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So legen Sie einen Gemüsegarten an

Wer einen Gemüsegarten plant, muss für die richtige Erde, für ein Bewässerungssystem, für den richtigen Platz im Garten und für gute Lichtverhältnisse sorgen. Bioerde ist empfehlenswert, gesammeltes Regenwasser ist für die Pflanzen gut, genügend Sonnenlicht sorgt für ein gesundes Wachstum der Pflanzen, und eine regelmässige Gartenpflege, die aus jäten, Erde umkrempeln, harken, giessen und düngen besteht, lässt das Gemüse spriessen.

Welches Gemüse gedeiht am besten im Garten?

Gut geeignet sind Karotten, Radieschen, Stangenbohnen, Kartoffel, Salat, Kohl, Gurken, Zucchini, Broccoli, Paprika, vorwiegend heimische Gemüsesorten. Exotische Sorten brauchen meist viel mehr Nährstoffe, weil sie ein anderes Klima gewohnt sind. Vorsichtig sollten Sie bei Heilkräutern sein, denn die brauchen besondere Plätze, einiges an Schatten, genügend Feuchtigkeit, sind hitzeempfindlich und sehr sensibel. Sie wachsen normalerweise in der wilden Natur und suchen sich ihren Platz zum Wachsen aus, da ist es schwer, die Verhältnisse im eigenen Garten nachzubauen. Genügsam ist das Wurzelgemüse, denn es kann lange in der Erde verweilen, ohne dass es faul wird.

Pflänzchen oder Samen für den Gemüsegarten

Im Grunde hat man zwei Möglichkeiten, das Gemüse zu züchten, entweder aus dem Samen direkt, oder aus einer kleinen Pflanze. Manche Gemüsesorten wachsen schneller, wenn man gleich die Pflanze bevorzugt, andere gedeihen aus Samen sehr gut. Auf jeden Fall sollte man sich für unbehandelte Biosamen und Biopflanzen entscheiden, die möglichst nicht gentechnisch verändert wurden.

Salat züchtet man lieber aus kleinen Salatpflanzen, damit sich ein grosser Salatkopf in kurzer Zeit entwickelt. Wintersalat kann man auch im Herbst anpflanzen und im Keller in der Erde versenken, denn dort wird er gut konserviert. Radieschen und Karotten entwickeln sich hervorragend aus den Samen, wobei man hier nach dem einpflanzen nicht mehr grossartig umjäten und harken sollte, sonst bleibt der Samen nicht in der Erde.

Wenn man junge Pflanzen oder Samen in die Erde gibt, sollte man Zeilen machen und immer einen gewissen Abstand einhalten, da das Gemüse Platz zum Wachsen benötigt. Besonders die Salatpflanzen, Gurken, Paprika und das Kohlgemüse brauchen viel Platz. Wurzelgemüse kann man auch im Herbst oder im Frühling einpflanzen, welches man dann im Herbst oder im nächsten Frühling erntet, da manche Sorten auch Frost überstehen, Zucker bilden und überwintern.

Luft für den Gemüsegarten

Wer sein Gemüsebeet in der freien Natur anlegt, hat keine Probleme mit Luft und Sauerstoff. Wer allerdings witterungsbedingt eine Pflanzenfolie auf die Samen und kleinen Pflänzchen legt, sollte die Folie nicht länger als nötig drauflassen, sie mittags bis nachmittags weggeben, damit die Pflanzen atmen können, und man muss darauf achten, dass die Folie kleine Löcher besitzt und atmungsaktiv ist.

Wer sein Gemüse im Gewächshaus züchtet, benötigt ohnehin ein professionelles System aus künstlichem Licht, Wärme und künstlicher Luftzufuhr, denn die Luft im Gewächshaus darf nicht ungefiltert den ganzen Tag aus reinsten Sparmassnahmen zirkullieren, ohne dass sie gereinigt wird.

Die Pflanzen im Kräutergarten

Wer Kräuter anbaut, sollte sie schattig und sonnig zugleich züchten. Sie brauchen Wind, Wasser, gute Erde und Schutz vor Starkregen. Der Kräutersamen sollte Biosamen sein, dann erntet man auch Biokräuter. Übrigens benötigen Kräuter und besonders der Schnittlauch doch etwas mehr Schatten und viel Wasser, denn diese Kräuter trocknen rasend schnell aus und sehen dann dem Unkraut zum Verwechseln ähnlich, wenn sie in der prallen Sonne stehen.

Die Bäume im Obstgarten

Wer sich zusätzlich oder alternativ zum Gemüsegarten einen Obstgarten zulegt, sollte Obstsorten wählen, die bei uns heimisch sind. Exotische Sorten wie Oliven und Granatäpfel können Allergien begünstigen, auch wenn sie noch so hübsch aussehen. Der Baum braucht einige Jahre, um Früchte zu tragen. Er sollte per Hand von Fresstieren befreit werden, da die Chemie den Früchten schadet. Und die Wurzeln brauchen Platz zum Wachsen. Wer uralte Obstsorten anpflanzt und veredelt, darf sie laut einem EU-Gesetz nur für Hobbyzwecke und für den Eigenbedarf verwenden, nicht aber weiterverkaufen.

Ein Obstgarten muss abgeerntet werden. Nehmen Sie hierzu eine Leiter und einen Eimer. Werfen Sie nicht achtlos die Äpfel und Birnen in einen am Boden stehenden Kübel, sondern legen Sie das Obst vorsichtig per Hand in den Eimer, damit es keine Dellen bekommt. Dort wo Obst hart aufprallt, entwickeln sich schnell faule Stellen. Das angeschlagene Obst können Sie für Einmachgläser, Marmelade und Kompott nutzen.


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Elisabeth Putz

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