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So bekämpfen Sie Schmerzen

Schlaf hilft gegen SchmerzenSchmerzen sind in einem normalen, ausgewogenen Verhältnis wichtig. Sie bewahren uns vor Gefahren, damit wir die Sicherheit dem Abenteuer vorziehen. Sie bewahren uns vor Verletzungen, wenn wir den körperlichen Schaden rechtzeitig abwehren können, weil wir erkennen, dass etwas wehtut. Wer jedoch chronische, permanent auftretende oder akut krass auftretende Schmerzen kaum erträgt, der muss etwas dagegen unternehmen. Hier helfen Schmerzmittel, Meditation oder alternative natürliche Mittel und Therapien.

Menschen ohne Schmerzen

Es gibt Menschen, die empfinden keine Schmerzen. Wenn sie sich wehtun, schneiden, verletzen oder stossen, empfinden sie nur ein kleines Kribbeln am Körper. Der Schmerz wird im Gehirn durch die sogenannten Schmerzneuronen gebildet, und unser Nervensystem reagiert darauf. Die schmerzunempfindlichen Menschen besitzen zu wenige dieser Schmerzneuronen. Diese Erkrankung nennt sich CEP, und sie tritt genetisch bedingt bei mehreren Familienmitgliedern auf. Das Gen SCN9 regelt das Schmerzempfinden. Wenn es ausgeschaltet ist oder fehlt, kann es mittels Genmanipulation wieder hergestellt werden. Wenn dieses Gen bei Schmerzpatienten jedoch zu gut funktioniert, kann es mittels Genmanipulation reduziert werden, sodass man die Schmerzen nicht so drastisch empfindet.

Stress führt zu Schmerzen

Schmerzen werden besonders durch Stress und Überlastung ausgelöst. Magenschmerzen, allgemeine Bauchschmerzen, Unterleibsschmerzen, bis hin zu Schmerzen in Armen und Beinen. Bei Stress werden die Arme und Beine intensiver durchblutet, der Magen- und Darmtrakt dafür eher weniger. Dies führt zu Gastritis und Darmentzündungen, dem Verlust von Vitamin B12, und auch die Aufnahme des B12 Vitamins wird erschwert. So können schliesslich noch Nervenschmerzen und neurologische Symptome hinzukommen. Vermeiden Sie Stress, strecken Sie alle Viere von sich und gönnen Sie sich Auszeiten. Hirn abschalten und schlafen tut gut.

Wie bekämpft man Schmerzen?

Haben Sie auch manchmal Schmerzen? Manche Menschen leiden ja quasi unter einem Dauerschmerz, unter chronischen Schmerzen. Wenn man am Zahnfleisch durch die Wohnung kriecht und sich am Sofa festhalten muss, weil der Migräneanfall wieder einmal schlimm ausgefallen ist, dann wünscht man sich ein Wundermittel herbei, welches den Schmerz wegzaubert.

Mentale Methoden können helfen, die Schmerzen zu lindern, denn sie entstehen ja im Kopf. Als ich nach meinen Augenoperationen Schmerzmittel angeboten bekam, lehnte ich diese erstmal ab, denn ich wollte meinen Körper nicht mit Chemie füttern. Ich probierte die mentale Schmerzbekämpfung aus, und voila, ich hatte kleine bis mittelprächtige Erfolge. Die grossen Erfolge blieben bei mir jedoch aus, sodass ich doch unter anderem auf Medikamente umsteigen musste.

Wir alle haben uns schon einmal in Laufe unseres Lebens verletzt, sind gestürzt oder hatten Schmerzen aufgrund von Krankheiten oder Operationen. Natürlich gibt es auch die seelischen Schmerzen. Wo ist hier die Wunde? Vermutlich in der Seele, denn die Betroffenen sprechen von verschiedenen Leiden, Herzschmerz, Bruststechen, Bauchweh und Schmerzen am ganzen Körper. Wahrlich, die Seele wohnt in uns..

Während sich ein rein körperlicher Schmerz leichter diagnostizieren lässt, kann man psychische Schmerzen oft kaum lokalisieren. Chronische Schmerzen lassen sich übrigens auch oftmals kaum therapieren, beispielsweise bei Fibromyalgie. Langwierige Schmerztherapien sind nötig, die Betroffenen fühlen sich zunehmend ausgelaugt und verlieren die Lebenslust. Wenn der Körper weh tut, entschwindet die Lebensfreude wie von Zauberhand, man kann kaum dagegen ankämpfen.

Ich bin ein Mensch, der unheimlich lange ausharren kann, hartnäckig darauf wartet, bis sich eine Sache von ganz alleine regelt, und trotzdem stiess ich laufend an meine Grenzen, als ich einst an grünem Star erkrankte. Jahrelange Augenschmerzen, einige Operationen, ein paar Vollnarkosen und unzählige Augenentzündungen brachten mich manchmal an die Grenze meiner Leidensfähigkeit. Ich probierte einige mentale Schmerztherapien aus, mit mässigem bis mittelprächtigem Erfolg.. Trotzdem kann ich sagen, Mentaltraining hilft dem Kopf, sich freier zu fühlen.

Schmerzen mit elektrostimulierenden Geräten lindern

Schmerzen lassen sich mit elektrostimulierenden Geräten und Elektropflastern, sogenannten elektronischen Schmerzpflastern lindern. Die Geräte sind mit einer Batterie versehen, leiten Strom an den Körper weiter, stimulieren das Nervensystem und lindern so den Schmerz. Durch die elektrischen Impulse werden Endorphine ausgeschüttet, die den Schmerz hemmen. Man kann die Geräte mit einer Fernbedienung steuern und die Intensität verringern oder erhöhen. Es gibt sogar Geräte mit Klebe-Elektroden und welche, die den Muskelaufbau unterstützen. Man fühlt sich stärker und vitaler. Menschen mit einem Herzschrittmacher, Herzproblemen, mit Epilepsie und Kreislauferkrankungen dürfen diese Geräte und Pflaster nicht anwenden, da hier die Risiken zu hoch sind.

