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Wie gesund ist Bewegung?

Bewegung ist allgemein gesehen alles, was dazu dient, unseren Körper aus dem ruhenden Zustand zu bringen. Laufen, Spazieren gehen, Nordic Walking, Wandern, zu Fuss gehen, Treppen steigen, Arme und Beine ausschütteln, mit dem Kopf nicken, sich hinknien und wieder aufstehen, auf den Zehenspitzen laufen, Fitness, Sport und Gymnastik, alles gehört zu einer gesunden Bewegung dazu. Und wer mindestens 10 000 Schritte täglich macht, lebt gesund, der bewegt sich gut.

Wer sich viel bewegt, erkrankt nicht so oft, lebt länger und ist im Alter fit wie ein Turnschuh. Bewegung fällt unter den Begriff der Fitness, und sie ist nicht nur ein Trend, sie ist auch gesund, denn durch gezielte Bewegung, durch regelmässigen Muskelaufbau und tägliche Fettverbrennung bleibt unser Körper in Form. Besonders das überschüssige Fett ist schädlich, deformiert den Körper und führt unter Umständen langfristig zu Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Problemen mit dem Cholesterin. Nicht jeder Mensch reagiert gleich stark auf Bewegungsmangel, denn die Gene spielen auch eine entscheidende Rolle, aber wer sich im Alltag kaum bewegt, benötigt einen Energieausgleich, sonst kann auch unter Umständen übermässiger Stress nicht abgebaut werden.

Sitzende Tätigkeiten sind Gift für unseren Körper und erhöhen den Blutzuckerspiegel. Im Büro hat man besonders viel Stress, welchen man nicht nur mit Kaffeepausen alleine bewältigen kann. Wenn der Körper unter Stress steht, reagiert er nervös und möchte sich bewegen. Ein wenig Sport kann schon helfen, den Stresspegel im Körper abzubauen. Nutzen Sie vielleicht einen Teil Ihrer Mittagspause, um in Ihrem Büro kleine Fitnessübungen, kleine Dehnübungen zu machen. Auch sollten Sie zwischendurch immer wieder von ihrer sitzenden Tätigkeit aufstehen und Ihren Körper strecken.

Bewegung im Alltag kann man ganz leicht in die tägliche Hausarbeit einbauen, oder man setzt sich abends zu Hause vor dem Fernseher auf den Heimtrainer. Ein kleines Fitnessstudio für zu Hause hilft, den täglichen Stress abzubauen.

Für unterwegs kann man sich einen Knetball oder ein Fitnessband mitnehmen. Die Dinge lassen sich gut in der Handtasche verstauen, sodass man sie immer griffbereit mit sich führt. Besonders bei langen Autofahrten braucht der Körper zwischendurch Bewegung, denn der Stresspegel im Strassenverkehr kann hoch sein. Gestresste Autofahrer machen mehr Fehler, fahren oftmals unaufmerksamer und sind unkonzentriert. Dies haben Studien ergeben.

Mehr Bewegung im Sommer

Gerade im Sommer sollte man sich vorwiegend in der frischen Luft bewegen, denn die warme Zeit lässt uns nicht so leicht an einer Grippe oder Erkältung erkranken. Morgens oder spät abends ist die günstigste Zeit, um sich im Sommer zu bewegen, da die Mittagssonne zu heiss für sportliche Aktivitäten ist und unseren Kreislauf nur unnötig belasten würde.

Die Terrasse, der Balkon, der eigene Garten und besonders der Park bieten sich hervorragend für Gymnastik, Dehnübungen, das kleine Fitnesstraining für zwischendurch, oder zum Joggen an. Am Balkon nimmt man notfalls ein Laufband zu Hilfe, weil der Platz knapp ist. Morgens sollte man im Sommer auch zum Schwimmen gehen, im Urlaub am besten vor dem Frühstück, im Alltag vor der Arbeit. Das regt den Kreislauf an und stärkt unsere gesamte Körpermuskulatur, da beim Schwimmen alles trainiert wird.

Gesunde Bewegung für den Morgenmuffel

Wer morgens kaum aus dem Bett kommt, ist ein absoluter Morgenmuffel. Um wach zu werden, reiben Sie sich bitte die Ohrläppchen. An den Ohrläppchen und hinter den Ohren befinden sich spezielle Punkte. Wenn die stimuliert werden, ist man wacher und aufnahmefähiger. Dann schmeckt der Kaffee am Morgen gleich doppelt so frisch.

