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Gesundheitstipps für Frauen

Gesunde FrauenDer weibliche Teil der Gesellschaft ist eher bereit, etwas für die körperliche Gesundheit zu leisten. Dies liegt unter anderem daran, dass Frauen Mütter werden, eigene Kinder bekommen und ständig ein höheres Sorgerisiko in sich spüren. So gehen Frauen vermehrt zur medizinischen Vorsorge, wobei ich hier manche Angebote aus Krankenkassen-Sicht etwas zu spät angesetzt sehe. So bekommt man erst ab dem 35 oder sogar erst ab dem 40. Lebensjahr die Einladung zur Krebsvorsorgeuntersuchung der Brust. Dabei kann eine Frau in jedem Alter ab der Pubertät an Brustkrebs erkranken. Und auch das Messen des Augendrucks sollte zum Vorsorgepaket gehören, denn man darf nicht denken, dass ein Glaukom erst im hohen Alter auftreten kann. Blutuntersuchungen sind wichtig, denn besonders bei Frauen in den Wechseljahren können Hormonschwankungen auftreten, welche den gesamten Körper in Mitleidenschaft ziehen. Osteoporose, Venenentzündungen, Arterienverkalkung, Bluthochdruck, alles kann eine Frau lahmlegen, und oft weiss man nicht, was man hat, wenn man nie zum Arzt geht.

Frauen in den Wechseljahren sollten die Vorsorgeuntersuchung ernst nehmen, denn der Körper verändert sich. Man neigt zu Blasenentzündungen, zu Wenenveränderungen in den Beinen, zu einem Vitamin D Mangel, zu Verdauungsstörungen, zu Hitzewallungen, Schweissausbrüchen und zu schweren Hormonschwankungen, die zu Schlaflosigkeit und deren daraus resultierenden Erkrankungen führen können. Vorsorglich sollte man dann als gesundheitsbewusste Frau vermehrt Sport treiben und sich gesund ernähren, auf Koffein, Zigaretten und Süssigkeiten verzichten.

Andererseits sollte keine Frau in Panik verfallen, denn der eigene Körper hält auch etwas aus. Wer auf seinen Körper hört, ernährt sich automatisch gesund und bewegt sich ausreichend. Keine Frau sollte stolz darauf sein, dass sie mehr als 90 oder gar 100 kg wiegt. Einige Frauen posten Tortenstücke auf Facebook und Instragram, teilen ihre Fressleidenschaft mit anderen, und sie freuen sich, wenn sie 1000 Likes dafür erhalten. Frauen sollten eher darauf achten, dass sie schlank bleiben, denn die grösste Anzahl an Erkrankungen resultiert aus einem fettleibigen Körper. Das heisst aber nicht, dass dicke Frauen hässlich sein müssen, denn jede Frau ist schön, auch wenn sie 100 kg wiegt, aber gesund ist dieses Gewicht nicht.

Es gibt jedoch Frauen, die gehen sehr oft zum Arzt, glauben, sie hätten jede nur mögliche Erkrankung, fühlen sich schlecht, haben Angst vor eventuellen Erkrankungen und möchten ständig die Bestätigung erhalten, dass sie gesund sind. Es gibt Frauen, die gehen zu unterschiedlichen Ärzten der gleichen Fachgruppe, lassen sich mehrere Magen- Darmspiegelungen hintereinander machen, gehen mehrmals hintereinander in verschiedenen Bundesländern zur Brustuntersuchung, und dennoch glauben sie, ein Arzt hätte etwas übersehen. Hier übertreibt man es womöglich mit den Vorsorgeuntersuchungen. Solche Frauen züchten sich durch ihre Angst viele Krankheiten selber, weil sie ständig mit erhöhten Stresshormonen, mit einem hohen Cortisolspiegel durchs Leben laufen, und Stress löst viele Krankheiten aus, weil sich der Körper entzündet. Hier hilft vielleicht eine Psychotherapie, wenn man nicht therapieresistent ist.

Viele Frauen haben Angst zu altern. Sie nehmen Anti-Age-Medikamente ein, bestreichen ihre Haut mit Antifaltencreme, und sie fürchten sich davor, verlassen zu werden, denn der reife Mann sucht sich manchmal eine junge, knackige Frau mit einem gut modifizierten Po. Es liegt nun einmal in der Natur, dass auch die Frau altert, und so sollte man sich als selbstbewusste Frau nicht permanent um ein jugendliches Aussehen kümmern, sich mit Hormonen vollstopfen, um einem Mann zu gefallen, sondern man sollte sich überlegen, mit wem man zusammen, mit wem man verheiratet ist. Ein Mann sollte seine Frau lieben, dick und schlank, jung und alt, dann lebt man in einer guten Partnerschaft. Man merkt jedoch schnell, ob ein Mann auf die Optik achtet, oder ob andere Dinge wichtiger sind, und eine selbstbewusste Frau nimmt sich einen Mann, bei dem die Liebe stimmt. Ich bin auch des öfteren auf Männer hereingefallen, die nur auf die Optik achteten. Ich hatte eine Phase, in welcher ich sogar mit dem Gedanken spielte, meine zwei Pickel am Rücken zu entfernen, weil sich mein damaliger Freund davor ekelte. Bitte, er liebte mich nicht, er liebte nur meinen fast makellosen Körper. Und so entschloss ich mich eines Tages, einen Mann zu wählen, der mich liebt, nicht meinen Körper. Seit vielen Jahren bin ich glücklich mit ihm. Wenn der Körper natürlicherweise altert, sollte auch die Frau dazu stehen, dann ist sie glücklicher. Kleine optische Makel kann man ja wegschminken oder kaschieren, aber eine Schönheitsoperation muss nicht sein, um gesund zu bleiben, denn der natürliche Körper ist ohne solche kosmetischen Eingriffe gesünder.

