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Wie bekommt man schöne Haare?

Schöne Haare sind gesund, stabil, strapazierfähig, nicht brüchig, glänzen seidig, sind elastisch und biegsam, dehnen sich, besitzen eine glatte Struktur, und sie shimmern unter der Lichtbrechung. Sie duften angenehm, fallen gut und wehen im Wind, sind weder zu fettig, noch zu trocken, und sie quietschen im nassen Zustand.

Das Haar glänzt von innen heraus, wenn es mit Proteinen und Aminosäuren genährt wird. Hier helfen spezielle Haarkuren, die man auf die Kopfhaut aufträgt und gut einmassiert, damit sie in die Haut eindringen und von dort aus wirken. Das Haar selber sollte man in Ruhe lassen, weder färben, noch glätten, noch dauerwellen. Wer nicht auf diese schicken Trendfrisuren verzichten kann, muss seine trockene, strapazierte Mähne mit viel Feuchtigkeit, Keratin und Proteinprodukten pflegen. Hier helfen spezielle Shampoos und Haaröle. Wenn nichts mehr hilft, geht man zum Friseur, der gekonnt die Schere für den Kurzhaarschnitt schwingt.

Wichtig ist, dass das Haar ziemlich gesund ist, dann glänzt es, ohne dass man es zukleistern muss. Mit Glanzlack und Glanzspray zaubert man in der Regel einen zarten, seidigen Glanz ins Haar, aber er kann versehentlich auch wie ein Fettfilm wirken, wenn man es mit dem Sprühen übertreibt. Mit Trockenshampoo zaubert man seine fettigen Haare in fünf Minuten weg, aber wer regelmässig zu dieser Chemiekeule greift, hat bald sprödes Haar, welches zu Haarbruch neigt. Am besten ist es, man wäscht seine Haare schonend, lässt sie in der Luft trocknen und kämmt sie täglich gut durch, alles Weitere ist lediglich Pflege, die das gesunde Haar nicht zwingend braucht. Wer seine Haare allerdings behandelt, dauerwellt, färbt und stylt, der benötigt ein intensives Pflegeprogramm, sonst kann es sein, dass man seine Haare föhnt und gleichzeitig mit dem Staubsauger einsaugen darf, weil die Kaputten Spitzen am Boden liegen.

Wichtig fürs Haar sind die richtige Ernährung mit natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die gute Pflege mit schonenden Bioprodukten, das sanfte Kämmen und das noch sanftere Styling. Die Haarstruktur sollte nicht aufgerauht werden. Dauergewelltes und gefärbtes Haar ist meist aufgerrauht, wird trocken und spröde, muss mit Proteinen, Biotin und Keratin geschlossen werden, und es darf nicht zu heiss oder zu lange geföhnt werden. Chemisch Behandeltes Haar wird leicht brüchig, weil die Elastizität verloren geht. Normalerweise kann man das einzelne Haar nämlich in die Länge ziehen. Die Haare sollten jedoch nicht künstlich langgezogen werden, um Länge zu gewinnen, da sie dann dünner werden. Das einfache Kämmen reicht aus, um sie zu entwirren. Am schönsten sieht naturbelassenes Haar aus, welches wenig bis kaum verändert wurde.Stoffbänder und Stoffgummis bewahren die Haarsträhnen vor Spliss und Brüchen, weil sie weich sind und nicht kneifen.

Damit das Haar gesund bleibt, benötigt es alle 6 bis 8 Wochen einen Haarspitzenschnitt. Manche Leute regeln ihren Friseurbesuch aufgrund des Mondstandes, weil sie der festen Überzeugung sind, bei Vollmond wachsen die Haare dichter und schneller nach. Dies stimmt nur bedingt. Zwar beeinflusst der Mond indirekt unsere Wachstumsphasen, aber nur so minimalst, dass wir nicht zwanghaft nach den Mondphasen leben müssen. Viel wichtiger für ein gesundes Haarwachstum ist eine scharf schneidende Schere, damit die Haarspitzen gut verschlossen werden und nicht schon beim Schneiden ausfransen. Wer einen billigen Haartrockner ohne antistatische Wirkung kauft, dem stehen die Haare zu Berge. Und wer sich ärgert, dem steht die Mähne auch zu Berge, er schlägt sich mit Haarausfall herum, oder er wird grau vor Sorge, weil unser Schopf auf nervliche Anspannung, psychischen Stress, Umwelteinflüsse und Launen reagiert.

Wie pflegt man die Haare richtig?

Das gesunde Haar braucht bloss eine Basispflege mit einem guten Shampoo, welches für den jeweiligen Haartyp, langes, kurzes, lockiges oder glattes Haar geeignet ist. Feines Haar braucht Volumen, und kaputtes, dauergewelltes, gefärbtes oder stark strapaziertes Haar braucht eine Intensivpflege mit einer guten Haarkur. Sie glättet die Haarstruktur, benetzt das Haar mit Proteinen, Keratin und Biotin, verleiht ihm einen seidigen Klanz und Geschmeidigkeit. Wenn man nach so einer Kur durchs Haar fährt, fühlt es sich gesund und elastisch, griffig und weich zugleich an. Die Kur muss 30 Minuten einwirken, bevor man sie wieder auswäscht. Kuren, die man über Nacht einwirken lässt, sind zur Vorbeugung von Haarschäden geeignet, und spezielle Kuren, die in die Haarstruktur eindringen und sie ein wenig verändern, wirken besonders tief.

Mit Hausmitteln kann man seine Haare auch gut pflegen, und manche ersetzen sogar die teure Haarkur. Kamelmilch, Butter, Eier, Naturjoghurt, Zitrone, Olivenöl, Sheabutter, Hanföl, sie wirken glättend und reparieren das Haar. Man sollte immer Hausmittel wählen, welche Proteine, Aminosäuren und Fett enthalten. Die Hausmittel müssen frisch sein, schnell verbraucht, und nach 15 Minuten wieder ausgewaschen werden, da sich gerne Bakterien entwickeln.

