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So bek„mpfen Sie Depressionen und Burnout

Eine Depression ist wie eine traurige TrauerweideEine Depression ist eine psychische St”rung, die sich auf das Gefhlsleben ausdehnt, eine affektive St”rung, eine St”rung des Nervensystems. Unsere Gefhle werden im Gehirn verarbeitet, auch wenn man heute weiss, dass auch der Darm Gefhle verarbeitet und eine Darmerkrankung zu Depressionen fhren kann. In der Quantenphysik geht man an Hand der Quantenenergie sogar davon aus, dass eine Depression durch Emotionen auf die Quanten, unsere DNA und die energetischen Schwingungen kleinster Teilchen ausgel”st werden kann, wenn man negativem Stress ausgesetzt ist.

Man unterscheidet die akute, die wiederkehrende und die chronische Depression. Die akute ist gekennzeichnet durch ein pl”tzliches Sinnlosigkeitsgefhl, so stark, dass man den Tag nicht mehr bew„ltigen kann. Die wiederkehrende Depression hat zur Folge, dass man den Alltag nur phasenweise bew„ltigen kann, und die chronische ist ein ewiger Leidensweg. Man muss die Krankheit ernst nehmen, schnell behandeln, sonst droht sogar die Kurzschlussreaktion und man denkt ber Selbstmord nach. Im K”rper steigt pl”tzlich so eine Gefhlsschw„che auf, der gesamte K”rper schmerzt, die Nerven sind nicht mehr unter Kontrolle, und man denkt nur ans Sterben. Kleinste T„tigkeiten sind unberwindbar, es kitzelt im ganzen K”rper, ein Klos sitzt im Hals, und man kann kaum noch heulen, so tief sitzt der seelische Schmerz. Draussen scheint die Sonne, in der Seele ist es dunkel.

Depressionen sind etwas derart Schlimmes, dass nur derjenige, der darunter leidet weiss, wie sehr man leidet. Aussenstehende k”nnen kaum nachvollziehen, warum ein Mensch traurig, niedergeschlagen, lustlos und teilnahmslos, ohne jedes Interesse  ist, wenn die Welt doch so sch”n ist und ihm zu Fssen liegt. Genau das ist das Tckische an einer Depression, sie kann eine sichtbare Ursache haben, obwohl in manchen F„llen gar kein unmittelbares schlimmes Ereignis eingetreten ist. Trotzdem liegen die Ursachen entweder k”rperlich oder seelisch irgendwo tief begraben.

Ein schlimmes Ereignis, ein Trauma aus der Vergangenheit, welches man nicht verarbeitet hat, kann zu einem sp„teren Zeitpunkt zu Depressionen fhren, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Nur durch professionelle Behandlung, durch psychotherapeutische Hilfe, durch eine Gespr„chstherapie, durch eine neurologische Untersuchung und eine kl„rende Diagnose kann hier geholfen werden. Traurigkeit alleine, die Verarbeitung von Liebeskummer, der Tod eines nahestehenden Menschen, dies fhrt noch nicht unmittelbar zur Depression, kann aber in eine derartige Krankheit ausarten. Man darf also nicht jede Traurigkeit und jede Lustlosigkeit als Erkrankung sehen. Wenn jedoch der labile Zustand l„nger anh„lt, sich nicht bessern will, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Die Depression als Volkskrankheit

Depressionen sind zu einer Volkskrankheit geworden. Unser moderner Lifestyle tr„gt einiges dazu bei, denn das Internet und das Smartphone lassen die realen sozialen Kontakte schwinden, machen einsam und krank. Frischluft ist Mangelware in geschlossenen R„umen, und so leben wir zwischen Technik und Bequemlichkeit dahin. Heute werden zu oft zu viele Medikamente verteilt, zu viele Antidepressiva gegeben, obwohl man mit einer ordentlichen Gespr„chstherapie helfen kann, ohne dem K”rper mit Nebenwirkungen der Medikamente zu schaden. Auch finden sich immer wieder neue Krankheitsbilder vor, die im Grunde keine sind, wie beispielsweise das Paradies Syndrom oder das Sissy Syndrom. Beides sind laut einigen Medizinern keine echten Depressionen.

