Im Grunde besitzt fast jede Schokolade eine gesunde Komponente, sogar die weisse Schokolade, und dennoch gibt es qualitative Unterschiede. Dunkle Schokolade wie beispielsweise die Kochschokolade, die Bitterschokolade oder die Managerschokolade sind gesnder, da sie einen h”heren Kakaoanteil besitzen, mindestens 50% bis 80% oder mehr. Wichtig ist, dass der Zuckeranteil nicht zu hoch ist. Bioschokolade wie beispielsweise von Alnatura ist gesund, auch wenn sie nicht jedem sofort schmeckt. Je edler die Kakaobohne ist, desto feiner schmeckt das Produkt. Biokakao lohnt sich wirklich, weil er keine Pestizide enth„lt und gr”sstenteils nachhaltig angebaut wird. Teure Schokolade ist meistens gesnder als billige, und vor allem sollte man auf die Reinheit achten, da Schokogemische mit anderen Zutaten, Gewrzen, Frchten, etc. nicht immer die beste Wahl sind.
Weisse Schokolade enth„lt nur Kakaobutter, die weisse Kakaobutter, viel Zucker, Milch und Sahne, dafr jedoch kein Kakaopulver. F„lschlicherweise glauben wir, sie sei die gesndeste, was jedoch ein Irrglaube ist. Weisse Schokolade ist im Grunde die ungesndeste Variante mit dem h”chsten Fettanteil, da sie Fett aus der Milch und Fett aus der Kakaobutter beinhaltet. Der Zucker erledigt den Rest, und voila, man geniesst pure Seelennahrung. Immerhin, sie schmeckt himmlisch, besonders mit kleinen Krispis drin.
Schokolade mit grossen Milchkammern wurde in der Werbung oft als gesunde Portion Milch bezeichnet. Das ist falsch. Das Ganze Gemisch ist so voller Fett und Zucker, dass es mit einem Glas Milch nichts mehr zu tun hat. Kinder gew”hnen sich schnell an natrliche Lebensmittel und empfinden sie als lecker und gesund. Wenn man Kindern aber Fertigprodukte, viel Ssses und Fastfood gibt, schmecken ihnen die gesunden Lebensmittel nicht mehr. Heute drfen die kindgerechten Milchportionen in Form von Schokolade nicht mehr als gesund angepriesen werden, damit Kindern nicht signalisiert wird, es handle sich hierbei um ein gesundes Lebensmittel.
Die herk”mmliche Vollmilchschokolade, oder auch Alpenmilchschokolade genannt, enth„lt zwischen 25% und 35% Kakaoanteil, Kakaopulver und Kakaobutter. Hinzu kommen Milch, Sahne und Zucker. Sie dient in erster Linie als Seelennahrung, nicht unbedingt als Gesundheitsnahrung. Man sollte sie nicht t„glich essen, nur hin und wieder, wenn wirklicher Stress droht. Kein Mensch iát nur ein bis zwei Stck von einer Tafel und legt den Rest zurck. Man verspeist gew”hnlich die gesamte Tafel, da der Rest am n„chsten Tag nicht mehr schmeckt. Deshalb sollte man eher die kleinen Tafeln kaufen, auch wenn die grossen verlockend aussehen. Dunkle Schokolade hingegen ist nach dem ™ffnen l„nger haltbar und schmeckt auch Tage danach noch lecker.
Bitterschokolade beginnt eigentlich schon bei 60% Kakaoanteil, aber erst ab 70% sollte man sie als gesund einstufen. šbrigens enth„lt die gesunde dunkle Schokolade einen hohen Anteil an Kakao-Flavanolen, welche sich positiv auf Herz und Kreislauf, auf den Blutdruck und das gesamte k”rperliche Befinden auswirken. Studien haben gezeigt, dass 100 Gramm dunkle Bitterschokolade das Risiko fr Herz-Kreislauf Erkrankungen senkt. Die Probanden in den Studien hatten ber den gesamten Beobachtungszeitraum hindurch t„glich 100 Gramm dunkle Schokolade gegessen und fhlten sich ausgezeichnet damit. Natrlich sind diese hohen Mengen auf Dauer nicht gesund, nur in der Studie erntete man damit gute Erfolge, aber die Studie erstreckte sich nur ber einen geringen Zeitraum.
