Was ist generell gesnder, Obst oder Gemse? Im Allgemeinen ist das Gemse gesnder, da es Ballaststoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enth„lt, mit wenig Zucker versehen ist und uns ein besseres S„ttigungsgefhl liefert. In Ausnahmef„llen kann jedoch auch Obst durchaus gesnder sein, auch wenn es teilweise viel Fruchtzucker enth„lt. Obst, vor allem zuckerreiche Sdfrchte k”nnen zu Gelenksschmerzen und unangenehmer Harns„ure fhren, wenn man zu viel davon vernascht.
Wer kein Gemse mag, seine Gemsemahlzeiten nur schnell und lustlos hinunterschlingt, fr den ist das Obst jedoch eine gesunde Alternative. Allerdings sollte man hier auf Obstsorten zurckgreifen, die wenig Fruchtzucker enthalten, beispielsweise Zitrusfrchte, Orangen, Zitronen, Limonen, Mandarinen, Žpfel, s„uerliche Birnen, Erdbeeren und Avocado. Bei einem ausgewogenen Lebensstil mit naturbelassener Ern„hrung sind Obst und Gemse fast gleich gesund, und vor allem halten sie uns wach und fit.
Neueste Studien belegen, dass die t„glichen Portionen variieren, je nach K”rpergewicht und Gr”sse, je nachdem, wie man sich sonst ern„hrt. Im Durchschnitt braucht ein erwachsener Mensch zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemse, die magischen 5 am Tag. Mit einem Apfel und einer Banane, einem Teller Salat, einer Karotte und einer Tomate im Salat, mit einer Paprika und einer Gurke halten Sie sich t„glich fit. Mahlzeiten wie Gemsereis und Gemseauflauf, Gemsesuppe und reichhaltige Gemseteller k”nnen in den Tagesbedarf miteingerechnet werden, und auch den Obstsalat und das Obst-Dessert sollte man in die t„glichen Portionen mit einrechnen. Eine Faustregel besagt, dass man zwei H„nde voll Obst und drei H„nde voll Gemse essen sollte, um gut durch den Tag zu kommen.
Obst und Gemse k”nnen gleichermassen gesund sein. Wenn man viel Zucker zu sich nimmt, sich fettreich ern„hrt, sollte man lieber auf Gemse umsteigen. Der K”rper ist ges„ttigt, hat ohnehin bereits genug Zucker gespeichert und braucht nicht noch zus„tzlich den Fruchtzucker aus den Obstsorten. Wer sich mager ern„hrt, auf Zucker fast vollst„ndig verzichtet, der kann ruhig zu Obst greifen, denn er ben”tigt einen gewissen Zuckeranteil im K”rper, damit der Energiehaushalt geregelt ist. Wir verbrauchen sogar beim Denken im sitzenden Zustand Energie. Bananen sind beispielsweise ein guter Energielieferant, gefolgt von Nssen, denn sie regen das Gehirn an und machen satt. Die Nuss z„hlt zudem zum Superfood, weil sie uns alles liefert, was wir brauchen.
Gemse macht generell satter als Obst, da in einigen Gemsesorten Kohlenhydrate enthalten sind. Pilze sind gute Lieferanten von Ballaststoffen, haben dafr aber wenige Kalorien, nur 22 Kalorien pro 100g. Gemse erh”ht den Blutzuckerspiegel nicht sonderlich und ist daher eine geeignete Zwischenmahlzeit. Obst kleidet oftmals nur die Magenwand aus, sodass man schnell wieder hungrig wird. Der Fruchtzucker muss rasch aus der Blutbahn heraus transportiert werden und lagert sich als Fett in den Fettzellen ein. Obst ist daher die beste Alternative fr Schokolade oder Sssigkeiten, ein toller Nachtisch und eine Vitaminbombe in Stress-Situationen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel davon iát, sonst wird man dick und bekommt ein unreines Hautbild.
Obst, Gemse und Getreide sind die Grundnahrungsmittel jedes Vegetariers und besonders des Veganers. Wir alle brauchen diese Nahrung aber zum šberleben. Experimente mit purem Fastfood haben gezeigt, das unser ganzer K”rper ber einen l„ngeren Zeitraum hinweg richtig rebelliert, wenn er keine Vitamine zu sich nehmen darf. Nahrungserg„nzung ist kein Ersatz, da in Tabletten und Kapseln, in S„ften und Konzentraten die sekund„ren Pflanzenstoffe teilweise fehlen, die sich normalerweise unter und in der Schale befinden.
Der t„gliche Verzehr von Obst und Gemse ist deshalb so wichtig, weil der K”rper Vitamine nicht speichert, nur das Vitamin A, das Vitamin E und das Vitamin D k”nnen gespeichert werden. Essen Sie die Schale der Frchte gleich mit, aber sch„len Sie die Kartoffel, die Banane, Melone, Mango und alle hartschaligen Frchte. Brsten sie diese harten Schalen gut ab, bevor die Frchte gesch„lt werden, damit sich keine Keime aufs Messer verirren.
Obst und Gemse sind wichtig fr unsere Sch”nheit. Besonders die kleinen Karotten lachen unsere Augen an, umhllen die Haut, die grnen Žpfel schmiegen sich in die Haarwurzeln und die Tomaten und Paprika verw”hnen den ganzen K”rper mit einem Anti-Aging-Effekt. Es wird sogar behauptet, Veganer wrden einen richtig guten K”rpergeruch aufweisen, aber ich denke, dies h„ngt auch mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe, Aromen, Konservierungsmittel und weiterverarbeitete Lebensmittel zusammen, da es auch veganes Fast-Food gibt, mit welchem der schlechte K”rpergeruch nicht unterbunden wird.
