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Wie gesund ist Schokolade?

SchokoladeSchokolade ist in gewisser Weise gesund, sie macht uns glücklich, und sie hilft bei Stress und Anspannung. 1 bis 2 Stück täglich lassen unsere Glückshormone in Wallung kommen, machen uns leistungsfähiger und viel erträglicher. Wer gereizt ist, sollte ein Stück Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil essen, das schont die Nerven und stärkt das Nervenkostüm.

Im Gehirn werden beim Schokolade essen Endorphine frei, welche das Glückszentrum anregen, das Belohnungszentrum aktivieren und uns Energie zuführen. Manche Menschen essen aber auch aus purer Langeweile, zum Zeitvertreib, oder weil sie süchtig nach Schokolade sind. Hier sollte man lieber vorsichtig sein, denn in solchen Fällen hat die Schokopracht nichts mehr Gesundes an sich.

Schokolade kann unsere Psyche positiv beeinflussen, auch wenn hier die letzten wissenschaftlichen Beweise noch ausstehen. Sie erhöht den Serotoninspiegel geringfügig, sodass wir uns wach fühlen. Sie enthält gesunde Flavonoide, Flavonole, welche in den Wechseljahren der Frau positiv auf die Hormonumstellung einwirken, das Immunsystem stärken und für Zufriedenheit und innere Balance sorgen, vorausgesetzt man geniesst die Schokolade nur in geringen Mengen und nicht täglich.

Wer allerdings zu viel nascht, mehr als eine Tafel am Tag, kann unter hohem Blutzucker und einer erhöhten Insulinausschüttung leiden, was uns Hitzewallungen und ein ungutes Körpergefühl bereitet.

Ich habe mir angewöhnt, täglich zwei Stück Managerschokolade zu essen. Nach zwei Wochen habe ich mich daran gewöhnt. Zusammen mit einem Apfel macht sie satt und ersetzt sogar mein Mittagessen. Immer wenn ich zu viel wiege, nehme ich damit wieder ab.

Was ist Schokolade?

Schokolade ist ein süsses Produkt aus Kakaopulver, Kakaobutter, Milch, Zucker und anderen Inhaltsstoffen, je nach Zubereitung und Produktion. Sie enthält Kakao und ist daher ein Kakaoprodukt, direkt aus der Kakaobohne gewonnen.

Der Kakaobaum stammt aus Amerika. Ein Baum enthält 30 bis 60 Kakaofrüchte. Eine Frucht enthält 30 bis 60 Kakaosamen, also Kakaobohnen. Und daraus lassen sich durchschnittlich 2 kg bis 3 kg Schokolade produzieren, je nachdem, wieviel Kakao darin enthalten ist.

Übrigens ist Kakao gesund, vor allem das Kakaopulver. Die Kakaobohne schmeckt eher bitter, hat jedoch einen süsslichen, total aromatischen Nachgeschmack und stärkt das Herz. Ungesund ist nur der immer höher werdende Zuckeranteil in vielen Schokoladen.

Inhaltsstoffe von Schokolade - Was ist drin?

Schokolade enthält Kohlenhydrate, Fette, Zucker, Ballaststoffe, Eiweis, Milch, und jede Menge Kakao, aufgeteilt in Kakaopulver und Kakaobutter. Manche Schokoladen enthalten Vanilin und weitere Aromen, die für eine bessere Verdauung, sowie ein intensiveres Geschmackserlebnis sorgen. Manche enthalten pflanzliche Fette wie Kokosfett und Palmfett, und als Emulgatoren enthalten sie meistens Sojalecitin oder andere, aus Eiweiss hergestellte Lecitine. Es ist wahrscheinlich die Kombination, die uns stimmungsaufhellend beeinflusst, so dass die Schokolade zwar unter die Lebensmittel, jedoch eher unter die Genussmittel fällt. Übrigens wurde sie in alter Zeit nur in Apotheken verkauft.

