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Was ist Fun-Food?

Die Schaumrolle als Funfood
Was ist Fun Food? Es ist Essen, das Spass machen muss, gut im Mund liegt, auf der Zunge prickelt, spezielle Effekte auslöst, super aussieht, zum Schmunzeln anregt und Gaumenfreuden weckt. Oft weiss man nicht, wie die special-effects zu Stande kommen, man weiss nur, dass sie unheimlich hungrig auf mehr von diesem speziellen Essen machen. Oft wird das Fun Food aufwendig produziert, damit es optisch glänzt, aber es gibt auch einfache Rezepte, die man zu Hause selber nachkochen kann.

Entweder ist das Fun Food kalorienreich, oft mit viel Zucker, Butter, Schlagsahne, Schokolade und Eis zubereitet, oder es ist kalorienarm und geht locker als veganes Essen durch. Wichtig sind Spezialeffekte, gutes Aussehen, eine nicht alltägliche Zubereitungsart, oder einfach ein Rezept, welches man als kreativ bezeichnet.

Viele Fun Foods sind eigentlich nur auf grossen Events verfügbar, denn sie würden zu Hause einen enormen Aufwand bereiten. Auch braucht man für viele Speisen und Snacks extra Geräte, mit denen man das spezielle Essen zubereitet, beispielsweise eine Popcorn-Maschine, einen Crepe-Maker, eine Zuckerwatte-Maschine, eine Friteuse, usw. Natürlich lassen sich Popcorn, Pommes-Frites und viele funny Foods auch im Backofen, in der Pfanne oder im Kochtopf zubereiten, aber der Spassfaktor ist hier nicht so hoch wie bei den professionellen Geräten, denn das Auge isst bereits bei der Zubereitung mit. Und so bleibt Fun Food immer mehr oder weniger eine Ausnahme in der hauseigenen Küche.

Wie wird Fun Food zubereitet?

Fun Food wird beispielsweise durch Flambieren, durch Karamellisieren, mit flüssigem Stickstoff, mit nicht alltäglichen Zutaten zubereitet. So gewinnt es das Image eines Essens mit speziellen Effekten. Man kann Essen zum Leuchten bringen, man kann es speziell formen, und es lässt sich sogar schon im 3D Drucker zubereiten, damit ein Brei in Form gebracht wird. Das Essen aus dem Drucker ist Fun Food der neuesten Generation. Pralinen, Cup-Cakes und kleine Süssigkeiten kann man gut im 3D Drucker machen.

Frittierte Luft - eine kreative Nachspeise

Aus Italien stammt eine Art Fun Food, welches nach Gebirge, nach Schnee und frischer Luft duftet. Man nennt es frittierte Luft. Hier wird das gesamte Frittierfett herausgeblasen, vegane Maionnaise und Blausalz hinzugegeben, sodass dieses Essen wie eine Wolke aussieht. Frittierte Luft ist eine leckere Nachspeise, riecht nach Ozon, schmeckt nach Maionnaise, und sie kostet ca. 30 Euro. Man nennt das Ganze auch Aria-Fritta, und die Italiener stehen voll drauf. Die Geräte für die Zubereitung dieser Luft kann man übrigens mieten, aber für den privaten Eigengebrauch ist diese Speise eher nicht geeignet, da hier so viel Maionnaise verwendet wird, dass man schnell dick werden kann.

Dragon breath Popcorn - Fun Food mit Dampf-Effekt

Auf YouTube sieht man immer wieder Leute, die sich Popcorn in den Mund stecken, welches dann auf der Zunge verdampft. Dieses spezielle Fun Food kann man aufwendig mit Sahne und Stickstoff, mit Eiern und Stickstoff, oder mit Popcorn produzieren. Das Dragon breath Food ist eiskalt, aber nicht so kalt, dass man es nicht mit den Fingern anfassen kann. Es erfrischt im Sommer, liegt gut im Mund und verdampft in der warmen Mundhöhle. Genau dieser Effekt lässt uns wie ein Feuerdrache aussehen, wenn wir das Popcorn essen.

Die Popcorn Maschine oder der Kochtopf fürs Fun Food

Popcorn gehört zu den bekanntesten speziellen Snacks, die wir aus dem Kino kennen. In den USA hat man in zahlreichen Tests festgestellt, dass die grosse Popcorn Tüte, der grosse Becher den meisten Profit bringt, und so hat man angefangen, den halben Liter Popcorn bevorzugt zu verkaufen. Als die Amerikaner immer dicker wurden, ging man wieder zurück zu kleineren Portionen.

