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Wie bek„mpft man Krebs?

Der Krebs beisst, zwickt und kriechtKrebs, eine Krankheit, die frher fast ein Todesurteil war, heute jedoch sehr gut behandelt werden kann, ist eine der h„ufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Zumindest gibt es fr viele Krebsarten gute Heilungs- oder Linderungschancen, wobei die Lebensdauer des Patienten verl„ngert wird, die Lebensqualit„t erh”ht wird, oder der Krebs sogar vollst„ndig geheilt werden kann. Deshalb ist es wichtig, alle Vorsorgeuntersuchungen machen zu lassen und die Therapien und Behandlungen wahrzunehmen. Die Schulmedizin ist in diesem Bereich sehr gut und sehr weit vorangeschritten. Bitte verlassen Sie sich nicht alleine auf die Naturheilkunde, sondern nehmen Sie die Alternativmedizin lediglich als erg„nzende, zus„tzliche Therapie wahr, welche den K”rper st„rken kann.

Was ist Krebs?

Wie entsteht Krebs? Krebs ist medizinisch gesehen eine Erkrankung, bei der im K”rper b”sartige Zellen, b”sartiges Gewebe, oder b”sartige Tumoren gebildet werden, welche die gesunden Zellen, gesundes Gewebe und gesunde Organe verdr„ngen, einquetschen oder im Wachstum verhindern. Dies kann berall im K”rper vorkommen, auch in den Organen. Besonders riskant sind Hirntumoren, da sie das Gehirn und somit viele k”rperinterne Funktionen angreifen k”nnen und schwer operativ entfernt werden, da die Gefahr droht, dass Teile des Gehirns gesch„digt werden oder es Hirnblutungen gibt. Jede Operation, jede Behandlung ist riskant, aber die Behandlungen sind unbedingt notwendig und sollten wahrgenommen werden.

Gutartige Tumoren, Zellneubildungen und Wucherungen z„hlen nicht direkt zur Krebserkrankung, aber besonders Hautver„nderungen, Muttermale und andere Gewebsver„nderungen sollten gut beobachtet werden, da sie eines Tabes Probleme bereiten k”nnten. Die Krebszellen teilen sich schnell, wobei die gesunden Zellen sich langsamer teilen, sich kaum noch vermehren und schliesslich absterben, quasi Selbstmord begehen.

Wodurch wird Krebs ausgel”st?

Heute weiss man, dass unsere Umweltverschmutzung, einige Chemikalien, einige Dngemittel, Chemie in der Kleidung, chemische Substanzen in der Kosmetik, gentechnisch ver„nderte Nahrung, gentechnisch ver„ndertes Satgut, Hormonfleisch, einige Nahrungserg„nzungsmittel, zu viel oxidativer Stress, eine ungesunde Lebensweise, Rauchen und Nikotingenuss, auch die E-Zigarette, zu viel Alkohol, zu viel Zucker, berm„ssiger Verzehr von rotem Fleisch wie beispielsweise Schweinefleisch, zu viel Fett,  und viele uns heute noch nicht bekannte Dinge Krebs ausl”sen k”nnen. Darmkrebs, Lungenkrebs und Leberkrebs sind h„ufig anzutreffen, aber auch andere Krebsarten wie Nierenkrebs, Blutkrebs, etc.

Oft konsumiert man Dinge, von denen man nicht weiss, ob sie uns krank machen. Die grosse Gefahr besteht darin, dass beispielsweise in den USA ein Mittel auf den Markt darf, dessen krebserregende Wirkung erst sp„ter erkannt wird, und erst danach wird das Mittel wieder vom Markt genommen. In der Zwischenzeit k”nnen Menschen daran erkranken. In Europa ist man Gott sei Dank vorsichtiger, aber bei Nahrungserg„nzungsmitteln sind die Kontrollen eher lasch, da sie nicht dem Arzneimittelgesetz, sondern dem Lebensmittelgesetz unterliegen.

In den Theorien zur Krebsbildung hat man heute herausgefunden, dass Mittel, welche das Immunsystem hemmen, Krebs erzeugen k”nnen, dass R”ntgenstrahlen, UV-Strahlung, radioaktive Strahlung, eine Computertomographie, verschiedene Untersuchungen des K”rperinneren mittels Kontrastmittel zu Krebs fhren k”nnen. So setzt man sich bei einigen Untersuchungen einem Krebsrisiko aus. Trotzdem sind diese Untersuchungen und Vorsorgeuntersuchungen notwendig. Man sollte aber mit dem Arzt absprechen, wie oft man beispielsweise ein MRT bereits gemacht hat, damit der K”rper nicht berlastet wird. Kontrastmittel mssen sich im K”rper erst abbauen, und das dauert ein Weilchen.

