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Wie bekommt man ein schönes Gesicht?

Schönes GesichtWie bekommt man ein schönes Gesicht? Die richtige Pflege und die Ausstrahlung sind Merkmale eines hübschen Gesichts, da sie die Grundlage für ein attraktives Aussehen bilden. Wichtig sind: eine makellose Haut, gute Proportionen, die Symmetrie, die richtige Gesichtsform, und natürlich der umschmeichelnde Gesichtsausdruck.

Was ist ein schönes Gesicht?

Studien haben ergeben, dass wir ein Gesicht schön finden, wenn es eine gewisse Symmetrie aufweist. Je mehr diese Symmetrie in einem Gesicht vorhanden ist, desto schöner empfinden wir diesen Menschen. In der Natur existiert eine absolute Symmetrie nicht, und so sieht das normale Gesicht eher oval, rund, quadratisch, trapezförmig und nicht exakt symmetrisch aus. Dennoch empfinden wir ein Gesicht als schön, wenn wir annähernd eine gewisse Harmonie darin erkennen.

Merkmale eines schönen Gesichts

Ein Hübsches Gesicht ist gekennzeichnet durch leuchtende Augen, weisse Zähne, eine gerade, nicht zu kleine und nicht zu grosse Nase, eine schön geschwungene Stirn, weiche, volle Lippen, ein nicht zu schmales und nicht zu breites Kinn, und die Wangenproportionen müssen stimmen, wobei hohe Wangenknochen bevorzugt werden.

Bei der Frau gilt das Kindchenschema als schön, weil es Jugend, Frische und Unverbrauchtheit ausstrahlt. Das Kindchenschema ist ein Gesicht, bei dem die Haut einen ebenmässigen Teint aufweist, der Haaransatz glatt ist, Kinn und Nase klein und niedlich süss wirken, die Lippen voll und die Augen gross wirken. Übrigens bevorzugt man beim weiblichen Kindchenschema blonde Haare, blaue Augen und rosa Lippen, eine helle Haut und eine nicht zu hohe Stirn.

Das männliche Gesicht gilt als schön, wenn es markant und charismatisch aussieht. Hierzu zählen dichte Augenbrauen, die so wie die Augen sehr dunkel, dunkelbraun oder schwarz sein sollten. Die Kinnpartie des Mannes muss markant sein, und beim Lächeln sollte das maskuline Gesicht schöne, weisse Zähne bieten, denn das lieben die Frauen, wenn sie einem Mann ins Gesicht schauen und dahinschmelzen.

Die Schönheit des Gesichts ist biologisch und evolutionsbedingt geprägt, hält sich an die Symmetrie der Natur, muss im Auge des Betrachters angenehm wirken und darf von den normalen Gesichtszügen, welche naturbedingt schön auf uns wirken, nicht abweichen. Mathematische Berechnungen erlauben es, perfekte Gesichter zu kreieren, aber eine einheitliche Formel für das perfekte Gesicht gibt es nicht, nur annähernde Berechnungen, welche die Abstände und die Gesichtsproportionen berücksichtigen. Es gilt eine 1/7 Formel, Haaransatz zur Stirn, Sttirn zur Nase, Nase zu Lippen, Lippen zu Kinn, immer 1/7. Mit jeweils zwei bis drei Fingern kann man diese Proportionen gut am eigenen Gesicht abmessen, um zu schauen, ob man dem Schönheitsideal nahe kommt.

Als unattraktiv gelten Gesichter, die von der Natur stark abweichen und somit im Auge des Betrachters als gewöhnungsbedürftig oder unangenehm wirken. Auch starre, ernste Gesichter, traurige, kleine Augen, Augenfehler, Hautunreinheiten, gespaltene Lippen, zu grosse, abstehende Ohren, eine schiefe Nase mit Höckern können als nicht so schön wahrgenommen werden. Da jedoch Gesichter im Auge des Betrachters liegen, kann das Gesicht eines geliebten Menschen auch als perfekt eingestuft werden, selbst wenn es stark von der Natur abweicht.

Ein schönes Gesicht nach dem Goldenen Schnitt

Der Goldene Schnitt bezeichnet in der Natur, in Kunst und Architektur und im menschlichen Körper das Verhältnis der Proportionen zueinander. Wenn man das Gesicht nach dem Goldenen Schnitt einteilt, so ergibt sich eine unverfälschte Symmetrie, alles steht in einem guten Verhältnis zueinander. Leonardo da Vinci malte die Mona Lisa nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts, indem er sich bewusst nach dessen Teilungsverhältnis richtete. Heute gibt es spezielle Vorlagen, die das perfekte Gesicht wiederspiegeln. Frisuren, Make-Up, Gesichtsmodellierungen, alles kann man nach dem Goldenen Schnitt stylen. Fragen Sie Ihren Friseur, Ihre Kosmetikerin nach so einer Vorlage, oder lassen Sie sich gleich an Hand Ihres individuellen Gesichts die passende Frisur, das geeignete Make-Up und gegebenenfalls kleine Korrekturen stylen.

In der Schönheitschirurgie spielt der Goldene Schnitt eine grosse Rolle. Wenn Sie sich für eine Schönheitsoperation entscheiden, lassen Sie sich vorab gut beraten und holen sich mehrere Meinungen ein. Wichtig ist, dass Ihr Gesicht nicht leer und steif nach einem chirurgischen Eingriff wirkt, sondern noch seine eigene Note beibehält. Ein schönes Gesicht soll nämlich harmonisch, attraktiv, ästhetisch, einladend, sympathisch und individuell zugleich sein.

Das Beauty Programm fürs Gesicht

Gesichter sind Zeichnungen des Lebens, und so sagt man, wir sind vom Leben gezeichnet. Um die eher unschönen Gesichtszüge verschwinden zu lassen, braucht man viel hellen Concieler, der die Falten optisch glättet und der Haut, besonders um die Augenpartie herum, ein glattes Aussehen verleiht. Man kann seine Gesichtsmuskeln trainieren, indem man mit einem Apfel im Mund spricht oder gezieltes Gesichtsyoga betreibt, und man kann gegen die Hautalterung ankämpfen, indem man eine Gesichtscreme mit Vitaminen, hautstraffenden Elementen und rückfettenden Stoffen verwendet. Unsere Gesichtshaut reagiert nämlich auf alles, auf Stress, Umwelteinflüsse, Trockenheit, Wind und Wetter, und so braucht sie mehr Aufmerksamkeit als andere Körperteile.

Wer nach einer durchgefeierten Nacht unter faltiger Haut leidet, der sollte seine Haut am frühen Morgen reinigen, gut eincremen, in die frische Morgenluft halten und anschliessend ein paar Stunden schlafen. Danach sieht die Haut rosig, ausgeschlafen und makellos glatt aus. Wer trotz dieses Beautyprogramms immer noch Augenfalten besitzt, sollte die Augenprartie kurz mit Eiswürfeln oder einem Eiskissen behandeln, dann müssten die Falten verschwunden sein.

Fitness fürs Gesicht

Mit gezielter Fitness wird unser Gesicht schöner. Gesichtsgymnastik ist gut für die Gesichtsmuskulatur und zeigt Wirkung, denn die Haut wird straffer und die Gesichtsformen werden schöner. Gähnen ist beispielsweise so eine Übung, welche die Gesichtsmuskeln anspannt. Oder Sie nehmen einen ganzen Apfel in den Mund und versuchen damit zu sprechen. Sie können die Augenbrauen heben und senken, clownartige Mimiken aus Ihrem Gesicht spriessen lassen, Ihre Nase rümpfen, lachen, die Mundwinkel abwechselnd anspannen und wieder entspannen, verschiedenste Blicke aufsetzen, es dient alles der guten Durchblutung Ihrer Gesichtshaut. Ausserdem werden dadurch die Gesichtsmuskeln aktiviert, und das beugt kleinen Fältchen vor. Machen Sie Ihre Übungen morgens und abends vor dem Spiegel, und auch immer wieder zwischendurch, damit die Muskeln etwas zu tun haben.

Entspannung fürs Gesicht

Unser Gesicht benötigt Entspannung in Form von Yoga, Ruhe, Meditation und Schlaf. Ausgeruht sehen wir frisch aus, angespannt ist unser Blick starr und unsicher. Wer gekünstelt oder angestrengt schaut, spannt seine ungünstigsten Gesichtsmuskeln an und wirkt verkrampft. Wer hingegen leicht und locker schaut, kann damit sogar Falten und Unebenheiten reduzieren. Schlaf regeneriert die Haut, sodass weniger Hautunreinheiten spriessen.

