Wellness Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Abnehmen

Entspannung

Ernährung

Fitness

Gesundheit

Gesunde Bakterien für Darm und Hirn

GehirnBakterien sind im biologischen Sinne Lebewesen, wovon es nützliche und schädliche gibt. Der Helicobacter Pylori ist beispielsweise ein Bakterium, welches den Magen reizen kann und unter Umständen zu Magengeschwüren führt. Er kann laut neuesten Forschungen jedoch auch nützlich sein, da er einen gewissen Schutz für Asthma bietet. Trotzdem wird geraten, einen eventuellen Helicobacter im Körper abzutöten, wenn er aktiv ist.

Bakterien leben auf unserem gesamten Körper, auf der Haut, im Darm, überall auf und in uns. Sie schützen uns vor schädlichen Bakterien und Keimen, schützen uns vor Krankheitserregern, bilden unseren Säureschutzmantel auf der Haut und sorgen dafür, dass unsere Darmflora im gesunden Gleichgewicht bleibt.

Bereits in der Mundschleimhaut befinden sich Bakterien, die uns unbewusst sagen, ob uns eine Speise schmeckt oder nicht. Deshalb sollte man nicht gezwungenermassen Dinge essen, die einem absolut nicht schmecken, denn der Körper will sie nicht. Wer übermässig viel Zucker und Fett zu sich nimmt, sich von Fast-Food und Fertignahrung ernährt, der bildet vorwiegend Bakterien, die dem Körper schaden können, sodass uns plötzlich Gemüse nicht mehr schmeckt.

Im Magen sorgen die gesunden Bakterien für die Verdauung, regen unseren Verdauungsapparat an und sorgen für einen ausgewogenen Säure-Basen Haushalt, damit die Magensäure nicht zu aggressiv wird.

Im Darm sorgen gesunde Bakterien für eine positive Darmflora, Antibiotika hingegen töten sämtliche Bakterien, die schädlichen und die gesunden ab. Wer viel Fleisch aus konventionellen Mastbetrieben zu sich nimmt, welches mit Antibiotika behandelt wurde, kann langfristig Darmprobleme bekommen, und vor allem könnte er unempfindlich gegen Antibiotika werden, sodass im Ernstfall kein Antibiotikum mehr hilft.

Auf der Haut sorgen unsere Bakterien für die Schweissbildung, den individuellen Körpergeruch und den Säureschutzmantel. Wer oft duscht, mehr als einmal pro Tag, viel Seife verwendet, welche nicht hautneutral ist, schädigt seinen Säureschutzmantel, da Bakterien mindestens 6 Stunden benötigen, um sich nach dem Duschen oder Baden neu zu bilden. Mit Duschgel und Seife sollte man sparsam umgehen, aber einmal pro Tag darf man sich bitteschön schon duschen.

Bakterien können jede Art von Fremdinformation aufnehmen, so auch DNA. Deshalb kann durch fremde Bakterien oder Fremdmaterial auch die DNA verändert werden.

Bakterien bei Babys

Babys besitzen bereits Bakterien, denn selbst der Embryo im Mutterleib ist damit besiedelt. Bei der natürlichen Geburt bekommen wir die Scheidenbakterien der Mutter mit ins Leben, sodass wir besser geschützt sind. Bei einem Kaiserschnitt sind die ersten Bakterien, mit denen das Baby konfrontiert wird, die der Krankenschwester oder die des Arztes. Bis heute weiss man nicht, ob dadurch das Risiko für Diabetes Typ 1 oder Allergien erhöht ist, auch wenn sich das Säuremilieu im Körper des Babys wieder ausgleicht.

Beim Stillen bekommt das Baby wieder nützliche Bakterien auf den Weg, weshalb das Stillen mit Muttermilch so gesund ist. Manche Mütter entscheiden sich dafür, das Kind von Anfang an vegan zu ernähren, verzichten auf Muttermilch und geben dem Kind Sojamilch, aber viele Ärzte raten davon ab. In der Muttermilch befinden sich Zuckermoleküle, die sich im Darm des Babys ansiedeln und für eine gesunde Darmflora sorgen.

Bakterien auf der Haut

Millionen Bakterien befinden sich auf unserem Körper, auf der Haut, welche wir täglich abwaschen, damit sie sich neu bilden. Je mehr dieser nützlichen Bakterien wir besitzen, umso besser ist die Haut durch den Säureschutzmantel vor Keimen geschützt, da die Bakterien die Schädlinge als Nahrungsquelle sehen und sie so lange wegfressen, bis keine mehr vorhanden sind. Ist der Säureschutzmantel durch zu viel Duschen oder eincremen gestört, können Krankheitserreger eindringen.

