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Ungesunde Ernährung - So ernähren Sie sich falsch

Ungesundes EssenWie ungesund ist unsere Ernährung? Wie gefährlich ist unser Essen? Wenn wir von schädlicher Nahrung sprechen, so sind dies Aromen, Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und chemische Zusätze in den Lebensmitteln, vor allem, wenn die Lebensmittel weiter verarbeitet sind.

Zucker, Fett, vor allem die versteckten Fette in den Lebensmitteln machen uns zu schaffen. Wir bemerken oft nicht einmal, dass wir uns ungesund ernähren, es schmeckt einfach zu gut, als dass wir uns Gedanken über unsere Gesundheit machen wollen.

Welche Ernährung ist jetzt so ungesund, dass wir auf Dauer gesundheitliche Schäden davontragen, wenn wir immer diesem Fresswahn verfallen? Es ist ein Zuviel des Guten in unserer Nahrung, eine Überdosis an Inhaltsstoffen, die wir täglich zu uns nehmen. Der Mensch braucht Vitamine, Fett, Zucker, Mineralstoffe, Spurenelemente, ein gewisses Ausmass an Nährstoffen, aber davon darf er auf Dauer nicht zu viel abbekommen.

Bei einem Vitaminmangel erkennt man die Unterernährung sofort, der Mensch ist leistungsschwach und geht zum Arzt. Bei einer Überdosierung an Vitaminen, Zucker, Fett und Chemikalien in der Nahrung fühlen wir uns zwar schlapp, gehen jedoch nicht gleich zum Arzt, weil wir die Folgen oft erst zu spät bemerken.

Wir können sofort mehr essen, wenn wir uns müde und hungrig fühlen, wir können aber nur schwer auf die Ernährungssünden verzichten, wenn wir bemerken, dass etwas in unserem Körper nicht stimmt. Als ich auf diese gesunden Smoothies umgestiegen bin, dachte ich anfangs, ich könnte die Bäume samt Wurzel ausreissen. Erst nach einer Weile empfand ich ein ungewöhnliches Gefühl im Körper, welches ich nicht einschätzen konnte. Ich hatte Herzrasen, wachte mitten in der Nacht auf, mit starkem Herzklopfen und einem Taubheitsgefühl in den Armen. Ich erschrak regelmässig vor meinem rebellierenden Körper, aber die Smoothies schmeckten mir immer noch. Erst als ich alles reduzierte, was Zucker und Fett beinhaltete, beruhigte sich mein Körper wieder, ja sogar die tieferwerdenden Falten in meinem Gesicht glätteten sich wieder.

Welche Ernährung macht uns krank?

Fertigessen macht uns langfristig krank, nur der starke Magen hält dies länger durch. Man kann Akne und schlimme Hautprobleme bekommen, wenn man sich ungesund ernährt. Im Magen und im Darm tummeln sich nämlich gesunde Bakterien, welche die Schleimhäute schützend auskleiden, und wenn durch Aromen, Zucker und Zusatzstoffe diese Bakterien verloren gehen, ist die Schleimhaut ungeschützt und neigt zu Entzündungen. Auch bei Gemüse gibt es Unterschiede. Das Gemüse aus dem Glashaus, welches wir mittlerweile ganzjährig kaufen können, beinhaltet bis zu 25% weniger Vitamine als das Gemüse vom Feld. Es gedeiht nämlich behutsam, während das Feldgemüse Stress, Wind und Wetterausgesetzt ist, was dazu führt, dass sich die wertvollen Antioxidantien entwickeln, welche unser Immunsystem stärken. Gemüse aus dem Gewächshaus enthält nur wenig Lycopin, nur die Tomaten enthalten mehr, aber sie werden auch gesondert angebaut.