Die billige Variante der Bitterschokolade ist eine sehr harte Form, enth„lt wenig Milch, dafr jedoch mehr Kakaopulver, wenig Kakaobutter, dafr aber ein wenig mehr Zucker. Hier liegt der Irrtum begraben, wenn viele Leute denken, die billige Bitterschokolade sei gesund. Sie enth„lt zwar durch den erh”hten Kakaoanteil mehr Flavonoide, durch ihren erh”hten Zuckeranteil ist sie aber nicht unbedingt gesund. Manche Bitterschokoladen enthalten bis zu 70 g Zucker pro 100 g. Wenn man sie im Handel, im herk”mmlichen Supermarkt kauft, sollte man sich den Zuckeranteil in der Inhaltsangabe ansehen. Manche Bitterschokoladen mit weniger als 60% Kakaoanteil schmecken bittersss, kleben am Gaumen fest und verstopfen den Darm. Als dnne Glasur fr zuckerarme Kekse wirkt diese Variante jedoch Wunder, da man hier nicht die Unmengen verspeist, sondern eher den gesunden Keks abnagt.
Die Kochschokolade hat 50% bis 60% Kakao und schmeckt schon ein wenig herber. Nicht jeder kann sie pur leiden, denn sie ist viel zu dick. Herbe Schokolade schmeckt nur gut, wenn sie hauchdnn ist und auf der Zunge zergeht. Dafr kann man aus Kochschokolade leckere Sssspeisen zaubern, die gesnder und natrlicher sind, als die gekauften. Die selbstgemachten Sssspeisen haben keine Aroma Stoffe und keine Konservierungsstoffe drin, reizen unseren Darm nicht berm„ssig, und sie schmecken hausgemacht.
Die besonders harten Leute essen Schokolade mit 99% Kakao Anteil. Da ist nichts weiter drin enthalten ausser Kakaopulver, stark entfettete Kakaomasse und vielleicht Spuren von winzigen Mengen Zucker. Das ist je nach Marke unterschiedlich. Man nennt sie auch Manager Schokolade, und sie ist beispielsweise in China bereits sehr begehrt fr mehr Leistung im Job. Ich bevorzuge die Managerschokolade von Lindt, schwarz, goldenes Papier, hochwertig und 99 % Kakaopulver. Man kann Obst, beispielsweise einen Apfel oder eine Orange dazu essen, damit man nicht nur den herben Kakaogeschmack im Mund hat. Im Gehirn werden die Glckshormone ausgesendet, der K”rper fhlt sich wohl, und man erbringt dadurch mehr Leistung. Ausserdem kann man nur h”chstens ein bis zwei Reihen davon essen, denn die ganze Tafel bringt man kaum auf einmal weg. Die Tafeln sehen edel aus, sind etwas gr”sser, aber dafr hauchdnn. Als ich das erste Mal die 99% Kakao Schokolade gegessen hatte, zweifelte ich daran, dass dies mein Schokoladenersatz werden wird. Heute esse ich fast nichts mehr Ssses, ausser ein bis zwei Reihen t„glich von dieser Schokolade. Achtung, sie stopft unseren K”rper, deshalb muss man viel Wasser dazu trinken. Diese Schokolade kann auch den Blutdruck senken und macht nicht dick. Sie ist gut zum Abnehmen oder als Begleitung fr eine monotone Di„t geeignet.
Vegane Schokolade enth„lt keine tierischen Fette, keine Milch, keine Sahne. Sie enth„lt pflanzliche Fette aus Soja, Kokos”l, Palm”l, etc. Sie schmeckt zwar anfangs gew”hnungsbedrftig, aber der Veganer liebt sie. Wer allergisch auf Soja reagiert, sollte keine vegane Schokolade mit zu viel Sojaanteil essen. Umstritten ist, ob geringfgige Unvertr„glichkeiten gegen Soja auch das Sojalecitin in herk”mmlicher Schokolade betreffen, denn viele Leute, die eigentlich kein Soja vertragen, essen dennoch Schokolade mit diesem Emulgator. Bei veganer Schokolade sollte man auch stark darauf achten, ob sie aus Bio-Kakaobohnen hergestellt wurde, da sie dann hochwertiger und nachhaltiger ist, was fr den Veganer wichtig erscheint.
Wie macht man Schokolade selber? Man ben”tigt Kakaopulver, Kakaobutter und ein Sssungsmittel nach Wahl. Zum Sssen kann man Zucker aller Art nehmen, Haushaltszucker, Agavensaft, Xylit, Stevia, Birkenzucker, oder man ssst seine Schokolade mit Fruchtzucker, mit Orangensaft, Apfelsaft, Traubensaft, Marillensaft,etc. Man kann seine Schokolade mit etwas Milch oder Sahne verfeinern, dann wird sie flssiger, oder man verwendet Kokosmuss, Kokosmilch, Kokos”l, Nuss”l, Haselnsse, Gewrze, Gewrznelken, Zimt, Fruchtstcke, etc. Fr die meisten Schokoladenliebhaber ist jedoch die reine Schokolade, die aus Rohkakaopulver und den Grundzutaten besteht, die beste. Man kann auch fertige Kakaomasse verwenden, aber hier sind gr”sstenteils wieder Aromen enthalten, sodass man sich in diesem Fall das Selbermachen ersparen k”nnte.
