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So bekämpfen Sie Stress

Musik gegen StressStress ist ein absolutes Unwort, welches uns Unbehagen beschert, ein Druck von aussen, den wir innerlich zulassen und gleichzeitig bekämpfen, eine Anspannung, die bei guter Dosierung die Aufmerksamkeit erhöht, bei zu gut gemeinter Dosierung allerdings krank macht. Auslöser für den ungeliebten Stress sind sogenannte Stressfaktoren. Wussten Sie eigentlich, dass nicht nur wir Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen und materielle Dinge unter Stress leiden?

Bitte, wenn ich mir vorstelle, ein Meerschweinchen sitzt in einem Laborkäfig und muss durch ein Labyrinth laufen. Wenn es sich verläuft, bekommt es einen leichten Stromstoss, damit es wieder auf den richtigen Weg findet. Wie schnell kommt etwa das Meerschweinchen voran? Wenn ich mir zusätzlich vorstelle, dass von drei Meerschweinchen zwei ein leckeres Fresschen bekommen und das dritte nur einen Stromstoss, wenn es sich dem Fresschen nähert, überkommt sogar mich ein gewisses Stressgefühl. Wahrlich, auch in der Tierwelt existieren Ungerechtigkeiten, wenn man Meerschweinchen bezüglich ihres Verhaltens im Labor beobachtet.

Stellen Sie sich vor, eine Glockenblume leuchtet tief violett aus dem Gras heraus. Wie mag sich die Glockenblume fühlen, wenn sie bemerkt, dass menschliche Schritte immer näher treten, die Blumen rings herum bereits zertreten sind, und sie womöglich die nächste ist, deren Blüte durch menschliche Fussabdrücke, die sie berühren, zerdrückt wird? Ich habe mir über dieses Thema noch nie Gedanken gemacht, wenn ich durchs hohe Gras schlendere, meine Liege in einer Wiese aufstelle und mich gemütlich sonne. Ich erzeuge genau genommen in der Pflanzenwelt Stress, während ich denselben abbaue. Gigantisch, die Natur sorgt für uns alle. Wie mag es eigentlich den Pflanzen ergehen, die in den Wohnungen in Vasen stehen, ohne Wasser vor sich hin dursten, und wie leiden die Blumen, aus denen der Veganer einen Salat zaubert? Im nächsten Leben komme ich als Kuh auf die Welt, dann brauche ich mir über meine Futtermittel keine Sorgen zu machen, das ist eindeutig stressfreier.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich neulich meinen guten Teppich quer durch die Wohnung geschliffen hatte, nur weil ich mir einbildete, der passt besser ins Schlafzimmer, und wenn ich mir zusätzlich noch vorstelle, wie ich den selben Teppich einige Tage später wieder ins Wohnzimmer getragen hatte, überkommt mich der pure Stress. Nicht nur für den Teppich, auch für mich war dies eine anspannende Situation. Ich bin froh, dass wir beide dem Burnout entkommen sind. Bitte, Möbel verschieben, Gegenstände anders anordnen, das ist eine Leidenschaft von mir. Ich könnte Monk sein und an einer Psychose leiden, so schlimm äussert sich mein Drank, die Wohnung immer wieder neu zu gestalten. Ich bin ein Spiesser und liebe die Ordnung. Im Grunde bin ich zu faul, um im Chaos zu leben.

Positiver Stress steigert die Hirnleistung

Ein bisschen Stress, nicht übermässig viel, kann die Gehirnleistung steigern und unser Gehirn positiv beeinflussen. Wir brauchen diesen kleinen Stress sogar, damit wir nicht träge werden. Eine Quizshow beispielsweise kann das Gehirn zur Hochleistung animieren, denn hier geht es um einen Gewinn. Erfolgsstress, der uns Ziele setzt, die wir auch realistisch erreichen können, regt das Gehirn zu kreativer Arbeit an, denn wir ernten den Erfolg dafür. Allerdings bewirkt negativer Stress genau das Gegenteil, er blockiert das Gehirn. Wir benötigen durch körperliche Aktivitäten wie Sport in frischer Luft einen Stressausgleich, damit unser Körper nicht durch zu viel Anspannung überlastet wird.

