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Wie gesund ist Superfood?

Superfoods liegen im aktuellen Trend. Sie sind in manchen Fällen etwas teurer, aber dafür versprechen sie den maximalen Nutzen in der täglichen Ernährung. Wir konsumieren sie schon deshalb gerne, weil sie uns Jugend, straffe Haut, einen rundum Beauty-Effekt und eine tolle Gesundheit versprechen. Diese sogenannten Superfoods sind jedoch oft nicht von heimischer Natur, wachsen am anderen Ende der Welt, werden auf langen Transportwegen zu uns gebracht und sind manchmal nur als Pulver, Tabletten oder weiterverarbeitete Lebensmittel erhältlich. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir bei uns wertvolle heimische Superfoods besitzen, die nicht teuer sind, und wenn man sie als wildwachsende Pflanzen sammelt, sind sie sogar kostenlos.

Superfoods, functional food, das sind Lebensmittel, die mit Nährstoffen und Vitaminen angereichert wurden, oder die selbst von Natur aus so nährstoffreich sind, dass sie als unheimlich gesund eingestuft werden. Die Goji-Beere ist beispielsweise so ein Superfood, obwohl unsere heimische Himbeere auch gesund und nährstoffreich ist.

Allergiker haben oftmals grosse Probleme mit manchen Superfoods, da sie bestehende Allergien noch verstärken können. Wer ohnehin schon Probleme mit Kartoffeln und Tomaten hat, der kann durch die Goji-Beere seine Leiden noch verschlimmern. Und deshalb sollte der Allergiker vorsichtig mit functional food sein, denn es ist nur so gesund wie man es verträgt. Die Natur kann reinste heilende Medizin sein, es befinden sich aber auch die stärksten Gifte in der selben Natur, und jeder Mensch reagiert unterschiedlich.

Ich persönlich bin zwar kein direkter Allergiker, habe jedoch trotzdem Bedenken, wenn ich sehe, wie die Superfoods aus dem fernen Ausland zu uns kommen und unsere heimischen Produkte zunehmend nicht mehr wahrgenommen werden. Für mich passen lange Transportwege, fermentierte, haltbar gemachte Produkte, weiterverarbeitete Produkte und Umwelt nicht ganz zusammen. Wie können lange Transportwege unsere Umwelt gesund erhalten? Wie können uns haltbar gemachte Lebensmittel gesünder machen als heimische frische Lebensmittel? Und da ich diese Dinge nicht miteinander in Einklang bringen kann, ernähre ich mich vorwiegend regional, saisonal und hoffe, damit bleibe ich auch gesund.

Was ist angereichertes Superfood?

Unter diesem Begriff wird eine spezielle Form der Ernährung angeboten, die extra mit wichtigen Nährstoffen angereichert wird. Diese Nahrung bekommt man im Komplettsortiment angeboten, damit man sich um nichts mehr zu kümmern braucht, da alles enthalten ist, was unsere Schönheit, den Anti-Aging Faktor und die Gesundheit unterstützt. Beispielsweise wird die Wurst mit Omega 3 Fettsäuren angereichert, damit wir keinen fetten Fisch mehr essen müssen. Müsliriegel speziell für Veganer werden mit Vitamin B12, wichtigen Fettsäuren und Nährstoffen angereichert, damit wir kein Fleisch mehr essen müssen.

Ich denke, wer sich immer weiter von der natürlichen Nahrung entfernt, wird immer chemischer und muss eines Tages die Konsequenzen dieser Chemie ertragen. Wir definieren uns nur noch zunehmend durch einzelne Nährstoffe, übersehen dabei, dass die Natur in unseren Lebensmitteln eine komplexe, hochwertige, vielfältige Nährstoff-Flut bereitstellt, die uns durchaus gut ernährt. Das neue Superfood möchte uns jedoch zeigen, dass die normale Nahrung nicht mehr ausreicht, um schön zu sein.

Einer meiner Bekannten, ein Vollzeit-Veganer, meinte einst, unsere Nahrung kann man nicht mehr essen, sie liefert zu wenige Nährstoffe, man muss Nahrungsergänzung einnehmen, sonst wird man krank. Ich erschrak direkt, denn dann müsste ich längst gestorben sein. Ich denke, es kommt darauf an, wo man seine Lebensmittel einkauft, und man sollte nicht ganze Nahrungsgruppen aus seinem Leben verbannen, dann erspart man sich die extrahierten Nahrungsergänzungsmittel.