Sch”ner wird man vor allem, wenn man Gemsebrote zum Frhstck verzehrt, beispielsweise Vollkornbrot mit Frischk„se, Tomatenscheiben, Gurkenscheiben und Paprikastcken drauf. Ein Gemseteller mit Kartoffel oder Reis zu Mittag s„ttigt uns und macht uns sch”n, und Rhrei mit Gemse und Champignons drin l„sst uns am Abend Fett verbrennen, wenn wir keine grossartigen Kohlenhydrate mehr zu uns nehmen. Eine Avocado ist gut fr die Haut, Nsse sind gut fr die Z„hne, Tomaten sind ein Antifaltenmittel, Zitronen und Orangen sind gut gegen Cellulite, und der Granatapfel bringt die Frau gut durch die Wechseljahre, sodass wir optisch nicht so schnell altern.
Wir lieben es, wenn wir zu jeder Jahreszeit alles bekommen k”nnen, und so geht ein Trend hin zum weltweit angebauten Obst und Gemse, was jedoch oftmals schwierige Arbeitsbedingungen, Hungerl”hne und lange Transportwege mit sich bringt. Wenn Kiwi, Banane, Papaya, Mango und Kokosnuss ber viele Tage unterwegs sind, belastet dies die Umwelt, sorgt dafr, dass sich die Vitamine in der Ware verflchtigen, und es bringt die regionalen Bauern in Bedr„ngnis. Wenn man Ananas, Granatapfel und Melone gegessen hat, ist man ges„ttigt, da hat der heimische kleine Apfel kaum noch Platz im Magen. Oft werden bereits im M„rz und April von den grossen Supermarktketten Radieschen aus Žgypten angeboten, da hat der regionale, heimische Bauer keine Chance mehr, mit unseren Radieschen auf den Markt zu kommen, weil er wetterbedingt zu sp„t dran ist.
Um diesen berregionalen Trend nicht ausarten zu lassen, gibt es zunehmend Leute, die auf Regionalit„t, kurze Transportwege und heimische Landwirtschaft bauen. Obst und Gemse aus der Region muss nicht erst tagelang quer durch die Welt transportiert werden, es enth„lt mehr Vitamine, und wir kennen die Anbaumethoden und Arbeitsbedingungen besser. Kleine, regionale Bauern betreiben keine grosse Agrokultur, vermeiden konventionelle Dngemittel und bauen auf gute Qualit„t.
Wir mssen nicht unbedingt die im Gew„chshaus gezchtete Erdbeere mitten im Winter essen, welche ohnehin innen weiss ist und neutral, quasi nach nichts schmeckt, schnell faul wird und w„ssrig aussieht. Im Sommer kann man seine Erdbeeren samt prallem Vitamingehalt im Erdbeerland pflcken, da weiss man, wo die Pflanze gewachsen ist. Einige Leute tendieren sogar dazu, ohne feste Einkaufsliste in den Bioladen zu gehen und zu schauen, welche Produkte gerade frisch hereingekommen sind.
Chemie, besonders jene aus Kunstdnger, belastet unseren K”rper und macht uns langfristig krank. Besonders Kinder sind gef„hrdet, da sie durch das blosse Einatmen einiger Dngestoffe Atemnot und Nervensch„den bekommen k”nnen. Obst und Gemse aus Bioanbau, aus rein ”kologischer Landwirtschaft muss hohe Qualit„tsstandards erfllen, damit sich der Verbraucher sicher fhlt. Wir sollten jedoch Bio aus regionalem Anbau bevorzugen, denn eine Biogurke aus fernen L„ndern hat auch einen weiten Weg hinter sich.
Vegane, rein pflanzliche Ern„hrung ist am Vormarsch. Der normale Veganer achtet darauf, was auf den Teller kommt, ern„hrt sich saisonal, regional, vitaminreich und akzeptiert auch die anderen Menschen, welche einen anderen Lebensstil verfolgen. Vegan zu leben ist gesund, denn im Grunde ben”tigen wir keine tierischen Produkte, wenn wir uns ausgewogen ern„hren, auf hochwertige Produkte achten und lediglich das fehlende Vitamin B12 zufhren.
Ein Trend geht jedoch hin zum Trendveganer, zum fanatischen Veganer, der seinen Lebensfokus rein auf die Pflanze legt, sich mit Nahrungserg„nzung eindeckt, glaubt, unser Obst und Gemse sei minderwertig, die B”den seien vollkommen ausgelaugt, und man wrde sterben, wenn man keinen strengen veganen Lifestyle lebt. Da fttern dann Mtter ihre Babys mit Sojamilch, anstatt ihnen die wertvolle Muttermilch zu geben, obwohl jeder weiss, dass das Stillen grosse gesundheitliche Vorteile fr Kleinstkinder hat.
Der Trendveganer geht in den veganen Supermarkt, sucht sich vegane Trendprodukte aus und denkt, er lebt gesund. Die Industrie hat diesen Trend entdeckt, stopft vegane Produkte mit Geschmacksverst„rkern, Zusatzstoffen und Aromen voll, damit nicht alles nach Soja schmeckt. Sogar die Sojaprodukte sind ber die halbe Welt gewandert, fermentiert worden und luftdicht verpackt, damit sie ohne Khlung ber Monate hindurch haltbar sind.
Ein gesunder Trend geht hin zum eigenen Garten. Es gibt Leute, die ern„hren sich fast vollst„ndig vom Eigenanbau, denn bis zu 90% kann man seinen t„glichen Nahrungsbedarf mit dem eigenen Garten abdecken. Zuerst braucht man Geduld, bis aus einer Grnfl„che ein Biotop geworden ist, in welchem Tiere und Pflanzen in einer Art Symbiose zusammenarbeiten, denn auch jeder vermeindliche Sch„dling ist ein Ntzling fr andere Tiere, die wiederum ntzlich fr die Pflanzen sind.
