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Welcher Tee ist gesund?

Tee trinkenSie trinken doch Tee, oder? Besonders der grüne Tee hat fruchtbare Elemente in sich verankert, denn er reguliert so ziemlich alles im Körper, was aus dem geplanten Ruder laufen könnte, er ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Teesorten. Tee sollte man nicht extra zuckern, höchstens mit Honig süssen, denn der Kräutertee braucht keinen Zucker, und der Früchtetee hat bereits ein wenig Eigenzucker, so wie der Mensch ein wenig Eigenblut besitzt. Sie sollten den offenen Tee wählen, denn er hat alles drin, was im Beuteltee nur noch spurenweise existent ist.

Finden Sie hier den Gesundheitstee, der Ihnen schmeckt. Auch gesunder Tee kann gut schmecken, wenn man ihn kreativ zubereitet.

Sie müssen nur darauf achten, dass der Tee keine zusätzlichen Aromen, Farbstoffe und übermässigen Süssstoffe enthält, sonst ist es aus mit dem gesunden Tee Effekt. Zucker hat im Gesundheitstee nichts verloren, denn Zucker leidet an chronischem Süssungswahn, der alles andere als gesund ist.

Süssen Sie Ihren Tee lieber mit Honig, der ist genau so süss, ist aber viel gesünder als Zucker. Ausserdem können Sie Zitrone, Orange, Zimt oder andere Früchte und Gewürze in Ihren Gesundheitstee geben. Anis beispielsweise unterstreicht den guten Geschmack.

Der Tee als Allzweckmittel

Was können Sie mit Tee so alles anfangen, wenn Sie ihn nicht gerade ausgetrunken haben? Sie können beispielsweise Ihre Füsse darin baden. Ein Fussbad mit grünem Tee, Kamillentee oder Salbeitee wirkt wahre Wunder gegen unangenehme Gerüche, die aus der Schuhgegend entkommen können, wenn man Schweissfüsse mit Fussgeruch besitzt. Ich sage Ihnen, bei solchen Phänomenen kann man nie schnell genug das Weite suchen.

Der Tee dient neben dem Fussdeodorant auch als Kühlmittel. Wenn Sie wieder einmal aus purer Freude an der Boxkunst oder nur aus Mangel an Vorsicht eine neue Beule am Körper haben, können Sie einen gekühlten Teebeutel auf die Stelle geben. So eine aktuelle Beule kann richtig hässlich im blauen Look erstrahlen, wenn man zu spät etwas dagegen unternimmt.

Wenn Sie am Morgen erwachen, und Sie finden anstatt einer Beule einen hässlichen Augenring unter Ihrem sonst so klaren Blick, nehmen Sie erneut den Tee. Jetzt ist es der warme Teebeutel, der Schwellungen rund um die Augen und auch im Gesicht lindert, denn durch den warmen Teebeutel wird die Durchblutung angeregt. Und wenn Sie dann noch ein wenig Kräutertee übrig haben, trinken Sie ihn oder schicken ihn mir, aber bitte wenn möglich original verpackt und ohne Fussgeruch.

Der Lifestyle Tee für den täglichen Gebrauch

Mit einem Lifestyle Tee machen Sie das tägliche Teetrinken gesellschaftsfähig. Machen Sie es doch wie die Engländer und machen Sie einmal täglich eine Teesession. Wir Deutsche haben immer noch den Kaffee im Hinterkopf und freuen uns, wenn die Kaffeekanne immer voll ist und wir aus dem Vollen schöpfen können. Freuen Sie sich doch einmal auf die volle Kanne Tee. Es ist im Grunde nur eine Gedankenumstellung, die im Kopf stattfindet.

Auch Tee macht uns unheimlich wach, sogar für einen langen Zeitraum, manchmal auch für den ganzen Tag. Grüner Tee ist beispielsweise so ein Lifestyle Tee, der auch Koffein enthält, das uns wach macht. Vom grünen Tee können Sie bis zu einem Liter täglich trinken, und er ist auch noch gesund. Wenn es etwas fruchtiger werden soll, trinken Sie Früchtetee. Diesen Tee können Sie auch täglich trinken, und Sie leiden nie an mangelnder Vielfalt, denn Früchtetee gibt es in allen Variationen. Lassen Sie sich den Lifestyle im Tee schmecken.

Tee aus der Kapsel trinken

Die Kaffeekapseln kennen wir schon. Sie repräsentieren einen Lifestyletrend, sind bequem in der Anwendung, nicht unbedingt gesund, dafür produzieren sie viel Plastikmüll. Es gibt diese Kapseln mittlerweile auch als Teekapseln. Sie signalisieren das verpackte, volle Teearoma, sind dreimal so teuer wie der herkömmliche Tee im Beutel, und sie geben uns einen Lifestyletrend vor, der uns Gesundheit vorgaukelt. Im Grunde konsumieren wir hier gepressten, chemisch aufbereiteten Tee in einer Kapsel, welche mit ungesundem Plastik umgeben ist. Der Tee schmeckt zwar gut, aber gesünder ist er deshalb nicht. Besser ist es, man investiert seine Zeit in eine anständige Teekultur, kauft sich die Teeblätter, bereitet den Tee selber zu und entsorgt die Reste am Komposthaufen.

