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Krankheit - So bekämpfen Sie Ihre Erkrankung

KrankenschwesterWas ist eine Krankheit? Was bedeutet es, krank zu sein? Unter Krankheit, Leiden, Schwäche oder Erkrankung versteht man einen Gesundheitsnotstand, ein Gesundheitsdefizit, eine organische oder psychische Störung im Körper. Man kann sich krank fühlen, ohne einen erkennbaren medizinischen Grund, und trotzdem fehlt einem das gänzliche gesundheitliche Wohlbefinden. Hier handelt es sich entweder um einen subjektiv wahrnehmbaren Zustand, der keine organische Ursache hat, oder man ist nicht gründlich genug untersucht worden. Heute weiss man, dass beispielsweise viele Lebensmittelunverträglichkeiten vorhanden sind, kleinste Darmreizungen auslösen, nicht sichtbar diagnostiziert werden, und trotzdem sind sie vorhanden. Nicht alles ist Hypochondrie.

Eine Erkrankung ist das Fehlen der Gesundheit in einem Bereich des Körpers, der Seele oder des Geistes, wenn wir sie auf den Menschen, auf Lebewesen allgemein beziehen. Wer krank ist, fühlt sich meist schlecht und möchte diesen Zustand so schnell wie möglich loswerden. Hierbei bemühen wir uns, auf unseren Körper zu hören, uns mit unserem Körper, unserer Seele zu beschäftigen, wobei viele Menschen erkennen, dass sie gegen die Natur gelebt haben. Sobald wir wieder in Balance sind, verschwinden viele Krankheiten wieder.

Gott sei Dank schreitet die moderne Medizin so weit voran, dass uns Behandlungen, Therapien, Operationen und Medikamente schnell in Balance bringen, denn nicht immer kann man sich auf einen naturbelassenen Heilungsprozess alleine verlassen.

Die Medizin versucht, seit sie denken kann, Krankheit allgemein zu definieren, Krankheitsmodelle aufgrund von Studien und Forschung zu erkennen, zu kategorisieren und einzudämmen, dem Patienten bestmöglich zu helfen und Geld zu verdienen. Nicht immer passen diese unterschiedlichen Interessensgebiete zusammen, wobei der Kranke manchmal zu kurz kommt, weil finanzielle Interessen im Vordergrund stehen. So entwickelt man heute spezielle Modelle, die das natürliche Altern, die persönliche Leistungsfähigkeit und den Lebensstil als Krankheit einstufen. Da gibt es dann Anti-Aging Medikamente, Arzneimittel für die Leistungssteigerung und Mittel gegen das Altern. Wahrlich, Krankheit kennt viele Wege, um sich einen guten Namen zu machen.

Heute geht die Medizin in Richtung der personalisierten Erkrankung, denn jeder Patient könnte anders auf eine mögliche Therapie reagieren. Wenn eine Therapie gut wirkt, so tut sie dies oftmals nur bei einem gewissen Prozentsatz der Erkrankten, die anderen benötigen andere Therapien. So kann man Patienten lediglich grob gruppieren, nicht aber vollständig flächendeckend mit dem selben Medikamentheilen. Die Bakterienzusammensetzung spielt hierbei auch eine Rolle, da wir heute wissen, dass Darmbakterien mit unserem Gehirn kommunizieren und unsere Psyche beeinflussen.

Die meisten Krankheiten kann man durch positive Gedanken lindern. Die innere, seelische Balance ist wichtig, das positive Denken muss angekurbelt werden, dann leistet der Placebo-Effekt gute Arbeit, wenn der Körper weiss, dass er bald gesund werden kann. Vorbeugung verhindert viele Erkrankungen, und eine Früherkennung ist wichtig, damit man nicht schwere Therapien über sich ergehen lassen muss.

Neue Krankheiten erobern die Welt

Durch unseren Lebensstil, die Umwelteinflüsse, durch Chemie und Abfallprodukte, durch gentechnisch veränderte Nahrung, durch genmanipuliertes Saatgut, durch hormonbehandelte Lebensmittel, und durch zahlreiche andere Einflüsse entstehen neue Krankheiten, für die die Medizinforschung ein offenes Ohr hat. Aber auch der finanzielle Nutzen spielt bei den sogenannten neuen Krankheiten eine Rolle, denn wenn man über Nacht Cholesterinwerte, Blutdruckwerte, Blutzuckerwerte und ähnliches herabsetzt, haben wir von einem Tag auf den anderen tausende neue Patienten, welche für die Pharmaindustrie gute Dienste leisten. Früher waren die Werte allgemein höher als heute, und wir fühlten uns trotzdem mehr oder weniger gesund.

