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Wie gesund ist Fastfood?
Das schnell zubereitete Fast-Food mit industriell verarbeiteten Lebensmitteln, mit versteckten Fetten und den üppigen soßen ist ungesund. Wir bekommen es vorwiegend in den gängigen Fast Food Läden, obwohl viele grosse Ketten bereits nebenher auch gesunde Kost anbieten. Das Essen ist jedoch bequem, liegt gut in der Hand und schmeckt lecker. Man kann leider nie früh genug aufhören zu essen, weil uns Fett und Zucker signalisieren, dass wir nicht satt sind, und so macht Fast Food dick. Fast Food kann aber auch durchaus gesund sein, wenn man die Luxusvariante wählt. Ein Burger mit echtem Kaviar schmeckt so teuer wie er ist, nämlich über 100 Euro. Übrigens können Sie auch zur Nordsee gehen, dort gibt es gesunden, schnell zubereiteten Fisch. Entweder Sie fahren mit dem Boot und einer Angel an der Nordsee entlang und fangen schnell einen Fisch, oder Sie stellen sich an den nächsten Nordsee Imbiss und bestellen einen schnellen Fisch. Wenn ich mir jetzt die Variante vorstelle, dass Sie mit Ihrer Angel am Nordsee Imbissstand anlegen und sich einen schnellen Fisch direkt aus der Vitrine angeln, dann brauchen Sie unbedingt eine Serviette, denn die Soße bleibt sonst an Ihnen kleben. Ach ja, wussten Sie bereits, dass ich noch nie eine Psychiatrie von innen gesehen habe? So viel Glück muss man mit meinen kreativen Gedanken erst einmal haben, gell. Essen Sie auch gerne Fastfood? Wenn ich an einem Burgerking, einem Pizza Hut oder an einem McDonald`s vorbeifahre, muss ich glatt Nase und Augen zuhalten, damit ich nicht in die Versuchung komme, etwas dort zu essen, denn für mich ist das Fastfood bereits aus weiter Ferne so lecker, dass ich kaum Nein sagen kann. Jetzt sehe ich ohnehin nur so viel wie ein Maulwurf, aber die Fastfood Restaurants stechen mir ins Auge wie ein funkelndes, goldenes Schwert mit Diamanten besetzt. Nun, irgendetwas muss der Mensch doch essen, denn sonst wird er selten satt. Macht das Fastfood eigentlich wirklich satt, oder regt es bloss den Appetit an und liegt faul im Magen, ohne uns Nährstoffe zuzuführen? Immerhin, zwischen den leckeren Sossen in einem Burger habe ich auch schon eine Tomate und ein wenig Salat entdeckt. Gemüse ist also oberflächlich gesehen vorhanden. Neulich bin ich sogar einer dicken Kartoffel unter meinen Pommes Frites begegnet, als ich wieder einmal so einen unwiderstehlichen Burger bestellte. Was ist dran und drin, wenn man sich für Fastfood entscheidet? Ich sage Ihnen, ich habe die Burger, Dips, Beilagen und Sossen studiert, als ich eine Zeit lang ein wahrer Fan des Fastfoods war. Drin ist nicht viel, denn sonst kann es nicht sein, dass man nach dem Essen hungriger als vorher ist. Jedoch das, was drin ist, schmeckt so lecker, dass wahrlich etwas dran ist am Fastfood Kult. Gesundes Fast-Food aus den USAGerade in den USA, wo die Leute übergewichtig sind, hat man sich gesundes Fast-Food einfallen lassen. Der Asia-Dog, ein Hot-Dog aus Biowürstchen, veganer Wurst oder Wurst mit magerem Hühnerfleisch, gefüllt mit Gemüse, asiatischen Kräutern und einer Biososse, ist eine leckere Erfindung. Brinner ist Frühstück zum Abendessen, ein Brunch, kombiniert mit dem Dinner. Man speist Vollkorn-Burger, Gemüse, Biosossen, oder Vollkorntoast mit Fleisch und Fisch kombiniert, einem Ei drin, viel Gemüse und Salat. Alle Burger, Sandwiches und Zutaten sind entweder vegan, oder stammen aus biologischer Landwirtschaft. Bei diesen Aussichten überdenke ich mein Slow-Food und spare