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Tipps zum Haare glätten

Kamm für glatte Haare
Wie bekommt man glatte Haare, wenn sie nicht von Natur aus gerade strukturiert sind? Man kann sie glätten. Mit einem Glätteisen, einem professionellen Haarglätter, mit einer Glättungscreme, oder mit exotischen Alternativen und Hausmitteln werden die Haare schön glatt, bekommen einen Glanz und reflektieren das Licht. Besonders gut wirkt sich eine Haarglättung auf blonde und schwarze Haare aus. Schwarze glatte Haare glänzen oft in edlem Dunkelblau, und blonde Haare glänzen gold bis weissgold, wenn das Licht optimal auf die Haarstruktur scheint.

Bürsten Sie Ihr Haar vor der Glättung gut durch, damit keine Knoten oder wirren Härchen zurückbleiben. Beachten Sie, dass eine schonende Glättung für richtig dickes, lockiges und stark gekräuseltes Haar kaum möglich ist, wenn es richtig glatt werden soll. Verwenden Sie für eine Glättung mit Hilfe von Hitze oder Eis immer einen Hitzeschutz oder einen Schaumfestiger, der einen Schutz beinhaltet. Glätten Sie Ihr Haar nicht täglich, sondern nur für besondere Anlässe, denn es wird stark strapaziert und kann leicht brechen. Verzichten Sie bei geschädigtem, dauergewellten, zu trockenen und zu dünnem Haar lieber auf eine Glättung, denn die Bruchgefahr ist zu gross.

Die Glättungscreme

Wenn die Haare ziemlich gesund sind, nicht durch zu viele Dauerwellen und Färbungen geschädigt sind, können Sie mit einer Glättungscreme nachhelfen. Achten Sie hier auf eine besonders pflegende Glättungscreme. Im Drogeriemarkt erhalten sie günstige Produkte, im Internet mittelpreisige Produkte, um beim Friseur Ihres Vertrauens hochpreisige, aber dafür hochwertige Produkte. Der Friseur schaut sich Ihre Haarstruktur an und berät Sie zuverlässig, denn nicht jede Haarstruktur ist für eine Glättungscreme geeignet. Bedenken Sie, dass in jedem Produkt viel Chemie steckt, denn es muss ja ein Glättungseffekt erzielt werden, und diesen bekommt man bei lockigem Haar mit einer Creme nur mit Hilfe von Chemie perfekt hin. Für ohnehin bereits glattes Haar kann man sanftere Methoden verwenden.

Verwenden Sie zu Hause unbedingt einen Kopfhautschutz, wenn Sie sich entscheiden, Ihre Haare mit Hilfe eines Produktes aus dem Internet oder dem Drogeriemarkt zu glätten. Sie müssen nachher auf jeden Fall mit aufgerauhtem Haar rechnen, welches matt am Kopf hängt. Hier verwenden Sie dann bitte ein Proteinspray oder ein anderes Pflegemittel, welches Sie in die Haare einmassieren, denn Ihr Schopf benötigt nachher rückfettende und Protein spendende Elemente für mehr Glanz und Brillanz. Lassen Sie sich mit der Pflege ein paar Stunden Zeit, denn direkt nach der Glättungscreme braucht das Haar Distanz und Ruhe.

Das Glätteisen

Ein Glätteisen ist ideal für gelockte, gewellte und gekräuselte Haare geeignet. Wer seine Locken glätten will, der kann dies leider oft nicht durch Proteine, Keratin und Biotin alleine hinbekommen, der braucht einen professionellen Haarglätter. Beim Glätteisen sollte man auf die Qualität achten. In Tests haben die mittelpreisigen Eisen am besten abgeschnitten, denn sie werden so heiss wie nötig, aber nicht zu heiss. Die billigen Glätteisen werden oft viel zu heiss und besitzen oft keinen Ein- und Ausschalter, nur die Steckdose alleine regelt die Temperatur. Die hochpreisigen Eisen sind zwar qualitativ in Ordnung, aber meistens zu teuer, wenn man Preis-Leistung vergleicht. Achten Sie beim Kauf auch darauf, dass das Glätteisen gut in der Hand liegt.

Wie wendet man das Glätteisen richtig an? Zuerst muss der Haarglätter eine gewisse Hitze erreichen, bevor er durchs Haar gezogen wird. Die Glättung muss zügig und rasch erfolgen, sonst verbrennt man sich seine Haare. Eine Amerikanerin zog sich ein glühend heisses Glätteisen langsam durchs Haar und verkohlte es damit richtig stark. Sie setzen das Glätteisen oben an den Haaren an und ziehen es in einer Schleife ohne zu stoppen oder abzusetzen bis zu den Haarspitzen durch. Wenn Sie das Ganze nicht in einer durchgehenden Linie machen, bügeln Sie hässliche Falten ins Haar oder verbrennen die sensiblen Haare. Bitte wenden Sie so ein Glätteisen nicht mehrmals in der Woche an, denn die Haare werden dadurch angegriffen. Haare lieben es einfach natürlich und reagieren auf jede Gewalteinwirkung von aussen mit der Zeit zickig und verärgert.

