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Das perfekte GesichtDas perfekte Gesicht, exakt symmetrisch, gibt es in der Natur nicht, denn es wurde mathematisch mit Hilfe eines Computerprogramms berechnet, ist sozusagen eine PC-Animation, und somit ist diese Perfektion eine rein fiktive, quasi unrealisierbare Computersimulation. Es ist eine Zusammensetzung aus mehreren perfekten Gesichtern. Aus über 70 Personen wurden die 8 schönsten Gesichter gewählt, wobei diese dann zu einem einzigen Gesicht zusammengestellt wurden. Den Testpersonen gefiel dieses Gesicht am besten, sodass man heute genauestens berechnen kann, wie man aussehen muss, um perfekt zu sein. Die Computerstudie zeigte auch, dass ein männliches Gesicht markant und ein weibliches feminin sein muss, um perfekt auszusehen. Androgyne Gesichter schnitten leider nicht so gut ab, denn je androgyner ein Gesicht war, umso weniger wurde es als schön empfunden. Andererseits liegt die Perfektion auch im Auge des Betrachters, sodass androgyne Models boomen, weil uns deren Anblick fasziniert. Im Laufe der Zeit werden sich die androgynen Gesichter durchsetzen, da wir in einer Zeitenwende leben und zunehmend darauf achten, dass Transgender und Diversität einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen. Übrigens bekommt man ein annähernd perfektes Gesicht durch innere Balance, durch das bewusste Entspannen der Kinnpartie im Schlaf, was auch mit einer Kinnschiene funktioniert, mit Gesichtsyoga und Gesichtsmassagen, mit dem richtigen Make-Up und dem gekonnt geschwungenen Gesichtsausdruck, denn wir sind Gesamtkunstwerke der Natur. Make-Up, Schönheitsoperationen, Gesichtskorrekturen und das Kaschieren von Hautunreinheiten und ungleichmässigen Gesichtsproportionen kennzeichnen eine gewisse Perfektion, die naturgemäss in uns schlummert, selbst wenn es Menschen gibt, die jegliche Art des Schminkens, Stylens und Optimierens verabscheuen. Wer hat das schönste Gesicht der Welt?Laut einer Studie sind Natalie Portman und David Gandy die hübschesten Gesichter, aber diese Studie ist schon etwas älter, denn jährlich werden die schönsten Gesichter vom Londoner Schönheitschirurg Julian de Silva an Hand der Formel des Goldenen Schnitts bewertet, sodass laufend perfektionierte Gesichter hinzukommen. Aktuelle perfekte Gesichter beherbergen Rege-Jean Page und Chris Hemsworth bei den männlichen Gesichtszügen, und Jodie Comer bei den weiblichen Gesichtszügen. Das perfekte weibliche GesichtBei Frauen sind folgende Merkmale wichtig: schmale bis dichte dunkle Augenbrauen, hohe Wangenknochen, ein geringer Abstand zwischen Augenlid und Lidfalte, ein schmales Gesicht, wenig Fett, eine kleine Nase, kleine, anliegende Ohren, glatte reine Haut, keine Augenringe, keine Falten, braune Haut, ein schmaler Hals, lange Wimpern, volle Lippen in Herzform. Bei der Frau gilt übrigens auch das Kindchenschema als schön, weil es Jugend, Frische und Unverbrauchtheit ausstrahlt. Das Kindchenschema ist ein Gesicht, bei dem die Haut einen ebenmässigen Teint aufweist, der Haaransatz glatt ist, Kinn und Nase klein und niedlich süss wirken, die Lippen voll und die Augen gross wirken. Übrigens bevorzugt man beim weiblichen Kindchenschema blonde Haare, blaue Augen und rosa Lippen, eine helle Haut und eine nicht zu hohe Stirn. Das perfekte männliche GesichtBei Männern sind die folgenden Merkmale wichtig: Die obere Gesichtshälfte ist breiter, eine breite Stirn, ein markantes