Hände waschen ist jedoch Pflicht, die kann man mehrmals täglich reinigen. Auf den Händen siedeln sich vermehrt Keime und schädliche, fremde Bakterien, sogenannte Tourismusbakterien an, welche durch das Händewaschen entsorgt werden. Ein Mann hatte sich jahrelang nicht geduscht, sprühte sich täglich mit Bakterien ein und war trotzdem gesund. Nachahmen würde ich dieses Beispiel im Alltag jedoch nicht, man will ja auch gesellschaftsfähig sein und gut riechen.

Bakterien lieben ein feuchtes und warmes Milieu, und so siedeln sie sich gerne an den Füssen, zwischen den Zehen, in den Achselhöhlen, an den Innenschenkeln und im Intimbereich an. Hier sollte man sich mit einer PH-neutralen Seife waschen, damit man nicht zu riechen beginnt. Kleidung, die nur mit einem Pflegeleichtprogramm gewaschen wird, besitzt vermehrt Stinkbakterien, welche unter anderem Körpergeruch verursacht. Kleidung sollte man gut waschen können, dann riecht man insgesamt besser.

Bakterien bei Mensch und Tier

Nicht nur die höher entwickelten Wesen wie wir Menschen sind von Bakterien besiedelt, auch die Einzeller und Tiere sind von ihnen belagert. Deshalb ist es wichtig, dass man den Nutztieren gutes, naturbelassenes Futter, Gras und Heu gibt, nicht Mastfutter, Nahrungsergänzung und genmanipuliertes Futter, denn wenn wir Fleisch und Fisch essen, Milch trinken, Käse und Eier verspeisen, essen wir die Bakterien der Tiere mit.

Wir leben in einem Kreislauf und können uns von der Natur nicht isolieren. Mensch, Tier und Pflanzenwelt existieren miteinander und profitieren voneinander. Deshalb sollten wir keine Pestizide, künstliche Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verwenden, kaum Chemie einsetzen und möglichst wenig Müll produzieren. Alles gelangt ins Wasser, in die Erde, in Fische, Pflanzen und Tiere hinein, landet im menschlichen Darm und kann uns krank machen. Wir müssen durch naturbelassene Nahrung dafür sorgen, dass wir keine falschen Darmbakterien in uns heranzüchten.

Bakterien in der Nahrung

Natürlich können vereinzelt schädliche Bakterien in Lebensmitteln stecken, wenn man sie falsch lagert oder sie verdorben und verunreinigt sind. Wir ernähren uns aber normalerweise mit gesunden Bakterien, wenn wir uns vielfältig ernähren und auf naturbelassene Lebensmittel achten. Alte Leute müssen aufpassen, dass sie nicht zu wenig und zu einseitig essen, sonst verändert sich die Darmflora und man wird krank. Wir benötigen nämlich eine gewisse Menge an Nährstoffen, um ein gesundes Immunsystem aufrecht zu erhalten. Functional Food, Superfood und angereicherte Lebensmittel können unsere Darmflora positiv beeinflussen, aber auch hier sollte man zwischen natürlichem Superfood und Nahrungsergänzung auf Superfoodbasis unterscheiden und vorsichtig mit Nahrungsergänzung umgehen.

Die richtige Ernährung bei Viren und Bakterien

Wer eine Grippe ausbrütet, der muss sich artgerecht ernähren. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel. Sie benötigen einen Wirt, eine Zelle, um sich zu nähren. Daher hat man bei Grippe oft urplötzlich Heisshunger auf Süssigkeiten, da der Körper energiereiche Nahrung, Zucker und Kohlenhydrate braucht. Wenn man mit schlechten Bakterien zu kämpfen hat, sollte man diese Bakterien aushungern, da sie einen eigenen Stoffwechsel besitzen und sich durch Zucker und Kohlenhydrate vermehren. Das Gehirn muss nämlich gut durchblutet werden, um die Bakterien zu bekämpfen, da es Sauerstoffionen herstellt. Viren mästet man, Bakterien hungert man mit viel Gemüse und magerem Fisch aus.