Stressreaktion bei Männern und Frauen

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Stress. So reagieren 68% der Männer stark auf Stresssituationen, fühlen sich angegriffen und werden aggressiv und ungerecht. Frauen hingegen reagieren gerade in Stresssituationen viel gelassener, fürsorglicher und einfühlsamer. Das weibliche Geschlecht sorgt sich ja auch um die Kinder, während das männliche Geschlecht auf der Jagd ist. Gott sei Dank leben wir heutzutage nicht mehr in dieser strikten Rollenverteilung, aber unsere Urinstinkte kommen immer wieder durch.

Wenn ich Stress habe, bin ich gereizt und hungrig, werde trotz gutem Essen nicht satt, Magen und Darm reagieren entzündet, und meine Haut wirft Falten und neigt zu Pickeln. Entweder bin ich ein versehentlicher Mann, oder wir Frauen fühlen uns zunehmend stressbedingt überfordert. Wenn man sich unseren heutigen Lebensstil anschaut, so sieht man deutlich, dass Frauen so viel leisten, dass sie in ein männliches Stressverhalten fallen.

Was löst den Stress aus?

Der Mensch benötigt zum Glücklich sein Anspannung und Entspannung in gesunden Intervallen. Wenn wir zu oft zu viel Anspannung erleiden, leiden wir eines Tages an einem Burnout. Manchmal bemerken wir das gar nicht, bis unser Körper sich meldet. Stress ist nämlich ein Zustand, der uns psychisch und körperlich, ja sogar geistig beansprucht. Lärm ist beispielsweise ein Stressfaktor,ein sogenannter Stressor. Da fällt mir ein, neben unserem Haus wird gerade ein Kindergarten gebaut, und meine sensible Seele hört sich schon den ganzen Tag einen Betonbohrer an. Jawohl, die Wände und Decken stehen schon im rechten Winkel. Meine Pingeligkeit würde am liebsten mit der Wasserwaage nachschauen, ob der rechte Winkel auch wirklich eingehalten wurde.

Stressoren sind auch beispielsweise Gerüche. Kaum zu glauben, aber nicht jeder Mensch reagiert angenehm auf jeden Geruch. Als einer meiner Bekannten meine Wohnung betrat, stach ihm der Kerzengeruch meiner Vanillekerzen in die Nase. Er blieb nicht lange, aber ich war ohnehin müde, und so leisteten die Duftkerzen ganze Arbeit.

Wussten Sie, dass auch Langeweile ein Stressfaktor sein kann? Ja sogar beim Fernsehen entwickle ich Stress, obwohl meine Füsse sich auf der Ledercouch ausruhen. Neulich sah ich mir eine Folge von Shopping Queen an. Ich dachte schon, die Zeit reicht nicht oder das Geld geht aus, bevor die Frau beim Friseur war, aber sie schaffte es in letzter Minute, ein Outfit zu ershoppen. Bitte, einkaufen kann derart in Stress ausarten. Gut, ich schliesse den Schuhkauf aus, denn der macht mich glücklich, der stresst nur meinen Lebenspartner.

Was sind richtige Stressauslöser?

Normalerweise beschränken wir uns gerne auf den psychischen Stress, der durch Befürchtungen und Erwartungshaltungen, durch Tod und Trauer, durch Verlust und unerwiederte Liebe, durch Leiden psychischer Art ausgelöst wird. Es gibt jedoch Stressoren, Stressfaktoren, die genau so extrem sind, beispielsweise Hitze, starke Sonneneinstrahlung, auf welche unsere Haut reagiert, Kälte, Eiszeiten, Rauchentwicklung, Feuer, Zigaretten, einfach unangenehme toxische Ausdünstungen. Unser Körper reagiert auf manche Stressfaktoren unbemerkt stabil, und deshalb bemerken wir einige Stressauswirkungen erst, wenn es zu spät ist und unser Immunsystem durchdreht. Adrenalin wird bei hohem Stress frei, das Gehirn denkt, es könnte eine unangemessene Situation unausweichlich nahen, deren Dauer zu lange anhält, und so bündelt unser Gehirn alle Reserven, um blitzschnell zu reagieren. Dabei macht es Fehler. Meine gelungene Verhandlungsstrategie lautet daher: Halte die Gegenseite so lange bei Laune, bis sie einbricht und vor lauter Stress Fehler macht. Ich kann derart nervenaufreibend sein, dass die Gegenseite vor lauter Stress nicht weiss, wie sie reagieren soll.

