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Wie lebt man gesund?

Gesundheit
Wie lebt man gesund? Wenn wir Sport, eine gesunde Ernährung, soziale Kontakte und eine eventuelle liebevolle Partnerschaft in unser Leben einbauen, sind wir zufrieden und leben unter Umständen gesünder. Wer mit der Natur lebt, anstatt sich mit zu viel Technik und Chemie zu umgeben, lebt auch gesünder.

Da wir jedoch vor lauter Alltag dem Stress verfallen, hinter dem grossen Erfolg herlaufen, fühlen wir uns so lange gesund, bis wir bemerken, dass etwas fehlt. Erst dann erinnern wir uns wieder an ausreichend Bewegung, eine artgerechte Ernährung, an Entspannung, innere Zufriedenheit und das Leben in der Natur.

Manche Menschen behaupten, mit Nahrungsergänzung lebt man gesund, weil unsere Lebensmittel nicht mehr genügend Nährstoffe enthalten. Das stimmt nur bedingt. Ein gesunder Mensch benötigt keine Nahrungsergänzungsmittel, wenn er auf natürliche Lebensmittel zurückgreift und sich ausgewogen ernährt. Nur wenn ein Mangel besteht, kann gezielte Nahrungsergänzung helfen.

Eine Bekannte erzählte mir, sie ernährt sich vermehrt von Vitaminbonbons, Pulver und Vitaminkapseln, lebt nur noch vegan, meidet fast alle Fette und fürchtet sich vor unseren Lebensmitteln, weil die nicht mehr natürlich genug sind. Ein Bekannter nimmt sich selbst regelmässig Blut ab, analysiert es und reichert seinen Körper je nach Bedarf mit exakt dosierten Einzelnährstoffen an. Man kann es auch übertreiben. Ich habe Abstand von sämtlichen Nahrungsergänzungsmitteln genommen, ernähre mich bewusst mit viel Gemüse und pflanzlichen Fetten, und ich darf sagen, dass ich noch lebe, denn seither sind meine Nieren wieder gesund.

Gesund lebt man in Harmonie mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und seinem Partner. Streit artet in Stress aus, der wiederum durch die Ausschüttung von Stresshormonen zu Durchblutungsstörungen führen kann, und das macht uns chronisch krank. Als ich mit meinem Lebenspartner wie ein Teufel stritt, fauchten wir uns an, versteckten uns gegenseitig wichtige Unterlagen und sprachen uns zum Schluss nur noch per Sie an, weil die Höflichkeitsform keine schmutzigen Worte zulässt, ohne dass es lächerlich klingt. Als mein Stresspegel anstieg, weil ich meine Buchhaltungsunterlagen nicht mehr fand, spürte ich dies plötzlich körperlich und wusste, Streit gefährdet die Gesundheit.

Gesund leben mit der richtigen Ernährung

Mit gesunder Ernährung lebt man besser. Der gestresste Manager muss dies vielleicht noch lernen, wenn er morgens seinen schwarzen Kaffee im Stehen trinkt, damit er wach wird, mittags im Fast-Food Restaurant schnell diniert, um Zeit zu sparen, und abends müde vor dem Fernseher einschläft. Wir bewegen uns oftmals zu wenig, ernähren uns falsch und wundern uns, warum der Zuckerspiegel plötzlich nicht mehr in Ordnung ist. Studien haben ergeben, dass mangelnde Bewegung, Stress und eine ungesunde Ernährung den Blutzuckerspiegel erhöhen und zu Durchblutungsstörungen führen.

Eine gesunde Ernährung besteht aus Gemüse, ein wenig Obst, gesunden pflanzlichen Fetten, wenig bis kaum Fleisch, viel Wasser, Vollkornprodukten, kaum Zucker und aus wenigen Kohlenhydraten. Veganer, Vegetarier, Menschen, die Slow-Food bevorzugen, und Leute, welche nahezu die ganze Nahrung selbst im eigenen Biotop anbauen, leben durchschnittlich gesünder.

Fertiggerichte können uns schaden, natürliche, unverarbeitete Lebensmittel helfen uns. Wenn Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten bewusst überprüfen, misten Sie den Kühlschrank aus, schneiden das Gemüse selber und beginnen täglich zu kochen, anstatt auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Die Zeit, die wir vor dem Fernseher verbringen, können wir anders nutzen. So können wir nicht mehr behaupten, wir hätten keine Zeit für gesunde Ernährung.

Gesund leben mit mehr Bewegung

Sport, ein regelmässiges Fitnesstraining und die tägliche Bewegung tragen zur Gesundheit bei. Beobachten Sie einmal für eine Woche Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Nehmen Sie den Lift, das Auto und den weichen Sessel, während sie Ihren Burger mit Pommes hinunterschlingen, oder gehen Sie zu Fuss, fahren mit dem Fahrrad und meiden Tätigkeiten im Sitzen? Zu viel Sitzen schadet uns, nur essen sollten wir im sitzenden Zustand, damit wir uns beim Kauen Zeit lassen.

Ich baue seit einiger Zeit mehr Bewegung in meinen Alltag ein. Ich sitze auf dem Heimtrainer, während ich fern sehe, ich gehe viel zu Fuss, habe das romantische Spazierengehen für mich entdeckt, und ich mache täglich ein ausgiebiges Sportprogramm. Wer harte Büroarbeit am Schreibtisch erledigt, braucht nach jeweils einer Stunde einen bewegungsintensiven Ausgleich. Ich habe mir hierfür einen Crosstrainer ins Büro gestellt, auf dem ich Beine und Arme trainiere.