Zeit, wenn ich den nächsten Ei-Burger esse. Ist Gemüse im Fastfood drin?Nun, wie bereits erwähnt, tummeln sich gerne einmal Tomaten, ein wenig Salat, ein paar Zwiebelringe und eine gekochte Gurke in den Burgern. Ob das Gemüse aber ausreicht, um seinen Tagesbedarf an Vitaminen zu decken, bezweifle ich, denn die gekochten Gurken lechzen nur so vor Sehnsucht nach frischen Vitaminen, genau das fehlt ihnen nämlich, das Vitamin im Frischzustand. Ich kann es mir nicht erklären, warum ich bloss keine grossen Aussichten auf gesundes Gemüse in den Burgern entdecken kann, aber vielleicht liegt es an der Zubereitung der Burger. Wie überleben Vitamine im Gemüse, wenn es in der Mikrowelle erhitzt wird? Gut, das kann ich mir noch erklären, denn die überleben tatsächlich. Gemüse wird in der Mikrowelle sogar besser als im Gartopf. Aber wie können die sensiblen Vitamine zwischen den leckeren Sossen und dem Fleisch in den Burgern überleben? Hier ist nämlich die Falle eingebaut. Der versteckte Zucker, die Aromen und die künstlichen Sossen sind es, die das Gemüse vom Nährwert aus gesehen, förmlich unterdrücken, sodass unser Körper mit dem reinen Fastfood alleine nicht gut haushalten kann. Deshalb bekommen wir nach dem Essen von Fastfood laufend das gemeine Hungergefühl und bestellen einen zweiten Burger. Das kann nur dick machen. Das grosse Fastfood ExperimentAls ich verrückt nach dem schnellen Essen war, frass ich mich förmlich durch die Burger, Pommes und kleinen Häppchen durch. Meine Lieblinge waren die Chicken McNuggets, bis ich bei Burger King den Gemüseburger entdeckte, denn dort sind die Burger etwas grösser und die Pommes ein wenig heller. Ob ich dadurch auch heller im Kopf geworden bin, weiss ich bis heute nicht. Auf jeden Fall sank meine Leistung ab. Der Tag wurde für meine subjektiven Begriffe immer länger, denn so wie das Fastfood schwer in meinem Magen lag, so empfand ich auch den ganzen Tag. Anfangs bemerkte ich dieses schleichende Phänomen gar nicht, denn ich war immer noch mit meinen verwirrten Geschmacksnerven beschäftigt, die sich ans schnelle Essen gewöhnt hatten. Nach und nach erkannte ich, dass meine Arbeitsleistung vor Scham in den Keller flüchtete. Ich war ständig müde, ja sogar ein wenig gereizt und irgendwie fast schon depressiv. Das passiert mir mit Schokolade nie, aber die Süssigkeiten haben ohnehin Glückshormone im Hinterkopf, die sich beim Verzehr im Körper und im Gehirn ausbreiten wie Löwenzahn auf einer Sommerwiese. Als ich wieder bei einem Fastfood Restaurant vorbei schaute, um zu frühstücken, bemerkte ich, dass ich zwar die ganze Nacht durchgeschlafen hatte, aber bereits am Morgen müde war. Stellen Sie sich vor, ich ging zum Arzt. Meine Blutfettwerte waren hoch, mein Blutbild sah katastrophal aus und meine Haut war wie ein Sesambrötchen, voller Hautunreinheiten. Ich verabschiedete mich schweren Herzens vom täglichen Fastfood Genuss und probierte es einmal mit gesundem Essen, welches ich selbst zubereitete. Ab diesem Zeitpunkt begann mein spartanisches Leben in Sachen Ernährung. Heute sündige ich auch noch hin und wieder, aber ich mache es nicht zur Gewohnheit. Das Experiment mit Fastfood in den MedienAls ich wieder einmal meine heiss geliebte Nachrichtensendung auf RTL sah, entdeckte ich im Mittagsmagazin einen Bericht, der genau das Fastfood Experiment beschrieb, das ich einst gemacht hatte. Ein paar Probanden assen für einen gewissen Zeitraum nur noch ungesunde Kost. Vorher wurden sie vom Arzt durchgecheckt und waren in Ordnung. Nach jeder Woche des