Schmerzen im Schlaf bekämpfen

Egal, welchen Schmerz Sie gerade verspüren, wenn Sie sich hinlegen und schlafen, bemerken Sie den Schmerz nicht mehr. Spätestens wenn Sie eingeschlafen sind, ist er weg bis Sie wieder aufwachen. Im Schlaf kann sich der Körper am besten regenerieren, denn da ist er nicht mit Zusatzbelastungen überladen und hat seine Ruhe.

Wenn das Schmerzzentrum im Gehirn erst einmal aktiviert ist, beginnen wir zu jammern. Das ewige Jammern macht die Schmerzen nur noch aggressiver und kränker, weil man das Gejaule kaum aushalten kann. Um diesen jämmerlichen Kreislauf zu durchbrechen, muss man einfach schlafen, denn mit geschlossenem Mund ist die Welt viel ruhiger.

Wenn Sie müde und überlastet sind, spüren Sie eventuelle Schmerzattacken heftiger, als wenn Sie gerade frisch ausgeschlafen sind. Mit neuer Energie im Körper fühlt man sich wohler und gesünder. Ich habe nach jeder meiner Augenoperationen für Tage, manchmal auf für Wochen geschlafen. Wach war ich nur, wenn ich duschte, aufs Klo ging, Nahrung zu mir nahm oder meine Fitness machte. Übrigens hilft Schlaf auch gegen kleine Depressionen, wenn sich der Schmerz ohne sichtbaren Grund wie ein grauer Nebelschleier ins Gehirn frisst.

Entspannungsübungen gegen Schmerzen

Haben Sie es schon einmal mit autogenem Training versucht? Mein linker Arm wird schwer, mein rechter Arm wird schwer. Autogenes Training lässt Ihren Körper in eine Art leichte Trance gleiten, denn wenn jedes Körperteil für sich begriffen hat, dass man durch Bettschwere Leichtigkeit erreicht, dann haben Sie Erfolg.

Zuerst müssen Sie üben. Als ich mit autogenem Training angefangen habe, bekam ich einen Hustenanfall, gefolgt von einem Lachanfall. Das mit der Entspannung musste sich erst in mir integrieren, denn ich dachte an das neue Kleid im Schaufenster, an den Geruch von Kaffee und ans Wochenende, an dem ich mir das Kleid kaufe, nachdem ich den Kaffee getrunken hatte. Es dauerte lange, bis ich diesen Trance Zustand der vollkommenen Tiefenentspannung erreicht hatte, aber danach waren meine Schmerzen wie weggeblasen.

Den Schmerz mit Hypnose bekämpfen

Natürlich sollten Sie sich nur von einem erfahrenen Hypnotiseur und Therapeuten wirklich in Hypnose versetzen lassen, damit Sie danach wieder ordentlich erwachen und keine Schäden abbekommen. Ich spreche hier aber von einer Art Trance, mit der Sie Ihre Schmerzen zu Hause im Bett oder auf dem Sofa lindern können. Sie kaufen sich Hörbücher mit hypnotischen Geschichten, Reisen in das eigene Ich.

Bitte, das funktioniert nur mit Hörbüchern, denn wenn Sie ein Buch selbst lesen, schlafen Sie ja nach den ersten fünf Sätzen ein und erinnern sich nur noch an den Buchrücken und das Buchcover. Wenn Sie die hypnotischen Geschichten hören, schlafen Sie dabei garantiert ein. Ihr Unterbewusstsein hört sich die gesamte Geschichte an und zieht seine Ressonnanz daraus, denn das Unterbewusstsein ist wie ein heimlicher Virenwächter und möchte nur unser Bestes.

Als ich die ersten Hypnose Hörbücher endlich einmal im Wachzustand mitverfolgte, dachte ich, jetzt schlafe ich gleich im Stehen ein, was bei mir ja kein Problem darstellt. Ich hörte mir eine Geschichte vom Rosengarten an und eine weitere von einem verschmutzten Tümpel. Immer wenn es meiner Seele einmal nicht gut gehen sollte, gehe ich jetzt meinen Tümpel reinigen, und wenn es bei mir irgendwo weh tut, gehe ich in meinen Rosengarten und schneide die Hecke zurecht, damit mich die Dornen nicht stechen.

Schmerzen mit Yoga bekämpfen

Normalerweise wird von Yoga abgeraten, wenn man sich in keiner guten körperlichen Verfassung befindet, da man sich durch die Übungen beim Yoga Verrenkungen zuziehen kann. Wenn Sie aber psychosomatische oder chronische psychische Schmerzen empfinden, dann versuchen Sie diese Technik.

Bitteschön, die Übungen, welche an eine schlangenartige Akrobatik grenzen, müssen Sie nicht ausüben, denn wir sind ja nicht bei den Tieren im Zoo zu Hause. Ich meldete mich auch bei einem Yogakurs an, da meine Augenschmerzen nach der letzten Operation schnell weg mussten. Ich sage Ihnen, Yoga ist wie ein Marathon, den man gewinnen möchte, anstrengend aber befreiend. Die Übungen fühlen sich an wie die Leichtigkeit des Seins im Kindergarten.

Yoga macht sich am Tag nach den Übungen im gesamten Körper bemerkbar, als ob man vom Blitz getroffen wurde, da spürt man Muskeln, von denen man nicht wusste, dass sie existieren. Die Anspannung im Körper wird beim und nach dem Yoga umverteilt, sodass das eigentliche Schmerzzentrum nicht mehr so intensiv wahrgenommen wird.

Schmerzen mit Mentaltraining bekämpfen

Mentaltraining findet in unserem Gehirn, in unserem Unterbewusstsein, in unserem unbekannten Ich statt. Training sagt ohne Zweifel aus, dass man diese Sache üben muss. Ich bin ja der geborene Mentalmensch, dachte ich und glaubte wieder in meinem grenzenlos überzogenem Leichtsinn, dass ich dieses Training bereits in den Genen verankert hätte. Also kaufte ich mir ein paar Kurse von Kurt Tepperwein und Nikolaus B. Enkelmann, legte voller Elan los, um dann zu erkennen, dass ich wohl noch ein wenig üben musste.

