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Was muss ein Patient beachten?

Der mündige PatientEin Patient ist allgemein gesehen jemand, der einen Arzt aufsucht, weil er Schmerzen, ein Leiden, eine Erkrankung hat. Patienten sind in der Regel Laien und müssen dem behandelnden Arzt vertrauen. Hier darf das Vertrauen niemals erschüttert werden, sonst leidet der Patient womöglich ein Leben lang unter den psychischen oder eventuellen körperlichen Schäden und Folgeschäden. Das Vertrauen zu anderen Ärzten ist ebenfalls erschüttert, wenn ein Patient betrogen oder missbraucht wird, falsch beraten oder zum Narren gehalten wird.

Ein mündiger Patient ist informiert, liest und analysiert seine Krankenakte, hat einen guten Überblick über seine elektronische Patientenakte, und er traut sich, den Arzt alles zu fragen, was er über eine Behandlung wissen muss und auch wissen will. Dies sind in der Regel die aufgeklärten, lästigen Patienten, die kein Arzt haben will. Hier klafft das Arzt-Patient Verhältnis auseinander, leider.

Als Patient bleibt einem der Gang zum Arzt nicht erspart, denn wenn sich einmal eine Krankheit in den Körper eingeschlichen hat, kann man leicht zum chronisch kranken Dauerpatienten werden. Ich gehe immer zu den Vorsorgeuntersuchungen, damit ich weiss, dass mir nichts fehlt. Natürlich kann man damit nicht jeder Krankheit vorbeugen, aber es ist ein guter Weg, um seinen Körper unter Kontrolle zu halten.

Als ich mich eins täglich von einem Liter Smoothies ernährte und glaubte, meinem Körper damit etwas Gutes zu tun, fing mein Herz an zu rasen, mir wurde zunehmend schwindlig und ich fühlte mich hin und hergerissen zwischen putzmunter und tief schlapp, richtig matt. Mein Blutzuckerspiegel war nicht mehr in Ordnung, da ich mich für die Obst Smoothies entschieden hatte. Ich musste sofort meinen neu gewonnenen, mir hart erwirtschafteten Lifestyle abstellen und meine Ernährungsgewohnheiten ändern. Bitte, ich sparte mir wieder Geld, denn die Smoothies waren sauteuer.

Gerade diese Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf Krankheiten durch zu fettiges Essen und Bewegungsmangel könnte man verhindern, wenn man sich für ein gesundes Leben entscheidet. Dann muss man nicht unbedingt zum chronisch kranken Patienten werden.

Als Patient hat man die Wahl zwischen dem Dasein als Privatpatient oder dem Dahinschleichen als Kassenpatient. Ich habe mich schon oft gefragt, ob wir uns in die Richtung einer Zweiklassenmedizin hinbewegen, oder ob wir bereits in einer medizinischen Zweiklassengesellschaft leben? Der luxuriöse Privatpatient muss nicht lange beim Arzt warten, bekommt seinen Kaffee, während der Kassenpatient im Wartezimmer verdurstet. Gott sei Dank gibt es kostenloses Leitungswasser.

Als Patient sollte man darauf achten, dass man einen Arzt wählt, dem man vertrauen kann. Bitte, den meisten Ärzten kann man sein uneingeschränktes Vertrauen schenken, aber da ich einst einmal ein unglückliches Händchen für Ärzte hatte, denen ich heute mein Vertrauen nicht mehr schenken würde, erwähne ich es zur Vorsicht.

Der Patient hat das Recht, vollständig vom Arzt aufgeklärt zu werden, über Behandlung, Therapie, Operationen, über Risiken, Erfolgschancen und Komplikationen, über eventuelle Folgeoperationen, über den gesamten Krankheitsverlauf. Das Vertrauen zwischen Arzt und Patient muss sichergestellt sein.

Als Patient sollte man auch immer seine Zusatzkosten im Auge behalten. Nicht alles wird von den Kassen übernommen. Ich war einst bei einem Heilpraktiker, der schrieb in seine Honorarnote hinein: Danke für den wunderschönen Nachmittag und die Erdbeeren. Als meine Krankenversicherung sich bei mir meldete und die Kostenübernahme verweigerte, wusste ich zuerst nicht warum. Bitte, für die Krankenkasse klangen die Worte zweideutig. Für mich war es damals einfach so, dass mich mein Heilpraktiker neben der Osteopathie über die chinesische Ernährung und deren gesundheitliche Aspekte aufklärte, und ich ihm dafür als kleines Dankeschön Erdbeeren mitbrachte, wofür er sich wiederum bedankte, aber leider dieses Dankeschön auf die Honorarnote schrieb Wahrlich, als Patient hat man es nicht leicht.

