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Wie gesund ist Fasten?

Mit Wasser fastenDas Fasten hat neben dem religiösen Hintergrund auch einen guten Nutzen für unseren Körper. Wer fastet, reinigt sich innerlich, entlastet seinen Körper und gewinnt eine vollkommen neue Sichtweise auf das Leben. Mit Fasten kann man auch abnehmen, denn es ist eine der radikalsten und schnellsten Diäten.

Allerdings muss man beim Fasten einiges beachten, wenn man körperlich und geistig nicht vom Fleisch fallen will. Der Körper muss stabil genug sein, nicht nur ein wenig zu dick. Viele Dicke haben trotz Übergewicht Mangelerscheinungen. Für diese Menschengruppe würde das Fasten bedeuten, dass der Körper noch weniger an Energie zugeführt bekommt und an Vitaminmangel leidet.

Wir müssen beim Fasten darauf achten, dass wir genügend Nährstoffe, vor allem Vitamine und Mineralstoffe zu uns nehmen. Eine Fastensuppe mit viel Gemüse kann hier helfen. Wer zu schwach ist, sollte diese Fastensuppe mit ein wenig Olivenöl anreichern, damit der Körper wichtige Fettsäuren zurückbekommt.

Wir müssen darauf achten, dass wir genügend trinken, Wasser und Tee. Hier empfehle ich Mineralwasser, denn es könnte sein, dass durch das Fasten dem Körper zu viele Mineralien entzogen werden, und ein Ungleichgewicht des Kaliumhaushalts kann gefährlich werden. Wenn durch permanentes Trinken zu viel Kalium aus dem Körper geschwemmt wird, bekommt man alle Zustände, bis zum Kreislaufzusammenbruch.

Wie fastet man richtig?

Menschen fasten auf unterschiedliche Art und Weise, wobei viele Arten richtig sein können. Vollkommen auf Nahrung zu verzichten, ist Meiner Meinung nach nicht für einen längeren Zeitraum gesund, denn der Körper laugt aus, fühlt sich schwach und wird womöglich krank. Sport würde ich in dieser Zeit reduzieren, da der Körper auf Sparflamme ist und seine Reserven gut einteilen muss.

Einmal am Tag gibt es eine Mahlzeit in Form von einer Suppe mit verschiedenen Gemüseeinlagen, Reis, Kartoffel und eine Scheibe Brot. Die restliche Zeit sollte nur getrunken werden.

Manche Leute verzichten sogar auf die Suppe, essen bis zu drei Tagen gar nichts, trinken nur und meditieren. Dies würde ich nicht aushalten, da mein Körper vollkommen verrückt spielt, wenn er nichts zu essen bekommt. Mir wird dann schwindlig, ich bekomme Herzrasen und fange an zu schwitzen. Das weiss ich so genau, weil ich dieses strenge Fasten bereits viermal erfolglos ausprobierte.

Schlank mit Intervall Fasten

Wir alle kennen die Fastenzeit, die für manche Menschen ein Segen, für andere ein Fluch ist. Beim Fasten sollte man vordergründig auf zu fettige, zu zuckerhaltige, zu üppige Mahlzeiten verzichten, das Fast-Food weglassen und sich dem spartanischen Essen widmen. Hier steigen viele Leute bereits nach einer Woche aus, weil sie diese Züchtigung des eigenen Körpers nicht durchhalten. Anders sieht es beim Intervall Fasten aus. Hier fastet man fünf Tage in der Woche und gönnt sich an zwei Tagen wöchentlich all das, worauf man Lust hat. Mit dem Prinzip 2:5 ist diese Art von Dauerdiät bereits ausreichend erklärt.