Popcorn wirkt am besten, wenn es in einer professionellen Maschine zubereitet wird, aber auch im Kochtopf gelingt es wunderbar. Achtung, vergessen Sie hier den Deckel nicht, sonst spritzt Ihnen das geplatzte Korn quer durch den Raum. Übrigens ist es nicht direkt das Platzen des Korns, welches ein Pop-Geräusch erzeugt, sondern das Geräusch des Wassers, wenn es ins Korn eindringt und sich dort ausbreitet. Man hört also nicht das Popcorn, sondern das Wasser.

Popcorn ist ein naturbelassenes Produkt und kann gesund sein. Ungesund wird es erst durch das Würzen, das überflüssige Salz, aber genau das ist es, was wir so gerne essen, Salz und Gewürze. Das naturbelassene Popcorn ist nur kalorienreich, wenn man zu viel davon isst, da es ja aus Getreide besteht, und Getreide beinhaltet Kohlenhydrate, die im Körper den Blutzuckerspiegel ansteigen und wieder sinken lassen. Die Getreide-Stärke wird zu Zucker, und der legt sich wiederum als Fett am Körper an. Aber dieses Essen macht Spass.

Pommes-Frites aus Gemüse

Natürlich sind die Pommes-Frites der herkömmlichen Art, bevorzugt mit Ketchup oder Mayonnaise, der Hit in Sachen Fun Food. Allerdings gibt es eine kalorienarme Variante, die gesund ist und nicht unbedingt in der Friteuse zubereitet werden muss. Es sind die Gemüse-Frites, die man aus verschiedenstem Gemüse zubereiten kann. Ich nehme gerne Ananas, Gurkenstreifen, Zucchini-Streifen, Karotten in Streifen, und dann brate ich die Gemüsesorten in Olivenöl und Paniermehl an, oder ich gönne mir die spartanische Variante und verzichte aufs Paniermehl. Eine kalorienarme Variante der Pommes-Frites aus Kartoffeln mache ich mit wenig Olivenöl im Backofen, salze sie nur dürftig und esse dann Kartoffel in Streifenform.

Zuckerwatte - das elitäre Fun Food

Zuckerwatte ist ein ungesundes Fun Food, schmeckt aber so gut, dass man auf keinem Event darauf verzichten möchte. Im Grunde tut man sich damit nichts gutes, wenn man den heissen, karamellisierten Zucker zwischen den Zähnen zerlaufen lässt. Beim Karamellisieren wird aus Zucker eine unentbehrliche Masse, welche sich wie Watte anfühlt, wenn sie wieder abkühlt. Und genau dies liegt so schön im Mund.

Crepes - ein Fun Food zum Selbermachen

Neulich bestellte ich mir ein Crepe-Eisen, aber als ich die dünnen, papierartigen Blätter nach der Zubereitung entnahm, verging mir der Appetit. Und so bereitete ich meine Crepes in der Pfanne zu, mit Ei, Milch, Mehl und ein wenig Zucker. Das Wenden ist reinste Übungssache, aber aus der Pfanne schmecken sie besser.

Eine gesonderte Crepe Variante sind Waffeln. Ich kaufte mir ein Waffeleisen, welches erstaunlich gut funktioniert und mischte mir ein Waffel-Rezept zusammen. Vollkornmehl, Eier, Zucker, etwas Kakao, eine Zitrone samt Zitronenschale, und ein wenig Backpulver. Meine Waffeln schmeckten bis jetzt jedem, der sie verkostete.

Weitere Fun Foods zum Selbermachen

Muffins sind beispielsweise ein funny Food, welches man im Backofen selber zubereiten kann. Ich kaufte mir Muffinförmchen aus Silikon, damit sie besser herausgenommen werden können und nicht nach dem Backen kleben bleiben. Ich gebe immer ein Stück Schokolade direkt ins Innere des Muffins hinein, damit der Kern schön schokoladig schmeckt. Ich mache die Muffins mit Butter und Vollkornmehl, aber mit Öl sind sie mir auch schon gelungen.