Kaufen Sie sich am besten rohe Bio-Kakaobutter, die es auch als schwarze Kakaobutter gibt, kaufen Sie sich Schokoladef”rmchen, damit die Tafelform erreicht wird, und es gibt Schmelzf”rmchen zu kaufen, aber einschmelzen kann man den Schokoteig auch in einem erhitzten Wasserbad im herk”mmlichen Kochtopf. Man braucht 60 Gramm Kakaobutter, 40 Gramm Kakaopulver und 2 Essl”ffel Sssungsmittel. Dazu kann man 1 Teel”ffel Nuss”l oder Sahne dazugeben und die restlichen Zutaten wie Frchte und Gewrze hinzufgen. Die Kakaomasse l„sst man in der Mikrowelle, auf der Heizung, in der Sonne, am Herd, im heissen Wasserbad schmelzen, und manche Leute f”hnen sie sogar, bis sie schmilzt. Zur weichen Kakaomasse kommt das Kakaopulver und der Zucker hinzu, und dann rhrt man die Masse so lange, bis sie die richtige Konsistenz zum Eingiessen in die F”rmchen hat, ca eine mittlere Temperatur, nicht kalt und nicht heiss. Man streicht die Schokolade glatt, achtet darauf, dass keine Luftl”cher entstehen und gibt sie ins Eisfach. Nach einer halben Stunde kann man seine Schokolade geniessen. Meine erste selbstgemachte Schokolade schmeckte wie Granit, aber inzwischen gebe ich so viel Sahne dazu, dass sie durchaus essbar ist und nicht im Hals stecken bleibt. Wer allerdings zu viel Sahne verwendet, kann gleich Pralinen aller Art daraus zaubern.
Die Schokoladensuppe ist besser als ihr Ruf, wenn man mit dem Zucker spart. Man braucht hierfr 700 ml Milch, eine halbe Packung Vanillepudding, m”glichst einen Bio-Pudding ohne Aromen, 20 bis 30 Gramm Zucker, wobei ich eher weniger davon nehme,einige Leute jedoch bis zu 100 Gramm Zucker verwenden, 200 Gramm Zartbitterschokolade, wobei ich sogar manchmal die Managerschokolade mit 99% Kakaoanteil verwende, 2 L”ffel ™l, ganz wenig Butter, quasi eine Messerspitze, eine Brise Salz und zwei Scheiben Weissbrot oder Vollkornbrot, je nach Belieben, aber gesnder ist Vollkornbrot. Zwei Eiweiss habe ich noch vergessen, die vergesse ich fast immer. Man rhrt das Puddingpulver in die Milch ein, wobei ich dies in der Mikrowelle mache, damit keine Klmpchen entstehen. Die geriebene Schokolade mischt man in den Pudding hinein, und nach Lust und Laune kann man einen L”ffel Nusscreme hinzugeben. Dann gibt man den Zucker, die Eiklar-Suppe, das ™l, die Butter und eventuell einen L”ffel Sahne hinzu. Die Brotscheiben legt man zum Schluss in die Suppe, welche man zuvor gut angerhrt hat. Natrlich schmeckt ein Schokoladenpudding genauso gut, aber die Suppe ist flssiger und s„ttigt uns besser, weil man Brot dazu mischt, welches den Magen s„ttigt. Das Brot kann man auch klein reiben und in die Suppe hineinmischen, dann braucht man den Brei nur zu l”ffeln. Mahlzeit.
Es gibt mehrere Varianten der sogenannten Schoko Di„t, gesndere und richtig ungesunde Varianten, denn das Abnehmen mit purer Schokolade alleine funktioniert nur bedingt und keinesfalls langfristig. Man muss dabei bercksichtigen, dass der K”rper ohne gesunde, ausgewogene Ern„hrung langfristig nicht gesund bleiben kann, dass sich Diabetes, Bluthochdruck und ein erh”hter Blutzuckerspiegel, ein erh”hter Cholesterinspiegel einschleichen k”nnten.
Trotzdem schw”ren einige Leute auf diese Di„t, auch wenn sie umstritten und nicht wissenschaftlich belegt ist. Fakt ist, wer nur noch Schokolade zu sich nimmt, wird langfristig h”chstwahrscheinlich krank.
