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Gesunde Ohren mit der richtigen Pflege

Ohren wie ZitronenAchten Sie überhaupt auf Ihre Ohren. Es kam bereits vor, dass Leute vor lauter Ohrenschmalz nicht mehr gut hören konnten. Umgekehrt geschah es allerdings auch, dass sich Leute vor lauter Euphorie die Ohren so gut putzten, dass sie mit dem Wattestäbchen das Trommelfell durchbrachen.

Ich putze meine Ohren auch gerne, meide jedoch diese tief bohrenden Wattestäbchen, denn damit kann man sein Ohr empfindlich verletzen. Sie müssen Ihre Ohren neben der täglichen Pflege auch schützen. Laute Musik wirkt zwar gut in den Seelengängen, jedoch negativ vibrierend in den Gehörgängen.

Unsere Ohren sehen nicht nur niedlich an uns aus, sondern erfüllen auch wichtige Aufgaben in unserem Leben. Zuerst brauchen wir sie zum Hören, denn Lippenlesen ist so eine Sache, die nicht direkt für alle Alltagssituationen geeignet ist. Wer gut hört, dem entgeht kein wichtiges Detail. Gut hören heisst aber auch zuhören können, denn manchmal steht das Wichtigste zwischen den Zeilen, deshalb sollte man auch zwischen den Tönen hören lernen.

Diese Zwischentöne sind nicht immer angenehm, können unser Leben aber unheimlich bereichern. Wir brauchen unsere Ohren auch für das Gleichgewicht, denn im Ohr sitzt der Gleichgewichtssinn. Übrigens kann man zuhören üben und auch seinen Gleichgewichtssinn schulen. Hören Sie sich öfters einmal ein Hörbuch an, während Sie Sport betreiben, auf einem Bein hüpfen, gerade Linien entlang laufen oder einfach in Bewegung sind.

Damit bekommen Sie ein besseres Bewegungsgefühl und können sich mehr Details im Kopf behalten. Aber bitte überanstrengen Sie sich nicht, denn das Ganze darf nicht in puren Stress ausarten. Wir wollen ja keinen Tinitus züchten.

Ohren waschen nicht vergessen

Viele Leute duschen und pflegen sich täglich, denn das muss schon sein, wenn man weiterhin gesellschaftsfähig bleiben möchte. Jetzt vergessen aber die meisten Menschen auf das tägliche Waschen der Ohren, dabei ist das so wichtig. Nun, ein wenig Ohrenschmalz braucht das Ohr schon, damit es geschützt ist, aber alles, was zuviel ist, muss weg, damit das Ohr frei atmen kann. Waschen Sie Ihre Ohren mit lauwarmen Wasser. Zu kaltes oder zu heisses Wasser kann dem empfindlichen Ohr richtig wehtun und das Öhrchen beleidigen. Nehmen Sie Wattestäbchen oder Wattepads, um in das Ohr zu gelangen. Vorsichtig müssen Sie bei den Wattestäbchen schon sein, denn zu weit sollten Sie nicht in die Ohren vordringen. Ich bin einmal gefragt worden, wie man am besten mitten ins Ohr gelangt, wenn man seine Ohren wäscht. Ich habe mich erkundigt. Es ist nicht so wichtig, dass man tief ins Ohr gelangt, denn zu leicht kann man da drin etwas verletzen. Wichtig ist es, dass man seine Ohren reinigt und wäscht, damit das Ohrenschmalz nicht sichtbar zu Besuch kommt.

Ohren reinigen lassen - bitte beim Hals Nasen Ohren Arzt

Wenn Sie einmal Ihre Ohren so richtig sauber bekommen möchten, gehen Sie zum Hals Nasen Ohrenarzt, denn der versteht etwas vom Ohrenputzen. Manchmal kann das Putzen der Ohren ein wenig schmerzen, wenn sich etwas mehr Ohrenschmalz angesammelt hat.

Auf jeden Fall hört man danach besser. Jeder, der seine Ohren professionell beim Arzt reinigen lässt, wird danach spüren, dass er besser hört. Hier spielt auch das Unterbewusstsein eine Rolle, denn man weiss ja, dass die Ohren jetzt sauber sind.