Morgens sollte man sich im Bett wie eine Katze strecken. Wer Katzen besitzt, kann ihnen das tägliche Morgenritual gleich nachmachen, das ist gesund, holt unseren Körper aus der Schlafphase heraus und macht uns wach. Es ist wie mit den Spiegelneuronen, man sieht etwas und baut es ins eigene Leben ein. Nach dem Aufstehen sollte man sich bücken und strecken, zur Seite, nach hinten und nach vorne bewegen. Ich stehe täglich im Morgenmantel vor dem Fenster und strecke mich, damit ich im Alter keinen Rollator brauche.

Ohne Bewegung verkümmert unser Körper

Ein interessantes Experiment wurde einst durchgeführt, bei dem die Probanden über Wochen hindurch nur Fastfood zu sich nehmen durften und kaum Bewegung machen mussten. Der Fettgehalt im Blut stieg rasant an, und ein Enzym, welches bei Trinkern einen Leberschaden auslöst, breitete sich aus. Die Probanden fühlten sich schlapp und depressiv. Da braucht man keinen zusätzlichen Alkohol mehr, dieser Lebensstil sorgt für alles.

Ohne die nötige Bewegung verkümmern wir, erbringen keine ausreichende Leistung, das Gehirn schwächelt, die Merkfähigkeit lässt nach, wir werden depressiv, teilweise auch aggressiv, unsere körperlichen Beschwerden vermehren sich, Knochen und Muskeln werden abgebaut, das Fettgewebe, besonders am Bauch und an den Hüften bis hin zu den Oberschenkeln nimmt zu, und wir fühlen uns dem Tode nahe. Wer will schon gerne im Alter ans Pflegebett gefesselt sein? Da gehe ich lieber in den Zoo und schaue den Elefanten bei der Futtersuche zu, wenn ich alt bin, dann habe ich die nötige Bewegung.

Kalorien reduzieren mit Bewegung

Da der Mensch nur eine gewisse Menge an Kalorien benötigt, setzt sich alles andere am Körper an und wartet auf bessere Zeiten. Zu viele Kalorien machen uns dick, zu wenige rauben uns das nötige Lebensgefühl und lassen uns abmagern. Fakt ist jedoch, dass wir überwiegend in einer Genussgesellschaft leben, umgeben von Schnitzel und Pommes, eingehüllt in Torten und Süssigkeiten. Da fällt es schwer, beim Essen auf Kalorien zu verzichten. Und so suchen wir uns andere Wege, um abzuspecken. Bewegung ist ein guter Weg.

Sport ist für viele Menschen der körperliche Mord, da er anstrengend ist. Forscher haben jetzt entdeckt, dass bereits schnelles Gehen jede Menge an Kalorien verbrennt. Wenn wir grössere Schritte machen, muss sich unser Körper mehr anstrengen, als wenn wir in kleinen Schrittn so dahintrippeln. Besonders die kleinen Leute mit kurzen Beinen profitieren von grossen Schritten. Danke, ich bin nur 159cm klein und mühe mich beim Gehen ab, wenn ich mit grossen Leuten mithalten möchte. Ich kann eine Torte mehr essen, ich laufe sie mir wieder ab.

Wie wichtig ist Bewegung für Kinder?

Kinder bewegen sich normalerweise gerne, wenn sie Vorbilder haben und genügend Gelegenheit dazu bekommen. Der Sportunterricht in den Schulen sollte sich meiner Meinung nach nicht nur auf wenige Stunden in der Woche reduzieren, sondern in jede Unterrichtsstunde eingebaut werden. Erschreckenderweise nehmen Fettsucht und Diabetes in letzter Zeit bei Kindern drastisch zu.

Kinder nehmen Erwachsene, vorzugsweise die eigenen Eltern als Vorbilder und orientieren sich an ihnen. Wenn die Eltern Tablet, Smartphone und Fernsehen bevorzugen, beschäftigen sich auch die Kinder mit diesen Bewegungskillern. Gott sei Dank gibt es Pokemon-Go, ein Spiel, bei dem Bewegung ins Smartphone integriert wird und die freie Natur eingebunden ist.

