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So funktioniert die Fleischdiät

Fleisch
Wie nimmt man mit der Fleischdiät ab? Man ernährt sich vorwiegend oder sogar ausschliesslich von Fleisch alleine. 800 bis 1000 Kalorien täglich sollte man nicht überschreiten, und mehr als 1 bis 2 Wochen sollte man die reine Fleischdiät nicht machen, aber für Fleischfans ist sie eine kurzfristige Variante, um abzunehmen. Man kann damit bis zu 2 kg pro Woche abspecken. Das Fleisch sollte möglichst hochwertig, Bio sein, und auf Beilagen, Soßen, Zucker und Kohlenhydrate sollte man möglichst verzichten.

Diese Diät ist sehr einfach. Man ernährt sich je nach Diätvariante bis zu 80% von Fleisch alleine, verzehrt grösstenteils mageres Putenfleisch, Lammfleisch, Hähnchen, Entenfleisch, Wild, Rind, zwischendurch auch Fisch, und Meeresfleisch. Das Fleisch darf gesalzen, gewürzt und gebraten, gedünstet oder gegrillt werden. Rohes Fleisch ist eher ungeeignet, da es Bakterien enthält und man an Toxoplasmose erkranken kann. Fakt ist, man fällt bei dieser Diät nicht vom Fleisch.

Es gibt Leute, die wählen die radikale Variante, essen über einen längeren Zeitraum hinweg nur Fleisch alleine, aber die meisten Leute wählen eine gelockerte Variante, die Atkins Diät, denn da darf man auch Milchprodukte, Eier und ganz wenige Kohlenhydrate essen.

Was ist die Fleischdiät?

Diese Diät ist eine Low-Carb-Diät, ähnlich wie die Steinzeit-Diät, gehört zu den Eiweiss- und Protein-Diäten und beruht auf dem Prinzip der Fettverbrennung mit Hilfe von Fett und Eiweiss. Bei dieser Diätform gewinnt der Körper die Energie wirklich aus dem Fett. Die Fettkörper werden zu Ketokörper umgewandelt, und so wird die Gluccose im Körper produziert, sodass man keinen zusätzlichen Zucker braucht. Ein unangenehmer Nebeneffekt ist, dass man Mundgeruch bekommenkann, wenn man wegen einem niedrigen Blutzuckerspiegel nach Aceton riecht. Ein zuckerfreier Kaugummi hilft da weiter, der regt auch den Speichelfluss an.

Der Insulinspiegel bleibt bei dieser Diät konstant niedrig, sodass wir keinen Heisshunger bekommen und uns schnell satt fühlen. Auch der monotone Fleischkonsum sorgt für ein Sättigungsgefühl im Körper.

Der Körper gewinnt nach und nach seine Energie aus dem Protein , aus den Aminosäuren, aus Eiweiss und dem Fett. Da das Protein nicht gespeichert werden kann, nimmt man ab. Die Energie wird in Ketonkörper umgewandelt, sodass sich kein überflüssiges Fett im Fettgewebe anreichert. 

Wenn wir auf Kohlenhydrate, Zucker und all die Beilagen verzichten, uns fast ausschliesslich von Fleisch ernähren, kann der Körper Fett verbrennen, denn so paradox es auch klingt, mit Fett verbrennt man Fett. Keine Frage, der Bauchumfang wird kleiner, aber es rumort ständig im Darm, daran muss man sich gewöhnen.

Dauer der Fleischdiät

Die reine Fleischdiät ist eine eintönige, sehr radikale Diätform, welche man nur ein bis maximal zwei Wochen durchziehen sollte. In dieser Zeit stellt sich der Stoffwechsel von schneller Energiegewinnung auf Sparmodus um. Man gewinnt die Energie nicht mehr schnell aus Kohlenhydraten und Zucker, sondern aus den Fettreserven. Anfangs ist man sehr müde, weil der Körper Kraft braucht, um den Stoffwechsel umzustellen, aber das legt sich in wenigen Tagen. Auf jeden Fall sollte man diese Diät nicht länger als 2 Wochen durchziehen, sonst laugt man den Körper zu sehr aus und könnte Phasen der Unterzuckerung entwickeln.

