Die Banane besteht im Wesentlichen aus Fruchtzucker, Fruchts„ure, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enth„lt ca 25% Zucker im reifen Zustand, und viel Kalium. Durch den Zucker und die S„ure ist sie nicht fr jeden Magen geeignet, aber im Grunde ist sie ein wirksamer Sattmacher, wenn man sie zwischendurch oder zusammen mit Brot, K„se, Nssen, Msli und Getreide verzehrt.
Bananen sind gesund und lecker, schmecken wie eine natrliche Sssigkeit, und sie sind als Nachtisch geeignet. Das wissen auch die Affen, und so hat sich der Mensch die Banane zum t„glichen Verzehr domestiziert, erntet sie vorzugsweise im unreifen, grnen Zustand, lagert sie in speziellen Bananenkisten und exportiert sie in die ganze Welt. Wir drfen das ganze Jahr ber Bananen konsumieren, obwohl sie nur in warmen L„ndern wachsen.
Wissenschaftlich bezeichnet man die Banane als Musa. Wahrlich, da bekommen die Bananenmilch, der Bananenbrei, das Bananenmsli, die zerquetschte Banane und die Bananencreme endlich einen Sinn. Wir unterscheiden die Dessertbanane und die Kochbanane, wobei erstere zum Verzehr gedacht ist. In der Lebensmittelverarbeitung findet man sie in allen Formen und Varianten vor, als Schokobananen mit Schokolade und Bananenmark, als Dosenbananen, in vielen Fertiggerichten, oder als pures Obst. Im verarbeiteten Zustand enth„lt sie Geschmacksverst„rker, Aromen, zus„tzliche Zuckerarten, Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe, wobei man hier nicht mehr direkt von Bananen sprechen kann. Im rohen Zustand enth„lt sie nur die gesunde Frucht in der Schale.
Die Banane scheint zwar auf den ersten Blick gesehen ein kalorienges„ttigtes Obst zu sein, das stimmt jedoch nur bedingt, denn im Grunde hat sie wenige Kalorien, macht uns trotzdem satt und versorgt uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Nur die berreife Banane enth„lt so viel Fruchtzucker, dass man davon einen richtigen Energieschub bekommt. Ich nutze sie daher als Hirnfutter und Nervennahrung, wenn meine Schokolade pausiert. Allerdings sollte man es mit dem t„glichen Bananenkonsum nicht bertreiben, denn sogar der Hund frisst keine Katzen, selbst wenn die Katze M„use frisst, und in der Maus alles enthalten ist, was die Katze braucht.
Bananen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die bei dosiertem Verzehr gute Dienste im K”rper verrichten. Die Banane geh”rt zur Gattung der Bananenpflanze und besitzt Vitamin C in bersichtlicher Menge, ein wenig Fols„ure, Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen, und sie enth„lt Ballaststoffe. Bananen enthalten Vitamin A und K, Zink, Natrium, beinhalten pflanzliche St„rke, welche fr Sportler besonders interessant ist, und sie wirken basisch im K”rper. Wenn man seinen Kaliumhaushalt in den Griff bekommen muss, kann man auf die Banane zurckgreifen, denn durch ihren hohen Kaliumanteil regelt sie den Salzhaushalt und schtzt vor Bluthochdruck.
Bananen st„rken unser Immunsystem und k”nnen unter Umst„nden auch untersttzend bei der Krebsbehandlung eingesetzt werden. Sie aktivieren das TNF, damit Antik”rper gebildet werden k”nnen und unser K”rper fit gegen Viren, Eindringlinge von aussen und sonstige Immunerkrankungen ist. Voraussetzung hierfr ist, dass die Banane berreif, also wirklich reif sein muss, bereits braune Flecken gebildet hat, denn nur eine richtig reife Banane dient als Untersttzung frs Immunsystem und als Abwehr von Krebszellen.
Nicht jeder Mensch sollte ungehemmt zu Bananen greifen, um seine Di„t, seinen Heisshunger oder seine Lust damit zu stillen. Fr Diabetiker sind besonders die reifen Bananen ungeeignet, da sie viel Zucker enthalten. Bei Diabetes sollte man, wenn berhaupt, nur zu unreifen Bananen greifen, da Diabetiker ohnehin Gemse anstatt Obst essen sollten. Das Kalium in der Banane wird im K”rper durch das Insulin geregelt, und bei zu hohem Kaliumgehalt im Blut springt die Insulinpumpe besonders stark an, was fr den Diabetiker mit gest”rter Insulinfunktion zus„tzlich belastend ist.
