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Haare - Wie bekommt man schönes Haar?

Schöne Haare
Schöne Haare sind gesund, stabil, strapazierfähig, nicht brüchig, glänzen seidig, sind elastisch und biegsam, dehnen sich, besitzen eine glatte Struktur, und sie shimmern unter der Lichtbrechung. Sie duften angenehm, fallen gut und wehen im Wind, sind weder zu fettig, noch zu trocken, und sie quietschen im nassen Zustand.

Das Haar ist allgemein gesehen ein Hornfaden, der aus der Haut ragt. Besonders am Kopf wächst es manchmal wie Unkraut, exakt 0,3 mm pro Tag, wobei das Wachstum unter anderem von der ethnischen Zugerhörigkeit abhängt, denn die Asiaten können sich freuen, ihr Haar wächst schneller, das afrikanische Haar wächst langsamer, und wir Europäer haben ein mittelmässiges Wachstum. Haare können bis zu 1 m lang werden, wobei einzelne Menschen auch längere, sogar körperlanges Haar besitzen. Das Hinterkopfhaar neigt sich dem Körper zu, das Oberkopfhaar der Stirn, und manche Menschen besitzen Haarwirbel, die kreisförmig ausgerichtet, und schwer zu bändigen sind.

Die Haarfollikel enthalten lebende Zellen, die ausgewachsenen Haare nicht, da sie lediglich eine Hornschicht sind und sich daher nicht selbst reparieren können. Die Haardicke ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wobei die durchschnittliche Dicke 0,05 bis 0,06 mm beträgt, dickes Haar 0,08 mm, dünnes Haar hingegen nur 0,02mm.

Wie bekommt man schöne Haare?

Wichtig sind ein regelmässiger Haarschnitt, besonders der Haarspitzenschnitt, die richtige Ernährung fürs Haar mit natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die gute Pflege mit schonenden Bioprodukten, das sanfte Kämmen und das noch sanftere Styling. Chemie belastet das Haar, und so sollte man zu viele Dauerwellen und Färbungen meiden. Am schönsten sieht naturbelassenes Haar aus, welches wenig bis kaum verändert wurde.Stoffbänder und Stoffgummis bewahren die Haarsträhnen vor Spliss und Brüchen, weil sie weich sind und nicht kneifen.

Wer einen billigen Haartrockner ohne antistatische Wirkung kauft, dem stehen die Haare zu Berge. Und wer sich ärgert, dem steht die Mähne auch zu Berge, er schlägt sich mit Haarausfall herum, oder er wird grau vor Sorge, weil unser Schopf auf nervliche Anspannung, psychischen Stress, Umwelteinflüsse und Launen reagiert.

Damit das Haar gesund bleibt, benötigt es alle 6 bis 8 Wochen einen Haarschnitt, denn die äussersten Haarspitzen müssen geschnitten werden, damit sie sich nicht spalten. Wer sein Haar gesund hält, es gut nährt und es wachsen lassen möchte, braucht nur alle 3 Monate zum Friseur zu gehen, das reicht aus, um die Haarspitzen gesund zu erhalten.

Manche Leute regeln ihren Friseurbesuch aufgrund des Mondstandes, weil sie der festen Überzeugung sind, bei Vollmond wachsen die Haare dichter und schneller nach. Dies stimmt nur bedingt. Zwar beeinflusst der Mond indirekt unsere Wachstumsphasen, aber nur so minimalst, dass wir nicht zwanghaft nach den Mondphasen leben müssen. Viel wichtiger für ein gesundes Haarwachstum ist eine scharf schneidende Schere, damit die Haarspitzen gut verschlossen werden und nicht schon beim Schneiden ausfransen. Nach einem Friseurbesuch wirkt das Haar ohnehin dichter, weil die dünn gewordenen Spitzen weg sind.