Ist Superfood die Ernährung der Zukunft?

Die Nahrung der Zukunft ist eine Art Superfood, welche von der Lebensmittelindustrie produziert, und von der Pharmaindustrie entwickelt wird. Die beiden Sektoren arbeiten zukünftig noch enger zusammen. So werden Nährstoffe entwickelt, welche unsere Zivilisationskrankheiten lindern. Es gibt dann Süssigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nicht mehr ansteigen lassen. Diabetes, Schlaganfall, Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleber, viele Krebsarten können damit gelindert oder gar bekämpft werden. Beispielsweise ist Soja gut in den Wechseljahren, und so können speziell mit Soja angereicherte Lebensmittel der Frau helfen, wenn sie Wechseljahresbeschwerden hat. Das Superfood besteht jedoch nicht nur aus synthetischen Nährstoffen, sondern auch aus Pflanzenextrakten. So können wir gesunde Schokolade mit Flavonoiden essen, Lebensmittel mit Antioxidantien, Polyphenolen, und angereicherte Nahrung, die den Cholesterinspiegel senkt, die Plaque-Bildung in den Blutkörperchen hemmt, für die Knochengesundheit sorgt und unser inneres Gleichgewicht wiederherstellt. Vor allem Heilkräuter können hier die Basis bilden.

Gesund und schön mit Superfood

Superfood für Schönheit, Anti-Aging, Gesundheit und unser Wohlbefinden. Was ist dran an dieser These? Neulich sah ich mir einen Bericht über Superfood und dessen Wirkung auf unseren Körper an. Wie wirkt sich diese neue Form der Ernährung auf unsere Schönheit, auf das Anti-Aging Prinzip, auf unsere Gesundheit und das Wohlbefinden aus? Können wir mit einigen gezielten Nahrungsmitteln wirklich schöner und jünger werden? Wir müssen natürliche Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt von angereicherten Nahrungsmitteln unterscheiden. Erstere sind gesund, machen uns fit, und zweitere sind mit Vorsicht zu geniessen, da es zu unterschiedlichsten Forschungsergebnissen an Menschen kam.

Als ich den Bericht gesehen habe, schaute ich gleich einmal in der Küche nach, welche Nahrungsmittel ich zur Verfügung habe. Mir fiel auf, dass mir noch einiges fehlt. Vielleicht bin ich deshalb ständig am Altern und sehe morgens aus wie ein zerknülltes Pergamentpapier. Ich bin allerdings der Meinung, je natürlicher sich der Mensch ernährt, desto gesünder bleibt er.

Superfood soll ja laut Medizinforschung einiges in unserem Körper bewirken, quasi diese wohlverdiente eierlegende Wollmilchsau sein. Ich bin jetzt schon so vielen eierlegenden Wollmilchsäuen begegnet, dass ich mittlerweile vorsichtig geworden bin und sie zuerst prüfe, bevor ich alles sinnfrei anwende und daran glaube.

Superfood soll ja gegen freie Radikale im Körper wirken, es soll angereichert sein mit allen möglichen gesunden Stoffen wie beispielsweise Antioxydantien, Mineralstoffen, wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, und es soll vermutlich Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Bluthochdruck bekämpfen. Wahrlich, eine super Gelegenheit, um seinen Speiseplan zu ändern, zu ergänzen. Einige Leute wehren sich jedoch dagegen und essen naturbelassene Lebensmittel, vorwiegend regional und biologisch, im Ökoanbau, sie verzichten auf angereicherte Nahrung und bleiben trotzdem gesund und schön.

Superfood in der Forschung

Die neuesten Studien sagen, dass Superfood gesund macht. Diese Studien sind jedoch unter Forschungsbedingungen entstanden, welche mit unserem täglichen Leben, mit unserer täglichen Ernährung nichts zu tun haben. Die Ratte ist der Konsument im Forschungslabor. Die Nahrungsmittel werden gespalten, konzentriert untersucht, sodass man nur die wenigen Stoffe untersucht, welche eine gesundheitsversprechende Wirkung zeigen.