Grüner Tee unterstützt die Durchblutung

Der grüne Tee ist sehr wertvoll für unsere Durchblutung. Er erweitert die Arterien und sorgt für einen verbesserten Fluss unserer Durchblutung. Er senkt auch den zu hohen Blutdruck. Ob er für einen niedrigeren Augendruck bei Glaukom Patienten sorgt, das ist nicht bewiesen. Aber die bessere Durchblutung hilft auch unseren Augen. Steigen Sie um auf grünen Tee und trinken Sie täglich zwei Tassen.

Der grüne Tee enthält auch Koffein und wirkt deshalb auch als Wachmacher. Gehen Sie mit dem grünen Tee in einen neuen Tag hinein und stärken Sie Ihre innere Seele damit. Vielleicht machen Sie morgens oder abends ein kleines Teeritual und geniessen Ihren Gesundheitstee in einem schönen Ambiente mit Düften, Blumen oder Kerzen. Dann schmeckt jeder Schluck viel intensiver und attraktiver

Sternanis und seine Kräuterkräfte im Tee

Der Sternanis besitzt ätherische Öle, und die wirken gut bei Erkältungen und Atembeschwerden. Wenn Sie erkältet sind, Ihr Hals bis zum Mund hinauf kratzt und Sie glauben, eine Katze verschluckt zu haben, die an Ihrem Hals entlang kratzt, dann versuchen Sie es doch einmal mit Sternanis. Ein Tee aus Sternanis und Thymian wirkt wie eine kleine Honigkur auf den Husten und den schmerzenden Hals.

Es freut sich Ihre Stimme, dass sie wieder ordentlich sprechen kann, und es fürchtet sich der Husten, weil er nicht mehr hemmungslos husten darf.

Gesunder Tee zum Abnehmen und Wohlfühlen

Wer gesunden Tee trinkt, der lebt gesund. Es kommt immer auf den Tee an, denn schwarzer Tee in grossen Mengen ist schon weniger gesund. Früchtetee und Kräutertee sind allerdings zu jeder Tageszeit gesund und anregend. Mit Tee kann man auch abnehmen. Die beste Wirkung erzielen Kräutertees, denn sie geben dem Körper statt Fruchtzucker eher die natürlichen Vitamine und Kräfte der Kräuter ab.

Wenn wir mit einer Teediät beginnen, dürfen wir uns sonst recht gut ernähren. Viel Obst und Gemüse, nur einmal in der Woche Fleisch essen, Getreide und Brot, Käse und Milch. Essen Sie immer nur kleine Teller, so gross wie Ihre Handfläche, denn damit hat der Körper genug. Aber dafür dürfen Sie fünf Mahlzeiten täglich essen.

Und jetzt kommt der Tee in die Teediät hinein. Trinken Sie täglich zirka eineinhalb Liter Tee und eineinhalb Liter pures Wasser. Der Körper scheidet die Giftstoffe und überflüssigen Fette aus, und man nimmt einige Kilos während der Diät ab. Durch den Tee und die Flüssigkeit fühlt sich der Körper gesättigt und ist nicht andauernd hungrig.

Übrigens, wenn Sie einmal in der Woche Fleisch essen, gehört auch die Wurst dazu, und auch der Schinken gesellt sich zum Fleisch dazu. Essen Sie lieber Fisch und Fischgerichte. Die Teediät mit Kräutertee sollte zirka sechs Wochen angewendet werden, dann steigen Sie von der einen Kräutertee Sorte bitte auf eine andere um. Kräutertees sollten variieren, denn nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper an eine Kräutermischung und wird immun dagegen. Testen Sie die Teediät aus und feiern Sie mit Ihrer Waage schlanke Zeiten.

Früchtetee im Winter

Im Winter benötigen wir eine Übermenge an Vitaminen, weil wir kaum Sonne tanken und unser Immunsystem oft schwächelt. Früchtetee beinhaltet weniger Fruchtzucker, liefert jedoch wichtige Vitamine und ist heiss genug, um sogar die Hände an der Teetasse zu wärmen. Im Winter ist er der ideale Durstlöscher, warm und süffig.

Die Teezubereitung ist eine heisse Kunst

Tee ist nicht irgend ein Getränk, welches man einfach so schnell zwischendurch zubereitet. Tee ist Kult und hat Kultur. Deshalb sollte man ihn so zubereiten, als wollte man ein Ritual vorbereiten, eine festliche Party organisieren, oder seinen Partner mit einem Festessen überraschen. Tee ist geduldig und braucht viel Geduld. Wer aber zu den schnellen Teetrinkern gehört, kann sich gerne auch zwischendurch schnell und zackig seinen Beuteltee zubereiten - Wasser heiss machen, den Teebeutel in die Tasse halten, fertig und trinken. Für die Teegeniesser muss es schon ein guter Tee aus dem Teeladen sein, der sein Aroma in vollen Zügen entfalten kann. Das Teewasser für den empfindlichen Kräutertee darf nicht kochen, sonst zerstört man die Stoffe in den Kräutern. Tee soll zwischen drei und sechs Minuten ziehen, dann können sich die gesunden Gerbstoffe entfalten. Manche Teesorten brauchen auch bis zu zehn Minuten, bis sie trinkfertig sind. Lassen Sie Ihr Teegetränk bitte nicht irgendwo stehen, sodass Sie es in der Mikrowelle wieder erhitzen müssen, denn damit geht die Teekultur verloren. Kräutertee sollten Sie langsam trinken, immer wieder daran riechen, damit die Stoffe mit allen Sinnen in Ihren Körper aufgenommen werden können. Guter Tee entsteht aus der ersten Ernte und besitzt die gesunden Teeblätter. Im Supermarkt erhalten Sie meist nur die zweite Ernte, bei der nur noch vorwiegend die Stiele und Gräser vorhanden sind. Achten Sie beim Tee auf die Qualität. Übrigens, die Teekanne oder das Teegeschirr sollten nie mit Spülmittel gereinigt werden, sondern immer nur mit heissem Wasser. So auch das Teesieb. Dann kann sich der Geschmack mit seinem Aroma besonders gut entfalten.