Entspannen Sie Ihre Gesichtsmuskulatur mehrmals täglich, indem Sie sich hinsetzen, an nichts denken, vielleicht leise, beruhigende Musik hören und tief ein- und ausatmen. Schlafen Sie gut und lange genug, mindestens 6 bis 8 Stunden, vorzugsweise nachts, dann erholt sich die Gesichtshaut am schnellsten. Zwischen Mitternacht und 2:00 Uhr morgens aktiviert unsere Hypophyse im Gehirn ihren Regenerationsmodus. Dies sorgt dafür, dass Zellen erneuert werden und sich der Körper regeneriert. Diese Ruhephase ist somit am wichtigsten.

Gesichtsyoga - Entspannung und Anti-Aging zugleich

Mit Gesichtsyoga erspart man sich unter Umständen ein aufwendiges Face-Lifting, denn die Übungen liften das Gesicht auf eine natürliche Art. Yoga wirkt von innen, spricht unsere mentale Körperseele an und strafft die Haut durch gezielte Übungen von aussen. Muskelstärkung, Entspannung, Hautstraffung, jüngeres Aussehen, inneres Gleichgewicht, mentale Erlebnisse, all das ernten wir mit den Yogaübungen.

Das richtige Atmen ist beim Gesichtsyoga wichtig, denn man spannt sogar beim Atmen die Gaumenmuskeln, die Muskulatur rund um die Nase und den Mund etwas an, auch wenn man ruhig und sanft atmet. Wir atmen beim Yoga durch die Nase aus und durch den Mund ein. Wenn man einatmet, sollte man die Luft für 10 Sekunden anhalten, bevor man wieder ausatmet. Beim Gesichtsyoga ist die Sitzhaltung im Schneidersitz genau so wichtig wie die Atmung. Der Lotus-Sitz ist fürs Yoga gut geeignet, aber man kann sich auch entspannt auf ein Meditationskissen setzen und die Beine ausstrecken, wenn man im Lotus-Sitz Hüftprobleme bekommt. Wichtig bei der Sitzhaltung ist ein gerader Rücken, damit die Atmung besser fliessen kann, denn in gekrümmter Haltung atmet es sich unvorteilhaft.

Yogaübungen lassen sich für die obere und die untere Gesichtspartie machen, für Augen und Stirn, für Wangen und Kinn. Man hebt mit den Handballen die Augenbrauen an den Seiten hoch. Während man seine Augenbrauen hebt, atmet man nach Vorschrift. In einer weiteren Übung legt man die Fingerspitzen an die Augenbrauen und zieht sie in Richtung Stirn. Es fliesst während des Atmens Energie, die Stirnmuskeln werden bewegt und haben endlich den nötigen Sport. Für die Straffung der Wangen zieht man mit den Handballen die Wangenknochen in Richtung Ohr hin. Wenn man die Yogaübungen täglich für 5 Minuten macht, bekommt das Gesicht einen sympathischeren Ausdruck, als ob man gerade erst aus einem Schönheitsurlaub zurückgekehrt wäre.

Wellness fürs Gesicht

Gesunde, entspannte Gesichter wirken energiereich und werden als schön eingestuft. Wenn das Gesicht krank aussieht, bemerkt man dies durch eingefallene oder geschwollene Gesichtszüge. Oft ist es seelischer Stress, aber es kann auch ein Nährstoffmangel sein, wenn der Darm geschädigt ist. Ein Kaliummangel oder ein Magnesiummangel, Viren und Bakterien, viele Erschöpfungskrankheiten sind die Ursache für ein krank aussehendes Gesicht. Hier benötigt man eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Schlaf, ein gezieltes Entspannungsprogramm und entspannende Gesichtsmassagen. Zucker und zu viel Fett machen den Darm kaputt und führen zum Nährstoffmangel. Gemüse, mageres Fleisch, Milchprodukte, Meeresfrüchte und Fisch, Vollkornbrot und eventuell Nahrungsergänzung mit Magnesium können helfen, die eingefallenen Gesichtszüge zu glätten.

Wenn die Lippen hängen und man nur noch gekünstelt lacht, benötigt man eine psychische Therapie, denn dies sind Hinweise auf psychische Erkrankungen. Hier hilft eine kosmetische Behandlung nur bedingt und nur kurzfristig an der Oberfläche. Allerdings kann man die Lippen etwas aufpeppen lassen, vielleicht mit Hyaluronsäure, damit der Schmollmund wieder glänzt. Mit etwas Lippgloss und einem Lippenstift, der zum Gesichtsteint passt, lassen sich unscheinbare Lippen auch gut aufpeppen. Geben Sie den Lippgloss ohne Lippenstift auf die Lippen, wenn Sie Ihr Tages-Make-Up aufpeppen, und abends darf es ruhig etwas mehr Glanz und Glamour sein. Wichtig für schöne Lippen ist es, dass die Unterlippe voller und dichter erscheint als die Oberlippe.

Ein schönes Gesicht trotz Schutzmaske

Gerade in Zeiten, in denen wir von Viren umgeben sind und Schutzmasken tragen müssen, wenn wir das Haus verlassen und uns in der Öffentlichkeit bewegen, leidet unser Gesicht unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Hinter einer Maske sieht man das Lächeln nicht, kann die Mimik der Körpersprache schwer deuten und glaubt, alle Gesichter sehen ernst aus. Das muss nicht sein. Wenn die Schutzmaske, welche nicht nur den Mund, sondern auch die Nase, und somit auch die Wangenpartie und die Kinnpartie bedeckt, nicht eintönig ausfällt, kann man sogar mit Maske gut aussehen.

Wichtig ist eine Gesichtsmaske, die aus einem schönen Stoff, möglichst glatt und seidig weich gemacht ist. Sie sollte farblich zum Outfit passen. Man kann sich ein Lächeln auf die Schutzmaske malen, oder man klebt oder bügelt sich Motive des lächelnden Mundes mit schönen Lippen und makellos weissen Zähnen auf die Maske drauf. Im Internet gibt es zahlreiche Shops, welche individuelle Schutzmasken anbieten, die richtig ästhetisch aussehen. Was vorher nur in Asien als Normalbild in der Öffentlichkeit galt, ist seit der Corona Krise auf der ganzen Welt angesagt. Wir Europäer müssen uns zwar erst langsam an die Schutzmaske gewöhnen, aber sie könnte sich zu einem Schönheitskult entwickeln.

Das Gesicht dient als Visitenkarte

Gesichter sind Visitenkarten, die man pflegen und optisch aufhübschen muss. Sie sind Zeichnungen des Lebens, welche im Laufe der Zeit vom Leben gezeichnet werden. So entsteht das tiefgründige Charaktergesicht. Es ist unverwechselbar, aber präsent. Mit Make-Up können wir es verstecken, verschönern, manchmal auch verschlimmern, aber unser Gesicht sollte immer unseren persönlichen Typ zum Vorschein bringen, sonst sehen wir aus wie austauschbare Puppen, wie perfekte Objekte, die wie aus dem Ei gepellt durch die Gegend spazieren.

Das perfekte Gesicht ist zwar an Hand einer Computeranimation entstanden, die vorgibt, wie die Gesichtsproportionen sein müssen, um wirklich hübsch auszusehen, aber ein natürliches Gesicht, dezent und unauffällig geschminkt, sieht immer noch laut einer Umfrage am schönsten aus. Der verführerische Blick und das unverfälscht authentische Lächeln, welches den Tag aufhellt, sind immer noch die besten Dinge, die ein Gesicht zieren.

Das Gesicht ist eine kulturelle Angelegenheit

Die Schönheit des Gesichts ist unter anderem eine Sache des kulturellen Geschmacks, der in den verschiedenen Kulturkreisen variiert. In Asien bevorzugt man die dreieckige Gesichtsform mit heller, fast schon weisser Haut. Bei uns bevorzugt man schmale Gesichter mit gebräunter Haut, und die Afrikanerinnen tun alles dafür, um ihre dunkle Haut heller zu machen, helfen sogar mit Gesichtshaut-Aufhellern wie Melatonan-Produkten nach, da in Afrika das weibliche Gesicht hell sein muss, um als schön zu gelten. In Afrika bevorzugt man volle Lippen und volle Augenbrauen, im Norden Europas bevorzugt man hingegen schmalere Lippen, dünne Augenbrauen und einen blasseren Teint, der zum hellblonden Haar passt. In allen Kulturkreisen gilt jedoch: Das Gesicht muss einen freundlichen Eindruck hinterlassen und stimmig sein.