Neue Krankheiten entstehen auch aufgrund ihres Erfinders und eines speziellen medizinischen Katalogs, in dem sie festgehalten werden. So kann plötzlich eine bislang gesunde Personengruppe als krank gelten, weil ihr Lebensstil nicht der absolut tolerierbaren Norm entspricht. So entstand bereits das Sissi-Syndrom, bei dem man rastlos reisen und Abenteuer erleben muss, das Paradies-Syndrom, welches bei Rentnern im Ausland diagnostiziert wird, wenn sie nichts zu tun haben ausser zu faulenzen, die Wechseljahre für den Mann, wogegen es Medikamente gibt, selbst wenn Männer nicht unbedingt in die Wechseljahre kommen, und zahlreiche andere neue Erkrankungen. Ob dies wirklich förderlich für unser Wohlbefinden ist, bezweifle ich, denn wenn man bereits als Kind seine Euphorie und Neugier nicht mehr ausleben darf, ohne an ADHS zu leiden, kann sich der Mensch nur noch schwer entwickeln. Wir werden zwangsläufig generalisiert, oder wir gelten als krank, wenn wir nicht der Norm entsprechen.

Neue Krankheiten bei Kindern

Es hat sich ein neues Krankheitsbild bei Kindern etabliert, welches aus Handynutzung, Schulschwänzen, Schulträgheit, Internet und Medien, Übergewicht und Bewegungsarmut besteht. Es nennt sich ISÜ und betrifft bereits viele Kinder und Jugendliche. Sie sitzen zu Hause vor dem Fernseher, chatten und surfen im Internet, nutzen übermässig viel Smartphone und Medien, schauen sich stundenlang Videos an, bewegen sich kaum, ernähren sich von Fastfood und Fertiggerichten, und sie sind schwer übergewichtig. Sie lernen von den Eltern nichts anderes, weil diese ihnen diesen ungesunden Lebensstil vorleben. Und hier entstehen Zivilisationskrankheiten, die im Kindesalter nichts zu suchen haben, beispielsweise Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte, Gelenkserkrankungen, Diabetes. Während sich Erwachsene in ihrer Lebensmitte oft dazu entscheiden, vegan oder vegetarisch zu leben, essen Kinder Chips und Pommes. Und wenn dann noch der Tablet zum besten Freund wird und PC-Spiele das grösste Abenteuer darstellen, werden die Kinder dick und träge. Wir müssen diesen Lifestyle unbedingt stoppen, sonst haben wir in wenigen Jahren unzählige kranke junge Erwachsene, die nicht fit fürs Leben sind, weil sie chronisch krank sind.

Allergie

Wie bekämpft man Allergien? Heuschnupfen ist beispielsweise eine ernst zu nehmende Allergie, die Betroffenen leiden enorm darunter. Wenn die frischen Blüten im Frühling aus den Bäumen kriechen, freuen sich die einen, während die anderen leiden. Gegen rote Augen, eine triefende Nase, Atemnot und grippeähnliche Symptome bei Heuschnupfen helfen Medikamente und einige Hausmittel. Die Pollenallergie kann man laut neuesten Studien an Hand von Darmbakterien bestimmen und eines Tages mit einer einzigen Spritze heilen.

Alzheimer und Demenz

Wie geht man mit Demenz richtig um? Alzheimer beispielsweise kann man heute frühzeitig an den Genen erkennen, ob man die Tendenz dazu hat, ob man erblich bedingt davon betroffen ist. Es ist ein schwieriger Weg für den Betroffenen und sein Umfeld. Die Krankheit stellt uns vor ethische und organisatorische Herausforderungen, weil der Patient einen hohen Pflegebedarf hat. Man kann die Erkrankung im frühen Stadium allerdings mit strenger Diät und geistigen Tätigkeiten, mit Gehirntraining hinauszögern.