Tipps für Patienten - die Medizin im Alltag

Tipps für den Patienten, der im Alltag auf die moderne Medizin, auf Medikamente, Behandlungen, Therapien und Ärzte angewiesen ist. Was kann die moderne Medizin von heute? Sie leistet viel, beherbergt grosse Chancen, und trotzdem stösst sie an ihre Grenzen. Was bietet die Ethik in der Medizin? Sie ist ein ständiger Machtkampf zwischen Helfen und finanziellen Interessen. Der mündige Patient, der Arzt als Dienstleister, das Krankenhaus als Dienstleistungsbetrieb, die Chirurgie als Platz für neue Studien direkt am Patienten, wahrlich, in ethischen Fragen muss noch einiges getan werden.

Was leistet die Medizinforschung? Sie ist ein Wunderwerk der neuesten Technik, faszinierend, denn hochtechnisierte Implantate, welche direkt mit dem Gehirn in Verbindung stehen, ersetzen ganze Organe. Die Welt der Cyborgs ist geboren. Und so könnte der Mensch der Zukunft mit zusätzlichen Sinnen ausgestattet werden, beispielsweise mit einem Fledermausgehör, einem Ultraschallbildgebungsverfahren, oder mit einem Röntgenblick. Ich werde staunen und mich wundern, wenn ich sehe, in welche Richtung wir uns damit bewegen.

Wenn wir im Alltag einige Tipps beachten, sind wir nicht zwangsläufig Patienten, die sich blind auf Ärzte verlassen müssen. Im Gegenteil, wir werden zunehmend zu Patienten, die sich informieren und durch eine zweite Meinung selber entscheiden, für welchen Weg man sich entschliesst. Wichtig ist das Einholen einer zweiten Meinung. Ich gehe sogar soweit, dass ich denke, eine dritte Meinung ist mir wichtig, dann kann ich leichter entscheiden. Manche Ärzte sagen, dass zu viele Köche den Brei versalzen, aber ich habe auch schon von Ärzten gehört, dass sie sich selber niemals von den eigenen Kollegen behandeln lassen würden. Bitte, das stimmte mich traurig, und so denke ich, auf der sichereren Seite ist man mit mehreren Meinungen.

Man sollte als Patient immer daran denken, dass ein Krankenhaus, besonders jedoch ein Terziärkrankenhaus, eine Universitätsklinik neben dem Patientenbetrieb auch ein Lehrinstitut, ein Forschungsinstitut und ein von Studien geprägtes Institut ist. Der Patient könnte unter unglücklichen Umständen als Studie dienen, und nicht jeder Patient möchte dies. Als ich bemerkte, dass ich aufgrund von Studien einst operiert wurde, meinten die Ärzte, sie hätten mich mündlich aufgeklärt, und meine Patientenakte wäre eine Art Versehen gewesen. An eine mündliche Aufklärung konnte ich mich jedoch nicht erinnern. Und so bin ich heute vorsichtig geworden und schaue mir ein Krankenhaus im Notfall genau an.

Kassenpatient oder Privatpatient - Was ist besser?

Sind Sie Kassenpatient? Dann haben Sie auch schon einmal elendslange in der Warteschleife gesessen, bis Sie Ihren hart erarbeiteten Termin beim Arzt bekommen haben. Ich gehe zu fast jedem Arzt als Selbstzahler hin und gelte dann als Privatpatient. Gut, ich will es nicht übertreiben, denn zum Zahnarzt gehe ich als Kassenpatient und hoffe jedes Mal, bloss keine Maulsperre zu bekommen. Ich habe jedoch noch niemals einen Zahnarzt gebissen.

Kassenpatienten sind oft arm bei der Terminvergabe beim Arzt dran und müssen einige Leistungen selber bezahlen, für welche die Krankenkassen kein Geld haben. Ich gehe ohnehin nur zum Facharzt, wenn ich es bitter nötig habe und als Schwerstfall am Telefon wie halbtot klinge. Ansonsten gehe ich selten zum Arzt, bis auf die Vorsorge, denn dies ist die Medizin, welche am wenigsten schmerzt.

Sind Sie auch so ein leidiger Kassenpatient? Ich gratuliere Ihnen zu so viel Mut, denn Sie trauen sich etwas, wenn Sie sich entscheiden, Kassenpatient zu sein. Geben Sie mir Bescheid, wenn Sie einen Termin beim Arzt bekommen haben. Ich bin übrigens auch so ein leidiger Kassenpatient. Das bin ich seit meine private Krankenversicherung mitten in meiner Glaukomtherapie beschlossen hat, sie versucht es einmal ohne mich, es könnte wirtschaftlicher sein.

Haben Sie es auch schon erlebt, dass Sie den Kopf nicht mehr ganz gerade auf den Schultern tragen konnten vor lauter kränkelndem Zustand, und trotzdem mussten Sie lange auf einen Termin beim Arzt warten? Da trägt man den Kopf irgendwann lieber in der Hand, weil er vom vielen Warten zu schwer geworden ist. Hier gebe ich Ihnen ein paar Kleinigkeiten mit auf den Weg, damit Sie beim Arzt schneller durch die Türe geschoben werden.

