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Wie bekommt man schöne Haare?

Schöne HaareSchöne Haare sind gesund, stabil, strapazierfähig, nicht brüchig, glänzen seidig, sind elastisch und biegsam, dehnen sich, besitzen eine glatte Struktur, und sie shimmern unter der Lichtbrechung. Sie duften angenehm, fallen gut und wehen im Wind, sind weder zu fettig, noch zu trocken, und sie quietschen im nassen Zustand.

Wichtig fürs Haar sind die richtige Ernährung mit natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die gute Pflege mit schonenden Bioprodukten, das sanfte Kämmen und das noch sanftere Styling.

Die Haarstruktur sollte nicht aufgerauht werden. Dauergewelltes und gefärbtes Haar ist meist aufgerrauht, wird trocken und spröde, muss mit Proteinen, Biotin und Keratin geschlossen werden, und es darf nicht zu heiss oder zu lange geföhnt werden. Chemisch Behandeltes Haar wird leicht brüchig, weil die Elastizität verloren geht. Normalerweise kann man das einzelne Haar nämlich in die Länge ziehen. Die Haare sollten jedoch nicht künstlich langgezogen werden, um Länge zu gewinnen, da sie dann dünner werden. Das einfache Kämmen reicht aus, um sie zu entwirren. Am schönsten sieht naturbelassenes Haar aus, welches wenig bis kaum verändert wurde.Stoffbänder und Stoffgummis bewahren die Haarsträhnen vor Spliss und Brüchen, weil sie weich sind und nicht kneifen.

Damit das Haar gesund bleibt, benötigt es alle 6 bis 8 Wochen einen Haarspitzenschnitt. Manche Leute regeln ihren Friseurbesuch aufgrund des Mondstandes, weil sie der festen Überzeugung sind, bei Vollmond wachsen die Haare dichter und schneller nach. Dies stimmt nur bedingt. Zwar beeinflusst der Mond indirekt unsere Wachstumsphasen, aber nur so minimalst, dass wir nicht zwanghaft nach den Mondphasen leben müssen. Viel wichtiger für ein gesundes Haarwachstum ist eine scharf schneidende Schere, damit die Haarspitzen gut verschlossen werden und nicht schon beim Schneiden ausfransen.

Wer einen billigen Haartrockner ohne antistatische Wirkung kauft, dem stehen die Haare zu Berge. Und wer sich ärgert, dem steht die Mähne auch zu Berge, er schlägt sich mit Haarausfall herum, oder er wird grau vor Sorge, weil unser Schopf auf nervliche Anspannung, psychischen Stress, Umwelteinflüsse und Launen reagiert.

Wir besitzen ungefähr 5 Millionen Haare am Körper, davon 100000 am Kopf. Und wir verlieren täglich bis zu 100 Haare, wenn wir uns kämmen und uns im Alltag bewegen. Mit Vitamin A kann man das Haarwachstum beschleunigen, und wer viel Gemüse, Paprika, Karotten und Kohl verspeist, hilft dem Wachstum von innen nach.

Das Haar ist allgemein gesehen ein Hornfaden, der aus der Haut ragt. Am Kopf wächst es wie Unkraut, exakt 0,3 mm pro Tag, wobei das Wachstum unter anderem von der ethnischen Zugerhörigkeit abhängt, denn die Asiaten können sich freuen, ihr Haar wächst schneller, das afrikanische Haar wächst langsamer, und wir Europäer haben ein mittelmässiges Wachstum. Haare können bis zu 2 m lang werden. Das Hinterkopfhaar neigt sich dem Körper zu, das Oberkopfhaar der Stirn, und manche Menschen besitzen Haarwirbel, die kreisförmig ausgerichtet, und schwer zu bändigen sind.

Die Haarfollikel enthalten lebende Zellen, die ausgewachsenen Haare nicht, da sie lediglich eine Hornschicht sind und sich daher nicht selbst reparieren können. Die Haardicke ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wobei die durchschnittliche Dicke 0,05 bis 0,06 mm beträgt, dickes Haar 0,08 mm, dünnes Haar hingegen nur 0,02mm.

Wie alt werden Haare? Ein einzelnes Kopfhaar hat eine Lebensdauer von ca. einem Jahr bis zu sieben Jahren, je nachdem, ob man es gut pflegt,mit Nährstoffen versorgt, oder ob man es färbt, dauerwellt, glättet und es chemischen Haarprodukten mit minderer Qualität aussetzt.. Eine stabile Haarstruktur lebt länger, und ausserdem hängt die Lebensdauer von genetischen Faktoren, hormonellen Veränderungen und Umwelteinflüssen ab.

Junge Leute besitzen ein stabileres Haar als ältere, wodurch sie auch mehr experimentieren können und so manch ungesunde Sünde verziehen wird. In den Wechseljahren verabschiedet sich bei manchen Frauen die Stabilität ihres Haares, wenn der Hormonhaushalt schwankt. Hier kann eine gesunde Ernährung helfen.

Die Haare sind ein Statussymbol, stehen für Prestige, und verleihen uns ein gewisses Selbstwertgefühl. Das Haar ist wichtig für unsere Persönlichkeit, besonders für Frauen, da die Haarpracht Weiblichkeit und Fruchtbarkeit symbolisiert.

Haare sind ein starkes Ausdrucksmittel für Gefühle. Wenn Frauen unglücklich sind oder eine Trennung hinter sich haben, kann man beobachten, wie sie sich die Haare schneiden, färben und anderweitig verändern lassen. Oftmals passt die radikale Typveränderung nicht zur Persönlichkeit und schon gar nicht zum Hautbild, aber viele Frauen verarbeiten damit Trennungen.

Unsere Haare sind wie eine Visitenkarte. Nicht umsonst ist es eine Körperverletzung, wenn man einer Frau ihr langes Haar abschneidet, obwohl sie es nicht möchte. Die alten Indianer benutzten ihr langes Haar sogar als Antenne, als Navigationsgerät zur besseren Orientierung.