Studien haben ergeben, dass Kinder mit Geschwistern sich mehr bewegen als Einzelkinder. So bekamen die Kinder ohne Geschwister die tägliche Bewegungsstunde nicht so leicht in den Griff. Gründe hierfür könnten die erhöhte Fürsorge und die ungeteilte Liebe zum Einzelkind sein, denn Kinder mit Geschwistern müssen sich durchsetzen, während sich das Einzelkind um nichts zu kümmern braucht.

Zappelige Menschen, vor allem wenn Kinder schon früh zu zappeln beginnen, die andauernd in Bewegung sind, leben im Durchschnitt länger und auch gesünder. Wer sich unentwegt bewegt, hält seinen Herz-Kreislauf in Schwung, reduziert seine Blutfettwerte, sorgt für eine gute Durchblutung im Körper, kann dem Schlaganfall entkommen und bleibt auch fit im Kopf. Allerdings ist der Zappelphillip eine Belastung für seine Mitmenschen, denn die müssen sich seine Unruhe anschauen, während sie sich nach Ruhe sehnen. Oft werden zappelige Menschen gemieden, im Kindesalter sogar umerzogen, aber das hilft ihnen nicht, denn hier wird ihr Naturell ausgeblendet, und das ist ungesund.

So bewegen Sie sich richtig und ausreichend

Wer seine Muskeln behalten will oder zusätzliche Muskeln aufbauen möchte, der muss sich täglich bewegen. Ab dem 40. Lebensjahr baut sich nämlich Muskelmasse ab und Fett auf. Schwimmen, Radfahren, Joggen und Wandern sind Bewegungsarten, die Ausdauer erfordern und den gesamten Körper trimmen. Aerobic und Gymnastik sind Trendsportarten, die besonders dem Frühaufsteher gefallen und eine gewisse Disziplin erfordern. Wer bloss die Sportschau am Sofa mitverfolgt, aktiviert damit zwar seine Spiegelneuronen, fit wird er aber trotzdem nicht, weil ein fauler Körper zu schwächeln beginnt.

Welche Fitness passt zu Ihnen? Nicht jeder liebt ausgedehnte Touren auf dem Mountainbike, ausdauernde Tennisturniere, unzählige Runden auf Rollerblades und Schwimmwettkämpfe mit den Wassertieren. Für viele Menschen ist die kleine Bewegung schon ausreichend, beispielsweise schnelles Gehen, Jogging, Wandern oder leichte Gymnastikübungen.

Man kann seine Fitnessübungen überall erledigen, wo der Boden ein wenig Platz bietet, und man braucht im äussersten Notfall nur sich selbst und den eigenen Körper dafür. Man benötigt nicht viele kommerzielle Produkte, um sich fit zu halten, obwohl sich im Laufe der Zeit ein richtiger Fitnessboom entwickelt hat. Im Büro ist Fitness eine willkommene Abwechslung, fördert die Durchblutung, und vor allem Frauen sollten zwischendurch ihre Beine bewegen, denn die sitzende Büroarbeit ist schlecht für die Wenen. Überhaupt sollten Frauen ab dem 40. Lebensjahr etwas für ihre Figur tun, sonst schwächelt das Bindegewebe, und die wallenden Winkearme lassen grüssen.

Wer ein Couch-Potato ist, kann durch ein kurzes Fitnesstraining bereits gute körperliche und gesundheitliche Erfolge erzielen. Wenn man nur zehn Minuten am Tag am Heimtrainer radelt, kann dies bereits gut fürs Herz sein und vor einem eventuellen Herzinfarkt schützen. Untrainierte Menschen profitieren von kleinen Fitnesseinheiten enorm, sie benötigen kein Ausdauertraining mit Hochleistungselementen. Sie müssen ihren Körper erst auf den Sport vorbereiten und ihn an die Bewegung gewöhnen.

