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Hausbau - So planen Sie Ihr perfektes Eigenheim

Haus bauenDer optimale Hausbau beginnt beim Fundament. Übrigens sollte der Bauherr so oft wie möglich anwesend sein und seine Augen überall haben, denn Fehler schleichen sich bewusst oder unbewusst blitzschnell ein. Und wenn die Wände einmal mit Wasser vollgesogen sind, sind sie nun mal nass, daran lässt sichs nicht mehr rütteln.

Wenn die Wände der Hausmarke “Nass” nicht ordentlich trocknen dürfen, freuen sich die kleinen edlen Schimmelpilze, darauf, die Wände entlang wachsen zu dürfen. Wenn dann die Küche bereits zum Einbau in die feuchten Wände angeliefert wird, hat man Pech, wenn diese Kücheneinrichtung aus Holz ist, denn das freut den Schimmelpilz doppelt.

Beim Hausbau ist Trockenheit, die lange Dürre zwischen Hausaufbau und Hausinnenausbau nötig, um das Haus auch noch den Kindern vererben zu können. Für die ganz Schnellen, die ungeduldigen Bauherren, ist ein Fertighaus das ideale Wohndomizil. Die Marke Eigenbau, das Haus aus der Schachtel, welches in kleinen Häppchen angeliefert wird, ist eher etwas für ausdauernde Tüftler, Hobbyhandwerker und Möchtegern Heimwerker geeignet.

Aber eines ist klar, ein Dach über dem Kopf braucht jeder, um zu wohnen. Und wenn das Hausbauen nichts für Sie ist, mieten Sie sich Ihr Dach über dem Kopf in einer Wohnung. Hier sind Sie nur noch für die Innengestaltung verantwortlich.

Wie plant man den Hausbau?

Beim Hausbau muss man darauf achten, dass man die Grünfläche rund ums Haus herum gut pflegen kann. Der Rasen sollte gemäht werden, bevor man mühsam mit der Motorsäge drangehen muss. In den USA bezahlt man in manchen Staaten sogar Strafgelder, wenn der Rasen ungepflegt ist. Das Haus sollte energiemässig gut genutzt werden. Auch der Garten hat es lieber, wenn er in Südrichtung ausgerichtet ist, als wenn ihm ein Haus vor der Nase die Sonne zum Graswachsen wegnimmt.

Die Bäume tragen mehr Früchte, wenn der Baum nicht hinter dem Haus, sondern davor steht. Vieles ist beim Hausbau und der Gartenplanung zu beachten. Alle möchten den technischen Fortschritt nutzen und ja keine Fortschritte und Neuerungen in der Technik verpassen. So werden heutzutage Passivhäuser gebaut, in denen man wirklich gesund und leicht leben kann. Da fällt mir ein, dass sich meine Tante für Erdwärme entschieden hat, Kunststofffenster einbauen liess, einen Vollwärmeschutz ums Haus bauen liess und sich jetzt nach den gesunden Holzfenstern sehnt. Manchmal kann Wärme auch erdrückend sein, wenn sie nirgends mehr entweichen kann.

Die Sonnenenergie wird genutzt, um alternative Energie zu verwenden. Wenn Sie auch Solaranlagen an Ihre Hausmauern anbringen, stellen Sie die Parzellen schräg und nicht flach auf, in Richtung Süden geneigt, dann haben Sie auch im Winter öfters warmes Wasser. Es wird viel mit Holz und Glas gebaut, denn hier können die Wände besser atmen. Den Vollwärmeschutz nicht vergessen, sonst sitzt man im Winter mit Handschuhen im Wohnzimmer.

Der Bauherr ist für alles verantwortlich

Das wichtigste Element beim Hausbau ist der Bauherr selber. Er ist der Eigentümer des neuen Hauses, muss seine Augen und Ohren überall haben, und er sollte sich für eine solide Baufirma entscheiden. Hier ist nicht die billigste Baufirma immer die beste, denn Baufirmen können oft über Nacht pleite gehen und Insolvenz anmelden. In so einem ungünstigen Fall sitzt der Bauherr auf den Kosten. Oft hat man bereits Kredite aufgenommen, ist in Vorleistung gegangen, und plötzlich steht man ohne Dach, aber auf einem riesen Schuldenberg da. Solche Abzockfirmen lauern überall, und sie winken mit billigen Angeboten.

Leisten Sie niemals einen zu grossen Vorschuss an die Baufirma. Zuerst kommt die Kontrolle, danach erst langsam das kleine Vertrauen in Leute, die man nicht direkt aus seinem eigenen eng angesiedelten Freundeskreis kennt.

Wenn Sie als Bauherr eine Firma beauftragen, prüfen Sie diese vorher gründlich. Welche Gebäude hat die Baufirma bereits errichtet? Waren Insolvenzen, Konkurse oder sonstige Einbrüche in der Firma zu verzeichnen? Welche Kredite hat das Bauunternehmen in welcher Bank? Und sogar nach ordentlicher Überprüfung sollten Sie immer, wenn es Ihnen möglich ist, beim Bau selbst vorhanden sein, damit Ihnen der schnelle Pfusch nicht eines Tages das Dach über dem Kopf wegträgt.

Wie vermeidet man Baumängel?