Ohren putzen mit Kerzen - die Ohrenkerze

Jetzt kommt eine Methode, die einige Heilpraktiker gut finden. Das darf man bitte nie alleine oder mit Freunden machen, denn es ist gefährlich. Man kann die Ohren mit Kerzen reinigen. Die sogenannten Ohrenkerzen sind trichterförmig geschnitten. Sie stecken dann im Ohr und sollen den Sekretfluss anregen. Die Methode zum Ohren putzen wird auch in manchen Wellnesssalons und Beautystudios verwendet, denn das Ohr soll angeblich dadurch positive Schwingungen erhalten.

Da schwingt gleich mein ganzes Trommelfell mit, wenn ich davon höre. Aber wenn es denn schon rundum schöner und hellhöriger macht, dann wollen wir das vielleicht beim nächsten Besuch im Beautysalon ausprobieren.

Die Ohren vor Kälte schützen

Wenn es im Winter kalt ist, brauchen unsere Ohren Wärme. Komischerweise ziehen wir uns warm an und gönnen unserem Körper eine satte Portion Wärme. Und dabei vergessen wir unglücklicherweise auf unsere Ohren. Ja, haben denn die Ohren kein Recht auf Wärme? Müssen die erst im warmen Süden Urlaub machen, um auf ihre Kosten zu kommen? Statten Sie bei Kälte Ihre Öhrchen mit Mütze oder Hut aus, denn das ist gesünder. Hatten Sie auch schon richtige Schmerzen in den Ohren, wenn Sie im Winter draussen waren? Nicht jeder Mensch ist jetzt geeignet für Mütze und Hut.

Besonders die eitlen Leute scheuen die Kopfbedeckung. Die schönen Haare könnten ja zerzaust werden. Hier können Sie einen Kamm für alle Fälle in die Tasche stecken, dann kämmt sich das Haar viel eleganter, als wenn Sie mit den Fingern durchs Haar streifen müssen. Der Kamm macht Haare glatter. Wer absolut keine Mütze oder Hut tragen möchte, der kann sich bei Kälte Watte in die Ohren stecken und seinen Schal bis zu den Ohren hoch wickeln. Watte schützt auch vor Kälte. Übrigens gibt es total trendige Mützen und Hüte, es kommt nur auf den Kopf an, denn Hutsache ist auch Kopfsache. So nebenbei erwähnt kann jeder Mensch unter die passende Haube kommen, wenn er will.

Ohrenschützer oder Stirnband?

Kennen Sie noch die elenden Modesünden aus den achtziger Jahren? Die Ohrenschützer und Stirnbänder haben uns vielleicht verunstaltet. Da fanden richtig trendige Veranstaltungen am Kopf statt. Den Ohren hat es gefallen, denn die waren immer gut eingepackt, sogar im Sommer, wenn es nicht schneite. Ohren möchten geschützt und beschützt werden. Sie sind wie kleine Kinder, die nach unserer Liebe greifen.

Und wir vernachlässigen sie immer. Was sind wir für Rabenmütter! Wenn Sie sich heute noch mit einem trendigen pinken oder orangen Stirnband oder mit grellgelben und neongrünen Ohrenschützern auf die Strasse trauen, sind Sie mutig. Aber Ihre Ohren werden frohlocken. Na, da nehmen wir doch lieber die Mütze oder einen trendigen Hut.

Stecken Sie Ohrenstöpsel bei Bedarf in die Öhrchen

Ja, das ist auch eine gute Alternative, wenn Sie ein besonders lautes Konzert, ein Motorradrennen oder ein Autorennen besuchen. Stecken Sie sich Ohrenstöpsel in die Ohren, und schon hat das Ohr die nötige Ruhe, die es braucht, um weiterhin gesund durchs Leben zu gehen. Aber bitte schlafen Sie nicht andauernd mit Ohrenstöpseln, denn da kann im Ohr ein Unterdruck entstehen, und morgens wachen Sie dann mit Nasenbluten auf, obwohl Ihnen niemand eins auf die Nase gegeben hat.

Unsere Ohren möchten auch atmen, wenn wir sie einmal im Schlaf nicht in Anspruch nehmen, da atmen sie direkt auf.

Was macht man gegen Tinitus?

