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Was ist Beauty?
Die Welt der Beauties umfasst Schönheitsoperationen, jagt Schönheitsidealen nach, und so hat sich ein enormer Wirtschaftszweig aufgetan, nämlich die Schönheitsindustrie. Wir streben nach dem natürlichen Bedürfnis der Körperpflege, wollen jung bleiben und betreiben Anti-Aging, möchten extravagant aussehen und uns edel stylen. Beauty verkörpert die florierende Kosmetikindustrie, und den guten Namenhinter den Kosmetikprodukten, welcher fürs nötige Image sorgt. Prestige und Image findet man hauptsächlich unter den Markenprodukten, auf Beauty-Messen, in Beauty-Salons und am Luxuskörper der Creme de la Creme in der High Society. Wenn erst einmal die Fingernägel im farblich gleichmässigen Ton mit Schuh, Tasche und Gürtel glänzen, gehört man zu den Beauties dieser Welt. Ein tägliches oder zumindest wöchentliches Beauty-Programm, Beauty-Food für die Schönheit von innen, Beauty-Neuheiten und Trends für aktuelle Attraktivität, und Beauty-Produkte machen uns schöner. Wir wollen nicht nur für uns selber schön sein, sondern auch für unsere Mitmenschen, da unser Ego gerne Komplimente in Empfang nimmt und unsere Seele glücklich ist, wenn wir von unseren Mitmenschen als attraktiv eingestuft werden. Beauty verkörpert Mode und StyleBeauty ist eine Modeerscheinung, die durch die Kosmetikindustrie angefeuert wird. Man versinkt im Scheinwerferlicht der Models, Wenn man sich mit den Mannequins in den Hochglanzmagazinen vergleicht, denn hier könnte das Ampelsystem zuschlagen, wenn die Mannequins auf der Titelseite bis zur Unkenntlichkeit geschminkt und per Mausklick und Wischtechnik durch die Schönheitsfilter der Computerprogramme gelaufen sind. Kein Mensch ist makellos, nur Fotos können bis zur Makellosigkeit kaschiert werden. Der Neid nagt an uns, wenn wir uns die schlanken Diven auf den Laufstegen anschauen, die in jedes Kleid hineinpassen, welches für den Normalverbraucher untragbar scheint. Wenn man jedoch daran denkt, wie magersüchtig manche Models sind, trägt man seine Makel tapfer mit sich herum und fühlt sich attraktiv genug, selbst wenn man sich innerlich wie ein Maulwurf vorkommt. So lange man seine innere Schönheit in der Seele trägt, braucht man kein schickes Kleid, um schön zu sein. Beauty ist eine ganze IndustrieDie Beauty Industrie fühlt sich verpflichtet, dem Körper etwas Gutes zu tun. Und so konsumieren wir Beauty-Produkte, lassen Schönheitsoperationen über uns ergehen, greifen zu sanften kosmetischen Behandlungen, nur um bloss nicht zu altern. Besonders die Anti-Age-Industrie hat es sich zum Ziel gemacht, den Alterungsprozess des Körpers zu stoppen, ja sogar rückgängig zu machen, und dieses Angebot nutzen wir. Fast jeder hat irgendwo eine Antifaltencreme im Schrank, die nur darauf wartet, aus einem reifen Gesicht ein Babyface zu zaubern. Und dazwischen finden wir immer wieder Menschen vor, die diesen Trends erfolgreich entkommen, sich nur mit Hilfe der Natur verschönern und Beauty als einen rein ästhetischen Aspekt ansehen. Man darf ruhig beide Seiten, die natürliche und die chemisch hoch dosierte Seite wahrnehmen, denn so lange der Körper vital ist, braucht man kein Skalpell, und wenn der Body schwächelt, ist es eine individuelle Entscheidung, ob man sich unters Messer legt und sich von seinem Schönheitschirurgen das zitternde Händchen halten lässt. Beauty ist Flavour
Der Beauty Boom - Das Geschäft mit der Schönheit
Beauty ist eine PreisangelegenheitDer hohe Preis der Beauty Industrie floriert wie am Fliessband, weil der Kunde konsumiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Schönheitsindustrie orientiert sich an Trends, und Frauen konsumieren heute immer noch mehr als Männer, weshalb die Preise unfair sind. Frauen zahlen oft mehr für Kosmetik als Männer, und genau hier müssen wir noch für Gleichberechtigung kämpfen, denn ungleiche Preise sind nicht unbedingt schön. Sogar der Damenrasierer kostet mehr als der Männerrasierer, nur weil er pink ist. Der Beauty-Boom ist kontroversJeder Boom besitzt einen Gegentrend. So sind lange und gleichzeitig ultrakurze Wimpern in Mode, dichte dunkle und gleichzeitig helle gebleichte Augenbrauen, schmale Lippen, die eher hautfarben als rot schimmern sind, existieren neben purpur-roten Lippen, und dunkle Haut existiert neben fast weisser Haut. Neu ist, dass ein ungesunder Trend nur kurz anhält, weil Beauty immer mehr in Richtung Gesundheit tendiert. Wer gesund ist und sich vital fühlt, ist automatisch schöner als jemand, der stundenlang braucht, um sich optisch in Szene zu setzen. Man ist so schön, wie man sich fühlt. Wer sich optisch auf Hochglanz trimmt und innerlich frustriert fröstelt, wird nach aussen hin auch nicht viel Wärme ausstrahlen. Wer jedoch in seiner inneren Balance vor Hitze schwitzt und sich tropisch gut fühlt, wird nach aussen hin die strahlende Sonne scheinen lassen. Welche Beauty Trends boomen?Zwei Trends boomen, die sich beinahe kanibalisierend gegenseitig auffressen. Der erste Trend geht hin zum Bodyshaming, und genau das kaschiert man mit Schönheitsfiltern, denn mit dem perfekten Bildbearbeitungsprogramm wischt man jeden Makel weg. Perfektion liegt im Trend, wobei man heute so aussehen muss, als hätte ein Computerprogramm Gesicht, Figur und Körperfülle gestaltet. Man hilft im Netz auf den hochgeladenen Fotos mit einem Schönheitsfilter nach, und dann sammelt man die Likes ein, welche das Ego betören. Manche Beauties stylen sich bis zum Exzess, verändern ihre Optik bis zur Unendlichkeit, sodass man sie kaum noch wiedererkennt. Der zweite Trend geht hin zur Body-Positivity und bedeutet, dass man seinen naturtreuen Körper akzeptiert, ihn samt seinen Makeln zeigt und stolz auf sein Aussehen ist. Man zeigt sich mit all seinen Fehlern, und wenn jemand jammert, wischt man ihn einfach weg. Gesünder ist Trend Nummer 2, aber beliebter ist Trend Nummer 1, und so wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir fit für die natürliche Schönheit sind. Beauty ist nämlich die Reproduktion der Innenwelt auf die brillante Optik der Aussenwelt. Schönheit wird immer relativer, wenn man sich die neuen Trends anschaut. Männerröcke und Damenhemden sehen gut aus, denn hier vermischen sich maskuline und feminine Elemente zu einer friedlichen Einheit, sodass das Gendern eines Tages überflüssig ist. Welche Beauty-Behandlungen liegen im Trend?Exotische Beauty-Behandlungen liegen im Trend, da man sich heute gerne verwöhnen lässt. Es gibt jedoch tierische Schönheitsbehandlungen, die gewöhnungsbedürftig sind, nicht für jeden Typ geeignet sind, und der Allergiker sollte sie wenn möglich erst gar nicht ausprobieren. Die Schlangenmassage gehört dazu, aber man fühlt sich seidig umgarnt, wenn die Schlange am Körper dahinkriecht. Der Schneckenschleim gehört dazu, und wenn die Schnecke nervös ist, sondert sie ein schönmachendes Sekret ab. Die Schaf-Plazenta gehört ebenso dazu, aber Achtung, die Haut könnte mit Rötungen reagieren. Die Beauty-Box liegt im TrendDie Beauty-Box verkörpert Schönheit auf eine überraschende Art und Weise, denn die Kosmetikprodukte in so einer Box erkennt man erst, wenn man sie sieht, weil in jeder Box andere Überraschungen stecken. Es gibt Beauty-Boxen für Trendsetter und Experimentierfreudige, für junge und reife Menschen, für die zarte und die fortgeschrittene Haut, und es gibt sie auch für Männer, denn der selbstbewusste Mann von heute weiss, wie er sich pflegen will, und wie er sich stylen muss, um beim Geschlecht seiner Begierde gut anzukommen. Die Androgynität ist bereits weit fortgeschritten, und so teilen wir auch die Beauty-Boxen nicht mehr unbedingt in explizit weiblich und männlich ein, sondern lassen dem Divers viel Spielraum. Das ist gut so, denn damit fühlt sich jeder Mensch angesprochen und muss nicht mit schlimmen Überraschungen in der Box rechnen. Ungeeignet sind die Boxen nur für Allergiker, denn sie wissen nicht, wie die Überraschungskosmetik wirkt. Beauty-Food liegt im TrendBeauty-Ernährung ist gesundheitlich umstritten, aber sie schmeckt gut bis lecker. Unter Beauty-Food fasst man all die Nahrung zusammen, die entweder angereichert wurde, oder einen Mehrwert für unsere Schönheit darstellt. Schokolade mit Obst drin, Süssigkeiten mit Vitaminen, wenn das Essen einen Mehrwert hat, nehmen wir es lieber zu uns und haben kein schlechtes Gewissen dabei. Vorsichtig sollte man bei Beauty Nahrung dennoch sein, denn in vielen Produkten steckt eine Unmenge an Zucker drin. So kann dunkle Schokolade einen Beauty-Effekt haben, herkömmliche Schokolade mit Früchten drin könnte allerdings nur den Blutzuckerspiegel heben. Beauty Ernährung entwickelt sich jedoch ständig weiter, sodass wir eines Tages unsere Zähne damit gesund erhalten, unserem Körper keine Zusatzstoffe mehr zumuten müssen und einen wirklichen Mehrwert davon haben. Beauty ist Schönheit für die Seele und den Körper
Beauty ist ein dehnbarer Begriff, kreativ bis exzentrisch geprägt, wenn wir uns die optische Aussenfassade ansehen. So stylen wir uns nach Belieben und hoffen, die Umwelt möge uns verzeihen, wenn wir einmal daneben greifen. Wer zu tief in den Farbtopf schaut, sieht aus wie ein bunter Vogel, weil die Farbe an ihm haftet wie nasses Laub. Wer sich hingegen überhaupt nicht schminkt, könnte in einigen elitären Businesskreisen als unkompetent gelten, weil ungeschminkte Gesichter in der Regel jung, unschuldig und unausgereift wirken. Und wer sich zum passenden Zeitpunkt nicht um sein Anti-Aging kümmert, altert optisch, wird faltig und gilt in so manch oberflächlich dominanten Kreisen als ausrangiert. Die meisten Leute gehen mit einem dezenten Tages-Make-Up aus dem Haus, welches sie tagsüber schützt, und abends verstecken sie sich hinter einem aufwendigen, meist gelungenen Abend-Make-Up, um zu glänzen, zu schimmern und mehr darzustellen, als sie von sich selbst überzeugend glauben, zu sein. Bitte, so manche Ehen wären nicht zu Stande gekommen, wenn man sich am frühen Morgen im Bett kennengelernt hätte, aber so manches Mal wacht man neben jemandem auf, den man zwar vom Vorabend kennt, der jedoch wildfremd erscheint. Menschen, die generell ungeschminkt unterwegs sind, sind kosmetisch gesehen authentisch, denen kann so etwas nicht passieren. Allerdings setzt man heute eine gewisse Maske voraus, denn zunehmend schminkt sich auch der selbstbewusste Mann. Wenn man die Schönheit mit dem Rouge-Pinsel betrachtet, so ist alles tolerierbar, denn die Makel werden regelmässig abgedeckt. Beauty ist SymmetrieBeauty ist die Symmetrie des Menschen. Wissenschaftler sind der Meinung, je symmetrischer ein Mensch gebaut ist, desto schöner wirkt er auf unser optisches Auge. Im Gesicht wird die Symmetrie des Menschen besonders deutlich. Probanden empfanden Gesichter schön, die eine äusserst gute Symmetrie aufwiesen. Auf der anderen Seite ist jedoch auch das markante Charaktergesicht gefragt, wenn es darum geht, den Menschen hinter einer perfekten Fassade zu entdecken, denn auch Charaktergesichter sind schön. Es kommt nämlich auf das Lächeln und die vor Freude strahlenden Augen an. Beauty ist ein ausbalanciertes, symmetrisch wirkendes Gefühl, welches zwischen optischer, seelischer und körperlicher Gesundheit seinen verdienten Platz findet, denn es schliesst alle drei Faktoren mit ein. Wir tendieren immer mehr dazu, die Gesundheit in unsere tägliche Körperpflege zu integrieren, und so machen wir teilweise unsere Kosmetik selber, steigen auf Naturkosmetik um und achten darauf, dass keine Schadstoffe, Mineralöle und kein Mikroplastik in den Produkten enthalten sind. Der Körper reagiert eben am besten auf die Urinstinkte der Natur. Studien haben ergeben, dass nicht der perfekte Körper, sondern ein schönes Gesicht ausschlaggebend ist, ob ein Mensch attraktiv wirkt. Der Körper an sich muss nicht extra durch hartes Bodybuilding auftrainiert werden. Es genügt, wenn man ihn pflegt, auf seine Haut achtet und seinen Körper nicht verletzt. Natürlich sind Tattoos und das umstrittene Cutting Trends auf der Haut, aber wer die Risiken kennt oder ein Allergiker ist, nimmt Abstand davon. Ein Biotattoo mit Ablaufdatum sieht auch schön aus. In den USA geht man in eine vollkommen andere Trendrichtung in Sachen Beauty. Man stylt seinen Körper wie ein Kunstwerk. Hier können natürlich Nebenwirkungen wie Allergien, Hautreizungen und Deformationen entstehen, welche je nach Kult-Styling mehr oder weniger intensiv ausgeprägt sein können. Wer sich stylt wie ein Regenbogen, sieht auch dementsprechend bunt aus. Und wer sich seinen Po mit Implantaten aufpeppen lässt, könnte einen Atom-Hintern bekommen, der zu platzen droht. Aber am ehesten holt man sich einen Kapselriss, wenn man seine Brüste übergross mit Brustimplantaten trimmt, und so manch ein Busen ist bereits geplatzt. Man kann es mit der Symmetrie auch übertreiben. Wie entspannt man auf der Beautyfarm?Eine Beautyfarm ist eine Möglichkeit, die Schönheit auf hohem und professionellem Niveau zu erhalten, sie zu steigern, zu optimieren, oder den Körper in optische Balance zu bringen. Viele Leute nutzen diese Schönheitsfarmen, um Beauty zu leben, zu erleben, quasi zu inhallieren, denn man erlebt passiv mit, wie fremde Hände den Körper verwöhnen. Eine Beautyfarm ist allgemein gesehen eine Schönheitsfarm, die als Kurhotel, Wellnesshotel, Beautyoase oder ähnliches geführt wird. Das Ambiente ist hochwertig, das Klientel ist meist gut betucht, das Fachpersonal ist ausgezeichnet geschult, und das Ego bekommt alles, was es sich wünscht. Auf der Beautyfarm boomen die minimal invasiven Eingriffe, welche den Körper formen, stylen, in Balance bringen und optisch strahlen lassen. Hierbei leistet die Wellnessmassage nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist, denn heute geht man mit seinen Gesichtsfalten in den Urlaub, residiert auf einer Schönheitsfarm und kommt mit Botox oder Hyaluronsäure, Eigenblut oder Schlangengift Unterspritzungen straff und aalglatt nach Hause, was den Nachbarn nervös macht. Auf einer Beautyfarm wird man professionell betreut und rundum verwöhnt. Mit Ganzkörpermassagen, mit Kurpackungen, die den Körper entspannen, die Haut straffen und Falten glätten, und mit gesunder Kost, welche die Schönheit von innen ankurbelt, tut man seinem Körper viel Gutes. Wer einmal in einer Schlammpackung liegt und seinen Körper kaum spürt, der weiss das Moor zu schätzen. Lieber Besucher, suchen Sie sich eine Schönheitsfarm aus, die nicht dem Massenpublikum dient, sondern etwas abgelegen ist und eine individuelle Betreuung für den einzelnen Gast bietet. Mit Beauty Seminaren in der Gruppe, welche einige Schönheitsfarmen anbieten, kann man zwar kurzfristig etwas anfangen, aber sie haben selten einen lang anhaltenden Effekt. Achten Sie darauf, dass medizinisch geschultes Personal vorhanden ist, denn Massagen, Fango-Kuren, Schlammkuren und Heilbäder, Fitnessübungen und Gymnastik können bei Menschen mit Körperproblemen, Rückenschmerzen und Hauterkrankungen unerwünschte Nebenwirkungen haben, wenn man keine Profi-Behandlung bekommt. Der Preis spielt keine Rolle, Qualität ist wichtig. Es gibt Leute, die machen im überarbeiteten, ausgelaugten Zustand eine Kreuzfahrt, und kommen nach zwei Wochen erholt, geliftet, rundum erneuert und zehn Jahre jünger wirkend nach Hause. Da sagt niemand mehr, die hohe See besitzt ein rauhes Klima. Eine weitere Variante ist die Schönheitsoperation gepaart mit einem Urlaub in einer Schönheitsklinik im Ausland. Natürlich bucht man hier das passende Hotel dazu, damit man nach dem Eingriff seinen verdienten Urlaub geniessen kann, während man seine Operationswunden leckt. Eine Brust zum halben Preis kann aufregend aussehen, wenn das Silikon gut sitzt, und schneeweisse Zähne nach einer Zahnbehandlung können gut zubeissen, solange man nicht am Zahnfleisch kriecht, aber ein eventueller Pfusch kann teuer werden, wenn er nach dem Urlaub im eigenen Land rückgängig gemacht werden muss. Ein Beauty-Programm macht uns schöner
Gönnen Sie sich ein Waldbad am eigenen Balkon. Hierzu pflanzen Sie einige kleine Tannenbäume an, welche Sauerstoff spenden. Ein Rasen hält die Hitze fern und tut der Gesundheit gut. Und schon können Sie täglich Ihren eigenen Wald zu Hause erleben. Oder Sie gönnen sich ein Smart-Home System, mit welchem Sie sich gezielte Lichtzonen im Haus einrichten, welche warm, sanft und beruhigend wirken. Wenn Sie sich in so einer Lichtzone befinden, sehen Sie optisch besser aus, und eventuelle Falten verschwinden im Lichtschein. Vielleicht gönnen Sie sich ein Vollbad mit ätherischen Ölen, eine Massage mit Heilsteinen, und einen ausführlichen Schönheitsschlaf auf einem warmen Kirschkernkissen, wenn es nicht zu hart ist. Gönnen Sie sich ein ausführliches Pflegeprogramm. Eine intensive Haarkur macht spröde Haare wieder kämmbar, eine Gesichtsmaske macht den Teint wieder feiner, und ein Ganzkörper-Peeling erfrischt von Kopf bis Fuss. Gönnen Sie sich eine erfrischende Wechseldusche, welche die Durchblutung ankurbelt, den Kreislauf stabilisiert und das Hautbild verfeinert. Vielleicht leisten Sie sich eine kleine Auszeit in der Sauna, damit Sie eventuelle Giftstoffe, Stress und Alltagssorgen ausschwitzen. Oder Sie gönnen sich eine Lichtmassage unter der Tageslichtlampe und tanken Energie. Sie könnten auch ins Solarium oder zum Sonnenbaden gehen, falls Ihr Hauttyp dies erlaubt. Gönnen Sie sich einen Besuch im Kosmetikstudio, beim Friseur, im Nagelstudio, bei der Fusspflegerin, oder gehen Sie ins Fitnessstudio und entspannen Sie beim EMS-Fitnesstraining. Ihr Körper ist leistungsfähiger, wenn er trainiert wird und die nötige Entspannung findet. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik, oder bemalen Sie einen Mandalas. Nach so einem Schönheitstag fühlen Sie sich nicht nur frischer, Sie sehen auch besser aus Wie wichtig sind Beauty-Magazine?Beauty-Magazine gibt es wie Sand am Meer. Sie alle liefern Tipps und Trends rund um die Welt der Schönheit. Mode und Styling, Kosmetik und Schminktipps, Körperkult und Fitness, Wellness und Anti-Aging, aktuelle Frisuren und Haartrends, Schöne und Reiche, von der Jugend aufwärts bis ins Rentenalter ist alles dabei. So besitzt man eine Lesevorlage, welche einem bis in den Lebenswinter hinein begleitet. Ein Beauty-Magazin ist wie ein Beauty-Berater, es formt die Figur der Damenwelt und zeigt der Männerwelt, dass die Optik zählt. Man ist den Magazinen förmlich hörig. Es gibt Leute, die nehmen an einer Beauty-Hypnose teil, nur weil sie dies in einem Magazin gelesen haben. Ein Beauty-Magazin ist praktisch, aktuell, zeigt uns, wie wir uns stylen könnten, und für die meisten Frauen ist es ein Must-Have, nicht nur zwischendurch beim Friseur. Übrigens lesen die meisten Leute Beautymagazine ausschliesslich beim Friseur, beim Arztbesuch, oder in irgendeinem Warteraum, um der Langeweile zu entgehen, um eventuelle Wartezeiten zu umgehen. Man teilt Beauty Magazine in Kategorien ein, in vorwiegend Mode, vorwiegend Kosmetik, oder in Magazine für junge Frauen, junge Männer, reife Frauen und reife Männer. Das junge Publikum liebt Trends, flippige Mode, einen ausgefallenen Style, tolle Farben für Haare und Make-Up. Das ältere Publikum liebt Tipps für die Hautverjüngung, Fitnesstipps, klassische Mode fürs Business, kaschierendes Make-Up, Schönheitsoperationen und kosmetische Behandlungen. Die Leute werden anspruchsvoller in Sachen Design und haben mehr Geld, je älter sie werden. Ausserdem liebt die Leserschaft kleine Kosmetikproben, welche sie direkt aus der Zeitschrift entnehmen kann. Wichtig ist, dass man solche Pröbchen nicht achtlos anwendet, wenn man zu Allergien neigt. Und ausserdem sollte man darauf achten, dass eine Beauty-Zeitschrift vollständig ist, dass keine Seite fehlt und keine Kosmetikprobe herausgerissen ist, denn schliesslich bezahlt man dafür. Mens Health ist beispielsweise ein Magazin, welches den Mann dazu animiert, etwas für sein Äusseres zu tun, damit er Karriere macht und die steile Karriereleiter empor klettert. Brigitte ist beispielsweise ein Magazin, welches der Frau zeigt, wie sie sich optisch in Szene setzt, ohne dass sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin machen muss. Die Magazine sind leicht zu lesen, beherbergen keine grossartigen Überraschungen, welche man nicht umsetzen kann, und sie zeigen uns, was man alles aus seinem Typ machen kann, ohne einen überteuerten Beauty-Coach zu mieten. Ein gehobenes, für die Elite der Reichen und Schönen, die Creme de la Creme gemachtes Magazin ist die Vogue. Hier findet man Businessmode neben elitären Styles, Haute Couture , gehobene Schneiderarbeiten, teure Models in noch teureren Outfits. Der Anspruch ist hoch, die Preise ebenfalls, und die Leute wissen, auf welchem Niveau sie sich befinden. Dies erkennt man bereits am aalglatten Hochglanzpapier, welches das Magazin umgibt. Hier findet sogar die reife Frau etwas, die im Geschäftsleben ihren Mann stehen muss. Was findet man auf Beauty-Messen?
Eine Beauty-Messe dient vorwiegend der Informationsweitergabe in der Kosmetikindustrie, und sie ist ein unterhaltsames Event für den Normalverbraucher. Individuelle Dienstleistungen im Schönheitssektor, Beautyprodukte und Schönmacher, personalisierte Kosmetik, bis hin zu Wellnessprodukten, all dies boomt auf Beauty-Messen. Man schlendert durch die zahlreichen Stände, schaut sich die Aussteller samt ihrem Sortiment an, lernt neue Trends kennen, und man fühlt sich schön und jung zugleich, selbst wenn man alt und runzlig ist. Auf der Beauty-Messe für Mütter und Töchter steht die Jugend im Mittelpunkt, denn Schönheit wird meistens mit einem jungen Aussehen verbunden. Für Mütter ist die Messe wie ein Anti-Aging Tempel, denn sie lernen, wie man seine Haut straff hält. Für Töchter ist es eine Messe, die der Vorbeugung dient, denn da weiss man gleich, was die spätere Haut braucht. Das Anti-Aging Programm erstreckt sich über den gesamten Körper. Nasenhaare entfernen, den Damenbart, der sich im Alter entfalten könnte, entsorgen, Laser-Eingriffe, Hautstraffung mit Hilfe der Natur, schöne Hände und ein sanftes Dekollete mit genügend Feuchtigkeit, das alles bietet so eine generationenübergreifende Beauty-Messe. Zunehmend boomen auch die Beautymessen für Männer, für Väter und Söhne, denn der selbstbewusste Mann von heute stylt sich, schminkt sich, optimiert seinen Körper und fühlt sich wohl mit Kosmetik aller Art. Es gibt Männer, die benötigen mehr Zeit im Bad als Frauen. Väter und Söhne lernen heute zunehmend, wie sie sich in Szene setzen, denn ein hübscher Mann ist gefragter denn je. Eine selbstbewusste Frau heiratet keinen Familienversorger mehr. Sie macht selbst Karriere und heiratet einen schönen Mann, sozusagen eine Trophäe. Heute boomen auch Beauty-Messen für zahlungskräftige, rüstige Rentner, denn seit wir das Down-Aging für uns entdeckt haben, ist die Silver-Society reif für den Jungbrunnen. Alte Menschen fühlen sich jung genug, um das Leben eines Teenagers zu führen. Sie stylen sich, verjüngen sich, wollen nicht mehr in eine Rentnerecke gedrängt werden, und sie fühlen sich noch lange nicht reif genug für die Rentnerklappe. Kennen Sie die Rentnerklappe? Sie ist so etwas Ähnliches wie eine Babyklappe, nur dass man hier hinein den betagten Rentner steckt und wartet, bis ihn ein Altersheim umsorgend aufnimmt. Heute brauchen wir keine Rentnerklappe, sondern eher ein Serum für die Unsterblichkeit. Wie wichtig ist ein Beauty-Berater?
