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Wie räumt man die Wohnung auf?

Mülleimer
Wohnung aufräumen ist zwar ein leidiges Übel, welches viele Leute auf den jeweils nächsten Tag verschieben, aber es muss sein. In aufgeräumten Wohnungen fühlt sich nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist wohler. Man kann besser denken, besser atmen, und man stolpert nicht über jeden Müll drüber. Wohnung aufräumen ist Pflicht wenn man Besuch bekommt oder ein wichtiges Ereignis wie Ostern, Weihnachten und der eigene Geburtstag vor der Türe stehen, denn damit stehen auch immer wieder Überraschungsgäste vor der Türe.

Chaos oder Ordnung - Was ist besser?

Wer ein chaotisches Leben führt, liegt derzeit voll im Trend. Männer lieben das Chaos im Wohnzimmer, während Frauen gerne staubsaugen. Die Frau liebt das Chaos im Auto, während sich der Mann darüber ärgert. Die weibliche Handtasche ist der Inbegriff des chaotischen Daseins, aber Frauen finden trotzdem alles, was sie mit sich schleppen.

Eine Studie belegt, dass chaotische Menschen intelligenter sind, zu faul zum Aufräumen, daher intensiver in der Erinnerung, wo sie etwas finden könnten. Chaos belebt die Kreativität, den Geist und den Einfallsreichtum.

Chaos oder Ordnung, was ist besser? Manche Leute behaupten, wenn sie ihr Chaos nicht hätten, würden sie sich erst gar nicht zurechtfinden. Aber die meisten Menschen lieben die Ordnung, wissen nur nicht, wie man aufräumt. Und so leben viele in einer chaotischen Wohnung und träumen vom aufgeräumten Zustand. Studien haben ergeben, dass wir leistungsfähiger sind, den Alltag schneller und besser bewältigen, wenn unser Zuhause in einem ordentlichen Zustand ist.

Man erkennt oftmals den Wohnstil bereits am Sternzeichen des Menschen. Ich bin ein Schütze mit dem Aszendent Steinbock, zwei sich gegenseitig auf die Füsse tretenden Tierkreiszeichen. Mein Schütze liebt es chaotisch, mein Steinbock aufgeräumt, und so bahne ich mir manchmal Gänsestege durch die Räume, bis ich wieder aufräume und sämtliche Gegenstände farblich sortiert im rechten Winkel aufstelle. Dieses hin und her macht mich krank.

Wie wohnen Sie? Wie bringen Sie Ordnung ins Chaos? Wenn sich Schütze und Steinbock gegenseitig blockieren, sieht es in einer Wohnung abwechselnd wie frisch gekämmt und dann wieder wie unter Hampels Sofa aus. Die Hampels pflegen übrigens einen bequem chaotisch ausartenden Wohnstil und verstauen Bananenschalen, leere Joghurtbecher und Socken gleichzeitig unterm Sofa. Das Sternzeichen Jungfrau hingegen wohnt beispielsweise sehr ordentlich, sachlich aufgeräumt, da befindet sich sogar die Zahnbürste im Bad im rechten Winkel. Welch ein Kontrastprogramm.

Der eigene Wohnstil ist eine wichtige Stufe für die Persönlichkeitsfindung. Ich suche nach wie vor nach mir selbst, da ich zwischendurch immer noch zwischen totalem Chaos und purer Aufgeräumtheit schwanke. Ich bemerke jedoch zusehends, dass sich die Ordnung in meinem Zuhause durchsetzt, direkt strategisch in meiner Wohnung breit macht, sich quasi wie ein Parasit einnistet, nur im Büro sieht es manchmal aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Im Laufe des Lebens lebt man zunehmend seinen Aszendenten aus und die Eigenschaften des Sternzeichens rücken in den Hintergrund. Bitte, da sehe ich noch gute Chancen für mich.

Wie wichtig ist Ordnung in der Wohnung?