Wie wäscht man die Haare richtig?

Wie wäscht man seine Haare schonend? Wichtig ist, dass die Haarwäsche dem individuellen Haartyp entspricht, die geeigneten Produkte für fettiges, trockenes, empfindliches, gefärbtes oder dauergewelltes Haar verwendet werden, und dass man seine Haare nicht zu oft und zu aggressiv wäscht. Wichtig ist auch, dass das Shampoo keine belastenden Substanzen wie beispielsweise Tenside, Parabene, Paraffine, Silikone, Nanopartikel, Sulfate, Biozide und Konservierungsmittel, Mineralöle, Mikroplastik, oder Farbstoffe enthält, welche das Haar austrocknen oder beschweren. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe, kaufen Sie lieber ein teures als ein billiges Shampoo, oder greifen Sie zu einem Naturshampoo aus dem Reformhaus.

Wenn man seine Haare wäscht, sollte man die Kopfhaut mit sanften kreisenden Bewegungen massieren. Das feste Rubbeln kann zu einer trockenen, instabilen Kopfhaut führen und schliesslich zu Haarausfall, auch wenn man glaubt, man müsste den Schmutz intensiv aus dem Haar entfernen. Das Shampoo sollte man nur gut dosiert portionieren, nur eine kleine Nuss voll verwenden, da es ohnehin ergiebig ist und ein wenig schäumt. In die Haarspitzen sollte man wenig bis kaum Shampoo geben, da die Spitzen trocken sind und nicht zusätzlich ausgetrocknet werden möchten. Von einer zweimaligen Haarwäsche hintereinander ist abzuraten, weil das doppelt aufgetragene Shampoo die Haarstruktur aufrauhen und austrocknen könnte.

Wie oft soll man seine Haare waschen?

Es spricht im Grunde nichts gegen eine tägliche Haarwäsche, wenn man ein mildes Babyshampoo verwendet, aber bei normalem Haar reicht es aus, wenn man es ein bis zweimal pro Woche wäscht. Wer seine Haare zu oft und mit aggressiven Shampoos wäscht, muss damit leben, dass sie schnell nachfetten. Wer sie zu selten wäscht, muss damit rechnen, dass sie fettig sind, ausfallen oder brüchig werden.

Welches Wasser ist gut für die Haarwäsche?

Hartes, kalkhaltiges Wasser ist schlecht fürs Haar, weiches Wasser macht die Haare schön elastisch und anschmiegsam, aber zu weiches Haar lässt sich ungut stylen. Es gibt Leute, die sagen, das Haar wird besonders schön, wenn man es nur mit purem Wasser und Roggenmehl wäscht. Hier muss man anfangs eine schlimme Zeit überwinden, da die Haare stark riechen, wenn die Kopfhaut nur mit Wasser alleine entfettet wird. Nach einigen Haarwäschen wird die Mähne jedoch seidig glänzend und sieht gesund aus. Die Naturfans lieben diese Methode.

Wer ein wenig Zucker unters Haarshampoo mischt, einen Löffel pro Haarwäsche, erntet seidig glatte, gut strukturrierte, griffige Haare. Die Zuckerkristalle sorgen nämlich wie ein Peeling dafür, dass Haarschüppchen entfernt werden und die Haarstruktur glatter aussieht. Wer allerdings viel Zucker ißt, bekommt spröde, brüchige und matte Haare, weil der Zucker dafür sorgt, dass sich die Körperzellen entzünden.

Haare waschen mit einer Natronlauge

Mit einer Natronlauge wäscht man fettiges Haar und schnell nachfettende Kopfhaut auf natürliche Weise, nur das trockene Haar und die trockene Kopfhaut sollte man damit nicht waschen, sonst juckt es höllisch. Geben Sie 2 bis 4 Teelöffel Natron in ca 400 ml warmes Wasser, rühren Sie die Lösung gut an und verteilen diese sorgfältig im Haar. Danach rubbeln Sie Ihr Haar sanft sauber und spülen das Natron wieder aus. Die Haare werden griffig, quietschen sogar, und sie fühlen sich sauber an.

Wer seine Haare mit einer Natronlösung oder einem anderen stark entfettenden Mittel wäscht, muss nachher für rückfettende und feuchtigkeitsspendende Substanzen sorgen, sonst bekommt man Haare wie Strohballen. Apfelessig ist eine gute Idee. Für etwas Glanz im Haar rühren Sie sich eine Haarspülung mit Apfelessig an. 1 kleiner Teelöffel Apfelessig und 1 Löffel Wasser. Da der Geruch gewöhnungsbedürftig ist, kann man Apfelöl, Rosenöl, Vanilleöl, Opiumöl, Lotusöl, Jojobaöl, Rosmarin oder ein antibakterielles Teebaumöl in den Apfelessig geben, um ihn zu neutralisieren. Achtung, die ätherischen Öle machen das Haar wieder fettig, also sollte man damit sehr sparsam umgehen.

Welches Haarshampoo passt zu Ihnen?

Welches Haarshampoo ist für welchen Haartyp geeignet? Das Haarshampoo ist wichtig, denn wer ein falsches wählt, darf sich nicht wundern, dass seine Haare entweder überpflegt oder unterversorgt sind. Trendshampoos sind meist nicht die beste Wahl, da man sie nur allgemein anwenden kann, jedoch nicht gezielt auf die individuelle Haarstruktur anpassen kann. Ein Trendshampoo erfüllt nur den Zeitgeist des Trendsetters, die Wünsche der Werbeindustrie, und es kostet unötiges Geld, denn man kann es ohnehin nur kurz für zwischendurch anwenden, falls man sein Haar nicht ganz kaputt machen will. Am besten sind individuelle, personalisierte Shampoos, die auf den jeweiligen Haartyp nd die jeweilige Haarstruktur angepasst sind. Wer viel Zucker ißt, der sollte ein eher ölhaltiges Shampoo verwenden, damit die vom Zucker spröde gewordenen Haare optimal mit Feuchtigkeit versorgt werden, sonst brechen sie eines Tages ab.

