Eine Impfung ist ein Eingriff in den K”rper, bei welchem durch eine Spritze oder durch orale Aufnahme ein Impfstoff in den k”rpereigenen Organismus eindringt, welcher dafr sorgt, dass man Antik”rper gegen eine spezielle Krankheit aufbaut. Der Impfstoff wird meist durch den Krankheitserreger selbst gewonnen und in minimaler Dosierung gespritzt, damit der K”rper in Ruhe seine Antik”rper produzieren kann und immun gegen die Erkrankung wird.
Die Impfstoffe werden in der Regel ber Jahre hinweg, mit mehreren Studien, in mehreren Phasen getestet, damit sie sicher sind, denn immerhin werden gesunde Menschen damit geimpft. In der ersten Phase wird der Impfstoff entwickelt. In der letzten Phase wird er einer gr”sseren Gruppe an Probanden verabreicht. Dann wird beobachtet und getestet. Erst wenn der Impfstoff wirklich sehr sicher ist, kommt er auf den Markt.
Impfungen sind wichtig, auch wenn es viele Menschen gibt, die ihren Nutzen nicht verstehen wollen, ignorant genug sind, um ungeimpft andere Menschen anzustecken, oder weil sie sich selber so sehr vor eventuellen Impfsch„den frchten, dass sie lieber die Erkrankung samt Komplikationen in Kauf nehmen. Und so macht eine allgemeine Impfpflicht wenig Sinn, da sie in der Bev”lkerung kein Verst„ndnis aufbringen wrde. Nur wenige Krankheiten sind heute ausgerottet, weil es hierfr bereits im Kindesalter eine Pflichtimpfung dagegen gibt.
Abgesehen von den unn”tigen oder gar umstrittenen Impfungen ist das Impfen sehr wichtig. Viele Menschen sind leider Impfmuffel, oder sie lassen sich nicht impfen, weil sie einen Impfschaden befrchten. Impfsch„den sind jedoch so gering, dass man bei einigen Krankheiten das Risiko nicht so berbewerten sollte, da diese Erkrankungen ohne Impfung weit h”heren Schaden ausl”sen k”nnen.
Die Impfstoffe sind heute sehr sicher, gut geprft und richten nicht diesen Schaden an, den einige Leute befrchten. Viele alte Krankheiten wie Kinderl„hmung sind bei uns ausgestorben, weil man fr eine durchg„ngige Durchimpfungsrate in den Schulen gesorgt hat. Oftmals kommt das eigene Immunsystem mit einer Erkrankung nicht zurecht, dann wnscht man sich, man w„re geimpft.
Auch unter den Žrzten gibt es teilweise verschiedene Ansichten bers Impfen, aber fr manche Erkrankungen sind sich die Žrzte gr”sstenteils einig, dass in diesen F„llen eine Impfung hilft. Als Mutter sollte man sich umfassend „rztlich beraten lassen, denn man tr„gt Verantwortung fr seine Kinder.. Natrlich muss man bei jeder einzelnen Impfung das Pro und Kontra abw„gen, denn nicht jede Erkrankung verl„uft beispielsweise so schwer wie die Masern.
Man sollte sich gegen Zecken impfen lassen, da eine Zeckenschutzimpfung vor einer eventuellen Gehirnhautentzndung schtzt, und so eine Gehirnhautentzndung schwere Folgen haben kann. Man sollte seine Kinder gegen Masern impfen, weil Masern Sp„tfolgen haben k”nnen, ungeahnte schwere Komplikationen haben k”nnen und einige ungeimpfte Leute ein Leben lang darunter leiden. Leider kehren die Masern immer wieder vermehrt zurck, weil die Durchimpfungsrate zunehmend niedriger wird.
Die Grippeimpfung ist beispielsweise fr alte Leute und Immungeschw„chte, fr Žrzte, Pflegepersonal, Leute im Handel und in der Gastronomie wichtig, denn berall, wo man viel mit Menschen zu tun hat, lauern Grippeviren. Die echte Influenza ist eine schwere Erkrankung, die das Immunsystem berfordern kann.