Gesund leben mit positiven Gedanken

Unsere Gedanken beeinflussen in gewisser Weise unsere Gesundheit, da sich jeder Gedanke im Gehirn manifestiert und dadurch chemische Prozesse, die Ausschüttung von Glückshormonen oder Stresshormonen, in Gang kommen. Als ich mir vorstellte, mir ein erotisches Weihnachtsfrau-Outfit zu kaufen und damit bei meiner Schwiegermutter in Spee anzutanzen, musste ich zwar lachen, aber gleichzeitig war mir nicht wohl ums Herz, denn so viel Sexappeal verträgt nicht jeder.

Gedankenhygiene oder Innenweltreinigung ist zwar eine lobenswerte Sache, aber man sollte es damit nicht übertreiben, da man nach einer Weile fix und fertig vom Denken ist. Wer permanent gewillt ist, positiv und ethisch hochwertig zu denken, muss viel Energie aufwenden, um schmutzige, negativ behaftete Gedanken zu verdrängen. Vom Denken bis zur Handlung ist es ein weiter Schritt, und ich glaube, die Handlungen sind eher ausschlaggebend für ein gesundes Leben, da man einen Gedanken wie ein Blatt im Wind wenden kann. Allerdings ist ein vorwiegend optimistisches Denken vorteilhaft, da es zu positiven Handlungen führt.

Gesund leben mit Entspannung und Schlaf

Ausreichend Schlaf und Entspannung sorgen für ein gesundes Leben. Wer nachts über sein Leben grübelt, kann nicht einschlafen, entwickelt Schlafstörungen und neigt zu chronischen Krankheiten. Schlafmangel ist Stress und macht sich im Körper bemerkbar, wobei Reizbarkeit, Depressionen und Agressivität nur die Spitze des Eisberges darstellen.

Um besser einzuschlafen und zu entspannen, verzichte ich seit einiger Zeit auf die negativen Spätnachrichten und gönne mir stattdessen meditative Musik, Mentaltrainings und entspannende Gedanken vor dem Einschlafen. Seither schlafe ich besser und vor allem durch, denn das Aufwachen in der Nacht macht uns alt und krank. Ich verzichte auf Süssigkeiten vor dem zu Bett gehen, damit der Zucker nachts nicht in mir arbeitet und mich wach hält. Ich schlafe mit genügend Sauerstoff, denn stickige Raumluft kann den Schlaf beeinträchtigen

Gesund leben mit viel Liebe

Liebe zu sich selbst und zu den Mitmenschen, eine glückliche Beziehung und liebevolle Worte und Taten sind ein Gesundheitsfaktor. Wer seinen Partner ständig kritisiert, tut sich und auch ihm nichts Gutes. Wer seinen Partner mit all seinen Macken bewundert, lebt vorwiegend in einer glücklichen Partnerschaft.

Ich habe angefangen, auch jene Menschen reizend zu finden, die mich bis aufs Blut reizen, denn ich bewundere ihre Hartnäckigkeit. Ich habe angefangen, mich selbst zu lieben, meine Erfolge zu loben und gut über mich zu denken. Seither begegnen mir kaum noch Menschen, die mich stören.

Gesund leben mit mehr Selbstbewusstsein

Ein gutes Selbstbewusstsein stärkt unsere Gesundheit. Selbstwertgefühl bekommt man von aussen, aber man muss es in erster Linie innerlich erschaffen, sonst fällt man bei der ersten Kritik um. Selbstbewusste Menschen müssen sich nicht laufend darstellen und bewundern lassen, sie wissen, dass sie ein Teil des Lebens sind.

Ich habe begonnen, aufrecht zu gehen, den Leuten beim Gespräch in die Augen zu schauen, meine Macken und Makel zu lieben, meinen Körper zu akzeptieren, denn ich denke mir, das Leben rund um mich herum lässt mich täglich neu leben. Kritik prüfe ich auf ihre Tauglichkeit, bevor ich etwas ändere. Negative Menschen lasse ich nicht in mein näheres Leben herein, dann kann ich besser mit ihnen umgehen. Ich habe bemerkt, im Gehirn ändern sich Gedankenmuster, wenn man sich vollkommen akzeptiert.

Gesund leben mit mehr Erfolg

Erfolg ist ein Gesundheitsfaktor. Erfolgreiche Menschen sind in der Regel stabiler und strahlen ein positives Erscheinungsbild aus. Erfolg muss aber wachsen, aus guten Gedanken heraus gedeihen und wie eine Blume gepflegt werden.

Als ich eine schwierige Lebensphase durchlitt, bemerkte ich, wie sich mein Gedankenbild veränderte. Ich wurde ängstlich, überfürsorglich und gehemmt. Dies tat meinem Erfolg nicht sonderlich gut, denn ich dachte plötzlich, ich würde nichts mehr schaffen. Als ich meine erfolgshemmenden Gedanken bemerkte, kaufte ich mir ein Mentaltraining mit positiven Affirmationen. Nach drei Wochen änderte sich mein Leben langsam wieder, und auch körperlich fühlte ich mich besser, als sich der Erfolg wieder bemerkbar machte.