Achtung, viele Schokoladen enthalten je nach Produktionsverfahren neben Zucker und Fett auch Kadmium aus dem vulkanischen Anbaugebiet der Kakaobohne. Zucker und Fett wirken sich langfristig negativ auf den Körper aus, sodass man nur 7 g bis maximal 20 g pro Tag essen sollte, wobei man sie auch nicht unbedingt täglich naschen muss. Kadmium ist ein Schwermetall, welches auch in Bioschokolade vorkommt, wenn die Böden reich davon sind. In der Edelkakaobohne findet man meistens nur geringe Mengen an Kadmium, in günstigeren Bio-Kakaobohnen findet man eher mehr davon.

Die gesunde dunkle Schokolade enthält neben den Flavanolen stark entfettetes Kakaopulver, Kalzium, Magnesium, Eisen und die Vitamine E, B2 und B1, ein wenig Koffein und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Wichtig ist, dass die Kakaobohne hochwertig im Bioanbau gezüchtet wird, denn nur dann können diese wertvollen Inhaltsstoffe gewährleistet werden.

Gesunde Schokolade für Hirn, Seele und Figur

Amerikanische und australische Forscher haben bewiesen, dass Schokolade gesund ist, wenn man sie dosiert geniesst. Wer regelmässig Schokolade ißt, kann seine Gehirnleistung, sein Gedächtnis und seine Lernleistung, seine Merkfähigkeit und kreative Kombinationsfähigkeit damit steigern. Allerdings gilt, nur wenig davon essen, denn zu viel Schokolade bewirkt genau das Gegenteil, einen Leistungsabfall, den Anstieg des Blutzuckerspiegels und Müdigkeit. Es kommt auch darauf an, welche Schokolade man verzehrt, denn minderwertige Produkte liefern keine Energie für Hirn und Körper. Wer dunkle Schokolade geniesst, kann damit sogar langfristig abnehmen, wenn er zwei Stück vor der abentlichen Mahlzeit konsumiert, oder zu Mittag vor der Hauptmahlzeit.

Zucker in der Schokolade

Helle, weiche Schokolade enthält neben Fett, Milch und Sahne auch viel Zucker, mehr als 50 g pro 100 g. Die normale Milch Schokolade lässt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schiessen, und da der Zucker sofort aus dem Blut herausgefiltert werden muss, wandelt ihn unser Körper schnell in Fett um. Deshalb macht die normale Schokolade dick. Diabetiker haben immer ihre Notfall Schokolade in der Tasche. Der Körper kann unter gewissen Umständen auf Schokolade und Süsses verzichten, wenn er viel fettreiche Nahrung zu sich nimmt und dafür auf Kohlenhydrate nahezu verzichtet.

Theobromin in der Schokolade

Schokolade, besonders die dunkle Bitterschokolade enthält Theobromin, ein Wirkstoff, der ähnlich wie Koffein die Stimmung aufhellt, den Gemütszustand verbessert und uns glücklich macht. Der Wirkstoff ist jedoch viel sanfter als Koffein und hält länger an. Theoretisch könnte man damit sogar einen Hustenreiz lindern, aber praktisch ist dies leider nicht möglich, weil man hierfür Unmehgen an Schokolade essen müsste. Schokolade erzeugt im Magen viel Säure, und das wiederum ist schlecht für Menschen mit Reizdarm, Reizmagen, Reflux und Sodbrennen. Hier steigt die Magensäure dann in Richtung Hals, besonders im liegenden Zustand, und schon hustet man. Geniessen Sie Ihre Schokolade in kleinen Mengen und nehmen Sie gegen Husten und Schnupfen lieber viel Wasser und ungesüssten Kräutertee zu sich.

Welche Schokolade ist gesund?