Impfsch„den sind sehr selten. Man kann sie zwar nicht 100% ausschliessen, aber der Nutzen einer Impfung ist viel gr”sser als der kleine Risikoanteil eines Schadens durch das Impfen. Heute sind die Impfstoffe gut geprft, wirken gut und beherbergen kaum ein Risiko. Einzelf„lle sind dennoch von einem Impfschaden betroffen, und dies fhrt dazu, dass viele Leute skeptisch werden und sich und ihre Kinder nicht impfen lassen.
Leider haben durch diese Einstellung die Masern wieder zugenommen, und leider sterben immer wieder Menschen an dieser Erkrankung, nur weil wir sie nicht ausrotten k”nnen, wenn sich nicht alle Menschen dagegen impfen lassen.
Man sollte vor einer Impfung die eigene Gesundheit berprfen. Wenn man sich instabil und krank fhlt, das eigene Immunsystem nicht perfekt arbeitet, sollte man die Impfung auf einen sp„teren Zeitpunkt verschieben, wenn man sich wieder gesund fhlt. Eltern sollten dies auch bei ihren Kindern bercksichtigen. Wenn das Immunsystem n„mlich geschw„cht ist und man gerade eine Erk„ltung auskuriert, ist eine Impfung eine zus„tzliche Belastung fr den K”rper. Der K”rper bildet n„mlich Antik”rper, wenn der Impfstoff wirkt, und hierzu ben”tigt er Kraft aus dem Immunsystem.
Bei Frauen wirkt der Impfstoff generell oft besser, weil sie ein st„rkeres Immunsystem haben. Deshalb erkranken mehr M„nner trotz Impfung an der Influenza als Frauen. Wenn jedoch der Mann auf eine gesunde Ern„hrung und einen guten Lebensstil mit viel Bewegung und Sauerstoff achtet, ist sein Immunsystem genauso stark wie jenes einer Frau, die nicht so sehr auf ihre Gesundheit achtet. Frauen besitzen das ™strogen, was das Immunsystem ankurbelt und die Zellen schtzt. M„nner besitzen oft viel Testosteron, und dies hemmt das Immunsystem.
Wer glcklich und zufrieden ist, hat ein st„rkeres Immunsystem als jemand, der Sorgen w„lzt und unglcklich ist. So kann der Gemtszustand auch das Impfergebnis beeinflussen. Wer glcklich zur Impfung, beispielsweise zur Grippeimpfung geht, entwickelt mehr Antik”rper als ein kr„nkelnder Mensch. Deshalb sollte man vor der Impfung vielleicht gute Musik h”ren, sich Witze erz„hlen, lachen, sich lieben, ein Comedyprogramm anschauen, oder man meditiert und kommt zur Ruhe. Wer Angst hat und am Impfstoff zweifelt, wird nicht so viele Antik”rper entwickeln. Gerade bei der Grippeimpfung sind diese Antik”rper jedoch wichtig, um die Influenzaviren gut zu berstehen.
Frauen vor und w„hrend der Schwangerschaft, vor allem nach der 12. Schwangerschaftswoche sollten sich Grippe-impfen lassen. Es kann n„mlich vorkommen, dass eine schwere Grippe das Immunsystem der werdenden Mutter so schw„cht, dass auch das Baby eine Lungenentzndung bekommen kann, oder dass das Baby nicht gengend N„hrstoffe abbekommt und mit Entwicklungsst”rungen zur Welt kommt. Eine richtige Grippe ist gef„hrlich, fr die Mutter und das werdende Kind. Wenn man zu hohes Fieber senken muss, wenn man Medikamente nehmen muss, bekommt das Baby im Mutterleib alles ab und k”nnte ein geschw„chtes Immunsystem bekommen. Die Grippeimpfung hilft in den meisten F„llen und beugt schtzend vor.
