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Biorhythmus - die innere biologische Uhr

Die innere UhrDer Biorhythmus, auch biologischer Rhythmus genannt, regelt die Körperfunktionen nach Gemütszustand und Tageszeit. So kann man ein Morgenmuffel, ein Nachtmensch, ein Frühaufsteher, ein Langschläfer sein, der Biorhythmus regelt unseren Tagesablauf. Der Begriff kommt aus der Chronobiologie und umfasst den Schlaf-und Wachrhythmus des Menschen.

Sind Sie der Eulen-Typ oder der Lerchen-Typ? Wenn Sie Ihre innere Uhr beeinflussen möchten, müssen Sie zuerst herausfinden, ob Sie der Eulen- oder der Lerchen-Typ sind. Die Nacht Eule ist natürlich nachts aktiv, weil sie morgens immer so unheimlich müde ist. Die Lerche zwitschert in den frühen Morgenstunden bereits ihre Lieder, denn abends geht sie früh zu Bett und liegt nachts müde im Nest.

Wenn Sie ein Morgenmuffel sind, werden Sie immer einen Wecker benötigen, um früh genug aus den Federn zu kommen, denn Ihr innerer, biologischer Rhythmus ist auf die Nachtzeit eingestellt. Gute, wache Berufe für Sie wären in der Tat dann die Arbeit als Türsteher in einer Diskothek oder Nachtportier in einem Hotel. Wenn Sie ein Morgenmensch sind und abends immer müde werden, könnten Sie glatt Bäcker werden, weil die Brötchen schreien bereits früh morgens aus dem Backblech heraus.

Ich bin je nach Bedarf eine Kombination aus Eule und Lerche. Ich bin in der Regel morgens müde und abends schlafe ich manchmal auch im Stehen ein, wenn ich mich günstig an eine Säule lehne. Aber in Wahrheit kann ich nachts arbeiten, wenn es sein muss, und ich stehe notfalls früh morgens wie eine Kerze im Bett, falls ich zeitig aufstehen muss. Mein innerer Wecker ist überaus flexibel.

Trotzdem brauche ich einen lauten Wecker, damit ich die ersten Impulse zum Wachwerden bekomme, denn meine träumende Seele bekommt im Schlaf von der Aussenwelt nichts mit. Wussten Sie, dass für einen gesunden Schlaf auch die längeren Tiefschlafphasen und die kurze REM Phase, die eigentliche Traumphase nötig sind, um morgens ausgeschlafen zu sein? Bei Schlafstörungen gerät der biologische Rhythmus durcheinander, weil die Tiefschlafphasen gestört werden.

Der Biorhythmus von Eule und Lerche

Wie schafft man es, den Morgenmuffel aus seiner Persönlichkeit zu verbannen, und wenn es nötig ist, früh schlafen zu gehen, auch wenn man ein Nachtmensch ist? Manche Leute arbeiten nachts lange und wachen trotzdem morgens früh auf, da sie immer um die gleiche Zeit wach werden. Die glücklichen Lerchen sind Frühaufsteher und haben morgens keine Kreislaufprobleme. Um zu einer Lerche zu werden, sollte man jeden Abend zur gleichen Zeit, frühzeitig schlafen gehen, bis sich der biologische Rhythmus im Körper an den neuen Schlaf- Wachrhythmus gewöhnt hat.

Unser Biorhythmus wird von den Hormonen Serotonin und Melatonin geleitet. Mein Serotoninspiegel ist in aufregenden Lebensphasen viel zu hoch, sodass ich stundenlang im Bett liege und den vergangenen Tag einmal um die eigene Achse drehe, quasi umwälze. In diesen Zeiten gehe ich lieber nachts ins Büro und arbeite, dann weiss ich wenigstens, dass ich irgendwann vor Erschöpfung einschlafe.