Baumängel entstehen oft, wenn zu schnell gebaut wird, wenn man Geld sparen will, oder wenn man nicht achtsam genug baut. Beispielsweise sollte ein Wintergarten nicht alleine auf einem Punktfundament aufgebaut werden, eine Veranda braucht hingegen nur ein Punktfundament. Wer sich entscheidet, aus einem Balkon einen Wintergarten zu bauen, sollte sich vorab ein Gutachten einholen, welches einen eventuellen Zusammenbruch des Hauses ausschliesst, denn ein stabiler, schwerer Wintergarten kann absacken, wenn der Boden nicht stabil genug ist.

Wer sich entscheidet, aus zwei übereinander liegenden Räumen einen einzigen zu machen, oder die Räume durch eine kleine Wendeltreppe miteinander zu verbinden, muss auch ein Gutachten einholen, damit das Haus nicht rissig und instabil wird, denn immerhin bohrt man hier tragende Elemente an. Wer einen Boden oder eine Zimmerdecke anbohrt, sollte mit einer Woche Arbeit rechnen. In dieser Zeit herrscht so viel Lärm, dass man das Haus verlassen muss, denn Beton ist laut, wenn er durchbohrt wird, hier kommt ein Diamantschneider zum Einsatz.

Wer sich entscheidet, aus einem Raum zwei zu machen, muss Wände einziehen. Wer sich jedoch entscheidet, zwei Räume zu einem zu vergrössern, muss Wände herausnehmen. Hier muss man sicherstellen, dass es keine tragende Wand ist, sonst wird das Haus instabil. Je höher man umbaut, desto geringer können nachträgliche Mängel entstehen. Je tiefer man umbaut, umso höher ist die Gefahr, dass Risse in den Wänden entstehen, weil ja noch mehrere Stockwerke drauf sitzen, die das Haus belasten. Unten muss ein gutes Fundament vorhanden sein. Und genau hier lauern Fehler, können Mängel entstehen, wenn man im Nachhinein alles wieder umplant und umbaut. Besser ist es, alles vorab gut zu planen, damit ein Umbau unnötig wird.

Die Abdichtung des Hauses

Ein abgedichtetes Haus ist bewohnbar, ein undichtes Haus ist eine Zumutung, und wenn Tiere darin wohnen würden, wäre es ein Fall für den Tierschutz. Leider leben viele Menschen in nicht gut abgedichteten Häusern, zwischen Schimmel und Feuchtigkeit, weil Baumängel vorhanden sind oder der Vermieter keine Renovierung zulässt.

Fenster und Türen, die Fensterumrahmung und Türumrahmung, die Böden und Decken, das Mauerwerk, die Mauerkanten, die Regenrinne, das Dach und das Zwischendach, alles muss abgedichtet sein. Es gibt Häuser, die besitzen kein Zwischendach, oder keine gut isolierte Bodenplatte.

Jedes Haus braucht eine absolut sichere und wasserundurchlässige Bodengrundlage, eine dichtende Folie. Diese muss mehrfach überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass sie überall perfekt abdichtet. Wenn diese Folie nicht dicht genug ist, dringt in mehreren Monaten bis Jahren das Grundwasser ein. Schimmel entsteht, die Folie muss erneuert werden, und das kann bis zu 50 000 Euro und mehr kosten, je nachdem, wie hoch der Schaden ist.

Fenster einbauen

Kennen Sie Wohnungen ohne Fenster? Ich habe einmal eine Subterranwohnung besichtigt, die hatte in zwei Räumen gar keine und in drei Räumen nur halbe Fenster, die direkt zum Erdboden hin zeigten. Welch ein glanzloser Ausblick, dachte ich und wollte notfalls im Schlafsack wohnen, bevor ich diese Wohnung anmieten wollte. Sie sehen schon, lieber Besucher, ich bin ganz schön wählerisch.

Wir haben uns im Wintergarten für Kunststofffenster entschieden. Jedes Mal, wenn wir die neu justieren müssen, brauchen wir einen Fachmann von Internorm, aber alles ist besser als bei 40 Grad Raumtemperatur echte Holzfenster zu besitzen. Nicht dass das Holz zu brennen beginnen würde, nein, Holzfenster verziehen sich und biegen sich in alle Schieflagen, sodass man sie bald austauschen muss, wenn keine Justierung mehr möglich ist. Meine Mutter besitzt übrigens echte Holzfenster, die wie eine eierlegende Wollmilchsau seit Jahrzehnten stramm stehen. Ich glaube, es ist Teakholz, was da drin ist.

Welche Funktion muss das Fenster erfüllen?

Mein ideales Fenster braucht ein automatisches Fliegengitter, denn im Sommer könnte ich aus der Haut fahren, wenn mich nachts die weiblichen Gelsen besuchen, mich zerstechen und dann heimlich weiterziehen. So ein Fliegengitter, oder auch ein Mückennetz habe ich mir neulich angeschafft. Ich kann es hochziehen, damit ich tagsüber kräftig lüften kann.