Die medizinischen Studien, welche der Wissenschaft etwas nützen würden, können im Forschungslabor nicht belegt werden. Der Mensch kann nicht so viel Superfood verzehren, ohne dass er dick wird, nur damit sich die Wirkung der Nahrungsmittel entfaltet. Allerdings haben die einzelnen Komponenten in den Studien schon eine Wirkung ergeben, sodass man davon ausgehen kann, diese Nahrungsmittel sind gesund.

Superfood im täglichen Leben

Als man gezielt das nährstoffreiche Superfood an Menschen ausprobierte, ergaben die Blutproben erstaunliche Ergebnisse, welche tiefe Einblicke in die synthetisch angereicherte Nahrung gewährten. Unterschiedliche Menschen reagierten unterschiedlich auf die exakt gleiche Zufuhr von Superfood. So hatten einige Leute ein direktes Übermass an Omega 3 Fettsäuren im Blut, während andere mit der selben Nahrung und der selben Menge nur Spuren dieser gesunden Fettsäuren aufwiesen.

Genauso verhielt es sich mit dem Vitamin D. Einige ältere Leute bekamen sogar Schwindelanfälle, Herzrasen und Gangunsicherheiten bei Gabe von Lebensmitteln, die mit Vitamin D angereichert wurden. Allerdings hat niemand negativ auf die natürlichen, in der Natur vorkommenden Superfoods reagiert. So kann man sehen, dass unser Körper mit der Natur im Einklang lebt und im Grunde ausreichend von ihr genährt wird. Wir müssen das natürliche Altern endlich wieder als normalen Lebensprozess wahrnehmen und nicht als Krankheit ansehen. Ich wundere mich immer wieder, warum man mit 70 noch wie 50 aussehen muss und alles andere ein Fehlverhalten darstellt.

Superfood für unsere Schönheit

In den Medien feiert das Superfood als Begriff ja wahrlich eine Hochkonjunktur. Man spricht von Zellteilung, von Zellerneuerung, vom Zellschutz durch die Antioxydantien. Man spricht vom radikalen Anti-Aging Effekt, sodass ich mir meine Hyaluronprodukte sparen könnte. Da braucht man kein Anti-Falten-Bügeleisen mehr.

Wir Normalverbraucher haben uns mit dem Superfood so innig auseinandergesetzt, uns damit beschäftigt, dass wir überzeugt davon sind, diese Nahrungsmittel gehören auf den Speiseplan. Und somit hat das Superfood seine Wirkung in unseren Köpfen, in unserem Denken entfaltet. Bitte, das ist positiv, das ist so schön, dass es vor Schönheit nur so strotzt. Morgen kaufe ich Erdbeeren, übermorgen einen Lachs, und heute gibt es Gojibeeren zum Frühstück. Ich denke, das macht mich schön genug. Auf die angereicherten Lebensmittel verzichte ich vorerst.

Natürliches Superfood für mehr Gesundheit

Weintrauben sind ein natürliches SuperfoodNeben den künstlich angereicherten Superfoods, die uns mit einem erhöhten Nährwert und einem noch höheren Nutzen verwöhnen wollen, existiert natürliches Superfood, Pflanzen, Beeren, Samen, Obst und Gemüse, Getreide, Körner, Kräuter, welche hochwertig sind, unserem Körper gut tun und uns mit den nötigen Nährstoffen versorgen, die wir täglich benötigen. Besonders die Veganer profitieren vom Superfood aus der Natur, da sie auf wertvolles pflanzliches Fett, Pflanzeneiweiss und Vitamine angewiesen sind, wenn tierische Produkte nicht mehr im Magen landen.

Allergiker müssen jedoch auch bei natürlichem Superfood aufpassen, denn die Natur kann auch Allergien auslösen, nicht nur das Reagenzglas samt seinem hochdosierten Inhalt. Wer empfindlich oder gar allergisch auf diverse Pflanzen reagiert, sollte sie nicht essen, selbst wenn sie Gesundheit versprechen. Manche Allergien sind milder als andere, lösen Hautausschlag, ein ungutes Gefühl im Mund, oder eine gewisse Trockenheit im Rackenraum aus. Sie sollten gemieden werden, da sich jede Allergie verschlimmern kann.

Was ist natürliches Superfood?