Fr Nierenkranke und Menschen mit einer Nierenschw„che sind Bananen auch ungeeignet, da sie einen hohen Kaliumgehalt aufweisen und Kalium ber die Nieren ausgeschieden wird. Das belastet die Nierenfunktion zus„tzlich. Fr Hunde und Katzen sind Bananen auch nicht geeignet, da sie kein ordentliches Futter fr Haustiere darstellen. Dies erw„hne ich deshalb, weil einige Leute ihrem geliebten Haustier Gourmetspeisen servieren, die fr Menschen angedacht sind, dem Tier jedoch mehr schaden als helfen.
Zum Frhstck, am frhen Morgen, auf nchternem Magen sollte man lieber keine Bananen essen, auf jeden Fall nicht alleine als einzige Mahlzeit. Da die Banane viel Fruchtzucker und auch S„ure enth„lt, besonders die reifen, gelben Bananen, sollte sie nicht unbedingt den leeren Magen fllen. Die Vitamine, besonders das Vitamin B6, sowie das Kalium k”nnen nur gut verdaut und verarbeitet werden, wenn sie zusammen mit gesunden Fetten gegessen werden. Ausserdem steigt der Blutzucker enorm an, wenn man die Banane pur verspeist, und genauso schnell sinkt er wieder ab. Das bedeutet hohe Blutzuckerschwankungen, Heisshunger und Verdauungsprobleme, da der Zucker g„rt und im K”rper wie eine Art Alkohol wirkt. Besser ist es, man gibt die Banane in ein Naturjoghurt hinein, gibt einige Walnsse dazu, oder man gibt die Banane zusammen mit Frischk„se auf ein Brot. Zusammen mit Fett kann man sie besser verwerten. Abends sollte man sie auch lieber nicht essen, da der Zucker nicht das gesndeste ist, das man nachts zum Schlafen braucht. Die Banane ist zusammen mit Nssen ein gesunder Snack fr vormittags oder fr den Nachmittag. Hier liefert sie viel Energie und sorgt dafr, dass man im Bro nicht neben seinem Chef einschl„ft.
Der zivilisierte Mensch sch„lt seine Banane vor dem Verzehr, das verlangt schon die Knigge, die Žsthetik, und sogar die Affen sch„len die Frucht. Allerdings gibt es vereinzelt Menschen, die essen ihre Banane samt Schale. Wahrlich, da verkommt nichts mehr. Im Grunde ist die Schale geniessbar. Da sie jedoch gespritzt sein k”nnte, ist sie mit Pestiziden belastet, und selbst im Bioanbau w„re die Bananenschale aufgrund ihrer H„rte ungeniessbar. Bananen zu sch„len muss man erw„hnen, denn in den USA k”nnte man fr eine Nichterw„hnung zivilrechtlich belangt werden, da dort bereits jemand erfolgreich klagte, weil man Katzen nicht in der Mikrowelle erhitzen kann. Und genauso heikel sieht es mit der Bananenschale aus. Sie reizt Magen und Darm, bringt den K”rper durcheinander, schmeckt scheusslich und geh”rt in den Biomll.
Haben Sie schon einmal eine vollkommen geradlinige Banane gesehen? Warum ist sie eigentlich krumm? Die Frucht der Banane, aus der wir das Fruchtfleisch essen k”nnen, ragt wie eine Hand vom Bananenbaum. Sie besteht aus 8 bis 20 Fingern und hat einfach von Natur aus eine gekrmmte Form. Ich kann mich erinnern, als die neueste EU Verordnung aus lauter Langeweile eine gewisse Krmmung fr Gurken ankndigte und es den ungeeigneten Grkchen an den Kragen ging. Damals hoffte ich, dass nicht auch eines Tages die Banane ein Opfer der Eu Verordnung wird, denn die Banane kann wahrlich nichts fr ihre Krmmung.
Die ersten, uns bekannten Bananen stammen brigens aus Asien, kamen von dort aus nach Afrika, nach Amerika, in die Karibik, nach Grossbritannien und schliesslich auch als fast noch grn hinter den Ohren lagernde Banane in unsere Superm„rkte.