Ich wollte mir vorstellen, dass meine Schmerzen sich in Luft auflösen und auf dem Regenbogen spazieren gehen. Als ich den hundertsten mentalen Versuch wagte, meine Augenschmerzen zu lindern, konnte ich mir nur vorstellen, dass man mir die Kreditkarte aus Platin anbietet, denn das Kleid im Schaufenster meiner Lieblingsboutique ist teuer. Immerhin, nach ungefähr einem Jahr hatte ich mich mental im Griff. Ich kann heute auf Knopfdruck am Regenbogen spazieren gehen und von einer Farbe in die andere hüpfen. Wenn ich allerdings zu üben aufhöre, falle ich vom mentalen, imaginären Regenbogen zurück in die Realität und lande auf dem harten Boden der Tatsachen.

Man muss lernen, seine Konzentration auf einen Punkt zu legen und alles andere auszublenden. Genau darin liegt die oft monatelange Übung. Fangen Sie am besten mit dem Farbensehen an und stellen Sie sich vor, Sie malen vor Ihrem geistigen inneren Auge eine Leinwand mit roter oder grüner Farbe aus. Dann lassen Sie mental einen Würfel rollen. Ich würfle vor meinem geistigen Auge andauernd eine Sechs. Ich sollte unbedingt einmal Lotto spielen.

Akupunktur gegen Schmerzen

Eine Methode, bei der Sie keine grossartige Übung, sondern bloss ein wenig zu viel Geld brauchen, ist die Akupunktur, um Ihre Schmerzen zu bekämpfen. Es werden durch feine Nadeln gewisse Punkte am Körper, besonders am Kopf aktiviert, die den Schmerz verlagern, ausleiten, verringern sollen. Akupunktur wird in vielen Fällen eingesetzt, und es gibt auch schon nennenswerte Ergebnisse.

Übrigens hilft die Akupunktur nicht bei allen Schmerzen und auch nicht bei jedem Menschen. Ich bin kein Illusionär, der Ihnen das Blaue vom Himmel verspricht, denn der Mensch besteht nicht nur aus einem ausgereiften Mentalkörper alleine, der auf alle alternativen Heilmethoden und Therapien dankbar und positiv reagiert.

Schmerzen mit Hilfe der Homöopathie bekämpfen

Die Homöopathie ist natürliches Gift, welches mit natürlichem Wasser so stark verdünnt wurde, dass es nicht mehr oder kaum erwähnenswert vorhanden ist. Im Grunde bekämpfen Sie den Schmerz mit nichtssagendem Wasser. In der Apotheke kostet es Geld, zu Hause fliesst es locker und unbekümmert, fast kostenlos aus dem Wasserhahn. So viel zur Theorie. In der Praxis schwören viele Leute auf homöopathische Schmerzmittel wie Schüssler Salze, das Allerheilssalz, Globuli, die Allerheilskugeln und viele andere Mittel und Essenzen wie Bachblüten.

Schmerzen mit der richtigen Schlafposition bekämpfen

Mit der richtigen Schlafposition bekämpft man Schmerzen besonders gut, da sich unser Körper im Schlaf regeneriert. Wer in der Embryonalstellung schläft, wie das ungeborene Baby im Mutterleib, kann Bauchkrämpfe und Unterleibsschmerzen lindern, da hier die entsprechenden Organe sowie der Darm entspannt werden. Wer am Bauch schläft, tut sich nichts Gutes, denn besonders bei Frauen werden die Brüste gequetscht. Trotzdem schlafen sehr ehrgeizige und zielstrebige Menschen gerne am Bauch und haben vermehrt sexuelle Träume. Das probiere ich nächste Nacht gleich aus.

Wer am Rücken schläft, entlastet seine Wirbelsäule, die in der seitlichen Position eher nicht gerade liegt und Schmerzen bereitet. Mit der richtigen Matratze lindert man seine Rückenleiden übrigens auch, denn sie darf nicht zu hart und keinesfalls zu weich sein, sondern sollte sich dem Körpergewicht anpassen und nicht durchhängen.

Schmerzen mit Kuscheln bekämpfen

Schmerzen kann man mit Kuscheln bekämpfen, indem man sich liebevoll an seinen Partner schmiegt und sich geborgen fühlt. Das Liebeshormon Oxytocin, ein Kuschelhormon, sorgt dafür, dass wir bindungsfähig sind und das Schmerzzentrum im Gehirn nicht zu sehr aktiv ist. Ich kuschle mich in Krisensituationen an meinen Partner, schliesse die Augen und warte, bis ich einschlafe, denn im Schlaf regelt sich vieles von ganz alleine.

Wie bekämpft man chronische Schmerzen?

Haben Sie eigentlich schon einmal die Bekanntschaft mit starken oder lang anhaltenden Schmerzen gemacht? Chronische Schmerzen zerren an der Lebensqualität, da das Schmerzzentrum im Gehirn im Dauerbetrieb ist und der Mensch immer sensibler dadurch wird.

Wenn ein Mensch von chronischen Schmerzen geplagt wird, reagiert er zunehmend aggressiv, wird depressiv, hat keine Lebensfreude mehr und wünscht sich zunehmend, das Leben würde ein Ende finden. Job und Familie, Freunde, Hobbies, alles ist nicht mehr so wichtig, denn der Schmerz regiert den Alltag.

Rheuma ist so ein krankhaftes Unding, welches sich durch die Gelenke und Muskeln bohrt. Trotz Kältekammer und Medikamente haben beispielsweise Rheumapatienten chronische Leiden, welche sie täglich begleiten. Stellen Sie sich einfach vor, Ihre Kopfschmerzen, die lästige Migräne oder die manchmal auftretenden Bauchschmerzen hören nie wieder auf. Dann werden Sie zu einem chronisch kranken Schmerzpatient.

Heute gibt es in der Schmerztherapie schon einige Mittel, die gute Erfolge bringen, wie beispielsweise das Schmerzpflaster oder eine eigens eingebaute Pumpe, welche Medikamente genau an den Schmerzherd im Körper abgibt. Trotzdem haben nicht alle Leute die Chance, ein schmerzfreies Leben führen zu dürfen. Wie lebt man damit?

