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Wie bekommt man schöne Haare?

Schöne HaareWie bekommt man schöne Haare? Wichtig sind ein regelmässiger Haarschnitt und besonders der Haarspitzenschnitt, die richtige Ernährung fürs Haar mit natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die gute Pflege mit schonenden Bioprodukten, das sanfte Kämmen und das noch sanftere Styling. Chemie belastet das Haar, und so sollte man zu viele Dauerwellen und Färbungen meiden.

Wie bekommt man gesunde Haare?

Damit das Haar gesund bleibt, benötigt es alle 6 bis 8 Wochen einen Haarschnitt, denn die äussersten Haarspitzen müssen geschnitten werden, damit sie sich nicht spalten. Wer sein Haar gesund hält, es gut nährt und es wachsen lassen möchte, braucht nur alle 3 Monate zum Friseur zu gehen, das reicht aus, um die Haarspitzen gesund zu erhalten.

Manche Leute regeln ihren Friseurbesuch aufgrund des Mondstandes, weil sie der festen Überzeugung sind, bei Vollmond wachsen die Haare dichter und schneller nach. Dies stimmt nur bedingt. Zwar beeinflusst der Mond indirekt unsere Wachstumsphasen, aber nur so minimalst, dass wir nicht zwanghaft nach den Mondphasen leben müssen. Viel wichtiger für ein gesundes Haarwachstum ist eine scharf schneidende Schere, damit die Haarspitzen gut verschlossen werden und nicht schon beim Schneiden ausfransen. Nach einem Friseurbesuch wirkt das Haar ohnehin dichter, weil die dünn gewordenen Spitzen weg sind.

Neben dem regelmässigen Friseurbesuch benötigt man hochwertige Haarprodukte, möglichst ohne Silikone, Parabene und Farbstoffe. Silikone sorgen zwar für Glanz, Parabene für die Kämmbarkeit, und Farbstoffe für mehr Kaufkraft, aber auf Dauer schaden diese Inhaltsstoffe der Kopfhaut und sorgen für Haarbruch. Silikone lagern sich in der Haarstruktur ab und werden mit jeder Haarwäsche intensiver. Zwar lässt sich ein Grossteil der Chemie bei jeder Haarwäsche wieder auswaschen, aber langfristig reichert man sein Haar mit Chemie an, was nicht unbedingt gesund ist. Der natürliche Glanz geht verloren, und wir müssen jedes Mal mit künstlichem Glanz nachhelfen, damit die Optik stimmt. Am besten, man verwendet Naturkosmetik, natürliche Shampoos, welche auch für Babys geeignet sind. Arganöl, Jojobaöl, Salbei, Huflattich, Brennnessel, Melisse, Amarant, Avocado, Kamille und Kokosöl beruhigen die Kopfhaut, pflegen das Haar und geben ihm Feuchtigkeit zurück.

Die Haare sind wichtig für unsere Persönlichkeit. Lange Haare wirken sinnlich, kurze wirken selbstbewusst und frech, lockige wirken verspielt und anlehnungsbedürftig, ein Federschnitt verleiht dem Kopf ein eindeutiges Aussehen und zeigt, dass das Gesicht im Mittelpunkt steht. Der Dauerbrenner sind brünette Haare, gefolgt von blonden, aber wenn die Haarfarbe nicht zum restlichen Typ, zum Hautton und zum Gesichtsteint passt, ist die eventuelle künstliche Farbe fehl am Platz. Wer seine Haare färbt, sollte eine Farbe wählen, die nahe an der Naturhaarfarbe dran ist, sonst wirkt man schnell künstlich. Heute sind die dunkelbraun gebrannten Typen aus dem Solarium, mit hellblonden, gebleichten Haaren nicht mehr so gefragt, wie die Naturtypen, die zu ihrem Körper stehen.