Im Grunde besitzt fast jede Schokolade eine gesunde Komponente, sogar die weisse Schokolade, und dennoch gibt es qualitative Unterschiede. Dunkle Schokolade wie beispielsweise die Kochschokolade, die Bitterschokolade oder die Managerschokolade sind gesünder, da sie einen höheren Kakaoanteil besitzen, mindestens 50% bis 80% oder mehr. Wichtig ist, dass der Zuckeranteil nicht zu hoch ist. Bioschokolade wie beispielsweise von Alnatura ist gesund, auch wenn sie nicht jedem sofort schmeckt. Je edler die Kakaobohne ist, desto feiner schmeckt das Produkt. Biokakao lohnt sich wirklich, weil er keine Pestizide enthält und grösstenteils nachhaltig angebaut wird. Teure Schokolade ist meistens gesünder als billige, und vor allem sollte man auf die Reinheit achten, da Schokogemische mit anderen Zutaten, Gewürzen, Früchten, etc. nicht immer die beste Wahl sind.

Ist weisse Schokolade gesund?

Weisse Schokolade enthält nur Kakaobutter, die weisse Kakaobutter, viel Zucker, Milch und Sahne, dafür jedoch kein Kakaopulver. Fälschlicherweise glauben wir, sie sei die gesündeste, was jedoch ein Irrglaube ist. Weisse Schokolade ist im Grunde die ungesündeste Variante mit dem höchsten Fettanteil, da sie Fett aus der Milch und Fett aus der Kakaobutter beinhaltet. Der Zucker erledigt den Rest, und voila, man geniesst pure Seelennahrung. Immerhin, sie schmeckt himmlisch, besonders mit kleinen Krispis drin.

Ist die Milchschokolade gesund?

Schokolade mit grossen Milchkammern wurde in der Werbung oft als gesunde Portion Milch bezeichnet. Das ist falsch. Das Ganze Gemisch ist so voller Fett und Zucker, dass es mit einem Glas Milch nichts mehr zu tun hat. Kinder gewöhnen sich schnell an natürliche Lebensmittel und empfinden sie als lecker und gesund. Wenn man Kindern aber Fertigprodukte, viel Süsses und Fastfood gibt, schmecken ihnen die gesunden Lebensmittel nicht mehr. Heute dürfen die kindgerechten Milchportionen in Form von Schokolade nicht mehr als gesund angepriesen werden, damit Kindern nicht signalisiert wird, es handle sich hierbei um ein gesundes Lebensmittel.

Wie gesund ist Vollmilchschokolade?

Die herkömmliche Vollmilchschokolade, oder auch Alpenmilchschokolade genannt, enthält zwischen 25% und 35% Kakaoanteil, Kakaopulver und Kakaobutter. Hinzu kommen Milch, Sahne und Zucker. Sie dient in erster Linie als Seelennahrung, nicht unbedingt als Gesundheitsnahrung. Man sollte sie nicht täglich essen, nur hin und wieder, wenn wirklicher Stress droht. Kein Mensch ißt nur ein bis zwei Stück von einer Tafel und legt den Rest zurück. Man verspeist gewöhnlich die gesamte Tafel, da der Rest am nächsten Tag nicht mehr schmeckt. Deshalb sollte man eher die kleinen Tafeln kaufen, auch wenn die grossen verlockend aussehen. Dunkle Schokolade hingegen ist nach dem Öffnen länger haltbar und schmeckt auch Tage danach noch lecker.

Wie gesund ist Bitterschokolade?

Bitterschokolade beginnt eigentlich schon bei 60% Kakaoanteil, aber erst ab 70% sollte man sie als gesund einstufen. Übrigens enthält die gesunde dunkle Schokolade einen hohen Anteil an Kakao-Flavanolen, welche sich positiv auf Herz und Kreislauf, auf den Blutdruck und das gesamte körperliche Befinden auswirken. Studien haben gezeigt, dass 100 Gramm dunkle Bitterschokolade das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen senkt. Die Probanden in den Studien hatten über den gesamten Beobachtungszeitraum hindurch täglich 100 Gramm dunkle Schokolade gegessen und fühlten sich ausgezeichnet damit. Natürlich sind diese hohen Mengen auf Dauer nicht gesund, nur in der Studie erntete man damit gute Erfolge, aber die Studie erstreckte sich nur über einen geringen Zeitraum.

