Wellness Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Wellness Ratgeber 

Abnehmen

Entspannung

Ernährung

Fitness

Gesundheit

 

Wie gesund ist Fisch?

Lachs
Fisch ist allgemein gesehen ein Lebewesen, wessen sich die Veganer und die strengen Vegetarier bewusst sind. Lebewesen tötet und frisst man nicht, aber der Allesfresser Mensch denkt nicht dran und geniesst den Fisch, ohne Kopf und ohne Flosse, wobei das Filetstück am besten schmeckt.

Fisch ist gesünder als Fleisch, denn er enthält wertvolle Fettsäuren, die unser Körper benötigt, um das schlechte Cholesterin auszugleichen. Für den Veganer ist Fisch allerdings ein traumatisches Erlebnis, er braucht ihn nicht, um über die Runden zu kommen, er holt sich die Fette aus Soja, Lupinen, Hülsenfrüchten und Samen. Allerdings sollte sogar der Veganer Fisch in irgendeiner Form zu sich nehmen, vielleicht als Nahrungsergänzung, beispielsweise Fischöl. Für den Fleischesser ist Fisch eine gesunde Alternative. Er könnte seine übermässigen Fleischgerichte durch zwei Fischmahlzeiten pro Woche ersetzen. Ideal ist magerer Fisch, wenn man abnehmen möchte, und fetter Fisch wie Wildlachs, wenn man schlemmen will.

Frische Garnelen schmecken besonders gut

Garnelen sind sehr reich an Eiweiss, haben aber kaum Fett. Und wenn sie frisch sind, enthalten sie auch kaum Histamin. Nur bei langsamer Verarbeitung und längerer Konservierung bildet sich mehr Histamin, wenn die Garnelen im warmen Gewässern gefischt werden. Garnelen aus kalten Gewässern sind gesünder. Man kann sie mit Knoblauch, in einer Knoblauch-Soße und mit Zitronensaft zubereiten, überbacken, grillen und braten. Ich bereite sie mit Olivenöl und Tomaten zu, sodass sie im Öl und im Tomatensaft braten. Dazu mache ich Gemüsereis mit Wildreis, geriebene Karotten, geschnittene Zucchini, Paprika und Erbsen.

Garnelen selber fischen

In Asien gibt es Restaurants, in denen man seine Garnelen selber aus einem Becken herausfischen kann. Das Wasser wird mit etwas Kreide eingetrübt, damit man die Garnelen nicht so schnell entdeckt, und dann sitzt man am Ufer des Beckens und fischt sich sein Abendessen heraus. Eine Garnele ist bis zu 14 cm lang, und man benötigt ca 7 bis 8 Stück, um satt zu werden. Entweder man lässt sich die gefischten Garnelen vom Koch des Restaurants zubereiten, oder man bereitet sie selber zu, je nach Lust und Laune. Hier verbringen viele Asiaten ihren Feierabend, geniessen die Freizeit, haben Spass und Unterhaltung zugleich, und manche Leute bringen sogar ihre eigenen Köder, die Würmer mit, die dann am Angelhaken baumeln. Alternativ kann man jedoch auch a la card essen, weil nicht jeder ein begnadeter, geduldiger Angler ist, und oft ist der Hunger schneller als die Garnele am Haken hängt.

Wie gesund ist Seeigel?

Seeigel ist sehr gesund, auch wenn sich der Veganer im Grab umdrehen würde. Der Seeigel zählt zu den Meeresfrüchten, schmeckt salzig und herb, er regt das Verdauungssystem an, und er enthält viele wertvolle Nährstoffe. Achtung, der empfindliche Magen sollte lieber auf den Seeigel am Speiseplan verzichten, denn zu viel Salz kann den Magen reizen. Wenn man allerdings Kartoffel und Broccoli dazu ißt, schmeckt die Speise etwas milder und ist leichter bekömmlich. Früher dachte man, der Seeigel sei gefährlich, bis man ihn als Nahrungsmittel entdeckte. Man knackt ihn, spült ihn mit Wasser gut durch, und dann kann man ihn gleich essen. Man kann ihn in eine ölhaltige Dipp-Soße stecken, oder in Zitronensoße, allerdings nicht lange, denn der Seeigel hat seine ganz eigenen Befindlichkeiten. Im Abgang ist er cremig, aber dieses Gefühl hat nicht jeder beim Essen, da der salzige Geschmack überragt. Auf jeden Fall wird man gut satt damit.

Wie gesund ist Sushi?