Kinn, keine Geheimratsecken, keine Falten zwischen Nase und Mund, kaum Stirnfalten, braune Haut, dicke Augenbrauen und Wimpern, beides dunkel, braun oder schwarz gehalten, schmalere Gesichtskonturen mit wenig Fettansatz, höhere Wangenknochen, die Lippen müssen etwas voller sein, ein Drei-Tage-Bart kann schön aussehen, weisse Zähne sind Pflicht, und das Gesicht sollte maskulin und charismatisch wirken. Eine Frau muss dahinschmelzen, wenn sie dem perfekten Mann ins Gesicht schaut. Die meisten Männer haben dominante, männlich wirkende Gesichter mit grossen Nasen, grossen Ohren und eher eckigen Gesichtskonturen, was der Frauenwelt besser gefällt. Einige Männer besitzen runde bis ovale Gesichter mit weicheren Gesichtszügen, was auch durchaus attraktiv sein kann, wenn das Gesicht zur Persönlichkeit des Mannes passt und der Mann eher häuslich und sensibel ist. In einer Umfrage waren jedoch die femininen Männergesichter nicht direkt der Renner, da unser Sinn für maskuline Ästhetik eher dominant und markant aussieht. Es lebe der Macho. Die perfekten AugenDie perfekten Augen liegen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander, in einem gewissen Abstand zu den Augenbrauen, zu den Schläfen, zu den Nasenflügeln, zur Stirn, zur Wangenpartie, zum Mund, zum Kinn und zur seitlichen Gesichtspartie. Sogar die perfekte Augenbraue wurde bereits berechnet, wobei sie in zwei plus ein Drittel unterteilt wird, nicht zu hoch und nicht zu tief liegen darf und eher buschig sein muss. Man trägt heute gerne farbige Kontaktlinsen, um wenigstens farblich an die Perfektion der schön empfundenen Augen heranzukommen. Dieser Trend birgt jedoch viele gesundheitliche Gefahren in sich, da die farbigen Kontaktlinsen nicht so viel Sauerstoff ans Auge lassen. Wenn man den neuesten Umfragen glauben darf, so sehen grosse, ausdrucksstarke Augen, lustige Augen und sinnliche Augen besser aus als jede Perfektion der Augenpartie, denn der Blick muss sympathisch und warm wirken. Wenn man das Lächeln in den Augen erkennt, sind sie nahezu perfekt, selbst wenn sie nicht im angemessenen Winkel liegen. Das perfekte KinnLaut einer Studie darf das perfekte Kinn nicht zu schmal und nicht zu breit sein. Es darf nicht zu flach, nicht zu rund und nicht zu spitz sein. Das unförmige, eigensinnige Kinn kann man jedoch mit Rouge modellieren. Man trägt das Rouge unterhalb und frontal auf, umd das Kinn breiter zu machen, und man trägt es seitlich auf, um die Kinnpartie schmäler zu zaubern. Mit der richtigen Mimik wirkt ein Kinn entspannt. Ein etwas rundlicheres Kinn wirkt bei normalgewichtigen Leuten sympathischer, und ein schmales Kinn wirkt bei sehr schlanken, zierlichen Menschen besser, aber auch hier kommt es auf den Gesamteindruck des Gesichts an, nicht unbedingt auf die perfekte Symmetrie. Die perfekten LippenPerfekte Lippen sind bei Frauen voll, und bei Männern schmal ausgeprägt. Die sogenannten Schlauchlippen sind zu üppig, der Schmollmund zu schmal, der pralle Kussmund mit roten Lippen passt jedoch genau ins optische Gleichgewicht der Symmetrie und befriedigt die Geschmäcker der Leute. Wichtig sind die Proportionen der Lippen. Die Unterlippe muss etwa doppelt so breit sein wie die Oberlippe. Allgemein müssen die Lippen harmonisch wirken, keine Makel aufweisen und beim Sprechen ein ästhetisches Bild abgeben. Viele Frauen helfen mit Lippenaufspritzungen und Permanent-Make-Up nach. Einerseits kann dies toll aussehen, andererseits