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Äussere Schönheit - Die Optik zählt

Schöne PrinzessinDie äussere Schönheit ist die pure Optik, die man auf den ersten Blick sieht. Sie ist wie ein gelungener Stufenschnitt, auf welchem man empor gleitet, wenn man den reinen Schein des brillanten Seins erklimmt. Es ist der schöne Körperbau, die makellose Haut, der natürlich schöne Mensch, den man im Vorübergehen bestaunen kann.

Im puren Vorbeigehen, wenn man einen Menschen optisch schnell von den Haarwurzeln bis zu den Schuhspitzen scannt, erkennt man auf den ersten Blick bloss das äussere Erscheinungsbild. Wenn man jedoch den inneren Charakter eines Menschen sehen möchte, muss man verbal hinsehen, indem man mit dem Menschen spricht.

Optische Schönheiten ragen aus der Masse der Menschen heraus. Sie zeigen sich gerne, scheuen das Rampenlicht nicht unbedingt, und sie sind sich in der Regel ihrer Schönheit bewusst. Oft denkt man, es wären oberflächliche Menschen, die bloss auf ihre Optik schauen. Das stimmt nicht, oder zumindest nur bedingt, denn ein schöner Mensch kann ja im Grunde nichts für seine Attraktivität, er hat es nur oft leichter im Leben und erntet daher gelegentlich den Neid seiner Mitmenschen.

Wissenschaftler haben entdeckt, dass die äussere Schönheit jene ist, die wir uns als optisch geschulte Wesen am ehesten einprägen, und so haben Studien ergeben, dass die Optik doch die wahre Schönheit darstellt, da man sie einwandfrei sieht. Die Symmetrie eines Menschen macht ihn attraktiv. Forscher haben entdeckt, dass es auf die Proportionen des Körpers ankommt. Wie sitzt die Nase im Gesicht? In welchem Winkel stehen die Augenbrauen, und in welchem Abstand stehen sie zur Nase? Sogar die Mundwinkel verfolgen eine Art Symmetrie und somit ein Schönheitsideal. Somit wäre bewiesen, dass Ästhetik nichts mit dem Körpergewicht zu tun hat, sondern nur mit dem optisch-harmonischen Blickwinkel des Betrachters, und so liegt die Schönheit im Auge des Betrachters.

Rein wissenschaftlich gesehen existieren im Auge des Betrachters optische Merkmale, welche Schönheit definieren. So sind hohe Wangenknochen attraktiv und strahlen Jugendlichkeit aus, schön geschwungene Augenbrauen, die nicht zu dick und nicht zu dünn sind, werden als attraktiv angesehen, und die perfekte Symmetrie des Gesichtes gilt als besonders schön. Und damit so viele Menschen wie möglich in den Genuss dieser Optik kommen, existieren Beauty-Coaches, die das Beste aus einer Person herausholen, Schönheitschirurgen, die uns modellieren, während sie uns im narkotisierten Zustand das Händchen halten, und es existieren Beautymagazine, die uns wöchentlich zeigen, wie wir auszusehen haben. Der Hipster, der Hippie und der Nerd halten sich nicht dran und sind trotzdem glücklich mit ihrem Aussehen.

Leute mit einem schönen äusseren Erscheinungsbild haben es leichter im Leben, im Job und bei der Partnerwahl. Wir sind eben optische Wesen, die sich von den Augen in die Irre leiten lassen. Am wichtigsten ist aber immer noch die persönliche Ausstrahlung, welche charismatisch auf unsere Mitmenschen wirken kann.

Je nach Ausstrahlung können Menschen schön sein, die nicht unseren optischen Reizen und Anforderungen entsprechen. Eine besonders voluminöse Frau wird von einer schlanken Sekretärin zwar überrollt, wenn es darum geht, wer von beiden den Job an der Rezeption bekommt, denn die Empfangshalle ist voller Menschen, und die Dicke wird unten im Lager dringend gebraucht. Die glückliche Mollige wird jedoch die Männerblicke auf sich ziehen, bald mit jemanden ins Gespräch vertieft sein, während die unglückliche Schlanke danebensitzt und schmollt. Männer bevorzugen natürlich wirkende Frauen, mit denen sie kommunizieren und lachen können. Wenn die Frau schön, schlank und humorvoll ist, punktet sie auf jeden Fall. Die Optik zählt eben doch am meisten, wenn alles andere stimmig ist.

