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Gehirntraining - So werden Sie intelligent

GehirnUnser Gehirn ist ein Muskel wie jeder andere und muss trainiert werden, sonst droht auch im Hirn Muskelschwund. Diesen Schwund bemerken wir zunehmend in unserer digitalen Gesellschaft, wenn aufgrund der bequemen Technik jeder Handgriff überflüssig wird und die digitale Demenz droht.

Trotzdem ist das Gehirn so speziell, so umfangreich und sensibel, dass bei Überlastung sogar Kopfschmerzen drohen. Wichtig sind daher viel Bewegung, geistige Weiterbildung, Sauerstoff und gesunde Ernährung, wobei sich Nüsse aller Art als hervorragende Hirnnahrung bewährt haben. Wer zu wenig Sauerstoff abbekommt, zu lange unter Wasser ist, kann Hirnschäden davontragen. Auch wenn Gehirnmasse austritt, geht Hirn verloren.

Der Mensch ist in der Lage, einzelne Hirnregionen neu zu befüllen und anderweitig zu nutzen. So kann man nach schweren Unfällen oder Schlaganfällen vieles wieder neu erlernen und neu abspeichern. Die Spiegelneuronen helfen uns unter anderem dabei, wenn man durch reines Zuschauen und Beobachten sein eigenes Gehirn so trainiert, als ob man eine Sache selber machen würde.

Unser Kurzzeitgedächtnis merkt sich Dinge kurzfristig, dafür jedoch bis ins kleinste Detail hinein. Ein Bruchteil davon landet im Langzeitgedächtnis. Deshalb kann es von Vorteil sein, kurz zuvor Erlerntes über Nacht einwirken zu lassen, weil im Schlaf das Kurzzeitgedächtnis vieles ans Langzeitgedächtnis abgibt. Ich schlafe immer mit einem Buch unterm Kopfkissen, schlafe mit Hörbüchern ein und wache mit meinem Diktiergerät auf.

Wir nutzen im Durchschnitt ein Zehntel unseres Gehirns aktiv, wobei die verschiedenen Hirnregionen individuell von Mensch zu Mensch unterschiedlich genutzt werden und somit auch unterschiedlich aktiv sind. Bei Psychopathen hat man beobachtet, dass einige Hirnareale schwarz sind, die bei anderen Menschen aktiv sind. Emotionen sind hier beispielsweise stark betroffen. So haben Chirurgen und Anwälte mit Psychopathen zwar einiges gemeinsam, unterscheiden sich jedoch erheblich von ihnen, da sie harmlos und nützlich sein können. Unter diesem Aspekt traue ich mich wieder öfters zum Arzt.

Wie lernt unser Gehirn?

Forscher haben herausgefunden, Hirn bleibt Hirn. Unser Gehirn ist ein Muskel, der genauso wie alle anderen Muskeln am Körper trainiert werden muss. Und so kann sich der Mensch nur durch Lernen und Wiederholen weiterbilden. Man entwickelt sich nicht mehr grossartig weiter, wenn man sein Gehirn nicht mehr anstrengt, keine neuen Eindrücke mehr geniesst, in der Monotonie des Alltags verharrt und nur noch die selben Handgriffe vornimmt, die selben Worte spricht.

Es gibt sogar Fälle, da entwickelt sich der Hirnmuskel zurück, weil er nicht gebraucht wird. Im Alter lernen wir genauso viel wie im Kindesalter, jedoch empfindet unser Gehirn mit zunehmendem Alter alles wichtig, bis ins kleinste Detail hinein. Als Kind können wir besser filtern und uns so das Grosse merken. Im Alter wird Detailwissen wichtig. Aber die Hirnleistung muss im Alter nicht zwingend abnehmen, wenn man immer etwas dazulernt.