Das Burn-out ist eine Depression

Ein Burn-out, der Inbegriff unserer heutigen Stress-Modeerscheinungen ist in der Psychologie nichts anderes als eine Depression und geh”rt deshalb zu den depressiven Erkrankungen. Somit hat das Burn-out einen ernsthaften Hintergrund und sollte nicht bel„chelt oder als Managerkrankheit der modernen Lifestyle-Gesellschaft abgestempelt werden. Als ich mein Burn-out nicht erkannte, litt ich derart unbewusst unter Stress, dass ich eines Tages zusammenbrach und mit Herzrasen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo man einen Vitamin B12 und einen Kalium Mangel feststellte. Der geschundene K”rper ben”tigt viel Zeit, um sich wieder zu erholen, denn man magert extrem ab. Die Seele braucht jedoch noch mehr Zeit, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, denn oftmals muss man Dinge verarbeiten, die man bewusst aus seinem Alltag verbannt hat.

Fols„ure Mangel kann zu Depressionen fhren

Neue Forschungen ergeben, dass ein Mangel an Fols„ure zu einer ausgereiften Depression fhren kann. Ein solcher Mangel entsteht, wenn zuvor bereits ein Vitamin B12 Mangel vorherrscht, den man lange Zeit nicht bemerkt. Veganer sind gef„hrdet, wenn sie zu wenig B12 durch das Fehlen von Fleisch, Milch und Eiern haben und keine geeignete Nahrungserg„nzung einnehmen. Bei einem Fols„ure Mangel sollte man viele Hlsenfrchte essen, Erbsen, Bohnen und Linsen, damit der K”rper wieder ausreichend damit versorgt ist. Stress kann, wenn er ber einen l„ngeren Zeitraum anh„lt, auch zu diesem Mangel fhren und Nerven sch„digen. Deshalb sollte man bei Depressionen durch eine Blutuntersuchung kl„ren, ob ein Vitamin B12 und Fols„ure Mangel vorliegt.

Antidepressiva helfen nicht immer bei Depressionen

Forscher haben herausgefunden, dass die Antidepressiva nicht immer hilfreich bei Depressionen sind. Sie heben den Serotoninspiegel an. Jetzt hat man jedoch entdeckt, dass bei einer Depression der Melatoninspiegel niedriger als normal ist und der hauseigene Serotoninspiegel ohnehin sehr hoch ausf„llt. Antidepressiva wrden sozusagen die Depression noch verst„rken. Besser ist es, man macht eine Gespr„chstherapie, eine Lichttherapie, eine Psychotherapie ohne Tabletten. Schlaf ist beispielsweise ein richtiger Glcksbringer und kann unter Umst„nden eine depressive Grundstimmung vertreiben. Jetzt weiss ich, warum ich so viel schlafe.

Depressionen mit Mentaltraining bek„mpfen

Entspannung ist gut fr den K”rper, heilt die Seele und l”st Stress auf. Besonders bei stressbedingten Depressionen kann man mit Mentaltraining gute Erfolge erzielen. Es ist eine Alternative zu den Antidepressiva, schont Magen und Darm, kann eine depressive Stimmung lindern und ist jederzeit durchfhrbar. Ich habe mir zu Zeiten meines Burn-outs Mentaltrainings von Kurt Tepperwein und Thomas Niklas Pannholzer gekauft, mit denen ich richtig gut entspannen konnte. Mein Vitamin B12 Spiegel stieg wieder an, sobald der Stress nachliess. Meine Labilit„t, meine Heulkr„mpfe, meine Lustlosigkeit und meine tiefe Traurigkeit verschwanden wieder. Heute weiss ich, wie tief man fallen kann, wenn man sich unbewusst in schlimmen Lebensphasen nicht gengend um die Verarbeitung dieser Phasen kmmert und alles verdr„ngt. Ich war Verdr„ngungsmeister und dachte immer, ich drfte bloss keine Schw„che zeigen. Durch das Mentaltraining habe ich gelernt, meinem K”rper zuzuh”ren und meine Seele zu schtzen.