Wie wäscht man die Haare richtig?

Wichtig ist, dass die Haarwäsche dem individuellen Haartyp entspricht, die geeigneten Produkte für fettiges, trockenes, empfindliches, gefärbtes oder dauergewelltes Haar verwendet werden, und dass man seine Haare nicht zu oft und zu aggressiv wäscht. Wichtig ist auch, dass das Shampoo keine belastenden Substanzen wie beispielsweise Tenside, Parabene, Paraffine, Silikone, Nanopartikel, Sulfate, Biozide und Konservierungsmittel, Mineralöle, Mikroplastik, oder Farbstoffe enthält, welche das Haar austrocknen oder beschweren. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe, kaufen Sie lieber ein teures als ein billiges Shampoo, oder greifen Sie zu einem Naturshampoo aus dem Reformhaus.

Wenn man seine Haare wäscht, sollte man die Kopfhaut mit sanften kreisenden Bewegungen massieren. Das feste Rubbeln kann zu einer trockenen, instabilen Kopfhaut führen und schliesslich zu Haarausfall, auch wenn man glaubt, man müsste den Schmutz intensiv aus dem Haar entfernen. Das Shampoo sollte man nur gut dosiert portionieren, nur eine kleine Nuss voll verwenden, da es ohnehin ergiebig ist und ein wenig schäumt. In die Haarspitzen sollte man wenig bis kaum Shampoo geben, da die Spitzen trocken sind und nicht zusätzlich ausgetrocknet werden möchten. Von einer zweimaligen Haarwäsche hintereinander ist abzuraten, weil das doppelt aufgetragene Shampoo die Haarstruktur aufrauhen und austrocknen könnte.

Wie oft soll man seine Haare waschen? Es spricht im Grunde nichts gegen eine tägliche Haarwäsche, wenn man ein mildes Babyshampoo verwendet, aber bei normalem Haar reicht es aus, wenn man es ein bis zweimal pro Woche wäscht. Wer seine Haare zu oft und mit aggressiven Shampoos wäscht, muss damit leben, dass sie schnell nachfetten. Wer sie zu selten wäscht, muss damit rechnen, dass sie fettig sind, ausfallen oder brüchig werden.

Hartes, kalkhaltiges Wasser ist schlecht fürs Haar, weiches Wasser macht die Haare schön elastisch und anschmiegsam, aber zu weiches Haar lässt sich ungut stylen. Es gibt Leute, die sagen, das Haar wird besonders schön, wenn man es nur mit purem Wasser und Roggenmehl wäscht. Hier muss man anfangs eine schlimme Zeit überwinden, da die Haare stark riechen, wenn die Kopfhaut nur mit Wasser alleine entfettet wird. Nach einigen Haarwäschen wird die Mähne jedoch seidig glänzend und sieht gesund aus. Die Naturfans lieben diese Methode.

Wer ein wenig Zucker unters Haarshampoo mischt, einen Löffel pro Haarwäsche, erntet seidig glatte, gut strukturrierte, griffige Haare. Die Zuckerkristalle sorgen nämlich wie ein Peeling dafür, dass Haarschüppchen entfernt werden und die Haarstruktur glatter aussieht. Wer allerdings viel Zucker ißt, bekommt spröde, brüchige und matte Haare, weil der Zucker dafür sorgt, dass sich die Körperzellen entzünden.

Mit einer Natronlauge wäscht man fettiges Haar und schnell nachfettende Kopfhaut auf natürliche Weise, nur das trockene Haar und die trockene Kopfhaut sollte man damit nicht waschen, sonst juckt es höllisch. Geben Sie 2 bis 4 Teelöffel Natron in ca 400 ml warmes Wasser, rühren Sie die Lösung gut an und verteilen diese sorgfältig im Haar. Danach rubbeln Sie Ihr Haar sanft sauber und spülen das Natron wieder aus. Die Haare werden griffig, quietschen sogar, und sie fühlen sich sauber an.

Wer seine Haare mit einer Natronlösung oder einem anderen stark entfettenden Mittel wäscht, muss nachher für rückfettende und feuchtigkeitsspendende Substanzen sorgen, sonst bekommt man Haare wie Strohballen. Apfelessig ist eine gute Idee. Für etwas Glanz im Haar rühren Sie sich eine Haarspülung mit Apfelessig an. 1 kleiner Teelöffel Apfelessig und 1 Löffel Wasser. Da der Geruch gewöhnungsbedürftig ist, kann man Apfelöl, Rosenöl, Vanilleöl, Opiumöl, Lotusöl, Jojobaöl, Rosmarin oder ein antibakterielles Teebaumöl in den Apfelessig geben, um ihn zu neutralisieren. Achtung, die ätherischen Öle machen das Haar wieder fettig, also sollte man damit sehr sparsam umgehen.

Ein spezielles Trockenshampoo, ein Haarshampoo to go sorgt dafür, dass man die Haare schnell zwischendurch, auch unterwegs reinigen und entfetten kann. Vom herkömmlichen Waschvorgang ist man damit zwar weit entfernt, aber es hilft in der Not. Es gibt einen Haarpinsel, mit dem sich das überschüssige Fett am Haaransatz entfernen lässt, und es existiert ein Make-over Spray, mit welchem das Haar wie frisch gewaschen aussieht. Ob diese Haarpflege-Methode unbedingt gesund ist, darf man bezweifeln, aber man spart Zeit damit.