Die Merkfähigkeit im Gehirn

Unser Gehirn merkt sich Dinge leichter, wenn es Impulse, Bilder, Situationen und Emotionen miteinander verbinden kann. Man vergisst auch oft etwas, wenn man den Ort verlässt, an dem man sich eine Sache eingeprägt hat. Deshalb ist es von Vorteil, dass wir zu dem genauen Ort zurückkehren, an dem wir die Sache noch gewusst haben, dann fällt sie uns wieder ein. Ich weiss oft nicht einmal, wo meine Handtasche geblieben ist, und mitten in meiner Suchaktion fällt mir ein, dass ich sie die ganze Zeit an der Schulter mit mir herumtrage.

Ich habe mittlerweile begonnen, mir all die Dinge, die ich für wichtig halte, zu notieren, da ich bemerkt habe, durch das Notieren merke ich mir vieles länger. So bewege ich mich, während ich Informationen speichere. Auch Sport kann helfen, unser Gehirn besser zu trainieren, da die Durchblutung des Körpers gut fürs Gehirn ist.

Das Gehirn auf den Kopf tätowiert

Eine Frau hat sich die Haare abrasiert und sich das Gehirn auf den Kopf tätowieren lassen. Sie ist Lehrerin und möchte so ihren Schülern die Funktionen des Gehirns samt Innenleben näherbringen. Wahrlich, da trägt man sein Hirn direkt am Kopf, das Wissen am Präsentierteller, und die Intelligenz schreit nach Aufmerksamkeit. Wir mutieren zunehmend zu einer Gesellschaft, die von Maschinen und technischen Spielereien überrollt wird. Wir beschäftigen uns zu wenig mit unserem Hirnmuskel und wundern uns, warum wir der digitalen Demenz verfallen. Umso grösser ist die Chance, mit einem sichtbaren Hirn am Kopf Aufmerksamkeit für unsere Intuition zu erlangen. Ich finde es gut, wenn Menschen wieder mehr geistige Kraft unters Volk bringen.

Ein Hochleistungsgehirn kann Migräne auslösen

Migräne kann durch eine erhöhte geistige Aktivität ausgelöst werden. Das Hochleistungsgehirn arbeitet in mehreren Gehirnarealen gleichzeitig und kann zu Kopfschmerzen führen. Dies bemerken wir, wenn wir multitaskingfähig unseren Alltag auf der Überholspur leben und viele Dinge gleichzeitig erledigen. Wer viel Denkarbeit leistet, neigt leichter zu Migräne als jener, der wenig Denkarbeit leistet. Wenn das Gehirn überlastet ist, blenden wir Dinge aus, oder wir liegen mit Kopfschmerzen flach.

Das Belohnungssystem im Gehirn kann krank machen

Wir besitzen in unserem Gehirn den präfrontalen Cortex, der für das sachlich kompakte Denken zuständig ist, und seinen Gegenspieler, das Belohnungssystem, welches für die emotionalen Gefühle verantwortlich ist. Wer falsche Impulse ans Belohnungssystem sendet, denkt zunehmend falsch und kann an seiner Gedankenwelt erkranken. So könnte eine falsche, radikale Art des Fastens bei manchen Menschen zu Krankheitenführen, und eine Nulldiät oder Radikaldiät dem Körper schaden. Wer pausenlos an eine einzige Sache denkt, ohne jemals abzuschalten, seine Gedanken auf etwas anderes zu lenken, verändert damit seine Gehirnregionen. So können pessimistische Gedanken oder anhaltende Stressgedanken zu Depressionen und einem negativen Gedankenschema führen. Wer nur noch ans Essen denkt, bringt dadurch sogar seine Verdauung durcheinander, weil das Gehirn dem Stoffwechsel permanent signalisiert, dass Gefahr droht. Wir können unser Gehirn mit guten Gedanken, Entspannung und Schlaf wieder in geordnete Bahnen lenken, indem wir die Gehirnregionen erneut durch unser Denken verschieben. Wir sollten radikale Gedanken meiden, uns ausreichend mit unterschiedlichsten Themen beschäftigen und nicht zu verbissen eine Sache fokusieren.