Das Trockenshampoo fĂĽr schnell zwischendurch

Ein spezielles Trockenshampoo, ein Haarshampoo to go sorgt dafür, dass man die Haare schnell zwischendurch, auch unterwegs reinigen und entfetten kann. Vom herkömmlichen Waschvorgang ist man damit zwar weit entfernt, aber es hilft in der Not. Es gibt einen Haarpinsel, mit dem sich das überschüssige Fett am Haaransatz entfernen lässt, und es existiert ein Make-over Spray, mit welchem das Haar wie frisch gewaschen aussieht. Ob diese Haarpflege-Methode unbedingt gesund ist, darf man bezweifeln, aber man spart Zeit damit.

Das personalisierte Haarshampoo fĂĽr empfindliches Haar

Für Haare mit besonderen Ansprüchen gibt es ein individuelles, personalisiertes Haarshampoo, welches genau auf den eigenen Haartyp abgestimmt ist. Man muss vorab einige Daten und Auskünfte über die Haarstruktur erteilen, damit das Shampoo gezielt entworfen werden kann. Dünnes oder dickes, leicht oder schwer fettendes Haar, Dauerwelle, Färbung oder Naturhaar, und viele weitere Fragen sind in einem speziellen Fragebogen zu entrichten, bevor man zu seinem personalisierten Shampoo gelangt. Mann muss seine Haarspitzen, die Kopfhaut, die Kämmbarkeit, eventuellen Haarausfall und Allergien beachten, dann erhält man aufgrund seiner Angaben ein parfumiertes oder auch nach Wunsch ein unparfumiertes Haarshampoo. Man darf sich sogar den Duft aussuchen. Es ist im Durchschnitt besser als ein Standardshampoo, kostet dafür auch mehr Geld. Es lohnt sich für alle Haartypen, die Probleme mit ihrem Shampoo haben, für sogenanntes Problemhaar.

Das Pferdeshampoo fĂĽr fettiges Haar

Für besonders fettiges Haar existiert ein spezielles Pferdeshampoo, welches das Haar pflegt und seidig glatt macht. Bei trockener Kopfhaut sollte man es jedoch nicht anwenden, da es Seifenrinden enthält. Diese Seifenrinden sind gut fürs Pferd, trocknen aber bei Menschen die Kopfhaut extrem aus. Man sollte es nur als kurzfristige Haarkur anwenden, da auch die fettigste Kopfhaut austrocknen kann.

Das Bio- oder Naturshampoo aus Pflanzen

Ideal für die Haarwäsche sind Naturshampoos mit Pflanzen und Kräutern, mit natürlichen Substanzen. Malven, Aloevera und Jojoba, Ei und Avocado spenden dem Haar beispielsweise viel Feuchtigkeit. Beim Eishampoo sollte man das Haar vorsichtig kämmen, da es gerne im nassen Zustand verfilzt. Für langes Haar eignet sich ein Proteinshampoo, welches sich um die Haare legt und die Struktur repariert. Shampoo mit Amerant und Kamille eignet sich gut für trockenes, strapaziertes Haar, da die Haarstruktur damit extrem geglättet wird, und eventuelle Haarschuppen entfernt werden. Ein Shampoo mit Zitronenöl zaubert helle Strähnchen ins Haar. Allerdings muss man das nasse Haar ein wenig an der Sonne trocknen lassen, damit der Bleicheffekt sichtbar wird. Alternativ kann man ein wenig Zitronensaft in die Haare träufeln und es in der Sonne trocknen lassen, wobei man nachher ein Proteinspray verwenden sollte, da die Zitrone die Haare aufrauht.

Ideal für die Haare ist übrigens Bier, welches man jedoch nach 10 Minuten Einwirkzeit wieder auswaschen sollte, sonst wirkt das Haar am nächsten Tag müde und betrunken. Spezielle Biershampoos beinhalten Bierextrakt und können wie ein normales Shampoo verwendet werden, da spart man sich viel Zeit. Wer anstatt einer Bierkur eine Eikur bevorzugt, mischt ein Ei mit etwas Avocado zusammen, gibt den Brei für 10 Minuten ins Haar und wäscht die Paste wieder aus. Achtung, verwenden Sie hierfür nur kaltes Wasser, sonst sieht das Haar aus wie eine Eierspeise.

Naturshampoos sind deshalb so gut, weil sie kaum bis nichts beinhalten, was das Haar langfristig schädigt. Silikone glätten das Haar zwar optisch, machen es jedoch langfristig spröde. Parabene greifen die Kopfhaut an, Parfum trocknet das Haar aus, Farbstoffe sind nur gut fürs Image, und die Tenside und Sulfate bieten gute Waschbarkeit, worauf man nur ungern verzichtet. Allerdings können chemische Konservierungsmittel zu Allergien führen, und somit braucht man im Grunde nur ein Bioshampoo.

Wie gut ist ein Pre-Shampoo?