Vorteile der Fleischdiät

Diese Diät hat den Vorteil, dass sie sehr einfach handzuhaben und durchzuführen ist, wenn man ein Fleischliebhaber ist. Nach einigen Tagen verschwindet der Heisshunger auf Schokolade und Süssigkeiten, weil der Körper mit Fett und Eiweiss gesättigt ist und keine zusätzliche Zuckerenergie verlangt. Und man nimmt schnell ab, weil die Fettverbrennung enorm angekurbelt wird. Dies bemerkt man am besten am schwindenden Körperumfang, und das Gute daran ist, dass man bald wieder in seine Klamotten hineinpasst, ohne wie eine Presswurst auszusehen.

Nachteile der Fleischdiät

Die pure Fleischdiät ist bei längerer Anwendung gefährlich für den Organismus, da das Cholesterin stark ansteigen kann und man ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall entwickelt. Man könnte permanent unterzuckert sein, weil Kohlenhydrate und Zucker fehlen. Man kann einen Vitaminmangel entwickeln, weil man nicht ausreichend viel Gemüse und Obst zu sich nimmt. Man kann schwach, müde, ausgelaugt, depressiv und leistungsschwach werden, weil der Körper einiges an Muskelmasse abbaut, während man diese Diät macht. Manche Menschen fallen einfach um, wenn sie nur Fleisch essen, andere wiederum fühlen sich erstaunlich wohl dabei.

Was muss man bei der Fleischdiät beachten?

Sie ist eine energiearme Diät, und deshalb sollte man in dieser Zeit nur kleine Fitnessübungen machen, denn extrmer Sport würde den Körper zu sehr auslaugen, da ihm ja die Kohlenhydrate und der Zucker fehlen. Wichtig bei dieser Diät ist es, dass man gesund ist, der Körper keine Mangelerscheinungen zu Diätbeginn aufweist, und dass man notfalls mit Vitaminen aus Nahrungsergänzung nachhilft, um den Körper nicht vollends auszulaugen. Es kann passieren, dass man bei dieser Diät schnell ermüdet.

Man sollte viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die Blutgerinnung in Ordnung ist. 3 Liter Wasser am Tag, grüner Tee, Kräutertee, das sind gute Durststiller, aber Fruchtsaft muss man meiden. Und man muss darauf achten, dass die Vitaminzufuhr gewährleistet ist. Hierzu nimmt man am besten ein Nahrungsergänzungsmittel, ein Vitamin-Kombipräparat zu sich, welches hochwertig sein muss und natürliche Vitamine beinhaltet.

Man kann seinen Blutdruck, seinen Puls und sein Blut mittels spezieller Self-Tracking-Geräte kontrollieren, täglich eine halbe Stunde leichten Sport treiben und viel schlafen. Gemässigter Sport sorgt dafür, dass Cholesterin abgebaut wird und der Körper besser durchblutet ist. Wer diese Diät länger als ein bis zwei Wochen macht, sollte unbedingt zum Arzt gehen, sich durchchecken lassen, zu engmaschigen Kontrollen kommen, seine Vitamine und Nährstoffe im Blut messen lassen und auf seinen Körper hören, die Warnhinweise des Körpers wahrnehmen und die Diät beenden, falls Schmerzen, Schwächeanfälle oder Unterzuckerung auftreten..

Wie gesund ist die Fleischdiät?

Gesund ist die reine Fleischdiät über einen längeren Zeitraum hinweg nicht gerade. Ärzte raten allgemein von dieser einseitigen Diät ab, aber einige Leute schwören drauf und fühlen sich pudelwohl damit. Ungesund ist die Diät deshalb, weil sie dem Körper zusetzt. . Die einseitige Ernährung sorgt im Laufe der Zeit für eine Mangelernährung, der Körper ist unterernährt, das Cholesterin steigt an, die Blutgefässe verengen sich durch Fetteinlagerung, das Gehirn verfettet durch ungünstige Eiweiss-Einlagerungen, man bekommt zunehmend Herzrasen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Lähmungserscheinungen in Armen, Beinen und im Gesicht, die Beine schmerzen und werden schwer, weil sich neue Blutgefässe bilden und die alten verstopfen, und das Blut kann nicht mehr gut zirkulieren, weil es zu dickflüssig wird. Deshalb ist es wichtig, diese Diät nur kurz zu machen.