Gehirntraining - Jogging für den Kopf

Geistig fit bleiben bis ins hohe Alter möchten wir alle gerne. Viele Menschen tun etwas für Ihre geistige Gesundheit. Sie lesen viel, lernen Gedichte auswendig und bilden sich weiter. Das alles kräftigt unser Gehirn.

Unser Gehirn kann nur arbeiten, wenn wir es täglich trainieren. Gehirntraining nennt man das, und es tut den grauen Zellen unter unserer Kopfhaut wirklich gut. Rentner haben das Rätsel lösen in den Zeitschriften für sich entdeckt. Ganze Rätselbücher sind bereits am Markt. Auch im Alter muss man sein Gehirn trainieren, sonst verkümmern die grauen Zellen und verblassen im Kopf. Wenn das eintritt, trägt man seine Haare auf einer hohlen Kugel.

Manche Menschen denken, wenn erst einmal die Schule vorbei ist, dann brauchen Sie nicht mehr zu lernen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Im Berufsleben und überall auf der Welt kann man sich jeden Tag neues Wissen aneignen. Geistig gesund und fit zu bleiben ist also eine Sache der Lebenseinstellung.

Wie gesagt, der Geist ernährt sich im Langzeitgedächtnis von Wiederholungen, und deshalb predige ich erneut: Bewegung und Ernährung haben viel mit unserer geistigen Gesundheit zu tun. Wer sich gesund ernährt, viel Obst und Gemüse isst, tut seinem Gehirn damit einen Gefallen, denn das Gehirn kann sich Dinge nur dann leicht merken, wenn es ausreichend Vitamine und gutes Essen bekommt. Ausserdem ist Sauerstoff für unseren Kopf gut. Gehen Sie spazieren wie verliebte Leute. Entdecken Sie den täglichen Spaziergang in frischer Luft für sich. Gehen Sie wenigstens am Tag der geistigen Gesundheit ein wenig draussen spazieren. Bitte, den gibt es wirklich, den Tag der geistigen Gesundheit, da schlägt der Blitz gleich mehrmals hintereinander ins Hirn ein, wenn man diesen Tag ausführlich celebriert.

Entspannung ist wichtig fürs Gehirn

In unserem Gehirn befinden sich Regionen, die sogar arbeiten, wenn wir nichts zu tun haben. Genau in diesen Momenten denken wir vorwiegend über uns selber und unsere Mitmenschen, über unsere Situation im Leben nach. Wenn wir hier gedanklich positiv gestimmt sind, entspannen wir vollkommen. Probleme wälzen bringt uns nicht zur Ruhe, Sorgen und Kummer wirbeln uns auf, Glücksgedanken lassen uns innerlich aufblühen, und so kommen wir zur Ruhe, wenn wir an etwas Schönes, an eine Blumenwiese, ans Meer, an die Sonne, oder an ein schönes Erlebnis denken.

Intelligenz - So werden Sie intelligent

Unser Gehirn arbeitet meist auf Höchstleistungsbasis und muss sich im Laufe seines Lebens viel merken. Manchmal fragen wir uns, wo wir unseren Kopf bloss haben? Dann greifen wir uns mit beiden Händen an den Kopf, bestimmt um nachzusehen, ob er wohl noch auf unseren Schultern ruht. Die Intelligenz des Menschen ist messbar, jedoch sind mit der Messbarkeit in Form eines simplen Intelligenztests nie alle Gehirnaktivitäten eingeschlossen, denn der Mensch besitzt acht Intelligenzen.

Besonders wichtig ist hier die soziale Intelligenz, die kaum ein herkömmlicher Test messen kann. Das menschliche Miteinander, die gezielte Kommunikation, das Einfühlungsvermögen, bis hin zur raschen Einschätzung der Menschen in einem Gespräch, sind wichtige Überlebensstrategien, die nicht nur im privaten, sondern auch im Berufsleben Anklang finden.

