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Wie bekämpft man Grippe und grippale Infekte?

Das Fieberthermometer bei GrippeIch komme ja selten ohne kleine Grippe, ohne den obligatorischen grippalen Infekt durch den Winter, auch wenn ich mich gesund durch den Winter futtere und hin und wieder eine Vitamintablette aus der Apotheke nehme. Die Erkältung signalisiert bei mir sozusagen den ersten Wintereinbruch und verabschiedet sich dann, wenn die ersten Frühlingsboten aus dem aufgetauten Boden schiessen. Wahrlich, ich bin ein hitzebeständiger Sommermensch, ein Backofen, in dem der heisse Sommer brutzelt.

Omas Hausmittel und mein pikanter Tee aus Gänsefingerkraut, Thymian und Sternanis helfen zwar den kleinen Schnupfen zu vertreiben, sind jedoch für die ausgedehnte Influenza vollkommen ungeeignet. Hier sollten Sie zum Arzt gehen. Ausserdem dauert die echte Grippe mehr als eine Woche, in der man sich fast wie tot fühlt. Alte Menschen und Kinder sollten sich gegen die Grippe impfen lassen. Ich bin nicht unbedingt der grosse Befürworter des Zustandes, dass sich ein gesunder Mensch im Erwachsenenalter impfen lassen muss, jedoch wenn Sie viel mit Menschen, kranken Menschen zu tun haben, schadet es nicht.

Besonders die alten Menschen und die Kinder sind in Grippezeiten mit einem nicht sehr reichhaltig ausgeprägten Immunsystem bestückt, sodass die Grippeerreger, Bakterien und vor allem Viren, so angriffslustig wie sie sind, genau auf diese Leute losgehen. Alte Menschen und Kinder schaffen es manchmal nicht, dem hohen Fieber zu entkommen.

Die Grippe sollte man nicht unterschätzen. Mein Lebenspartner lag einmal flach im Bett und fantasierte vor sich hin, als sein Fieber seine normalen Grenzen im Geist überstieg. Ich rief eine Ärztin an, Frau Dr. F. Sie meinte, das sei halb so schlimm, ich sollte ihm eine Grippetablette geben, oder gleich zwei, das haut ihn nicht um, das überlebt er schon, denn die meisten Menschen übertreiben in ihrer Simulation. Ich erschrak, denn mit dieser Aussage war mein empfindliches Seelenleben nicht zufrieden. Ich holte unseren Hausarzt, weil ich nicht wusste, wie ich meinen Partner in ein Taxi stopfen sollte. Und voila, ich hatte recht, es war ernst und mein Partner wurde über drei Wochen hindurch medizinisch behandelt. Mit der Influenza spielt man nicht.

Grippe und Schnupfen begleiten uns durch den Winter, wenn wir uns nicht dagegen rüsten. Hausmittel und Omas alte Hausrezepte gegen Grippe helfen Ihnen bei der Bekämpfung der Infekte und stärken Ihr Immunsystem. Wenn uns die Grippe erwischt, haben wir es in der Grippezeit nicht leicht. Zugedeckt bis zum Hals liegen wirr im Bett und warten auf bessere Zeiten. Jetzt ist sie wieder da, die Grippezeit. Im Winter ist bei uns Grippealarm.

Den grippalen Infekt kann man mit Omas Hausmittel in den Griff bekommen, bei der ausgeprägten Grippe helfen diese Hausmittel nur zusätzlich zur Stärkung des Immunsystems. Manche Menschen sagen, mit oder ohne Medizin bleibt uns die Grippe mehr als eine Woche erhalten, wenn sie einmal da ist. Aber welche Hausmittel haben wir so in unseren Notfallschränken lagern?

Der Grippetee, ein wirksamer Sud aus wertvollen Kräutern. Er muss nicht gut schmecken, er muss nur gut wirken. Übrigens sollten Sie in den Wintermonaten ohnehin viel warmen Tee trinken, damit beugen Sie einer kleinen Grippe vor. Zum Grippetee gesellen sich jede Menge guter Früchte, wie Orangen, Mandarinen, Äpfel, Obst, welches genau für den Winter geeignet ist und auch noch schmeckt. Wer keine Äpfel mag, der hat die richtig guten Apfelsorten noch nie ausprobiert. Erst wenn Sie sich durch alle denkbaren Apfelsorten gegessen haben, dürfen Sie sagen, dass Ihnen kein Apfel schmeckt. Und dann haben Sie bestimmt die beste Sorte vergessen, den Erdapfel.

Vorbeugen können Sie indem Sie sich ausreichend gut mit Vitaminen versorgen. Hier ersetzen aber die kleinen Nahrungsergänzungsmittel aus der Dose, die so leicht verdaulich sind, dass wir ausser dem Schlucken von ihnen nichts merken, die echte Gemüsenahrung und Obstnahrung aber nicht. Die besten Vitaminkombinationen erhalten Sie aus der reinen Frucht, und bitte wenn es geht mit Schale, denn in der Schale sind die sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Die fehlen in den Vitaminkapseln völlig.