Das markante Gesicht

Im Grunde gilt ein markantes Gesicht bei Männern als schön. Neue Studien belegen jedoch, dass hübsche, symmetrische Gesichter, die einer Norm entsprechen, oft schnell vergessen werden, markante Gesichter jedoch in guter Erinnerung bleiben. Sommersprossen, ein Schönheitsfleck auf der Stirn oder auf der Wange, ein spitzes Kinn, eine spitze Nase, Manga-Augen, Piercings und Tattoos im Gesicht, all das kann dazu führen, dass man ein Gesicht als Persönlichkeit betrachtet, es unvergesslich einer bestimmten Person zuordnet, den Wiedererkennungswert schätzt und dieses Gesicht als schön einstuft. Die Individualität der Gesichter ist sozusagen genauso ausschlaggebend wie die Perfektion. Der sympathische Mensch hat automatisch ein hübsches Gesicht.

Ein geschminktes Gesicht wirkt oft schöner

Geschminkte Gesichter sehen kompetent und in der Regel hübsch aus, wenn man es mit dem Make-Up nicht übertreibt. Verwenden Sie leichtes Make-Up auf Wasserbasis, damit die Hautporen nicht verstopfen. Entscheiden Sie sich für einen Make-Up Ton, der Ihrem natürlichen Aussehen sehr nahe kommt, niemals dunkler als die eigene Hautfarbe, eher etwas heller. Manchmal ist ein antibakterielles Puder besser als jedes flüssige Make-Up, denn die Haut kann darunter atmen, während sie beim Flüssig Make-Up zugekleistert wird. Andererseits kann eine flüssige Tagescreme pflegend wirken, wenn man nicht zu viel Fett auf die Haut aufträgt. Wenn Sie Make-Up verwenden, achten Sie bitteschön auf pflegende Inhaltsstoffe, denn auch unter der dicksten Decke möchte man noch atmen dürfen.

Das Make-Up lassen Sie sich am besten von der Kosmetikerin auftragen, damit Sie lernen, welche Farben Ihnen gut tun, was zu Ihrem Teint und zu Ihrer Persönlichkeit passt. Wenn Sie sich nicht täglich schminken möchten und auch nachts im Bett perfekt aussehen wollen, lassen Sie sich ein Permanent-Make-Up vom Profi auftragen, welches in die oberen Hautschichten tätowiert wird.

Die Schönheit des reifen Gesichts

Das alternde, reife Gesicht ist zwar kein makelloses Puppengesicht mehr, kann aber durchaus noch gut aussehen. Die reife Frau ab 50 verwendet Anti-Aging Produkte, Hyaluroncremes, vielleicht die Botox-Wundercreme, um ihre Gesichtshaut zu straffen. Der reife Mann entscheidet sich oftmals für ein Lifting, oder für eine Botox Unterspritzung, um seine Zornesfalte zu kaschieren und die Haut zu glätten. Im Trend liegen auch Wangenimplantate und Kinnimplantate, Fettabsaugungen am Kinn, und Lidstraffungen am Auge. Hier muss die Schönheit wahrlich leiden. Im hohen Alter merkt man das Schönheitsleiden, wenn man in Gesichter schaut, die mehrmals chirurgisch kosmetisch verschönert wurden. Der persönliche Ausdruck fehlt. Wir empfinden nämlich allgemein ein reifes Gesicht als schön, wenn es in Würde altern darf. Lachfalten und kleine Augenfalten fallen nicht ins Gewicht, wenn der alternde Mensch sein Lächeln beibehält. Deshalb dürfen Sie zeitgemäss altern. Um Ihre Falten zu glätten, verwenden Sie am besten eine Antifaltencreme, die reich an Vitamin E, A und Mineralsalzen ist. Schüssler Salben sind ideal, oder eine koffeinhaltige Creme.

Wie sieht das perfekte Gesicht aus?

Gibt es das perfekte Gesicht? Wenn ja, wie sieht es aus? An Prominenten messen wir oftmals diese Perfektion und vergleichen uns mit unseren Lieblingsstars. Laut einer Studie sind Natalie Portman und David Gandy die hübschesten Gesichter, die derzeit am aktuellen Menschenmarkt vorhanden sind. Ihre Gesichter entsprechen dem sogenannten Goldenen Schnitt, der sich mathematisch so berechnen lässt, dass alle Gesichtsproportionen in einem exakt idealen Verhältnis zueinander stehen. Der Goldene Schnitt entspricht in etwa 1/7, das heisst, Stirn, Augen, Nase, Mund, Kinn, Wangen, etc sind so angeordnet, dass man mit 3 Fingern das Gesicht abtasten kann und alles harmonisch miteinander in Verbindung steht. Wenn man diese Gesichter anschaut, strahlen sie Harmonie, Attraktivität und eine gewisse Ästhetik aus.

Das perfekte Gesicht ist eine Computeranimation

An Hand eines Computerprogramms wurde das perfekte Gesicht bereits mathematisch errechnet. Leider gehört es zu keiner menschlich realen Person, sondern ist eine Zusammensetzung aus mehreren perfekten Gesichtern. Aus über 70 Personen wurden die 8 schönsten Gesichter gewählt, wobei diese dann zu einem einzigen Gesicht zusammengestellt wurden. Den Testpersonen gefiel dieses Gesicht am besten, sodass man heute genauestens berechnen kann, wie man aussehen muss, um perfekt zu sein.

Die Computerstudie zeigte auch, dass ein männliches Gesicht markant und ein weibliches feminin sein muss, um perfekt auszusehen. Androgyne Gesichter schnitten leider nicht so gut ab, denn je androgyner ein Gesicht war, umso weniger wurde es als schön empfunden. Andererseits liegt die Perfektion auch im Auge des Betrachters, sodass androgyne Models boomen, weil uns deren Anblick fasziniert.

Das perfekte Gesicht kann man mathematisch berechnen

Das perfekte Gesicht hat laut technischen, computerorientierten Berechnungen einen Augenabstand von genau 46% zu den Schläfen und die Distanz der Pupillen sind genau 36% zum Mund, gerechnet vom Haaransatz bis zum Kinn. Dies sind laut zahlreichen Studien die Ergebnisse des weiblichen perfektionierten Gesichtes. Zahlreiche Leute sind weit entfernt von dieser Berechnung, besitzen jedoch ausdrucksstarke Gesichter, die als wunderschön angesehen werden. Somit wäre bewiesen, dass die Attraktivität von der Persönlichkeit, der Ausstrahlung und der Ausdrucksstärke einer Person abhängt, nicht nur von der Makellosigkeit alleine.

Das perfekte Gesicht bekommt man durch innere Balance, das richtige Make-Up und den gekonnt geschwungenen Gesichtsausdruck, denn wir sind Gesamtkunstwerke der Natur. Make-Up, Schönheitsoperationen, Gesichtskorrekturen und das Kaschieren von Hautunreinheiten und ungleichmässigen Gesichtsproportionen kennzeichnen übrigens eine gewisse Perfektion, die naturgemäss in uns schlummert, selbst wenn es Menschen gibt, die jegliche Art des Schminkens, Stylens und Optimierens verabscheuen.

Das perfekte weibliche Gesicht

Bei Frauen sind folgende Merkmale wichtig: schmale bis dichte dunkle Augenbrauen, hohe Wangenknochen, ein geringer Abstand zwischen Augenlid und Lidfalte, ein schmales Gesicht, wenig Fett, eine kleine Nase, kleine, anliegende Ohren, glatte reine Haut, keine Augenringe, keine Falten, braune Haut, ein schmaler Hals, lange Wimpern, volle Lippen in Herzform. Die meisten Frauen besitzen ein zierliches Gesicht mit weichen Konturen, was vielen Probanden in einer Umfrage sehr gut gefallen hat. Aber auch die Frauen mit markanten Gesichtern haben gut abgeschnitten, wenn sie einen warmen Gesichtsausdruck hatten, da Gesichter sprechen können.