Toxoplasma im Gehirn

Toxoplasma-Bakterien können ins Gehirn eindringen, wenn sie die Darmwand durchdringen und in den Blutkreislauf gelangen. Sie reichern sich dann im Gehirn an und verursachen im Laufe der Jahre Schäden. Es kann passieren, dass die Gedächtnisleistung nachlässt, die Merkfähigkeit nicht mehr so sehr gegeben ist, dass man zu Demenz neigt, vergesslich und desorientiert wird. Gangunsicherheiten und Sprachstörungen schleichen sich ein, und der Mensch verfällt zunehmend. Ab einem Alter von 65 Jahren wird es immer kritischer, wenn Toxoplasmose das Gehirn zerstört. Die Parasiten und Bakterien kann man sich mit ungewaschenem Obst und Gemüse, und durch rohes und gepökeltes Fleisch einfangen. Deshalb sollte man Fleisch immer gut braten, Gemüse ordentlich waschen, und auf Rohschinken sollte man lieber verzichten, oder ihn nicht andauernd verspeisen. Männer, die Toxoplasma Bakterien haben, sind aggressiver und angstloser. Sie haben oft ausgefallene Phantasien, fahren schneller mit dem Auto, scheuen kein Risiko, und sie sind oft anstrengend. Frauen mit Toxoplasma-Parasiten im Körper sind oft selbstmordgefährdet und depressiv, sind ängstlich und negativ dem Leben gegenüber eingestellt. Und Kinder sind besonders gefährdet, da bei ihnen die Toxoplasmose Wachstumsschäden verursacht und die Entwicklung gefährdet sein kann.

Darmbakterien beeinflussen Gesundheit und Psyche

BakterienDie Darmbakterien beeinflussen unsere Gesundheit, Körper und Geist, unsere Gedanken, die Gefühle und die Psyche, da sie im Körper miteinander kommunizieren. Durch zu viele Antibiotika wird die Darmflora geschwächt, sodass nicht alle schlechten Bakterien abgetötet werden, sondern in dunklen Ecken lagern oder sich tot stellen können. Eine geschädigte Darmflora kann gefährliche Bakterien nicht mehr gänzlich abtöten und ausscheiden.

Unser Darm, der Dünndarm und der Dickdarm, sind mit verschiedensten Bakterien besiedelt, wobei wir im Wesentlichen drei verschiedene Bakterienstämme unterscheiden. Einer dieser Stämme dominiert meistens im Darm. Wenn man sich plötzlich anders ernährt, einen anderen Lebensstil lebt, dominiert ein anderer Stamm, was entweder gesünder oder schädlicher sein kann, je nachdem, wie man lebt.

Es gibt Bakterien, die den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel beeinflussen, und so können Milchsäurebakterien unsere Darmflora so beeinflussen, dass wir mutiger werden, keine Ängste empfinden und uns mehr zutrauen. Je nachdem, mit welchem Bakterienstamm wir vermehrt besiedelt sind, so wird auch unsere Verdauung beeinflusst, so werden Entzündungen, Insulinresistenz, Krankheiten, Blutzucker, Fett, sowie sämtliche Körperfunktionen beeinflusst. Probiotika können in gewisser Weise helfen, nützliche Darmbakterien anzusiedeln, wir sollten jedoch vorsichtig mit hoch dosierten probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln sein, da sie ungehindert in den Darm gelangen, während probiotische Lebensmittel aufgrund ihrer geringen Menge nicht schaden.

Darmbakterien und Psyche

Die Darmbakterien und unsere Psyche arbeiten zusammen. Manche Leute sagen, unsere Gefühle stecken im Darm fest, und so hat das Bauchgefühl endlich einen tieferen Sinn. Wenn wir uns seelisch unwohl fühlen, uns unnötig fürchten, Ängste und Panik entwickeln, so kann dies auch am Darm liegen, der dann mit vermehrten schädlichen Bakterien besiedelt ist. Als ich über einen längeren Zeitraum Unmengen an Obst, Zucker und Fruchtzucker verspeiste, auf tierische Nahrung verzichtete, bekam ich zunehmend Ängste, einen Reizdarm und richtige seelische Tiefflieger. Als ich meine Ernährung wieder auf Gemüse, Milchprodukte und Fisch umstellte, ging es mir wieder gut.

An Mäusen wurde der Einfluss von Milchsäurebakterien getestet. Diejenigen Mäuse, welche Milchsäurebakterien bekamen, waren furchtloser und spazierten wild durch ein Labyrinth. Die anderen Mäuse, welche keine Milchsäurebakterien bekamen, versteckten sich in den Ecken des Labyrinths.

Die Darmbakterien kommunizieren sogar miteinander, so beeinflussen sie das Gehirn, die Gedanken, unser Handeln, unser Gedächtnis und verschiedenste psychische Vorgänge. Eine wichtige Rolle spielen das Vitamin B12, die Folsäure und das Vitamin D. Bei Diabetes Typ 1, bei multipler Sklerose, bei Gehirntumoren, neurologischen Krankheiten und Gehirnerkrankungen spielen die Darmbakterien eine Rolle. Sie produzieren nämlich Botenstoffe, die über die Darmschleimhaut bis in unser Gehirn miteinander vernetzt sind.