Die Corona Schutzimpfung ist fr alle Menschen wichtig, die ein schwaches Immunsystem haben, „lter sind, mit kranken Menschen oder pflegebedrftigen Leuten in Verbindung kommen, aber darber hinaus ist sie empfehlenswert fr uns alle. Man darf jedoch nicht zu drastischen Mitteln greifen, Menschen zur Impfung zwingen, vom Arbeitsleben, vom sozialen Alltag ausschliessen, oder sogar eine Impfpflicht einfhren, wie sie in ™sterreich erschaffen wurde. Die Leute wehren sich, protestieren, der Staat ger„t ausser Kontrolle, und die Politik verliert ihr Vertrauen. Impfen sollte gef”rdert, aber nicht erzwungen werden.
Die h„ufigste verimpfte Schutzdosis gegen Covid-19 sind die MRNA-Impfstoffe, die mittlerweile an hunderte Millionen und sogar Milliarden Menschen verimpft wurden. Natrlich gibt es hier Impfreaktionen, und auch seltene Impfsch„den, aber wenn man es statistisch betrachtet, so berwiegt der Nutzen dieser Impfung, weil die Impfsch„den und unerwnschten Nebenwirkungen so selten sind, dass man Millionen Menschen impfen kann, und nur vereinzelte Impfsch„den hat. Natrlich ist jeder Impfschaden einer zuviel, und deshalb ist es wichtig, sofort ins Krankenhaus zu gehen, wenn es einem nach der Impfung nicht gut geht und wenn man sieht, dass es mit den normalen Impfreaktionen nichts zu tun hat.
Die Impfung selbst schmerzt nicht. Man hat danach oft Schmerzen im Arm, als ob man einen Muskelkater h„tte. Ein bis zwei oder selten auch drei Tage nachher empfindet man die Welt etwas kr„nklicher, und man k”nnte leichtes Fieber bekommen, leichte Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, ein grippe„hnliches Befinden, welches jedoch schnell wieder verschwindet. Wer Kr„mpfe im K”rper, in den Beinen versprt, sollte sofort ins Krankenhaus gehen, denn das ist wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen, oder diese rechtzeitig zu erkennen.
Gegen Covid-19 existieren mittlerweile einige Impfpr„parate, die mehr oder weniger gut wirksam sind und berschauliche Nebenwirkungen haben. Viele Geimpfte haben gar keine Beschwerden, besonders nicht bei den neuartigen MRNA-Pr„paraten.
Covit-19 hat zu einer Pandemie gefhrt, bei der weltweit Millionen Menschen gestorben sind, besonders in den armen L„ndern. Zahlreiche Log-Downs sorgten fr katastrophale wirtschaftliche Verh„ltnisse, und die Nerven der Menschen lagen so lahm, dass sich ganze Gruppen den verschiedensten Verschw”rungstheorien anschlossen, weil sie Angst hatten, viel Zeit aufbrachten, um sich alternativ zu informieren, und weil das Vertrauen in die Politik und in die Medien immer mehr gesunken war. Eine Impfung schien fr viele die L”sung zu sein. Und voila, die Impfbereitschaft stieg an.
Apropos Impfpflicht: Ich bin zwar geimpft, bin aber trotzdem der Meinung, dass jegliche Art von Impfpflicht berflssig ist und zu einer Spaltung der Gesellschaft fhrt. Die Wrde des Menschen ist unantastbar. Und so sollte kein Mensch mit Strafen entwrdigt werden, wenn er seinen K”rper die individuelle Freiheit schenkt, sich nicht impfen zu lassen. Allerdings sollte man dann auch so sozial sein und sich testen lassen, wenn man irgendwo in der ™ffentlichkeit umherschwankt, ins Restaurant geht oder sich im Kino den neuesten Thriller anschaut. Es gibt Menschen, die aufgrund von seltenen Krankheiten oder einem kaum vorhandenen Immunsystem keine Schutzimpfung erhalten drfen, und auch sie m”chten geschtzt werden. Der ungeimpfte Mensch, der sich auch nicht testet und keinen Mundschutz tr„gt, weiss nicht, ob er infiziert ist, und so kann er andere Menschen anstecken. Covid-19 hat eine Inkubationszeit von ca. 10 bis 14 Tagen, je nach Mutation, und so bemerkt der Angesteckte vorerst nicht, dass er erkrankt ist. Trotzdem kann er das Virus in sich tragen und ohne selnst schwer zu erkranken andere Leute anstecken, die dann jedoch schwer erkranken k”nnen. Manche Leute w„hlen den expiziten Weg der Natur, den darviwinistischen Weg und sagen, sie selbst h„tten ein gutes Immunsystem und der Schw„chere hat eben Pech und stirbt. Sozial ist dies nicht, und im Grunde m”chte nemand von anderen Menschen vergessen, zertreten, bergangen oder vernachl„ssigt werden, auch nicht der stabile Naturmensch. Die Freiheit des Einzelnen endet n„mlich dort, wo die Freiheit der anderen Leute eingeschr„nkt wird.