Es gibt Shampoos, Conditioner, Pflegelotion für die Haare, und unzählige Haarprodukte, welche dafür sorgen, dass der Schopf glänzt, während er durch die Luft wirbelt. Das Pre-Shampoo wird vor der eigentlichen Haarwäsche aufgetragen und sorgt für mehr Schutz. Es legt sich ums Haar herum, versiegelt es und sorgt dafür, dass weniger kalkhaltiges Wasser ins Haar eindringen kann. Man trägt es beispielsweise vor dem Duschen auf, lässt es 5 Minuten einwirken, spült es aus und beginnt mit der normalen Haarwäsche. Bitte, man spart Zeit, wenn man sich währenddessen bereits duscht. Das Pre-Shampoo macht das Haar geschmeidig, glänzend, verschliesst die Haarporen, und es eignet sich je nach Produkttyp sogar fürs Kopfhaut-Peeling, falls man fettige Kopfhaut besitzt, welche sich schuppt. Es pflegt in erster Linie, während das normale Shampoo reinigend wirkt und der Conditioner danach für mehr Geschmeidigkeit sorgt. Und ich könnte schwören, die besonders gut gepflegte Frau braucht es dringend. Das Pre-Shampoo existiert als Lotion, Creme, Peeling, Spray, Serum, in verschiedenen Varianten, für jede Haarlänge, für jeden Haartyp, und es ist zum Beautytrend geworden, seit wir uns wieder vermehrt um unsere Körperpflege kümmern, weil Corona ist so gut wie vorbei. Ich nutze es bis auf Weiteres nicht, weil ich meinen Haarwaschtag minimalistisch strukturiere, waschen mit einem Repair-Shampoo aus Kamille und Amarant, kalt ausspülen mit purem Wasser, föhnen mit einem Diffusor, kämmen und hoffen, es möge glänzen. Das Pre-Shampoo sollte man 1 bis 2 mal pro Woche anwenden, und hierfür finde ich noch keine Zeit, aber wenn mein Haar nach Hilfe schreit, probiere ich es aus. Eine Freundin hat es bereits ausprobiert, und ihr langes Haar ist in den Spitzen gesünder geworden.

Wie trocknet man die Haare richtig?

Föhnen oder lufttrocknen lassen, was ist fürs Haar besser? Wenn Sie eine Dauerwelle, eine gelockte Löwenmähne tragen, können Sie auf den Haartrockner locker verzichten, denn die schönsten Locken formt die natürliche Luft. Dünnes, feines Feenhaar sollte man föhnen. Wenn Sie die Haare grossflächig trocknen, den Fön nicht zu nahe ans empfindliche Haar heranlassen, den Schopf über Kopf trocknen, dann gelangt unter günstigen Windverhältnissen extra viel Volumen ins Haar. Ein Diffusor kann helfen, die Föhnluft optimal zu verteilen, und wenn Sie grosszügige Locken oder eine Innen-bzw. Aussenrolle haben möchten, rollen Sie Strähne für Strähne über eine Rollbürste und heften Sie das restliche, nasse Haar mit Haarklammern am Kopf fest.

Wer viel Zeit hat, kann die Haare über grosse Wickler rollen und sie lufttrocknen lassen. Wer in Eile ist, sollte den Haartrockner oder eine Trockenhaube zu Hilfe nehmen. Besonders im Winter sollte man nicht mit feuchten Haaren aus dem Haus gehen, da Erkältungsgefahr droht.

Die Föhnluft sollte nicht zu heiss sein, und der Haartrockner darf nicht zu nahe ans Haar gehalten werden, sonst trocknet es aus oder verbrennt. Ein Föhnschaum verhindert, dass die Haare beim Trocknen austrocknen, und er sorgt für eine gute Kämmbarkeit.

Ein guter Haartrockner lädt das Haar nicht statisch auf, ist ionisiert und glättet die Haarstruktur. Ein billiger Föhn wirbelt die Haare durcheinander, ist laut und wird brennend heiss. Ausserdem müssen Sie bei langen Haaren darauf achten, dass nicht versehentlich eine Haarsträhne in den Motor gerät, sonst haben Sie wirklich den Effekt eines Staubsaugers.

Ein herkömmlicher Föhn besitzt normalerweise neben den Trockenstufen, die unterschiedlich heiss werden, eine Kaltstufe. Viele Leute glauben, die braucht man, um den Haartrockner abzukühlen, falls er zu heiss wird. Das stimmt nur bedingt, denn diese Kaltstufe erfüllt noch einen wichtigen Zweck, sie verleiht dem Haar mehr Fülle, Sprungkraft und Vitalität, sowie Glanz und einen seidigen Touch. Sie föhnen Ihr Haar zuerst warm, dann kalt, oder sie verwenden die Kaltstufe zwischendurch für jede einzelne Haarsträhne. So werden die Haarporen gut versiegelt.

Wer die Haare an der Luft trocknen lässt, sollte sie nicht abends vor dem Schlafengehen waschen und mit feuchtem Haar ins Bett gehen, sonst wacht man mit struppiger Mähne auf. Haargummis sollte man im nassen Haar meiden, da sie zu Spliss und Frizz führen können. Mit den Fingern oder der Haarbürste sollte man feuchtes Haar nicht permanent glatt ziehen, da es empfindlich ist. Ein glattes Baumwollshirt ist zum Antrocknen besser geeignet als ein rauhes Handtuch, da die Haarstruktur möglichst glatt bleiben sollte. Und ein Haarbalsam oder pflegender Haarschaum ist wichtig, damit die Frisur stimmt, mehr Volumen bekommt und brüchige Stellen ausgeglichen werden. Am besten Sie rollen das Haar leicht und locker auf glatte Lockenwickler, sie machen einen lockeren Dutt mit einem weichen Tuch, oder sie lassen Ihr Haar naturgemäss hängen, während es trocknet.

Wie kämmt man die Haare richtig?

Die Haare sollte man täglich ein- bis zweimal kämmen, damit sie nicht zu stark verfilzen. Ob man hierfür einen Kamm oder eine Bürste verwendet, ist reine Geschmackssache, nur hochwertig sollten die Produkte sein. Wenn man sich für eine Haarbürste entscheidet, sollte man darauf achten, dass die Noppen an den Spitzen abgerundet sind. Bei einem Haarkamm sollte man auf Naturmaterialien achten, möglichst handgesägt, möglichst kein Plastik, denn damit rauht man die Haarstruktur extrem auf.