Mein ideales Fenster sollte schalldicht sein, denn neulich begann man neben unserem Haus ein weiteres Gebäude zu bauen. Glauben Sie mir, bis zum Abend besitze ich Ohren wie ein Elefant, und ich kann nicht einmal Ohrenstöpsel tragen, sonst höre ich meinen Computer nicht mehr. Lärmschutzfenster haben die doofe Eigenschaft, dass sie so dicht sind, dass kaum Luft durch kommt. Eine Klimaanlage besitze ich noch nicht, sonst könnte ich gleich in eine Hochleistungswohnung umziehen. Schalldichte Fenster benötigt man ja an Bahnstrecken und Flughäfen. Sie ahnen ja nicht, wie schädlich Zuglärm und Fluglärm sind. Da kann kein vernünftiger Naturvogel mehr mithalten, auch wenn er noch so hart zwitschert. Unnatürliche Lärmquellen sind Gift fürs Ohr.

Mein ideales Fenster muss im Sommer und im Winter gleich gut schliessen. Ich hasse es, wenn Fenster klemmen. In unserem Wintergarten scheint die Sonne so kräftig, dass im Sommer die Fenster klemmen und neu eingestellt werden müssen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Wintergarten schief steht.

Mein ideales Fenster muss von aussen getönt sein, denn ich kann es kaum leiden, wenn sich sämtliche Nachbarn vor unseren Fenstern auftürmen, gerade dann wenn ich zu kochen beginne. Ich mag es nicht, wenn man direkt in meinen Suppentopf hineinschaut. Ach, heute gibt es Garnelen mit Reis und Erbsen. Bitte, mehr kann ich mir bei meiner Figur nicht leisten. Ich habe mir auch schon einmal eine Folie gekauft. Bitte, die hielt einen ganzen Sommer lang, bis sie von unserer hartnäckigen Wintergarten-Sonne weggebrannt wurde. Solche Fensterfolien, Sichtschutzfolien sind nicht billig, aber man hat seine Ruhe.

Selbstleuchtende Fenster aus Buntglas

Die meisten Menschen bevorzugen helle Räume mit Fenstern, welche viel Licht in den Raum hineinfluten lassen. Ein Trend geht daher zu selbstleuchtenden, farbigen Fenstern, die den Raum aufhellen. So weiss der Nachbar immer, ob jemand zu Hause ist. Es steckt eine umweltfreundliche Technik dahinter, welche die Fenster zum Leuchten bringt. Wer seine Fenster nicht gleich austauschen möchte, der kann sie auch mit einer selbstleuchtenden Folie bekleben. Hierfür gibt es sogar anlassbezogene Motive, beispielsweise für Halloween, Ostern und Weihnachten. Man spart Strom, man lebt energiefreundlich und hat trotzdem immer Licht im Haus. Besonders für Kinder sind solche Fenster ein faszinierender Hingucker.

Wandgestaltung - die Wände kreativ gestalten

Werkzeug zum RenovierenIn meinem Zuhause stehen lauter schneeweisse, frisch gestrichene Wände. Ich mag es hell, sauber und ordentlich aufgeräumt, besonders an den Wänden. Natürlich würde ich gerne einmal aus meiner eigenen, kleinkarierten Haut fahren und die trendig glitzernden Tapeten von Harald Glööckner ausprobieren, aber dann passt meine Inneneinrichtung nicht mehr zu den Wänden.

Neulich war der Maler da und meinte, meine Wände wären zwar vor Jahren mit Dispersionsfarbe gestrichen worden, aber wir könnten trotzdem eine hochwertige, atmungsaktive Wandfarbe verwenden. Bitte, warum riet er mir nicht gleich zur Billigvariante und kalkt die Wohnung mit Kalkfarbe aus? Aha, dann verdient er nichts mit mir. Ausserdem bleibt Kalkfarbe nur schwer auf bereits vorhandener Dispersionsfarbe haften.

Lieber Besucher, Sie müssen nicht so pingelig weiss wie ich ausgestattet sein, Sie dürfen ruhig mit Tapeten experimentieren. Haben Sie schon einmal eine richtig hässliche Blümchentapete schief an die Wand gekleistert? Ich finde Tapeten besonders fürs Kinderzimmer schick, denn hier kann man ganze Märchenlandschaften an die Wand kleistern.

Wie sehen Ihre Wände aus? Vielleicht sollten sie wieder einmal gestrichen werden. Eine meiner Bekannten hatte eine rote Küche mit roten Wänden. Sie fühlte sich nach einiger Zeit wie in der Hölle. Das war genau der Zeitpunkt, an dem Sie die Küche auswechselte und es einmal in Blau versuchte. Komisch, ich fühlte mich in ihrer roten Küche wohl. Ob ich vielleicht einen kleinen Teufel in mir wohnen lasse, ohne dass ich etwas davon weiss?

Lieber Besucher, die Wände in Ihrem Zuhause müssen nicht immer weiss sein. Die weissen Wände haben nur einen entscheidenden Vorteil: Die Farbe kann man auch auf Dauer ohne sichtliche Nebenwirkungen und Umstreichaktionen ertragen, und alle Möbel passen zur Farbe Weiss dazu. Da können Sie Ihr rotes Sofa an die Wand stellen, weil es ohnehin nirgends hinpasst, die weisse Wand wird es mögen.