fortlaufenden Experimentes konnte man den Gesundheitszustand der Probanden beobachten. Sie wurden müde, lustlos, depressiv, aggressiv und hatten zunehmend keine Freude mehr am Essen. Oh, die Antipathie, die sich gegen das Essen entwickelte, konnte ich bei mir damals nicht feststellen, denn mir schmeckte es immer. Zwei Probanden gaben bereits in der Hälfte des Experimentes den Geist auf und verabschiedeten sich vom Fastfood. Also, an Durchhaltevermögen scheiterte es bei mir nicht, denn ich würde mich heute noch so ernähren, wenn mein Körper nicht solche Probleme damit hätte. Liebe Besucher, es stimmt also wirklich. Nachweisbar gelangt der Körper in einen leistungsabfallenden, ungesunden und schlechten Zustand, wenn man sich zu oft und zu ausführlich von Fastfood ernährt. Macht Fastfood dick und krank?Wenn es nicht so gut riechen und schmecken würde, dann könnte man sich das schnelle Essen ersparen, denn Gutes tut man sich auf Dauer damit nichts. Das reichhaltige Friteusenfett, die zuckerhaltigen Sossen und das Fleisch umschmeicheln den Körper wie eine sanfte Katze, die etwas zu futtern haben möchte. Natürlich werden wir von solch einem Essen dick und aufgeblasen wie ein Heissluftballon. Wenn ich bedenke, dass ich einst in einem Heissluftballon heiraten wollte, hätte ich mich in meinen Fastfood Zeiten in mir selbst heiraten können. Bis jetzt lebe ich in einer wilden Ehe mit mir und meiner schwer zu bekämpfenden Genuss Sucht. Wenn Sie hin und wieder versehentlich in einen Schnellimbiss gehen, im Stehen eine leckere Pizza verschlingen oder gar am Drive In Schalter blitzschnell einen Burger im Auto mitnehmen, schadet Ihnen das nicht. Nur wenn das Fastfood zu Ihrer Hauptnahrungsquelle wird, werden Sie nicht nur dick, sondern auch leistungsschwach und krank. Die meisten Krankheiten entstehen aus einer ungesunden Ernährung und zu wenig Bewegung. Man schläft eben gerne, wenn der Burger schwach und faul wie ein Sack im Magen liegt. So machen Sie Ihr Fastfood selberFastfood lädt doch auch zum Selbermachen ein. Im Schnellrestaurant wissen wir nicht, wie lange die Tomaten bereits im abgepflückten Zustand reiften, bevor sie gebraucht wurden. Wir wissen auch nicht, wie lange das Fleisch bereits im toten Zustand auf seine Weiterverarbeitung gewartet hat, denn die Sossen überdecken den natürlichen Fleischgeruch. Kaufen Sie sich beim Metzger Hackfleisch und machen Hackbällchen, sogenannte Hacklaibchen daraus. Schneiden Sie frische Tomaten, Gurkenscheiben und Zwiebelringe, halbieren Sie ein Vollkornbrötchen, befüllen Sie es und geben als Haftmittel ein leckeres Salatdressing in den Burger. Schon haben Sie eine wahrlich gesunde Variante an Fastfood zubereitet. Natürlich hat dieser Burger einen vollkommen anderen Geschmack als im Schnellrestaurant, denn alles, was nicht drin ist, schmeckt so gesund an der selbstgemachten Variante. Sie können auch eine Pizza selber belegen, denn den Pizzaboden würde ich jetzt nicht zu einer schnellen Zubereitung zählen. Pizza schmeckt lecker mit Spinat und Lachs, mit frischem italienischem Schinken, mit Tomaten und Mozarella, mit frisch geschnittenem Speck, mit einer selbst gemachten Tomatensauce. Natürlich können Sie sich im Supermarkt auch vorgefertigte Burger im Rohzustand kaufen, auch Pizzaböden, aber damit wären wir ja fast wieder beim Schnellrestaurant. Ich kaufe mir meistens eine Pizza Margherita und belege sie selbst mit allem, was mich glücklich macht, sogar mit frischen Ananas Scheiben. Wenn die Zubereitung zu lange dauert, feiern und