Die Fleischdiät ist auch nicht gesund für den Muskelaufbau. Die Muskeln leiden unter der reinen Fleischeslust, sind quasi eine Last und verschwinden zunehmend. Die Leute bauen Muskelmasse ab, auch wenn sie Sport treiben. So baut man bei dieser Diät mehr Muskeln ab als man Fett verbrennt. Man wiegt zwar weniger, der Körperumfang schwindet schneller, aber die wichtigen Muskeln schwinden auch, und deshalb brauchen viele Leute hin und wieder Zucker aus Kohlenhydraten, damit sie sich besser fühlen.

Für wen ist die Fleischdiät geeignet?

Sie ist für Leute geeignet, die mit kleinen Portionen am Teller nichts anfangen können, da man hier so viel Fleisch essen kann, wie man will, und das sättigt uns enorm. Es ist eine wahre Männerdiät, denn der Mann weiss, was er mit einem saftigen Steak anfängt, blutig oder kross durchgebraten. Die reine Fleischdiät ist eher für Menschen geeignet, die gerne viel und grosse Portionen essen, und für jene, die Fleisch lieben.

Für wen ist diese Diät ungeeignet?

Sie ist ungeeignet für Menschen mit Diabetes, Über- und Unterzuckerung, für Menschen mit ohnehin sehr hohen Cholesterinwerten, für Leute mit Gefässerkrankungen und Blutgerinnungsstörungen, für Schwangere und Stillende, für Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche, weil sie sich im Wachstum befinden, und für den Veganer und den Vegetarier, denn der ekelt sich davor. Rotes Fleisch wie beispielsweise das Schweinefleisch ist nicht die beste Wahl bei Arthritis, Arthrose und Arteriosklerose, da die Gefäßverengungen gefährlich werden können, wenn man sie zusätzlich noch ankurbelt.

Welches Fleisch eignet sich zum Abnehmen?

Schinken
Fleisch ist nicht gleich Fleisch, da gibt es haushohe Unterschiede in den Sorten und in der Qualität. Wichtig ist, dass es Biofleisch ist, denn hier nimmt man wenigstens auch gesunde Fette zu sich und kaut nicht an einem Stück Fleisch, das mit Antibiotika und Mastfutter besudelt ist. Wildfleisch ist zum Abnehmen gut geeignet, da die Tiere um ihr Leben laufen und immer in Bewegung sind. Nehmen Sie am besten Hühnerfleisch, Putenfleisch, Truthahn, alles Geflügel, wobei die satte Ente eher fett als gesund ist. Kalbsfleisch und Rindfleisch sind auch geeignet, weil sie viel Vitamin B12 enthalten und nicht so fetthaltig sind. Verzichten Sie auf fettes Fleisch wie beispielsweise Schweinefleisch. Und die Soßen und Beilagen lassen Sie am besten weg, die dienen höchstens als Dekoration am Teller.

Wie bereitet man das Fleisch zu?

Weisses Fleisch aus Geflügel sollte gut durchgebraten werden, da in Putenfleisch, Hühnerfleisch, Truthahn und Edelgeflügel zahlreiche Keime und Bakterien stecken, die im rohen Zustand zu schweren Darmerkrankungen führen können. Auch rotes Fleisch muss gut gebraten werden. Für den empfindlichen Magen sollte das Fleisch zusätzlich gedünstet und gegart werden, damit es leichter bekömmlich ist. Auf rohes Fleisch aller Art sollte man verzichten, nur wer gerne gepökelte Wurstwaren und Schinken ißt, kann dies in geringen Mengen tun. Allerdings ist Schinken zu fett und dient nicht unbedingt zum Abnehmen. Wurst und Schinken führen zudem zu einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen, Entzündungen und Darmerkrankungen, weil dieses Fleisch stark verarbeitet und mit Zusatzstoffen belastet ist.