Unser Gehirn bekommt laufend Impulse von den Nervenzellen gesendet, wie eine Brieftaube, die ständig im Anflug ist und neue Botschaften überbringt. Manchmal hören die Hiobsbotschaften nicht mehr auf, und das Gehirn bekommt laufend die selben schmerzimpulse von den Nervenzellen geliefert. Mit Meditation und Entspannungsübungen lässt sich der Alltag mit chronischen Schmerzen besser bewältigen, denn damit lernt unser Gehirn, dass es abschalten muss,

Chronische Schmerzen machen uns müde, erschöpft, laugen uns aus, zerren an unseren Nerven, weil das Gehirn immer wieder die selben Impulse erhält und total überreizt reagiert. Mit Schmerzmitteln lassen sich diese Zustände unter Umständen für einen gewissen Zeitraum auch aushalten.

Die Selbsthilfegruppe hilft bei chronischen Schmerzen

Wenn Sie betroffen sind, suchen Sie einen guten Schmerztherapeuten auf und schliessen sich bitte einer Selbsthilfegruppe an. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn ich habe Menschen kennengelernt, die jammern über ihre chronischen Schmerzen, holen sich aber keine Hilfe, auch wenn man ihnen die Hilfe vor die Füsse legt.

Das ist übrigens auch eine Art von chronischem Schmerz, das Jammern ohne zu handeln, denn das tut der Umwelt und den Mitmenschen weh. Nicht nur die Betroffenen, auch ihr Umfeld leidet. Es existieren übrigens Selbsthilfegruppen für Menschen, welche chronisch kranke Schmerzpatienten pflegen oder mit ihnen zusammenleben.

Stellen Sie sich vor, Sie erleben täglich mit, wie ihr Partner, ihre Eltern, ihre Kinder leiden. Diesen Zustand hält niemand auf Dauer aus, ohne sich Auszeiten und Freiräume zu gönnen. Man ist kein schlechter Mensch, wenn man sich so einer Selbsthilfegruppe anschliesst. Man darf hier keine falschen Gewissensbisse haben, denn wer einen chronisch Kranken pflegt, muss auch auf seine eigene Gesundheit achten.

Alternative Therapien gegen chronische Schmerzen

Bei alternativen Schmerztherapeuten lernen Sie abzuschalten, Ihre Gehirnregionen auf andere Dinge zu konzentrieren, durch Atemübungen das Leiden zu reduzieren und Ihren Körper so zu entspannen, dass Sie den chronischen Schmerz nicht so stark wahrnehmen. Ein guter Heilpraktiker kann manchmal Wunder wirken.

Chronische Kopfschmerzen bekämpfen

Haben Sie auch manchmal kleine Kopfschmerzen, die so langsam und kaum bemerkbar durch Ihren Alltag schleichen? Damit ist jetzt aber nicht die grosse Migräne gemeint, weil gegen die hilft ohnehin nur noch der Schmerztherapeut Ihres Vertrauens, die kleinen unscheinbaren Kopfschmerzen, die uns müde machen und unsere Leistung bei der Arbeit einschränken, die sind damit gemeint.

Wenn Sie ein Müdigkeitsgefühl im Kopf verspüren, reiben Sie mit beiden Händen an Ihren Ohrläppchen. Sie reiben einfach mit den Fingerspitzen an den Ohrläppchen und vertreiben so Ihre Müdigkeit. Wenn Sie leichte Kopfschmerzen haben, reiben Sie zuerst Ihre Handflächen aneinander und legen dann die Hände auf Ihre Stirn. Die statisch aufgeladenen Handflächen erzeugen Energie, die direkt durch den Kopf geschickt wird.

Natürlich kann man damit ernsthafte Kopfschmerzen nicht so leicht vertreiben, aber es ist eine natürliche Variante, um sich Energie zu holen, und damit liegen Sie voll im Trend, denn der Mensch verfolgt zunehmend einen natürlichen Lifestyle.

Kopfschmerzen durch zu wenig Liebe

Kopfschmerzen haben viele Ursachen, aber eine davon könnte in einer nicht intakten Beziehung liegen, wenn der Partner taktlos ist und man darunter leidet. Zu wenig Liebe, zu wenige Kuscheleinheiten können dazu führen, dass der Körper zu wenig Oxitocin ausschüttet. Dieses Kuschelhormon ist für die enge Bindungsfähigkeit verantwortlich und sorgt dafür, dass das Gewitter im Kopf nachlässt. Wer also unter Kopfschmerzen leidet, sollte sich in seinen Partner hineinknuddeln und sanft in seinen liebenden Armen liegen. Wo viel Liebe ist, hat Streit keine Chance, und wer liebt, geht nicht immer mit dem Kopf durch die pralle Wand und muss nachher seinen Kopfschmerz lindern.

Chronische Rückenschmerzen bekämpfen

Haben Sie auch Rückenschmerzen? Ich bemerke meine zunehmend, wenn ich abends bewusst auf mein Fitnesstraining verzichte. Das mache ich manchmal, wenn mir der kleine Kriechpfad vom Sofa bis zum Hometrainer zu lang erscheint und ich auf der Couch liegenbleibe.

Rückenschmerzen haben verschiedene Ursachen, aber in der heutigen, vollautomatisierten Zeit können wir einige Ursachen vermehrt beobachten. Rückenschmerzen kommen vom vielen Sitzen vorm PC, wenn sich die Wirbelsäule zusammen mit den Augen zu einem Viereck krümmt. Der Rücken schmerzt, wenn man sich zu wenig bewegt, wenn man sein Übergewicht durchs Leben schleppt, wenn man zu wenig frische Luft in seinen Lungen beherbergt, schlichtweg, wenn man ungesund lebt.

Ich trainiere meine Wirbelsäule, mache spezielle Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur, mache zwischen den Arbeitszeiten kleine Pausen und ernähre mich hin und wieder gesund. Bewegung stärkt die Wirbelsäule. Ausserdem braucht man eine gute Matratze, denn nachts im liegenden Zustand kann sich die Wirbelsäule dehnen und erholen.