Eine Variante der Schoko Di„t zielt darauf, dass man nahezu auf Kohlenhydrate verzichtet. Man verzehrt einfach 30 Minuten vor jeder Mahlzeit zwei bis drei Stck Schokolade. Das hemmt das starke Hungergefhl, macht vorab satt und l„sst die Kilos purzeln. Am besten geeignet fr diese Abnehmmethode ist die Bitterschokolade, eine sehr dunkle Schokolade. Hierbei sollte der Kakaoanteil am besten bei 99% liegen. Geeignet ist auch die Milchschokolade, denn hiervon wird man vorab satt.
Die zweite Variante ist h”chst ungesund und macht krank. Man iát nur noch Schokolade, treibt kaum bis keinen Sport und verzichtet auf andere Lebensmittel. Nur trinken sollte man genug, am besten pures Wasser oder Halbfettmilch. Da man durch Fettzufuhr Fett verbrennt, baut sich im K”rper anfangs zwar Fett ab, aber es baut sich auch die Muskelmasse ab. Auf der Waage bemerkt man zwar, dass weniger Gewicht angezeigt wird, aber der K”rper macht schlapp, und das kann zu Kreislaufproblemen fhren. Fett ist langfristig ungesund und muss in Muskelmasse umgebaut werden, damit der K”rper leistungsf„hig bleibt.
Mit dunkler Schokolade, sogenannter Bitterschokolade nimmt man zwar ab, aber weit nicht so viel wie mit einer alternativen, gesunden Di„t. Ausserdem schmeckt diese Schokolade auf Dauer nicht sonderlich gut, und der sensible Magen bekommt damit richtige Probleme wie beispielsweise eine Magenreizung, Gastritis oder Darmprobleme. Fakt ist, Schokolade sollte als Genussmittel angesehen werden, dann bleibt man auch schlank beim moderaten Verzehr. Wer nur geniesst, der darf sogar ein bis zwei Stck weisse Schokolade am Tag naschen, ohne dick zu werden, obwohl die weisse nur Kakaobutter enth„lt und dies eher zu mehr Fettanbau im K”rper fhrt.
Wer auf Schokolade nicht verzichten will, sie aber nicht gut dosieren kann, der sperrt sie in einen Tresor ein und holt t„glich nur ein bis zwei Stck heraus. Durch den verschlossenen Tresor kommt man nicht auf die Idee, sich pausenlos an den Schokotafeln zu bedienen. Am besten ist es, man stellt den Tresor auf einen hohen Schrank. So muss man sich abmhen, um dranzukommen, aufzuschliessen und zu schlemmen. Am ehesten funktioniert das Abnehmen, wenn man auf Schokolade g„nzlich verzichtet, keinerlei Ssses, Zucker oder zu fetthaltige Genussmittel zu sich nimmt, auf alles verzichtet, was dick macht und sich einem spartanischen Lebensstil hingibt. Der Geniesser wird wahrscheinlich nicht lange durchhalten, der Harte geniesst seine schlanke Figur. Wenn sich der K”rper umgestellt hat, sich auf einen iedrigen Blutzuckerspiegel eingestellt hat, f„llt der Verzicht auf Schokolade leicht, denn man versprt keinen Hunger mehr danach.
Wer sich jeglicher Schokolade entledigen will, muss alle Schokotafeln, die im Haushalt umhertmpeln, wegwerfen. Danach muss man seine Gedanken reinigen, auf gesunde Speisen lenken, sich vorstellen wie gut Obst und Gemse schmecken, damit man nicht st„ndig an Schokolade denkt. Und dann kann man seinen Schokogenuss durch Obst und Frchte ersetzen, oder man verspeist eine Karotte mit etwas Oliven”l, davon wird man sogar satt.
Es gibt Leute, die sehen das After-Eight als gute Alternative zu Schokolade an. Wenn man an die hauchzarte, dunkle Bitterschokolade und an die mintfrische Fllung denkt, so k”nnte man auf den zartbitteren Gedanken kommen, die Bl„ttchen sind gesund. Trotzdem steckt Zucker drin, und so darf man nicht versehentlich denken, es w„re eine gesunde Di„tvariante. Fakt ist nun einmal, dass Zucker schnell aus dem Blut gefiltert wird und zu diesem Zweck im Fettgewebe landet, wo er dafr sorgt, dass Hften, Bauch und Oberschenkel dick werden.
Wer mit After-Eight abnehmen will, sollte vor jeder Mahlzeit zwei Stck davon essen, damit der gr”sste Hunger ausbleibt. Die ™le der Minze, welche sich im After Eight befinden, beinhalten eine angenehme anregende und bet”rende Atmosph„re. Die Mahlzeiten sollten dann nicht zu ppig ausfallen, eher nach dem FDH Prinzip, Friss die H„lfte, das macht schlank.
