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Wie bekommt man ein schönes Gesicht?
Ein hübsches Gesicht ist attraktiv, ästhetisch, harmonisch, symmetrisch und sympathisch, besitzt Ausstrahlung und Liebe, einen verführerischen Blick, Charisma und Charme. Es besitzt eine gelungene Gesichtsform, makellose Haut, volle Augenbrauen, leuchtende Augen, weisse Zähne, eine gerade, nicht zu kleine und nicht zu grosse Nase, eine schön geschwungene Stirn, weiche, volle Lippen, ein nicht zu schmales und nicht zu breites Kinn, und die Wangenproportionen müssen stimmen, wobei hohe Wangenknochen bevorzugt werden. Hübsche Gesichter besitzen einen einladenden Gesichtsausdruck, den man vor dem Spiegel üben kann. Das Gesicht ist eine VisitenkarteDas Gesicht ist wie eine Visitenkarte, aus der man lesen kann, wie gepflegt ein Mensch ist, und wie er sich fühlt. Ein müdes Gesicht wirkt weniger ansprechend als ein wacher Blick, und ein eingefallenes Gesicht schreckt viele Menschen ab, aber man kann mit Eiswürfeln, Gesichtsmassagen, Gesichtsbädern, mit der richtigen Ernährung, mit Vitamin-Ampullen, Seren und Cremes, und mit einer pflegenden Gesichtsmaske nachhelfen. Notfalls hilft ein Lächeln, das kaschiert alles. Es ist ratsam, auf sein Gesicht zu achten, seine Gesichtshaut zu pflegen, Unreinheiten zu beseitigen und freundlich zu wirken, da das Gesicht ein Türöffner sein kann, wenn man Karriere machen will. Menschen mit schönen Gesichtern haben es nämlich leichter im Leben, sofern sie ihr Leben geniessen können. Übrigens ist das Gesicht von Barbie eines der schönsten, und das Face von Ken wollen fast alle Männer für sich beanspruchen, aber Plastik bleibt Plastik. Gesichter sind Zeichnungen des Lebens, welche im Laufe der Zeit vom Leben gezeichnet werden. So entsteht das tiefgründige Charaktergesicht. Es ist unverwechselbar, aber präsent. Mit Make-Up können wir es verstecken, verschönern, manchmal auch verschlimmern, aber unser Gesicht sollte immer unseren persönlichen Typ zum Vorschein bringen, sonst sehen wir aus wie austauschbare Puppen, stets wie aus dem Ei gepellt. Gesichter sind optische Schaufenster, welche tiefe Einblicke in die Seele eines Menschen gewähren, wobei man bei manchen Leuten eher das satte Ego anstatt einer sensiblen Seele entdeckt, aber das Ego will auch leben. Fakt ist, das Gesicht trägt uns durchs Leben, selbst wenn die Beine die Arbeit hierfür erledigen. Wer ein hübsches Gesicht besitzt, spaziert leichter durchs Leben, und wer ein gewöhnungsbedürftiges, eher eckig markantes Charaktergesicht besitzt, gönnt sich entweder einen guten Schönheitschirurgen, oder er steht zu seinem Aussehen und geht selbstbewusst durchs Leben. Die Gesichtsform und ihre KonturenDas Gesicht ist die Frontseite des Kopfes und wird im Latain als Facies bezeichnet. Die gehobene Sprache nennt es auch Angesicht oder Antlitz. Unsere Gesichtsform reicht vom Haaransatz bis unter den Kinnansatz, vom Scheitel bis zum Hals, und es hat seinen Sitz im sichtbaren Bereich des Kopfes. Wir unterscheiden ovale, runde, trapezförmige, eckige bis quadratische, und herzförmige Gesichter. Mit der passenden Frisur und kosmetischen Behandlungen kann man jedoch vieles kaschieren. Und voila, schon wird aus dem spitzen Zitronenkinn ein schmales Modellkinn, aus der Rübennase eine Stupsnase, und aus dem Zahnfleischlachen ein solides Lächeln. Alles andere kaschiert ein dicker Rollkragenpullover. Das Gesicht ist anatomisch gesehen ein Körperteil, bestehend aus der Gesichtshaut, den Gesichtsknochen und den Gesichtsmuskeln. Augen, Nase, Wangen, Stirn und Kinn, Mund, Lippen und Zähne zieren es, und die Haare und die Ohren gehören in gewisser Weise seitlich und von hinten gesehen dazu, auch wenn sie nicht mitten in den Gesichtern kleben. Vor allem die Stirnfransen und eventuell abstehende Ohren prägen so manches Gesicht, aber notfalls lässt man sich die Haare wachsen und die Ohren anlegen. Das Gesicht ist nicht grossartig behaartUnser Gesicht ist frei vom Kopfhaar, und genau das unterscheidet den Menschen vom Tier. Männer besitzen zwar einen Bart, den viele täglich abrasieren, und so manch eine Frau besitzt im Laufe ihres Lebens, vorzugsweise nach den Wechseljahren einen Damenbart, aber grossartig behaart sind wir nicht. Der selbstbewusste Mann und die eitle Frau von heute lassen sich die gesamten Körperhaare entfernen, nur das Kopfhaar bleibt dran, und so sehen wir heute zunehmend androgyne Gesichter, deren Schönheit im Auge des Betrachters liegen. Selbst die Augenbrauen lassen sich manche Leute entfernen und tätowieren diese exakt in einem perfekten Winkel, damit das Gesicht dem Goldenen Schnitt entspricht. Die Nasenhaare lassen wir uns entfernen, weil es ästhetischer aussieht. Mimik und Gestik im GesichtWir besitzen eine gewisse, individuelle, persönlichkeitsbezogene Mimik, die durch die mimischen Muskeln entsteht, wenn wir unsere Gesichtsmuskulatur bewegen. Die Augen, die Augenbrauen und Wimpern, die Stirn, die Mundpartie, und die Kinnpartie, sowie die Wangen- und Nasenpartie werden zum Gestikulieren verwendet, wenn wir sprechen, denken, uns aufregen, die Stirn runzeln, mit den Wimpern klimpern, die Augen rollen, die Nase rümpfen, mit der Zunge schnalzen, die Wangen senken und heben, bevor wie sie in Falten legen, die Zornesfalte auf der Stirn zeigen, die Augenbrauen hochschieben, das Kinn nach vorne recken, die Mundwinkel heben und senken, und vor allem, wenn wir lachen oder weinen, gähnen, essen oder etwas trinken. Das alles tun wir bewusst bis unbewusst, gefühlte tausendmal am Tag. Man sieht im Gesicht, wie sich ein Mensch fühlt, nur der Soziopath kann dies nicht richtig deuten, da er ein kaum ausgeprägtes Gefühlszentrum besitzt und ihm somit Emotionen fremd sind. Man erkennt auch, ob jemand lügt, wobei das Lügen besser gelingt, wenn man aufs Klo muss, weil man sich dann konzentriert. Ein Poker-Face kann lügen, ohne rot zu werden. Erwachsene können gut in Gesichtern lesen, Kinder hingegen müssen es noch lernen, und beim kindlichen Authismus ist die Welt so vollgestopft mit Eindrücken, dass das Kind ständig emotional geflutet wird. Heute ist die elektronische Gesichtserkennung so weit fortgeschritten, dass man Handysignaturen, Passwörter, Eintrittskarten, Bankkonten, sämtliche digital gesteuerte Prozesse mit der persönlichen Gesichtserkennung regeln kann, also reicht der individuelle Blick aus, um durchs Leben zu gehen. Die Systeme dürfen nur nicht kollabieren. Gesichter sind kulturell geprägtDie Schönheit des Gesichts hängt vom Kulturkreis ab. In Asien bevorzugt man die dreieckige Gesichtsform mit heller, fast schon weisser Haut. Bei uns bevorzugt man schmale Gesichter mit gebräunter Haut, und die Afrikanerinnen tun alles dafür, um ihre dunkle Haut heller zu machen, helfen sogar mit Hautaufhellern wie Melatonan nach, da in Afrika das weibliche Gesicht hell sein muss, um als schön zu gelten, obwohl dort die dunkle Haut dominant präsent ist. In Afrika bevorzugt man volle Lippen und volle Augenbrauen, im Norden Europas bevorzugt man hingegen schmalere Lippen, dünne Augenbrauen und einen blasseren Teint, der zum hellblonden Haar passt. In allen Kulturkreisen gilt jedoch: Das Gesicht muss einen freundlichen Eindruck hinterlassen, ästhetisch und stimmig sein. Im Grunde gilt in allen Kulturkreisen ein markantes Gesicht bei Männern, und ein sinnlich dezentes, feminin geprägtes Gesicht bei Frauen als schön. Neue Studien belegen jedoch, dass zu hübsche, symmetrische Gesichter, die einer Norm entsprechen, oft schnell vergessen werden, und markante Gesichter in guter Erinnerung bleiben. Sommersprossen, ein Schönheitsfleck auf der Stirn oder auf der Wange, ein spitzes Kinn, eine spitze Nase, Manga-Augen, Piercings und Tattoos im Gesicht, all das kann dazu führen, dass man ein Gesicht als individuelle Persönlichkeit betrachtet, es unvergesslich einer bestimmten Person zuordnet, den Wiedererkennungswert schätzt und dieses Gesicht als schön einstuft. Ein schönes Gesicht ist symmetrischStudien haben ergeben, dass wir ein Gesicht schön finden, wenn es eine gewisse Symmetrie aufweist. Je mehr diese Symmetrie in einem Gesicht vorhanden ist, desto schöner empfinden wir diesen Menschen. In der Natur existiert eine absolute Symmetrie nicht, und deshalb ist die warme Ausstrahlung eines Menschen so wichtig, um ein Gesicht als hübsch zu empfinden. Die Schönheit des Gesichts ist biologisch und evolutionsbedingt geprägt, hält sich an die Symmetrie der Natur, muss im Auge des Betrachters angenehm wirken und darf von den normalen Gesichtszügen, welche naturbedingt schön auf uns wirken, nicht abweichen. So gesehen kann eine Schönheitsoperation auch daneben gehen. Der Goldene Schnitt bestimmt ein schönes GesichtDer sogenannte Goldene Schnitt bezeichnet in der Natur, in Kunst und Architektur, in der plastischen Chirurgie und in der Schönheitsindustrie das symmetrisch ebenmässige Verhältnis der Proportionen zueinander. Es ist eine Formel, mit welcher die Schönheit an Hand eines mathematischen Modells berechnet wird. Es gilt eine 1/7 Formel, Haaransatz zur Stirn, Sttirn zur Nase, Nase zu Lippen, Lippen zu Kinn, immer 1/7. Mit jeweils zwei bis drei Fingern kann man diese Proportionen gut am eigenen Gesicht abmessen, um zu schauen, ob man dem Schönheitsideal nahe kommt. Leonardo da Vinci malte die Mona Lisa nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts, indem er sich bewusst nach dessen Teilungsverhältnis