Die innere Schönheit ist nicht sofort sichtbar. Zuerst schaut man einem Menschen ins Gesicht, in die Augen, auf den Mund, dann auf die Hände, vielleicht auf die Brüste der Frau, und wenn er sich umdreht, sieht man sofort den Po. Wenn der Mensch eine gute Ausstrahlung besitzt, erkennt man diese erst zusammen mit den Bewegungen, der Mimik und Gestik, an der gesamten Körperhaltung, an der Atmung und der Sprachmelodie. Der erste Eindruck zählt, und diesen wird man nicht mehr so schnell los. In den ersten 7 Sekunden entscheiden wir, wen wir attraktiv, und wen wir unattraktiv finden.

Die Optik ist heute zu einem Grossteil käuflich. Wir gehen zum plastischen Chirurgen und lassen uns unser eckig-markantes Charaktergesicht umoperieren, lassen uns Fett absaugen, Brüste und Po mit Implantaten vergrössern, und den Bauch lassen wir verkleinern. Wir gehen zur Kosmetikerin und lassen uns ein Fruchtsäurepeeling verpassen, damit die letzte Hautunreinheit verschwindet. Und wir gehen zum Stylisten und lassen uns eine neue Persönlichkeit verpassen, die zwar selten unserer Seele entspricht, dafür jedoch unseren Mitmenschen gefällt. Die vorher-nachher Bilder sind verblüffend, wenn wir die bequeme Jogginghose gegen das edle Businesskostüm austauschen, aber ob wir damit unser tatsächliches Charisma ausstrahlen, ist ungewiss. Man kann sich an einen neuen Look gewöhnen, aber Fakt ist, solange die innere Einstellung diesen Look nicht freiwillig begrüsst, ist er lediglich ein optisches Erscheinungsbild ohne Ausstrahlung. Richtig attraktiv sind wir erst, wenn wir den Business-Look vollends verkörpern.

Welcher Look macht uns schön?

SchönheitsspiegelDas perfekte Outfit kann uns helfen, besser durch den Tag zu kommen, weil wir in einer optischen Welt leben, in der Sehen und Gesehen werden im Mittelpunkt stehen. Farben, Stil, Schnitte, Accessoires, Schuhe und Tasche, die Klamotten für unten drunter und oben drüber müssen zusammenpassen, eine Einheit bilden und bloss nicht in den Augen brennen. Es gibt nämlich Kombinationen, die tun weh, wenn man sie anschaut.

Achten Sie auf Ihre Haarfarbe, wenn Sie sich stylen und kleiden. Dunkle Haare lassen sich gut mit hellen und weissen Farben kombinieren, helle Haare vertragen rot und schwarz, braune Haare lieben Goldtöne zwischendurch und sanfte Erdtöne, schmutziges Dunkelweiss und Cremefarben.

Achten Sie beim Outfit auf Ihre Grösse. Kleine Menschen sollten keine Querstreifen tragen, denn darin sieht man nicht nur aus wie ein Sträfling, darin fühlt man sich bestraft genug. Grosse Menschen sollten keine zu knappen Hosenbeine in der Länge tragen, denn wenn der Knöchel zum Vorschein kommt, glaubt man versehentlich, eine Maus hätte am Hosenbein genagt. Dicke Menschen sollten eher einen V-Ausschnitt tragen, denn der runde Ausschnitt betont die Rundungen doppelt, so dass man darin aussieht, als hätte man wieder einmal mehr als das Doppelte gegessen.