Gemse und Obst aus dem eigenen Garten schmeckt gut, ist ungedngt, besitzt hochwertige Bioerde aus dem eigenen Komposthaufen, wenn man auf ein vollst„ndiges ™kosystem achtet, und der Garten macht glcklich, reinigt die Seele und h„lt uns durch die Gartenarbeit fit. Durch den Winter kommt man mit robusten Pflanzen, Kartoffeln und Salaten, die man artgerecht lagert, am besten im hauseigenen Keller, eingegraben samt Wurzel in ein Sandbeet, denn dort bleibt sogar der Wintersalat knackig frisch.
Neben den Vitaminen steckt in Frchten der reichhaltige Fruchtzucker, wovon in Gemse nur ein Bruchteil vorhanden ist. Weintrauben, Honigmelonen, Pfirsiche, reife Birnen, oder Ananas, Mango und viele Sdfrchte sind reich an Fruchtzucker, die Erdbeere und die Zitrusfrchte enthalten weniger Zucker. Besonders ssse Frchte sollten eher als Genussmittel oder seltenes Dessert gesehen werden, nicht im šberfluss gegessen werden, sonst ist unser K”rper st„ndig berzuckert und die Insulinproduktion l„uft auf Hochtouren. Man sprt einen pl”tzlichen Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels, indem man sich schwindlig fhlt, wenn die Nerven in Armen und Beinen arbeiten, und wenn man ein enorm gesteigertes Hungergefhl versprt, obwohl man gerade erst gegessen hat. Ich trinke in solchen F„llen Wasser und grnen Tee, den ich 5 Minuten ziehen lasse, damit sich die Gerbstoffe im Tee entfalten k”nnen und meinen Blutzuckerspiegel senken.
Fertiggerichte sind praktisch und gaukeln uns durch die Zugabe von Obst und Gemse Gesundheit vor, aber man kann sich an der Inhaltsangabe orientieren und Zusatzstoffe samt Aromen von der Gesundheitsliste abziehen, dann weiss man, wie gesund sie wirklich sind. Schlimmer sind die industriell verarbeiteten, hoch erhitzten, fermentierten Smoothies, die Obsts„fte, kombiniert mit Gemses„ften. Hier fehlen oftmals die sekund„ren Pflanzenstoffe, die Vitamine gehen schnell verloren, dafr ist der Fruchtzuckeranteil in den S„ften sehr hoch. Sie sind kalorienreicher als die puren Frchte, man schluckt sie einfach hinunter, w„hrend man die ganze Frucht kauen und zerkleinern muss. Diese Smoothies sollte man nicht t„glich trinken, sondern nur, wenn man Lust auf einen Snack hat.
Wenn aus Obst und Gemse Superfood wird, k”nnte es auf den ersten Blick gesnder erscheinen. Die Forschung hat sich etwas einfallen lassen, um aus den Obstsorten und den Gemsesorten noch mehr an Vitaminen und wertvollen N„hrstoffen zu entnehmen. Man k”nnte die Ware mit farbigem, speziellem Licht bestrahlen, um es als eine Art Super-Food fr den Endverbraucher aufzubereiten. Man erwartet sich dadurch eine wertvollere Ern„hrung fr Veganer, ein Heilmittel fr Krebs und andere Krankheiten, und eine effektivere Nutzung der Produkte. Ob diese knstlich erzeugte Natur so gesund ist, bezweifle ich, weil man hier in den natrlichen Kreislauf eingreift.
Obst und Gemse ist nur gesund, wenn es ordentlich gereinigt wird, denn es bilden sich schnell Keime, die unter Umst„nden gef„hrlich werden k”nnen. Wie w„scht man die Frchte richtig? Viele Leute halten ihr Grnzeug nur schnell unter den Wasserhahn, trocknen es lieblos ab und verarbeiten es. In den obligatorischen Apfel beisst man einfach nur so hinein, ohne sich Gedanken ber die Hygiene zu machen. Dabei sollte das Grnzeug grndlich unter fliessendem Wasser gereinigt werden. Es ging durch unz„hlige H„nde hindurch, von denen man nicht weiss, wo sie zuvor waren, und besonders das konventionell gezchtete Grnzeug k”nnte mit Pestiziden belastet sein. Eine richtig saubere Variante des Waschens ist eine Mischung aus Essig, Zitronensaft und Wasser. Bitte, hier wird alles klinisch rein, aber wer tut sich den Aufwand schon an? Ich hole mir meine Vitaminbomben aus dem Garten, und notfalls wasche ich sie, wenn sie vom Gemseh„ndler kommen.
Wer das ganze Jahr ber alle Obst- und Gemsesorten zu Hause zchten will, der legt sich am besten einen Bioreaktor zu. Hiermit kann man seine Frchte mittels Zellteilung wie im Labor zchten. Aus jeder Zelle entsteht neues Leben, und so gedeihen die Frchte hervorragend. Im Winter schmiert man dann Brote mit Zellmarmelade, und im Sommer verspeise man seinen Zell-Broccoli. Am Anfang dauert es zwar lange, bis man eine Zellkultur heranreifen l„sst, aber die Zellteilung danach geht rasch voran. Man kann dieses Zellobst und Zellgemse auf kleinstem Raum anpflanzen, und es k”nnte das Obst und Gemse der Zukunft werden, wenn es einmal keine Grnfl„chen mehr gibt. Die N„hrstoffe sind gleich wie bei normalen Frchten, weil man Mineralstoffe und Vitamine hinzufgen kann, aber wie unser K”rper auf diese Art der Nahrung reagiert, weiss man nicht, weil hierfr die Langzeitstudien fehlen. Allerdings schmeckt es lecker, fast wie aus der Natur.
Mit Obst und Gemse nimmt man ab, wenn man es gezielt in seinen Ern„hrungsplan einbaut. Vertr„glich muss diese Di„t sein, und sie darf den Magen nicht reizen, sonst bekommt man st„ndig Heisshunger. Um nicht zu viel Fruchtzucker verdauen zu mssen, sollte man die Gemsedi„t bevorzugen. Nach ein bis zwei Wochen sollte man aber wieder vermehrt auf Normalkost umsteigen, wobei man hierfr eine dauerhaft magere Kost w„hlen kann, um dem Jojo-Effekt zu entkommen.