Eine Depression an den Augen erkennen

Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man eine Depression bis zu einem bestimmten Ausmass auch an den Augen, an der Netzhaut erkennen kann. Hierzu werden Elektroden ins Auge gesetzt, die messen, in wie weit ein Patient Kontraste wahrnimmt. Die Netzhaut ist unter anderem fr bestimmte Teile des zentralen Nervensystems verantwortlich. Der euphorisierende Botenstoff Dopamin wird bei gesunden Menschen st„rker ausgeschttet als bei depressiven Menschen, und so l„sst sich an der Netzhaut feststellen, wie stark ein Patient auf gewisse Reize reagiert. Besonders die kontrastreichen schwarz-weiss Bilder k”nnen darber Aufschluss geben, ob ein Mensch an einer Depression leidet oder nicht. Bisher konnte man nur an Hand von einem gezielten Fragebogen ans Krankheitsbild herantreten. Natrlich funktioniert diese Netzhautanalyse nur mit Patienten, deren Sehverm”gen in Ordnung ist. An blinden Menschen kann man kein Kontrastsehen feststellen.  Auch funktioniert diese Analyse nicht bei jedem sehenden Menschen gleichermassen gut, da hier erst die Unterschiede des Kontrastsehens aufgrund der Sehf„higkeit individuell bestimmt werden muss, aber es ist ein Fortschritt in der Diagnose von Depressionen.

Der Selbsttest fr Depressionen

Im Internet kann man einen Selbsttest machen und schauen, ob man unter Depressionen leidet. Da eine Depression darauf beruht, dass der Stoffwechsel im Gehirn gest”rt ist, bringt dieser Selbsttest nur bedingt etwas, er kann den Gang zum Arzt nicht verhindern oder ersetzen. Man muss neurologisch und medizinisch testen, ob man unter einer Depression leidet. Hierzu werden ein EEG, ein MRT und ein CT herangezogen. Man misst die Gehirnstr”me, man untersucht die Nerven, und man untersucht das Gehirn, um auszuschliessen, ob man unter neurologischen Erkrankungen leidet, oder ob es sich um eine Depression handelt. Depressionen k”nnen n„mlich auch k”rperliche Beschwerden wie Schwindel und Schmerzen ausl”sen. Der Test im Internet kann lediglich oberfl„chlich darber Auskunft geben, ob man unter Schlafst”rungen oder Appetitlosigkeit leidet. Die fehlenden Botenstoffe, die in den Nerven transportiert werden, und die fehlenden Hormone k”nnen beim Selbsttest nicht berprft werden.

Depressionen aufgrund fehlender Hormone und Botenstoffe

Wenn Hormone oder Botenstoffe fehlen, nicht mehr richtig transportiert werden, oder wenn ein šberschuss einzelner Hormone im K”rper stattfindet, kann eine Depression entstehen. Man erlebt sie entweder in kleinen Schben, die nicht lange anhalten, grossen Pausen dazwischen, oder sie kommen laufend in kurzen Abst„nden wieder und man erlebt sie heftig. Serotonin sorgt beispielsweise fr das Glcksgefhl im Gehirn, Noradrenalin fr die Entspannung, Melatonin fr den Schlaf, und bei einer Depression werden nicht mehr gengend dieser Botenstoffe ausgeschttet, oder es werden zu viele Hormone ausgeschttet. Im MRT sieht man die Gr”sse und das Volumen der einzelnen Nerven und kann daraus entnehmen, ob sie sich neu bilden, oder ob sie erkrankt sind. Es werden die Stressrezeptoren und die Ausschttung des Stresshormons Cortisol berprft. Bei depressiven Menschen sind n„mlich nicht nur eine, sondern mehrere Gehirnregionen betroffen. Die Regionen fr Glck und Entspannung verkleinern sich, w„hrend die Stressregionen wachsen. Wer sich medikament”s behandeln l„sst, sollte zwischen den alten Psychopharmakern und den neuen Medikamenten unterscheiden. W„hrend die alten Medikamente teilweise gef„hrlich sind und einer engmaschigen Betreuung bedrfen, sind die neuen Medikamente wirklich ein Segen fr die Betroffenen. Die sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmerezeptoren sorgen dafr, dass man sich besser fhlt, weil das Hormongleichgewicht wieder hergestellt wird.

Das Burnout - Eine Form der Depression

Wenn der Mensch ausgebrannt istUnter einem Burnout versteht man eine Art Ersch”pfungszustand, eine Ausgebranntheit, die sich nahe dem k”rperlichen und psychischen Zusammenbruch befindet. Es ist eine spezielle Depression, die sich aus einer Stresssituation heraus entwickeln kann.