Das perfekte männliche Gesicht

Bei Männern sind die folgenden Merkmale wichtig: Die obere Gesichtshälfte ist breiter, eine breite Stirn, ein markantes Kinn, keine Geheimratsecken, keine Falten zwischen Nase und Mund, kaum Stirnfalten, braune Haut, dicke Augenbrauen und Wimpern, beides dunkel gehalten, schmalere Gesichtskonturen mit wenig Fettansatz, höhere Wangenknochen, die Lippen müssen etwas voller sein, ein Drei-Tage-Bart kann schön aussehen, und das Gesicht sollte maskulin wirken. Die meisten Männer haben dominante, männlich wirkende Gesichter mit grossen Nasen, grossen Ohren und eher eckigen Gesichtskonturen, was der Frauenwelt besser gefällt.

Einige Männer besitzen runde bis ovale Gesichter mit weicheren Gesichtszügen, was auch durchaus attraktiv sein kann, wenn das Gesicht zur Persönlichkeit des Mannes passt und der Mann eher häuslich und sensibel ist. In einer Umfrage waren jedoch die femininen Männergesichter nicht direkt der Renner, da unser Sinn für maskuline Ästhetik eher dominant und markant aussieht. Es lebe der Macho.

Die perfekten Augen

Die perfekten Augen liegen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander, in einem gewissen Abstand zu den Augenbrauen, zu den Schläfen, zu den Nasenflügeln, zur Stirn, zur Wangenpartie, zum Mund, zum Kinn und zur seitlichen Gesichtspartie. Sogar die perfekte Augenbraue wurde bereits berechnet, wobei sie in zwei plus ein Drittel unterteilt wurde, nicht zu hoch und nicht zu tief liegen durfte und eher buschig sein musste.

Man trägt heute gerne farbige Kontaktlinsen, um wenigstens farblich an die Perfektion der schön empfundenen Augen heranzukommen. Dieser Trend birgt jedoch viele gesundheitliche Gefahren in sich, da die farbigen Kontaktlinsen nicht so viel Sauerstoff ans Auge lassen.

Wenn man den neuesten Umfragen glauben darf, so sehen grosse, ausdrucksstarke Augen, lustige Augen und sinnliche Augen besser aus als jede Perfektion der Augenpartie, denn der Blick muss sympathisch und warm wirken. Wenn man das Lächeln in den Augen erkennt, sind sie nahezu perfekt, selbst wenn sie nicht im angemessenen Winkel liegen.

Die perfekten Zähne

Die perfekten Zähne sind schneeweiss und gesund, stehen stramm wie Soldaten im Mund, kein Zahnfleisch-Lachen, kein Karies, keine Verfärbungen, keine sichtbaren Makel. Dies bekommt man jedoch meist nur mit einem Bleaching oder mit Implantaten hin, aber natürlich sehen diese Zähne nicht mehr aus. Sie passen jedoch in das heutige Anti-Aging Schema hinein, und spezieller Zahnschmuck sorgt dafür, dass die Zahnleiste schimmert.

Laut einer Umfrage sind jedoch solche Zähne ideal, welche nicht schneeweiss, sondern natürlich weiss aussehen, gepflegt und sauber wirken. Das schneeweisse Lächeln hat etwas Künstliches an sich, was nicht unbedingt zur Sympathie beiträgt. Ein warmes Lächeln wirkt sympathischer.

Die perfekte Stirn

Die perfekte Stirn darf nicht zu flach und nicht zu hoch sein. Sie darf keine Falten werfen, wobei hier die Stirnrunzeln bei ungünstiger Mimik, und die Zornesfalte bei ungünstigem Augenzwinkern am störendsten wirken. Auf der Stirn dürfen sich keine Pickel und Hautunreinheiten breit machen, und sie sollte nicht wie eine Speckschwarte glänzen.

Hier kann man mit modellierendem Camouflage, mit etwas Rouge, mit antibakteriellem Make-Up und einem Pickelstift nachhelfen. Die Stirnfransen kann man sich wachsen lassen, wenn man eine zu hohe Stirn hat, da ein Pony vieles kaschiert, und eine zurückgekämmte, geordnete Frisur mit einem Mittelscheitel oder einem Seitenscheitel kaschiert eine zu flache Stirnpartie. Man kann seine Gesichtsmimik vor dem Spiegel üben, sodass man keine unschöne Mimik zieht. Wenn man die Augen zu weit aufreisst oder zu stark zusammenzieht, zu innig zwinkert, wirft dies Falten auf der Stirn. Der obligatorische Botox-Blick, entspannt und nichtssagend, lässt die Stirn an ihre Perfektion grenzen, wobei dieser Blick nicht unbedingt für viel Persönlichkeit sorgt.

Die perfekten Wangen

Die perfekten Wangen sollten rosig sein und wie Pfirsichbäckchen im Gesicht liegen. Die Wangenknochen sollten etwas höher angebracht sein, wobei Frauen mit schmalen Gesichtern laut Studien hübscher aussehen als breite Gesichter. Die Wangen müssen in einem gewissen Abstand vzur Nase liegen und müssen symmetrisch angeordnet sein.

Die Wangen kann man mit Rouge modellieren, indem man das Rouge seitlich oder unterhalb der Wangenknochen ansetzt, damit sie höher wirken. Die Wangenhaut sollte weich, prall und faltenfrei sein, und Hautunreinheiten haben hier nichts verloren. Wenn man lächelt, zieht man seine Wangen automatisch nach oben, was vielen Leuten sehr gut gefällt, da der lächelnde Blick als perfekt angesehen wird. Wenn man die Mundwinkel hängen lässt und einen traurigen, schmalen Mund im Gesicht abzeichnet, wirken die Wangen eingefallen, was alles andere als perfekt wirkt. Lächeln Sie, grinsen Sie, zeigen Sie Ihre Schokoladenseite, dann grenzt Ihr Gesichtsausdruck an Perfektion.

Die perfekte Nase

Die Nasenpartie darf nicht zu gross oder zu klein, nicht zu schmal oder zu breit, nicht schief gewachsen, nicht knollig und nicht krumm sein, muss zu den Gesichtsproportionen passen und neutral aussehen, wobei Stupsnasen bei Frauen und gerade gewachsene Nasen bei Männern gut aussehen. Die Nase liegt in einem exakten Abstand zu den Augen, exakt mittig zwischen den Augenpartien, und im exakten Abstand zum Mund, zu den Wangen und zum Kinn.

Die Nasenkorrektur sollte der letzte Ausweg sein, denn ein chirurgischer Eingriff bedeutet Risiken und Komplikationen. Sanfte Nasenbehandlungen mit Hyaluronsäure sind weniger riskant, können jedoch aus einer grossen Nase keine kleine Stupsnase zaubern. Die Nasenkorrekturen nehmen in der Schönheitschirurgie erschreckende Ausmasse an, wobei die Nasenpatienten schwierige Patienten sind, schmerzempfindlich, eitel und sehr kritisch zu sich selbst. Eine Nasenkorrektur kann unter Umständen aber auch ein schmerzhafter Eingriff sein, obwohl heute die Schönheitschirurgie so fortgeschritten ist, dass viele Menschen kaum bis keine Schmerzen mehr empfinden. Man braucht viel Geduld, bis die Nase perfekt modelliert im exakten Abstand zu Augen, Wangen, Mund und Stirn ist. Sie muss oft mehrmals gebrochen werden, um exakte Ergebnisse zu erzielen.

Viele Leute finden eine liebevolle Nase, die nicht ganz perfekt ins Gesichtsbild passt, hübscher als eine nichtssagende Nase in einem kalt wirkenden Gesicht. Wieder spielt die Sympathie eine grosse Rolle und überholt somit die Symmetrie. Übrigens sollten Sie sich schneuzen, denn rinnende Schniefnasen sind out und sehen ungepflegt aus.

Das perfekte Kinn

Das perfekte Kinn darf nicht zu schmal und nicht zu breit sein. Es darf nicht zu flach, nicht zu rund und nicht zu spitz sein. Das unförmige, eigensinnige Kinn kann man jedoch mit Rouge modellieren. Man trägt das Rouge unterhalb und frontal auf, umd das Kinn breiter zu machen, und man trägt es seitlich auf, um die Kinnpartie schmäler zu zaubern.