Im Teeshop finden Sie den hochwertigen Tee

Neulich war ich auch einmal in so einem Teeladen, einem sogenannten Teeshop. Da existieren Teesorten, von denen ich bis jetzt noch nie etwas gehört oder gerochen habe. Vanilletee und Aloeveratee sind da noch lange nicht ganz oben auf der Exotenskala. Auch der Teezucker ist hier ein Hingucker. Besonders beeindruckend fand ich es, als der gewünschte Tee aus der Teelade seinen Weg in den Teebeutel fand. Im Teeshop wird noch richtiger und echter Tee verkauft. Wenn Sie in den herkömmlichen Supermarkt gehen, finden Sie in den Teeverpackungen das, was die Leute im richtigen Teeladen unter den Ladentisch fallen lassen.

Natürlich sollte man ein Teeliebhaber sein, wenn man sich den Tee aus den Lädchen in den Eimer schütten lässt, denn vorgefertigte Beutel gehören nicht in das Teesortiment eines gut geführten Teeshops. Die vorgefertigten Beuteltrinker beschränken sich lieber auf den Tee ima Supermarkt oder gegebenenfalls im Reformhaus. Wobei im Reformhaus manche Tees so gesund verpackt sind, dass die Beutel porös werden, wenn man sie mit Wasser in Berührung bringt, aber man kann den Tee ja nicht als Trockenfutter zu sich nehmen.

Teeladen kommt bestimmt von den vielen Teeladen, die unter der Theke im Teeshop hervorgezogen werden, vollgefüllt mit verschiedenen Sorten von Tee. Kosten Sie einmal Mandarinentee oder Himbeertee. Der grüne Tee ist besonders gesund, jedoch der Schwarztee schmeckt besser. Naja, man kann nicht alles haben, oft muss man auf Geschmack verzichten, wenn man Gesundheit ernten möchte. Wenn Sie gesunden Geschmack in Ihren zarten Gaumenecken vereinen möchten, trinken Sie Früchtetee, der macht auch gute Laune.

Grüner und schwarzer Tee stärken das Gedächtnis

Laut einer Studie kann man mit grünem und schwarzem Tee Alzheimer, Demenz und Gedächtnisstörungen lindern. Der Tee unterstützt das Kurzzeitgedächtnis und intensiviert das Langzeitgedächtnis. Mit ein bis zwei Tassen Tee pro Tag unterstützt man seine Gehirnleistung, ist konzentrierter und leistungsfähiger. Man merkt sich Dinge leichter, die Vergesslichkeit lässt nach, und besonders bei Alzheimerpatienten wirkt der Tee lindernd auf die jeweiligen Symptome.

Tee für reine Haut und einen flachen Bauch

Mit Tee kann man abnehmen und seiner Haut etwas Gutes tun. Mit Heidelbeertee kurbelt man die Verdauung an, aber darüberhinaus sollte man bis zu 200g Heidelbeeren pur essen, damit man abnimmt. Heidelbeeren enthalten Polyphenole und wirken schlankmachend, weil sie die Verdauung unterstützen und vor Blähungen schützen. Mit Pfefferminztee hingegen sorgt man für ein klares, reines Hautbild. Die Pfefferminze wirkt wie ein Hormon. Sie unterdrückt die männlichen Hormone, die für eine vermehrte Talgproduktion verantwortlich sind. Dadurch verschwinden die Pickel, weil nicht so viel Talg produziert wird. Die Pfefferminze wirkt zudem entzündungshemmend, was bewirkt, dass die Pickel schneller abheilen. Beide Tees wirken zudem erfrischend und wehen wie ein frischer Wind durch den Körper. Schöne Haut bekommt man zusätzlich mit Karotten und dem in der Karotte enthaltenen Beta-Carotin, mit Vitamin C aus der Kiwi, was für die Collagenbildung verantwortlich ist, und mit Pumpernickel, einem Vollkornbrot, welches 24 Stunden gebacken wird und dadurch viele Ballaststoffe enthält, die den Darm gut tun.

Kann Tee auch ungesund sein?

Ja, Tee kann unter ungünstigen Umständen ungesund sein, wenn sich Schadstoffe, giftige Stoffe darin befinden. Pyrrolizinidalkaloide können krebserregend sein. Man sollte deshalb Kräutertee und Früchtetee abwechselnd trinken und sich nicht nur alleine auf Kräutertees verlassen. Sogar im Babytee wurden Giftstoffe gefunden, die sich einfach so eingeschlichen haben. Und wer denkt, dass Biotee besser abschneidet, der schneidet sich gewaltig, denn auch hier wurden Schadstoffe gefunden, allerdings nur in geringen Mengen, sodass Biotee immer noch die gesündere Variante ist. Wenn man sich vor Tee fürchtet, sollte man auf Kakao umsteigen, aber Vorsicht, auch dies ist ein Naturprodukt und kann Schadstoffe beinhalten.