Rohes Grnzeug ist nicht fr jeden Menschen geeignet, denn viele M„gen neigen dazu, die Fruchts„ure nicht zu vertragen. Auch neigen viele Leute dazu, Rohkost schwer zu verdauen und bekommen Magen- und Darmprobleme. Fr die wenigen, die brigbleiben, ist eine Di„t mit Rohkost aber tats„chlich geeignet, um rasch abzunehmen, denn der Darm leistet dabei Schwerstarbeit.
Obst und Gemse sind zwar nicht ideal, um vorwiegend ohne zus„tzliche Nahrung verspeist zu werden, und so manch ein Arzt wird die H„nde ber dem Kopf zusammenschlagen, aber kurzfristig hilft diese Di„tform, eine Bikinizone zu schaffen, die tauglich fr die n„chste Badesaison ist.
Nsse kann man in seinen Di„tplan integrieren, denn sie enthalten die essentiellen Omega 3 und Omega 6 Fetts„uren in einem ausgewogenen Verh„ltnis. Ganz ohne restlicher Nahrung funktioniert aber weder eine Obstdi„t noch eine Gemsedi„t, denn der K”rper ben”tigt ein gewisses Ausmass an Energie, welches er sich aus Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten holt. Man kann sein Grnzeug mit etwas Frischk„se auf eine Scheibe Vollkornbrot legen, das macht satt. Der K”rper ben”tigt n„mlich auch Eiweiss und Proteine.
Eine Di„t, die vorwiegend oder ganz krass alleine auf Obst basiert, ist ungesund, denn der K”rper entwickelt sich dabei in eine ganz falsche Richtung. Kurzfristig kann sie jedoch gute Erfolge erzielen, wenn man es nicht bertreibt. Allerdings existieren viele Di„ten, die bessere Erfolge erzielen, denn der hohe Fruchtzuckeranteil in den Frchten kann sich im Fettgewebe einlagern, wenn die Energie nicht verbraucht wird. Wer vorwiegend im Bro sitzt und sich wenig bewegt, wird mit zu viel Obst eher zunehmen, weil er nicht so viel Energie verbraucht. Besonders die Bananen machen dick, wenn man zu viele verspeist.
Durch den Verzehr von Obst schttet der K”rper Insulin aus, welches in der Bauchspeicheldrse produziert wird. Das Insulin, welches in grossen Mengen ausgeschttet wird, damit der Glucosespiegel niedrig gehalten wird, kann im K”rper bewirken, dass der Kalium-Haushalt durcheinander ger„t. Wenn wir zu viel Kalium verlieren, bekommen wir Herzrasen, Atemnot, šbelkeit und Schwindel. Und wer sich nur von Obst ern„hrt, bekommt irgendwann Durchfall, womit er wieder viel Kalium ausscheidet.
Im Obst ist nicht nur die Fructose, die fr uns Menschen die gef„hrlichste Zuckerart darstellt, enthalten, sondern auch die Fruchts„ure. Zitrusfrchte beinhalten viel Fruchts„ure. Diese greift im ungnstigsten Fall die Magenschleimhaut an, und der Magen verdaut sich dann selber. Sie kann auch die Darmschleimhaut angreifen, und man leidet unter Bl„hungen, Magen- Darmproblemen, einem Reizmagen, einem Reizdarm, bis man schliesslich eine Magen- Darmspiegelung ber sich ergehen lassen muss. Am Ende darf man sich dann von Schonkost ern„hren, bis Magen und Darm wieder gesund sind.
Bei einer Obstdi„t ist es wichtig, dass man nicht gleich morgens Marmelade zu sich nimmt und dann zus„tzlich verschiedene Obstsorten verspeist, sondern das Obst nur begleitend zu einer gesunden Ern„hrung zu sich nimmt. Eine Obst-Mahlzeit ist genug am Tag, denn sie deckt bereits den gesamten Tagesbedarf an Fruchtzucker, den der K”rper ben”tigt. Obst soll eher als Ersatz fr zu viel Schokolade dienen, damit man nicht st„ndig in die Pralinenschachtel greift.
Mit einer speziellen Weintrauben-Di„t kann man durchaus abspecken, wenn man nur geringfgig bergewichtig ist. Weintrauben enthalten zwar viel Fruchtzucker, aber sie enthalten auch Enzyme, die beim Entschlacken helfen. Wer mit Weintrauben abnehmen will, der iát nach jeder Mahlzeit eine Hand voll Trauben, aber h”chstens 300g am Tag. Man sollte in der Di„tzeit h”chstens 20% Fett und 20% Kohlenhydrate zu sich nehmen, eher viel Gemse und Nsse essen, sonst nimmt man kaum ab. Nach einer Woche kann man mit der Weintraubendi„t 1 bis 2 kg abspecken.
Mit Gemse alleine kann man auch nicht unbedingt abspecken, denn der K”rper braucht zus„tzliche Nahrung. Kohlgemse verursacht zudem noch Bl„hungen, wenn man einen empfindlichen Magen hat. Aber diese Di„tform ist wenigstens gesnder als nur die pure Obstdi„t.
Gemse sollte man auf vier Portionen am Tag eingrenzen, denn damit kann der K”rper gut haushalten. Wichtig dabei ist, dass alle Farben im Gemse enthalten sind. Ideal sind Paprika in allen Farben. Wichtig bei der Gemsedi„t ist, dass man sie mit magerem Fleisch und Fisch kombiniert, oder als gebundene Gemsesuppe einnimmt.
