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Die Wechseljahre - So lindern Sie Beschwerden

Frau in den WechseljahrenWer glaubt, dass nur Frauen in den Wechseljahren sind, der irrt, denn der Mann kann in der Midlife-Crisis so anstrengend werden, dass die Frau das Weite sucht. Die Wechseljahre bei Frauen sind aber auch ein lästiges Übel, denn viele Frauen leiden unter Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Hormonstörungen, Störungen der monatlichen Blutungen, Schwindel, sogar manchmal an Verdauungsstörungen, Darmerkrankungen und Herzrasen.

Der Körper stellt sich um, stellt die Funktion der Eierstöcke langsam ein, und eine Schwangerschaft wird immer unwahrscheinlicher. Zwischen dem 40. und dem 55. Lebensjahr, aber auch in seltenen Fällen früher oder später, sinkt der Östrogenspiegel der Frau, dafür steigt der Testosteronspiegel an. Man kann den Wechseljahren jedoch trotzen, wenn man sich gesund ernährt und täglich Sport treibt. Wichtig ist, dass man seinen Zuckerhaushalt, den Cholesterinspiegel und den Körperkreislauf im Griff behält, das Hormon Vitamin D überprüfen lässt und ausgeglichen lebt. Manche Frauen machen eine Hormonersatztherapie, wobei ich hier skeptisch bin, denn ich weiss nicht, ob man wirklich so vieles durch Chemie wieder ins Gleichgewicht bringt?

Auf jeden Fall sollte die Frau zum Gynäkologen gehen, mit ihm alles ausführlich besprechen, denn jeder weibliche Körper reagiert anders. Ich verzichte auf Koffein, auf meinen geliebten Kaffee, auf meine noch geliebtere Schokolade, ich trinke keinen Tropfen Alkohol mehr, bewege mich täglich am Heimtrainer und hoffe, mein Herz hält die Wechseljahre durch.

Nicht jede Frau leidet während der Wechseljahre wie ein Tier. Ein Drittel bemerkt die Körperumstellung und die Umstellung des Hormonhaushalts nicht, ein Drittel verspürt leichte Probleme, mit denen man aber durchaus noch leben kann, und ein Drittel hat so gravierende Probleme, dass nur eine hormonelle Ersatztherapie hilft. Heute werden zunehmend homöopathische Mittel oder pflanzliche Präparate verwendet, nur in Ausnahmefällen verschreibt der Arzt eine umfassende Hormontherapie, weil das Brustkrebsrisiko damit ansteigt.

Die phasen der Wechseljahre

Man teilt die Wechseljahre in drei Phasen ein, in die Prämenopause, die Menopause und die Postmenopause. Es handelt sich nämlich um einen mehrjährigen Prozess, in welchem eine hormonelle Umstellung im Körper stattfindet.

In der Prämenopause findet die Hormonumstellung statt. Viele Frauen leiden hier besonders am Anfang und am Ende dieser Phase. Sie kann sich über 2 bis 7 Jahre hinziehen, wobei die monatliche Regelblutung nicht mehr regelmässig eintritt, es nicht mehr so oft zu einem Eisprung kommt und die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft sinkt. Schwanger kann man aber trotzdem noch werden.

In der Menopause bleibt die monatliche Regelblutung dann ganz aus, es finden keine Schmierblutungen und nichts ähnliches mehr statt. Diese Phase dauert ein Jahr an, bis man endgültig sagen kann, dass man sich in der Menopause befindet. Die letzte Monatsblutung bezeichnet man dann als Menopause. Manche Frauen erschrecken jetzt vorm Altern, andere empfinden die lästige Blutung ohnehin als Übel und sind froh, wenn sie vorbei ist.

In der Postmenopause stellt sich der Körper auf ein neues hormonelles Gleichgewicht ein, die Wechseljahresbeschwerden lassen bei vielen Frauen wieder nach und man lebt ausgeglichener. Man sollte jedoch beachten, dass eine Vermännlichung des Körpers wie ein Damenbart, stärkere Körperbehaarung und männliche Gesichtszüge eintreten können. Die Knochendichte wird dünner, die Altersbeschwerden lauern, und im Winter sollte man sich warm anziehen, denn der Körper friert leichter als früher.