richtete. Und so hat das perfekte Gesicht laut Berechnungen einen Augenabstand von genau 46% zu den Schläfen und die Distanz der Pupillen sind genau 36% zum Mund, gerechnet vom Haaransatz bis zum Kinn. Zahlreiche Leute sind weit entfernt von dieser Berechnung, besitzen jedoch ausdrucksstarke Gesichter, die als wunderschön angesehen werden. Somit wäre bewiesen, dass die Attraktivität von der Persönlichkeit, der Ausstrahlung und der Ausdrucksstärke einer Person abhängt, nicht nur von der Makellosigkeit alleine. Wie sieht das perfekte Gesicht aus?Das perfekte Gesicht, exakt symmetrisch, gibt es in der Natur nicht, denn es wurde mathematisch mit Hilfe eines Computerprogramms berechnet, ist sozusagen eine PC-Animation, und somit ist diese Perfektion eine rein fiktive, quasi unrealisierbare Computersimulation. Es ist eine Zusammensetzung aus mehreren perfekten Gesichtern. Aus über 70 Personen wurden die 8 schönsten Gesichter gewählt, wobei diese dann zu einem einzigen Gesicht zusammengestellt wurden. Den Testpersonen gefiel dieses Gesicht am besten, sodass man heute genauestens berechnen kann, wie man aussehen muss, um perfekt zu sein. Die Computerstudie zeigte auch, dass ein männliches Gesicht markant und ein weibliches feminin sein muss, um perfekt auszusehen. Androgyne Gesichter schnitten leider nicht so gut ab, denn je androgyner ein Gesicht war, umso weniger wurde es als schön empfunden. Andererseits liegt die Perfektion auch im Auge des Betrachters, sodass androgyne Models boomen, weil uns deren Anblick fasziniert. Im Laufe der Zeit werden sich die androgynen Gesichter durchsetzen, da wir in einer Zeitenwende leben und zunehmend darauf achten, dass Transgender und Diversität einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen. Übrigens bekommt man ein annähernd perfektes Gesicht durch innere Balance, durch das bewusste Entspannen der Kinnpartie im Schlaf, was auch mit einer Kinnschiene funktioniert, mit Gesichtsyoga und Gesichtsmassagen, mit dem richtigen Make-Up und dem gekonnt geschwungenen Gesichtsausdruck, denn wir sind Gesamtkunstwerke der Natur. Make-Up, Schönheitsoperationen, Gesichtskorrekturen und das Kaschieren von Hautunreinheiten und ungleichmässigen Gesichtsproportionen kennzeichnen eine gewisse Perfektion, die naturgemäss in uns schlummert, selbst wenn es Menschen gibt, die jegliche Art des Schminkens, Stylens und Optimierens verabscheuen. Wer hat das schönste Gesicht der Welt?Laut einer Studie sind Natalie Portman und David Gandy die hübschesten Gesichter, aber diese Studie ist schon etwas älter, denn jährlich werden die schönsten Gesichter vom Londoner Schönheitschirurg Julian de Silva an Hand der Formel des Goldenen Schnitts bewertet, sodass laufend perfektionierte Gesichter hinzukommen. Aktuelle perfekte Gesichter beherbergen Rege-Jean Page und Chris Hemsworth bei den männlichen Gesichtszügen, und Jodie Comer bei den weiblichen Gesichtszügen. Das perfekte weibliche GesichtBei Frauen sind folgende Merkmale wichtig: schmale bis dichte dunkle Augenbrauen, hohe Wangenknochen, ein geringer Abstand zwischen Augenlid und Lidfalte, ein schmales Gesicht, wenig Fett, eine kleine Nase, kleine, anliegende Ohren, glatte reine Haut, keine Augenringe, keine Falten, braune Haut, ein schmaler Hals, lange Wimpern, volle Lippen in Herzform. Bei der Frau gilt übrigens auch das Kindchenschema als schön, weil es Jugend, Frische und Unverbrauchtheit ausstrahlt. Das Kindchenschema ist ein Gesicht, bei dem die Haut einen ebenmässigen Teint aufweist, der Haaransatz glatt ist, Kinn und Nase klein und niedlich süss wirken, die Lippen voll und die Augen gross wirken. Übrigens bevorzugt man beim weiblichen Kindchenschema blonde Haare, blaue Augen und rosa Lippen, eine helle Haut und eine nicht zu hohe Stirn. Das perfekte männliche GesichtBei Männern sind die folgenden Merkmale wichtig: Die obere Gesichtshälfte ist breiter, eine breite Stirn, ein markantes Kinn, keine Geheimratsecken, keine Falten zwischen Nase und Mund, kaum Stirnfalten, braune Haut, dicke Augenbrauen und Wimpern, beides dunkel, braun oder schwarz gehalten, schmalere Gesichtskonturen mit wenig Fettansatz, höhere Wangenknochen, die Lippen müssen etwas voller sein, ein Drei-Tage-Bart kann schön aussehen, weisse Zähne sind Pflicht, und das Gesicht sollte maskulin und charismatisch wirken. Eine Frau muss dahinschmelzen, wenn sie dem perfekten Mann ins Gesicht schaut. Die meisten Männer haben dominante, männlich wirkende Gesichter mit grossen Nasen, grossen Ohren und eher eckigen Gesichtskonturen, was der Frauenwelt besser gefällt. Einige Männer besitzen runde bis ovale Gesichter mit weicheren Gesichtszügen, was auch durchaus attraktiv sein kann, wenn das Gesicht zur Persönlichkeit des Mannes passt und der Mann eher häuslich und sensibel ist. In einer Umfrage waren jedoch die femininen Männergesichter nicht direkt der Renner, da unser Sinn für maskuline Ästhetik eher dominant und markant aussieht. Es lebe der Macho. Die perfekten AugenDie perfekten Augen liegen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander, in einem gewissen Abstand zu den Augenbrauen, zu den Schläfen, zu den Nasenflügeln, zur Stirn, zur Wangenpartie, zum Mund, zum Kinn und zur seitlichen Gesichtspartie. Sogar die perfekte Augenbraue wurde bereits berechnet, wobei sie in zwei plus ein Drittel unterteilt wird, nicht zu hoch und nicht zu tief liegen darf und eher buschig sein muss. Man trägt heute gerne farbige Kontaktlinsen, um wenigstens farblich an die Perfektion der schön empfundenen Augen heranzukommen. Dieser Trend birgt jedoch viele gesundheitliche Gefahren in sich, da die farbigen Kontaktlinsen nicht so viel Sauerstoff ans Auge lassen. Wenn man den neuesten Umfragen glauben darf, so sehen grosse, ausdrucksstarke Augen, lustige Augen und sinnliche Augen besser aus als jede Perfektion der Augenpartie, denn der Blick muss sympathisch und warm wirken. Wenn man das Lächeln in den Augen erkennt, sind sie nahezu perfekt, selbst wenn sie nicht im angemessenen Winkel liegen. Das perfekte KinnLaut einer Studie darf das perfekte Kinn nicht zu schmal und nicht zu breit sein. Es darf nicht zu flach, nicht zu rund und nicht zu spitz sein. Das unförmige, eigensinnige Kinn kann man jedoch mit Rouge modellieren. Man trägt das Rouge unterhalb und frontal auf, umd das Kinn breiter zu machen, und man trägt es seitlich auf, um die Kinnpartie schmäler zu zaubern. Mit der richtigen Mimik wirkt ein Kinn entspannt. Ein etwas rundlicheres Kinn wirkt bei normalgewichtigen Leuten sympathischer, und ein schmales Kinn wirkt bei sehr schlanken, zierlichen Menschen besser, aber auch hier kommt es auf den Gesamteindruck des Gesichts an, nicht unbedingt auf die perfekte Symmetrie. Die perfekten LippenPerfekte Lippen sind bei Frauen voll, und bei Männern schmal ausgeprägt. Die sogenannten Schlauchlippen sind zu üppig, der Schmollmund zu schmal, der pralle Kussmund mit roten Lippen passt jedoch genau ins optische Gleichgewicht der Symmetrie und befriedigt die Geschmäcker der Leute. Wichtig sind die Proportionen der Lippen. Die Unterlippe muss etwa doppelt so breit sein wie die Oberlippe. Allgemein müssen die Lippen harmonisch wirken, keine Makel aufweisen und beim Sprechen ein ästhetisches Bild abgeben. Viele Frauen helfen mit Lippenaufspritzungen und Permanent-Make-Up nach. Einerseits kann dies toll aussehen, andererseits sollte man auf die Risiken und Komplikationen nicht vergessen. Natürliche Lippen, ungeschminkt, sanft und warm, mit natürlichen Konturen, wirken auf viele Menschen einladender als der perfekt geschminkte Kussmund. Man küsst eher Lippen, die nicht mit Lippenstift zugekleistert sind, da unsere Geschmackssinne mitentscheiden, welche Lippen einladend wirken. Es kommt oft auf das Lächeln an, nicht immer auf die Perfektion des Mundwinkels. Die perfekte NaseLaut einer Studie darf die perfekte Nase nicht zu gross oder zu klein, nicht zu schmal oder zu breit, nicht schief gewachsen, nicht knollig und nicht krumm sein, muss zu den Gesichtsproportionen passen und neutral aussehen, wobei Stupsnasen bei Frauen und gerade gewachsene Nasen bei Männern gut aussehen. Die Nase liegt in einem exakten Abstand zu den Augen, exakt mittig zwischen den Augenpartien, und im exakten Abstand zum Mund, zu den Wangen und zum Kinn. Viele Leute finden eine liebevolle Nase, die nicht ganz perfekt ins Gesichtsbild passt, hübscher als eine nichtssagende Nase in einem kalt wirkenden Gesicht. Wieder spielt die Sympathie eine grosse Rolle und überholt somit die Symmetrie. Übrigens sollten Sie sich schneuzen, denn rinnende Schniefnasen sind out und sehen ungepflegt aus. Eine Nasenkorrektur sollte nur in seelischen Ausnahmefällen der letzte Ausweg sein, denn ein chirurgischer Eingriff bedeutet Risiken und Komplikationen. Nachher könnte die Nasenpartie einfallen, wenn die Knorpelmasse schrumpft oder abstirbt. Sanfte Nasenbehandlungen mit Hyaluronsäure sind weniger riskant, können jedoch aus einer grossen Nase keine kleine Stupsnase zaubern. Die Nasenkorrekturen nehmen in der Schönheitschirurgie erschreckende Ausmasse an, wobei die Nasenpatienten schwierige Patienten sind, schmerzempfindlich, eitel und sehr kritisch zu sich selbst. Die perfekte StirnDie perfekte Stirn darf nicht zu flach und nicht zu hoch sein. Sie darf keine Falten werfen, wobei hier die Stirnrunzeln bei ungünstiger Mimik, und die Zornesfalte bei ungünstigem