Haare sind ein starkes Ausdrucksmittel für Gefühle. Wenn Frauen unglücklich sind oder eine Trennung hinter sich haben, kann man beobachten, wie sie sich die Haare schneiden, färben und anderweitig verändern lassen. Oftmals passt die radikale Typveränderung nicht zur Persönlichkeit und schon gar nicht zum Hautbild, aber viele Frauen verarbeiten damit Trennungen. Irgendwann findet aber jeder Mensch zu einem gelungenen Gleichgewicht zurück und gönnt sich eine Frisur, welche dem gesamten Körperbild entspricht.

So bleibt das Haar gesund

Gesunde Haare spriessen aus einer gesunden Kopfhaut heraus. Hierfür muss die Kopfhaut frei von überschüssigem Talg und überflüssigem Fett sein. Sie darf jedoch auch nicht zu trocken und nicht schuppig sein.

Weiters besteht ein gesundes Haar aus einer intakten Haarstruktur, welche nicht aufgerauht sein darf. Dauergewelltes und gefärbtes Haar ist meist aufgerrauht, wird trocken und spröde, muss mit Proteinen, Biotin und Keratin geschlossen werden, und es darf nicht zu heiss oder zu lange geföhnt werden. Behandeltes Haar wird leicht brüchig, weil die Elastizität verloren geht. Normalerweise kann man das einzelne Haar nämlich in die Länge ziehen.

Wer gesunde Haare haben möchte, der darf sie nicht künstlich in die Länge ziehen, um an Länge zu gewinnen, da das Haar dann dünner und bruch-anfälliger wird. Das einfache Kämmen am Morgen reicht aus, um die Haare zu entwirren und sie tageslicht-tauglich zu machen. Alles andere strapaziert das Haar und macht es auf Dauer krank.

Das gesund nachwachsende Haar benötigt einen regelmässigen Haarschnitt, damit die Spitzen nicht austrocknen, dünn und splissig werden. Für langes Haar reicht ein Spitzenschnitt alle 4 bis 6 Monate aus, für die gelungene Frisur sollte man schon alle 6 Wochen zum Friseur gehen. Manche Leute sind davon überzeugt, dass der Vollmond das Wachstum der Haare positiv beeinflusst.

Wie alt werden Haare? Ein einzelnes Kopfhaar hat eine Lebensdauer von ca. einem Jahr bis zu sieben Jahren, je nachdem, ob man es gut pflegt,mit Nährstoffen versorgt, oder ob man es färbt, dauerwellt, glättet, oder ob man es chemischen Haarprodukten mit minderer Qualität aussetzt.. Eine stabile Haarstruktur lebt länger, und ausserdem hängt die Lebensdauer von der genetischen Konstellation ab.

Junge Leute besitzen ein stabileres Haar als ältere, wodurch sie auch mehr mit ihrem Haar experimentieren können und so manch ungesunde Sünde verziehen wird. Besonders in den Wechseljahren verabschiedet sich bei manchen Frauen die Stabilität ihres Haares, wenn es langjährig dauergewellt, gefärbt, mit Extensions behandelt und chemisch aufpoliert, mit einem regelrechten Tuning versehen wird. Zu Beginn der Wechseljahre verändern sich hormonelle Strukturen im Körper, sodass unter anderem auch das Haar darunter leidet. Deshalb ist es wichtig, so früh wie möglich mit einer natürlichen Haarpflege zu beginnen, die Haare zu schonen und die Kopfhaut zu regenerieren.

Gesunde Haare mit der richtigen Ernährung

Wenn das Haar gesund bleiben soll, braucht es Pflege von Innen. Pflanzliche Fette mit wertvollen Fettsäuren geben der Kopfhaut einen Schutz und verhindern das Austrocknen. Durch das tägliche Kämmen und Bürsten gelangt die Fettschicht bis in die Haarspitzen hinein und dient als Schutzfilm. Diese Fettschicht muss jedoch von innen aufgebaut werden, wenn man langfristig stabiles Haar haben will. Fisch, Meeresfrüchte, pflanzliche Öle, Eier, pflanzliches Eiweiss, Samen, Kräuter, Nüsse, Müsli, Naturjoghurt, all dies nährt unsere Haarwurzeln von innen. Zucker trocknet die Kopfhaut leider aus, obwohl er uns so gut schmeckt. Zu viel Fett beschwert das Haar jedoch, sodass man es einmal pro Woche mit einem milden Shampoo waschen sollte.