Ungesunde Ernährung durch Fertiggerichte

Was macht uns krank? Es sind in erster Linie die Fertiggerichte, die man bequem, ohne grosse Kochkenntnisse in der Mikrowelle zubereiten kann. Dabei ist nicht die Strahlung der Mikrowelle ungesund, sondern der Inhalt. Fertiggerichte bestehen aus versteckten Fetten, Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln, damit das lange lagernde Essen auch schmeckt.

Ungesunde Ernährung durch zu viel Zucker

Wenn wir uns ungesund ernähren, so greifen wir vor allem auch zu Zucker, den wir im Überfluss ernten und in uns hinein stopfen. Zucker ist nicht nur in Süssigkeiten enthalten, auch in Nudeln, in der Milch, in Kartoffeln, in den Cornflakes, sogar im Reis, in Obst und Gemüse, überall ist Zucker in irgendeiner Form enthalten, selbst wenn es sich nur um Fruchtzucker handelt.

Wenn wir zur normalen Nahrung zusätzlich Smoothies, Fruchtsäfte, Süssigkeiten und Backwaren, kleine genussreiche Teilchen vom Bäcker essen, steigt der Blutzuckerspiegel langsam an und verursacht im Körper ein Chaos, richtig ernst zu nehmende Schäden. Zuerst bemerken wir dies nicht, nur im Laufe der Zeit fühlen wir uns zunehmend unwohl, müde und schlapp.

Wenn der Arzt erst einmal Diabetes diagnostiziert hat, helfen Bewegung und eine ausgewogene Ernährung manchmal nicht mehr alleine, um den Blutzucker im Körper zu senken. Ohren, Augen, die Wundheilung, Leber, Nieren, alles kann durch Diabetes krank werden. Ich kenne Leute, die haben durch den Zucker bereits ihr Sehvermögen verloren und laufen mit offenen Beinen herum, weil die Wundheilung so schlecht vorangeht.

Ungesunde Ernährung durch zu viel Fett

Der Mensch benötigt Fett, vor allem die gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Wenn wir uns jedoch zu fettreich ernähren, spüren wir dies als Spätfolgen. Bluthochdruck ist so eine Spätfolge. Als ich eines Sommers aus lauter Bequemlichkeit ständig die Fastfood-Läden ansteuerte, wurde ich nicht nur dick und alt, ich fühlte mich auch müde und leistungsarm. Ich machte zwar Sport, aber diese Bewegung half mir nicht über den Überfluss an Fett hinaus, und das Fastfood schmeckte mir weiterhin.

Im Herbst wollte ich wieder abnehmen, damit ich in die neue Winterkollektion hineinpasse. Wenn Kleidung zu eng wird, nimmt man leichter ab, als wenn man sich grössere Klamotten kauft, in die man noch hineinwachsen kann. Als ich wieder schlank wurde, die Fastfood-Ketten mied und weniger Fett zu mir nahm, wurde mein Körper wieder leistungsfähiger.

Ungesunde Ernährung kann zu Menstruationsschmerzen bei Frauen führen

Frauen leiden während ihrer Tage ohnehin oft an Menstruationsbeschwerden, unter dem sogenannten PMS-Syndrom. Wenn sich nun eine Frau ungesund ernährt, viel Zucker, Süssigkeiten, Kohlenhydrate und zu viel Fett ißt, können die Menstruationsbeschwerden verstärkt werden. Der Darm leidet, der Magen leidet, und hinzu kommt die Regelblutung, gefolgt von schmerzenden Verkrampfungen. Wer seine Schmerzen während der Tage lindern will, der sollte zu viel Gemüse greifen, zu leichter Kost, und die Frau sollte während ihrer Regelblutung möglichst auf süsses Obst verzichten, da der Fruchtzucker genauso wie Zucker wirkt.

Ungesunde Ernährung führt schneller zum Tod

Die Weltgesundheitsorganisation, WHO warnt: Alkohol, Zigaretten, ungesundes, zu fettes Essen, zu viel Süsses, zu viel Fastfood, dies alles kann das Leben verkürzen. Die Zellteilung wird reduziert, bis man vorzeitig altert. Bitte, den geschundenen Körper kann man ja mit dem nötigen Kleingeld vom Schönheitschirurgen in die richtige Passform pressen lassen, ästhetisch zurecht rücken, aber den Alterungsprozess kann man nicht mit dem Skalpell stoppen. Wenn ich mich das so schreiben sehe, steige ich doch um auf gesunde Ernährung.