Erblich bedingter Krebs

Viele Krebserkrankungen sind erblich bedingt. Fragen Sie, ob in Ihrer Familie oder in der Verwandtschaft bereits Leute erkrankt sind und sorgen Sie vor, wenn ein erh”htes Risiko besteht. Hier sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.

Bei erblich bedingtem Brustkrebs hat sich ein Trend dahin entwickelt, dass sich viele Frauen ihre Brste entfernen lassen, damit sie einem eventuell erh”hten Krebsrisiko entgehen, wobei hier einige Žrzte sagen, dies sei bertrieben. Immerhin setzt man sich hierbei einem Operationsrisiko aus, entfernt eine gesunde Brust und muss mit Komplikationen und anderen Risiken rechnen. Einige Frauen lassen sich auch ihre Eierst”cke und die Geb„rmutter entfernen, um einem eventuellen Krebsrisiko aus dem Weg zu gehen. Hier kann es danach jedoch zur vorzeitigen Alterung kommen, da der biologische Rhythmus der Frau mittels Medikamenten aufrecht erhalten werden muss. Medikamente besitzen wiederum Nebenwirkungen. Es ist oft schwierig, abzuw„gen, was man tun soll. Gesunde K”rperteile, welche funktionieren und den Biorhythmus aufrecht erhalten, sollte man normalerweise nicht entfernen lassen, aber wenn die Angst so gross ist, dass man lieber eine Entfernung in Kauf nimmt, k”nnte die Sache damit gerechtfertigt werden. Besprechen Sie Ihre individuelle Situation ausfhrlich mit Ihrem Arzt und holen Sie sich gegebenenfalls eine zweite Meinung ein, wenn Sie unsicher sind.

Krebs mit der Gentherapie behandeln

Mit einer gezielten Gentherapie werden dem K”rper Immunzellen entnommen, diese werden gentechnisch ver„ndert und wieder in den K”rper zurckgefhrt. Das Immunsystem erkennt dann die Krebszellen und zerst”rt sie. Die restlichen, gesunden Zellen werden hierbei nicht angegriffen. Der Vorteil an dieser Therapie ist, dass sie so schonend ist, denn der K”rper wird nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen wie bei herk”mmlichen Therapien. Allerdings werden Zellen genetisch ver„ndert. Ein Krebspatient wird in der Regel froh um jede schonende Therapie sein, wenn die Alternative der Tod sein k”nnte, weil man die Chemotherapie nicht vertr„gt. Andererseits k”nnten vereinzelt auch Leute diese Therapieform ablehnen, weil sie in die Genstruktur des natrlichen K”rpers eingreift.

Ein neues Kunstimplantat fr die Krebs-Frherkennung

Forscher haben ein knstliches Implantat entwickelt, welches zuknftig dafr eingesetzt werden kann, um Krebs frher zu erkennen. Das Implantat wird unter die Haut gesetzt und wirkt wie ein knstlicher Leberfleck, wie ein knstliches kleines Muttermal. Damit k”nnen die g„ngigen Krebsarten wie Darmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs, einige Gehirntumore schneller erkannt werden. Dies geschieht durch den Kalziumanstieg im Blut. Das Implantat erkennt, wenn der Kalziumspiegel im Blut steigt. Diese Methode kann zahlreichen Patienten helfen, welche vorbelastet oder gef„hrdet sind, an Krebs zu erkranken.

Krebs-Frherkennung per Blut- und Speicheltest

Bis jetzt gab es nur fr einige Krebsarten ein Frherkennungssystem, beispielsweise fr Geb„rmutterhalskrebs oder Brustkrebs. Fr andere Krebsarten mussten aufwendige Untersuchungen get„tigt werden wie beispielsweise eine Magen- Darm spiegelung. Jetzt kann man Krebs jedoch mit einem speziellen Bluttest erkennen, denn im Blut sind Krebszellen in der DNA erkennbar. Sie unterscheiden sich wesentlich von der gesunden DNA.

