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Tipps für den Hausbau

Ein Haus bauenDer optimale Hausbau beginnt beim Fundament. Übrigens sollte der Bauherr so oft wie möglich anwesend sein und seine Augen überall haben, denn Fehler schleichen sich bewusst oder unbewusst blitzschnell ein. Und wenn die Wände einmal mit Wasser vollgesogen sind, sind sie nun mal nass, daran lässt sichs nicht mehr rütteln.

Wenn die Wände der Hausmarke “Nass” nicht ordentlich trocknen dürfen, freuen sich die kleinen edlen Schimmelpilze, darauf, die Wände entlang wachsen zu dürfen. Wenn dann die Küche bereits zum Einbau in die feuchten Wände angeliefert wird, hat man Pech, wenn diese Kücheneinrichtung aus Holz ist, denn das freut den Schimmelpilz doppelt.

Beim Hausbau ist Trockenheit, die lange Dürre zwischen Hausaufbau und Hausinnenausbau nötig, um das Haus auch noch den Kindern vererben zu können. Für die ganz Schnellen, die ungeduldigen Bauherren, ist ein Fertighaus das ideale Wohndomizil. Die Marke Eigenbau, das Haus aus der Schachtel, welches in kleinen Häppchen angeliefert wird, ist eher etwas für ausdauernde Tüftler, Hobbyhandwerker und Möchtegern Heimwerker geeignet.

Aber eines ist klar, ein Dach über dem Kopf braucht jeder, um zu wohnen. Und wenn das Hausbauen nichts für Sie ist, mieten Sie sich Ihr Dach über dem Kopf in einer Wohnung. Hier sind Sie nur noch für die Innengestaltung verantwortlich.

Der Bauherr ist für alles verantwortlich

Das wichtigste Element beim Hausbau ist der Bauherr selber. Er ist der Eigentümer des neuen Hauses, muss seine Augen und Ohren überall haben, und er sollte sich für eine solide Baufirma entscheiden. Hier ist nicht die billigste Baufirma immer die beste, denn Baufirmen können oft über Nacht pleite gehen und Insolvenz anmelden. In so einem ungünstigen Fall sitzt der Bauherr auf den Kosten. Oft hat man bereits Kredite aufgenommen, ist in Vorleistung gegangen, und plötzlich steht man ohne Dach, aber auf einem riesen Schuldenberg da. Solche Abzockfirmen lauern überall, und sie winken mit billigen Angeboten.

Leisten Sie niemals einen zu grossen Vorschuss an die Baufirma. Zuerst kommt die Kontrolle, danach erst langsam das kleine Vertrauen in Leute, die man nicht direkt aus seinem eigenen eng angesiedelten Freundeskreis kennt.

Wenn Sie als Bauherr eine Firma beauftragen, prüfen Sie diese vorher gründlich. Welche Gebäude hat die Baufirma bereits errichtet? Waren Insolvenzen, Konkurse oder sonstige Einbrüche in der Firma zu verzeichnen? Welche Kredite hat das Bauunternehmen in welcher Bank? Und sogar nach ordentlicher Überprüfung sollten Sie immer, wenn es Ihnen möglich ist, beim Bau selbst vorhanden sein, damit Ihnen der schnelle Pfusch nicht eines Tages das Dach über dem Kopf wegträgt.

Wie plant man den Hausbau?

Beim Hausbau muss man darauf achten, dass man die Grünfläche rund ums Haus herum gut pflegen kann. Der Rasen sollte gemäht werden, bevor man mühsam mit der Motorsäge drangehen muss. In den USA bezahlt man in manchen Staaten sogar Strafgelder, wenn der Rasen ungepflegt ist. Das Haus sollte energiemässig gut genutzt werden. Auch der Garten hat es lieber, wenn er in Südrichtung ausgerichtet ist, als wenn ihm ein Haus vor der Nase die Sonne zum Graswachsen wegnimmt.

Die Bäume tragen mehr Früchte, wenn der Baum nicht hinter dem Haus, sondern davor steht. Vieles ist beim Hausbau und der Gartenplanung zu beachten. Alle möchten den technischen Fortschritt nutzen und ja keine Fortschritte und Neuerungen in der Technik verpassen. So werden heutzutage Passivhäuser gebaut, in denen man wirklich gesund und leicht leben kann. Da fällt mir ein, dass sich meine Tante für Erdwärme entschieden hat, Kunststofffenster einbauen liess, einen Vollwärmeschutz ums Haus bauen liess und sich jetzt nach den gesunden Holzfenstern sehnt. Manchmal kann Wärme auch erdrückend sein, wenn sie nirgends mehr entweichen kann.

Die Sonnenenergie wird genutzt, um alternative Energie zu verwenden. Wenn Sie auch Solaranlagen an Ihre Hausmauern anbringen, stellen Sie die Parzellen schräg und nicht flach auf, in Richtung Süden geneigt, dann haben Sie auch im Winter öfters warmes Wasser. Es wird viel mit Holz und Glas gebaut, denn hier können die Wände besser atmen. Den Vollwärmeschutz nicht vergessen, sonst sitzt man im Winter mit Handschuhen im Wohnzimmer.

Die grosszügige Empfangshalle

Wer ein eigenes Haus hat, möchte bestimmt eine repräsentative Empfangshalle zur Schau stellen, welche die Besucher und Gäste gleich beim Eingang beeindruckt. Ein herkömmlicher Flur ist hier fehl am Platz. Besser ist es, man baut die Empfangshalle so aus, dass ein offenes Raumkonzept entsteht. Wohn- und Esszimmer, Küche und Veranda sind so zur Gänze sichtbar, quasi zu einem Raum verschmolzen, während die Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büros und sonstigen Zimmer separat für sich stehen und nicht sofort begehbar sind, weil man sich ja auch eine gewisse Privatsphäre gönnt. Eine grosse Empfangshalle kann mit hellen, grosszügigen Möbeln, einem offenen Kamin, Palmen und Statuen ausgestattet werden, damit sie pompös wirkt. Oder sie wird im schlichten schwarz-weiss-Look gehalten, mit marmoriertem Boden und Bodenheizung.

So dichten Sie Ihr Haus gut ab

Ein abgedichtetes Haus ist bewohnbar, ein undichtes Haus ist eine Zumutung, und wenn Tiere darin wohnen würden, wäre es ein Fall für den Tierschutz. Leider leben viele Menschen in nicht gut abgedichteten Häusern, zwischen Schimmel und Feuchtigkeit, weil Baumängel vorhanden sind oder der Vermieter keine Renovierung zulässt.

Fenster und Türen, die Fensterumrahmung und Türumrahmung, die Böden und Decken, das Mauerwerk, die Mauerkanten, die Regenrinne, das Dach und das Zwischendach, alles muss abgedichtet sein. Es gibt Häuser, die besitzen kein Zwischendach, oder keine gut isolierte Bodenplatte.

Jedes Haus braucht eine absolut sichere und wasserundurchlässige Bodengrundlage, eine dichtende Folie. Diese muss mehrfach überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass sie überall perfekt abdichtet. Wenn diese Folie nicht dicht genug ist, dringt in mehreren Monaten bis Jahren das Grundwasser ein. Schimmel entsteht, die Folie muss erneuert werden, und das kann bis zu 50 000 Euro und mehr kosten, je nachdem, wie hoch der Schaden ist.


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Elisabeth Putz

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