Für Haare mit besonderen Ansprüchen gibt es ein individuelles, personalisiertes Haarshampoo, welches genau auf den eigenen Haartyp abgestimmt ist. Man muss vorab einige Daten und Auskünfte über die Haarstruktur erteilen, damit das Shampoo gezielt entworfen werden kann. Dünnes oder dickes, leicht oder schwer fettendes Haar, Dauerwelle, Färbung oder Naturhaar, und viele weitere Fragen sind in einem speziellen Fragebogen zu entrichten, bevor man zu seinem personalisierten Shampoo gelangt. Mann muss seine Haarspitzen, die Kopfhaut, die Kämmbarkeit, eventuellen Haarausfall und Allergien beachten, dann erhält man aufgrund seiner Angaben ein parfumiertes oder auch nach Wunsch ein unparfumiertes Haarshampoo. Man darf sich sogar den Duft aussuchen. Es ist im Durchschnitt besser als ein Standardshampoo, kostet dafür auch mehr Geld. Es lohnt sich für alle Haartypen, die Probleme mit ihrem Shampoo haben, für sogenanntes Problemhaar.

Für besonders fettiges Haar existiert ein spezielles Pferdeshampoo, welches das Haar pflegt und seidig glatt macht. Bei trockener Kopfhaut sollte man es jedoch nicht anwenden, da es Seifenrinden enthält. Diese Seifenrinden sind gut fürs Pferd, trocknen aber bei Menschen die Kopfhaut extrem aus. Man sollte es nur als kurzfristige Haarkur anwenden, da auch die fettigste Kopfhaut austrocknen kann.

Ideal für die Haarwäsche sind Naturshampoos mit Pflanzen und Kräutern, mit natürlichen Substanzen. Malven, Aloevera und Jojoba, Ei und Avocado spenden dem Haar beispielsweise viel Feuchtigkeit. Beim Eishampoo sollte man das Haar vorsichtig kämmen, da es gerne im nassen Zustand verfilzt. Für langes Haar eignet sich ein Proteinshampoo, welches sich um die Haare legt und die Struktur repariert. Shampoo mit Amerant und Kamille eignet sich gut für trockenes, strapaziertes Haar, da die Haarstruktur damit extrem geglättet wird, und eventuelle Haarschuppen entfernt werden. Ein Shampoo mit Zitronenöl zaubert helle Strähnchen ins Haar. Allerdings muss man das nasse Haar ein wenig an der Sonne trocknen lassen, damit der Bleicheffekt sichtbar wird. Alternativ kann man ein wenig Zitronensaft in die Haare träufeln und es in der Sonne trocknen lassen, wobei man nachher ein Proteinspray verwenden sollte, da die Zitrone die Haare aufrauht.

Ideal für die Haare ist übrigens Bier, welches man jedoch nach 10 Minuten Einwirkzeit wieder auswaschen sollte, sonst wirkt das Haar am nächsten Tag müde und betrunken. Spezielle Biershampoos beinhalten Bierextrakt und können wie ein normales Shampoo verwendet werden, da spart man sich viel Zeit. Wer anstatt einer Bierkur eine Eikur bevorzugt, mischt ein Ei mit etwas Avocado zusammen, gibt den Brei für 10 Minuten ins Haar und wäscht die Paste wieder aus. Achtung, verwenden Sie hierfür nur kaltes Wasser, sonst sieht das Haar aus wie eine Eierspeise.

Naturshampoos sind deshalb so gut, weil sie kaum bis nichts beinhalten, was das Haar langfristig schädigt. Silikone glätten das Haar zwar optisch, machen es jedoch langfristig spröde. Parabene greifen die Kopfhaut an, Parfum trocknet das Haar aus, Farbstoffe sind nur gut fürs Image, und die Tenside und Sulfate bieten gute Waschbarkeit, worauf man nur ungern verzichtet. Allerdings können chemische Konservierungsmittel zu Allergien führen, und somit braucht man im Grunde nur ein Bioshampoo.

Wie gut sind Haaröl, Balsam und Conditioner?

Haaröl sorgt für viel Feuchtigkeit und Glanz, schützt das nasse Haar beim Föhnen vor Hitze, sorgt für eine gute Haarstruktur, glättet die Haarporen, macht die Haarspitzen seidig glatt, aber es kann das Haar beschweren, wenn man zu viel davon nimmt.

Naturöle ohne Silikone sind ideal. Haaröl sollte ohnehin leicht sein, das Haar möglichst nicht beschweren, und viele Öle sind nur für die Haarspitzen geeignet. Das Öl sollte man nicht grosszügig im gesamten Haar verteilen, sonst könnte der Effekt kippen. Dann leidet man unter fettigen Haar, oder die Haarstruktur verändert sich, gewöhnt sich ans Öl und wird rauh und trocken.

Wer sein Haaröl selber anrührt, sollte es nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wieder gründlich auswaschen, da selbstgemachte Öle nicht dauerhaft über Tage im Haar verweilen sollten. Jojobaöl, Kokosöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Arganöl, Milch und Joghurt, Ei und Mandelmilch, alles kann man verwenden, aber man sollte die Zutaten verdünnen. Haushaltsöl ist nahezu ungeeignet, wenn es in loser, konzentrierter Form verwendet wird, da es nicht lange im Haar verweilen darf.

Mit einem Haarbalsam werden kaputte und strapazierte Haare wieder kämmbar. Sie verfilzen nicht, fühlen sich seidig glatt an und sind locker. Balsam sollte man nur gering dosiert aufs Haar auftragen, denn zu viel lässt die Haare strähnig herunterhängen, wie ein Schnittlauch, der nicht gegossen wurde. Der Haarbalsam sollte rückfettende Stoffe beinhalten, wenn das Haar trocken ist, und er sollte die Kopfhaut nicht unnötig einfetten. Balsam darf man ohnehin nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen, sonst sieht man aus wie eine geölte Pfanne.

Mit einem Conditioner und einer Haarspülung bringen Sie viel Glanz ins Haar, was bei sprödem, trockenem Haar wirklich gut aussieht. Allerdings muss man hier sparsam sein, da das Haar schnell mit einem Fettfilm überzogen wird, langfristig austrocknet und immer lauter nach dem Conditioner und der Spülung schreit. Unbedingt notwendig sind Haarspülungen nicht, und der Naturfan meidet sie ohnehin.