Manche Menschen haben die soziale Intelligenz, andere wollen sie besitzen, und wieder andere suchen ein ganzes Leben danach, wie die Nadel im Heuhaufen. In uns wohnen ja auch mehrere Persönlichkeiten, denn wir sind viele. Lachen Sie nicht, beobachten Sie lieber das Verhalten Ihrer Mitmenschen, dann werden Sie bemerken, wie viele wir eigentlich sind. Der Businessmann ist im Büro der Chef auf seinem Chefsessel, denn der Chefsessel passt so gut auf seinen Po.

Im Privatleben ist er der liebende Ehemann, der seine Frau verwöhnt und ihr den Pelzmantel aus dem Schaufenster kauft, denn hier darf er den Chef-Geldbeutel endlich ausschütten. Zu seinen Kindern ist er der brave Vater, der sein inneres Kind heraushängen lässt und selbst wie ein Kind mit seinen kleinen Eigenproduktionen am Boden herum krabbelt. Hoffentlich gehört keines der Kinder dem Pizzamann oder dem Postmann.

Sehen Sie, wie der Mensch sich täglich mehrere Male verändert und sich an sein Umfeld anpasst. Hinzu kommt noch die Geliebte, die gleichzeitig die Sekretärin des Chefs ist, das ist praktisch, denn die ist nach Feierabend noch im Büro, sodass die Überstunden nicht gross auffallen. Hier kommt wieder eine Intelligenz ins Spiel, nämlich die des Koordinierens, denn die Ehefrau will sich in treuer Sicherheit wissen.

Manche Menschen haben auf gewissen Gebieten einen sehr hohen Intelligenzquotienten, sind aber auf anderen Gebieten eher ärmlich dran. Andere schaffen mit Leichtigkeit einen herkömmlichen Intelligenztest, da ihre Intelligenz auf vielen Gebieten im Durchschnitt liegt. Der enorm hohe Intelligenzquotient ist zwar sehr zu bewundern, kann aber für manche Menschen im täglichen Leben hinderlich sein, da die soziale Intelligenz hier nicht so gut ausgeprägt ist.

So existieren Menschen, die wahre Rechenmaschinen sind, sich alles merken können, und sich doch im Alltag anstellen, wie der Elefant im Porzellanladen, der gerade auf eine teure Vase einstampft. Elefanten können nichts für ihr Verhalten, deshalb verurteilen Sie bitte nicht alle Elefanten, denn ihr Elfenbein ist sehr wertvoll. Wenn Sie sich entscheiden, im Internet einen Intelligenztest zu machen und so Ihre Intelligenz messen möchten, achten Sie auf eventuelle versteckte Preise bei den verschiedenen Anbietern.

Manche verlangen für das Ausfüllen selbst bereits einen Kostenbeitrag. Andere sind teils kostenlos. Der Intelligenztest im Internet kann jedoch nie alle Bereiche des Menschen messen. Manche Menschen haben spezielle Talente, wobei sie in anderen Bereichen schlecht abschneiden. Nicht jeder Mensch kann hervorragende Texte schreiben und wunderbar rechnen. Nutzen Sie Ihre Talente voll aus und machen Sie etwas draus, bevor Sie die absurde Idee verfolgen, in allen Bereichen eine hohe Intelligenz besitzen zu wollen.

Der Intelligenztest soll lediglich eine Analyse, ein grober Überblick sein. Auch für die Berufswahl soll er nicht überbewertet werden. Ich bin beispielsweise voll durch einen Intelligenztest in der Schule gefallen, da ich die kleinen Zahlen nicht lesen konnte und somit diese Abschnitte vollkommen ignorierte. Der Auszuwertende wollte mir aufgrund des Ergebnisses eine Haushaltsschule als weiterführende Bildungsmassnahme anbieten, die ich aufgrund meiner vorhandenen Intelligenz dankend ablehnte. Dass ich zu blind für die kleinen Zahlen war, akzeptierte er nicht. Das war bestimmt ein Mangel an sozialer Intelligenz.

Nun, vielleicht hört er nur schlecht. Wenn Ihre Kinder in der Schule beim Intelligenztest versagen, ist das kein Grund zur Verzweiflung, denn der Test gibt nur wage Aussagen über Talente und Berufschancen.