sollte man auf die Risiken und Komplikationen nicht vergessen. Natürliche Lippen, ungeschminkt, sanft und warm, mit natürlichen Konturen, wirken auf viele Menschen einladender als der perfekt geschminkte Kussmund. Man küsst eher Lippen, die nicht mit Lippenstift zugekleistert sind, da unsere Geschmackssinne mitentscheiden, welche Lippen einladend wirken. Es kommt oft auf das Lächeln an, nicht immer auf die Perfektion des Mundwinkels. Die perfekte NaseLaut einer Studie darf die perfekte Nase nicht zu gross oder zu klein, nicht zu schmal oder zu breit, nicht schief gewachsen, nicht knollig und nicht krumm sein, muss zu den Gesichtsproportionen passen und neutral aussehen, wobei Stupsnasen bei Frauen und gerade gewachsene Nasen bei Männern gut aussehen. Die Nase liegt in einem exakten Abstand zu den Augen, exakt mittig zwischen den Augenpartien, und im exakten Abstand zum Mund, zu den Wangen und zum Kinn. Viele Leute finden eine liebevolle Nase, die nicht ganz perfekt ins Gesichtsbild passt, hübscher als eine nichtssagende Nase in einem kalt wirkenden Gesicht. Wieder spielt die Sympathie eine grosse Rolle und überholt somit die Symmetrie. Übrigens sollten Sie sich schneuzen, denn rinnende Schniefnasen sind out und sehen ungepflegt aus. Eine Nasenkorrektur sollte nur in seelischen Ausnahmefällen der letzte Ausweg sein, denn ein chirurgischer Eingriff bedeutet Risiken und Komplikationen. Nachher könnte die Nasenpartie einfallen, wenn die Knorpelmasse schrumpft oder abstirbt. Sanfte Nasenbehandlungen mit Hyaluronsäure sind weniger riskant, können jedoch aus einer grossen Nase keine kleine Stupsnase zaubern. Die Nasenkorrekturen nehmen in der Schönheitschirurgie erschreckende Ausmasse an, wobei die Nasenpatienten schwierige Patienten sind, schmerzempfindlich, eitel und sehr kritisch zu sich selbst. Die perfekte StirnDie perfekte Stirn darf nicht zu flach und nicht zu hoch sein. Sie darf keine Falten werfen, wobei hier die Stirnrunzeln bei ungünstiger Mimik, und die Zornesfalte bei ungünstigem Augenzwinkern am störendsten wirken. Auf der Stirn dürfen sich keine Pickel und Hautunreinheiten breit machen, und sie sollte nicht wie eine Speckschwarte glänzen. Hier kann man mit modellierendem Camouflage, mit etwas Rouge, mit antibakteriellem Make-Up und einem Pickelstift nachhelfen. Die Stirnfransen kann man sich wachsen lassen, wenn man eine zu hohe Stirn hat, da ein Pony vieles kaschiert, und eine zurückgekämmte, geordnete Frisur mit einem Mittelscheitel oder einem Seitenscheitel kaschiert eine zu flache Stirnpartie. Man kann seine Gesichtsmimik vor dem Spiegel üben, sodass man keine unschöne Mimik zieht. Wenn man die Augen zu weit aufreisst oder zu stark zusammenzieht, zu innig zwinkert, wirft dies Falten auf der Stirn. Der obligatorische Botox-Blick, entspannt und nichtssagend, lässt die Stirn an ihre Perfektion grenzen, wobei dieser Blick nicht unbedingt für viel Persönlichkeit sorgt. Die perfekten WangenDie perfekten Wangen sollten rosig sein und wie Pfirsichbäckchen im Gesicht liegen. Die Wangenknochen sollten etwas höher angebracht sein, wobei Frauen mit schmalen Gesichtern laut Studien hübscher aussehen als breite Gesichter. Die Wangen müssen in einem gewissen Abstand zur Nase liegen und müssen symmetrisch angeordnet sein. Die Wangen kann man mit Rouge modellieren, indem man das Rouge seitlich oder unterhalb der Wangenknochen ansetzt, damit sie höher wirken. Die Wangenhaut sollte