Natürlich ist so eine persönliche, individuell ausgelegte, zeitaufwendige Beratung vom Profi nicht ganz billig, aber immer mehr Leute wissen Professionalität zu schätzen, besonders in Führungspositionen, in repräsentativen Berufsbranchen, oder Prominente, die regelmässig in den Medien erscheinen. Persönliche Einzelberatung kostet Geld, aber oft spielt nicht das Geld die entscheidende Rolle, sondern der gelungene Geschäftsabschluss, der den Erfolg aufgrund einer perfektionierten, gut inszinierten Aussenfassade generiert, und solche Dinge machen uns reich. Für einen Online Beauty-Berater bezahlt man meistens weniger Geld, da die Beratung nicht direkt vor Ort stattfindet, sondern nur virtuell, per Videochat oder sogar nur per Mailkontakt. Und die meisten Online-Berater arbeiten kostenlos, indem sie nicht das einzelne Individuum, sondern die breite Masse in speziellen Ratgebern coachen. Hier spart man Geld, aber man erhält lediglich oberflächliche Ratschläge, die nicht für jeden Menschen passend sein müssen. Wer allerdings ein gutes Gefühl für Pflege, Kosmetik, Styling und Mode hat, der kommt mit allgemeiner Beratung locker klar, da er sich bloss einige Tipps und Trends abholen will. Ein Beauty-Berater muss neue Trends auf ihre Alltagstauglichkeit hin prüfen und diese an den Kunden anpassen. Viele Menschen wissen nicht, was sie schön macht, oder sie sind sich unsicher. Auch sind wir Menschen so verschieden, dass wir nicht alle die selben Farben und Frisuren tragen können. Was bei dem Einen wunderbar aussieht, lässt den anderen wie einen Maulwurf erscheinen. Trends sind übrigens auch für Menschen, die viel Gewicht zu oder abgenommen haben, ein Problem, da der alte Kleiderschrank ausgedient hat. wir leben in einer optischen Welt. Ein professionelles Aussehen unterstreicht den individuellen Typ und dient als Türöffner. Der helle Hauttyp benötigt eher kalte Farben, blau, weiss, grün, vielleicht blitzblauen Lidschatten. Der dunkle Hauttyp kann sattere Farben vertragen, eher in gold und braun gehalten, dunkles Orange, sattes Rot für die Lippen. Beim Outfit ist es ähnlich. Brünette Leute können durchaus pink tragen, gold und Brauntöne. Blonde Leute können rosarot, hellblau und grün tragen, auch schwarz, denn an blonden Haaren sieht das Schwarze edel aus. Der dunkle Haartyp trägt helle Farben, sonst wirkt er gleich um eine Nuance zu Gothic gestylt. Weiss und rot passen zu schwarzhaarigen Menschen, gelb passt zu Leuten mit braunen Haaren, und lila bis violett passt wieder zu blond. Ein guter Beauty Coach weiss das. Der Beauty-InfluencerEin Beauty-Influencer zeigt uns, wie wir schöner werden, und das schauen wir uns online an. Fakt ist, man muss Mode, Styling und Schönheit lieben, denn man präsentiert täglich seinen persönlichen Lifestyle, seinen Kleiderschrank, die Klamotten, das Make-Up, die neueste Frisur, einfach die gelungene Persönlichkeit im Netz. In den sozialen Netzwerken sammelt man Fans, Follower, Kontakte, Freunde, Kunden, Abonnenten, wenn man auf Instagram, YouTube, Tiktok, Facebook, Twitter, in sämtlichen Social-Media Profilen und Plattformen sein Ego, sein eigenes Ich zur Schau stellt. Und die Fans konsumieren den Kanal hofierend, während sie die Bilder und Videos bestaunen. Am besten, man besitzt keine Makel, denn die Perfektion steht hoch im Kurs. Allerdings boomen zunehmend auch jene Beauty Influencer, die sich ganz natürlich zeigen, denn das Body Positivity liegt im Trend. Wie wird man ein Beauty-Influencer?Ein Beauty Influencer ist jemand, der online die neuesten Beautytrends, Modetrends und Stylingtipps präsentiert, ein Beauty-Blogger, ein Macher und Trendsetter in den sozialen Netzwerken, jemand, der Millionen Follower auf Instagram besitzt und von seiner Influencer-Tätigkeit leben kann. Es sind Personen, die sich vorwiegend im Internet, auf Social-Media-Plattformen, auf Instagram, Tiktok, Facebook, Twitter, und vor allen in Videos auf YouTube zeigen, ihre Schönheit, ihr Leben, ihren persönlichen Lifestyle, die Beautyprodukte, welche sie täglich verwenden, und natürlich die Klamotten, welche sie täglich tragen, zur Schau stellen. Sie stylen und optimieren sich vor der Kamera, stellen perfekt gelungene Fotos ins Netz, und der Normalverbraucher glaubt, er hätte etwas falsch gemacht, weil er nicht annähernd so perfekt aussieht, wie sein Idol, der gelungene Beauty Influencer. Und wenn man genauer hinschaut, so erkennt man, wie im Hintergrund die Schönheitsfilter ganze Arbeit geleistet haben, denn im täglichen Leben sehen die meisten Beauty Influencer auch nur wie normale Menschen, wie Sie und ich, aus. Aber im Internet müssen sie optimal wirken, sonst verdienen sie kein Geld, verlieren ihre Follower und verschwinden im Niemandsland. Wenn man ein Beauty Influencer werden will, sollte man keinen zu grossen Kleiderschrank scheuen, und man muss Make-Up lieben. Der begehbare Kleiderschrank, mit den neuesten Trendklamotten gefüllt, darf gerne in den sozialen Netzwerken zur Schau gestellt werden, damit die Fans etwas zum Staunen haben. Und der Schminkkoffer darf auch gezeigt werden, denn die Fans wollen wissen, was drin ist. Der geborene Beauty Influencer stellt täglich neuen Content ins Netz, hält seine Follower bei Laune, agiert in den sozialen Netzwerken und interagiert mit anderen Usern, denn die Kommunikation ist hier besonders wichtig. Wer als stilles Mauerblümchen hinter dem Schreibtisch sitzt und lieber als Autor tätig ist, für den ist das Berufsbild des Beauty Influencers eher nicht zu empfehlen, da man sich täglich zeigen muss, sonst sind die Follower weg. Wieviel Geld verdient ein Beauty-Influencer?Ein bekannter Beauty Influencer kann vierstellige Beträge und mehr im Monat verdienen, aber die meisten verdienen nichts bis kaum etwas, denn man braucht Zeit, Geduld und ein stabiles Nervenkostüm, um eine Community aufzubauen, die täglich mit hofierendem Blick das Leben des Influencers bestaunt. Wer es jedoch geschafft hat, der kann durch Produktverträge mit namhaften Kosmetikherstellern Geld verdienen. Achtung, Schleichwerbung ist in den meisten sozialen Netzwerken, besonders in der Internetwelt der EU-Richtlinien verboten, und so muss jedes gezeigte Produkt als Werbung gekennzeichnet werden. Hier kann es dann passieren, dass man Follower verliert, weil Werbung nicht gerne gesehen wird. Wir sind nämlich ein Volk der vollständig ausgehungerten Werbewelt geworden, wir sind Werbemuffel, möchten allerdings jegliche Information zum Nulltarif empfangen, denn das Motto -Geiz ist geil- das ist uns heilig. Und so haben es die Beauty Influencer ohnehin schwer, Geld mit Produkten zu verdienen. Wer eine riesengrosse Community besitzt, kann auf YouTube beispielsweise durch Google Werbung an seinen Abonnenten Geld verdienen, aber hier hat man die Richtlinien sehr hoch geschraubt, sodass es aktuell nicht unbedingt leicht ist, mit seinem Kanal Geld zu verdienen. Bitte, ich will niemandem die Hoffnung auf den satten Geldverdienst nehmen, und deshalb sage ich, lieber Leser, arbeiten Sie fleissig an ihrer Follower-Zahl, präsentieren Sie täglich Ihre Videos und Bilder, geben Sie Ihr komplettes Privatleben preis, und voila, vielleicht verdienen Sie mit etwas Glück und viel Einsatz bald sehr viel Geld. Kann ein Beauty-Influencer ein Burnout bekommen?Beauty-Influencer sind Schönheitsideale, für Millionen von Menschen richtige Promi-Idole, und auf Instagram sind sie der Hit. Ich habe sogar einige davon abonniert, um zu sehen, wie perfekt man sein kann. Immer wenn ich Dagi Bee sehe, schnürt es mir den Hals zu, weil ich aus dem Staunen nicht herauskomme, oder weil mich ihre Schönheit iritiert. Damit werde ich nie im Leben mithalten können. Kennen Sie das, wenn Sie sich morgens stylen, ein Pickel ragt neben dem linken Nasenflügel hervor, und Sie müssen ihn irgendwie kaschieren, denn auf dem neuen Video darf er nicht zu sehen sein, sonst lösen sich die Instagram-Follower in Luft auf? Täglich kämpfen tausende Beauty-Influencer mit ähnlichen Problemen. Der Körper ist zu dick, das Gesicht ist zu rund, die Brüste sind zu flach, aber das Publikum ist Gott sei Dank noch da und schaut sich den Luxuskörper, den man präsentiert, genauestens, ja schon fast kritisch an. Es kommt der Zeitpunkt, an dem man innerlich ausbrennt, wenn man lange genug brennt, und zurück bleibt oft nur ein kleiner Aschehaufen, der mit Schaufel und Besen zusammengekehrt wird. Erst dann beginnt das neue Leben, vielleicht ohne Follower auf Facebook, Instagram, Twitter, Youtube und Co. Es sind neben der asiatischen Plattform Tiktok die grössten Plattformen im Netz, und keine davon produziert etwas eigenes. Sie leben nur von den Usern, verdienen goldene Nasen mit ihnen und speisen ihre Aktionäre mit üppigen Gewinnen ab, während viele Influencer an einem Burnout leiden. Eine Studie zeigt, wenn man sich ein halbes Jahr lang auf den sozialen Netzwerken mit Beautytipps präsentiert, muss man Nerven wie Drahtseile besitzen, oder man beginnt, ein Burnout zu züchten. Niemand kann dauerhaft favelhaft aussehen, und das weiss man generell auch. Es gibt Beauty-Filter, welche uns schlanker und grösser machen, nur ich bleibe meinen 5 kg zu viel treu, da ich keine Filter verwende und deshalb permanent an einem Charaktergesicht leide, welches für einige Menschen gewöhnungsbedürftig rüberkommt. Die Chinesen blenden auf ihrer Plattform Tiktok alles aus, was nicht der Norm entspricht, und so haben es dort Menschen mit Behinderung besonders schwer, denn sie werden vom Algorithmus einfach weggefegt. Bitte, ich sehe das alles nicht, deshalb nehme ich es leicht, aber andere leiden darunter, weil sie jeden kommenden und wieder verschwindenden Follower sehen. Wie wäre es mit Body-Positivity? Wer seinen naturbelassenen Körper ins Netz stellt, ist authentisch und zeigt anderen Leuten, dass man nicht magersüchtig zu werden braucht, um normal zu sein. Ein Pferd namens BeautyEin amerikanischer Pferdenarr bestückte seine Töchter mit den Kosenamen White-Beauty und Black-Beauty, und wenn er seine gleichnamigen Pferde ruft, kommen die Kinder gleich mit angerannt. Kosenamen kann man sich nicht aussuchen, die bekommt man aufs Auge gedrückt. Beauty symbolisiert nicht nur die optische Brillanz der Schönheit und Kosmetik, es ist auch der Name eines Pferdes, sodass nicht nur das pflegende Pferdeshampoo, welches man im Reformhaus kaufen kann, seine Berechtigung hat, sondern auch die hübsche Pferdemähne. Wer sich allerdings mit dem Pferdeshampoo die Haare wäscht, muss leider langfristig damit rechnen, dass das Haar etwas trockener wird, da die Inhaltsstoffe im Shampoo austrocknend wirken und vorwiegend auf Pferde abgestimmt sind. Mittlerweile gibt es aber Pferdeshampoos mit rückfettenden Ölen, die das Haar geschmeidiger machen. Wahrlich, der Mensch wird dem Tier immer ähnlicher. Eine Stadt namens BeautyÜbrigens ist Beauty auch der Name einer amerikanischen Stadt. Nicht umsonst boomt die Schönheitsindustrie in den USA, wo sich die Leute ohne grössere Überlegungen den Schönheitsoperationen widmen, sich nicht scheuen, enorme Summen für kosmetische Eingriffe zu bezahlen und sich am schönsten fühlen, wenn der Körper makellos ist. Gerade in den USA sieht man jedoch, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, denn dort leben krasse Gegensätze neben- und miteinander, richtig dicke und super schlanke Leute, Naturvölker und echte Barbies, normal wirkende Leute und extreme Schönheiten, bis hin zu exotischen Beauties, wie beispielsweise die Katzenfrau. Was sind Beauties?
Beauties sind viele, deshalb sprechen wir im Plural von ihnen. Sie polarisieren und glänzen im Scheinwerferlicht. Wir unterscheiden zwei Arten von Beauties. Es sind einerseits Dorfschönheiten, Naturschönheiten, wohl geformte, schöne Menschen, aber auch extreme bis exotische, extravagante, manchmal sogar extrovertierte Schönheiten, die im Blickwinkel des Betrachters verharren und erst einmal verdaut, quasi verarbeitet werden müssen. Die Naturschönheiten sind wie Gott sie schuf, im geschminkten und im ungeschminkten Zustand attraktiv, natural beautiful, natürlich schön, mit Ausstrahlung und Ästhetik bestückt, geniessen die Vorteile, in der Gesellschaft begehrt, anerkannt und gewollt zu sein, spielen oft in Filmen mit, präsentieren sich in der Öffentlichkeit, ziehen die Blicke auf sich und werden für ihre Schönheit bewundert. Die verformten, künstlich aufgepeppten, extrem exotischen Schönheiten hingegen sind oft nicht von dieser Welt, besitzen ein optisches Flair, welches auf den ersten Blick nicht unbedingt einen Blickfang darstellt, aber wenn man sich diese Beauties genauer anschaut, erkennt man die wahre Schönheit darin, nämlich die Ausstrahlung der Seele. Sie strahlen die künstlerische Aktivität ihres Seins nach aussen hin aus, wenn sie ihren Körper kreativ verformen. Die Natural-Beauties, die naturbewussten Schönheiten sind ohne künstliche Zusätze so gewachsen, wie sie die Natur schuf, und so nennt man sie auch liebevoll Dorfschönheiten, weil das Dorf mit der Ursprungsquelle, dem naturbelassenen Landleben und der natürlichen Landwirtschaft in Verbindung gebracht wird. Die Naturschönheiten sind mit Tälern und Bergen verbunden, und so vergleicht man eine üppig gewachsene, naturbelassene Brust mit zwei Bergen, die durch ein Tal der Freude getrennt sind. Weibliche Dorfschönheiten tragen ungefärbtes Haar, welches in der Sonne glänzt, lassen sich weder piercen, noch tätowieren, und schon gar nicht bleachen. Sie schminken sich kaum bis nie, besitzen trotzdem gesunde, rosige Wangen und rote Lippen, weil ihnen von Natur aus solche Schönheitsmerkmale gegeben wurden und die Landluft den Rest erledigt. Wenn ich wählen könnte, würde ich gerne am Land, höchstens in einer Kleinstadt leben, weil ich weiss, dass dort der Mensch am schönsten gedeiht. Anders sieht es mit den künstlichen Schönheiten aus. Die extremen Beauties sind auf gar keinen Fall mit Normalitäten zu vergleichen, denn sie besitzen einen Körper, der nicht der Norm entspricht, der jedoch prägend für die Umwelt ist, da man ihn nicht so schnell vergisst. Extravagante, exotisch ausartende Beauties sind seltene Exemplare von Menschen, die ihren Körper oft bis zur Unkenntlichkeit verformen, ihre Kreativität auf den Körper übertragen, ihre sinnlichen Reize ausleben und ihren Körperkult zur Schau stellen. Sie sind teilweise bizarr, faszinierend anzuschauen, unnatürlich aber bewundernswert. Eine Frau aus den USA lässt sich beispielsweise ihre Fingernägel und Fussnägel so lange wachsen, bis sie wie Krähenkrallen aus der Haut ragen und wie Zweitfüsse oder Zweithände, sogenannte Scherenhände die Welt einnehmen. Sie will damit Aufmerksamkeit erregen, und mit den Einnahmen aus ihrem YouTube Kanal unterstützt sie Projekte für Menschen in Not. Genau das ist es, was die exotischen Beauties verfolgen, der Gedanke, die Welt ein Stück besser zu machen. Was stellen die Beauties dar?Beide Arten von Beauties, die natürlichen und auch die künstlichen Schönheiten sind im Grunde attraktive Wesen, die man mehr oder weniger gerne anschaut, denn sie strahlen Ästhetik und optische Brillanz aus. Sie wirken anziehend bis fesselnd auf ihre Mitmenschen, und man schaut hin, ob man will oder nicht. Alle Beauties nutzen ihre Präsenz für eigene oder wohltätige Projekte, denn wenn man schon das Auge der Öffentlichkeit auf sich gerichtet hat, kann man es auch nutzen. Und so stellen die Beauties ein Symbol für Tatendrang, ein Sinnbild für Schönheitsideale, ein Vorbild für Schönheitsidole, und einen Persönlichkeitskult bis hin zum Schönheitswahn dar. Welche Beauties liegen im Trend?Ich schwöre, Beauties sind vielseitig, vielfältig, alles andere als einfältig, denn alles ist möglich. Heute boomt der Tattoo-Trend. Wir gönnen uns Bilder auf der Haut und zeigen unsere Kunst offenherzig her. Früher galt dieser Trend als unsozial, rauh und alternativ, für den seriösen Banker quasi unvorstellbar. Heute gehen wir offen mit unserem Körperschmuck um und zeigen ihn sogar beim Vorstellungsgespräch. Neben den Tattoos boomen die Piercings, sogar auf den Zähnen, was dem Zahnfleisch gar nicht gefällt. Und auch hier zeigt sich der Gegentrend. Immer mehr Menschen sind aus gesundheitlichen Gründen davon überzeugt, ohne Tattoos, Piercings, Cuttings und chirurgische Eingriffe auf und unter der Haut schön zu sein. Neben den exotischen Beauties liegen die Naturschönheiten im Trend. Sogar das perfekte Gesicht hat sich gewandelt. Es ist heute nicht mehr unbedingt die Computeranimation in voller Perfektion, sondern das naturbelassene Gesicht, welches kaum bis nicht verändert wurde. Und so werden wir wohl langfristig einen gesunden Beauty-Trend nachjagen und den chemischen Schminktopf verschwinden lassen. Übrigens liegt vegane Schminke im Trend, aus Blumen, Blüten, Obst und Gemüse, rein pflanzlich hergestellt. Sie unterstreicht die natürlichen Schönheiten. Märchenhafte Beauties liegen im TrendEin Trend in der Welt der Beauties geht hin zur Kunstfigur, die man sich selbst in seiner Fantasie erschafft und nach aussen hin zeigt. Man stylt sich wie ein Erdmännchen, ein Oger, oder wie Insekten und Wesen aus der Tierwelt, Märchenfiguren, eine Hexe, eine Fee, eine Elfe, eine Puppe, eine Barbie, und hierfür lässt man sich am gesamten Körper Modifikationselemente einsetzen, die die Ursprungsfigur umformen. Und bei diesem optisch getrimmten Kunststyle ist es nicht mehr sicher, ob alle Menschen hinschauen wollen, oder ob es nicht einige gibt, die wegschauen würden, wenn sie könnten. Man lässt sich am ganzen Körper Tattoos stechen, lässt sich piercen, schneidet sich Cuttings in die Haut, leckt seine Wunden und liebt seine verformte Persönlichkeit. Man lässt sich Schrauben durch den Körper bohren, bestückt sich mit Implantaten, oder man lässt sich sogar Gliedmaßen amputieren, nur um sich vollständig ideal zu fühlen, denn dann gehört man der BIID-Bewegung an. BIID, auch Body Integrity Identity Disorder genannt, ist ein Krankheitsbild, bei dem die Sehnsucht nach einer Amputation von Armen oder Beinen, oder die Durchtrennung des Rückenmarks so gross ist, dass man sich dies real wünscht. Real gesehen verliert man an Lebensqualität, ist eingeschränkt, aber manchmal geht die Seele so seltsame Wege, dass sie mit optischem Auge nicht mehr nachvollziehbar ist. Ich würde mich nie so verformen, dass ich Lebensqualität verliere, höchstens so modifizieren, dass ich reale Lebensqualität gewinne, aber selbst ich liebe Einhörner, ob finanziell als Startup geprägt, oder schönheitstechnisch als Barbie ausgestattet. Ich wäre ja selbst gerne eine Barbie, aber mein markantes Charaktergesicht und meine 5 kg zu viel auf den Hüften lassen mich eher aussehen wie ein Oger, was mich jedoch nicht sonderlich stört, weil ich mittlerweile endlich meine natürliche Persönlichkeit, die leider oft weit weg vom Begriff des schönen Beauty Effekts ist, akzeptiert habe. Transgender und Divers sind die neuen BeautiesNicht nur die exotischen Beauties, welche als Grenzgänger durch die Welt gehen, auch viele Männer lassen sich zu Frauen, und Frauen zu Männern umgestalten, denn endlich sind wir tolerant genug geworden, um jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er ist, eben ein Individuum mit Herz und Seele. Den reinen Beautytrend des Umstylens finde ich persönlich schwierig, denn fürs reine optische Deformieren sind die Risiken zu hoch. Wenn jedoch die Seele im falschen Körper lebt, finde ich die Transformation gut, denn dann lebt die Seele in einem glücklichen Körper. Wir sollten akzeptieren, dass die Transgender Bewegung auch im Beautybereich angekommen ist. Wir sollten ohnehin jeden Menschen so akzeptieren, wie er ist, oder zumindest sollten wir uns bemühen, über andere Leute nicht schlimm zu sprechen, denn das erzeugt nur faulen Mundgeruch beim Lästern. Ich selbst bemühe mich zwar, aber da meine verbal ausartende Zunge immer schneller ist als mein Verstand, pflege ich nicht unbedingt die besten Umgangsformen. Welche Beauties erregen die grösste Aufmerksamkeit?
Die Frau mit den längsten Fingernägeln und Fussnägeln nutzt ihre Prominenz für Charity-Dienste. Sie braucht viele Fläschchen Nagellack, um die Nägel zu dekorieren. Sie zieht nur leicht bedienbare Kleidung an, damit kein Nagel bricht. Weiters gibt es die Frau, welche sich all ihre Liebhaber namentlich auf ihren Körper tätowieren liess und damit die Liebe verkörpert. Sie ist stets auf der Suche nach einem neuen Lover, damit ihre Sammlung erweitert werden kann. Es gibt die Katzenfrau, die wie eine Raubkatze aussieht und ihr Gesicht durch Implantate zu einem Tiger umoperieren liess. Sie trägt sogar Schnurrbarthaare.Sie verkörpert den tierischen Style, der vom menschlichen Wesen stark abweicht, jedoch höchste Aufmerksamkeit mit sich bringt. Es gibt die Botox-Zwillinge, die sich ihre Brüste auf Übergrösse trimmen liessen. Die Gefahr zu erkranken, ist sehr hoch, wenn man zu grosse Silikonkissen in den Brüsten trägt, oder wenn die Botox-Dosis ein Übermass übersteigt, aber die Sensationsgier ist für einige Menschen manchmal mehr wert als jegliche Gesundheit. Bitte, da steige ich aus, denn für mich ist Gesundheit alles, und ohne Gesundheit ist alles nichts. Es existiert diese heiss umkämpfte Amerikanerin, welche sich die Lippen derart aufspritzen liess, dass man von Gartenschläuchen sprechen kann. Ein Kuss von ihr muss himmlisch sein. Es existiert der Mann mit den meisten Tattoos. Er liess sich sogar seine Augen tätowieren, was ein riskanter Eingriff war. Man kann erblinden, wenn man ein Tattoo auf den Augen trägt, sodass man eines Tages mit zwei Glasaugen herumlaufen muss, was wirklich ein tiefer Einschnitt ins Alltagsleben wäre, denn in so einem Fall lässt die räumliche Orientierung derart drastisch nach, dass man oft nicht weiss, wo der Raum beginnt und wo er endet. Und es existiert die Frau mit den meisten Schönheitsoperationen, welche wie eine echte Barbie aussieht. Lange Beine, grosse Brüste, eine schlanke Wespentaille, ein schmaler Hals, eine Stupsnase, aufgespritzte Lippen, künstliche Fingernägel und blondiertes langes Haar, das muss ein Hingucker sein. Und es gibt die Albino-Frau, welche schneeweisse Haut besitzt und mehrere Stunden benötigt, um sich zu stylen. Man kann von Natur aus mit schneeweisser Haut bestükckt sein, was eine Seltenheit darstellt, oder man nimmt spezielle Tabletten ein, welche die Haut bleichen, was gar nicht so selten vorkommt, denn viele unzufriedene Afrikanerinnen bleichen ihre dunkle Haut, um mit den reichen Europäern mithalten zu können, um schöner zu wirken, und um einen tollen Mann heiraten zu dürfen. Hier leidet die Gesundheit, denn das Bleichen der Haut ist mit hohen Risiken behaftet, da kann der Körper kollabieren. Eine Frau aus den USA nahm 90 kg ab und war plötzlich schlank. Sie wusste nicht, was sie mit ihrem neu erworbenen Körper anfangen sollte. Sie kleidete sich nach wie vor in grau und schwarz, obwohl sie jetzt die Konfektionsgrösse 36 tragen konnte. Sie traute sich nicht, Farbe ins Leben zu bringen, Mode zu zeigen, sich zu schminken, bis sie sich entschied, ihren neuen Körper anzunehmen. Ein Mann aus der Schweiz kleidete sich farbenfroh in einem pinken Hosenanzug, in einem grünen Hemd mit oranger Krawatte, blauer Sonnenbrille mit Spiegelgläsern und braunen Schuhen. Auf einer Kunstveranstaltung wäre er nicht grossartig aufgefallen, aber im Business-Meeting schauten ihn alle an wie ein Ufo. Es störte ihn nicht sonderlich. Meine Erfahrungen in der Welt der BeautiesBis zu meinem 15. Lebensjahr lebte ich, wie Gott mich schuf, wie die Natur mich formte, bis ich plötzlich eine Identitätskrise bekam und mein Spiegelbild als nicht gesellschaftstauglich einstufte. Zwei Jahre zuvor starb mein Bruder, und genau das warf mich aus der Bahn. Ich wollte mich vollständig umstylen, jemand anders sein, meine Seele verstecken, quasi aus meiner Haut fahren, und so stylte ich mich wie die Dame auf dem Poster, welches in meinem Zimmer hing und die Wand tapezierte. Ich färbte mir die Haare blond. Auf der Packung aus dem Drogeriemarkt sah die blondierte Frau toll aus, und meine Haare waren nach der Blondierung orange, gelb bis neongrün. Ich ging zum Friseur, kaschierte meinen Fauxpas, liess mir meine Haare blond färben und sah dann tatsächlich aus, wie die blondierte Frau auf der Haarfärbepackung aus dem Drogeriemarkt. Ich fuhr mit meinem Vater nach Italien, kleidete mich im sexy Style ein, kam mit engen Kleidern, Röcken und hautengen Tops nach Hause, und meine Mutter heizte schon den Ofen vor, damit die Klamotten im Feuer verschwinden konnten. Ab diesem Zeitpunkt hütete ich meine Kleidung wie meinen Augapfel und führte ein Doppelleben, in meiner Freizeit offenherzig gekleidet, in der Schule schlicht im Kartoffelsack eingeengt. Ich warf meine Brille in den Müll und beschaffte mir Kontaktlinsen, wobei mir mein Augenarzt riet, nicht so genau hinzusehen, da meine Augen aufgrund eines Fehlers seit meiner Geburt ein Bündel an Kurzsichtigkeit waren. Ich kaufte mir Make-Up für mehr als umgerechnet 1000 Euro, und meine Tante Rosa fragte, ob ihr Geldgeschenk nun in meinem Gesicht klebt, weil ich das Geld von ihr bekam, um mir etwas Gutes zu gönnen. Ich lackierte mir sogar die Fingernägel und Zehennägel im einheitlichen Look, kleisterte mein Gesicht bis zur Unendlichkeit zu und kaschierte meine Pickel, die wie ein Sträusselkuchen wucherten. Meine Augen stellten, seit ich denken und sehen kann, meine schwächste Stelle dar, meine Achillesverse am Körper, denn ich wusste, aufgrund meines angeborenen Augenfehlers wird mein Augenlicht eines Tages schwinden. Und voila, ich erkrankte wie erwartet an grünem Star und wunderte mich, wie schnell man blind werden kann, wenn man sich unters falsche Skalpell legt. Ich vertraute schlichtweg dem falschen Augenchirurg, dem es egal war, ob ich sehe oder nicht, Hauptsache die OP-Quote wurde erfüllt, aber das erkannte ich viel zu spät, da man als Patient darauf begrenzt ist, den Ärzten vertrauen zu müssen. Mein grüner Star konnte leider trotz Augenoperationen und intensiver Therapie nicht geheilt werden, ich erblindete vollständig, litt am schrumpfenden Auge und liess mir aus reinster Verzweiflung zwei Glasaugen machen, durch die der Blick glasklar schimmert, obwohl man keinen Schimmer mehr sehen kann. Ab diesem Zeitpunkt überschritt meine künstliche Schönheit den Zenit, und ich konnte mich an meinem Aussehen nicht mehr erfreuen, wobei ich schwören könnte, das liegt an meinem Augenproblem. Bis ich ein bionisches Auge bekomme, welches als kleiner Chip unter meiner Bindehaut ruht und meine Glasaugen zum Sehen bringt, kaufe ich mir einen schicken Blindenstock nach dem anderen und hoffe, nicht versehentlich in einem offenen Kanalloch zu verschwinden. Es begann mit einer kleinen Identitätskrise, die mich optisch schöner machte und endete mit meiner tiefsten Urangst, die mich erblinden liess. Plötzlich konnte ich mit meiner brutal auftrainierten Schönheit nichts mehr anfangen, und ich könnte schwören, nicht nur mein Sehverlust, sondern auch die beginnenden Wechseljahre waren schuld. Ich ging zum Friseur, liess mir die Haare schneiden, liess mir mein Naturhaar wieder wachsen, welches brünett aus den Haarwurzeln ragt, kleidete mich im bequemen Look, und seither trage ich tapfer meine Jogginganzüge, meine Strickkleider, verstecke darunter eventuelles Übergewicht, liebe das Essen und celebriere es wie eine Königin. Ich lackiere meine Nägel nicht mehr, zupfe meine Augenbrauen nicht mehr, versenkte meine zwei Schminkkoffer im Müll, leerte mein Badezimmer bis auf die Basispflege aus und brauche seither nur noch eine halbe Stunde für mein notwendigstes Basisprogramm im Bad, wenn ich mich schick mache. Bitte, ein Strickkleid ist in 5 Minuten angezogen, wenn man auf die Unterwäsche verzichtet. Bis auf Weiteres liebe ich meine natürliche Schönheit, aber wenn ich mir das bionische Auge implantieren lasse, bekomme ich womöglich vor dem Spiegel einen Schreck und style mich wieder zur künstlichen Schönheit auf. Wahrlich, Schönheiten liegen im Auge des Betrachters, es kommt darauf an, wieviel Sehvermögen man noch besitzt. Fakt ist, wenn man an nichts leidet, kann man sich bis zum Exzess seiner Schönheit widmen, was viele Beauties tun, und wenn man erkrankt, arbeitet man bis zur Erschöpfung an seiner Genesung, was auch seinen speziellen Reiz hat. Welche Beauty-Produkte machen uns schöner?