Mit einer Hitzemaske kann man ein zu dickes Doppelkinn schmäler machen, und mit der richtigen Mimik wirkt ein Kinn entspannt. Der Schönheitschirurg sollte jedoch der letzte Ausweg sein, denn hier wird drastisch in die Natur eingegriffen, und Risiken bestehen auch.

Ein etwas rundlicheres Kinn wirkt bei normalgewichtigen Leuten sympathischer, und ein schmales Kinn wirkt bei sehr schlanken, zierlichen Menschen besser, aber auch hier kommt es auf den Gesamteindruck des Gesichts an, nicht unbedingt auf die perfekte Symmetrie.

Der perfekte Mund

Der perfekte Mund ist bei Frauen mit vollen Lippen und bei Männern mit eher schmalen Lippen geschmückt. Die sogenannten Schlauchlippen sind zu üppig, der Schmollmund zu schmal, der pralle Kussmund mit roten Lippen passt jedoch genau ins optische Gleichgewicht der Symmetrie und befriedigt die Geschmäcker der Leute. Wichtig sind die Proportionen der Lippen. Die Unterlippe muss etwa doppelt so breit sein wie die Oberlippe. Allgemein müssen die Lippen harmonisch wirken, keine Makel aufweisen und beim Sprechen ein ästhetisches Bild abgeben.

Viele Frauen helfen mit Lippenaufspritzungen und Permanent-Make-Up nach. Einerseits kann dies toll aussehen, andererseits sollte man auf die Risiken und Komplikationen nicht vergessen. Natürliche Lippen, ungeschminkt, sanft und warm, mit natürlichen Konturen, wirken auf viele Menschen einladender als der perfekt geschminkte Kussmund. Man küsst eher Lippen, die nicht mit Lippenstift zugekleistert sind, da unsere Geschmackssinne mitentscheiden, welche Lippen einladend wirken. Es kommt oft auf das Lächeln an, nicht immer auf die Perfektion des Mundwinkels.

Die perfekte Gesichtshaut

Das perfekte Gesicht ist gekennzeichnet durch eine glatte, schöne, gebräunte, nicht zu helle und nicht zu dunkle Haut, einfach makellos und fehlerfrei, wie ein Porzellanteller. Der Hautton darf nicht zu dunkelbraun und nicht zu hellweiss sein, obwohl die noble Blässe zunehmend als schön empfunden wird. Pickel und Hautunreinheiten sind tabu, und der Teint muss zu den Augen und zu den Haaren, zu den Lippen und zum allgemeinen Erscheinungsbild passen.

Hier kann man mit einer getönten Tagescreme, mit Concieler und mit einem sanften Make-Up nachhelfen. Antifaltencremes reduzieren Unebenheiten, und ein Pickelstift deckt gröbere Pickel gut ab.

Apps und Vorlagen für das perfekte Gesicht

Inzwischen existieren grosszügig kostenlose Apps und Vorlagen im Internet, zum Herunterladen, die das perfekte Gesicht zeigen. Manche Downloads sind auch kostenpflichtig, hier muss man ein wenig aufpassen, dass man nicht für etwas bezahlt, dessen Nutzen nicht unbedingt preislich nötig ist.

Man kann mit den Apps das perfekte Selfie schiessen, man kann an Hand der Vorlagen ein perfektes Make-Up auftragen, und man verwendet die Vorlagen-Apps für eventuelle Verschönerungen im Gesicht. Die gängigen Vorlagen sind durchsichtig, sodass man sie aufs eigene Gesicht anwenden kann, um sich zu stylen und zu schminken. Zahlreiche Bilder und Fotos zeigen, wie man aussehen könnte, wenn man sich selber perfektionieren möchte. Bildbearbeitungsprogramme zaubern das perfekte Gesichts-Selfie, und Anleitungen zeigen, wie man sein Gesicht zur Perfektion trimmt.

Das unperfekte Gesicht

Auch unperfekte Gesichter sind harmonisch, strahlen Attraktivität und Sympathie aus, und laut einer Studie sind sie liebevoller als die nichtssagenden perfekten Gesichter, welche durch Schönheitsoperationen getrimmt wurden. Ein Mensch empfindet Leute, die er liebt, als perfekt, wenn er ihnen ins Gesicht schaut. Wenn die Augen strahlen, die Lippen gut küssen können, das Lächeln von Herzen kommt, dann stören die kleinen Fältchen im Gesicht nicht. Selbst die unsymmetrischsten Gesichter können subjektiv als perfekt empfunden werden, wenn der Mensch dahinter sympathisch rüberkommt.

Das natürliche Gesicht ist nicht perfekt

Natürlichkeit weicht oft stark von der Perfektion ab, wobei hier besonders die Frau leidet, denn sie stellt die Optik in den Fokus. Wir besitzen oftmals Pickel, zu schmale Lippen, zu dünne Augenbrauen, zu kurze Wimpern, ein zu breites oder zu schmales Kinn, eine schiefe Nase, und unsere Gesichtshaut ist manchmal fettig bis glänzend. Die Natur hat uns Menschen individuelle Charaktergesichter gegeben, was im Grunde besser für uns ist, denn so entwickeln wir eine eigenständige, gefestigte Persönlichkeit, auch wenn wir uns an der Perfektion orientieren.

Wenn wir alle gleich aussehen würden, könnten wir uns nicht mehr miteinander vergleichen, wären austauschbar und würden psychologisch gesehen jede Menge an Persönlichkeit verlieren. Ein natürliches Gesicht darf nicht nur eine leere Hülle sein, aus welcher schneeweisse Zähne, gut geschminkte Augen und ein blasser Blick mit roten Schlauchlippen herausschaut. Es muss mit Leben gefüllt sein, glücklich wirken, friedlich und zufrieden aussehen. Ein Gesicht sieht auch mit kleinen Sommersprossen und kleinen Fältchen, die beim Lachen entstehen, perfekt aus.

Allerdings wünschen sich immer mehr Eltern das perfekte Baby, mit blauen Augen und den perfekten Proportionen, das Designer-Gesicht, welches später als Model taugt und keinerlei Makel aufweist. Die Gentechnik macht es möglich, aber Gott sei Dank ist dies aus ethischen Gründen noch verboten, sonst hätten wir lauter identische, perfekte Gesichter ohne Persönlichkeitsmerkmale. Wenn der kleine Leberfleck stört, läuft etwas gewaltig schief auf dieser Welt, eine Welt, in welcher Perfektion als Karriereleiter dient und uns leichter nach oben befördert, denn schöne Menschen haben es leichter.

Wie pflegt man sein Gesicht schonend?

Wir benötigen die richtige Pflege für unsere Gesichtshaut. Fettige Haut benötigt kein zusätzliches Fett, trockene Haut braucht Feuchtigkeit, Mischhaut benötigt beides, und so sollte man stets Pflegeprodukte verwenden, die auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind. Den Hauttyp lässt man sich am besten von der Kosmetikerin bestimmen. Wichtig fürs Gesicht sind neben der Pflege noch die Gesichtsgymnastik und die Entspannung, damit wir frisch aussehen. Gesichter sind wie Visitenkarten, aus denen wir lesen können. Und so sind die strahlenden Augen am wichtigsten, denn sie sind die Türe zur Innenwelt, der Spiegel der Seele.

Ein schönes Gesicht braucht Pflege

Unser Gesicht benötigt viel Feuchtigkeit, ein wenig Fett, Vitamin E, und einen Anti-Aging Komplex, damit die Haut straff und faltenfrei bleibt. Trockene Lippen und eine trockene Augenpartie, sowie trockene Wangen und Nasenflügel benötigen extra viel Feuchtigkeit. Wir sollten daher unser Gesicht auch von innen pflegen, indem wir viel frisches Wasser trinken, anstatt immer nur mit Lippenbalsam und Augencreme nachzuhelfen. Wasser ist die intensivste Gesichtspflege, die man betreiben kann.

Optimale Gesichtspflege betreibt man in drei Schritten. Zuerst muss das Gesicht gewaschen, möglichst gut gereinigt werden, besonders, wenn man Make-Up verwendet. Danach muss es gut abgetrocknet werden, damit die Haut weich und aufnahmefähig ist. Zum Schluss muss die Gesichtshaut eingecremt werden, mit Lotion, Gesichtsbutter oder Feuchtigkeitscreme, je nach Hauttyp, damit die Nährstoffe und die Feuchtigkeit gut in die Haut eindringen können und sie von aussen versorgen. Wer seine Gesichtspflege regelmässig vernachlässigt, wird zunehmend unter Hautunreinheiten und Falten leiden, zumindest könnte es passieren, dass sich das Hautbild verschlechtert.