In ruhigen Lebensphasen ist mein Serotoninspiegel ausgeglichen. Da bin ich weder aggressiv, noch depressiv. Natürlich könnte man dem Biorhythmus mit Serotonin oder Melatonin von aussen nachhelfen, aber ich rate in der Regel ohne ärztliche Betreuung davon ab, denn man könnte erstens süchtig nach einem Medikament werden, und zweitens könnte man seinem natürlichen Körperrhythmus damit schaden. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass zu viel Serotonin depressiv macht.

Wenn man zu einem Nachtmenschen werden möchte, weil man beispielsweise plötzlich einen Job hat, den man nachts ausübt, sollte man tagsüber den Raum vollständig verdunkeln, wenn man schläft. Das Tageslicht sorgt dafür, dass man Serotonin produziert, was wiederum schlecht für den Schlaf ist.

Nachts zu arbeiten könnte uns übrigens auf Dauer krank machen, weshalb viele Leute im Schichtdienst jammern, weil ihr Körper schlapp macht. Da sieht man, wie wichtig ein ausgeglichener Biorhythmus ist, der sich im Idealfall ans Tageslicht anpasst. Für die Eulen sind Tageslichtlampen ideal, damit sie einen ausreichenden Blauanteil im Licht abbekommen, denn der Blauanteil des Lichts sorgt für die Ausschüttung des Hormons Serotonin.

Der ausgeglichene Biorhythmus

Wie sieht ein ausgeglichener biologischer Rhythmus aus? Morgens gegen sieben Uhr klingelt der innere Wecker, der in uns nachts schlummert, und bittet uns höflichst darum, aufzustehen. Bei Langschläfern klingelt der innere Wecker meist zu leise oder unpünktlich. Sie benötigen einen Zusatzwecker, den es in jedem Kaufhaus zu kaufen gibt, der aber mit der inneren Uhr nicht unbedingt übereinstimmen muss.

Unsere Augen gewöhnen sich nicht in der ersten Sekunde beim morgentlichen Augenaufschlag an das Tageslicht. Es dauert eine Weile, bis die Augen auch erkennen, dass der neue Tag “Guten Morgen” sagt. Um nicht wieder in den Genuss einer Melatonin Ausschüttung zu kommen, ist es ratsam, beim ersten Klingeln des inneren oder mechanischen Weckers am Morgen viel Licht ins Zimmer zu lassen, und wenn man nur den grossen Lichtschalter im Raum betätigt. Für Langschläfer ist diese Zeit besonders hart, denn sie machen jetzt alles etwas langsamer.

Der Biorhythmus beim Frühstück

Die innere Frühstücksuhr meldet sich gerade bei Ihnen. Der Magen mag etwas Essbares zwischen seine Magenzähne bekommen und knurrt munter im Takt. Wer jetzt ohne Frühstück aus dem Haus geht, tut seinem Magen und sich selbst nichts Gutes, denn die Leistungsfähigkeit ohne Frühstück ist nicht so hoch wie mit dem Frühstücksbrötchen zwischen den Zähnen.

Das Frühstück sollte leicht, vitaminreich und mit Kohlenhydraten ausgestattet sein. Der fette Schweinebraten und die Bratwurst am Morgen überfüllen unseren Magen so, dass der sich wieder schlafen legen möchte. Butterbrote mit wenig leichter Wurst, Marmelade oder Honig, Fruchtsaft, Tee oder Kaffee wirken wahre Wunder am Frühstückstisch. Wer jetzt sagt, Kaffee sei ungesund, der hat das Geniessen am Morgen noch nie richtig erlebt. Kaffee regt den Kreislauf an, aber Schwarztee oder grüner Tee tun dies auch. An Kaffee bin ich bis jetzt noch nie gestorben, aber auch noch nie vorbeigekommen.