Neben dem regelmässigen Friseurbesuch benötigt man hochwertige Haarprodukte, möglichst ohne Silikone, Parabene und Farbstoffe. Silikone sorgen zwar für Glanz, Parabene für die Kämmbarkeit, und Farbstoffe für mehr Kaufkraft, aber auf Dauer schaden diese Inhaltsstoffe der Kopfhaut und sorgen für Haarbruch. Silikone lagern sich in der Haarstruktur ab und werden mit jeder Haarwäsche intensiver. Zwar lässt sich ein Grossteil der Chemie bei jeder Haarwäsche wieder auswaschen, aber langfristig reichert man sein Haar mit Chemie an, was nicht unbedingt gesund ist. Der natürliche Glanz geht verloren, und wir müssen jedes Mal mit künstlichem Glanz nachhelfen, damit die Optik stimmt. Am besten, man verwendet natürliche Shampoos, welche auch für Babys geeignet sind. Arganöl, Jojobaöl, Salbei, Huflattich, Brennnessel, Melisse, Amarant, Avocado, Kamille und Kokosöl beruhigen die Kopfhaut, pflegen das Haar und geben ihm Feuchtigkeit zurück.

Schöne Haare spriessen aus einer gesunden Kopfhaut heraus. Hierfür muss die Kopfhaut frei von überschüssigem Talg und überflüssigem Fett sein. Sie darf jedoch auch nicht zu trocken und nicht schuppig sein.

Die Haarstruktur sollte nicht aufgerauht sein. Dauergewelltes und gefärbtes Haar ist meist aufgerrauht, wird trocken und spröde, muss mit Proteinen, Biotin und Keratin geschlossen werden, und es darf nicht zu heiss oder zu lange geföhnt werden. Chemisch Behandeltes Haar wird leicht brüchig, weil die Elastizität verloren geht. Normalerweise kann man das einzelne Haar nämlich in die Länge ziehen. Die Haare sollten nicht künstlich langgezogen werden, um Länge zu gewinnen, da sie dann dünner werden. Das einfache Kämmen reicht aus, um sie zu entwirren.

Schöne Haare symbolisieren Selbstbewusstsein

Die Haare sind ein Statussymbol und verleihen uns ein gewisses Selbstwertgefühl. Fakt ist, das Haar verändert sich im Laufe unseres Lebens, gleichzeitig mit unseren Hormonen und mit dem Alter. Hier muss nachgeholfen werden, wenn man den Alterungsprozess verstecken will. Eine gängige Methode hierfür sind Extensions, künstliche Haarteile, die an der Kopfhaut festgemacht werden. Sie sind teuer, sehen dafür jedoch natürlich aus.

Das Haar ist wichtig für unsere Persönlichkeit, besonders für Frauen, da die Haarpracht Weiblichkeit und Fruchtbarkeit symbolisiert. Lange Haare wirken sinnlich, kurze wirken selbstbewusst und frech, lockige wirken verspielt und anlehnungsbedürftig, ein Federschnitt verleiht dem Kopf ein eindeutiges Aussehen und zeigt, dass das Gesicht im Mittelpunkt steht.

Der Dauerbrenner sind brünette Haare, gefolgt von blonden, aber wenn die Haarfarbe nicht zum restlichen Typ, zum Hautton und zum Gesichtsteint passt, ist die eventuelle künstliche Farbe fehl am Platz. Wer seine Haare färbt, sollte eine Farbe wählen, die nahe an der Naturhaarfarbe dran ist, sonst wirkt man schnell künstlich. Heute sind die dunkelbraun gebrannten Typen aus dem Solarium, mit hellblonden, gebleichten Haaren nicht mehr so gefragt, wie die Naturtypen, die zu ihrem Körper stehen.

Haare sind ein starkes Ausdrucksmittel für Gefühle. Wenn Frauen unglücklich sind oder eine Trennung hinter sich haben, kann man beobachten, wie sie sich die Haare schneiden, färben und anderweitig verändern lassen. Oftmals passt die radikale Typveränderung nicht zur Persönlichkeit und schon gar nicht zum Hautbild, aber viele Frauen verarbeiten damit Trennungen. Irgendwann findet aber jeder Mensch zu einem gelungenen Gleichgewicht zurück und gönnt sich eine Frisur, welche dem gesamten Körperbild entspricht.