Augenzwinkern am störendsten wirken. Auf der Stirn dürfen sich keine Pickel und Hautunreinheiten breit machen, und sie sollte nicht wie eine Speckschwarte glänzen. Hier kann man mit modellierendem Camouflage, mit etwas Rouge, mit antibakteriellem Make-Up und einem Pickelstift nachhelfen. Die Stirnfransen kann man sich wachsen lassen, wenn man eine zu hohe Stirn hat, da ein Pony vieles kaschiert, und eine zurückgekämmte, geordnete Frisur mit einem Mittelscheitel oder einem Seitenscheitel kaschiert eine zu flache Stirnpartie. Man kann seine Gesichtsmimik vor dem Spiegel üben, sodass man keine unschöne Mimik zieht. Wenn man die Augen zu weit aufreisst oder zu stark zusammenzieht, zu innig zwinkert, wirft dies Falten auf der Stirn. Der obligatorische Botox-Blick, entspannt und nichtssagend, lässt die Stirn an ihre Perfektion grenzen, wobei dieser Blick nicht unbedingt für viel Persönlichkeit sorgt. Die perfekten WangenDie perfekten Wangen sollten rosig sein und wie Pfirsichbäckchen im Gesicht liegen. Die Wangenknochen sollten etwas höher angebracht sein, wobei Frauen mit schmalen Gesichtern laut Studien hübscher aussehen als breite Gesichter. Die Wangen müssen in einem gewissen Abstand zur Nase liegen und müssen symmetrisch angeordnet sein. Die Wangen kann man mit Rouge modellieren, indem man das Rouge seitlich oder unterhalb der Wangenknochen ansetzt, damit sie höher wirken. Die Wangenhaut sollte weich, prall und faltenfrei sein, und Hautunreinheiten haben hier nichts verloren. Wenn man lächelt, zieht man seine Wangen automatisch nach oben, was vielen Leuten sehr gut gefällt, da der lächelnde Blick als perfekt angesehen wird. Wenn man die Mundwinkel hängen lässt und einen traurigen, schmalen Mund im Gesicht abzeichnet, wirken die Wangen eingefallen, was alles andere als perfekt wirkt. Lächeln Sie, grinsen Sie, zeigen Sie Ihre Schokoladenseite, dann grenzt Ihr Gesichtsausdruck an Perfektion. Die perfekten ZähneDie perfekten Zähne sind schneeweiss und gesund, stehen stramm wie Soldaten im Mund, kein Zahnfleisch-Lachen, kein Karies, keine Verfärbungen, keine sichtbaren Makel. Dies bekommt man jedoch meist nur mit einem Bleaching oder mit Implantaten hin, aber natürlich sehen diese Zähne nicht mehr aus. Sie passen jedoch in das heutige Anti-Aging Schema hinein, und spezieller Zahnschmuck sorgt dafür, dass die Zahnleiste schimmert. Laut einer Umfrage sind jedoch solche Zähne ideal, welche nicht schneeweiss, sondern natürlich weiss aussehen, gepflegt und sauber wirken. Das schneeweisse Lächeln hat etwas Künstliches an sich, was nicht unbedingt zur Sympathie beiträgt. Ein warmes Lächeln wirkt sympathischer. Die makellose GesichtshautDas perfekte Gesicht besitzt eine samtig glatte, makellos schöne, leicht gebräunte Haut, wie ein Porzellanteller. Der Hautton darf nicht zu dunkelbraun und nicht zu hellweiss sein, obwohl die noble Blässe zunehmend als schön empfunden wird. Pickel und Hautunreinheiten sind tabu, und der Teint muss zu den Augen und zu den Haaren, zu den Lippen und zum allgemeinen Erscheinungsbild passen. Hier kann man mit einer getönten Tagescreme, mit Concieler und mit einem sanften Make-Up nachhelfen. Antifaltencremes reduzieren Unebenheiten, und ein Pickelstift deckt gröbere Pickel gut ab. Die perfekte GesichtsfarbeDie perfekte Gesichtsfarbe entspricht ungefähr der Körperfarbe, wobei das Gesicht immer ein wenig heller als der Restkörper ist. Das sollte man beim Make-Up beachten, wenn man die Schminke nur am Handrücken alleine ausprobiert. Helle Gesichter sind an den Wangen etwas rötlicher als dunkle, weil hier die Durchblutung schön zu sehen ist. Bei dunklen Gesichtern erkennt man dafür weisse Zähne, da hier der Kontrast besser zur Geltung kommt. Afrikanische Frauen besitzen volle, nahezu wulstige Lippen, grosse dunkle Augen, buschige Augenbrauen, aber dafür kleine Stupsnasen, denn der farbige Hautteint macht die Nase optisch kleiner. Wenn eine Afrikanerin mit einem sogenannten Skin-Bleaching, einer Hautaufhellung nachhilft, wirkt sie zwar nicht mehr authentisch, aber sie passt ins Trendschemahinein. Afrikanische Männer lieben hellhäutige Frauen. Man findet auch zunehmend Europäer und Amerikaner, die mit Hilfe von Melanotan ihre Haut dunkler machen und sämtliche Risiken in Kauf nehmen, nur weil gebräunte Haut optisch gesünder wirkt, obwohl hier die Gesundheit auf der Strecke bleibt. Jede Art der künstlich erzeugten Hautaufhellung oder Hautbräunung birgt Risiken, selbst im Solarium oder unter der natürlichen Sonne, und trotzdem brauchen wir das Sonnenlicht, um Vitamin D zu tanken. Apps und Vorlagen für das perfekte GesichtWer sein Gesicht nach dem Goldenen Schnitt stylen möchte, verwendet am besten Apps und Vorlagen hierfür, mit welchen man Frisuren, Make-Up, ja nahezu ganze Gesichtsmodellierungen zaubern kann. Man findet solche Vorlagen beim Friseur, im Kosmetikstudio, im Schönheitssalon, in Schönheitskliniken, und sie bieten nahezu die gewünschte Perfektheit. Im Internet existieren kostenlose Apps und Vorlagen zum Herunterladen, die das perfekte Gesicht zeigen. Manche Downloads sind auch kostenpflichtig, hier muss man ein wenig aufpassen, dass man nicht für etwas bezahlt, dessen Nutzen nicht unbedingt preislich nötig ist. Man kann mit den Apps das perfekte Selfie schiessen. Die gängigen Vorlagen sind durchsichtig, sodass man sie aufs eigene Gesicht auftragen kann, um sich zu stylen und zu schminken. Zahlreiche Bilder zeigen, wie man aussehen könnte, wenn man sich selber perfektionieren möchte. Der Vorher-Nachher Effekt ist gigantisch. Das alternde Gesicht - reif aber schönDas alternde, reife Gesicht ist zwar kein makelloses Puppengesicht mehr, kann aber durchaus noch gut aussehen. Die reife Frau ab 50 verwendet Anti-Aging Produkte, Hyaluroncremes, vielleicht die Botox-Wundercreme, um ihre Gesichtshaut zu straffen. Der reife Mann entscheidet sich oftmals für ein Lifting, oder für eine Botox Unterspritzung, um seine Zornesfalte zu kaschieren und die Haut zu glätten. Lieber Besucher, Sie dürfen zeitgerecht altern, weil Lachfalten nicht auffallen, wenn Sie Ihr Lächeln behalten. Um Ihre Falten zu glätten, verwenden Sie am besten Schüssler Salze, eine Koffein-Creme, oder eine Antifaltencreme, die reich an Vitamin A, E und Mineralsalzen ist. Chirurgische Eingriffe liegen mit zunehmendem Alter im Trend, wenn der Schönheitschirurg das faltige Gesicht tätschelt und das zitternde Händchen hält, aber der persönliche Ausdruck fehlt. Wir empfinden nämlich allgemein ein reifes Gesicht als schön, wenn es in Würde altern darf. Gross in Mode sind Wangenimplantate und Kinnimplantate, Fettabsaugungen am Kinn, Brustvergrösserungen, Bauchstraffungen, und Lidstraffungen am Auge. Lieber Besucher, wenn Sie sich für eine Schönheitsoperation entscheiden, lassen Sie sich vorab gut beraten, und holen Sie sich bitte mehrere Meinungen ein. Wichtig ist, dass Ihr Gesicht nicht leer und steif nach einem chirurgischen Eingriff wirkt, sondern noch seine eigene Note beibehält. Das Charaktergesicht - nicht perfekt aber schönAuch unperfekte Gesichter strahlen Attraktivität und Sympathie aus, und laut einer Studie sind sie liebevoller als die nichtssagenden perfekten Gesichter, welche durch Schönheitsoperationen getrimmt wurden. Ein Mensch empfindet Leute, die er liebt, als perfekt, wenn er ihnen ins Gesicht schaut. Wenn die Augen strahlen, die Lippen gut küssen können, das Lächeln von Herzen kommt, dann stören die kleinen Fältchen im Gesicht nicht. Selbst die unsymmetrischsten Gesichter können subjektiv als perfekt empfunden werden, wenn der Mensch dahinter sympathisch rüberkommt. Als unattraktiv gelten Gesichter, die von der Natur stark abweichen und somit im Auge des Betrachters gewöhnungsbedürftig oder unangenehm wirken. Auch starre, ernste, traurige, ängstliche, zornige, verbitterte Gesichter, zu kleine Augen, Augenfehler, Hautunreinheiten, Pickel, zu schmale Lippen, zu dünne Augenbrauen, zu kurze Wimpern, ein zu breites oder zu schmales Kinn, gespaltene Lippen, zu grosse, abstehende Ohren, eine schiefe Nase mit Höckern werden unter Umständen als unschön eingestuft. Im Grunde sind schmale, spitz zulaufende Gesichter schön, während ein zu breites Kinn eher als unschön eingestuft wird. Hohe Wangenknochen sind schön, aber eine hohe Denkerstirn wird von den meisten Leuten als unschön eingestuft. Bitte, bei Mann und Frau bestehen erhebliche Abweichungen, wenn man die Optik betrachtet, denn der Mann braucht sein markantes Charaktergesicht. Wenn wir alle gleich aussehen würden, könnten wir uns nicht mehr miteinander vergleichen, wären austauschbar und würden psychologisch gesehen jede Menge an Persönlichkeit verlieren. Ein natürliches Gesicht darf nicht nur eine leere Hülle sein, aus welcher schneeweisse Zähne, gut geschminkte Augen und ein blasser Blick mit roten Schlauchlippen herausschaut. Es muss mit Leben gefüllt sein, glücklich wirken, friedlich und zufrieden aussehen., und vor allem sollte es eine Seele beherbergen. Allerdings wünschen sich immer mehr Eltern das perfekte Baby, mit blauen Augen und den idealen Proportionen, das Designer-Gesicht, welches später als Model taugt und keinerlei Makel aufweist. Die Gentechnik macht es möglich, aber Gott sei Dank ist dies aus ethischen Gründen noch verboten, sonst hätten wir lauter Designerbabys. Wenn der kleine Leberfleck stört, läuft etwas gewaltig schief auf dieser Welt. Wie pflegt man das Gesicht richtig?