Wer sich viel bewegt, vielleicht Leistungssport betreibt, ständig unter körperlicher Aktivität steht, der steht in gewisser Weise auch unter Druck, denn der Körper muss trainiert werden, um sein Level beizubehalten. Hier kann ein Übermaß an Bewegung eher schaden, weil der Körper Ruhepausen braucht. Leistungssportler sollten sich meditative Entspannungsphasen gönnen, denn nicht jede zusätzliche Dehnungsübung macht uns fit.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die tägliche Fitnesseinheit? Mediziner warnen vor sportlichen Aktivitäten zu ungünstigen Zeiten. So sollte man möglichst keinen Sport vor 6:00 Uhr morgens treiben, da der Körper zu dieser frühen Morgenstunde noch in einer Art Schlafrhythmus verweilt. Nach üppigen Mahlzeiten ist anstrengender Sport auch ungesund, bei extremer Hitze, und auch nach 20:00 Uhr abends. Am frühen Nachmittag ist unser körperlicher Biorhythmus in Hochform, da ist beispielsweise Jogging angebracht. Achtung, dies sind allgemeine Richtlinien. Jeder Mensch besitzt seinen eigenen Biorhythmus, mit dem er mit muss.

Bauen Sie ein tägliches Fitnessprogramm in Ihren Alltag ein, probieren Sie verschiedene Fitnessgeräte aus, entscheiden Sie sich für Ihre Lieblingssportarten und trainieren Sie Ihren Körper so, dass er weder schmerzt, noch schlapp macht. Wichtig ist der Muskelaufbau, und die Kondition muss auch stimmen, sodass man noch Luft bekommt, wenn man trainiert. Wichtig ist, dass man die Bequemlichkeit meidet, möglichst viele Schritte geht, beispielsweise 10 000 Schritte am Tag, und dass man abends weiss, was man für sich und seine Figur getan hat.

Der Fitnessfan geht zu Fuss zur Arbeit, wenn es möglich ist, nimmt die Treppe anstatt dem Lift, geht spazieren, bewegt sich in frischer Luft, stellt sich einen Heimtrainer ins Büro und einen Crosstrainer ins Wohnzimmer, und er meidet die Couch, auf der man doch nur stundenlang liegen bleibt, wenn man sich bloss kurz ausruhen will. Wer jedoch stundenlang im Berufsleben auf seinen Beinen steht, braucht Ruhe, weil sonst die Wirbelsäule zu stark gekrümmt wird.

Wie gefährlich ist Bewegungsmangel?

Bewegungsmangel kann gefährlich werden, wenn die Muskeln schwinden, das Immunsystem lahmt und der Blutdruck steigt. Auf jeden Fall ist Bewegungsmangel ungesund und kann zu einem hohen Blutzuckerspiegel führen.

Fitness boomt, und doch sitzen wir tagsüber zu viel auf unserem armen Po und belasten die Wirbelsäule. Wir müssen uns entspannen, finden aber kaum Zeit dazu, und so liegen wir vor dem Fernseher und schlafen beruhigt ein, wenn ein guter Film dem Ende zugeht. Manche Menschen schlafen bei Flüstervideos oder bei sogenannten Einschlafvideos ein. Man sieht sich beispielsweise an, wie jemand monoton seine Katze streichelt. Bitte, das beruhigt ungemein.

Am besten ist es, man geht spazieren, läuft durch den Wald, bewegt sich sportlich und geniesst die frische Luft, bevor man ins Bett steigt, dann schläft man besser.

Wer sich bewegt, weil er seinen Körper liebt, wird die obligatorischen 10 000 Schritte am Tag leicht schaffen. Und wer fit werden will, um seinem Leibarzt einen Gefallen zu tun, wird abends vor dem Fernseher sitzen und denken, die Tüte Chips besteht ohnehin nur aus getrockneten Kartoffeln. Wer die Sportschau anschaut, um Sport zu treiben, wird am Sofa sitzenbleiben. Wer am Heimtrainer strampelt und nebenher die Sportschau anschaut, wird fit, und er fühlt sich nachher wohl. Wir Menschen sind sonderbare Wesen. Wir leben so lange ungesund, bis wir aus dem Haus rollen oder der Kran vor der Türe wartet, um uns abzuholen. Erst wenn wir ernsthaft erkranken, tun wir etwas für unsere Gesundheit. Und wenn es mit dem geschundenen Körper wieder bergauf geht, wir uns auf dem Genesungsweg befinden, setzen wir uns erneut aufs Sofa, verfallen den alten Fress- und Gewohnheitsmustern und hoffen, wir mögen nicht nochmals erkranken.