Die billige Variante der Bitterschokolade ist eine sehr harte Form, enthält wenig Milch, dafür jedoch mehr Kakaopulver, wenig Kakaobutter, dafür aber ein wenig mehr Zucker. Hier liegt der Irrtum begraben, wenn viele Leute denken, die billige Bitterschokolade sei gesund. Sie enthält zwar durch den erhöhten Kakaoanteil mehr Flavonoide, durch ihren erhöhten Zuckeranteil ist sie aber nicht unbedingt gesund. Manche Bitterschokoladen enthalten bis zu 70 g Zucker pro 100 g. Wenn man sie im Handel, im herkömmlichen Supermarkt kauft, sollte man sich den Zuckeranteil in der Inhaltsangabe ansehen. Manche Bitterschokoladen mit weniger als 60% Kakaoanteil schmecken bittersüss, kleben am Gaumen fest und verstopfen den Darm. Als dünne Glasur für zuckerarme Kekse wirkt diese Variante jedoch Wunder, da man hier nicht die Unmengen verspeist, sondern eher den gesunden Keks abnagt.

Wie gesund ist Kochschokolade?

Die Kochschokolade hat 50% bis 60% Kakao und schmeckt schon ein wenig herber. Nicht jeder kann sie pur leiden, denn sie ist viel zu dick. Herbe Schokolade schmeckt nur gut, wenn sie hauchdünn ist und auf der Zunge zergeht. Dafür kann man aus Kochschokolade leckere Süssspeisen zaubern, die gesünder und natürlicher sind, als die gekauften. Die selbstgemachten Süssspeisen haben keine Aroma Stoffe und keine Konservierungsstoffe drin, reizen unseren Darm nicht übermässig, und sie schmecken hausgemacht.

Wie gesund ist die Managerschokolade?

Die besonders harten Leute essen Schokolade mit 99% Kakao Anteil. Da ist nichts weiter drin enthalten ausser Kakaopulver, stark entfettete Kakaomasse und vielleicht Spuren von winzigen Mengen Zucker. Das ist je nach Marke unterschiedlich. Man nennt sie auch Manager Schokolade, und sie ist beispielsweise in China bereits sehr begehrt für mehr Leistung im Job. Ich bevorzuge die Managerschokolade von Lindt, schwarz, goldenes Papier, hochwertig und 99 % Kakaopulver. Man kann Obst, beispielsweise einen Apfel oder eine Orange dazu essen, damit man nicht nur den herben Kakaogeschmack im Mund hat. Im Gehirn werden die Glückshormone ausgesendet, der Körper fühlt sich wohl, und man erbringt dadurch mehr Leistung. Ausserdem kann man nur höchstens ein bis zwei Reihen davon essen, denn die ganze Tafel bringt man kaum auf einmal weg. Die Tafeln sehen edel aus, sind etwas grösser, aber dafür hauchdünn. Als ich das erste Mal die 99% Kakao Schokolade gegessen hatte, zweifelte ich daran, dass dies mein Schokoladenersatz werden wird. Heute esse ich fast nichts mehr Süsses, ausser ein bis zwei Reihen täglich von dieser Schokolade. Achtung, sie stopft unseren Körper, deshalb muss man viel Wasser dazu trinken. Diese Schokolade kann auch den Blutdruck senken und macht nicht dick. Sie ist gut zum Abnehmen oder als Begleitung für eine monotone Diät geeignet.

Wie gesund ist vegane Schokolade?

Vegane Schokolade enthält keine tierischen Fette, keine Milch, keine Sahne. Sie enthält pflanzliche Fette aus Soja, Kokosöl, Palmöl, etc. Sie schmeckt zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber der Veganer liebt sie. Wer allergisch auf Soja reagiert, sollte keine vegane Schokolade mit zu viel Sojaanteil essen. Umstritten ist, ob geringfügige Unverträglichkeiten gegen Soja auch das Sojalecitin in herkömmlicher Schokolade betreffen, denn viele Leute, die eigentlich kein Soja vertragen, essen dennoch Schokolade mit diesem Emulgator. Bei veganer Schokolade sollte man auch stark darauf achten, ob sie aus Bio-Kakaobohnen hergestellt wurde, da sie dann hochwertiger und nachhaltiger ist, was für den Veganer wichtig erscheint.