Zuerst brennt man wie ein Waldbrand fr eine Sache, arbeitet hart, g”nnt sich kaum bis gar keine Freizeit, schuftet wie ein Hund, visiert sein Ziel an, hat den Erfolg vor Augen, und pl”tzlich geht nichts mehr voran.

Die tiefe Euphorie, in welcher man mit Leib und Seele fr eine Sache gebrannt hat, ist pl”tzlich vorbei, das Leben liegt in Schutt und Asche, und man ist kaum noch f„hig, seinen Alltag zu bew„ltigen, weil man vor lauter Ersch”pfung kaum aufstehen kann. Manche Menschen berichten, sie waren in ihren Burnout Zeiten so mde und schlapp, dass sie Arme und Beine kaum heben konnten, ohne Schmerzen im Nervensystem und im Bauchraum zu empfinden.

Ein Burnout droht gerne, wenn eine langwierige Sache, fr welche man gek„mpft hat, schief l„uft, oder wenn man pausenlos arbeitet und sich keine Auszeit g”nnt. Wenn der K”rper permanent unter Anspannung steht, schttet er Stresshormone aus, die man im Blutbild am Nebennierenrindenwert erkennen kann. Ein Psychologe, der genauestens ber diese Erkrankung Bescheid weiss, geriet selbst unerwartet in diese Situation, sodass er seine Patienten nicht mehr betreuen konnte, nachts nicht mehr schlief und Angstzust„nde bekam.

Im medizinischen Sinn ist ein Burnout keine Krankheit, sondern nur eine begleitende Diagnose, die einen Ersch”pfungszustand beschreibt. Man hatte hohe Ideale, grosse Erwartungen, wurde bitter entt„uscht, verletzt, oder man hat das Gefhl, im Leben versagt zu haben. Manche Psychotherapeuten bezeichnen das Burnout auch als eine Art Depression, da viele Leute in dieser Zeit apathisch reagieren und Selbstmordgedanken hegen, keine Freude mehr aufbringen und den Alltag monoton grau in grau sehen.

Die erste wissenschaftliche Betrachtung ber dieses Syndrom kam von Christina Maslach, die eine wissenschaftliche Arbeit darber schrieb. In den USA wurde der Begriff des Burnouts bereits in den 1970er Jahren ”ffentlich bekannt. Bei uns ist er etwas sp„ter zu einem Trendwort mutiert, dessen Hintergrnde eher mit dem Syndrom eines berarbeiteten Managers zu tun hatte und den Beigeschmack der steilen Karriere samt Image- und Prestigeverlust verk”rperte. Dabei kann das Burnout in jeder Lebenssituation aufkeimen, in der es ber einen l„ngeren Zeitraum Schwierigkeiten gibt, auch im Privatleben, im Trauerfall, bei emotionalen Verlusten und tiefen emotionalen Verletzungen. Der gr”sste Ausl”ser eines Burnouts ist so gesehen der Stress, der in allen Lebenslagen lauert.

Berufliches Burnout - Macht Karriere krank?

Grossteils ist das Burnout als Manager-Syndrom, als Managerkrankheit bekannt. Dies trifft in gewisser Weise auch auf die karrierebetonten, teilweise stark berarbeiteten Manager des mittleren und h”heren Managements zu. Sie arbeiten bis zu 60 Stunden in der Woche, tragen grosse Verantwortung und mssen Leistung erbringen, denn der n„chste Manager s„gt bereits am Chefsessel. So entsteht ein unglaublicher Druck, welchem der Mensch in seiner menschlichen Natur kaum gewachsen ist.

Warum macht uns der nach oben strebende Erfolgspegel krank? Es ist der permanente Dauerstress, der wie ein Ziegelstein auf unserem, mit Gedanken schwer beladenen, vollen Kopf lastet. Unser Gehirn schttet in Stressphasen unentwegt Stresshormone aus und reagiert irgendwann bei šberlastung auf jeden noch so kleinsten Reiz empfindlich, hypersensibel. Der K”rper reagiert mit šbers„uerung, Schwitzen, Herzrasen, Schwindelgefhl, Bluthochdruck und Anspannung. Wenn die Stresshormone nicht abgebaut werden, k”nnen sie auch dazu fhren, dass Organe angegriffen werden. Wahrlich, Karriere kann krank machen.

