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Vegan oder vegetarisch - Was ist gesünder?

Salat essen wie ein HaseLieber Besucher, wussten Sie eigentlich, dass es für unseren täglichen Bedarf an Nahrung genügend Pflanzen gibt, welche den Bedarf an Essen im Körper stillen und unseren Vitaminhaushalt abdecken? Hungrig muss ein Veganer nicht zu Bett gehen. Den Wurstbedarf decken wir mit Soja ab, und für jedes weitere Hungergefühl haben wir irgend ein Pflänzchen. Guten Appetit.

Wenn ich zum Veganer werde und mir meine täglichen Proteine aus Blumen und Früchten hole, sage ich Ihnen Bescheid. Ich warte bis auf Weiteres darauf, dass mein Nussbaum Nüsse abwirft. Die Eichhörnchen, diese vollwertigen Veganer, sind immer schneller. Wenn ich ein Eichhörnchen essen würde, wäre auch die Nuss in mir. Bitte, ich bin ja kein Kanibale, ich esse nicht meinesgleichen.

Stellen Sie sich vor, Ausserirdische würden unseren Planeten bevölkern. Lachen Sie nicht, denn die fliegende Untertasse alleine wäre in diesem Fall das kleinste Übel. Die Ausserirdischen würden Gefallen an uns finden. Sie sperren uns in Käfige ein, füttern uns mit Vitaminen und Mineralstoffen, streicheln uns übers Haar und schlachten uns anschliessend. Wir würden heulen, schreien, protestieren, aber gegen die mächtigen Aliens hätten wir keine Chance. Wir fragen die Ausserirdischen, warum sie so grausam sind und uns essen? Sie antworten: Weil ihr uns so gut schmeckt.

Bitte, dies ist doch eine der grausamsten Vorstellungen, oder? Bei diesem Gedanken werde ich glatt zum Veganer, auch wenn mir das Eichhörnchen meine Nuss wegfrisst. Wir Menschen machen im Grunde nichts anderes mit Tieren. Schweine, Kühe und Kälber, Hühner und das gute Wild sind unsere Delikatessen. Wir mästen und streicheln die Tiere, dann schlachten wir sie und machen Schnitzel draus. So ein Schweinsbraten fragt sich, warum ihm dieses harte Schicksal überkommen muss? Wir antworten: Weil uns der leckere Schweinsbraten so gut schmeckt.

Ich habe aufgehört, Fleisch, Fisch und Wurst im Überfluss zu verzehren. Ich esse es nur noch manchmal, und dann bedanke ich mich beim Huhn, beim Schwein und beim Kalb. Ich spreche sogar mit meiner Wurst. Wenn die Wurst jedoch Augen hätte, mit denen sie mich unschuldig anschauen würde, wäre ich schon längst zum vollwertigen Veganer geworden.

Wie gesund ist vegetarisch und vegan?

Neulich sah ich mir einen Bericht über vegane Ernährung an. Kinder unter sechs Jahren sollten vorerst lieber nicht vegan ernährt werden, denn das Kind benötigt Vitamin B, und einige Vitamine der B Gruppe sind nur in Fleisch vorhanden. Natürlich, wenn wir uns nicht ausschliesslich auf die Nahrung unserer Breitengrade reduzieren, dann finden wir in exotischen Früchten auch das gesuchte Vitamin B, aber das tun die wenigsten Veganer. Babys benötigen unter anderem Fleisch für das Wachstum. Untersuchungen haben ergeben, dass Babys und Kleinkinder mit ausschliesslich veganer Ernährung Rückständigkeiten im Nervensystem bilden. Das Wachstum wird gehemmt, und diese Kinder entwickeln sich langsamer weiter als Gleichaltrige ohne vegane Ernährung. Ab dem 6. Lebensjahr kann man seine Kinder aber durchaus vegan ernähren, denn dann sind die frühen Wachstumszeiten abgeschlossen.

Rein vegane Ernährung schadet nicht, ist sogar gesund, wenn man weiss, aus welchen Pflanzen man die Stoffe holt, die man für seine körperliche und geistige Entwicklung benötigt. Ich tendiere eher zum Vegetarier, denn ich liebe Eier und freue mich, wenn ich Eier geschenkt bekomme, Eier jeder Art, obwohl, so manches Ei würde ich dann doch lieber nicht verzehren.

Vegetarier verzichten auf Fleisch, nehmen es aber mit dem Verzehr von Fisch nicht so ernst. Sie essen Eier, verschonen jedoch Hühner. Veganer sind streng, mit sich und der Natur, mit anderen Menschen, und sie achten genauestens darauf, kein Lebewesen zu essen, jedenfalls kein bewegliches Wesen.

