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Wie lebt man ungesund?

Mit Schnaps lebt man ungesundIm Grunde wissen wir, dass Alkohol, Genussmittel, Koffein, Nikotin, Zigaretten, Süssigkeiten und zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Kohlenhydrate, Chemie in Lebensmitteln und Kosmetik, zu viel Stress und viele weitere Dinge im Leben ungesund sind. Wir neigen jedoch zu Genuss und Bequemlichkeit,und deshalb tragen wir gewisse Laster mit uns herum, die uns krank machen können.

Alkohol schadet unserem Körper, selbst wenn man nur hin und wieder ein Glas trinkt. Er wird in der Leber abgebaut und durch die Nieren ausgeschieden, was auf Dauer zu Leber- und Nierenschäden führt. Er schadet unserem Gehirn, beschert uns am nächsten Tag einen Kater, und trotzdem haben wir Freude am Rausch, der unsere Sinne berauscht. Ich versuche es ohne Alkohol und steige grösstenteils auf Tee und Wasser um.

Koffein, besonders in Kaffee, schwarzem Tee und Energiedrinks macht uns kurzfristig hellwach, belastet jedoch unser Herz-Kreislauf System. Koffein beschert uns bei Überdosierung Magenbeschwerden, ein zittriges, unruhiges Gefühl, lässt uns nachts nicht schlafen und macht uns förmlich süchtig. Trotzdem lieben wir unseren täglichen Kaffee. Ich bin auf grünen Tee, Kräutertee, Basentee und Früchtetee umgestiegen.

Zu viel Zucker, süsse Getränke und Smoothies aus verschiedenen Obstsorten, Süssigkeiten und Schokolade, zu viel Fett, zu viel Fleisch, zu viele Kohlenhydrate machen uns dick, aber das ungesunde Essen schmeckt so gut. Wir neigen zur Bequemlichkeit und sättigen uns schnell im Fast-Food Restaurant, denn Zeit ist Geld. Wir jagen dem finanziellen Erfolg hinterher, gönnen uns billige, überzuckerte Nahrungsmittel und kaufen uns lieber ein zweites Smartphone, anstatt hochwertige Nahrung zu konsumieren. Ich bin auf Slow-Food umgestiegen.

Wir lieben unser Sofa, liegen auf der Couch, sehen fern und werden immer dicker dabei, weil Bewegungsmangel und falsche Ernährung den Körper unmöglich schlank, leistungsfähig und fit machen können. Als Ausgleich stopfen wir Nahrungsergänzung in uns hinein, extrahierte Vitamine, die uns helfen, gesund zu bleiben. Ich habe einen Heimtrainer ins Wohnzimmer gestellt, der meinen Sofa-Konsum reduzieren soll.

Wenn wir so weitermachen, leben wir uns ungesund zu Tode. Wir sterben nicht sofort. Wir leiden zunehmend unter Zivilisationskrankheiten, für die es zwar Medikamente gibt, die unser Leben jedoch einschränken können. Kein Diabetiker kann mir erzählen, dass er mit seinen Insulinspritzen gut lebt, wenn nach und nach seine Organe versagen. Ich habe Diabetiker mit Augenerkrankungen, diabetischer Retinopathie gesehen, die nicht glücklich sind.

Mein Onkel rauchte und meinte, die Zigaretten würden ihm nicht schaden. Als er an Lungenkrebs erkrankte, legte er seine Zigaretten zur Seite, atmete tief durch und begnügte sich damit, dass ihm ein Stück seiner Lunge entfernt wurde. Viele Raucher sind sich ihres ungesunden Lebensstils nicht bewusst, oder sie sagen, es ist die Sucht, von der sie nicht loskommen. Hier helfen verschärfte Nichtraucherzonen nur bedingt, obwohl ich froh bin, dass man in der Öffentlichkeit kaum noch rauchen darf, denn das schützt die Nichtraucher vor dem Passivrauchen.

Unser genussreicher Lifestyle, der eher im Trendsetter Look ausgelebt wird, hilft uns nicht unbedingt, gesund zu bleiben. Wir sollten handeln, etwas ändern, ein anderes Konsumverhalten an den Tag legen, dann verschwinden die ungesunden Dinge zunehmend aus unserem Alltag, wenn sie niemand mehr konsumiert. Die Industrie produziert nur so lange ungesunde Produkte, wie es einen Markt dafür gibt. Deshalb sollte jeder einzelne von uns Billigprodukte meiden, Genussmittel streichen und auf hochwertige, natürliche Produkte bauen.

Ungesund leben mit Chemie

Wenn wir uns die Düngemittelindustrie ansehen, wird mir schlecht dabei. Konventionelle Landwirtschaft kann noch so sehr mit einem billigen, für alle leistbaren Preis werben, davon wird niemand gesünder. Pestizide, genmanipuliertes Saatgut, genmanipulierte Lebensmittel machen uns krank. Dies haben sogar die neuesten US-Studien belegt, obwohl die Menschen in den USA locker mit der Gentechnik umgehen und sich kaum Sorgen um ihre Ernährung machen. Ich finde es bedenklich, wenn Konzerne für Gennahrung und konventionelle Landwirtschaft werben, die gesundheitlichen Folgen verharmlosen und sagen, die Produkte sind unbedenklich.