Die richtige Bildung bringt Ihr Gehirn in Hochform

  • Bildung schult und stärkt unser Gehirn. Bildung sorgt dafür, dass in unserem Gehirn immer neue Verknüpfungen entstehen.
  • Wer sich täglich bildet und informiert, kann sich Dinge leichter merken und ist vitaler in seinen Gedanken und im Leben.
  • Sie werden es kaum glauben, aber auch Talkshows und die doofen Gerichtsshows tragen etwas zu unserer Gehirnfunktion bei, wenn man sie einmal in der Woche dosiert schaut.
  • Am schlimmsten für unser Gehirn ist die Langeweile und das Nichtstun. Das sieht man an Langzeitarbeitslosen. Die Sprache und das gesamte Weltbild verengen sich und werden anders.
  • Lesen und Zuhören bildet Geist und Seele. Wer zuhört, kann immer etwas lernen. Aber auch wer selbst spricht, lernt in diesem Moment sich besser auszudrücken und besser in der Gesellschaft zu sprechen.
  • Wer sich viel mit anderen Menschen unterhält, kann sich so manches Rhetoriktraining ersparen.
  • Bildung endet nicht mit der Schulbildung oder dem Abschluss an der Universität. Man sollte sich bis ins hohe Alter hinein bilden.
  • Das Lösen von Kreuzworträtseln ist eine gute Gedächtnisübung.
  • Das tägliche Informieren durch das Zeitung lesen oder im TV Nachrichten und Beiträge schauen ist eine gute Bildungsmassnahme.
  • Gedichte und Texte auswendig zu lernen, schult unser Gedächtnis. Probieren Sie einmal täglich eine kleine Textstelle auswendig zu lernen. Sie werden bemerken, dass Sie sich einige Dinge nicht mehr auf Spickzettel aufschreiben müssen, da Sie immer mehr und mehr im Kopf behalten werden.
  • Bildung schützt vor Dummheit, und sie sorgt für den Fortschritt in der Welt.
  • Bildung schafft Frieden in der Welt, denn Unfrieden und Krieg werden immer nur von schwächer gebildeten Menschen verursacht.

Faulheit fördert unsere Intelligenz

Wer faul ist, sich genügend Auszeiten gönnt, faul herumhängt und die Arbeit ruhen lässt, ist im Durchschnitt intelligenter als jemand, der fleissig und pingelig genau ist. Fleissige Menschen sehen die Faulheit an anderen Menschen als störendes Übel an und regen sich über ihre Mitmenschen gerne auf. Intelligente Menschen stören sich nicht an der Faulheit anderer Menschen, sondern überlegen, wie sie mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen können. Der Perfektionist ist oft gestresst und überlastet, weil er sein Leben nicht geniessen kann. Der Faule schläft und ist immer ausgeruht. Man sollte das Wesentliche im Leben zusammenfassen, das Leben geniessen, die Arbeit optimieren und Stress vermeiden. Sowohl die absolute Faulheit, als auch die absolute Perfektion sind schädlich, denn man muss wissen, welche Arbeit erledigt werden muss, um seine Ziele zu erreichen, aber man muss auch wissen, dass nichts perfekt genug ist, und so könnte man pausenlos arbeiten oder pausenlos schlafen. Der gute Mittelweg ist intelligent.

Intelligente Menschen können vergesslich sein

Vergesslichkeit muss nicht immer gleich Alzheimer oder Demenz sein. Auch überaus intelligente Menschen können vergesslich sein. Das intelligente Gehirn filtert Informationen und behält nur die Dinge bei, die es für wichtig hält. So kann es schnellere Entscheidungen treffen, rascher denken und handeln, und die Entscheidungen sind oft auch besser, weil nicht so viele Entscheidungsmöglichkeiten das Gehirn blockieren.

Erfolgreich lernen - Merkfähigkeit im Gehirn erhöhen

BildungWie lernt man leicht und erfolgreich? Kinder lernen mit Begeisterung, fürs Leben, für sich selbst, fürs eigene Interesse, denn Kinder sind an vielen Dingen interessiert, wollen alles wissen und erklärt bekommen. Sie sind von Natur aus neugierig, und wir sollten sie ernst nehmen, ihnen Wissen vermitteln, denn sie sind die Erwachsenen der Zukunft.