Gesund leben mit der Natur

Das natürliche Leben sorgt für mehr Gesundheit. Wer im Sommer barfuss durchs taufrische Gras läuft, stärkt beispielsweise seine Beinwenen und sein Immunsystem. Wer täglich frische Wildkräuter in seinen Speiseplan integriert, kann damit Viren und Bakterien besser bekämpfen und sorgt für den Winter vor. Wer viel draussen ist, tut seiner Lunge viel Gutes, denn Sauerstoff belebt uns. Die Natur hält uns fit, und deshalb sollten wir sie zu schätzen wissen und sie nicht zerstören, nur um noch mehr billige Energie aus ihr zu gewinnen.

Gesund leben trotz Krankheit?

Wer krank ist, lässt seine Gedanken fortlaufend um seine Krankheit kreisen. Dies beeinflusst den Genesungsprozess negativ. Wer trotz Krankheit das blühende Leben sieht, baut Stress ab und wird oftmals schneller gesund. Medikamente helfen nur bedingt, wenn der negative Aspekt des Denkens, der Nocebo-Effekt in Gang kommt. Übrigens wirken Medikamente besonders gut, wenn man an ihre Wirkung glaubt, und wenn sie so wenige Nebenwirkungen wie möglich beim individuellen Patienten auftreten lassen.

Wir sind oft chronisch krank, verfolgen dennoch einen ungesunden Lebensstil, weil wir uns auf die moderne Medizin verlassen, welche für manche Ärzte eine lukrative Einnahmequelle darstellt. Ein Diabetiker, der laufend Süssigkeiten, Backwaren, Kuchen und süsse Getränke zu sich nimmt, kann noch so viel Insulin spritzen, er wird zunehmend kränker, denn unser Körper verfügt nicht über unerschöpfliche Ressourcen.

Gesund leben trotz Mangel

Wir erkennen im Leben meistens den Mangel, wissen jedoch die Fülle nicht zu schätzen. Das ist wie mit dem Mann, der nur auf einem Bein steht, weil er die kleine Zehe des anderen Beins wegen einer kleinen Verletzung schonen will. Er müht sich ab, kommt nicht mehr schnell voran, aber er denkt nicht daran, sich auf das zweite Bein zu stellen, damit die kleine Zehe besser durchblutet wird.

Wenn wir gesund leben möchten, müssen wir uns als Einheit, als Ganzheit betrachten. Dann stehen wir auf zwei Beinen, dann sehen wir die Fülle, dann leben wir mit all dem, was wir an uns haben und sind glücklich. Wir benötigen auch Ziele für ein gesundes Leben, Rituale und einen geregelten Tagesablauf, Arbeit und Freizeit, Liebe und Anerkennung, damit wir uns sozial integrieren und ein Teil der Gesellschaft sind. Spätestens dann bemerken wir den Mangel nicht mehr..

Als ich nach einer meiner Augenoperationen stockblind war, meinte ein Arzt zu mir: Frau Putz, es ist mir ein Rätsel, warum sie noch arbeiten, Sie müssten doch total kaputt sein, wo Sie doch jetzt behindert sind und das Schicksal so hart mit Ihnen umgeht. Ich fühlte mich erniedrigt und sagte zu ihm: Herr Doktor, es ist mir ein Rätsel, warum Sie noch arbeiten, Sie müssten doch vor Erschöpfung umfallen, wenn Sie täglich sehen, wie Ihre Patienten nach den Behandlungen erblinden.

Kann man mit Muttermalen gesund leben?

Ein kleines Muttermal besitzt fast jeder von uns. Wer jedoch viele Muttermale besitzt, der könnte länger leben, da Studien belegen, dass Menschen mit zahlreichen Muttermalen ein stabileres Knochensystem besitzen und weniger oft unter Infektionserkrankungen leiden, was wiederum lebensverlängernd wirkt. Allerdings erhöhen einige Muttermale die Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Daher sollte man seine Muttermale regelmässig beim Arzt beobachten und auf ihre Gefährlichkeit hin untersuchen lassen und sie notfalls entfernen lassen.

Das gesunde Leben hat sich verändert

Früher lebte man draussen, vorwiegend in der Natur, und heute sitzt man drinnen, vorwiegend vor dem Fernseher, schaut sich ein Fitnessvideo an und trackt seine Gesundheit mittels einer Handy App. Gesundheitstrends haben sich entwickelt, welche mehr High Tech und Maschine darstellen, jedoch den Menschen mehr Bequemlichkeit bieten.

Wer gesund ist, kümmert sich im Alltag wenig um die Tatsache, dass er krank werden könnte, da wir ansonsten viel Lebensqualität verlieren würden, wenn wir ständig auf der Hut vor Krankheiten und Risiken wären. Wer jedoch krank ist oder eine schwere Krankheit hinter sich hat, wird im Alltag mehr darauf achten, dass ihm Ähnliches nicht mehr passiert.

Ein Mensch, der beispielsweise einen schweren Virus mit Adeno-Viren hinter sich hat, wird seine Augen im Alltag besser schützen, indem er seine Hände desinfiziert. Ein an Diabetes Erkrankter wird besser darauf achten, welche Ernährung er anstrebt, und ein vollkommen gesunder Mensch wird lebenslustig viele Risiken auf sich nehmen, weil er nicht ahnt, was alles passieren kann. Die gute Balance zwischen Lebensqualität, Lebensfreude und sorgsamer Vorsorge ist wichtig, denn wir können uns zu einem kleinen Teil vor manchen Krankheiten schützen, wenn wir im Alltag achtsam durch die Welt gehen.