Hummerchips sind Fun Food der Extraklasse. Sie prickeln so schön auf der Zunge, lassen sich im Mund quirlig zerbeissen und schmecken ausgezeichnet. Man benötigt dafür jedoch einen bis zur Hälfte gefüllten Kochtopf mit Öl, und wer das Öl danach entsorgen muss, hat viel Aufwand damit. Ausserdem stinkt die Küche danach, denn Öl hat einfach einen intensiven fettigen Eigengeruch. Ich mache die Hummerchips nie selber, ich denke jedoch, dass sie gesünder schmecken, wenn sie in der eigenen Küche zubereitet werden, denn dann weiss man, was drin ist.

Eistorte ist ein weiteres Fun Food, welches man zu einer Sommerparty, zu einem sommerlichen Geburtstag oder an heissen Nachmittagen präsentieren kann. Man nimmt hierfür am besten Milcheis, eine ordentliche Eismaschine, je nach Belieben Schokolade, Vanilleschoten oder Erdbeeren, eine Tortenform, die auch im Eisfach überlebt, und nach einiger Zeit steht die Eistorte am Tisch. Ich garniere sie immer mit Kirschen, Erdbeeren, Kiwi oder Ananas. Die Sahne für die Eistorte kann man auch selber mit einem Mixer zubereiten, damit man nicht auf die chemische Sprühsahne angewiesen ist. Viel Spass beim Essen.

Gesundes Fingerfood für die nächste Party

Fingerfood kann lustig, aufregend und gesund sein, wenn man es selber macht. Mit einem Vollkornmehl und einem Bioei, etwas hochwertigem Paniermehl und einem Schuss Zitrone lässt sich eine gute Panade zaubern. Zuerst gibt man die vorbereiteten Häppchen ins Mehl, dann ins gequirlte Ei, worin sich übrigens auch ein Schuss Zitronensaft befindet, und zuletzt schwenkt man die Häppchen im Paniermehl. So kann man fast alles panieren, geschnittenes Gemüse, Käsehäppchen, Kartoffelecken. Dann brät man die Teilchen in hochwertigem Bioöl und serviert sie dem Partyvolk. Bitte, das ist so lecker wie Schnitzel, bei mir überleben die Partyhäppchen nicht lange, ich fresse sie alle.

Exotisches Essen vom Food-Hunter

Eine besondere Art des Funfoods sind exotische Speisen und Nahrungsmittel, die wir im Alltag kaum integrieren oder erst gar nicht kennen. Hierfür ist der Food-Hunter zuständig. Ein Food-Hunter macht sich auf den Weg, um weltweit exotische, richtig ausgefallene Nahrungsmittel, Gewürze und Gerichte ausfindig zu machen. Es gibt wahrlich Speisen, die würden wir nur unter Protest essen, und viele Gerichte kennen wir nicht einmal. Panierte Maden, die wie kleine panierte Croissants schmecken, die heilige Zitrusfrucht, die wie eine Aprikose schmeckt, blutdrucksenkende Pilze, die wie Papier schmecken, und natürlich die leckeren Froschschenkel, wahrlich, das alles darf man sich nicht entgehen lassen. Am gesündesten ernährt man sich jedoch mit der jeweiligen regionalen Kost, denn dort wo ein Mensch lebt, passt er sich an seine Umgebung an und ernährt sich von ihr.

Was ist Black Food?

Haben Sie schon die Bekanntschaft mit schwarzem Essen gemacht? Der Trend kommt aus China und nennt sich black food. Wenn man sich vorstellt, in einen schwarzen Burger zu beissen, einen schwarz gefärbten Hot Dog zu speisen, zum Nachtisch an einem tief schwarzen Eis zu lecken, dann diniert man wie ein Mohrenkopf im Hemd.

Schwarzes Essen soll gesund sein. Es bindet Schlackenstoffe, scheidet Giftstoffe besser aus dem Körper aus, regt die Nierentätigkeit an und ist gut für unser Wohlbefinden. Die sekundären Pflanzenstoffe, die sich in schwarzen Pflanzen befinden, regen die Darmtätigkeit an, sorgen für eine bessere Verdauung und versorgen den Körper mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen. So ist auch schwarzes Obst und Gemüse gesund für uns, nur die Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn wer serviert schon gerne black food auf einem unschuldigen weissen Teller? Na, den Chinesen schmeckt der Trend.