Wohnen mit Plan, Spartanisch oder luxuriös, das besänftigt das Ego und gönnt der Seele die nötige Distanz zum Nippes und Krempel, denn niemand möchte wohnen wie ein Chaot. Wie wichtig ist Ordnung in einer Wohnung? Ordnung bedeutet, dass man in sich selbst ordentliche Verhältnisse geschaffen hat. Zeige mir deine Wohnung, und ich weiss genau, ob du seelische Probleme hast. Das eigene Zuhause ist wie die Zweithaut für die Seele, denn der Körper lebt ja in diesem Zuhause, sozusagen ist die eigene Seele ein Untermieter im eigenen Haus.

Wenn man Ordnung in sich selbst schaffen möchte, sollte man auch seine Wohnung aufräumen, übersichtlich und sauber halten. Gut, unter Ordnung versteht jeder etwas anderes, denn wir sind keine Haushaltsroboter, die alle einheitlich gestrickt sind und auf Knopfdruck funktionieren. Individualität im Wohnstil muss schon gewährt werden, sonst fühlt man sich in seinem Zuhause auch nicht wie daheim.

Welche Folgen hat das Chaos in der Wohnung?

Chaos macht uns krank. Es macht unser Leben unübersichtlich und verlangsamt es. Ich lebte einst mit einem Bücherwurm zusammen. Er lebte derart chaotisch, sodass ich in seinem Zuhause im Flur, im Schlafzimmer, Wohnzimmer und in der Küche über Bücher stolperte. Er lagerte sogar Bücher in der Mikrowelle und im Backofen.

Ich wollte mir ja bloss meine Milch warm machen und nicht die Börsentipps in der Mikrowelle lesen. Bitte, unsere Beziehung wäre wahrlich gut gegangen, wenn ich nicht den Backofen angemacht hätte, um ihn für meine Pizza vorzuheizen. Die Geschichte von Harry Potter war dann Geschichte, denn diese Bände verheizte ich versehentlich. Gut, dass nur der Ofen und nicht das ganze Zuhause schmorte.

In trauter Zweisamkeit mit meinem damaligen Bücherwurm schaffte ich es nicht, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. In mir drin wurde es immer chaotischer. Ich fand meine Klamotten nicht, kam zu spät in mein Büro, verspätete mich bei Kunden, und einmal trug ich sogar das falsche Sakko zum Rock. Normalerweise kombiniere ich meine Outfits bereits farblich passend im Schrank, sodass ich morgens nur zugreifen muss. Dies funktionierte jedoch im Chaos nicht, weil mein Schrank ständig belagert wurde.

Ich fand mich in der Küche nicht zurecht, weil die Kaffeemaschine von einem Geschirrberg zugemüllt war und der Mixer ständig im Wohnzimmer auf der Couch lag. Einmal passierte es. Ich setzte mich drauf und konnte mir am nächsten Morgen keinen Gemüsesaft mixen, der Mixer segnete das Zeitliche. Trotz dass ich Schütze vom Sternzeichen bin, hielt ich es im Chaos nicht aus.

Mein jetziger Lebenspartner ist genau so glücklich wie ich, wenn die Gegenstände farblich sortiert, nach Grösse und Stil geordnet, im rechten Winkel stehen. Wahrlich, da haben sich zwei Spiesser gefunden. Einer meiner Bekannten ist auch so ein Ordnungsfanatiker. In seinem Wohn/Esszimmer stehen sogar die Stühle in einem vorab genauestens abgemessenen Abstand zu den Wänden, zur Türe und zur Stereoanlage.

Lieber Besucher, ich möchte Sie nicht erschrecken, nicht jeder wohnt derart pingelig. Eine meiner Bekannten empfängt ihre Gäste nur im Flur, da die restliche Wohnung mit Kartons vollgestellt ist. Sie lagert darin ihr gesamtes Leben. Da hat kein Gast mehr Platz, es sei denn er wird ebenfalls in einem Karton gelagert.

Wie beseitigt man zu viel Chaos in der Wohnung?

Wohnen Sie lieber im überfüllten Luxus oder spartanisch in einfachen Verhältnissen. Es hat beides seine individuellen Vor- und Nachteile, und so habe ich mich entschieden, aus einer Variante von Beidem zu residieren. Ich versuche ständig, Nippes und Kleinkram aus meiner Wohnung zu verbannen, einige wenige, grosse, direkt grosszügig ausgelegte Möbel in meinem Zuhause zu platzieren, damit der Luxus in seiner Schlichtheit direkt ins Auge sticht. Neulich kaufte ich mir ein Bretz Sofa, auf dem ich vermutlich mein gesamtes Leben verbringen werde, denn so ein Luxussofa gibt man nicht mehr her..