Verschlafene Augen, eventuelle Augenringe, überschüssiger Talg, all dies muss wenigstens morgens entfernt werden, denn mit klebrigem Blick zieht sich der Tag verschlafen in die Länge. Wer sich tagsüber schminkt, sollte sein Gesicht abends unbedingt abschminken und porentief reinigen, damit die Hautporen nachts atmen können, denn nur so regeneriert sich die geschundene Haut im Schlaf. Wer unter trockener Haut leidet, sollte abends sein Gesicht mit purem Wasser reinigen und anschliessend eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme einmassieren, dann ist das Hautbild am nächsten Morgen glatt und elastisch. Wichtig fürs Gesicht sind neben der Pflege noch die Gesichtsgymnastik und die Entspannung, damit wir frisch aussehen. Gesichter sind nämlich wie Visitenkarten, aus denen wir lesen können. Und so sind die strahlenden Augen am wichtigsten, denn sie sind die Türe zur Innenwelt, der Spiegel der Seele. Gereizte Augen sind gerötet und sehen pflegebedürftig aus. Hier helfen feuchtigkeitsspendende Augentropfen, die ähnlich der eigenen Tränenflüssigkeit sind, aber bitte lieber Besucher, verwenden Sie keine Weissmacher, denn damit erzeugen Sie einen Teufelskreis an Trockenheit im Auge. Unser Gesicht ist die hauseigene Visitenkarte, denn man kann es schwer verstecken, höchstens hinter einer anonymen Maske, aber dann sieht man das Lächeln, die Mimik und Gestik nicht mehr, und so sollte man sein Gesicht schonend pflegen, damit keine gröberen Unfälle passieren. Wer sich seine Augenbrauen zu stark wegrasiert, sieht vorübergehend aus wie ein Alien. Wer sich seine Schlauchlippen zu stark aufspritzen lässt, hat für einige Zeit einen so prallen Kussmund, dass er sogar zum Küssen untauglich wird. Wer sich im Gesicht tätowieren lässt, muss manchmal viel Puder und Camouflage verwenden, wenn man die Tattoos nicht sehen soll. Nur das Permanent-Make-Up hat seine Berechtigung, denn es spart Zeit beim Schminken, weil es täglich präsent ist. Und wer sein Gesicht liften lässt, darf nicht zu viel Botox verwenden, sonst verschwindet nicht nur die Zornesfalte auf der Denkerstirn, sondern auch das Lächeln, wenn es versehentlich eingefroren wird. Am schönsten ist das naturbelassene Gesicht, denn darin erkennt man die Persönlichkeit wieder. Wie pflegt man das Gesicht richtig?Die optimale Gesichtspflege betreibt man in drei Schritten. Zuerst muss das Gesicht gewaschen, möglichst gut gereinigt werden, besonders, wenn man Make-Up verwendet. Danach muss es gut abgetrocknet werden, damit die Haut weich und aufnahmefähig ist. Zum Schluss muss die Gesichtshaut eingecremt werden, mit Lotion, Gesichtsbutter oder Feuchtigkeitscreme, je nach Hauttyp, damit die Nährstoffe und die Feuchtigkeit gut in die Haut eindringen können und sie von aussen versorgen. Wer seine Gesichtspflege regelmässig vernachlässigt, wird zunehmend unter Hautunreinheiten und Falten leiden, zumindest könnte es passieren, dass sich das Hautbild verschlechtert. Die Gesichtshaut braucht passende Pflegeprodukte, exakt auf den individuellen Hauttyp abgestimmt. Fettige Haut benötigt Feuchtigkeit aber kein zusätzliches Fett, trockene Haut braucht viel Feuchtigkeit und zusätzlich ein Minimum an Fett, Mischhaut benötigt beides in einem ausgewogenen Verhältnis, und so sollte man stets Pflegeprodukte verwenden, die möglichst naturbelassen, biologisch oder ökologisch sind, denn das magdie Haut am liebsten. Für den normalen Hauttyp genügt eine solide Basiscreme und eine Gesichtslotion für die Hautreinigung. Es ist ohnehin besser, leichte Gesichtscremes ohne Parfumstoffe zu verwenden, dann bleibt das Hautbild länger faltenfrei. Für die faltige Haut im fortgeschrittenen Alter benötigt man aber doch eine tiefgreifende Antifaltencreme, möglichst mit Vitaminen und glättenden Effekten, sonst werden die Furchen immer tiefer. Den Hauttyp lässt man sich am besten von der Kosmetikerin bestimmen. Im gut sortierten Kosmetiksalon lernt man auch, wie der jeweils individuelle Hauttyp auf die verschiedenen Pflegeprodukte reagiert, was man am besten verwendet, wie man die Produkte anwendet und wie man sie in die Haut einmassiert. Eine fruchtige Gesichtscreme klopft man mit kreisenden Fingerspitzen in die Hautpartie ein, eine pflanzliche Creme massiert man gründlich ein, und ein rückfettendes Gesichtsöl lässt man langsam einwirken und massiert es anschliessend gänzlich in die Haut ein. Anschliessend kann man mit einem Taschentuch leicht übers Gesicht fahren, um eventuelle Fettfilme zu entfernen. Jeder Mensch, selbst der unkomplizierte, normal beschaffene Hauttyp sollte einen Hautcheck machen, und wenn der Gang ins Kosmetikstudio zu lang ist, macht man den Check alleine zu Hause. Lieber Besucher, legen Sie ein Taschentuch auf Ihr Gesicht und drücken es leicht und kurz auf Ihre Hautpartien auf. Sie werden sehen, dass an manchen Stellen Abdrücke hinterlassen werden und andere Stellen trocken bleiben. Mischhaut hat der, bei dem das Taschentuch an Kinn und Stirn Abdrücke hinterlässt. Trockene Haut hat man, wenn das Taschentuch vorwiegend trocken bleibt. Und es gibt viele Menschen mit fettiger Haut, was man an vielen Fettstellen am Tuch sehen kann. Sogar ältere Menschen leiden unter Hautunreinheiten, wenn sie die falschen Produkte verwenden, selbst wenn die Pubertät längst vorbei ist. Unser Gesicht benötigt neben der Feuchtigkeit und den rückfettenden Stoffen noch ein bisschen mehr. Glycerin, Hyaluronsäure, Vitamine, besonders das Vitamin A, C und E, gesunde Bakterien, welche man in Kosmetik mit Milchsäurebakterien findet, und einen Anti-Aging Komplex, damit die Haut straff und faltenfrei bleibt. Trockene Lippen und eine trockene Augenpartie, sowie trockene Wangen und Nasenflügel benötigen extra viel Feuchtigkeit. Wir sollten daher unser Gesicht auch von innen pflegen, indem wir viel frisches Wasser trinken, anstatt immer nur mit Lippenbalsam und Augencreme von aussen nachzuhelfen. Wie wäscht man das Gesicht schonend?
Das Gesicht sollte ein bis zweimal täglich, morgens und abends, mit einer milden Reinigungscreme, einer Lotion oder einer speziellen Gesichtsseife gereinigt werden. Für fettige Haut eignet sich eine Lotion, für trockene Haut ein Reinigungsöl mit rückfettenden Inhaltsstoffen. Manche Menschen reinigen ihr Gesicht nur mit purem Wasser alleine, ernähren sich vegan, meiden schädliche Umwelteinflüsse, essen keinen Zucker, nur natürliche Lebensmittel, die möglichst unverarbeitet sind. Eine Berlinerin sagt, man kann nur all das ausschwitzen, was wir in uns hineinfressen. Wenn man sein Gesicht allerdings nur mit Wasser alleine wäscht, sollte man es nachher mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme eincremen, sonst kann es passieren, dass die Haut trocken und spröde wie eine Elefantenhaut wird. Intensiv reinigt man das Gesicht mit einem Waschlappen, einem Kosmetiktuch oder einem Massagehandschuh unter frischem, fliessendem Wasser, abwechselnd warm und kalt, damit wir morgens anständig wach werden. Mit kreisenden Massagebewegungen wird die Gesichtshaut gut durchblutet, die Poren werden befreit, und überschüssiger Talg wird entsorgt. Wer sich schminkt, benötigt eine intensive Reinigungsmilch mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, am besten für trockene Haut geeignet. Make-Up belastet die Gesichtshaut, besonders die Augenpartie, die Lippenpartie und die vom Rouge abgedeckten Wangen. Spezielle Abschminktücher verhindern, dass Make-Up Reste im Gesicht verweilen, welche zu Hautfältchen führen können. Ein Experiment hat gezeigt, dass unser Gesicht schneller altert und zu Hautinfektionen neigt, wenn man sich nicht täglich wäscht. Es können sich Hauterkrankungen, Akne, Pickel und Ekzeme bilden, die Haut kann sich entzünden und unangenehm jucken, wenn man sie zu selten pflegt. In unserer Umwelt, besonders in der Stadt, türmt sich Schmutz auf, Bakterien besiedeln uns, da der Mensch ein wandelndes Biotop ist. Meersalz oder Salzlösungen fürs GesichtMit einer pflegenden und vor allem reinigenden Behandlung wird die Gesichtshaut von Unreinheiten und kleinen Pickeln befreit. Hierzu wird die Haut etwas eingeweicht und aufgerauht. Mit einer speziellen, minimalst salzhaltigen Pflegelösung wird das Gesicht darauf vorbereitet, mehr Nährstoffe aufzunehmen. Man kann hier eine milde Meersalzlösung verwenden, welche die Haut nicht so extrem reizt. Nach dieser Anwendung ist die Haut aufnahmefähig und saugt Nährstoffe gut in sich hinein, sodass diese auch in tiefere Hautschichten dringen und nicht nur an der Hautoberfläche bleiben. Mit einem speziellen Massagehandschuh massiert man dann eine reichhaltige Pflegecreme in die Haut ein, mit leichten klopfenden und kreisenden Bewegungen. Hierfür kann man Pflegecremes mit Mineralstoffen, gesunden natürlichen Bakterien, Vitaminen, pflanzlichen Fetten, Ölen und viel Feuchtigkeit verwenden. Die Massage dauert ca 10 Minuten, und sie entspannt uns oft so sehr, dass wir dabei einschlafen. Diese tiefenreinigende Behandlung sollte nur von einer erfahrenen Kosmetikerin durchgeführt werden, da die Salzlösung korrekt verdünnt werden muss, damit keine Hautreizungen im Gesicht entstehen. Nachher erntet man ein sanftes, glattes Hautbild. Zitrone und Vitamin C fürs GesichtMit Zitrone und Vitamin C zaubert man sich einen makellosen Teint, eine reine Gesichtshaut und ein frisches, gesundes Aussehen. Viele Leute schwören auf die Kraft der Zitrone. Die Zitrone enthält Säure, welche reinigend wirkt. Sie ist jedoch nicht für Allergika geeignet, denn die überempfindliche Haut reagiert auf Kosmetik mit Zitrone nicht sehr glücklich, da sie zu trocken werden kann. Eine Behandlung mit Zitronensäure sollte ebenfalls von einer erfahrenen Kosmetikerin durchgeführt werden. Gesichtspflege mit purem Wasser
Manche Leute waschen sich ihr Gesicht täglich mit purem Wasser, ohne Reinigungsmilch, Lotion oder Tinktur. Sie verwenden kalte und warme Gesichtsduschen, wobei man hier mit einer warmen Dusche beginnt und mit einer kalten Dusche das Gesichtsritual beendet. Manche Leute verwenden einen Waschlappen, um die Gesichtshaut porentief zu reinigen, aber hier ist ein Meersalz-Peeling besser geeignet, denn ein Waschlappen rauht die Haut auf und macht sie grossporig. Ein Gesichtspeeling glättet die Haut