Rauchen schadet beispielsweise unserer Gesundheit, aber der Raucher wird dies wahrscheinlich erst begreifen, wenn er an Lungenkrebs erkrankt. Bewegungsmangel kann zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen, aber faule Sofasitzer werden dies erst bemerken, wenn ihnen regelmässig schwindlig wird und ihr Ruhepuls beschleunigt ist.

Gesund leben mit mehr Hygiene

Wir sind hygienischer geworden. Aus Erfahrung haben wir gelernt, niemals einen Einkaufswagen, Produkte aus dem Supermarkt, oder irgendwelche andere Dinge, welche bereits durch unzählige Hände gegangen sind, anzufassen, ohne uns danach die Hände zu waschen, denn man greift sich oft unbewusst ins Gesicht, reibt sich die Augen, sodass eventuelle Viren leichter übertragen werden können.

Man sollte auch sein gekauftes Obst und Gemüse vor dem Verzehr abwaschen, selbst wenn man es kurz mit ein wenig Wasser dünstet. Manchmal greift man einfach zu einem Apfel, der zu Hause liegt, beisst hinein und denkt sich nichts dabei. Dieser Apfel lag jedoch vielleicht vorher im Ladenregal und wurde von vielen anderen Menschen angefasst. Niemand weiss, wie oft sich andere Leute die Hände im Alltag waschen.

Wenn man als Besucher ins Krankenhaus geht, eine Weile bei seinen Lieben verweilt, sollte man sich nachher die Hände waschen, denn in Krankenhäusern könnten Bakterien und Keime lauern. Natürlich setzt man gerade hier eine sterile Umgebung voraus, aber die Realität hat gezeigt, dort wo kranke Menschen sind, leben auch unter Umständen gefährliche Keime.

Wer öffentliche Toiletten besucht, muss sich bitteschön nachher die Hände waschen. Viele Leute gingen vorher aufs gleiche Klo, und man weiss nie, wer draufgesessen hat. Studien haben gezeigt, dass es Leute gibt, die aufs Hände waschen danach verzichten. Übrigens sollte man auch zu Hause nach dem Klogang jedes Mal seine Hände waschen, denn es ist einfach ästhetischer.

Wer Wasser aus einem öffentlichen Wasserspender trinkt, Besteck im Restaurant benutzt oder öffentliche Wasserleitungen angreift, sollte die Dinge vorab desinfizieren, ein wenig abwischen, denn man berührt die Sachen mit dem Mund, und man weiss nie, wer sie vorher in der Hand gehalten hat.

Gesund leben mit Omas Hausmitteln

Wir greifen wieder zunehmend auf alte Hausmittel zurück. Brennesseltee, Kamillentee, Fencheltee, Thymiantee, Gänsefingerkraut, Anistee, und viele weitere Sorten, die entzündungshemmend und regenerierend wirken, trinken wir, da wir vermehrt zu Teetrinkern geworden sind. Die Kräuter mussten frisch getrocknet sein, denn vom Beuteltee aus dem Discounter ist nicht viel herauszuholen, um sein Immunsystem zu stärken.

Meine Oma ging das ganze Jahr über hinaus in die Natur, so bekam sie im Sommer genügend Vitamin D fürs Immunsystem ab, und im Winter atmete sie den Duft von Tannen und Fichten ein. Die Edelkastanie, Walnüsse, Kartoffel und weitere winterfeste Nahrung waren ihre Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Sie kochte Polenta mit Milch, Sauerkraut, Wurzelgemüse, und sie stand lange am Herd, denn das Kochen machte ihr Freude.

Gesund leben im Büro

Das moderne Büro ist nicht mehr so steif wie früher, und es bietet Entspannungsoasen. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, hat wenig Bewegung, dafür jedoch viel Stress. Das Gehirn ist laut Studien leistungsfähiger, wenn es sportlich in Bewegung ist. So könnte man die Kaffeepause und die Mittagspause dazu nutzen, um kurz ein wenig Sport zu treiben, kleine Fitnessübungen, welche die Verspannungen lösen und den Körperkreislauf ankurbeln.

Die Sitzgelegenheiten im Büro sollten ergonomisch gestaltet werden, damit keine Rückenschmerzen und Haltungsstörungen drohen. Übrigens ist ein Betriebsarzt wichtig, der die Mitarbeiter berät und für einen gesunden Arbeitsplatz sorgt. Gesünder ist es auch, wenn man den Büroalltag nicht nach Hause schleppt, wenn man in einem guten Arbeitsklima arbeitet und keine Mobbingattacken über sich ergehen lassen muss, denn dies bedeutet Stress, und Stress kann zum Born-out führen.

Vorsorge im Urlaub

Vorsorge ist wichtig, in allen Bereichen des Lebens, selbst wenn man noch so sorgsam auf seinen Körper achtet und mit der Natur lebt. Die richtigen Versicherungen sorgen vor, denn passieren kann immer etwas Unvorhergesehenes. Auf Reisen ist eine Reiseversicherung hilfreich, die sämtliche Kosten und Überstellungstätigkeiten im Krankheitsfall abdeckt. Im Ausland ist man fremden Gesundheitssystemen ausgeliefert. Zwar wird man in manchen Kliniken gratis betreut, aber diese Untersuchungen weichen in armen Ländern oftmals drastisch von unserem gewohnten Gesundheitssystem ab. Eine kleine Reiseapotheke hilft auch, sollte also immer dabei sein.