Gängige Schönmacher sind Produkte mit Arganöl, Jojobaöl, Olivenöl, Avocado, Aloevera, Hafer, Mandeln, Mango, Heilerde, Hanf, Kamille, Kokos, Kakao, Kaffee, Kamelmilch, Sheabutter, Granatapfel, Vanille, Rosenöl, Joghurt, Edelhölzer, Grüntee, Amarant, oder Hyaluronsäure drin. Sie erleben von Zeit zu Zeit einen richtigen Hype und sind sowohl für die äussere, als auch für die innere Anwendung geeignet, in vielen Lebensmitteln und Kosmetikprodukten enthalten, und sie versprechen Natur pur. In Biokosmetik findet man in der Regel all diese Natursubstanzen, und so geht der ökologisch getrimmte, naturbegeisterte, umweltfreundliche Typ ins Reformhaus oder in den Bioladen, deckt sich mit Naturkosmetik ein und hofft, sie möge ihn gesund erhalten. Viele Leute greifen zu Beautyprodukten aus dem Internet, zahlen hierfür oft viel Geld und bemerken erst später, dass das Duschgel aus dem Bioladen weniger kostet und genauso gut ist. Lieber Besucher, auch der herkömmliche Handel führt Biokosmetik, die weit günstiger ist, jedoch die gleichen Effekte auf der Haut erzeugt. Ich sage immer, Melkfett bleibt Melkfett. Gängig sind auch hautfreundliche, duftintensive Erfrischungstücher, parfumiertes Klopapier, Recycling-Taschentücher, Goldspray für Haare und Dekollete, Schüssler Salze und Emser Salz, gleitfähige Tampons, farbige Lippenpflegestifte, das schnelle Peel-Off Make-Up, Bodybutter, keratinhaltige Nagelstifte, zeitsparende Two in One Produkte, das Trockenshampoo To Go, vegane und schwarze Kosmetik, Produkte mit gesunden Mikrobakterien, Produkte mit Nanopartikeln, oder die wegwerfbare Einwegunterhose aus Holz. Man kauft sie, um hipp zu sein, und der Hipster konsumiert sie, um sich von der Masse abzuheben. Was sind Beautyprodukte?Beautyprodukte sind allgemein gesehen Schönmacher, Allrounder für die innere und die äussere Anwendung. Dazu gehören Cremes, Nahrungsergänzung, Beautyfood, Superfood, Anti-Aging Produkte, Pflegeprodukte und Hygieneartikel, Seren und Salben, Gesichtsmasken und Peelings, Biokosmetik aus Kräutern, Hölzern, Pflanzen, Blumen, Früchten und Gemüse, Getreide und Heilerde. Sie stehen nicht nur für die reine Körperpflege und das gute Aussehen, sondern auch für Prestige und Anerkennung, unterstützen das gute Image des Anwenders und sind entweder nachhaltig oder nur trendig genug, um begehrt zu sein. Männer verwenden sie, um aus der Masse herauszuragen, und Frauen lieben die Experimentierfreude, selbst wenn so manches Trendprodukt ein Flop ist. Spezielle Beauty-Produkte für Haar und Lippen versprechen ein neues Feeling, beispielsweise ein Haarfärbemittel, mit dem man sich gleichzeitig eine Dauerwelle verpassen kann. Oder wie wäre es mit dem Lippenstift, den man ohne Reue auch essen kann. Er enthält natürliche Farbstoffe, und wenn man bedenkt, dass eine Frau im Laufe ihres Lebens jede Menge an Lippenstift verspeist, so ist diese natürliche Variante eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Lippenstift. BlattgoldIm Trend liegt Kosmetik mit Blattgold. Sie ist teuer, wirkt edel, sieht gut aus, verleiht uns einen Anti-Aging Effekt, und sie ist begehrt, weil man sich damit gehobener fühlt. Goldblättchen machen uns einfach rundum schöner. Blattgold wird in vielen Bereichen der Kosmetikindustrie eingesetzt, aber auch in der Beauty-Ernährung. Man verwendet es als elitäres Bademittel für ein Vollbad, man kann es essen und in die Speisen integrieren, da es wunderbar auf der Zunge schmilzt, und man verwendet es zum Dekorieren. Mit Blattgold lassen sich elitäre Gesichtsmassagen und Körpermassagen zaubern, und es dient als Gesichtsmaske. Für ein glitzerndes Dekollete streicht man es in den Ausschnitt und lässt es in die Haut einziehen. Man kann es für ein sanftes Körper-Peeling verwenden, da es mineralisierend wirkt und die Haut regeneriert. Man kann es als Anti-Aging Produkt verwenden, da es die Haut strafft. Und man kann die verschiedensten Dinge damit anreichern, überziehen und dekorieren, sogar das edle Klopapier mit integrierten Goldfäden, oder die mit Gold überzogenen Papiertaschentücher. Wer ein romantisches Candlelight-Dinner zu zweit plant, kann Goldplättchen in den Sekt geben, das prickelt dann schön auf der Zunge und wirkt bestimmt anregend. Rosenwasser
VaselineVaseline ist ein Beauty-Produkt, welches vielseitig eingesetzt wird, unsere Haut schützt, unsere Lippen geschmeidig macht, und Wimpern und Augenbrauen zum Glänzen bringt. Wenn man die Vaseline auf die Lippen aufträgt, sollte man sie kurz einwirken lassen und dann mit einem rauhen Tuch oder einer feinen Bürste die Lippen peelen, dann werden sie weich wie Seide. Wenn man die Vaseline für die Wimpern und die Augenbrauen verwendet, sollte man sie gleich auch dazu nutzen, um Wimpern und Brauen optimal zu formen, dann erntet man Glanz und den richtigen Schwung, und man braucht kein Make-Up mehr. Im Gesicht wirkt die Creme rückfettend und feuchtigkeitsspendend. Im Winter wärmt sie die Haut und schützt sie vor Kälte, Wind und Wetter. Sie schützt vor Austrocknung, vor Hautrissen und vor Hautreizungen. Achtung, das Produkt enthält Erdöl, aromatische Kohlenwasserstoffe und Mineralöle, was für Allergiker, sensible Hauttypen und naturbewusste Menschen ein No-Go ist. In Sachen Hautpflege ist die Vaseline jedoch beinahe unschlagbar. RizinusölRizinusöl ist ein Schönmacher, obwohl es normalerweise ein Abführmittel ist, wenn man es trinkt. Es sollte daher nicht einfach so getrunken werden, sonst könnte man ein Problem mit dem Elektrolyte Haushalt bekommen, Durchfall, Erbrechen, Dehydration, Wassermangel, schwere Komplikationen im Magen-Darm-Trakt. Äusserlich angewendet, kann Rizinusöl jedoch Grossartiges leisten. Man verwendet es als Hautöl, denn es macht die Haut weich, elastisch, samtig und geschmeidig, und es glättet Falten. Es macht die Wimpern glänzend, weich, buschig, und optisch macht es die Wimpern länger. Es ist jedoch kein richtiges Mittel zur Wimpernverlängerung, nur ein optisches Hilfsmittel. Rizinusöl macht die Haare seidig weich und elastisch, und es sorgt bei sprödem Haar für mehr Glanz. Wer es für Haut, Haare, im Gesicht und für die Fingernägel einsetzt, erspart sich aufwendige Beauty-Behandlungen, denn es macht auch die Fingernägel elastisch und glänzend. HonigHonig ist ein Allrounder unter den Beauty-Produkten. Er kann zwar keine Wunder auf der Haut bewirken, aber er wirkt rückfettend und lässt das Hautbild glatter aussehen. Eine Honigmaske macht die Haut zart und weich, ein Honig-Duschgel verleiht der Haut viel Feuchtigkeit, und Honig auf den Lippen pflegt die Mundpartie besonders gut im Winter. Medizinischer Honig wird sogar zur Wundheilung eingesetzt. Innerlich angewendet sorgt er für Glücksgefühle, weil er Zucker enthält. Wichtig ist, dass man echten Bienenhonig nimmt, der weder gestreckt, noch mit Zusätzen bestückt ist. HanfölHanföl hat das kosmetische Licht der Welt erblickt und erobert die Märkte. Man fühlt sich damit schön, gepflegt, attraktiv, begehrt, entspannt und frisch zugleich, obwohl dieses Hanföl kein berauschendes Mittel enthält. Das Öl wird in der Fachsprache als Cannabis Sative Seed oil bezeichnet und in verschiedenen Kosmetika verarbeitet. Man findet es in Shampoo, Massageöl, in Seife, Duschgel, Badeöl, Bodylotion und vereinzelt auch in Zahncreme. Natürlich ist es für viele Leute ein Hype, und man benötigt die Produkte nicht unbedingt, wenn man sich bereits für andere Kosmetika mit rückfettenden und mineralisierenden Stoffen entschieden hat, aber man könnte es brauchen, wenn man sich mental entspannter, gelassener und ausgeglichener fühlen will. Oft spielen die Sinne der Betörung eine wesentliche Rolle, wenn es um das Schönheitsgefühl geht, und Hanf gilt nun einmal als betörendes Mittel schlechthin. Wichtig ist, dass man geprüftes Hanföl verwendet, denn berauschende Wirkstoffe, wie sie beispielsweise in Badesalzen enthalten sind, sollten in Kosmetikprodukten bitte nicht enthalten sein. Ich habe dieses Öl in einem Duschgel und einem Shampoo ausprobiert. Für meine Haare kommt es nicht in Frage, aber als tägliches Duschgel könnte ich es mir vorstellen, denn meine Haut brauchte ich nachher nicht einzucremen, sie war streichelweich wie ein Hasenfell. Es gibt Leute, die shamponieren Katzen und Hunde mit Hanföl ein, damit die Fellpflege streichelweich ausfällt. Bitte, man kann es auch übertreiben. Beautyprodukte aus LebensmittelnMan muss nicht immer teure Cremes und Lotions verwenden, man kann für die tägliche Körperpflege auch lebensmittel benutzen, was allerdings mühsam ist und Zeit in Anspruch nimmt. Mit Kartoffelschalen lässt sich das Gesicht pflegen, aber bei mir haben diese Kartoffelschalen dazu geführt, dass meine Nase in Runzeln lag. Mit Kakaobutter und Mandelöl oder Kokosöl kann man eine Creme zubereiten, welche die Haut mit Fett, Feuchtigkeit und Elan versorgt, denn man sieht damit wirklich rosig und glatt aus. Mit Teebeuteln aus grünem und schwarzem Tee lassen sich die Augenfalten kaschieren, wenn man die Teebeutel abends auflegt. Die Gerbstoffe im Tee sorgen dafür, dass Rötungen verschwinden. Bitte legen Sie die Beutel niemals aufs offene Auge, denn das kann zu Bindehautentzündungen führen. Mit Reiswasser, in welchem Stärke enthalten ist, kann man sich die Haare waschen, was zu spürbar kämmbarerem Haar führt. Und mit Bananenschalen könnte man sich die Zähne bleichen, wenn man die Schale abkratzt und den Brei auf die Zähne schmiert. Ich konnte aber mit der Bananenschale nichts anfangen, da der Brei unangenehm ist und meine Zähne nicht weisser wurden. Ich putze meine Zähne lieber täglich und verzichte auf fleckenmachende Lebensmittel, wie Wein, Kaffee, Schokolade oder Saures. Nicht immer verzichte ich auf die Schokolade, denn die Kakaobutter-Creme habe ich sogar gegessen, auch wenn das Mandelöl gewöhnungsbedürftig schmeckt. Wer Lebensmittel als Beautyprodukte verwendet, muss sie frisch zubereiten, seinen Alltag danach ausrichten, also viel Reis und Kartoffeln essen, und er muss seinen Körper beobachten, denn er könnte schwächeln, wenn man auf Pflegekosmetik verzichtet. Allerdings erzeugt man kaum Müll, lebt nachhaltig und umweltfreundlich, und so lange man nicht stinkt, braucht man auch kein Deo oder Parfum. Die Beautyprodukte aus Lebensmitteln sind nicht für den Allergiker geeignet, denn seine Haut reagiert besonders sensibel, aber der normale Hauttyp kann sie ruhig ausprobieren. Wie schön macht Beauty-Ernährung?
Leider stecken in vielen Produkten Zucker und Fett drin, aber die suggestive Wahrnehmung sorgt dafür, dass man sich beim Essen schön fühlt. Joghurt mit Aloevera oder Granatapfel, Buttermilch mit Mandeln oder Früchten, Schokolade mit Vitamin A und E, Gummibären mit Magnesium drin, Naschbeeren und Bananenchips, getrocknete Apfelringe und Pfirsichscheiben,alles soll uns schöner machen. Zu viele Beauty-Foods machen dick und krank, da man hohe Zuckermengen verspeist, welche den Vitaminanteil kaum rechtfertigen. Wer sie nur hin und wieder nascht, sie als Ersatz für herkömmliche Süssigkeiten betrachtet, lebt gesünder damit. Wissenschaftlich ist der Nutzen von Beauty Ernährung nicht nachgewiesen. Für den gestressten Manager könnte das Beauty-Food eine gute Idee sein, aber für den gesund lebenden Menschen, der ohnehin bereits genügend Nährstoffe aufnimmt, könnten die angereicherten Lebensmittel zu einer Übersättigung einiger Vitamine, beispielsweise mit Vitamin A und E führen, da sie sich im Körper anreichern. Manche dieser Produkte wirken nämlich ähnlich wie Nahrungsergänzung. Machen uns Nahrungsergänzungsprodukte schöner?Nahrungsergänzung ist umstritten, aber sie wirbt ebenfalls mit dem Schönheitseffekt. Betacarotin sorgt für eine gelungene Hautbräune, und Vitamin D Präparate sorgen im Winter für den Sonnenersatz. Magnesiumsulfat bewirkt, dass sich die Haut besser regeneriert und das Hautbild schöner aussieht. Biotin, Kieselerde, damit lassen sich Haare und Fingernägel gut reparieren, wenn man unter Haarspliss leidet oder brüchige Nägel besitzt. Wie schön macht Beauty-Schokolade?Es gibt die legendäre Beauty Schokolade, die entweder aus 99% Kakaoanteil besteht und als Managerschokolade durch den Magen geht, oder angereicherte Schokolade mit Obst, Gemüse, Früchten, Getreide, Honig, Jojoba, oder Joghurt. Schokolade enthält Kakao, der allgemein als Schönmacher gilt. Es existiert die Schokoladenmassage, die hot Schoko Massage, welche auf und unter der Haut prickelt. Sie schmelzen dunkle Schokolade ein, geben Mandelöl dazu, lassen die heisse Masse warm werden, denn wir wollen ja keine verbrannte Haut ernten, und dann geniessen Sie Ihre Massage. Die Kakaobohne sorgt für feuchtigkeitsintensive Erlebnisse auf der Haut. Die Kakaobohne finden wir auch in der Kosmetik, im Shampoo, im Duschgel, in der Bodylotion. Kennen Sie schon das schönmachende Schokoladenbad, das heisse Schoko-Schaumbad? Entweder Sie nehmen ein fertiges Schaumbad oder machen sich selbst aus Schokolade und Mandelöl einen Aufguss, einen Badezusatz. Die Schokolade verkriecht sich in die Nase, verleiht uns einen angenehmen Touch und durchfeuchtet trockene Haut. Mit Schokolade kann man sich auch eine Gesichtsmaske anrühren, die man allerdings spätestens nach 10 Minuten wieder abwaschen sollte. Für die trockene Haut im Winter ist sie Gold wert. Man benötigt für eine Schokoladenmaske natürliche Lebensmittel, da eine im Wasserbad erweichte herkömmliche Schokolade nicht gut für die Hautpflege geeignet ist. Man darf nicht viel Milch nehmen, sonst wird die Masse zu flüssig. 2 Löffel Kakaopulver, 2 Löffel Honig, 2 Löffel Milch, und dann muss man schauen, ob der Brei die richtige Konsistenz hat. Man kann auch Kokosmilch, Kamelmilch, Sojamilch, Mandelöl oder Yoghurt nehmen. Die Kakaobohne ist so vielseitig einsetzbar, dass man sie sogar als Duft Erlebnis verwenden kann. Räucherstäbchen, Duftöle, Parfum und Deodorant mit Schokoduft regen die Sinne an, können zum Meditieren und zum Entspannen verwendet werden, und sie sind als Wellnessprodukte erhältlich. Wie schön machen Beauty-Sweeties?Eine spezielle Art der Beauty-Nahrung sind die Beauty-Sweeties. Sie schmecken lecker und regen dadurch die Gaumenfreude an. Das Gehirn nascht mit und schüttet Glücksgefühle aus, welche die Seele beruhigen. Eine Firma aus Deutschland produziert Fruchtgummis in Herzform, mit einer Schicht Joghurt, welche die Fruchtgummis überzieht. Mango, Apfel, Pfirsich, Kirsche, Ananas, Kiwi, Papaya, Banane, Orange, Erdbeere, all das kann man in Form von Süssigkeiten zu sich nehmen, und es duftet auch so, wenn man die Packung öffnet. Vitamine, Bakterienkulturen, das Enzym Q10, das alles soll für unsere Schönheit sorgen. In Japan, China und anderen asiatischen Ländern sind Süssigkeiten mit zugesetzten Inhaltsstoffen schon lange ein Hit, denn die Lifestyle Ernährung feiert dort ihre Hochkonjunktur. Es gibt Muthonig, Gute-Laune-Kekse, Glückskuchen, und Black-Food mit Aktivkohle. Es gibt ein spezielles Deo-Bonbon, mit dem man besser riecht, wenn man es verzehrt. Da bekommt der Achselschweiss Angst. Und wer die Acerolakirsche liebt, der bekommt angeblich seidig glatte Haut. Was bietet eine Beauty-Box?Eine Beauty-Box ist eine Überraschungsbox, in welcher sich Kosmetik, Schminke, Pflegeprodukte, Beautyprodukte aller Art befinden. Sie wird entweder als Geschenk weitergegeben, oder man behält sie selber. Zahlreiche Anbieter von Beauty-Boxen bauen auf die Neugier und die Überraschungsfreude der Leute, und für junge Menschen ist sie ideal. Mit einer Beauty-Box bekommt man per Abo jedes Mal neue Beauty-Produkte zugeschickt, wobei das Auspacken wegen des Überraschungseffekts wie Weihnachten und Ostern zugleich ist. Man kann die Boxen im Internet bestellen, monatliche, vierteljährliche oder manchmal sogar wöchentliche Boxen per Abo anfordern, und man hat den Vorteil, immer mit den neuesten Trends am Kosmetikmarkt bestückt zu werden. An Hand eines persönlichen Profils bekommt man genau die Produkte zugeschickt, die zum individuellen Kosmetiktyp passen, da man Angaben zum Hautbild, Gesichtstyp, Körpertyp, eventuelle Allergien und Unverträglichkeiten, sowie die bevorzugten Kosmetikprodukte machen muss. Die Beauty-Box enthält Produkte, die es noch nicht am Markt gibt, oder die gerade erst neu auf den Markt gekommen sind. Die billigen Boxen beginnen schon mit einem Preis von 15 Euro und beinhalten eher dekorative Kosmetik und Trendprodukte für junge Leute. Die teuren Boxen gibt es ab 150 Euro, und sie enthalten eher pflegende, hochwertige Produkte für reife Haut. Der Vorteil an der Beauty-Box ist das Auspackerlebnis, welches die Seele besänftigt. Der Nachteil daran ist, dass man nicht jedes Produkt braucht oder wirklich anwendet. Für empfindliche Hauttypen eignen sich die meisten Boxen nicht, da der sensible Typ doch lieber bei der Kosmetik bleiben sollte, die er kennt. Beauty-Boxen sind eine gute Geschenksidee für junge Leute, vorwiegend für weibliche Teenager, denn sie probieren gerne neue Looks aus, verfolgen alle Trends in der Kosmetikindustrie, lassen sich durch Farbe, Design und Beautyutensilien bereichern, und sie entwickeln grossartige Glücksgefühle, wenn sie so eine Überraschungsbox öffnen. Die Beauty-Boxen sind auch für die offene und experimentierfreudige ältere Frau geeignet, denn sie will noch einmal ihre Jugend zurückholen und jagt neuen Trends nach. Für selbstbewusste Männer, die Kosmetik als etwas vollkommen Natürliches am eigenen Körper ansehen, sind die Boxen auch eine gute Geschenksidee, aber beim Mann muss man aufpassen, denn schnell könnte man ihn dadurch beleidigen, wenn er sich versehentlich in seiner Männlichkeit gedrosselt fühlt. Der Urinstinkt des Mannes geht nämlich in eine naturbewusste Richtung, Jäger und Sammler, Eroberer, der Starke im Team. Für den sensiblen, empfindlichen Hauttyp, der schnell zu Rötungen, Reizungen und Hautausschlag neigt, sind die Boxen nicht unbedingt ideal. Für den Allergiker ist die Beauty-Box eine Zumutung, und leider boomen auch die Allergien. Wir gehen daher zunehmend dazu über, Zeit und Geld im Bad zu sparen, gönnen uns wenige hochwertige Pflegeprodukte anstatt viel billigen Ramsch, und wir achten darauf, dass wir mehr Zeit für uns selber haben, anstatt aufwendige Kuren auf die Haut zu geben. Wir machen unsere Kosmetik sogar selber und achten darauf, dass alles, was auf unseren Körper kommt, auch eßbar ist. Wir verzichten gerne auf Konservierungsmittel, Nanoplastik, Mikroplastik und künstliche Parfumstoffe. Pink Tax - Die rosa Steuer für Beauty-Produkte
Die rosa Steuer für Beautyprodukte, extra für Frauen, feminine Männer, oder für Leute, die Farben und Design lieben. Sie ist ein Phänomen der alten Zeit, hängt an uralten Traditionen fest, teilt die Gesellschaft in zwei Lager ein, spaltet die Menschen und schürt nur Unfrieden. Sie ist teuer, ungerecht, unpassend für die neue Generation an nachhaltigen Menschen, und sie ist so überflüssig wie Methan, welches die Umwelt flutet. Produkte für Frauen, Damenhygiene, Damenkosmetik, rosa und pinke Hygienebeutel, all das ist teurer als die Produkte für Männer. Viele Länder haben diese pink tax bereits abgeschafft, aber einige sind noch konservativ und ebnen dem Mann den billigen Weg. Die sogenannte Pink Tax, auch rosa Steuer genannt, ist eine indirekte Steuer, die aus dem unterschiedlichen Preis bei Körperpflegeprodukten, Kosmetik, Parfum, Kleidung, Friseurbedarf und diversen Dienstleistungen für Mann und Frau entsteht. Männer zahlen in der Regel weniger, Frauen dafür mehr für gleiche oder fast identische Produkte und Dienstleistungen. Zwar existiert eine EU-Richtlinie, die für Gleichberechtigung sorgen soll, aber diese bezieht sich eher auf den Uni-Style, welcher die Diskriminierung der femininen und maskulinen Welt verhindern soll. Im Grunde resultiert dieses sich ungerecht anfühlende, ungleiche Preisverhältnis daraus, dass Frauen in der Regel mehr für ihren Look ausgeben als Männer. Die Optik hat hier das Sagen. Identische Produkte sind verblüffenderweise in der Farbe Schwarz billiger als in Pink, Rosa oder Rot. So unterscheiden sich zahlreiche Notebooks, Rasierer, Sportschuhe, etc. nur im optischen Farb-Design voneinander, wodurch lediglich das Gender-Marketing angekurbelt wird. Das Magazin Forbes sagt, die Dame benötigt mehr Auswahl und somit eine grössere Fläche für ihre Produkte, während der Herr mit weniger Auswahl gut über die Runden kommt. Bitte, das ist doch kein Argument. In New York und in Californien sind die Produkte prreislich fast identisch, da man hier entdeckt hat, dass diese Diskriminierung unwürdig ist. Bei uns gilt nach wie vor die Empfehlung, dass Frauen auf Männerprodukte zurückgreifen mögen, falls ihnen der schicke Damenpreis zu üppig aufgetragen erscheint. Und so fragen sich die Frauen, wann sie endlich in allen Dingen des Lebens mit den Männern mithalten dürfen. Dies wird wahrscheinlich erst der Fall sein, wenn die Frau ein männliches Geschlechtsteil beherbergt, mit welchem sie denkt und ihre Welt lenkt, denn erstaunlicherweise glauben noch immer viel zu viele Menschen, dass Eva die Rippe Adams verkörpert und Gott dies so gewollt hat. Eines hat die Dame jedoch dem Mannne voraus, sie sieht in der Regel besser aus und muss mit den Reizen ihrer Oberweite nicht geizen. Welche Produkte sind mit der Pink Tax versehen?Die Pink-Tax zieht sich nicht nur durch die Bereiche Kosmetik, Mode, Beauty und Wellness, auch Haushaltsprodukte, Haushaltsgeräte, Technikprodukte, Freizeitprodukte, etc. sind betroffen. Man findet beispielsweise Notebooks, welche im rosa Design teurer sind als in weiss oder schwarz, blau oder grün, und selbst die Tablet-Hülle, die Notebook-Tasche und deer Bleistift, der Kugelschreiber, alles ist in pink, rosa oder rot etwas teurer als in anderen, dunkleren Farben. Natürlich stechen die Rottöne, Rosatöne und Pinktöne besser ins Auge, und Studien haben gezeigt, dass die Farbe Pink nach rot die erotischste Farbe darstellt, aber Produkte, welche eher weibliche Farbschichten aufweisen, einfach teurer zu machen, ist und bleibt unfair. Ich habe eine simple Seife gefunden, welche für Männer und Frauen gleichermassen anwendbar ist, da die verschiedenen Seifenstücke identisch rochen, aber trotzdem war die Seife in der Farbe rosa etwas teurer als die blaue Seife. Wenn nun ein Ehepaar beide Seifen kauft, so liegt die billige blaue Seife auf der Männerseite, und die teure rosa Seife auf der Frauenseite des Waschbeckens. Bitte, da bemerkt man den Unterschied zwischen Mann und Frau gleich dreifach, an der Farbe, am Preis und am optisch sichtbaren Geschlecht, falls man das Ehepaar im Bad besucht. Was ist Schönheit?