Der Biorhythmus beim Arbeiten

Nach dem Duschen ist der Körper so gegen neun Uhr tagesbereit. Die innere Betriebsmaschine läuft an, und der Alltag, ausgefüllt mit Arbeit, kann beginnen. Rasieren sollte Mann sich gegen acht Uhr morgens, da um diese Zeit das Blut optimal gerinnt und kleine Verletzungen keinen Blutsee im Gesicht verursachen. Das Kurzzeitgedächtnis arbeitet am Vormittag auf Höchstflamme.

Schwierige Gespräche wie Gehaltserhöhungen, oder Beschwerden beim Chef sollte man deshalb bis Mittags erledigen. Auch spriessen die guten Ideen am Vormittag, deshalb schreibe ich zu dieser Zeit gewöhnlich meine Texte und gehe meiner Autorentätigkeit nach. Vier bis fünf Stunden nach Betriebsbeginn schreit unser Magen pünktlich zu Mittag erneut nach essenswerter Kost. Achtung, der Alkohol kann jetzt noch nicht im Körper abgebaut werden, deshalb riecht Ihr Chef die Alkoholfahne bis ins Nachbarbüro, falls Sie auf die Idee kommen, zu Mittag bereits Ihren Frust hinunterzusaufen.

Zu Mittag darf der Magen wirklich essen, und auch der Schweinebraten findet jetzt die richtige Zeit, um verdaut zu werden. Zu Mittag befinden wir uns in unserem optimalen Leistungstief. In dieses Loch sollten wir uns nach dem Essen kurz verkriechen und ein wenig schlafen.

Powernapping nennt man das, und es soll Bürobetriebe geben, die stellen für das kleine Powernapping sogar ein Sofa zur Verfügung, auf dem man kurz ins Traumland verschwinden kann, um von der Position auf dem Chefsessel, welche noch in weiter Ferne schwebt, zu träumen.

Der Biorhythmus am Nachmittag

Manche Menschen leiden unter einem Nachmittagstief. Die werden mitten am helllichten Tag hundemüde und liegen wie ein Hund mit der Nase am Schreibtisch. Diese Menschen brauchen jetzt etwas Süsses, ein paar Nüsse oder einen grünen Tee, denn der Körper verlangt nach Leistungsnahrung, damit das Blut in Wallung kommt. Viele Menschen haben jedoch nach dem Powernapping genug Energie, die bis in den Abend hinein ausreicht, um leistungsfähig zu sein. Nachmittags ist unsere innere Uhr hellwach und zu höchster körperlicher und mentaler Leistung bereit.

Gegen vier Uhr bis sechs Uhr wachsen Haare und Nägel gut nach. Es ist die optimale Zeit, um beim Friseur seines Vertrauens das Herz auszuschütten, die neuesten Klatschnachrichten zu erfahren und nebenbei einen tollen Haarschnitt verpasst zu bekommen. Jetzt ist es Abend. Um Gottes Willen, der gefrässige Magen schreit schon wieder nach Nahrung. Aber jetzt endlich können Sie das Bier, welches den Arbeitsfrust hinunterspült, geniessen, denn der Körper kann Alkohol nun gut abbauen.

Der Biorhythmus am Abend

Um acht Uhr abends ist unser Körper noch einmal in wirklich wacher Höchstform. Jetzt ist es Zeit für Sport, denn der Muskalaufbau kann optimal beginnen. Manche sagen, der Morgensport ist der Beste. Na, Sport ist gut und kann zu fast keiner Tageszeit schlecht sein, ausser zu Mittag und in der prallen Hitze.

Reissen Sie sich am Riemen, Schokolade, üppiges Essen und das kleine Betthüpferl nach neun Uhr abends sind wirklich nicht nötig, denn jetzt kann der Magen nur schwer Nahrung verdauen. Der kleine Fettbauch hat jetzt gute Chancen, sich zu einer ausgewachsenen Bombe zu entwickeln, wenn jetzt noch gegessen wird. So gegen elf Uhr sagt die innere Uhr ihre Müdigkeit an und möchte schlafen.