Wie bekämpft man Stress?

Bei der Stressbekämpfung kommt es auf die Atmung an. Tief einatmen, ruhig ausatmen, und dies mehrmals hintereinander ausüben. Ich setze mich zwischendurch ruhig hin, höre meinem Herzen beim Klopfen zu und stelle mir dann die Stressituation in einer urkomischen Variante vor. Als ich das AKH verklagte, wurde ich in den Gerichtssaal gerufen. Ich war derart nervös, sodass ich mein Herz innerlich schlagen sah und sich mein Brustkorb im Takt bewegte. Ich hörte, wie ich aufgerufen wurde. Elisabeth Putz gegen die Stadt Wien. Ich dachte mir, Gott sei Dank habe ich nicht noch den Bund zusätzlich geklagt, sonst wäre es Elisabeth Putz gegen den Staat Österreich. Voila, ich habe ja noch mein Kärnten.

Stress bekämpfe ich auch gerne mit Schokolade, was allerdings wieder meine Haut stresst. Sie dankt es mir in Form von Pickeln und Hautunreinheiten. Da kommen quasi die Schokopralinen zur Haut raus. Man merkt mir den Stress an, nur zu Weihnachten, da schlemmt meine Haut stressfrei und wirft trotzdem Pickel aus.

Es gibt unzählige Methoden, um Stress zu bekämpfen. Autogenes Training, Mentaltechniken, Ruhe, Schlaf. Ich schlafe meistens, wenn Stresssituationen nahen, dann bin ich wenigstens ausgeruht, wenn sie mich überrollen.

Welcher Stresstyp sind Sie?

Fakt ist, zu viel Stress, besonders der Dauerstress führt zum Burn-out. Das Nervenkostüm wird immer dünner, bis man die Depression unter dem transparent gewordenen Nervenkostüm sehen kann. Wir teilen die Menschen in zwei verschiedene Stresstypen ein, in den unsensiblen, sachlichen Typ und in den besonders sensiblen Typ. Der erste nimmt Stresssituationen nicht so emotional wahr, lässt Gefühle nicht direkt an sich herantreten. Er kann mit Dauerstress besser umgehen, da sein Gehirn Regionen besitzt, welche Stress leichter abbauen können. Der zweite Typ ist emotional persönlich involviert, reagiert hypersensibel auf Stress und benötigt zwischendurch Pausen, in denen sich seine Seele erholen kann. Er geht mit Dauerstress nicht gut um. Beide Stresstypen haben jedoch eines gemeinsam, eines Tages droht das Burn-out.

Wie erkennt man eine labile, gestresste Persönlichkeit?

Wie entsteht eine labile Persönlichkeit durch ein Burnout? Kennen Sie Stress? Wenn ich zwischen meinen zwei Computern hin und her schwanke, fühle ich mich rundum perfekt gestresst, die richtige Stressdosierung, um glücklich zu sein. Ich antworte halbherzig auf E-Mails, schreibe viertelherzig an meinen Arbeiten und klatsche kleinherzige Artikel auf mein Portal. Wahrlich, das ist Glück.

Ich kann nämlich von Glück reden, wenn es mir zwischen all den Kleinherzigkeiten nicht passiert, dass ich die falsche Mail an den falschen Absender schicke. Bitte, dies ist mir bis jetzt nur einmal passiert, und seit diesem Tag spricht mich mein ältester Geschäftspartner immer mit Liebling-Goldmaus an. Raten Sie, wen ich mit wem verwechselte.