Wie trocknet man die Haare richtig?

Föhnen oder lufttrocknen lassen, was ist fürs Haar besser? Wenn Sie eine Dauerwelle, eine gelockte Löwenmähne tragen, können Sie auf den Haartrockner locker verzichten, denn die schönsten Locken formt die natürliche Luft. Dünnes, feines Feenhaar sollte man föhnen. Wenn Sie die Haare grossflächig trocknen, den Fön nicht zu nahe ans empfindliche Haar heranlassen, den Schopf über Kopf trocknen, dann gelangt unter günstigen Windverhältnissen extra viel Volumen ins Haar. Ein Diffusor kann helfen, die Föhnluft optimal zu verteilen, und wenn Sie grosszügige Locken oder eine Innen-bzw. Aussenrolle haben möchten, rollen Sie Strähne für Strähne über eine Rollbürste und heften Sie das restliche, nasse Haar mit Haarklammern am Kopf fest.

Wer viel Zeit hat, kann die Haare über grosse Wickler rollen und sie lufttrocknen lassen. Wer in Eile ist, sollte den Haartrockner oder eine Trockenhaube zu Hilfe nehmen. Besonders im Winter sollte man nicht mit feuchten Haaren aus dem Haus gehen, da Erkältungsgefahr droht.

Die Föhnluft sollte nicht zu heiss sein, und der Haartrockner darf nicht zu nahe ans Haar gehalten werden, sonst trocknet es aus oder verbrennt. Ein Föhnschaum verhindert, dass die Haare beim Trocknen austrocknen, und er sorgt für eine gute Kämmbarkeit.

Ein guter Haartrockner lädt das Haar nicht statisch auf, ist ionisiert und glättet die Haarstruktur. Ein billiger Föhn wirbelt die Haare durcheinander, ist laut und wird brennend heiss. Ausserdem müssen Sie bei langen Haaren darauf achten, dass nicht versehentlich eine Haarsträhne in den Motor gerät, sonst haben Sie wirklich den Effekt eines Staubsaugers.

Ein herkömmlicher Föhn besitzt normalerweise neben den Trockenstufen, die unterschiedlich heiss werden, eine Kaltstufe. Viele Leute glauben, die braucht man, um den Haartrockner abzukühlen, falls er zu heiss wird. Das stimmt nur bedingt, denn diese Kaltstufe erfüllt noch einen wichtigen Zweck, sie verleiht dem Haar mehr Fülle, Sprungkraft und Vitalität, sowie Glanz und einen seidigen Touch. Sie föhnen Ihr Haar zuerst warm, dann kalt, oder sie verwenden die Kaltstufe zwischendurch für jede einzelne Haarsträhne. So werden die Haarporen gut versiegelt.

Wer die Haare an der Luft trocknen lässt, sollte sie nicht abends vor dem Schlafengehen waschen und mit feuchtem Haar ins Bett gehen, sonst wacht man mit struppiger Mähne auf. Haargummis sollte man im nassen Haar meiden, da sie zu Spliss und Frizz führen können. Mit den Fingern oder der Haarbürste sollte man feuchtes Haar nicht permanent glatt ziehen, da es empfindlich ist. Ein glattes Baumwollshirt ist zum Antrocknen besser geeignet als ein rauhes Handtuch, da die Haarstruktur möglichst glatt bleiben sollte. Und ein Haarbalsam oder pflegender Haarschaum ist wichtig, damit die Frisur stimmt, mehr Volumen bekommt und brüchige Stellen ausgeglichen werden. Am besten Sie rollen das Haar leicht und locker auf glatte Lockenwickler, sie machen einen lockeren Dutt mit einem weichen Tuch, oder sie lassen Ihr Haar naturgemäss hängen, während es trocknet.

Wie kämmt man die Haare richtig?

Die Haare sollte man täglich ein- bis zweimal kämmen, damit sie nicht zu stark verfilzen. Ob man hierfür einen Kamm oder eine Bürste verwendet, ist reine Geschmackssache, nur hochwertig sollten die Produkte sein. Wenn man sich für eine Haarbürste entscheidet, sollte man darauf achten, dass die Noppen an den Spitzen abgerundet sind. Bei einem Haarkamm sollte man auf Naturmaterialien achten, möglichst handgesägt, möglichst kein Plastik, denn damit rauht man die Haarstruktur extrem auf.

Die Haare kann man je nach Haartyp und Haarstruktur auf verschiedene Weise, mit unterschiedlichen Werkzeugen kämmen. Der Haarkamm bildet die Basis, wobei Kämme mit breiten Zacken eher für lockiges und dickes Haar, und Kämme mit eng aneinanderliegenden Zacken für dünnes Haar geeignet sind. Mit Haarpads kämmt man stark verfilztes und nasses Haar, und die Haarbürste ist eher für die Massage der Kopfhaut geeignet.

Das Märchen von den 100 und mehr Kammstrichen durchs Haar kann zu Spliss und brüchiger Haarstruktur führen. Auch das Märchen vom schnellen Wachstum durch langes Bürsten kann die Haarstruktur schädigen. Man kämmt von den Spitzen zum Ansatz, und nach der Haarwäsche verwendet man am besten einen breiten Zinkenkamm oder spezielle Haarpads. Man entfernt den Filz und die Knötchen, aber darüber hinaus sollte man den Schopf nicht allzusehr strapazieren.

Dauergewelltes, gelocktes und krauses Haar bürstet man am besten im leicht feuchten Zustand, ohne es zu fönen, denn so nutzt man die Feuchtigkeit und verteilt sie bis in die Spitzen. Kämmen Sie die Haare schonend, und entfernen Sie die Knötchen und den Haarfilz nicht gewaltsam, sonst brechen die Haare ab, weil die Haarstruktur geschädigt wird.