Schokolade ist eine Sssigkeit aus vorwiegend Kakao, Milch und Zucker, je nach Schokosorte mehr oder weniger Zucker. Schokolade ist eine der begehrtesten Ssswaren, wobei die Edelschokoladen sehr teuer sind, da sie mehr Kakaoanteil enthalten und meist hochwertig per Hand gefertigt werden.
Schokolade ist in gewisser Weise gesund, sie macht uns glcklich, und sie hilft bei Stress und Anspannung. 1 bis 2 Stck t„glich lassen unsere Glckshormone in Wallung kommen, machen uns leistungsf„higer und viel ertr„glicher. Wer gereizt ist, sollte ein Stck Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil essen, das schont die Nerven und st„rkt das Nervenkostm.
Im Gehirn werden beim Schokolade essen Endorphine frei, welche das Glckszentrum anregen, das Belohnungszentrum aktivieren und uns Energie zufhren. Manche Menschen essen aber auch aus purer Langeweile, zum Zeitvertreib, oder weil sie schtig nach Schokolade sind. Hier sollte man lieber vorsichtig sein, denn in solchen F„llen hat die Schokopracht nichts mehr Gesundes an sich.
Schokolade kann unsere Psyche positiv beeinflussen, auch wenn hier die letzten wissenschaftlichen Beweise noch ausstehen. Sie erh”ht den Serotoninspiegel geringfgig, sodass wir uns wach fhlen. Sie enth„lt gesunde Flavonoide, Flavonole, welche in den Wechseljahren der Frau positiv auf die Hormonumstellung einwirken, das Immunsystem st„rken und fr Zufriedenheit und innere Balance sorgen, vorausgesetzt man geniesst die Schokolade nur in geringen Mengen und nicht t„glich.
Wer allerdings zu viel nascht, mehr als eine Tafel am Tag, kann unter hohem Blutzucker und einer erh”hten Insulinausschttung leiden, was uns Hitzewallungen und ein ungutes K”rpergefhl bereitet.
Ich habe mir angew”hnt, t„glich zwei Stck Managerschokolade zu essen. Nach zwei Wochen habe ich mich daran gew”hnt. Zusammen mit einem Apfel macht sie satt und ersetzt sogar mein Mittagessen. Immer wenn ich zu viel wiege, nehme ich damit wieder ab.
Schokolade ist ein ssses Produkt aus Kakaopulver, Kakaobutter, Milch, Zucker und anderen Inhaltsstoffen, je nach Zubereitung und Produktion. Sie enth„lt Kakao und ist daher ein Kakaoprodukt, direkt aus der Kakaobohne gewonnen.
Der Kakaobaum stammt aus Amerika. Ein Baum enth„lt 30 bis 60 Kakaofrchte. Eine Frucht enth„lt 30 bis 60 Kakaosamen, also Kakaobohnen. Und daraus lassen sich durchschnittlich 2 kg bis 3 kg Schokolade produzieren, je nachdem, wieviel Kakao darin enthalten ist.
šbrigens ist Kakao gesund, vor allem das Kakaopulver. Die Kakaobohne schmeckt eher bitter, hat jedoch einen ssslichen, total aromatischen Nachgeschmack und st„rkt das Herz. Ungesund ist nur der immer h”her werdende Zuckeranteil in vielen Schokoladen.
Schokolade enth„lt Kohlenhydrate, Fette, Zucker, Ballaststoffe, Eiweis, Milch, und jede Menge Kakao, aufgeteilt in Kakaopulver und Kakaobutter. Manche Schokoladen enthalten Vanilin und weitere Aromen, die fr eine bessere Verdauung, sowie ein intensiveres Geschmackserlebnis sorgen. Manche enthalten pflanzliche Fette wie Kokosfett und Palmfett, und als Emulgatoren enthalten sie meistens Sojalecitin oder andere, aus Eiweiss hergestellte Lecitine. Es ist wahrscheinlich die Kombination, die uns stimmungsaufhellend beeinflusst, so dass die Schokolade zwar unter die Lebensmittel, jedoch eher unter die Genussmittel f„llt. šbrigens wurde sie in alter Zeit nur in Apotheken verkauft.
Achtung, viele Schokoladen enthalten je nach Produktionsverfahren neben Zucker und Fett auch Kadmium aus dem vulkanischen Anbaugebiet der Kakaobohne. Zucker und Fett wirken sich langfristig negativ auf den K”rper aus, sodass man nur 7 g bis maximal 20 g pro Tag essen sollte, wobei man sie auch nicht unbedingt t„glich naschen muss. Kadmium ist ein Schwermetall, welches auch in Bioschokolade vorkommt, wenn die B”den reich davon sind. In der Edelkakaobohne findet man meistens nur geringe Mengen an Kadmium, in gnstigeren Bio-Kakaobohnen findet man eher mehr davon.