zelebrieren wir einfach einen neu erschienenen Kult, der sich genauso in unserer Gesellschaft etabliert hat, den Slowfood Kult. Luxus-Fastfood - teuer aber schnell essenIst das schnelle Essen zwischendurch eigentlich billig? Neulich war ich bei Pizza Hut und musste feststellen, dass der Preisunterschied zu einem normalen Restaurant mit gesünderen Menüs nicht hoch ausfällt. Und wenn ich beim Burger King oder McDonald`s meine sündig lecker schmeckenden Menüs bestelle, bezahle ich auch mehr Geld als früher. Billig ist das Essen im Schnellrestaurant nicht, aber es geht noch um eine ganze Ecke teurer, wenn man sich das Luxus Fastfood ansieht. In den USA existiert ein Luxusrestaurant, in dem kann man sich eine Pizza mit Hummerstücken und Kaviar bestellen. Wenn man zufällig 1000 Euro zu viel in der Brieftasche schlummern hat, könnte man sich die Hummerpizza gönnen. In einem anderen Luxus Fastfood Restaurant in den USA bekommen Sie bei Bedarf einen Burger, gefüllt mit Trüffel und edlem französischem Filetfleisch. Die Zwiebelringe, Tomaten und Gurkenscheiben werden sicherlich frisch zubereitet, von feinster Qualität geerntet und vorher mit einem Voodoo Erfolgszauber versehen. Den Luxus Burger können Sie bereits ab 100 Euro bestellen, den Voodoozauber müssen Sie wahrscheinlich selbst aussprechen. Übrigens essen Sie nicht mit Plastikbesteck und aus Pappgeschirr, sondern Sie dinieren auf edlen Porzellantellern mit goldenem Besteck. Wenn ich mir überlege, wie oft ich zu Zara einkaufen gehen könnte, während ich so eine 1000 Euro Pizza verspeise, wird es mir ganz schlecht zu Mute und meine Beine kribbeln, weil sie zu Zara laufen wollen. Wie lange liegt so eine Luxuspizza im Magen? Wie lange hält ein farbenfrohes Kostüm von Zara? Wenn ich die beiden Fragen zusammen ins Duell schicke, gewinnt das Kostüm, denn ich brauche ohnehin wieder ein neues für meinen nächsten schwierigen Termin. Wie gesund ist ein Burger?
Bitte, so ein leckerer Burger ist verführerischer als so manche Frau, würden jetzt bös zugeschliffene, direkt ungehobelte Zungen behaupten, während sie in einen gemütlichen Burger hineinbeissen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, mich mit der Philosophie der satt fressenden Burger zu beschäftigen. Im Grunde sind es zwei Brötchenhälften, in der Mitte ein gerader Wellenschnitt eines Brotmessers, beide Hälften aufeinander gepappt, gefüllt mit leckeren Fettmachern, Fleisch, Fisch, Käse, Wurst und Sossen, aber genau diese Kombination macht mich süchtig. Neulich begann ich wieder einmal mit einer meiner unzähligen, quasi unsinnigen Diäten. Ich wollte auf jedes tierische Genussmittel verzichten, war aber gleichzeitig scharf auf Fleisch wie ein wilder Tieger, der im Gehege nach Frischfleisch lechzte. Ich tauschte die zwei Burgerhälften gegen gesundes, hochdosiertes Vollkornbrot aus. Etwas dunkler, aber immerhin waren es zwei Brötchenhälften. Ich tauschte die Fleischstücke gegen Tofu aus, denn von irgend etwas musste sogar ich satt werden. Ich gab Salat, Tomaten, Gurkenscheiben und ein Dill-Dressing über meine gesunde Kreation des Burgers drüber und kostete. Na, für eine Diät schmeckte diese vegane Variante wahrlich lecker. Und wenn ich nicht Tags darauf an einem MC. Donalds vorbeigekommen wäre, würde ich heute noch an meinem gesunden Diätfutter nagen. Burger sind im Grunde nichts Besonderes, bestehend aus den zwei Brötchenhälften, dem Inhalt und dem guten Geruch, und trotzdem können wir damit nicht aufhören, wenn wir sie einmal in den Händen halten, zwei bis drei Burger