Depressionen

Wie geht man mit Depressionen um? Den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen, die Seele heilen, mit psychotherapeutischer Begleitung, mit Gesprächstherapie, mit Medikamenten und Mentaltraining. Oft ist ein traumatisches Ereignis der Auslöser, manchmal können es jedoch auch Mangelerscheinungen im Körper sein, welche eine Depression auslösen.

Erkältung

Was macht man gegen Erkältung, Husten und Schnupfen? Welche Mittel helfen? Wer auf die Homöopathie baut, muss starke Nerven bewahren, denn wissenschaftlich gesehen bringt sie nichts. Vitamine stärken das Immunsystem, warme Kleidung schützt, und die Hühnersuppe macht fast alles wieder gut. Wer jedoch an der Grippe, der Influenza erkrankt, ist arm dran, muss unter Umständen ins Krankenhaus, weil Viren den Körper so schwächen, dass er lahm liegt. Die Grippeimpfung ist jedoch ein guter Ausweg.

Krebserkrankung

Welche Therapien helfen in der Krebsbehandlung? Krebs muss in unserer heutigen Medizin kein Todesurteil mehr sein. Neue Methoden zur Krebsbehandlung helfen, haben gute Heilungschancen, zerstören nicht mehr so viel gesundes Gewebe, Tumore lassen sich oftmals operativ entfernen, Früherkennungssysteme verbessern sich, Chemotherapien werden sanfter, und die unangenehmen Nebenwirkungen werden zunehmend schwächer. Wichtig ist nur, dass man zum Arzt geht und nicht in Eigentherapie ausharrt, denn irgendwann kann es zu spät sein. Auch die sogenannten Wunderheiler sind keine gute Idee, denn ein Tumor schrumpft nicht unbedingt, wenn man bloss die betenden Hände auflegt.

Potenzprobleme

Wie steigert man die Potenz, ohne auf Potenzmittel aus der Apotheke zurückzugreifen? Natürliche Potenzsteigerung erzielt man durch seine Ernährung, scharf gewürztes Essen, Granatapfel, Haselnüsse, Elfenblume, Kräuter und Teesorten, Avocado, Eier, proteinhaltige Nahrungsmittel. Das Testosteron ist wichtig für die Standhaftigkeit, denn es dient als Hormon der absoluten Männlichkeit. Übrigens gibt es jetzt auch die Potenzpille für die Frau.

Schmerzen

Wie lindert, bekämpft und behandelt man Schmerzen? Chronische Schmerzen sind am schlimmsten, denn sie begleiten uns immer. Mit mentalen Techniken kann man einiges machen, mit der richtigen Therapie kann man durchaus gut leben. Neue Wege und Behandlungen in der Schmerzmedizin bringen mehr Lebensqualität in den Alltag. Schmerztabletten helfen nur kurzfristig.

So bekämpfen Sie Ihre Krankheit

Wie bekämpft man eine Krankheit mental? Wer krank ist, fühlt sich leidend, erntet kaum noch Lebensqualität und zieht sich gerne zurück. Die kleine Grippe ist hier noch eine der harmloseren Erkrankungen, denn sie geht in den meisten Fällen wieder vorbei, wenn man das Bett hütet und sich gut behandeln lässt. Viele Erkrankte kämpfen jedoch mit sich und ihrem Alltag. Migräne ist ein solches Beispiel, welches uns den Alltag kaum bewältigen lässt, wenn sie akut auftritt.

Erkrankungen können, wenn sie eine biologisch organische Ursache haben, gut therapiert werden, weil die Medizin gute Fortschritte gemacht hat. Früher war es ein gewisses Wagnis für einen Patienten, zum Arzt zu gehen, heute steht man Schlange, denn die Wartezimmer sind voll von Leidenden.

Krankheiten mit psychischem Hintergrund lassen sich teilweise auch gut therapieren, da wir heute wissen, dass unser Gehirn mit dem Darm kommuniziert, Bakterien für viele Erkrankungen verantwortlich sind, Gesprächstherapien oder notfalls Medikamente helfen und gute Behandlungserfolge erzielen. Bei psychischen Erkrankungen ist es wichtig, dass sich der Patient nicht schämt, denn sonst leidet er im Stillen. Rückzug, keine sozialen Kontakte, der permanente Aufenthalt am selben Fleck, all das kann uns krank machen. Ich bezweifle ja auch, dass das moderne Arbeiten vom Home-Office aus so gesund ist und die pure Freiheit verspricht, denn es fallen hier plötzlich die Arbeitskollegen weg, der Alltag ist nicht mehr so gut strukturiert, privat und geschäftlich werden vermischt, und so kann man vereinsamen.