Wir produzieren weniger Tränenflüssigkeit als am Morgen und können deshalb den Krimi kaum noch sehen. Leichte Lektüre vor dem Schlafengehen erhöht die Schlafqualität und lässt uns besser träumen. Jetzt hat aber jeder eine andere innere Uhr, und manche Menschen wachen um elf Uhr abends erst richtig auf. Ja, die brauchen jetzt ihre Nahrung, denn sonst verhungern sie.

Und dann tickt da noch die äussere Wirtschaftsuhr, die ferngesteuert vom Arbeitgeber und dem Job, der Karriereleiter und der Gesellschaft vorgegeben wird. Diese Atomzeituhr tickt wie eine Atombombe in uns. Wer um halb vier Uhr aufstehen muss oder nachts arbeiten soll, der macht die meisten Fehler, schläft gerne am Steuer ein und ist kein guter Zeitgenosse auf offener Strasse im Auto.

Viele Jahre kann es dauern, bis Folgeschäden auftreten, wenn man gegen seine individuelle Uhr arbeitet, denn dann braucht man sein hart verdientes Geld, um die Krankheiten, die dann entstehen heilen zu lassen. Auch Krankenhäuser kosten Geld und Zeit. Spätestens dann kann man nach seiner inneren Uhr leben, wenn man nicht mehr arbeitstauglich für den Karrieremarkt ist.

Wie tickt die biologische Uhr?

Die innere UhrUnsere biologische Uhr tickt, und das spüren wir. Eine Frau beginnt mit zunehmendem Alter ihren inneren Wecker zu hören, ihre biologische Uhr wahrzunehmen. Ab dem 25, oder spätestens dem 30. Lebensjahr geht die Collagen-Produktion zurück, die Frau bekommt Fältchen, die Uhr tickt. Zwischen 40 und 50 Jahren wird die Eierproduktion reduziert, und die Frau muss sich anstrengen, um schwanger zu werden, wenn sie die Familienplanung noch nicht abgeschlossen hat.

Bitte, da hat Gott dieses wunderbare Wesen, die vollendete Frau, einschliesslich mich geboren, und ich gleiche wahrlich keiner Adamsrippe, und da hat Gott uns Frauen solche verzweiflungsnahen Lasten mit ins Leben gegeben. Wahrlich, mein innerer Wecker schlägt bereits 12:00Uhr. Meine Kinder bekomme ich wahrscheinlich erst im nächsten Leben.

Die Wirtschaft, gefolgt von Job und Karriere hat eine andere biologische Uhr für die Frau entwickelt. Heute kann sich eine Frau Eizellen konservieren lassen, diese zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen lassen, die Eizellen notfalls künstlich befruchten lassen, und voila, der Kinderwunsch wäre bis ins hohe Alter hinein geregelt.

Ob diese ausgereifte chemisch zubereitete Variante des Nachwuchses natürlich zu befürworten ist, bezweifeln einige Forscher, denn der natürliche biologische Rhythmus wird so manipuliert, dass man die Spätfolgen noch nicht voraussehen kann. Ich bin dafür, dass dies jede Frau für sich entscheidet, denn der eigene Körper ist eine individuelle Angelegenheit. Für mich kommt dies persönlich nicht in Frage, denn ich bin ein Verfechter der Natur.

Wenn die biologische Uhr verrückt spielt

Jetzt wissen wir bereits, wie die biologische Uhr von Frauen tickt. Und wie läuft die innere Zeitschaltuhr von uns Menschen allgemein? Sehen wir uns einmal einen Tagesablauf an und analysieren, was den ganzen Tag über in unserem Körper passiert.

Wenn unsere innere Uhr im Gleichgewicht tickt, sind wir ausgeglichen und leistungsfähig, denn der Biorhythmus bestimmt unseren Tagesablauf, am Morgen, am Vormittag, zu Mittag, am Nachmittag, am Abend und in der Nacht. So benötigen wir Schlaf, geregelte Mahlzeiten, geregelte Bewegung, geregelte Arbeitszeiten, einen festen Tagesablauf. Unser Körper braucht Anspannung, Leistung, Entspannung, Nahrung und Ruhe, ein soziales Umfeld, ein natürliches Leben. Dies stärkt unser Immunsystem und macht uns stabil.