Wie gefährlich kann ein Glätteisen werden? Nach ein bis zwei Minuten können einige Glätteisen bereits so hohe Temperaturen erreichen, dass sie das Haar schädigen oder sogar zum Schmelzen bringen. Viele Frauen sind jedoch der Meinung, je heisser das Eisen wird, desto besser wirkt der Glättungseffekt. Das ist falsch. Haare werden nicht glatter, nur weil das Eisen brennheiss wird. Achten Sie darauf, dass das Glätteisen einen Temperaturregler hat und halten Sie sich an die Anweisungen des beigelegten Anleitungszettels, denn jedes Produkt hat seine Eigenheiten und speziellen Anleitungen. Wer seine Haare verbrennt, kann sie nur noch abschneiden und auf bessere Zeiten warten. Welch ein heisses Eisen.

Das Eis-Eisen zum Glätten

Mit einem eiskalten, gefrorenen Eis-Glätteisen kann man seine Haare durchaus ein wenig glatter machen, allerdings hilft dieses Spezial-Glätteisen nicht bei sehr lockigem Haar. In Kombination mit einem normalen Glätteisen, welches auf Hitzebasis arbeitet, werden die Haare jedoch schön glatt, seidig weich, und sie glänzen intensiver. Beim Glätten mit dem Eis-Eisen werden die Haare zuerst schockgefroren und dann geglättet. Kälte soll hier für den glatten Effekt sorgen. Wärme sorgt jedoch für bessere Ergebnisse. Mit dem Eis-Eisen kann man die Haarstruktur verbessern, indem man dem Haar Feuchtigkeit zurückgibt, welche es ja durch die Hitze des herkömmlichen Glätteisens verliert. Zuerst die Haare mit Hitze glatt formen und dann die frostgefrorene Feuchtigkeit eindringen lassen. Doppelt hält besser.

Die Glättungsbürste

Mit einer Glättungsbürste lassen sich leicht gewellte Haare gut glätten. Die Bürste wird heiss, ist mit einer Keramikschicht versehen, besitzt einen Ionen-Effekt, und so wird das Haar seidig glatt und glänzend. Fahren Sie mehrmals mit der Bürste durchs Haar, bleiben Sie nicht stecken und erledigen Sie die Glättung zügig, damit die Haarstruktur erhalten bleibt.

Proteine glätten das Haar

Wer seine Haare blondiert, strapaziert sie besonders. Hier können Proteine hilfreich sein, um wieder glänzendes,glattes Haar zu bekommen. Man verwendet ein Protein-Spray, und man verwendet Biotin und Aminosäuren. Spezielle pflegende Haarkuren mit Proteinen gibt es beim Friseur. Hier kann man sicher sein, dass man professionell beraten wird und Profiprodukte bekommt. Alternativ kann man sich eine Eikur ins Haar geben. Man verwendet ein gequirltes Ei, etwas Joghurt und seine Lieblingshaarpflege. Den Brei gibt man ins Haar, lässt ihn 15 Minuten einwirken, spült die Haare gut durch und erntet glänzende Effekte.

Laminieren glättet das Haar

Man kann seine Haare auch mit der Technik des Laminierens glätten. Hierzu verwendet man entweder eine Keratinkur, die man fix und fertig kaufen kann, oder man lässt sich die Kur beim Friseur einmassieren. Alternativ kann man die Kur zum Laminieren auch aus Hausmitteln herstellen. Hier verwendet man Gelatine, welche man aufweicht und mit Wasser oder Kamillentee verrührt. Nach der Haarwäsche gibt man den Gelatine-Brei ins Haar hinein, massiert die Masse gut ein, glättet seine Haare und lässt die Kur ungefähr 1 Stunde einwirken.

Das Keratin glättet die Haare und macht es seidig glänzend. Der Effekt hält bis zu drei Wochen an, bevor man seine Haare neu laminieren muss. Zur Gelatine kann man übrigens auch seine Lieblingshaarpflege hinzugeben, bevor man den Brei einmassiert. Beim Friseur hat man allerdings den Vorteil, dass man nur 30 bis 45 Minuten warten muss, bis die Kur ins Haar eingezogen ist, und zu Hause wartet man mindestens 1 Stunde, manche warten sogar bis zu 3 Stunden, um richtig gute Ergebnisse zu erzielen. Das Hausmittel ist etwas für Naturbewusste, enthält keine Chemie und ist auch für empfindliche Haare geeignet. Die meisten Profi-Keratinkuren enthalten Chemie.