Die Haare kann man je nach Haartyp und Haarstruktur auf verschiedene Weise, mit unterschiedlichen Werkzeugen kämmen. Der Haarkamm bildet die Basis, wobei Kämme mit breiten Zacken eher für lockiges und dickes Haar, und Kämme mit eng aneinanderliegenden Zacken für dünnes Haar geeignet sind. Mit Haarpads kämmt man stark verfilztes und nasses Haar, und die Haarbürste ist eher für die Massage der Kopfhaut geeignet.

Das Märchen von den 100 und mehr Kammstrichen durchs Haar kann zu Spliss und brüchiger Haarstruktur führen. Auch das Märchen vom schnellen Wachstum durch langes Bürsten kann die Haarstruktur schädigen. Man kämmt von den Spitzen zum Ansatz, und nach der Haarwäsche verwendet man am besten einen breiten Zinkenkamm oder spezielle Haarpads. Man entfernt den Filz und die Knötchen, aber darüber hinaus sollte man den Schopf nicht allzusehr strapazieren.

Dauergewelltes, gelocktes und krauses Haar bürstet man am besten im leicht feuchten Zustand, ohne es zu fönen, denn so nutzt man die Feuchtigkeit und verteilt sie bis in die Spitzen. Kämmen Sie die Haare schonend, und entfernen Sie die Knötchen und den Haarfilz nicht gewaltsam, sonst brechen die Haare ab, weil die Haarstruktur geschädigt wird.

Wer eine empfindliche Kopfhaut besitzt, sollte seine Haare mit einem Kamm anstatt einer Bürste kämmen, ganz leicht und vorsichtig, aber auf das Kämmen und Massieren der Kopfhaut sollte man nicht verzichten, sonst entsteht Haarausfall. Wer gerade eine Haartransplantation hinter sich hat, sollte eine Weile auf das Kämmen verzichten und die Anweisungen des Arztes beachten.

Kamm oder Bürste, was ist besser? Ein Haarkamm hat den Vorteil, dass er schonend kämmt, nicht so leicht verschmutzt und keine alten Haare beherbergt. Die Haarbürste macht das Haar glatt und glänzend, weil man mit ihr öfters durchs Haar fährt, da sie breiter ist. Mit den abgerundeten Noppen der Bürste kann man die Kopfhaut massieren. Es gibt eine spezielle Haarbürste gegen Spliss, mit welcher die Haarspitzen geglättet werden, eine Bürste für elektrisch aufgeladenes Haar, die antistatisch wirkt und trockenes Haar im Winter bändigt, und eine Glättungsbürste, die wie ein Haarglätter wirkt.

Bürste und Kamm sollte man alle 3 bis 6 Monate austauschen, da sich Bakterien und gegebenenfalls Keime darin absetzen, die Borsten stumpf oder kaputt werden und das Haar beim Kämmen schädigen können. Ausserdem muss man Kamm und Bürste regelmässig reinigen oder desinfizieren. Hierzu verwendet man am besten Wasser und Haarshampoo. Bei Haarbürsten hat man den Nachteil, dass sie sich schwer reinigen lassen. Und verwenden Sie bitte keine fremden Haarkämme, die weitergereicht werden, denn dann nähren Sie Ihren Kopf mit fremden Bakterien.

Wie pflegt man die Haarspitzen?

Haarspliss oder Frizz entsteht durch kaputte Haarspitzen, strapaziertes Haar, durch unsachgemässe Pflege, Färbungen und Dauerwellen, durch Föhnen und Sonne, durch zu trockenes Haar, von zu harten Haarspangen und Haarschmuck, durch ein zu heisses Glätteisen oder zu intensive Glättungscreme, aber auch durch eine ungünstige Haarlänge, denn dann reiben die Haarspitzen an den Schultern, an der Kleidung, und sie brechen gegebenenfalls ab.

Ein regelmässiger Haarspitzenschnitt sorgt dafür, dass sich der Spliss nicht ausbreitet. Ein Haaröl, ein Haarspitzenfluid oder eine Haarcreme, die Feuchtigkeit bietet, machen die Spitzen weich und biegsam. Weiche Haarbänder, welche das Haar nicht kneifen oder beschädigen, sind auch ideal, falls man Zöpfe flechtet. Und weiche, glatte Kleidung verhindert, dass die Haarspitzen abbrechen, wenn sie am Kleidungsstück reiben.

Bei kaputten Haarspitzen unterscheiden wir 5 Arten von Spliss, die sich unterschiedlich aufs Haar auswirken. Die erste Form ist eine leichte und nennt sich Kerze. Hier wird nur die äussere Haarstruktur angegriffen, sodass ein Haaröl genügt, um den Spliss zu reparieren. Die zweite Form nennt sich Knoten. Sie tritt gehäuft bei dauergewelltem und lockigem Haar auf. Es bilden sich kleine Knötchen in den Spitzen, die leicht brechen können. Hier sollte man für genügend Feuchtigkeit im Haar sorgen und täglich etwas Öl anwenden. Wir unterscheiden weiters den Ast, die Gabel und den Baum beim Spliss. Der Ast teilt sich in zwei Teile. Die Gabel teilt sich in mehrere Teile, und der Baum sieht struppig und rissig aus. Es ist die schlimmste Form von Spliss. Hier hilft nur noch ein guter Kurzhaarschnitt.