Viele Gemsesorten kann man roh essen. Man erspart sich damit Zeit und den Herd, aber einige Sorten sind roh giftig. Kartoffel, Bohnen, manche Sorten von Kohlgemse, Oberschinen, das alles muss gekocht werden. šbrigens s„ttigen uns die Kartoffel so, dass wir kaum bis kein Hungergefhl haben mssen. Und damit die Ballaststoffe im K”rper aufquillen, ben”tigen wir Flssigkeit, ca 2 bis 3 Liter pures Wasser oder ungesssten Kr„utertee am Tag. Wer zu wenig trinkt, muss mit Verstopfung und Durchfall gleichzeitig rechnen, da Rohkost schwer verdaulich ist. Allerdings ist Gemse basisch, und besonders die Kr„uter z„hlen zu den intensivsten Basen, welche den S„ure-Basen Haushalt ideal regeln.
Zum Frhstck k”nnte man einen Gemseaufstrich auf zwei Scheiben Kn„ckebrot verteilen, beispielsweise mit einem Avocado-Aufstrich, Radieschen, Karotten, Gurken, Tomaten und einigen Gewrzen wie Petersilie und Schnittlauch. Die Avocado ist cremig genug, um das Gemse zu binden, damit es nicht vom Brot f„llt. Zu Mittag k”nnte es einen Obstsalat geben. Banane, Pfirsiche, Žpfel, Ananas, Orangen, manchmal eine Birne, Trauben und Pflaumen. Achtung, so ein Salat erh”ht den Blutzuckerspiegel enorm. Und am Abend tut eine gebundene Gemsesuppe gut, die man mit Kartoffel aufpeppt. šbrigens ist Spinat hervorragend geeignet, um Paprika darin zu vermischen, das schmeckt mit Kartoffeln zusammen ausgezeichnet. Gurken und Tomaten sind auch gute Fettburner, da sie viel Flssigkeit enthalten.
Wer nicht satt wird, schwitzt seine Gemsepfanne in etwas Paniermehl an und dnstet es kurz. Auch mit Reis kann man das Gemse vermischen, obwohl Reis dick macht und man damit die gesamte Dritte Welt ern„hren k”nnte, aber Naturreis ist zum Abnehmen geeignet.
Wie lagert man Obst und Gemse artgerecht, ohne dass es berreif wird oder vorschnell zu altern beginnt? Im Khlschrank, im gefrorenen Zustand im Eisfach, im vorgesehenen Gemsefach, ungekhlt im Obstkorb, im dunklen Keller, und notfalls lagert man es im luftdicht abgeschlossenen Beh„lter. Je nach Sorte sollte man jedoch einige Dinge beachten, sonst erlebt man sein blaues Wunder.
Die Aufbewahrung im Khlschrank sollte im dafr vorgesehenen Gemsefach stattfinden, niemals auf der unteren Glasplatte, denn dort ist es zu kalt. Der Khlschrank eignet sich nur fr die kurzfristige Lagerung von Gemse, nicht unbedingt frs Obst, da viele Obstsorten k„lteempfindlich sind und ihr Aroma verlieren. Bananen bleiben jedoch im Gemsefach stabil, selbst wenn sie zum Obst z„hlen und eine braune Schale bekommen.
Den Khlschrank muss man gut reinigen, denn Gemse verliert Feuchtigkeit, und das khle Klima verursacht zudem noch feuchte Stellen, in denen sich Bakterien vermehren. Der Khlschrank kann im unbeaufsichtigten Zustand zu einem keimintensiven Lagerungsort werden. Auch sollte man Gemse aus dem Supermarkt sofort nach dem Kauf von eventuellem Plastik befreien, denn darunter bildet sich schnell Schimmel.
Im Eisfach sollte man nur schockgefrorenes Gemse aufbewahren, nicht unbedingt das frisch gekaufte, welches man im Nachhinein einfriert. Durch das langsame Einfrieren gehen Vitamine und N„hrstoffe verloren, das Gemse verliert zudem sein Aroma und schmeckt langweilig, wenn man es erneut auftaut. Ich lagere im Eisfach nur tiefgefrorene Erbsen und den gemalenen jungen Spinat, weil frische Spinatbl„tter so empfindlich sind, dass ich sie nicht taggleich verwerten kann und deshalb auf schockgefrorene Produkte zurckgreife.
Obst und vor allem Gemse kann man einfrieren. In Zukunft muss man sich ber viele Lagerungsarten keine Sorgen mehr machen, denn alte Konservierungsverfahren werden durch ein neues Verfahren ersetzt. Man verwendet zuknftig kaltes Plasma. Bis jetzt wurden eiskalte Platten, Stickstoffoxid und Schockgefrierverfahren genutzt, welche zwar fr eine lange Haltbarkeit sorgten, aber die N„hrstoffe nicht so lange konservieren konnten. Mit dem Plasma-Konservierungsverfahren bleiben Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente,s„mtliche N„hrstoffe erhalten. So kann man bequem alles im tiefgefrorenen Zustand lagern. Aber bitte, nicht jeder Mensch m”chte tiefgefrorene Kost essen, frisch geerntet schmecken die Lebensmittel doch noch am besten.
Obst sollte man zeitnah verspeisen, in einem Obstkorb lagern, edel und schick in einer Obstschale auf den Tisch stellen, damit es immer in Sicht- und Greifweite ist und schnell verzehrt wird. Obst wrde ich nie im bergrossen Vorrat kaufen, es sei denn, ich besitze einen khlen und dunklen Keller fr Žpfel und Birnen. Sdfrchte sollte man unbedingt schnell essen, denn sie reifen blitzschnell heran und bilden im berreifen Zustand einen hohen Fruchtzuckeranteil, welcher unseren Blutzuckerspiegel unn”tig ansteigen l„sst.