Schweizer Schokolade - Tradition und Kult

  • Schweizer Schokolade - Audio

Der Begriff Schweizer Schokolade ist geschützt und steht für Schokolade, welche in der Schweiz produziert wurde. Sie steht für Genuss und hohe Qualität, da fast nur Edelschokolade aus edelsten Kakaobohnen verwendet wird. Man unterscheidet ja mehrere Qualitätsstufen bei der Kakaoernte, denn das Verfahren zur Schokoladengewinnung ist kompliziert und vom Nässegehalt in der Luft, von der Witterung, quasi vom Wetter abhängig. Schnell können die Kakaobohnen, die unter Bananenblättern und anderen Blättern getrocknet werden, schimmeln. Die Schweizer sortieren diese minderwertige Schokolade aus, setzen auf Qualität und verzichten auf billige Quantität. Im 17. Jahrhundert fand die Süssigkeit ihren Weg in die Schweiz. Aus dem 18. Jahrhundert sind nur noch Fabriken im Tessin und im Ländle der Genfer Seenlandschaft in Erinnerung geblieben. Aus der Marke Cailler ist heute Nestle geworden, und der Suchard Spezialist, der zusammen mit Milka zu Kraft Foods geworden ist, existiert auch nur noch auf dem Papier. Was bisher übrig geblieben ist, heisst Lindt und Sprüngli. Die Vollmilchschokolade von Lindt und auch die Managerschokolade sind wärmstens zu empfehlen, je nachdem, welcher Schokotyp man ist, herb oder süss. Die Toblerone, ebenfalls aus der Schweiz stammend, ist etwas härter zu beissen, enthält Karamell und Nüsse, schmeckt hervorragend und ist auch als Art Pralinen erhältlich.

Schokolade aus Österreich

Die Schokoladenmanufaktur Zotta aus der Steiermark produziert seit 1999 Bioschokolade auf höchstem Niveau und hat dafür auch das Fair-Trade Siegel erhalten. Sie ist zwar etwas teuer, aber dafür erhält man sie in exotischen Varianten, mit verschiedensten Zutaten, auch mit Gewürzen und Kräutern drin, mit Obst und Gemüse, alles, was das gesunde Bioherz begehrt. Josef Zotta gründete diese Manufaktur und expandiert mittlerweile auch ins Ausland. Früher war Zotta regional für seine Torten bekannt, heute steht das Unternehmen vordergründig für Bioschokolade.

Schokolade selber machen

Wie macht man Schokolade selber? Man benötigt Kakaopulver, Kakaobutter und ein Süssungsmittel nach Wahl. Zum Süssen kann man Zucker aller Art nehmen, Haushaltszucker, Agavensaft, Xylit, Stevia, Birkenzucker, oder man süsst seine Schokolade mit Fruchtzucker, mit Orangensaft, Apfelsaft, Traubensaft, Marillensaft,etc. Man kann seine Schokolade mit etwas Milch oder Sahne verfeinern, dann wird sie flüssiger, oder man verwendet Kokosmuss, Kokosmilch, Kokosöl, Nussöl, Haselnüsse, Gewürze, Gewürznelken, Zimt, Fruchtstücke, etc. Für die meisten Schokoladenliebhaber ist jedoch die reine Schokolade, die aus Rohkakaopulver und den Grundzutaten besteht, die beste. Man kann auch fertige Kakaomasse verwenden, aber hier sind grösstenteils wieder Aromen enthalten, sodass man sich in diesem Fall das Selbermachen ersparen könnte.