Die Haarspitzen werden im Grunde durch Öle und Feuchtigkeitsprodukte nur optisch geglättet, ganz gesund werden sie nicht. Um extremen Spliss zu vermeiden, sollte man seine Haare nach dem Waschen nur im Handtuch abtupfen und dann schonend trocknen. Im nassen Zustand sollte man sie so wenig wie möglich kämmen, da sie sich stark dehnen und reissen können. Mit einem speziellen Splisstrimmer kann man die Haarspitzen gründlich abschneiden, obwohl manche Leute sagen, so ein Trimmer schneidet mehr Haar weg als nötig. Und mit einem speziellen Spliss-Shampoo, welches viel Feuchtigkeit enthält, beugt man dem lästigen Spliss vor.

 

Billige oder teure Haarprodukte, was ist besser?

Billige Haarprodukte aus dem Discounter oder dem Supermarkt erfüllen notdürftig ihren Zweck und bieten eine kleine Basispflege. Man spart Geld, wenn man nicht sehr anspruchsvoll ist. Trotzdem reichen die billigen Haarpflegeprodukte für das gesunde und normale, unbehandelte Haar aus. Kaputte und strapazierte, chemisch behandelte Haare benötigen eher die Profiprodukte vom Friseur, Spezialprodukte mit reichhaltigen und hochwertigen Inhaltsstoffen. Tests haben ergeben, dass die Haare damit mehr Glanz bekommen, keine Rückstände an den Haaren zurückbleiben und die Haarstruktur nicht so aufgerauht wird.

Haarprodukte, die viel Chemie beinhalten, können das Haar langfristig austrocknen und brüchig machen, selbst wenn der optische Effekt anfangs verblüffend ist, da man schnelle Brillanz, Kämmbarkeit und seidigen Glanz erhält. Silikone und Parabene lagern sich im Haar an, was man erst nach Wochen oder Monaten spürt. Fakt ist, dass konventionelle Haarpflegemittel nur einen optischen Effekt an der Haaroberfläche erzeugen und das Haar nicht richtig durchgehend bis in die Tiefe hinein pflegen. Sie gaukeln uns bloss Pflege vor. Sie sind allerdings für gefärbtes, dauergewelltes und chemisch behandeltes Haar bitternötig, denn hier muss man nachhelfen, um die strapazierten, aufgerauhten Haarsträhnen wenigstens oberflächlich zum Glänzen zu bringen.

Haaröl für mehr Glanz

Haaröl sorgt für viel Feuchtigkeit und Glanz, schützt das nasse Haar beim Föhnen vor Hitze, sorgt für eine gute Haarstruktur, glättet die Haarporen, macht die Haarspitzen seidig glatt, aber es kann das Haar beschweren, wenn man zu viel davon nimmt.

Naturöle ohne Silikone sind ideal. Haaröl sollte ohnehin leicht sein, das Haar möglichst nicht beschweren, und viele Öle sind nur für die Haarspitzen geeignet. Das Öl sollte man nicht grosszügig im gesamten Haar verteilen, sonst könnte der Effekt kippen. Dann leidet man unter fettigen Haar, oder die Haarstruktur verändert sich, gewöhnt sich ans Öl und wird rauh und trocken.

Wer sein Haaröl selber anrührt, sollte es nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wieder gründlich auswaschen, da selbstgemachte Öle nicht dauerhaft über Tage im Haar verweilen sollten. Jojobaöl, Kokosöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Arganöl, Milch und Joghurt, Ei und Mandelmilch, alles kann man verwenden, aber man sollte die Zutaten verdünnen. Haushaltsöl ist nahezu ungeeignet, wenn es in loser, konzentrierter Form verwendet wird, da es nicht lange im Haar verweilen darf.

Haarbalsam fĂĽr strapazierte Haare

Mit einem Haarbalsam werden kaputte und strapazierte Haare wieder kämmbar. Sie verfilzen nicht, fühlen sich seidig glatt an und sind locker. Balsam sollte man nur gering dosiert aufs Haar auftragen, denn zu viel lässt die Haare strähnig herunterhängen, wie ein Schnittlauch, der nicht gegossen wurde. Der Haarbalsam sollte rückfettende Stoffe beinhalten, wenn das Haar trocken ist, und er sollte die Kopfhaut nicht unnötig einfetten. Balsam darf man ohnehin nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen, sonst sieht man aus wie eine geölte Pfanne.

Conditioner für Glanz und Kämmbarkeit

Mit einem Conditioner und einer Haarspülung bringen Sie viel Glanz ins Haar, was bei sprödem, trockenem Haar wirklich gut aussieht. Allerdings muss man hier sparsam sein, da das Haar schnell mit einem Fettfilm überzogen wird, langfristig austrocknet und immer lauter nach dem Conditioner und der Spülung schreit. Unbedingt notwendig sind Haarspülungen nicht, und der Naturfan meidet sie ohnehin.

So reparieren Sie kaputte Haare

Normalerweise verwendet man bei einer Färbung sterile Handschuhe, eine schützende Kopfhautcreme, man färbt nach Anleitung, nimmt Strähne für Strähne, färbt sie ein, steckt die restlichen Haare mit losen Klammern am Kopf fest, lässt die Farbe genau nach Anleitung einwirken, wäscht sie anschliessend restlos aus, und man verwendet die passenden Pflegeprodukte für gefärbtes Haar. Und dennoch geht manchmal etwas daneben.

Wenn der Friseur pfuscht, die Haare nach einer Färbung stark geschädigt sind oder gänzlich ausfallen, wenn die Kopfhaut verätzt wird, oder wenn die Farbe so aggressiv und lange einwirkt, dass sie zu Haarschäden führt, darf man sich rechtlich wehren. Man hat Anspruch auf Schadensersatz, und der Friseur muss eventuelle gesundheitliche Schäden und Therapien bezahlen. Dieses Recht muss man jedoch notfalls einklagen.