Die gesunde dunkle Schokolade enth„lt neben den Flavanolen stark entfettetes Kakaopulver, Kalzium, Magnesium, Eisen und die Vitamine E, B2 und B1, ein wenig Koffein und wertvolle sekund„re Pflanzenstoffe. Wichtig ist, dass die Kakaobohne hochwertig im Bioanbau gezchtet wird, denn nur dann k”nnen diese wertvollen Inhaltsstoffe gew„hrleistet werden.
Amerikanische und australische Forscher haben bewiesen, dass Schokolade gesund ist, wenn man sie dosiert geniesst. Wer regelm„ssig Schokolade iát, kann seine Gehirnleistung, sein Ged„chtnis und seine Lernleistung, seine Merkf„higkeit und kreative Kombinationsf„higkeit damit steigern. Allerdings gilt, nur wenig davon essen, denn zu viel Schokolade bewirkt genau das Gegenteil, einen Leistungsabfall, den Anstieg des Blutzuckerspiegels und Mdigkeit. Es kommt auch darauf an, welche Schokolade man verzehrt, denn minderwertige Produkte liefern keine Energie fr Hirn und K”rper. Wer dunkle Schokolade geniesst, kann damit sogar langfristig abnehmen, wenn er zwei Stck vor der abentlichen Mahlzeit konsumiert, oder zu Mittag vor der Hauptmahlzeit.
Helle, weiche Schokolade enth„lt neben Fett, Milch und Sahne auch viel Zucker, mehr als 50 g pro 100 g. Die normale Milch Schokolade l„sst den Blutzuckerspiegel schnell in die H”he schiessen, und da der Zucker sofort aus dem Blut herausgefiltert werden muss, wandelt ihn unser K”rper schnell in Fett um. Deshalb macht die normale Schokolade dick. Diabetiker haben immer ihre Notfall Schokolade in der Tasche. Der K”rper kann unter gewissen Umst„nden auf Schokolade und Ssses verzichten, wenn er viel fettreiche Nahrung zu sich nimmt und dafr auf Kohlenhydrate nahezu verzichtet.
Schokolade, besonders die dunkle Bitterschokolade enth„lt Theobromin, ein Wirkstoff, der „hnlich wie Koffein die Stimmung aufhellt, den Gemtszustand verbessert und uns glcklich macht. Der Wirkstoff ist jedoch viel sanfter als Koffein und h„lt l„nger an. Theoretisch k”nnte man damit sogar einen Hustenreiz lindern, aber praktisch ist dies leider nicht m”glich, weil man hierfr Unmehgen an Schokolade essen msste. Schokolade erzeugt im Magen viel S„ure, und das wiederum ist schlecht fr Menschen mit Reizdarm, Reizmagen, Reflux und Sodbrennen. Hier steigt die Magens„ure dann in Richtung Hals, besonders im liegenden Zustand, und schon hustet man. Geniessen Sie Ihre Schokolade in kleinen Mengen und nehmen Sie gegen Husten und Schnupfen lieber viel Wasser und ungesssten Kr„utertee zu sich.
Der Begriff Schweizer Schokolade ist geschtzt und steht fr Schokolade, welche in der Schweiz produziert wurde. Sie steht fr Genuss und hohe Qualit„t, da fast nur Edelschokolade aus edelsten Kakaobohnen verwendet wird. Man unterscheidet ja mehrere Qualit„tsstufen bei der Kakaoernte, denn das Verfahren zur Schokoladengewinnung ist kompliziert und vom N„ssegehalt in der Luft, von der Witterung, quasi vom Wetter abh„ngig. Schnell k”nnen die Kakaobohnen, die unter Bananenbl„ttern und anderen Bl„ttern getrocknet werden, schimmeln. Die Schweizer sortieren diese minderwertige Schokolade aus, setzen auf Qualit„t und verzichten auf billige Quantit„t. Im 17. Jahrhundert fand die Sssigkeit ihren Weg in die Schweiz. Aus dem 18. Jahrhundert sind nur noch Fabriken im Tessin und im L„ndle der Genfer Seenlandschaft in Erinnerung geblieben. Aus der Marke Cailler ist heute Nestle geworden, und der Suchard Spezialist, der zusammen mit Milka zu Kraft Foods geworden ist, existiert auch nur noch auf dem Papier. Was bisher brig geblieben ist, heisst Lindt und Sprngli. Die Vollmilchschokolade von Lindt und auch die Managerschokolade sind w„rmstens zu empfehlen, je nachdem, welcher Schokotyp man ist, herb oder sss. Die Toblerone, ebenfalls aus der Schweiz stammend, ist etwas h„rter zu beissen, enth„lt Karamell und Nsse, schmeckt hervorragend und ist auch als Art Pralinen erh„ltlich.