Jetzt habe ich mir Gedanken über die Pflanzen gemacht. Algen bewegen sich sehrwohl, sind also Lebewesen. Blumen und Pflanzen bewegen sich auch, gehen abends schlafen und wachen morgens wieder auf. Ich hatte eine ganze Woche lang meine Glockenblumen beim täglichen Leben beobachtet, die führen einen richtig gut durchstrukturierten Tagesablauf. Haben Pflanzen Schmerzen? Tut es ihnen weh, wenn wir sie essen? Eine Pflanze ist im Magen beispielsweise schwer verdaulich, da sie Farbstoffe besitzt, welche sie vor dem Verzehr durch andere Lebewesen schützen.

Ich kenne eine Veganerin, spindeldürr, richtig schlank, passt in jedes Size zero Kleidungsstück hinein und ernährt sich ausschliesslich von Pflanzen. Sie rührt sich täglich ihre Fruchtsäfte, Blumencocktails und Pflanzendrinks zusammen. Mein Magen kann das Zeug so schwer verdauen, dass ich Stunden nach so einem Drink mit argen Bauchschmerzen kämpfe. Wenn ich mein Lieblingsei verzehre, bekomme ich nie Bauchschmerzen.

Alle Lebewesen, Pflanzen, Früchte, Tiere, und sogar der mächtige Mensch, schützen sich vor dem Gefressen werden. Und trotzdem ist die Natur so aufgebaut, dass man sich ernähren muss. Wir können ja nicht von Lichtnahrung alleine existieren. Ungesund wird es erst, wenn man die Nahrung mit Chemie aufbereitet, mit Aromen aufpeppt, damit sie bequem ist und gut schmeckt. Fertigprodukte verderben den natürlichen Charakter unseres Magens, sie gaukeln unseren Geschmacksnerven etwas vor, sodass wir den natürlichen Geschmack von unbehandelten Lebensmitteln nicht mehr zu schätzen wissen. Ich mag alles, Veganer, Vegetarier, die Nuss, welche sich im Baum versteckt, und ich ernähre mich grösstenteils bewusst, sodass ich die Natur nicht ausbeute. Ach ja, meine nächste Schokoladendiät naht, ich steige um auf Pfirsich und Ananas.

Der internationale Welt-Vegetariertag

Am 22. September ist der internationale Welt-Vegetariertag, der Tag bezeichnet sich als -Umarme einen Vegetarier- Tag. Er steht für vegetarische Ernährung, einen nachhaltigen, tierfreundlichen und umweltfreundlichen Lebensstil, und er fördert die Gesundheit. Mastviehzucht, der übermässige Verzehr von Fleisch, all das macht uns krank. Vegetarisches Leben verlängert unser Dasein und kann uns im hohen Alter noch fit halten. Wenn in der Mastviehzucht hunderte Kühe Mastfutter fressen, stossen sie viel Methan-Gas aus, was zu hohen CO2 Ausstössen führt und der Umwelt schadet. Pflanzliche Nahrung ist deshalb besser als täglich Fleisch zu essen.

Wie gesund ist vegane Ernährung?

KarotteIn der Medizin ist die vegane Ernährung nicht vollständig als die gesündeste Lebensweise erforscht, und auch nicht bewiesen. Teilweise fehlen Studien, teilweise existieren aber auch welche, die das vegane Essen nicht für jeden Menschen befürworten. Schuld daran ist unser Darm, der je nach Person individuell mit unterschiedlichen Darmbakterien ausgefüllt ist. So manch ein Darm reagiert langfristig negativ auf rein pflanzliche Nahrung. Meiner ist beispielsweise so einer, was mir ein langes Leiden bescherte, als ich zum Vollzeitveganer werden wollte.

Der Veganer ist ständig auf der Suche nach neuen pflanzlichen Nahrungsquellen, damit er seinen Nährstoffmangel möglichst flächendeckend mit natürlicher Nahrung ausgleichen kann, denn es fehlt ihm oft das Vitamin B12. Wir Menschen sind von Natur aus Allesfresser, und so müssen wir uns anstrengen, den Körper zu nähren, wenn wir vollkommen auf tierische Produkte verzichten. Da darf keine herkömmliche Schokolade gekauft werden, sonst vergeht man sich an der Kuhmilch.