gleichzeitig. Sie zerfallen in den Händen, die Sossen rinnen uns über die sinnlich geschleckten Finger, und wenn wir nicht aufpassen, rinnen uns die Sossen direkt ins Dekollete hinein, aber trotzdem lieben wir dieses sinnliche, mit den Händen futternde Fastfood. Ich habe noch nie einen Burger mit Messer und Gabel gegessen, denn da käme ich mir vor, als ob ich etwas am OP Tisch siziere. Ich habe mich allerdings schon einmal derart mit einem Burger bekleckert, dass ich anschliessend duschen musste. In der Zwischenzeit habe ich mich übrigens mit Burgern so intensiv beschäftigt, dass ich einige Varianten kennenlernte, die man durchaus ausprobieren könnte. Der Regenwurm-Burger - Das neue FastfoodKennen Sie schon den Regenwurm-Burger? Ja, mir ist bei diesem Wort auch schwindlig und schlecht zugleich geworden, sodass ich nicht wusste, ob ich mich drehe oder sich mein Magen windet. Den Regenbogen-Burger gibt es wirklich, das ist kein makaberes Häppchen von mir, sondern eine wahre Delikatesse am Fastfood Markt. Gut, ich denke, die grossen Fastfoodketten haben ihn aus Bestellmangel noch nicht im Angebot, aber er existiert bereits. Die Regenwürmer werden blitzschnell in kochend heisses Wasser getaucht, sodass sie keinen quälenden, langatmigen Tod erleiden müssen. Wenn ich mir das blümchenumworbene, kleine Leben eines Regenwurms vorstelle, kommen mir die Kullertränen, wenn ich ihn essen müsste. Jetzt geht bestimmt ein Aufschrei durch die Welt der Veganer, aber ich muss zur Verteidigung des Regenwurm-Burgers sagen, auch Blumen und Pflanzen haben Gefühle und möchten nicht gegessen werden. Der Regenwurm-Burger besteht wie alle Burger aus zwei Brötchenhälften, gefüllt mit Salat, Gemüse, leckeren Sossen, nur das Fleisch ist in Form von Regenwürmern enthalten. Regenwürmer enthalten viel Eiweiss, wertvolle Vitamine, jede Menge an Eisen, und sie sind gesund. Manche Leute behaupten, so ein Regenwurm schmeckt lecker, wenn man ihn erst einmal zwischen zwei Burgerhälften presst und ihn nicht mehr als Wurm, sondern als Fleisch sieht. Guten Appetit. Abnehmen mit der Fastfood-Diät
Studien haben gezeigt, wenn man Fett und Kohlenhydrate voneinander trennt, mittags die Kohlenhydrate, morgens kein Fett und abends dafür fettreich ißt, nimmt man nachts ab. Langfristig kann so eine Diät krank machen, da der Blutzuckerspiegel ansteigt, die Blutfettwerte in die Höhe schnellen, und das Blutbild immer instabiler wird. Mineralstoffmangel ist das Ergebnis, welches man erntet. Natürlich magert man damit nicht gänzlich ab, und auch die gute Figur erreicht man damit nicht, aber wenn man die fetten Sossen und das rote, fetthaltige Burgerfleisch weglässt, nimmt man durchaus ein wenig ab. Sport ist bei dieser Diät Pflicht, damit Zucker, Kohlenhydrate und Fett in Muskelmasse umgewandelt werden, sonst hat die Fastfood-Diät kaum einen Sinn. Ausserdem kann man mit Sport und Bewegung seinen Körper trotz dem ungesunden Essen fit halten und eventuell vor Krankheiten wie Diabetes schützen. Für wen ist diese Diät geeignet? Sie ist für alle Fastfood-Fans da, denn sie müssen sich erst langsam an einen gehobenen, gesunden Lebensstil gewöhnen. Wenn man immer dicker wird, vergisst man die Esskultur, die Tischmanieren, stopft wahllos alles in sich hinein, ist es gewohnt, am Drive-In-Schalter vorbeizufahren und sein Fastfood im Auto zu schlemmen, und man weiss nachher nicht mehr, wieviel Schrott man gegessen hat, Hauptsache der Magen ist voll und das Hungergefühl verschwindet. Wer stirbt förmlich seelisch an der