Das Peeling sollte man nicht länger als zwei bis drei Minuten in die Haut einmassieren, da sonst die körpereigene Fettschicht zu stark angegriffen wird. Man massiert es mit den Fingern oder mit einem Wattepad in die Haut ein und geniesst den glättenden Effekt, der fast so schön ist, als wenn ein Schreiner mit dem Schleifpapier übers Holz fährt. Eine ungesunde Ernährung, zu viel Schokolade und Zucker, Fett und Fast-Food, Zusatzstoffe in Fertiggerichten, Alkohol und Koffein schaden der Haut, machen sie grossporig, lassen den Talg gedeihen und sorgen dafür, dass unser Gesicht rauh und trocken, oder schmierig fetthaltig wird. Viel Schlaf kann das Hautbild zwar verschönern, aber um ein Peeling wird man oftmals nicht herumkommen, wenn man nicht wie ein Igel aussehen will. Mit einem Meersalz-Peeling verfeinert man das Hautbild, verkleinert die Hautporen, entfernt überschüssigen Talg, glättet die Haut und gibt ihr wertvolle Mineralstoffe zurück. Ein Gesichtspeeling sollte man bloss nicht täglich anwenden, sanfte Peelings höchstens zweimal pro Woche, tiefenreinigende Peelings höchstens einmal pro Woche, und ein Fruchtsäurepeeling sollte man nur einmal im Monat anwenden, da die Fruchtsäure sehr aggressiv ist, dafür die Haut jedoch glatt wie einen Baby-Popo macht und kleine Hautunreinheiten verschwinden lässt.. Wenn Sie Ihr Gesicht peelen, sparen Sie bitte die Augenpartie und die Lippen aus. Hier ist die Haut so empfindlich, dass sie zu sehr austrocknen würde, wenn man es mit dem Peelen übertreibt. Spezielle Augenpeelings und Lippenpeelings können Sie allerdings bedenkenlos verwenden, da sie sanft genug sind, um die Haut nicht zu reizen, allerdings haben diese leicht dosierten Gesichtspeelings nicht den tiefenreinigenden Effekt wie beispielsweise ein Fruchtsäure-Peeling. Mit einem Fruchtsäurepeeling aus Zitrone, Vitamin C, Orange und Apfel, Kiwi und Ananas verschwinden sogar grössere Pickel aus dem Gesicht, allerdings muss man die Haut nachher mehrmals eincremen, da der austrocknende Effekt länger andauert. Für Allergiker sind die meisten Peelings leider ungeeignet, da sie zu Rötungen und Hautausschlägen führen können. Ein Gesichtspeeling kann man auch selber zubereiten, wenn man auf die chemischen Peelings verzichten möchte. Ein Papaya-Peeling aus einer frischen Papaya, etwas Zitronensaft und Aloeverasaft entgiftet die Haut und wirkt erfrischend. Ein Peeling aus Heilerde beruhigt die Haut während des Peelens. Ein selbst gemachtes Gesichtspeeling ist frei von Konservierungsmitteln und Zusatzstoffen. Daher muss man es nach dem Anrühren sofort auf die Haut auftragen, sonst entstehen Bakterien, die sich im Brei entwickeln können. Besonders wenn man das Peeling mit Joghurt, Sahne, Milch oder Butter anrührt, entstehen schnell Bakterien. Mit Obst, Früchten und Gemüse angerührtes Peeling kann nur bis zu einer Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allergiker sollten auf ein Peeling aus dem Reformhaus zurückgreifen, da die selbstgemachten, besonders die veganen Peelings oft zu Hautreizungen, Rötungen und Entzündungen führen. Testen Sie das Peeling zuerst am Handrücken, bevor Sie es im Gesicht verteilen. Alternativ zum Peeling kann man auch pures Wasser eine Gesichtslotion und einen Peeling-Handschuh oder einen Waschlappen verwenden, womit man einen Peelingeffekt erzielt. Diese Variante reinigt die Haut auch porentief. Wer sein Gesicht nach einem Peeling nicht ordentlich eincremt und pflegt, sieht aus wie ein zerknülltes Pergamentpapier, weil die Haut spröde wird und sich schuppt. Nach dem Peeling benötigt die fettige Haut viel Feuchtigkeit, beispielsweise mit einer Aloevera Creme. Die trockene Haut benötigt rückfettende Cremes, beispielsweise mit Sheabutter oder Kakaobutter. Die besonders empfindliche Haut, welche schnell zu Allergien und Rötungen neigt, sollte man mit einer beruhigenden Gesichtscreme behandeln, beispielsweise mit Kamille oder Salbei. Man sollte das Gesicht nach einem Peeling nicht unbedingt der prallen Sonne, Wind und Wetter aussetzen. Man sollte es nicht reizen, nicht mit dem Handtuch zusätzlich rubbeln, sondern schonen, damit sich die Haut erholen kann. Die Haut sollte nach einem Peeling nicht mit dekorativer Kosmetik eingedeckt werden. Schminken ist vorerst für einige Stunden tabu. Pflege für die trockene GesichtshautDie trockene Haut pflegt man am besten mit einem reichhaltigen Öl, beispielsweise mit Hanföl, Jojobaöl, Aloevera-Gel, Karottenöl, Sheabutter, Kakaobutter, Mandelöl, oder mit Olivenöl. Manche Leute schmieren sich sogar pures Olivenöl ins Gesicht und backen mit dem gleichen Öl einen Kuchen. Das Öl aus frischen Oliven wirkt beruhigend und rückfettend auf die Haut. Man kann seine trockene Haut auch mit Meersalz oder Mineralsalz pflegen. Hierzu gibt man das Salz in einen Topf mit heissem Wasser und lässt die Dämpfe ins Gesicht hochsteigen. Mit einem Handtuch am Kopf, über den Topf geneigt, steigen die Wasserdämpfe besonders intensiv in die Haut auf und wirken wie ein Saunabad. Pflege für die strapazierte GesichtshautWer nach einer durchgefeierten Nacht unter trockener, unreiner, strapazierter, faltiger Haut leidet, der sollte seine Haut am frühen Morgen reinigen, gut eincremen, in die frische Morgenluft halten und anschliessend ein paar Stunden schlafen. Danach sieht die Haut rosig, ausgeschlafen und makellos glatt aus. Wer trotz dieses Beautyprogramms immer noch Augenfalten besitzt, sollte die Augenpartie kurz mit Eiswürfeln oder einem Eiskissen behandeln, dann müssten die Falten verschwunden sein. Die ideale Gesichtspflege für den WinterIm Winter leidet unsere Gesichtshaut zweifach. Draussen trocknet sie wegen der kalten Temperaturen und dem Wind aus, und drinnen setzt ihr die warme, trockene Heizungsluft zu. Unsere Fettschicht schwindet, die Haut wird rissig und rauh. Mit einem Feuchtigkeitsspender kann man nachhelfen. Man sollte ihn in allen Wohnräumen und im Büro an die Heizkörper oder notfalls am Boden über der Bodenheizung anbringen, täglich mit frischem Wasser befüllen, sodass der heisse Wasserdampf aufsteigen und die Haut befeuchten kann. Bei niedrigen oder mittleren Heizungstemperaturen steigen die Wasserdämpfe jedoch nicht in die Luft auf, sondern entwickeln sich zu reinen Bakterienschleudern, weshalb man dafür sorgen muss, dass die Heizung extrem heiss sein sollte. Alternativ kann auch ein Zimmerbrunnen für genügend Feuchtigkeit in der Luft sorgen. Wie cremt man das Gesicht richtig ein?Das Gesicht sollte man morgens und abends nach der Reinigung gut eincremen, damit die Haut nicht vorzeitig altert oder faltig wird. Wichtig beim Eincremen ist es, dass man gründlich cremt, nicht nur schnell durchs Gesicht fährt, denn die Haut will massiert und verwöhnt werden. Sanfte Klopfbewegungen rund um die Augenpartie herum, kreisende Bewegungen an den Wangen, massierende Handgriffe an den Nasenflügeln, an der Stirn, am Kinn und um den Mund herum, am Hals und an den Ohren entlang, lassen die Haut straffer werden. Eine Gesichtscreme muss tief in die Haut einmassiert werden und braucht Zeit, um einzuwirken. Wärme kann hier entscheidend weiterhelfen, beispielsweise mit einer Rotlichtlampe, mit welcher man das Gesicht nach dem Eincremen für 2 bis 3 Minuten bei geschlossenen Augen bestrahlt. Hiermit wird die Haut gut durchblutet, eventuelle Entzündungen werden gelindert, und der Hautteint wird richtig sanft, sodass man aussieht, als käme man direkt aus einer Porzellanmanufaktur, aalglatt gebügelt. Das Gesicht vor dem Eincremen reinigenVor dem Eincremen sollte man sein Gesicht ordentlich reinigen, mit einer sanften Gesichtslotion, oder mit Gesichtsmilch, einer medizinischen Seife, einem antibakteriellen Gel, einem Gesichtsöl, je nachdem, um welchen Hauttyp es sich handelt. Die trockene Gesichtshaut braucht Fett und Feuchtigkeit, entweder Öl oder Milch. Die fettige Gesichtshaut braucht mattierende Gels, Lotions, entfettende Reinigungsprodukte, welche aber viel Feuchtigkeit spenden wie beispielsweise die Aloevera. Die junge Haut neigt oft zu Pickeln, hormonellen Schwankungen, welche sich auf die Haut auswirken. Sie benötigt antibakterielle Produkte, ein Reinigungsgel, welches entfettend und mattierend wirkt, die Haut mit Mineralsalzen versorgt und überschüssigen Talg entfernt. Mit der falschen Reinigungsmilch kann man vieles kaputt machen, sodass das Eincremen danach keinen Sinn macht. Pflege für die reife GesichtshautWer etwas älter ist, neigt zu keleinen Fältchen, welche die Jugend vernichten und das Ableben symbolisieren. Bitte, so etwas will keine Frau hören, und so cremt man sich als reife Frau täglich mehrmals ein, wenigstens morgens und abends. Manche Frauen neigen dazu, der Natur freien Lauf zu lassen, bauen auf die Selbstheilungskräfte der Haut, waschen sich mit reinem Wasser und schlafen sich gut aus. Durch den Schönheitsschlaf, ganz ohne Creme, kann die Haut in eine tiefe Regenerationsphase gleiten, was sich in einem gesunden Teint äussert. Man erkennt sofort, ob sich eine Frau viel schminkt, oder ob sie der natürliche Typ ist und nur eine Basispflege benötigt. Mit Melkfett bleibt die Haut besonders lange glatt, denn im Melkfett ist alles drin, was unsere Gesichtshaut braucht. Weil jedoch die teuren Antifaltencremes, welche mit Vitaminen, Botox, Hyaluronsäure, Schlangengift, Telomerase, etc. angereichert sind, besser aussehen und ein besseres Image aufweisen, hat Melkfett oft keine Chance. Welche Gesichtscreme passt zu Ihnen?Bei einer Gesichtscreme ist die Qualität wichtig, denn die richtigen Inhaltsstoffe sorgen für eine ausgewogene Nährstoffzufuhr. Fett und Feuchtigkeit sollten in jeder Gesichtscreme enthalten sein, wobei zu viel Fett jedoch nur dem trockenen Hauttyp gut tut, der fettige Hauttyp sieht damit aus, als ob man eine Olive aus dem Olivenöl gezogen hätte. Die meisten Gesichtscremes besitzen neben diesen Faktoren weitere Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und leider auch Konservierungsmittel, die nicht unbedingt förderlich für unsere Haut sind. Mit Konservierungsstoffen in den Cremes muss man leben, es sei denn, man macht sich eine Gesichtscreme selber. Die frisch zubereiteten Cremes, oft aus Joghurt, Sahne, Milch, Pflanzen, Obst und Gemüse bestehend, sind für Allergiker oft ungeeignet, und sie müssen täglich neu angerührt werden, da sie nur wenige Stunden haltbar sind. Das exotischste Beispiel für eine selbstgemachte Gesichtscreme ist die Verwendung von Harnstoff, auf welchen vereinzelte Leute für einen hautstraffenden Effekt schwören, der jedoch bei fast allen Menschen Unbehagen auslöst. Palmöl in Gesichtscremes vermeidenBei Gesichtscremes sollte man weiters darauf achten, dass kein