Als ich einmal eine laut tickende Uhr zum Geburtstag geschenkt bekam, dachte ich, eine Schachtel Pralinen hätten es auch getan, aber man soll ja nicht undankbar sein. Jetzt steht die halbe Uhr still und leise unterm Fernseher, und der laute Akku des Uhrwerks residiert im Keller. Jeder, der die Uhr sieht, glaubt, es wäre ein überteuertes Kunstwerk eines bekannten Designers.

Ich liebe es so schlicht, dass ich mich in der gesamten Wohnung nur auf einige wenige, hell gehaltene Farben reduziere, weiss, hellbraun wie das Kiefernholz, Ahorn, und der Rest glitzert im lackierten Hochglanz. Wahrlich, da sieht man jeden Krümel, jeden noch so kleinen Fleck, sodass man täglich putzen muss.

Professionell aufräumen - Wie schafft man Ordnung in der Wohnung?

Man muss irgendwo anfangen, Ordnung zu schaffen. Hierfür nimmt man sich jeden Raum einzeln vor und platziert die Dinge dort, wo sie hingehören. Schränke sind ideal, wenn sie genügend Stauraum bieten und gut unterteilt sind, sonst liegt nämlich wieder alles aufeinander. Laden sind ideal, denn man kann sich darin ein System aufbauen, damit alles dorthin wandert, wo es hingehört.

Beginnen Sie im Flur aufzuräumen und sorgen Sie vorab in jedem Raum für ein professionelles Schranksystem mit Fächern, Laden und Regalen, damit sie alles gleich dort verstauen können, wo es seinen Stammplatz findet. Schaffen Sie zuerst Ordnung am Boden, falls sich Kisten und Kartons dort stapeln. Nehmen Sie sich dann einen Raum nach dem anderen vor. Sortieren Sie im Büro die Akten mit System, und im Wohnzimmer den Nippes nach Hochwertigkeit, dann können Sie überflüssige Dinge gleich entsorgen.

Nehmen Sie sich täglich eine viertel Stunde Zeit, um durch die Wohnung zu gehen und alles zu verräumen, was lose herumliegt. Das Geschirr gehört in die Küche und sonst nirgends hin, sobald man gegessen hat. Kleidung gehört gut sortiert in den Kleiderschrank, und bitte nicht auf Sofa, Tisch, Boden und Stühle, denn dort verkümmert jede Klamotte.

Wenn Sie das System einhalten, fällt das Aufräumen nicht mehr schwer. Sie dürfen die Dinge nur nicht vor sich hinschieben, sonst vermehrt sich das Chaos. Holen Sie sich professionelle Hilfe, wenn Sie es alleine nicht schaffen. Der Beruf des Organisationsmanagers ist sehr gefragt. Da kommt dann ein professioneller Aufräumer zu Ihnen und zeigt Ihnen, wie es gemacht wird.

Wohnung aufräumen für positive Energie

Räumen Sie Ihre Wohnung mit System und Ordnung auf, damit Sie zu innerer Ruhe und Zufriedenheit finden. Wir sind unser halbes Leben lang auf der Suche nach dem inneren Seelenfrieden, nach Entspannung und innerer Ruhe. Einen weiteren Teil unseres Lebens verschlafen wir, und genau hier haben wir den inneren Frieden und die Entspannung gefunden. Wenn wir wach sind, hetzen wir gestresst unserem Geld hinterher und schauen, ob es sich gut vermehrt. In dieser Tätigkeit suchen wir dann wieder unseren inneren Frieden, aber hier suchen wir vergebens danach, denn Stress und Ruhe vertragen sich nicht miteinander.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was Ihnen Ihre Wohnung für inneren Frieden spendet? Kommen Sie abends und am Wochenende in eine gemütliche und aufgeräumte Wohnung, oder leben Sie im vollkommenen Chaos, im sogenannten Einklang mit sich selbst und dem Chaos? Die Wohnung ist auch das Zuhause unserer Seele, und glauben Sie mir, die Seele möchte leben und nicht nur irgendwo wohnen.

