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Wie gesund ist Reis?

ReisWir alle essen Reis, besonders die Asiaten. Er gehört zu den Grundnahrungsmitteln, schmeckt ausgezeichnet und macht dick. Unterernährte Kinder werden oft mit Reisprodukten ernährt, damit sie zunehmen. Und ich habe mich in letzter Zeit dabei ertappt, dass ich täglich zwei Reiswaffeln mit Käse und Gemüse esse, damit ich unbeschadet ohne Hunger durch den Nachmittag komme.

Ich weiss, Reis ist Getreide, da kann der eingefleischte Veganer, dem man mit Fleisch jagen kann, noch so sehr behaupten, sein Reis würde ihn schlank machen, mich macht er dick. Getreide hat nämlich die Eigenart, Kohlenhydrate zu beinhalten, und diese sind nicht unbedingt für ihren Schlankheitseffekt bekannt. Ich weiss, dass mich meine täglichen Reiswaffeln dick machen, weil ich seit meinem regelmässigen Verzehr zwei Kilo zugenommen habe und mir mein enges Kleid nur noch passt, wenn ich wie eine Wurstware hineingepresst werde.

Reis ist gesund, solange er naturbelassen im Ökoanbau gezüchtet und geerntet wird, besonders der ungeschälte, den man erst verdauen muss, bis er seine Wirkung entfaltet. Die geschälte Variante geht schneller in den Körperkreislauf über, ist dafür aber auch rascher verdaut. Ich esse Reisgerichte immer mit Gemüse und Garnelen, denn als Teilzeitveganer bin ich nicht immer so pflanzensteril wie ein Vollzeitveganer.

Kann Reis auch ungesund sein?

Neulich erfuhr ich, dass Reis nicht nur dick macht, sondern auch schädlich sein kann. Er ist nämlich zu einem Teil mit Arsen, Mineralöl und giftigen Stoffen aus dem Boden angereichert. Das Arsen lagert sich im Körper an, verursacht eine trockene Haut und kann Krebs auslösen. Aus den Düngemitteln, aus belasteten Böden und schadstoffreicher Erde sammelt der Reis das Arsen wie ein nasser Schwamm auf und reichert es an. Als ich gehört habe, dass Jasminreis und Basmatireis am wenigsten davon betroffen sind, stieg ich auf diese Sorten um und reduzierte meinen Verzehr auf zwei Portionen pro Woche. Die armen Asiaten, jetzt bleibt ihnen nur noch der grüne Tee übrig.

Reiswaffeln als gesunder Snack für zwischendurch

Viele Leute, auch ich zähle mich dazu, haben die Angewohnheit, einen kleinen Snack zwischendurch zu sich zu nehmen. Ich mache es, weil mein Magen sonst rumort. Reiswaffeln werden als gesunde und schlanke Alternative zu Schokolade angepriesen, und man glaubt versehentlich, dies würde auch zutreffen. Dabei sind Reiswaffeln reinste Kalorienbomben, zum Zunehmen geeignet.

Reiswaffeln bestehen bis zu 100% aus Reis, wenn sie nicht mit anderen Getreidesorten vermischt wurden. Sie sind wahlweise mit Schokolade überzogen und schmecken köstlich, besonders die Variante mit dunkler Schokolade. Selbst wenn man welche mit Bitterschokolade wählt, stopft man mehrere hundert Kalorien in sich hinein, da man Kohlenhydrate gepaart mit Fett verzehrt.

Als ich meine Reiswaffeln zuerst mit Nutella, dann mit Honig, dann mit Lachs und schliesslich mit Käse belegte, empfand ich zwar nachher das Gefühl, leistungsfähiger zu sein, aber ich bemerkte auch eine Gewichtszunahme und eine Trockenheit der Haut. Besonders meine Kopfhaut wurde trocken und juckte. Ich stieg um auf die Bio-Reiswaffeln, welche zwar meine Leiden linderten, aber eine Dauerlösung für zwischendurch war der Reis nicht.

Reis mit Gemüse

Eine vollwertige Mahlzeit ist Reis mit Gemüse, besonders der ungeschälte Bioreis, das volle Korn. Ich esse ein- bis zweimal pro Woche Gemüsereis mit Zucchini, Radieschen, Karotten, Erbsen und Paprika. Das Gemüse sollte grösstenteils frisch zubereitet und geschnitten werden, aber selbst ich steige im Winter teilweise auf Tiefkühlgemüse um.

Den Gemüsereis kann der Veganer mit Tofu, und der Fleischfresser mit Garnelen verfeinern, denn ich habe getestet, beides schmeckt köstlich, wobei ich die Garnelen bevorzuge, manchmal auch verschiedene Meeresfrüchte, wenn ich gut gelaunt bin.

Reis macht glücklich

Kohlenhydrate machen glücklich, und so beglückt uns auch der Reis. Er ist die gesunde Alternative zu Nudel, denn in Nudelgerichten steckt oftmals mehr versteckter Zucker drin, als wir körperlich verkraften. Dies fand ich heraus, als mein Herz nach dem Verzehr von erwärmten Nudeln mit Tomatensosse zu rasen begann, weil mein Körper den überschüssigen Zucker verarbeiten musste. Wenn man Tomatensosse aufwärmt, entwickelt sie um ein Vielfaches mehr an Zucker.

Ich bin umgestiegen auf frische Tomatensosse mit echten Tomaten und Reis drin. Dazu gebe ich Schnittlauch, Petersilie, Dill, Oregano und frische, klein gehackte Zwiebel. Bitte, man muss sich anfangs an diese Variante gewöhnen, aber für die etwas schlankere Linie ist dies eine gute Alternative. Allerdings braucht man damit auch kein Diätprogramm zu starten, denn Reis macht grundsätzlich ein wenig dick, er kann nichts dafür.

 


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Elisabeth Putz

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