Wer eine empfindliche Kopfhaut besitzt, sollte seine Haare mit einem Kamm anstatt einer Bürste kämmen, ganz leicht und vorsichtig, aber auf das Kämmen und Massieren der Kopfhaut sollte man nicht verzichten, sonst entsteht Haarausfall. Wer gerade eine Haartransplantation hinter sich hat, sollte eine Weile auf das Kämmen verzichten und die Anweisungen des Arztes beachten.

Kamm oder Bürste, was ist besser? Ein Haarkamm hat den Vorteil, dass er schonend kämmt, nicht so leicht verschmutzt und keine alten Haare beherbergt. Die Haarbürste macht das Haar glatt und glänzend, weil man mit ihr öfters durchs Haar fährt, da sie breiter ist. Mit den abgerundeten Noppen der Bürste kann man die Kopfhaut massieren. Es gibt eine spezielle Haarbürste gegen Spliss, mit welcher die Haarspitzen geglättet werden, eine Bürste für elektrisch aufgeladenes Haar, die antistatisch wirkt und trockenes Haar im Winter bändigt, und eine Glättungsbürste, die wie ein Haarglätter wirkt.

Bürste und Kamm sollte man alle 3 bis 6 Monate austauschen, da sich Bakterien und gegebenenfalls Keime darin absetzen, die Borsten stumpf oder kaputt werden und das Haar beim Kämmen schädigen können. Ausserdem muss man Kamm und Bürste regelmässig reinigen oder desinfizieren. Hierzu verwendet man am besten Wasser und Haarshampoo. Bei Haarbürsten hat man den Nachteil, dass sie sich schwer reinigen lassen. Und verwenden Sie bitte keine fremden Haarkämme, die weitergereicht werden, denn dann nähren Sie Ihren Kopf mit fremden Bakterien.

Wie repariert man kaputte Haarspitzen?

Haarspliss oder Frizz entsteht durch kaputte Haarspitzen, strapaziertes Haar, durch unsachgemässe Pflege, Färbungen und Dauerwellen, durch Föhnen und Sonne, durch zu trockenes Haar, von zu harten Haarspangen und Haarschmuck, durch ein zu heisses Glätteisen oder zu intensive Glättungscreme, aber auch durch eine ungünstige Haarlänge, denn dann reiben die Haarspitzen an den Schultern, an der Kleidung, und sie brechen gegebenenfalls ab.

Ein regelmässiger Haarspitzenschnitt sorgt dafür, dass sich der Spliss nicht ausbreitet. Ein Haaröl, ein Haarspitzenfluid oder eine Haarcreme, die Feuchtigkeit bietet, machen die Spitzen weich und biegsam. Weiche Haarbänder, welche das Haar nicht kneifen oder beschädigen, sind auch ideal, falls man Zöpfe flechtet. Und weiche, glatte Kleidung verhindert, dass die Haarspitzen abbrechen, wenn sie am Kleidungsstück reiben.

Bei kaputten Haarspitzen unterscheiden wir 5 Arten von Spliss, die sich unterschiedlich aufs Haar auswirken. Die erste Form ist eine leichte und nennt sich Kerze. Hier wird nur die äussere Haarstruktur angegriffen, sodass ein Haaröl genügt, um den Spliss zu reparieren. Die zweite Form nennt sich Knoten. Sie tritt gehäuft bei dauergewelltem und lockigem Haar auf. Es bilden sich kleine Knötchen in den Spitzen, die leicht brechen können. Hier sollte man für genügend Feuchtigkeit im Haar sorgen und täglich etwas Öl anwenden. Wir unterscheiden weiters den Ast, die Gabel und den Baum beim Spliss. Der Ast teilt sich in zwei Teile. Die Gabel teilt sich in mehrere Teile, und der Baum sieht struppig und rissig aus. Es ist die schlimmste Form von Spliss. Hier hilft nur noch ein guter Kurzhaarschnitt.

Die Haarspitzen werden im Grunde durch Öle und Feuchtigkeitsprodukte nur optisch geglättet, ganz gesund werden sie nicht. Um extremen Spliss zu vermeiden, sollte man seine Haare nach dem Waschen nur im Handtuch abtupfen und dann schonend trocknen. Im nassen Zustand sollte man sie so wenig wie möglich kämmen, da sie sich stark dehnen und reissen können. Mit einem speziellen Splisstrimmer kann man die Haarspitzen gründlich abschneiden, obwohl manche Leute sagen, so ein Trimmer schneidet mehr Haar weg als nötig. Und mit einem speziellen Spliss-Shampoo, welches viel Feuchtigkeit enthält, beugt man dem lästigen Spliss vor.

Wie pflegt man die Kopfhaut?

Die Haare entspringen aus der Kopfhaut, und deshalb ist es wichtig, dass sie gesund ist. Eine zu fettige oder eine zu trockene Kopfhaut kann zu Haarausfall führen, und wenn sie juckt, schuppt, gerötet ist oder sogar schmerzt, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Kopfhaut verletzt ist. Auch Talgpickel sind unangenehm und sorgen dafür, dass die Haare nicht richtig wachsen können. Eine kaputte Kopfhaut zeigt sich dadurch, dass die Haare brüchig herauswachsen, dünn und instabil sind, ungleichmässig wachsen und schneller abbrechen. Die intakte Kopfhaut muss nur regelmässig von überschüssigem Fett befreit werden, die kranke muss man mit Proteinkuren wieder in Takt bringen.