Schadstoffe und hohe PA Werte im Tee

Bei manchen Tees sollte man vorsichtig sein, denn es befinden sich Schadstoffe, Mineralöle und Pyrrolizidinalkalloide, sogenannte PA Stoffe im Tee. Sie entstehen teilweise durch Beikräuter, durch Schadstoffe im Boden, aber auch durch die verschiedenen Produktionsschritte bei der Teeproduktion. Man sollte die Teesorte immer wieder wechseln, und auch die Teemarke, damit man diese Stoffe weitgehendst gering hält. Darüber hinaus gibt es aromatisierten Tee, der nicht mehr viel mit echten Früchten und Kräutern zu tun hat. Dieser Tee schmeckt zwar oftmals intensiver, fruchtiger und krautiger, er liefert jedoch kaum Nährstoffe und ist als Heiltee vollkommen ungeeignet. Es gibt sogar Tees, die sehen aus wie Wasser, schmecken jedoch intensivst nach Tee. Hierin sind wasserlösliche Aromastoffe enthalten, die kleinen Kügelchen gleichen. Sie intensivieren das Geschmackserlebnis, haben jedoch keine gesundheitsfördernde Wirkung. Die Industrie beherrscht sämtliche Tricks bei der Teeproduktion, und daher sollten wir auf Biotee umsteigen, auch wenn er anfangs gewöhnungsbedürftig schmeckt.Wie gesund ist grüner Tee?

Tee trinkenAls ich den grünen Tee für mich entdeckte, dachte ich zuerst, es sei wieder nur so ein durch die Werbung geschleifter Lifestyle Tee, der ausser teuer nichts preisgibt. Als ich ihn anfing zu trinken, fühlte ich mich irgendwie wacher als mit meinem täglichen, obligatorisch hinuntergeschlungenen Kaffee. Heute trinke ich den grünen Tee jeden Tag am abend zum Abendessen, damit ich nachher wach genug bin, um meinen Sport zu treiben, um auf meinem Hometrainer nicht einzuschlafen, und um den Abend mit mir und meinem Partner ausklingen zu lassen. Der grüne Tee gibt mir die nötige Energie, um lange wach zu bleiben.

Wie verhält sich das Koffein im Grüntee? Eigentlich spricht man hier vom Teein, aber irgendwie scheint es die gleiche aufmunternde, quasi aufputschende Wirkung zu besitzen. Das Koffein im Kaffee geht schnell ins Blut über, reagiert zackig im Körper und macht uns kurzfristig wach. Es belastet den Kreislauf, sodass wir uns schnell wieder übermüdet fühlen und nach weiterem Kaffee lechzen. Das Koffein bzw. Teein im grünen Tee entfaltet sich langsam im Körper, es geht stillschweigend über mehrere Stunden hindurch in den Blutkreislauf über, wir merken ein ansteigendes Gefühl der Wachheit, sodass wir lange munter bleiben, ohne gleich den nächsten Teeschub zu benötigen.

Ich schwöre, seit ich den grünen Tee für mich entdeckt habe, fühle ich mich gesünder, zumindest mental, denn es ist ja die Suggestion, die dem Körper zuflüstert, dass er sich besser fühlen möge. Nun, einige Ernährungsberater sind meiner Meinung, andere neigen dazu zu behaupten, dass die Ernährung unseren Körper nicht direkt beeinflusst, sondern nur die Gene. Ich denke, dass meine Gene sich über den grünen Tee freuen, ihn genetisch aufsaugen und ihn zu einem Jungbrunnen in meinem Körper umwandeln, und dieser Antiaging-Brunnen fliesst so lange, wie ich bereit bin, den Tee zu trinken.

Ich vertrete die Meinung, dass unsere Nahrung uns formt, uns gedeihen oder verwelken lässt, je nachdem, was wir zu uns nehmen. Die Gene sind nur die Unterlage, auf der wir uns ausruhen können, aber selbst die härtesten Gene machen eines Tages schlapp, wenn wir sie das ganze Leben über strapazieren. Grüner Tee alleine ist ja bestimmt kein Allerheilsmittel, aber er unterstützt den Körper, reinigt das Blut und entsorgt Schlakenstoffe.

Wann hilft grüner Tee? Direkt helfen, wie ein Arzneimittel, das kann er nicht, aber dafür wirkt er unterstützend, wenn man beispielsweise zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck hat. Grüner Tee gleicht den Blutdruck aus. Bitte, verzichten Sie jetzt aber bloss nicht auf Ihre Blutdruckmittel, denn der Grüntee ist keine eierlegende Wollmilchsau, er unterstützt bloss die Gesundheit. Manche Leute behaupten ja, der Tee würde hohen Augendruck senken, den Vitaminhaushalt im Körper regeln, den Mineralstoffhaushalt ankurbeln und für vieles mehr verantwortlich sein.

Meine Recherchen haben gezeigt, dass er bei regelmässiger Anwendung einen positiven Effekt im Körper auslöst, ganz sicher für mehr Wachheit durch sein Koffein sorgt, aber keinesfalls Krankheiten heilen kann. Die Chinesen trinken massenweise grünen Tee, haben jedoch eine sehr hohe Glaukomrate, und deshalb kann man den grünen Tee nicht als grüner Star Heiler ansehen. Oh, da steckt ja in beiden Fällen das Wort “Grün” drin.