Welche Lebensmittel sind ungesund?

Punschwürfel mit viel ZuckerWas kann uns krank machen? Zucker, Salz, Aromen, Konservierungsmittel, Weissmehl, Palmfett sind beispielsweise Produkte, welche unsere Lebensmittel nährstofftechnisch gesehen fast unbrauchbar machen, aber übertreiben sollte man es mit der Ungesundheit nicht, denn die Seele will auch essen.

Immer wieder gibt es neue Studien, die belegen, dass dieses oder jenes Lebensmittel ungesund ist, sogar krebserregend sein kann. Da fragt man sich plötzlich, was man überhaupt noch essen darf? Fakt ist jedoch, dass abgesehen von den aus dem Boden keimenden Studien, manche Lebensmittel unserem Körper wirklich nichts bringen.

Die Anti-Aging Forschung hat ein Gen entdeckt, welches aufgrund unserer Verstoffwechslung fürs Altern zuständig ist. An Mäusen, an denen dieses Gen ausgeschaltet wurde, verfolgte man keinen allzugrossen Alterungsprozess mehr. In unserem Körper arbeitet dieses Gen jedoch ununterbrochen, wenn unser Stoffwechsel arbeitet. Und so sollte man Lebensmittel meiden, welche nur durch uns hindurch rutschen, ohne dass wir einen Nutzen davon haben.

Auch das Gen IRX3, welches für die Fettleibigkeit und den Stoffwechsel zuständig ist, trägt dazu bei, ob wir dick werden, schneller altern und mit Zivilisationskrankheiten zu kämpfen haben. Das Stoffwechsel-Gen wurde versuchsweise an Mäusen stillgelegt, wobei dann diese Mäuse nicht so schnell zunahmen als ihre normalen Artgenossen in der gleichen Versuchsreihe. Ich finde Tierversuche unnötig schlimm, aber für solche medizinischen Erkenntnisse bin ich dankbar. Menschen, welche dieses Fettleibigkeitsgen in sich tragen, werden schneller dick und sollten ungesunde Lebensmittel besonders meiden.

Durch ungesunde Nahrungsmittel, insbesondere durch Zucker und Fett, neigt man dazu, schneller zu altern und ein unreines Hautbild zu bekommen. Talg lagert sich im Körper ab, die Haut neigt zu Rötungen, Pickeln, Hautausschlägen, Juckreiz, fettigem Hautbild, die Kopfhaut trocknet aus oder verfettet schneller, die Haarstruktur wird spröde, und an den Oberschenkeln droht Cellulite.

Dass eine ungesunde Ernährung die Schönheit nicht unbedingt unterstützt, wissen wir, aber ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ernährung nicht für alles alleine verantwortlich ist. Wir bewegen uns zu wenig, sitzen lange im Büro, nehmen den Lift und das Auto als Transportmittel und vergessen, dass wir auch Beine besitzen, welche laufen können. Wer sich ungesund ernährt und kaum Bewegung macht, der hat wirklich mit sich und seinem Körper zu kämpfen.

Ungesunde Lebensmittel

Weizenmehl, Weissmehl ist so ein ungesundes Lebensmittel. Es ist in Keksen, in Weissbrot, in Mischbrot, in vielen Produkten enthalten, enthält Gluten und sorgt in unserem Körper für keinerlei positive Effekte, ausser für einen dicken Bauch.

Weisser Reis ist ungesund, da er geschält wurde und ihm somit die wichtigen Nährstoffe entzogen wurden. Brauner Reis hingegen ist empfehlenswert, da er für einen niedrigeren Blutzuckerspiegel sorgt, während bei weissem Reis der Blutzuckerspiegel stark ansteigt.