Gönnen Sie sich einmal einen Tag oder gar ein Wochenende und räumen Sie Ihre Wohnung auf. Mit dem Wohnungsputz säubern Sie auch Ihre innere Wohnung, den Lebensraum Ihrer Seele. Sehen Sie sich all die Dinge an, die Sie in letzter Zeit nicht mehr in Verwendung hatten. Die räumen Sie dann in einen Karton und stellen diese in den Keller. Wenn Sie die Sachen nach zwei bis drei Jahren immer noch nicht vermissen und sie noch im Keller lagern, dann werfen Sie die Sachen ganz aus Ihrem Leben heraus.

So eine Wohnungssäuberung bringt viel Platz zum Atmen in Ihre Seele und Ihr Herz. Sie werden sich erleichtert fühlen und auch ein Stück inneren Frieden und Entspannung finden. Jetzt kommen Sie abends in eine angenehme und aufgeräumte Wohnung und nicht in eine Rumpelkammer, die aus lauter Vergangenheit besteht. Die Wohnung braucht Platz zum Atmen und Platz für eine positive Zukunft. Den Platz findet sie aber nur, wenn die alten Sachen aus der Vergangenheit nicht mehr in der Wohnung herum liegen.

Manche Menschen können sich nicht von ihrer Vergangenheit trennen und wundern sich, warum sich in ihrer Zukunft nichts Positives ereignet. Wie kann da was wachsen, wenn der Nährboden vollgestopft ist mit der Vergangenheit? Diese Menschen sind meist wirklich unzufrieden mit sich und der Welt. Das geht manchmal ins Extreme über, sodass man diesen Menschen ihre innere Unruhe und die Ablehnung auf die Welt bereits ansieht.

Wenn ich mich von gewissen Lebensabschnitten trenne, dann räume ich immer meine Wohnung aus. Meine frühere Vermieterin hatte immer Berge an Arbeit mit mir, wenn ich mich wieder einmal in einen neuen Lebensabschnitt hinein bewegte und wir gemeinsam die alten Sachen zum Sperrmüll trugen. Ich räume jedes Jahr zu Jahresende zwischen Weihnachten und Neujahr alte Sachen aus dem Haushalt weg.

Oft beginne ich damit schon im Dezember. Im Januar sieht mein Zuhause immer am platzfreundlichsten aus. Ich muss sagen, ich habe noch kein einziges Ding aus der Vergangenheit, das ich ausgemistet hatte, vermisst oder neu dazu gekauft. Ich fühle mich immer frei und entspannt, wenn ich in meinem Zuhause bin. Mein Lebenspartner hat diese Eigenart an mir auch angenommen und vermisst seither auch keine alten Sachen mehr.

Wie räumt man den Kleiderschrank auf?

Kleiderbürste
Den Kleiderschrank sollte man regelmässig, mindestens zweimal pro Jahr ausmisten, aufräumen und saubermachen. Alte Kleidung wirft man erst weg, wenn sie lange im Schrank herumtümpelt, und neue Kleidung kauft man sich erst dann, wenn sie wirklich gut gefällt und tauglich ist. So vermeidet man es, in eine Art Fast-Fashion Wahn zu rutschen, viele Fehlkäufe im Schrank zu lagern und immer wieder etwas Neues kaufen zu müssen. Und so bleibt auch länger Ordnung im Schrank, wenn dort drin nicht 1000 Klamotten und mehr um einen Liegeplatz kämpfen.

Stehen Sie schon wieder vor dem Kleiderschrank und haben nichts anzuziehen? Normalerweise ist das ein absolutes Frauenproblem, aber mir sind auch schon Männer zwischen die Finger gekommen, die sich mit dem gleichen Problem herumschlagen. Für den Mann stellt sich die tägliche Frage: Welche Krawatte passt zu welchem Anzug? Dies ist eine berechtigte Frage, denn wenn der Mann sich entscheidet mit einer gelben Krawatte, auf der sich Entenmotive tummeln, die im Wasser plantschen, zu einem hellblauen Anzug zu tragen und damit ins Büro geht, kann es passieren, dass er damit baden geht und im Aussendienst keinen Kunden an Land zieht.