Unter natürlichem Superfood versteht man all das, was auf natürlichem Weg wächst und geerntet wird, ohne künstliche Verfahren, ohne chemische Zusätze, ohne synthetisch hergestellte Vitamine. Im Grunde erntet man all jene Pflanzen, die man anbaut, oder jene, die wild wachsen, wobei man bei Wildpflanzen ein gewisses Know-How besitzen muss, um nicht versehentlich Giftpflanzen zu erwischen. Beispielsweise ähneln sich einige Pilzarten so sehr, dass man die Unterschiede nur an Hand von genauer Betrachtung und Fachwissen erkennt. Genauso sieht es bei Kräutern aus. Perlauch erkennt man beispielsweise an seinem Geruch, wenn man ihn zwischen den Händen reibt.

Natürliche Superfoods sind beispielsweise Spinat, Broccoli, Löwenzahn, Hirse, Heidelbeeren, herbe Salate, alte Getreidesorten wie Amerant und Buchweizen, dunkelgrünes Gemüse, und auch ausländisches Superfood wie beispielsweise Maca, Chia oder Goji-Beeren.

Wichtig ist, dass man sich entscheidet, möglichst frisch zu konsumieren, kurze Liefer- und Transportwege in Anspruch zu nehmen und entweder Wildpflanzen oder Biopflanzen zu verzehren. Düngemittel zerstören grösstenteils diese wertvollen Pflanzen, denn die Chemie im Dünger hinterlässt immer irgendwelche Rückstände, wenn wir uns nicht für Bio entscheiden.

Lange Transportwege machen die Frische oftmals unmöglich, sodass wir nur noch auf Pulver umsteigen können, wenn wir exotisches Superfood haben wollen. Bis heute kann ich es nicht verstehen, warum sich Leute für asiatische Pflanzen entscheiden, nur weil sie einer Trendwelle angehören, auf welcher sie sich zu uns bewegen. Unsere Pflanzen besitzen genauso viele wertvolle Nährstoffe, können aber frisch verzehrt werden und müssen nicht umständlich konserviert werden. Wir würden sogar der Umwelt einen Gefallen tun, wenn wir grösstenteils nur das essen, was bei uns wächst. Ich bin bis heute ohne pulverisiertes Superfood ausgekommen, und ich lebe noch.

Natürliche Superfoods mit Mehrwert

Natürlich gibt es auch naturbelassene Superfoods, solche Nahrungsquellen, die uns einen hohen Mehrwert bescheren. Kakao ist so ein Superfood. Er enthält Schokolade, wertvolle Flavonoide, Vitamine und Mineralstoffe. Bitte, wenn ich täglich eine gewisse Menge an Kakao trinke, nehme ich zu, denn mit Milch ist er kalorienreich, und mit Wasser schmeckt er nicht. Sozusagen darf man den Kakao zwar trinken, aber nicht überbewerten.

Lachs, vor allem aber die ölhaltigen, fetten Fische, und darunter fällt eben der Lachs, das ist auch so ein Superfood. Er enthält diese wertvollen Omega 3 Fettsäuren, ist mit Vitamin D angereichert und bietet dem Körper jede Menge an wertvollen Inhaltsstoffen. Ich esse gerne Lachs, habe jedoch meinen Lachs-Konsum auf zweimal in der Woche reduziert, mehr verträgt mein Körper nicht. Ich habe nämlich eine Vitamin D Überdosierung entwickelt. Als ich versehentlich glaubte, mehr hilft mehr, nahm ich zusätzliches Vitamin D als Nahrungsergänzung ein, und es explodierte förmlich in meinem Körper, selbst bei geringster Dosierung. Hier sieht man, wie unterschiedlich jeder Mensch auf die Ernährung reagiert. Wir sollten viel eher zurück zum normalen Essen gehen, anstatt einzelne Nährstoffe zuzuführen.

Die Beeren zählen übrigens ganz stark zum Superfood. Die Acaibeere ist bei uns nicht einmal frisch erhältlich, aber dafür als Pulver, Saft oder als Tablette, denn die Nahrungsergänzungsmittel boomen in Sachen Anti-Aging. Dabei könnte man die Acaibeere durch die Erdbeere ersetzen und erntet den gleichen Erfolg, nur diesmal in purer Frische. Die Heidelbeere, die Gojibeere, die Himbeere, die Johannisbeere, all diese kleinen süssen Früchte versprechen einen Anti-Aging Effekt. Mich machen sie zwar schön, aber ich kaufe sie nicht ständig, weil sie so süss und zuckerhaltig sind, dass ich damit zunehme und irgendwann unförmig aussehen würde.