Wussten Sie eigentlich, dass wir morgens um eine Spur grösser sind als abends? Unser Rücken, sowie der gesamte Körper lieben es, ausgestreckt und in voller Höhe zu leben. Wenn wir ständig in gekrümmter Lage verharren, schleichen sich chronische Schmerzen ein, das Blut kann nicht mehr so gut zirkulieren, die Organe werden gequetscht, und dies kann so weit gehen, bis wir einen Herzinfarkt bekommen.

Rückenschmerzen mit der richtigen Haltung bekämpfen

Am 15. März ist Tag der Rückenschmerzen, und genau an diesem Tag leiden so wie an den anderen Tagen zahlreiche Menschen unter Rückenschmerzen. Man kann sie jedoch lindern, indem man sich die richtige Haltung angewöhnt, sich bewegt, auch wenn es weh tut, und indem man seine Sitzgewohnheiten ändert. Rückenschmerzen haben oft viel mit der falschen Sitzhaltung zu tun, da man hier die Wirbelsäule quetscht und Nerven reizt. Setzen Sie sich aufrecht, in gerader Haltung hin und stellen die Füsse im 90 Grad Winkel auf den Boden, sodass das Bein nicht übermässig angewinkelt ist. Überkreuzen Sie die Beine nicht, sondern lassenSie sie gerade nebeneinander stehen. Verändern Sie regelmässig Ihre Sitzposition und stehen Sie regelmässig auf, denn nach bereits einer Stunde des Sitzens ist unser Körper erschöpft. Stärken Sie die Wirbelsäule, indem Sie die Arme zur Seite, nach oben und nach unten strecken, indem Sie viel gehen, laufen und die Durchblutung ankurbeln, und indem Sie viel Arbeit im Stehen erledigen, da ein sitzender Rücken immer etwas mehr leidet als ein stehender.

Rheuma Therapie - die Kältekammer hilft

Rheuma ist eine Krankheit, die starke chronische Schmerzen auslöst, sodass der betroffene Mensch oftmals für einen längeren Zeitraum keiner geregelten Arbeit nachgehen kann. Rheuma bei Kindern, das ist in der Tat eine Seltenheit. Aber auch seltene Phänomene finden irgendwo ihren Lebensraum. Wenn gerade Ihr Kind an Rheuma leidet, gehen Sie den kalten Weg in die Kältetherapie. In der Kältekammer werden Schmerzen gelindert und die rheumatischen Erscheinungen etwas gebessert. Sie dürfen mit Ihrem Kind mit in die Kältekammer. Lassen Sie sich von einem guten Arzt beraten.

Studien haben ergeben, dass die Kältekammer bei rheumatischen Erkrankungen hilft, besonders bei Kindern gut wirkt. Die Kälte macht das Nervensystem unempfindlicher gegen den chronischen Schmerz, sodass das Kind mehr Lebensqualität hat. Die brennenden Hitzeherde im Körper werden zunehmend eingedämmt, der Schmerz legt sich.

So bekämpfen Sie psychische Schmerzen

Schokolade für die SeeleWenn Sie einen richtig schlimmen psychischen Schmerz verspüren, müssen Sie die Ursachen dafür finden. Kramen Sie so lange in Ihrem Leben herum, bis Sie den Teufelsherd entdecken. Manchmal weiss man gar nicht, warum man so eine seelische Leere und Bedrücktheit verspürt. Übrigens, wenn Sie zu einem Psychotherapeuten gehen, werden Sie irgendwann im Laufe der Therapie auf Ihre eigene Mutter stossen.

Mütter sind meistens die Ursachen für psychische Probleme im Erwachsenenalter. Bitte, Sie müssen sich nicht schämen, wenn Sie zum Psychiater schleichen. Als ich wieder einmal dachte, jetzt könnte ich bald verrückt werden, ging ich erhobenen Hauptes zum Psychotherapeuten. Als ich beim siebten Therapeuten ankam und der wieder wie alle vorherigen meine Mutter erwähnte, gab ich es auf. Ich dachte, die wollen meine aktuellen Seelenschmerzen gar nicht lindern, die wollen nur reden und Geld verdienen.

Was hat meine Mutter mit meinem Liebeskummer zu tun, wenn wieder einmal eine meiner Beziehungen auf urkomische Art und Weise bitter zu Bruch ging, fragte ich mich? Jahre später versuchte ich erneut mein Glück bei einer Psychotherapeutin. Sie war genau nach meinem Geschmack, forsch und ruppig, mit einem Schuss Galgenhumor bestückt, hart im Austeilen, aber auch hart im Nehmen. Als sie mein Mutterproblem ansprach, hatte ich es endlich verstanden, denn ich war dafür offen genug, um der Sache tief ins Auge zu blicken.

Da meine Lebenspartner immer einige wichtige und tiefgreifende Nuancen meiner eigenen Mutter in ihren Charakterzügen vergraben hatten, konnte keine Beziehung auf Dauer funktionieren, da ich immer ein Stückchen weiter aus dem Mutterkomplex heraus gewachsen war. Mit jedem Stückchen ging einer meiner Lebenspartner weg, denn immer wenn ich meine Mutter mit ihren tausend Sorgen und Festhaltemethoden überwunden hatte, überwand ich auch den aktuellen Partner. Das wäre mir ohne Hilfe so wenig aufgefallen wie meine nicht vorhandene Hammerzehe. Übrigens liebe ich meine Mutter sehr, man hat ja nur eine.

Lieber Besucher, wenn Sie Ihre Seelenschmerzen nicht aushalten, harren Sie bitte nicht lange aus, denn eine gefährliche Depression kann sich schnell einschleichen. Irgendwo in Ihrer Nähe gibt es den passenden Psychiater mit einer freien Couch für Sie. In Amerika haben die Leute von Haus aus einen Psychiater, den nennen sie Coach, damit die Sache nicht so dramatisch klingt.

