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Was ist Schönheit?
Schönheit sieht toll, hübsch, verführerisch, einladend, extravagant, exotisch bis erotisch, sinnlich anmutend, fotogen, nicht aufdringlich, aber dennoch stark präsent aus. Man sollte auf seine persönliche Schönheitsnote Acht geben, denn jeder sichtbare Makel könnte einer zuviel sein. Die Schönheit ist nämlich ein automatischer Türöffner im Leben, da schöne Menschen oft bevorzugt, und von der Umwelt positiv wahrgenommen werden. Wer hübsch ist, zieht seine Mitmenschen magisch an, manchmal auch den Neid, aber immerhin wird man begutachtet, bewundert, geliebt und hofiert. Den Neid muss man sich oft erst hart erarbeiten. Schönheit ist Glanz und Glamour, Stil und Eleganz, Noblesse, Liebreiz, Anmut, der perfekte Style, Feinheit und Bann, schickes Aussehen und attraktives Auftreten. Dies gilt sowohl für uns Menschen, als auch für Dinge, Landschaft und Natur, ja sogar für den Charakter, das innere Wesen.. Die klassische Schönheit gefällt fast allen Leuten, exotische und aussergewöhnliche Schönheiten sind hingegen eher Geschmackssache. Was nicht schön genug ist, wird verschönert, und das Hässliche wird kaschiert. Das Schöne liegt eben im Auge des Betrachters und wird von innerer Ausstrahlung geprägt. So findet beispielsweise auch der Gothic Style seine Fans. Schönheit ist Eitelkeit und wird geprägt von Selbstliebe. Für die radikalen Menschen ist.s die plastische Chirurgie, die beinahe schon gesellschaftsfähig geworden ist, weil man sie sich gönnt, oder weil man glaubt, sie dringlichst zu brauchen. Für die sanften Menschen ist es die Schönheitsfarm, auf der man sein Beauty-Programm geniesst, sich rundum verwöhnen und mit Schlammpackungen und Massagen verschönern lässt. Sogar der Kurschatten, den man als kleines Andenken von so einer Beauty Farm mit nach Hause bringt, verschönert uns in gewisser Weise. Schönheit ist der optische und seelische Zustand von Dingen, Eindrücken und Menschen, der die innere und äussere Harmonie wiederspiegelt. Die innere und die äussere Brillanz spielen eine gleichermassen grosse Rolle, denn man sieht nur so schön aus, wie man sich fühlt. Nicht die Kosmetik macht uns zu Schönheiten, sondern unser Körper präsentiert die Kosmetik, die wir uns gönnen. Schönheit wird von Schönheitsfiltern geprägt, und diese werden bevorzugt in sozialen Netzwerken verwendet, arbeitet voll automatisiert, kaschiert alle Makel und Dellen am Körper, macht uns attraktiver, einfach schöner, grösser und schlanker, zaubert einen prallen Po, schöne Brüste, ein bezauberndes Dekollete, lange Beine, ein Sixbag am Bauch, und er formt die perfekte Figur, den idealen Body. Die Bewegung des Body Shamings hat ihn hervorgerufen, und die Bewegung des Body Positivity kann ihn nicht leiden und würde ihn am liebsten verbannen. Allerdings sind diese Schönheitsfilter nicht ganz ungefährlich, denn sie signalisieren uns, dass wir ohne sie nicht schön genug sind. Man bräuchte gewisse Ampelsysteme und Regulierungen, um sicherzustellen, was noch natürlich, und was gefiltert ist. Schönheit wird vor allem durch Body-Positivity kreiert, und dies ist eine ganze Bewegung in der Schönheitsindustrie, die Kunst, seinen Körper so zu akzeptieren, wie er von der Natur geschaffen wurde. Man stylt sich nicht um, man scheut die Schönheitsoperationen, vielen Diäten und coolen Outfits wie der Teufel das Weihwasser, und man liebt seine Figur, egal, ob sie breit oder schmal, lang oder kurz, dunkel oder hell, seelisch angeschlagen oder egoistisch beflügelt ist. Korpulente Frauen, vereinzelt auch dicke, zumindest molligst ausgefüllte Männer lieben diesen Trend, zeigen sich auf Instagram und Tiktok in ihrer ganzen Fülle und sind stolz darauf, nichts an sich verändert zu haben. Dieser Trend ist gesund, denn der eigene Körper ist ein Teil von uns. Allerdings sollte man im zu dicken Zustand immer darauf achten, ob der Körper gesund ist, und wenn man beim Schuhe binden Probleme hat, ganz nach unten zu kommen, sollte man eine professionelle Physiotherapie anstreben, denn wenn es soweit ist, dass man sich überlegt, was man am Boden noch erledigen könnte, wenn man schon unten angekommen ist, könnte dies ungesunde Folgen mit sich bringen. Dick ist schick, solange es gesundheitlich nicht schmerzt. Ein ungesunder Gegentrend zur Body Positivity ist das Bodyshaming. Man wischt seine optischen Makel mit Hilfe eines