Wie kämmt man seine Haare gesund?

Die Haare sollte man täglich kämmen. Ob man hierfür einen Kamm oder eine Bürste verwendet, ist reine Geschmackssache, nur hochwertig sollten die Produkte sein. Wenn man sich für eine Haarbürste entscheidet, sollte man darauf achten, dass die Noppen an den Spitzen abgerundet sind. Bei einem Haarkamm sollte man auch auf Natürlichkeit achten, möglichst handgesägt, möglichst kein Plastik, denn damit rauht man die Haarstruktur extrem auf. Bürste und Kamm sollte man alle 3 bis 6 Monate austauschen, da sich Bakterien darin absetzen, die Borsten stumpf oder kaputt werden und das Haar beim Kämmen schädigen können. Ausserdem muss man Kamm und Bürste regelmässig reinigen oder desinfizieren.

Wie schützt man die Haare vor Hitze und Kälte?

Besonders im Winter leidet die Kopfhaut, weil wir uns Hüte und Mützen aufsetzen, das Haar dadurch statisch aufladen, und unsere langen Haarspitzen sanft auf den Pullover gleiten lassen. Im Winter sollten wir die Kopfhaut besonders gut mit Aminosäuren pflegen und unseren Kopf zusätzlich vor Heizungsluft und trockenem Wind schützen.

Im Sommer sollten wir einen Hitzeschutz auftragen, schützendes Haargel, damit die Haarstruktur von der Sonneneinstrahlung nicht zerstört wird. Wir gehen ins Wasser, lassen die Haare anschliessend trocknen und bemerken oft erst zu spät, dass Salzwasser und Hitze den Haaren zugesetzt haben. Eine gefärbte blonde Mähne kann dann zu einem gelben Kücken werden. Die Kopfhaut sollte vor der Sonne mit einem Hut geschützt werden, denn leicht kann sich ein Sonnenbrand bilden, auch wenn man ihn an dieser Stelle kaum vermutet.

Das Programm für gesunde Haare

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man seine Haare so wenig wie möglich, und so oft wie nötig pflegen sollte. Einmal pro Woche, höchstens zweimal in der Woche sollte man es mit Wasser und einem milden Naturshampoo reinigen, anschliessend kurz im Handtuch und dann an der frischen Luft trocknen. Im Winter muss man es föhnen, da der Trockenvorgang an der Luft zu lange dauert.

Dauerwellen und Färbungen kann man sich zwar in jungen Jahren leisten, aber irgendwann wird das Haar darunter leiden. Dann muss man es mit Haarkuren und einer gesunden Ernährung aufpeppen. Es dauert bis zu zwei Jahren, bis das Haar wieder vollständig gesund nachgewachsen ist, aber dies hängt natürlich von der Haarlänge ab. Mein fast polanges Haar brauchte Jahre, um wieder stabil am Kopf zu baumeln.

Gesunde Haare sollten möglichst keinerlei Stylingprodukten wie Haarschaum, Haarspray, Wachs oder Festiger, Bleichmittel und Glättungscreme ausgesetzt werden, sonst leidet die Haarstruktur. Natürlich gibt man sich immer wieder Stylingprodukte ins Haar, damit die Frisur sitzt, aber gesund ist das nicht. Der Glanz geht verloren, die Haare kleben zusammen und sitzen oft wie Beton am Kopf. Naturbelassenes Haar weht durch die Luft, zeigt einen schimmernden Glanz unter der Lichtbrechung und sollte nur mit sanften Stoffbändern zusammengehalten werden. Auch Haarreifen und Spangen sind für den Dauereinsatz nicht geeignet, da sie starr sind und Druckstellen hinterlassen. Manche Spangen brechen die Haare sogar ab. Natur pur, das ist das Gesündeste fürs Haar.

 


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Elisabeth Putz

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