Fertiggerichte aller Art sind auch ungesunde Lebensmittel, da sie mit Aromen, Nanopartikeln, Geschmacksverstärkern und versteckten Fetten, versteckten Kohlenhydraten und verstecktem Zucker ausgestattet sind. Fertiggerichte sind teuer, wenn man sie mit natürlichen Lebensmitteln preislich vergleicht. Dies haben verschiedene Tests immer wieder ergeben. Sie helfen unserem Körper kein bisschen, nur der Wirtschaft.

Produkte aus der Mikrowellesind auch bedenklich, wobei ich hier sagen muss, das Gemüse finde ich sehr schmackhaft, wenn es in meiner Mikrowelle zubereitet wird. Manche Leute behaupten, man darf nichts in der Mikrowelle aufheizen, denn es kann zu Krankheiten führen. Popcorn aus der Mikrowelle würde ich jedoch meiden, obwohl neueste Studien ergeben haben, dass man mit Popcorn seine Gehirnleistung steigern und sogar abnehmen kann. Ich habe damit immer zugenommen, folglich mache ich etwas falsch.

Fleisch und Wurst mit Nitrit sind ungesunde Lebensmittel, denn das Nitrit löst im Körper eine Übersäuerung aus. Zu viel Pökelsalz ist ungesund. Ich bin längst auf weisses Fleisch umgestiegen, nur hin und wieder sündige ich und gönne mir einen italienischen Rohschinken. Salami ist übrigens die Lieblingswurst der Deutschen, da kann man noch so scharf von ungesunder Nahrung sprechen, es wird unsere Lieblingswurst bleiben.

Was ich lange nicht wusste, Seitan ist ein ungesundes Lebensmittel, denn es besteht nur noch aus Gluten. Hier wird der Veganer grosse erschrockene Augen machen, denn Seitan dient als Fleischersatz. Gott sei Dank bin ich nur ein Teilzeitveganer, denn darauf verzichte ich in Zukunft ganz. Gluten sind belastend für unseren Darm, schwächen unsere Hirnleistung und sind nur gut fürs Klo.

Protein-Produkte sind ungesund, die unsere Energie und Leistung steigern sollen. Mit diesen Proteinriegeln, Proteinshakes und Eiweisslieferanten aus der Fertigpackung hatte ich immer schon meine Probleme, denn sie schmecken mir wie eingeschlafene Füsse, kaum zu ertragen. Es gibt jedoch Leute, denen schmecken sie ausgezeichnet.

Industriell hergestellte Süssigkeiten aller Artsind ungesund, vorzugsweise fertig aus der Verpackung. Ich mache meine Süssigkeiten selber, stehe dafür lange am Herd, und deshalb esse ich sie dosiert, weil ich mich vorab dafür abgemüht habe. Und dann hätten wir noch Softdrinks und süsse Smoothies fertig verpackt, welche viel Zucker und wenige wertvolle Nährstoffe enthalten.

Unterernährt durch ungesunde Lebensmittel

Die richtig Hungrigen unter uns sind dick und trotzdem oftmals unterernährt. Wenn auch Sie der Meinung sind, Ihr Körper wäre unterernährt, so können Sie dies durch ein Blutbild beim Arzt checken lassen. Vielen Übergewichtigen fehlen wichtige Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, denn sie ernähren sich von oben genannten Lebensmitteln und stopfen ihren zarten Bauch mit ungesunder Nahrung zu.

Der Körper bekommt hier alles, nur kein gesundes Häppchen. Liebe Hungrige, wir müssen zusammen jetzt unbedingt kochen lernen, und das was wir zubereiten, müssen wir essen lernen, denn es soll ja auch schmecken. Viele Leute mögen den Geschmack von natürlich zubereiteter Nahrung nicht, weil die Geschmacksnerven mit Aromastoffen gesättigt sind. Obst und Gemüse, Fisch und mageres Putenfleisch, gute Gewürze und leckere Salate sind jetzt unsere Grundnahrungsmittel.