Wenn man denn mit der kleinen Grippe im Bett liegt, ist es wichtig, ganz viel zu trinken, am besten Wasser. Flüssigkeit schwemmt die Bakterien und Viren schneller aus dem Körper heraus. Trinken ist in der Zeit wichtiger als essen, denn Hungergefühl hat man im Bett meistens keines. Trotzdem, auch während einer Grippe möchte unser Magen weiterleben. Leichte und vitaminreiche Nahrung vertreibt dann die letzte Grippe. Und gönnen Sie sich bitte die nötige Zeit im Bett, damit sich der Körper auch wirklich erholen kann.

Wie entsteht eine Grippe?

Die Grippe entsteht, wenn man sich mit dem Grippevirus angesteckt hat. Dies kann schon alleine dadurch passieren, dass jemand in unmittelbarer Nähe hustet und wir die Viren abbekommen, wenn sie uns entgegengeschleudert werden. Dier Virus dringt in die Schleimhäute durch Nase, Mund und Augen ein, macht sich in den Zellen breit und wartet, bis wir Antikörper aufgebaut haben. Die angegriffene Zelle wird selbst zum Virus und befällt andere Zellen. Die Killerzellen bekämpfen diese, machen sie unschädlich, und wir scheiden sie wieder aus. Nach einigen Tagen bemerken wir den Kampf, bekommen Fieber, Gliederschmerzen, Atemwegserkrankungen, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, und wir fühlen uns elendig bettlägrig. Zum Schluss kommen Fresszellen und räumen den Müll im Körper wieder weg. Bis zu 4 Tagen dauert es, bis unser Immunsystem bereit steht, und es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis die Grippe wieder vorüber ist. Das Fieber sorgt für eine bessere Durchblutung im Körper, aber man muss nicht immer Fieber haben. Am besten, man hält sich von Grippekranken fern, wäscht sich gründlich die Hände und meidet Menschenansammlungen.

Die vier Phasen einer Grippe

Eine Grippe oder schwere Erkältung verläuft in vier Phasen, in denen man sich möglichst korrekt verhalten sollte, damit kein Rückschlag droht. Die erste Phase ist die Fröstelphase. Man friert plötzlich ohne Grund, über mehrere Stunden hindurch, kann sich kaum erwärmen und fühlt sich unterkühlt. In dieser Phase muss man sich warm anziehen, Pullover, Mantel, Schal und Mütze herauskramen und einen heissen Tee mit erwärmenden Kräutern trinken, möglichst einen Grippetee.

Die zweite Phase ist die Erhitzungsphase. Der Körper kühlt sich jetzt ab, man bekommt Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, und die Haut wird hypersensibel. In dieser Phase sollte man für Abkühlung sorgen. Wenn man in der Fröstelphase im heissen Vollbad schmorte und seinen Tee geniessen konnte, so liegt man jetzt mit kühlen Wickeln und fiebersenkenden Medikamenten im Bett und wartet, bis der Ärger vorbei ist.

Die dritte Phase ist die Sekretionsphase. Die Nase läuft und ist gleichzeitig verstopft, der Schnupfen ruft, die Nasenschleimhäute sind angeschwollen, Rachen und Hals schmerzen, der Körper ist entzündet und kämpft, der Husten bricht aus, und man fühlt sich hundeelend.

Die vierte Phase ist die Genesungsphase, in der die Symptome zurückgehen und sich der Körper erholt. In dieser Phase braucht man zwar noch Taschentücher, aber bloss keine harte Arbeit, denn der Alltagsstress ist Gift bei einer Grippe. Man sollte kurze Spaziergänge machen, für genügend Sauerstoff sorgen, leichte Aufbaukost zu sich nehmen und sich bloss nicht anstrengen. Wer in der Genesungsphase zu früh arbeiten geht, könnte einen Rückschlag bekommen und ernsthafte Folgeerscheinungen erleiden.

Anzeichen einer verschleppten Grippe

Liegen Sie zufällig auch mit einer ausgereiften Grippe im Bett? Tut mir leid, Gute Besserung. Ich gehe einstweilen ein wenig shoppen und gönne mir nachher ein Eis. Und wenn ich dann mit Grippe im Bett liege und Sie wieder gesund sind, bringen Sie mir bitte ein Eis und das neue Kleid von Zara mit. Danke.

Woran merkt man eigentlich, dass man seine Grippe verschleppt hat? Man ist unendlich müde, leistungsvermindert und hat ziemlich hohes Fieber. Man ist verschnupft, hustet unentwegt heftig und kann sich kaum konzentrieren. Wenn dieser Zustand nach einem nicht auskurierten Schnupfen oder nach einer Erkältung länger als ein bis zwei Wochen anhält, hat man womöglich eine Grippe verschleppt. Bitte, damit dürfen Sie nicht leichtsinnig verspielt umgehen, damit müssen Sie zum Arzt gehen.