Die Schokoladenmanufaktur Zotta aus der Steiermark produziert seit 1999 Bioschokolade auf h”chstem Niveau und hat dafr auch das Fair-Trade Siegel erhalten. Sie ist zwar etwas teuer, aber dafr erh„lt man sie in exotischen Varianten, mit verschiedensten Zutaten, auch mit Gewrzen und Kr„utern drin, mit Obst und Gemse, alles, was das gesunde Bioherz begehrt. Josef Zotta grndete diese Manufaktur und expandiert mittlerweile auch ins Ausland. Frher war Zotta regional fr seine Torten bekannt, heute steht das Unternehmen vordergrndig fr Bioschokolade.
Forscher der technischen Hochschule Zrich haben eine farbig schillernde Schokolade entwickelt, eine farbig changierende Schokolade. Sie reagiert „hnlich wie das Kameleon auf Licht und Lichtbrechung. Grosse Marken und Schokoladenhersteller sind bereits interessiert an dieser Schokolade, womit sie auch in unseren Mund gelangt. Menschen lieben Farbe, Gl„mmer, Glitzer und Lichteffekte. Daher wird auch diese Schokolade eine Augenweide, und selbstverst„ndlich auch eine Gaumenfreude. So eine Schokolade macht bestimmt glcklich, selbst wenn die neueste Hirnforschung sagt, dass Schokolade generell nicht glcklicher macht als andere Lebensmittel. šbrigens gibt es den farbig schillernden Effekt auch bei Pralinen, die ja bekanntlich eng mit Schokolade verbunden sind.
Kreative Bauern haben eine hitzebest„ndige Schokolade entwickelt, deren Kakaobohnen nicht so empfindlich sind. Sie schmilzt nicht so leicht in der Hand, auch nicht bei h”heren Temperaturen, ist gut als Sommerschokolade geeignet, und sie besitzt einen Kakaoanteil von 60% oder h”her. Es gibt sie auch als pure Variante mit einem Kakaoanteil von 100%. Sie schmilzt nicht unter 35 Grad, ist ideal fr tropische Gebiete, fr Leute ohne Khlschrank, fr Anbieter am Marktstand, und fr mich, denn ich hasse es, Schokolade im Khlschrank aufzubewahren.
Man bekommt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, beispielsweise mit Kokosnuss oder Ingwer. Da sie nicht nur praktisch ist, sondern auch gut schmeckt, ist sie beliebter denn je. Man muss jedoch bercksichtigen, dass die Ur-Kakaobohne ver„ndert wurde. Es ist wie bei vielen Nutzpflanzen, im Laufe der Zeit werden sie an unsere Bedrfnisse angepasst, was fr den Allergiker manchmal von Nachteil sein kann, denn wir kennen die Folgen der neuen Kakaobohne auf unsere Gesundheit noch nicht.
Eine Pille aus Schokolade, die den Markt erobert, enth„lt mehr als zwei Tafeln pure Schokolade, viele wertvolle Flavonoide, kaum Zucker, dafr jedoch gesndere Inhaltsstoffe als die herk”mmliche Schokolade. Glcksgefhle ruft diese Schokopille keine hervor, weil fr diese Endorphine braucht man das allgemeine Schokoladenerlebnis, sozusagen alles, was an einer Tafel Schokolade dran ist. Die Pille schluckt man, die Schokolade l„sst man auf der Zunge zergehen. Die Pille macht im Gegensatz zur Schokolade nicht dick, kann aber durch die Flavonoide, durch die wertvollen Antioxidantien und Bitterstoffe das Risiko fr Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall lindern. Die Schokopille soll sogar vor Alzheimer und Demenz schtzen, ersetzt jedoch kein Medikament, sondern dient als reines Genussmittel fr zwischendurch. Flavonoide sind brigens auch in roten Frchten, im dunklen Gemse, in Blaubeeren und im Granatapfel enthalten.
Es existieren spezielle Schallplatten am Markt, welche aus Schokolade gefertigt sind. Da lacht das nostalgische Herz der Musikliebhaber. Die Platten werden aus sehr dunkler Schokolade gefertigt, sind richtig hart und halten einige Durchg„nge aus, wenn man sie abspielt. Die Rillen sind exakt gezogen, und daher muss man diese Schallplatten im Khlschrank aufbewahren, sonst verformen sie sich in der W„rme. Ob sie wirklich noch essbar sind, wenn man sie mehrmals abgespielt hat, bezweifle ich, weil sie ja dann mit Staub und Umwelt in Kontakt gekommen sind, aber abbeissen darf man schon einmal, wenn man ein Schokoladenliebhaber ist.