Wozu auch, die Enten schwimmen ja ohnehin im Wasser. Ja, auch der Mann muss sich passend kleiden, denn vom Outfit hängt manchmal der Erfolg oder Misserfolg ab. Frauen stehen vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und wissen nicht, was sie anziehen sollen, da sie die einzelnen Klamotten vor lauter Überfüllung nicht mehr erkennen. Ausserdem lebt die einzelne Klamotte nicht von sich und der Motte alleine. Sie benötigt Accessoires, um perfekt zur Geltung zu kommen. Wehe dem, Sie tragen eine knallrote Tasche zu einem himmelblauen Kostüm und entscheiden sich aus Freude an der Farbe heute gelbe Schuhe dazu anzuziehen!

Damit können Sie den Clown im Kindergarten spielen, aber selbst die Kindergartentante zieht sich besser an. Mode muss also zum jeweiligen Typ passen, für den gewissen Anlass geeignet sein, kleine Ungereimtheiten der Figur kaschieren, mit den neuen Trends gehen, supergut aussehen, und sie muss uns gefallen. Bei so vielen Faktoren ist es nahezu verständlich, dass man sich morgens vor den vollen Kleiderschrank stellen muss und nichts findet, das man anziehen kann. Irgendwo muss man immer Abstriche machen. Dennoch ist es ratsam, sich täglich was Schönes anzuziehen, was den Körper umschmeichelt, sonst erfrieren wir in unserer natürlichen Nacktheit.

Ordnung im Kleiderschrank je nach Jahreszeit

Kennen Sie die Zwischenjahreszeiten, in denen die Winterkleidung zu warm und die Sommerklamotten zu kalt sind? Da steht man stundenlang vor dem Kleiderschrank und hat nichts anzuziehen, obwohl der Schrank prall gefüllt ist. Übrigens existiert das Phänomen vom vollen Kleiderschrank das ganze Jahr hindurch, voll ist er, aber es ist nichts drin. Und genau dieses Nichts müssen wir dann anziehen. Und wieder passt nichts, wahrlich, als Mensch hat man es nicht leicht vor dem Kleiderschrank.

Ideal ist es, wenn man seinen Schrank nach Jahreszeiten sortiert. Die Winterklamotten kommen im Sommer nach hinten und umgekehrt. Einige Outfits gehen im Frühling und im Herbst, die werden in eine eigene Ecke verschoben. Voila, und schon ist der Schrank aufgeräumt.

Den Kleiderschrank nach Outfits ordnen

Ich liebe es, wenn ich in den Schrank greife, dass ich immer die passenden Klamotten mit nur einem Handgriff heraus nehme und damit rundum zufrieden bin. Es gelingt mir immer, und lügen kann ich ohne rot zu werden, wenn es um Klamotten geht. In Wirklichkeit finde ich in meinen überfüllten Kleiderschränken nie das Passende, deshalb stehe ich bereits am Abend vor dem nächsten Morgen vor meinem Kleiderschrank und spreche mit ihm. Lieber Schrank, bitte spucke endlich etwas Umwerfendes aus!

Wenn ich mir am Abend bereits meine Klamotten für den nächsten Tag heraus suche, kann ich notfalls bis in die Nacht hinein probieren und mich entscheiden, umentscheiden und wieder neu entscheiden. Kritisch wird es in den Zwischenjahreszeiten, denn da könnte man sich morgens in den dicken Wollpullover packen und mittags das leichte Sommerkleid anziehen. Abends wird es dann wieder Zeit für die warme Winterjacke. Ich würde mich ja dafür entscheiden, im Frühling und Herbst auf Klamotten zu verzichten, mich in eine wärmende Wohndecke zu stecken und das Bett nicht zu verlassen, wenn da nicht das Leben wäre, welches täglich ruft.