Es gibt Friseure, die lassen ihre Lehrlinge komplizierte Strähnchen und Färbungen durchführen. Hier kann es passieren, dass man nach einer Blondierung mit trockenem Stroh den Salon verlässt. Beim Föhnen kann man das kaputte Haar mit dem Staubsauger einsaugen und warten, bis neues Haar nachwächst. Oder man schaut sich im Spiegel an und muss feststellen, dass das Haar gelb wie eine Zitrone, orange oder giftgrün ist. Solche Farbstiche passieren, wenn die Farbe nicht ordnungsgemäss angerührt, oder die Einwirkzeit überschritten wird. So ein Friseur taugt wahrscheinlich auch nur als Beifahrer in einem pfiffigen Manta auf der Überholspur.

Gepflegte Haare sind gesund und schön

Unsere Haare sind wie eine perfekte Visitenkarte am Kopf, und deshalb sollte man auf sein Haupthaar achten, es sorgsam pflegen, mit ihm sprechen, es regelmässig schneiden, und vor allem muss man es gut nähren, denn die Haare leben aus den Haarwurzeln heraus. Dünnes, sprödes Haar ist keine gute Visitenkarte, denn die Optik macht uns das Leben leichter. Menschen mit schönem Haar haben es nämlich leichter im Leben.

Wie viele Haare hat der Mensch? Wir besitzen ungefähr 5 Millionen Haare am Körper, davon 100000 am Kopf. Und wir verlieren täglich bis zu 100 Haare, wenn wir uns kämmen und uns im Alltag bewegen. Mit Vitamin A kann man das Haarwachstum beschleunigen, und wer viel Gemüse, Paprika, Karotten und Kohl verspeist, hilft dem Wachstum von innen nach.

Das Haar ist allgemein gesehen ein Hornfaden, der aus der Haut ragt. Am Kopf wächst es wie Unkraut, exakt 0,3 mm pro Tag, wobei das Wachstum unter anderem von der ethnischen Zugerhörigkeit abhängt, denn die Asiaten können sich freuen, ihr Haar wächst schneller, das afrikanische Haar wächst langsamer, und wir Europäer haben ein mittelmässiges Wachstum. Haare können bis zu 2 m lang werden. Das Hinterkopfhaar neigt sich dem Körper zu, das Oberkopfhaar der Stirn, und manche Menschen besitzen Haarwirbel, die kreisförmig ausgerichtet, und schwer zu bändigen sind.

Die Haarfollikel enthalten lebende Zellen, die ausgewachsenen Haare nicht, da sie lediglich eine Hornschicht sind und sich daher nicht selbst reparieren können. Die Haardicke ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wobei die durchschnittliche Dicke 0,05 bis 0,06 mm beträgt, dickes Haar 0,08 mm, dünnes Haar hingegen nur 0,02mm.

Wie alt werden Haare? Ein einzelnes Kopfhaar hat eine Lebensdauer von ca. einem Jahr bis zu sieben Jahren, je nachdem, ob man es gut pflegt,mit Nährstoffen versorgt, oder ob man es färbt, dauerwellt, glättet und es chemischen Haarprodukten mit minderer Qualität aussetzt.. Eine stabile Haarstruktur lebt länger, und ausserdem hängt die Lebensdauer von genetischen Faktoren, hormonellen Veränderungen und UmwelteinflĂĽssen ab.

Wie verändert sich das Haar im Laufe des Lebens? Junge Leute besitzen ein stabileres Haar als ältere, wodurch sie auch mehr experimentieren können und so manch ungesunde Sünde verziehen wird. In den Wechseljahren verabschiedet sich bei manchen Frauen die Stabilität ihres Haares, wenn der Hormonhaushalt schwankt. Hier kann eine gesunde Ernährung helfen.

Das Haar ist ein Statussymbol

Die Haare sind ein Statussymbol, stehen für Prestige, und verleihen uns ein gewisses Selbstwertgefühl. Das Haar ist wichtig für unsere Persönlichkeit, besonders für Frauen, da die Haarpracht Weiblichkeit und Fruchtbarkeit symbolisiert.

Haare sind ein starkes Ausdrucksmittel für Gefühle. Wenn Frauen unglücklich sind oder eine Trennung hinter sich haben, kann man beobachten, wie sie sich die Haare schneiden, färben und anderweitig verändern lassen. Oftmals passt die radikale Typveränderung nicht zur Persönlichkeit und schon gar nicht zum Hautbild, aber viele Frauen verarbeiten damit Trennungen.

Unsere Haare sind wie eine Visitenkarte. Nicht umsonst ist es eine Körperverletzung, wenn man einer Frau ihr langes Haar abschneidet, obwohl sie es nicht möchte. Die alten Indianer benutzten ihr langes Haar sogar als Antenne, als Navigationsgerät zur besseren Orientierung.

Das Haar im kulturellen Sinn

In der Esoterik werden Haare oft als Ritualzubehör verwendet, da sie im Voodoo eine grosse Zauberkraft besitzen. Hierzu werden extra Voodoo-Puppen aus Echthaar gefertigt. Jeder Mensch sollte jedoch vorab gefragt werden, ob sein abgeschnittenes Haar hierfür überhaupt verwendet werden darf, denn es kann noch so schön sein, ungefragt sollte man es nicht weiterverwerten.

In manchen Religionen wie beispielsweise im Hinduismus werden Haare als Opfer dargebracht. Die Frauen schneiden von Zeit zu Zeit ihre langen Haare ab, gehen damit zum Ganges und opfern sie ihrem Gott, damit sie möglichst bald ins Nirvana gelangen und den ewigen Kreis der Reinkarnation, Wiedergeburt und Karma durchbrechen. Wir verwenden dann das abgelegte indische Echthaar für unsere Extensions, schmücken uns somit mit Fremdhaar und sind glücklich über die Haarverlängerung.