Eine schweizer Firma fertigt Bstenhalter aus dunkler Schokolade. Hierzu gibt man seine exakte K”rbchengr”sse und Maáe an, l„sst sich den BH quasi auf den K”rper schneidern und darf ihn dann so lange tragen, bis er aufgrund der K”rperw„rme dahinschmilzt. Der BH ist gut geeignet fr zweisame Liebesstunden, denn da kann man ihn gemeinsam vernaschen, wenn er zu schw„cheln beginnt.
Neulich sah ich einen Bericht ber ein Ehepaar, welches mitten in der Schokolade wohnte. Das Zimmer aus reinster Schokopracht existiert tats„chlich, und wenn man sich drin bewegt, fhlt man sich wie im Schlaraffenland. Die M”bel sind aus dunkler Managerschokolade gefertigt und besitzen einen Kakaopulveranteil von 99%, denn solche M”bel mssen stabil sein und drfen nicht sofort dahinschmelzen. Das Zimmer ist kalt, da es gekhlt wird, sonst schmilzt der Ohrensessel unterm Po weg. Wenn man allerdings von den M”belstcken nascht, bekommt das Zimmer Bruchstellen und altert schnell. Es ist jedoch ohnehin nicht fr die Ewigkeit gedacht, denn Schokolade ist ein verderbliches Naturgut, welches nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweist. Lange darf man sich nicht im Zimmer aufhalten, da sonst aufgrund der K”rperw„rme die Einrichtungsgegenst„nde wegschmelzen.
Am 7. Juli ist Tag der Schokolade, der offizielle Welt-Schokoladentag. Wir gedenken an diesem Tag nicht nur der leckeren Milch, Sahne, Kakao, Zucker Mischung, sondern auch der Folgen, die zu viel Schokolade mit sich bringt. Wir essen in der Regel viel zu viel Schokolade, weil sie uns schmeckt und uns beruhigt. Am Welt-Zuckergipfel hat man sich jedoch darauf geeinigt, den Zucker in den Lebensmitteln zu reduzieren, und so testet der Handel jetzt zunehmend Schokoladen aus, die weniger Zucker beinhalten. Leider gibt es aber noch immer zu viele Hersteller, die den Zucker weiter erh”hen, sodass manche Marken gar nicht mehr schmecken. Wenn Schokolade zu sss wird, mehr als 50 g Zucker in 100 g Schokolade enth„lt, schmeckt sie berzuckert, wie eine zu reif gewordene Mango, die nur noch auf der Zunge klebt. Gedenken auch Sie am internationalen Schokotag Ihrer Lieblingsschokolade und essen Sie diese langsam, genussvoll, mit Bedacht.
Die Werbung preist Schokolade als Genussmittel an, hat jedoch auch lange Zeit mit Gesundheit geworben. Der hohe Zuckeranteil in vielen Schokoprodukten, unter anderem auch in der Kinderschokolade, die ja bekanntlich fr die extra Portion Milch steht, verhindert jedoch den Gesundheitsgedanken. So darf gr”sstenteils nicht mehr mit gesunden Aspekten in Zusammenhang mit den meisten Schokoladen geworben werden. Kinderschokolade ist trotzdem sehr gut, schmeckt lecker und ist fr die kleine Nascherei zwischendurch gut geeignet.
Schokolade kann wie jede Sssigkeit nahezu wie eine Droge wirken, wenn man danach schtig ist. Schokoladensucht fhrt dazu, dass der K”rper schlapp macht. Die Blutfettwerte und der Blutzucker erh”hen sich merklich, das Hautbild wird schlechter, durch die Verfettung des Blutes ist die Blutgerinnung gest”rt, Pickel entstehen durch die Talg-šberproduktion, man wird dick, und es drohen Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch den berm„ssigen Konsum an Zucker in der Schokolade kann es zu einem Kalium-Mangel und einem Vitaminmangel im K”rper kommen, der umgehend ausgeglichen werden muss, da ein Kalium-Mangel lebensgef„hrlich sein kann. Man sprt zu viel Schokolade in den Armen und Beinen, wenn Arthrose und Arthritis entstehen, und die Nieren k”nnen erkranken, wenn sie die Fett und Zuckerlast nicht mehr ertragen. Natrlich entstehen diese Probleme erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten, aber sie sind ernst zu nehmen. Es gibt Patienten, deren Darm ist durch die Schokoladensucht derart gesch„digt, dass kaum mehr gesunde Darmbakterien vorhanden sind. Es drohen Darmerkrankungen bis hin zu Darmkrebs. Der letzte Rettungsanker ist dann ein Kunstdarm mit eingeschr„nkter Lebensqualit„t.