Vegane Ernährung mit Obst und Gemüse

Der Veganer nimmt zwar mit Obst und Gemüse ab, aber es kommt auf die Dosierung des Obstes an. Da der Fruchtzucker im Obst oft sehr hoch ist, steigt der Blutzuckerspiegel an, und man nimmt zu anstatt ab. In einigen Obstsorten ist der Fruchtsäureanteil sehr hoch, sodass sich eine Übersäuerung im Körper bildet, der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann und es zu gesundheitlichen Problemen kommt. Veganer müssen auf Fettzufuhr aus Pflanzen achten, sich ballaststoffreich ernähren und zusehen, dass sie sämtliche Nährstoffe zu sich nehmen, damit das Essen nicht einseitig wird. Obst und Gemüse sind langfristig meiner Meinung nach zu wenig. Hülsenfrüchte sind hingegen wertvolle Nährstofflieferanten.

Als ich in einer meiner verzweifelten dicken Phasen abnehmen wollte, versuchte ich es anfangs erfolglos mit Obstsalat, weil er mir so gut schmeckte. Ich stieg um auf Gemüsesalat ohne Dressing, ersparte mir die Dressingflecken auf der Anzugshose und nahm wahrhaftig damit ab. Ich schnitt grünen Salat, Tomaten, Paprika, Tofu, Gurken, Zucchini, Broccoli, Kartoffel, Zwiebel, Karotten und oft auch weitere Gemüsesorten zusammen, dünstete sie leicht an und hatte ein warmes Essen. Als sich mein empfindlicher Darm unangenehm meldete, schnitt ich jedoch wieder zusätzlich magere Putenstreifen hinein.

Wie gesund ist vegane Ernährung?

Veganes Essen wird zunehmend zum Trend, denn die Veganer finden sich so toll, dass sie oftmals glauben, sie wären die einzig guten Umweltschützer der Welt. Ich mag alle Menschen, alle Tiere, alle Pflanzen, würde jedoch niemals meinesgleichen essen, denn Kanibalismus ist ein Unding. Allerdings verspeise ich hin und wieder ein Tier, weil ich nur ein Teilzeitveganer und ein Gelegenheitsvegetarier bin. Bei vollständig veganer Nahrung muss man einiges beachten, damit man gesund bleibt und nicht aus Versehen und aus Unwissenheit zu kränkeln beginnt. Das Vitamin B12 muss oftmals als Nahrungsergänzung zugeführt werden, denn in pflanzlicher Nahrung steckt wenig Vitamin B12. Dann kommt es zu Nervenschäden, und dies legt den gesamten Körper lahm.

Babys sollten nicht vegan ernährt werden, da sie viel Vitamin B12 benötigen, keine Nahrungsergänzung nötig haben, weil das Wachstum von Babys natürlich verlaufen soll. Kinder ab 6 Jahren können mit veganer Kost beginnen, wenn die Eltern sie so erziehen möchten. Man muss genau darauf achten, was man womit kombiniert, wie man abwechslungsreich kocht, damit der Körper auch die Fette bekommt, die er durch tierische Nahrung erhalten hätte. Eiweiss und Fett sind wichtig, auch wenn ihnen ein schlechter Ruf vorauseilt. Achtung, auch Pflanzen haben Gefühle, können hören und spüren unsere Zähne. Ein Tier könnte im Notfall theoretisch davonlaufen, eine Pflanze hat keine Chance.

Zusatzstoffe in veganer Nahrung

Wer auf Fleisch verzichtet, aber dennoch Fleischgeschmack auf seiner Zunge spüren möchte, der greift bei veganen Lebensmitteln auf Fleisch-Ersatzprodukte zurück, damit er den Geschmack zwischen Gaumen und Speiseröhre hinunterfliessen lassen kann. In der veganen Ernährung werden pflanzliche Produkte wie Tofu, Seitan, Sojagranulat, Tempeh, Lupineneiweiss und andere pflanzliche Rohprodukte eingesetzt, um eine Art Fleisch zu erzeugen. Die Rohmasse ist weit vom Fleischgeschmack entfernt, und so werden diese Produkte industriell so lange mit Aromen, Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen angereichert, bis man ein Schnitzel vom veganem Produkt nicht mehr unterscheiden kann. Für unseren Darm hat dies fatale Folgen, denn er muss die Zusatzstoffe verarbeiten, und die Nieren scheiden diese mühsam aus. Am besten für den Veganer sind daher die pflanzlichen Rohprodukte, angebraten mit ein wenig Pflanzenöl, ohne Fleischgeschmack, denn so rettet man seinen Darm. Sobald mir der pure Seitan Vitamin B12 liefert und besser schmeckt, verzichte ich auf mein wöchentliches kleines Putenfleisch vom Biobauernhof und sehe den Puten beim Gackern zu.