Fastfood-Diät? Es sind jene Leute, die das schnelle Essen meiden und ihre Speisen celebrieren. Wer gerne kocht, für den ist Fastfood tabu, denn er kann es nicht ausgiebig geniessen. Es gibt dicke Leute, die kochen gerne üppig, vielleicht Hausmannskost, den obligatorischen Schweinebraten, die Grammerlknödel dazu, und zum Nachtisch sollte es möglichst ein Kaiserschmarrn sein. Die Österreicher sind Meister darin, wenn es um dickmachende Hausmannskost geht, und sie essen gerne Sachertorte, eine Torte, die sich sofort auf die Hüften legt. Für die üppigen und dicken Hobbyköche ist das gesunde Slowfood eine gute Diät-Alternative. Sie können ausgiebig kochen, essen jedoch nur noch vegetarsiche oder vegane Kost, mit viel Gemüse, Kräutern, Gewürzen und Salaten. So nimmt man gesund ab und darf schlemmen. Fertiggerichte sind wirklich schnelles FastfoodFertiggerichte sind verpackte, weiterverarbeitete Speisen, welche man fix und fertig kaufen kann. Beispielsweise zählt das gesamte Convenience Food dazu. Man braucht die Fertiggerichte nur auszupacken, in der Mikrowelle, im Backofen oder schnell im Topf oder in der Pfanne zu erhitzen, und voila, schon ist das Essen fertig, häppchengerecht zubereitet. Ganze Mahlzeiten sind heute bereits als Fertigspeisen erhältlich, inklusive Teller und Plastikbesteck, wobei man das Plastik aus Umweltschutzgründen durch alternative Materialien ersetzt. Fertiggerichte haben einen schlechten Ruf, den sie teilweise auch zurecht verdienen. Sie kosten viel Geld, besonders das bequeme Convenience Food, und sie sind ungesund. Man erspart sich damit jedoch Zeit, besonders wenn man das Essen in der Mikrowelle zubereitet. Es geht aber nicht nur ums Geld, es geht eher um die ungesunden Koch- und Essgewohnheiten, denn in Fertiggerichten, Fertigprodukten für die Mikrowelle stecken versteckte Fette, chemische Zusatzstoffe und Aromen drin, jede Menge versteckter Zucker, und das kann den Körper auf Dauer richtig krank machen. In Frankreich gibt es übrigens Supermärkte, in denen man nur Tiefkühlkost bekommt. Wenn man abends nach Hause kommt, ist man unheimlich hungrig und möchte nur eins, essen. Wie ferngesteuert geht man auf den Kühlschrank zu und schaut im Tiefkühlfach nach, was es heute etwa zu essen geben könnte. Die vielen Fertigprodukte und Fertiggerichte lachen aus dem Tiefkühlfach heraus und laden zum sofortigen Auftauen ein. Aber ist das denn auch gesund? Eines steht fest, Fertigprodukte sind viel teurer als die Rohprodukte, die man erst zu einer Mahlzeit verarbeiten muss. Praktisch sind sie schon, die Fertigprodukte, denn die Zubereitung findet im Backofen oder in der Mikrowelle statt. Nun ist aber die Strahlung in der Mikrowelle ungesund für unseren Körper. Ausserdem befinden sich in Fertigprodukten so viele Geschmacksverstärker und künstliche Aromastoffe, dass die Hälfte davon auch noch zu viel für unsere Gesundheit wäre. Wenn diese Aromastoffe ud Geschmacksverstärker nicht wären, würde das Fertigprodukt nach gar nichts schmecken, deshalb ist es froh über jeden künstlichen Geschmackszusatz. Fertigprodukte enthalten Unmengen an Süssstoff und Zucker, sowie Zuckerzusatz. Schon der fertige Gemüseaufstrich für das Frühstücksbrot gaukelt uns nur Gesundheit vor. In Wirklichkeit ist darin eine Menge Zucker versteckt. Der Zucker wird in unserem Körper in Fett umgewandelt, deshalb werden wir durch Fertigprodukte fett. Unsere gesamten Körperfunktionen lassen nach, die Leberwerte und unser Wohlbefinden verschlechtern sich, wenn wir uns ausschliesslich oder überwiegend