Unser Lebensstil bringt auch Krankheiten hervor, die in letzter Zeit zunehmen. Fettsucht, allgemeine Gewichtsprobleme, Diabetes, Krebserkrankungen, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf Erkrankungen. Zu wenig Bewegung und unser modernes Nahrungsangebot sind unter anderem Auslöser hierfür. Es werden aber zunehmend neue Medikamente entwickelt, neue Therapien ausprobiert, sodass der Patient davon profitiert. Die Pharmaindustrie hat ein reges Interesse daran, weil man mit grossen Bevölkerungsschichten viel Geld verdienen kann.

Behandeln könnte man einige der Zivilisationskrankheiten durch die Änderung des Lebensstils, durch natürliche Lebensmittel, durch Sport, durch das Vermeiden von zu viel Chemie und Technik, aber dazu sind wir meistens nicht in der Lage, weil das Smartphone ruft und das neue Superfood im Ladenregal liegt. Ich habe noch nie am Heimtrainer telefoniert und mir anschliessend mit dem Handy in der Hand einen gesunden Salat zubereitet. Aber ich bin schon stundenlang mit dem Smartphone in einer Ecke gesessen und habe mir anschliessend eine vegane Pizza in den Ofen geschoben, in den Bauch geschoben und am Klo wieder mühsam ausgeschieden, da mir Fertigpizzen Bauchschmerzen bereiten.

Krankheiten mit positivem Denken bekämpfen

Krankheit hat viele Ursachen, die Gene, der gesunde bis ungesunde Lebensstil, äussere Umwelteinflüsse, Chemikalien, das Alter, verschiedene Vorerkrankungen und Folgeerkrankungen, aber man kann sie zu einem gewissen Teil durch eine positive Lebenseinstellung bekämpfen. Der Patient muss bei seiner Genesung mitwirken, damit der Arzt Fortschritte in seiner Therapie verzeichnen kann. Viele Patienten geben sich jedoch auf, nehmen ihre Medikamente nicht vorschriftsmässig und regelmässig ein, verzichten auf einen gesunden Lifestyle und widmen sich dem Jammern. Ich habe noch nie so viele Leute jammern gesehen wie in einem Krankenhaus. Kein Wunder, wenn es dort einige Patienten kaum aushalten, denn inmitten von jammernden Leuten fällt es einem schwer, an seiner Gesundheit zu feilen. Trotzdem hat jeder jammernde Patient seine Berechtigung, denn irgendwo muss ja ein Ventil geschaffen werden, mit seiner Krankheit fertig zu werden.

Als ich einst in die missliche Lage kam, ins Krankenhaus zu müssen, teilte ich mir mein Zimmer mit einer älteren Frau, die einen Gehirntumor hatte. Der Tumor wurde entfernt, es gab eine Blutung, und sie musste vieles wieder neu erlernen. Sie war so positiv gegenüber dem Leben eingestellt, dass ich mich mit meinem kleinen Herzrasen und meinen Schwindelanfällen geradezu schämte. Ich begann, nach langer Zeit wieder positive Gedanken in mein Leben zu integrieren. Ich verliess das Krankenhaus, ging zum Frauenarzt, der mir schwerste Wechseljahreserscheinungen samt rasant sinkendem Hormonspiegel diagnostizierte, und plötzlich fühlte ich mich wieder rundum gesund, jedoch um 10 Jahre gealtert.

Ich begann Sport zu treiben, damit sich Herzrasen und Schwindel wieder beruhigten. Der Sport bewegte mein Hirn dazu, positives Denken zu integrieren, denn am Heimtrainer entwickelt man wahre Glücksgefühle. Ich stellte meine seit Jahren ungesunde Ernährung um, verzichtete fast gänzlich auf Kuchen, Schokolade und meine Champagnerpralinen, fing an, mageres Hühnerfleisch, Fisch und viel Gemüse zu essen, und ich ging wieder regelmässig in die Natur hinaus. Sogar mein Ohrendruck liess nach, als ich im Frühling den Vögeln beim Singen zuhörte. Positive Gedanken erzeugen ein gesünderes Leben, und umgekehrt, wer gesund lebt, denkt positiver.

