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So senken Sie das Cholesterin

Fett erhöht den CholesterinspiegelCholesterin, auch Cholesterol genannt, kann gut und böse sein. Es ist ein weisser, nahezu geruchloser Feststoff, der sich im Blut nachweisen lässt. Früher lagen die Cholesterinwerte viel höher, und man galt als gesund. Heute werden die Werte manchmal quasi über Nacht gesenkt, in einen gültigen, medizinisch relevanten Katalog eingetragen, und am nächsten Tag hat man tausende neue Patienten, die am Vortag noch gesund waren. So kann die Pharmaindustrie höhere Gewinne erzielen, da man durch einen gesenkten Cholesterinwert viele neue Patienten mit Medikamenten, mit Cholesterinsenkern beglücken kann. Ich spreche hier nicht von den tatsächlich Erkrankten, sondern von jenen Leuten, die nur aufgrund eines gesenkten Wertes im Medizinbereich plötzlich als krank eingestuft werden.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist im Grunde ein wichtiges Sterin, welches sich in der Plasmamembran des Körpers befindet. Es transportiert wichtige Stoffe in die Zellmembran des Körpers und wieder aus der Zellmembran heraus und ist daher notwendig für unsere Gesundheit. Es wird in der Leber gebildet, ist unter anderem für unseren Hormonhaushalt verantwortlich und wird wieder in der Leber abgebaut. In der Leber wird es durch drei Protonen gebildet und je nach Bedarf ständig nachgebildet, was unter ungünstigen Umständen zu einer Fettleber führen kann. Zu viel Alkohol schadet hier auch enorm.

Ungefähr 140 g des fettlöslichen Cholesterins hat ein durchschnittlicher Mensch, wobei mein Cholesterinwert 234 betrug und mir aufgrund dieses Wertes ein Arzt Medikamente verschrieben hat. Ganz ohne Medikamente konnte ich jedoch meinen Wert senken. Übrigens ist Vitamin D ein Cholesterinkiller. Hier wird sichtbar, wie Cholesterin, Vitamin D, Vitamin B12 und sämtliche andere Stoffe im Körper zusammenarbeiten, um uns gesund zu erhalten.

Gutes und böses Cholesterin

Pflanzliche Fette erzeugen das gute Cholesterin im Körper, tierische Fette sind hingegen für das böse verantwortlich. Im Gegensatz zu früher galt das Ei als böse, und man durfte nicht zu viele Eier verspeisen. Heute belegen neue Studien, dass Eier gesund sein können, wenn man gesunde, nicht zu hohe Cholesterinwerte besitzt, da Eier viele wertvolle Nährstoffe beinhalten. Fleisch, besonders das Schweinefleisch ist bis heute nach wie vor böse und sollte nur hin und wieder gegessen werden. Milchprodukte sind eine Kompromisslösung, da sie sowohl tierische als auch wertvolle Fette enthalten, und besonders die Milchfettsäuren haben sich positiv bewährt. Früher galt die Butter als wertvoll und die Margarine als billig. Heute gelten pflanzliche Fette als wertvoll und die Butter besitzt einen schlechten Ruf.

Wie wirkt das Cholesterin im Körper?

Cholesterin ist wichtig für die Zellwände. Wir benötigen eine gewisse Menge an Cholesterin, damit unsere Zellen geschützt werden. Wer zu niedrige Blutfettwerte hat, besitzt oft keinen ausreichenden Zellschutz. Auch die Speicherung des Vitamin D findet im Fett des Körpers statt, und vor allem der weibliche Körper benötigt eine ausreichende Menge an Cholesterin, damit die weiblichen Zellen gut geschützt sind. Wenn das Östrogen sinkt, steigt meistens das Cholesterin an, weil sich der Körper einen anderen Schutzmantel aufbaut. So hat man beispielsweise in manchen Ländern, in denen die Menschen von Natur aus viel Fett essen, hohe Cholesterinwerte festgestellt, und die Menschen in diesen Ländern sind trotzdem nicht krank. Aber in den Statistiken fehlen diese Länder, weil sie in der Regel statistisch ausgegrenzt werden.

Was bewirkt zu hohes Cholesterin im Körper?

Cholesterin ist zwar in gewisser Menge nützlich für unseren Körper, es kann jedoch schnell zu einer unangenehmen Belastung werden, wenn man zuviel davon hat. Hier unterscheiden wir allerdings das gute, aus Pflanzen gewonnene HDL Cholesterin und das schlechte tierische LDL Cholesterin. Wer sich genussvoll fettreich ernährt, kann Probleme bekommen. Studien belegen, dass man davon auch chronische Entzündungen im Körper bekommen kann, da sich Sehnen entzünden, was wiederum zu Bewegungseinschränkungen führen kann. Ein chronisch entzündeter Körper schmerzt, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, die Lebensqualität leidet. Artereosklerose und Arthritis führen zu schmerzhaften Entzündungen.