Hormonumstellung in den Wechseljahren

In den Wechseljahren, auch Klimakterium genannt, müssen wir mit einem umgekehrten Hormonhaushalt zurecht kommen. Während in der Pubertät alles wuchs, wird jetzt alles weniger. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich nicht mehr regelmässig auf, kann sich daher auch nur schwer abstossen und die Monatsblutung wird unregelmässig oder bleibt länger als erwartet aus, bis sie ganz ausbleibt. Man sollte einen Regelblutungskalender führen, in welchen man seine Tage einträgt, dann sieht man genau, wie sich die monatlichen Blutungen verändern.

Jede Frau besitzt nur eine gewisse Anzahl an Follikeln, die sich in die Eierstöcke einnisten. In der ersten Monatshälfte steigt das Östrogen an, in der zweiten das Progesteron. Wenn sich die Frau in den Wechseljahren befindet, steigt das Östrogen nicht mehr so stark an, sodass der Körper andere Hormone bildet, um den Eisprung doch noch anzukurbeln. Und genau hier spüren viele Frauen ihre Wechseljahresbeschwerden.

Verfrühte Wechseljahre

Manche Frauen sind mitten in der Familienplanung, und plötzlich setzen die Wechseljahre ein. Die biologische Uhr der Frau tickt. Ein Grund für verfrühte Wechseljahre sind ein Trauma, schwere Krankheiten und Therapien, Operationen, eine schwierige Lebensphase oder sogar die Gene. Man sollte jedoch nicht verzweifeln, das Leben bietet so viele Möglichkeiten, Kinder zu bekommen, zu adoptieren, und man darf sich auf keinen Fall hängen lassen, wenn man mitten im Leben steht. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, auch wenn man glaubt, das Leben sei vorbei.

Beschwerden, Symptome und Probleme in den Wechseljahren

Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau individuell, und so unterschiedlich können auch die Beschwerden und Probleme sein. Auch muss nicht jedes Problem den Wechseljahren zugeordnet werden, sodass man den Arzt leider nicht meiden kann, weil hinter vielen Symptomen auch andere Krankheiten stecken können. Die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim ynäkologen und die Gesundheitsvorsorge beim Hausarzt sind mit zunehmendem Alter wichtig und dürfen nicht verschlafen werden.

Mögliche Beschwerden und Probleme der Wechseljahre können folgende sein: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Störungen des Hormonhaushalts, Störungen der monatlichen Blutungen, Herzrasen, Schwindelgefühl, Müdigkeit und allgemeine Schwäche, Schmerzen in den Beinen, Venenveränderungen, schwere Beine, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Nierenprobleme, Verdauungsprobleme, Probleme mit dem Blutzucker, Unterzucker, Entzündungen im Körper, Entzündungen und Rückgang des Zahnfleisches, Hautprobleme und Pickel, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Gewichtszunahme, vor allem am Bauch, zu viel Körperfett, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt ist jede Stimmung dabei, Störungen des zentralen Nervensystems, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Muskelschmerzen, Übersäuerung, Osteoporose, Kälte- und Hitzeempfindlichkeit, Kreislaufprobleme, Blutdruckprobleme und einige seltene Phänomene wie Atemnot und Panikattacken.

Je nach Lebensstil, Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsvielfalt fallen diese Probleme entweder heftig aus, wenn man ungesund und ausschweifend lebt, oder milde, wenn man gesund lebt. Wer jedoch richtig gesund lebt und trotzdem schwere Wechseljahreserscheinungen hat, sollte lieber eine Hormontherapie machen, da ein bisschen Tee, Obst und Gemüse und ein wenig Sport nicht allen Frauen hilft.

Hitzewallungen und Schweissausbrüche in den Wechseljahren

Das bekannteste Problem in den Wechseljahren sind Hitzewallungen und Schweissausbrüche. Hier leidet man wirklich wie ein Tier. Besonders nachts kann einem das Schwitzen den Schlaf rauben. Deshalb sollte man sich gut zudecken, die Decke etwas lüften, wenn es heiss wird, leicht am Körper liegende, nicht einengende Kleidung tragen und immer eine Wasserflasche bei sich haben.