Studien haben gezeigt, zu wenig Bewegung macht unseren Körper träge. Bewegungsmangel sorgt dafür, dass wir den Sauerstoff aus der Luft nicht richtig verarbeiten können, wir ermüden schneller, wir fühlen uns schlapp, wir haben keine Ausdauer und können uns weniger gut konzentrieren. Bewegungsmangel macht uns krank, weil die Durchblutung in unserem Körper nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Wer sich wenig bis kaum bewegt, neigt dazu, dick zu werden, denn wenn Fett die Muskelmasse überragt, darf man beim Essen nicht zu sehr zulangen, da der Körper die Nahrung eher speichert, als dass er sie verbrennt. Bewegungsmangel sorgt dafür, dass die Fettverbrennung nur schleppend voran geht, wir neigen zu Übergewicht, zu Atembeschwerden, sodass das Stiegensteigen die reinste Herausforderung für uns wird. Und trotzdem pflegen wir die Ausrede, dass wir keine Zeit für Sport haben. Wenn ich mir die Sportschau ansehe und die Fussballbeine laufen sehe, krächze ich wie eine alte Katze, der man auf den Schwanz getreten ist, weil mir vom Zuschauen alleine schwindlig wird.

Keine Zeit für Bewegung?

Neulich sagten mir einige Leute, sie hätten keine Zeit für Sport. Als ich nachfragte, sagten die gleichen Leute, dass sie abends bei einem Glas Wein sitzen, bei einer Tafel Schokolade die Nachrichten schauen, abends gemütlich essen gehen, auf der Couch ein Buch lesen, und doch die meiste Zeit vor dem Fernseher liegen. Der Hund liegt übrigens auch gerne vor dem Fernseher, besonders mein innerer Schweinehund. Man hat keine Zeit für Bewegung, weil man sich die Sportschau im Fernsehen ansieht, weil man passiv Sport betreibt und sich Tennis, Golfen, Fussball und Boxen im TV anschaut.

Es ist also nicht der Zeitmangel, sondern die Faulheit, welche uns in unserer Bewegungsfreiheit einschränkt. Da hilft nur ein durchgetaktetes Sportprogramm und viel Disziplin. Sport ist übrigens gut für unsere Lungen, gut für die Stimme, denn man wird einfach voluminöser und kann sich durchsetzen, Sport ist ideal gegen Verstimmungen, da man Glückshormone produziert, und Sport ist das Öl für unseren Bewegungsmotor, damit wir im Seniorenalter auch noch alleine zum Einkaufen gehen können.

Sie werden sich jetzt wundern, aber Senioren haben die Bewegung für sich entdeckt. Erst wenn man in seiner Bewegung mehr und mehr eingeschränkt wird, weiss man den Sport wahrlich zu schätzen. Ausserdem formt er die Figur. Leute, wenn dies nicht grossartige Gründe sind, um endlich mit Bewegung zu beginnen, dann hilft eines Tages nur noch der Rollator.

Bewegungsmangel macht uns schneller alt

Aktiv Sport zu treiben ist einer der mächtigsten Antiaging Faktoren, man kann sich damit sogar verjüngen, seine Haut straffen und seinen Körper positiv beeinflussen. Ausserdem fördert die Bewegung unser Denkvermögen, denn wenn wir Sport treiben steigern wir damit die Gedächtnisleistung, können uns Dinge besser merken und formen unser Gehirn. Da sieht man wieder, wie eindeutig Körper und Geist zusammenspielen.

Sie müssen die richtige Sportart für sich entdecken, denn nicht jeder Mensch ist der gleiche Sporttyp. Ich liebe beispielsweise Radfahren, Fitness, Spazierengehen und Schwimmen, kann jedoch mit Ballsportarten und Wintersport nicht viel anfangen. Nur wenn man Spass an einer Sportart hat, ist das Training auch effektiv. Und, meinen Sie, dass Sie heute noch in die Gänge kommen und sich bewegen?

Sitzen macht krank und alt

Permanentes Sitzen kann uns auf Dauer krank und alt werden lassen. Forscher haben sich schon länger mit diesem Problem beschäftigt und vermuten, dass viele unserer Zivilisationskrankheiten durch zu langes Sitzen kommen. Hier hilft nur Bewegung, ein hoher Arbeitstisch zum Stehen, ein Stehpult, ein Pezziball im Büro, und Fitness in der Arbeitspause. Wir sitzen aber gerne, am Arbeitsplatz, im Büro, am Abend zu Hause am Sofa, zwischendurch im Auto, eigentlich überall, wo sich ein Sessel in unmittelbarer Nähe befindet. Wir sind zu einer Sitzgesellschaft geworden.