Den Gesichtstyp bestimmen lassen

Man sollte den Hauttyp bestimmen lassen, bevor man wahllos zu Pflegeprodukten greift. Sogar ältere Menschen leiden unter Hautunreinheiten, wenn sie die falschen Produkte verwenden, selbst wenn die Pubertät längst vorbei ist. Hier muss man zuerst einen Hautcheck machen, bevor man sich für die richtige Pflege entscheidet. Legen Sie ein Taschentuch auf Ihr Gesicht und drücken es leicht und kurz auf Ihre Hautpartien auf. Sie werden sehen, dass an manchen Stellen Abdrücke hinterlassen werden und andere Stellen trocken bleiben. Mischhaut hat der, bei dem das Taschentuch an Kinn und Stirn Abdrücke hinterlässt. Trockene Haut hat man, wenn das Taschentuch vorwiegend trocken bleibt. Und es gibt viele Menschen mit fettiger Haut, was man an vielen Fettstellen am Tuch sehen kann. Vielleicht machen Sie den Hautcheck im Kosmetikstudio, denn hier ist er am Genauesten.

Die trockene Gesichtshaut

Die trockene Haut pflegt man am besten mit einem reichhaltigen Öl, beispielsweise mit Olivenöl. Manche Leute schmieren sich sogar pures Olivenöl ins Gesicht und backen mit dem selben Öl einen Kuchen. Das Öl aus frischen Oliven wirkt beruhigend und rückfettend auf die Haut. Man kann seine trockene Haut auch mit Meersalz oder Mineralsalz pflegen. Hierzu gibt man das Salz in einen Topf mit heissem Wasser und lässt die Dämpfe ins Gesicht hochsteigen. Mit einem Handtuch am Kopf, über den Topf geneigt, steigen die Wasserdämpfe besonders intensiv in die Haut auf und wirken wie ein Saunabad.

Im Winter leidet unsere Gesichtshaut zweifach. Draussen trocknet sie wegen der kalten Temperaturen und dem Wind aus, und drinnen setzt ihr die warme, trockene Heizungsluft zu. Unsere Fettschicht schwindet, die Haut wird rissig und rauh. Mit einem Feuchtigkeitsspender kann man nachhelfen. Man sollte ihn in allen Wohnräumen und im Büro an die Heizungen anbringen, täglich mit frischem Wasser befüllen, sodass der heisse Wasserdampf aufsteigen und die Haut befeuchten kann. Bei niedrigen oder mittleren Heizungstemperaturen steigen die Wasserdämpfe jedoch nicht in die Luft auf, sondern entwickeln sich zu reinen Bakterienschleudern, weshalb man dafür sorgen muss, dass die Heizung extrem heiss sein sollte. Alternativ kann auch ein Zimmerbrunnen für genügend Feuchtigkeit in der Luft sorgen.

Wie reinigt man sein Gesicht schonend?

Das Gesicht sollte zweimal täglich, morgens und abends, mit einer milden Reinigungscreme, einer Lotion oder einer speziellen Gesichtsseife gereinigt werden. Für fettige Haut eignet sich eine Lotion, für trockene Haut ein Reinigungsöl mit rückfettenden Inhaltsstoffen. Die Gesichtshaut muss von Schmutz, Talg und Umwelteinflüssen befreit werden, damit die Hautporen nicht verstopfen.

Manche Menschen reinigen ihr Gesicht nur mit purem Wasser alleine, ernähren sich vegan, meiden schädliche Umwelteinflüsse, wo sie nur können und essen keinen Zucker, nur natürliche Lebensmittel, die möglichst unverarbeitet sind. Eine Berlinerin sagt, man kann nur all das ausschwitzen, was wir in uns hineinfressen. Wenn man sein Gesicht allerdings nur mit Wasser alleine wäscht, sollte man es nachher mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme eincremen, sonst kann es passieren, dass die Haut trocken und spröde wird und man eine Elefantenhaut bekommt.

Intensiv reinigt man das Gesicht mit einem Waschlappen, einem Kosmetiktuch oder einem Massagehandschuh unter frischem, fliessendem Wasser, abwechselnd warm und dann kalt, damit wir morgens anständig wach werden. Mit kreisenden Massagebewegungen wird die Gesichtshaut gut durchblutet, die Poren werden befreit, und überschüssiger Talg wird entsorgt. Wer sich schminkt, benötigt eine intensive Reinigungsmilch mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, am besten für trockene Haut geeignet. Make-Up belastet die Gesichtshaut, besonders die Augenpartie, die Lippenpartie und die vom Rouge abgedeckten Wangen. Spezielle Abschminktücher verhindern, dass Make-Up Reste im Gesicht verweilen, welche zu Hautfältchen führen können.

Ein Experiment hat gezeigt, dass unser Gesicht schneller altert und zu Hautinfektionen neigt, wenn man sich nicht täglich wäscht. Es können sich Hauterkrankungen bilden, Akne, Pickel und Ekzeme, die Haut kann sich entzünden und unangenehm jucken, wenn man sie zu selten pflegt. In unserer Umwelt, besonders in der Stadt, türmt sich Schmutz auf, Bakterien besiedeln uns, da der Mensch ein wandelndes Biotop ist.

Das Gesichtspeeling für die porentiefe Reinigung

Das Gesicht sollte mindestens einmal pro Woche mit einem Peeling porentief gereinigt werden. Hierzu verwendet man am besten ein Peeling, welches für die tägliche Anwendung geeignet ist, denn das ist schonend zur Haut und nicht zu aggressiv für die sensible Gesichtshaut. Eine ungesunde Ernährung, zu viel Schokolade und Zucker, Fett und Fast-Food, Zusatzstoffe in Fertiggerichten, Alkohol und Koffein schaden der Haut, machen sie grossporig, lassen den Talg gedeihen und sorgen dafür, dass unser Gesicht rauh und trocken, oder schmierig fetthaltig wird. Viel Schlaf kann das Hautbild zwar verschönern, aber um ein Peeling wird man oftmals nicht herumkommen, wenn man nicht wie ein Igel aussehen will.

Mit einem Meersalz-Peeling verfeinert man das Hautbild, verkleinert die Hautporen, entfernt überschüssigen Talg, glättet die Haut und gibt ihr wertvolle Mineralstoffe zurück. Das Peeling sollte man nicht länger als zwei bis drei Minuten in die Haut einmassieren, da sonst die körpereigene Fettschicht zu stark angegriffen wird. Man massiert es mit den Fingern oder mit einem Wattepad in die Haut ein und geniesst den glättenden Effekt, der fast so schön ist, als wenn ein Schreiner mit dem Schleifpapier übers Holz fährt.

Ein Gesichtspeeling sollte man nicht täglich anwenden, da es Putzkörperchen enthält, welche für einen austrocknenden Effekt sorgen. Ein sanftes Peeling, welches nicht so viele Putzkörperchen und Reizstoffe beinhaltet, kann man zweimal pro Woche auftragen. Ein aggressives Peeling mit einem tiefenreinigenden Effekt sollte man nur einmal pro Woche anwenden. Ein Fruchtsäurepeeling sollte man nur einmal im Monat anwenden, da die Fruchtsäure sehr aggressiv ist, dafür die Haut jedoch glatt wie einen Baby-Popo macht und kleine Hautunreinheiten verschwinden lässt..

Wenn Sie Ihr Gesicht peelen, sparen Sie bitte die Augenpartie und die Lippen aus. Hier ist die Haut so empfindlich, dass sie zu sehr austrocknen würde, wenn man es mit dem Peelen übertreibt. Spezielle Augenpeelings und Lippenpeelings können Sie allerdings bedenkenlos verwenden, da sie sanft genug sind, um die Haut nicht zu reizen, allerdings haben diese leicht dosierten Gesichtspeelings nicht den tiefenreinigenden Effekt wie beispielsweise ein Fruchtsäure-Peeling. Mit einem Fruchtsäurepeeling aus Zitrone, Vitamin C, Orange und Apfel, Kiwi und Ananas verschwinden sogar grössere Pickel aus dem Gesicht, allerdings muss man die Haut nachher mehrmals eincremen, da der austrocknende Effekt länger andauert. Für Allergiker sind die meisten Peelings leider ungeeignet, da sie zu Rötungen und Hautausschlägen führen können.