Unsere Haare sind wie eine Visitenkarte. Nicht umsonst ist es eine Körperverletzung, wenn man einer Frau ihr langes Haar abschneidet, obwohl sie es nicht möchte. Die alten Indianer benutzten ihr langes Haar sogar als Antenne, als Navigationsgerät zur besseren Orientierung. Wir hingegen schädigen unsere natürliche Haarpracht gerne und denken uns nichts dabei, wenn wir sie färben, mit Extensions versehen und mit chemischen Haarprodukten optisch zum glänzen bringen. Zwar besitzen nur die Haarwurzeln Nerven, aber das gesamte Haar, vom Ansatz bis zur Spitze, hängt dran und lebt von den Nährstoffen, welche die Haarwurzeln liefern.

Wie alt werden Haare?

Ein einzelnes Kopfhaar hat eine Lebensdauer von ca. einem Jahr bis zu sieben Jahren, je nachdem, ob man es gut pflegt,mit Nährstoffen versorgt, oder ob man es färbt, dauerwellt, glättet und es chemischen Haarprodukten mit minderer Qualität aussetzt.. Eine stabile Haarstruktur lebt länger, und ausserdem hängt die Lebensdauer von genetischen Faktoren, hormonellen Veränderungen und Umwelteinflüssen ab.

Junge Leute besitzen ein stabileres Haar als ältere, wodurch sie auch mehr experimentieren können und so manch ungesunde Sünde verziehen wird. In den Wechseljahren verabschiedet sich bei manchen Frauen die Stabilität ihres Haares, wenn der Hormonhaushalt schwankt. Hier kann eine gesunde Ernährung helfen, und in schlimmen Fällen hilft die umstrittene Hormontherapie, die jedoch viele Frauen wieder in Balance bringt.

Die richtige Ernährung für die Haare

Wenn das Haar gesund bleiben soll, braucht es Pflege von Innen. Pflanzliche Fette mit wertvollen Fettsäuren geben der Kopfhaut einen Schutz und verhindern das Austrocknen. Durch das tägliche Kämmen und Bürsten gelangt die Fettschicht bis in die Haarspitzen hinein und dient als Schutzfilm. Diese Fettschicht muss von innen aufgebaut werden. Fisch, Meeresfrüchte, pflanzliche Öle, Eier, pflanzliches Eiweiss, Samen, Kräuter, Nüsse, Müsli, Naturjoghurt, all dies nährt unsere Haarwurzeln von innen.

Das Haar braucht Aminosäuren, Biotin, Keratin, Proteine, Mineralstoffe, Vitamine, gesunde Nährstoffe, die wir mit der täglichen Nahrung zuführen müssen. Erzeugen wir einen permanenten Nährstoffmangel im Körper, reagiert das Haar sofort und fühlt sich matt, spröde, dünn und kraftlos an. Wenn die Kopfhaut nicht in Ordnung ist, bemerkt man dies auch an einem Juckreiz oder an elektrisch aufgeladenen Haaren, die zu Haarausfall neigen.

Vitamin A sorgt beispielsweise dafür, dass die Haare mit genügend Sauerstoff versorgt werden, Vitamin C fördert das Haarwachstum, Vitamin E dient als Schönheitselixier, Vitamin D stärkt die Haare und bietet einen gewissen Schutz vor Eindringlingen und schädlichen Faktoren von aussen, Aminosäuren sind gut für die Kopfhaut, Keratin ist ohnehin ein natürlicher Bestandteil des Haares und stärkt es.

Wer viel Zucker zu sich nimmt, bekommt eine trockene Kopfhaut, trockenes Haar, und beim Durchkämmen kleben die einzelnen Haarsträhnen wie Pappe zusammen, da sich der Zucker gerne in der Kopfhaut ablagert. Zucker steckt in Form von Zuckermolekülen und damit als nicht ganz sichtbarer Zucker auch in Nudeln, Weizenmehl, leckerem Gebäck und nicht nur in Süssigkeiten.