Schwarzes Essen entsteht übrigens nicht von selbst, man muss schon nachhelfen, um den tiefschwarz eingefärbten Effekt zu erreichen. Wie färbt man das Essen? Es werden beispielsweise Baumkohle oder Tintenfischtinte zum Färben verwendet. Auch Sesam ist beliebt. Übrigens sind die Farbstoffe ungiftig, ja direkt geniessbar, und sie haben den positiven Nebeneffekt, dass sie dem Körper beim Ausscheiden von Giftstoffen behilflich sind.

Im Grunde sind es ja keine rein schwarzen Stoffe, sondern eher tiefblau oder tiefviolett, aber das menschliche Auge stuft sie als schwarz ein. Ich wusste es immer, auf die optischen Effekte kann man sich nicht verlassen.

Hot Dog und Eis in schwarz

In China sind sie bereits so beliebt, dass man sie als Grundnahrungsmittel einstuft, die schwarzen Hot Dogs und das schwarz gefärbte Eis. Das Eis ist eigentlich ein Softeis, welches mit tiefblauer Tintenfischtinte eingefärbt wurde. Es schmeckt lecker, richtig süss und verführerisch, wie ein Eis eben schmeckt. Die Hot Dogs werden mit Baumkohle eingefärbt, auch ungiftig, direkt gesund für uns. Sie schmecken wie echte Hot Dogs, einfach köstlich, denn wo Wurst drauf steht, ist in den meisten Fällen auch Wurst drin. Die Chinesen sind ja wirklich offen für alles, eine aufstrebende Weltmacht.

Schwarzes Essen kann man auch als Gag zum Fasching, auf einer Faschingsparty präsentieren, beispielsweise schwarze Pommes, die wie schmutzige Finger aus der Tüte zeigen. Da bekommt der Stinkefinger seine ganz eigene Bedeutung. Oder es gibt Black Food zu Halloween, beispielsweise schwarze Karotten, die übrigens auch in der Natur vorkommen, schwarzer Rettich, schwarze Oliven, schwarze Spaghetti.

Wo kommen schwarze Nahrungsmittel in der Natur vor?

Sesam ist beispielsweise so ein in der Natur vorkommender schwarzer Einfärber. Man verwendet die Sesamsaat für Süssspeisen. Voll im Trend liegen auch schwarze Suppen, Sojaspeisen und schwarze Getränke. Wenn man das schwarze Essen auf schwarzen Tellern serviert, fällt es gar nicht auf.

Im Kommen sind ja folgende Trends: Schwarze Spaghetti mit Tintenfischtinte gefärbt, schwarze Oliven, schwarzer Reis, der in Asien in der Natur vorkommt, in Spanien als arroz negro allerdings eingefärbt ist, schwarze Karotten, zahlreiche Pflanzen, Gemüsesorten und Früchte. Das Geheimnis der schwarzen Farbe sind die Anthocyanen, die sekundären Pflanzenstoffe. Je mehr davon in Pflanzen und Früchten erhalten sind, desto dunkler erscheinen sie uns. Anthocyane sind nierenfreundlich, schützen uns vor freien Radikalen, sind gut fürs Herz und tragen zur Gesundheit bei, wobei ich auch gehört habe, dass neue Studien davon überzeugt sind, sie würden auch Krebs heilen. Auf jeden Fall sind Anthocyane entzündungshemmend.

Für besondere Anlässe wie eine Silvesterparty, eine ausgefallene Geburtstagsfeier, eine gewöhnungsbedürftige Hochzeit, in der der schwarz-weiss Kontrast zwischen Hochzeitskleid und Hochzeitstafel besser zur Geltung kommen sollen, kann man folgendes auftischen: Schwarzes Tofu, denn das kann man zusammen mit schwarzem Reis als Fleischersatz verwenden. Schwarze Johannisbeeren auf schwarzem Softeis, damit der Nachtisch in Erinnerung bleibt, einen schwarzen Obstsalat für die besonders Gesundheitsbewussten, schwarze Bohnen, denn die geben besonders tiefe Töne ab, wenn man nachher müssen muss. Schwarze Weintrauben regen den Stoffwechsel an, und schwarze Schokolade, die sogenannte Managerschokolade mit 99% Kakaoanteil regt die Seele auf.


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Elisabeth Putz

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