Stressig wird die Situation in meinem Kleinbüro erst, wenn zusätzlich das Telefon klingelt. Ich bin von Haus aus ein neugieriger Mensch, und so muss ich jeden Anruf annehmen, ob ich will oder nicht. Wenn ich mich danach wieder auf meine zwei bis drei verbleibenden Halbherzigkeiten reduziere, kommt mir der Tag fast schon langweilig vor und es schleichen sich Fehler ein.

Stress ist ungesund, und wenn man zu viel davon abbekommt, frisst sich der Stress bis ins sensible Nervensystem durch. Man entwickelt innerlich eine labile Persönlichkeit. Man schwankt zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, ja, ich erkenne mich wieder. Das Öffnen meiner E-Mails ist bei mir schon lange zur Sucht geworden, und so arbeite ich seit einigen Tagen dran, mir gezielte Zeitfenster fürs Mailen zu reservieren. Ich übe noch.

Das Multitasking ist beispielsweise so ein Stressfaktor, der laut neuesten Forschungsergebnissen nur Zeit frisst, jedoch nichts an Qualität weitergibt. Das ständige Nachschauen, ob sich nicht doch eine neue E-Mail im Posteingang befindet, das ultra verschärfte Surfen auf Facebook und Co, das zwischendurch woanders sein, dies sind Zeitfresser und Qualitätsminderer. Ich bin übrigens leidenschaftliches Xing Mitglied, fast schon ein Netzwerk Fanatiker.

Wenn der Stress über einen längeren Zeitraum ausartet, beginnt sich der Körper seelisch dagegen zu wehren. Man entwickelt eine labile Psyche. Die Anzeichen von labilen Menschen sind übrigens das ständige im Mittelpunkt stehen. Die Menschen benötigen unaufhaltsame Aufmerksamkeit, flüchten sich in Situationen, in denen sie Katastrophen heraufbeschwören, aus denen sie ohne Hilfe nicht mehr herauskommen. Wenn es ruhiger um sie herum wird, suchen sie sich neue Opfer, neue Extremsituationen. Wahrlich, bin ich das?

Ich kaufte mir ein Zebrakleid, schwarz weiss gestreift, wie ein Tier im Safari Gehege. Es schreit nach Aufmerksamkeit, und Ansehen. Ob ich damit grosses Ansehen erlange, bezweifle ich, aber ich ernte andauerndes Ansehen, überdurchschnittliche Blicke meiner Mitmenschen. Wahrlich, in diesem Kleid benötige ich keine extra Extremsituationen, in dem Fetzen verkörpere ich die Extremsituation persönlich.

Warum leiste ich mir ständig diese Fehlkäufe? Warum renne ich auch noch darin herum? Andere Leute verstauen so ein Teil unbemerkt im Schrank und hoffen, die Motten machen es unsichtbar. Vielleicht ist dies meine Art, meinen inneren Druck zu verarbeiten. Immerhin nage ich seit ich die Fehlkäufe tätige, nicht mehr an meinen Fingernägeln. Bitte, dies sehe ich als einen extremen Fortschritt in meiner Entwicklung an, denn eine Frau mit abgekauten Fingernägeln sieht nicht gut an den Händen aus.

Wie erkennt man Stress?

Ich erkenne den Stress in meinem eigenen Persönlichkeitshaushalt nicht bewusst. Ich kann vor Erschöpfung tot umfallen, und trotzdem liege ich nicht im Grab, halt, im Bett. Stattdessen trinke ich ein Smoothie und hole das restliche Fruchtfleisch aus mir heraus, welches ich zuvor aus dem Smoothie holte. Auf einer Smoothie Flasche las ich, es ist Chirurgennahrung. Na bitte, Chirurgen habe ich ohnehin zum Fressen gerne.

Stress schleicht sich von hinten an, leise wie ein Windhauch. Wenn der Sturm zum Orkan wird, ist es meistens zu spät, aber dann bemerkt man das Phänomen endlich bewusst. Ich litt einst unter eingeschlafenen Beinen und Armen, obwohl ich nicht geschlafen hatte, also nicht drauf geschlafen bin. Dies sind bereits starke Anzeichen von Stress, die man ärztlich behandeln lassen muss. Die Körperdurchblutung reagiert in Stresssituationen unregelmässig, das Herz pocht, der Kreislauf geht ungewöhnliche Wege. Man setzt seine Gesundheit aufs Spiel, wenn man Stress ignoriert.