Laute Musik ist schlecht fürs OhrEin Tinitus kann das Leben derart beeinträchtigen, dass wir förmlich durchdrehen. Das unangenehme Geräusch im Ohr reicht vom leisen Surren bis hin zu lauten Fliegergeräuschen und Zuggeräuschen. In seltenen Fällen ist der Vitaminhaushalt gestört, es kann auch an einer Übersäuerung liegen, an einem Kaliummangel, oder es liegt am Dauerstress. Zahlreiche weitere Ursachen können zu einem Tinitus führen. Wer davon betroffen ist, sollte das Problem nicht verdrängen, wenn die Ohrgeräusche noch leise genug sind. Eine körperliche und psychische, neurologische Untersuchung ist wichtig, damit die geeignete Therapie ausgewählt werden kann. In erster Linie sollte man jedoch Stress abbauen, Lärmquellen meiden und sich gesund ernähren. Der Arztbesuch ist am wichtigsten, denn selber sollte man am Tinitus nicht herumexperimentieren, da er sich verschlimmern kann und chronisch werden könnte.

Der Neurostimulator gegen den Tinitus

Wenn das Ohr schon einmal geschädigt ist, braucht man direkt ein Hörgerät. Wo früher noch so richtige Panzer die Ohren besetzt haben, tummeln sich heute so kleine Hörgeräte, die wie ein klitzekleiner Ohrwurm das Ohrinnere umschmeicheln. Lassen Sie sich gut beraten, wenn Ihr Gehör Ihnen einen Streich spielt. Natürlich muss man sich anfangs mit seinem Hörgerät erst anfreunden, es testen, sich daran gewöhnen.

Das Falscheste, was Sie jetzt machen können, ist, dass Sie Ihr neues Hörgerät zu Hause liegen lassen. So können Sie sich nie miteinander befreunden. Denken Sie daran, was Ihnen ohne Hörapparat alles entgeht. Das Geschwätz der Nachbarn, die neuesten und brandheissen Gerüchte, das Flüstern der Putzfrau, das alles geht spurlos an Ihnen vorbei, und Sie bemerken es nicht einmal.

Nicht dass es Ihnen in diesen Momenten fehlen würde, denn Sie hören es ja nicht, aber auf Dauer möchten Sie vielleicht schon wissen, was hinter Ihrem Rücken gesprochen wird, denn gerade hier ist das Lippenlesen so schwierig.

Leise Musik gegen den Tinitus?

Musik regt alle unsere Sinne an. Vor allem aber geht Musik mitten durchs Ohr und bleibt dann im Kopf hängen. Wenn Sie schlecht hören, können Sie mit leiser und beruhigender Musik die Ohren anregen. Die Musik gibt Ihnen positive Energie mit ihren Schwingungen. Jeder Ton erzeugt eine bestimmte Schwingung, die auf den Körper einwirkt. Auch können Sie die Musiktherapie mit einer Farbtherapie kombinieren, denn Hören und Sehen gehören in gewisser Weise zusammen. Wenn Ihr Tinitus leicht ist und Sie die Musik noch wahrnehmen, lindern Sie die Töne und Geräusche im Ohr mit Entspannungsmusik.

Sie können Ihren Gehörsinn auch anregen, wenn Sie verschiedene Düfte aus der Natur riechen, während Sie Musik hören. Oder Sie probieren kleine schmackhafte Häppchen aus und kosten genüssliche Speisen, während Sie sich von der Musik berieseln lassen. Ohren, Nase und Mund gehören ja auch zusammen. In der ganzheitlichen Medizin werden die Ohren in den ganzen Körper miteinbezogen, denn der Mensch besteht ja nicht nur aus Ohr alleine, auch wenn er manchmal ganz Ohr ist.

Probieren Sie einfach einmal verschiedene Entspannungsmöglichkeiten aus, und tun Sie Ihren Ohren etwas Gutes.

Der Neurostimulator - Weg mit dem Tinitus

Bis jetzt war der Tinitus eine lästige und direkt unangenehme Geräuschkulisse, die manche Menschen wie ein treuer Begleiter durchs leben geführt hat. Wenn man so einen kleinen Tinitus hatte oder immer noch hat, dann kann das ganz schön an den empfindlichen Nerven zerren. Verschiedenste Geräusche und monotone Summtöne begleiten die Leute mit einem Tinitus durchs Leben.

