Tanzen ist ein gesunder Lifestyle. Der Tanz ist nicht nur eine Tradition, eine aus Kultur und Gesellschaft entstammende Bewegungsfolge von Tanzschritten, die man einstudieren muss, um auf gesellschaftlichen Events mithalten zu k”nnen, er dient auch als Therapie. Durch das Tanzen wird der K”rper so in Schwingung versetzt, dass man gleichzeitig Glckshormone ausschttet und dabei abnimmt. So dient der Tanz auch als Di„t, verhilft dem K”rper zu einer schlanken Figur und macht uns sinnlich, sexy und beweglich. Beim Tanzen verbrennt der K”rper Fett und wandelt es in Muskelmasse um. Man erntet eine tolle Figur.
Durch das Tanzen kommen Menschen zusammen, auch ohne grosse Worte miteinander zu wechseln. So dient der Tanz auch als Flirtfaktor. In der Tierwelt tanzen die M„nnchen um die Weibchen herum, wenn sie paarungswillig sind. In der Menschenwelt werden die M„nner von Frauen angetanzt, um erste Kontakte zu knpfen. Man flirtet mit seinem K”rpereinsatz, wackelt mit dem Po und signalisiert seinem Gegenber, dass man flirtwillig ist.
Tanzen f”rdert laut neuesten Studien die Gehirnleistung. Die Gehirnbahnen vernetzen sich besser miteinander, wenn der K”rper in Bewegung ist, man muss sich Tanzschritte und ganze Folgen von Tanzkombinationen merken, was wiederum das Gehirn animiert, besser zu arbeiten. Forscher wollen nun herausfinden, ob und wie weit es durch das Tanzen m”glich ist, Krankheiten wie Alzheimer und Demenz zu stoppen. Heute wissen wir, dass K”rper und Gehirn eng miteinander zusammenarbeiten, dass durch Bewegung die Durchblutung im Gehirn angeregt wird, und dass durch das Zusammenspiel von k”rperlicher und geistiger T„tigkeit das Ged„chtnis geschult wird.
Tanzschritte sorgen also dafr, dass wir geistig fit bleiben.
Tanzen regt auch die zwischenmenschlichen Glcksgefhle, die Flirtgefhle an, einerseits dadurch, dass wir in Bewegung sind, uns zu Musik bewegen, und andererseits durch den K”rperkontakt mit anderen Menschen. Viele Leute verlieben sich in ihren Tanzpartner. Bitte, das muss glcklich machen, denn die Seele m”chte stets mit einer ihr verwandten Seele verschmelzen.
Nur ich verliebte mich beim Tanzkurs so unglcklich, dass ich eine Woche lang heulte, weil ich mir mitansehen musste, wie meine damals beste Freundin mit meinem Tanzpartner zusammenkam. Aber Jahre sp„ter wurde ich fr mein Leiden entsch„digt, als ich meinen damaligen Tanzpartner nach langer Zeit wiedersah und kaum mehr erkannte, so dick war er geworden. Wahrlich, wer mit Musik begleitet durchs Leben tanzt, lernt im Laufe seines Daseins so viele Tanzschritte und Partner kennen, dass irgendwann der Richtige drunter sein muss. Durchs Tanzen wird man eben klug.
Tanzen Sie schon, oder lmmeln Sie noch fleissig am Sofa herum? Sogar auf der hauseigenen Couch kann man tanzen, wenn man sich rhythmisch von der einen Seite auf die andere dreht, dazwischen ein wenig schnarcht und sich dann wieder elegant auf die eine Seite bewegt. Liegend tanzen, im Schlaf fit werden, so nenne ich den trendigen Sofatanz.
Ich sehe den Leuten beispielsweise gerne beim Tanzen zu, wenn ich auf meiner therapeutisch hilfreichen Couch liege. Lets Dance oder Dancingstars schaue ich mir an, wenn ich mich mit einer Tafel Schokolade besch„ftige, obwohl ich ahne, dass mich Sssigkeiten nicht gerade figurbetont verformen.
Nicht nur das aktive, auch das passive Tanzen macht uns glcklich, denn wenn wir uns die Hebefiguren ansehen, signalisieren wir unserem Gehirn Freude damit. Wer passiv tanzt, wird wahrscheinlich irgendwann auch zum aktiven T„nzer, da dem Gehirn signalisiert wird, die Hebefiguren und gut aussehenden Tanzschritte selber auszuprobieren. šbrigens merkt sich das Gehirn die gut aussehenden T„nzer und arbeitet unbewusst auf so eine „hnlich tolle Figur hin, was uns pl”tzlich zu Aktivt„nzern werden l„sst. Schon deshalb schaue ich mir gerne Tanzshows an.
Tanzen kann eine Art Therapie sein, welche uns glcklich macht. Erstens braucht man dazu Musik, die unsere Ohren glcklich macht, wenn man die richtige Mischung und Dosierung zu sich nimmt. Dann ben”tigt man bei einigen T„nzen einen Tanzpartner, der nicht zu gross und auch nicht zu klein ausfallen darf, denn man m”chte sich doch entspannt in die Augen sehen k”nnen, w„hrend man sich gegenseitig auf die Fsse tritt. Wenn der Tanzpartner angenehm riecht und sympathisch ist, tut der Fehltritt auf den eigenen Zeh weniger weh.