Wie sitzt man richtig?

Die richtige Sitzhaltung kann uns ein wenig vor den Folgen der Bewegungsarmut schonen, aber sie ist nur ein Teil der Gesundheitsvorsorge. Man sitzt richtig, wenn man aufrecht sitzt, sich nicht gekrümmt über den Schreibtisch beugt, und wenn man die Füsse auf den Boden stellen kann. Zu hohe Stühle und zu hohe Schreibtische für kleine Leute, zu niedrige Arbeitsplätze für grosse Leute sind daher ungeeignet. Am besten ist ein ergonomischer Arbeitsplatz mit ergonomischen Sitzgelegenheiten. Man sollte die Sitzposition auch regelmässig verändern, damit man nicht zur Salzsäule erstarrt. Und wer Beimschmerzen hat, muss seine Beine regelmässig bewegen, damit die Durchblutung stimmt. Überkreuzte Beine sind übrigens nicht zu empfehlen, weil hier ein Blutstau entstehen kann und ein Bein einschlafen könnte. Notfalls hilft ein spezielles Beinkissen, welches die Durchblutung fördert. So ein Fusskissen ist besonders für kleine Leute geeignet, damit die Beine im rechten Winkel am Boden stehen.

Was passiert beim Sitzen?

Was passiert, wenn wir Sitzen? Im sitzenden Zustand nehmen wir eine Körperhaltung ein, welche unser Körper von Natur aus nicht gewohnt ist. Die Wirbelsäule krümmt sich, und wir sind unbewussten Stress ausgesetzt. Magen und Darm befinden sich im sitzenden Zustand in einer beklemmenden Haltung, unsere Beinmuskulatur hat nicht viel zu tun, und unser gesamter Körper kann sich nicht richtig entfalten. Besonders schlimm ist die Situation, wenn man gemütlich am Arbeitsplatz im Sessel lümmelt und sich wirklich nicht von der Stelle bewegt.

Risiken beim übermässigen Sitzen

Forscher haben unser Sitzverhalten und die damit verbundenen Risiken überprüft. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir nach langer Sitzerei einen hohen Blutzuckerspiegel, etwa um die 150 bekommen. Das Risiko für Diabetes steigt also auch bei gesunden Menschen in sitzender Tätigkeit an. Der Blutkreislauf wird nicht angekurbelt, die Muskulatur wird nicht richtig trainiert, und so entstehen unter Umständen Herz-Kreislauf Erkrankungen, auch bei vollkommen gesunden Menschen. Wer viel sitzt, braucht einen Ausgleich, sonst streikt der Körper eines Tages.

Sitzen macht alt

Zu viel Sitzen kann uns vorzeitig altern lassen. Es ist ja eigentlich schon genug, wenn Sitzen krank macht, aber für den eitlen Pfau unter uns Menschen kommt zusätzlich hinzu, dass man dadurch schneller altert. Wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt, altert die Haut schneller, weil uns Zucker alt macht. Der Blutzuckerspiegel ist wichtig, denn er muss konstant bleiben, damit der Körper nicht pausenlos verzweifelt den Zucker aus der Blutbahn pumpen muss.

Wenn die Durchblutung nicht stimmt, altern wir vorzeitig, da unsere Körperhaut samt Bindegewebe schneller erschlafft. Wenn wir keinen Muskelaufbau betreiben, was wir im sitzenden Zustand nicht tun, altern wir rasant, da der Körper schneller dem Verfall geweiht ist. Wir altern auch schneller, wenn der Körper im Sitzen einem unbewussten Stress ausgesetzt ist, nur weil er diese Haltung als unnatürlich einstuft und sich im Grunde dagegen wehrt.

Wieviel Sitzen ist gesund?

Natürlich sollten wir im Sitzen essen, denn für die tägliche Ernährung müssen wir uns Zeit nehmen. Aber wer beispielsweise vormittags bis zu 4 bis 5 Stunden im Büro sitzt, dann eine kleine Mittagspause einlegt, schnell zwischendurch seine Mahlzeiten hinunterschlingt, am Nachmittag wieder bis zu 3 Stunden im Büro sitzt, der bewegt sich eindeutig zu wenig. Experimente haben gezeigt, dass bereits ein 5 Stunden Sitz-Marathon zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann, wenn man sein Frühstück nicht ordentlich verdaut hat. Man sollte nur sitzen, wenn es notwendig ist, wenn man müde ist, sich entspannen will, oder wenn man meditiert.