Eine weitere Alternative für die Acaibeere ist die rote Traube. In roten Trauben sind genau so viele wertvolle Stoffe enthalten, sie sind aber nicht so fetthaltig wie die Acaibeeren. Übrigens kann man mit Nüssen seiner Gesundheit auf die Sprünge helfen, die reinste Gedächtnisnahrung, Hirnnahrung, und mit Leinsamen regt man die Verdauung an, wenn man ihn dosiert zu sich nimmt. Wahrlich, mit dieser Beauty Ernährung kann man auch abnehmen. Ich bin allerdings der Meinung, dass man abnimmt, wenn man sein Essen reduziert, Sport treibt und auf alle Nachspeisen und Fastfood Dickmacher verzichtet.

Goji oder Hirse - was ist besser?

Hirse wächst bei uns, Goja wächst in Asien. Hirse kann man frisch ernten, durch kurze Transportwege in den Handel bringen und umweltfreundlich konsumieren. Die Goji-Beere wird bei uns getrocknet angeboten, hat einen längeren Transportweg hinter sich, erfreut sich jedoch so grosser Beliebtheit, dass ein wahrer Hype daraus entstand und sie als wahres Superfood angepriesen wird. Dabei enthält Hirse auch wertvolle Nährstoffe, Eiweiss, Vitamine und Mineralstoffe, kostet nicht so viel und lässt sich hervorragend im Gemüsereis verarbeiten. Heute wird Hirse bei uns Gott sei Dank wieder vermehrt angebaut, damit wir von seinem erhöhten Nährwert profitieren und uns nicht alles aus aller Welt importieren lassen müssen.

Obst und Gemüse als Superfoods

Meiner Meinung nach ist unser Obst und Gemüse, wenn man es nicht gerade als Massenware im Supermarkt kauft, wenn man auf Bio und Öko achtet, gesund genug. Neueste Forschungen gehen aber davon aus, dass wir Obst und Gemüse zukünftig mit Nährstoffen, noch mehr Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, wertvollen Fetten und Ballaststoffen anreichern können. Die Technik macht es möglich. Ich kenne die Langzeitfolgen nicht, denn ich weiss nicht, wie wir in einigen Jahrzehnten auf Nahrung reagieren, die nicht aus natürlichem Ursprung entsteht, sondern im Labor erzeugt wurde. Wie werden wir uns damit verändern? Bleiben wir gleich?

An mir selber habe ich festgestellt, dass ich auf die heimische Himbeere, die Erdbeere, die Johannisbeere, die Heidelbeere, auf heimische Trauben und Pflaumen, auf Marillen und Pfirsiche, auf heimische Äpfel und Birnen gut reagiere. Sie sind nicht so süss, legen meinen Darm nicht lahm und liegen nicht schwer im Magen. Auch unser heimisches Gemüse und Kraut, wie Salat, Kohl, Spinat, Brennnessel, Schnittlauch, Petersilie, tun mir gut. Als ich jedoch fremde Beeren und tropische Früchte in meinen täglichen Speiseplan einbaute, ging es mir darmtechnisch schlecht. Andere Menschen reagieren jedoch durchaus positiv auf das importierte und angereicherte Superfood.

Probiotika als Superfoods

Im aktuellen Trend liegen ja die Probiotika, die für das Leben stehen. Sie sollen laut Angaben der verschiedenen Anbieter den Darm sanieren, ihn schützen und die Darmflora aufbauen. Ich kaufte mir in der Apotheke ein Probiotikum mit 5 Milliarden Bakterien, auf reinster Naturbasis. Ich fiel um und musste ins Krankenhaus gebracht werden, weil sie nicht im Darm blieben, sondern ins Blut über gingen und ich eine Abwehrreaktion entwickelte. Andere Menschen hingegen vertragen die Probiotika sehr gut und schwärmen davon.

Neben den direkten Probiotika gibt es probiotische Lebensmittel, Joghurt, Milch, Energiedrinks, Säfte, Shakes und andere. Wenn der Magen es zulässt, wandern die guten Bakterien in den Darm, falls sie es überleben. Und so sagen einige Leute, ein normaler Joghurt tut seine Dienste genauso in unserem Körper.