Genauso sieht es mit Chemie in den Lebensmitteln aus. Wir wollen vegane Kost, veganen Käse, vegane Eier und vegane Wurst essen. Ich habe mir einmal die Liste der Zusatzstoffe in diesen Produkten angesehen und bin erschrocken. Bis Käse, Wurst und Eier so schmecken, als kämen sie vom Tier, muss man viel Arbeit in Geschmacksverstärker und Aromen investieren. Unser Darm nimmt die Chemie auf, unsere Nieren leisten Höchstarbeit beim Ausscheiden und Filtern der Chemie, und urplötzlich fühlen wir uns krank, weil eine schleichende Niereninsuffizienz droht. Ich bin auf unverarbeitete, natürliche Lebensmittel umgestiegen.

Chemie in Kosmetik ist ein weiterer ungesunder Faktor. Das billige Duschgel aus dem Discounter, oder das teure Markenprodukt aus der Parfümerie, beides muss gut riechen, glatt am Körper liegen, schnell in die Haut einziehen und bequem anzuwenden sein. Hierfür verwendet die Industrie Mikroplastik, damit sich die Produkte gut anfühlen. Ich bin auf Naturkosmetik umgestiegen, schleiche durchs Reformhaus und halte Abstand von konventioneller Kosmetik.

Ungesund leben mit Umweltgiften

Umweltgifte umgeben uns wie die Motten das Licht. Wir atmen sie ein, nehmen sie durch unsere Nahrung in uns auf und müssen mit ihnen leben. Das Landleben ist zwar nicht das bequemste, aber die Landluft ist frischer als die Stadtluft. Trotzdem fahren wir gerne mit dem Auto, konsumieren Strom aus Kernenergie und ärgern uns über steigende Strompreise. Es muss schnell gehen und darf nichts kosten.

Durch unseren umweltfeindlichen Lebensstil gelangen Umweltgifte, Plastik, Schwermetalle und giftige Säuren ins Grundwasser, verschmutzen den Boden und reichern sich in Pflanzen an. Hiervon sind Biopflanzen und Wildpflanzen leider nicht verschont geblieben, sodass in Reis, Soja, Tee, Kakao, Baumwolle und vielen anderen Rohstoffen Umweltgifte sind, die wir essen. Auf vegane Ernährung, die nicht aus meinem näheren Umfeld stammt, aus exportierter Ware herstammt, verzichte ich und ernähre mich regional, soweit es eben möglich ist.

Wie ungesund sind Nanopartikel?

Nanopartikel werden in der Industrie künstlich hergestellt, sind kleinste Teilchen, die sich im menschlichen Organismus ansiedeln, durch die Atmung oder durchs Essen in die Blutbahn geraten und uns langfristig krank machen können. Sie besitzen durchaus gute Eigenschaften, schützen vor Sonneneinstrahlung, machen unsere Lebensmittel glänzend und sorgen dafür, dass Soßen gut flutschen. In der Kosmetik sorgen sie für eine gute Gleitfähigkeit. Nanosilber und Titandioxid sind tausendmal kleiner als der Durchmesser eines Haares, werden in Sprühflaschen und zahlreichen Produkten eingesetzt, und wir atmen sie durch die Raumluft ein. Deshalb sollten wir auf Raumspray, Pflegespray, chemische Kosmetik und Fertigprodukte aller Art verzichten. In Ketchup befinden sich beispielsweise solche Nanopartikel, damit es glänzt und flutscht, aber das Würstchen schmeckt verführerisch gut damit. In Tütensuppen sorgen Nanopartikel dafür, dass das Pulver nicht klumpt.Wir unterscheiden stäbchenförmige und faserförmige Nanopartikel, wobei die grösseren, stäbchenförmigen gefährlicher sind und sogar zu Lungenkrebs führen können. In vielen Sonnencremes sind sie enthalten, sodass man im Sommer lieber die Sonne nicht zu intensiv geniessen sollte und auf eine Sonnencreme aus dem Naturkosmetikladen zurückgreifen sollte.

Ungesund leben mit der falschen Kleidung

Chemisch erzeugte, aus trendigen Stoffen billigst verarbeitete Kleidung kann auch schaden, denn die Schadstoffe gelangen durch die Haut in unseren Körper. Deshalb sollte man möglichst naturbelassene Kleidung kaufen, wobei Leder und Pelz mit ihrer zunehmenden Billigverarbeitung nicht dazu zählen, und man sollte neue Kleidung vor dem Tragen waschen. So manche Funktionsbekleidung ist auch ungesund, weil man in den Stoffen nicht atmen kann, sie uns dafür wärmen. Schweiss bildet sich unter der Kleidung, der nicht abtransportiert werden kann. Auch Nanopartikel, Mikroplastik und Mineralöle befinden sich in manchen Kleidungsstücken, und auch giftige Azofarben, die normalerweise verboten sind, können enthalten sein. Man sollte ein Kleidungsstück vorab riechen, und wenn es unangenehm riecht, sollte man es lieber nicht kaufen.