Massieren Sie Ihre Kopfhaut regelmässig mit Ihren Fingerkuppen, damit die Durchblutung stimmt. Verwenden Sie ein mildes Shampoo, welches für eine empfindliche Kopfhaut geeignet ist, am besten ein Babyshampoo. Und meiden Sie aggressive Haarfarben und Haarprodukte, die nur fürs Styling gedacht sind, wie beispielsweise Haarspray, Haarwachs oder Haarlack. Wenn Sie sich dennoch eine Färbung oder eine Dauerwelle gönnen, schützen Sie Ihre Kopfhaut mit einer speziellen Kopfhautcreme, die bequem aufgetragen wird und leicht auswaschbar ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Kopfhaut mit Aminosäuren und Proteinen versorgt wird. Sie befinden sich in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise in Eiern, Sojaprodukten, Gemüse und Milchprodukten, oder in Eishampoo.

Spezielle Haardünger, welche in Form von Ampullen beim Friseur erhältlich sind, nähren die Kopfhaut von aussen. Alternativ kann man sich einen Haarcocktail aus Kräutern, aus Brennnessel, Huflattich, Salbei und Kamille selber machen, welchen man in die Kopfhaut einmassiert.

Ein gröberes Problem stellen Kopfläuse dar, welche sich gerne auf der Kopfhaut bewegen, jucken und optisch keinen guten Eindruck hinterlassen. Mit einem speziellen Haarkamm gegen Läuse kämmt man das Problem einfach aus. Um das Lausproblem endgültig zu beseitigen, muss man die Haare exakt nach Anleitung mit einem guten Lausshampoo reinigen, danach sämtliche Kleidungsstücke, die Bettwäsche, Nachtwäsche, Leibwäsche und den Haushalt säubern, und notfalls hilft ein richtig kurzer Haarschnitt. Früher trug man eine schicke Perücke und kratzte sich heimlich am Kopf, während die Läuse unter dem Haarteil Walzer tanzten.

Die richtige Ernährung für die Haare

Wenn das Haar gesund bleiben soll, braucht es Pflege von Innen. Pflanzliche Fette mit wertvollen Fettsäuren geben der Kopfhaut einen Schutz und verhindern das Austrocknen. Durch das tägliche Kämmen und Bürsten gelangt die Fettschicht bis in die Haarspitzen hinein und dient als Schutzfilm. Diese Fettschicht muss von innen aufgebaut werden. Fisch, Meeresfrüchte, pflanzliche Öle, Eier, pflanzliches Eiweiss, Samen, Kräuter, Nüsse, Müsli, Naturjoghurt, all dies nährt unsere Haarwurzeln von innen.

Das Haar braucht Aminosäuren, Biotin, Keratin, Proteine, Mineralstoffe, Vitamine, gesunde Nährstoffe, die wir mit der täglichen Nahrung zuführen müssen. Erzeugen wir einen permanenten Nährstoffmangel im Körper, reagiert das Haar sofort und fühlt sich matt, spröde, dünn und kraftlos an. Wenn die Kopfhaut nicht in Ordnung ist, bemerkt man dies auch an einem Juckreiz oder an elektrisch aufgeladenen Haaren, die zu Haarausfall neigen.

Vitamin A sorgt dafür, dass die Haare mit genügend Sauerstoff versorgt werden, Vitamin C fördert das Haarwachstum, Vitamin E dient als Schönheitselixier, Vitamin D stärkt die Haare und bietet einen gewissen Schutz vor Eindringlingen und schädlichen Faktoren von aussen, Aminosäuren sind gut für die Kopfhaut, Keratin ist ohnehin ein natürlicher Bestandteil des Haares und stärkt es.

Lachs mit Omega 3 Fettsäuren, Walnüsse mit gesunden Fetten, dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Broccoli, Karotten mit Betacarotin, die vielversprechenden Eier mit viel Proteinen, rote Paprika, Champignons, Haferflocken, hin und wieder eine Mango, das tut dem Haar gut. Natürliche, unverarbeitete Lebensmittel enthalten genügend Nährstoffe, weiterverarbeitete Lebensmittel hingegen enthalten oft Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, die das Haar belasten. Unsere Haare hängen nämlich auch mit den Nieren zusammen, und wenn der Körper permanent Giftstoffe filtern muss, sieht man dies bald am Schopf.

Spezielle Nahrungsergänzungsmittel mit Kieselsäure können die Haarstruktur stärken, aber sie ersetzen niemals die richtige Nahrung. Bei Nahrungsergänzung mit Vitamin A und Vitamin E muss man aufpassen, dass sie nicht zu hoch dosiert ist, da sich diese fettlöslichen Vitamine im Körper anreichern.

Wer viel Zucker zu sich nimmt, bekommt eine trockene Kopfhaut, trockenes Haar, und beim Durchkämmen kleben die einzelnen Haarsträhnen wie Pappe zusammen, da sich der Zucker gerne in der Kopfhaut ablagert. Zucker steckt in Form von Zuckermolekülen und damit als nicht ganz sichtbarer Zucker auch in Nudeln, Weizenmehl, leckerem Gebäck und nicht nur in Süssigkeiten.

Enorme Trockenheit in den Haaren entsteht oft durch einen Biotinmangel, ausgelöst durch zu viel Zucker. Biotin ist in Milch, Käse, in Eiern und in Tomaten enthalten. Wer viel Fett zu sich nimmt, bekommt ölige, schnell nachfettende Haare, die strähnig herunterhängen und zu Haarausfall neigen. Das Fett verklebt die Kopfhaut, und einige Leute bekommen sogar Pickel auf der Kopfhaut. Versteckte Fette sind in Fertigprodukten, in Chips, in verarbeiteten Lebensmitteln und in vielen Brotaufstrichen enthalten.