Wer auf die ungesunden Lebensmittel verzichtet, diese durch eine gesunde Kost ersetzt, wird schlank, geistig fit, altert langsamer und hat mehr vom Leben. Eine gute Mahlzeit, so wie ich sie gerne esse, könnte so aussehen: Grüner Salat mit gedünstetem Gemüse drin, mit Zucchini, Karotte, Paprika, Broccoli, Tomaten, Zwiebel. Dazu Putenstreifen oder Käsestreifen, wobei mir die Pute besser schmeckt.

Welche Lebensmittel verleihen Heisshunger?

Es gibt so ungesunde Lebensmittel, die nur dazu dienen, uns in eine Art Heisshunger zu treiben. Dazu zählen Nudel, Reis, Kartoffel, Weissbrot, Pizza, Süssigkeiten und Obst mit viel Fruchtzucker. Kohlenhydrate und Zucker lassen den Blutzuckerspiegel rasch und stark ansteigen, der Körper schüttet Insulin aus, der Blutzuckerspiegel sinkt schnell wieder ab, und das Hungergefühl wird quälend intensiv. Wir müssen wieder essen, und das Spiel beginnt von vorne. Durch zu viel Insulin im Körper kommt es unter Umständen zu Entzündungen, die man irgendwann nicht mehr im Griff hat. Und so müssen wir diesen Teufelskreis durch brechen und auf versteckte Kohlenhydrate und versteckten Zucker achten, denn nicht nur Fett kann sich in einem Lebensmittel verstecken. Softdrinks und industriell gefertigtes Fastfood beinhalten nur wenige Vitamine, dafür jedoch viele Zusatzstoffe, sind also wahre Dickmacher. Fisch, Haferflocken mit Beeren, Müsli und Gemüse sind hingegen Fettverbrenner und sorgen für mehr Gesundheit beim Essen.

Welche Lebensmittel machen süchtig?

Es gibt sie tatsächlich, die Lebensmittel, die süchtig machen. Neueste Forschungen haben sich mit dem Suchtpotential von Nahrungsmitteln beschäftigt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Fett, gewisse schnell ins Blut übergehende Kohlenhydrate, Zucker und Süssstoff süchtig machen können. Schokolade, Chips und Pizza führen die Liste der Suchtnahrung an, wobei für uns die Pizza unverzichtbar erscheint.

Zwar werden die Veganer immer stärker, aber das schnelle Essen für zwischendurch, selbst das vegane, mit Zusatzstoffen und Süssstoff gespickte Fertigessen macht uns nach wie vor gierig. Bei mir ist es die Schokolade, die mich zur Verzweiflung bringt. Ich habe mir extra schon einen abschliessbaren Tresor gekauft, um sie vor mir selber zu verstecken. Um dem Suchtfaktor ein wenig zu entkommen, könnte man Nüsse aller Art verspeisen, das ist gesünder und bietet auch Fettpotential. Leider gibt unser Gehirn den Ton an und glaubt, Fett und Zucker täten ihm gut.

Welche Lebensmittel sind gesund?

Wir leben ernährungstechnisch im Überfluss, auch wenn unsere Weltbevölkerung weiter wächst und sich die Forschung über neue Wege in der Nahrung Gedanken macht. Wir stehen vor gefüllten Regalen und haben die Qual der Wahl. Was soll man essen? Welche Lebensmittel sind gesund, welche sind ungesund?

Man kann sich an einigen Punkten orientieren, wenn man sich die Lebensmittel genauer anschaut. Wieviel Fett, Zucker und Kohlenhydrate sind enthalten? Wieviel gesunde Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine sind enthalten? Beinhaltet das Produkt Zusatzstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe? Wer naturbelassene Lebensmittel kauft und diese selber verarbeitet, lebt generell ernährungstechnisch gesünder. Wer viele Fertigprodukte konsumiert, lebt ungesünder.