Die reine Fleischdiät

In den USA schwören viele Leute auf die reine Fleischdiät und essen über Monate und Jahre hinweg nur pures Fleisch, Salz, Wasser und sonst nichts. Der Amerikaner Shawn Baker ernährte sich 2 Jahre lang von Fleisch und fühlte sich pudelwohl dabei. Die Amerikanerin Mikhaila Peterson hat laut eigenen Angaben mit gebratenem und gesalzenem Rindfleisch sogar ihre Schmerzen und ihre Depressionen geheilt.

Fakt ist, dass Rindfleisch viel Vitamin B12 enthält, welches die Nerven stärkt und schmerzlindernd wirkt. Und es kommt auch stark auf die genetische Konstellation und die Darmflora an. Anscheinend ist dies für viele Anhänger dieser Ernährungsweise kein Problem, aber nicht jeder Körper bleibt damit über einen längeren Zeitraum hindurch gesund. Nahrungsergänzung ist bei dieser radikalen Variante des Fleischkonsums fast Pflicht.

Carnivore Diät - Fleischfresserdiät

In den USA ist die Carnivore oder auch Carnivory Diät sehr beliebt. Man nennt sie Fleischfresser Diät. Ganze Fleischfress-Wettbewerbe finden statt, wobei die Leute hier vorab für ein bis zwei Tage nichts essen, nur Flüssignahrung und Suppen zu sich nehmen, um für den Wettbewerb gut vorbereitet zu sein. Dann essen sie so viel Fleisch, wie sie vertragen können, und der beste Fleischfresser gewinnt. Danach wird für den nächsten Wettbewerb gefastet, denn bei diesen Diätwettbewerben zählt nicht nur das grosse Fressen und die Fressmenge, sondern auch das Gewicht, die Schlankheit, die gute Figur.

Es ist wirklich keine gesunde Art, um abzunehmen, aber vielen Amerikanern macht es Spass, wenn man frisst und etwas gewinnen kann. Bei der Carnivore Diät wird ausschliesslich Fleisch gegessen, nichts anderes. Reich wird man bei den Fleischfress-Wettbewerben nicht, aber es schmeckt hoffentlich.

Atkins Diät - die gemässigte Fleischdiät

Die Atkins Diät ist die gemässigte Form der Fleischdiät, eine Low-Carb-Diät, ähnlich wie die Logi Diät. Sie ist für Langzeiterfolge geeignet. Man ernährt sich von 80% Eiweiss, Fett, Proteinen und Fleisch, und nur von 20% Kohlenhydraten, wobei die Menge an Kohlenhydraten auch etwas höher sein kann, solange man nicht wieder zunimmt. Essen darf man Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Beeren, Samen, Gemüse, aber bitte kein Obst, weil uns der Fruchtzucker dick macht.

Die Atkinsdiät wird in vier Phasen eingeteilt. In der ersten Phase reduziert man die Kohlenhydrate auf 5%, oder zumindest auf weniger als 20% am Tag. Fleisch, Eier und eine proteinreiche Nahrung bilden den Grundstein. Sie dauert zwei Wochen. In der zweiten Phase erhöht man die Kohlenhydrate leicht, aber nicht viel. Salat und einige Gemüsesorten sind in dieser Phase erlaubt. Das Gleiche gilt für Phase 3, und so gewöhnt sich der Körper an die Energiegewinnung aus Fett und Protein.

Diese Phasen dauern so lange an, bis man nicht mehr abnimmt. Man erhöht die Kohlenhydrate so lange, bis man es auf der Waage spürt. Dann muss man die Kohlenhydrate wieder etwas senken. In der vierten Phase erhöht man die Kohlenhydrate noch ein wenig, sodass man weder zu noch abnimmt. Reis und Kartoffel sind in der letzten Phase erlaubt. Diese Phase ist dann dafür gemacht, um eine lebenslange Ernährungsumstellung zu vollziehen und nach dem Atkins Lifestyle zu leben.