Zu einer blauen oder grünen Wand passt kein rotes Sofa, das kann ich Ihnen gratis verraten, denn das sieht dann aus wie bei Kasperl zu Hause. Trotzdem müssen die Wände nicht alle langweilig weiss sein, wenn Sie persönlich auf mehr Farbe im Leben stehen. Sie können Ihr Zuhause wie einen Regenbogen gestalten, wenn Sie jeden Raum in einer anderen Regenbogenfarbe streichen.

Ich hoffe, Sie besitzen genügend Räume, denn sieben sollten es schon sein. Den ultravioletten Raum können Sie sich aber trotzdem sparen, denn die Farbe sehen Sie nur mit geschlossenen Augen, im Traum oder unter der Sonnenbank. Grüne Pflanzen passen übrigens gut zu gelben, orangen und weissen Wänden, Sonnenblumen passen zu gelben und braunen, Rosen und Nelken zu rosaroten und hellblauen Wänden.

Glasvasen passen zu farbigen Wänden, da das Glas die Farbe der Wand annimmt und hell schimmert, wenn das Licht auf die Vase scheint. Wenn Sie Ihre Wände in verschiedenen Farben streichen, können Sie mit indirekter Beleuchtung von den Seiten oder vom Boden aus arbeiten. Da kommen die Lavalampen gut zur Geltung. Unter so einer Lavalampe bin ich einmal eingeschlafen.

Ich sage Ihnen, das Teil wirkt wie eine Lichttherapie in Form eines Ufos, denn die Lavalampe sieht ja einer Raumkapsel zum Verwechseln ähnlich. Wenn Sie dunkle Wandfarben wählen, stellen Sie bitte helle oder gar weisse Möbel in Ihre Wohnung hinein, denn sonst leben Sie wie im Hexenkessel.

Wie streicht man die Wände professionell?

Ich hatte einst eine meiner Wohnungen zusammen mit einem Freund selber ausgemalen. Wir wollten sparen und vergassen dabei, dass es auf die sauberen Kleinigkeiten bei der Arbeit ankam. Wir wollten Geld sparen und kauften uns billige Wandfarbe. Wir wollten Zeit sparen und kauften uns zu wenig Abdeckfolie, um schneller fertig zu werden.

Ich sage Ihnen, Sparen kann teuer werden. Als ich am nächsten Tag in die Wohnung kam, erschienen mir die Wände bereits ein wenig sonderbar. Als mich jedoch meine Vermieterin einige Tage später in meiner neuen Wohnung anrief, um mir mitzuteilen, dass bei unserer Ausmalaktion eine Bombe in die Wohnung eingeschlagen hatte, begriff ich erst den Ernst der Lage. Jetzt mussten professionelle Maler ans Werk, die meine alte Wohnung von den Farbspritzern erlösten und die Wände neu strichen. Wahrlich, ich habe es mir bis heute gemerkt, ich renoviere nur noch in sauberer Handwerksarbeit vom Fach.

Der Wandanstrich vom Profi Maler

Wenn Sie sich einen Maler ins Haus holen, holen Sie sich zuvor mehrere Kostenvoranschläge ein, denn ich schwöre, die Preise variieren so stark, dass man sich beim nächsten Wandanstrich überlegt, einem guten Freund den Pinsel in die Hand zu drücken.

Ich schaute nach meinem Totalausfall den Profi Malern genau zu, denn wer weiss, ob ich nicht demnächst wieder auf die Idee kommen würde, selbst auszumalen. Zuerst klebten die alles ab. Dazu nahmen sie extra Klebeband, welches zum Abkleben der Leisten gedacht war. Bitte, die deckten sämtliche Möbel und Gegenstände ab, klebten sogar die mit Holz ausgekleideten Wandschrägen ab. Es dauerte, bis die Maler mit dem blossen Abdecken der Wohnung fertig waren. Ich rechnete in der Zwischenzeit die Stundenlöhne zusammen und futterte vor lauter Aufregung eine Schokolade in mich hinein, denn ich hatte mit dem Kostenvoranschlag gespart, den hatte ich in der Eile vergessen.

Und dann begann endlich der tatsächliche Wandanstrich, für den ich eigentlich bezahlen wollte. Die Profi Maler pinselten nur in eine Richtung, sahen sich den Raum von allen Seiten an, beleuchteten die Wände, damit sie feststellen konnten, ob man die Strichführung des Malerwerkzeugs im Licht seitlich sehen konnte, oder ob die Profi Wand in Ordnung war.

Bitte, dieses Ausmalen gefiel mir, denn ich liebe die Professionalität bis ins kleinste Detail hinein, wenn ich sie nicht selber machen musste. Ich fand hinterher auch keine Kleckse an Möbeln und Boden. Voila, gute Arbeit. Und da ich vor der Endrechnung so zitterte, machte mir die Malerfirma einen tollen Preis, der mich nicht zu Fall brachte. Übrigens hatte einer meiner Bekannten einst so viel für einen einzigen Raum bezahlt, wie ich fürs Ausmalen meiner ganzen Wohnung bezahlte.