Gesund leben im eigenen Haus

Zu Hause lebt man gesünder, wenn man sich mit Pflanzen umgibt, sich einen kleinen Garten zulegt, Obst und Gemüse züchtet, oder notfalls auf der Terrasse eine Hydrokultur betreibt. Wer im Passivhaus lebt, kann für seine Gesundheit viel tun, er kann jedoch auch durch Fehlkonstruktionen erkranken. So sind Vollwärmeschutz, dichteste Fenster aus Kunststoff und Erdwärme in gemeinsamer Kombination nicht unbedingt gesund, weil es an Sauerstoff mangeln könnte. Gesünder lebt man in der neueren Variante, im Aktivhaus. Zu viel Technik ist auch nicht gesund, selbst im tollsten Aktivhaushalt nicht, da zu viel überwachende Bequemlichkeit unsere Haptik, unser Muskelsystem und unser vielseitiges Gehirn lahm legen könnten.

Was stört das gesunde Leben?

Man kann auch ungesund leben. Krankheiten entstehen zwar nicht von heute auf morgen, aber sie entwickeln sich, wenn man seinen Körper vernachlässigt, nur um mit Party, Shopping und Jetset ein Trendsetter zu sein. Wir neigen zur Bequemlichkeit, welche sich durch unseren Alltag zieht. Jeder Handgriff, den wir uns ersparen, könnte jedoch zu unserer Gesundheit beitragen, aber wir lassen uns lieber von Fast-Food, technischen Spielereien und bequemen Transportmitteln beeindrucken.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einem ungesunden Lifestyle, er kann zu einem verkürzten Leben führen. Alkohol, besonders der mehrmalige wöchentliche Alkoholkonsum, Zigaretten, besonders das Kettenrauchen, zu wenig Bewegung, zu zuckerhaltiges und fetthaltiges Essen, zu wenig Schlaf, zu viel Stress, Einsamkeit, körperliche und seelische Überlastung, Erfolglosigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein, intensiver Internetkonsum und Handygebrauch, das alles kann uns krank machen. Bitte, so manch ein Mensch denkt sich, dann hat er mit all seinen Lastern wenigstens ausführlich gelebt, anstatt zuzusehen, wie sein Körper altert und der Schwerkraft verfällt. Wer jedoch plötzlich mit einer Krankheit kämpft, beginnt umzudenken.

Erfahrungen mit dem gesunden Leben

Immer wieder versuche ich, gesund zu leben, aber nicht immer gelingt es mir. Mein innerer Schweinehund liegt oft am Sofa und frisst Schokolade. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ein möglichst natürlicher Lebensstil am gesündesten ist. Und so miste ich regelmässig meinen Haushalt aus, verzichte so oft es geht auf Chemie und synthetische Produkte in meinem Leben und gönne meinem Körper regelmässig kleine bis mittlere Auszeiten zum Entspannen. Wir sollten unseren Körper pflegen, unsere Seele verwöhnen und unseren Geist trainieren. Wir sollten immer darauf achten, dass wir unsere innere Balance behalten, damit wir stabil bleiben und uns nicht der erste Windhauch des Lebens umbläst.

Wie lebt man ungesund?

Im Grunde wissen wir, dass Alkohol, Genussmittel, Koffein, Nikotin, Zigaretten, Süssigkeiten und zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Kohlenhydrate, Chemie in Lebensmitteln und Kosmetik, zu viel Stress und viele weitere Dinge im Leben ungesund sind. Wir neigen jedoch zu Genuss und Bequemlichkeit,und deshalb tragen wir gewisse Laster mit uns herum, die uns krank machen können.

Alkohol schadet unserem Körper, selbst wenn man nur hin und wieder ein Glas trinkt. Er wird in der Leber abgebaut und durch die Nieren ausgeschieden, was auf Dauer zu Leber- und Nierenschäden führt. Er schadet unserem Gehirn, beschert uns am nächsten Tag einen Kater, und trotzdem haben wir Freude am Rausch, der unsere Sinne berauscht. Ich versuche es ohne Alkohol und steige grösstenteils auf Tee und Wasser um.

Koffein, besonders in Kaffee, schwarzem Tee und Energiedrinks macht uns kurzfristig hellwach, belastet jedoch unser Herz-Kreislauf System. Koffein beschert uns bei Überdosierung Magenbeschwerden, ein zittriges, unruhiges Gefühl, lässt uns nachts nicht schlafen und macht uns förmlich süchtig. Trotzdem lieben wir unseren täglichen Kaffee. Ich bin auf grünen Tee, Kräutertee, Basentee und Früchtetee umgestiegen.

Zu viel Zucker, süsse Getränke und Smoothies aus verschiedenen Obstsorten, Süssigkeiten und Schokolade, zu viel Fett, zu viel Fleisch, zu viele Kohlenhydrate machen uns dick, aber das ungesunde Essen schmeckt so gut. Wir neigen zur Bequemlichkeit und sättigen uns schnell im Fast-Food Restaurant, denn Zeit ist Geld. Wir jagen dem finanziellen Erfolg hinterher, gönnen uns billige, überzuckerte Nahrungsmittel und kaufen uns lieber ein zweites Smartphone, anstatt hochwertige Nahrung zu konsumieren. Ich bin auf Slow-Food umgestiegen.