Wurst und Käse als Superfoods

Veganer essen weder Wurst noch Käse, aber die veganen Wurst- und Käsesorten sind eine Art Superfood, da sie mit vielen Nährstoffen angereichert werden und so wie eine Art functional food dienen. Auch in die normale Wurst sind bereits wertvolle Omega 3 Fettsäuren eingebaut worden, die normalerweise dort nicht hingehören. Auf dieses Superfood reagierten laut Studien einige Leute sehr gut, andere weniger, und ein paar reagierten kaum bis gar nicht darauf. Wieder kenne ich die Langzeitfolgen nicht, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, in der Nährstoffe stecken, die dort auf natürlichem Weg niemals hingekommen wären.

Echte Superfoods mit Mehrwert an Nährwert

Wenn wir von der Werbung für angereicherte Lebensmittel absehen und uns der Natur widmen, so existieren auch wirkliche Superfoods, die man jedoch gut in seinen täglichen Speiseplan miteinbeziehen muss, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Sie können mehr als normale Lebensmittel, tragen zu unserer Gesundheit ein wenig bei, sind teilweise schmackhaft und teilweise gewöhnungsbedürftig, aber sie sind es wert, gekostet zu werden. Die echten Superfoods stammen aus Bioanbau, sind naturbelassen und im Idealfall nicht weiterverarbeitet.

Zu den Superfoods zählen beispielsweise Broccoli, Löwenzahn, Gerstengras, Hirse, grünes Blattgemüse, viele Kohlarten, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Nüsse, einige Pilze, viele Kräuter, und Gewürze wie Oregano. Man könnte beispielsweise auf das herkömmliche Speisesalz verzichten, auf Meersalz umsteigen und seine Speisen mehr und mehr mit Kräutern würzen. Ich habe das ausprobiert und habe seither kein Herzrasen mehr. Vorher nahm ich viel zu viel Salz zu mir, sodass ein Arzt sogar meinte, mir würden Herztabletten gut tun. Mit dem natürlichen Superfood habe ich es bis jetzt geschafft, ziemlich gesund zu bleiben, bei angereicherten Superfoods reagierte mein Körper durchwachsen, aber da jeder Mensch anders ist, reagieren viele Leute auch auf weiterverarbeitetes Superfood wie das OPC Pulver gut. Traubenkerne sind nämlich ein absolutes Superfood, und ich esse sie als ganze Kerne in den Trauben.

Antioxidantien sind gesund

Antioxidantien sind Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen uns vor oxidativem Stress, der durch Umwelteinflüsse entsteht. Man kann damit seinen Darm sanieren, sein Immunsystem stärken und zu einem allgemein verbesserten Lebensgefühl finden. Allergien wie beispielsweise eine Sonnenallergie können damit gelindert werden, und der Körper nimmt die Nährstoffe aus der täglichen Nahrung besser auf.

Antioxidantien schützen unsere Zellen, und sie schützen uns davor, dass zu viel Fett in die Zellen eingelagert wird. So kann man auf natürliche Weise seinen Cholesterinspiegel senken, seinen Blutzuckerspiegel normalisieren und stabilisieren, eventuelle Entzündungswerte im Blut neutralisieren, und man schützt sich bis zu einem gewissen Ausmass vor gängigen Zivilisationserkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, krankhaftes Übergewicht, Herz-Kreislauf Beschwerden. Natürlich sind Antioxidantien kein Allerheilsmittel, und schon gar nicht, wenn sie in Form von Nahrungsergänzung eingenommen werden. Wer sich ungesund ernährt, wird kaum Stoffe zu sich nehmen, die ihn schützen, da kann eine Vitamintablette und ein Mineralstoff-Cocktail nicht mithalten, obwohl viele Leute sagen, nur durch das Suplementieren von Nahrungsergänzung kann unser Körper gesund bleiben. Im Gegenteil, wenn man manche Nahrungsergänzungsmittel überdosiert, können sie sogar schaden, beispielsweise Zink und Schwefel, Kupfer, Mangan, Kalium. Trotzdem werden solche hoch dosierten Präparate gerne gekauft, weil man glaubt, man tut sich damit etwas Gutes.