Nun ist der K”rper ein individuelles Gut, welches jeder fr sich schtzen darf, so wie er es will. Und so darf niemand, sei eine Pandemie auch noch so intensiv, gegen seinen Willen zum Impfen gezwungen werden, weder direkt, noch indirekt. Trotzdem sollte jeder Mensch darber nachdenken, wie hilfreich eine Impfung sein kann, nicht nur fr den Einzelnen, sondern aus Solidarit„t fr uns alle, denn man schtzt damit auch andere Leute und schont die Krankenh„user. Eini Impfpflicht ist nur dann sinnvoll, wenn alle weiteren Massnahmen nicht greifen, wenn sich die Menschen nicht ans Testen, ans Maske-Tragen, an einen gewissen Abstand halten, und wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht, denn wenn die Krankenh„user und Žrzte berquillen vor lauter Kranken, hat der Einzelne keine Chance mehr, sich „rztlich behandeln zu lassen. Und dann kann ein Blinddarm t”dlich sein, selbst fr den stabilsten Naturmenschen.
Die heutigen Impfstoffe werden so intensiv geprft, dass man ihnen vertrauen kann, auch wenn sie in kurzer Zeit entwickelt werden. Die Zeiten haben sich ge„ndert, und so hat sich auch die Medizinforschung weiterentwickelt. Im Jahr 2007 galt die Aussage, dass ein Impfstoff 10 Jahre zur Entwicklung ben”tigt. Im Jahr 2019 galt schon die Aussage, dass man Impfstoffe in ein bis zwei Jahren auf den Markt bringen kann, wenn gengend Forschungsgelder und Forschungsteams zur Verfgung stehen. Daher k”nnen wir uns glcklich sch„tzen, in einem modernen medizinisch fortgeschrittenen Zeitalter zu leben, in welchem es Technologien gibt, die uns enorm weiterhelfen.
Die Impfpflicht, der Zwischendurch-Kanzler Schallenberg, Kurz und Co, alles ist vorbei, nur die Spaltung in der Gesellschaft wird uns wohl noch l„nger erhalten bleiben. Keine Frage, Impfen ist wichtig, wenn man zu einer vulnerablen Gruppe geh”rt, wenn das Immunsystem schw„chelt, oder wenn man der Meinung ist, eine Impfung nimmt die Žngste weg, die Angst vor einem schweren Krankheitsverlauf, aber das Impfen ist nicht fr jeden Menschen eine gute Idee. Es gab Leute, die reagierten mit einem allergischen Schock, mit auftretenden Hirnthrombosen, mit schweren nebenwirkungen auf die Corona-Impfung, und es gab Leute, die sind an diesen Folgen verstorben. Bitte, es ist nicht leicht zu ertragen, wenn sich ein kerngesunder, junger, oder sich im mittleren Alter befindender Mensch impfen l„sst und danach stirbt. Es ist ja schon kaum zu ertragen, wenn alte Leute erkranken, versterben und die Hinterbliebenen die Gr„ber mit ihren Tr„nen s„umen.