Wir essen gerne Sushi, auch wenn wir ansonsten rohen Fisch meiden. Sushi wirkt mit seinen Reisblättern, dem frischen Gemüse und dem frisch zubereiteten Fisch wie ein Erfrischungselixier auf unseren Magen. Im Grunde ist es auch gesund, weil Sushi nur wenige Kalorien, wenig Zucker und wenig Fett enthält, dafür jede Menge an wertvollen Nährstoffen. Trotzdem kann Sushi auch ungesund sein, da roher Fisch Bakterien enthält, die unseren Magen und den Darm schädigen können. Vorsichtig sollte man mit verpacktem Sushi aus dem Supermarkt sein, oder dann, wenn die Häppchen bereits im eigenen Saft schmoren, glitschig und feucht aussehen und zu riechen beginnen. Satt wird man davon, aber unter ungünstigen Bedingungen erkrankt man an Infektionen. Fisch sollte lieber bei mindestens 60 Grad erhitzt werden, dann erspart man sich viele Leiden.

Lachs kann auch künstlich gezüchtet werden

Biolachs enthält keine Chemie, ausser wenn der Wildlachs durchs Meer schwimmt und sich von Mikroplastik ernährt, da in unseren Gewässern zunehmend jede Menge an Müll vorhanden ist. Lachs wird jedoch in der industriellen Produktion mit Hilfe von Lampen gezüchtet. Das Licht gaukelt dem Lachs Sonne vor, sodass er nicht diese rot-braune Farbe abbekommt, die er normalerweise im Herbst und Winter bekommt. Beim Lachsaufstrich essen wir dann nur noch einen kleinen Rest vom Lachs, alles andere im Aufstrich sind Aromen, Zucker, Fett, Geschmacksverstärker, Salz und Zusatzstoffe. Achten Sie beim Lachskauf auf Nachhaltigkeit, auf ein Biosiegel, und kaufen Sie Wildlachs, denn er könnte unter Umständen gesünder sein, weil er fast frei von Kunststoffen ist und auf eine natürliche Art heranwachsen durfte.

Schadstoffe im Lachs

Nicht immer und nicht jeder Lachs ist gesund. Es stecken nämlich vermehrt Schadstoffe im Lachsfleisch, die entweder durch Verunreinigungen und Microplastik im Meer in den Fisch gelangen, oder durch die künstliche Aquakultur. Man sollte lieber auf Wildlachs umsteigen, denn er wächst natürlich heran und wird nicht fettreich herangezüchtet. Man sollte auch nur hin und wieder Räucherlachs essen, vielleicht 1 mal pro Woche, denn er enthält viel Salz und Nitrit, welches beim Räuchern eingesetzt wird. Vielleicht steigen Sie um auf mild geräucherten Wildlachs, und vor allem auf Atlantiklachs, denn er ist magenfreundlicher und erzeugt nicht so viel Säure im Körper. Wichtig ist, dass der Lachs frisch gefangen und sofort verarbeitet oder gekühlt wird. Im warmen Pazifik ist die Gefahr gross, dass der Fisch hohe Konzentrationen an Histamin entwickelt, wenn er nicht sofort verarbeitet wird. Histamin kann Schwindel und Allergien hervorrufen.

Veganer Lachs aus dem 3D Drucker

Bis jetzt wurde in einem vegan-vegetarischen Buffet der Lachs auf den Brötchen immer durch Karottenscheiben oder ähnlichem ersetzt. Jetzt hat ein Start Up Unternehmen den veganen Lachs aus dem 3D Drucker entworfen. Er ist in Geschmack, Konsistenz und Design dem Lachs verblüffend ähnlich. Es werden Algenextrakt und Pilzprotein verwendet, also ist der Lachs grob gesehen aus Algen und Pilzen gefertigt. Ob man damit wirklich gesund lebt, ist eine andere Frage, weil nicht jeder Mensch begeistert ist, wenn er Essen aus einem 3D Drucker vorgesetzt bekommt. Es ist aber auf jeden Fall eine kreative Idee, mit der man so manchen Lifestyle-Veganer begeistern kann.

Wie gesund ist Kaviar?

Sekt zum Kaviar trinken
Kaviar ist gesalzener, zuvor gereinigter Rogen, vorzugsweise vom Stör, von verschiedenen Störarten, also vom wild wachsenden Fisch. Der echte Kaviar ist wahrlich eine Gaumenfreude, denn er ist sauteuer und muss sein Geld wert sein. Wie schmeckt er? Nussig, wenn man die Zunge nach dem Schlucken im Mund bewegt, ja so muss er schmecken, dann hat man wahrscheinlich den richtigen Kaviar erwischt.

Echter Kaviar schmeckt salzig, die kleinen Kugeln zerspringen auf der Zunge und hinterlassen ein luftiges, prickelndes Gefühl im Mund. Man verzehrt ihn in kleinen Mengen pur, trinkt Champagner dazu und geniesst ihn. Übrigens kann man heute den Rogen auch gewinnen, ohne dass man die Fische tötet. Das ist ein Fortschritt für die Natur.

