, oder Menschen, die sensibel auf Chlir reagieren, sollten lieber in den See oder ins Meer zum Baden gehen. Chlor ist zwar harmlos, wenn man beispielsweise ein zerzaustes Huhn darin säubert, was inden USA eine gängige Methode ist, aber es ist schädlich, wenn man es hoch dosiert, überdosiert, in Form von Chlorreiniger oder ähnlichem als Medikament einnimmt. Gerade in der Corona-Krise hatten einige alternativ lebende Leute die Idee, den Covit 19 Virus mit Hilfe von Chlor zu töten. Bitte, das ist gefährlich und kann zum Tod führen. Viele Patienten wurden bereits mit Chlorvergiftungen aufgegabelt, ins Krankenhaus eingeliefert, lagen dann bequem auf der Intensivstation, mussten mit Leberversagen, mit Nierenversagen rechnen, und viele Leute sind daran verstorben. Chlor ist gefährlich für die innere Einnahme. Bitte lassen Sie die Finger davon. Wie ungesund ist Thermopapier?
Ungesund ist das Papier deshalb, weil sich ein giftiger Stoff darin befindet, der zur Herstellung verwendet wird, also Chemie pur. Wir sollten deshalb nach dem Einkaufen die Hände waschen, den Kassabon nicht in den Mund stecken und ihn möglichst nicht am Körper tragen. Als ich einst meine Kassabons zusammen mit meinen Keksen aufbewahrte, sie fast nicht mehr lesbar wurden und ich sie wegwarf, nachdem ich die Kekse gegessen hatte, wurde mir ganz schlecht, als ich hörte, wie ungesund Thermopapier ist. In der losen Keksdose lagere ich die Kassabons nie wieder.
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