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Wie hält man einen Hund als Haustier?

Der ideale HundHunde brauchen eine artgerechte Haltung, die passende Umgebung, einen hundelieben Besitzer, viel Auslauf und das richtige Hundefutter. Wohnungshunde benötigen den mehrmaligen Ausgang zum Gassi gehen, was wie eine sportliche Betätigung für den Hundebesitzer ist. Je nach Hundeart benötigt ein Hund Sachen, die ihm gehören. Der kleine Schosshund braucht sogar einen ganzen Kleiderschrank und den Hundefriseur seines Vertrauens, wenn er verwöhnt und gut gepflegt wird.

Der Hund stammt vom Wolf ab, ist ein soziales Tier und hat sich im Laufe der Zeit domestizieren lassen, auch wenn er vom Wolf abstammt. Die kleinen Handtaschenhunde kennen ihre Vorfahren nicht einmal mehr, so strapaziert ist ihre künstlich herangezüchtete Rasse geworden. Fakt ist, der Vierbeiner hat sich in unsere Gesellschaft integriert, ist ein vollwertiges Mitglied geworden und braucht artgerechte Pflege. Dazu zählt viel Auslauf, Aufmerksamkeit, das richtige Futter, die nötigen Accessoires, und wenn es nicht anders geht, die neueste Hundemode.

Wer seinem Kind einen Vierbeiner zu Weihnachten schenkt, sollte berücksichtigen, dass das Tier fressen, Gassi gehen und spielen will, einen regelmässigen Haarschnitt, eine artgerechte Fellpflege und ein gemütliches Zuhause braucht. Viele Tiere landen nach Weihnachten im Tierheim, weil das Kind die Lust an der Pflege verliert, keine Zeit hat, oder einfach andere Interessen entwickelt.

Ein Hund braucht das passende Zuhause. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn sich Leute grosse Schäferhunde, Rottweiler, Bernhardiner, Kampfhunde in kleinen Wohnungen halten. Jeder Hund braucht frische Luft, viel Natur und genügend Auslauf, damit er majestätisch sein Revier markieren kann. Nur der kleine Manteltaschenhund benötigt bloss einen freien Platz in der Handtasche, direkt neben dem Handy und dem Lippenstift.

Ein Hund stärkt das Immunsystem

Jetzt hat man herausgefunden, dass ein Hund das Immunsystem von Kindern stärken kann und sogar vor Asthma schützt. Natürlich wird dies nicht bei jedem Kind der Fall sein, aber manche Kinder profitieren davon. Hunde leben eng mit Menschen zusammen, und da Mensch und Tier sich in gewisser Weise gegenseitig brauchen, um durch Bakterien unempfindlich gegen Bakterien zu werden, tut der Hund gut. Allerdings sollte man keine Hundehaarallergie haben, sonst leidet man mehr, als dies unser Immunsystem verträgt.

Hundebesitzer sind gesund und glücklich

Neue Studien haben ergeben, dass Hundebesitzer die glücklichsten Tierhalter sind. Herrchen und Frauchen kommen noch vor den Katzenhaltern dran, welche auch schon zu den glücklichen Tierhaltern gehören. Ein Grund hierfür ist das Liebeshormon Oxytocin, welches im Gehirn ausgeschüttet wird und gegenseitige Zuneigung signalisiert. Bei Herrchen und Frauchen wurde dieses Hormon gleichermassen gemessen, wenn Hund und Besitzer Zeit miteinander verbrachten. Manche Leute sehen ihren Wauwi ohnehin als eine Art Partnerersatz an und leben mit ihm in einer rein platonischen Beziehung. Mittlerweile ist es ja auch erlaubt, dass Herr und Hund nebeneinander das selbe Grab teilen, wenn sie beide in den Hundehimmel entschwinden.

Hundebesitzer sind im Durchschnitt gesünder. Der Hund muss regelmässig zum Gassigehen ausgeführt werden, da er in regelmässigen Abständen seine Gassis mit seinen körpereigenen Duftstoffen markieren muss. Dadurch sind Sie als Hundebesitzer regelmässig an der frischen Luft und tanken Gesundheit.