Kaufen Sie sich am besten rohe Bio-Kakaobutter, die es auch als schwarze Kakaobutter gibt, kaufen Sie sich Schokoladeförmchen, damit die Tafelform erreicht wird, und es gibt Schmelzförmchen zu kaufen, aber einschmelzen kann man den Schokoteig auch in einem erhitzten Wasserbad im herkömmlichen Kochtopf. Man braucht 60 Gramm Kakaobutter, 40 Gramm Kakaopulver und 2 Esslöffel Süssungsmittel. Dazu kann man 1 Teelöffel Nussöl oder Sahne dazugeben und die restlichen Zutaten wie Früchte und Gewürze hinzufügen. Die Kakaomasse lässt man in der Mikrowelle, auf der Heizung, in der Sonne, am Herd, im heissen Wasserbad schmelzen, und manche Leute föhnen sie sogar, bis sie schmilzt. Zur weichen Kakaomasse kommt das Kakaopulver und der Zucker hinzu, und dann rührt man die Masse so lange, bis sie die richtige Konsistenz zum Eingiessen in die Förmchen hat, ca eine mittlere Temperatur, nicht kalt und nicht heiss. Man streicht die Schokolade glatt, achtet darauf, dass keine Luftlöcher entstehen und gibt sie ins Eisfach. Nach einer halben Stunde kann man seine Schokolade geniessen. Meine erste selbstgemachte Schokolade schmeckte wie Granit, aber inzwischen gebe ich so viel Sahne dazu, dass sie durchaus essbar ist und nicht im Hals stecken bleibt. Wer allerdings zu viel Sahne verwendet, kann gleich Pralinen aller Art daraus zaubern.

Schokoladensuppe als kleine Mahlzeit

Die Schokoladensuppe ist besser als ihr Ruf, wenn man mit dem Zucker spart. Man braucht hierfür 700 ml Milch, eine halbe Packung Vanillepudding, möglichst einen Bio-Pudding ohne Aromen, 20 bis 30 Gramm Zucker, wobei ich eher weniger davon nehme,einige Leute jedoch bis zu 100 Gramm Zucker verwenden, 200 Gramm Zartbitterschokolade, wobei ich sogar manchmal die Managerschokolade mit 99% Kakaoanteil verwende, 2 Löffel Öl, ganz wenig Butter, quasi eine Messerspitze, eine Brise Salz und zwei Scheiben Weissbrot oder Vollkornbrot, je nach Belieben, aber gesünder ist Vollkornbrot. Zwei Eiweiss habe ich noch vergessen, die vergesse ich fast immer. Man rührt das Puddingpulver in die Milch ein, wobei ich dies in der Mikrowelle mache, damit keine Klümpchen entstehen. Die geriebene Schokolade mischt man in den Pudding hinein, und nach Lust und Laune kann man einen Löffel Nusscreme hinzugeben. Dann gibt man den Zucker, die Eiklar-Suppe, das Öl, die Butter und eventuell einen Löffel Sahne hinzu. Die Brotscheiben legt man zum Schluss in die Suppe, welche man zuvor gut angerührt hat. Natürlich schmeckt ein Schokoladenpudding genauso gut, aber die Suppe ist flüssiger und sättigt uns besser, weil man Brot dazu mischt, welches den Magen sättigt. Das Brot kann man auch klein reiben und in die Suppe hineinmischen, dann braucht man den Brei nur zu löffeln. Mahlzeit.

Eine hitzebeständige Schokolade

Kreative Bauern haben eine hitzebeständige Schokolade entwickelt, deren Kakaobohnen nicht so empfindlich sind. Sie schmilzt nicht so leicht in der Hand, auch nicht bei höheren Temperaturen, ist gut als Sommerschokolade geeignet, und sie besitzt einen Kakaoanteil von 60% oder höher. Es gibt sie auch als pure Variante mit einem Kakaoanteil von 100%. Sie schmilzt nicht unter 35 Grad, ist ideal für tropische Gebiete, für Leute ohne Kühlschrank, für Anbieter am Marktstand, und für mich, denn ich hasse es, Schokolade im Kühlschrank aufzubewahren.