Wie wird grüner Tee geerntet?

Die richtig teuren Sorten des Grüntees beinhalten die erste Ernte, sozusagen nur die guten Teeblätter. Die etwas billigeren Teesorten beinhalten hingegen Teeblätter und Teestiele. Die Stiele sind nicht so nahrhaft, dienen aber durchaus zur täglichen Einnahme, da sie ein Wachmacher sind. Grüner Tee wird zweimal geerntet. Bitte, man muss ja nicht gleich eine Ernte verkommen lassen, wenn die zweite auch noch gut ist.

Wie bereitet man den grünen Tee zu?

Einige Leute schwören auf die erste Ernte und nehmen nur die besten Teeblätter, denn sie scheuen die Stiele. Man kann sich alles gut oder schlecht reden, die Suggestion ist immer ein treuer Begleiter, wenn man sie zulässt. Ich denke, selbst die zweite Teeernte schafft es, uns glücklich zu machen, und deshalb kaufe ich mir für unterwegs immer die günstigen Teebeutel, denn eine Tasse heisses Wasser bekomme ich leichter, als einen ganzen Teekocher.

Bitte, ich kenne zwei bis drei Teegruppen, die Geniesser, die Fanatiker und die Lifestyle-Teetrinker. Die Geniesser lassen den Tee ziehen, schlürfen ihn gemütlich und fühlen sich danach besser. Die Fanatiker lassen den Tee lange ziehen, machen ein wiederkehrendes Ritual daraus, achten akriebisch genau aufs Timing und auf die Teeblätter, auf die Hitze des Wassers und sind gereizt, wenn der Tee einmal aus der Reihe tanzt. Die Lifestyle-Teetrinker lassen den Beuteltee ziehen, trinken ihn hastig aus und denken sich nichts weiter dabei, als endlich im Trend zu liegen.

Ich bin eine Mischung aus allen drei Sorten. Ich lasse meinen grünen Tee der ersten Ernte, den überteuerten Tee, lange ziehen, bis zu zehn Minuten. Dabei entfalten sich die gesunden Gerbstoffe, wobei so nebenbei erwähnt das Koffein entweicht und der Wachmacher Effekt ausbleibt. Diesen Tee trinke ich vor dem Schlafengehen. Wahrlich, der schmeckt so bitter, dass ich mich nach dem Lifestyletee sehne.

Wenn ich ihn beim Abendessen zubereite, lasse ich ihn nur eine Minute ziehen, denn dann bleibt das Koffein enthalten. Ich will ja wach bleiben und nicht im Bett das Wichtigste verschlafen.

Zwischendurch mache ich mir meinen billigen Lifestyle-Grüntee im Beutel, denn der ist superschnell in der Zubereitung, macht kaum Mist und noch weniger Arbeit. Übrigens sollte man den grünen Tee niemals mit kochendem Wasser aufbrühen, denn dann gehen die wichtigen Stoffe, Vitamine und Mineralstoffe verloren. Ich lasse ihn immer in lauwarmem Wasser ziehen. Ach ja, falls ich es vergesse, bitte erwärmen Sie den Grüntee nicht in der Mikrowelle, denn damit liegen Sie wirklich ausserhalb jedes Trendsetters.

Grüner Tee als Wachmacher für den Winter

Der grüne Tee wärmt uns im Winter von innen und bewegt unser Blut etwas schneller durch den Körper, so frieren wir nicht andauernd wie nackte Pinguine, die ihren Morgenmantel in der Antarktis vergessen haben. Der grüne Tee enthält je nach Teesorte auch Koffein, und genau das brauchen wir, um wach zu bleiben.

Das Koffein des grünen Tees entfaltet sich langsam im Körper, das bedeutet, wir fühlen uns lange gleichmässig wach. Und wenn Sie jetzt noch immer nicht von der gesunden Variante überzeugt sind, trinken Sie eben weiter Ihren Kaffee. Notfalls laufen Sie mit Ihrem Hund um den Häuserblock. Aber bitte geben Sie dem Hund keinen grünen Tee, denn der bevorzugt Wasser als reinen Wachmacher. Übrigens, besitzen Sie eigentlich einen Hund?

Wenn Sie jetzt auf den guten Teegeschmack gekommen sind, kaufen Sie den Tee vielleicht in der Apotheke oder im Teeshop, denn da bekommen Sie garantiert die erste Ernte ab. Der grüne Tee wird nämlich zweimal geerntet, und wir möchten ja die Teeblätter haben, und nicht die Stiele.

Der Matcha Tee - Schaumtee aus Japan

Kennen Sie den Matcha Tee? Als ich neulich hörte, er kostet ca. 50 Euro pro 30 g, dachte ich, es sei ein Wundertee, der mich blitzschnell in die bezaubernde Fee verwandelt, die ich doch schon so lange verkörpern möchte. Als ich ihn zum ersten Mal trank, dachte ich mir, ich könnte mir auch ein Glas frisches Gras aus unserem Garten zubereiten, denn ich bemerkte keinen Unterschied zwischen frisch gemähtem Gras und dem Matcha Tee. Er sieht giftgrün aus, beinhaltet jede Menge an Coffein bzw. Teein, ist ein Muntermacher am Morgen und kurbelt den Kreislauf an. Das Teein entfaltet sich langsam über den Tag verteilt im Körper, sodass man nicht wie beim Kaffee einen Push-Up Effekt und danach einen Down-Effekt verspürt, sondern eher eine gesunde Brise Wachheit, die lange anhält.