Wir lieben unser Sofa, liegen auf der Couch, sehen fern und werden immer dicker dabei, weil Bewegungsmangel und falsche Ernährung den Körper unmöglich schlank, leistungsfähig und fit machen können. Als Ausgleich stopfen wir Nahrungsergänzung in uns hinein, extrahierte Vitamine, die uns helfen, gesund zu bleiben. Ich habe einen Heimtrainer ins Wohnzimmer gestellt, der meinen Sofa-Konsum reduzieren soll.

Wenn wir so weitermachen, leben wir uns ungesund zu Tode. Wir sterben nicht sofort. Wir leiden zunehmend unter Zivilisationskrankheiten, für die es zwar Medikamente gibt, die unser Leben jedoch einschränken können. Kein Diabetiker kann mir erzählen, dass er mit seinen Insulinspritzen gut lebt, wenn nach und nach seine Organe versagen. Ich habe Diabetiker mit Augenerkrankungen, diabetischer Retinopathie gesehen, die nicht glücklich sind.

Mein Onkel rauchte und meinte, die Zigaretten würden ihm nicht schaden. Als er an Lungenkrebs erkrankte, legte er seine Zigaretten zur Seite, atmete tief durch und begnügte sich damit, dass ihm ein Stück seiner Lunge entfernt wurde. Viele Raucher sind sich ihres ungesunden Lebensstils nicht bewusst, oder sie sagen, es ist die Sucht, von der sie nicht loskommen. Hier helfen verschärfte Nichtraucherzonen nur bedingt, obwohl ich froh bin, dass man in der Öffentlichkeit kaum noch rauchen darf, denn das schützt die Nichtraucher vor dem Passivrauchen.

Unser genussreicher Lifestyle, der eher im Trendsetter Look ausgelebt wird, hilft uns nicht unbedingt, gesund zu bleiben. Wir sollten handeln, etwas ändern, ein anderes Konsumverhalten an den Tag legen, dann verschwinden die ungesunden Dinge zunehmend aus unserem Alltag, wenn sie niemand mehr konsumiert. Die Industrie produziert nur so lange ungesunde Produkte, wie es einen Markt dafür gibt. Deshalb sollte jeder einzelne von uns Billigprodukte meiden, Genussmittel streichen und auf hochwertige, natürliche Produkte bauen.

Ungesund leben mit Chemie

Wenn wir uns die Düngemittelindustrie ansehen, wird mir schlecht dabei. Konventionelle Landwirtschaft kann noch so sehr mit einem billigen, für alle leistbaren Preis werben, davon wird niemand gesünder. Pestizide, genmanipuliertes Saatgut, genmanipulierte Lebensmittel machen uns krank. Dies haben sogar die neuesten US-Studien belegt, obwohl die Menschen in den USA locker mit der Gentechnik umgehen und sich kaum Sorgen um ihre Ernährung machen. Ich finde es bedenklich, wenn Konzerne für Gennahrung und konventionelle Landwirtschaft werben, die gesundheitlichen Folgen verharmlosen und sagen, die Produkte sind unbedenklich.

Genauso sieht es mit Chemie in den Lebensmitteln aus. Wir wollen vegane Kost, veganen Käse, vegane Eier und vegane Wurst essen. Ich habe mir einmal die Liste der Zusatzstoffe in diesen Produkten angesehen und bin erschrocken. Bis Käse, Wurst und Eier so schmecken, als kämen sie vom Tier, muss man viel Arbeit in Geschmacksverstärker und Aromen investieren. Unser Darm nimmt die Chemie auf, unsere Nieren leisten Höchstarbeit beim Ausscheiden und Filtern der Chemie, und urplötzlich fühlen wir uns krank, weil eine schleichende Niereninsuffizienz droht. Ich bin auf unverarbeitete, natürliche Lebensmittel umgestiegen.

Chemie in Kosmetik ist ein weiterer ungesunder Faktor. Das billige Duschgel aus dem Discounter, oder das teure Markenprodukt aus der Parfümerie, beides muss gut riechen, glatt am Körper liegen, schnell in die Haut einziehen und bequem anzuwenden sein. Hierfür verwendet die Industrie Mikroplastik, damit sich die Produkte gut anfühlen. Ich bin auf Naturkosmetik umgestiegen, schleiche durchs Reformhaus und halte Abstand von konventioneller Kosmetik.

Ungesund leben mit Umweltgiften

Umweltgifte umgeben uns wie die Motten das Licht. Wir atmen sie ein, nehmen sie durch unsere Nahrung in uns auf und müssen mit ihnen leben. Das Landleben ist zwar nicht das bequemste, aber die Landluft ist frischer als die Stadtluft. Trotzdem fahren wir gerne mit dem Auto, konsumieren Strom aus Kernenergie und ärgern uns über steigende Strompreise. Es muss schnell gehen und darf nichts kosten.

Durch unseren umweltfeindlichen Lebensstil gelangen Umweltgifte, Plastik, Schwermetalle und giftige Säuren ins Grundwasser, verschmutzen den Boden und reichern sich in Pflanzen an. Hiervon sind Biopflanzen und Wildpflanzen leider nicht verschont geblieben, sodass in Reis, Soja, Tee, Kakao, Baumwolle und vielen anderen Rohstoffen Umweltgifte sind, die wir essen. Auf vegane Ernährung, die nicht aus meinem näheren Umfeld stammt, aus exportierter Ware herstammt, verzichte ich und ernähre mich regional, soweit es eben möglich ist.

Wie ungesund sind Nanopartikel?