Ein Gesichtspeeling kann man auch selber zubereiten, wenn man auf die chemischen Peelings verzichten möchte. Ein Papaya-Peeling aus einer frischen Papaya, etwas Zitronensaft und Aloeverasaft entgiftet die Haut und wirkt erfrischend. Ein Peeling aus Heilerde beruhigt die Haut während des Peelens.

Ein selbst gemachtes Gesichtspeeling ist frei von Konservierungsmitteln und Zusatzstoffen. Daher muss man es nach dem Anrühren sofort auf die Haut auftragen, sonst entstehen Bakterien, die sich im Brei entwickeln können. Besonders wenn man das Peeling mit Joghurt, Sahne, Milch oder Butter anrührt, entstehen schnell Bakterien. Mit Obst, Früchten und Gemüse angerührtes Peeling kann nur bis zu einer Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allergiker sollten auf ein Peeling aus dem Reformhaus zurückgreifen, da die selbstgemachten, besonders die veganen Peelings oft zu Hautreizungen, Rötungen und Entzündungen führen. Testen Sie das Peeling zuerst am Handrücken, bevor Sie es im Gesicht verteilen. Alternativ zum Peeling kann man auch pures Wasser eine Gesichtslotion und einen Peeling-Handschuh oder einen Waschlappen verwenden, womit man einen Peelingeffekt erzielt. Diese Variante reinigt die Haut auch porentief.

Wer sein Gesicht nach einem Peeling nicht ordentlich eincremt und pflegt, sieht aus wie ein zerknülltes Pergamentpapier, weil die Haut spröde wird und sich schuppt. Nach dem Peeling benötigt die fettige Haut viel Feuchtigkeit, beispielsweise mit einer Aloevera Creme. Die trockene Haut benötigt rückfettende Cremes, beispielsweise mit Sheabutter oder Kakaobutter. Die besonders empfindliche Haut, welche schnell zu Allergien und Rötungen neigt, sollte man mit einer beruhigenden Gesichtscreme behandeln, beispielsweise mit Kamille oder Salbei.

Man sollte das Gesicht nach einem Peeling nicht unbedingt der prallen Sonne, Wind und Wetter aussetzen. Man sollte es nicht reizen, nicht mit dem Handtuch zusätzlich rubbeln, sondern schonen, damit sich die Haut erholen kann. Die Haut sollte nach einem Peeling nicht mit dekorativer Kosmetik eingedeckt werden. Schminken ist vorerst für einige Stunden tabu.

Das Gesicht porentief reinigen

Mit einer pflegenden und vor allem reinigenden Behandlung wird die Gesichtshaut von Unreinheiten und kleinen Pickeln befreit. Hierzu wird die Haut etwas eingeweicht und aufgerauht. Mit einer speziellen, minimalst salzhaltigen Pflegelösung wird das Gesicht darauf vorbereitet, mehr Nährstoffe aufzunehmen. Man kann hier eine milde Meersalzlösung verwenden, welche die Haut nicht so extrem reizt. Nach dieser Anwendung ist die Haut aufnahmefähig und saugt Nährstoffe gut in sich hinein, sodass diese auch in tiefere Hautschichten dringen und nicht nur an der Hautoberfläche bleiben. Mit einem speziellen Massagehandschuh massiert man dann eine reichhaltige Pflegecreme in die Haut ein, mit leichten klopfenden und kreisenden Bewegungen. Hierfür kann man Pflegecremes mit Mineralstoffen, gesunden natürlichen Bakterien, Vitaminen, pflanzlichen Fetten, Ölen und viel Feuchtigkeit verwenden. Die Massage dauert ca 10 Minuten, und sie entspannt uns oft so sehr, dass wir dabei einschlafen. Diese tiefenreinigende Behandlung sollte nur von einer erfahrenen Kosmetikerin durchgeführt werden, da die Salzlösung korrekt verdünnt werden muss, damit keine Hautreizungen im Gesicht entstehen. Nachher erntet man ein sanftes, glattes Hautbild.

Zitrone und Vitamin C fürs Gesicht

Mit Zitrone und Vitamin C zaubert man sich einen makellosen Teint, eine reine Gesichtshaut und ein frisches, gesundes Aussehen. Viele Leute schwören auf die Kraft der Zitrone. Die Zitrone enthält Säure, welche reinigend wirkt. Sie ist jedoch nicht für Allergika geeignet, denn die überempfindliche Haut reagiert auf Kosmetik mit Zitrone nicht sehr glücklich, da sie zu trocken werden kann.

Das Gesicht richtig eincremen

GesichtscremeDas Gesicht sollte man morgens und abends nach der Reinigung gut eincremen, damit die Haut nicht vorzeitig altert oder faltig wird. Wichtig beim Eincremen ist es, dass man gründlich cremt, nicht nur schnell durchs Gesicht fährt, denn die Haut will massiert und verwöhnt werden. Sanfte Klopfbewegungen rund um die Augenpartie herum, kreisende Bewegungen an den Wangen, massierende Handgriffe an den Nasenflügeln, an der Stirn, am Kinn und um den Mund herum, am Hals und an den Ohren entlang, lassen die Haut straffer werden. Eine Gesichtscreme muss tief in die Haut einmassiert werden und braucht Zeit, um einzuwirken. Wärme kann hier entscheidend weiterhelfen, beispielsweise mit einer Rotlichtlampe, mit welcher man das Gesicht nach dem Eincremen für 2 bis 3 Minuten bei geschlossenen Augen bestrahlt.

Bei einer Gesichtscreme ist die Qualität wichtig, denn die richtigen Inhaltsstoffe sorgen für eine ausgewogene Nährstoffzufuhr. Fett und Feuchtigkeit sollten in jeder Gesichtscreme enthalten sein, wobei zu viel Fett jedoch nur dem trockenen Hauttyp gut tut, der fettige Hauttyp sieht damit aus, als ob man eine Olive aus dem Olivenöl gezogen hätte. Die meisten Gesichtscremes besitzen neben diesen Faktoren weitere Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und leider auch Konservierungsmittel, die nicht unbedingt förderlich für unsere Haut sind. Mit Konservierungsstoffen in den Cremes muss man leben, es sei denn, man macht sich eine Gesichtscreme selber. Die frisch zubereiteten Cremes, oft aus Joghurt, Sahne, Milch, Pflanzen, Obst und Gemüse bestehend, sind für Allergiker oft ungeeignet, und sie müssen täglich neu angerührt werden, da sie nur wenige Stunden haltbar sind. Das exotischste Beispiel für eine selbstgemachte Gesichtscreme ist die Verwendung von Harnstoff, auf welchen vereinzelte Leute für einen hautstraffenden Effekt schwören, der jedoch bei fast allen Menschen Unbehagen auslöst.

Bei Gesichtscremes sollte man weiters darauf achten, dass kein Palmöl darin enthalten ist. Zwar ist Palmöl keine Chemie, aber es wird billig hergestellt, ist nicht unbedingt gesund, und es schadet der Umwelt mehr als es hilft. Palmöl wird oft nur deshalb verwendet, weil es ein Produkt geschmeidig, cremig und gleitfähig macht. Auch sollte man darauf achten, dass sich keine Bakterien und Keime in der Creme bilden. Bei Creme aus der Tube ist dies nicht so problematisch, da drückt man drauf und berührt den Inhalt nicht direkt in der Tube mit den Fingern. Bei Tiegeln und Töpfen greift man hingegen jedes Mal mit der Hand direkt in den Inhalt, und so können sich Hautkeime und Bakterien leichter vermehren. Naturkosmetik sollte man ohnehin schnell verbrauchen und nicht auf Vorrat einkaufen.

Gesichtscreme für trockene Haut

Eine Creme für trockene Haut muss rückfettend und feuchtigkeitsspendend sein, da sich sonst die Haut schuppt und vor lauter Trockenheit rissig wird. Eine Creme mit Sheabutter, Arganöl, Kakaobutter, Kokosöl, Jojoba, Avocado oder Olivenöl ist fetthaltig genug, um trockener Haut gerecht zu werden.