Er schmeckt süsslich, fast wie ein herkömmlicher, hochwertiger grüner Tee. Das Enzym EGCG sorgt angeblich in Wechselwirkung mit vielen anderen wertvollen Vitaminen und Stoffen dafür, dass das Krebsrisiko, das Diabetesrisiko und sogar das Alzheimer Phänomen gelindert werden. Bitte, so richtig erforscht ist noch nichts, aber erste Studien aus den USA belegen einen Gesundheitseffekt des Matcha Tees. Wenn mein Vater diesen Tee getrunken hätte, würde er vielleicht noch leben und seinen eigenen Namen kennen.

Wie bereitet man den Matcha Tee zu? Man gibt ca. 1 bis 2 g in eine Tasse und überschüttet das Pulver mit Wasser. Nehmen Sie eine kleine Kaffeetasse/Teetasse, giessen Sie nur lauwarmes, bis zu 60 Grad warmes Wasser in das Teepulver, denn bei heisserem Wasser werden die ohnehin sehr teuren Vitamine zerstört. Wenn ich das Wasser zu heiss koche, kann ich mich gleich fürs frische Gras im Garten entscheiden, es ist billiger.

Der Tee ist in Pulverform erhältlich, denn es wird das Teeblatt als Ganzes verwendet. Bitte, irgendwo her muss der enorme Preis für den Tee ja kommen, und so wird nur das Beste vom Teeblatt verwendet. Der beste und hochwertigste Matcha Tee wird nach wie vor in Japan produziert, aber auch China beherrscht die seltene, hohe Kunst der Matcha Tee Produktion.

Der Matcha Tee ist ein Trendgetränk geworden, und wer ihn sich leisten kann, gehört zur exklusiven Elite Teetrinker Kultur, zur Creme de la Creme der Bussi Gesellschaft. Madonna trinkt ihn bereits seit Jahren. Ich weiss nicht, ob es Pilates, das strenge Fastenprogramm oder der Tee ist, der sie so jung aussehen lässt, ich weiss nur, ich bin zu träge für so viel Antiaging. Ich trinke beispielsweise den herkömmlichen grünen Tee, dafür jedoch einen halben Liter täglich, denn bei mir muss es üppig aussehen, wenn ich meine Jumbotasse zum Mund führe. So einen kleinen Matcha Tee spüre ich ja kaum auf der Zunge. Ach ja, falls ich es vergesse, der Matcha Tee wird vor dem Trinken mit einem Bambusstab geschäumt, und wenn der Schaum grosszügig in der Tasse schlummert, ist das Trendgetränk besonders gut gelungen.

Der Matcha Tee soll bekanntlich viele Antioxydanzien beinhalten, gegen Schnupfen und die kleine Grippe helfen, fit und vital wirken, Körper und Geist anregen, die Seele stimulieren und einer der gesündesten Teesorten sein. Bei mir regt er beispielsweise das Ego an, wenn ich den hohen Preis betrachte. Er macht jedoch meine Geldbörse krank, denn die trinkt fleissig mit, wenn ich mehr als 50 Euro pro 30 g Tee auf den Ladentisch blättere. Kaufen kann man den Matcha Tee in der Apotheke und im gut sortierten Teefachhandel. Guten Appetit.

Wie gesund ist Kräutertee?

Tee trinkenKräutertee kann durchaus gesund sein, wenn man es mit dem Trinken nicht übertreibt. Er ist zwar so wie Früchtetee ein normaler Tee, er darf jedoch nur als Teeart bezeichnet werden. Er besteht aus einem Kräuteraufguss, entweder aus Blättern, aus Blüten oder aus fruchtigen Knollen. Viele Teesorten sind gemischt, dienen bestimmten Heilungszwecken und erfüllen verschiedene Funktionen im Körper. So kann Pfefferminztee den Heisshunger stillen, Salbeitee und Kamillentee den Magen beruhigen, und Thymiantee ist gut für den Rachen. Meine Mutter trinkt Blutreinigungstee und fühlt sich danach immer sauber gereinigt. Ich trinke Kräutertee aller Art, aber ich halte mich extrem dabei zurück, denn ich vertrage ihn nur in geringer Dosierung. Der neueste Schrei am Teemarkt ist Detox-Tee, mit welchem man angeblich seinen Darm reinigen kann, den Körper entgiftet und entschlakt. Unterstützend wirkt er bestimmt, aber im Grunde reinigt sich unser Körper selber.

Kräutertee wird im freien Handel als Lebensmittel vertrieben, kann aber auch als Heiltee in der Apotheke gekauft werden. Da Kräuter eine heilende Wirkung haben, gibt es Arzneitee, welcher sogar Nebenwirkungen haben kann, und welchen man im gesunden Zustand nicht trinken sollte, da man ja auch keine Arzneimittel als gesunder Mensch zu sich nimmt. Kräutertee enthält kein Koffein, ausser ganz wenige Sorten wie beispielsweise der Matetee. Deshalb liebe ich die Tees, da sie eine Abwechslung zu meinem grünen Tee enthalten, welcher sehrwohl Koffein enthält.