Man bekommt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, beispielsweise mit Kokosnuss oder Ingwer. Da sie nicht nur praktisch ist, sondern auch gut schmeckt, ist sie beliebter denn je. Man muss jedoch berücksichtigen, dass die Ur-Kakaobohne verändert wurde. Es ist wie bei vielen Nutzpflanzen, im Laufe der Zeit werden sie an unsere Bedürfnisse angepasst, was für den Allergiker manchmal von Nachteil sein kann, denn wir kennen die Folgen der neuen Kakaobohne auf unsere Gesundheit noch nicht.

Eine Pille aus Schokolade

Eine Pille aus Schokolade, die den Markt erobert, enthält mehr als zwei Tafeln pure Schokolade, viele wertvolle Flavonoide, kaum Zucker, dafür jedoch gesündere Inhaltsstoffe als die herkömmliche Schokolade. Glücksgefühle ruft diese Schokopille keine hervor, weil für diese Endorphine braucht man das allgemeine Schokoladenerlebnis, sozusagen alles, was an einer Tafel Schokolade dran ist. Die Pille schluckt man, die Schokolade lässt man auf der Zunge zergehen. Die Pille macht im Gegensatz zur Schokolade nicht dick, kann aber durch die Flavonoide, durch die wertvollen Antioxidantien und Bitterstoffe das Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall lindern. Die Schokopille soll sogar vor Alzheimer und Demenz schützen, ersetzt jedoch kein Medikament, sondern dient als reines Genussmittel für zwischendurch. Flavonoide sind übrigens auch in roten Früchten, im dunklen Gemüse, in Blaubeeren und im Granatapfel enthalten.

Die Schallplatte aus Schokolade

Es existieren spezielle Schallplatten am Markt, welche aus Schokolade gefertigt sind. Da lacht das nostalgische Herz der Musikliebhaber. Die Platten werden aus sehr dunkler Schokolade gefertigt, sind richtig hart und halten einige Durchgänge aus, wenn man sie abspielt. Die Rillen sind exakt gezogen, und daher muss man diese Schallplatten im Kühlschrank aufbewahren, sonst verformen sie sich in der Wärme. Ob sie wirklich noch essbar sind, wenn man sie mehrmals abgespielt hat, bezweifle ich, weil sie ja dann mit Staub und Umwelt in Kontakt gekommen sind, aber abbeissen darf man schon einmal, wenn man ein Schokoladenliebhaber ist.

Der BH aus Schokolade

Eine schweizer Firma fertigt Büstenhalter aus dunkler Schokolade. Hierzu gibt man seine exakte Körbchengrösse und Maße an, lässt sich den BH quasi auf den Körper schneidern und darf ihn dann so lange tragen, bis er aufgrund der Körperwärme dahinschmilzt. Der BH ist gut geeignet für zweisame Liebesstunden, denn da kann man ihn gemeinsam vernaschen, wenn er zu schwächeln beginnt.

Ein Zimmer aus Schokolade

Neulich sah ich einen Bericht über ein Ehepaar, welches mitten in der Schokolade wohnte. Das Zimmer aus reinster Schokopracht existiert tatsächlich, und wenn man sich drin bewegt, fühlt man sich wie im Schlaraffenland. Die Möbel sind aus dunkler Managerschokolade gefertigt und besitzen einen Kakaopulveranteil von 99%, denn solche Möbel müssen stabil sein und dürfen nicht sofort dahinschmelzen. Das Zimmer ist kalt, da es gekühlt wird, sonst schmilzt der Ohrensessel unterm Po weg. Wenn man allerdings von den Möbelstücken nascht, bekommt das Zimmer Bruchstellen und altert schnell. Es ist jedoch ohnehin nicht für die Ewigkeit gedacht, denn Schokolade ist ein verderbliches Naturgut, welches nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweist. Lange darf man sich nicht im Zimmer aufhalten, da sonst aufgrund der Körperwärme die Einrichtungsgegenstände wegschmelzen.