Ach ja, auf reiner Dispersionsfarbe hält nur Dispersionsfarbe, aber dafür gibt es diese in allen Farben, sodass man sich nicht auf Weiss reduzieren muss. Kalkfarbe ist die gesündeste Farbe, hält ewig, aber dafür wirkt der Raum kälter, und zwar bis zu 5 Grad, denn Kalk ist atmungsaktiv. Und wer es trotz Dispersionsfarbe gesund an seinen Wänden haben möchte, der greift zu teurer Spezialfarbe.

Lebende Wände für ein gesundes Wohnflair

Wo früher die nackten Hauswände zum Himmel empor stiegen, da türmen sich heute lebende Wände. Der Trend der lebendigen Hauswand ist zukunftsweisend, umweltfreundlich und atmungsaktiv. Die Hauswände aus Algen produzieren sogar Energie, die man fürs Haus verwenden kann. So spart man wieder Energie an anderen Stellen.

Übrigens gibt es die lebende Wand auch für die Innenräume. Sie ist teuer, aber dafür tut man sich und der Umwelt etwas Gutes. Die lebende Wand existiert auch für Gärten und Terrassen, ist etwas arbeitsintensiv, muss geschnitten und gepflegt werden, aber dafür sieht der Nachbar nicht mehr, was auf dem Frühstückstisch steht. Natürlich ist die lebendige Wand wie ein kleines Baby. Sie schmutzt und wächst, muss gehegt, gestreichelt und geschnitten werden, und dennoch überwiegt die Freude daran. Kennen Sie schon die billige Variante von lebenden Wänden? Man streicht seine Wand einfach grün an, vielleicht mit atmungsaktiver Farbe, voila, fertig ist die Naturmauer.

Edle Tapeten im Glitzerlook

Tapeten, die glitzern und funkeln wie ein Damenhals, der mit Diamanten besetzt wurde, liegen im Trend. Sie sehen edel aus, verleihen dem Raum Hochwertigkeit, und man weiss sofort, hier wohnt jemand, der Geld wie Mist hat. Gesund sind diese Tapeten nicht unbedingt, aber man sollte sie ja auch nur gut dosiert in wenigen Räumen einsetzen, damit man zeigt, was man hat. Russische neureiche Leute stehen auf diese Art von Tapeten und schmücken ihre Eingangshallen und Empfangsräume damit. Fürs Schlafzimmer sollte man sich aber doch lieber für eine gesunde, atmungsaktive Wand entscheiden, dann schläft man gesünder. Die Edeltapeten gibt es mittlerweile in jeder Preisklasse, mit Diamanten, Brillanten, hochwertigen Steinen oder günstigen Glas- und Strasssteinen besetzt, Hauptsache es glitzert.

Der Schimmeltest für Zuhause

Eine Wand, die vor sich hinschimmelt, ist permanent feucht und riecht unangenehm, sodass manche Leute sogar Schimmelkugeln aufstellen, damit das Zuhause gut duftet. Wer Schimmel in der Wohnung hat, der leidet, gesundheitlich, seelisch und lebenstechnisch. Es gibt jetzt einen Schimmeltest, mit welchem man feststellen kann, ob und welche Art von Schimmel die Wohnung beherbergt. Bis zu 32 Schimmelarten können unterschieden werden, und hierzu braucht man vorerst nicht einmal einen teuren Fachmann, obwohl der Profi nicht erspart bleibt, denn die genaue Schimmelbestimmung und die Schimmelbeseitigung kann in den meisten Fällen nur er erledigen. Trotzdem kann ein Schimmeltest praktisch sein. Es existieren beispielsweise Plastik-Tafeltests oder Plastik-Stäbchentests, mit denen man durchaus brauchbare Ergebnisse erzielt, jedoch keine Profileistungen erwarten darf. Die Schimmelsporen geben Toxine ab, die in die Atemwege und Schleimhäute der Bewohner eindringen und dort gesundheitliche Schäden anrichten. Schon deshalb sollte man sich frühzeitig um seinen Hausschimmel kümmern, damit man ihn nicht chronisch einatmet. Bei mir zu Hause lagert bis auf Weiteres nur der Blauschimmelkäse im Kühlschrank, vor welchem ich mich regelmässig ekle, aber mein Partner hat ihn zum Fressen gerne.

Die grosszügige Empfangshalle

Wer ein eigenes Haus hat, möchte bestimmt eine repräsentative Empfangshalle zur Schau stellen, welche die Besucher und Gäste gleich beim Eingang beeindruckt. Ein herkömmlicher Flur ist hier fehl am Platz. Besser ist es, man baut die Empfangshalle so aus, dass ein offenes Raumkonzept entsteht. Wohn- und Esszimmer, Küche und Veranda sind so zur Gänze sichtbar, quasi zu einem Raum verschmolzen, während die Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büros und sonstigen Zimmer separat für sich stehen und nicht sofort begehbar sind, weil man sich ja auch eine gewisse Privatsphäre gönnt. Eine grosse Empfangshalle kann mit hellen, grosszügigen Möbeln, einem offenen Kamin, Palmen und Statuen ausgestattet werden, damit sie pompös wirkt. Oder sie wird im schlichten schwarz-weiss-Look gehalten, mit marmoriertem Boden und Bodenheizung.