Palmöl darin enthalten ist. Zwar ist Palmöl keine Chemie, aber es wird billig hergestellt, ist nicht unbedingt gesund, und es schadet der Umwelt mehr als es hilft. Palmöl wird oft nur deshalb verwendet, weil es ein Produkt geschmeidig, cremig und gleitfähig macht. Keimbildung in der Gesichtscreme vermeidenAuch sollte man darauf achten, dass sich keine Bakterien und Keime in der Creme bilden. Bei Creme aus der Tube ist dies nicht so problematisch, da drückt man drauf und berührt den Inhalt nicht direkt in der Tube mit den Fingern. Bei Tiegeln und Töpfen greift man hingegen jedes Mal mit der Hand direkt in den Inhalt, und so können sich Hautkeime und Bakterien leichter vermehren. Naturkosmetik sollte man ohnehin schnell verbrauchen und nicht auf Vorrat einkaufen. Gesichtscreme für trockene HautEine Creme für trockene Haut muss rückfettend und feuchtigkeitsspendend sein, da sich sonst die Haut schuppt und vor lauter Trockenheit rissig wird. Eine Creme mit Sheabutter, Arganöl, Kakaobutter, Kokosöl, Jojoba, Avocado oder Olivenöl ist fetthaltig genug, um trockener Haut gerecht zu werden. Gesichtscreme für fettige HautDie fettige Gesichtshaut benötigt leichte Produkte, eher eine Lotion, die schnell in die Haut einzieht und sie nicht belastet, denn fettige Haut ist schnell überlastet mit Pflegestoffen. Feuchtigkeit ist gut, Fett ist hier allerdings fehl am Platz. Ein Aloevera-Gel, sowie fruchtige Cremes und Lotions sind für den fettigen Hauttyp gut geeignet, Orange, Mandarine, Apfel, Ananas, Melone, da die Fruchtsäure für einen erfrischenden Effekt auf der Haut sorgt. Pflanzliche Lotions, beispielsweise Rose oder grüner Tee sorgen auch für Erfrischung und mattieren das Hautbild ein wenig. Übrigens kann der fettige Hauttyp notfalls auf Gesichtspflegetücher umsteigen, die ein wenig Zitrone beinhalten, welche den überschüssigen Talg reduzieren. Schüssler Salben fürs GesichtWer unter einem Mineralstoffmangel leidet, der könnte Schüssler Salben ausprobieren. In der Apotheke kann man sich beraten lassen, sein Hautbild analysieren, und sich die passende Gesichtscreme zusammenmischen lassen. Die verschiedenen Schüssler Salze regenerieren die Haut und nähren sie von aussen. Granatapfel-Creme für die reife GesichtshautLaut zahlreicher Tests schneiden die gängigen Antifaltenmittel nicht gerade gut ab, wenn es um einen Anti-Aging Effekt geht. Eine Gesichtscreme mit Granatapfel wirkt jedoch wahre Wunder für die alternde Haut, denn ab 40 sehnt sich das Hautbild nach einem straffenden Effekt. Die Creme kann man zusätzlich mit einem eiskalten Bügeleisen in die Haut hineinbügeln, denn das kalte Bügeleisen glättet das Gesicht an der Oberfläche. Gesichtscreme mit UV SchutzEs gibt Cremes mit integriertem UVA und UVB Filter, was im Sommer durchaus Vorteile hat, wenn das Gesicht nackt der Sonne ausgesetzt ist. Der UVB Schutz sorgt dafür, dass unsere Haut durch die Sonneneinstrahlung nicht vorzeitig altert, und der gängige Lichtschutzfaktor schützt uns vor Sonnenbrand und Hautkrebs. Allerdings lassen diese Lichtschutzcremes kein Vitamin D auf die Haut, was wiederum Nachteile haben kann, da das Vitamin D unser Ummunsystem stärkt und für zahlreiche Vorgänge im Körper unterstützend verantwortlich ist. In letzter Zeit bekamen die Gesichtscremes mit integriertem UV-Schutz einen schlechten Ruf, da sie mit zu viel Chemie versehen sind. Die Haut reagiert oftmals allergisch darauf, denn die Chemie greift in den Hormonhaushalt ein, bringt das Hormonsystem durcheinander, führt zu Hautreizungen, Hautausschlägen und Pigmentstörungen. Besser ist es, wenn man eine natürliche Tagescreme benutzt und zusätzlich einen Bio-UV-Schutz aufträgt. Achten Sie beim Kauf einer Creme darauf, ob chemische Sonnenschutzmittel darin enthalten sind. Avocado fürs GesichtBesonders trockene Haut kann man mit einer Avocado pflegen. Man schneidet hierfür eine Avocado auf, entnimmt das Fruchtfleisch, rührt es zu einem Brei und gibt es für 10 Minuten auf die Gesichtshaut. Die Avocado spendet Fett und Feuchtigkeit, ist für den fettigen Hauttyp ungeeignet, aber bei trockener Haut wirkt sie wahre Wunder. Spezielle Gesichtscremes mit Avocado kann man auch den ganzen Tag auf der Haut belassen, nur die selbstgemachte Creme muss abgewaschen werden, da sie Bakterien enthält. Wie gut tut eine Gesichtsmassage?Eine Gesichtsmassage ist gesund, die Haut wird durchblutet, der Schlafzimmerblick verschwindet, die Gesichtsmuskulatur wird gestärkt, und das Bindegewebe wird gestrafft, besonders die oberen Hautschichten. Wir besitzen im Gesicht eine feinere, empfindlichere Haut, welche spezielle Hautprodukte benötigt. Mit einem sanften Massagehandschuh kann man seine Kosmetik einmassieren, anstatt sie nur schnell aufzutragen. Besonders die Massage mit einer ölhaltigen Gesichtscreme wirkt wahre Wunder gegen die Hautalterung, denn man gibt der Haut viel Feuchtigkeit zurück. Kreisende Bewegungen tun der Haut gut, denn im Gegensatz zu unkoordinierten Bewegungen beruhigen sie die Gesichtshaut. Eine Massage mit Kamelmilch, Aloevera oder grünem Tee sorgt für sanft weiche Ergebnisse. Die Produkte kann man im Reformhaus kaufen, wenn man sie nicht selber anrühren will und trotzdem ein natürliches Gefühl auf der Haut haben möchte. Eine Gesichtsmassage entspannt die Haut, besonders abends vor dem Schlafengehen. Durch leichte, entspannende Bewegungen mit Zeigefinger und Mittelfinger lassen sich Mund, Nase, Augen und Wangen, Stirn und Kinn sanft massieren. Vergessen Sie den Hals und die Ohren nicht, denn hier sammelt sich im Laufe des Tages viel Anspannung an, die wir nicht ins Bett mitnehmen möchten. Es kommt auf die richtige Massage an. Zu fest darf man nicht reiben, sonst entspannt man die Haut nicht. Zu locker sollte es auch nicht sein, sonst massiert man die wertvollen Cremes und Öle kaum tief in die Haut ein. Die Wangen, das Kinn, die Stirn und den Hals massiert man am besten mit der gesamten Handfläche, von oben nach unten, von innen nach aussen, in kreisenden Bewegungen. So wird die Durchblutung angeregt, eventuelle alte Hautschuppen abtransportiert und die Haut gestrafft. Das Massagegerät fürs GesichtEin Gerät, mit welchem man sein Gesicht massieren kann, ist besonders für faule Leute gut geeignet. Es gibt diese Geräte in verschiedensten Varianten, mit kleinen Noppen, sogar als Ultraschallgerät, mit kleinen Bürsten, zum Rollen, zum Kneten, zum Glattstreichen. Wie gesund ist Gesichtsyoga?Mit Gesichtsyoga erspart man sich unter Umständen ein aufwendiges Face-Lifting, denn die Übungen liften das Gesicht auf eine natürliche Art. Yoga wirkt von innen, spricht unsere mentale Körperseele an und strafft die Haut durch gezielte Übungen von aussen. Muskelstärkung, Entspannung, Hautstraffung, jüngeres Aussehen, inneres Gleichgewicht, mentale Erlebnisse, all das ernten wir mit den Yogaübungen. Das richtige Atmen ist beim Gesichtsyoga wichtig, denn man spannt sogar beim Atmen die Gaumenmuskeln, die Muskulatur rund um die Nase und den Mund etwas an, auch wenn man ruhig und sanft atmet. Wir atmen beim Yoga durch die Nase aus und durch den Mund ein. Wenn man einatmet, sollte man die Luft für 10 Sekunden anhalten, bevor man wieder ausatmet. Beim Gesichtsyoga ist die Sitzhaltung im Schneidersitz genau so wichtig wie die Atmung. Der Lotus-Sitz ist fürs Yoga gut geeignet, aber man kann sich auch entspannt auf ein Meditationskissen setzen und die Beine ausstrecken, wenn man im Lotus-Sitz Hüftprobleme bekommt. Wichtig bei der Sitzhaltung ist ein gerader Rücken, damit die Atmung besser fliessen kann, denn in gekrümmter Haltung atmet es sich unvorteilhaft. Yogaübungen lassen sich für die obere und die untere Gesichtspartie machen, für Augen und Stirn, für Wangen und Kinn. Man hebt mit den Handballen die Augenbrauen an den Seiten hoch. Während man seine Augenbrauen hebt, atmet man nach Vorschrift. In einer weiteren Übung legt man die Fingerspitzen an die Augenbrauen und zieht sie in Richtung Stirn. Es fliesst während des Atmens Energie, die Stirnmuskeln werden bewegt und haben endlich den nötigen Sport. Für die Straffung der Wangen zieht man mit den Handballen die Wangenknochen in Richtung Ohr hin. Wenn man die Yogaübungen täglich für 5 Minuten macht, bekommt das Gesicht einen sympathischeren Ausdruck, als ob man gerade erst aus einem Schönheitsurlaub zurückgekehrt wäre. Hausmittel fürs GesichtPures, hochwertiges Olivenöl aus erster Pressung, Kokosöl, Naturjoghurt, viele pflanzliche Fette, Nussöl, Kakaobutter, Sheabutter, all das kann man verwenden, um Natur in die Haut einzumassieren. Der Allergiker muss aber aufpassen und vorab testen, wie seine Haut auf die Hausmittel reagiert, denn in der Natur kommen die stärksten Wirkstoffe vor, die Hautreizungen auslösen können. Wenn man seine Gesichtscreme selber anrührt, hierzu Obst, Gemüse und süsse Früchte zusammen mit Joghurt zu einem Brei vermischt, sollte man den Brei sofort verarbeiten, da sich leicht Bakterien und Keime bilden, wenn das Zeug ohne Konservierungsmittel länger gelagert wird. Bei Früchten muss man aufpassen, dass die Haut nicht gereizt reagiert, aber Öl entspannt uns auf jeden Fall. Für eine erfrischende Massage kann man eine Zitrone mit Joghurt vermischen, welche belebend auf die Haut einwirkt. Fitness fürs GesichtMit gezielter Fitness wird unser Gesicht schöner. Gesichtsgymnastik ist gut für die Gesichtsmuskulatur und zeigt Wirkung, denn die Haut wird straffer und die Gesichtsformen werden schöner. Gähnen ist beispielsweise so eine Übung, welche die Gesichtsmuskeln anspannt. Oder Sie nehmen einen ganzen Apfel in den Mund und versuchen damit zu sprechen. Sie können die Augenbrauen heben und senken, clownartige Mimiken aus Ihrem Gesicht spriessen lassen, Ihre Nase rümpfen, lachen, die Mundwinkel abwechselnd anspannen und wieder entspannen, verschiedenste Blicke aufsetzen, es dient alles der guten Durchblutung Ihrer Gesichtshaut. Ausserdem werden dadurch die Gesichtsmuskeln aktiviert, und das beugt kleinen Fältchen vor. Machen Sie Ihre Übungen morgens und abends vor dem Spiegel, und auch immer wieder zwischendurch, damit die Muskeln etwas zu tun haben. Entspannung fürs GesichtUnser Gesicht benötigt Entspannung in Form von Yoga, Ruhe, Meditation und Schlaf. Ausgeruht sehen wir frisch aus, angespannt ist unser Blick starr und unsicher. Wer gekünstelt oder angestrengt schaut, spannt seine ungünstigsten Gesichtsmuskeln an und wirkt verkrampft. Wer hingegen leicht und locker schaut, kann damit sogar Falten und Unebenheiten reduzieren. Schlaf regeneriert die Haut, sodass weniger Hautunreinheiten spriessen. Entspannen Sie Ihre Gesichtsmuskulatur mehrmals täglich, indem Sie sich hinsetzen, an nichts denken, vielleicht leise, beruhigende Musik hören und tief ein- und ausatmen. Schlafen Sie gut und lange genug, mindestens 6 bis 8 Stunden, vorzugsweise nachts, dann erholt sich die Gesichtshaut am schnellsten. Zwischen Mitternacht und 2:00 Uhr morgens aktiviert unsere Hypophyse im Gehirn ihren Regenerationsmodus. Dies sorgt dafür, dass Zellen erneuert werden und sich der Körper regeneriert. Diese Ruhephase ist somit am wichtigsten. Die professionelle Gesichtsbehandlung