weich, prall und faltenfrei sein, und Hautunreinheiten haben hier nichts verloren. Wenn man lächelt, zieht man seine Wangen automatisch nach oben, was vielen Leuten sehr gut gefällt, da der lächelnde Blick als perfekt angesehen wird. Wenn man die Mundwinkel hängen lässt und einen traurigen, schmalen Mund im Gesicht abzeichnet, wirken die Wangen eingefallen, was alles andere als perfekt wirkt. Lächeln Sie, grinsen Sie, zeigen Sie Ihre Schokoladenseite, dann grenzt Ihr Gesichtsausdruck an Perfektion. Die perfekten ZähneDie perfekten Zähne sind schneeweiss und gesund, stehen stramm wie Soldaten im Mund, kein Zahnfleisch-Lachen, kein Karies, keine Verfärbungen, keine sichtbaren Makel. Dies bekommt man jedoch meist nur mit einem Bleaching oder mit Implantaten hin, aber natürlich sehen diese Zähne nicht mehr aus. Sie passen jedoch in das heutige Anti-Aging Schema hinein, und spezieller Zahnschmuck sorgt dafür, dass die Zahnleiste schimmert. Laut einer Umfrage sind jedoch solche Zähne ideal, welche nicht schneeweiss, sondern natürlich weiss aussehen, gepflegt und sauber wirken. Das schneeweisse Lächeln hat etwas Künstliches an sich, was nicht unbedingt zur Sympathie beiträgt. Ein warmes Lächeln wirkt sympathischer. Die makellose GesichtshautDas perfekte Gesicht besitzt eine samtig glatte, makellos schöne, leicht gebräunte Haut, wie ein Porzellanteller. Der Hautton darf nicht zu dunkelbraun und nicht zu hellweiss sein, obwohl die noble Blässe zunehmend als schön empfunden wird. Pickel und Hautunreinheiten sind tabu, und der Teint muss zu den Augen und zu den Haaren, zu den Lippen und zum allgemeinen Erscheinungsbild passen. Hier kann man mit einer getönten Tagescreme, mit Concieler und mit einem sanften Make-Up nachhelfen. Antifaltencremes reduzieren Unebenheiten, und ein Pickelstift deckt gröbere Pickel gut ab. Die perfekte GesichtsfarbeDie perfekte Gesichtsfarbe entspricht ungefähr der Körperfarbe, wobei das Gesicht immer ein wenig heller als der Restkörper ist. Das sollte man beim Make-Up beachten, wenn man die Schminke nur am Handrücken alleine ausprobiert. Helle Gesichter sind an den Wangen etwas rötlicher als dunkle, weil hier die Durchblutung schön zu sehen ist. Bei dunklen Gesichtern erkennt man dafür weisse Zähne, da hier der Kontrast besser zur Geltung kommt. Afrikanische Frauen besitzen volle, nahezu wulstige Lippen, grosse dunkle Augen, buschige Augenbrauen, aber dafür kleine Stupsnasen, denn der farbige Hautteint macht die Nase optisch kleiner. Wenn eine Afrikanerin mit einem sogenannten Skin-Bleaching, einer Hautaufhellung nachhilft, wirkt sie zwar nicht mehr authentisch, aber sie passt ins Trendschemahinein. Afrikanische Männer lieben hellhäutige Frauen. Man findet auch zunehmend Europäer und Amerikaner, die mit Hilfe von Melanotan ihre Haut dunkler machen und sämtliche Risiken in Kauf nehmen, nur weil gebräunte Haut optisch gesünder wirkt, obwohl hier die Gesundheit auf der Strecke bleibt. Jede Art der künstlich erzeugten Hautaufhellung oder Hautbräunung birgt Risiken, selbst im Solarium oder unter der natürlichen Sonne, und trotzdem brauchen wir das Sonnenlicht, um Vitamin D zu tanken. Ein schönes Gesicht ist symmetrischStudien haben ergeben, dass wir ein Gesicht schön finden, wenn es eine gewisse Symmetrie aufweist. Je mehr diese Symmetrie in einem Gesicht vorhanden ist, desto schöner empfinden wir diesen Menschen. In der Natur existiert eine absolute Symmetrie nicht, und