Wenn ich das nächste Mal mit meinen seit Ewigkeiten auf den Hüften lagernden fünf Kilos zuviel am Leib, die nächste Diät ansteuere, gehe ich gleich ins Tierheim und schaffe mir einen Patenhund an. Er ist eine gesunde Diätform, fast ohne Nebenwirkungen, ich bin gezwungen, durch ihn abzunehmen, ich werde vom Drinnentypen zum Draussentypen, nur die Sache mit der Stubenreinheit macht mir Sorgen, denn ich bin ein Ästhet.

Hunde leben heute länger

Abgesehen von Krankheiten wie der Pollenallergie, der Fettleibigkeit von Hunden, Kurzsichtigkeit und anderen Beschwerden des Vierbeiners, leben Hunde heute im Durchschnitt länger als früher. Ein gesunder Hund kann in unserer modernen Zeit durchaus ein treuer Lebenspartner sein, ein richtiger Lebensbegleiter, denn bei artgerechter Haltung, viel Liebe, Auslauf und Betreuung kann das Tier menschliche Sterbestatistiken annehmen. Der aktive Hund hat sich sozusagen dem langlebigen Lifestyle des Menschen angepasst, seit er domestiziert worden ist und als Schosshündchen Couch, Tisch, Bett und Handtasche besetzt.

Der Hund im Büro

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Hund mit ins Büro zu nehmen? In den USA ist es mittlerweile schon ganz normal, wenn der Hund mit zur Arbeit geht. Studien haben nämlich ergeben, dass der Vierbeiner für ein angenehmes Büroklima sorgt, dass es kaum noch Mobbingattacken gibt, wenn ein Tier im Büro vorhanden ist, dass man entspannter und konzentrierter arbeitet, und dass man allgemein durch die Anwesenheit des Hundes gesünder lebt, gestärkter ist und seltener krank wird. So gesehen peppt der Hund den Arbeitsplatz auf, und auch bei uns wird dieses positive Phänomen zunehmend wahrgenommen. Einige Arbeitgeber haben extra für den Vierbeiner eigene Bürozonen eingerichtet und erlauben das Gassi-Gehen zwischendurch. Bitte, da ist die Arbeit wahrlich auf den Hund gekommen.

Hunde haben auch Entzugserscheinungen

Der Hund leidet an richtigen Entzugserscheinungen, wenn er für mehrere Stunden alleine gelassen wird und sein Herrchen nicht zu Hause, nicht bei ihm ist. Er verbeisst sich dann in den Schuhen, im Sofa, beisst Möbelstücke und Klamotten an, heult und jault. Er empfindet richtig schlimmen Schmerz, wenn er sich einsam und alleingelassen fühlt. Durch ein gezieltes Hundetraining kann man jedoch seinen Hund dazu bringen, dieses Einsamkeitsgefühl in den Griff zu bekommen und für einige Stunden alleine zu bleiben. Hier helfen ein Signalton und ein Leckerli. Man gibt dem Hund das Leckerli, krault ihn, damit er entspannen kann, und dann klingelt der Signalton. Die gleiche Situation begegnet dem Hund dann, wenn er alleine ist. Er frisst, fühlt sich entspannt und wartet auf den Signalton.

Das eigene Hundezimmer

Es gibt Hundehütten, Hundekörbchen und ganze Hundezimmer, die nach Wunsch des Vierbeiners ausgestattet werden. Hier hat das Tier sein Revier, nur aufräumen muss der Besitzer selber, denn in dieser Hinsicht sind Hunde faule Tiere. Es gibt Handtaschenhunde, die besitzen sogar einen eigenen Kosmetikkoffer, eine Schmink- und Styling-Ecke und einen Kühlschrank, welchen sie so lange anbellen, bis Frauchen die Türe öffnet.