Wir haben inzwischen Superfood, genmanipuliertes Obst und Gemüse, Hormonfleisch, billige Lebensmittel wie beispielsweise Fleisch aus Mastbetrieben und Fisch aus Zuchtbetrieben, aber wir machen uns keine grossen Gedanken um unser Essen. Viele Leute achten auf Bequemlichkeit und den Preis.

Gesund ernährt man sich, wenn man auf die Qualität eines Produktes achtet. Bioeier von relativ glücklichen Hühnern haben die Kennziffer 0 direkt am Ei oder auf der Verpackung. Biogemüse und Bioobst wird extra gekennzeichnet, oder man kauft es im Gemüseladen. Biofleisch und Wildfisch sind extra gekennzeichnet, und nachhaltige Produkte besitzen gesonderte Produktsiegel. So kann man sich beim Lebensmittelkauf ein wenig orientieren und auch schützen.

Industrienahrung - Wie ungesund ist sie?

Industriell hergestellte TorteWir lieben es bequem, in jeder Hinsicht, auch beim Essen. Und so greifen wir zu Fertiggerichten, weiterverarbeiteten Lebensmitteln, Haltbarprodukten und gut schmeckender Industrienahrung. Sie ist fluffig, schaumig, weich, aromatisch, und die Verpackungen haben ein verführerisches Design. Schon setzt unser Verstand aus, das Herz hüpft höher, und wir fressen den Krempel in uns hinein. Gänzlich können wir kaum bis gar nicht auf industrielle Lebensmittel verzichten, ohne dass wir zum Aussteiger werden, aber wir können die Produkte hinterfragen, reduzieren, und wir sollten uns die einzelnen Inhaltsstoffe ansehen. Besonders die künstlichen Aromen und die Zusatzstoffe sind bedenklich, da sie unseren Darm schädigen können.

Versteckte ungesunde Nahrung

Da unser Essen zunehmend industriell hergestellt wird, tummeln sich nicht nur Super-Food, Beauty-Food und hochdosierte Sportlernahrung im Ladenregal, sondern auch Dickmacher und Süsses, was dann als gesund verkauft wird. Der Konsument möchte sich jedoch nicht verkauft fühlen. Alles hat seine Vor- und Nachteile: Fast-Food, Slow-Food, vegan und vegetarisch, Fleisch und Fisch, Biokost, Ökokost, die lange Wege hinter sich haben, und sogar das Functional-Food. Aber satt werden wir meistens. Es ist die naturbelassene Nahrung, die uns hilft, und es ist die verführerische, bequeme, weiterverarbeitete Nahrung, die uns knebelt.

Es haben sich im Laufe der Zeit immer wieder Trends entwickelt, die mehr oder weniger gesund waren. Einige davon sind gewöhnungsbedürftig, andere sind wirklich gesund, und einige haben sich wieder verabschiedet. So hat man früher riesengrosse Portionen verkauft, weil man herausfand, dass dies dem Kunden gut schmeckt. Der Kunde kaufte lieber eine grosse Portion als zwei kleine. Heute hat sich dieser Trend wieder verabschiedet, denn die Leute kämpfen mit Übergewicht und konsumieren wieder kleine Portionen. Der Trend der veganen Ernährung, welcher umstritten ist, bewegt sich auf uns zu, und der Trend der Bioprodukte ist am Vormarsch. Ich muss sagen, Bionahrung gefällt mir, weil ich die chemischen Düngemittel mit ihren Pestiziden satt habe.