Psychische Schmerzen mit Luft und Licht bekämpfen

Kennen Sie die Lichttherapie? Das können Sie auch kostenlos konsumieren, denn draussen scheint immer wieder die Sonne. Das ist ja das Gute an unserem Planeten, die Sonne hat uns noch nie im Stich gelassen, sie geht jeden Morgen auf, nicht immer sichtbar für unsere Augen, aber irgendwo auf der Welt scheint sie immer. Gehen Sie in die frische Luft und spazieren Sie durch einen Park.

Auch im Winter ist die Luft atemfrisch und kann Ihnen helfen. Ich gehe auch hin und wieder ins Solarium. Die Sonne dort scheint auf Kommando und macht mir gute Laune, besonders im Winter. Wichtig ist, dass Sie Ihr Zuhause verlassen und raus gehen, denn in den geschlossenen vier Wänden entsteht zu viel Radon, was auf Ihre Stimmung drücken könnte.

Bitte, die Technik mit der Sonne, dem Licht aus der Klappliege und der frischen Luft üben Sie bitte nur aus, wenn Sie sich danach besser fühlen, denn bei richtig heftigen psychischen Schmerzen brauchen Sie eine ärztliche Therapie.

Lieber Besucher, wenn Sie in Ihrem Freundeskreis jemanden kennen, bei dem Sie psychische Leiden vermuten, schauen Sie nicht weg. Versuchen Sie zu helfen, denn manchmal bemerken die Betroffenen selbst nicht, dass sie unter einem Burnout oder einer Depression leiden.

Gesprächstherapie bei psychischen Schmerzen

Mir hilft sie immer, die Gesprächstherapie, wenn es meiner Seele schlecht geht und mein Körper aus unerklärlichem Herzschmerz leidet. Freunde können in der ersten Not bereits helfen, denn ein gutes Gespräch heilt die ersten Wunden sofort.

Studien haben ergeben, dass Menschen mit einem guten sozialen Umfeld mit weniger psychischen Belastungen kämpfen, als Menschen, die keine Freunde haben. Einsamkeit kann krank machen. Das Internet ist zwar keine dreidimensionale soziale Kontaktbörse, aber es kann in der Tat helfen, den psychischen Schmerz zu lindern, wenn man sich online jemandem mitteilen kann. Und so boomt für jedes Thema ein eigenes Forum, in welchem sich Betroffene austauschen. Das ist direkt heilsam.

Die Seelsorge bei psychischen Schmerzen

Wer nicht gleich zur Psychotherapie gehen möchte, der kann sich auch an einen Seelsorger wenden. Bitte, in meinen tiefsten seelischen Untergründen habe ich mich schon oft an einen Seelsorger gewandt. Ich fühlte mich von ihm verstanden und hatte nicht gleich das Gefühl, eine Psychotherapie zu machen, die bei meiner Krankenkasse verrechnet wird.

Manche Leute fühlen sich gleich viel kränker, wenn sie eine Gesprächstherapie bei ihrer Krankenkasse einreichen. Ich sage jetzt nicht, dass man diese Therapie nicht braucht, aber manchmal hilft schon das ausführliche Gespräch beim Seelsorger.

Als ich vor langer Zeit einmal in tiefster Verzweiflung war, befand ich mich nachts so in seelischer Not, dass ich die Telefonseelsorge anrief. Sie werden es kaum glauben, aber mir wurde geholfen. Ich unterhielt mich damals mit einem Seelsorger, der mein Problem von einer ganz anderen Seite sah, und voila, schon fand ich die Lösung.

Der Mensch ist im Grunde seines Wesens zäh, hart im Nehmen, direkt stabil. Wenn jedoch eine schmerzhafte Situation, eine psychische Belastung über Monate und Jahre hindurch im Leben wütet, wird unser Nervenkostüm zunehmend dünner. Wir reagieren gereizt, beginnen grundlos zu heulen, stehen vor dem Burnout oder einer Depression. Hier sollte man die Warnhinweise ernst nehmen, sonst kippt man eines Tages unerwartet um.

Chronische psychische Erkrankungen als Todesursache

In den letzten Jahren sind chronische psychische Erkrankungen eine häufige Todesursache geworden. Allen voran gehen die Alzheimerkrankheit und Demenz. Wir werden immer älter, und so steigen auch die Demenzerkrankungen an, worin die Todesursache ihre Gründe findet. Bessere Früherkennung und bessere Therapiemöglichkeiten könnten jedoch dazu führen, dass die chronisch psychischen Erkrankungen nicht weiter rasant ansteigen. So könnten wir in Würde altern.

Welche Schmerzmittel helfen wirklich?

SchmerzmittelEin Schmerzmittel bezeichnet man auch als Analgetikum, oder veraltet als Anodynum. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und hat sich über das Lateinische bis zu uns in die moderne Schmerzmedizin etabliert. Schmerzmedikamente unterbinden den Schmerz, und das tun sie zielsicher, ohne das zentrale Nervensystem auszuschalten, ohne unser Bewusstsein zu verändern, ohne unsere Reaktion einzuschränken.

Schmerzmittel werden von Narkosemitteln strikt unterschieden, obwohl beide Gruppen schmerzunempfindlich machen, allerdings schläft man während einer Narkose, döst vor sich hin und ist nicht alltagstauglich. Natürlich können starke Schmerzmedikamente auch bedingt die Reaktionsfähigkeit einschränken, sie können uns ungehemmt, langsam, redselig, aufdringlich, sensibel, euphorisch oder müde machen. Man sollte daher unter Medikamenteneinfluss nicht Auto fahren, keine schwierigen Tätigkeiten erledigen, seinen Körper schonen und sich lieber ausruhen.

Schmerzmittel werden wie alle Medikamente über die Nieren ausgeschieden, gelangen in den Magen, in den Darm, ins Körperinnere und können zu Reizungen führen. Achtung, wer zu viele Tabletten zu sich nimmt, könnte irgendwann an einer Nierenschwäche leiden. Dies bemerkt man allerdings oft viel zu spät. Es ist wichtig, dass man viel Wasser trinkt, wenn man Schmerzmittel zu sich nimmt, damit die Nieren gut arbeiten und der Körper gereinigt wird.