Wie erkennt man das Burnout?

Die Symptome eines Burnouts werden in drei Kategorien eingeteilt und sind denen einer Depression ziemlich nahestehend. Die erste Kategorie ist die Ersch”pfung. Man leidet unter Ersch”pfung, Mdigkeit und einem Unwohlsein, welches sich in einem Leistungsabfall „ussert. Man schafft einfach das geplante Arbeitspensum nicht mehr, und zudem schafft man es nicht mehr konzentriert und ausdauernd einer T„tigkeit nachzugehen. Man braucht unerwartet viel Schlaf, und die Zeiten, in denen man arbeitsf„hig ist, verkrzen sich zunehmend.

Die zweite Kategorie ist die Abschottung. Man entwickelt eine Art Depersonalisierung, reagiert distanziert, gereizt, gleichgltig oder abwesend auf Freunde, Arbeitskollegen, auf andere Menschen. Žrzte reagieren gleichgltig oder znisch auf ihre Patienten, Manager reagieren aggressiv auf Firmenangelegenheiten, das Pflegepersonal reagiert mit Gleichgltigkeit und K„lte auf pflegebedrftige Leute, und im Privatbereich nimmt man seine Familie, sein Umfeld und seine Freunde nicht mehr wahr. Man rreduziert alles auf die reine Sachlichkeit, bringt keine Emotionen mehr auf und zieht sich zurck, da der K”rper gewisse Schutzfunktionen aufbaut.

Die dritte Kategorie ist die Resignation. Der Betroffene glaubt, er h„tte lauter Misserfolge. Die qualitativen und quantitativen Anforderungen stimmen mit der Leistung nicht mehr berein, und so prallt ein Haufen Arbeit auf den Betroffenen zu, den er nicht mehr bew„ltigen kann. Die Arbeit wird zur distanzierten Sache, sie wird mhsam, Erfolge bleiben aus, und man hat das Gefhl, man tritt auf der Stelle. Trotz grosser Anstrengung gelingt nichts mehr.Schliesslich resigniert man und m”chte sich mit seiner Arbeit nicht mehr auseinandersetzen.

Als ich einst nahe meinem eigenen Burnout war, rhrte ich gedankenlos im Kaffee herum. Ich h”rte die Eieruhr nicht mehr, obwohl sie direkt neben meinem Ohr klingelte. Ich ass mein hartes Ei und sprte es nicht. Mein Lebenspartner machte den Fernseher an, und genau dieses Ger„usch brachte meinen gesamten K”rper derart aus der Fassung, dass ich ihn anschrie. Ich war apathisch, aggressiv, ersch”pft und traurig zugleich. Ich konnte kaum noch schreiben, weil sich meine Gedanken nicht ordnen wollten, und so arbeitete ich immer weniger, schlief viel und suchte mir einen Entspannungsfaktor als Ausgleich, indem ich das Spazierengehen fr mich entdeckte. Frische Luft, monotone Bewegung und Sonne k”nnen wahre Wunder wirken.

Wie diagnostiziert man ein Burnout?

Die Diagnose eines Burnouts muss ein Facharzt vornehmen, da man unter anderem andere Erkrankungen ausschliessen muss, das Burnout von einer echten Depression abgrenzen sollte und geistige bzw. k”rperliche Disfunktionen ausschliessen muss. Nur der Facharzt, Psychotherapeut, Neurologe, kann diese Untersuchungen durchfhren und eine konkrete Diagnose stellen. Durch reine Informationen alleine kann man zwar vorbeugend etwas tun, oder man kann sich darber informieren, wie es anderen ergeht, was man gegen das Burnout machen sollte, aber die Diagnose selbst ist durch keine Standartinformationen gesichert. Deshalb sollte man zum Arzt gehen und nicht warten, bis man zusammenbricht.

Welche Ursachen hat ein Burnout?

Die grundlegende Ursache des Burnouts ist Stress. Man fhlt sich ohnm„chtig, verliert die Kontrolle ber sein Leben, Anforderungen und Arbeitsbew„ltigung stimmen nicht mehr berein, der emotionale Druck erh”ht sich, und man hat das Gefhl zu versagen. Genau diese Angst vor dem Imageverlust, vorm Versagen l”st permanent Stresshormone aus, die uns ersch”pft wirken lassen und den K”rper ins Ungleichgewicht bringen. Wenn seelischer Stress droht, wehrt sich der K”rper mit den unterschiedlichsten Symptomen.