Das Beauty-Programm fürs GesichtWer nicht zum Profi gehen will, gönnt sich ein Beauty-Programm zu Hause, das ist billiger und macht Spass, wenn man Schönheitsrituale liebt. Gönnen Sie sich eine Gurkenmaske im Vollbad, entspannen Sie bei einem Glas Zitronensaft, Orangensaft und Gurkensaft, kurbeln Sie damit Ihre Verdauung an und reinigen Sie sich gleichzeitig von innen und von aussen. Gönnen Sie sich ein ausführliches Make-Up, kreativ, künstlerisch und extrovertiert, damit Ihre Seele auflebt. Um eventuelle unschöne Gesichtszüge verschwinden zu lassen, braucht man viel hellen Concieler, der die Falten optisch glättet und der Haut, besonders um die Augenpartie herum, ein glattes Aussehen verleiht. Gönnen Sie sich die nötige Gesichtsgymnastik. Man kann seine Gesichtsmuskeln trainieren, indem man mit einem Apfel im Mund spricht oder gezieltes Gesichtsyoga betreibt. Und gönnen Sie sich ein Anti-Aging Programm. Man kann gegen die Hautalterung ankämpfen, indem man eine Gesichtscreme mit Schüssler Salzen, Koffein, Grüntee, Vitaminen, hautstraffenden Elementen und rückfettenden Stoffen verwendet. Unsere Gesichtshaut reagiert nämlich auf alles, auf Stress, Umwelteinflüsse, Trockenheit, Wind und Wetter, und so braucht sie mehr Aufmerksamkeit als andere Körperteile. Wellness fürs GesichtGönnen Sie sich ein Wellnessprogramm fürs Gesicht, mit der nötigen Entspannung, einem Verwöhnprogramm für die Haut, und mit der richtigen Ernährung. Unser Gesicht ist oft gezeichnet vom Leben, und so sind Gesichter Zeichnungen des Alltags. Gesunde, entspannte Gesichter wirken energiereich und werden als schön eingestuft. Wenn das Gesicht krank aussieht, bemerkt man dies durch eingefallene oder geschwollene Gesichtszüge. Oft ist es seelischer Stress, aber es kann auch ein Nährstoffmangel sein, wenn der Darm geschädigt ist. Ein Kaliummangel oder ein Magnesiummangel, Viren und Bakterien, viele Erschöpfungskrankheiten sind die Ursache für ein krank aussehendes Gesicht. Hier benötigt man eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Schlaf, ein gezieltes Entspannungsprogramm und entspannende Gesichtsmassagen. Zucker und zu viel Fett machen den Darm kaputt und führen zum Nährstoffmangel. Gemüse, mageres Fleisch, Milchprodukte, Meeresfrüchte und Fisch, Vollkornbrot und eventuell Nahrungsergänzung mit Magnesium können helfen, die eingefallenen Gesichtszüge zu glätten. Wenn die Lippen hängen und man nur noch gekünstelt lacht, benötigt man eine psychische Therapie, denn dies sind Hinweise auf psychische Erkrankungen. Hier hilft eine kosmetische Behandlung nur bedingt und nur kurzfristig an der Oberfläche. Allerdings kann man die Lippen etwas aufpeppen lassen, vielleicht mit Hyaluronsäure, damit der Schmollmund wieder glänzt. Mit etwas Lippgloss und einem Lippenstift, der zum Gesichtsteint passt, lassen sich unscheinbare Lippen auch gut aufpeppen. Geben Sie den Lippgloss ohne Lippenstift auf die Lippen, wenn Sie Ihr Tages-Make-Up aufpeppen, und abends darf es ruhig etwas mehr Glanz und Glamour sein. Wichtig für schöne Lippen ist es, dass die Unterlippe voller und dichter erscheint als die Oberlippe. Wie schminkt man das Gesicht richtig?Geschminkte Gesichter sehen kompetent und in der Regel hübsch aus, wenn man es mit dem Make-Up nicht übertreibt. Verwenden Sie leichtes Make-Up auf Wasserbasis, damit die Hautporen nicht verstopfen. Lieber Besucher, entscheiden Sie sich für einen Make-Up Ton, der Ihrem natürlichen Aussehen sehr nahe kommt, niemals dunkler als die eigene Hautfarbe, eher etwas heller. Manchmal ist ein antibakterielles Puder besser als jedes flüssige Make-Up, denn die Haut kann darunter atmen, während sie beim Flüssig Make-Up zugekleistert wird. Andererseits kann eine flüssige Tagescreme pflegend wirken, wenn man nicht zu viel Fett auf die Haut aufträgt. Wenn Sie Make-Up verwenden, achten Sie bitteschön auf pflegende Inhaltsstoffe, denn auch unter der dicksten Decke möchte man noch atmen dürfen. Das Make-Up lassen Sie sich am besten von der Kosmetikerin auftragen, damit Sie lernen, welche Farben Ihnen gut tun, was zu Ihrem Teint und zu Ihrer Persönlichkeit passt. Wenn Sie sich nicht täglich schminken möchten und auch nachts im Bett perfekt aussehen wollen, lassen Sie sich ein Permanent-Make-Up vom Profi auftragen, welches in die oberen Hautschichten tätowiert wird. Die pflegende Gesichtsmaske
Stiftung Ökotest hat immer wieder die neuesten Gesichtsmasken im Test und nimmt eventuelle Schadstoffe, die in fertigen Pflegemasken vorhanden sind, unter die Lupe. So schneiden die natürlichen Feuchtigkeitsmasken aus dem Reformhaus besser ab, als die chemischen. Das heisst jedoch nicht, dass man keine herkömmliche Gesichtsmaske mehr anwenden darf, denn auch die Hersteller von konventionellen Masken aus dem Drogeriemarkt schneiden zunehmend besser ab. Wenn Sie eine Pflegemaske anwenden, tun Sie dies am besten in der Badewanne. Sie liegen entspannt und stressfrei im Wannenwasser, die Maske kann in Ruhe einwirken, während Sie ein Buch lesen, und hinterher waschen Sie die Reste aus dem Gesicht, ohne die halbe Wohnung zu putzen, da Sie in der Badewanne nicht kleckern und schmutzen. Sie müssen sich Ihre Pflegemaske nicht extra zusammenrühren. Für manche Menschen bedeutet das zwar Beauty Spass für den ganzen Tag, für andere bedeutet es Stress und Zeitaufwand. Eine Biomaske aus dem Reformhaus leistet genauso gute Dienste, ohne dass man die Lebensmittel selber zusammenrühren und ein extra Rezept dafür suchen muss. Allerdings muss man bei fertigen Masken mit einem Minimum an Konservierungsmitteln rechnen. Eine natürliche Pflegemaske aus Lebensmitteln oder aus ökologischen Zutaten pflegt die Haut jedoch ohne Chemie, beinhaltet kaum bis gar keine Konservierungsmittel und schont unsere Umwelt. Allergiker sollten jedoch besonders bei veganen Masken aufpassen, da die stärksten Gifte bekanntlich aus der Natur kommen und eventuelle Mineralöle, Schadstoffe aus dem Boden, Kadmium und Umweltgifte in der Pflanzenkosmetik enthalten sein können. Eine Naturmaske aus Zitronensaft, Buttermilch und Joghurt strafft die Haut und macht sie frischer, da Zitronenmasken erfrischend und glättend wirken. Eine Schokomaske aus Biokakao, Sojamilch, Kokosmilch oder reiner Kuhmilch, gegebenenfalls auch mit Kamelmilch wirkt wie ein Schokoladenbad samt Eselsmilch-Effekt. Sie glättet und repariert die Haut, und sie macht uns stressfrei, weil die Schokolade Glücksgefühle auslöst. Eine Maske aus Heilerde reinigt porentief und regeneriert Neurodermitis. Eine Pflegemaske mit Teebaumöl wirkt gegen Pickel und unreine Haut, eine Papaya-Maske wirkt wie ein Peeling, und eine Honigmaske macht die Haut weich und elastisch, wirkt gegen Stress und besänftigt aggressive Hautpartien. Es gibt spezielle Tiermasken, mit denen die Haut schöner wird, allerdings hält dieser Effekt nur kurz an, ein dauerhaft gutes Hautbild wird damit nicht erzielt. Eine Pandamaske mit Hyaluronsäure hilft beispielsweise für mehr Feuchtigkeit und Regeneration der Haut. Die Maske fühlt sich glitschig und schmierig an, muss 20 Minuten einwirken, macht trockene Haut elastischer und sorgt für einen frischen Teint. Eine Magnetmaske hilft kurzfristig gegen die Hautalterung, ist jedoch sehr teuer und muss mit einem Magneten nach 5 Minuten Einwirkzeit von der Haut abgenommen werden. Die Falten glätten sich, kommen jedoch wieder. Eine grüne Tonerde Maske hilft gegen Pickel und unreine Haut, muss 15 Minuten einwirken, klebt dann am Gesicht und zieht die Hautporen zusammen. Diese Maske wirkt langfristig, da das Hautbild nach 4 Wochen regelmässiger Anwendung glatter wird. Fruchtmasken wirken erfrischend, reinigend, glättend und beinhalten einen Anti-Age Effekt, ölhaltige Masken beruhigen die Haut und glätten kleine Fältchen, Meersalz-Masken wirken mineralisierend, und Buttermasken sind gut für rückfettende Effekte auf der Haut. Wir teilen unsere Gesichtshaut in den trockenen, in den fettigen Hauttyp und in die Mischhaut ein. Je nach Hauttyp ist nicht jede Pflegemaske ideal geeignet, da sie uns unter ungünstigen Zusammenmischungen unterversorgt oder überlastet. Feuchtigkeit ist allerdings für jede Gesichtshaut gut, zu viel Fett wirkt sich hingegen ungünstig auf Mischhaut aus. Die Pflegemaske für strapazierte HautStrapazierte Haut leidet unter grossen Hautporen, Unreinheiten, Trockenheit und einem unebenmässigen Hautbild. Zu viel Sonne lässt die Haut altern, und so sollte man hier eine Intensivmaske anwenden. Hierzu zählt die Schaummaske oder Bubble-Mask. Sie prickelt auf der Haut und erzeugt Geräusche, die sogar in den Ohren dröhnen. Diese Beauty-Maske reduziert die Stirnfalten, sorgt für viel Feuchtigkeit auf den trockenen Wangen und beherbergt einen Anti-Pickel Effekt am Kinn. Besonders die Pflegemasken mit einem Anti-Aging Effekt, mit Glycerin, Hyaluronsäure und Kollagen straffen die Haut und füllen sie mit Feuchtigkeit auf. Für die sonnenstrapazierte Haut könnte man eine spezielle Antifaltenmaske verwenden, und für die fettige Haut eine Peelingmaske. Achtung, so fett die Haut auch sein mag, ein Peeling trocknet sie immer aus und sollte dosiert eingesetzt werden, sonst sieht man aus wie eine Pergamentrolle. Die erfrischende GurkenmaskeDie bekannte, weit verbreitete Gurkenmaske ist der Klassiker unter den Gesichtsmasken. Sie erfrischt die Haut, reinigt porentief, versorgt das Gesicht mit Feuchtigkeit, und sie sieht richtig lächerlich aus, wenn man damit dem Postboten die Türe öffnet. Schneiden Sie einige Gurkenscheiben auf und legen Sie diese zusammen mit einer Buttermilchcrem oder einer Zitronencremee auf die Haut. Wer will, darf auch eine Joghurtcreme verwenden. Die Harten legen die Gurkenscheiben ohne Cremeuntergrund aufs Gesicht. Lassen Sie die Gesichtsmaske bis zu 10 