Gesichtscreme für fettige Haut

Die fettige Gesichtshaut benötigt leichte Produkte, eher eine Lotion, die schnell in die Haut einzieht und sie nicht belastet, denn fettige Haut ist schnell überlastet mit Pflegestoffen. Feuchtigkeit ist gut, Fett ist hier allerdings fehl am Platz. Ein Aloevera-Gel, sowie fruchtige Cremes und Lotions sind für den fettigen Hauttyp gut geeignet, Orange, Mandarine, Apfel, Ananas, Melone, da die Fruchtsäure für einen erfrischenden Effekt auf der Haut sorgt. Pflanzliche Lotions, beispielsweise Rose oder grüner Tee sorgen auch für Erfrischung und mattieren das Hautbild ein wenig. Übrigens kann der fettige Hauttyp notfalls auf Gesichtspflegetücher umsteigen, die ein wenig Zitrone beinhalten, welche den überschüssigen Talg reduzieren.

Schüssler Salben fürs Gesicht

Wer unter einem Mineralstoffmangel leidet, der könnte Schüssler Salben ausprobieren. In der Apotheke kann man sich beraten lassen, sein Hautbild analysieren, und sich die passende Gesichtscreme zusammenmischen lassen. Die verschiedenen Schüssler Salze regenerieren die Haut und nähren sie von aussen.

Granatapfel-Creme für die reife Gesichtshaut

Laut zahlreicher Tests schneiden die gängigen Antifaltenmittel nicht gerade gut ab, wenn es um einen Anti-Aging Effekt geht. Eine Gesichtscreme mit Granatapfel wirkt jedoch wahre Wunder für die alternde Haut, denn ab 40 sehnt sich das Hautbild nach einem straffenden Effekt. Die Creme kann man zusätzlich mit einem eiskalten Bügeleisen in die Haut hineinbügeln, denn das kalte Bügeleisen glättet das Gesicht an der Oberfläche.

Gesichtscreme mit UV Schutz

Es gibt Cremes mit integriertem UVA und UVB Filter, was im Sommer durchaus Vorteile hat, wenn das Gesicht nackt der Sonne ausgesetzt ist. Der UVB Schutz sorgt dafür, dass unsere Haut durch die Sonneneinstrahlung nicht vorzeitig altert, und der gängige Lichtschutzfaktor schützt uns vor Sonnenbrand und Hautkrebs. Allerdings lassen diese Lichtschutzcremes kein Vitamin D auf die Haut, was wiederum Nachteile haben kann, da das Vitamin D unser Ummunsystem stärkt und für zahlreiche Vorgänge im Körper unterstützend verantwortlich ist. In letzter Zeit bekamen die Gesichtscremes mit integriertem UV-Schutz einen schlechten Ruf, da sie mit zu viel Chemie versehen sind. Die Haut reagiert oftmals allergisch darauf, denn die Chemie greift in den Hormonhaushalt ein, bringt das Hormonsystem durcheinander, führt zu Hautreizungen, Hautausschlägen und Pigmentstörungen. Besser ist es, wenn man eine natürliche Tagescreme benutzt und zusätzlich einen Bio-UV-Schutz aufträgt. Achten Sie beim Kauf einer Creme darauf, ob chemische Sonnenschutzmittel darin enthalten sind.

Avocado fürs Gesicht

Besonders trockene Haut kann man mit einer Avocado pflegen. Man schneidet hierfür eine Avocado auf, entnimmt das Fruchtfleisch, rührt es zu einem Brei und gibt es für 10 Minuten auf die Gesichtshaut. Die Avocado spendet Fett und Feuchtigkeit, ist für den fettigen Hauttyp ungeeignet, aber bei trockener Haut wirkt sie wahre Wunder. Spezielle Gesichtscremes mit Avocado kann man auch den ganzen Tag auf der Haut belassen, nur die selbstgemachte Creme muss abgewaschen werden, da sie Bakterien enthält.

Die Gesichtsmassage für straffe Haut

Das Gesicht sollte man regelmässig sanft massieren, damit die Durchblutung gewährleistet ist. Wir besitzen im Gesicht eine feinere, empfindlichere Haut, welche spezielle Hautprodukte benötigt. Mit einem sanften Massagehandschuh kann man seine Kosmetik einmassieren, anstatt sie nur schnell aufzutragen. Besonders die Massage mit einer ölhaltigen Gesichtscreme wirkt wahre Wunder gegen die Hautalterung, denn man gibt der Haut viel Feuchtigkeit zurück. Kreisende Bewegungen tun der Haut gut, denn im Gegensatz zu unkoordinierten Bewegungen beruhigen sie die Gesichtshaut. Eine Massage mit Kamelmilch, Aloevera oder grünem Tee sorgt für sanft weiche Ergebnisse. Die Produkte kann man im Reformhaus kaufen, wenn man sie nicht selber anrühren will und trotzdem ein natürliches Gefühl auf der Haut haben möchte.

Eine Gesichtsmassage entspannt die Haut, besonders abends vor dem Schlafengehen. Durch leichte, entspannende Bewegungen mit Zeigefinger und Mittelfinger lassen sich Mund, Nase, Augen und Wangen, Stirn und Kinn sanft massieren. Vergessen Sie den Hals und die Ohren nicht, denn hier sammelt sich im Laufe des Tages viel Anspannung an, die wir nicht ins Bett mitnehmen möchten. Es kommt auf die richtige Massage an. Zu fest darf man nicht reiben, sonst entspannt man die Haut nicht. Zu locker sollte es auch nicht sein, sonst massiert man die wertvollen Cremes und Öle kaum tief in die Haut ein. Die Wangen, das Kinn, die Stirn und den Hals massiert man am besten mit der gesamten Handfläche, von oben nach unten, von innen nach aussen, in kreisenden Bewegungen. So wird die Durchblutung angeregt, eventuelle alte Hautschuppen abtransportiert und die Haut gestrafft.

Das Massagegerät fürs Gesicht

Ein Gerät, mit welchem man sein Gesicht massieren kann, ist besonders für faule Leute gut geeignet. Es gibt diese Geräte in verschiedensten Varianten, mit kleinen Noppen, sogar als Ultraschallgerät, mit kleinen Bürsten, zum Rollen, zum Kneten, zum Glattstreichen.

Hausmittel fürs Gesicht

Pures, hochwertiges Olivenöl aus erster Pressung, Kokosöl, Naturjoghurt, viele pflanzliche Fette, Nussöl, Kakaobutter, Sheabutter, all das kann man verwenden, um Natur in die Haut einzumassieren. Der Allergiker muss aber aufpassen und vorab testen, wie seine Haut auf die Hausmittel reagiert, denn in der Natur kommen die stärksten Wirkstoffe vor, die Hautreizungen auslösen können. Wenn man seine Gesichtscreme selber anrührt, hierzu Obst, Gemüse und süsse Früchte zusammen mit Joghurt zu einem Brei vermischt, sollte man den Brei sofort verarbeiten, da sich leicht Bakterien und Keime bilden, wenn das Zeug ohne Konservierungsmittel länger gelagert wird. Bei Früchten muss man aufpassen, dass die Haut nicht gereizt reagiert, aber Öl entspannt uns auf jeden Fall. Für eine erfrischende Massage kann man eine Zitrone mit Joghurt vermischen, welche belebend auf die Haut einwirkt.

Die professionelle Gesichtsbehandlung

Wer sein Gesicht nicht selber in Form bringen will, lässt es sich vom Profi verschönern. Eine gute Gesichtsbehandlung macht uns lebendiger, lässt uns frischer und wacher aussehen, verjüngt uns und verleiht uns mehr Selbstvertrauen. Es muss nicht gleich die kostenintensive rundum-Behandlung sein, eine Basisbehandlung macht uns auch schön. So eine Grundbehandlung fürs Gesicht besteht aus einer intensiven Reinigung, nachdem man gründlich abgeschminkt wird, einer Tiefenpflege mit wertvollen Ölen und einem Tages-Make-Up. Die Behandlungen variieren je nach Beautysalon und kosten zwischen 50 und 200 Euro, wobei die Luxusbehandlung auch mehr kosten kann. Ein bis zweimal pro Woche sollte man sich diese Schönheitskur gönnen, oder zumindest knapp vor einem wichtigen Termin, bei welchem man perfekt aussehen will.


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Elisabeth Putz

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