Enorme Trockenheit in den Haaren entsteht oft durch einen Biotinmangel. Biotin ist in Milch, Käse, in Eiern und in Tomaten enthalten. Wer viel Zucker und Süsses verspeist, entzieht dem Körper viel Biotin. Hier hilft einerseits eine Haarpflege mit Biotin von aussen, aber damit wird das eigentliche Problem nicht gelöst. Nachhaltig hilft nur eine biotinreiche Ernährung.

Wer viel Fett zu sich nimmt, bekommt ölige, schnell nachfettende Haare, die strähnig herunterhängen und zu Haarausfall neigen. Das Fett verklebt die Kopfhaut, und einige Leute bekommen sogar Pickel auf der Kopfhaut. Versteckte Fette sind in Fertigprodukten, in Chips, in verarbeiteten Lebensmitteln und in vielen Brotaufstrichen enthalten.

Aus den USA stammen Gummibärchen, die vielversprechend sind, da sie dem Haar wichtige Nährstoffe liefern und es schöner machen. Diese speziellen Gummibären enthalten Vitamin A, C, D, E, B6, B12, sowie Biotin, Mineralstoffe, Zink, einfach vieles, was das Haar braucht. Die Haare wachsen laut einiger Probanden, die das Superfood bereits ausprobiert haben, schneller in die Länge und werden dichter. So gesehen dient die fruchtige Ernährung als ideale Haarpflege, und da die Bärchen etwas teuer sind, dienen sie als Schönmacher für zwischendurch, denn die dauerhafte Anwendung kann ganz schön ins Geld gehen.

Die Gummibären sind blau, erzeugen beim Essen eine richtige Schlumpfzunge, schmecken süss und dienen auch als Seelennahrung. Natürlich enthalten sie Farbstoffe und Zucker, was weniger empfehlenswert ist, aber sie gelten eher als eine Art Nahrungsergänzung und können bei Mangelerscheinungen durchaus helfen. Die Sugar Bear Hair Gummibären sind nur bei einem Nährstoffmangel zu empfehlen, da sie bei hormonellem Haarausfall nicht helfen. Daher sollte man zuvor lieber zum Arzt gehen und durch ein Blutbild den Mineralstoffhaushalt und seine Vitamindepots feststellen lassen, damit man nicht enttäuscht ist. Die Bärchen sind übrigens vegetarisch und enthalten Beeren, wodurch die blaue Zunge beim Essen erklärt werden kann..

Mit einem wöchentlichen Rührei, zwei wöchentlichen Frühstückseiern und hin und wieder einem Omlett pflegt man seine Haare ausreichend von innen. Eier enthalten Cholesterin, weshalb man mit einem hohen Cholesterinspiegel lieber darauf verzichten sollte. Eier enthalten jedoch jede Menge an Proteinen und Aminosäuren, Zystein, Vitamin D und wertvolle Nährstoffe, sodass man mit einem normalen Cholesterinspiegel durchaus zugreifen kann. Das Haar braucht nämlich Proteine, welche im Ei stecken.

Lachs mit Omega 3 Fettsäuren, Walnüsse mit gesunden Fetten, dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Broccoli, Karotten mit Betacarotin, die vielversprechenden Eier, rote Paprika, Champignons, Haferflocken, hin und wieder eine Mango, das tut dem Haar gut. Natürliche, unverarbeitete Lebensmittel enthalten genügend Nährstoffe, weiterverarbeitete Lebensmittel hingegen enthalten oft Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, die das Haar belasten. Unsere Haare hängen nämlich auch mit den Nieren zusammen, und wenn der Körper permanent Giftstoffe filtern muss, sieht man dies bald am Schopf.

Spezielle Nahrungsergänzungsmittel mit Kieselsäure können die Haarstruktur stärken, aber sie ersetzen niemals die richtige Nahrung. Bei Nahrungsergänzung mit Vitamin A und Vitamin E muss man aufpassen, dass sie nicht zu hoch dosiert ist, da sich diese fettlöslichen Vitamine im Körper anreichern. Wer Nahrungsergänzung nimmt, sollte einmal im Jahr beim Arzt sein Blutbild überprüfen lassen.