Was sollte man beim Intervall Fasten beachten? Zuerst muss man sich seiner Ernährungsgewohnheiten bewusst werden, denn wer nicht weiss, wovon er dick wird, dem hilft das beste Fastenprogramm nicht, weil von Tee und guten Gedanken alleine wird man kaum satt. Viele Leute gönnen sich ausserhalb der eigenen Küche den schnellen Imbiss, bereiten Fertiggerichte zu oder holen sich eine Pizza. Alles legt sich als Fettpolster am Körper an und muss reduziert werden. Beginnen Sie, Gemüse frisch zu schneiden, zu dünsten, zu garen, essen Sie Kartoffel, Fisch und mageres Putenfleisch dazu, oder werden Sie zum Veganer und kaufen sich ein veganes Kochbuch, fangen Sie an, sich pflanzlich zu ernähren, und halten Sie dieses Programm von Montag bis Freitag ein. Nur am Wochenende darf das Croissant auf den Tisch. Fast-Food sollten Sie ganz von Ihrer Ernährungsliste streichen, sonst hüpfen die Kilos wieder hoch. Ich selbst habe das Intervall Fasten ausprobiert und passte pünktlich zu Frühlingsbeginn in mein grünes, neu gekauftes Trendkleid hinein, obwohl bei diesem Kleid die Frau kaum weibliche Kurven aufweisen darf.

Intermittierendes Fasten - essen nur zu gewissen Zeiten

Beim intermittierenden Fasten darf man je nach Lust und Laune essen, was dem Gaumen gefällt. Und dann ist Pause, denn man setzt seine Mahlzeiten für einen gewissen Zeitraum aus. Zum intermittierenden Fasten zählen die Diäten des Dinner Canceling und die des eintägigen Fastens. Trinken darf man in den pausierenden Zeiten schon, sonst verdursten wir ja von innen. Gut an dieser Diätmethode ist, dass man seinen Blutdruck senken kann, den Säure-Basen-Haushalt reguliert, Gewicht reduziert und seine Energiereserven stärkt. Eine Dauerdiät ist dies nicht, denn man speckt damit anständig ab und läuft Gefahr, zu dünn zu werden.

Hungern ist gut fürs Gehirn

Wer hungert, kurbelt seine Gehirnleistung an. Der Körper produziert Botenstoffe, die dem Gehirn gut tun, unsere Leistungsfähigkeit, die Konzentration und die Gedächtnisleistung ankurbeln und uns vor Gedächtnislücken schützen. Wer jedoch lange hungert, kehrt diese positiven Eigenschaften um und schadet seinem Gehirn. Bei starkem Untergewicht bildet der Körper vermehrt Kreatinin, ein Muskelabbauprodukt, welches durch die Nieren ausgeschieden wird. Dieses Harnstoffprodukt kann zu Übersäuerung führen, wenn es nicht vollständig abgebaut wird. Durch lange Hungerphasen schädigt man eventuell seinen Körper, durch kurzes Fasten, nicht länger als drei Tage, gönnt man seinem Körper eine positive Auszeit und kurbelt seine Gehirnzellen an.

Die Nulldiät - einfach nur fasten

Bei der Nulldiät ißt man gar nichts, man trinkt nur Wasser, damit sich der Körper entgiftet. Diese Form der Diät ist derart ungesund, dass man sie nicht länger als 3 Tage durchhalten sollte, sonst gerät der Kreislauf durcheinander. Eine gesündere Variante der Nulldiät ist das Fasten. Wer fastet, der hat weniger im Magen. Dadurch werden auch weniger freie Radikale frei. Wenn Sie fasten, verzichten Sie auf das Essen, aber bitte nicht auf das Trinken. Die Getränke müssen gesund und reich an Vitaminen sein, sonst ist die Fastenzeit bei Ihnen bald vorbei. Tee, Gemüsesäfte und frisch zubereitete Fruchtsäfte ohne zusätzlichen Zucker, das muss schon sein, wenn Sie fasten. Manchen Menschen genügt auch eine tägliche Fastensuppe alleine. Beim absoluten Heilfasten sollten Sie aber auf Sport und Fitness verzichten, denn der Körper zerrt dann ohnehin an seinen Kräften. Nach drei Tagen vollkommenen Fastens müssen Sie wieder langsam und behutsam zu Essen beginnen, denn der Körper muss sich erst wieder an feste Nahrung gewöhnen. Aber das Fasten ist gesund, wenn man es nicht übertreibt.

 


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Elisabeth Putz

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