Zchten Sie auch Bananen? In unseren Breitenkreisen ist ja die kleine Zierbanane gross in Mode. Als ich mit dem letzten Modeschrei mit musste, pflanzte ich mir einen Bananenbaum im Wohnzimmer an. Ich redete mit ihm, pflegte und verh„tschelte ihn, wir h”rten den gleichen Radiosender, der Bananenbaum und ich, aber trotzdem verliess mich das Gestrpp eines Tages. Als ich aus dem Urlaub kam, war mein Zierbaum tot. Ich entschied mich dann, in Spanien Bananen anzubauen, erntete sie dort im reifen, gelben Zustand und wundere mich bis heute ber diesen unverf„lscht guten Geschmack, denn unsere Supermarktbanane kann damit nicht mithalten.
Wussten Sie eigentlich, dass man aus getrockneten Bananenbl„ttern auch Textilien fertigt? Netze, S„cke und Tcher werden daraus gemacht, und seltene Urv”lker nutzen sie sogar als Bekleidung. Ich beschr„nke mich darauf, das Fruchtfleisch zu essen, sss und bek”mmlich. Im Grunde verzehre ich ja keine Banane, sondern eine Beere, da Bananen zur Familie der Beeren geh”ren.
Da Bananen ein Lebensraum fr giftige Spinnen sind, kommt es gelegentlich vor, dass sich eine Spinne bis in den Supermarkt verirrt, obwohl die Kontrollen sehr gut sind und unsere Lebensmittel auf ihre Sicherheit hin geprft werden. Aus der Sicht der Spinne droht Gefahr, denn sie findet sich pl”tzlich mit Menschen konfrontiert. Aus der Sicht des Menschen droht ebenfalls Gefahr, denn wir ekeln und frchten uns im Durchschnitt vor Spinnen, t”ten sie und sind froh, keiner zu begegnen.
Eine britische Frau wollte in einem Supermarkt Bananen kaufen. Sie dachte sich nichts dabei, steckte die Bananen in die Tasche, ging friedliebend zurck in ihre Wohnung, packte die Bananen aus und entdeckte kleine Punkte auf der Schale. Zuerst dachte sie: Frechheit, heutzutage wird alles verkauft, was ann„hernd noch nach Obst aussieht. Sie sah genauer hin, entdeckte, dass die Punkte auf der Bananenschale sich in Bewegung setzten und entschied, das Unkraut zurck in den Laden zu bringen. Immerhin, sie bekam 10 Pfund Entsch„digung.
Zu Hause dachte sie sich, es w„re sicherer, das vorab geknipste Foto mit den Punkten auf der Banane einem Kammerj„ger zu schicken, da sich mittlerweile die Tiere in ihrer Wohnung verteilt hatten. Spinnen bleiben eben nicht ruhig und brav auf der Banane, aus lauter Neugier erkunden sie ihren neuen Lebensraum, so auch die Wohnung, in der sie es sich am Teppichboden bequem machten.
Die Frau fiel aus allen Socken, als sie erfuhr, dass es sich bei den Punkten auf der Banane um eine brasilianische Wanderspinne handelte, eine giftige Spinnenart. Bitte, eine einzelne Vogelspinne bekommt man gelegentlich in den Griff, wenn man ihr begegnet, aber einer ganzen Spinnenkolonie kann man kaum entkommen. Die Frau musste samt Familie fr einige Tage die Wohnung verlassen, da diese ausger„uchert wurde, gereinigt und desinfiziert in den Urzustand zurckversetzt wurde. Der Supermarkt kam leider mit der angebotenen 10 Pfund Entsch„digung nicht ganz ber die Runden, denn es kostete ihn jede Menge Geld und Nerven. Aber grunds„tzlich ist die Banane gesund.
Darf man grne Bananen essen? Ja, man darf. Mir war es immer schon ein R„tsel, warum die grnen Bananen nicht geniessbar sein sollten, sie wachsen auf den selben B„umen, und die grnen sind doch besonders schnell, in jeder Hinsicht. In Spanien habe ich sogar Bananenpflcker beobachtet, wie sie die grasgrnen Bananen ernteten. šbrigens besitzt die grne Banane weniger Zucker. Meine grnen Bananen reifen einmal w”chentlich im Khlschrank dahin, und wenn ich sie vergesse, reifen sie zu braun-schwarzen, berzuckerten, direkt ungeniessbaren Bananen dahin.