Weiters kann man Tumorzellen aufgrund eines Speicheltests erkennen. Den Speicheltest soll es zuknftig in Apotheken oder beim Arzt geben, damit man sich aufwendige Untersuchungen vorerst erspart. Ich kann mir vorstellen, dass viele Patienten eine aufwendige Krebsuntersuchung scheuen, sich aber viel eher trauen, zur Blutabnahme oder zum Speicheltest anzutreten.

Krebsbehandlung mit neuer Antik”rper Therapie

Normalerweise greifen die Krebsmedikamente, vor allem eine harte Chemotherapie nicht nur die Krebszellen an, sondern sch„digen auch das gesunde Gewebe. Manchmal kommt es daher vor, dass der K”rper so geschw„cht ist, dass man an der Chemotherapie stirbt, weil sich die gesunden Zellen nicht schnell genug erneuern. Dies ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auf jeden Fall hat man in dieser Richtung viel an Forschungsarbeit investiert und gute Ergebnisse erzielt.

Eine neue Krebstherapie mit Antik”rpern soll helfen, die Heilungschancen erh”hen und die Patienten schonender behandeln. Von bereits an Krebs Erkrankten werden diese Antik”rper gewonnen, welche dann bei anderen Krebspatienten eingesetzt werden. Diese Antik”rper greifen nur die erkrankten Zellen, die Tumorzellen an, lassen das gesunde Gewebe in Ruhe und sorgen so fr mehr Qualit„t, fr weniger Nebenwirkungen und fr h”here Heilungschancen. Der K”rper muss nicht mehr um seine gesunden Zellen k„mpfen, er kann sich vollends auf die Bek„mpfung der Krebszellen konzentrieren.

Kann man Krebserkrankungen an der Stimme erkennen?

Ein Forscher aus Israel sagt, er k”nnte Krebserkrankungen alleine durch eine Software an der jeweiligen Stimme des Menschen erkennen. Mit Hilfe dieser Software k”nnten neurologische Ver„nderungen an der Stimmlage erkannt werden, Verstimmungen, ein Unwohlsein des K”rpers, Erkrankungen und Disharmonien w„ren damit erkennbar. An Hand einer Graphik lassen sich die Abweichungen von einer normalen, gesunden Stimme bildlich gestalten, sodass man auf einen Blick erkennt, ob ein Mensch krank oder gesund ist. Man sieht damit angeblich sogar, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Diese Graphik zeigt auch, ob Energie im K”rper fehlt, ob der Wasser- und Elektrolte-Haushalt in Ordnung ist, ob man an Depressionen erkrankt ist, oder ob ein Mensch gengend N„hrstoffe zu sich nimmt. Die Software ist leider noch nicht fehlerfrei, sodass eine schulmedizinische Untersuchung immer das Mittel der ersten Wahl bleiben muss, denn nur ein Facharzt kann Krebs erkennen, und so sollte jeder Patient unbedingt den Arzt aufsuchen, bevor er sich von dieser Software alleine diagnosetechnisch untersuchen l„sst.

Die Germanische Medizin - Risiko oder Chance?

In der Krebstherapie existiert nicht nur die moderne Schulmedizin, auch zahlreiche alternative Heilverfahren sind am Markt, welche entgegengesetzt der Schulmedizin arbeiten. So existiert auch die germanische neue Medizin, die den Betroffenen grossen Mut zuspricht, die jedoch mit enorm umstrittenen Therapieverfahren und Denkans„tzen arbeitet. So sagt die germanische neue Medizin, dass Krebs durch ungel”ste psychische Konflikte und durch eine šbers„uerung des K”rpers entsteht. Wenn man seinen K”rper basisch ern„hrt und seine psychischen Konflikte gel”st hat, ist man automatisch wieder gesund. Dies sind gef„hrliche Methoden, an denen bereits viele Menschen gestorben sind, weil sie die Schulmedizin gemieden haben.

Natrlich kann man mit sanften, naturbelassenen Methoden, mit einer emotionalen Seelentherapie, mit Musik, Kl„ngen, mit Dften, Heilsteinen, Handauflegen, mit Gebeten und vielen anderen Dingen den K”rper ins Gleichgewicht bringen, aber man muss den Krebs auch schulmedizinisch behandeln lassen, denn die alleinige Selbsttherapie, begleitet von einem Guru, kann t”dlich enden. Nebenwirkungen und unangenehme Nebenerscheinungen wie šbelkeit, Erbrechen und Haarausfall lassen sich kaschieren, Haare wachsen wieder nach, aber wenn der K”rper ohne medizinische Hilfe leidet, schmerzt und immer kr„nker wird, kann die Selbstheilung keinen Erfolg erzielen.