Die Sonne an sich liefert Vitamin D, was man mit 15 bis 20 Minuten täglich auftanken kann, da wir es über die Haut aufnehmen. Wer einen gesunden Vitamin D Spiegel hat, muss keine Vitamin D Präparate zu sich nehmen, weil die Aufnahme über die Haut, durch das Sonnenlicht immer noch die beste Variante darstellt. Wer im Sommer im Büro sitzt, kaum an die frische Luft geht, im Altersheim quasi aufs Sterben wartet, der sollte sich vom Arzt beraten lassen, und wenn er einen Mangel aufweist, dann helfen Vitamin D Tropfen oder Tabletten, vorausgesetzt, man hat keine Allergie gegen die Inhaltsstoffe, denn das D3 kann zu schweren Kreislaufproblemen führen, wenn man es nicht verträgt.

Die Sonne, und vor allem zu viel Sonne kann zu oxidativem Stress führen, wenn man zu wenige Antioxidantien zur Verfügung hat, welche die freien Radikale einfangen. Und auch Strassenschmutz, Pollen, Blütenstaub, Rauch aus Holz, Kohle und fossilen Brennstoffen, Benzin und Diesel, sämtliche Abgase, die wir einatmen, Smog, Nebel, all das kann zu oxidativem Stress führen, der mit Hilfe der Antioxidantien geschwächt oder neutralisiert werden kann.

Wie gesund ist Blackfood?

Haben Sie schon die Bekanntschaft mit schwarzem Essen gemacht? Der Trend kommt aus China und nennt sich black food. Wenn man sich vorstellt, in einen schwarzen Burger zu beissen, einen schwarz gefärbten Hot Dog zu speisen, zum Nachtisch an einem tief schwarzen Eis zu lecken, dann diniert man wie ein Mohrenkopf im Hemd.

Schwarzes Essen soll gesund sein. Es bindet Schlackenstoffe, scheidet Giftstoffe besser aus dem Körper aus, regt die Nierentätigkeit an und ist gut für unser Wohlbefinden. Die sekundären Pflanzenstoffe, die sich in schwarzen Pflanzen befinden, regen die Darmtätigkeit an, sorgen für eine bessere Verdauung und versorgen den Körper mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen. So ist auch schwarzes Obst und Gemüse gesund für uns, nur die Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn wer serviert schon gerne black food auf einem unschuldigen weissen Teller? Na, den Chinesen schmeckt der Trend.

Schwarzes Essen entsteht übrigens nicht von selbst, man muss schon nachhelfen, um den tiefschwarz eingefärbten Effekt zu erreichen. Wie färbt man das Essen? Es werden beispielsweise Baumkohle oder Tintenfischtinte zum Färben verwendet. Auch Sesam ist beliebt. Übrigens sind die Farbstoffe ungiftig, ja direkt geniessbar, und sie haben den positiven Nebeneffekt, dass sie dem Körper beim Ausscheiden von Giftstoffen behilflich sind.

Im Grunde sind es ja keine rein schwarzen Stoffe, sondern eher tiefblau oder tiefviolett, aber das menschliche Auge stuft sie als schwarz ein. Ich wusste es immer, auf die optischen Effekte kann man sich nicht verlassen.

Hot Dog und Eis in schwarz

In China sind sie bereits so beliebt, dass man sie als Grundnahrungsmittel einstuft, die schwarzen Hot Dogs und das schwarz gefärbte Eis. Das Eis ist eigentlich ein Softeis, welches mit tiefblauer Tintenfischtinte eingefärbt wurde. Es schmeckt lecker, richtig süss und verführerisch, wie ein Eis eben schmeckt. Die Hot Dogs werden mit Baumkohle eingefärbt, auch ungiftig, direkt gesund für uns. Sie schmecken wie echte Hot Dogs, einfach köstlich, denn wo Wurst drauf steht, ist in den meisten Fällen auch Wurst drin. Die Chinesen sind ja wirklich offen für alles, eine aufstrebende Weltmacht.

Schwarzes Essen kann man auch als Gag zum Fasching, auf einer Faschingsparty präsentieren, beispielsweise schwarze Pommes, die wie schmutzige Finger aus der Tüte zeigen. Da bekommt der Stinkefinger seine ganz eigene Bedeutung. Oder es gibt Black Food zu Halloween, beispielsweise schwarze Karotten, die übrigens auch in der Natur vorkommen, schwarzer Rettich, schwarze Oliven, schwarze Spaghetti.

Wo kommen schwarze Nahrungsmittel in der Natur vor?