deshalb ist die warme Ausstrahlung eines Menschen so wichtig, um ein Gesicht als hübsch zu empfinden. Die Schönheit des Gesichts ist biologisch und evolutionsbedingt geprägt, hält sich an die Symmetrie der Natur, muss im Auge des Betrachters angenehm wirken und darf von den normalen Gesichtszügen, welche naturbedingt schön auf uns wirken, nicht abweichen. So gesehen kann eine Schönheitsoperation auch daneben gehen. Der Goldene Schnitt bestimmt ein schönes GesichtDer sogenannte Goldene Schnitt bezeichnet in der Natur, in Kunst und Architektur, in der plastischen Chirurgie und in der Schönheitsindustrie das symmetrisch ebenmässige Verhältnis der Proportionen zueinander. Es ist eine Formel, mit welcher die Schönheit an Hand eines mathematischen Modells berechnet wird. Es gilt eine 1/7 Formel, Haaransatz zur Stirn, Sttirn zur Nase, Nase zu Lippen, Lippen zu Kinn, immer 1/7. Mit jeweils zwei bis drei Fingern kann man diese Proportionen gut am eigenen Gesicht abmessen, um zu schauen, ob man dem Schönheitsideal nahe kommt. Leonardo da Vinci malte die Mona Lisa nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts, indem er sich bewusst nach dessen Teilungsverhältnis richtete. Und so hat das perfekte Gesicht laut Berechnungen einen Augenabstand von genau 46% zu den Schläfen und die Distanz der Pupillen sind genau 36% zum Mund, gerechnet vom Haaransatz bis zum Kinn. Zahlreiche Leute sind weit entfernt von dieser Berechnung, besitzen jedoch ausdrucksstarke Gesichter, die als wunderschön angesehen werden. Somit wäre bewiesen, dass die Attraktivität von der Persönlichkeit, der Ausstrahlung und der Ausdrucksstärke einer Person abhängt, nicht nur von der Makellosigkeit alleine. Apps und Vorlagen für das perfekte GesichtWer sein Gesicht nach dem Goldenen Schnitt stylen möchte, verwendet am besten Apps und Vorlagen hierfür, mit welchen man Frisuren, Make-Up, ja nahezu ganze Gesichtsmodellierungen zaubern kann. Man findet solche Vorlagen beim Friseur, im Kosmetikstudio, im Schönheitssalon, in Schönheitskliniken, und sie bieten nahezu die gewünschte Perfektheit. Im Internet existieren kostenlose Apps und Vorlagen zum Herunterladen, die das perfekte Gesicht zeigen. Manche Downloads sind auch kostenpflichtig, hier muss man ein wenig aufpassen, dass man nicht für etwas bezahlt, dessen Nutzen nicht unbedingt preislich nötig ist. Man kann mit den Apps das perfekte Selfie schiessen. Die gängigen Vorlagen sind durchsichtig, sodass man sie aufs eigene Gesicht auftragen kann, um sich zu stylen und zu schminken. Zahlreiche Bilder zeigen, wie man aussehen könnte, wenn man sich selber perfektionieren möchte. Der Vorher-Nachher Effekt ist gigantisch. Das alternde Gesicht - reif aber schönDas alternde, reife Gesicht ist zwar kein makelloses Puppengesicht mehr, kann aber durchaus noch gut aussehen. Die reife Frau ab 50 verwendet Anti-Aging Produkte, Hyaluroncremes, vielleicht die Botox-Wundercreme, um ihre Gesichtshaut zu straffen. Der reife Mann entscheidet sich oftmals für ein Lifting, oder für eine Botox Unterspritzung, um seine Zornesfalte zu kaschieren und die Haut zu glätten. Lieber Besucher, Sie dürfen zeitgerecht altern, weil Lachfalten nicht auffallen, wenn Sie Ihr Lächeln behalten. Um Ihre Falten zu glätten, verwenden Sie am besten Schüssler Salze, eine Koffein-Creme, oder eine Antifaltencreme, die reich an Vitamin A, E und Mineralsalzen ist. Chirurgische Eingriffe liegen mit zunehmendem Alter im