Wie kann man da noch erholsam den Alltag geniessen? Jetzt haben kluge Gehirnzellen den Neurostimmulator erfunden. Damit wird das Leben mit einem Tinitus wieder trendig und gemütlich. Der Neurostimmulator bringt Schwung in die Ohrmuschel, er sorgt für die richtigen Töne, die dem Tinitus das Fürchten lehren, sodass er von alleine wieder verschwindet. Gerade ein passender und lauter Ton macht es möglich, dass der Tinitus im Ohr das Weite sucht.

Der Neurostimmulator muss am Anfang individuell und haargenau an den jeweiligen Patienten angepasst werden, damit die richtige Tonlage die Musik im Ohr angibt. Erste Erfolge konnten bereits gefeiert werden, denn einige Ohren dürfen bereits wieder aufatmen. Die haben endlich ruhige Momente gefunden. Übrigens kommt ein Tinitus oft von einer Dauerbelastung, durch zu viel Stress.

Der Stress kann durch viele Möglichkeiten entstehen, denn wo Stress eine Lücke findet, nistet er sich ein. Er ist wie eine Ameise, überall drin. Nach einer meiner Augenoperationen hörte ich am rechten Ohr auch schon weisse Mäuse lachen, dabei war ich gar nicht am Ohr operiert worden. Ich dachte zuerst, der Kühlschrank pfeift. Ich war einfach unbewusst einer enormen Stresssituation ausgelöst.

Mit viel Ruhe und Meditation brachte ich wieder Ruhe in die Ohren. Ich fragte dann immer alle Leute, ob sie meinen Tinitus hören, bis ich sagte, das ist ja nur der Kühlschrank. Lieber Besucher, achten Sie auf Ihre Ohren und vermeiden Sie Stress und Lärm, wo Sie nur können. Sie möchten ja auch weiterhin alles hören, was rund um Sie herum geschieht, denn die Gerüchteküche prodelt immer irgendwo.

So schützen Sie Ihre Ohren richtig

Lärm belästigt und schadet unseren Ohren gewaltig. Lärm kann aber vieles bedeuten, denn lautes Geschrei ist auch Lärm, ein vorbeifahrender Zug, ein Flugzeug oder der Strassenlärm, das sind alles Lärmfaktoren. Ab einer gewissen Lautstärke schädigt dieser Lärm die Ohren, weil er der pure Stress ist. Und dann bekommt man leicht einen Tinitus. Wenn dann andere Menschen den Tinitus im Ohr nicht hören, hat man ihn wirklich.

Wenn die Geräusche nicht mehr vom Geschirrspüler, vom Haartrockner oder von der Kaffeemaschine kommen, wohnt womöglich ein lästiger Tinitus im Ohr. Deshalb vermeiden Sie bitte übermässigen Stress, denn das Ohr hört überall mit.

Ich stecke mir Watte in die Ohren, wenn es in meiner Umgebung zu laut wird, denn ich bin äusserst lärmempfindlich. Oh, bitte schreien Sie nicht mit mir, danke. Watte schützt die Ohren nicht nur vor Kälte, sie hilft auch bei Lärm. So habe ich das letzte Beschleunigungsrennen ohne Hörschaden überstanden und mich trotzdem an den getunten Autos erfreut. Bitte, damals habe ich noch gesehen wie ein Adler.

Laute Musik belästigt die Ohren

Wenn Sie Musik hören, haben Sie es vielleicht gerne etwas lauter. Besonders auf Konzerten und in der Disco ist der Lärmpegel besonders hoch. Vermeiden Sie das bitte, wenn Sie Ihre Ohren lieben. Das sind grosse Worte, die ich da gerade spucke, denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Bringen Sie einmal Teenager dazu, nicht in die laute Diskothek zu gehen. Aber man kann die Betreiber von Diskotheken und Konzerten dazu bringen, leiser zu drehen, wenn die das doch bloss einhalten würden. Musik kommt ja auch aus den Kopfhörern. Das sind wirklich heimtückische und hinterhältige Kollegen in der Musikindustrie, denn hier spielt die Musik direkt am Ohr. Wenn man jetzt mit Kopfhörern zu laute Musik hört, vergeht einem irgendwann wirklich das Hören. Geniessen Sie Musik lieber ohne Kopfhörer.

 


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Elisabeth Putz

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