Wenn man seine Haarwurzeln nährt, so kann man dies mit einem speziellen Haardünger machen. Man erhält dieses nährende Pflegemittel in Form von Ampullen. Man massiert es in die Kopfhaut ein, nachdem man es mit einer Pipette aufgetragen hat oder direkt aus der Ampulle entnimmt, und nach ca 15 Minuten sind die Nährstoffe direkt in die Kopfhaut eingezogen. Fragen Sie Ihren Friseur nach solchen Ampullen, er wird Ihnen weiterhelfen. Alternativ kann man sich einen Haarcocktail aus Kräutern selber machen, welchen man in die Kopfhaut einmassiert. Hierzu nimmt man am besten Brennnessel und Huflattich, Salbei und Kamille.

Wie wachsen Haare schneller?

Wir besitzen ungefähr 5 Millionen Haare am Körper, davon 100000 am Kopf. Und wir verlieren täglich bis zu 100 Haare, wenn wir uns kämmen und uns im Alltag bewegen. Mit Vitamin A kann man dem Wachstum der Haare auf die Sprünge helfen. Es ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in Karotten, Paprika, Tomaten, in Kohl und in grünem Gemüse. Man kann sich einen wöchentlichen Speiseplan zusammenstellen, den man für 12 Wochen strikt einhält. In dieser Zeit regenerieren sich die Haare zum Teil, sodass sie gesünder nachwachsen. Jede Mahlzeit sollte wenigstens drei der nährenden Lebensmittel beinhalten, möglichst zuckerfrei sein und mit einem hochwertigen Pflanzenöl, vielleicht mit Nussöl zubereitet werden.

Schöne Haare mit der richtigen Frisiertechnik

Die Haare sollte man täglich kämmen. Ob man hierfür einen Kamm oder eine Bürste verwendet, ist reine Geschmackssache, nur hochwertig sollten die Produkte sein. Wenn man sich für eine Haarbürste entscheidet, sollte man darauf achten, dass die Noppen an den Spitzen abgerundet sind. Bei einem Haarkamm sollte man auf Naturmaterialien achten, möglichst handgesägt, möglichst kein Plastik, denn damit rauht man die Haarstruktur extrem auf. Bürste und Kamm sollte man alle 3 bis 6 Monate austauschen, da sich Bakterien darin absetzen, die Borsten stumpf oder kaputt werden und das Haar beim Kämmen schädigen können. Ausserdem muss man Kamm und Bürste regelmässig reinigen oder desinfizieren.

Wie schützt man die Haare vor Hitze und Kälte?

Besonders im Winter leidet die Kopfhaut, weil wir uns Hüte und Mützen aufsetzen, das Haar dadurch statisch aufladen, und unsere langen Haarspitzen sanft auf den Pullover gleiten lassen. Im Winter sollten wir die Kopfhaut besonders gut mit Aminosäuren pflegen und unseren Kopf zusätzlich vor Heizungsluft und trockenem Wind schützen.

Im Sommer sollten wir einen Hitzeschutz auftragen, schützendes Haargel, damit die Haarstruktur von der Sonneneinstrahlung nicht zerstört wird. Wir gehen ins Wasser, lassen die Haare anschliessend trocknen und bemerken oft erst zu spät, dass Salzwasser und Hitze den Haaren zugesetzt haben. Eine gefärbte blonde Mähne kann dann zu einem gelben Kücken werden. Die Kopfhaut sollte vor der Sonne mit einem Hut geschützt werden, denn leicht kann sich ein Sonnenbrand bilden, auch wenn man ihn an dieser Stelle kaum vermutet.

Friseur

Was muss ein guter Friseursalon bieten? Eine Haarberatung sollte zum Standard gehören, bevor man sich unters fliessende Wasser des Waschbeckens legt und Hand an seinen Schopf legen lässt. Styling und Färbung, Dauerwelle, Extensions, all das muss ein Haartyp auch vertragen können. Der Friseur muss Fachkenntnisse haben, ein ruhiges Händchen besitzen, und gute Augen, damit er sich nicht verschneidet oder verkalkuliert, sonst steht man mit einer verpfuschten Frisur da. Die Produkte müssen hochwertig sein, alles andere gibts beim Billigfriseur. Übrigens ist der gute Friseur wie ein Psychiater für Haar und Hirn, für die Seele und das Herz, weil man sich bei ihm in vertrauensvollen Händen fühlt und ihm alles erzählt.