Name der Fleischdiät

Die Atkinsdiät oder auch Fleischdiät wurde von Robert Atkins erfunden, welcher ein wenig zu dick war und eine Diätform suchte, mit welcher man nicht verhungern kann, sozusagen nicht vom Fleisch fällt. Dr. Robert Atkins war ein Herzspezialist und kontrollierte seine Blutwerte genau, damit er die Diät am eigenen Leib gesund überstand. Und dann machte er eine ganze Lebensweise daraus, die Atkins Bewegung.

Dieser Lifestyle entstand in den 1970er Jahren, feierte 1989 seinen Höhepunkt, als das Atkins Unternehmen mit seinen zahlreichen Diätprodukten entstand, und er verschwand wieder, als sich die Leute zunehmend von Obst und Gemüse ernährten. Das Atkins Unternehmen in den USA musste übrigens Insolvenz anmelden, als der Hype ums Fleisch vorbei war. Heute gehen viele Menschen wieder zurück zum kontrollierten Fleischkonsum.

Die Hackfleisch Diät

Hackfleisch eignet sich gut zum Abnehmen. Am besten, man nimmt hierfür mageres Putenfleisch, Truthahn, Hühnerfleisch, Kalbfleisch oder Rindfleisch. Die Hackfleischbällchen füllt man mit Gewürzen, Kräutern und Zwiebelstückchen auf, brät sie an und ißt dazu etwas grünen Salat ohne Dressing. Man kann das Hackfleisch auch in Kohlblätter einwickeln, in Krautblätter, und schöne Krautwickel daraus machen. Oder man verspeist das Hackfleisch pur, mit Salat oder ein wenig Broccoli.

Die Steak Diät

Auch mit Steak wird man schlank. Braten Sie das Steak in gutem Öl an, verzichten Sie auf die Butter, verzichten Sie auf Kartoffel und Reis, essen Sie nur grünen Salat dazu oder Kohlsprossen, rote Rüben und Krautsalat. Die Salate sollten pur gegessen werden, ohne Dressing, wie ein Hase, dann nimmt man keine unnötigen Kohlenhydrate und keinen Zucker zu sich. Wenn man das Steak am Holzgrill grillt, erspart man sich sogar ein wenig Öl, denn der Holzgrill macht das Fleisch schön kross. Verzichten Sie auf jeden Fall auf Marinade, denn das Marinieren macht uns nur dick.

Die Schnitzel Diät

Wenn das Schnitzel ein Naturschnitzel ist, kann man damit schlank bleiben. Verzichten Sie unbedingt auf jegliche Art von Panade, denn das Panieren macht uns dick, weil Ei, Mehl und Semmelbrösel bzw. Paniermehl enthalten zusammengemischt Fett und Kohlenhydrate gleichzeitig. Braten Sie das Schnitzel in dünnen Scheiben oder in dünnen Strreifen gut durch, verwenden Sie gutes Öl, und dann garnieren Sie das Fleisch mit etwas Gemüse. Karotten, Erbsen, grüner Salat, Stangenbohnen, Fisolen, Tomaten, gedünstete Paprika. Putenschnitzel und Kalbsschnitzel eignen sich gut dafür.

Die gesunde Fisch- und Meeresfleisch Diät

Lachs
Fisch ist ein gesundes Fleisch, Meeresfleisch, enthält wertvolle Omega 3 Fettsäuren, natürliches Meersalz, wichtige Eiweisse, und es ist gesünder. Fisch kann man dünsten, garen und schonend zubereiten. Hier darf man etwas mehr Fett zum dünsten verwenden, vorwiegend pflanzliche Fette wie Olivenöl, damit der Fisch auch gut schmeckt. Öl ist bei der Fleischdiät erlaubt, da es gesunde Fettsäuren enthält, wenn es nicht zu heiss wird. Für gut durchgebratene Fleisch- und Fischsorten sollte man aber doch eher ein Öl wählen, welches für heisse Temperaturen geeignet ist, beispielsweise Rapsöl, Nussöl oder Kokosö.