Erwachsene lernen intensiver, mehr ins Detail hineingehend, sind nicht mehr an allen Dingen interessiert, filtern gerne viele Dinge aus, und sie sind eher fürs Lernen zu begeistern, wenn sie Karrierechancen wittern, sich damit Prestige und ein gutes Image aufbauen können, einen tollen Beruf ausüben und viel Geld verdienen können.

Der erwachsene Mensch ist der Rentner der Zukunft, der im Rentenalter wieder neue Wege geht, vielleicht ein Studium beginnt, wieder an die Uni geht und wie ein Kind mit Begeisterung fürs Leben und für seine eigenen Interessen lernt. Bitte, das Leben ist ein Kreislauf.

Leicht lernt man, wenn man ein Ziel vor Augen hat, welches man eisern verfolgt. Wer kein Interesse an einer Sache zeigt, der wird sich dieses Wissen gar nicht, nur kurzfristig oder nur schwer einprägen. Unser Kurzzeitgedächtnis kann sich durchaus je nach Kondition unzählige Dinge merken, aber nach spätestens 24 Stunden sickert nur ein Bruchteil davon ins Langzeitgedächtnis über. Zu meinen Studienzeiten ging ich zwar an die Uni, um meinen Eltern gerecht zu werden, merkte mir viele Dinge kurzfristig, empfand jedoch nicht, dass ich dies brauchen könnte. Erst als ich anfing, ein Studium zu wählen, welches mein Interesse abdeckte, merkte ich mir die Dinge langfristig, weil ich empfand, dass ich sie brauche. Lernen darf niemals erzwungen werden, sonst ist alles gepaukte Wissen für die Katz.

Wie lernt man stressfrei?

Zunehmend verspüren Schüler, aber auch Erwachsene einen Lerndruck, einen Wissensdruck. Die Anforderungen werden immer höher, man muss immer mehr leisten und zunehmend mehr wissen, wenn man mithalten will und nicht als dumm eingestuft werden möchte. Das erzeugt Stress, und gerade mit Stress können die wenigsten Gehirne gut umgehen. Mut zur Lücke, das kann unser Gehirn vor Überlastung schützen. Und ständiges Wiederholen erzeugt gute Gedächtnisleistungen, weil in der Wiederholung die Lernkraft steckt. Zu viele Hobbies und Freizeitaktivitäten können den Lernfluss stören, und wer Energy-Drinks zu sich nimmt, erzeugt damit im Gehirn noch mehr Stress, weil er sich aufputscht und anschliessend zusammenfällt. Energiegetränke führen auch zu Herz-Kreislauf Problemen. Besser ist es, man hat weniger Hobbies, surft weniger im Internet, treibt sich nicht stundenlang in den sozialen Netzwerken herum, schaut nur minimalst fern, und man sollte sich viel in der frischen Luft bewegen, denn Sauerstoff durchflutet das Gehirn wie ein frischer Wirbelwind.

Eine Sprache mit einem Glas Bier leichter lernen

Wer eine Sprache lernt, der kann es einmal mit einem Glas Bier probieren. Hier wird das Sprachzentrum angeregt, die Zunge wird gelockert, und die Hemmschwelle sinkt, sodass man sich mit der neuen Sprache leichter anfreundet und die Hemmung verliert, in der fremden Sprache zu sprechen. Allerdings lässt uns zu viel Bier nur noch lallen, und das Gehirn lahmt. Obst, Gemüse und Nüsse sind doch noch immer die beste Lernhilfe.