Wie wäre es, wenn Sie Ihren Kleiderschrank nach Outfits sortieren? Man kann die Outfits zusammenhängen, die man immer wieder miteinander kombiniert. Die Basics wie beispielsweise die weissen und schwarzen Tops, die weissen und schwarzen Blazer, Röcke, Pullover und Hosen liegen separat, und die farbig zueinander passenden Outfits steckt man zusammen.

Den Kleiderschrank für die Zwischenjahreszeiten aufräumen

Was ziehen wir an, wenn nichts passt? Nichts! Dann passt es. Im Frühling können Sie beispielsweise etwas längere Kleider und Röcke tragen, dann erfrieren Ihre Beine nicht, Sie sehen aber schon sommerlich knackig aus. Im Herbst können Sie die Kleider tragen, die übers Knie gehen, dann sehen Sie nicht aus, als ob Sie gerade vom Strandspaziergang kommen. Ich präsentierte einst ein peinliches Beispiel: Ich fuhr im Herbst nach meiner letzten Augenoperation zur Nachkontrolle nach Wien.

Damit mir im Auto nicht kalt wurde, zog ich Mamas gestrickte Socken an. Mein Fahrer lachte, denn ich trug zu den schicken Socken rote Sandalen und ein kurzes, schwarzes Kleid mit einer roten Jacke. In Wien stieg ich aus dem Auto aus und vergass, meine gestrickten Socken auszuziehen. Das fiel mir erst auf, als ich im Warteraum der Augenklinik sass und mich ein Patient auf meine trendigen Socken ansprach. Wenn ich bekannt wie ein bunter Hund wäre, hätte ich einen neuen Modetrend gesetzt, Socken mit Sandalen. Die obligatorische Jacke liegt im Frühling und Herbst auf jeden Fall gross in Mode, denn die kann man bei Bedarf aus und anziehen.

Dazu sollten Sie eine grosse Tasche mitnehmen, in die Sie die Jacke stecken können, denn so ein Jäckchen kann ganz schön lästig werden, wenn die Hände andauernd mit dem Tragen beschäftigt sind. Nehmen Sie eine möglichst bügelfreie Jacke mit, denn die können Sie auch noch tragen, wenn Sie sie aus der Tasche ziehen. Die Schuhe sind in den Zwischenjahreszeiten auch so eine Sache.

Lassen Stiefel zu Röcken? Man sieht damit sehr schnell billig oder overdressed aus, aber die Füsse brauchen es warm, denn Füsse lieben es heiss. Ich spazierte einst im Frühling mit einem langen, roten Kleid durch die Stadt und wunderte mich, warum alle Leute mich ansahen. Ja, ich gebe es zu, ich liege manchmal daneben, wenn es um die Sache Overdressed geht, denn ich sah aus, als ob ich gerade aus der Oper gekommen wäre. Männer haben es leicht, die ziehen eine Hose und ein Hemd an, binden sich eine Krawatte um den Hals, damit sie nicht erfrieren, und fertig ist der neue Look.

Wir Frauen müssen eben in den Zwischenjahreszeiten Kompromisse schliessen, auch wenn wir manchmal frieren. Es soll ja auch Frauen geben, die ziehen im Winter kurze Röcke an. Die schrecken ja vor gar nichts zurück. Nein, fragen Sie mich nicht, ich habe mir neulich fünf Hosenanzüge gekauft. Als ich das letzte Mal im Winter mit einem breiten Gürtel, einem kurz gehaltenen Rock unterwegs war, hütete ich für drei Tage verschnupft das Bett, und jeder mied meine Nähe, wenn ich herzhaft hustete.

Ordnung im Kleiderschrank

Wie lange suchen Sie morgens nach einem geeigneten Outfit in Ihrem Kleiderschrank? Aha, Sie sind ein Mann und greifen zielsicher nach Hemd und Hose. Bitte, ich bin eine Frau und stehe morgens je nach Dickheitsgrad meines Bauchumfangs lange bis überlange vor meinem Kleiderschrank, schaue hinein und sehe einfach kein passendes Outfit für mich. Ah, ich vergass, ich bin blind. Ich habe mir schon angewöhnt, meine Kleidung für den nächsten Tag am Vorabend zusammenzusuchen, sonst sitze ich mittags noch im Negligee im Büro.