Hitzewallungen und Schweissausbrüche entstehen, wenn das Blut besser zirkuliert, weil sich der Körper plötzlich erwärmt, da in den Wechseljahren der Wärmehaushalt nicht so gut reguliert werden kann und der Körper verrückt spielt. Zuerst spürt man eine Hitzewelle, die vom Hals ausgeht und sich bis zu den Füssen erstreckt. Danach schwitzt man wie ein ganzer Saunakasten, und gleich darauf fröstelt man, was oft von Herzrasen und Herzklopfen begleitet wird, da das Herz das Blut schneller pumpt.

Hitzewallungen und Schweissausbrüche können aber auch durch zu viel Insulin im Körper entstehen. Besonders in den Wechseljahren neigt der Körper dazu, den Blutzuckerspiegel nicht immer im Griff zu haben. Wer viel Süsses, Kuchen und Schokolade verspeist, muss öfters mit diesem Phänomen rechnen. Als ich nach einer meiner Hitzewallungen glaubte, mein Herz macht den letzten Schlag meines Lebens, verzichtete ich auf Schokolade und verschenkte meine Süssigkeiten.

Schmerzende Beine in den Wechseljahren

Tun Ihnen die Füsse weh? Wenn die Beine schmerzen, kann dies ein Anzeichen für Wenenveränderungen sein. Besonders in den Wechseljahren tritt dieses unangenehme Phänomen auf. Es muss jedoch keine Begleiterscheinung in den Wechseljahren oder im hohen Alter sein, denn bereits in jungen Jahren könnte man an Durchblutungsstörungen leiden. Wenn die Durchblutung nicht stimmt, spürt man dies unter anderem in den Beinen, welche schwer werden, sich taub anfühlen oder weh tun.

Wer nicht darauf achtet und diese Schmerzen ignoriert, könnte einen Herzinfarkt erleiden, da durch die Durchblutungsstörungen auch Herz-Kreislauferkrankungen hervorgerufen werden. Gehen Sie zum Arzt und beugen Sie vor, indem Sie oft barfuss laufen, sich viel bewegen und das Sitzen mit überkreuzten, angewinkelten Beinen vermeiden. Ich habe mir Laufsocken gekauft und mache zwischendurch im Büro Beinsport.

Vitamin D in den Wechseljahren

Viele Frauen haben in den Wechseljahren einen Vitamin D Mangel, der nach der Menopause zu Osteoporose führen kann, wenn die Knochendichte lahmt. Die Sonne verträgt man in diesen Jahren schwer bis kaum, da wünscht man sich einen Nordbalkon und einen Schattenplatz herbei, damit einem die Sonne nicht Löcher in den schmerzenden Kopf brennt.

Wer einen zu niedrigen Vitamin D Spiegel im Blut hat, sollte auf Nahrungsergänzung umsteigen, Vitamin D Tropfen, Pastillen oder Tabletten nehmen, aber nur, wenn er diese verträgt. Bei Nahrungsergänzung muss man auf möglichst natürliche Stoffe achten, ein pflanzliches, veganes Präparat ohne Zusatzstoffe verwenden, sonst tut man seinen Nieren nichts Gutes, wo doch in den Wechseljahren ohnehin der Nebennierenwert oftmals steigt.

Ernährung in den Wechseljahren

Wer unter starken Wechseljahresbeschwerden leidet, sollte seine Ernährung umstellen. Zucker, Süssigkeiten, Kuchen, Backwaren, Fertiggerichte, Fastfood, Kaffee, Koffein allgemein, Alkohol, Zigaretten, zu fettiges und zu deftiges Essen, starke Gewürze, zu scharfes Essen, das sollte man meiden.

Salate, wenig Obst und viel Gemüse, ein wenig Getreide, Nüsse und pflanzliche Fette, Eiweiss, Fisch und Meeresfrüchte, ab und zu vielleicht mageres Fleisch, davon sollte man sich ernähren, möglichst selber kochen und auf alles verzichten, was Aromen und Zusatzstoffe beinhaltet. Bitte, diese Ernährung ist hart, kaum durchzuhalten, und selbst ich verfalle hin und wieder der Schokolade, aber die gesunde Ernährung hält uns fit und vertreibt die ständige Müdigkeit. Eisen, Vitamin B12, Mineralstoffe und Vitamin C sind wichtig, damit der Körper gestärkt und das Immunsystem funktionstüchtig gemacht wird.


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Elisabeth Putz

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