Die Bodenheizung im eigenen Haus

Wer ein Haus plant, sollte die Beheizung gleich am Anfang mit einplanen, denn so kann bequem eine Bodenheizung verlegt werden. Hierzu ist zu sagen, dass diese eine extra Portion Wärme abgibt, kuschelig angenehm. Man darf diese Heizung nicht zu warm aufdrehen, sonst bekommt man unter Umständen Schmerzen in den Beinen. Besonders Frauen in den Wechseljahren und mit Venenveränderungen sind anfällig für Beinschmerzen aufgrund von Bodenbeheizung. Eine extra Wandheizung, welche die Luft auflockert, ist hier zu empfehlen.

Der Korkboden als Alternative zum Parkett

Wenn wir schon am Boden angekommen sind, so sollte auch der Bodenbelag innen eine Augenweide sein, welche gut geplant sein muss. Fliessenboden schadet nie, da er pflegeleicht ist. Granitboden ist auch immer in Ordnung, wenn man ihn mag. Plastikböden sind allerdings ein No-Go, weil sie ungesund sind. Und der edle Holzboden ist teuer. Es muss nicht immer ein Parkettboden sein. Ein Korkboden sieht genauso schön aus, wenn man ihn artgerecht pflegt und nicht mit spitzen Absätzen drauf läuft. Er zerkratzt zwar genauso schnell wie Parkett, aber er ist noch etwas wärmer, und so kann man auch barfuss drauf laufen. Er wirkt besonders gut im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in Räumen, in denen nicht gegessen, gekocht oder gebadet wird. Im Flur ist er etwas ungeeignet, denn dort läuft man mit Strassenschuhen umher und macht ihn schnell schmutzig. Beim Kochen und Geschirr spülen ist er auch ungeeignet, denn Nässe, Fett und triefende Speisen sind eher für einen Fliessenboden oder einen Steinboden geeignet.

Das IKEA-Haus - modern und funktionabel

Die Schweden leben bereits, und wir Deutschen wohnen noch, aber bald leben auch wir. So ein Haus kann man sich in einer Gemeinschaftssiedlung kaufen. Man lebt mit viel guter Infrastruktur, hat alle wichtigen Anlaufstellen in seiner Nähe, sodass man nicht unbedingt auf das Auto angewiesen ist. Natürlich werden diese Häuser nicht inmitten der Innenstadt in den Villenvierteln gebaut, aber in grösseren Städten, damit man alles griffbereit hat, was man so zum Leben braucht.

Diese Häuser sind schlicht aber bequem, nicht unbedingt der Luxus pur, aber Luxus findet ohnehin im Kopf statt. Die Fenster gehen bis fast an den Boden, denn die Häuser sind hell und freundlich konstruiert. Vielleicht wohnen Sie auch bald in einem trendigen Lifestyle IKEA Haus. Wie sieht Ihr Zuhause aus? Leben Sie in einer zweckmässigen Wohnung, oder wohnen Sie mit den allerneuesten Lifestyle Wohnaccessoires zusammen unter einem Dach.

Die trendige Wohnung und das moderne Haus müssen nicht mit allen Neuheiten, die unsere technische Welt zu bieten hat, überladen sein. Manchmal sieht das Zuhause besser aus, wenn die Möbel und Accessoires übersichtlich angeordnet sind. Besser sieht ein Raum oft aus, wenn einige grössere Möbel drin stehen, anstatt vieler kleiner Möbelstücke, die die schöne Sicht durch den Raum versperren.

Der Trend in Sachen Möbel geht hin zu Funktionsmöbeln, die multifunktional eingesetzt werden können. Die schweren und dunklen Möbel sind Vergangenheit, auf denen möchte sich heute kein Mensch mehr bewegen, der annähernd mit der Mode geht. Wohnen Sie mit Stil, lieber Besucher, denn eine übersichtliche und aufgeräumte Wohnung signalisiert, dass auch Ihr Leben in geordneten und erfolgreichen Bahnen verläuft. Die eigenen vier Wände sind eine Art Visitenkarte für Freunde und Bekannte.

Diese Freunde und Bekannten erzählen anderen Menschen all das weiter, was sie in Ihrer Wohnung vorgefunden haben, lieber Besucher. Und so entsteht ein Bild von Ihnen, welches Sie ohne Ihr Zutun nach aussen hin präsentieren. Beginnen Sie, Ihre Wohnung und Ihr Leben zu ordnen, dann leben Sie edel und verkörpern auch ein elegantes und erfolgreiches Bild nach aussen hin. Erfolg macht übrigens sehr sexy und wirkt unheimlich anziehend.

So gesund wohnen Sie im Haus mit Garten

Gemütlicher wohnen Sie jetzt in einem umweltfreundlichen Passivhaus, in einem trendigen Ikeahaus oder in einem Haus mit Garten, denn der Trend geht hin zu viel Grün, zu einer Umweltfreundlichkeit und hin zu mehr Individualität zum kleinen Preis. Die Mietwohnung liegt nicht mehr ganz im Trend, denn die Miete frisst am Geldbeutel, die Mietwohnung gehört einem nicht selbst, und man hat nicht immer das grosse Glück mit seinen Vermietern.