Können negative Gedanken zu Krankheiten führen?

Durch negative Gedanken kann eine Krankheit entstehen, aber nur bedingt, nicht immer zwingend, denn der Körper regeneriert sich zu einem Grossteil selber. Negatives Denken etabliert sich im Gehirn, lässt Stresshormone frei, übersäuert den Körper, lenkt die Körperfunktionen in eine falsche Richtung, aber man darf niemals behaupten, Krebs würde durch negative Gedanken alleine entstehen, durch Übersäuerung wachsen, und er würde sich durch basische Ernährung und positives Denken wieder verabschieden. Dies ist eine Fehlinformation, denn Krebs kann so viele Ursachen haben, wobei die genetischen Faktoren, die Erbanlagen und die Umweltfaktoren auch eine Rolle spielen. Positives Denken kann lindern, aber es ist keine Garantie für Heilung, und niemand ist selber schuld an seiner Erkrankung. Ich meide die Wunderheiler und Gurus, die behaupten, selbst schuld, alles Karma, positiv denken, gutes Leben.

Wie hilft positives Denken bei der Genesung?

Krankheit setzt sich auch in gewisser Weise in unserem Denkmuster fest. Ich konnte bereits beobachten, dass man sich vor einer Diagnose fürchtet und diese dann eintritt. Selbst Gentests können Angst auslösen, weil man sich hier indirekt in einer Art Zwischenzustand befindet, zwischen möglicher Erkrankung und Gesundheit.

Ein Beinbruch, eine offene Wunde, die Verengung der Herzgefässe, ein Diabetes, das lässt sich nicht nur alleine durch gute Gedanken heilen. Man benötigt hierfür eine Therapie. Allerdings haben Studien gezeigt, dass positive Worte den Krankheitsverlauf in eine gesunde Richtung lenken können. Wenn bereits der Sanitäter im Krankenwagen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, wird der Transport ins Krankenhaus positiv beeinflusst. Der Krankenhausaufenthalt kann sich sogar verkürzen, wenn man positive Worte hört und gute Gedanken pflegt. Das Denken verhält sich ähnlich wie beim Placebo-Effekt und beim Nocebo-Effekt. Wirkungslose Medikamente können unter Umständen die gleiche Wirkung zeigen wie echte Medikamente, und eine negative Meldung kann andererseits den Krankheitsverlauf verschlimmern.

Krank im Urlaub

Kein noch so toller Urlaub macht Spass, wenn man plötzlich mit grippeähnlichen Symptomen im Bett liegt und vom Balkon aus auf Sonne, Strand und Meer schaut. Aber genau das erleben zahlreiche Leute, wenn sie ihren Urlaub antreten. Woher kommt dieser kränkelnde Zustand, wenn kein Stress mehr lauert? Es ist tatsächlich in erster Linie der nachlassende Stress, der uns im Urlaub auf die Matratze legt und uns mit sanften Handschellen ans Bett fesselt. Man kränkelt so herum und brütet eine halbwüchsige Grippe aus, ohne dass sich der grippale Infekt grossartig zeigt.

Wenn wir arbeiten, befindet sich unser Körper in Hochform, das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren, und wir fühlen uns fit. Wenn der berufliche Stress nachlässt, schwächelt unser Immunsystem, weil der gesamte Körper in einen längeren Entspannungszustand übergeht. Meistens erledigen die Leute vor dem Urlaub in letzter Sekunde alles, was nicht sicher vor ihnen ist. Der Körper geht nach getaner Arbeit plötzlich von der einen Minute zur anderen in den Entspannungszustand über und ruht sich aus. So entsteht eine Art Achterbahnfahrt in uns, die uns schwächt.

Ein weiterer Faktor, der uns gerne krank macht, ist unser Nervensystem, welches empfindlich auf plötzlich auftretende Veränderung reagiert. Wenn wir unter Stress sind, strengen wir unser Nervenkostüm extrem an und verbrauchen Kräfte, die wir sonst nicht brauchen. Im Urlaub entspannen wir unser Nervensystem, denn da haben wir nichts Grossartiges vor. Genau in diesem gemütlichen Zustand hat der Körper Zeit, krank zu werden, da jetzt der ganze Stress und die Anspannung von uns abfallen.