In einem luftdicht verschlossenen Gef„ss wrde ich nichts lagern, was nicht unbedingt haltbar sein muss. Gemse zieht n„mlich aus dem Boden Nitrat, welches es frs Wachstum ben”tigt. Durch die luftdichte Verpackung entsteht daraus Nitrit, welches Krebs ausl”sen k”nnte. Besonders der verpackte Salat entwickelt viel Nitrit, und so esse ich meinen Salat lieber innerhalb von zwei Tagen auf und belasse ihn in Zeitungspapier eingewickelt im losen Zustand.
Die beliebte Tupperware sollte eine Luft”ffnung beinhalten, wenn man Gemse darin lagert. Zu lange sollte die Ware nie darin aufbewahrt werden, da sich leicht Feuchtigkeit und Schimmel bilden, das Aroma verlorengeht und das Gemse nicht so knackig bleibt. Ohne Tupperware altert die Ware auch schnell, aber wenn man sie zeitnah verarbeitet, bleibt das Aroma erhalten.
Obst und Gemse zu lagern, ist ein ewiger Kompromiss, wenn man nur eine Wohnung mit Khlschrank besitzt. Kartoffel lagern sich im artgerechten Keller sehr gut, Žpfel bleiben ber Wochen im Keller frisch, aber in einer Stadtwohnung findet man keine gnstigen Lagerungsverh„ltnisse vor. Kartoffel drfen niemals in den Khlschrank, sonst droht erfrierungstechnisch die Gefahr, dass sie sss und giftig werden. In warmen R„umen treibt die Kartoffel schnell aus und wird ungeniessbar.
Salat kann man samt Wurzel im Keller im Sand vergraben, denn so h„lt er sich ber Wochen aufrecht. Pilze und Spargel sollte man berhaupt nicht lagern, da sich schnell Flssigkeit bildet und das Zeug zu schimmeln beginnt. Pilze kann man h”chstens in einem trockenen Holzkarton in etwas Erde lagern, aber die verpackten Produkte aus dem Supermarkt sollte man taggleich verarbeiten.
Im Grunde sollte man jede Sorte einzeln lagern, aber wenn man sich schon dazu entscheidet, Sorten zusammen aufzubewahren, muss man die Sorten w„hlen, die bereits im Garten eine sinnvolle Symbiose bilden und nebeneinander gut gedeihen.
Auch ich erkannte, dass man nicht jede Sorte nebeneinander lagern kann, da sich manche Sorten nicht gut miteinander verstehen. Es gibt Ethylen-haltige und Ethylen- empfindliche Frchte, solche, welche Ethylen absondern, und welche, die sensibel darauf reagieren. Dies muss man bercksichtigen, wenn man verschiedene Sorten zusammen in ein Tuppergef„ss gibt.
Žpfel sondern beispielsweise Ethylen ab, auch Pflaumen und Tomaten. Man sollte sie niemals zusammen mit Marillen, Nektarinen oder Erdbeeren lagern. Ich empfehle, wenn man auf der sicheren Seite sein m”chte, fr jede einzelne Obst- und Gemsesorte eine eigene Tupperware zu nehmen, dann muss man sich nicht damit befassen, was mit wem kann und was mit wem streitet. Auch Frchte sind nur Menschen mit Verstand und Seele.
Je nach Sorte und je nach Ernte- und Verarbeitungsmethode gehen bereits vor der Lagerung Vitalstoffe verloren, weil Obst und Gemse von der Mutterpflanze getrennt wird und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit Wasser und N„hrstoffen versorgt wird. Bioobst und Biogemse ist besser als konventionelle Ware. Die Erntezeit ist wichtig, und auch die Uhrzeit der Ernte, denn Blten sind beispielsweise frh morgens oder nachts am besten zu ernten. Per Hand geerntete Frchte sind besser als maschinell geerntete, da sie weniger Sch„den abbekommen.
Das Vitamin C ist am empfindlichsten. Broccoli verliert bei khler Lagerung weniger Vitamin C als bei warmer Lagerung. Karotten und Spinat muss man khl lagern, wobei die tiefgefrorenen Karotten ihr Vitamin C lange behalten, der Spinat seines jedoch gr”sstenteils verliert.
Wer sein Grnzeug im Supermarkt kauft, bekommt oftmals nicht mehr die optimale Frische angeboten. Lange Transportwege machen die Ware alt und setzen ihr zu. Ich achte stets auf regionale und saisonale Produkte, kaufe beim kleinen H„ndler und schaue mir die Ware gut an. Niemand ben”tigt Erdbeeren mitten im Winter, oder Gurken vom anderen Ende der Welt zum šberleben.
Im Supermarkt sieht Obst und Gemse oftmals herrlich frisch aus, weil es im Ladenregal von Speziallicht angeleuchtet wird, welches dafr sorgt, dass die Frucht optisch knackig aussieht. Zu Hause erlebt man beim Auspacken dann sein blaues Wunder, wenn man die uralte Ware betrachtet. Kaufen Sie lieber kleine Frchte, die etwas schwerer sind, die noch gut riechen, denn sie besitzen noch gengend Flssigkeit.
Je nach Mattierung oder Glanz erkennt man die Frische, wobei Kirschen gl„nzen mssen und Pflaumen eher matt sein sollten. Gl„nzende Zitrusfrchte wurden meist mit einer Wachsschicht berzogen, was jedoch nicht unbedingt gesund ist. Die alte Ananas ist grau, altes Gemse schrumpelt, besonders die Radieschen, und alten Kohl erkennt man an welken Bl„ttern.