In Kräutertee sind wertvolle Nährstoffe enthalten, die unserem Körper gut tun, wenn man sie in geringer Dosierung zu sich nimmt. Ich trinke meistens eine kleine Tasse, dann bin ich gesund gesättigt. Vitamine, Mineralstoffe, pflanzlich wirkende Heilstoffe, Polyphenole, das alles befindet sich in einer kleinen Tasse Tee und kann unsere Gesundheit unterstützen. Ich trinke gerne Tee aus verschiedenen Wurzeln, weil er so schön aromatisch schmeckt. Ich mag auch Löwenzahntee für den Magen, Frauenmantel für meine Wechseljahre, Gänsefingerkraut-Tee gegen Erkältungen und Brennnesseltee für die Entgiftung und gute Verdauung.

Mehr als sechs Wochen sollte man eine Teesorte nicht täglich hindurch trinken, denn so lange dauert eine ausgedehnte Teekur, wenn man eine Krankheit damit unterstützend behandeln möchte. Manche Leute schwören ja darauf, dass man mit der richtigen Kräutersorte fast alles heilen kann, und besonders in der Naturmedizin dient er als Heilmittel. Ich geniesse ihn trotzdem vorsichtig, denn alles, was zuviel ist, kann den Körper auch wieder krank machen. Ich bevorzuge die Monotees, welche nur jeweils aus einer Kräutersorte bestehen. Die Mischkräuter meide ich eher, weil immer ein verflixtes Kraut darunter ist, welches ich nicht vertrage.

Was muss man bei Kräutertee beachten?

Kräutertee dient oftmals als Heilmittel, und trotzdem sollte man bei einer Erkrankung zum Arzt gehen und mit ihm eine eventuelle Kräuterkur besprechen, denn alleine zu Hause irgendwelche Leiden in einer Art Selbsttherapie zu heilen, kann gefährlich enden. Davon rate ich ab. Der Arzt sollte der erste Ansprechpartner sein, und erst danach der Apotheker mit seinen Arzneitees.

Der Tee wird in kleinen Anbaugebieten konventionell oder biologisch angebaut, wobei die Biotees nicht unbedingt hervorragend abgeschnitten haben, weil viele Böden in den Anbaugebieten mit Schadstoffen belastet sind. Trotzdem würde ich eher zu Biotee greifen, denn die Pestizide im konventionellen Kräutertee sind auch nicht gesund.

Kräutertee wird übrigens auch als Kräuterdroge bezeichnet, was niemand so ganz nachvollziehen kann, aber wenn ich mir so manch intensive Wirkung ansehe, glaube ich fast, dass der Tee dieses Image verdient. Im Laden ist er als Teebeutel oder lose erhältlich, wobei ich gerne zu den losen Tees greife, weil ich hier die einzelnen Kräuter besser sehen kann. Beuteltee ist jedoch nichts anderes, nur dass hier die Kräuter sehr klein und fein zermalen wurden.

Zubereitung von Kräutertee

Die Kräuter haben eine Seele, sind sehr empfindlich und empfindsam. Deshalb müssen Sie bei der Zubereitung von Kräutertees behutsam vorgehen. Nehmen Sie Ihr Teegeschirr oder die Teekanne, den Teetopf, und geben Sie jeweils einen kleinen Teelöffel von der jeweiligen Kräutermischung in den Topf für jeweils eine Tasse. Also ein Löffelchen pro Tasse. Geben Sie das warme Wasser sanft über die Kräuter.

Es darf nicht zu heiss sein und absolut nicht kochen, denn die Kräuter ersticken sonst unter der Hitze. Lassen Sie den Kräutertee zugedeckt ziehen, damit sich die Bitterstoffe und Gerbstoffe entfalten können. Genau das ist es, was den Tee so gesund macht, auch wenn er etwas herb schmeckt. Jeder Tee braucht unterschiedlich lange, bis er fertig gezogen ist.

Zwischen drei bis sechs Minuten brauchen die gängigen Kräutertees. Man sollte ihn aber niemals länger als 10 Minuten ziehen lassen. Am besten, man hält sich strikt an die Angaben auf den einzelnen Verpackungen, denn jeder Tee hat seine individuellen Eigenheiten. Frisch geernteter Tee muss nicht lange ziehen, da er noch satt mit Aromen und Nährstoffen bestückt ist. Wenn man ihn selber frisch erntet, sollte man ihn sofort verwerten, nur sehr kurz ziehen lassen und dann sofort trinken.

Darf man Kräutertee zuckern oder würzen?

Wenn Ihnen jetzt einfallen sollte, Ihren Tee zu zuckern, greifen Sie zum Honigtopf und meiden Sie den herkömmlichen Zucker. Auch der Teezucker ist für den Kräutertee nicht geeignet. Honig ist süss und gesund, schmeckt fast so wie Zucker und macht einen herben Tee in der Tat trinkbar.

In manche Kräutertees können Sie auch etwas Zimt hinein geben, das senkt den Blutzuckerspiegel. Manche Teesorten vertragen auch etwas Milch. Vielleicht geben Sie einen Anis Stern in Ihren Tee, damit der Geschmack verbessert wird. Die Zitrone macht sich auch hervorragend im Tee, denn sie erhält die Gerbstoffe länger am Leben, damit die gesunden Stoffe nicht gleich mit der guten Verdauung aus dem Körper geschwemmt werden.