Was sollte man bei Schmerzmitteln beachten?

Wichtig ist die ärztliche Kontrolle, die richtige Dosierung, keine Überdosierung, keine längerfristige Dauereinnahme, keine gleichzeitige Einnahme mehrerer Präparate quer durcheinander. Oft werden in der Apotheke rezeptfreie Mittel gekauft, dann beim Arzt rezeptpflichtige Mittel verschrieben, und beide Präparate werden dann achtlos durcheinander geschluckt, Hauptsache der Schmerz ist weg. Auch sollte man achtsam mit Schmerzmedikamenten umgehen, denn nicht jeder kleine Kopfschmerz verlangt nach einem Schmerzstiller.

Ein Schmerzmittel wirkt dann am besten, wenn der Mensch es verträgt und gut darauf reagiert. Bei Kindern darf man nur geringe Dosierungen verwenden, da der kleine, sich im Wachstum befindende Körper sehr empfindlich auf Medikamente reagiert. Übrigens sollte man Schmerzmittel nur unter strenger ärztlicher Aufsicht einnehmen, denn sie können süchtig machen. Je länger ein Schmerzmedikament eingenommen wird, umso schwächer wirkt es.

Lesen Sie sich die Verpackungsbeilage gut durch, achten Sie auf die genaue Dosierung, besprechen Sie unbedingt alles vorab mit Ihrem Arzt und bleiben Sie vorsichtig mit der Einnahme, denn der Körper reagiert oft mit Beschwerden auf Tabletten. Auch sollten Sie sich die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten durchlesen, wenn sie weitere Medikamente einnehmen müssen, da Schmerztabletten gerne zu Wechselwirkungen führen.

Wann können Schmerzmedikamente helfen?

Je nach Bewusstsein und persönlicher Einstellung eines Menschen kann ein Schmerzmedikament wahre Wunder wirken, besonders bei chronischen, starken oder nervtötenden Schmerzen, bei Kopf- Zahn- und Bauchschmerzen. Ich esse, bevor ich Schmerztabletten schlucke, lieber meine Seelennahrung, die Schokolade, beisse die Zähne zusammen und übe mich in Geduld, da bei mir die Leiden kommen und gehen. Ich bin der Meinung, man sollte, soweit es geht, ohne Medikamente dieser Art auskommen, da man es dem Körper irgendwie schuldig ist. Studien verschiedenster Art zeigen jedoch eine positive Wirkung auf die Genesung, wenn der Patient keine Schmerzen erleidet. Hier muss man zwischen dem kleinen Wehwehchen und dem heftigen Schmerz unterscheiden.

Nach Verletzungen, Unfällen, Operationen und schmerzhaften Behandlungen sind Schmerzmittel hilfreich. Besonders nach chirurgischen Eingriffen haben sich Schmerztabletten bewährt, denn der schmerzfreie Körper wird schneller gesund. Auch beinhalten die gängigen Schmerzpräparate entzündungshemmende Wirkstoffe, sodass Entzündungen aufgrund von Wunden und Verletzungen besser kontrollierbar sind.

Schmerzmittel und Langzeiteinnahme

Wer von Schmerzmitteln abhängig ist, muss in einigen Fällen ein Leben lang Tabletten zu sich nehmen. Zwar gibt es immer wieder neue Erkenntnisse und mittlerweile sehr gute Erfolge in der Schmerzmedizin, aber eine Langzeiteinnahme kann zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Gefährlich wird es auch, wenn man rezeptfreie und rezeptpflichtige Schmerzmittel miteinander kombiniert, um eine Art Selbsttherapie durchzuführen. Lieber Besucher, begeben Sie sich besser in regelmässigen Abständen in eine Schmerzambulanz. Das ist nicht selbstverständlich, denn viele Menschen schlucken immer mehr Schmerzmittel in immer kürzeren Abständen, besonders bei chronischen Schmerzen, da die Mittel mit der Zeit wirkungsärmer bis wirkungslos werden.

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier, denn er gewöhnt sich an Lebensweisen, an die Monotonie, an Essgewohnheiten, an den Schlaf- und Wachrhythmus, und sogar an den Regen, wenn hin und wieder die Sonne scheint. So gewöhnt er sich auch an Schmerzmittel. Da der Körper zunehmend unempfindlicher auf Schmerzmedikamente reagiert, ist die dauerhafte Medikamenteneinnahme nur unter strenger ärztlicher Aufsicht empfohlen.

Schmerzmittel und Suchtgefahr

Schmerztabletten bergen ein hohes Risiko in sich, denn sie können süchtig machen. Der Körper wird sozusagen abhängig davon und verlangt in kurzen Abständen nach hoher Dosierung. Patienten, die von Schmerzmedikamenten abhängig sind, gestehen sich ihre Sucht anfangs oftmals nicht ein. Man erkennt sie daran, dass sie mehrmals den Arzt wechseln, gegebenenfalls auch verschiedene Ärzte in unterschiedlichen Städten konsultieren, sich jedes Mal aufs Neue Schmerztabletten verschreiben lassen, weil der eine Arzt vom anderen nichts weiss. Die elektronische Gesundheitsakte könnte hier Abhilfe leisten, vorausgesetzt, der Patient will diese Daten preisgeben.

Die Abhängigkeit von Schmerzmedikamenten erkennt man auch daran, dass Patienten die Tabletten im Internet besorgen, in jeder Apotheke fündig werden und teilweise sogar ohne Rezept an rezeptpflichtige Medikamente gelangen, weil das Internet keine geschützte Zone mit 100%iger Kontrolle ist. Eine Sucht kann leider fatale Folgen haben und der Entzug samt psychologischer Betreuung sind die einzigen Auswege aus der Auswegslosigkeit.

Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke

Was muss man bei rezeptfreien Schmerzmedikamenten aus der Apotheke beachten? Erstens sollte man sie nicht wahllos unkontrolliert einnehmen, denn auch sie haben ihre Wirkung und Wechsel- bzw. Nebenwirkungen. Zweitens bekommt man davon gegebenenfalls Sodbrennen, Bauchschmerzen, Durchfall, und ältere Menschen erleiden unter Umständen Magen- Darm Beschwerden bis hin zu einer Sepsis, wenn die Schmerzmittel gedankenlos durcheinander eingenommen werden. Die Apotheken denken Gott sei Dank mittlerweile nicht nur ans gute Geschäft, sondern auch an den Patienten. Es sind nicht mehr alle Medikamente in Grosspackungen erhältlich, und jene, die starke Beschwerden auslösen können, erhält man nur noch in kleinsten Verpackungen, damit man dem Missbrauch vorbeugt.

Schmerzmittel und Ernährung

Forscher haben herausgefunden, dass nach einer Mahlzeit mit Cerealien, also Müsli und Vollkornprodukten die Schmerzmedikamente nicht so richtig im Körper wirken. Wenn Sie Ihr geliebtes Müsli zum Frühstück verspeisen, warten Sie zwei bis drei Stunden, bevor Sie Ihre Medikamente einnehmen, dann entfalten die sich auch günstig im Körper. Vielleicht probieren Sie doch zwischendurch ein Stück Schokolade zur Schmerzlinderung, solange Sie diesen Zustand mental aushalten.

Opiumhaltige Schmerzmittel - der Segen fürs Wehwehchen

Die medizinische Wissenschaft hat wieder etwas Interessantes entdeckt, sogenannte Opioide, das sind opiumhaltige Schmerzmittel, die gute Erfolge im Rückenmark erzielen. Jetzt stieg in mir sofort der geistig umnachtete Gedanke hoch, mir ein neues Kerzenöl mit Opium-Duft zu kaufen, denn wer weiss, wann ich die nächsten ausserplanmässigen Augenschmerzen bekomme. In der Medizin lässt sich fast alles verwerten, wenn man nur lange genug nach Lösungen forscht. Nicht alles ist mit Kamille und Ringelblume heilbar, auch wenn ich ein Verfechter der Naturmedizin bin.

Vitamin B12 kann wie ein Schmerzmittel wirken

Studien zeigen, dass Vitamin B12 den Körper stabiler macht, die Nerven schützt und schmerzunempfindlicher macht. Wer einen Vitamin B12 Mangel erleidet, der bereits in einen Folsäuremangel übergeht, kann plötzlich unheimliche Schmerzen im gesamten Nervensystem erleiden. Hier hilft nur ein Bluttest, der den Vitamin B12 Gehalt misst und eine eventuelle sofortige Therapie, denn der Mangel kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.

Soziale Kontakte wirken wie ein Schmerzmittel

Freunde können Schmerztabletten ersetzen oder zumindest reduzieren. Studien zeigen, dass soziale Kontakte, ein gutes soziales Umfeld wie ein Schmerzmedikament wirken. Wer viel lacht, sich integriert, sich weiterbildet, sich gut unterhält und amüsiert, empfindet Schmerzen nicht als so störend als jener, der einsam zu Hause sitzt und keine Freunde hat. Einsamkeit macht krank, Freunde machen uns gesund.

Können natürliche Schmerzmittel helfen?

Kann die Naturheilkunde bei Schmerzen helfen? Natürliche Schmerzmittel haben ebenso eine Wirkung wie synthetische Mittel, besitzen jedoch nicht diese enormen Nebenwirkungen, wenn man sie gezielt und gut dosiert einsetzt. Bei unsachgemässem und übermässigem Gebrauch dreht sich die Schmerzlinderung jedoch ins Gegenteil um, und daher sollte man natürliche Schmerzmittel nur in Absprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt einnehmen.

Brennnessel wirkt bei Blasenentzündung und bei Rheuma. Arnika wirkt bei Gelenksschmerzen und chronischen Rückenschmerzen, bei Verspannungen und bei Krämpfen. Lavendel, Rotbusch, Fenchel und Melisse wirken entzündungshemmend und beruhigend. Die Kamille wirkt ebenso entzündungshemmend, trocknet jedoch die Schleimhäute etwas aus und darf nicht in der Nähe der Augen verwendet werden.

Nicht bei allen Menschen wirken Kräuter und Gewürze gleich gut. Wer Magen- und Darmbeschwerden bekommt, sollte die Kräuter sofort absetzen, denn sie können auch zu Allergien führen und Kreuzallergien auslösen. Besonders bei Mischungen von Kräuter- und Gewürztees sollte man vorsichtig sein, denn hierrin befinden sich mehrere Kräuter und Gewürze gebündelt auf einem Haufen. Normalerweise kann man jedoch mit natürlichen Schmerzmitteln die Dosis der herkömmlichen Schmerztabletten verringern.

Bier wirkt schmerzlindernd

Mit Bier kann man Schmerzen lindern. 8 Gläser Bier wirken so intensiv wie eine Schmerztablette, weil dem Nervensystem vorgegaukelt wird, dass man sich in einem glücklichen Zustand befindet. Bier ist trotzdem für die Schmerzregulierung nicht zu empfehlen, da es so viel Alkohol enthält, dass dadurch Leber und Nieren geschädigt werden, was dann zu einem Teufelskreis führt und weitere Schmerzen auslöst, die ernsthafte Erkrankungen der Leber und der Nieren bedeuten. Mittlerweile forscht man an neuen Medikamenten, die ähnlich wie Bier wirken, allerdings keinen Alkohol beinhalten, nicht über die Leber abgebaut und über die Nieren ausgeschieden werden, und somit keinen grossen Schaden anrichten. Prost.

Schmerzmittel wirken bei Schlaflosigkeit weniger gut

Schlafstörungen und Schlaflosigkeit führen dazu, dass Schmerzmittel nicht mehr so intensiv wirken. Das Nervensystem ist gereizt, der Vitamin B12 Haushalt wird empfindlich gestört, der Körper befindet sich unter Anspannung, und so kann keine gezielte Entspannung erzielt werden. Wer Schmerzmittel einnimmt und unter Schlafstörungen leidet, sollte sich unbedingt im Schlaflabor therapieren lassen, damit kein Teufelskreis entsteht.

 


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Elisabeth Putz

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