Einige Sorten kann man ja bedenkenlos unreif kaufen. Natrlich existiert Obst, welches nachreift, wenn man es im Laden im unreifen Zustand kauft, denn die unreifen Frchte besitzen den Vorteil, dass sie unkompliziert sind, solange sie keine Druckstellen haben. Bananen, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche, Kiwi, Pflaumen, Papaya, Mango, Birnen und andere Frchte reifen zu Hause nach, wenn man sie warm und sonnig lagert. šbrigens mache ich dies auch mit der Avocado, es funktioniert pr„chtig. Und dann gibt es die Sorten, die nicht nachreifen, nur ungeniessbar werden, wenn man sie unreif einkauft. Dazu z„hlen die Kirschen, Beeren aller Art, Trauben, Ananas, Gurken, Paprika, Tomaten, die Orangen, Mandarinen und Zitronen, Auberginen, Broccoli, Blumenkohl, Spinat, Salat und andere. Sie schmecken nur zunehmend sauer und faul, wenn man sie reifen l„sst.
Industriell erzeugtes Grnzeug wird oftmals durch ein spezielles Verfahren haltbar gemacht, indem man es begast. Der Apfel sieht dann optisch frisch aus, enth„lt jedoch kaum noch Vitamine. Bei l„ngerer Lagerung verflchtigen sich n„mlich Vitamine und Mineralstoffe, je nach Sorte schneller oder langsamer. Wenn man Erbsen zu lange lagert, hat man noch etwas von den Vitaminen, wenn man dies bei grnen Bohnen tut, verflchtigt sich fast alles, was gesund ist.
Obst und Gemse sollten unbedingt vor zu viel Hitze geschtzt werden, da sie sonst zu faulen und zu g„ren beginnen. Eine Zwiebel kann man beispielsweise in einen Nylonstrumpf geben, vorausgesetzt, der Strumpf ist sauber gewaschen worden. Eine Karotte sollte man vom Grnzeug befreien, da das Grne der Karotte die N„hrstoffe entzieht. Die Avocado kann man in der Mitte aufschneiden und mit einer Zitrone betr„ufeln, sodass sie frisch bleibt, und allgemein sollte man Obst und Gemse im Khlschrank aufbewahren oder am besten frisch kaufen und sofort, taggleich verarbeiten und aufessen.
Im Allgemeinen kann man viele Gemsesorten und einige Obstsorten im Khlschrank lagern, aber die Tomaten sollte man lieber nicht zu khl und nicht zu luftdicht lagern, da sie unangenehme Stoffe ansondern und in eisiger K„lte ihren Geschmack verlieren. Rhabarber und Spargel kann man zusammen im Khlschrank lagern, aber besonders der Spargel ist so empfindlich, dass er nur ein bis zwei Tage konserviert werden sollte, sonst verliert er schnell seine Vitamine. Frischer Spargel schmeckt am besten. Die Banane mag brigens keine K„lte, denn sonst wird sie schnell schwarz, bekommt Flecken und eine fleckig schwarze Schale. Bananen sollten im reifen Zustand sofort gegessen werden, da sie mit zunehmender Lagerung immer mehr Zucker entwickeln. Zucchini und Gurken kann man khl lagern, und Beeren, Himbeeren, Erdbeeren, legt man am besten nicht auf einem Haufen aufeinander, sondern nebeneinander, sonst bildet sich leicht Schimmel auf den Beeren. šberhaupt sollte man Obst und Gemse nicht haufenweise lagern, sonst nimmt man den Frchten die Atmung weg.
Bei vielen Obstsorten ist das Aufschneiden keine Qual, denn sie sind mit einer weichen Schale bestckt oder lassen sich schnell ”ffnen. Manche Leute schneiden sogar Bananen in kleine R„der, weil sie so besser schmecken.
Einige Sorten machen jedoch mhsame Arbeit, sind l„stig beim Zubereiten und schmutzen die Arbeitsplatte in der Kche voll. Hier greift man gerne zu vorgeschnittenem Obst und Gemse.
Bei Schnittlauch, Petersilie und anderen Kr„utern sollte man darauf achten, dass sie noch frisch riechen und nicht trocken sind. Kr„uter kann man entweder mit einem M”rser klein reiben, oder mit einem besonders scharfen Messer klein hacken. So entwickeln sie das beste Aroma in den Speisen.
Auf der puren Tischplatte, auf Granit und der blossen Arbeitsfl„che sollte man nichts schneiden, selbst wenn sie dafr geeignet ist. Man riskiert Unreinheiten, da die Arbeitsplatte unter Umst„nden nie so sauber ist wie ein Schneidbrett. Die Schneidbretter muss man unbedingt erneuern, wenn sie rissig werden, denn in den Ritzen sammeln sich Bakterien.
Rauhe Fruchtschalen wie beispielsweise von Ananas, Melone, Mango und Papaya sollte man vor dem Schneiden mit einer Brste abrubbeln, damit sich eventuelle Keime verabschieden.
Vor dem Schneiden muss man Obst und Gemse waschen, denn es ist durch viele H„nde gewandert, wenn man es einkauft. Sogar im eigenen Garten ist es nicht sauber genug, denn unsere Umwelt und der darin enthaltene Feinstaub sind ungesund genug, um das Grnzeug vor dem Verzehr zu reinigen.
Die verschiedenen Obst- und Gemsesorten sollte man je nach Bedarf in kleine Stcke, R„der oder Streifen schneiden. Tomaten schneidet man meist in R„der, Gurken und Zucchini auch. Karotten schneidet man in dnne Streifen, oder man raspelt sie, damit sie, in ™l gednstet, das Vitamin A entfalten k”nnen. Kartoffel schneidet man in H„lften, Paprika in Streifen oder Wrfel, Kohl und Broccoli in kleine Stcke, denn die R”schen sind oft zu gross, und Salat zupft man, oder man schneidet ihn in Streifen. Spargel schneidet man vom Kopf zum Ende gleichm„ssig dnn. Den grnen Spargel schneidet man erst ab der Mitte. Die Spargelenden schneidet man ab, denn sie sind holzig.
In einen Apfel kann man auch so hineinbeissen, nachdem man ihn abgewaschen hat. Mit einem speziellen Apfelschneider l„sst sich jedoch das Geh„use gut entfernen. Zitronen, Orangen und Zitrusfrchte sch„lt man, oder man schneidet sie in kleine Tortenstcke. Melonen schneidet man ebenfalls in torten„hnliche Stcke.