von Fertigprodukten ernähren. Man glaubt, man isst etwas Gesundes, wenn man einen Lachs in Blätterteig und Sahnesosse kauft und ihn in den Backofen legt. In Wirklichkeit isst man Fett und Zucker. Schauen Sie sich einmal die Inhaltsstoffe auf der Verpackung eines Fertigproduktes an. Möchten Sie Ihrem Magen das auf Dauer zumuten? Vielleicht lieben Sie ja Ihren Magen nicht und möchten ihm täglich eins reindrücken? Wer gesund leben möchte, beginnt ab heute Gemüse und Obst zu schnippeln, die Nudeln selbst zu kochen und die Sosse dazu selbst zu mischen, mit frischen Tomaten und Zwiebel geht das wunderbar. Die ältesten Fertiggerichte der WeltDas älteste Fertiggericht der Welt ist Erbswurst. Es sieht aus wie eine Wurst, enthält Erbsen, Speck, Salz und Gewürze, und es ist eine Art Suppe. Sie macht satt, schmeckt aber gewöhnungsbedürftig. Auch andere Fertiggerichte haben den Weg in unsere bequeme Gesellschaft der Konservierungsfreudigen gefunden. Seit 1958 gibt es die Dosennudel, beispielsweise die Ravioli aus der Dose. Sie schmecken noch gewöhnungsbedürftiger, aber auch sie sättigen uns. Chicken Wings aus Paniermehl, Aromen und Hühnchen oder Pute sind ebenfalls ein Sättigungsfaktor ohne grösseren Mehrwert. Und die Nudelsuppe aus der Dose, bestehend aus Nudel und Brühe hält den Magen lange in Takt. Die Leute aßen die Fertiggerichte während der Wirtschaftskrise in der frühen Nachkriegszeit und erfreuten sich an den elitären Gaumenfreuden. Lasagne aus Nudeln und Bolognese gehört ebenfalls zu den ältesten Fertiggerichten. Früher wurden die Tomaten ausgespart, weil es keine gab. Heute werden sie massenweise verwendet, weil sie billiger als Fleisch sind. Am beliebtesten ist heute die Tiefkühlpizza, weil sie so vielseitig ist, dass sie uns allen gut schmeckt. Fertiggerichte enthalten viel Fett und Zucker, Kohlenhydrate und ein paar Mineralstoffe. Ballaststoffe und Vitamine findet man jedoch kaum drin, das war früher schon so und hat sich bis heute kaum geändert, ausser, dass man heute Vitamine hinzugibt, um ein Fertiggericht gesünder zu machen. Fertiggerichte werden etwas gesundheitsbewussterDen Fertiggerichten eilt ein schlechter Ruf voraus, da sie nicht so gesund sind, und auch oftmals nicht so frisch und lecker schmecken. Trotzdem bemühen sich die Food-Stylisten um mehr Gesundheit in den Fertigprodukten. Die Konservierungsmittel sind grösstenteils verschwunden oder minimiert worden, da die modernen Haltbarkeitsverfahren ausgereift und durchaus bezahlbar sind. Durch Tieffrieren und Erhitzen lassen sich die Produkte haltbar machen. Künstliche Aromen werden zunehmend durch natürliche oder naturidentische Aromen ersetzt. In Konservendosen findet man zwar lediglich noch Mineralstoffe und keine Vitamine mehr vor, da die Konserve elendslange haltbar ist, aber das Tiefgefrorene beinhaltet durchaus noch Vitamine, da es sofort nach der Ernte schockgefroren wird. Gute Zeiten kommen daher auf die Schnellkocher und Fast-Food Liebhaber zu. Wie gesund ist Fastfood im Restaurant?