Kassenpatienten müssen oft dazu zahlen

Wann sind Sie zum letzten Mal in der Apotheke gewesen und haben sich Medikamente besorgt? Haben Sie etwas tiefer in den Geldbeutel greifen müssen? Jetzt müssen Kassenpatienten oft tief in der Geldbörse graben, denn Leistungen werden manchmal nicht mehr ganz übernommen. Die Krankenkassen haben sich übernommen und leiden an einer tödlichen Krankheit, an der Magersucht, gefolgt von dem Phänomen der Schwindsucht.

Bitte, auch die finanzielle Abmagerung ist ein ernst zu nehmendes Problem. Die Anzahl der Patienten häuft sich, immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, sind chronisch krank, aber trotzdem so gesund, dass sie mit teuren Medikamenten uralt werden können. Hier tut sich eine direkte Felsspalte in ethischen und moralischen, in sozialen Angelegenheiten auf. Wer darf leben? Wer darf Medikamente beziehen, wenn das Geld die Welt regiert? Wird unsere Gesundheit eine reine finanzielle Angelegenheit? Ich hoffe, ich falle eines Tages im gesunden Zustand tot um und brauche keine medizinische Hilfe, nur ein Grab, in das ich fallen darf. Zuvor geniesse ich aber meine Rente.

Ich habe mir schon alternative Therapien und Heilmethoden gegen kleine Kränkeleien und grippale Infekte überlegt. Mein Allerheilsmittel ist der Tee aus Sternanis, Gänsefingerkraut und Thymian. Da werden Sie vom reinen Anblick des Tees bereits geheilt. Der Gang zum Heilpraktiker ist auch eine Alternative, denn da weiss man wenigstens, wofür man bezahlt, und vor allem, dass man bezahlt.

Eine optimale Lösung für dieses Problem wäre allerdings, wenn wir ab jetzt alle gesund bleiben und zu jammern aufhören. Ab diesem Zeitpunkt sind womöglich die Apotheken krank, und der Leidensweg beginnt von vorne. Ich predige es immer, die Welt und das Universum sind ein ewiger Kreislauf, die mit uns im Kreis laufen.

Individuelle Leistungen für Privatpatienten

Sind denn die Zusatzleistungen für Privatpatienten gerecht, oder leben wir in einer Zweiklassengesellschaft, die es erlaubt, Menschen unterschiedlich wahrzunehmen, nach der Grösse und Dicke des Geldbeutels einzustufen? Jeder Mensch ist gleich, die Würde des Menschen ist unantastbar, und so bin ich persönlich gegen den elitären Privatversicherten, aber ich bin nicht das Maß der Dinge, denn ich könnte locker im traditionellen Kommunismus existieren und als Handlanger von Elke K. agieren, ohne eigenen Privatbesitz. Ich bewundere nämlich alle Menschen, die Gutes tun, und ich bestaune alle Menschen, die sich als etwas Besseres ansehen und auf ihren Vorteil bedacht sind.

Neulich habe ich einen makaberen Witz gehört: Da leistete ein Assistenzarzt in einem allgemeinen Krankenhaus mit Privatbereich seinen Dienst und sah sich die neuen Patienten an. Er kam in ein Zimmer, in welchem ein Mann onanierte. Der Chefarzt meinte, das sei wichtig, sonst gibt es einen Samenstau. Der Assistenzarzt ging weiter in den obersten Trakt des Hauses und sah, wie eine Krankenschwester einem Patienten einen runterholte. Der Chefarzt sagte, das ist ein Privatpatient, der muss nicht selbst Hand anlegen.

Bitte, bei diesen Aussichten bleibt einem das Lachen im Hals stecken, wenn man Kassenpatienten mit Privatpatienten vergleicht. Das Gesundheitssystem sollte für alle Patienten gleichermassen, in gleichem Leistungsumfang präsent sein, ohne Unterschiede. Natürlich ist der Kapitalismus in gewisser Weise ideal, um seine Bedürfnisse auszuleben, aber im Sozialwesen müsste Gleichheit geschaffen werden. Dann gäbe es keine Igel-Leistungen mehr, welche der Kassenpatient bezahlen muss und der Privatpatient gratis mit ins Krankenbett gelegt bekommt. Die Messung des Augendrucks sollte allgemein kostenlos zugänglich sein, denn wer an einem Glaukom erkrankt, könnte erblinden, wenn es zu spät behandelt wird.

Patientenverfügung

 

Elektronische Gesundheitsakte

 

Individuelle Gesundheitsleistungen

 

Organspender

Das Thema de Organspende ist umstritten, denn es teilt die Gesellschaft in Befürworter und Gegner. Manche Menschen glauben, ihre Seele würde verkauft oder gespendet werden, und sie würden im nächsten Leben nicht komplettiert zur Welt kommen. Ich glaube, wir zerfallen zu Staub, werden ohnehin in der Welt verteilt, wenn wir sterben, und falls wir neu geboren werden, erhalten wir einen nigelnagelneuen Körper. Ich finde, ein Organspender-Ausweis rettet Leben, und ich gönne jedem Menschen ein Weiterleben.


Elisabeth Putz

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