Trend, wenn der Schönheitschirurg das faltige Gesicht tätschelt und das zitternde Händchen hält, aber der persönliche Ausdruck fehlt. Wir empfinden nämlich allgemein ein reifes Gesicht als schön, wenn es in Würde altern darf. Gross in Mode sind Wangenimplantate und Kinnimplantate, Fettabsaugungen am Kinn, Brustvergrösserungen, Bauchstraffungen, und Lidstraffungen am Auge. Lieber Besucher, wenn Sie sich für eine Schönheitsoperation entscheiden, lassen Sie sich vorab gut beraten, und holen Sie sich bitte mehrere Meinungen ein. Wichtig ist, dass Ihr Gesicht nicht leer und steif nach einem chirurgischen Eingriff wirkt, sondern noch seine eigene Note beibehält. Das Charaktergesicht - nicht perfekt aber schönAuch unperfekte Gesichter strahlen Attraktivität und Sympathie aus, und laut einer Studie sind sie liebevoller als die nichtssagenden perfekten Gesichter, welche durch Schönheitsoperationen getrimmt wurden. Ein Mensch empfindet Leute, die er liebt, als perfekt, wenn er ihnen ins Gesicht schaut. Wenn die Augen strahlen, die Lippen gut küssen können, das Lächeln von Herzen kommt, dann stören die kleinen Fältchen im Gesicht nicht. Selbst die unsymmetrischsten Gesichter können subjektiv als perfekt empfunden werden, wenn der Mensch dahinter sympathisch rüberkommt. Als unattraktiv gelten Gesichter, die von der Natur stark abweichen und somit im Auge des Betrachters gewöhnungsbedürftig oder unangenehm wirken. Auch starre, ernste, traurige, ängstliche, zornige, verbitterte Gesichter, zu kleine Augen, Augenfehler, Hautunreinheiten, Pickel, zu schmale Lippen, zu dünne Augenbrauen, zu kurze Wimpern, ein zu breites oder zu schmales Kinn, gespaltene Lippen, zu grosse, abstehende Ohren, eine schiefe Nase mit Höckern werden unter Umständen als unschön eingestuft. Im Grunde sind schmale, spitz zulaufende Gesichter schön, während ein zu breites Kinn eher als unschön eingestuft wird. Hohe Wangenknochen sind schön, aber eine hohe Denkerstirn wird von den meisten Leuten als unschön eingestuft. Bitte, bei Mann und Frau bestehen erhebliche Abweichungen, wenn man die Optik betrachtet, denn der Mann braucht sein markantes Charaktergesicht. Wenn wir alle gleich aussehen würden, könnten wir uns nicht mehr miteinander vergleichen, wären austauschbar und würden psychologisch gesehen jede Menge an Persönlichkeit verlieren. Ein natürliches Gesicht darf nicht nur eine leere Hülle sein, aus welcher schneeweisse Zähne, gut geschminkte Augen und ein blasser Blick mit roten Schlauchlippen herausschaut. Es muss mit Leben gefüllt sein, glücklich wirken, friedlich und zufrieden aussehen., und vor allem sollte es eine Seele beherbergen. Allerdings wünschen sich immer mehr Eltern das perfekte Baby, mit blauen Augen und den idealen Proportionen, das Designer-Gesicht, welches später als Model taugt und keinerlei Makel aufweist. Die Gentechnik macht es möglich, aber Gott sei Dank ist dies aus ethischen Gründen noch verboten, sonst hätten wir lauter Designerbabys. Wenn der kleine Leberfleck stört, läuft etwas gewaltig schief auf dieser Welt. Das Gesicht ist eine VisitenkarteDas Gesicht ist wie eine Visitenkarte, aus der man lesen kann, wie gepflegt ein Mensch ist, und wie er sich fühlt. Ein müdes Gesicht wirkt weniger ansprechend als ein wacher Blick, und ein eingefallenes Gesicht schreckt viele Menschen ab, aber man kann mit Eiswürfeln, Gesichtsmassagen, Gesichtsbädern, mit der richtigen Ernährung, mit Vitamin-Ampullen, Seren