Manche Vierbeiner besitzen ja einen ganzen Kleiderschrank, damit sie im trendigen Modestil gekleidet sind. Ist das noch Lifestyle, oder sind wir da schon auf den Hund gekommen? Vielleicht fragen Sie einfach einmal Ihren Hund, ob er im Mäntelchen herum laufen möchte und eine Partnerlook Mütze tragen will? Es ist besser, wenn der Hund ein Wörtchen mitreden darf und endlich ganz Hund sein kann, anstatt der Partnerersatz sein zu müssen. Übrigens, bei einem roten Designerkleid belle ich auch wie ein Hund, wenn ich es von meinem Herrchen bezahlt bekomme und ihn aus Dankbarkeit im Bett abschlecke.

Die Hundeparty mit Niveau

Auch total im Trend liegen die Hundepartys. Man feiert sich und das Tier, sammelt Spenden für Tierschutzvereine und präsentiert die neueste Hundemode, die vom eigenen Liebling getragen wird. Manchmal weiss ich nicht, ob so eine Hundeparty für den Vierbeiner eine Wohltat darstellt, denn nicht jeder Wauwi sieht im neuen Designeranzug glücklich aus, aber die Zweibeiner erfreuen sich daran.

Der Partnerlook geniesst auf solchen Events übrigens einen hohen Stellenwert, wenn Frauchen und Hündchen im selben Nerzmantel antanzen. Man sollte sich hier wenigstens überlegen, dass ein Nerz dafür gestorben ist. Was wäre, wenn Hundefell plötzlich gross in Mode ist und aus dem Handtaschenhund eine Handtasche mit Pelz gefertigt wird?

Das gemeinsame Grab für Hund und Besitzer

Ein richtig abgefahrener Trend ist das gemeinsame Grab für Hund und Hundebesitzer. Es gibt tatsächlich spezielle Bestattungsangebote, bei denen der Vierbeiner in der selben Grabstätte liegt wie sein Herrchen oder Frauchen. Ganze Familiengräber samt inkludiertem Hund werden bereits angeboten. Heute möchte man neben seinem geliebten Tier begraben werden, damit man ihm seelisch nahe genug ist. Viele Tiere dienen als Kinderersatz, als vollwertiger Partner, als Lebensbegleiter, und sie geniessen fast schon einen vermenschlichten Status.

Das Training in der Hundeschule

Ein braver Hund kennt die Knigge, macht Sitz und Platz, gibt Pfötchen und gehorcht seinem Besitzer. Selbst der Mensch muss zur Schule gehen und lernen, wieso soll es bei Hunden anders sein? Vielleicht macht Ihr Hund Karriere als Lawinenhund, als Blindenhund, oder als kleine Hundedame, die brav das Haus hütet und als Schosshund dient. Hunde müssen stubenrein werden, Kommandos befolgen, bewachend zur Seite stehen und lieb sein, damit auch Kinder etwas mit ihnen anfangen können. Ein Hundetrainer kann helfen.

Ich kenne Hunde, die haben kein Benehmen. Neulich wischte sich so ein Hundskerl seine Pfoten an meiner weissen Anzugshose ab, sprang in meine Einkaufstüte und holte den frischen Schinken heraus. Die Besitzerin meinte nur: Pfui Oswald, das tut man nicht. Gib der Frau die Wurst zurück. Der Hund verliess mit dem Schinken im Maul das Revier, und ich durfte meine Hose in die Reinigung bringen. Mit einem ordentlichen Hundetraining wäre dies nicht passiert.

Namen für Hunde

Jeder Hund braucht einen Namen, schon deshalb, um ihn rufen und mit ihm schimpfen zu können. Zwar finden die Vierbeiner auch alleine den Weg nach Hause, wenn sie hungrig sind, aber spätestens in der Hundeschule müssen sie namentlich existent sein, damit man ihnen anständige Manieren beibringen kann.