Die Föntechnik zum Haare glätten

Wer nach der Haarwäsche glatte, seidig glänzende Haare haben will, muss beim Föhnen einiges beachten. Wickeln Sie die Haare in ein Handtuch ein und lassen es 10 Minuten am Kopf. Die Haarstruktur wird glatt und rauht sich nicht so stark auf, als wenn Sie sofort nach der Haarwäsche den Föhn verwenden. Föhnen Sie Ihr Haar mit einem ionisierenden Haartrockner, der die Haarporen verschliesst. Verwenden Sie einen Hitzeschutz, den Sie ins nasse Haar geben. Und beenden Sie Ihren Föhnvorgang mit der Kaltstufe, damit die Haarstruktur schön glatt wird.

Grosse Lockenwickler zum Glätten verwenden

Es klingt nicht nach Glättung, wenn man Lockenwickler hört, aber es funktioniert trotzdem. Wickeln Sie Ihr Haar Strähne für Strähne auf riesengrosse Lockenwickler, nachdem Sie es glatt gebürstet haben. Die Wickler sorgen dafür, dass die Haare geordnet werden, eine glatte Struktur erhalten und trotzdem voluminös aussehen.

Manche Leute binden Ihr Haar alternativ einfach um den Kopf herum und fixieren jede einzelne Haarsträhne mit Haarnadeln. Dieser Effekt ist zwar nur gering, aber für langes Haar ist diese Wickeltechnik durchaus geeignet. Der Vorteil daran ist, dass die Haare nicht belastet werden.

Die Haare nach dem Färben glätten

Besonders nach einer intensiven Blondierung oder generell nach dem Haare färben sollte man seine Haare glätten, damit die aufgerauhte Struktur, die aufgrund der Färbung oft entsteht, vermindert wird. Hierzu verwendet man eine Keratinkur, die man 30 Minuten ins Haar einwirken lässt. Durch das Keratin, das Biotin und die in der Kur enthaltenen Proteine wird das Haar seidig glatt, gepflegt und schonend geglättet. Blondierte Haare benötigen ohnehin viel Pflege.

Wie glättet man die Haarspitzen?

Die Haarspitzen werden schnell spröde und sollten deshalb regelmässig geglättet werden. Hierzu genügt es, wenn man täglich ein Haartonikum in die Haarspitzen einmassiert. Nach jeder Haarwäsche sollte man jedoch ein Haaröl, ein Haarspitzenfluid oder ein Haarspitzen-Gel einmassieren. Auf intensive Haarspülungen kann man verzichten, denn sie strapazieren die Haare langfristig eher als dass sie helfen. Wer seine Haarspitzen alle drei bis vier Monate schneiden lässt, muss sie nicht zunehmend intensiv glätten, da ein regelmässiger Haarschnitt dafür sorgt, dass die Spitzen gesund bleiben.

Elektrisch aufgeladene Haare glätten

Wenn die Haare elektrisch aufgeladen sind, stehen sie zu Berge, als ob man in die Steckdose gegriffen hätte und das Haar unter Strom stehen würde. Besonders im Winter, wenn man Wollpullover, Wollmütze, Wollmantel und Schal trägt, aber auch durchs Föhnen und Kämmen mit ungeeigneten Produkten laden sich die Haare auf.Hier helfen kleine Handgriffe, um die aufgeladene Mähne zu glätten.

Mit ein wenig Wasser, einem Schaumfestiger oder mit etwas Haarspray lassen sich die Haare glätten. Manche Leute verwenden eine gewöhnungsbedürftige Methode, sie geben etwas Haarspray auf eine Zahnbürste und fahren sich damit durch die Frisur.

Mit einem Abschminktuch oder einem Kosmetiktuch kann man die Haare auch glätten, indem man kurz mit dem Tuch drüberfährt. Mit einem befeuchteten Taschentuch, Handtuch, Badetuch oder Erfrischungstuch lassen sich die Haare ebenfalls bändigen. Mit frisch eingecremten Händen glättet man die Mähne ebenso, und mit ein wenig Haargel oder Haaröl auch. Bei Cremes und Ölen sollte man jedoch sparsam sein, sonst verfettet die Frisur. Und notfalls befeuchtet man seine Hände mit Wasser und fährt sich schnell durchs statisch aufgeladene Haar.

Exotische Mittel zum Haare glätten

Manche Leute klemmen das Haar über Nacht zwischen zwei schwere Bücher, oder sie bügeln es mit einem eiskalten Bügeleisen glatt. Diese Methoden bringen jedoch kaum etwas, ausser dass man Zeit vergeudet. Manche Leute waschen ihr Haar, stecken es unter eine Mütze und lassen es trocknen. Hier erntet man einen kleinen Glättungseffekt, aber mit langen Haaren kann man das nicht machen.

Dauergewelltes und stark strapaziertes Haar sollte man auf keinen Fall aggressiv zu glätten versuchen, da es leicht abbrechen kann. Wer sich seine Haare nach Lust und Laune färbt, dauerwellt und wieder glättet, der muss immer mit kaputtem Haar rechnen, welches brüchig wird, denn hier ist der Haarbruch vorprogrammiert.


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Elisabeth Putz

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