Aus den USA stammen Gummibärchen, die vielversprechend sind, da sie dem Haar wichtige Nährstoffe liefern und es schöner machen. Diese speziellen Gummibären enthalten Vitamin A, C, D, E, B6, B12, sowie Biotin, Mineralstoffe, Zink, einfach vieles, was das Haar braucht. Die Haare wachsen laut einiger Probanden, die das Superfood ausprobiert haben, schneller in die Länge und werden dichter. Die Gummibären sind aufgrund der enthaltenen Beeren blau, erzeugen beim Essen eine richtige Schlumpfzunge, schmecken süss und dienen auch als Seelennahrung. Die Sugar Bear Hair Gummibären sind nur bei einem Nährstoffmangel zu empfehlen, da sie bei hormonellem Haarausfall nicht helfen. Machen Sie zuvor einen Hormoncheck, damit Sie Ihr Geld nicht teuer zum Fenster hinauswerfen.

Wie schützt man die Haare vor Hitze und Kälte?

Besonders im Winter leidet die Kopfhaut, weil wir uns Hüte und Mützen aufsetzen, das Haar dadurch statisch aufladen, und unsere langen Haarspitzen sanft auf den Pullover gleiten lassen. Im Winter sollten wir die Kopfhaut besonders gut mit Aminosäuren pflegen und unseren Kopf zusätzlich vor Heizungsluft und trockenem Wind schützen.

Im Sommer sollten wir einen Hitzeschutz auftragen, schützendes Haargel, damit die Haarstruktur von der Sonneneinstrahlung nicht zerstört wird. Wir gehen ins Wasser, lassen die Haare anschliessend trocknen und bemerken oft erst zu spät, dass Salzwasser und Hitze den Haaren zugesetzt haben. Eine gefärbte blonde Mähne kann dann zu einem gelben Kücken werden. Die Kopfhaut sollte vor der Sonne mit einem Hut geschützt werden, denn leicht kann sich ein Sonnenbrand bilden, auch wenn man ihn an dieser Stelle kaum vermutet.

Wie stoppt man Haarausfall?

Haarausfall ist entweder hormonell bedingt, genetisch bedingt, oft vererbbar, altersbedingt vorhanden, oder wird durch Medikamente, falsche Ernährung, falsche Lebensweisen, Vitaminmangel, Eisenmangel, Erkrankungen der Kopfhaut, des Darms, oder der Schilddrüse, des Mineralstoffhaushalts im Körper, durch Krebs oder durch chemische Substanzen und Unverträglichkeiten nach Haarfärbungen oder Dauerwellen ausgelöst. Auch in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren können viele Haare ausfallen.

Das Haar verabschiedet sich direkt oder es bricht ab. Man unterscheidet den kreisrunden und den in den Geheimratsecken auftretenden Haarausfall, der sich am gesamten Kopf ausbreiten kann. Man kann einiges dagegen unternehmen, oder man ignoriert das Problem, trägt ein Toupet, eine Perücke, oder man liebt und pflegt seine Glatze, die bei Männern durchaus sexy sein kann.

Mit einem speziellen Laserkamm kann man die Kopfhaut stimulieren und den Haarwuchs anregen. Der Laser soll die Kopfhaut massieren, gut durchbluten, die Haarstruktur verbessern und das allgemeine Befinden am Kopf optimieren. Der Kamm fühlt sich ruppig an, man muss ihn 3 bis 5 mal pro Woche anwenden, und in Tests hat er mittelmässig abgeschnitten.

Mit einem speziellen Serum, welches auch im Speichel von Kühen vorkommt, kann man die Haare zum Wachsen anregen. Man trägt dieses Serum täglich auf, massiert es in die Kopfhaut ein und fühlt sich danach, als ob man seine Haare länger nicht mehr gewaschen hätte. Dieses Gefühl sollte man jedoch ertragen, denn das Serum wirkt tatsächlich gut.

Rezeptpflichtige und rezeptfreie Pillen, Kuren und Kapseln, Nahrungsergänzung mit Aminosäuren, Proteinen, Biotin, Keratin, Vitamin A und Mineralstoffen, Koffein und Spurenelementen sollen den Haarwuchs ebenfalls ankurbeln. Der Nachteil ist, wenn man mit der Einnahme der Pillen aufhört oder die Haarkur stoppt, nimmt der Haarausfall wieder seine Tätigkeit auf. Menschen mit Darmproblemen oder Allergien sollten diese Präparate meiden oder vorher mit ihrem Arzt sprechen.

Mit Haarteilen kann man dem Haarausfall den Kampf ansagen. Man reinigt die Kopfhaut mit hautfreundlichen Reinigungsmitteln, dann cremt man sie mit einer Spezialcreme ein, und dann klebt man das Haarteil direkt an die Kopfhaut. Der Profi-Friseur weiss, wie es geht. Selber kann man es auch machen, aber hierfür muss man sich die speziellen Haarteile und Cremes, Kleber und Reinigungsmittel im Fachhandel besorgen. Hochwertige, naturbelassene Haarteile aus Echthaar wirken am besten und sind die schonendste Variante. Kunsthaar, minderwertige, aber preisgünstige Produkte können zu Allergien und Unverträglichkeiten führen.

Übrigens kann man auch eine Haartransplantation mit Eigenhaar in Anspruch nehmen, indem Schamhaare am Kopf angebracht werden. Bitte, dies ist nichts für Weichgekochte, denn nur die Harten können sich seelisch mit Schamhaar am Kopf anfreunden. Eine weitere Alternative für die Glatze ist das Einweben der Haarteile in das noch vorhandene Eigenhaar. Oft ist nach Chemotherapien die Haarwurzel noch da, nur stark beschädigt. Da bietet sich ein spezielles Webverfahren an.

Um nicht die meisten Haare im Waschbecken dahinschwimmen zu sehen, ist es ratsam, seine Haare nach dem Waschen nicht zu rubbeln, sondern nur sanft mit dem Handtuch abzutupfen, sonst rubbeln Sie sich die letzten Haare vom Kopf. Das kräftige Terminalhaar verkraftet starkes Rubbeln, das weiche nicht.