Hier sehen einige sensible Energetiker jedoch das Problem, dass man mit dem Fremdhaar auch die Energien der fremden Frau aufnimmt, obwohl die Haare tot sind. Ob all diese Energien wirken, muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist, abgeschnittenes Kopfhaar ist nicht mehr lebendig und kann rein wissenschaftlich gesehen nichts Böses anrichten, es sieht nur weiterhin gut aus, wenn es gut gepflegt wurde.

Haare färben

Wie färbt man seine Haare schonend? Blondieren macht das Haar kaputt, wenn es nicht sorgfältig gepflegt wird. Die Haarfarbe sollte nicht zu weit vom Naturhaar abweichen, hochwertige Färbemittel vom Friseur sind besser, und beim Färben muss man unbedingt auf einen Kopfhautschutz achten, damit die Chemie die Haut nicht reizt. Strähnchen sind gesünder als eine Vollfärbung, da man hier die Kopfhaut schont und den Haaransatz ausspart, nicht so oft nachfärben muss und nicht den gesamten Schopf belastet. Manche Leute gehen gerne nach dem aktuellen Farbtrend. Wenn man bedenkt, dass Blond, gefolgt von Brünett seit Jahren die Trendhaarfarben dominieren, so bräuchte man seine Farbe nicht ständig zu wechseln.

Haare glätten

Wie glättet man seine Haare schonend? Man darf den Haarglätter nicht zu lange auf der selben Haarstelle belassen, sonst verbrennen die Haare. Man muss zügig glätten, und das Glätteisen sollte zwar heiss, aber nicht überhitzt sein. Glättungscremes haben den Nachteil, dass sie mit Chemie das Haar schädigen. Schrullige Methoden existieren übrigens auch, Mütze auf, das glättet ungemein gut. In den USA verbrannte sich eine Frau vor laufender Kamera ihre Haare, weil das Glätteisen zu heiss wurde, und Zisch, die Haare verabschiedeten sich geräuschbetont vom Kopf.

Haare schneiden

Ein ordentlicher, gepflegter Haarschnitt sieht gut aus, dient als Visitenkarte, ist in vielen Fällen ein Türöffner, und man fühlt sich gesellschaftlich anerkannt. Gott sei Dank wachsen Haare immer, oder fast immer wieder nach, denn so kann man sich so manchen sündhaft hässlichen Haarschnitt leisten. Beim Haare schneiden ist eine scharfe, gut schneidende Schere wichtig, und man schneidet die Haare immer unterhalb der Finger ab. Ein ordentlicher Haarschnitt lässt unsere Haare besser fallen und verleiht unserem Aussehen einen gepflegten Touch. Wer sich seine Haare selber schneidet, muss oft mit dem Risiko leben, dass sie nachher nicht perfekt aussehen. Trotzdem entscheiden sich viele Leute zum Eigenhaarschnitt und folgen den unzähligen Anleitungen im Netz. Für die simple Kurzhaarfrisur genügt ein Haartrimmer, für die aufwendige Stufenfrisur sollte man schon ein geschultes, ruhiges Händchen besitzen.

Haare stylen

Wie stylt man die Haare perfekt? Es kommt ganz auf den Haartyp an. Dünne Haare brauchen Volumen, vielleicht eine Lockenmähne, und dicke Haare brauchen Feuchtigkeit und eine bändigende Frisur. Haarschmuck peppt das Haar auf, formt die Persönlichkeit und bändigt offene Haare. Je nach Haartyp kann man mit den passenden Accessoires das Gesicht in Szene setzen, seine feminine Seite zeigen, eine strenge Frisur kreieren, oder man lässt das Haar verspielt aussehen. Die richtigen Stylingprodukte wie Haarschaum, Haarwachs, Haarcreme oder Haarspray sind wichtig, und sie sollten auf die jeweilige Haarstruktur abgestimmt sein, denn nicht jeder verträgt einen klebenden Wet-Look.

Friseur

Was bietet der gute Friseursalon? Eine Haarberatung sollte zum Standard gehören, bevor man sich unters fliessende Wasser des Waschbeckens legt und Hand an seinen Schopf legen lässt. Styling und Färbung, Dauerwelle, Extensions, all das muss ein Haartyp auch vertragen können. Der Friseur muss Fachkenntnisse haben, ein ruhiges Händchen besitzen, und gute Augen, damit er sich nicht verschneidet oder verkalkuliert, sonst steht man mit einer verpfuschten Frisur da. Die Produkte müssen hochwertig sein, alles andere gibts beim Billigfriseur. Übrigens ist der gute Friseur wie ein Psychiater für Haar und Hirn, für die Seele und das Herz, weil man sich bei ihm in vertrauensvollen Händen fühlt und ihm alles erzählt.

Frisur

Welche Frisur passt zu Ihnen? Hochsteckfrisur, Zöpfe, der Pony, der Bob, der Undercut, der eigenwillige Seitenscheitel, alles ist möglich. Wichtig ist, dass die Frisur zum Haartyp, zum Gesicht und zur Persönlichkeit passt, sonst wird die Mähne zur Qual. Achten Sie darauf, dass die Haare beim Stylen nicht brechen. Besonders die harten Haarspangen können zu Bruchstellen führen, und schon sieht man aus wie ein gerupftes Huhn.

Kopfhaut

Wie bleibt die Kopfhaut gesund? Sie ist das wichtigste Element, denn die Haare spriessen aus ihr heraus. Mit einer gesunden Ernährung stärkt man die Kopfhaut von innen, und mit einem speziellen Haardünger und pflegenden Haarkuren schützt man sie von aussen. Massagen sind gut, aber ein stark entfettendes Shampoo kann Kopfhautprobleme nur noch verstärken. Wer seine Haare ohne Kopfhautschutz färbt oder dauerwellt, könnte Reizungen, Narben, Rötungen, bis hin zu einer instabilen, juckenden Kopfhaut bekommen.

 


Elisabeth Putz

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