Frisur

Welche Frisur passt zu Ihnen? Hochsteckfrisur, Zöpfe, der Pony, der Bob, der Undercut, der eigenwillige Seitenscheitel, alles ist möglich. Wichtig ist, dass die Frisur zum Haartyp, zum Gesicht und zur Persönlichkeit passt, sonst wird die Mähne zur Qual.

Haarausfall

Was macht man gegen Haarausfall? Mit speziellen Haarkuren, Kräutershampoo, Koffein, mit einer Haartransplantation und vielen weiteren Mitteln kann man der Glatze vorbeugen. Bei lichtem Haar und empfindlicher Kopfhaut darf man nicht zu viel rubbeln oder zu kräftig kämmen, jedoch sollte der Kopf regelmässig sanft massiert werden. Wenn man seine Haare beim Fönen mit dem Staubsauger einsammeln kann, sollte man zum Arzt gehen.

Haare färben

Wie färbt man seine Haare schonend? Blondieren macht das Haar kaputt, wenn es nicht sorgfältig gepflegt wird. Die Haarfarbe sollte nicht zu weit vom Naturhaar abweichen, hochwertige Färbemittel vom Friseur sind besser, und beim Färben muss man unbedingt auf einen Kopfhautschutz achten, damit die Chemie die Haut nicht reizt. Strähnchen sind gesünder als eine Vollfärbung, da man hier die Kopfhaut schont und den Haaransatz ausspart, nicht so oft nachfärben muss und nicht den gesamten Schopf belastet.

Haare glätten

Wie glättet man seine Haare schonend? Man darf den Haarglätter nicht zu lange auf der selben Haarstelle belassen, sonst verbrennen die Haare. Man muss zügig glätten, und das Glätteisen sollte zwar heiss, aber nicht überhitzt sein. Glättungscremes haben den Nachteil, dass sie mit Chemie das Haar schädigen. Schrullige Methoden existieren übrigens auch, Mütze auf, das glättet ungemein gut.

Haare schneiden

Beim Haare schneiden ist eine scharfe, gut schneidende Schere wichtig, und man schneidet die Haare immer unterhalb der Finger ab. Ein ordentlicher Haarschnitt lässt unsere Haare besser fallen und verleiht unserem Aussehen einen gepflegten Touch. Wer sich seine Haare selber schneidet, muss oft mit dem Risiko leben, dass sie nachher nicht perfekt aussehen.

Haare stylen

Wie stylt man die Haare perfekt? Es kommt ganz auf den Haartyp an. Dünne Haare brauchen Volumen, vielleicht eine Lockenmähne, und dicke Haare brauchen Feuchtigkeit und eine bändigende Frisur. Haarschmuck peppt das Haar auf, formt die Persönlichkeit und bändigt offene Haare. Je nach Haartyp kann man mit den passenden Accessoires das Gesicht in Szene setzen, seine feminine Seite zeigen, eine strenge Frisur kreieren, oder man lässt das Haar verspielt aussehen.

Haare waschen

Wie wäscht man seine Haare schonend? Das richtige Shampoo verwenden, naturbelassene Shampoos ohne Chemie, die Kopfhaut massieren, die Haarspitzen schonen, und voila, schon sieht man gepflegt aus. Die tägliche Haarwäsche ist nicht unbedingt gesund, schadet aber auch nicht. Wasser alleine ist zu wenig, weil hier das überschüssige Fett nicht entfernt wird.

Haarpflege

Wie pflegt man seine Haare schonend? Die richtige Haarpflege beginnt bei der Kopfhaut und zieht sich bis in die Haarspitzen durch. Langes Haar ist pflegeintensiver, kurze Haare sind dankbarer. Ein Haaröl schützt die Spitzen, der Haarbalsam sorgt für mehr Glanz, und eine Haarkur sorgt dafür, dass die Haarpracht gesund und regeneriert aussieht.


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Elisabeth Putz

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