Schönheit sieht toll, hübsch, verführerisch, einladend, extravagant, exotisch bis erotisch, sinnlich anmutend, fotogen, nicht aufdringlich, aber dennoch stark präsent aus. Man sollte auf seine persönliche Schönheitsnote Acht geben, denn jeder sichtbare Makel könnte einer zuviel sein. Die Schönheit ist nämlich ein automatischer Türöffner im Leben, da schöne Menschen oft bevorzugt, und von der Umwelt positiv wahrgenommen werden. Wer hübsch ist, zieht seine Mitmenschen magisch an, manchmal auch den Neid, aber immerhin wird man begutachtet, bewundert, geliebt und hofiert. Den Neid muss man sich oft erst hart erarbeiten. Schönheit ist Glanz und Glamour, Stil und Eleganz, Noblesse, Liebreiz, Anmut, der perfekte Style, Feinheit und Bann, schickes Aussehen und attraktives Auftreten. Dies gilt sowohl für uns Menschen, als auch für Dinge, Landschaft und Natur, ja sogar für den Charakter, das innere Wesen.. Die klassische Schönheit gefällt fast allen Leuten, exotische und aussergewöhnliche Schönheiten sind hingegen eher Geschmackssache. Was nicht schön genug ist, wird verschönert, und das Hässliche wird kaschiert. Das Schöne liegt eben im Auge des Betrachters und wird von innerer Ausstrahlung geprägt. So findet beispielsweise auch der Gothic Style seine Fans. Schönheit ist Eitelkeit und wird geprägt von Selbstliebe. Für die radikalen Menschen ist.s die plastische Chirurgie, die beinahe schon gesellschaftsfähig geworden ist, weil man sie sich gönnt, oder weil man glaubt, sie dringlichst zu brauchen. Für die sanften Menschen ist es die Schönheitsfarm, auf der man sein Beauty-Programm geniesst, sich rundum verwöhnen und mit Schlammpackungen und Massagen verschönern lässt. Sogar der Kurschatten, den man als kleines Andenken von so einer Beauty Farm mit nach Hause bringt, verschönert uns in gewisser Weise. Schönheit ist der optische und seelische Zustand von Dingen, Eindrücken und Menschen, der die innere und äussere Harmonie wiederspiegelt. Die innere und die äussere Brillanz spielen eine gleichermassen grosse Rolle, denn man sieht nur so schön aus, wie man sich fühlt. Nicht die Kosmetik macht uns zu Schönheiten, sondern unser Körper präsentiert die Kosmetik, die wir uns gönnen. Schönheit wird von Schönheitsfiltern geprägt, und diese werden bevorzugt in sozialen Netzwerken verwendet, arbeitet voll automatisiert, kaschiert alle Makel und Dellen am Körper, macht uns attraktiver, einfach schöner, grösser und schlanker, zaubert einen prallen Po, schöne Brüste, ein bezauberndes Dekollete, lange Beine, ein Sixbag am Bauch, und er formt die perfekte Figur, den idealen Body. Die Bewegung des Body Shamings hat ihn hervorgerufen, und die Bewegung des Body Positivity kann ihn nicht leiden und würde ihn am liebsten verbannen. Allerdings sind diese Schönheitsfilter nicht ganz ungefährlich, denn sie signalisieren uns, dass wir ohne sie nicht schön genug sind. Man bräuchte gewisse Ampelsysteme und Regulierungen, um sicherzustellen, was noch natürlich, und was gefiltert ist. Schönheit wird vor allem durch Body-Positivity kreiert, und dies ist eine ganze Bewegung in der Schönheitsindustrie, die Kunst, seinen Körper so zu akzeptieren, wie er von der Natur geschaffen wurde. Man stylt sich nicht um, man scheut die Schönheitsoperationen, vielen Diäten und coolen Outfits wie der Teufel das Weihwasser, und man liebt seine Figur, egal, ob sie breit oder schmal, lang oder kurz, dunkel oder hell, seelisch angeschlagen oder egoistisch beflügelt ist. Korpulente Frauen, vereinzelt auch dicke, zumindest molligst ausgefüllte Männer lieben diesen Trend, zeigen sich auf Instagram und Tiktok in ihrer ganzen Fülle und sind stolz darauf, nichts an sich verändert zu haben. Dieser Trend ist gesund, denn der eigene Körper ist ein Teil von uns. Allerdings sollte man im zu dicken Zustand immer darauf achten, ob der Körper gesund ist, und wenn man beim Schuhe binden Probleme hat, ganz nach unten zu kommen, sollte man eine professionelle Physiotherapie anstreben, denn wenn es soweit ist, dass man sich überlegt, was man am Boden noch erledigen könnte, wenn man schon unten angekommen ist, könnte dies ungesunde Folgen mit sich bringen. Dick ist schick, solange es gesundheitlich nicht schmerzt. Ein ungesunder Gegentrend zur Body Positivity ist das Bodyshaming. Man wischt seine optischen Makel mit Hilfe eines Schönheitsfilters weg, damit wenigstens die Likes auf Instagram und Tiktok stimmen. Man stylt sich, stylt sich mehrmals um, modifiziert seinen Körper, kleidet sich im edlen bis coolen Design, und man achtet darauf, dass Klamotten, Figur, Gesicht und Lifestyle perfekt getrimmt sind. Viele Menschen, vor allem Frauen, insbesondere junge Mädchen werden dadurch zunehmend psychisch krank, halten dem Schönheitswahn nicht stand, verzweifeln am eigenen, oft makellosen Aussehen und sind froh, wenn sie auf der Couch eines guten Psychotherapeuten liegen dürfen, der ihnen Mut macht, ihren Körper so zu akzeptieren, wie er eben ist. Bodyshaming ist gefährlich, das sollten wir wissen, wenn wir uns dem Schönheitswettbewerb im Internet hingeben. Schönheit ist erlernbar, wenn man einige Regeln beachtet. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind Voraussetzung für ein schönes Aussehen, gefolgt von Natürlichkeit, Charme und Präsenz. Wer sich versteckt, zeigt sich nicht, wird übersehen, macht sich kleiner als er ist und hofft, trotzdem wahrgenommen zu werden, obwohl die innere Ablehnung der eigenen Person dafür sorgt, dass man nicht wahrgenommen wird. Wer sich liebt und sich seiner attraktiven Persönlichkeit bewusst ist, zeigt sich gerne, kann sich nicht vorstellen, Makel zu besitzen, und deshalb wird er wahrgenommen. Richtig hässliche Menschen gibt es nicht, und alleine diese Tatsache macht uns schon schöner. Fitness, Wellness, Entspannung, ein Beautyprogramm, ein Verwöhnprogramm, Luxus für den Körper und die Seele, all das sorgt für die Aussenpräsenz, die wir uns innerlich erarbeiten, und so sind die schönen Menschen stets damit beschäftigt, an sich selbst zu arbeiten, denn das macht sie glücklich. Wie wird man schöner?
Schöner wird man, wenn man sich selbst liebt, und den Rest kann man von aussen hinzufügen. Die Kosmetikindustrie versucht uns mit den neuesten Beautyprodukten zu ködern, die Schönheitschirurgie will uns umformen, bis wir zu optisch perfekt gelungenen Menschen werden, und die Anti-Aging Bewegung möchte uns so jung trimmen, dass wir dem Babypopo sehr nahe sind, selbst wenn er im hohen Alter in Falten liegt. Schöner wird man auch, wenn man Naturkosmetik als Basis verwendet, die ästhetische Kosmetik nur dazu verwendet, um Makel zu kaschieren, und wenn man sich mit Anti-Age Methoden gesund und fit hält. Beauty will uns verschönern, nicht unbedingt verwässern, nur zu Schmetterlingen verwandeln, wenn die Raupe ihr Dasein nicht mehr erträgt. Wir lechzen nach Prestige, Anerkennung, einem guten Image, und wir lieben es, wenn wir von unseren Mitmenschen geliebt, gelobt und bewundert werden, da unsere Seele nach innerem Glanz Ausschau hält, welcher sich nach aussen hin zeigt, damit wir anziehend auf unsere Umwelt wirken. Man sieht den Menschen vordergründig, rein oberflächlich gesehen zuerst von aussen, bevor man in seine Seele eindringt, und deshalb ist die Optik oft wichtiger als das innere Sein. Schöner werden wir mit der richtigen Pflege, der tageslichttauglichen Kosmetik, dem körperschonenden Schminktopf, der genauso für den Mann gilt, da sich zunehmend auch Männer schminken, und wenn wir uns einem verführerischen Blick zuwenden, ein tolles Image aufbauen und ein gewisses Prestige aneignen, wirken wir wie ein Magnet auf unsere Mitmenschen. Natürlich gibt es Neider, aber Neid muss man sich hart erarbeiten, während man das Mitleid geschenkt bekommt, wenn man sich weich genug verhält. Schönheit liegt nicht nur im Auge des Betrachters, sondern ist auch eine Sache der Individualität des Einzelnen, selbst wenn er sich in ein Regenbogen-Outfit schmiegt, welches den nahenden Sonnenschein ankündigt, oder sich als Giraffe verkleidet um seiner Umwelt zu zeigen, sie möge steil nach oben schauen, um die Brillanz zu sehen. Manche Menschen mögen es extravagant, schillernd bis glänzend, glamourös bis pompös, sichtbar prunkvoll wie auf dem Hochglanzpapier einer Beautyzeitschrift, andere mögen es sachlich-kompakt, dezent bis fast unsichtbar, konservativ, edel und alltagstauglich, und der Naturfan mag es möglichst leicht und locker, mit möglichst wenig Aufwand und möglichst wenigen Kleidungsstücken am Körper, da er sich so liebt, wie die Natur ihn schuf. Deshalb boomen hin und wieder die verzweifelten Shows wie Adam sucht Eva, wo sich Paare im nackten Zustand kennen und lieben lernen. Alles ist schön, nur das Hässliche findet hier keinen Platz. Was ist schön?Schön ist alles, was gefällt, vom mageren Häppchen bis hin zur voluminösen Diva, welche ihre fülligen Reize nach aussen hin zeigt. Beautiful ist alles, was man sich gerne anschaut, mit sämtlichen Sinnen inhalliert, vom kleinen Kücken bis hin zur grossen Bohnenstange, welche graziös durch den offenen Raum schreitet. Das Schöne sieht man energetisch betrachtet an der inneren Balance, welche ein Mensch beherrscht, oder optisch an der Aussenfassade, welche ein Mensch aufweist. Lange Beine, durchtrainierte Oberschenkel, schöne, rote Lippen, eine makellose Haut, eine gerade Nase, ein schmales Kinn, ein verführerischer Blick mit grossen Augen, hohe Wangenknochen, lange Fingernägel, ein schöner Körper, glänzende Haare, sexy Füsse, geschmeidige Hände, ein praller Po, tolle Brüste und ein tief einblickbares Dekollete, auftrainierte Muskeln und ein straffes Bindegewebe, die allgemeine Vitalität, all das finden wir bei Frauen schön. Bei Männern ist es die allgemeine Durchtrainiertheit, der Charme, das Charisma, ein markantes Gesicht und ein spannendes Lächeln.All dies kann man sich aneignen. Und selbst wenn man von dieser perfektionierten Idealität, welche fast schon einem fanatischen Idealismus gleicht, abweicht, ist man schön genug, um glücklich durchs Leben zu gehen, schreitend mit erhobenem Haupt, und nicht kriechend am seelisch schmerzenden Zahnfleisch. Schönheit ist Perfektion auf hohem und niedrigem Niveau, Attraktivität und Ästhetik, Glanz und Glämmer, Sein und Schein, die innere Ausstrahlung und die äussere Brillanz, die pure Optik am Hochglanzpapier, die blendende Perfektion am roten Teppich, aber auch die gesunde Seele, welche sich des Lebens erfreut, während sie dem neuen Tag einen Kuss gibt. Schönheit ist alles, was wir als ästhetisch gelungen ansehen, als sehenswert bezeichnen und als begehrenswert einstufen, sozusagen ist dieser Begriff eine Sache der tiefsten Individualität, denn jeder Mensch hat seine eigene Definition für das mehr oder weniger makellos Schöne, welches sich bis in die hinterste Ecke, in die kleinste Ritze, in die tiefste Kluft unseres Bewusstseins hinein zwängt, und auch unbewusst prägt uns das Schöne, wenn wir es im Vorübergehen reflexartig bewundern. Die äussere Schönheit
Forscher haben herausgefunden, dass die äussere Schönheit die wahre Schönheit ist. Im Vorübergehen scannen wir eine Person und prägen uns die ersten Sekunden eines Menschen ein. Diesen ersten Eindruck werden wir nicht mehr los. Damit wir optisch schön wirken, brauchen wir uns nur zu pflegen, uns mit Disziplin gesund zu ernähren, mit Ausdauer Fitness zu betreiben und uns so zu kleiden, dass man einen Stil im Outfit erkennt. Optische Schönheit zeichnet sich aber auch durch eine gewisse Symmetrie im Gesicht aus, wobei man hier nachhelfen kann, indem man das geeignete Make-Up wählt. Im puren Vorbeigehen, wenn man einen Menschen optisch schnell von den Haarwurzeln bis zu den Schuhspitzen scannt, erkennt man auf den ersten Blick bloss das äussere Erscheinungsbild. Wenn man jedoch den inneren Charakter eines Menschen sehen möchte, muss man verbal hinsehen, indem man mit dem Menschen spricht. Optische Schönheiten ragen aus der Masse der Menschen heraus. Sie zeigen sich gerne, scheuen das Rampenlicht nicht unbedingt, und sie sind sich in der Regel ihrer Schönheit bewusst. Oft denkt man, es wären oberflächliche Menschen, die bloss auf ihre Optik schauen. Das stimmt nicht, oder zumindest nur bedingt, denn ein schöner Mensch kann ja im Grunde nichts für seine Attraktivität, er hat es nur oft leichter im Leben und erntet daher gelegentlich den Neid seiner Mitmenschen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass die äussere Schönheit jene ist, die wir uns als optisch geschulte Wesen am ehesten einprägen, und so haben Studien ergeben, dass die Optik doch die wahre Schönheit darstellt, da man sie einwandfrei sieht. Die Symmetrie eines Menschen macht ihn attraktiv. Forscher haben entdeckt, dass es auf die Proportionen des Körpers ankommt. Wie sitzt die Nase im Gesicht? In welchem Winkel stehen die Augenbrauen, und in welchem Abstand stehen sie zur Nase? Sogar die Mundwinkel verfolgen eine Art Symmetrie und somit ein Schönheitsideal. Somit wäre bewiesen, dass Ästhetik nichts mit dem Körpergewicht zu tun hat, sondern nur mit dem optisch-harmonischen Blickwinkel des Betrachters, und so liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Rein wissenschaftlich gesehen existieren im Auge des Betrachters optische Merkmale, welche Schönheit definieren. So sind hohe Wangenknochen attraktiv und strahlen Jugendlichkeit aus, schön geschwungene Augenbrauen, die nicht zu dick und nicht zu dünn sind, werden als attraktiv angesehen, und die perfekte Symmetrie des Gesichtes gilt als besonders schön. Und damit so viele Menschen wie möglich in den Genuss dieser Optik kommen, existieren Beauty-Coaches, die das Beste aus einer Person herausholen, Schönheitschirurgen, die uns modellieren, während sie uns im narkotisierten Zustand das Händchen halten, und es existieren Beautymagazine, die uns wöchentlich zeigen, wie wir auszusehen haben. Der Hipster, der Hippie und der Nerd halten sich nicht dran und sind trotzdem glücklich mit ihrem Aussehen. Leute mit einem schönen äusseren Erscheinungsbild haben es leichter im Leben, im Job und bei der Partnerwahl. Wir sind eben optische Wesen, die sich von den Augen in die Irre leiten lassen. Am wichtigsten ist aber immer noch die persönliche Ausstrahlung, welche charismatisch auf unsere Mitmenschen wirken kann. Je nach Ausstrahlung können Menschen schön sein, die nicht unseren optischen Reizen und Anforderungen entsprechen. Eine besonders voluminöse Frau wird von einer schlanken Sekretärin zwar überrollt, wenn es darum geht, wer von beiden den Job an der Rezeption bekommt, denn die Empfangshalle ist voller Menschen, und die Dicke wird unten im Lager dringend gebraucht. Die glückliche Mollige wird jedoch die Männerblicke auf sich ziehen, bald mit jemanden ins Gespräch vertieft sein, während die unglückliche Schlanke danebensitzt und schmollt. Männer bevorzugen natürlich wirkende Frauen, mit denen sie kommunizieren und lachen können. Wenn die Frau schön, schlank und humorvoll ist, punktet sie auf jeden Fall. Die Optik zählt eben doch am meisten, wenn alles andere stimmig ist. Die innere Schönheit ist nicht sofort sichtbar. Zuerst schaut man einem Menschen ins Gesicht, in die Augen, auf den Mund, dann auf die Hände, vielleicht auf die Brüste der Frau, und wenn er sich umdreht, sieht man sofort den Po. Wenn der Mensch eine gute Ausstrahlung besitzt, erkennt man diese erst zusammen mit den Bewegungen, der Mimik und Gestik, an der gesamten Körperhaltung, an der Atmung und der Sprachmelodie. Der erste Eindruck zählt, und diesen wird man nicht mehr so schnell los. In den ersten 7 Sekunden entscheiden wir, wen wir attraktiv, und wen wir unattraktiv finden. Die Optik ist heute zu einem Grossteil käuflich. Wir gehen zum plastischen Chirurgen und lassen uns unser eckig-markantes Charaktergesicht umoperieren, lassen uns Fett absaugen, Brüste und Po mit Implantaten vergrössern, und den Bauch lassen wir verkleinern. Wir gehen zur Kosmetikerin und lassen uns ein Fruchtsäurepeeling verpassen, damit die letzte Hautunreinheit verschwindet. Und wir gehen zum Stylisten und lassen uns eine neue Persönlichkeit verpassen, die zwar selten unserer Seele entspricht, dafür jedoch unseren Mitmenschen gefällt. Die vorher-nachher Bilder sind verblüffend, wenn wir die bequeme Jogginghose gegen das edle Businesskostüm austauschen, aber ob wir damit unser tatsächliches Charisma ausstrahlen, ist ungewiss. Man kann sich an einen neuen Look gewöhnen, aber Fakt ist, solange die innere Einstellung diesen Look nicht freiwillig begrüsst, ist er lediglich ein optisches Erscheinungsbild ohne Ausstrahlung. Richtig attraktiv sind wir erst, wenn wir den Business-Look vollends verkörpern. So werden Sie optisch schönDas perfekte Outfit kann uns helfen, besser durch den Tag zu kommen, weil wir in einer optischen Welt leben, in der Sehen und Gesehen werden im Mittelpunkt stehen. Farben, Stil, Schnitte, Accessoires, Schuhe und Tasche, die Klamotten für unten drunter und oben drüber müssen zusammenpassen, eine Einheit bilden und bloss nicht in den Augen brennen. Es gibt nämlich Kombinationen, die tun weh, wenn man sie anschaut. Achten Sie auf Ihre Haarfarbe, wenn Sie sich stylen und kleiden. Dunkle Haare lassen sich gut mit hellen und weissen Farben kombinieren, helle Haare vertragen rot und schwarz, braune Haare lieben Goldtöne zwischendurch und sanfte Erdtöne, schmutziges Dunkelweiss und Cremefarben. Achten Sie beim Outfit auf Ihre Grösse. Kleine Menschen sollten keine Querstreifen tragen, denn darin sieht man nicht nur aus wie ein Sträfling, darin fühlt man sich bestraft genug. Grosse Menschen sollten keine zu knappen Hosenbeine in der Länge tragen, denn wenn der Knöchel zum Vorschein kommt, glaubt man versehentlich, eine Maus hätte am Hosenbein genagt. Dicke Menschen sollten eher einen V-Ausschnitt tragen, denn der runde Ausschnitt betont die Rundungen doppelt, so dass man darin aussieht, als hätte man wieder einmal mehr als das Doppelte gegessen. Kleine Frauen sollten lange Ketten und hängende Ohrringe tragen, grosse Frauen sollten grosse Ketten und voluminöse Ohrringe tragen, das unterstreicht die Figur und passt zum Typ. Eine grosse Tasche wirkt bei einer kleinen Frau wie eine Einkaufstüte, und eine kleine Tasche wirkt bei einer grossen Frau wie eine draussen vergessene Brieftasche. Die Accessoires sollten farblich aufeinander abgestimmt sein und auch zur selben Formfamilie gehören. Perlen und Glasschmuck passen nicht unbedingt zusammen, Gold und Silber auch nicht unbedingt, obwohl manche Designer dies miteinander kombinieren. Blau und grün kann man notfalls miteinander kombinieren, schwarz mit weiss, rot mit braun und rosarot mit pink, orange mit braun, gelb mit grau oder gold, silber mit grau, türkis mit grün, und die selbe Farbfamilie kann man auch miteinander kombinieren. Zu einem Sommerkleid passt eine Kette hervorragend dazu, und eine kleine Handtasche in der Farbe des Kleides ist fast Pflicht. Zu einem Rollkragenpullover passt höchstens eine Statement Kette, und beim Strassenoutfit ist die Handtasche nicht Pflicht, denn da genügt es, wenn man seine Sachen in der Jackentasche verstaut. Für ältere Frauen kann ein Halstuch die Rettung sein, denn das wirkt wie ein Anti-Aging Produkt, wenn die Perlenkette zu kurz wird, um alle Falten zu verdecken. Die natürliche Schönheit
Wir finden Naturschönheiten in unserer Umwelt und domestizieren sie. Schneckenhäuser sind beispielsweise so schön, dass wir deren Natur in unseren Lebensmitteln, in Frisuren, Mustern von Kleidern und Hosen, ja sogar im Haushalt nachahmen, weil die Schneckenröllchen so niedlich aussehen. Übrigens finden wir Naturschönheiten überall wieder, wo sich unser Alltag spiegelt, denn sogar Schmetterlinge, Rosenblüten und Baumkronen trapieren wir uns als getarnte Muster auf unseren Körper und nennen es schlichtweg Tattoo. Die äussere und die innere Schönheit müssen zusammenpassen. Wer innerlich mit sich selbst und der Aussenwelt einen Kampf führt, wird äusserlich die Folgen spüren, denn Kummer, Frust, Ärger und Sorgen bilden sich optisch als Falten im Gesicht ab. Ärgern Sie sich nicht, ignorieren Sie Kleinigkeiten, werden Sie toleranter und fangen Sie an zu leben. Wie erzielt man natürliche Schönheit?Wie wird man natürlich schön? Man braucht nur sein Aussehen zu mögen, sich zu pflegen und jegliche Form von Chemie zu meiden, soweit es möglich ist. Man braucht sich nicht grossartig zu schminken, sodass man glaubt, kopfüber in den Schminktiegel gefallen zu sein. Es genügt, wenn man kopfüber in den Aloevera-Topf oder in die Sheabutter fällt, damit die Haut mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Stoffen versorgt wird. Wer sich schminkt, sollte darauf achten, dass die dekorative Kosmetik pflegende Substanzen enthält, möglichst naturbelassen ist, aus Pflanzen gemacht ist, vielleicht ein Bio-Make-Up, und dass man seine Schminke nicht zu dick aufträgt. Pflanzliches Make-Up schont die Haut eher als die billigen Produkte mit ihrem Glitzereffekt Die Schönheit aus der Natur findet man in Produkten, die aus Pflanzen und Blumen, Obst und Gemüse, Früchten, Getreide, Tee und Kaffee, Milch und Joghurt, Hölzern, Gräsern, Wasser und Substanzen aus unserem täglichen Leben hergestellt sind. Am besten, man kauft seine Naturkosmetik im Reformhaus, dann ist man auf der sicheren Seite und weiss, dass es sich um echte Biokosmetik, um hochwertige Produkte handelt. Der Allergiker muss jedoch aufpassen, denn auch Naturkosmetik kann die Haut reizen, besonders bei Kreuzallergien, wenn man auf die jeweilige Pflanze allergisch reagiert. Natürlich schön ist man, wenn man sich mit einem Basisprogramm pflegt, seine Haare weder färbt, noch dauerwellt, seinen Körper so belässt, wie ihn die Natur geschaffen hat, keinerlei Schönheitsoperationen über sich ergehen lässt, und wenn man natürliches Anti-Aging mit gesunder Ernährung und viel Sport betreibt. Wer in jungen Jahren viel Make-Up aufträgt, sich vergisst, abzuschminken, seine Hautporen verstopft und zur Chemiekeule greift, wird im fortgeschrittenem Alter mit Falten kämpfen, Altersflecken bekommen und vorzeitig altern. Dieses Problem kann bereits ab dem 50. Lebensjahr beginnen. Besser ist es, man achtet darauf, dass die junge Haut atmen kann und steht zu seinem ungeschminkten Look.. Eine zufriedene Seele, welche in einem intakten Seelenhaus lebt, macht uns attraktiv. Ein ausgeglichenes Seelenleben ist in unserer heutigen hektischen Zeit wie ein Luxusartikel, den wir uns nicht kaufen können. Eine glückliche Seele leuchtet den gesamten Körper aus, beschert uns eine helle Aura, ohne dass wir unsere Chakren aufwendig öffnen und schliessen müssen. Die Seele existiert und erfreut sich ihres Daseins. Der Körper strahlt diese Freude aus und erfreut sich seiner Natürlichkeit. Man kann sich noch so viel Camouflage auf die Haut kleistern, wenn die Seele nicht im Gleichgewicht ist, kann der Körper kaum merkbare Schönheit ausstrahlen. Das merken wir dann an unseren Mitmenschen, die uns mit etwas Distanz begegnen, wenn unsere Seele urlaubsreif ist. Gönnen Sie sich regelmässig einen Beauty-Tag, ein Wellness Wochenende oder eine Massage. Ärgern Sie sich nur noch über jede dritte Sache, und nicht über jeden Schnipsel im Alltag, das ist eine enorme Entlastung für die Seele. Und behandeln Sie sich gut, dann strahlen Sie eines Tages so viel Energie aus, als ob Sie gerade durch ein Kraftwerk spaziert wären. Trinken Sie sich von Innen nach Aussen schön. Mit Wasser erzielen Sie die besten Ergebnisse. Saft ist zu süss und enthält Zucker. Mineralwasser sollten Sie nur im natürlichen Zustand trinken, ohne Kohlensäure, ohne Zusatz oder Geschmacksstoffe. Es ist wie eine Körperlotion von innen, denn es strafft die Haut und kann Fältchen lindern. Drei Liter Wasser täglich sind zu empfehlen, wenn Sie damit Hautpflege betreiben. Wasser hilft auch von aussen, indem man Wechselduschen nimmt. Manche Menschen duschen sich morgens zuerst kalt, dann warm und dann wieder kalt, verzichten fast gänzlich auf Duschgel und verwenden es nur in den Achselhöhlen, im Intimbereich und für die Füsse. Neben viel Wasser könnte man auch Tee als Schönheitselixir nutzen. Unser Gesicht braucht viel Liebe und Aufmerksamkeit. Manche Gesichter schreien förmlich nach etwas mehr Zuneigung und bitten um ein kleines Peeling oder einen Hauch von Pflege. Bringen Sie Ihr Gesicht und Ihr Dekollte in Form mit grünem Tee. Dazu machen Sie sich eine Tasse Tee, lassen ihn vier Minuten ziehen und tupfen den Tee mit einem Wattebausch auf Gesicht und Hals. Nach zehn Minuten waschen Sie alles wieder ab, und fertig ist die Schönheitskur. Der grüne Tee reinigt die Poren, strafft die Haut und schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Und wer es noch eine Spur natürlicher mag, der pflegt sich mit Perlhirse von innen. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt reinigend. So werden Sie natürlich schönSchön auf natürliche Art und Weise zu werden, bedarf keinesfalls eines grossen Aufwands, man muss sich nur auf natürliche Weise pflegen, und man muss lediglich auf Chemie und synthetische Produkte verzichten. Genau hierin liegt aber für viele Menschen ein Problem, denn im herkömmlichen Drogeriemarkt, im Supermarkt und in der Parfumerie existieren oft nur Kosmetika, welche zwar günstig sind, jedoch nicht viel Natur beinhalten. Deshalb sollte man auf die Naturpflegelinien der verschiedenen Anbieter zurückgreifen, und einige Supermärkte und Drogeriemärkte haben diesen Hype längst entdeckt und bieten eine eigene Wellness- und Naturlinie an, mit Produkten, die wenig bis gar keine Chemie enthalten. Und wenn Sie lieber Besucher lediglich ein Basis-Pflegeprogramm an Ihren Körper heranlassen, pflegen Sie sich ohne Aufwand ganz natürlich. Natürlich schön mit der richtigen PflegeWaschen Sie Ihre Haare mit einem milden Shampoo, welches auch ideal für die Kopfhaut ist, beispielsweise mit Ei-Shampoo, Kamille oder Amarant. Das Ei bringt Glanz ins Haar, Kamille verstärkt die natürliche Haarfarbe, und Amarant repariert kaputtes Haar und stärkt die Kopfhaut. Cremen Sie nach dem Duschen Ihren Körper gut ein, vielleicht mit einer leichten, aber feuchtigkeitsspendenden Creme, denn das reine Wasser trocknet unsere Haut schnell aus. Aloevera, grüner Kaffee, Hanf oder Vanille sind ideal, machen die Haut weich und sorgen dafür, dass sie nicht austrocknet. Granatapfel strafft die Haut und glättet Falten. Pflegen Sie Ihre Füsse, denn Sie stehen den ganzen Tag drauf. Ein Fussbad in einem gut duftenden Öl, beispielsweise Arganöl, Jojoba, Rosenöl oder Kokosnuss tut den Füssen gut.Die Füsse müssen nach dem Bad gut abgetrocknet, und danach reichhaltig eingecremt werden, damit sich keine unschöne Hornhaut bildet. Eine Fusscreme mit Bio-Aloe gibt dem Fuss die nötige Feuchtigkeit zurück und schützt vor unangenehmem Fussgeruch. Putzen Sie Ihre Zähne mit einer schonenden und natürlichen Zahncreme aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke, vielleicht mit einer Bio-Zahnpasta oder einer veganen Zahnpasta, mit Meersalz und Xylit drin. Das Meersalz sorgt für einen optimalen Putzeffekt und stärkt das Zahnfleisch, und Xylit schützt vor Karies. Auch Ihre Hände sollten gut gepflegt werden, da sie viel greifen müssen. Eine Handcreme mit Hanf oder Jojoba schützt die Hände vor Wind und Wetter, und eine Fettcreme schützt die empfindliche Haut im Winter vor dem Austrocknen. Damit die Hände nicht rissig werden, sollte man sie zweimal am Tag gut eincremen, nach dem Waschen gut abtrocknen, und im Winter könnte man Handschuhe tragen, damit die windige Luft keine Hautrisse bilden kann. Vergessen Sie Ihre Fingernägel nicht. Lange und harte Fingernägel können nur wachsen, wenn die Nagelhaut in Ordnung, und das Nagelbett gesund ist. Herkömmlicher Nagellack und besonders der Nagellack Entferner können die Nägel schädigen. Schön und gepflegt sehen die Hände aus, wenn einfach nur ein Nagelhärter auf die Fingernägel aufgetragen wird, oder wenn Sie Ihre Fingernägel mit einem Nagelöl, beispielsweise mit Arganöl pflegen. Manche Frauen baden ihre Fingernägel in Olivenöl, während sie das Geschirr spülen. Achtung, Spülmittel wirkt entfettend, und so sollte die Frau mit Köpfchen immer daran denken, nach dem Spülvorgang die Hände mit einer rückfettenden Creme zu versorgen, vielleicht mit einer Olivencreme. Müde Augen bekommt man mit einem eiskalten Kissen oder einem Eiswürfel wieder in Form. Durch die Kälte ziehen sich die Poren zusammen und das Hautbild um die Augen herum wird glatter. Aber bitte das Eis nur kurz auf die Augen legen, denn sonst bekommen Sie womöglich Kopfschmerzen. Manche Menschen sagen auch, dass Käse essen vor dem Schlafen gehen Augenringe verursacht. Wenn Sie auch so ein Augentyp sind, essen Sie Ihren Käse lieber zum Frühstück. Rasieren Sie Ihre Beine mit einem Damenrasierer, der einen integrierten Balsam enthält, damit die Rasur nicht zur Qual wird. Wir wollen schöne Beine haben, unsere Achselhaare loswerden, und auch die Haare im Intimbereich stören oft, besonders in der Bikinizone. Mit einem Trockenrasierer erspart man sich den Rasierschaum und somit die Chemie am Körper. Rasieren Sie sich sanft, mit viel Gefühl, denn bei der Trockenrasur kann man sich leicht schneiden. Verwenden Sie den Rasierer nur einmal, denn wenn die Rasierklingen stumpf sind, verletzt man sich leicht damit. Cremen Sie sich nachher an den rasierten Stellen gut ein, da die Haut gereizt ist, zu Rötungen neigt und viel Feuchtigkeit braucht. Die Naturfans verwenden reines Melkfett, da es der Haut extreme Feuchtigkeit schenkt. Wer sensible Haut hat, sollte eher auf ein Körper-Gel zurückgreifen, vielleicht mit Rosenöl oder Nussöl, denn zu viel Fett erzeugt Pickel und verstopft die Poren. Wer mit seiner angeborenen Haarfarbe nicht zufrieden ist, sollte nicht unbedingt zu chemischen Färbemitteln greifen, da sie die Kopfhaut reizen, und die Haarstruktur aufrauhen können. Mit einem natürlichen Haarfärbemittel aus Getreide oder auch mit dem natürlichen Henna wird das Haar schonend gefärbt. Man kann damit zwar keine grossen Veränderungen erzwingen, aber wer seine Haare um zwei bis drei Nuancen verändern will, der hat mit Naturhaarfarben die reinste Freude. Sie wirken zudem pflegend und schonen die Haarstruktur, weil sie diese nicht drastisch verändern. Einige Farben sehen sogar glänzend aus, wenn sich das Licht darin bricht. Weizenfarbe ist für blonde Haare, und Henna für rote Haare geeignet. Rennen Sie nicht allen Modefarben und Trends hinterher, denn das sind nicht Sie selbst, sondern das ist nur ein beliebiger Designer, der mit seinen Produkten sein Luxusleben finanziert. Authentizität und Selbstbewusstsein strahlen Sie aus, wenn Sie Ihren eigenen Stil ausleben, sich in Ihrem Outfit wohlfühlen, etwas Farbe in Ihr Leben lassen und Kleidung wählen, welche Ihrer Konfektionsgrösse entspricht. Mollige Frauen ziehen oft zu kleine Klamotten an. Da sieht man auf den ersten Blick, dass sie mollig sind. Fliessende Stoffe aus Seide und Satin sehen gut aus, lassen den Körper atmen und schonen die Haut. Wolle hält warm, Baumwolle kühlt im Sommer, und Leinen wirkt besonders kühl. Stellen Sie sich vor den Spiegel und betrachten Sie Ihr Gesicht. Für einen gebräunten Teint können Sie Erdpuder oder Bananenpuder verwenden, für rote Lippen können Sie einen Naturstift mit Erdbeere verwenden, und die Augenbrauen und Wimpern schminken Sie einfach mit einem Feuchtigkeits- und Fettstift, damit sie glänzen. So ersparen Sie sich jegliches Make-Up und sehen trotzdem frisch aus. Es geht nicht darum, immer perfekt gestylt und geschminkt zu sein, sondern um ein gepflegtes Aussehen, welches die Natürlichkeit eines Menschen zeigt. Suchen Sie sich bei Ihren Pflegeprodukten eine Duftlinie aus, die zu Ihnen passt. Es gibt sogar Düfte, die das Sternzeichen unterstreichen, und es gibt personalisierte Parfums, welche mit den eigenen Hautbakterien so innig gut zusammenpassen, dass man unwiderstehlich gut duftet. Sie sollten Ihren eigenen Körperduft nur ein wenig unterstreichen, denn wenn Sie sich vegan oder vorwiegend vegetarisch ernähren, riecht Ihre Haut ohnehin ziemlich gut. Wir senden nämlich im Naturzustand individuelle Pheromone aus, welche genau auf diejenigen Menschen anziehend wirken, die uns gut tun und zu uns passen. Zu starke, zu intensive Parfums können diese natürlichen Pheromone empfindlich stören, was beispielsweise bei der Partnerwahl keine gute Idee ist. Essen Sie sich schön, aber fressen Sie sich nicht versehentlich kugelrund. Nahrungsergänzung kann helfen, Defizite auszugleichen, aber sie ersetzt keine Nahrung. Vitamine sollte man sich aus Obst und Gemüse herausholen, gesunde Fette sind in Lupinen, Sojaprodukten, pflanzlichen Ölen und notfalls in Eiern enthalten, und mit Kohlenhydraten sollten Sie sparsam umgehen. Anstatt Zucker können Sie Stevia zum Süssen nehmen, und zum Naschen greifen Sie hin und wieder zu Trockenfrüchten oder dunkler Schokolade. Lieben Sie sich einmal täglich intensiv, denken Sie, Sie wären Kleopatra, dann wird Ihr Körper auch immer schöner. Arbeiten Sie an Ihrer selbstbewussten Persönlichkeit und verwöhnen Sie durchaus auch hin und wieder Ihr Ego, denn das will gestärkt werden. Gehen Sie mit guten Gedanken durch den Tag, dann wirken Ihre Gesichtszüge freundlich und weich. Stellen Sie sich vor den Spiegel und üben Sie lächeln. Ihre Lachfalten werden aktiviert, das Gesicht wirkt natürlich und fröhlich, die Mitmenschen finden Sie anziehend und einladend. Stellen Sie sich aufrecht hin und sehen Sie gerade aus. Gehen Sie bitte nicht gebückt, denn das wirkt klein und schüchtern. Gehen Sie aufrecht durch den Tag, damit Sie von den Menschen wahrgenommen werden. Achten Sie auf Ihre Füsse. Gehen Sie gerade und stellen Sie sich nicht mit kommunizierenden Füssen hin. Manche Menschen stehen so da, dass die Daumenzehen miteinander kommunizieren und die Füsse nach innen gedreht sind. Lassen Sie Ihre Füsse eigenständig leben und gerade stehen. Verschränken Sie Arme und Beine nicht, denn es wirkt abweisend und ängstlich. Viele Menschen umarmen sich selbst mit ihren Armen, weil sie nicht wissen, wohin damit. Der Körper wirkt aber viel besser, wenn er nicht von den Armen eingesperrt wird. Halten Sie Ihren Schönheitsschlaf, denn er wirkt auf Ihre Haut wie ein junger Sonnenstrahl. Schlafen Sie in einem ruhigen Ambiente in natürlicher Umgebung. Ihre Haut erholt sich im Schlaf besonders gut. Vielleicht hilft Ihnen ein sanfter Lavendelduft beim Einschlafen. Natürlich schön mit innerer Schönheit
Die innere Schönheit ist das Gegenteil der puren Optik, der Gegenspieler der äusseren Schönheit, manchmal auch die Ergänzung, denn so wie das Innenleben aussieht, so erscheint man auch nach aussen hin. Wir celebrieren zwar die Aussenfassade und sehen uns die brillante Optik an Models, Schaustellern und schönen Menschen an, welche sich gekonnt in Szene setzen, wir vernachlässigen uns dabei jedoch oft selber, wenn wir unser inneres Wesen, das Kind in uns vergessen. Wer sein inneres Kind nährt und pflegt, geht liebevoller mit sich selbst um, achtet mehr auf seinen Körper und pflegt ihn liebevoll. Und so können wir uns innerlich stylen, indem wir unserem Körper nur das Styling zumuten, welches wir nach innen hin verkörpern. Fragen Sie Ihr inneres Kind, wozu es Lust hat. Wenn Sie aus tiefster Seele heraus Lack und Leder lieben, gönnen Sie sich diesen Look, und Sie werden extreme Atraktivität darin ausstrahlen. Wenn Sie der sanfte Typ sind, gönnen Sie sich verspielte Seidenkleider mit Rüschen, und wenn Sie der sachlich-kompakte Typ sind, tragen Sie selbstbewusst Ihren Hosenanzug, und Sie werden attraktiv darin aussehen. Es ist nicht unbedingt das Outfit selbst, es ist die innere Einstellung zum Outfit, welche uns attraktiv macht. Wenn Ihr inneres Kind Schminke ablehnt, gehen Sie ungeschminkt aus dem Haus. Wenn Ihre Seele jedoch ein Künstlertyp ist und gerne mit Farben und Make-Up experimentiert, schminken Sie sich ruhig kreativ. Sowohl der ungeschminkte, als auch der geschminkte Typ, beide sehen gut aus, wenn sie ihren Look verkörpern. Im Laufe der Zeit hat sich die Attraktivität gewandelt. In Zeiten, in denen Nahrung selten und dadurch wertvoll war, galten dicke Frauen als hübsch. In unserer heutigen Zeit, in der die technischen Spielereien am Handy signalisieren, dass man zu dick ist, gilt das schlanke Bild eines Menschen als besonders attraktiv. Das kann gefährlich werden, wenn wir einem dürren Bild des Magerwahns nachjagen, wenn sich Models fast zu Tode hungern und in Orangensaft getränkte Watte essen, um ohne Kalorienzufuhr satt zu werden, und wenn Modemagazine androgyne Männer bevorzugen, welche Dessous präsentieren, weil die normal gebaute Frau in die Designerklamotten der Modemacher nicht hineinpassen, obwohl sie bereits magersüchtig sind. Hier sind wir von wahrer Attraktivität weit entfernt. Die innere SchönheitMan wird automatisch schöner, wenn man sich seine Attraktivität bildlich vor Augen hält, sie imaginär suggeriert, die innere Schönheit visuell gestaltet und nach aussen hin trägt. Hierfür benötigt man das körpereigene Selbstbewusstsein, die passende Kosmetik, das gelungene Outfit, und manche Menschen brauchen eine sanfte Beauty-Behandlung, um sich vor allem jünger zu fühlen, da Schönheit auch ein Gefühl ist, welches man gerne zeigt. Bewegung und Aktivität machen uns übrigens auch schön, da wir in einer Gesellschaft leben, in der aktive, sportliche, schlanke Menschen, welche vital und fit aussehen, als schön gelten. Wer dreimal pro Woche im Fitnessstudio trainiert, baut Muskeln auf, und wer täglich eine halbe Stunde im Wald die Bäume umarmt und das Waldbaden geniesst, hält sich fit, auch wenn er als alternativer Spinner gilt und von vielen Leuten belächelt wird. Neben ausreichender Bewegung, der richtigen Ernährung und dem individuellen Beautyprogramm macht uns eine gebräunte Haut attraktiv. Zu viel Sonne kann unserer Schönheit allerdings schaden, auch wenn man dadurch eine gesund aussehende braune Haut bekommt und sich in der Natur sonnt. Unser Vitamin D Spiegel ist nach einem 20 Minuten Sonnenbad gesättigt, und länger sollten wir uns der prallen Sonne auch nicht aussetzen. Zwar helfen Sonnencremes dabei, sich den ganzen Tag im Freien zu bewegen, aber sie sind auf Dauer nicht unbedingt gesund für die Haut. Besser ist es, man bewegt sich in luftiger Kleidung, welche den Körper bedeckt, dann tut man mehr für seine Gesundheit. Ein Trend in Sachen Attraktivität geht hin zum natürlichen Look. Man schminkt sich nicht mehr so übermässig üppig, besonders beim Tages-Make-Up spart man heftig. Man zeigt auch wieder seine kleinen Fältchen, da dies zum Altern einfach optisch dazugehört. Natürlich wird dieser Trend von zahlreichen Hochglanzfotos getrübt, aber gerade diese Fotos sind es, welche uns dazu animieren, wieder mehr Natürlichkeit zu zeigen, weil der Normalverbraucher oftmals mit den makellosen Menschen nicht mithalten kann, ohne dass er gröbere Eingriffe in seinen Körper wagt. Mit der ungeschminkten Wahrheit, so wie die Natur uns schuf, leben wir gemütlicher. Man kann morgens länger schlafen, oder sich mit dem Lesen des Kaffeesatzes beschäftigen, bevor man sich diesen als Beauty Maske ins Gesicht schmiert. Auch der kaum geschminkte und ungestylte Normalverbraucher ist attraktiv, wenn er eine starke Persönlichkeit besitzt. Man wirkt nach aussen hin automatisch schöner, wenn man sich typgerecht stylt, den natürlichen Look bevorzugt und nicht täglich in den Schminktopf fällt. Unsere Haut reagiert sensibel und neigt zu Unreinheiten, wenn wir sie zukleistern. Wir orientieren uns jedoch gerne an der brillanten Optik der Prominenten, denn das Rampenlicht macht unheimlich attraktiv. Schönheit vergeht eines Tages, selbst bei Promis, Stars und Sternchen, aber ein hässlicher Charakter bleibt so lange hässlich, bis man ihn ändert. Die meisten Menschen arbeiten ständig an ihrem äusseren Erscheinungsbild, anstatt ihre Persönlichkeit zu verschönern, aber auch das macht Sinn, da die Optik auf den ersten Blick immer glänzt. Schöne Menschen werden öfters angesprochen, haben mehr Erfolg im Beruf und in der zwischenmenschlichen Kommunikation, in der Liebe, im Bett und am Perserteppich. Und da die Schönheit in der Flirtwelt so gefragt ist, müssen wir unsere innere Schönheit nach aussen tragen, wenn die äussere Schönheit gerade im Urlaub ist. Das macht man am besten mit einem lieben Lächeln. Fröhliche und gut gelaunte Menschen mit einem Lächeln im Gesicht wirken anziehend. Die möchte man kennenlernen. Zum Lächeln sollte man sich noch eine Brise offener Haltung anziehen, das wirkt so elegant wie ein Abendkleid. Schönheit ist erlernbar, machbar und umsetzbar, solange man sich akzeptiert, denn dann strahlt man das Schöne nach aussen hin aus. Die Schönheit hat zwar viel mit Gesundheit zu tun, man kann jedoch auch trotz Krankheit schön sein. Niemand sollte von der Gesellschaft schief angeschaut werden. Natürlich strahlt ein gesunder Körper Vitalität und Kraft aus, aber wer sich durch eine Krankheit hindurchkämpft ist genauso stark. Übrigens sind auch exotische Menschen, die ihren Körper verformen und extravagant stylen wahre Schönheiten, da das Schöne im Auge des Betrachters liegt und eine reine Geschmackssache darstellt. Viele Leute glauben, an der eigenen Schönheit muss man hart arbeiten, was weh tut und gleichzeitig die Seele umschmeichelt. Wir zwängen uns in zu enge Kleidung, kaschieren unser Hüftgold, sehnen uns nach dem Goldenen Schnitt, nach dem perfekten Gesicht und dem makellosen Körper, und wir überhören, wenn böse Zungen behaupten, dass Schönheit vergeht, je älter wir werden, und dass im Alter die selbstbewusste Hässlichkeit siegt, wenn wir das Leben samt seiner Präsenz lediglich auf die Optik reduzieren. Und da wir nach aussen hin glänzen möchten, tun wir viel, um uns äusserlich zu verschönern, denn jedes Kompliment nährt unsere Seele, und dies wiederum macht uns von innen schön. Schöne Menschen sind nicht hässlich
Wie wird man ein schöner Mensch? Heute lassen sich die meisten Makel optisch beseitigen, sodass man nach aussen hin schön sein darf. Und die innere Schönheit muss man sich eben hart erarbeiten, aber dafür strahlt man dann wie ein ganzes Atomkraftwerk, welches meilenweit zu spüren ist. Es ist ungerecht, unfair, menschenunwürdig, skandalös, und dennoch fühlen wir uns unbewusst, quasi vollautomatisch von schönen Menschen angezogen, während wir hässliche übersehen, übergehen, meiden und Abstand von ihnen halten. Bitte, die Natur ist grausam, und so zeigt die Studie des perfekten Gesichts, dass der sogenannte Goldene Schnitt, ein exakt mathematisch berechenbares Gesicht mit den perfekten Proportionen, ausschlaggebend dafür ist, ob wir jemanden als schön oder als hässlich einstufen. Laut dem Philosophen Darwin würde es gar keine hässlichen Menschen mehr geben, aber die Natur lässt sich immer etwas einfallen, um ein gewisses Gleichgewicht zu schaffen, denn sowohl Schönheit als auch Hässlichkeit sind wichtig, um unsere Sozialkompetenz zu schulen. Leider bleibt die Sozialkompetenz in den meisten Fällen des Alltags auf der Strecke, und so leiden hässliche Menschen still und leise vor sich hin. Nicht so schöne Menschen haben nämlich von vorn herein eine Chancenungleichheit, im Job, auf der Gehaltsliste, auf der Karriereleiter, bei der Freundeswahl, bei der Partnersuche, im Alltag. Wer dies nicht erkennt oder nicht wahrhaben will, lebt am Leben vorbei. Natürlich gibt es Ausnahmen, Leute die aufgrund ihres Fachwissens und ihrer inneren Werte bevorzugt werden, aber auf den ersten Blick gilt die Optik als Kriterium für Schönheit oder Hässlichkeit. Ich könnte schwören, dazwischen gibt es tausende Abstufungen und Varianten, weil Schönheit im Auge des Betrachters liegt und daher eine reine Ansichtssache ist.. Schönheit ist machbar, Gott sei Dank, auch wenn es nicht jeder kann oder will. Man kann mit Make-Up, Styling, einem passenden Outfit, mit kosmetischen Eingriffen und Schönheitsoperationen erheblich nachhelfen, aber selbst hier haben einige Menschen nicht die selbe Chancengleichheit. Wer genetisch bedingt dick ist, eine chronische Krankheit hat, ist im Nachteil. Wir müssen umdenken, uns nicht andauernd von der Optik leiten lassen, nicht nur die makellosen Menschen bevorzugen, nur dann haben alle Menschen die gleichen Lebenschancen. Leider ist es heute noch oft so, dass attraktive Menschen ganz vorne präsent sind, an der Reception oder am Rednerpult stehen, während die unattraktiven Leute in den hinteren Räumen sitzen, oder sie räumen das Lager auf. Eine fatale Lage erleben schöne Menschen, wenn sie nicht fähig sind, ihre angeborene Schönheit zu nutzen. Wer sich trotz seiner optischen Schönheit nicht schön genug fühlt, verpasst Chancen, tritt ohne Selbstwertgefühl auf und macht sich selbst zum Mauerblümchen. Hier muss jeder unbedingt an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Und genau hier hilft ein guter Coach, gefolgt von der Spiegeltechnik. Man stellt sich vor den Spiegel, betrachtet sich liebevoll und schätzt sich als gelungen und bewusst gewollt ein. Wenn das innere Spiegelbild trotz Makellosigkeit nicht mit dem äusseren Bild übereinstimmt, wenn man sich trotz purer Schönheit hässlich findet, braucht man einen Coach, der einem zeigt, wie schön man ist. Schönheit hat viel mit Emotionen zu tun, denn wer attraktiv ist, strahlt Glück und Zufriedenheit aus, welche sich in der Attraktivität wiederfinden. Man erkennt von aussen oft schon ,ob jemand glücklich oder unglücklich ist. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass man sich selber mögen sollte, dann strahlt man automatisch Shchönheit aus. Notfalls kann hier ein guter Psychotherapeut helfen. Schöne Menschen bekommen KomplimenteWer schön ist, bekommt Komplimente, und wenn man andauernd mit Komplimenten vollgesülzt wird, bemerkt man sie eines Tages nicht mehr, da sie zur Selbstverständlichkeit, zur Routine des Alltags werden. Hier hilft nur eines, genau hinsehen, genau hinhören, und trotz der Flut an schönen Worten freundlich, und vor allem dankbar sein, denn Schönheit sollte man nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen. Schönen Menschen verzeiht man Fehler
Schöne Menschen mobben oftmals die hässlichen. Haben Sie schon einmal Mobbing am Arbeitsplatz beobachtet? Da schiebt die hübsche Sekretärin dem hässlichen Mauerblümchen den Bearbeitungsstapel voller unbearbeiteter Dokumente zu und sagt: Bis morgen ist das erledigt, der Chef wünscht es so. Und das hässliche Entlein wünscht sich in diesem Moment nur eines, nämlich ein Schwan zu werden und der hübschen Sekretärin direkt auf den Kopf zu kacken, so dass das wallende Haar in der Scheisse klebt. Die Hässliche wünscht sich, wunderschön zu sein, damit sie sich den Chef angeln kann, während die Schöne mit dem Chef diniert und eines Tages seinen Nachnamen trägt. Wahrlich, das Leben ist ungerecht, und der Aktenstapel muss trotzdem bearbeitet werden. Schöne Menschen erlauben sich viel, machen Fehler ohne rot zu werden, werden trotzdem bewundert und geliebt, geniessen ein hohes Ansehen, wenn sie lügen, glaubt man ihnen trotzdem, weil die Billanz der Optik so schön glänzt, auch wenn sie innerlich unattraktiv sind. Hat schon jemals jemand die innere Attraktivität in einem Menschen gesehen, wenn er ihn oberflächlich, rein optisch betrachtet? Die meisten Menschen sind keine Hellseher. Ich wurde bereits in der Grundschule gemobbt, da ich neben meinem unglücklichen Aussehen ein optisch sichtbares Augenproblem mit mir schleppte, mir fehlte ein Auge, aber mit dem zweiten sieht man bekanntlich ohnehin besser. Ich konnte laufend Bestnoten produzieren, man liess mich trotzdem nicht vorne mit dabei sein, wenn es ums Prestige ging. Ich war die Mitläuferin in der Mitte, so undeutlich zu sehen, dass man mich immer übersah. Und wenn man mich wahrnahm, bekam ich doofe Sprüche aufs Auge gedrückt. Irgendwann hielt ich diesen Zustand nicht mehr aus. Ich wechselte den Augenarzt, fuhr mit meinem Vater zum Augenprothetiker und liess mir ein Glasauge einsetzen. Und voila, plötzlich war ich ein anderer Mensch. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mir sogar Fehler erlauben und wurde trotzdem gelobt, in der Schule, in der Freizeit, nur nicht in der Kirche, aber religiös war ich noch nie. Schöne Menschen finden schneller einen PartnerDie Schönen und Begehrten sind beliebt am Singlemarkt, am Heiratsmarkt, in den Partnerbörsen der Welt. Sie flirten, baggern, lachen und küssen, und schon sind sie verliebt, verlobt, verheiratet. Die Hässlichen und Abgelehnten sind wie Statisten am schnellebigen Kontaktmarkt. Sie suchen, stehen im Weg herum, und wenn die Börse schliesst, gehen sie wieder nach Hause, meistens alleine, weil sie übrig bleiben. Heute gibt es wenigstens Spezial-Singlebörsen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, besonderen Neigungen, besonderen Vorstellungen, und so findet doch jeder Topf einen Deckel, Hauptsache man ist unter der Haube, dann erfriert man im Winter gefühlstechnisch nicht. Als ich mit zwei optisch funkelnden Augen, einem Silberblick, brutal aufblondierten, langen Haaren, einem zu kurz geratenen, eng am Körper anliegenden Minikleid in rot, einem Schmollmund und einem verführerischen Lächeln durch die Welt ging, lernte ich massenweise Männer kennen, deren Nachnamen ich sofort hätte tragen können, nur mein Traummann war nicht dabei, der hatte mich nämlich schon im Gymnasium fluchtergreifend gemieden, er war mein Lehrer. Als ich nach tausend gefühlten Partnerversuchen endlich den richtigen Mann fand, heirateten wir nach 18 Probejahren, und voila, ich muss sagen, Schönheit ist praktisch, denn mein Mann bevorzugt schöne Menschen, und ich falle gerade noch in sein Suchraster. Dennoch bin ich heilfroh, dass nicht nur die Optik, sondern auch die Chemie und die Sympathie zwischen zwei Menschen stimmen muss, damit niemand leer ausgeht. Hübsche Menschen haben es trotzdem leichter am Singlemarkt. Sie müssen nicht immer krampfhaft auffallen und auf andere Menschen zugehen. Es genügt manchmal, dass sie bloss anwesend sind und ihre Äusserlichkeiten ausstrahlen. Die Sonne ist auch einfach nur da, und alle freuen wir uns darüber und fühlen uns in ihrer Nähe wohl. Der Regen und der Wind müssen schon irre heftig arbeiten, um uns zu beeindrucken, und trotzdem laufen alle Menschen vor dem Unwetter davon. Die wirklich traurige Wahrheit ist, dass schöne Menschen mehr Chancen beim Flirten haben. Wenn zwei Freundinnen ausgehen, und davon ist die eine bildhübsch und die andere etwas hässlicher, wird immer zuerst die Hässliche angesprochen, damit man die Hübsche über diesen Umweg kennenlernen kann. Da fragt der Mann dann die Hässliche nach der Telefonnummer und den Hobbies der hübschen Freundin. Ein ungewolltes Beispiel , wie ungerecht Schönheit sein kann, zeigt, dass man nach einem Stylingwandel anders auf Männer und Frauen wirkt. Ich war einst mit einer Freundin in der Disco. Sie hatte wunderschöne lange Haare, wollte aber nicht wegen ihrer Äusserlichkeiten geliebt werden und schnitt sich die Haare rattenkurz ab. Sie forderte fünf Männer zum Tanzen auf, die an einem Nebentisch sassen. Keiner konnte tanzen, und alle lehnten ab. Sie schob mich nun zu diesem Tisch, und ich sollte die Männer auch zum Tanzen auffordern. Jetzt konnten plötzlich alle tanzen. Übrigens lässt sich meine Freundin ihre Haare nun bodenlang wachsen. Was ist Attraktivität?