Die meisten Leute besuchen ein Fastfood-Restaurant, weil sie ungesund und schnell schlemmen wollen. Sie fahren zum Drive-In Schalter, konsumieren ihr Essen schnell im Auto, fahren wieder weiter, und sie verzichten auf jegliche Tischkultur. Die Läden sind besonders in den USA gestopft voll. Bei uns sieht es etwas differenziert aus, denn wir legen sehrwohl Wert auf ein Minimum an Tischkultur, und so setzen wir uns bei MC-Donalds durchaus an den Tisch und verwenden Servietten für den Burger. Zwei Kontinente, zwei verschiedene Kulturen, aber nur ein Magen, der alles verdauen muss. Während in den USA die Fastfoodketten wie Pilze weiterhin aus dem Boden schiessen, müssen bei uns viele Fastfoodläden nach kurzer Zeit wieder schliessen, wenn ihr Konzept nicht gesund und auch für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Wir lieben eher das gesunde Fastfood, während die Amerikaner nach wie vor am schnellen Essen hängen, welches nicht unbedingt gesund sein muss. Der Nachtisch im Fastfood RestaurantBitte, was gibt es als Nachtisch? Ich esse am liebsten das cremige Eis bei McDonald`s, aber auch die Apfeltaschen sind es wert, gegessen zu werden. Früher konnte man ja den Eisbecher mitessen. Das war praktisch, denn ich konnte das Eis am Heimweg vernaschen, ohne dass ich einen Mülleimer aufsuchen musste. Die Welt wird auch immer plastikbesessener, von Tag zu Tag plastischer. Im Luxus Restaurant bekommen Sie natürlich die Edelvariante eines Eisbechers, wobei Sie das edle Kristallglas auch nicht essen können. Sie könnten beispielsweise ein Eis, verziert mit essbarem Gold verspeisen, edelstes Vanilleeis aus einer seltenen Vanilleschote gepresst. Die süsse Blumenverzierung auf dem Eis ist aus reinstem Zucker, mit Gold überzogen. Das Gold essen Sie einfach mit, denn das liegt für einen Preis von 500 Euro wirklich elegant im Magen. So ein Eis möchte man kaum verdauen, so teuer liegt es im Bauch. Salat im Fastfood RestaurantDie Fastfood Ketten haben ein Umdenken gestartet. Seit längerem gibt es auch gesunde Salate. Ich habe sie alle getestet, aber so verführerisch wie das Rührei zum Frühstück sind sie nicht. Ich sehe die Salate als Alternative zum Burger, wenn man das Schnellrestaurant mit seinem flexiblen Charme und dem unwiderstehlichen Flair geniessen möchte, für einen Burger jedoch zu dick geworden ist. Trotzdem bevorzuge ich die leckeren Burger. Wenn ich mich für Salat entscheide, bin ich gerade wieder einmal auf einer meiner zahlreichen Diäten, die nichts bringen, aber gut für die Beruhigung des schlechten Gewissens sind. Was geschieht mit dem Clown von Mc. Donalds?Die Menschen erfreuen sich seit vielen Jahren am Fastfood. Es ist praktisch, schnell zubereitet, und es schmeckt immer so lecker, dass man nie genug davon bekommen kann. Der nette Clown steht für Mc Donalds, wie das Strassenschild für jede richtige Einbahnstrasse, mitten im Weg. Jetzt hat ein allgemeines Umdenken in den Köpfen der Menschen stattgefunden. Haben Sie es bereits bemerkt? Die Menschen ernähren sich zunehmend gesünder, biologischer und fettärmer. Soll jetzt womöglich der rote Clown von Mc Donalds etwa grün werden? Der ärgert sich womöglich grün, wenn er seine Farbe wechseln muss. Wir können ihn ja nicht einfach in Rente schicken, obwohl jetzt viele Leute wegen Pleiten, Pech und Pannen in Frührente geschickt werden. Wenn der Clown arbeitslos wird, muss er sich womöglich bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben. Haben Sie schon darüber nachgedacht, Ihre Fastfood Gewohnheiten zu ändern? Wie oft essen Sie einen Fastfood Salat? So am Rande bemerkt schmeckt der Burger mit der richtigen Sosse und dem passenden Inhalt echt lecker, aber der schnelle Salat ist gesünder. Trinken Sie etwa schon Fastfood Tee mit Kräutern oder Früchten? Vielleicht darf der Clown doch noch eine Weile arbeiten, denn die satte Cola ist immer noch ein Fastfood Hit auf der prickelnden Zunge. Und wenn ich dies hier geschrieben habe, ist der Clown längst Vergangenheit, oder?
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