Wer auch im Urlaub aktiv ist, seine Hobbies liebt und sich beschäftigt, wird seltener krank. Wer sich selten überanstrengt und mit Stress positiv und gelassen umgeht, kann den Urlaub auch gesund geniessen. Und für alle anderen Leute gibt es eine Packung Taschentücher gegen die rinnende Nase und einen köstlichen Tee aus Thymian, Gänsefingerkraut und Sternanis.

Wie vermeidet man Erkrankungen im Urlaub? Man könnte sich ein paar Krankheitstage vor dem Urlaub leisten, sozusagen einen kleinen, geplanten Krankenstand auskosten, was dem Arbeitgeber jedoch sauer aufstösst und nicht unbedingt die feine englische Art darstellt. Man kann aber auch knapp vor dem Urlaub mentale Energie tanken und gelassener im Job werden, dann erledigt man wenigstens noch seine Arbeit. Wer sein Immunsystem mit Sport fit hält, es mit gesunder Ernährung und viel Wasser und Tee stärkt, der beugt Krankheiten im Urlaub vor.

Einige Leute sorgen vor, indem sie die Apotheke stürmen und sich mit Vitaminen für den Urlaub rüsten, denn man weiss nie, wann die nächste Sommergrippe zuschlägt und die nächste Wintergrippe die Teereserven empfindlich schrumpfen lässt. Achtung, besser ist es, man greift auf natürliche Nahrungsergänzung zurück, denn natürliche Vitamine werden vom Körper besser aufgenommen. Vitamin A und Betacarotin stärken unsere Haut, schützen von innen vor Sonnenbrand, sodass man wenigstens die Auswirkungen von verbrannter Haut nicht spüren muss. Das wichtige Hormon Vitamin D stärkt unser Immunsystem. Es wird aus der Sonne gewonnen, oder man nimmt es als Nahrungsergänzung ein.

Wer tatsächlich mit Fieber im Bett liegt, der hat es trotzdem verdient, einen erholsamen Urlaub zu geniessen, denn er dient der Erholung, damit man am Arbeitsplatz wieder leistungsfähig ist. Wir haben einen rechtlichen Anspruch auf Urlaub. Und so kann man sich sogar während eines Urlaubs krank melden, die Bestätigung vom Arzt, die Krankmeldung elektronisch übermitteln und den Urlaub verschieben. Die Zeit mit Grippe oder anderen Krankheiten ist dann als Krankenstand verbucht. Bitte, zumindest ist dies in vielen Ländern so geregelt.

Die Liegestuhl-Depression

Im Urlaub kann uns auch die sogenannte Liegestuhl-Depression einholen. Dieser kränkelnde Zustand entsteht, wenn man gestresst anreist, die schweren Gedanken im Reisegepäck mitschleppt und nicht entspannen kann, weil der Job mental mitreist. Die zwanghafte Entspannung am Strand kann dann zu einer ausgewachsenen Liegestuhl-Depression führen, welche uns in den Liegestuhl presst und unbeweglich macht. Wenn man seine beruflichen Sorgen mit in den Urlaub nimmt, kann man nicht auf Kommando abschalten. Man möchte, auf Teufel komm raus, Urlaub machen, aber es will nicht gelingen. Besser ist es, zu Urlaubsbeginn zwei bis drei Tage zu Hause zu entspannen, bevor man an seinen geplanten Urlaubsort fährt, denn der Körper benötigt einige Zeit, um sich mental auf das Nichtstun vorzubereiten. Übrigens, wenn der Urlaub vorbei ist, verschwindet auch die Liegestuhl Depression.

Sitzen macht krank und alt

Permanentes Sitzen kann uns auf Dauer krank und alt werden lassen. Forscher haben sich schon länger mit diesem Problem beschäftigt und vermuten, dass viele unserer Zivilisationskrankheiten durch zu langes Sitzen kommen. Hier hilft nur Bewegung, ein hoher Arbeitstisch zum Stehen, ein Stehpult, ein Pezziball im Büro, und Fitness in der Arbeitspause. Wir sitzen aber gerne, am Arbeitsplatz, im Büro, am Abend zu Hause am Sofa, zwischendurch im Auto, eigentlich überall, wo sich ein Sessel in unmittelbarer Nähe befindet. Wir sind zu einer Sitzgesellschaft geworden.