Neulich bekam ich sogar Hilfe, ohne dass ich sie wollte. Ich wehrte sie ab, aber die Hilfe war so hartnäckig, die liess sich nicht abwimmeln. Ich kann so schlecht Nein sagen, obwohl ich es übe. Und so kam es, dass ich mir von der ungewollten Hilfe Ratschläge aufdrängen liess, die ich nie umsetzte, da sie für mich unsinnig erschienen. Erst als ich den Mut hatte, mit dem ungewollten Helfer ein klärendes Gespräch zu führen, hörte seine Hilfe endlich auf und ich war diese Stresssituation los.

Zurückgeblieben ist nur das gelbe Kleid und die Erinnerung an Stieg Larssons Buch: Verblendung, Verdammnis, Vergebung. Ich erwarte im Grunde den Augenblick, in dem ich von jemandem Fremden ein schickes Kleid geschenkt bekomme, ohne dass ich danach gefragt habe. Übrigens trage ich Grösse 32/34, denn ich verzichte demnächst auf meine obligatorische Orangenschokolade, damit das Kleid über meine Orangenhaut passt. Bitte, ich ahnte es doch, ich bin ein Mensch, der sich ständig in den Mittelpunkt rollt. Wenn ich dicker werde, rolle ich leichter.

Labile Persönlichkeiten, ausgelöst durch Stress, entwickeln in seltenen Fällen auch post traumatische Zustände. Ein Trauma kann für einen Menschen einen langen Leidensweg ebnen. Bitte, hier endet mein Sarkasmus. Ich persönlich entwickle zwischen meinen labilen Phasen immer wieder eine Art Resilienz. Mich könnte man in der Resilienzforschung einsetzen, denn ich bin so ein Steh auf Weibchen. Viele Menschen verharren jedoch in traumatischen Erlebnissen, die meist aus der Kindheit stammen. Sie gleiten im Erwachsenenalter zwischen egozentrischer Persönlichkeit, hilfebedürftiger Persönlichkeit und lockerer Atmosphäre hin und her. Schwierig zu handhaben für ihr Umfeld, noch schwieriger zu kontrollieren für sie selber. Ich rate jedem, der sich in extremen Stressituationen befindet, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Als ich vor der stressintensiven Frage stand, meine letzte Augenoperation an mir durchführen zu lassen, damit ich mein Glaukom begraben konnte, holte ich mir psychologische Hilfe, und sie tat mir gut. Da fällt mir ein, die Rechnung der Psychologin ist verjährt, und ich habe sie bis heute nicht erhalten. Schade, wirklich schade.

Lieber Besucher, schämen Sie sich nicht, sich professionelle Hilfe zu holen, denn Freunde sind in anhaltenden, extrem hoch dosierten Stressituationen oft selber überfordert mit der Situation. Man ist nicht automatisch krank, wenn man sich psychotherapeutisch helfen lässt.

Stress kann auch positiv sein

Stress muss nicht immer negativ sein. Er wirkt sich kurzfristig auch positiv auf den Körper aus. Das Gehirn ist konzentriert, auf Hochleistung getrimmt, der Körper ist angespannt, die Muskulatur ist angespannt, wir schütten Adrenalin aus, und das wirkt sich positiv auf unser Immunsystem aus, härtet uns quasi ab. Bei kurz anhaltenden Stressphasen fühlt sich unser Körper im angespannten Zustand wohl. Allerdings darf es kein Dauerstress werden, sonst wird man krank, denn wenn der Körper zu viel Cortisol ausschüttet, wird man labil und das Immunsystem schwächelt. Wer Stress als etwas Positives sieht, kann mehr davon ertragen. Wer ihn als negativ einstuft, wird schneller krank. Wir sollten kurze Stresssituationen als etwas Aufregendes, als Abenteuer betrachten, das ist gesünder.


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