Attraktivität entstammt dem latainischen Wort attrahere und bedeutet anziehen. Es ist die Anziehungskraft, die Sinnlichkeit, die Zwischenmenschlichkeit und die freundliche Kommunikation, das Wesen, der Charakter, die Ausstrahlung, das Carisma eines Menschen. Sie ist das äussere und das innere Erscheinungsbild, die Optik und die Balance. Körper, Geist und Seele sollten im Einklang sein, dann wirkt man attraktiv. Ein schöner Körper, ein vitaler Geist, eine sanfte Seele, das alles erfüllt den Standard des ästhetischen und ethischen, seelischen und psychischen Ausdrucks. Die Attraktivität hängt unter anderem von unseren Hormonen ab. Männer mit viel Testosteron wirken stark, potent und anziehend. Frauen mit viel Östrogen wirken prall und weiblich. Melatonin macht uns schön und lässt uns ausgeglichen wirken, Dopamin sorgt für Glücksgefühle und macht attraktive Menschen aus uns, und zu viel Stress erhöht das Cortisol und lässt uns unattraktiv erscheinen. Die Attraktivität liegt im Auge des Betrachters, denn mollige, üppig weibliche Frauen werden oft als sehr exotisch, sinnlich, erotisch und anziehend empfunden. In alten Zeiten, in denen man sein Essen erst mühsam erlegen musste, galten dicke Frauen mit tollen Kurven als besonders attraktiv. Anfang des 19. Jahrhunderts galt die feminin wirkende, blasse Frau als ästhetisch, denn die sonnenverbrannte Haut kennzeichnete die schwere Feldarbeit, und diese wollte man meiden, so gut es ging. Heute gelten Menschen als attraktiv, die sich gesund und bewusst ernähren. Models müssen dünn sein, fast schon knabenhaft, aber die Brust darf gross ausfallen, damit die Schönheitschirurgen nicht verarmen. Heute ist Schönheit eine Angelegenheit, die man mit Geld regeln kann, und trotzdem sind immer wieder Frauen attraktiv, die ihre Natürlichkeit beibehalten. Man kann Attraktivität, Carisma, Charme und Ausstrahlung aufgrund eines Gesichtes erkennen, sogar auf einem Foto, einem Profilbild, einem Gemälde. Und so gibt es in vielen Singlebörsen einen Matchgenerator, der gezielt attraktive Gesichter zeigt, die zum eigenen Profilbild passen. Zwei Menschen, die eine ähnliche Ausstrahlung haben und ähnlich schön sind, würden unter Umständen besser zusammenpassen. Übrigens werden in solchen Singlebörsen auch die jeweiligen zusammenpassenden Interessen verglichen, damit eventuelle Partner sich leichter finden. Alles funktioniert in gewisser Weise gut, aber ob es funkt, kann weder die Attraktivität auf den ersten Blick, noch die daraus resultierende Ausstrahlung sagen, man muss sich riechen können, wenn man sich nahe kommt. Wir haben gelernt, dass man seinem Körper mit mentalen Übungen, mit dem Skalpell und vielen verschiedenen Substanzen Gutes tun kann, und trotzdem ist jeder Mensch verschieden, quasi einzigartig in seiner Individualität. Wir können froh über diese Vielfalt sein, denn sonst würde eine einzige Frau alle Männerblicke auf sich ziehen, während alle anderen Frauen leer ausgehen. Gott sei Dank empfinden wir Ästhetik und Schönheit individuell, denn damit gewährleisten wir ein friedliches Miteinander, ohne uns gegenseitig die Partner wegzunehmen. Studien belegen, dass der erste Eindruck zählt, wenn wir einem Menschen begegnen, und die magischen ersten Sekunden entscheiden darüber, wen wir attraktiv finden. Wer gut riecht und gepflegt aussieht, wird als ästhetischer wahrgenommen als jemand mit Körpergeruch und einem ungepflegten Äusseren. Duschen Sie sich jeden Morgen, wenn Sie aus dem Haus gehen, denn der Körpergeruch sollte angenehm auf die Umwelt wirken. Die Haare sollten einen gepflegten Eindruck hinterlassen und wenn sie nicht gerade frisch gewaschen sind, kann man sie zu einem Zopf flechten oder leicht zusammenbinden. Die Fingernägel müssen nicht immer perfekt lackiert sein, aber sie sollten gut gefeilt und gepflegt aussehen, nicht abgekaut oder eingerissen. Und im Sommer müssen die Füsse gepflegt aussehen, wenn man in offenen Sandalen umherläuft. Hornhaut am Fuss und ungepflegte Fussnägel sind ein absolutes No-Go. Im Trend liegen der Nagellackstift, das Glätteisen, der Epilierer und die Pflegemaske, denn dies sind Beautyprodukte, welche eine Frau dringend braucht. Attraktivität ist präsente OptikSchönheit bedeutet Optik, Stil und Eleganz. Spitz formuliert ist die äussere Schönheit ein Hungerhappen aus wenig magerem Fleisch, welches die menschlichen Knochen umhüllt. Wir jagen einem Magerwahn nach, der seine Fülle nur in den aalglatten Hochglanzmagazinen entfaltet. Zahlreiche Leute sprechen von der perfekten Figur, dem perfekten Make-Up und dem schönen, bloss nicht zu asymmetrisch geratenen Menschen. Wir lieben makellose Haut, scheuen Pickel im Gesicht, und wir bevorzugen einen makellos schlanken Körper mit idealen Proportionen. Früher galten mollige Menschen als schön, heute sind durchtrainierte Leute das Schönheitsideal, mit dem jeder mithalten will. Oft leidet jedoch die Gesundheit unter dem Magerwahn, und so sollten wir lieber den gesunden Körper als schön einstufen, anstatt uns krank zu hungern. Wenn wir unsere innere Schönheit ohne Make-Up betrachten, erschrecken manche Leute vor sich selbst, denn der Seelenspiegel kauft sich keine Schminke. Natürlich werden die optischen Reize, lange Beine, wallendes Haar, der perfekt geschminkte Schmollmund, ein praller Po, schöne Hände, der perfekte Körper, im Vorübergehen zuerst wahrgenommen, und erst später entdeckt man die innere Schönheit, wenn man einen Menschen näher kennenlernt, aber ohne die innere Ausstrahlung sind wir nur leere Hüllen auf zwei Beinen. Attraktivität ist eine reine GeschmackssacheDie Schönheit ist eine reine Geschmackssache. Wer Schönheitsoperationen liebt, legt sich gerne unters Messer und fühlt sich danach jünger. Wer die Natur bevorzugt, begnügt sich mit einem Basis-Schönheitsprogramm und akzeptiert seinen Körper so, wie das Universum ihn schuf. Es gibt jedoch extreme Schönheiten, die ihren Körper wie Barbie und Ken modellieren. Für diese Beauties sind Botox-Behandlungen, Brust- und Po-Implantate, und die obligatorische Fettabsaugung die reinste Entspannung, wenn sie in Vollnarkose unterm Skalpell liegen. Laut Studien finden wir die Symmetrie eines Menschen am schönsten, denn wir lieben die Ordnung, lieben es, wenn alles an seinem richtigen Platz ist. Je femininer eine Frau, und je maskuliner ein Mann aussieht, desto attraktiver finden wir diesen Körper, aber leider haben die Studien auch gezeigt, dass die Androgynität als weniger attraktiv wahrgenommen wird. Attraktivität ist optische GesundheitSchönheit wird von einer gesunden und naturbelassenen Aussenpräsenz begleitet. Man kann sich noch so gekonnt elegant zuspachteln, wenn man nicht gesund lebt, spriesst das Kranke aus einem heraus, wie die Stacheln eines Kaktus. Da spriessen die Pickel, die Haut wirft Falten, die Augenringe kämpfen ums Überleben, und der überschminkte Teint sagt, die Nacht war lang. Auch das kann schön sein, wenn es auch nicht gesund ist. Der tägliche Schönheitswahn beginnt bei manchen Menschen früh morgens mit Sport, einem ausgedehnten Bad, dem Gang zum Friseur, zur Kosmetikerin, ins Solarium, und er endet beim Einschlafen mit der Schönheitsmaske. Wie gesund ist das extreme Styling für unseren Körper? Wer süchtig nach Schönheitsbehandlungen ist, befindet sich in einem ungesunden Kreislauf, denn er wird zunehmend unzufriedener mit seinem Aussehen, wenn er gewissen Schönheitsidealen nachjagt. Schönheitsideale sind Idole, die uns prägen, manchmal auch zur Magersucht führen, uns trimmen, uns antreiben, und so manch eine Frau will miss World werden und verbiegt sich bei diversen Schönheitswettbewerben. Was macht uns attraktiv?
Bitte, ich könnte schwören, auch Männer sind schön, selbst wenn sich hier die Geister scheiden. Mir gefallen blonde Männer mit stechend blauen Augen und einem charmant-frechen Auftreten. Da sieht man, wie tief der Schönheitsbegriff ins Auge sticht und eine reine Geschmackssache darstellt, denn die meisten Frauen finden Männer mit dunklen Haaren und buschigen Augenbrauen schön. Bei mir darf es der Solarium-Typ sein, selbst wenn er Falten im Gesicht besitzt, denn ich habe erkannt, auch Falten kann man küssen, dann werden sie noch schöner. Auch alte, ja sogar betagte Menschen sind schön. Bitte, ich bin nicht der Inbegriff der gängigen Schönheitsideale, denn vor mir macht die Schönheit nicht einmal im Alter Halt. Eine Studie belegt, dass alte Menschen ihre Sexualität, gepaart mit ihrer körperlichen Optik selbst im hohen Alter ausleben möchten. Sie sind nur rein Bodytechnisch nicht mehr zu allem fähig, aber auch wenn so manch eine Verrenkung nicht mehr funktioniert, Sinnlichkeit kann man in jedem Alter ausleben. Jeder Mensch, ob jung oder alt, ob heiss oder bald kalt, ist in meinen Augen schön, und das liegt nicht daran, dass ich zwei Glasaugen trage. Wir sollten Schönheit nicht in Schubladen pressen, sondern offen mit unserem menschlichen Wesen umgehen. Und wenn der Nachbar morgens grüsst, finde ich sogar ihn schön.
Liebe macht attraktiv, Stress macht hässlichSchönheit definiert sich durch die Liebe. Das sieht man, wenn verliebte Menschen durch die Strassen ziehen, sie sind hübsch und strahlen ihr Glück aus. Und Stress macht uns leider hässlich, denn wer leidet, dem sieht man sein Leid oft rein optisch an. Stress lässt uns müde, abgeschlafft, enttäuscht, traurig, ernst und schwach aussehen, was man auf den ersten Blick sehen kann. Es ist die Liebe zu uns selber, unsere guten Gedanken, die Lebensfreude, welche wir ausstrahlen, das Glück und die Zufriedenheit, der Erfolg, was uns attraktiv macht. Wer sich selbst liebt, zufrieden durchs Leben geht und Probleme als positive Herausforderung sieht, ist attraktiver als jemand, der seine Sorgen überschminkt und trotzdem nie lacht. Stellen Sie sich morgens vor den Spiegel, betrachten Sie sich von allen Seiten und sagen Sie Ja zu Ihrem Körper. Als Teenager hatte ich eine Phase, in welcher meine Pickel wie ein Sträusselkuchen mein Gesicht säumten. Ich sah aus wie ein roter Teppich, auf welchem sich die prominenten Hautunreinheiten die Hand reichten. Ich wurde von einer meiner Mitschülerinnen derart gemobbt, dass ich in der Neurologie im Krankenhaus erwachte, zusammen mit meinem restlichen seelischen Stress. Leider erscheint Stress in seiner hässlichsten Form, und das bedeutet, man sieht ihn optisch, denn gestresste Leute strahlen nicht gerade die brillante optische Schönheit aus. Da kann man nur hoffen, dass die Seele schön genug ist, um über die Makel der Optik hinwegzusehen. Als ich übrigens die Neurologie wieder verliess, sank mein Stresspegel, meine Haut reinigte sich wie von selbst, und meine Pickel verabschiedeten sich. Ich verliebte mich, und schon war ich schöner. Fakt ist, die Liebe macht uns zu hübschen, zauberhaften Wesen, dessen Schönheit man meilenweit sieht. Wie wichtig ist Attraktivität?Schönheit ist wichtig, weil wir dadurch ein besseres Selbstwertgefühl bekommen, uns selbst und andere Menschen inniger lieben, und weil wir schöne Menschen in der Regel unbewusst bevorzugen, ob wir wollen oder nicht .Schönheit ist eine der wichtigsten Dinge, die wir im Leben geniessen dürfen. Sie ist eine Augenweide, und für viele Leute ist sie der optische Aufputz des täglichen Lebens. Wer sich schön fühlt, hat mehr vom Leben, strebt generell eine höhere Karriere an, pflegt mehr innige soziale Kontakte, ist präsenter und wird stärker warhgenommen als jemand, der sich zurückzieht, ungern pflegt, auf seine Aussenpräsenz kaum achtet und manchmal lieber als einsamer Eremit leben würde, weil er den brillanten Schein der oberflächlichen Welt scheut, damit nichts anfangen kann und sich ständig fehl am Platz fühlt. Schönheit ist wichtig fürs Gehirn, da sie unter anderem eine Kopfsache ist, die im Wesen des Menschen ihre Mündung findet. Wer glaubt, er sei nicht schön genug, entwertet sich in gewisser Weise selbst. Wer überzeugt ist, schön zu sein, wertet sich auf und punktet damit bei seinen Mitmenschen. Unsichere, stark depressive, in ihr eigenes Schneckenloch zurückgezogene, negativ denkende, aber auch aggressive und wütende Menschen werden meist als unattraktiv eingestuft, weil sie ihre negative Seite ausstrahlen. Positiv denkende Menschen, die humorvoll und offen auf andere zugehen, nicht nörgeln und nicht jammern, werden allgemein als attraktiv eingestuft, weil sie ihre Sonnenseite zeigen. Studien belegen, dass sich Optimisten schöner finden und ein positiveres Selbstbild haben als Pessimisten. Hässlich werden wir schnell, wenn wir uns ärgern und diesen Ärger ausstrahlen. Schönheit müssen wir uns täglich erarbeiten, indem wir uns lieben lernen. Schönheit ist wichtig für unser Selbstbild, da sie geprägt ist von Selbstliebe. Die optische, äussere Schönheit ist zwar laut Studien die wahre Schönheit, aber ein Trend geht hin zur Eigenliebe, zur inneren Körperbalance, zur inneren Ausgeglichenheit. So existieren ganze Beauty-Hypnosetrainings, mit denen man durch gezielte Affirmationen und Übungen seinen Körper lieben, achten und schätzen lernt. So hat auch eine eventuell zu grosse oder schiefe Nase ihre Berechtigung und wird immer schöner durchs Training. Man sollte sich ohnehin morgens vor den Spiegel stellen, sich abtasten und sich eingestehen, dass man schön ist, selbst wenn kleine Makel am Körper vorhanden sind. Mit zunehmender Selbstliebe wird der Körper tatsächlich optisch schöner, weil sich die Gedanken ändern. Was kann man für seine Schönheit tun, und wie wird man schöner? Es gab Zeiten, in denen lagen die konventionellen, fast schon traditionellen Schönheitsoperationen im Trend. Man liess sich die Brüste vergrössern, das überschüssige Fett absaugen, und notfalls liess man sich eine neue Nase machen. Heute liegen Implantate im Trend. Man lässt sich die Pobacken aufpeppen, das Sixbag am Bauch stylen, Oberarme und Oberschenkel aufpushen, und man lässt sich sogar Implantate in die Wangen setzen, damit das Gesicht jünger wirkt. Schönheitsideale wie Barbie und Ken, die lebende Puppe, Mangas und Anime bilden heute die Basis für die persönliche Schönheit, und hierfür macht man viel, denn unzählige Leute wollen aussehen wie ein Model. Solange man sich wohlfühlt, kann man sich ja fast bis zur Unkennbarkeit verschönern, aber manche Leute gehen zu weit und lassen sich Iris-Implantate ins Auge einbauen, um wie eine Manga-Puppe auszusehen, und das kann gefährlich sein, denn das Auge ist nicht nur ein Hingucker, es ist auch ein Sinnesorgan, und man könnte es womöglich noch zum Sehen benötigen. Die attraktive FrauDie ästhetisch geprägte, schöne Frau trägt ihre Ästhetik meist am eigenen Körper mit sich herum und strahlt diese auch aus. Bei Frauen ist die Sanduhr-Figur attraktiv, wenn die Frau wie eine Eieruhr geformt ist, mit schmaler Taille und üppigen Brüsten, gefolgt von tollen Hüften. Die Körbchengrösse B liegt weit vorne, wenn es um Brüste geht, ein straffer Po liegt im Trend, und wenn der Ringfinger länger als der Zeigefinger ist, dann wirkt die Frau besonders anziehend. Brünette Haare liegen ganz vorne, gefolgt von den blonden, denn die Blondine mit Charme und Sexappeal stirbt nie aus. Blaue Augen, hohe Wangenknochen, volle Lippen, das sind die weiblichen Renner in Sachen Schönheit. Der attraktive MannAttraktive Männer strahlen ihre Männlichkeit aus und wirken maskulin. Beim Mann sollte der Rumpf samt Kopf gleich lang wie die Beine sein, dunkle Augen sind vorteilhaft, ein markanntes Gesicht kann punkten, ein knackiger Po wirkt anziehend, und der Mann sollte gewisse maskuline Züge aufweisen, dann ist er attraktiv. Die schlanke Figur zählt bei Männern und Frauen, obwohl laut neuesten Studien auch Mollige sehr attraktiv abgeschnitten haben. Wie attraktiv sind glückliche Menschen?Glück und Zufriedenheit, Freude und Liebe sind starke Attraktivitätsmerkmale. Forscher haben entdeckt, dass schwangere Frauen schöner sind. Zwar trifft dies nicht auf die Allgemeinheit der Schönheit zu, denn es gibt tausende attraktive, wunderschöne Frauen, die nicht schwanger sind, aber es ist ein Fünkchen Wahrheit hinter dieser These. In der Schwangerschaft entwickeln Frauen spezielle Glückshormone, weil sie sich auf ihr Baby freuen. Der Körper stellt sich um, freut sich aufs Mutter werden, und dies spiegelt sich in der Attraktivität der Frau wieder. Studien belegen auch, dass die schwangere Frau nicht so schnell altert aufgrund der entstehenden Glückshormone. Wenn man jedoch die stressige Zeit der ersten Monate berücksichtigt, in der die junge Mutter nachts wach bleibt und durch das Babygeschrei auf Trab gehalten wird, gleicht sich der Hormonschub wieder aus. Fakt ist, wer lächelt, ist schön, und wer seine Augen zum Funkeln bringt, strahlt damit die Schönheit seiner Seele nach draussen. Attraktivität wird manchmal auch versehentlich mit Reichtum und Wohlstand in Verbindung gebracht. Geld macht glücklich. Reiche Leute strahlen etwas Schönes aus, wenn sie die Ästhetik der Welt zu schätzen wissen, sich der gehobenen Kunst und Kultur hingeben, das Leben in vollen Zügen auskosten, die technischen Möglichkeiten der Beauty-Industrie nutzen, sich unters Skalpell legen, während sie vom attraktiven Schönheitschirurgen träumen, und wenn sie sich stylen und kleiden wie ihr Schönheitsideal, die Barbie. Reichtum wirkt anziehend, Geld zieht alles in seinen Bann, und deshalb sehen wir das Materielle als Attraktivitätsmerkmal an, weil es so hübsch funkelt. Die Natur ist schön und macht uns glücklich. Natürlichkeit ist deshalb ein weiteres Attraktivitätsmerkmal, welches sich stark vom glamourösen Reichtum abgrenzt. In jedem von uns steckt viel Natur, aber trotzdem belassen wir unseren alternden Körper ungern so, wie ihn die natürliche Schwerkraft formt. Wir wollen schöner werden, straffen unsere Haut, formen unseren Körper, und trotzdem holt uns der natürliche Alterungsprozess eines Tages ein. Wenn wir jedes Alter, welches wir mit uns schleppen, als schöne Erfahrung in uns tragen, finden wir uns im hohen Alter auch noch hübsch genug, um mit der Silver-Society mitzuhalten. Die Seele kann man mit schönen Dingen umgarnen, indem man in die Natur hinausgeht, den Duft von Blumen einatmet und sich ins frische Gras legt. Wir brauchen Zuneigung, um attraktiv zu wirken, und deshalb ist es so wichtig, wenn man dem Nachbarn oder seiner Freundin sagt, wie hübsch er oder sie ist. Psychisch gesehen sind wir wie Blumen, die nur wachsen, wenn sie in der richtigen Umgebung gedeihen. Wenn Eltern ihren Kindern nicht zeigen, wie man sich verschönert, vernachlässigen sich auch die Kinder, werden dick, sehen oft ungepflegt aus, vernachlässigen vor allem die Zähne und entwickeln sich zu introvertierten Menschen. Wir müssen Vorbilder für unsere Kinder sein, denn die Welt besteht nicht nur aus kaputten Schuhen und einer Kernseife alleine. Wie beeinflussen uns Schönheitsideale?