Ich kaufte mir bereits den echten Baluga Kaviar, den russischen Kaviar, aber nur in einer derart kleinen Menge, dass ich beim Essen förmlich verhungerte. 20g kosteten 20 Euro. Bitte, als ich den Kaviar dann für mich entdeckte, suchte ich nach Alternativen, die günstiger waren, denn ich wollte auch satt sein, nicht nur mein Ego damit füttern.

Ich entdeckte den Lachs-Kaviar, den roten Wildlachskaviar, aus Rogen, Lachs und Salz bestehend. Ich kaufte mir das dünne, im Mund prickelnde Knäckebrot dazu und erlebte wahrlich ein Gaumenerlebnis. Für Kaviar Kenner wird dies wohl eine unartige Essgewohnheit darstellen, aber für mich reicht es aus.

Ich entdeckte den Kaviar vom Seibling, einen Rogen in gelber Farbe. Er ist kleiner, nicht so salzig, prickelt jedoch auch nicht auf der Zunge. Ich kaufte mir Toastbrot dazu, und ich muss zugeben, für den magenfreundlichen Geschmack ist er die reinste Gaumenfreude.

Im Baluga Kaviar war Borax enthalten, ein Konservierungsstoff, der in Europa in kleinsten Mengen erlaubt ist, in den USA aber verboten wurde. Ganze 4g pro Kilogramm sind bei uns erlaubt, und man sollte nicht viel Kaviar auf einem Haufen essen, damit der Körper nicht belastet wird. Als ich den Stoff entdeckte, entschied ich mich, den Baluga Kaviar nur noch zu Weihnachten zu essen, denn da stopft die Weihnachtsgans ohnehin meinen Bauch.

Weisser Kaviar - die seltenste Rogen Art

Weisser Kaviar ist der teuerste, denn er ist selten und muss aufwendig gezüchtet werden. Er ist eigentlich eine Fehlbildung, aber genau das macht ihn so wertvoll. In Salzburg lebt ein Züchter, der verschickt seinen weissen Kaviar in alle Länder der Welt und ist immer ausgebucht.

Algen Kaviar für Veganer

Wenn ich mich hin und wieder vegan ernähre, steige ich um auf pflanzlichen Kaviar. Das beruhigt mein Gewissen und sorgt dafür, dass ich mich zu den guten Menschen zähle, auch wenn viele gute Menschen echten Kaviar verzehren und trotzdem gut sind.

Veganer sind überzeugt von Algen Kaviar. Er schmeckt nicht schlecht, aber als Dauerlösung dient er für mich nicht. Der rote schmeckt übrigens besser als der schwarze, habe ich für mich festgestellt, aber Alge bleibt Alge.

Kaviarersatz - der kleine leistbare Luxus

Als ich einst mit einer Freundin beim Shopping war, sagte sie, sie braucht noch ein wenig Kaviar. Wo wollen wir bitteschön Kaviar herbekommen, dachte ich und sah mich im Einkaufszentrum um, wobei ich weit und breit keinen geeigneten Delikatessenladen sah, welcher echten Kaviar beherbergt. Meine Freundin schlenderte mit mir geradewegs auf den Billigdiscounter zu. Gut, da drin kann man Klopapier kaufen, fiel mir ein, und ich griff nach einem sich weich anfühlenden Klopapier mit der Duftmarke Kamille.

Meine Freundin steuerte zielsicher die Kühlecke an und stand vor einem Plastikschälchen, auf dem stand tatsächlich gut lesbar das Wort Kaviar drauf. Ich bekam wahrlich grosse Fischaugen und Schuppen auf der Haut beim Anblick des Kaviarersatzes. Meine Freundin fragte mich, ob sie den roten oder den schwarzen Kaviar nehmen sollte. Mir fehlten die Worte, aber glücklicherweise nahm sie beide Schälchen, da der Kaviarersatz so billig war, da ersparte ich mir die Antwort. Nicht überall ist das teure Fischei drin, wo Kaviar drauf steht.

Das ist verständlich, denn der Stör kann ja nicht überall schwimmen, wo man ihn vermutet. Stellen Sie sich vor, als ich den Kaviar kostete, hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf Störeier. Jetzt weiss ich, warum viele Leute behaupten, Kaviar würde ihnen nicht sonderlich schmecken. Jetzt wollte ich meine neue Errungenschaft aber nicht gleich aufgeben, kaufte zu diesem Zweck ein Glas original Erdnussbutter und mischte sie unter den Kaviarersatz.

Ich muss sagen, wenn man es nicht unter die Rubrik der Beleidigung seiner Geschmacksnerven einreiht, ist diese Variante ein echt aussergewöhnliches Gaumenerlebnis. Nun, ich hatte mich zwar auf echten Kaviar gefreut, da ich mir den nicht unbedingt leisten möchte, aber beim original Kaviar hört die Freundschaft auf.


Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Wellness