Ich bin zwar geimpft, hatte meine Schwierigkeiten damit, bin bei der ersten Impfung vor Schreck umgefallen, aber ich bin der Meinung, jeder Mensch sollte das Recht haben, sich selbst entscheiden zu drfen, ob er geimpft wird oder nicht. Man sollte auch niemanden bestrafen oder wegsperren, von der Gesellschaft isolieren, nur weil er nicht geimpft ist. Und so hat sich in ™sterreich mit Einfhrung der Impfpflicht ein tiefer Graben zwischen den Befrwortern und Gegnern aufgetan, welcher schwer zuzuschtten ist, denn die Leute sind nachtragend. Die Impfpflicht wurde eingefhrt, sie war zahnlos, es drohten nie Sanktionen, und dann wurde sie wieder abgeschafft. Welch ein politisches Armutszeugnis. Fakt ist, jetzt darf jeder Mensch wieder leben, als Impfling, als Ungeimpfter, als Wolf, als Schaf, als Meerschweinchen, alles ist erlaubt.
J„hrlich wartet eine Corona Schutzimpfung auf uns, selbst wenn immer weniger Menschen sie wnschen. In Deutschland ist diese Impfung mittlerweile fr Menschen ab dem 60. Lebensjahr empfohlen, w„hrend sie in ™sterreich fr jeden, selbst fr Kinder empfohlen wird. Einerseits ist die Corona Schutzimpfung eine gute Sache, n„mlich fr all jene, die Angst vor einer Ansteckung, einem schweren Krankheitsverlauf oder dem allgemeinen Corona-Tod haben. Andererseits ist sie immer noch ein Unding fr all jene, denen man einst mit einer Corona-Pflichtimpfung drohte, denn es sollten alle zwangsgeimpft werden, die sich ™sterreicher nannten. Irgendwo dazwischen muss die ideale L”sung sein, denn wenn die Zwangsbeglckung vorbei ist und die Impfwilligen rasch zu ihrer Impfdosis gelangen, sind alle glcklich. Ich denke, so h„tte man es von Anfang an handeln sollen, dann w„ren in ™sterreich die Wogen niemals berdimensional ber die Ufer getreten. Im Jahr 2023 sind die Impfstoffe rar geworden, die flssigen Impfstrassen verschwunden, das unterschwellige Impfangebot im Boden versunken, wom”glich aus Scham oder aus Furcht vor weiteren Eskalationen, und nur die niedergelassenen Žrzte impfen noch, aber nur nach vorheriger Terminabsprache, und nur, wenn sich gengend Impfwillige melden, denn in einer Grosspackung ist Impfstoff fr bis zu 6 Patienten verfgbar. Hier entsteht ein anderes Problem, der Mangel an Angeboten l„sst die Wogen wieder hoch schaukeln. Wir werden Corona nicht ausrotten k”nnen, die Viren kamen, um zu bleiben, aber ich denke, im Laufe der Zeit k”nnen wir immer besser mit der Situation umgehen. Das Tolle daran ist n„mlich, man gew”hnt sich an alles.
Es boomt der Impf-Tourismus, denn viele betuchte Leute wollen sich ihren Impfstoff gegen die aktuelle Pandemie aussuchen, bezahlen hohe Preise fr den Urlaub und k”nnen damit rechnen, den besten Impfservice geniessen zu drfen, den man frs liebe Geld bekommt. Vor Ort kann man luxuri”s urlauben, wird getestet, dann geimpft, und nach drei bis vier Wochen erh„lt man bei der Abreise eine m”gliche zweite Impfdosis, falls diese n”tig ist. In den Jahren 2020 bis 2022 war es das Corona Virus, dessen Impfung begehrter als ein Wiener Schnitzel erschien.
Es mag geschmacklos klingen, ist eine Zumutung fr die Zweiklassengesellschaft, die sich zunehmend spaltet, aber es ist einfach nur eine der vielen M”glichkeiten, gut durch eine Pandemie zu kommen. In Dubai kann man gemtlich shoppen, an der Hotelbar residieren, am Hotelpool liegen, und man braucht sich an keine zermrbenden Einschr„nkungen zu halten, nur an die g„ngigen Sicherheitsregeln, denn Lock-Downs sind in diesem Land fast ein Tabu.