Wie sitzt man richtig?

Die richtige Sitzhaltung kann uns ein wenig vor den Folgen der Bewegungsarmut schonen, aber sie ist nur ein Teil der Gesundheitsvorsorge. Man sitzt richtig, wenn man aufrecht sitzt, sich nicht gekrümmt über den Schreibtisch beugt, und wenn man die Füsse auf den Boden stellen kann. Zu hohe Stühle und zu hohe Schreibtische für kleine Leute, zu niedrige Arbeitsplätze für grosse Leute sind daher ungeeignet. Am besten ist ein ergonomischer Arbeitsplatz mit ergonomischen Sitzgelegenheiten. Man sollte die Sitzposition auch regelmässig verändern, damit man nicht zur Salzsäule erstarrt. Und wer Beimschmerzen hat, muss seine Beine regelmässig bewegen, damit die Durchblutung stimmt. Überkreuzte Beine sind übrigens nicht zu empfehlen, weil hier ein Blutstau entstehen kann und ein Bein einschlafen könnte. Notfalls hilft ein spezielles Beinkissen, welches die Durchblutung fördert. So ein Fusskissen ist besonders für kleine Leute geeignet, damit die Beine im rechten Winkel am Boden stehen.

Was passiert beim Sitzen?

Was passiert, wenn wir Sitzen? Im sitzenden Zustand nehmen wir eine Körperhaltung ein, welche unser Körper von Natur aus nicht gewohnt ist. Die Wirbelsäule krümmt sich, und wir sind unbewussten Stress ausgesetzt. Magen und Darm befinden sich im sitzenden Zustand in einer beklemmenden Haltung, unsere Beinmuskulatur hat nicht viel zu tun, und unser gesamter Körper kann sich nicht richtig entfalten. Besonders schlimm ist die Situation, wenn man gemütlich am Arbeitsplatz im Sessel lümmelt und sich wirklich nicht von der Stelle bewegt.

Risiken beim übermässigen Sitzen

Forscher haben unser Sitzverhalten und die damit verbundenen Risiken überprüft. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir nach langer Sitzerei einen hohen Blutzuckerspiegel, etwa um die 150 bekommen. Das Risiko für Diabetes steigt also auch bei gesunden Menschen in sitzender Tätigkeit an. Der Blutkreislauf wird nicht angekurbelt, die Muskulatur wird nicht richtig trainiert, und so entstehen unter Umständen Herz-Kreislauf Erkrankungen, auch bei vollkommen gesunden Menschen. Wer viel sitzt, braucht einen Ausgleich, sonst streikt der Körper eines Tages.

Sitzen macht alt

Zu viel Sitzen kann uns vorzeitig altern lassen. Es ist ja eigentlich schon genug, wenn Sitzen krank macht, aber für den eitlen Pfau unter uns Menschen kommt zusätzlich hinzu, dass man dadurch schneller altert. Wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt, altert die Haut schneller, weil uns Zucker alt macht. Der Blutzuckerspiegel ist wichtig, denn er muss konstant bleiben, damit der Körper nicht pausenlos verzweifelt den Zucker aus der Blutbahn pumpen muss.

Wenn die Durchblutung nicht stimmt, altern wir vorzeitig, da unsere Körperhaut samt Bindegewebe schneller erschlafft. Wenn wir keinen Muskelaufbau betreiben, was wir im sitzenden Zustand nicht tun, altern wir rasant, da der Körper schneller dem Verfall geweiht ist. Wir altern auch schneller, wenn der Körper im Sitzen einem unbewussten Stress ausgesetzt ist, nur weil er diese Haltung als unnatürlich einstuft und sich im Grunde dagegen wehrt.

Wieviel Sitzen ist gesund?

Natürlich sollten wir im Sitzen essen, denn für die tägliche Ernährung müssen wir uns Zeit nehmen. Aber wer beispielsweise vormittags bis zu 4 bis 5 Stunden im Büro sitzt, dann eine kleine Mittagspause einlegt, schnell zwischendurch seine Mahlzeiten hinunterschlingt, am Nachmittag wieder bis zu 3 Stunden im Büro sitzt, der bewegt sich eindeutig zu wenig. Experimente haben gezeigt, dass bereits ein 5 Stunden Sitz-Marathon zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann, wenn man sein Frühstück nicht ordentlich verdaut hat. Man sollte nur sitzen, wenn es notwendig ist, wenn man müde ist, sich entspannen will, oder wenn man meditiert.