Natürlich könnte man darüber diskutieren, ob wirklich die zeitliche Begrenzung oder die Kultur in Sachen der Schönheitsideale eine Rolle spielen, da man heute weiss, dass Schönheit auch genetisch bedingt und vom Nahrungsangebot der jeweiligen Gesellschaft abhängig ist, aber trotzdem sind Schönheiten ein Phänomen der jeweiligen Zeitepoche und Kultur, in welcher sie existiert haben. Die Madonna, oder die Venus von Milo finden wir heute nicht unbedingt als nachahmenswert, obwohl sie uns immer noch gefallen. Dafür finden wir Barbie und Ken schön, und viele Menschen streben danach, wie Barbie und Ken auszusehen. Schönheitsideale haben einen biologischen Aspekt, denn wir finden alles schön, was wir als gesund einstufen. In Zeiten, in denen es wenig Nahrung gab, galten dicke Menschen als schön, beispielsweise Frauen mit üppigen Brüsten, breiten Hüften und einem gebärfreudigen Becken, einem dicken Bauch, und Oberschenkeln, die beim Laufen aneinanderklatschen, Pobacken, die man erst auseinanderziehen muss, um den Po zu sehen, und gestandene Mannsbilder mit Bierbauch und dicken Oberarmen. Nur das Doppelkinn, welches in Falten gelegt am Hals hängt, das findet man nicht unbedingt schön, aber selbst das ist eine reine Geschmackssache. Schönheitsideale sind optisch durch äussere Einflüsse, Verschönerungen des Körpers, Verfeinerungen des Bodys geprägt. Eine braune Haut, ein zart bis dezent geschminktes Gesicht, porentiefe Reinheit der Hautpartie, die kreative Körperbemalung, die Scarifizierung der Haut in manchen Kulturkreisen, Biotattoos und exklusive Tätowierungen, die Lotosfüsse der asiatischen Frau, all dies bezeichnen wir als schön, je nachdem, in welcher Kltur wir uns befinden. Bitte, nicht alle diese Dinge sind ästhetisch vertretbar, aber sie erzeugen einen Schönheitseffekt in den Augen derjenigen Leute, die dies alles schön finden. Ein lang gezogener Hals, eine Wespentaille in einem zu eng geschnürten Korsett, eine aufgehellte Haut, die wie ein Gespenst den Körper umhüllt, dies muss nicht jeder schön finden, aber es symbolisiert neben dem Schönheitsideal auch eine religiöse, sozial geprägte oder ethnische Zugehörigkeit. Man fühlt sich dort wohl, wo man auf Gleichgesinnte trifft, die man als wunderschön einstuft, und das kann für andere Kulturkreise als direkt befremdlich wahrgenommen werden. Schönheitsideale symbolisieren unter anderem auch Macht. Heute gleichen sich die Geschlechter an, wobei der Unistyle gross im Kommen ist. Frauen werden maskulin, Männer werden feminin, und die gebräunte Haut gilt als gesund, weil man sie sich leisten kann, wenn man das Solarium verträgt. Früher galten braune Hauttypen als sozial unterwürfig, mussten die harte Feldarbeit erledigen und waren der Sonne schutzlos ausgesetzt. Heute gilbt die sehr weisse Hautfarbe zwar als noble Blässe, die man tapfer erträgt, aber sie symbolisiert eher das Erscheinungsbild von Krankheit, als dass es gesund wirkt. Heute jagen wir auch einem gewissen Fitnesswahn nach, der uns aufs Trimmrad zwingt, damit wir nicht vom Muskelfleisch fallen. Man macht eine Diät nach der anderen und fragt sich, welche Diät uns wohl am schnellsten umbringt. Man gönnt sich vegane Kost und scheut sogar das Hühnerei, weil es in der modernen Gesellschaft als bösartig eingestuft wird. Und man glaubt heute, gesund und natürlich zu leben, wenn man sämtliche Fitnessstudios von innen kennt und regelmässig dort gastiert. Vieles davon mag wirklich gesund sein, aber einige dieser Schönheitswahnsinnigkeiten sind grenzwertig. Nicht alle Schönheitsideale sind schön anzusehen, und vor allem die Body-Modification, das sogenannte Umstylen des eigenen Körpers, kann schwer wieder rückgängig gemacht werden. Wenn erst einmal die Po-Implantate in den Pobacken stecken, ist der Hintern prall wie ein Pezziball. Und wenn die Tattoos entfernt werden müssen, hinterlassen sie Narben. Wenn wir jedoch dem Schönheitsideal unserer Zeit nicht entsprechen, widmen wir uns dem Bodyshaming, oder wir greifen zum Begriff des Kookism, was so viel bedeutet wie die Umkehr der Schönheitsideale. Leider ist es so, dass wir mit Diskriminierung und Ausgrenzung zu kämpfen haben, wenn wir nicht dem gängigen Idol entsprechen, und so boomen die Schönheitsfilter, welche man auf Fotos, Selfies und Videos einsetzt, damit wenigstens die Anzahl der Likes in den sozialen Netzwerken stimmt, denn das umgarnt das Ego. Schönheitsideale sind oft gewöhnungsbedürftig, wobei das Ohrlöcher stechen in unserer Kultur noch als ästhetisch gilt, weil die Ohrringe so schick aussehen. Die Schädelmodification bei indigenen Völkern, die Beschneidung bei Jungs in den USA, die Verstümmelung der weiblichen Vulva bei Mädchen in Naturreligionen, vorwiegend in Afrika, dies sind beispielsweise Eingriffe in den Körper, welche mit Schmerzen verbunden sind und keinen Sinn machen, jedoch trotzdem als Schönheitsideal gelten. Schönheitsideale haben eine positive und eine negative Seite, je nachdem, wie ausgeprägt sie sind. Positiv ist, dass man seinen Körper natürlich verschönert. Negativ ist, dass man in eine Art Schönheitswahn verfallen kann und seinen Körper auslaugt. Schönheitsideale sind nämlich Idole und sonnen sich gerne in den verblüfften Augen ihrer Mitmenschen. Schönheitsideale verunsichern uns mit folgenden Fragen: Wie schön sind Sie? Wie schön können Sie noch werden? Wenn ich morgens vor dem Spiegel meine innere Schönheit betrachte, finde ich mich hübsch genug. Meine innere Einbildung kennt keine Grenzen. Wenn ich mich jedoch äusserlich betrachte, dann bräuchte ich eine Generalsanierung, und es wird von Tag zu Tag schlimmer mit meiner äusseren Fassade. Sollte man seine Reize nicht bloss auf Äusserlichkeiten begrenzen? Auf jeden Fall sollten die inneren Werte mit dem äusseren Erscheinungsbild übereinstimmen, dann ist man schön genug. Bitte, ich habe Glück, meine inneren Wertvorstellungen sind natürlicher Art, also kann ich so bleiben wie ich bin. Ich bin zwar kein Schönheitsideal, jage nicht täglich einem Schönheitswahn nach, und dennoch bemerke ich mit zunehmendem Alter, dass ich unzufrieden mit meinem Aussehen bin. Und genau hier liegt der Wurm begraben, denn wenn man sich nicht schön genug fühlt, ist man den Einflüssen von aussen schamlos ausgesetzt. Und schon haben die Schönheitsideale gewonnen. Begehrte Schönheitsideale - Wer wird zum Idol?Schönheitsideale sind beispielsweise Barbie und Ken. Barbie hat lange, blonde Haare, eine schmale Taille, schöne Brüste, lange Beine, volle Lippen, eine kleine Nase. Ken hat ein markantes Gesicht, schneeweisse Zähne, ein Sixbag am Bauch, einen fast dreieckigen Oberkörper, einen tollen Po, gute Muskeln an Armen und Beinen, stets die neuesten Klamotten an, und Barbie trägt immer High-Heels ohne Schmerz am Fuss. Ein weiteres Schönheitsideal ist der androgyne Mann. Wir emfinden zunehmend eine gewisse Androgynität als schön, sehen androgynen Männern am Laufsteg zu, wie sie Dessous für Frauen präsentieren, und wir lassen uns sogar Rippen entfernen, um dieses Ideal zu verkörpern. Der Schönheitswahn führt zu keinem glücklichen Leben, er führt direkt ins Verderben. Wer sich nach Belieben stylt, lebt glücklich, wer einem Hype nachjagt, befindet sich auf der Achterbahn des Lebens, aber manche Leute lieben diesen Nervenkitzel. An extreme Schönheiten und aussergewöhnliche Beauties, welche ihren Körper unendlich stylen, verformen, trimmen, tätowieren und umoperieren, kommt der Normalverbraucher optisch gesehen nicht heran, und hier lauert die Gefahr, in eine Art Wahn zu fallen. Es gibt Modedesigner, die den Mann als Ideal ansehen, die Frau übersehen, und Mode designen, die niemandem passt, der seine Körperrippen noch gänzlich besitzt. Es gibt Produzenten, Vermarkter und Dienstleister, welche ihre Ware nur für diesen kleinen, unnatürlichen, elitären Kreis anbieten. Und es gibt Spezialkliniken, welche die Magersüchtigen therapieren. Wenn der Körperkult von einzelnen Idolen, von weltfremden Designern, und von geldgierigen, sensationsgeilen Vermarktern geprägt wird, hat der normal gebaute Körper keine Chance auf Akzeptanz. Übrigens gibt es auch die Katzenfrau, die ihr Gesicht zu einem Tiger umoperieren liess, die Botox-Zwillinge, die ihre Brüste regelmässig aufspritzen, den voll tätowierten Mann, der sich sogar seine Augen tätowieren liess, und die begehrte Frau mit den meisten Schönheitsoperationen. Eine Amerikanerin liess sich ihre Lippen derart aufspritzen, dass man von Autoreifen sprechen kann, was beim Küssen ein angenehmes Gefühl beschert. Und ein Amerikaner liess sich so viele Implantate in seinen Körper hineinpflanzen, dass man ihn nur noch Barbie-Ken nennt. Schönheitsideale im WandelSchönheitsideale kommen und gehen, nur der aktuelle Style prägt uns, wie beispielsweise der Barbie-Look, der allerdings schon in die Jahre gekommen ist. Aktuell leben wir eher einen natürlichen Kult aus, der an die Naturschönheiten der Antike erinnert. Dürr und fast verhungert, das ist out, etwas mollig, vollschlank und rundum gesund, das ist in Mode. Wir achten nicht nur auf die optische Schönheit, wir denken auch ans Körperinnere und finden Menschen mit einem starken Immunsystem schön. Natürlich prägen die Schönheitsfilter in den sozialen Netzwerken unser optisches Beauty-Bild, aber diese Filter sind umstritten und führen zum sogenannten Body-Shaming. Man schämt sich für den eigenen Körper und rückt ihn graphisch verändert in ein besseres Licht. Es boomt Gott sei Dank auch die Kultur der Body-Positivity-Bewegung, welche den natürlichen Körper in den Mittelpunkt stellt. Hier zeigt man, was man hat, und wenn man zu dick ist, zeigt man eben sein elitäres Volumen her. Der Luxuskörper dient als Schönheitsideal, wenn man ihn optisch und schwingungstechnisch betrachtet. Er ist durchtrainiert, schlank, gepflegt und gesellschaftstauglich. Wir geben uns aber auch mit einem mittelprächtigen Durchschnittskörper zufrieden, denn zu viel Körperkult ist anstrengend. Ein schöner Body ist die Hülle eines schönen Geistes, denn unser Innenleben wohnt im Body. Wer den Kummer in sich hineinfrisst, wohnt bald in einem dicken Hautsack, und wer täglich ein wenig Sport treibt, wohnt in einer vorzeigbaren Hauthülle, die vor Muskelmasse strotzt. Studien zeigen allerdings, dass ein hübsches Gesicht alles andere in den Schatten stellt. Schönheitswettbewerb - Miss und Mister Wahlen
Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir unser Aussehen bewusst oder auch unbewusst mit anderen messen. Wenn die zierlichen, teils halb abgemagerten Frauen um einen Schönheitstitel ringen, sieht man nur den Glanz vor den Kulissen, nicht aber den unerbitterten Kampf hinter dem Vorhang. Eine Jury entscheidet, und voila, die neue Miss World wird gekrönt. Der Siegerin winken die Krone samt Scherpe, seriöse Modelverträge, Werbeverträge, ein kleiner bis grösserer Haufen Geld, und sie eröffnet für ein Jahr jedes trendige Event, bis der Kampf im nächsten Jahr erneut losgeht. Was ist wichtig bei einem Schönheitswettbewerb?Bei der Beurteilung fliessen das optische Aussehen, die Posen, die Ausstrahlung, das Lächeln, die Aussagekraft, die Makellosigkeit des Körpers, die reine, makellose Haut, die Haare samt ihrem Glanz, und das gesamte Wesen der Teilnehmer mit ein. Nur gut dazustehen reicht heute wahrscheinlich nicht mehr aus. Man benötigt Selbstbewusstsein, Esprit, eine tolle Weltanschauung, gute Ziele vor Augen, einen Slogan, ein ganz persönliches Ich, um zu gewinnen. Die Missen werden im Abendkleid, in verschiedenen Outfits und im Bikini präsentiert, und so sollte eine Frau keine Scheu vor dem sexy Körper zeigen, denn damit geht sie zur Fleischbeschau über den Laufsteg. Die Miss und Mister Wahl als Karriere-SprungbrettEs hat sich rund um diese Mister und Miss Wahlen ein regelrechter Geschäftszweig entwickelt, bestehend aus Schönheitsberatern, Schönheitsschulen bis hin zum professionellen Coaching. Diese Schönheitswettbewerbe können eine Art Karriereleiter, ein richtiges Sprungbrett für die persönliche Karriere sein, denn Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einem gewissen Schönheitspotential leichter einen Partner, einen Job und eine Position in der Führungsebene bekommen. Ausserdem helfen diese Wahlen im persönlichen Umfeld, da man leichter Kontakte knüpft, interessante und mindestens so wichtige Leute kennenlernt, welche als Vitamin B-Booster dienen. Man muss nicht immer nur darauf aus sein, Miss Universe zu werden, auch die kleinen Schönheitswettbewerbe küren ihre Schönheitsköniginnen. So veranstalten Städte, Gemeinden und Dörfer ihre Schönheitswettbewerbe, oder Autohäuser, Vereine, Ladenlokale und ganze Produktlinien küren ihre Produktköniginnen. Man kann auch Bierkönigin oder Weinkönigin werden. Es kann helfen, so eine Königin zu sein, da man an Bekanntheit gewinnt, präsent ist wie ein bunter Hund, den Bürgermeister persönlich kennt und die Vorteile daraus ziehen kann. Man lernt bei so einem kleinen Wettbewerb vor allem ein sicheres Auftreten und Selbstbewusstsein, damit man beim grossen Schönheitswettbewerb nicht voll daneben dasteht. Wer zu einem Schönheitswettbewerb fährt, sollte sich, sein tolles Aussehen, genügend Selbstvertrauen, hohe Schuhe, kurze Kleider und einen gut sitzenden Bikini mitnehmen. Einige Frauen, besonders bei der Miss Universe Wahl, benötigen jedoch ihr gesamtes Leben, gebündelt in unzähligen Koffern. So trat eine Frau an, die brachte gleich 17 Koffer mit insgesamt 300 kg Gewicht aufs Förderband, welche sie alle am Flughafen verzollen musste. Auf so einen Schönheitswettbewerb muss man sich gut vorbereiten. Wichtig ist die Miss World Wahl, die Miss Earth Wahl, Miss Germany, Miss Austria, Miss Schweiz für den deutschsprachigen Raum, dann kommen die Missen der verschiedenen Städte und Länder, Bundesländer, und dann die Missen für bestimmte Zwecke. Der erste Schönheitswettbewerb fand übrigens 1888 in Spa statt. Wichtige Titel sind: Miss World, Miss Earth, Miss Universe, Miss International, Miss Intercontinental, Miss Amerika. Body Shaming und Body Positivity beeinflussen unsere Schönheitsideale
Und schon beginnt das Body-Shaming. Es bedeutet, sich für sein eigenes Aussehen so zu schämen, dass man es um jeden Preis der Welt perfektionieren möchte, sich kosmetisch verschönert, mit virtuellen Schönheitsfiltern arbeitet, sich schlanker, grösser und attraktiver zaubert, nur um auch so ein Profil zu besitzen. Man mogelt sich einen unrealistischen Körper herbei, der mithalten kann. Und schon denken die anderen, ihr eigener Body sei nicht perfekt genug. Das Body-Shaming ist eine nach oben offene Spirale, die leider nicht in den Himmel, sondern in die Hölle führt. Menschen werden plötzlich ausgelacht, gemobbt, gehänselt und verarscht, weil sie nicht der exakten Perfektion entsprechen. Und schon legt man sich unters Messer, lebt nahe der Magersucht dahin, lässt sich Rippen entfernen, trägt tapfer ein Korsett, nur um nicht verspottet zu werden. Bitte, dieses Body-Shaming muss aufhören, denn in der Corona-Krise haben wir uns ohnehin unsere Bäuche mit Pizza vollgemampft, da hilft keine Diät, da hilft nur Toleranz. Body-Positivity ist das Gegenteil von Body-Shaming, und es tut uns erstaunlich gut. Man verzichtet auf jeden Schönheitsfilter, trägt kein Make-Up, steht zu seinen üppigen Pfunden, stellt sich samt seiner natürlich gewachsenen Figur ins Rampenlicht und postet die Naturfotos in den sozialen Netzwerken, ohne sie zu kaschieren oder zu perfektionieren. Immer mehr selbstbewusste Frauen und auch zunehmend Männer präsentieren sich so natürlich wie möglich, samt Bärenbauch und Falten, samt Augenringen und Tränensäcken, samt unreiner Haut und unlackierten Fingernägeln, und sogar mit behaarten Beinen. Bei der Körperbehaarung hört bei mir das Body-Positivity zwar auf, denn ich liebe mich aalglatt, bis aufs Kopfhaar, das darf üppig aussehen, denn damit verdecke ich mein stumpfes, vakuumbesetztes Hirn, aber ansonsten bin ich voll dabei, wenn es um Selfies geht, welche auf Body-Positivity getrimmt sind. Neulich sah ich einen blonden, blauäugigen Mann in einem Boot, der Oberkörper freiliegend, das Sixbag einladend, und als ich die Augen öffnete, war es doch nur ein Traum. Ich bin blind, und wenn ich bedenke, wie toll ein natürlicher Körper aussieht, den man nicht unters Skalpell gelegt hat, der rein Bio ist, dann komme ich schon wieder ins Schwärmen. Heute kann man sich alles wegmogeln, selbst den unverfälschten Körpergeruch, der wichtig für die zwischenmenschliche Chemie ist, damit man weiss, wen man riechen kann. Und deshalb ist es mutig, von hohem Selbstbewusstsein geprägt, wenn Leute ihren Ökokörper zeigen. Bitte, er ist zwar ein wenig schwierig, aber immerhin, er ist Bio. Trauen auch Sie sich ungeschminkt aus dem Haus und stehen Sie zu Ihren Körperproportionen. Schönheitsfilter kreieren Schönheitsideale
Schönheitswahn - Wer ist am schönsten?Der Schönheitswahn boomt, vor allem in den sozialen Netzwerken, auf Instagram, Tiktok und Co, im Internet allgemein, in den Beauty-Videos auf YouTube, und man präsentiert sich von seiner Sahneseite. Man erntet Likes und Shares, ist glücklich über jeden Follower, und man verdient im Idealfall Geld mit seinem Schönheitswahn, weil man als Werbeträger für Produkte von namhaften Firmen zur Verfügung steht. Bitte, ein Übermass an Schönheitswahn ist gefährlich, denn er macht uns wahnsinnig nach Schönheit, denn Schönheit kann zur Sucht werden. Der tägliche Schönheitswahn beginnt bei manchen Menschen früh morgens mit Sport, einem ausgedehnten Bad, dem Gang zum Friseur, zur Kosmetikerin, ins Solarium, und er endet beim Einschlafen mit der Schönheitsmaske. Wie gesund ist das extreme Styling für unseren Körper? Wer süchtig nach Schönheitsbehandlungen ist, befindet sich in einem ungesunden Kreislauf, denn er wird zunehmend unzufriedener mit seinem Aussehen. Wir lassen uns von den Medien beeinflussen, himmeln dürre Models an, und manche Leute ernähren sich von Protein-Shakes und Vitamintabletten, um einen Traumkörper zu bekommen. Das macht langfristig krank. Wir sehen uns die Miss und Mister Wahlen an, streben oft selbst nach so einem Universe Titel, und wir stylen uns wie Miss und Mister World. Das kann in Stress ausarten, an den Nerven zerren und depressiv machen, wenn man aus natürlich nachvollziehbaren Gründen sein Ziel nicht ganz erreicht, denn der menschliche Körper ist ein natürliches Gestaltungswerk, welches man nur bis zu einem gewissen Grad umformen kann. Heute kann man sich Körperkult kaufen wie eine Pizza im Tiefkühlfach. Es boomen die Schönheitsoperationen, die künstlichen Implantate, die Fettabsaugung, die Nasenkorrektur, Lippenaufspritzung, und die Brustvergrösserung. Hier muss man mit Risiken, Komplikationen und unerwünschten Ergebnissen rechnen, denn inmitten der perfekten Schönheit passieren leider auch Fehler, oder das Ergebnis lässt zu wünschen übrig. Körperkult ist vergänglich, die Naturschönheit bleibt. Extreme Beauties als Idole verkörpern den Schönheitswahn
Wie stylt man sich zum Regenbogen Idol?
Eine Amerikanerin liess sich die Achselhaare, die Kopfhaare, die Beinhärchen und die Augenbrauen samt Wimpern in den Farben des Regenbogens einfärben, und sogar ihr Schamhaar beherbergte diese elitäre Farbpracht, auch wenn man diese im Vorbeigehen nicht direkt sehen konnte. Sie wurde zum absoluten Hingucker, polarisierte und fühlte sich endlich von der Welt wahrgenommen. Manche Leute fühlen sich unsichtbar, wenn sie nicht polarisieren dürfen. Wenn man sich seine Körperhaare, Kopfhaare und eventuell die Intimbehaarung färbt, sollte man Naturfarben, möglichst biologischen Ursprungs, mit möglichst wenig Chemie verwenden, denn der Körper reagiert empfindlich auf Reizfarben. Man kann seine Beine mit einer Sprühstrumpfhose im Regenbogen-Look kleiden, dann verschwinden auch eventuelle Besenreisser, und man sollte sich in ein Regenbogen-Outfit pressen. Hut, Regenschirm, Sonnenbrille, Tasche, Make-Up, Schuhe, Fingernägel, alles kann dem Regenbogen entsprechen. Und ich werde mir, wenn ich meine Fassung verliere, meine Haare an den Zähnen färben lassen, dann lächle ich wie ein Regenbogen. Übrigens lassen sich die wirklich Hartgesottenen Exoten ihre Zähne in den Regenbogenfarben lackieren, denn hierfür existiert mittlerweile farbiger Zahnlack in sämtlichen Varianten. Bitte, für den Karneval ist so ein Look ideal, oder für den Earth-Day, und notfalls trägt man ihn auf der Regenbogenparade. Auffallen um jeden Preis, das bekommt man mit diesem Styling perfekt hin. Regenbogen-Outfits sehen schrill und bunt aus, verkörpern dennoch die Natur, stehen für Toleranz, Transgender, Gleichberechtigung, Frieden und Freude, strahlen etwas Positives aus und können durchaus auch im Alltag getragen werden, wenn man nicht unbedingt in einem konservativen Job wie Banker, Finanzmakler, Anwalt oder Notar arbeitet. Ein Sommerkleid in Regenbogenfarben strahlt wie das Aprilwetter, alles ist möglich. Eine Leggings in Regenbogenfarben kann zu einem weissen Top und einem weissen Blazer getragen werden. Schuhe in Regenbogenfarben können zu einem schwarzen Kleid und einem Hut in Regenbogenfarben getragen werden. Und wer sein Outfit selber einfärben will, verwendet Biofarben für Klamotten, die enthalten keine Chemie und bleiben trotzdem gut haften. Mit Schablonen lassen sich die Regenbogenfarben gut auf die Stoffe aufmalen, und mit etwas Fixiermittel hält die Farbe auch einige Waschdurchgänge aus. Taschen und Schmuck in Regenbogenfarben sehen zu jedem Outfit gut aus, weil sie die Monotonie des Outfits farblich aufpeppen. Und auf einem Sommerball kann man durchaus auch ein Ballkleid in Regenbogenfarben tragen, mit goldenen Schuhen, einer goldenen Clutchbag und Goldschmuck. Am Wiener Opernball wird man damit zum Hingucker der Nation und schafft es womöglich in die Klatschspalten der Presse. Wie gut ist eine Schönheitsoperation?