Darmbakterien und Gefühle

Die Darmbakterien sorgen für unseren Gefühlszustand, für Liebesgefühle, Schmetterlinge im Bauch, für Traurigkeit bis hin zur Depression. Natürlich sind wir auch äusseren Einflüssen ausgesetzt, aber ein Mensch mit intakter Darmflora geht besser mit seinen Gefühlen um, sodass sie nicht ausarten und uns schaden. Die Bakterien tauschen nämlich chemische Stoffe aus, die auf unsere Psyche einwirken. So hat man beispielsweise ein gutes oder schlechtes Bauchgefühl, worauf man sich im Normalfall bei intakter Darmflora verlassen kann. Die Darmbakterien beeinflussen sogar unsere Weltanschauung, ob wir lustig und humorvoll, sarkastisch, nachdenklich, ernst oder traurig bis depressiv oder schwermütig sind.

Darmbakterien und Übergewicht

Die Darmbakterien können sogar unser Gewicht beeinflussen. Manche Leute brauchen das Essen nur anzuschauen und werden dick dabei. Andere Leute können Unmengen essen und werden kaum dick. Wenn ein dicker Mensch seine Darmbakterien an einen schlanken Menschen transplantiert, so könnte es vorkommen, dass der schlanke auch zunimmt.

Experimente an Mäusen haben gezeigt, dass die Darmbakterien mit unserem Gewichtsmanagement einhergehen. Man hat die Darmflora der Mäuse untersucht, und tatsächlich haben die Mäuse bei gleicher Futtermenge mehr zugenommen, die einen gewissen Bakterienstamm vermehrt aufweisen als die anderen Mäuse.

Naturvölker haben das Problem des Übergewichts nicht, da sie sich von dem ernähren, was sie in der Natur vorfinden. Sie kommen nicht mit unserer industriell verarbeiteten Nahrung in Kontakt, nicht mit raffinierten und angereicherten Lebensmitteln, mit industriellem Zucker, industriell verarbeitetem Salz, extrahierten und zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen und Fetten. Die Naturvölker werden auch seltener krank.

Wir essen vorwiegend Lebensmittel mit einer schnell zugänglichen Energie, beispielsweise Kohlenhydrate und Zucker, Obst, Süssigkeiten, Brot, Reis, Nudel, Teigwaren und Kartoffel. Wir sind nur energiegeladen, wenn wir oft essen, und daher würden wir lange Hungerperioden schwer überstehen. Wir fühlen uns schnell schwach und leistungsarm, da sich unsere Darmbakterien auf die leicht verdauliche Nahrung eingestellt haben. Wenn wir auf vegane Nahrung umsteigen, muss sich erst unsere Darmflora umstellen, sodass wir uns anfangs damit unwohl fühlen könnten, aber langfristig stellen sich die Darmbakterien um.

Darmbakterien und Immunsystem

Die Bakterien sind für unser Immunsystem verantwortlich. Man unterscheidet zwischen fremd und selbst, zwischen fremden und körpereigenen guten Bakterien. Wenn zwischen den beiden Faktoren nicht mehr unterschieden werden kann, schleichen sich Krankheiten in den Körper ein, und es kann sogar zu Autoimmunerkrankungen kommen. Hier wehrt der Körper die eigenen Immunzellen ab.

Durch eine besondere Art der Bakterientransplantation, durch die Stuhltransplantation kann man die Darmflora wieder ausgleichen. Hier werden Bakterien von Mensch zu Mensch transplantiert, die zuvor aufbereitet werden. Der Stuhlgeber besitzt gesunde Bakterien, der Stuhlnehmer bekommt diese transplantiert. Natürlich ist hier der Ekelfaktor gross, aber was tut man nicht alles für ein gutes Immunsystem. Bitte, mittlerweile gibt es diese Bakterien auch in Form von Tabletten. Man sollte lieber auf seinen Darm achten, damit eine Transplantation des Stuhls wirklich nur die letzte Wahl sein muss.

Bier kann die Darmwand stärken

So verschrien und ungesund das Bier auch ist, es kann den Darm schützen, indem es die Darmwand stärkt. Im Hopfen ist ein Molekül, ein ganz bestimmter Stoff enthalten, der Bakterien und Keime abtötet und den Darm schützt. Natürlich darf man nicht Unmengen an Bier trinken, und man sollte sich für ein möglichst alkoholfreies Bier entscheiden, aber ein halbes Glas am Tag trägt durchaus zu unserer Darmgesundheit bei. Allerdings hat der Alkohol im Bier genauso seine Wirkung, welche den Darm wiederum schwächt. Wer viel Bier trinkt lebt deshalb ungesund.

 


Wellness

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Empfehlung