Aufbewahrung von Kräutertee

Bitte kommen Sie nicht auf die Idee, den Kräutertee in der Mikrowelle zu erhitzen, ihn ein zweites Mal aufzuwärmen oder ihn stundenlang irgendwo stehen zu lassen. Aufbewahren sollten Sie ihn kühl und trocken, in einem luftdichten Gefäss, sonst gehen Nährstoffe und Aromen schnell verloren. Trotzdem ist der Tee nur begrenzte Zeit haltbar, denn auch wenn Sie ihn ordnungsgemäss lagern, verliert er an Heilkraft und Intensität.

Welcher Kräutertee wirkt gegen welches Leiden?

Kamillentee wirkt beruhigend auf Entzündungen und kann getrunken und auch äusserlich aufgetragen werden. Bei geschwollenen Augen kann man einen Eisbeutel oder einen Beutel mit Kamillentee verwenden.

Eine Teemischung aus Anis, Gänsefingerkraut und Thymian wirkt gegen Husten und Erkältung. Der Sternanis entfaltet seine ätherischen Öle und wirkt beruhigend auf den entzündeten Hals, er ist aber besonders als Geschmacksträger für den Kräutertee geeignet.

Salbeitee wirkt in der Magengegend beruhigend, ist aber neben dem Kamillentee auch gut gegen Körpergeruch. Salbei schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig, aber trinken Sie ihn Ihrer Gesundheit zuliebe.

Misteltee senkt den Blutdruck. Dieser Tee muss am Abend zuvor zubereitet werden. Er wird abends kalt angesetzt, am nächsten Tag durchgesiebt und dann ganz leicht lauwarm gemacht. Er darf nie heiss zubereitet werden, sonst wirkt er giftig. Übrigens können Sie auch mit grünem Tee Ihren Blutdruck senken.

Eine Kur mit Kräutertee sollten Sie nur über einen Zeitraum von sechs Wochen machen, denn dann gewöhnt sich der Körper an den Tee. Nach sechs Wochen wechseln Sie einfach die Teesorte, und schon können Sie neuen Genuss trinken. Den grünen Tee können Sie allerdings immer trinken. Pro Tag können Sie bis zu drei Tassen Kräutertee trinken, mehr ist zu viel. Guten Appetit.

Hagebutten Tee mit viel Vitamin C

Hagebutten Tee ist gesund, wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, und er unterstützt sogar das Bindegewebe. In den Wechseljahren sollte man ihn in seinen Ernährungsplan aufnehmen, da er auch einige Wechseljahresbeschwerden lindert. Ich trinke ihn gegen meine Frühjahrsmüdigkeit, aber bei mir wirkt er ohnehin nur gedämpft, da Schlafen zu meinen Hobbies gehört.

Hagebutten wachsen am Strauch und sehen aus wie kleine rote, gelbe bis orange Kügelchen. Sie schmecken säuerlich, aber man kann sie durchaus tapfer ertragen, und besonders als Tee bekommen sie einen richtig angenehmen Geschmack. Roh würde ich sie nicht essen, aber als Tee hilft sie bei Magen-Darm Beschwerden, bei inneren Entzündungen und gegen Übersäuerung.

Die Hagebutte enthält sehr viel Vitamin C, eine angenehme Fruchtsäure, ätherische Öle, Pektine, Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure und wichtige Mineralstoffe. Hagebutten Tee wirkt zwar entwässernd, harntreibend und verdauungsfördernd, aber auch fiebersenkend. Es kommt darauf an, wie stark der Tee zubereitet wird. Ich verwende einen sanften Alltagstee, da ich starke Wirkungen eher meide und nur einen angenehmen Nebeneffekt spüren möchte. Übrigens bekomme ich damit jedes Mal meine Pickel und unschönen Hautunreinheiten in den Griff.

Kamillentee für guten Körpergeruch

Wer täglich eine Tasse ungesüssten und puren Kamillentee trinkt, der bekommt einen guten und natürlichen Körpergeruch. Die Kamille reinigt und beruhigt den Körper. Auch andere Kräutertees und Tee mit Minze verschaffen gute Gerüche. Wichtig ist, der Tee muss kalt oder lauwarm sein, denn heisser Tee bringt uns nur zum Schwitzen. Übrigens, wenn es einmal schnell gehen soll, greifen Sie lieber zu Wasser und Seife für guten Körpergeruch.

Kräutertee kann Krebs verursachen

Vorerst möchte ich sagen, dass Kräutertee gesund ist, auch wenn ihm der Ruf eventueller krebsfördernder Stoffe vorauseilt. Man sollte ihn allerdings nicht täglich in grossen Mengen zu sich nehmen, sondern ihn mit Früchtetee abwechseln. Forscher haben Pflanzengifte im Tee nachgewiesen, dessen Obergrenze nicht genau definiert wird, sodass die Teehersteller manchmal über den geringfügig erlaubten Werten liegen können. Bei Grippe sollte man sich nicht unbedingt den heilsamen Kräutertee in Massen hineinschütten, sondern auch andere wohltuende Getränke zu sich nehmen, beispielsweise Wasser.

Eistee mit Kräutern

Kräutertee ist besonders im Sommer gefragt, aber bitteschön in kalter Form. Eistee, selber aus Kräutertee zubereitet, kann mittags und abends getrunken werden, weil morgens sollte man doch etwas Warmes trinken. Der Eistee aus dem Supermarkt enthält jedoch oftmals jede Menge an Fruchtzucker und ist nur als unterhaltsames Sommergetränk geeignet, nicht jedoch als Durstlöscher für Vieltrinker.

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Elisabeth Putz

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