Nanopartikel werden in der Industrie künstlich hergestellt, sind kleinste Teilchen, die sich im menschlichen Organismus ansiedeln, durch die Atmung oder durchs Essen in die Blutbahn geraten und uns langfristig krank machen können. Sie besitzen durchaus gute Eigenschaften, schützen vor Sonneneinstrahlung, machen unsere Lebensmittel glänzend und sorgen dafür, dass Soßen gut flutschen. In der Kosmetik sorgen sie für eine gute Gleitfähigkeit. Nanosilber und Titandioxid sind tausendmal kleiner als der Durchmesser eines Haares, werden in Sprühflaschen und zahlreichen Produkten eingesetzt, und wir atmen sie durch die Raumluft ein. Deshalb sollten wir auf Raumspray, Pflegespray, chemische Kosmetik und Fertigprodukte aller Art verzichten. In Ketchup befinden sich beispielsweise solche Nanopartikel, damit es glänzt und flutscht, aber das Würstchen schmeckt verführerisch gut damit. In Tütensuppen sorgen Nanopartikel dafür, dass das Pulver nicht klumpt.Wir unterscheiden stäbchenförmige und faserförmige Nanopartikel, wobei die grösseren, stäbchenförmigen gefährlicher sind und sogar zu Lungenkrebs führen können. In vielen Sonnencremes sind sie enthalten, sodass man im Sommer lieber die Sonne nicht zu intensiv geniessen sollte und auf eine Sonnencreme aus dem Naturkosmetikladen zurückgreifen sollte.

Ungesund leben mit der falschen Kleidung

Chemisch erzeugte, aus trendigen Stoffen billigst verarbeitete Kleidung kann auch schaden, denn die Schadstoffe gelangen durch die Haut in unseren Körper. Deshalb sollte man möglichst naturbelassene Kleidung kaufen, wobei Leder und Pelz mit ihrer zunehmenden Billigverarbeitung nicht dazu zählen, und man sollte neue Kleidung vor dem Tragen waschen. So manche Funktionsbekleidung ist auch ungesund, weil man in den Stoffen nicht atmen kann, sie uns dafür wärmen. Schweiss bildet sich unter der Kleidung, der nicht abtransportiert werden kann. Auch Nanopartikel, Mikroplastik und Mineralöle befinden sich in manchen Kleidungsstücken, und auch giftige Azofarben, die normalerweise verboten sind, können enthalten sein. Man sollte ein Kleidungsstück vorab riechen, und wenn es unangenehm riecht, sollte man es lieber nicht kaufen.

Wie ungesund ist Hausstaub?

Wir entstehen aus Staub, leben darin und werden wieder zu Staub. Trotzdem kann unser Hausstaub, der niemandem etwas zu Leide tut, gefährlich werden. Für Allergiker ist er ein No-Go, aber auch Kinder leiden darunter, denn er schwächt das Immunsystem, verursacht Hautausschlag, Juckreiz und Atembeschwerden, Husten, Niessen und Schnupfen, rote Augen und eine verstopfte Nase.

Kinder haben noch kein ausgereiftes Immunsystem, und so können Stoffe und Bakterien, die im Hausstaub enthalten sind, für chronische Erkrankungen sorgen. Man sollte deshalb nicht schnell und zeitsparend mit dem Staubwedel durch die Wohnung fahren, sondern den Staubsauger nehmen. Am effektivsten entfernt man Hausstaub mit einem feuchten Tuch, da bleibt nichts mehr übrig. Kinder stecken gerne alles in den Mund, und deshalb ist es wichtig, das Spielzeug gut zu reinigen.

Hausstaubmilbe oder Schnupfen?

Besonders im Spätherbst oder im Winter weiss man manchmal nicht, ob man sich einen Schnupfen eingefangen hat, oder ob es sich um die Hausstaubmilbe handelt, welche für die Erkältungssymptome sorgt. Hausstaub kann die selben Symptome auslösen wie ein herkömmlicher Schnupfen. Der hartnäckigste Schnupfen vergeht jedoch, wenn das Immunsystem arbeitet, während die Symptome bei Hausstaub erhalten bleiben.

Die Hausstaubmilbe setzt sich in die Nase, verursacht dort sogar Atembeschwerden, trocknet die Schleimhäute aus und lässt uns unentwegt niesen. Allergiker sollten sogar das Bett regelmässig einmal pro Woche auslüften und die Bettwäsche wechseln, Katzen- und Hundehaare vermeiden, regelmässig täglich staubsaugen und nass wischen. Allergien durch Hausstaub kann man lindern, indem man seine Wohnung so klinisch rein hält, dass man vom Boden essen könnte.

Wie entsteht Hausstaub?

Hausstaub entsteht zwangsläufig, sogar wenn wir uns nicht im Raum befinden. Es ist eine Ansammlung von organischen und anorganischen Partikeln, fasrigen Immissionen im geschlossenen Raum. Wer Katzen und Hunde besitzt, befindet sich laufend inmitten von kleinen Wollmäusen, die sich aus den Tierharen entwickeln. Hausstaub besteht aus Hautschuppen von uns Menschen, aus Wollfasern von Wolldecken, aus Pflanzenteilchen, Pollen und Blüten, die durchs offene Fenster fliegen, aus Haaren und allerlei Fasern und Fussel, besonders wenn man die Betten neu überzieht.