Ananas, Papaya und Melone sollte man in Ringe schneiden, danach die Umrandung der Ringe entfernen und dann die inneren Kerne kreisend umdrehend herausschneiden. S„mtliches Steinobst wie Pfirsich, Pflaumen, Marillen, Avocado oder Aprikosen muss man halbieren und entkernen. Die Avocado h”hlt man mit einem L”ffel aus, denn sie besteht eher aus einem streichf„higen Brei, welchen man als Brotbelag verwenden kann.
Kiwi braucht man nur in zwei H„lften schneiden und mit einem L”ffel auszuh”hlen. Wer kleine Kiwi-Kugeln haben m”chte, der nimmt einen kleinen L”ffel und formt Kugeln aus dem Fruchtfleisch.
Eine Mango sch„lt und schneidet man wie einen Idel. Zuerst schneidet man sie in zwei H„lften, ritzt ein Gittermuster hinein, stlpt die Mangoh„lfte um und schneidet die kleinen Stcke von der Schale ab.
Eine Kokosnuss muss man zuerst mhsam mit einem Hammer aufschlagen. Danach entfernt man die Milch. Dann hackt man sie in kleine Stcke, aber die bereits vorgeschnittenen Stcke sind auch lecker.
Kartoffel schneidet man am besten mit einem Kartoffelschneider, Zwiebel und Knoblauch hackt man mit einem kleinen Messer, niemals drcken, denn sonst entweichen die „therischen ™le.
Kohl schneidet man an den R”schen entlang, denn der Stiel schmeckt gew”hnungsbedrftig. Die Bl„tter sind essbar und schmecken im Salat mit Dressing.
Das richtige Messer ist wichtig, scharf und fr Gemse geeignet. Sch„rfen Sie Ihr Messer vor jedem Gebrauch. Das richtige Schneidbrett, aus Holz oder Kunststoff, kein Glasbrett, ist wichtig, denn die passende Unterlage muss stimmen. Waschen Sie nach Verwendung das Brett gut ab und schneiden Sie nur auf sauberer Unterlage. Fixieren Sie das Brett mit einem Tuch, damit es nicht rutscht.
Schneiden Sie mit gekrallter Hand, nie mit ausgestreckten Fingern, denn wer mit den ausgestreckten Fingern die Schneideware h„lt, kann sich versehentlich einen Finger abhacken. Das Messer sollte beim Schneiden nur an den Fingerkn”cheln entlang ziehen. Die besonders Vorsichtigen oder Bequemen schneiden Obst und Gemse in der Kchenmaschine und halten sich an die Anleitung.
Waschen Sie das Schneidewerkzeug nicht unbedingt in der Splmaschine, denn sonst werden die Klingen schnell stumpf, weil im Geschirrspler eine enorme Hitze herrscht und Chemie zum Einsatz kommt. Bewahren Sie Ihre Messer im Messerblock auf, damit sie niemandem schaden und nicht stumpf werden. Schneiden Sie bitte nicht mit feuchten H„nden, sonst rutscht Ihnen die Ware unter den Fingern weg, und es droht Unfallgefahr.
Fr bequeme oder faule Leute, fr Menschen mit chronischem Zeitmangel gibt es das bereits fertig vorgeschnittene Obst und Gemse aus dem Supermarkt. In Plastik eingepackte Ware altert schnell, entwickelt rasend schnell gesundheitsgef„hrdende Keime und sollte daher zu Hause sofort verarbeitet werden, niemals im Khlschrank weiterlagern. Im Supermarkt findet man die vorgeschnittene Ware meist gekhlt vor, aber Melonenh„lften dmpeln oftmals ungekhlt vor sich hin. Geschnittenes Obst und Gemse muss zwar strenge Hygienevorschriften durchlaufen, bevor es in die Plastikschalen kommt, aber Untersuchungen haben gezeigt, dass von ungesund bis ganz gesund alles vorhanden war. Von einem tausendfach erh”hten Bakterienwert bis zu 100% hygienisch rein war alles dabei. Vorgeschnittenes Obst und Gemse ist h”chstens einen Tag lang haltbar und darf keine Schlieren enthalten oder gar im eigenen Saft schmoren.
Gemse schont den Magen besser als Obst, fhrt nicht so oft zu Magenreizungen und ist als Basis fr jedes Gericht geeignet. Eine Gemsesorte sollte mindestens bei jeder Mahlzeit dabei sein. Im Gemse stecken wertvolle Vitamine, sekund„re Pflanzenstoffe, Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Unsere Verdauung funktioniert besser, wenn wir uns ausreichend grn ern„hren. Gednstetes Gemse ist leicht verdaulich und schont den Magen. Rohes Gemse schmeckt am besten im Salat, vorzugsweise mit einem Dressing, damit es leichter verdaulich ist, oder man gibt es aufs Brot und gibt mageren Frischk„se dazu.
Ist Obst wirklich so gesund wie sein guter Ruf? Es enth„lt viele Vitamine, aber leider auch viel Fruchtzucker und Fruchts„ure. Wir machen uns damit die Z„hne kaputt und tendieren zum Diabetiker, wenn wir zu viel Obst essen. Wieviel soll man t„glich verzehren? Empfindliche Menschen sollten nicht mehr als ein Stck am Tag essen. Nicht jeder vertr„gt es, denn die Magenschleimhaut kann gereizt werden, es kann zu Verdauungsproblemen kommen, und man schttet permanent Insulin aus, damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Fr den gesunden Normalverbraucher sind zwei Stck Obst am Tag unbedenklich, bilden eine gesunde Blutzuckerbasis und st„rken das Immunsystem. Besonders im Winter ist Obst gesund, weil es die n”tige Vitaminzufuhr sichert.