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Wie gesund ist Honig?

HonigDer echte Bienenhonig, der vorerst durch die Biene hindurch gewandert ist, schmeckt nicht nur gut, er ist auch gesund, selbst wenn er für den Veganer nicht in Frage kommt. Wichtig ist, dass wir auf unsere Bienen achten, dass wir ihnen genügend Lebensraum bieten und sie vor dem Aussterben retten. Ohne Bienen ist unser Weiterleben nämlich womöglich nicht gesichert, da es mittlerweile Erkenntnisse darüber gibt, dass Bienen lebensnotwendig für uns Menschen sind.

Studien haben gezeigt, dass fehlende Bienenvölker, die normalerweise die Erdbeerfelder besiedeln, zu einer ungünstigen Erdbeerernte führen. Die Erdbeere kann ihre tief rote Farbe und ihre pralle Form nämlich nur bewahren, wenn die Bestäubung durch Bienen stattfindet. Leider ernten wir immer öfters Obst und Gemüse, welches durch zusätzliche Düngemittel in Gewächshäusern gedeiht, sodass unsere ursprüngliche Natur mit ihrem Biorhythmus kaputt geht. Kein Wunder, wenn die Biene ausstirbt.

Wenn wir vermehrt Bienenstöcke betreuen, ernten wir auch wieder mehr Honig. Der Honig wird von den Honigbienen erzeugt, entweder durch Aufnahme des Nektars oder durch Aufnahme von Zuckermolekülen aus Insekten, dem sogenannten Honigtau. Die Bienen verwenden den Honig für ihren Eigenbedarf, und wir Menschen nutzen ihn als normales Lebensmittel, weil er uns so gut schmeckt. Im Grunde nehmen wir den Bienen ihre Nahrung weg, und dies ist für den Veganer ein absolutes No-Go. Da ich nur ein Teilzeit-Veganer bin, denke ich, dass ein artgerechter Umgang mit den Bienenvölkern es auch erlaubt, eine geringe Menge an Honig für uns abzuzapfen, auch wenn mein Gewissen dabei zweigespalten ist.

Wie entsteht eigentlich Honig? Der Honig entsteht, wenn die Biene Nektar aufnimmt, diesen im eigenen Körper mit körpereigenen Substanzen vermischt. Der Nektar vermischt sich mit Säure, Enzymen und anderen Substanzen, es wird eine zuckerhaltige Substanz daraus, die von Biene zu Biene transportiert wird, immer wieder mit körpereigenen Nährstoffen angereichert, und schliesslich im Bienenstock in Waben gelagert wird. Das Endprodukt ist unser geliebter Honig, der je nach Sorte und Nahrungsgebiet der Biene hell bis dunkel aussieht.

Stadthonig oder Landhonig, was ist besser?

Wenn man vom Stadthonig spricht, muss man sich viele Vorurteile anhören, da man versehentlich glaubt, dieser Honig sei ungesund wegen der Abgase und dem Stadtschmutz. Das stimmt nicht, da die Biene ein körpereigenes Filtersystem besitzt, welches den Schmutz filtert, sodass wir reinen Bienenhonig ernten.

Wer in der Stadt Honig anbauen will, muss sein Bienenvolk irgendwo ansiedeln, wo es genügend Blumen findet, denn die Biene ist eine fleissige Sammlerin, liebt Blüten, Pflanzen, Klee und Bäume. In der Stadt stehen Parks, Grünanlagen, kleine Felder am Stadtrand und Kirchen mit Grünanlagen zur Verfügung. Am besten sind jedoch Zentralfriedhöfe und grosse Stadtfriedhöfe, da hier jede Menge unterschiedlicher Blumen stehen und diese nicht gedüngt werden. Für die Bienen ist dies ein optimaler Lebensraum, selbst in der Grossstadt.

Am Land hat die Biene zwar mehr Freiheit, mehr Vielfalt, aber zunehmend werden Felder gedüngt, mit Pestiziden versorgt, was für Mensch und Tier ungeahnte Spätfolgen haben kann. Gerade erst stand die Diskussion im Raum, dass das Düngemittel Glyphosat krebserregend sein könnte. Wenn Bienenvölker keine naturbelassenen bunten Wiesen mit Blumenvielfalt mehr vorfinden, weil die Felder klinisch rein gedüngt werden, wird die Qualität des Landhonigs immer schlechter. Für den Landimker ist es daher wichtig, sein Bienenvolk in einem guten Lebensraum auszusetzen. Übrigens sollten die Bienenstöcke naturbelassen bleiben und nicht mit giftigen Lacken gestrichen werden, denn der Geruch beeinflusst indirekt auch unseren Honig.

Honig hilft bei der Wundheilung

Mit Honig schreitet die Wundheilung besser voran, und zwar um ganze 5 Tage. Grund hierfür ist, dass der Honig antibakteriell wirkt, die Bakterien abtötet und somit die Wunde schneller heilen kann. Speziellen medizinischen Honig kann man sich direkt auf eine Wunde schmieren, bevor man diese sorgfältig verbindet. Den herkömmlichen Honig sollte man sich jedoch nicht direkt auf die Wunde geben, da ein Glas Honig nicht immer ganz rein ist, besonders dann nicht, wenn man zuvor bereits daraus gegessen hat oder mit dem Löffel ins Glas gefahren ist. Nehmen Sie daher bitte immer den geprüften medizinischen Honig und besprechen Sie die Therapie mit Ihrem Arzt.

 


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Elisabeth Putz

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