Keine Frage, wir alle besitzen eine innere, biologische Uhr, denn die haben wir in die Wiege gelegt bekommen. Das ist unser Biorhythmus, mit dem jeder individuell für sich mit muss. Was passiert, wenn die biologische Uhr durcheinander gerät? Bitte, dann kann es sogar passieren, dass wir krank werden, unser Immunsystem schwächelt, sich Bakterien und Viren leichter in den Körper einnisten, wir leistungsschwächer werden und uns bis zur Depression hin, bis zu einem Burnout hin bewegen. Wenn der innere Wecker gestört wird, entsteht Stress in unserem Körper.

Einst sind in einer Stadt in Italien die halben Uhren zu schnell gegangen, einfach falsch gegangen. Die Leute kamen zu früh, konnten Termine nicht wahrnehmen, wachten mitten in der Nacht zusammen mit dem Wecker auf, da die Uhr ihnen vorgaukelte, es sei bereits am Morgen. Keiner konnte sich dieses Naturphänomen erklären.

Die Esoteriker witterten schon wieder grosse Geschäfte und bastelten bereits an neuen esoterischen Schutzideen gegen die Zeit. Wissen Sie, welch simpler Grund die Uhren so verrückt machte? Ein neues Solarkraftwerk erzeugte zu starke Stromspannungen, sodass die Uhren am Stromnetz angeschlossen, nicht mehr wussten, wie die Zeit richtig tickt.

Wenn wir verliebt sind, tickt unsere innere Uhr auch gegen den Uhrzeigersinn. Und so tickten Mikrowellen, Backöfen, Digitalwecker und sonstige elektronische Uhren wie verliebte Hühner, einfach falsch. Dieses Beispiel sagt uns, dass der gesamte Kreislauf der Natur von biologischen Prozessen abhängig ist. Wir können froh sein, dass wir eine innere Uhr besitzen, die uns immer wieder auf einen gesunden Weg bringt.

Die biologische Uhr der Frau

Zurück zur Frau: Frauen bekommen ab dem 35. Lebensjahr die Torschlusspanik, eine enorm gesteigerte Panik, wenn sie noch keinen Partner, keinen geeigneten Vater für eventuell geplante Kinder gefunden, und noch keine eigenen Kinder geboren haben. Dann lassen sie sich visuell imaginär einprägend folgenden Spruch auf die Stirn tätowieren: Ich suche einen Vater für meine demnächst auf die Welt kommenden, noch nicht gezeugten Kinder. Suche Mann, familientauglich, stabil, kinderfreundlich, tierlieb, humorvoll, treu, verständnisvoll, lieb, gut aussehend. Und dann nehmen sie in ihrer Panik oft den nächstbesten Mann, denn bei ihm stimmen die beiderseitige Chemie und die Triebhaftigkeit. Wahrlich, der stärkste Samen bohrt sich seinen grosszügig ausgefallenen Tunnel zur Eizelle hindurch.

Wussten Sie, dass Frauen den Partner nach dem Geruch auswählen, auch wenn Treue und Humor optisch gesehen den Vorrang geniessen? Die weibliche biologische Uhr kann leider im Ernstfall durch keine noch so liebevoll gekauften Blumen, durch kein noch so liebevolles Wesen ersetzt werden. Der liebe Mann tröstet die Frau dann, wenn der potente Mann sie für eine Jüngere, Knackigere verlassen hat.