Tag der Schokolade

Am 7. Juli ist Tag der Schokolade, der offizielle Welt-Schokoladentag. Wir gedenken an diesem Tag nicht nur der leckeren Milch, Sahne, Kakao, Zucker Mischung, sondern auch der Folgen, die zu viel Schokolade mit sich bringt. Wir essen in der Regel viel zu viel Schokolade, weil sie uns schmeckt und uns beruhigt. Am Welt-Zuckergipfel hat man sich jedoch darauf geeinigt, den Zucker in den Lebensmitteln zu reduzieren, und so testet der Handel jetzt zunehmend Schokoladen aus, die weniger Zucker beinhalten. Leider gibt es aber noch immer zu viele Hersteller, die den Zucker weiter erhöhen, sodass manche Marken gar nicht mehr schmecken. Wenn Schokolade zu süss wird, mehr als 50 g Zucker in 100 g Schokolade enthält, schmeckt sie überzuckert, wie eine zu reif gewordene Mango, die nur noch auf der Zunge klebt. Gedenken auch Sie am internationalen Schokotag Ihrer Lieblingsschokolade und essen Sie diese langsam, genussvoll, mit Bedacht.

Schokolade in der Werbung.

Die Werbung preist Schokolade als Genussmittel an, hat jedoch auch lange Zeit mit Gesundheit geworben. Der hohe Zuckeranteil in vielen Schokoprodukten, unter anderem auch in der Kinderschokolade, die ja bekanntlich für die extra Portion Milch steht, verhindert jedoch den Gesundheitsgedanken. So darf grösstenteils nicht mehr mit gesunden Aspekten in Zusammenhang mit den meisten Schokoladen geworben werden. Kinderschokolade ist trotzdem sehr gut, schmeckt lecker und ist für die kleine Nascherei zwischendurch gut geeignet.

Süchtig nach Schokolade

Schokolade kann wie jede Süssigkeit nahezu wie eine Droge wirken, wenn man danach süchtig ist. Schokoladensucht führt dazu, dass der Körper schlapp macht. Die Blutfettwerte und der Blutzucker erhöhen sich merklich, das Hautbild wird schlechter, durch die Verfettung des Blutes ist die Blutgerinnung gestört, Pickel entstehen durch die Talg-Überproduktion, man wird dick, und es drohen Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch den übermässigen Konsum an Zucker in der Schokolade kann es zu einem Kalium-Mangel und einem Vitaminmangel im Körper kommen, der umgehend ausgeglichen werden muss, da ein Kalium-Mangel lebensgefährlich sein kann. Man spürt zu viel Schokolade in den Armen und Beinen, wenn Arthrose und Arthritis entstehen, und die Nieren können erkranken, wenn sie die Fett und Zuckerlast nicht mehr ertragen. Natürlich entstehen diese Probleme erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten, aber sie sind ernst zu nehmen. Es gibt Patienten, deren Darm ist durch die Schokoladensucht derart geschädigt, dass kaum mehr gesunde Darmbakterien vorhanden sind. Es drohen Darmerkrankungen bis hin zu Darmkrebs. Der letzte Rettungsanker ist dann ein Kunstdarm mit eingeschränkter Lebensqualität. Ich erkannte meine Schokoladensucht, als ich mich auf die Waage stellte und 10 Kilo mehr wog als normalerweise. Ein Jahr lang stopfte ich meine Lieblingsschokolade in mich hinein und wälzte meine Probleme in Zucker und Fett. Ich war süchtig nach Pralinen aller Art, nach Orangenschokolade, Marzipanschokolade und Champagnerschokolade. Bei einer Tafel Merci-Schokolade sagte ich auch jedes Mal Danke und griff zu. Heute esse ich nur noch zu allen heiligen drei Zeiten Schokolade, vorwiegend die Managerschokolade mit 99% Kakaoanteil, und dafür sind meine Probleme des kränkelnden Körpers verschwunden. Ich hatte Glück.

 


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Elisabeth Putz

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