Wie ungesund ist Thermopapier?

Klopapier ist besser als ThermopapierWir nehmen es fast täglich in die Hand, wenn wir einen Kassabon bekommen, aber wir machen uns keine Gedanken darüber, wie ungesund Thermopapier ist. Dieses spezielle Papier wird aufgrund von Wärme, die mit Farbe reagiert, hergestellt, sodass die Farbe darauf haftet, jedoch auf eine gewisse Temperatur reagiert. Das Finanzamt freut sich, denn Thermopapier ist nicht ewig haltbar, und so passiert es, dass sich die Farbe nach einer gewissen Zeit verflüchtigt.

Ungesund ist das Papier deshalb, weil sich ein giftiger Stoff darin befindet, der zur Herstellung verwendet wird, also Chemie pur. Wir sollten deshalb nach dem Einkaufen die Hände waschen, den Kassabon nicht in den Mund stecken und ihn möglichst nicht am Körper tragen. Als ich einst meine Kassabons zusammen mit meinen Keksen aufbewahrte, sie fast nicht mehr lesbar wurden und ich sie wegwarf, nachdem ich die Kekse gegessen hatte, wurde mir ganz schlecht, als ich hörte, wie ungesund Thermopapier ist. In der losen Keksdose lagere ich die Kassabons nie wieder.

Wie ungesund ist Chlor?

Chlorwasser ist im Grunde reinigend, desinfizierend und nicht gesundheitsgefährdend. Es wird vor allem in Schwimmbädern, öffentlichen Freibädern, Spassbädern und in privaten Pools eingesetzt, um Bakterien, Keime und Schmutz abzuwehren. Wenn das Chlorwasser allerdings stark belastet ist, weil viele Leute gleichzeitig im Wasser sind, kann die Suppe eklig werden. Nicht alle Leute wissen, wo sich das Klo befindet, und so verrichten einige ihre kleinen Geschäfte im Schwimmbecken. Nicht alle Leute duschen sich ab, bevor sie ins Wasser steigen, und so bleiben Hautkeime, Hautbakterien und Schmutz am Körper kleben, und auch die Sonnencreme schwimmt im Wasser. Wenn das Chlorwasser intensiv nach Chlor riecht, ist das Becken wahrscheinlich sehr schmutzig, denn hier wird dann viel Aufwand betrieben, um Bakterien und Keime abzutöten. Chlorgeruch entsteht nämlich auch durch Harnsäure, die wir in uns und auf unserer Haut tragen.

Man sollte daher das Wasser nicht versehentlich schlucken, und wer kleine offene Hautstellen am Körper besitzt, sollte lieber nicht ins Wasser gehen, denn dann ist die Hautoberfläche nicht gänzlich geschlossen und empfänglich für Bakterien aller Art. Trotzdem trinken vor allem Kinder im Laufe eines schönen Schwimmtages viel Chlorwasser, weil sie im Wasser spielen, hrumspringen, umherspritzen, untertauchen, wieder auftauchen, alles abschlecken und in den Mund nehmen. Und auch Erwachsene können beim Schwimmen versehentlich Chlirwasser verschlucken, wenn sie ihre Bahnen ziehen. Unser Körper hält einiges aus, wenn er gesund ist, aber empfindliche Leute, oder Menschen, die sensibel auf Chlir reagieren, sollten lieber in den See oder ins Meer zum Baden gehen.

Chlor ist zwar harmlos, wenn man beispielsweise ein zerzaustes Huhn darin säubert, was inden USA eine gängige Methode ist, aber es ist schädlich, wenn man es hoch dosiert, überdosiert, in Form von Chlorreiniger oder ähnlichem als Medikament einnimmt. Gerade in der Corona-Krise hatten einige alternativ lebende Leute die Idee, den Covit 19 Virus mit Hilfe von Chlor zu töten. Bitte, das ist gefährlich und kann zum Tod führen. Viele Patienten wurden bereits mit Chlorvergiftungen aufgegabelt, ins Krankenhaus eingeliefert, lagen dann bequem auf der Intensivstation, mussten mit Leberversagen, mit Nierenversagen rechnen, und viele Leute sind daran verstorben. Chlor ist gefährlich für die innere Einnahme. Bitte lassen Sie die Finger davon.

Hausstaub

 

Letzte Zigarette - Raucherentwöhnung

Wie stoppt man das Rauchen? Fakt ist, Rauchen ist ungesund. Haben Sie Ihre letzte Zigarette schon geraucht? Wenn man sich das Ziel setzt, nach der letzten aufzuhören, raucht man sie immer wieder, die allerletzte Zigarette. Gute und erfolgreiche Raucherentwöhnung beginnt im Kopf. Mit Mentaltraining, Hypnose, Nikotinersatz kann man das Rauchen eventuell stoppen. Notfalls hilft der Anblick einer schwarzen Lunge, die knapp vor dem Infarkt steht.


Elisabeth Putz

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