Kleine Frauen sollten lange Ketten und hängende Ohrringe tragen, grosse Frauen sollten grosse Ketten und voluminöse Ohrringe tragen, das unterstreicht die Figur und passt zum Typ. Eine grosse Tasche wirkt bei einer kleinen Frau wie eine Einkaufstüte, und eine kleine Tasche wirkt bei einer grossen Frau wie eine draussen vergessene Brieftasche. Die Accessoires sollten farblich aufeinander abgestimmt sein und auch zur selben Formfamilie gehören. Perlen und Glasschmuck passen nicht unbedingt zusammen, Gold und Silber auch nicht unbedingt, obwohl manche Designer dies miteinander kombinieren. Blau und grün kann man notfalls miteinander kombinieren, schwarz mit weiss, rot mit braun und rosarot mit pink, orange mit braun, gelb mit grau oder gold, silber mit grau, türkis mit grün, und die selbe Farbfamilie kann man auch miteinander kombinieren.

Zu einem Sommerkleid passt eine Kette hervorragend dazu, und eine kleine Handtasche in der Farbe des Kleides ist fast Pflicht. Zu einem Rollkragenpullover passt höchstens eine Statement Kette, und beim Strassenoutfit ist die Handtasche nicht Pflicht, denn da genügt es, wenn man seine Sachen in der Jackentasche verstaut. Für ältere Frauen kann ein Halstuch die Rettung sein, denn das wirkt wie ein Anti-Aging Produkt, wenn die Perlenkette zu kurz wird, um alle Falten zu verdecken.

Innere Schönheit - Die Seele in Balance

Die Seele einer FeeDie innere Schönheit ist das Gegenteil der puren Optik, der Gegenspieler der äusseren Schönheit, manchmal auch die Ergänzung, denn so wie das Innenleben aussieht, so erscheint man auch nach aussen hin. Wir celebrieren zwar die Aussenfassade und sehen uns die brillante Optik an Models, Schaustellern und schönen Menschen an, welche sich gekonnt in Szene setzen, wir vernachlässigen uns dabei jedoch oft selber, wenn wir unser inneres Wesen, das Kind in uns vergessen.

Wer sein inneres Kind nährt und pflegt, geht liebevoller mit sich selbst um, achtet mehr auf seinen Körper und pflegt ihn liebevoll. Und so können wir uns innerlich stylen, indem wir unserem Körper nur das Styling zumuten, welches wir nach innen hin verkörpern.

Fragen Sie Ihr inneres Kind, wozu es Lust hat. Wenn Sie aus tiefster Seele heraus Lack und Leder lieben, gönnen Sie sich diesen Look, und Sie werden extreme Atraktivität darin ausstrahlen. Wenn Sie der sanfte Typ sind, gönnen Sie sich verspielte Seidenkleider mit Rüschen, und wenn Sie der sachlich-kompakte Typ sind, tragen Sie selbstbewusst Ihren Hosenanzug, und Sie werden attraktiv darin aussehen. Es ist nicht unbedingt das Outfit selbst, es ist die innere Einstellung zum Outfit, welche uns attraktiv macht.

Wenn Ihr inneres Kind Schminke ablehnt, gehen Sie ungeschminkt aus dem Haus. Wenn Ihre Seele jedoch ein Künstlertyp ist und gerne mit Farben und Make-Up experimentiert, schminken Sie sich ruhig kreativ. Sowohl der ungeschminkte, als auch der geschminkte Typ, beide sehen gut aus, wenn sie ihren Look verkörpern.

Im Laufe der Zeit hat sich die Attraktivität gewandelt. In Zeiten, in denen Nahrung selten und dadurch wertvoll war, galten dicke Frauen als hübsch. In unserer heutigen Zeit, in der die technischen Spielereien am Handy signalisieren, dass man zu dick ist, gilt das schlanke Bild eines Menschen als besonders attraktiv. Das kann gefährlich werden, wenn wir einem dürren Bild des Magerwahns nachjagen, wenn sich Models fast zu Tode hungern und in Orangensaft getränkte Watte essen, um ohne Kalorienzufuhr satt zu werden, und wenn Modemagazine androgyne Männer bevorzugen, welche Dessous präsentieren, weil die normal gebaute Frau in die Designerklamotten der Modemacher nicht hineinpassen, obwohl sie bereits magersüchtig sind. Hier sind wir von wahrer Attraktivität weit entfernt.


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Elisabeth Putz

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