Die Insektenfleisch Diät für Foodhunter

Insekten sind zwar gewöhnungsbedürftig, und viele Menschen ekeln sich davor, aber Insektenfleisch enthält viel Eiweiss, gute Proteine, und es macht satt. Hiermit kann man eine Variante der Fleischdiät durchziehen, wenn man vom Alltagsfleisch die Nase voll hat. Insekten zu essen ist umweltfreundlicher als Unmengen an Kalb, Schwein und Rind zu verspeisen. Bitte, einigen Leuten wird ganz übel, wenn sie eine Woche hindurch herkömmliches Fleisch essen müssen, da sind Insekten die reinste Wohltat, eine willkommene Abwechslung, und das wichtigste ist, sie machen schlank. Dem Foodhunter, der weltweit auf der Suche nach kreativen Speisen ist, wird diese Diät gefallen.

Wurst und Schinken fürs Diätfrühstück

Zum Frühstück kann man Wurströllchen und Schinkenröllchen essen. Man füllt die Rollen mit Gemüse, Käse, oder man verspeist sie pur. Magerer Schinken und Wellnesswurst sind gut geeignet, da sie weniger Fett enthalten. Der Schinken muss hochwertig sein, und die Wurst sollte keine Billigwurst aus dem Discounter sein. Man kann auch Rührei mit Schinken frühstücken, denn das Ei ist gesünder als sein schlechter Ruf.

Putenstreifen mit Salat zu Mittag

Zu Mittag kann man einen Salatteller mit Putenstreifen essen. Grüner Salat, Paprikastreifen, Gurkenscheiben und ein Dressing aus Olivenöl, Zitrone und Salz runden den Salat ab. Nehmen Sie bitte kein Fertigdressing, kein Joghurtdressing und kein Kräuterdressing mit Zucker. Gut schmeckt auch ein Essig-Öl-Dressing.

Wildfleisch zum Abendessen

Das Abendessen ist für die meisten menschen die Hauptmahlzeit, aber es sollte nicht zu spät eingenommen werden. Rindfleisch in Streifen, Wildfleisch gut gewürzt, mit gedünstetem Gemüse dazu, das füllt den Magen. Karotten, Zucchini, Paprika, Tomaten, Kohl, Broccoli, das kann man gut dünsten oder auch grillen.

Fastfood ist kein guter Fleischersatz

Fastfood ist bei der Fleischdiät nicht erlaubt, obwohl der Burger viel Fleisch enthält. Man verzehrt hier süsse Sossen, viel versteckten Zucker, viele ungesunde und dickmachende Transfette, Weissbrot in Form des Burgers, und man ernährt sich bei Fastfood vorwiegend von Fritiertem. Wer allerdings an einem der gesamten Diättage seinen Burger mit Vollkornbrot, frischen Kräutern und gebratenem Biofleisch selber macht, darf dies durchaus tun. Allerdings sollte man die Fastfood Restaurants meiden, am besten gar nicht wissen, wo die zu finden sind, dann kommt man nicht in die Versuchung, dieses fettmachende Essen zu verzehren.

Kritik an der Fleischdiät

Diese Diät darf zurecht kritisiert werden. Sie ist eine Monodiät, eine einseitige Diät, führt bei vielen Leuten zu Problemen mit der Nährstoffzufuhr, und bis auf die Atkins-Diät ist jede Art der puren Fleischdiät ungesund auf längere Dauer. Ausserdem belastet sie die Umwelt. Tiere stossen Unmengen an Metangas aus, was den CO2 Ausstoss erhöht. Tiere fressen viel, bis sie selbst gegessen werden. Fast jede andere Diät, die auf Pflanzenbasis beruht, ist gesünder für Mensch und Umwelt.

Und trotzdem berichten einige Leute, dass sie mit der Fleischdiät ihre Allergien wegbekommen haben, besonders wenn sie aufgrund von Getreideallergien gelitten haben. Dies ist jedoch kein Grund, sich nur noch von Fleisch alleine zu ernähren, denn Allergien wird man auch mit anderen Lebensweisen los, beispielsweise wenn man auf Fertiggerichte und Zucker verzichtet, eine Allergieausleitung beim Arzt macht, und wenn man eine Allergieunempfindlichkeit, Sensibilisierung macht und seine Darmflora repariert. Dies kann man im Krankenhaus oder beim Facharzt machen lassen..