Zu viel Cholesterin führt auch langfristig zu Schlaganfall und Herz-Kreislauf Erkrankungen, zu Gedächtnisschwund, Demenz und Alzheimer, zu Schwindel und Hitzewallungen, zu Leistungsabfall und Müdigkeit, zu Diabetes und hohem Blutzucker, zu überhöhten Blutfettwerten, zu einer schlechten Blutgerinnung, zu Bluthochdruck und zu Herzinfarkt. Die Blutgerinnung stockt, Thrombosen können entstehen, und man fühlt sich schwach und krank. Wer sich Kohlenhydrate ersparen will und dafür mehr Fett verspeist, hat zwar keinen so üppigen Körperumfang, seine Cholesterinwerte steigen jedoch an. Ich könnte schwören, mein Croissant heute morgen war vorzüglich, aber mein schlechtes Gewissen liegt mir noch immer im Magen, während ich das Croissant bereits verdaut habe.

Fett in der Blutbahn

Fett kann in der Blutbahn einiges anrichten, zu schwerwiegenden Schäden der Gefässe führen. Bei Übergewichtigen und vor allem bei Untrainierten gelangt das Fett nach dem Essen schneller in die Blutbahn. Bei fit durchtrainierten Menschen gelangt es nicht so üppig in die Blutbahn, denn es wird besser abgebaut und vom Körper verwertet. Ich habe aus diesem und aus anderen Gründen meinem Image des Sportmuffels Tschüs gesagt und strample jetzt täglich abends am Heimtrainer.

Wie senkt man den Cholesterinspiegel?

Mit den zahlreichen Cholesterinsenkern aus dem Internet würde ich keine Experimente wagen, denn hier weiss man nicht, was man seinem Körper ohne ärztliche Kontrolle antut. Wichtig ist die Blutabnahme, damit man genau sieht, wie sich das Cholesterin im individuellen Körper zusammensetzt und wie man gegensteuert. Eine auf den persönlichen Cholesterinbedarf zugeschnittene Ernährung kann helfen.

Bewegung hilft immer, denn durch die Nahrung nehmen wir nur 10% des Cholesterins auf, durch Sport trainieren wir jedoch mehr als 50% wieder ab. Und Statine können unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle helfen, wobei hier die Studien unterschiedliche Ergebnisse liefern, was die Risiken und Auswirkungen betrifft. Manche Studien belegen sogar, dass Statine zu mehr Sekundärerkrankungen führen, als wie wenn man keine einnimmt.

Mit Sport und gesunder Ernährung, dem Verzicht auf Zucker, Fett und Kohlenhydraten im grossen Ausmass, mit einem gesunden Lebensstil, mit bis zu sieben Portionen Obst und Gemüse täglich kann man seinen Cholesterinspiegel senken. Sogar die Mango hilft laut neuesten Studien durch einen ganz bestimmten, fettreduzierenden Inhaltsstoff beim Abspecken.

Der Arzt kann am besten einschätzen, ob man einen Cholesterinsenker benötigt, und auch hier kann ein langfristiger gesunder Lebensstil die Medikamente reduzieren. Wer einen Herzinfarkt hatte, einen Schlaganfall hinter sich hat, an Diabetes leidet und zudem einen hohen Cholesterinwert im Blut aufweist, sollte laut Arzt speziell verschriebene Cholesterinsenker nehmen, aber dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich, denn nicht jeder Patient braucht sie wirklich.

Eine Spritze gegen zu hohes Cholesterin

In klinischen Studien wird geprüft, wie hilfreich eine neue Spritze, eine sogenannte Impfung gegen zu hohes Cholesterin wirkt. Wer zu hohe gefährliche Blutfettwerte besitzt, kann eher an Schlaganfall oder Herz-Kreislauf Erkrankungen leiden, als jemand, dessen Cholesterinwerte stimmig sind. Bisher senkte man das Cholesterin mit Hilfe von Medikamenten, sogenannten Statinen oder Cholesterinsenkern. Diese Medikamente haben Nebenwirkungen, und hier soll eine Spritze Abhilfe leisten. Das bedeutet jedoch nicht, dass man dann schlemmen kann und wie ein Weltmeister jegliches Fett in sich hineinstopfen darf.

Cholesterin ohne Cholesterinsenker senken

Wie kann man das Cholesterin ohne Medikamente, ohne Statine und Cholesterinsenker in den Griff bekommen? Laut einer neuen Studie hilft auch ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und einer salzarmen Ernährung. Gepökelte und geräucherte Lebensmittel, Fertigprodukte und salzhaltige Lebensmittel sollten Sie lieber meiden und nur eine geringe Dosis an Salz zu sich nehmen. Chips, Pizza, salzhaltige Erdnüsse enthalten viel Salz. Und Sie müssen auch auf fettreiche Speisen verzichten, auf zu fettigen Käse, zu fettes Fleisch, zu fetthaltige Milchprodukte, zu fetten Joghurt. Steigen Sie um auf mageres Putenfleisch, magere Produkte und auf Olivenöl, denn das Olivenöl hat einen guten Ruf. Dieser gesunde Lebensstil schützt uns auch in gewisser Weise vor Herz-Kreislauferkrankungen und hält den Puls im Normbereich, damit wir keinen schnell erhöhten Puls haben, wenn wir uns bewegen.

Das ungesunde LDL-Cholesterin entsteht vor allem in fettigen tierischen Speisen, aber auch bei fritierter Kost. Pommes, fritiertes Schnitzel, Chips und Kuchen sind nicht gerade hilfreich beim Senken des Cholesterins.

 


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Elisabeth Putz

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