Aber auch viele Vermieter haben nicht immer Glück mit den Mietern. Wie gut, dass man in diesem Fall seine eigenen vier Wände besitzt, die man nach Herzensliebe in allen Farben anstreichen kann. Manche Menschen beschmieren ja Ihre Wände wie Butterbrote, ach wie gut, dass man da keine spiessigen Nachbarn hat, die das Butterbrot förmlich auffressen möchten.

Kennen Sie eigentlich Nachbarschaftsstreit? Besser ist es, Sie vertragen sich mit Ihren Nachbarn, denn man kann sie immer wieder für die nützlichsten Dinge brauchen, und dann ist es gut, wenn sie zu Hause sind und man welche hat. Also, gute Nachbarschaft liegt auch im Trend. Manche Menschen leben ja förmlich im Garten. Die benötigen das Dach über dem Kopf bloss wenn es regnet oder im Winter eiskalt ist.

Der Garten ist ein Trendfaktor, den man unbedingt haben muss, denn nirgends gedeiht das Gemüse so umweltschonend, wie im eigenen Garten. Da weiss man gleich, was man erntet, wenn man das Richtige angepflanzt hat. Gut, ich pflanzte einst Radieschen an und wartete dann auf meine ersten Karotten, musste aber Radieschen ernten, weil da einfach keine Karotten kamen.

Wenn Sie trendig wohnen möchten, achten Sie auch darauf, dass Ihre vier Wohnwände umweltverträglich sind. Und was macht man, wenn der Hund sein Geschäft an der Hausmauer erledigt hat, weil er neue Reviere abstecken möchte? Es gibt so hundsgemeine Sensoren, die Sie am Haus anbringen können, die schrecken solche Hunde ab. Oder Sie zeigen Ihrem eigenen Hund andere interessante Reviere, die er einweihen darf.

Das aufklappbare Haus - das Eigenheim für mobile Leute

Wer ständig unterwegs ist, aber dennoch sein Eigenheim bewohnen möchte, für den ist ein aufklappbares Haus das Richtige. Es lässt sich bequem aufklappen, schnell aufbauen, gut transportieren, und man wohnt überall in seinen eigenen vier Wänden. Das Haus besteht aus drei Modulen, die aneinandergereiht werden und exakt genau auf einem vorgefertigten Fundament aufgestellt werden. Es lässt sich zu einer Luxusbehausung erweitern und ist zudem platzsparend beim Transport. Das Grundmaterial des aufklappbaren Hauses ist Stahl, sodass die Stabilität gewährleistet ist. Dieses Wohnmodell ist ein Zukunftstrend, da wir alle mobiler werden, nachhaltiger leben möchten und keine grossen Villen benötigen, um glücklich zu sein.

Das Tiny-Haus zum Mitnehmen

Wer sein Haus noch mobiler gestalten möchte, lässt sich ein sogenanntes Minihaus, ein Tiny-Haus bauen. Die Materialien hierfür sind nachhaltig, entsprechen denen eines Passivhauses, die Fenster sind doppelt verglast, lassen keine Kälte, dafür jedoch Wärme durch, und so sprat man sich Heizkosten. Man kocht mit Gas, besitzt ein selbstreinigendes Dixiklo und kleinste Räumlichkeiten zum Wohnen. Das Haus ist 20 bis 30 Quadratmeter gross, sehr klein, wie ein Appartment, aber dafür lässt es sich bequem auf einem Anhänger transportieren, sodass man sein Schneckenhaus quasi am Rücken mit sich schleppt. Da dieses Haus aus Holz gefertigt ist, ist es umweltfreundlich und atmet.

Das Eigenheim mitten in der Stadt

Grundstücke in der Stadt sind teuer, aber sie sind so begehrt, dass ein ganzer Trend in die Innenstädte auswandert und das Land meidet. Man möchte die gute Infrastruktur geniessen, die kulturellen Dinge wahrnehmen und bequem leben. Man holt sich hierfür das Land in die Stadt, indem man sein Eigenheim vom Keller bis zum Dach begrünt. So erntet man Sauerstoff aus den hauseigenen Pflanzen, da die Wände atmen. Man fühlt sich wie auf einer grünen Wiese, wenn man so ein begrüntes Haus anschaut. Die Dachterrasse wird aus Platzmangel wie ein Garten genutzt, da ein Garten zu klein ausfallen würde, wenn er zusätzlich als Grundstück zum Haus erworben werden müsste. Die Bäume kühlen im Sommer und heizen im Winter, sodass das viele Grünzeug als Klimaanlage und als Heizung zugleich dient. So ein Haus hat seinen Preis, aber es lohnt sich.