Wir ernähren uns unbewusst salzreich, zuckerhaltig und fetthaltig, denn in vielen weiterverarbeiteten Lebensmitteln stecken Salz, Zucker, Fett und Kohlenhydrate. Wir nehmen zu, kämpfen mit unserem Gewicht, werden krank und wissen nicht wovon das alles kommt. Ich bin dazu übergegangen, mein Essen selber zu kochen, dann weiss ich, was sich drin befindet. Anfangs war die Umstellung von Fast-Food auf Slow-Food schwer, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, weil der Körper danach verlangt. Zum Veganer auf Vollzeitbasis tendiere ich aber nicht, weil ich mir das Vitamin B12 nicht durch Nahrungsergänzung zuführen möchte und mir Fleisch schmeckt. Ich bedanke mich aber bei jedem Tier dafür, dass es für mich gestorben ist. Ausserdem haben Pflanzen auch Gefühle, sie können nur nicht davonlaufen.

Tricks der Nahrungsmittelindustrie - Chemie in der Nahrung

Wieviel Chemie steckt in unserer täglichen Ernährung? So viel, dass wir es kaum bemerken, weil wir es nicht wissen, nicht ahnen, solange unser Darm alles schweigend verdaut. Wir bemerken es erst, wenn unser Darm streikt und sich durch eine Krankheit meldet. Die Nahrungsmittelindustrie lässt sich einiges einfallen, um den Gaumen der Konsumenten zu befriedigen. So verwendet man zahlreiche Gewürzmischungen, um Fleisch und Brot bekömmlich zu zaubern.

Man würzt kräftig, damit ein minderwertiges Produkt als köstlich hochwertig eingestuft wird. Man verwendet Geschmacksverstärker, Natriumglutamat, Hefeextrakt, Natriumnitrit und Paprikaextrakt als Farbverstärker, Glutamat und Aromen. Die Nahrungsmittelindustrie sagt, der Kunde will es so, und vielen Kunden schmeckt es auch wirklich gut.

Die Gesundheitsindustrie legt der Nahrungsindustrie jedoch nahe, nicht mehr so viel zu würzen, vor allem nicht so üppig zu salzen, denn wir können davon krank werden. Wir konsumieren heute in versteckter Form mehr als das Doppelte an Salz, was unser Körper nicht braucht. Sogar im Brot steckt Salz, in Fertigprodukten, und sogar in süssen Speisen, weil der Hunger damit angekurbelt wird. Besser ist es, mit Kräutern zu salzen.

Wie macht man industrielle Lebensmittel fluffig?

Lebensmittel kann man fluffig und schaumig machen, indem man Carrageen, Stickstoff, Stärke und ein Spezialmehl hinzugibt. Diese Zusätze sind zwar krebserregend, wenn man sie in zu hoher Menge zu sich nimmt, aber einzeln und gering dosiert sind sie nicht gefährlich. Und dann kann man die Lebensmittel noch begasen, damit sie eine fluffige Konsistenz bekommen. Wenn man keine Chemie hinzugibt, werden die Lebensmittel zwar durch herkömmliche Verfahren wie Mixen und Rühren auch fluffig, aber dieser Effekt hält nicht lange an. Industrieprodukte hingegen bleiben über mehrere Monate hinweg schaumig weich. Wir essen Milchprodukte, Käse, Joghurt und Sahne eben lieber im fluffig weichen Zustand, auch wenn dies dick und alt macht, ungesund ist und die Lebensdauer verkürzen kann. Sie schmecken einfach verführerisch.

Industrielle Teig- und Backwaren

Zusatzstoffe finden wir vor allem in den industriell gefertigten Teig- und Backwaren, in Brot, Nudel, Pizza, im Gebäck wieder. Kein Mensch würde jedoch Produkte kaufen, die unzählige Zusatzmittel enthalten, und deshalb gibt es den Overlay-Effekt. Man muss nur diejenigen Hilfsstoffe und Zusatzstoffe angeben, die tatsächlich eine Wirkung im Körper erzeugen, alle anderen Stoffe muss man nicht angeben. Und so kaufen wir Produkte, die mit unzähligen Stoffen produziert wurden, viel Chemie und synthetische Inhaltsstoffe aufweisen, aber wir merken es kaum, weil die Liste der Inhaltsstoffe klein gehalten wird.

 


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