Erfahrungen mit der Fleischdiät

Zweimal in meinem Leben machte ich eine Fleischdiät. Das erste Mal wusste ich nicht, dass es sich um eine Diät handelte. Ich liebte Fleisch, hasste Beilagen und ernährte mich irgendwie einseitig von vorwiegend Fleisch. Als ich Haarausfall bekam, schwach wurde, an Schwindelanfällen litt und mich totmüde fühlte, ging ich zum Arzt. Er meinte, ich wäre unterernährt, aber meine Blutfettwerte waren enorm hoch. Ich musste Vitamintabletten nehmen und Gemüse in meinen Speiseplan einbauen. Ich erkannte, ich war für die reine Fleischdiät nicht geschaffen.

Das zweite Mal machte ich bewusst eine Fleischdiät, ernährte mich aber nicht von Fleisch alleine, sondern baute Gemüse, Milchprodukte, Fisch und Eier, Nüsse und ein spezielles Eiweissbrot in meinen Ernährungsplan ein. Drei Monate zog ich diese Atkins Diät durch. Die reine Fleischdiät brachte mich an die Grenzen meines Körpers, die Atkins Methode machte mich hingegen schön schlank.

Eine Woche Fleisch - Ernährungsplan

1. Tag: Am Morgen frühstückte ich 3 Scheiben Schinken roh mit Meersalz und 3 Stück Wassermelone, 2 Walnüsse, 1 Glas Milch, grünen Tee und ein paar Scheiben Gurken. Zu Mittag genehmigte ich mir einen Teller mageres Putenschnitzel mit grünem Salat. Am Abend aß ich Garnelen als Fleischersatz mit Gemüse, gedünstete Karotte, gedünstete Tomate, gedünstete Zucchini, alles in Olivenöl.

2. Tag: Ich ernährte mich gleich wie am 1. Tag, da mir das Essen schmeckte. Ich machte Sport und radelte eine halbe Stunde am Heimtrainer. Danach bekam ich quasi ein Loch im Bauch und verschluckte aus lauter Hungergefühl einen Müsliriegel. Danach tat mir der Riegel schon wieder leid.

3. Tag: Ich frühstückte magere Putenschinken-Röllchen, gefüllt mit Avocadocreme. Hierfür höhlte ich eine Avocado aus. Ich trank Tee, ein Glas Milch und aß meine 2 Walnüsse. Zu Mittag gab es Kalbsschnitzel mit grünem Salat. Am Abend gab es Rührei mit Zwiebel, geriebener Karotte und Wellness-Schinkenstreifen.

4. Tag: Es gab das gleiche Essen wie am Vortag, weil mir auch das schmeckte. Ich machte wieder eine halbe Stunde Sport am Hometrainer, sah dabei fern, eine Sendung über Mollige und Dicke, verzichtete nachher auf meinen Müsliriegel, da ich die dicken Leute im Kopf hatte, und nach einer Weile verschwand mein Hungergefühl, weil ich einen Liter Mineralwasser ohne Kohlensäure trank.

5. Tag: Ich frühstückte eine Schinkenplatte mit rohem Schinken, dazu Tomatenscheiben, Paprikascheiben, Gurkenscheiben und Karottenstückchen. Dazu aß ich ein Stück Eiweissbrot. Mein grüner Tee und das Glas Milch begleiteten mich wieder. Zu Mittag aß ich Putenwurst, also 2 Stück Würstchen mit einer Avocadocreme, denn man muss ja die Würstchen irgendwo versenken können, und Ketchup ist ja tabu. Am Abend dinierte ich königlich,Hähnchenbrustfilet mit grünem Salat und Karottenstreifen drin.

6. Tag: Ich frühstückte Wellness-Schinken mit einer Avocadocreme gefüllt, weil mir die Rollen schmecken. 2 Walnüsse, mein Tee, meine Milch, dann war ich satt. Zu Mittag gab es Salat mit Thunfisch und Karottenstreifen, Oliven, Tomaten und Gurkenscheiben drin. Am Abend gab es Lachs mit grünem Salat. Ich machte wieder Sport am Heimtrainer, sah mir eine Sendung über den Hunger in Afrika an, und beim Anblick der dürren Kinder verschlang ich einen Müsliriegel.