Vokabeln leichter lernen mit imaginärer Vorstellungskraft

Studien haben ergeben, dass man Vokabeln am besten lernt, wenn man sich dazu imaginär eine konkrete Situation vorstellt. So kann man das Wort Radfahren lernen, indem man sich vorstellt, auf einem Fahrrad zu sitzen. Als ich Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch zugleich lernte, schrieb ich mir neben jede Vokabel einen sinnvollen Satz hin, der das Wort beinhaltete, welches ich mir in jeder Sprache merken musste. So lernte ich gleich die Grammatik dazu, bildete vollständige Sätze und kreierte imaginär im Geist eine Situation, die das Wort beschrieb.

Erfolgreich lernen mit Belohnung

Neue Experimente haben gezeigt, dass Kinder mit einer versprochenen Belohnung nicht unbedingt besser lernten als ohne Belohnung. Erwachsene hingegen, denen man eine materielle Belohnung, beispielsweise eine steile Karriere oder Geld in Aussicht stellte, lernten besser. Bei einem Vokabeltest schnitten die Kinder ohne Belohnung sogar besser ab als die mit Belohnung. Das kann ich verstehen, denn mich hat man als Kind nicht einmal mit meiner Lieblingsschokolade zum Lernen zwingen können, da sickerte alles wie im Sieb durchs Hirn. Heute animiere ich mich jedoch zu Recherchearbeiten, wenn ich weiss, ich bekomme Geld dafür.

Besser lernen mit Sport

Gehirnjogging, Gehirntraining und Gehirnsport kennt jeder. Man schult sein Gedächtnis, übt sein Merkvermögen in täglichen Übungen und wird immer leistungsfähiger im Hirn. Kreuzworträtsel lösen gehört zu den beliebtesten Sportarten, die das Gehirn trainieren. Jetzt hat man aber seit längerem bemerkt, dass Bewegung, Sport und Fitness aller Art, besonders die Konditionssportarten das Gehirn zu mehr Merkfähigkeit, zu mehr Leistung bringen. Durch die Bewegung wird das Gehirn besser durchblutet, was bessere Lernerfolge zum Ziel hat. Ich fahre seither täglich auf meinem Heimtrainer und hoffe, mein Kopf möge geistig wachsen.

Erfolgreicher lernen mit der richtigen Ernährung

Wir wissen schon lange, dass unsere Gehirnleistung und die Merkfähigkeit mit unserer Ernährung zusammenhängt. Vitamin B12, Folsäure, Vitamin C, eigentlich sämtliche Vitamine tragen zu einem intakten Geist bei. Experimente haben gezeigt, dass man mit nährstoffarmer Ernährung, mit billigem Fast-Food schlechter lernt als mit einer gesunden Ernährung. Ich habe das an mir getestet. Zu viel Fett schadete, zu viel Zucker auch, ein wenig Fett und Zucker brachten meine Merkfähigkeit auf Touren. Fertiggerichte liessen mein Hirn merktechnisch schrumpfen, frisch zubereitete Gerichte machten mich lernfähiger. Gemüse half mir, zu viel süsses Obst half mir nur bedingt beim Lernen.

Lernen per Video

Das Lernen mit Hilfe von Videos boomt, und wahrscheinlich wird es die Zukunft in den Schulen sein. Video-Lernen im Internet kann man per YouTube Videos, wobei es hieer bereits zahlreiche Kanäle zur Auswahl gibt, in denen Wissen plastisch, bildlich ansprechend, mit anschaulichen Beispielen, optisch einladend präsentiert wird. Durch kleine Geschichten, Beispiele und humorvolle Einlagen merkt man sich das Wissen besser.

Ein Experiment hat gezeigt, dass das Lernen per Video besser funktioniert, als das herkömmlich präsentierte Wissen in Form von normalen Lehrmitteln. Mathematische Aufgaben wurden jeweils an eine Schülergruppe im normalen Unterricht und per Video verteilt. Die Probanden, welche sich die Mathematik durch ein Video verinnerlichen musste, empfand den Lernstoff als lockerer und leichter zu merken. Sie schnitt deshalb auch besser ab, als wenn eine Lehrerin an der Tafel die Aufgaben präsentierte. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns gerne Videos ansehen und damit ein gutes Gefühl verknüpfen.

 


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Elisabeth Putz

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