Mobbing am Arbeitsplatz kann eine Ursache sein, Beziehungskrisen, schwere chronische Krankheiten, psychische Erkrankungen, Stress am Arbeitsplatz, private und berufliche Probleme, eine Gerichtsverhandlung, die fr den Normalverbraucher vollkommenes Neuland darstellt, ungewohnte Belastungen, finanzielle Notlagen, Arbeitsverlust und Arbeitslosigkeit, Liebeskummer, ein Todesfall, all dies kann zu einem Burnout fhren. Man sollte Probleme im Leben wahrnehmen, denn wenn man sie verdr„ngt, „ussern sie sich in k”rperlichen Schw„chen.

Die Phasen des Burnouts

Das Burnout Syndrom wird in verschiedene Phasen eingeteilt. Zuerst m”chte man die Erwartungen erfllen, die andere von uns haben. Man ist euphorisch bei der Sache, arbeitet hart und pausenlos. Dann berarbeitet man sich, vernachl„ssigt sich selbst, g”nntt sich keine Pausen, vernachl„ssigt seine Familie und sein Leben. Dann ignoriert man die aufkeimenden Probleme und verdr„ngt den Arbeitsaufwand. Soziale Kontakte werden eingeschr„nkt. Man zweifelt pl”tzlich an sich selbst und an seinen ethischen Werten. Dann zieht man sich zunehmend zurck, isoliert sich, igelt sich privat ein und lebt nur noch sachlich fr die Arbeit. Man fhlt sich wertlos, bekommt Panikattacken und unbegrndete Žngste. Zum Schluss zieht man sich so sehr zurck, dass man gleichgltig in den Tag hinein lebt, mde ist, hoffnungslos und traurig ist, und das geht soweit, dass man nicht mehr leben m”chte.

Wie entkommt man dem Burnout?

Wie kann man es verhindern, dass einem die Karriere den letzten Lebenshauch ausbl„st? Wir mssen unserem K”rper Pausen g”nnen, wir mssen unserer Seele Auszeiten freir„umen, sonst verlieren wir wie eine Batterie im Dauerbetrieb eines Tages unseren Saft. šbrigens habe ich entdeckt, dass man auf Dauer nur eine gesunde Karriere anstreben kann, wenn man glcklich in dem Beruf ist, fr den man sich entschieden hat, wenn die Broatmosph„re stimmt und man sich mit seinen Arbeitskollegen versteht. Jawohl, auch im Bro unter hunderten von Sachbearbeitern kann man Karriere machen, denn es ist die Freude an der Arbeit, welche die Sprossen fr die Karriereleiter schnitzt.

Im Privatleben sollte man Freundschaften und soziale Kontakte pflegen, denn Einsamkeit macht krank. Die Beziehung mit seinem Partner muss harmonisch sein, da uns Dauerstreit krank macht. Wer knapp vor der Scheidung steht, jedoch an einer zerrttelten Beziehung festh„lt, k”nnte leicht ein Burnout bekommen. Oft ist Loslassen besser. Ein Neuanfang bringt neue Freude mit sich.

Manche Menschen beginnen sogar ein komplett neues Leben, wechseln das Land, die Stadt, den Arbeitsplatz, den Partner, oder werden sogar zum Aussteiger und leben am Bauernhof, im Wald, auf einer kleinen Insel und geniessen ihren Neustart mit vielen bunten Emotionen.

Zahlreiche Menschen begeben sich in eine Burnout-Klinik und lernen dort, wie sie sich Freir„ume schaffen, wie sie sich entspannen, wie sie das Leben wieder geniessen, und wie sie Stress verhindern. Man lernt, wie man am Arbeitsplatz den šberblick beh„lt und sich negative Arbeitserfahrungen vom Hals h„lt. Man lernt, wie man mit schwierigen Klienten, Patienten, Kunden und Arbeitskollegen umgeht. Man sch”pft wieder Vertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen, und man baut sein Selbstwertgefhl wieder auf. So eine Therapie ist wichtig, denn alleine schafft man es manchmal nicht, aus dem Burnout herauszukommen.

 


Elisabeth Putz

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