Vegane Ernährung muss vielseitig sein

Wenn es uns nicht ausreicht, Vegetarier zu sein, werden wir zum Veganer. Vegane Ernährung boomt gerade, aber ist denn diese Nahrung, vorwiegend auf Obst, Gemüse und Nahrung aus der pflanzlichen Natur auch gesund?

Viele Veganer schwören darauf, lassen sich teure Produkte aus aller Welt einfliegen, verzichten dabei auf regionale Kost und fühlen sich dabei umweltfreundlich und gut. Dabei sind die biologischen Bestimmungen für den Obst- und Gemüseanbau in China beispielsweise oftmals katastrophal. Lange Transportwege sind auch nicht sehr umweltfreundlich. Und so sagte mir neulich ein Veganer, er braucht zwischendurch einen Fisch, ein Huhn und etwas Schweinefleisch, weil er seinen Nahrungshaushalt auf Dauer nicht alleine mit veganem Essen ausgleichen kann, ohne dass er auf chinesische Kost umsteigt.

Für den Veganer ist die Qualität von Obst und Gemüse besonders wichtig, denn der Körper benötigt auch Vitamin B12, welches die vegane Ernährung nur unzureichend abgibt. In Spinat ist Vitamin B12 enthalten, aber der Körper kann es nur schlecht verwerten. Für Babys sind die Gläser mit Babynahrung zusammen mit der Muttermilch wichtig, und ich finde es verantwortungslos, wenn man auf Muttermilch verzichtet und sein Baby ausschliesslich vegan ernährt. Da können Wachstumsschäden und verzögerte Reifungsprozesse entstehen. Vitamintabletten sind keine Ersatzlösung. Regionale Kost mit kurzen Transportwegen, der Öko- oder Bioanbau, Obst und Gemüse vom Biomarkt oder direkt vom Bauern sind das Beste für eine gesunde Ernährung.

Vegane Ernährung und die Blutgruppe

Eine der grössten Studien ist die Chinastudie. In ihr ist belegt, wie gesund der vegane Ernährungsstil ist. Die Chinesen besitzen jedoch zu einem grossen Teil die Blutgruppe Null, und in anderen Studien ist belegt, dass diese Blutgruppe gut auf veganes Essen anspringt, jedoch ungünstig auf Fleisch reagiert.

In unseren westlichen Ländern haben viele Menschen die Blutgruppe A, B, oder AB, wobei auch der Rhesusfaktor eine Rolle spielt. Nicht alle Menschen aus unseren westlichen Industrieländern sprechen positiv auf rein pflanzliche Nahrung an. Ich muss dazu sagen, ein fettiger Burger tut mir aber auch nicht gut. Es kommt sowohl bei rein pflanzlicher als auch bei tierischer Ernährung darauf an, was dem Körper gut tut, denn nicht alle Pflanzen sind für jeden Menschen pauschal verträglich.

Verzichten Veganer auf Vitamine?

Viele Menschen, die sich nicht vegan ernähren, denken, dass die vegane Kost nicht alle Vitamine enthält. Einige Veganer hingegen behaupten, dass sie keinerlei Nahrungsergänzung benötigen, da alles in den Pflanzen enthalten ist. Beim Vitamin B12 gehen die Meinungen besonders scharf auseinander. Während einige Veganer sagen, es befindet sich Vitamin B12 in den Hülsenfrüchten, belegen medizinische Studien, dass dies nicht der Fall sei, da sich dieses Vitamin ausschliesslich in tierischen Produkten verbirgt. Eier, Käse, Fleisch, das ist nichts für die vegane Seele, und daher rate ich zu einer regelmässigen Blutuntersuchung, um den Vitamin B Komplex feststellen zu lassen. So weiss jeder Veganer, was ihm möglicherweise an Nährstoffen fehlen könnte. Wichtig im Blutbild ist auch der Eisengehalt, auch wenn beispielsweise in Spinat einiges an Eisen steckt. Der Mensch ist eine individuelle Angelegenheit, achtet auf seinen Körper grundsätzlich selber, sollte sich jedoch überlegen, bei einem Vitaminmangel entweder Nahrungsergänzung zusätzlich zur veganen Kost einzunehmen, oder doch hin und wieder tierische Produkte zu essen.

 


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Elisabeth Putz

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