Sitzen und falsche Ernährung

Wer viel sitzt und sich dazu noch ungesund ernährt, der altert besonders schnell, setzt Bauchfett an, verliert zunehmend an Kondition und hat ein erhöhtes Risiko, krank zu werden. Der Körper kann das Essen nicht mehr richtig verwerten, und wenn man dann noch fettreich isst, mit viel Zucker, vielen Kohlenhydraten, wenig Obst und vor allem wenig Gemüse, steigt das Krankheitsrisiko an.

Warum sitzen wir so viel?

Bereits die Kinder sitzen überdimensional viel. Die alte Generation bewegte sich in den Schulpausen, die neue Generation bleibt im Klassenzimmer sitzen und bedient das Smartphone, weil man auf Facebook und Twitter nichts versäumen will. Es hat sich sogar eine Art Facebook-Sucht entwickelt.

Wir bewegen uns kaum noch, weil sich unser Lifestyle geändert hat. Das Internet, tausende Fernsehkanäle, das Smartphone, der Tablet, der hauseigene PC, alles ist wichtiger als Bewegung, aber wir verkümmern dabei. Wer viel sitzt, muss sich zur Bewegung zwingen. Der eitle Pfau wird dies hoffentlich tun, damit er nicht vorzeitig altert. Der Hypochonder wird es tun, damit er einigen Zivilisationskrankheiten entgehen kann. Der Normalverbraucher wird jedoch diesen Bericht hier wahrscheinlich im Sitzen lesen und sich nur mühsam durchringen, Bewegung in den Alltag einzubauen.

Wie baut man Bewegung in den Sitzalltag ein?

Man kann sich in seinem Büro eine Fitnessmatte zulegen, damit man zwischendurch vom Sessel aufsteht und sich bewegt. Man kann das Fahrrad nehmen und das Auto zu Hause lassen, wenn die Strecken nicht allzu lange ausfallen. Man kann die Treppe nehmen und den Lift meiden, auch wenn man oben arbeitet. Man sollte täglich mindestens eine halbe Stunde Sport treiben, damit man einen bewegten Ausgleich schafft.

Sitzen schwächt den Stoffwechsel

Sitzen ist äusserst ungesund, da es den Stoffwechsel hemmt. Bereits nach einer Stunde im sitzenden Zustand fährt unser Stoffwechsel herunter und die Verdauung lahmt. Man kann dem jedoch entgegenwirken, indem man seinen Körper dehnt. Die Bauchmuskulatur muss angespannt werden, Arme und Beine müssen gestreckt werden, und der gesamte Körper sollte so gedehnt werden, dass man im aufrecht stehenden Zustand mit beiden Armen gleichzeitig an die Himmelsdecke greift, symbolisch Äpfel pflückt, und danach jeweils den linken und den rechten Arm abwechselnd dehnt. Auch der Po muss angespannt werden, indem man ihn mehrmals hintereinander zusammenkneift. Man bleibt fit, wenn man die Hände zum Boden streckt, indem man mit ausgestreckten Beinen dasteht, und man kann Stiegen steigen. Man sollte viel mehr stehen, einen Besprechungsspaziergang machen, im Stehen fernsehen und telefonieren, und man muss die Bewegung in den Alltag einbauen, damit der Ruhepuls nicht zu hoch ist.

Zu viel Sitzen kann dement machen

Wer zu viel sitzt, kann dement und vergesslich, verwirrt und leistungsunfähig werden. Das Gehirn schrumpft beim Sitzen eher als beim Bewegen, und auch Alzheimer kann sich schneller entwickeln, wenn man träge ist. Grund hierfür sind die Gehirnzellen, die sich bei Inaktivität und Bewegungsarmut zurückbilden. Wer im Sitzen noch dazu monotone Tätigkeiten erledigt, welche das Gehirn nicht beanspruchen, kann noch schneller dement werden. Hier helfen viel Bewegung zwischendurch und ein regelmässiges Gehirntraining, ein Gehirnjogging, bei dem man gleichzeitig Sport treibt und sein Gehirn geistig trainiert.


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