Sie k”nnen aber auch alleine tanzen, sogar oder gerade in Ihrer Wohnung, denn hier schaut Ihnen vermutlich niemand auf die Fsse, wenn Sie sich antirhythmisch im Takt bewegen. Ich tanze meistens gegen den Takt, da ich immer langsamer bin als die Musik, die mich bed”delt. Gerade das Tanzen ohne Partner verleiht einem so viel Freiheit, dass man den Takt selber bestimmen kann, den K”rper ohne Vorgabe trainiert und den Tanzstil selbst ausw„hlt.
Studien haben gezeigt, dass beim Tanzen Glckshormone im K”rper frei werden, „hnlich wie beim Sport. Nun, Tanzen ist ja auch eine Art Sport, man merkt es bloss wegen des Gesellschaftsfaktors kaum. Vielleicht sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen und tauschen Ihr Sofa gegen neue Tanzschuhe ein, denn in denen rutscht man leichter von der Stelle.
Der Tanz kann als Therapie bei psychischen Erkrankungen, bei seelischen Leiden, besonders nach schweren Schicksalsschl„gen dienen. Er kann helfen, unser inneres Gleichgewicht wieder herzustellen, da wir durch das Tanzen eine Art Unbeschwertheit empfinden. Die schnellen Tanzschritte fhren uns zurck in ein turbulentes, glckliches Leben und signalisieren uns Leichtigkeit. Man fliegt f”rmlich ber den Tanzboden, wirbelt durchs Leben und gewinnt mehr und mehr an Lebensfreude.
Besonders beim Opernball sollte man tanzen k”nnen, wenigstens die Grundschritte des Walzers erlernen. Man muss nicht unbedingt einen perfekten Links-Walzer tanzen k”nnen, aber man sollte sich leicht und unbeschwert auf dem Tanzboden bewegen k”nnen. Beim Tanzen sind die richtigen Schuhe wichtig, fr den Herrn die echten Lederschuhe mit glatter Sohle, fr die Frau die Tanzschuhe mit hohen Abs„tzen, damit das Bein l„nger und femininer wirkt. Stiefel sind ein No- Go, Sandalen oder Pumps sind ideal.
Wer den Poledance nur aus den heissen Clubs der Stadt kennt, irrt sich gewaltig, denn diese Tanzform an der vertikalen Stange ist l„ngst zu einem Lifestyle Sport und zu einer Therapieform geworden. Man st„rkt damit seinen Oberk”rper, da man sich mit H„nden und Fssen an der Stange behaupten muss und so der Oberk”rper trainiert wird. Die verschiedenen Figuren, die „sthetisch und nicht alltagstauglich aussehen, sollte man allerdings in einem professionellen Training zuerst erlernen, um Verletzungen aus dem Weg zu gehen. Die neueste Variante des Stangentanzes ist der Poledance unter Wasser. Er ist schwieriger, man braucht mehr šbung und Ausdauer, dafr ist der Spassfaktor sehr hoch.
Beim Poledance ben”tigt man eine Stange, nicht viel Platz, eine weiche Matte unterhalb und ein wenig šbung. Diese Sportart kann man auch zu Hause trainieren, sie macht fit und leistungsf„hig, erh”ht das Glcksgefhl im K”rper und ist gesund. Bitte, beim Tanzen baut man Stress ab, d„mmt in gewisser Weise berschssige freie Radikale ein, und der K”rper geniesst den rundum Sorgsam-Effekt, weil er im Mittelpunkt steht.
Der Burlesque Tanz ist ein richtig erotischer, romantisch gepr„gter Ausdruckstanz, welcher nicht an eine schlanke Figur gekoppelt ist. Auch ppig bestckte, mollige Frauen finden Gefallen an dieser Tanztechnik. Aufwendige Kostme, gute Tanzschuhe, ein ausdrucksstarker Gesichtsausdruck, Minik und Gestik, die K”rperhaltung selber, alles spielt hier eine Rolle. Wenn man den Burlesque T„nzerinnen zuschaut, bekommt man Lust auf die Lust, und man kann sich kaum sattsehen. In speziellen Tanzkursen lernt man, wie man sich gut bewegt, wie man seinen K”rper in theatralische Wallung versetzt, und wie man sich ”ffentlich pr„sentiert. Natrlich ben”tigt man fr diese Tanzart Kraft, Muskeln und ein gutes K”rpergefhl, und leider scheiden somit die richtig untrainierten Leute aus, denn wer keine Kraft hat, ermdet leicht beim Tanzen, schadet seinem K”rper und laugt ihn aus. Untrainierte Frauen sollten zuerst Muskeltraining machen, Kondition aufbauen, und erst danach sollte man einen Burlesque Tanzkurs besuchen. šbrigens hat diese Tanzart in den USA ihren Ursprung, wo sie in den 1920er Jahren Hochsaison feierte. 2030 war dann fr lange Zeit Schluss, bis 1990 der Burlesque wieder zurck ins Leben gerufen wurde und seither internationale Beliebtheit geniesst.