Er besteht unter anderem aus toten und lebenden Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen, vorzugsweise deren Kot. Wer seine Matratze regelmässig pflegt und mit einem Spezialsauger aussaugt, findet den Kot im Staubsauger, denn wir schlafen drauf. Hausstaub besteht aus toten Bakterien und manchmal auch Viren, wobei man sich bei Viren eine Grippe nach der anderen holt, wenn man seine Hände nicht wäscht. Er besteht aus Spinnweben, Schadstoffen und Chemikalien, beispielsweise aus dem Teppich, aus Strassenschmutz, den man besonders im Winter mit den Stiefeln hereinträgt, selbst wenn man glatte Designerstiefel trägt. Er besteht sogar aus Saharastaub, wenn der Wind im Frühling und Sommer ungünstig weht und wir die Klimaerwärmung spüren. Er besteht aus kosmischem Staub, aus Feinstaub und aus natürlichen und künstlichen Ablagerungen, Gesteinen, Kunstdünger vom Rasenmähen, aus Salzen und Luftverschmutzungen.

Wie ungesund ist Thermopapier?

Wir nehmen es fast täglich in die Hand, wenn wir einen Kassabon bekommen, aber wir machen uns keine Gedanken darüber, wie ungesund Thermopapier ist. Dieses spezielle Papier wird aufgrund von Wärme, die mit Farbe reagiert, hergestellt, sodass die Farbe darauf haftet, jedoch auf eine gewisse Temperatur reagiert. Das Finanzamt freut sich, denn Thermopapier ist nicht ewig haltbar, und so passiert es, dass sich die Farbe nach einer gewissen Zeit verflüchtigt.

Ungesund ist das Papier deshalb, weil sich ein giftiger Stoff darin befindet, der zur Herstellung verwendet wird, also Chemie pur. Wir sollten deshalb nach dem Einkaufen die Hände waschen, den Kassabon nicht in den Mund stecken und ihn möglichst nicht am Körper tragen. Als ich einst meine Kassabons zusammen mit meinen Keksen aufbewahrte, sie fast nicht mehr lesbar wurden und ich sie wegwarf, nachdem ich die Kekse gegessen hatte, wurde mir ganz schlecht, als ich hörte, wie ungesund Thermopapier ist. In der losen Keksdose lagere ich die Kassabons nie wieder.

Bakterien

Gesunde Bakterien schützen unseren Körper, die Haut, den Darm, stärken unser Immunsystem und wehren Krankheitserreger sowie schädliche Bakterien ab. Sie steuern sogar unsere Gehirnaktivität, die Psyche und das gesamte körperliche Empfinden.Schädliche Bakterien können uns krank machen.

Cholesterin

Was bewirkt Cholesterin im Körper? Wir unterscheiden das gute und das böse Cholesterin, wobei die Blutfettwerte je nach Land und je nach Alter, bei Männern und Frauen unterschiedlich variieren. Allgemein kann man sagen, dass medizinisch gesehen der Cholesterinwert mehr und mehr gesenkt wird, sodass zahlreiche neue Patientengruppen entstehen, die mit Cholesterinsenkern versorgt werden. Mit der richtigen Ernährung kann man seine Blutfettwerte jedoch auch gut senken und den Fettstoffwechsel wieder ins Lot bringen.

Letzte Zigarette

Wie hört man am besten zu Rauchen auf? Fakt ist, Rauchen ist ungesund. Haben Sie Ihre letzte Zigarette schon geraucht? Wenn man sich das Ziel setzt, nach der letzten aufzuhören, raucht man sie immer wieder, die allerletzte Zigarette. Gute und erfolgreiche Raucherentwöhnung beginnt im Kopf. Mit Mentaltraining, Hypnose, Nikotinersatz kann man das Rauchen eventuell stoppen.

Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzung boomt, weil viele Menschen Angst vor einem Nährstoffmangel haben. Der gesunde Mensch benötigt im Grunde keine Nahrungsergänzungsmittel, und manche Präparate reichern sich auch im Körper an und können gefährlich werden. Wer zu Nahrungsergänzung greift, sollte regelmässig sein Blut untersuchen lassen, besonders wenn man Vitamin A, D und E zu sich nimmt. Nur der Veganer braucht genügend Vitamin B12, denn wer sich rein pflanzlich ernährt, könnte einen Mangel erleiden.

Stress

Wie bekämpft man Stress? Wir sollten Stressfaktoren erkennen und meiden, sonst führt der permanente Stresspegel zu einem Burnout. Lärm und psychische Anspannung, schwere Krankheiten und Traumata, ein ungesundes Berufs- und Privatleben, Umweltfaktoren, zu wenig Schlaf, all dies sollten wir meiden. Bei Stress schüttet der Körper Unmengen an Cortisol aus, was uns langfristig krank macht.

Vitamine

Wie wichtig sind Vitamine? Sie halten unser Immunsystem fit und sind für zahlreiche Funktionen im Körper verantwortlich. Aus Obst und Gemüse ziehen wir die meisten Vitamine heraus, da kann Nahrungsergänzung nicht mithalten, denn der Körper benötigt auch die sekundären Pflanzenstoffe, die sich in oder direkt unter der Schale befinden. Wasserlösliche Vitamine kann man als Nahrungsergänzung einnehmen, wenn ein Mangel besteht, fettlösliche Vitamine sollte man nur unter ärztlicher Aufsicht als diätetische Lebensmittel einnehmen, da sie sich im Körper anreichern.


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Elisabeth Putz

Wellness