Die Menstruation der Frau und ihre Beschwerden

Die weibliche Menstruation, die Monatsblutung, oder auch die Periode genannt, ist ein naturgegebenes Phänomen, welches jede Frau liebt und zugleich auch hasst. Man ist unausgeglichen, hat mit Schmerzen zu kämpfen, Schwindelgefühle, Kopfweh, starke bis mittelmässige Blutungen, Nervenschmerzen, Belastungsintoleranz, all das begleitet uns Frauen während der Menstruation. Meine Freunde führen einen Kalender mit meinen Tagen, und während ich unpässlich bin, ruft mich niemand an, besucht mich keiner und alle halten sich fern von mir. Aber mit Schmerztabletten kann ich nicht haushalten, und so nehme ich die Unannehmlichkeiten in Kauf. Während der Wechseljahre werden die Blutungen ohnehin seltener, und irgendwann fühlt man sich als Frau frei von dieser Belastung, wenn die Menopause droht, und gleichzeitig fühlt man sich nicht mehr als Frau. Es ist ein Teufelskreis, aber wenn man die Monatsblutung positiv sieht, so hat sie ihre Berechtigung, denn sie symbolisiert Fruchtbarkeit, Leben und Kinderwunscherfüllung, falls alles klappt.

Alles ist blutrotWenn Frauen ihre Monatsblutung haben, die monatlich wiederkehrende Periode oder auch Menstruation genannt, sind sie meist unausstehlich, depressiv bis aggressiv, kaum ansprechbar, und sie neigen dazu, ungerecht und zickig zu werden, wenn sie während der Monatsblutung Schmerzen haben. Die Schmerzen können organisch bedingt sein, wenn sich die Gebärmutterschleimhaut zu weit ausbreitet, die Schmerzen können aber auch durch ein gewisses Bakterium, welches sich in rohem Fleisch befindet, ausgelöst werden, oder sie entstehen im Laufe der Wechseljahre, durch einen Vitaminmangel, durch Stress und Anspannung.

Ob die weibliche Monatsblutung schwach oder stark ausfällt, hängt von zahlreichen Faktoren ab, beispielsweise von der Ernährung, vom Eisengehalt, Kalium, Magnesium, Elektrolüte-Haushalt im Blut, von Stress, vom Urlaub, von der seelischen und körperlichen Situation, vom Alter der Frau, von der Pillen-Einnahme, etc. 80% der Frauen reden nicht gerne über ihre Tage, auch wenn man ihnen diese am Gesichtsausdruck oftmals ansieht. Und Tampons sind besser als Binden, besser als ihr schlechter Ruf, da sie hygienischer sind und das Blut dort auffangen, wo es noch nicht störend wirkt. Nachts sollte man jedoch Binden tragen, weil nachts die Schleimhäute eher austrocknen und die Scheidenflora gestört werden kann.

Im Monat Januar fällt die Regelblutung der Frau am heftigsten aus, mit den intensivsten Schmerzen. Das liegt daran, dass wir zuvor gerne und gut, fettreich und warm essen. Gewürze, Gewürztee, Fleisch, Süssigkeiten und Kekse, der Braten, die Gans, die Leckereien, zu viel Alkohol, all das erzeugt Regelschmerzen, weil wir zu viel Säure im Körper haben. Man kann vorbeugen, indem man gleich nach Weihnachten oder spätestens nach Silvester auf warme Salate, auf vegetarische und vegane Kost umsteigt, auf Fleisch und Zucker verzichtet.

Wer permanent auf eine gesunde Ernährung umsteigt, kann seine Regelschmerzen lindern. Gemüse tut gut, besonders wenn es kurz gedünstet wird. Und wer täglich Sport treibt, eine halbe Stunde am Tag, der kann seine Menstruationsschmerzen auch lindern, denn wer Bewegung macht, entspannt seinen Körper, und dies gilt besonders kurz vor und in den Wechseljahren, denn hier kann es vorkommen, dass durch das Hormonungleichgewicht die Schmerzen heftiger werden.

Viele Frauen leiden unter dem prämenstruellen Syndrom, welches ca eine Woche vor der Monatsblutung auftritt. Man nennt es PMS, und es stört den Lebensfluss gewaltig. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich das Syndrom, sodass manche Frauen Schmerztabletten einnehmen müssen, um gut durch den Tag zu kommen. Alternativ lebende Frauen versuchen es oft mit Schüssler Salzen, Globuli, Bachblüten, homöopathischen Produkten, aber hier wirkt wirklich nur der Placebo-Effekt, nicht die wissenschaftliche Medizin, denn die Homöopathie kann rein medizinisch, rein wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Die Naturheilprodukte enthalten nämlich nur Informationsspuren, was für viele Menschen reine Kurpfuscherei darstellt. Wer jedoch gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht hat, kann sie ruhig beibehalten, denn es ist alles hilfreich, was den Schmerz lindert.


Elisabeth Putz

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