Es liegt nun einmal in der Natur des Jetsetters, dass er mobil sein m”chte, reisen will und sich nicht einsperren l„sst. Deshalb sind die Impfreisen besser als ihr schlechter Ruf, denn ohne sie wrden viele Jetsetter als Superspreader umherlaufen und unz„hlige brave Brger anstecken.
Wer in ferne L„nder reist, muss sich gegen fast alles impfen lassen, denn besonders im Kongo, in heissen L„ndern nahe des Žquators, im Regenwald, in Wstengebieten, vor allem im asiatischen, afrikanischen und australischen Raum gelten Impfgesetze, die man einhalten muss. Die Impfung gegen Malaria, auf welche viele Leute hart gewartet haben, ist sehr begehrt. Wichtig ist, dass man sich vorab beim Arzt aufkl„ren l„sst und einen Allergietest macht, denn Impfungen beherbergen auch Nebenwirkungen und k”nnen in seltenen F„llen schwere Reaktionen ausl”sen.
Vor allem die Corona Impfung hat zu k„mpfen, einerseits mit Impfreaktionen, andererseits mit ihrem oftmals unberechtigten schlechten Ruf, der ihr vorauseilt. Wenn Millionen Menschen geimpft werden, dann kann man sehen, wie sicher ein Impfstoff ist, aber dann gibt es natrlich auch Menschen, die auf die Impfung nicht gut reagieren. Es hat sich gezeigt, dass alternativ lebende Menschen, dazu geh”ren viele Veganer, Energetiker, Esoteriker, auch unter anderem Verschw”rungstheoretiker dazu neigen, die Impfung und somit auch den Impfpass abzulehnen. Sie vertrauen den Impfstofen nicht, schr„nken damit jedoch auch ihre Reisefreiheit ein. Sie glauben, man wird gechipt, bekommt einen Nanopartikel Chip unter die Haut gespritzt, man bekommt schwere Krankheiten wie beispielsweise Krebs durchs Impfen, Schwangere k”nnten ihr Baby verlieren, Kinder behindert zur Welt kommen, junge Frauen nicht mehr schwanger werden, die Menopause in den Wechseljahren frher einsetzt, und vieles mehr.
Viele L„nder haben sich entschieden, den grnen Pass, den sogenannten Impfpass einzufhren, der es Reisenden erlaubt, in der Pandemie zu verreisen, ins Restaurant zu gehen, im Hotel zu bernachten, im Fitnessstudio Sport zu treiben, sich einfachfrei zu bewegen, egal in welchem Land man sich gerade befindet. Der Impfpass ist gut, weil wir nicht st„ndig zwischen den einzelnen Lock Downs leben wollen. Der eingefleischte Urlauber m”chte in den Flieger steigen, aufs Kreuzfahrtschiff gehen und die Welt geniessen. Und man m”chte ins Restaurant dinieren gehen, denn zahlreiche Tourismusbetriebe haben sich entschieden, nur geimpfte Leute zu empfangen.
Natrlich erleben wir eine Viruswelle nach der anderen, und je mehr Leute geimpft sind, desto weniger mssen auf den Intensivstationen in den Krankenh„usern liegen und st”hnen, w„hrend sie auf dem Bauch liegen und an der Sauerstoffflasche h„ngen. Wir k”nnten Impfanreize anbieten, damit sich die Leute wohler fhlen, wenn die Impfnadel zusticht. Vielleicht kann man einige Leute mit geschenktem Geld locken, eine Impf-Tombola veranstalten, oder die liebeshungrigen m„nnlichen Single-Touristen mit einem heissen Urlaub inklusive Bordellbesuch zum impfen animieren. Wahrlich, der Kreativit„t sind keine Grenzen gesetzt. Und der Ungeimpfte bleibt zu Hause, geniesst seine Terrasse, urlaubt am Balkon und bestellt seine Pizza beim Lieferservice.