Minuten einwirken. Achtung, wenn Sie empfindliche, allergisch reagierende Haut besitzen, ist Zitrone nicht das geeignetste Mittel, dann nehmen Sie stattdessen eher Olivenöl oder Sheabutter als haftenden Untergrund. Natürliche Pflegemasken für sensible HautMit Pflanzen versorgt man sensible Haut optimal. Mit einer Pflegemaske aus Aloevera und Jojoba wird das Gesicht mit genügend Feuchtigkeit versorgt, da die Aloevera Pflanze eine der flüssigkeitsreichsten Pflanzen ist. Das Jojobaöl wirkt rückfettend und glättet kleine Fältchen. Mit einer Meersalz-Maske gönnen Sie Ihrer Haut einen sanften Peeling Effekt, da Meersalz reinigend und glättend wirkt. Durch die im Meersalz enthaltenen Mineralsalze trocknet die Haut nicht so stark aus. Das natürliche Salz wirkt gegen Schuppenflechte, Neurodermitis, unreine Haut, und es versorgt uns mit Mineralstoffen. Danach sieht man aus, als ob man aus dem Strandurlaub wiedergekehrt wäre. Wer an die Homöopathie glaubt, der kann eine Pflegemaske mit Schüssler Salzen anrühren, wobei als Untergrund die jeweiligen Schüssler Salben dienen. Die Wirkung ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, aber die Naturfans glauben dran. Lassen Sie sich in der Naturapotheke genau die Schüssler Salze und Salben zusammenstellen, welche für Ihren individuellen Hauttyp geeignet sind. Mit der richtigen Maske können Sie Pickel beseitigen, die Haut regenerieren, verjüngen, befeuchten, mattieren, oder auch die Zellteilung ankurbeln. Beruhigend, entspannend und wohltuend wirkt eine Heilerde-Maske. Sie mindert Rötungen, und einige Leute wenden sie bei Neurodermitis an. Sie bekommen die Heilerde im Reformhaus oder in der Apotheke. Vermischen Sie die Heilerde mit Wasser und tragen Sie diese Teigmasse auf Ihre Gesichtshaut auf. Lassen Sie die Maske zwanzig Minuten einwirken. Am besten, Sie entspannen währenddessen in der Badewanne, da so eine Pflegemaske eine richtige Sauerei hinterlässt, besonders wenn die Heilerde im nassen Zustand aufgetragen wird und trocknen muss. Gut wirkt auch eine Pflegemaske mit grünem Tee. Grüntee belebt die Haut, wirkt glättend und reinigend, und man kann bis zu 1 Liter täglich davon trinken. Man kann ihn jedoch auch äusserlich anwenden. Verwenden Sie hierfür den zweiten Aufguss und massieren Sie den Teesud in die Gesichtshaut ein. Nach 3 bis 5 Minuten waschen Sie die Maske wieder ab, denn zu lange sollte der Tee nicht auf der Haut verweilen. Die Teemaske gibt der Haut ihre Elastizität zurück und hat einen Anti-Aging Effekt. Eine natürliche Pflegemaske mit Kaffee wirkt gegen die Hautalterung, da im Kaffee das bekannte Koffein steckt, welches belebend und glättend wirkt. Kalter Kaffee macht bekanntlich schön, wenn man aus dem Kaffeesud nichts anderes herauslesen kann, ausser Jugend und Attraktivität. Man nimmt den Kaffeesatz aus dem Filter, lässt ihn trocknen, verrührt ihn mit einer puren Aloeveracreme oder mit etwas Sahne, gibt die angerührte Maske ins Gesicht und lässt sie 10 Minuten einwirken. Die Kaffeemaske bekommt man auch fix und fertig im Reformhaus. Eine Biomaske mit Papaya verkleinert die grossen Hautporen, reinigt die Haut, entfernt Pickel, wirkt rückfettend und mattierend zugleich, und man kann die Papaya auch als Nachtisch essen, sozusagen als fruchtige Verjüngung von innen. Für eine Pflegemaske rührt man das Fruchtfleisch der Papaya mit etwas Zitrone, einem Löffel Honig und ein wenig Sahne an, verstreicht sie im Gesicht und lässt sie 15 Minuten einwirken. Die Papayamaske ist leicht, fühlt sich gut auf der Haut an und duftet ziemlich fruchtig. Eine Honigmaske wirkt stresslindernd, entspannt uns, befeuchtet die Haut, beruhigt strapazierte Hautpartien, und sie duftet gut. Man kann den Honig löffeln und essen, oder man macht eine Maske daraus. Man rührt zwei Löffel Honig in etwas Sahne, Joghurt, Milch, Sheabutter, oder Avocado ein, schmiert die Maske ins Gesicht und legt sich damit für 15 Minuten in die Badewanne. Da der Honig klebt und überall seine Spuren hinterlässt, sollte man beim Anrühren und Auftragen der Maske vorsichtig sein, sonst klebt die halbe Wohnung. Der Honig wirkt auch desinfizierend, und als medizinischer Honig, welcher eine Spezialform darstellt, versorgt er auch Wunden am Bein. Eine Pflegemaske mit Kakao oder Schokolade wirkt rückfettend und macht die Haut schön weich. Man kann die Tasse Kakao und die Tafel Schokolade essen, man kann aber auch eine Kakaomaske oder eine Schokoladenmaske ins Gesicht schmieren. Hierzu verwendet man entweder 2 Löffel Kakaopulver, oder geriebene Schokolade, welche man dann in etwas Honig, Joghurt oder Sahne einrührt. Die Schokomaske riecht himmlisch, und es gibt Leute, die essen sie nach kurzer Zeit vom Gesicht, weil der Schokoduft betörend wirkt. Wer zu Hautunreinheiten und Pickeln neigt, sollte eine Pflegemaske mit Teebaumöl anwenden. Das ätherische Öl wirkt entfettend, mattierend, reinigt porentief, entgiftet die Haut, und es stinkt intensiv, duftet unendlich, je nachdem, ob man den Geruch mag oder verabscheut. Man erhält das Teebaumöl im Reformhaus oder in der Apotheke, und man sollte sparsam damit umgehen, da es reichhaltig ist. Man rührt das Teebaumöl mit Zitronensaft oder Avocadocreme an, schmiert sein Gesicht damit ein, oder man tupft mit einem Wattepad das pure Teebaumöl auf die Pickel und unreinen Hautpartien. Die Augen muss man weitgehend aussparen, da das Öl so entfettend wirkt, dass es leicht zu Augenreizungen kommen kann. Ideal wirkt es auf der fettigen Stirn, am Kinn oder auf der fetthaltigen Nase. Nachher sollte man sein Gesicht mit einer Feuchtigkeitscreme versorgen, damit die Haut nicht austrocknet. Die Kohlemaske gegen PickelEine spezielle Kohlemaske hilft angeblich gegen Pickel. Sie soll die Hautporen verfeinern und die Pickel förmlich aus der Haut herausziehen. Sie ist jedoch schmerzhaft, denn wenn man sie mit einem Pinsel flüssig aufträgt, 30 Minuten einwirken lässt und im festen Zustand wieder von der Haut abzieht, könnte man schreien vor Schmerzen. Im Grunde ist die Kohlemaske nur etwas für Hartgesottene, für alle, die dran glauben, denn die hautreinigende Wirkung ist kaum zu sehen. Wie macht man eine Pflegemaske selber?Man kann seine pflegende, erfrischende oder reinigende Gesichtsmaske auch selber machen, wenn man die konventionellen Produkte oder fertige Masken nicht verträgt. Bio und Öko sind immer besser als Chemie auf der Haut. Ausserdem beinhalten einige fertige Pflegemasken Nanopartikel und Mikroplastik in flüssiger Form, nur damit sie weicher auf der Haut liegen. Diesen umweltfeindlichen Effekt mag nicht jeder und nutzt daher Alternativen, welche der Natur nicht schaden. Natürlich hört sich das Anrühren einer selbstgemachten Gesichtsmaske an wie ein aufwendiges Kochrezept, und manche Masken sind schwierig zu machen, aber dafür erntet man echte Biomasken ohne Chemie. Eine natürlich zubereitete Maske aus Lebensmitteln, sollte man nur wenige Stunden im Kühlschrank lagern, oder am besten sofort auftragen, da sich im nicht konservierten Zustand gerne Bakterien bilden, welche zu Hautausschlag, Juckreiz und Allergien führen kann, wenn sie zu lange abgestanden, gealtert, und verdorben ist. Was muss man beachten, wenn man sich für eine selbst angerührte Gesichtsmaske entscheidet? Die Haut reagiert bei jedem Menschen anders. Manche Leute besitzen trockene, fettige oder gar Mischhaut. Deshalb ist es wichtig, dass man vorab einen Hautcheck machen lässt, oder man schaut mit dem Taschentuch selbst, wie sich die Haut verhält. Man legt ein Taschentuch aufs Gesicht und schaut sich die feuchten Stellen an. Je nach Trockenheit des Taschentuchs hat man trockene, fettige oder Mischhaut. Man sollte eine Gesichtsmaske, besonders bei der ersten Anwendung nicht zu lange einwirken lassen, da man nicht genau wissen kann, ob man eventuell auf eine Zutat allergisch reagiert. Testen Sie Ihre Pflegemaske am Handrücken oder in der Armbeuge, um eventuelle unerwünschte Reaktionen auszuschliessen. Machen Sie vor der Anwendung der Pflegemaske keine grossartigen Peelings, da die Haut sonst aufgeheizt und empfänglich für Bakterien ist. Waschen Sie die Maske nach der Einwirkzeit von etwa 10 bis 15 Minuten gründlich ab, zuerst mit warmem, dann mit kaltem Wasser, damit die Haut gereinigt wird und sich die Hautporen gut schliessen. Die Schutzmaske fürs GesichtGerade in Zeiten, in denen wir von Viren umgeben sind und Schutzmasken tragen müssen, wenn wir das Haus verlassen und uns in der Öffentlichkeit bewegen, leidet unser Gesicht unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Hinter einer Maske sieht man das Lächeln nicht, kann die Mimik der Körpersprache schwer deuten und glaubt, alle Gesichter sehen ernst aus. Das muss nicht sein. Wenn die Schutzmaske, welche nicht nur den Mund, sondern auch die Nase, und somit auch die Wangenpartie und die Kinnpartie bedeckt, nicht eintönig ausfällt, kann man sogar mit Maske gut aussehen. Wichtig ist eine Gesichtsmaske, die aus einem schönen Stoff, möglichst glatt und seidig weich gemacht ist. Sie sollte farblich zum Outfit passen. Man kann sich ein Lächeln auf die Schutzmaske malen, oder man klebt oder bügelt sich Motive des lächelnden Mundes mit schönen Lippen und makellos weissen Zähnen auf die Maske drauf. Im Internet gibt es zahlreiche Shops, welche individuelle Schutzmasken anbieten, die richtig ästhetisch aussehen. Was vorher nur in Asien als Normalbild in der Öffentlichkeit galt, ist seit der Corona Krise auf der ganzen Welt angesagt. Wir Europäer müssen uns zwar erst langsam an die Schutzmaske gewöhnen, aber sie könnte sich zu einem Schönheitskult entwickeln. Schutzmasken gegen Viren und FeinstaubIn vielen Ländern verwendet man spezielle Schutzmasken gegen Viren, Bakterien, Feinstaub und Umweltgifte, wenn man sich im öffentlichen Raum, in Geschäften und Lokalen befindet. Sie pflegen den Körper, indem sie ihn von jeglichen Gefahren fernhalten, hygienisch wirken und auch unser Umfeld schützen. Hier sollte man eine leichte Stoffmaske aus feinem, glatten Stoff, vorzugsweise Baumwolle verwenden, damit die Haut darunter nicht leidet. Papiermasken können die Haut reizen. Waschen Sie Ihre Schutzmaske regelmässig, damit keine Bakterien in die Hautporen eindringen, welche zu unschönen Pickeln führen. Man schwitzt unter der Maske. Daher sollten Sie sich nach dem Maskengebrauch das Gesicht waschen und eincremen, damit keine Hautunreinheiten entstehen.
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