Wie sortieren und ordnen Sie Ihre Kleidungsstücke? Manche Leute sortieren ihre Klamotten nach Hosen, T-Shirts, Blusen, Röcke und Jacken. Bitte, man darf dabei die Unterwäsche nicht vergessen, denn ich bin ein penibler Unterwäscheträger. Das gehört sich einfach. Damit wäre die Diskussion, mir bei Bedarf unter den Rock zu schauen, fristlos beendet. Übrigens sortieren manche Leute ihre Kleidung sogar nach Farben.

Jetzt habe ich eine neue Methode zur akribisch pingeligst durchsortierten Kleiderordnung im Schrank entdeckt. Man kann seine Klamotten nach Outfits sortieren. Bitte, das spart Zeit, bis zu einer Minute ist man mit dieser Methode schneller. Ich habe bereits Ordnung in meinem Kleiderschrank geschaffen und meine Kostümchen nach Farbe sortiert, die passenden Oberteile zu den Miniröcken gesellt, die Unterwäsche gleich dazu gesellt, nur anzuziehen habe ich trotzdem nichts. Habe ich bereits erwähnt, dass ich eine Frau bin?

Den Kleiderschrank ausmisten

Von Zeit zu Zeit sollte man seinen Klamottenschrank ausmisten, sich von alter Kleidung trennen, damit wieder Luft für Neues bleibt. Ich mache das zweimal im Jahr, obwohl ich mich schwer trennen kann, da ich viele Lieblingsklamotten besitze.

Man kann kleine Schachteln im Schrank verstauen, in welche man die Klamotten hinein gibt, die man selten trägt. Meine Ballkleider und Abendkleider sind so verstaut worden. Übrigens haben Schuhe im Klamottenschrank nichts verloren, das Leder sondert viel zu viel Geruch ab.

Und zuletzt muss man seinen Schrank regelmässig putzen, entstauben und ihn duftend sauber halten. Ich gebe nur Klamotten hinein, die auch gewaschen wurden, sonst entsteht ein muffiger Geruch. Manche Leute ziehen ja die Kleidung mehrmals an, legen sie in den Schrank zurück und wundern sich über eventuelle Gerüche. Ich habe sogar einen Schrankduft, Lavendel, und seit neuestem einen Apfelduft. Ich stelle Duftkerzen in den Schrank.

Wie vertreibt man Motten aus dem Kleiderschrank?

Mit einem herkömmlichen Mottenmittel vertreibt man jede Motte aus dem Schrank, allerdings riecht die Kleidung dann chemisch, verliert ihren frisch gewaschenen Duft und muffelt. Mottenmittel sind nämlich grösstenteils mit viel Chemie bestückt und riechen meilenweit. Mit natürlichen Düften lassen sich Motten auch vertreiben, beispielsweise mit Pflanzen, mit Waldmeister, mit Lavendel, Orangenblüten, Rosenblüten, und mit Dufthölzern. Die Pflanzen tauscht man alle drei bis vier Monate aus, die Hölzer schleift man regelmässig ab, dann entfaltet sich ihr Duft erneut. Manche Leute verwenden Duftkerzen, Duftsprays und einen intensiven Weichspüler, damit die Wäsche ordentlich duftet. Hier riecht man dann jedoch selber wie ein Iltis, der zu tief in die Parfumflasche gegriffen hat, wenn man die Kleidung anzieht.

Messie

Was ist ein Messie? Das Messie Syndrom kennzeichnet Menschen, die sich von nichts und niemandem trennen können. Sie horten hunderte von Kleidungsstücken, uralte Zeitungen, Papier, Altkleider, alte Sachen, Erinnerungsstücke aus längst vergessenen und vergangenen Jahren, und sie werfen oft nicht einmal ihren Müll weg. Wie kann man den Messies helfen? Der Messie braucht einen professionellen Wohnungsaufräumer, einen Entrümpler, denn er selbst lebt oft in traumatischen Verhältnissen und leidet, wenn er sich von seinem Hausrat trennen muss. Eine Psychotherapie hilft auch, damit alte Traumata und Verlustängste aufgearbeitet werden. So räumt man in seiner Seele auf.


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Elisabeth Putz

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