und Cremes, und mit einer pflegenden Gesichtsmaske nachhelfen. Notfalls hilft ein Lächeln, das kaschiert alles. Es ist ratsam, auf sein Gesicht zu achten, seine Gesichtshaut zu pflegen, Unreinheiten zu beseitigen und freundlich zu wirken, da das Gesicht ein Türöffner sein kann, wenn man Karriere machen will. Menschen mit schönen Gesichtern haben es nämlich leichter im Leben, sofern sie ihr Leben geniessen können. Übrigens ist das Gesicht von Barbie eines der schönsten, und das Face von Ken wollen fast alle Männer für sich beanspruchen, aber Plastik bleibt Plastik. Gesichter sind Zeichnungen des Lebens, welche im Laufe der Zeit vom Leben gezeichnet werden. So entsteht das tiefgründige Charaktergesicht. Es ist unverwechselbar, aber präsent. Mit Make-Up können wir es verstecken, verschönern, manchmal auch verschlimmern, aber unser Gesicht sollte immer unseren persönlichen Typ zum Vorschein bringen, sonst sehen wir aus wie austauschbare Puppen, stets wie aus dem Ei gepellt. Gesichter sind optische Schaufenster, welche tiefe Einblicke in die Seele eines Menschen gewähren, wobei man bei manchen Leuten eher das satte Ego anstatt einer sensiblen Seele entdeckt, aber das Ego will auch leben. Fakt ist, das Gesicht trägt uns durchs Leben, selbst wenn die Beine die Arbeit hierfür erledigen. Wer ein hübsches Gesicht besitzt, spaziert leichter durchs Leben, und wer ein gewöhnungsbedürftiges, eher eckig markantes Charaktergesicht besitzt, gönnt sich entweder einen guten Schönheitschirurgen, oder er steht zu seinem Aussehen und geht selbstbewusst durchs Leben. Die Gesichtsform und ihre KonturenDas Gesicht ist die Frontseite des Kopfes und wird im Latain als Facies bezeichnet. Die gehobene Sprache nennt es auch Angesicht oder Antlitz. Unsere Gesichtsform reicht vom Haaransatz bis unter den Kinnansatz, vom Scheitel bis zum Hals, und es hat seinen Sitz im sichtbaren Bereich des Kopfes. Wir unterscheiden ovale, runde, trapezförmige, eckige bis quadratische, und herzförmige Gesichter. Mit der passenden Frisur und kosmetischen Behandlungen kann man jedoch vieles kaschieren. Und voila, schon wird aus dem spitzen Zitronenkinn ein schmales Modellkinn, aus der Rübennase eine Stupsnase, und aus dem Zahnfleischlachen ein solides Lächeln. Alles andere kaschiert ein dicker Rollkragenpullover. Das Gesicht ist anatomisch gesehen ein Körperteil, bestehend aus der Gesichtshaut, den Gesichtsknochen und den Gesichtsmuskeln. Augen, Nase, Wangen, Stirn und Kinn, Mund, Lippen und Zähne zieren es, und die Haare und die Ohren gehören in gewisser Weise seitlich und von hinten gesehen dazu, auch wenn sie nicht mitten in den Gesichtern kleben. Vor allem die Stirnfransen und eventuell abstehende Ohren prägen so manches Gesicht, aber notfalls lässt man sich die Haare wachsen und die Ohren anlegen. Das Gesicht ist nicht grossartig behaartUnser Gesicht ist frei vom Kopfhaar, und genau das unterscheidet den Menschen vom Tier. Männer besitzen zwar einen Bart, den viele täglich abrasieren, und so manch eine Frau besitzt im Laufe ihres Lebens, vorzugsweise nach den Wechseljahren einen Damenbart, aber grossartig behaart sind wir nicht. Der selbstbewusste Mann und die eitle Frau von heute lassen sich die gesamten Körperhaare entfernen, nur das Kopfhaar bleibt dran, und so sehen wir heute zunehmend androgyne Gesichter, deren Schönheit im Auge des Betrachters liegen. Selbst die Augenbrauen lassen sich manche Leute entfernen und tätowieren