Wenn Frauen traumatische Erlebnisse oder extrem schwierige Lebensphasen durchleben, beginnen die Wechseljahre manchmal früher als geplant. Der Körper stellt sich dann oftmals frühzeitiger um, die weibliche Menstruation bleibt plötzlich aus, Hitzewallungen, Schlafstörungen, ein erhöhter Blutzucker-Haushalt, Stimmungsschwankungen, dies alles kann auftreten, wenn eine Frau ein Trauma durchmacht. Dann kommen die Wechseljahre schon knapp vor dem 40. Lebensjahr. Jede Frau sollte dies beim Arzt abchecken lassen.

Wussten Sie, dass die Pille den biologischen Rhythmus der Frau stören kann? Wer die Pille über einen längeren Zeitraum hindurch nimmt, könnte in die Verlegenheit geraten, nach dem Absetzen des Verhütungsmittels nicht gleich schwanger zu werden, weil die natürliche innere Uhr erst wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss. Oder die Frau bekommt Zwillinge, Drillinge, denn die Launen der Natur schlagen manchmal richtig zu, wenn der Biorhythmus künstlich gestört wird. Bitte, nicht allen Frauen ergeht es gleich, und selbst Drillinge sind süss, wenn sie satt sind und ruhig schlafen.

Die biologische Uhr des Mannes

Der stramm gesäte Samen des Mannes findet auch noch seinen gezielten Weg zur eingenisteten Eizelle der Frau, wenn der Mann als rüstiger Rentner mit 80 und mehr Jahren der Lust fröhnt und sich im Bett noch halbwegs drehen kann. Deshalb können Männer im hohen Alter noch Väter werden und brauchen die natürliche biologische Uhr nicht künstlich zu verändern.

Bitte, unter all dieser Naturkunst trägt der Mann auch einen Biorhythmus in sich. Beobachten Sie einmal Männer, wenn sie Väter werden. Man kann sehen, dass auch die Männer ein bisschen schwanger sind, wenn sie mit ihrer Frau mitfiebern. Und wenn die Frau ihre Tage hat, bekommt der Mann auch innere Blutungen, nicht direkt als Blut sichtbar, aber als quändelnde Schleimspur, wenn der Mann wieder einmal zusammen mit der Frau im Takt taktlos und unleidlich ist. Wahrlich, sie existieren, die Männer, die ihre Tage haben und unausstehlich sind.

Studien haben ergeben, dass der Mann zwar theoretisch mit 90 Jahren auch Vater werden kann, denn der älteste Vater hat dieses Alter bei der Kinderzeugung erreicht, aber die biologische Uhr tickt trotzdem. So lässt die Spermienqualität bei älteren Männern etwas nach und Krankheiten bei den im hohen Alter gezeugten Kindern sind häufiger. Bitte, nicht jeder Mann ist gleich, deshalb dürfen wir hoffen, dass wir im Alter immer gesünder werden, umso weiter sich die Medizin fortentwickelt.

Heute werden Kinder eher von älteren Vätern gezeugt, denn unser wirtschaftlicher Lifestyle sorgt dafür, dass die berufliche Karriere an erster Stelle steht. Immer öfter warten Männer, bis sie zwischen 35 und 40 Jahre alt sind, oder sie zeugen Kinder im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Der heutige Mensch fühlt sich auch im Alter nicht so alt wie früher, auch wenn die biologische Uhr tickt.

Schichtdienst und Nachtarbeit machen krank

Wer im Schichtdienst mit ungeregelten Arbeitszeiten, mit Nachtarbeit arbeitet, verschiebt seinen Biorhythmus und bringt ihn durcheinander. Die Folge sind Schlafmangel und Schlafstörungen. Man ist unkonzentriert und kann krank werden, an Herz-Kreislauferkrankungen leiden.

Wie krank kann uns die Nachtarbeit machen? Ich ahnte es schon immer, die Arbeit macht krank. Wer zu lange im Schichtdienst arbeitet, der hat ein erhöhtes Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken. Bitte arbeiten Sie nie länger als drei Nächte hintereinander im Schichtdienst. Der Körper benötigt ausgleichende Ruhephasen, um sich vom aufgestauten Stress der Nachtarbeit zu erholen.