7. Tag: Ich frühstückte Naturjoghurt mit meinen Walnüssen drin, Putenschinken und Tomatenscheiben. Dazu trank ich meinen grünen Tee. Da ich hungrig war, aß ich eine Scheibe Eiweissbrot. Zu Mittag aß ich Putenbrust in Streifen mit grünem Salat. Am Abend gab es Scholle mit Erbsen, Karotten, Tomate und Zucchini, alles in Olivenöl gebraten und gedünstet.

Übrigens trank ich während der gesamten Tage jeden Tag 3 Liter Wasser, damit mir das Fleisch nicht zu Kopf stieg. Nach dieser Woche glaubte ich sogar, mein Gehirn würde besser denken können, aber das war reine Einbildung, denn es arbeitete viel besser, als ich endlich wieder zwischendurch Kartoffel, Roggen-Vollkornbrot und Reis aß.

Wenn die Fleischdiät beendet ist:

Wenn die Diät beendet ist, darf man auf keinen Fall in seine alten Fressgewohnheiten zurückfallen. Fleisch bildet weiterhin einen grossen Teil der Mahlzeiten. Eine gesunde Kost ist jetzt aber zusätzlich angesagt. Sie umfasst Vollkornprodukte, dunkles Vollkornbrot, viel Gemüse und ein wenig Obst, Reis und Kartoffeln, aber man sollte weiterhin auf Weissmehl, kurzkettige Kohlenhydrate, Süssigkeiten und Backwaren verzichten, welche uns zu dick machen. Einmal pro Woche darf man jedoch auch etwas Süsses essen. Wichtig ist, dass der Körper weiterhin vorwiegend die Energie aus dem Fett gewinnt, damit man dauerhaft schlank bleibt. Den Jojo-Effekt vermeidet man, indem man Sport treibt, dann wird der Muskelaufbau angeregt. Das ist gerade nach dieser Diät wichtig, damit der Körper wieder ein anständiges Pensum an Muskeln bekommt und fit wird.

Die Fleischdiät für Hunde

Heute leben Hunde unter uns, die werden von ihren Besitzern derart verwöhnt, dass sie bei Tisch sitzen und Gourmetfutter löffeln. Sie werden dick, krank und träge. Die reine Fleischdiät, ungewürzt im rohen Zustand, tut den Hunden gut und sorgt wieder für ein normales Gewicht bei den Vierbeinern. Auch die Darmflora des Hundes wird mit Fleisch wieder gesund.

Fleisch

Bei der Fleischdiät kommt es darauf an, gesundes, mageres Fleisch zu essen. Biofleisch ist gesund, Pute und Hühnchen sind gesund, Wurst, Schinken und stark verarbeitetes Fleisch hingegen sind eher ungesund.

Steinzeitdiät

Die Steinzeit Diät ist der Fleischdiät sehr ähnlich, man ernährt sich vorwiegend von Fleisch. Allerdings hat die Paläo-Ernährung heute den Nachteil, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben, kultiviert sind, Umweltgiften ausgesetzt sind und das Fleisch von damals nicht mehr existiert. Die uralten Menschen ernährten sich von Wildfleisch und Wildfrüchten, Wildgräsern und Wildkräutern. Heute kommt das Fleisch vom Metzger oder aus dem Supermarkt, was mit einer echten Steinzeit-Diät nichts mehr zu tun hat. Wir können diese Diät nur nachahmen.

Low-Carb Diät

Die Fleischdiät ist eine Low-Carb Diät, wenig bis keine Kohlenhydrate, und unter den Low-Carb Diäten ist sie eine Radikaldiät, die sehr einseitig ist. Wer wenige Kohlenhydrate zu sich nimmt, wirkt optisch ohnehin schlanker, aber die Energie fehlt oft an allen Enden. Low-Carb Diäten sollte man nicht dauerhaft machen, sonst leidet irgendwann der Körper darunter. Nur wenige Menschen vertragen diese Ernährung auf Dauer und fühlen sich pudelwohl damit.


 


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Autorin Elisabeth Putz

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