diese exakt in einem perfekten Winkel, damit das Gesicht dem Goldenen Schnitt entspricht. Die Nasenhaare lassen wir uns entfernen, weil es ästhetischer aussieht. Mimik und Gestik im GesichtWir besitzen eine gewisse, individuelle, persönlichkeitsbezogene Mimik, die durch die mimischen Muskeln entsteht, wenn wir unsere Gesichtsmuskulatur bewegen. Die Augen, die Augenbrauen und Wimpern, die Stirn, die Mundpartie, und die Kinnpartie, sowie die Wangen- und Nasenpartie werden zum Gestikulieren verwendet, wenn wir sprechen, denken, uns aufregen, die Stirn runzeln, mit den Wimpern klimpern, die Augen rollen, die Nase rümpfen, mit der Zunge schnalzen, die Wangen senken und heben, bevor wie sie in Falten legen, die Zornesfalte auf der Stirn zeigen, die Augenbrauen hochschieben, das Kinn nach vorne recken, die Mundwinkel heben und senken, und vor allem, wenn wir lachen oder weinen, gähnen, essen oder etwas trinken. Das alles tun wir bewusst bis unbewusst, gefühlte tausendmal am Tag. Man sieht im Gesicht, wie sich ein Mensch fühlt, nur der Soziopath kann dies nicht richtig deuten, da er ein kaum ausgeprägtes Gefühlszentrum besitzt und ihm somit Emotionen fremd sind. Man erkennt auch, ob jemand lügt, wobei das Lügen besser gelingt, wenn man aufs Klo muss, weil man sich dann konzentriert. Ein Poker-Face kann lügen, ohne rot zu werden. Erwachsene können gut in Gesichtern lesen, Kinder hingegen müssen es noch lernen, und beim kindlichen Authismus ist die Welt so vollgestopft mit Eindrücken, dass das Kind ständig emotional geflutet wird. Heute ist die elektronische Gesichtserkennung so weit fortgeschritten, dass man Handysignaturen, Passwörter, Eintrittskarten, Bankkonten, sämtliche digital gesteuerte Prozesse mit der persönlichen Gesichtserkennung regeln kann, also reicht der individuelle Blick aus, um durchs Leben zu gehen. Die Systeme dürfen nur nicht kollabieren. Gesichter sind kulturell geprägtDie Schönheit des Gesichts hängt vom Kulturkreis ab. In Asien bevorzugt man die dreieckige Gesichtsform mit heller, fast schon weisser Haut. Bei uns bevorzugt man schmale Gesichter mit gebräunter Haut, und die Afrikanerinnen tun alles dafür, um ihre dunkle Haut heller zu machen, helfen sogar mit Hautaufhellern wie Melatonan nach, da in Afrika das weibliche Gesicht hell sein muss, um als schön zu gelten, obwohl dort die dunkle Haut dominant präsent ist. In Afrika bevorzugt man volle Lippen und volle Augenbrauen, im Norden Europas bevorzugt man hingegen schmalere Lippen, dünne Augenbrauen und einen blasseren Teint, der zum hellblonden Haar passt. In allen Kulturkreisen gilt jedoch: Das Gesicht muss einen freundlichen Eindruck hinterlassen, ästhetisch und stimmig sein. Im Grunde gilt in allen Kulturkreisen ein markantes Gesicht bei Männern, und ein sinnlich dezentes, feminin geprägtes Gesicht bei Frauen als schön. Neue Studien belegen jedoch, dass zu hübsche, symmetrische Gesichter, die einer Norm entsprechen, oft schnell vergessen werden, und markante Gesichter in guter Erinnerung bleiben. Sommersprossen, ein Schönheitsfleck auf der Stirn oder auf der Wange, ein spitzes Kinn, eine spitze Nase, Manga-Augen, Piercings und Tattoos im Gesicht, all das kann dazu führen, dass man ein Gesicht als individuelle Persönlichkeit betrachtet, es unvergesslich einer bestimmten Person zuordnet, den Wiedererkennungswert schätzt und dieses Gesicht als schön einstuft.
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