Nachtarbeit ist besonders im Medizinbereich, in Krankenhäusern und Notambulanzen an der Tagesordnung. Was machen eigentlich Ärzte? Sie lassen sich die Multiple Sklerose üppig gut bezahlen, denn der Notfallpatient fragt nicht vorher, ob er mitten in der Nacht einen Unfall haben darf. Schichtdienst ist in vielen Bereichen wichtig, und dennoch macht er uns auf Dauer krank, wenn wir es damit übertreiben. Durch chronischen Personalmangel müssen Ärzte nächtelang Dienst schieben, werden unaufmerksam und sind fehleranfällig.

Ich habe einst einen Arzt kennengelernt, der operierte am frühen Morgen im Krankenhaus. Er belegte als Universitätsprofessor einen Lehrstuhl an der medizinischen Fakultät, er betreute an mindestens zwei Wochentagen seine Privatpatienten bis in den späten Abend hinein, er operierte an den Wochenenden oftmals weitere Privatpatienten in anderen Krankenhäusern, und er sass manchmal stundenlang mit mir ins schwierige Gespräch vertieft in seiner Praxis. Ich ermüdete schneller als er.

Ärzte, die privat und kassendienstlich arbeiten, tragen ein hohes Erkrankungsrisiko in sich, wirken oft gereizt und sind chronisch übermüdet. Karriere sollte im Leben nicht die Hauptrolle spielen, besonders dann nicht, wenn man Menschen behandelt, deren Leben man retten oder verlängern möchte, deren Lebensqualität man verbessern will. Auch wenn man etwas mehr Geld für seine Dienste erntet, sollte man seine menschlichen, körperlichen Kapazitäten nicht derart ausreizen, dass man bereits gereizt ist, wenn man von einer Feder gekitzelt wird.

Der Schichtdienst stört unseren Biorhythmus

Die regelmässige Nachtarbeit bringt unseren Biorhythmus derart durcheinander, dass der Körper seine Reserven anzapft und irgendwann zusammenbricht, weil keine Reserven mehr vorhanden sind. Spätestens dann droht das Burn-out. Ich merke dies an mir selber, wenn ich nachts schreibe, weil ich tagsüber tausend Dinge erledige, für welche ich im Grunde einen zuverlässigen Assistenten bräuchte. Neulich habe ich bemerkt, wie sich Schlafstörungen in mein Leben einschleichen. Journalisten und Autoren sind eine gefährdete Berufsgruppe, weil sie Feuer und Flamme sind, wenn sie arbeiten. Da vergisst man regelmässig die Zeit und sitzt um 4:00 Uhr morgens auch noch vor seiner Arbeit, selbst wenn man sich geradewegs auf die Schreibtischplatte legen könnte, weil die Augen vor Schlaftrunkenheit zufallen.

Der Mensch benötigt regelmässig wiederkehrende Schlafenszeiten, ansonsten drohen auch Depressionen und Schlafstörungen. Viele Menschen überschätzen ihren Körper und ignorieren sämtliche Warnhinweise, bis sie sich in der Burnout Klinik ihres grenzenlosen Vertrauens gesund pflegen lassen, womöglich von Ärzten, die selber am Limit arbeiten. Bitte, da kann das Bett dann gleich getauscht werden.

Welche Krankheiten entstehen durch Nachtarbeit?

Wir sind von Natur aus körperlich und seelisch so konzepiert worden, dass wir bei Licht wach sind und bei Dunkelheit schlafen. Im Hypothalamus, einer Gehirnregion, ist dieser Schlaf-Wach-Rhythmus geregelt. Wenn er durcheinander gerät, drohen Krankheiten. Unser moderner Lifestyle frisst nachts Strom, da wir pausenlos arbeiten und uns nicht mehr an die natürlichen Tages- und Nachtzeiten halten. Am gesündesten lebten die Menschen, als es kein elektrisches Stromnetz gab, und wenn zu diesen Zeiten nicht andere Krankheiten gelauert hätten, wären diese Menschen im uralten, gesunden Zustand an alleiniger Altersschwäche gestorben.

