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Was müssen Vermieter beachten?

Der blauäugige VermieterWenn Sie Ihre Wohnung vermieten, beachten Sie folgendes: Vermieten Sie kleine Wohnungen oder Apartments, denn in kleinen Wohnungen kann man nicht so viel kaputt machen, wie in grossen Wohnungen. Der Mietpreis für kleine Wohnungen ist im Verhältnis zu grossen Wohnungen höher. Achten Sie auf die Hinterlegung einer Kaution, denn die könnten Sie eines Tages brauchen. Der Mieter kann viel kaputt machen, im Grunde alles, was man anfassen und begehen kann.

Im Badezimmer kann der Mieter die Armaturen zerkratzen, die Fliessen demolieren oder das ganze Bad zerstören. In der Küche kann er sich richtig austoben und Geräte kaputt machen. Nicht jeder Mieter bezahlt die Schäden. Rechnen Sie nicht unbedingt mit der pünktlichen Miete, denn viele Mieter haben es nicht eilig, die Miete zu bezahlen oder zahlen erst gar nicht. Hauptsache, sie haben ein Dach über dem Kopf.

Sehen Sie sich die Mieter vorher genau an, fragen Sie beim Vorvermieter nach, bei seiner Arbeitsstelle, und informieren Sie sich genau über die finanzielle Situation des Mieters. Lassen Sie sich nichts erzählen, was Sie nicht überprüfen können. Ein Offenbahrungseid kann dafür sorgen, dass vom Mieter nichts zu holen ist, dann bleibt der Vermieter auf allen Kosten sitzen.

Achten Sie als Vermieter auf einen guten Mietvertrag. Keine Haustiere, wenn das Holz nicht zerkratzt werden soll. Nichtraucher, wenn Sie die Wohnung möbliert, besonders mit Polstermöbeln vermieten. Die Mietdauer und das Mietverhältnis bis hin zur Kündigung, damit Sie die Mieter auch wieder aus der Wohnung heraus bekommen. Die Anzahl der Mieter ist wichtig, sonst mietet einer und zieht mit der ganzen Verwandtschaft ein.

Bringen Sie die Pflege der Wohnung in den Mietvertrag mit ein, denn es gibt Mieter, die lassen den Schimmel wachsen, weil er so gut duftet, oder weil sie zu wenig lüften. Es gibt Mieter, die haben in ihrem Leben noch keinen Eimer und Putzlappen gesehen, dabei besagen einige Studien, dass Putzen glücklich macht, weil die Duftstoffe in den Putzmitteln Glücksgefühle erzeugen. Und die Wohnung muss in dem Zustand wieder zurück gegeben werden, in dem sie gemietet wurde. Die Wände müssen weiss gestrichen werden, sonst nimmt einer rote oder schwarze Farbe.

Stellen Sie vor Mietbeginn eine Mängelliste auf und berechnen Sie dann dem Mieter jeden neuen Mangel, der hinzugekommen ist. Löcher in Boden, Parkett und Fliessen, Wasserschäden durch das Hereinregnen, Schimmelschäden durch das Nichtlüften, Löcher in den Wänden, kaputte Geräte, Macken in der Badewanne und so weiter. Und vergessen Sie nicht, die Wohnung beim Finanzamt anzugeben, denn Sie müssen die Miete versteuern.

Ab diesem Zeitpunkt rentiert sich das meiste Vermieten für die Vermieter nicht mehr. Zum Schluss dürfen Sie aber auf gute und ordentliche Mieter hoffen, denn sowas soll es auch auf dem Markt geben.

Wie wird man Mietnomaden los?

Mietnomaden erschleichen sich eine Wohnung, hausen drin im wahrsten Sinne des Wortes und zahlen keine Miete. Spätestens ab der dritten nicht bezahlten Monatsmiete müssen Sie als Vermieter zum Anwalt gehen, die Mieter abmahnen und alle rechtlichen Schritte einleiten. Mietnomaden kennen alle Schlupflöcher der Gesetze und vermieten notfalls die Wohnung unter, wenn dies im Mietvertrag nicht ausdrücklich verboten ist. Sie sind nicht erreichbar, reagieren auf keine Räumungsklage, bezahlen die Strom- und Nebenkosten nicht, auf denen der Vermieter dann kleben bleibt, und sie bezahlen keine Gerichts- und Räumungskosten. Hier können enorme Kosten entstehen. Eines Tages sind die Mietnomaden weg wie Rauch, hinterlassen ein Chaos, womöglich eine renovierungsbedürftige Wohnung, und der Vermieter muss von vorne beginnen. Gute Mieter sind Gold wert.


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Elisabeth Putz

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