Erschreckt hat mich ein Bericht, in welchem ein Betroffener beschrieb, wie er unter starken Schmerzen seine n„ssenden Wunden behandelte. Der Mann ist heute tot. Dies zeigt mir, wie wichtig unsere Schulmedizin ist. Natrlich kann man unter Umst„nden sogar ohne medizinische Hilfe wieder gesund werden, und vereinzelte Beispiele zeigen, dass manche Krebsarten sogar unerkannt wucherten und sich wieder zurckgebildet haben, aber man sollte sich nicht darauf verlassen.

Die Mammographie zur Frherkennung von Brustkrebs

Die Brustkrebsfrherkennung mittels der Mammographie hatte bis jetzt immer wieder das Problem der Fehldiagnosen. Heute ist die Mammographie aber so weit technisch fortgeschritten, dass dieses Problem verschwindent klein ist. Auch die Strahlenbelastung ist nicht so hoch, als dass man auf diese Untersuchungsmethode verzichten k”nnte, da eine zu sp„te Diagnose viel problematischer ist, als die geringe Strahlenbelastung bei der Mammographie.

Frauen ab dem 40. Lebensjahr sollten sich untersuchen lassen, da eine Brustkrebsfrherkennung h”here Heilungs- und Therapiechancen bietet. Brustkrebs hat heute hohe Heilungschancen, da sollte man nicht lange z”gern und sichergehen, dass man entweder nicht betroffen, oder zumindest im Anfangsstadium ist. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Frauenarzt beraten.

Brustkrebs mit Hilfe eines Bluttests erkennen

Ein neuer Bluttest erlaubt es, Brustkrebs in einem sehr frhen Stadium zu erkennen. Es ist ein erg„nzendes Verfahren, zus„tzlich zu den bildgebenden Verfahren, und man sollte sich nicht ausschliesslich auf den Bluttest alleine verlassen. Er ist jedoch sehr einfach zu realisieren, denn nur eine kleine Blutabnahme ist hierzu n”tig. Auch lassen sich damit Eierstockkrebs und einige weitere schwer zu erkennende Krebsarten leichter erkennen, was fr viele Frauen eine Erleichterung darstellt. Zwar bernehmen noch nicht alle Krankenkassen die Kosten fr den Spezialbluttest, aber dies wird sich in n„chster Zeit hoffentlich „ndern. Auch ist dieser Test noch nicht berall im Einsatz, aber auf Nachfrage erh„lt man ihn, oder man erh„lt zumindest die Auskunft, wo man ihn machen lassen kann. Ab Herbst 2019 ist dieser Test allgemein verfgbar.

Kampagnen gegen Brustkrebs

Neue Kampagnen sollen uns dahingehend sensibilisieren, dass wir das Thema Krebs ernst nehmen und uns um die Vorsorgeuntersuchungen kmmern. Der EVA-BH verfgt beispielsweise ber kleine Sensoren, welche auf W„rme reagieren, sodass eventueller Brustkrebs besser erkannt werden kann. Es gibt ausserdem BHs mit eingen„hten Schildern, die ein wenig kratzen, damit man sich daran erinnert, zur Mammographie zu gehen. Und singende Brste, genauer gesagt sind dies Videos im Internet, sollen darauf aufmerksam machen, dass das Thema Krebs bei mangelnder Vorsorge t”dlich enden kann. Wir sollten unseren K”rper ernst nehmen und die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Nicht jedes Muttermal l”st Krebs aus

Nicht jedes Muttermal ist ein Krebsausl”ser. Grosse Muttermale sollte man jedoch regelm„ssig vom Hautarzt untersuchen lassen, und auch Ver„nderungen mssen kontrolliert werden. Hautflecken, Hautr”tungen, Pusteln, Geschwre, Narben, Ekzeme und Pigmentst”rungen k”nnen ein Ausl”ser fr Krebs sein, sowie Leberflecken, die sich ver„ndern. Wenn R”tungen nicht verschwinden, sollte man unbedingt zum Hautarzt gehen, denn Vorsorgeuntersuchungen sind besser als jede Therapie.

 


Elisabeth Putz

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