Der moderne Mensch hingegen ist medizinisch so weit vortgeschritten, dass er jahrelang von Medikamenten leben kann, die ihn und seinen Körper am Leben erhalten. Wir sind sozusagen Opfer der Pharmaindustrie, Opfer der Billiglohngesellschaft, und Opfer der Nachtarbeit. Krankheiten wie multiple Sklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Depressionen, chronische Müdigkeit, Leistungsschwäche, Gedächtnisschwäche, Arterienerkrankungen, die gängigen Zivilisationskrankheiten, all dies kann durch die Schichtarbeit ausgelöst werden. Wir werden dadurch zunehmend zu Pflegefällen, wenn ein Schlaganfall droht. Wir sind ans Bett gefesselt, wenn wir krank werden, aber dann hilft der beste Schlaf nachträglich nicht mehr viel, denn der Körper rächt sich am ungesunden Lebensstil.

Schichtarbeit und Ernährung

Wer unregelmässige Arbeitszeiten hat, nachts oft arbeiten muss und unregelmässig schläft, der ernährt sich auch unregelmässig. Er neigt oft dazu, im Stehen schnell etwas zu essen, ernährt sich oft ungesund und greift zu Zucker, Fett und Kohlenhydraten, weil Gemüse viel zu viel Arbeit macht. Fast-Food, sitzende Tätigkeiten bei Nachtschichten, zu wenig Bewegung und Hektik im Job machen uns krank. Der Blutzuckerspiegel steigt an, und wir können unseren Insulinhaushalt nur noch schwer in den Griff bekommen.

Für Nachtarbeiter ist eine gesunde Ernährung wichtig, ausreichend Bewegung, absolute Ruhephasen, wenn man endlich einmal schlafen darf, kein zusätzlicher Stress im Alltag, und es ist wichtig, dass man ein intaktes soziales Umfeld hat, von welchem man Vertrauen, Liebe und Geborgenheit erwarten darf. Nur so hält man den Schichtdienst unbeschadet durch, und dennoch ist er keine Dauerlösung.

Nachtarbeit macht besonders Frauen krank

Nicht nur Männer leiden unter der Nachtarbeit, auch Frauen werden davon krank. Es drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, sogar Diabetes, weil durch den unregelmässigen Schlaf der Biorhythmus durcheinander kommt. Ein Schlaganfall ist auch keine Seltenheit. Bei Frauen ist die Gefahr, durch Schichtarbeit zu erkranken, höher als bei Männern, denn wenn die Frau nach der Arbeit nach Hause kommt, kümmert sie sich instinktiv gerne um den Haushalt, die Kinder, den Hund und den Garten. Da ist vorerst an Schlaf nicht zu denken, und so schlafen Frauen kürzer und unregelmässiger als Männer. Sie sorgen sich mehr um die alltäglichen Dinge, sind ängstlicher und tragen das Fürsorge-Gen seit Urzeiten in sich. Da kann der Schichtdienst das Leben ganz schön durcheinanderbringen.

Ein Tipp für all die Frauen, welche Nachtschichten einlegen müssen, an alle Krankenschwestern, Taxifahrerinnen, Kellnerinnen, und sonstigen Nachtarbeiterinnen: Geben Sie ruhig mit beruhigtem Gewissen einen Teil der Arbeit an die Männer, an ihr Umfeld ab. Männer sind heute gute Hausfrauen geworden. Sie züchten das Fürsorge-Gen bereits heftigst in sich heran und werden eines Tages gute Frauen, wenn die Androgynität voranschreitet, wenn die Emanzipation des Hausmannes ins Rollen kommt, und wenn der Mann den Rock trägt. Gleichstellung in der Gesellschaft ist wichtig, denn nur so können wir in unserem modernen Lifestyle existieren.

 


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