Sesam ist beispielsweise so ein in der Natur vorkommender schwarzer Einfärber. Man verwendet die Sesamsaat für Süssspeisen. Voll im Trend liegen auch schwarze Suppen, Sojaspeisen und schwarze Getränke. Wenn man das schwarze Essen auf schwarzen Tellern serviert, fällt es gar nicht auf.

Im Kommen sind ja folgende Trends: Schwarze Spaghetti mit Tintenfischtinte gefärbt, schwarze Oliven, schwarzer Reis, der in Asien in der Natur vorkommt, in Spanien als arroz negro allerdings eingefärbt ist, schwarze Karotten, zahlreiche Pflanzen, Gemüsesorten und Früchte. Das Geheimnis der schwarzen Farbe sind die Anthocyanen, die sekundären Pflanzenstoffe. Je mehr davon in Pflanzen und Früchten erhalten sind, desto dunkler erscheinen sie uns. Anthocyane sind nierenfreundlich, schützen uns vor freien Radikalen, sind gut fürs Herz und tragen zur Gesundheit bei, wobei ich auch gehört habe, dass neue Studien davon überzeugt sind, sie würden auch Krebs heilen. Auf jeden Fall sind Anthocyane entzündungshemmend.

Für besondere Anlässe wie eine Silvesterparty, eine ausgefallene Geburtstagsfeier, eine gewöhnungsbedürftige Hochzeit, in der der schwarz-weiss Kontrast zwischen Hochzeitskleid und Hochzeitstafel besser zur Geltung kommen sollen, kann man folgendes auftischen: Schwarzes Tofu, denn das kann man zusammen mit schwarzem Reis als Fleischersatz verwenden. Schwarze Johannisbeeren auf schwarzem Softeis, damit der Nachtisch in Erinnerung bleibt, einen schwarzen Obstsalat für die besonders Gesundheitsbewussten, schwarze Bohnen, denn die geben besonders tiefe Töne ab, wenn man nachher müssen muss. Schwarze Weintrauben regen den Stoffwechsel an, und schwarze Schokolade, die sogenannte Managerschokolade mit 99% Kakaoanteil regt die Seele auf.

Beauty-Food macht uns schöner

Beauty-Food ist spezielle Nahrung, die uns fit, schön und jung, knackig und vital macht. Sie enthält Vitamine, Inhaltsstoffe für die Hautverjüngung, Mineralstoffe, ungesättigte Fette wie beispielsweise die Omega3-Fettsäuren, Proteine und pflanzliches Eiweiss, gesunde Bakterienkulturen, Probiotika und Präbiotika, Aminosäuren, Hyaluronsäure, Kollagene, Zucker aus natürlichen Früchten und Pflanzen wie beispielsweise Xylit oder Stevia, , und sogar Ballaststoffe. In der Werbung werden die Beauty-Foods als Schönmacher angepriesen, aber sie dürfen nicht als Gesundheitsmittel beworben werden, höchstens als Wohlfühlmittel für die Seele.

 Leider stecken in vielen Produkten Zucker und Fett drin, aber die suggestive Wahrnehmung sorgt dafür, dass man sich beim Essen schön fühlt. Joghurt mit Aloevera oder Granatapfel, Buttermilch mit Mandeln oder Früchten, Schokolade mit Vitamin A und E, Gummibären mit Magnesium drin, Naschbeeren und Bananenchips, getrocknete Apfelringe und Pfirsichscheiben,alles soll uns schöner machen. Zu viele Beauty-Foods machen dick und krank, da man hohe Zuckermengen verspeist, welche den Vitaminanteil kaum rechtfertigen. Wer sie nur hin und wieder nascht, sie als Ersatz für herkömmliche Süssigkeiten betrachtet, lebt gesünder damit. Wissenschaftlich ist der Nutzen von Beauty Ernährung nicht nachgewiesen.

Im Trend liegen die Beauty-Schokolade und die Beauty-Sweeties. Für den gestressten Manager könnte das Beauty-Food eine gute Idee sein, aber für den gesund lebenden Menschen, der ohnehin bereits genügend Nährstoffe aufnimmt, könnten die angereicherten Lebensmittel zu einer Übersättigung einiger Vitamine, beispielsweise mit Vitamin A und E führen, da sie sich im Körper anreichern. Manche dieser Produkte wirken nämlich ähnlich wie Nahrungsergänzung.

 


Elisabeth Putz

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