Sitzen und falsche Ernährung

Wer viel sitzt und sich dazu noch ungesund ernährt, der altert besonders schnell, setzt Bauchfett an, verliert zunehmend an Kondition und hat ein erhöhtes Risiko, krank zu werden. Der Körper kann das Essen nicht mehr richtig verwerten, und wenn man dann noch fettreich isst, mit viel Zucker, vielen Kohlenhydraten, wenig Obst und vor allem wenig Gemüse, steigt das Krankheitsrisiko an.

Warum sitzen wir so viel?

Bereits die Kinder sitzen überdimensional viel. Die alte Generation bewegte sich in den Schulpausen, die neue Generation bleibt im Klassenzimmer sitzen und bedient das Smartphone, weil man auf Facebook und Twitter nichts versäumen will. Es hat sich sogar eine Art Facebook-Sucht entwickelt.

Wir bewegen uns kaum noch, weil sich unser Lifestyle geändert hat. Das Internet, tausende Fernsehkanäle, das Smartphone, der Tablet, der hauseigene PC, alles ist wichtiger als Bewegung, aber wir verkümmern dabei. Wer viel sitzt, muss sich zur Bewegung zwingen. Der eitle Pfau wird dies hoffentlich tun, damit er nicht vorzeitig altert. Der Hypochonder wird es tun, damit er einigen Zivilisationskrankheiten entgehen kann. Der Normalverbraucher wird jedoch diesen Bericht hier wahrscheinlich im Sitzen lesen und sich nur mühsam durchringen, Bewegung in den Alltag einzubauen.

Wie baut man Bewegung in den Sitzalltag ein?

Man kann sich in seinem Büro eine Fitnessmatte zulegen, damit man zwischendurch vom Sessel aufsteht und sich bewegt. Man kann das Fahrrad nehmen und das Auto zu Hause lassen, wenn die Strecken nicht allzu lange ausfallen. Man kann die Treppe nehmen und den Lift meiden, auch wenn man oben arbeitet. Man sollte täglich mindestens eine halbe Stunde Sport treiben, damit man einen bewegten Ausgleich schafft.

Sitzen schwächt den Stoffwechsel

Sitzen ist äusserst ungesund, da es den Stoffwechsel hemmt. Bereits nach einer Stunde im sitzenden Zustand fährt unser Stoffwechsel herunter und die Verdauung lahmt. Man kann dem jedoch entgegenwirken, indem man seinen Körper dehnt. Die Bauchmuskulatur muss angespannt werden, Arme und Beine müssen gestreckt werden, und der gesamte Körper sollte so gedehnt werden, dass man im aufrecht stehenden Zustand mit beiden Armen gleichzeitig an die Himmelsdecke greift, symbolisch Äpfel pflückt, und danach jeweils den linken und den rechten Arm abwechselnd dehnt. Auch der Po muss angespannt werden, indem man ihn mehrmals hintereinander zusammenkneift. Man bleibt fit, wenn man die Hände zum Boden streckt, indem man mit ausgestreckten Beinen dasteht, und man kann Stiegen steigen. Man sollte viel mehr stehen, einen Besprechungsspaziergang machen, im Stehen fernsehen und telefonieren, und man muss die Bewegung in den Alltag einbauen, damit der Ruhepuls nicht zu hoch ist.

Zu viel Sitzen kann dement machen

Wer zu viel sitzt, kann dement und vergesslich, verwirrt und leistungsunfähig werden. Das Gehirn schrumpft beim Sitzen eher als beim Bewegen, und auch Alzheimer kann sich schneller entwickeln, wenn man träge ist. Grund hierfür sind die Gehirnzellen, die sich bei Inaktivität und Bewegungsarmut zurückbilden. Wer im Sitzen noch dazu monotone Tätigkeiten erledigt, welche das Gehirn nicht beanspruchen, kann noch schneller dement werden. Hier helfen viel Bewegung zwischendurch und ein regelmässiges Gehirntraining, ein Gehirnjogging, bei dem man gleichzeitig Sport treibt und sein Gehirn geistig trainiert.

 


Elisabeth Putz

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