Die passende Klinik ist wichtig, der plastische Chirurg muss sein Handwerk verstehen, die Aufklärung muss lückenlos und korrekt sein, Risiken, Vollnarkose, Komplikationen sollten abgewogen werden, und man muss sich dessen bewusst sein, dass man damit seinen natürlichen Körper verformt. Nach Unfällen und bei Entstellungen kann die Schönheits-OP hilfreich sein, aber psychische Probleme kaschiert sie kaum. Eine Schönheitsoperation ist ein chirurgischer Eingriff in der plastischen Chirurgie, ohne medizinische Indikation. Sie dient der reinen optischen Verschönerung. Die Deutsche Gesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie, DGÄPC, ist die älteste Vereinigung, welche sich mit dem Aspekt der Schönheitschirurgie beschäftigt. 84% der Frauen und ein immer grösser werdender Anteil der Männer lassen sich chirurgisch verschönern, wobei Frauen ca 41 Jahre alt und Männer ca 38 Jahre alt sind, wenn sie sich zum ersten Mal schönheitstechnisch unters Messer legen. Jeder dritte Mann ist jedoch bereits zwischen 18 und 30 Jahren, wobei hier ein Trend in Richtung früher beginnender Anti-Aging-Eingriffe zu verzeichnen ist. Oft sind es Prominente, makellose Gesichter und perfekte Körper aus Medien und Werbung, welche die Menschen zu einer Schönheitsoperation animieren. In den meisten Fällen ist es jedoch eine innere Unzufriedenheit des eigenen Körpers, das zunehmende optische Altern und das Streben nach mehr Akzeptanz und Anerkennung in der Gesellschaft, was Leute dazu bewegt, sich operieren zu lassen. Im Grunde kann man alles an seinem Körper verändern, korrigieren und verschönern lassen, wenn man nach Perfektion strebt. Brustvergrösserungen mit Silikonimplantaten, Gesichtskorrekturen, Intimchirurgie, Fettabsaugung und Fetttransfer, Faltenglättung, Implantate für Arme, Beine und Brustkorb, Laserchirurgie und Haartransplantationen, sowie Nasenkorrekturen und Ohranlegungen zählen zu den gängigsten plastischen chirurgischen Eingriffen, wobei die Operationen im Schambereich, beispielsweise die Schamlippenkorrektur zu den eher selteneren Eingriffen zählen. Bei einer Schönheitsoperation muss man einiges beachten, bevor man sich unters Messer legt. Erstens sollte man sich gut überlegen, wo man seinen Eingriff vornehmen lässt, denn es gibt trotz guter medizinischer Standards grosse Unterschiede in Preis und Qualität. Wenn möglich sollte man den Eingriff im Innland, Deutschland, Österreich oder der Schweiz vornehmen lassen, denn hier sind die Standards besonders gut. Es ist verlockend, seine Schönheitsoperation zusammen mit einem Urlaub zu buchen, aber wenn im Ausland etwas schief geht, muss man sich womöglich im Innland weiter behandeln lassen. Wenn echte gesundheitliche Schäden auftreten, übernimmt kaum jemand die Verantwortung, und auf die Übernahme der Folgeoperationen von Krankenkassen kann man dann nicht bauen, falls man danach tatsächlich medizinisch indizierte Eingriffe vornehmen lassen muss, die aufgrund von Pfusch, Komplikationen und Risiken entstanden sind. Zweitens sollte man sich vorab gut beraten lassen. Das ausführliche, mit vollster Aufklärung umfassende Gespräch mit dem Facharzt ist unbedingt notwendig. Im Internet existieren immer wieder billige Online-Angebote, welche mit kosmetischen Behandlungen locken. Man gönnt sich beispielsweise so einen chirurgischen Eingriff, lässt diesen in einer Arztpraxis ambulant vornehmen, hat vorab vielleicht nur kurz mit dem Arzt gesprochen und wacht dann mit schlimmen Schmerzen auf, bevor man kurz abgefertigt und nach Hause geschickt wird. Die Schönheitschirurgie ist ein Gebiet, welches im Normalfall keine medizinische Indikation verlangt. Man legt sich freiwillig, ohne einen gesundheitlichen Nutzen unters Messer und braucht daher vorab eine umfassende Aufklärung. Der Facharzt muss noch intensiver als bei einer indizierten Operation aufklären, und der Patient hat das Recht, sehr seltene Risiken und Komplikationen zu kennen. Drittens muss man die Risiken, Komplikationen und Nebenwirkungen, die eventuelle Vollnarkose, eventuelle Allergien und Spätfolgen berücksichtigen. Schönheit um jeden Preis kann schnell in einem noch grösseren Makel enden, als man ihn vor der Operation mit sich herumschleppt. Die meisten kosmetischen Eingriffe müssen an einem durchschnittlichen gesunden Körper nicht durchgeführt werden, da jeder Mensch von Natur aus schön ist. Man bedenke beispielsweise, dass bei einer Brustvergrösserung die Implantate verrutschen könnten, sich Entzündungen bilden und es zu Abwehrreaktionen im Körper kommen kann. Normalerweise werden Implantate gut vertragen, aber vereinzelt reagiert ein Körper sensibel auf so einen Eingriff. Bei Fettabsaugungen kann der Körperkreislauf verrückt spielen, obwohl man normalerweise gut auf so eine Fettabsaugung reagiert. Bei Nasenkorrekturen können die Atemwege in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Augenlidstraffungen kann in seltenen Fällen das Augenlicht geschädigt werden, wenn Folgekomplikationen auftreten oder etwas schiefläuft. Im Grunde sollte man abwägen, ob man mit eventuellen Risiken leben will, oder ob man seiner Gesundheit den Vortritt lässt, denn man darf niemals blauäugig davon ausgehen, dass alles gut geht. Welche Schönheitsoperation liegt im Trend?Schönheitsoperationen jagen gewissen Trends nach, und so kann man sich auch eine Designervagina oder einen Designerpenis machen lassen, weil heute die Mittel und Wege hierfür geebnet sind. Achtung, nicht jede Schönheitsoperation hinterlässt ein perfekt modelliertes Ergebnis, es können Komplikationen auftreten. Und man sollte die Risiken beachten, denn nicht jeder Schönheitschirurg hat ein einfühlsames, ruhiges Händchen. In Sachen Schönheitsoperation geht der Trend eindeutig hin zum sanften kosmetischen Eingriff, welcher nicht direkt unter Vollnarkose stattfinden muss, sondern ambulant durchgeführt werden kann. Wir möchten schnelle Ergebnisse sehen, keine langen Klinikaufenthalte hinnehmen, schnell wieder repräsentativ sein. Da ist die Botox Party der absolute Renner. Zunehmend boomen die Schönheitsoperationen to go, bei denen man sich zwar wie ein Patient am Fliessband fühlt, aber dafür schnelle Ergebnisse ohne lange Wartezeiten erntet. Unser Körper ist auch nur ein Mensch, und nicht jeder möchte tapfer seine Falten und Dellen zur Schau tragen. Und so liegen Botox Behandlungen, Botox Unterspritzungen weit vorne im Schönheitstrend. Getoppt werden diese Botox Partys nur von den Augen Lidstraffungen, weil die Lidstraffung im Gesicht zu einem Kult geworden ist. Eine Lidstraffung sollte man sich nur beim Augenarzt machen lassen, denn das Auge ist empfindlich, es könnten Komplikationen auftreten, und man möchte nach so einem Eingriff sein Augenlicht weiterhin sein Eigen nennen. Wenn man die kleinen Schönheitsoperationen an sich getätigt hat, bleibt bei Frauen ein grosses Problem übrig, die weibliche Brust mit all ihren Formen und Förmchen. Gerade die Förmchen sind es, die nach einer Brustvergrösserung schreien. Die Brustoperation, das Einsetzen von Brust Implantaten, wahrlich, das ist der absolute Renner in der Schönheitschirurgie. Jede Brustgrösse ist machbar, auch wenn danach die Proportionen zum restlichen Körper nicht mehr stimmen, Hauptsache das Silikonimplantat sitzt richtig. Der Implantatsskandal, der sich in Sachen Brustimplantaten einst zugetragen hat, unter welchem heute noch einige Frauen leiden, regt zum Nachdenken an, da man hier sieht, dass Geld die Welt regiert. Manche Menschen erzielen eine Chancengleichheit nur, wenn sie sich unters Messer legen, da die Optik leider zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden ist. Brustverschönerungen liegen im TrendViele Frauen sparen auf eine Brustvergrösserung hin, da man in den Unterwäscheläden kaum noch Normalgrössen bei BHs vorfindet, nur zu kleine oder zu grosse Cup-Grössen. Man sollte hier darauf achten, dass man nicht einem allgemeinen Körbchen Trend der Cup Grösse D, E oder grösser hinterher läuft, sondern dass die Proportion der Brust zum restlichen Körper passt. Zu grosse Brustimplantate sind auf Dauer schwer zu tragen, gesundheitsschädlich, und sie können sich leichter entzünden. Wenn der Körper noch im Wachstum ist, sollte man mit einer Brustvergrösserung ohnehin warten. Immerhin hat sich auch ein Gegentrend entwickelt, die Brustverkleinerung bis hin zur gesamten Brustentnahme. Dieser Trend wird dann ungesund, wenn er nur dazu dient, um einer androgynen Körperform nachzujagen. Chirurgische Eingriffe mit Hilfe von BotoxDie Botox Unterspritzung steht auch ganz hoch im Kurs, denn sie wird in Form von geselligen Botox Partys gemacht. Da trifft reich auf reich, und der Geldhaufen wird immer grösser. Botulinumtoxin, in Fachkreisen auch nur Botulinum genannt, ist ein Nervengift, aber dies verdrängt man gerne in der Schönheitskosmetik. Man beschönigt Botox Behandlungen, und genau das ist falsch, denn der Trend sollte eher weg vom Gift, hin zu einer natürlichen Anti-Aging Schönheit gehen. Die Hyaluronsäure ist so eine Alternative, und trotzdem bevorzugen zahlreiche Leute das Botulinumtoxin. Schönheitsoperationen für die AugenDie Augen Lidstraffung liegt auch ganz vorne im Trend. Dabei ist dies eine Schönheitsoperation, die mit Risiken des Auges verbunden ist. Wir benötigen unseren Sehsinn so notwendig, aber für die Lidstraffung nehmen wir sogar ihn in Kauf. Viele Male kann es gut gehen, aber ein Risiko ist trotzdem vorhanden. Dies sollte man bei jeder Lidstraffung berücksichtigen. Die Schönheitsoperation to go für zwischendurchDie Schönheitsoperation to go ist der kleine, schnelle, kosmetisch chirurgische Eingriff für zwischendurch, für Menschen, die in Eile sind, für Laufkundschaften. In den USA boomen die Schönheitsoperationen to go bereits. Bei uns etablieren sich gerade die ersten Schönheitskliniken in diesem Bereich, und man kann sich in der Regel sicher sein, dass man einen optimalen Beauty-Service erhält, sich ausgiebig beraten fühlen darf und mit professionellem, sehr gut ausgebildetem Personal rechnen kann. Der Beruf des Schönheitschirurgen ist bei uns Gott sei Dank so geschützt, dass er nur von einem Facharzt ausgeübt werden darf. Man geniesst einige Vorteile, die man beim normalen Besuch einer Schönheitsklinik nicht sofort in Anspruch nehmen kann. Bei der Schönheitsoperation to go hat man keine Terminvereinbahrung nötig, da man sich geradewegs nach Lust und Laune, beispielsweise in der Mittagspause oder nach der Arbeit ins Beautycenter begeben kann, wo man den kosmetischen Eingriff am selben Tag durchführen lässt. Es gibt auch keine langen Wartezeiten, höchstens bis zu einer Stunde, aber sogar das kann man sich einteilen, wenn man zwischendrin noch etwas Kurzfristiges zu erledigen hat. Man kommt hin, zieht eine Nummer, bedient sich am Buffet, liest eine Zeitschrift oder beschäftigt sich mit seinem Smartphone, und schon kommt man dran. Natürlich darf man hier nicht vergessen, dass es sich um Fliessbandarbeit handelt, denn man könnte sich bei vornehmster Eitelkeit auch wie ein wartendes Huhn auf der Leiter fühlen, einer gewissen Hackordnung untergeordnet, aber im Grossen und Ganzen funktioniert dieses Konzept gut. Natürlich muss man sich bewusst darüber sein, dass der grosse Eingriff unter Vollnarkose mit dieser Art von Fliessbandoperation nicht abgedeckt werden kann. Ideal sind diese chirurgischen Eingriffe jedoch für kleine kosmetische Behandlungen, die man entweder unter lokaler Betäubung oder mit sanften, schmerzstillenden Cremes vornehmen lassen kann. So boomen beispielsweise die Unterspritzungen mit Botulinumtoxin, kurz Botox genannt. Man lässt sich gerne kurzfristig die Zornesfalte an der Stirn unterspritzen, an den Augen seine Augenfalten wegspritzen, oder man lässt sich unter den Achseln die Schweissdrüsen mit Botox lahmlegen. Lippen aufspritzen, Falten um den Mund glätten, Botox-Unterspritzungen am Kiefer, was gegen eventuelles Zähnekrnirschen wirkt. Im Trend liegen auch kleine Laserbehandlungen, das Weglasern eines eventuellen Damenbarts, spezielle Lasermethoden zur Hautstraffung, kleine Lasereingriffe gegen Hautunreinheiten boomen, Pigmentflecken, Muttermale und Rötungen weglasern, und man lässt sich gerne seine Cellulite kaschieren. Viele Stammkunden wissen bereits ganz genau, was sie sich verschönern lassen wollen, wie diese kosmetischen Eingriffe ablaufen, welche Risiken und Komplikationen auftreten können, und mit welchen unangenehmen Rötungen und Schmerzen sie rechnen müssen. Als Stammkunde kennt man sich bestens aus und braucht nur eine kurze Beratung. Natürlich unterschreibt man jedes Mal den ausführlichen Beratungs- und Aufklärungsbogen, denn eine Schönheitsoperation ist keine OP mit Indikation, daher muss man jedes kleinste Detail an Aufklärung berücksichtigen. Wenn man als Neukunde kommt, wird man natürlich noch intensiver beraten, darauf darf man sich in der Regel verlassen. Risiken und Komplikationen bei SchönheitsoperationenJeder chirurgische Eingriff in den Körper stellt im Grunde eine Körperverletzung dar, es sei denn, man willigt freiwillig in so einen Eingriff ein. So trägt man auch ein Stück weit die Verantwortung für eventuelle Risiken und Komplikationen. Bei Nasenkorrekturen kann der Geruchssinn leiden, bei Lidstraffungen kann der Sehsinn leiden, oder es können Entzündungen am Auge auftreten, bei Botoxbehandlungen können Lähmungen entstehen, und bei Lippenaufspritzungen kann es zu Schlauchlippen kommen. Bei Brustverschönerungen können zu grosse Brüste entstehen, die nicht zu den Körperproportionen passen, bei Fettabsaugungen können tiefe Dellen entstehen, bei Körperimplantaten kann es zu Abstossungsreaktionen kommen, und allgemein können Allergien, Unverträglichkeiten, Entzündungen, Rötungen und zahlreiche weitere Komplikationen auftreten, je nach Art des Eingriffs. Es kann zu Embolien, Thrombosen und Allergien kommen, wobei Alelrgiker eine Schönheitsoperation eher meiden sollten, wenn ihr Körper zahlreiche Unverträglichkeiten beherbergt. Im schlimmsten Fall kann man auch sterben, was bereits in Einzelfällen passiert ist. Im günstigsten Fall lassen sich Komplikationen beheben, bleiben keine Narben zurück, und durch Gabe spezieller Medikamente lassen sich Risiken vorab minimieren. Jeder sollte die Risiken vor Augen haben, wenn er seinen Körper unnötig verschönern lässt, denn niemand möchte mit einem Dauerlächeln zu einer Beerdigung gehen. Wann ist eine Schönheitsoperation nötig?Wer psychisch so sehr leidet, dass er keine Freude am Leben hat, weil er seinen Körper nicht akzeptiert, für den könnte eine Schönheitsoperation ein möglicher Ausweg sein, aber hier sollte man vorab eine Psychotherapie machen. Wer so entstellt ist, dass er ungern unter Leute geht, was nach schweren Krankheiten oder nach einem Unfall der Fall sein kann, für den ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff auch eine gute Möglichkeit, mehr Lebensqualität zu erhalten. Für Leute, die sehr viel Gewicht verloren haben, durch langfristiges Abnehmen und Diäten, ist beispielsweise eine Hautstraffung eine Möglichkeit, ihre überschüssige Haut loszuwerden. Besonders wenn sich durch die radikale Gewichtsabnahme eine Fettschürze am Bauch bildet, kann diese zu bakteriellen Infektionen führen und muss entfernt werden. Eine US-Amerikanerin speckte mehr als 100 kg ab und trug danach tapfer ihre Hautfetzen mit sich herum, bis sie sich dazu entschied, ihre überflüssige Haut wegoperieren zu lassen. Wieviel kostet eine Schönheitsoperation?Je nach Art des Eingriffs sind Schönheitsoperationen eher teuer. Brustvergrösserungen und Nasenkorrekturen kosten einige Tausend Euro, kleinere Eingriffe und sanfte kosmetische Behandlungen sind bereits unter Tausend Euro erhältlich. In Brasilien sparen die Eltern für ihre Töchter Geld, um ihnen zum 18. Geburtstag eine Po-Modification oder eine Brustvergrösserung zu schenken. Für einen grösseren Eingriff zahlt man auch oft mehr als Zehntausend Euro, aber einigen Leuten gefallen die Schönheitskorrekturen am eigenen Körper so sehr, dass sie umgerechnet einen Mittelklassewagen oder eine Kleinwohnung investieren. Die Gefahren von übermässigen SchönheitsoperationenJeder muss für sich selbst entscheiden, ob er eine Schönheitsoperation braucht, ob sein Ego damit glücklich ist, und ob er die Risiken und Komplikationen in Kauf nehmen möchte. Der Trend sagt ja, wir benötigen Schönheitsoperationen, damit wir genau in diesem Trend liegen. Nur was machen wir, wenn wir eines Tages die Langzeitfolgen von Botox, Silikon und Co erkennen und bemerken, dass sich der Trend geirrt hat? Dann jagen wir der Utopie nach, alles wieder rückgängig zu machen und gehen zurück zur Natur. Eine Gefahr, die mit jedem Trend einhergeht, ist die Sucht. Man gönnt sich einen chirurgischen Schönheitseingriff, findet sich kurzfristig schön und lechzt gleichzeitig nach der nächsten Operation. Aussehen wie Barbie und Ken, die perfekte Schönheit, aussehen wie die Prominenten, all das kann zur Schönheitssucht führen. Gefährlich sind auch die Schönheitsoperationen für Jugendliche unter 18 Jahren. Wir haben zwar Gesetze, aber wenn die Eltern wollen, dass ihr Kind sich verschönern lässt, sind manche Gesetze machtlos dagegen, denn ein Flug in die USA, wo vieles leichter geht, ist schnell gebucht. Zurück kommt man dann mit einer operierten Brust, die sich noch im Wachstum befindet. Die Sucht nach SchönheitsoperationenEs beginnt oft harmlos. Man bekommt eine Schönheitsoperation geschenkt, findet sich danach schöner, und plötzlich möchte man immer mehr. Es gibt Leute, die bekommen zum 18. Geburtstag ihre erste Brustvergrösserung geschenkt. Nach einigen Jahren tragen sie durch weitere kosmetische Eingriffe noch grössere Brustimplantate, haben sich bereits mehrmals Fett absaugen lassen und stecken ihre Freundinnen damit an. Zu Weihnachten, zu Ostern, zu besonderen Anlässen, zum Jahreswechsel und sogar zum Hochzeitstag bekommen die Leute Schönheitsoperationen geschenkt, freuen sich wie Kinder darüber und verfallen dem Schönheitswahn. Die Sucht nach Schönheitsoperationen kann wie eine Krankheit sein, man fühlt sich plötzlich nie langfristig schön genug. In den USA lebt eine Mutter, die sich von ihrer Tochter mit diesem Schönheitswahn anstecken liess. Unzählige Lippenaufspritzungen brachten ihre Lippen soweit in eine aufgeblasene Sphäre, dass sie nur noch mit dem Strohhalm trinken kann, da jegliche Flüssigkeit ansonsten wieder aus dem Mund herauslaufen würde. Ihre Tochter möchte aussehen wie Barbie und bringt auch die Mutter dazu, wie Barbie auszusehen. So lassen sich die beiden Frauen quasi um die Wette operieren, selbst mit dem hohen Risiko, dass bei so vielen Eingriffen der Körper eines Tages kaputt sein könnte. Eine Schönheitsoperation kann zur Sucht werden, wenn man mit ihr sein Selbstwertgefühl aufpeppen möchte. Ein Experiment zeigte zwei Frauen unterschiedlichster Art. Die erste Frau trug sichtbare Narben eines Unfalls mit sich herum, war jedoch selbstbewusst genug, um die Narben mit Würde zu tragen. Die zweite Frau baute sogar ihr Wohnzimmer zum Schönheitssalon um und war Stammgast beim Schönheitschirurgen. Sie ging niemals ohne Make-Up aus dem Haus und empfand sich trotzdem als nicht schön genug. Als die beiden Frauen aufeinander trafen, begriffen beide, was die Sucht nach plastischer Chirurgie bedeutet und was sie mit einem Menschen machen kann. Kann man eine Schönheitsoperation rückgängig machen?Verpfuscht ist verpfuscht, damit muss man zumindest eine Zeit lang leben, wenn eine Beauty-OP misslingt. Nicht jede Schönheitsoperation gelingt, und nicht alles kann wieder repariert werden. Ein Promi leidet beispielsweise unter einer ziemlich weissen Haut rund um die Lippen und Mundpartie herum, wahrscheinlich durch zu viel Botox. Und eine Prominente liess sich ihre Markenzeichen-Nase geraderücken und wird kaum noch erkannt. Zu grosse Brüste, ein abgeschliffenes Kinn, zu straffe Gesichtszüge, alles kann hinderlich sein, wenn es operiert wurde. Es gibt Schönheitschirurgen, die versuchen die Missgeschicke ihrer Kollegen auszubessern, aber sie können auch keine Wunder bewirken. Deshalb sollte man vorher alles andere ausprobieren, bevor man sich unters Messer legt. Welche Schönheitsoperation braucht der Mann?
Im Trend liegen die Po-Implantate für einen knackigen Hintern, denn danach greift die Frau gerne, wenn sie mit den Händen den Po des Mannes betrachtet. Bauchstraffungen liegen im Trend, denn das Sixbag muss gezüchtet werden, selbst wenn es mit Vollnarkose und Skalpell gezüchtet wird. Weitere Schönheitsoperationen für Männer sind: Lidstraffungen für einen schönen Augenaufschlag, Oberarm-Implantate, Oberschenkel-Implantate, Kinn-Implantate für ein markantes Kinn, Stirn-Implantate für die Denkerstirn, Botox-Behandlungen und Haarverdichtung. Die Moser Methode ist zwar teuer, aber das Haar freut sich. Der ästhetisch perfekte, direkt schöne Mann ist stark im Kommen, und er besitzt eine dicke Geldbörse, denn sonst könnte er sich diese Eingriffe und Beauty Behandlungen gar nicht erst leisten. Der alternde Mann verschwindet, hinter Botox und Hyaluronsäure, auf dem OP-Tisch, oder im Altersheim, auf jeden Fall sieht man ihn zunehmend auf offener Strasse nicht mehr. Männer sind eitel geworden. Jeder 6. Mann lässt sich heute bereits operieren, um den perfekten Body zu bekommen. Der durchschnittliche Mann ist 38, wenn er dem Skalpell verfällt, aber viele Männer sind zwischen 18 und 30 Jahren, fast schon jeder 3. legt sich in jungen Jahren unters kosmetische Messer. Die Deutsche Gesellschaft für ästhetisch plastische Chirurgie verzeichnet eine steigende Tendenz bezüglich männlicher Schönheitsoperationen mit zunehmend jüngerem Alter. Frauen hingegen sind im Durchschnitt etwa 41 Jahre alt, wenn sie sich zu einer Schönheits-OP entscheiden. Prominente Männer sind Vorbilder für den perfekten Mann, und sie legen sich durchaus vermehrt unters Messer, denn die Medien sind unbarmherzig und zeigen alles, was hängt und Falten wirft. Was sind die beliebtesten Schönheitsoperationen bei Männern? Haartransplantationen kommen trotz Schönheitswahn selten vor. Das liegt daran, dass die Glatze gesellschaftsfähig geworden ist, das Toupet gut sitzt, und dass man sich generell scheut, seine Schamhaare am Kopf zu tragen, was die Haartransplantation mit Eigenhaar unattraktiv macht. Die Schweissdrüsenbehandlung ist auch eher selten. Das liegt daran, dass Männer weniger Schweissdrüsen besitzen als Frauen, und Männer müssen nicht immer nach Blumenparfum duften. Die Bauchstraffung gehört zu den beliebtesten Schönheitsoperationen, obwohl der durchschnittliche Mann, der sich die Bauchdecke straffen lässt, nicht unbedingt dick ist, aber eitel ist er, und da darf kein Gramm zu viel am Körper liegen. Fettabsaugungen boomen selbst bei normalen Bäuchen. Der Mann muss nicht immer reich und betucht sein, um sich so eine Operation zu gönnen. Viele Männer sparen auf ihre Schönheitsoperation hin und freuen sich, wenn sie das Geld dafür endlich angespart haben. Warum lassen sich Männer verschönern? Der Männertyp hat sich verändert. Männer werden femininer, möchten ihre weibliche Seite zeigen, möchten sich zunehmend von ihrer dominant präsenten Männlichkeit distanzieren und scheren dafür sogar den gesamten Urwald am Körper. Der Mann wird eitel, präsentiert sich in edler Eleganz, er wird sensibler, hat zunehmend mit psychischen Problemen, mit Problemen der Ausgrenzung und des Andersseins zu kämpfen. Neue Trends ziehen sich sogar durch die gesamte Modewelt, denn man findet zunehmend hellblaue, rosarote, mintgrüne und pinke, smart geschnittene Anzüge und Sakkos. In solche Klamotten passt nur ein perfekt schlank getrimmter Mann hinein. Auf der anderen Seite entsteht ein Männerbild, welches von Muskulatur und Stärke geprägt ist, jedoch vor Schlankheit strotzt. Diese Figur, aus Smartheit und Sixbag, bekommen die wenigsten Männer mit Ernährung und Sport alleine hin, ohne sich zu Tode zu hungern und ans Limit zu trainieren. Und so boomen heute die Fitnesscenter mit angrenzendem Ernährungsstudio und integriertem Schönheitssalon für den Mann. Es gibt grundsätzlich zwei bis sogar drei Typen von Männern. Der erste Typ möchte naturbelassen sein, liebt es, sich und seinen Körper ohne jegliche kosmetische Eingriffe zu optimieren, er macht Selftracking, achtet auf Ernährung und Sport, ist durchtrainiert und zufrieden. Er steht zu seiner Körperbehaarung, nimmt seinen Körper so hin wie er gebaut ist und sucht sich eine Frau, die ihn liebt. Der zweite Typ Mann ist vom Aussterben bedroht. Er weiss, dass er ungesund lebt, ernährt sich nicht optimal, treibt wenig bis gar keinen Sport, würde sich niemals unters Messer legen, weil er nicht an einen optimierten, makellos schönen Körper glaubt, und er lässt sich seine Klamotten von Mama kaufen, bis er eine Frau findet, die ihn bedingungslos liebt und ihm seine Socken morgens bereitlegt. Der dritte Typ Mann ist stark im Kommen. Er achtet auf seinen Körper, liebt ihn überdimensional, achtet auf jeden Makel und denkt über die sofortige Beseitigung von Schönheitsfehlern nach. Er treibt Sport, will sich jedoch zusätzlich mit Implantaten verschönern, weil er weiss, dass so etwas heute machbar ist. Er geht mit dem neuesten Trend mit, tut sich und seinem Körper kurzfristig etwas Gutes und denkt nicht an eventuelle Langzeitfolgen. Er baut auf die Forschung, den medizinisch-technischen Fortschritt, und so glaubt er, eines Tages ohnehin die ewige Perfektion zu erlangen. Auf jeden Fall lebt er in der Gegenwart und verschönert sich für den Moment, denn er will für alle Frauen attraktiv sein. Da Männer schmerzempfindlich sind, reagieren sie bei Schönheitsoperationen oftmals schlimmer als ein schwieriger Patient bei einer Nasenverschönerung. Männer empfinden körperliche Schmerzen heftiger als so manche Frau, und so sind sie in der Regel schwierige Patienten. Der Schönheitschirurg hat sich aber längst auf den eitlen Mann von heute eingestellt, denn er ist ein gut zahlender Kunde. Wenn wir uns weiterhin in eine Richtung bewegen, die den Mann nicht so akzeptiert, wie er geboren wurde, dann werden die Schönheitsoperationen für Männer immer wichtiger, denn das männliche Wesen ist auch nur ein Mensch und möchte anerkannt, geliebt und akzeptiert werden. Wenn wir jedoch wieder zu einem normalen Menschenverstand zurückkehren und den Mann so akzeptieren, wie ihn die Natur geschaffen hat, dann würde man die Schönheitsoperation für Männer nicht brauchen. Immer mehr Frauen sehen sich in der Werbung den perfekt optimierten Mann an, sind mit ihrem eigenen Partner nicht mehr zufrieden und lachen sich den Perfektionismus an. Der zu Hause gebliebene Partner möchte nicht alleine übrig bleiben und legt sich unters Messer. Der zunehmende Trend des androgynen Mannes lässt Schönheitsoperationen auch immer wichtiger werden, da man heute sogar als Männermodel für Damenmode gebucht wird. Diese feminin bis neutral aussehenden Männer sind wirklich schön anzusehen, aber nicht jeder kann mit so einer Figur von Natur aus rechnen, und so legt man sich wieder unters Messer, wenn die Hormonbehandlung nicht gut genug wirkt. Manche Männer lassen sich sogar ganze Rippen entfernen. Die Schönheitsoperationen für Männer liegen zunehmend im Trend. Implantate aller Art, sogar Poimplantate, Brustimplantate und Oberschenkelimplantate werden gerne genommen. Anti-Aging und kosmetische Verschönerungen für den Mann boomen, weil sich die Gesellschaft verändert. Ob dies der richtige Weg ist, zeigt die Zukunft mit den Langzeitfolgen, aber solange die Werbung nichts anderes mehr zeigt, gehen Männer unters Messer, und ein neuer Markt erobert die Schönheitskliniken. Wichtig ist, dass dieser Körperkult nicht unbedingt direkt krank macht, solange man es nicht übertreibt, aber wer die Risiken unterschätzt, könnte sein blaues Wunder beim Aufwachen aus der Narkose erleben.
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