Wenn man schon eine Glatze besitzt, kann diese in der Sonne leuchten und glänzen wie ein Signalturm. Mit etwas Puder bringen Sie matte Zeiten auf Ihre Glatze und fallen in der Menschenmenge nicht mehr so auf. Wenn es doch eine Perücke sein soll, dann greifen Sie am besten zu europäischem Haar. Das ist zwar teurer in der Anschaffung, kommt aber in seiner feinen Strukturierung dem natürlichen Haar sehr nahe.

Man kann sich ein Tattoo auf die Glatze tätowieren lassen, welches wieder verschwindet, wenn eventuelle neue Haare nachwachsen. Man kann einen schicken Hut aufsetzen, sich eine vorteilhafte Frisur verpassen lassen, oder man lässt sich einen Undercut schneiden, wenn noch etwas Haar vorhanden ist. Die halbseitige Glatze liegt übrigens auch im Trend. Ausserdem sollte man sich seine Kopfhaut gut massieren lassen, sanft und kreisend, damit die Durchblutung angekurbelt wird.

Wer unter Geheimratsecken oder einer beginnenden Glatze leidet, kann sich seine Haare optisch verlängern lassen. Hier werden feinste Härchen in die Kopfhaut eintätowiert, ein sogenanntes Tattoo am Kopf, ein Haartattoo. Die Geheimratsecken werden so kaschiert, dass man glaubt, neue Haare würden gerade erst spriessen. Durch die feine Pigmentierung sieht das tätowierte Haar wie echt aus. Vorne an der Stirn pigmentiert man nicht, denn dort würde die neue Haarpracht wirklich wie ein Tattoo aussehen, aber am Hinterkopf und seitlich erzielt man mit der Haartätowierung gute Ergebnisse. Die Pigmentierung wird nicht zu tief in die Haut gesetzt, sodass das Ergebnis nur bis zu 5 oder maximal 7 Jahren anhält. Die Farben sind hautfreundlich und in der Regel gut verträglich. Dunkle Haartypen profitieren stark davon, während es bei hellen Haartypen eher wie aufgemalt aussieht.

Wie pflegt man die Haare richtig?

Das gesunde Haar braucht bloss eine Basispflege mit einem guten Shampoo, welches für den jeweiligen Haartyp, langes, kurzes, lockiges oder glattes Haar geeignet ist. Feines Haar braucht Volumen, und kaputtes, dauergewelltes, gefärbtes oder stark strapaziertes Haar braucht eine Intensivpflege mit einer guten Haarkur. Sie glättet die Haarstruktur, benetzt das Haar mit Proteinen, Keratin und Biotin, verleiht ihm einen seidigen Klanz und Geschmeidigkeit. Wenn man nach so einer Kur durchs Haar fährt, fühlt es sich gesund und elastisch, griffig und weich zugleich an. Die Kur muss 30 Minuten einwirken, bevor man sie wieder auswäscht. Kuren, die man über Nacht einwirken lässt, sind zur Vorbeugung von Haarschäden geeignet, und spezielle Kuren, die in die Haarstruktur eindringen und sie ein wenig verändern, wirken besonders tief.

Mit Hausmitteln kann man seine Haare auch gut pflegen, und manche ersetzen sogar die teure Haarkur. Kamelmilch, Butter, Eier, Naturjoghurt, Zitrone, Olivenöl, Sheabutter, Hanföl, sie wirken glättend und reparieren das Haar. Man sollte immer Hausmittel wählen, welche Proteine, Aminosäuren und Fett enthalten. Die Hausmittel müssen frisch sein, schnell verbraucht, und nach 15 Minuten wieder ausgewaschen werden, da sich gerne Bakterien entwickeln.

Billige oder teure Haarprodukte, was ist besser?

Billige Haarprodukte aus dem Discounter oder dem Supermarkt erfüllen notdürftig ihren Zweck und bieten eine kleine Basispflege. Man spart Geld, wenn man nicht sehr anspruchsvoll ist. Trotzdem reichen die billigen Haarpflegeprodukte für das gesunde und normale, unbehandelte Haar aus. Kaputte und strapazierte, chemisch behandelte Haare benötigen eher die Profiprodukte vom Friseur, Spezialprodukte mit reichhaltigen und hochwertigen Inhaltsstoffen. Tests haben ergeben, dass die Haare damit mehr Glanz bekommen, keine Rückstände an den Haaren zurückbleiben und die Haarstruktur nicht so aufgerauht wird.

Haarprodukte, die viel Chemie beinhalten, können das Haar langfristig austrocknen und brüchig machen, selbst wenn der optische Effekt anfangs verblüffend ist, da man schnelle Brillanz, Kämmbarkeit und seidigen Glanz erhält. Silikone und Parabene lagern sich im Haar an, was man erst nach Wochen oder Monaten spürt. Fakt ist, dass konventionelle Haarpflegemittel nur einen optischen Effekt an der Haaroberfläche erzeugen und das Haar nicht richtig durchgehend bis in die Tiefe hinein pflegen. Sie gaukeln uns bloss Pflege vor. Sie sind allerdings für gefärbtes, dauergewelltes und chemisch behandeltes Haar bitternötig, denn hier muss man nachhelfen, um die strapazierten, aufgerauhten Haarsträhnen wenigstens oberflächlich zum Glänzen zu bringen.

Wie stylt man die Haare schonend?

Wie stylt man die Haare perfekt? Es kommt ganz auf den Haartyp an. Dünne Haare brauchen Volumen, vielleicht eine Lockenmähne, und dicke Haare brauchen Feuchtigkeit und eine bändigende Frisur. Haarschmuck peppt das Haar auf, formt die Persönlichkeit und bändigt offene Haare. Je nach Haartyp kann man mit den passenden Accessoires das Gesicht in Szene setzen, seine feminine Seite zeigen, eine strenge Frisur kreieren, oder man lässt das Haar verspielt aussehen.

Wie färbt man die Haare schonend?

Wie glättet man die Haare schonend?

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Elisabeth Putz

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