Das intelligente Eigenheim

Immer mehr Leute bauen auf Technik und Sicherheit, auf Bequemlichkeit und Komfort beim Wohnen. Das intelligente Haus denkt mit, schaltet morgens automatisch gewisse Lichtquellen ein, die sich auf den Schlaf- Wachrhythmus des Menschen einstellen und dementsprechend hell oder gedämpft leuchten. Der Wecker klingelt automatisch zur gewünschten Zeit, denn man programmiert ihn nach Arbeitspensum und Freizeitmodus. Die Rollläden fahren von alleine hoch, die Kaffeemaschine geht vollautomatisch los, und das Badewasser wird automatisch eingelassen. Auch die Sicherheit ist gewährleistet, durch Handy-Apps, durch Alarmanlagen, durch Licht- und Geräuschmelder, durch ein simuliertes Innenleben des Hauses, wenn man unterwegs ist. Das Haus wacht von alleine auf und schläft abends vollautomatisch ein. Man kann sogar vom Handy aus den Kühlschrankinhalt überwachen, weil automatisch Fotos aufs Handy transportiert werden. So weiss man, was im Kühlschrank fehlt, und welche Lebensmittel man noch einkaufen muss. Das Haus hat zwei kleine Schwachstellen: Das Smartphone ist die Fernbedienung, sozusagen der Haustorschlüssel. Wenn es verloren geht, funktioniert nichts mehr, oder es befindet sich in fremden Händen. Wenn die Technik streikt, kann es zum Horrorhaus werden, da man drin gefangen ist.

Das Eigenheim für Selbstversorger

Aus den USA und aus Kanada kommt ein Trend, der uns anregt, nachhaltig zu leben. Man baut sich in der Wildnis, am Land, im Wald und auf Wiesen sein Eigenheim selber, legt sich einen Biotop an und erntet seinen Lebensunterhalt im Garten. Man produziert fast gänzlich alles selber, lebt autark und legt sich einen Lebensmittelvorrat an, der in schlechten Zeiten, in Krisenzeiten dazu dient, überleben zu können. Immer mehr Menschen entscheiden sich, autark zu wohnen, zu leben und sich nicht mehr abhängig von Menschen, von Technik und von äusseren Einflüssen zu machen. Allerdings sollte man auch der geeignete Naturmensch hierfür sein, denn dieses Wohnmodell liegt nicht jedem Menschen am Herzen, manche bekommen Panik und Bauchschmerzen, wenn sie sich selbst versorgen müssten. Der Naturbewusste baut sich dieses Haus nachhaltig, aus recyclebaren, umweltfreundlichen Materialien, aus biologisch abbaubaren Produkten, mit einem grossen Vorratskeller, in welchem man viel lagern kann. Das Haus funktioniert grösstenteils ohne Strom und nur mit Brunnenwasser. Bequem ist es nicht, aber dafür ist es gesund und härtet unser Immunsystem ab.

Die Videoüberwachung am eigenen Grundstück

Wer sein Zuhause mittels einer Kamera überwachen lässt, sollte auf einige Details achten. Die Videokamera darf nicht versehentlich so angebracht sein, dass der Nachbar gefilmt wird, denn auch der Nachbar besitzt ein Recht auf Privatsphäre. Die Kamera darf die öffentliche Strasse und andere öffentliche oder private Grundflächen nicht erfassen. Sie darf keine fremden Passanten und Leute filmen, welche sich nicht auf dem jeweiligen Grundstück befinden. Es darf ausschliesslich das eigene Zuhause überwacht und gefilmt werden, sonst könnte man in Teufelsküche geraten. Wer vor seiner Wohnungstüre eine Videokamera anbringt, darf nur in die Wohnung hinein filmen, nicht ausserhalb der Wohnung, denn diese Fläche gehört normalerweise zum Allgemeinbesitz, sodass auch Nachbarn sich gestört fühlen könnten.

Das Aktivhaus liegt im Trend

Das Passivhaus war gestern in Mode, heute wohnt man im Aktivhaus. So ein Haus dreht sich im Kreis, je nach Sonnenstand, damit alle Räume lichtdurchflutet sind und energiesparend beheizt werden. Im Sommer kühlt das Haus so ab, dass man keine ungesunden Ventilatoren benötigt. Die Fenster besitzen eine gewöhnungsbedürftige Form, aber sie lassen das Licht so in den Raum fallen, dass der Raum hell wird und die Sonne den gesamten Raum umfasst. Dies bewirken die grosszügigen Fensterschlitze. Mit dem Aktivhaus kann man sein Elektroauto auftanken und den nicht benutzten Strom in ein Stromnetz einspeisen, um ihn für andere Leute zugänglich zu machen. So kann man mit seinem Zuhause auch Geld verdienen.

Glas liegt im Trend

Man wohnt heute nicht mehr hinter dicken Mauern, man residiert hinter modernstem Glas. Diese Glasflächen speichern Wärme, welche in hochtechnisierte Heizungssysteme eingespeist werden kann. Das Glas erwärmt sich jedoch nicht unendlich, sodass man nicht vor lauter Hitze in die Knie gezwungen wird. Die Glasflächen regulieren die Wärme, im Sommer kühl und im Winter warm, wie ein Rollkragenpullover-Gefühl am Leib. Das Glas bekommt man in vielen Farben, damit man von aussen nicht hineinsieht, denn in den eigenen vier Wänden möchte man ungestört leben. Kirchenfenster bieten hierfür eine gute optische Grundlage, und die Mosaikfenster werden zunehmend gerne für Privathaushalte genutzt, da sie optisch einladend aussehen und praktisch sind. Die Fenster besitzen den Effekt, dass man nach draussen sieht, Helligkeit in den Raum strömt, dass andere Leute jedoch nicht nach innen schauen können. So erspart man sich die Gardinen, denn die Vorhänge dienen ohnehin nur als Staubfänger und müssen andauernd gewaschen werden.


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Elisabeth Putz

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