Neulich hatte eine Frau ihre Grippe verschleppt und lag dann im Krankenhaus, weil ihr Herzmuskel entzündet war. Eine verschleppte Grippe kann die Organe, die Lunge, Leber, Nieren, das Gehirn und das Herz angreifen. Sie sollten bei Grippe zu Hause bleiben, denn Sie sind in den ersten fünf Tagen ansteckend. Sport und Anstrengung sind ein absolutes Tabu, weil der Körper gerade mit Viren und Bakterien kämpft und jede freie Ressource benötigt.

Die Männergrippe

Warum leiden Männer unter Erkältung, Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und Grippe meistens mehr als Frauen? Es liegt in der Natur des Mannes, er ist schmerzempfindlicher. Und das männliche Testosteron ist schuld. Östrogen schützt die Zellen in gewisser Weise, sodass die Frau weniger leidet, da sie mehr Östrogen und weniger Testosteron als der Mann hat. Und so hat sich der Begriff der Männergrippe entwickelt, denn der Mann braucht viel Aufmerksamkeit, das hat er schon als kleiner Junge begriffen. Machen Sie Ihrem Mann einen heissen Kräutertee, geben Sie ihm eine Wärmeflasche mit ins Bett und halten Sie sich am besten dort auf, wo er nicht ist, dann müssen Sie das Gejammere nicht ertragen. Manche Frauen legen sich aus Solidarität zu ihrem Mann ins Bett, um ihm beizustehen. Die liegen dann angesteckt selber im Bett, während der mittlerweile wieder gesundete Mann mit seinen Kumpels auf ein Bierchen geht. Wahrlich, die Männergrippe braucht viel Aufmerksamkeit.

Wie gut schützt die Grippeimpfung?

Jährlich lassen sich Millionen von Menschen impfen, damit sie die echte Influenza, die wahre Grippe nicht bekommen. Hier wird das Immunsystem des Körpers angeregt, Antiviren gegen bestimmte Grippeviren zu entwickeln. Da sich die Viren jedoch ständig tarnen und somit verändern, brauchen wir jährlich eine neue Grippeimpfung. Jetzt forscht man an einem Impfstoff, der einmalig gespritzt, das ganze Leben lang anhält. Hierfür werden nicht mehr Antiviren gebraucht, sondern der Virenstamm, der sich nicht so schnell verändert, wird für diese Impfung hinzugezogen. Dann wären wir gegen sämtliche Grippeviren geimpft.

Die Grippeimpfung ist eine umstrittene Impfung. Manche Ärzte sagen, sie ist überflüssig, andere sagen, sie schadet mehr als sie hilft, wenn man an einem Impfschaden leidet, und andere Mediziner sind wiederum der Ansicht, die Impfung ist lebensnotwendig und kann sogar Leben retten.

Sicher ist sie für alte Menschen, für Personal und Ärzte in Krankenhäusern, für Menschen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt kommen, für immungeschwächte Leute und für Kinder empfehlenswert, denn die echte Influenza kann zum Tod führen, wenn man kein gutes Immunsystem besitzt. Für Übergewichtige ist sie nicht immer hilfreich, denn laut neuesten Studien wirkt sie nicht einwandfrei bei zu dicken Menschen. Durch das Übergewicht wirkt der Stoff nicht gut im Körper, aber es wird bereits an einem speziellen Impfverfahren für Übergewichtige getüftelt. Eine Diät kann hier hilfreich sein, aber nicht für jeden Menschen ist das Abnehmen so leicht, dass man es auch schafft. Leider sterben laut Studien immer wieder Übergewichtige an den Infektionen.

Corona ist keine Grippe

Das Covit19, Sars Cov 2 Virus ist kein Grippevirus, es entstammt lediglich der Erkältungsviren, ist jedoch mit einem schweren Verlauf verbunden, sodass auch vollkommen gesunde Menschen daran erkranken können, mit minderen bis schweren Verläufen. Die Covit Impfung schützt uns dagegen, zumindest so weit, dass wir selbst bis zu 90% keinen schweren Verlauf erleiden. Man kann unter Umständen damit einer langen Behandlung auf der Intensivstation entgehen. Die derzeitige Impfung schützt jedoch nicht vor Ansteckung, aber wer sich impfen lässt, spürt die Viren unter Umständen nicht so stark, und manche Menschen spüren sie kaum bis gar nicht. Die Covit Impfung ist deshalb wichtig, weil man die Pandemie damit in den Griff bekommen könnte, aber die Impfung hat auch Nebenwirkungen, weshalb man sich von seinem Arzt vorab beraten lassen sollte.


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Elisabeth Putz

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