Waldi, Fiffi und Sinti sind out, denn auf die hört inzwischen jeder zweite Hund und fühlt sich angesprochen. Elisabeth, Alexander und Kevin könnten mit Menschennamen verwechselt werden, sodass sich versehentlich ein Zweibeiner nach dem Knochen umdreht. Edle Namen wie Lord Kommerell, Lady Fillippa, Sir Henry und Miss Liviana sind hochgradig exotisch, sodass der Hund förmlich einen akademischen Abschluss benötigt, um seinem Namen gerecht zu werden. Wenn ich einen Hund hätte, würde er Sir Maximilian Theodor Emanuel Konrad Putz heissen, denn er hätte mehrere Vornamen und einen Nachnamen.

Wieviel Geld kostet ein Hund?

Wieviel Geld benötigt ein Hund? Besonders die kleinen Schosshunde werden wie eigene Kinder behandelt und brauchen viel Geld, um sich ihren gehobenen Lebensstandard leisten zu können. Kinder kosten ungefähr 180 000 Euro, bis sie gross sind. Hunde kosten ähnlich viel, wenn man den goldenen Fressnapf und die Hundemode miteinberechnet.

Eine Amerikanerin meint, ihr Hund sei ihr Baby, sie fühlt sich so, als ob sie ihn 9 Monate in sich ausgetragen hätte. Sie diniert mit ihrem Hund am Esstisch, geht mit ihm zum Friseur, zur Kosmetikerin, lässt seine Pfotenkrallen mit Nagellack bestreichen, und sie kauft die Hundemode beim Designer. Der Hund darf sich abends sein Schlafoutfit aussuchen, findet sich im begehbaren Kleiderschrank zurecht und schläft im Bett. Genügsame Hunde kosten weniger Geld, aber trotzdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass jedes Haustier seine finanziellen Bedürfnisse hat.

Die Bahncard für den Hund

Tiere kommen schwer an eine eigene Bahncard heran, und so müssen sie jedes Mal ein Einzelticket lösen, wenn sie Zugfahren. Ein Hund kostet wie ein Kind Geld, denn er bezahlt beim Bahnfahren den halben Preis und geht als sogenanntes Kind durch. Manche Handtaschenhunde sind wie Handgepäck und bräuchten eigentlich keine eigene Fahrkarte, denn ein Koffer darf ja auch gratis mit in den Zug. Eine Bahncard für Hunde hätte durchaus Vorteile für Jetsetter und Vielfahrer, denn sie würde Geld sparen.

Darf der Hund ins Taxi

Ein Hund darf zusammen mit dem Fahrgast prinzipiell ins Taxi einsteigen. Ein Taxifahrer, der dem Vierbeiner den Zutritt verweigert, muss sogar mit einem Bußgeld rechnen. Besonders achtsam müssen Taxifahrer bei Blindenhunden und Behindertenhunden sein, denn sie dienen als Assistenz und sind quasi wie Menschen anzusehen. Der kleine Handtaschenhund, der es sich in der Designertasche bequem gemacht hat, darf auch auf jeden Fall mitfahren. Allerdings kann ein Taxifahrer einem gefährlichen Kampfhund ohne Maulkorb den Zutritt zum Taxi verwehren, denn hier zählt die Sicherheit des Taxifahrers mehr als der vierbeinige Hausherr.

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Hund als Partner

Wie gut tut uns ein Hund als Partner? Für alte Menschen, einsame oder kranke Leute ist eine Hundepatenschaft ideal, denn sie können mit dem Tier ihren Lebensalltag besser strukturieren. Der Hund braucht Auslauf, und so kommen auch die faulsten Leute in die frische Luft hinaus, ohne ein Fitnessabo abzuschliessen. Manche Leute halten sich sogar einen Hund als Ehepartner, liegen mit ihm im Bett und sind glücklich. Und manche halten sich einen Hund als Kinderersatz, ziehen ihm Windeln an und tragen ihn in der Handtasche umher. Das Skurrilste, das ich gesehen habe, war ein Hund im Kinderwagen, gekleidet in eine Strampelhose.


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