Schönheitsfilters weg, damit wenigstens die Likes auf Instagram und Tiktok stimmen. Man stylt sich, stylt sich mehrmals um, modifiziert seinen Körper, kleidet sich im edlen bis coolen Design, und man achtet darauf, dass Klamotten, Figur, Gesicht und Lifestyle perfekt getrimmt sind. Viele Menschen, vor allem Frauen, insbesondere junge Mädchen werden dadurch zunehmend psychisch krank, halten dem Schönheitswahn nicht stand, verzweifeln am eigenen, oft makellosen Aussehen und sind froh, wenn sie auf der Couch eines guten Psychotherapeuten liegen dürfen, der ihnen Mut macht, ihren Körper so zu akzeptieren, wie er eben ist. Bodyshaming ist gefährlich, das sollten wir wissen, wenn wir uns dem Schönheitswettbewerb im Internet hingeben. Schönheit ist erlernbar, wenn man einige Regeln beachtet. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind Voraussetzung für ein schönes Aussehen, gefolgt von Natürlichkeit, Charme und Präsenz. Wer sich versteckt, zeigt sich nicht, wird übersehen, macht sich kleiner als er ist und hofft, trotzdem wahrgenommen zu werden, obwohl die innere Ablehnung der eigenen Person dafür sorgt, dass man nicht wahrgenommen wird. Wer sich liebt und sich seiner attraktiven Persönlichkeit bewusst ist, zeigt sich gerne, kann sich nicht vorstellen, Makel zu besitzen, und deshalb wird er wahrgenommen. Richtig hässliche Menschen gibt es nicht, und alleine diese Tatsache macht uns schon schöner. Fitness, Wellness, Entspannung, ein Beautyprogramm, ein Verwöhnprogramm, Luxus für den Körper und die Seele, all das sorgt für die Aussenpräsenz, die wir uns innerlich erarbeiten, und so sind die schönen Menschen stets damit beschäftigt, an sich selbst zu arbeiten, denn das macht sie glücklich. Was ist schön?Schön ist alles, was gefällt, vom mageren Häppchen bis hin zur voluminösen Diva, welche ihre fülligen Reize nach aussen hin zeigt. Beautiful ist alles, was man sich gerne anschaut, mit sämtlichen Sinnen inhalliert, vom kleinen Kücken bis hin zur grossen Bohnenstange, welche graziös durch den offenen Raum schreitet. Das Schöne sieht man energetisch betrachtet an der inneren Balance, welche ein Mensch beherrscht, oder optisch an der Aussenfassade, welche ein Mensch aufweist. Lange Beine, durchtrainierte Oberschenkel, schöne, rote Lippen, eine makellose Haut, eine gerade Nase, ein schmales Kinn, ein verführerischer Blick mit grossen Augen, hohe Wangenknochen, lange Fingernägel, ein schöner Körper, glänzende Haare, sexy Füsse, geschmeidige Hände, ein praller Po, tolle Brüste und ein tief einblickbares Dekollete, auftrainierte Muskeln und ein straffes Bindegewebe, die allgemeine Vitalität, all das finden wir bei Frauen schön. Bei Männern ist es die allgemeine Durchtrainiertheit, der Charme, das Charisma, ein markantes Gesicht und ein spannendes Lächeln.All dies kann man sich aneignen. Und selbst wenn man von dieser perfektionierten Idealität, welche fast schon einem fanatischen Idealismus gleicht, abweicht, ist man schön genug, um glücklich durchs Leben zu gehen, schreitend mit erhobenem Haupt, und nicht kriechend am seelisch schmerzenden Zahnfleisch. Schönheit ist Perfektion auf hohem und niedrigem Niveau, Attraktivität und Ästhetik, Glanz und Glämmer, Sein und Schein, die innere Ausstrahlung und die äussere Brillanz, die pure Optik am Hochglanzpapier, die blendende Perfektion am roten Teppich, aber auch die gesunde Seele, welche sich des Lebens erfreut, während sie dem neuen Tag einen Kuss gibt. Schönheit ist alles, was wir als ästhetisch gelungen ansehen, als sehenswert bezeichnen und als begehrenswert einstufen, sozusagen ist dieser Begriff eine Sache der tiefsten Individualität, denn jeder Mensch hat seine eigene Definition für das mehr oder weniger makellos Schöne, welches sich bis in die hinterste Ecke, in die kleinste Ritze, in die tiefste Kluft unseres Bewusstseins hinein zwängt, und auch unbewusst prägt uns das Schöne, wenn wir es im Vorübergehen reflexartig bewundern. Schön ist alles, was nicht hässlich ist
Bitte, ich könnte schwören, auch Männer sind schön, selbst wenn sich hier die Geister scheiden. Mir gefallen blonde Männer mit stechend blauen Augen und einem charmant-frechen Auftreten. Da sieht man, wie tief der Schönheitsbegriff ins Auge sticht und eine reine Geschmackssache darstellt, denn die meisten Frauen finden Männer mit dunklen Haaren und buschigen Augenbrauen schön. Bei mir darf es der Solarium-Typ sein, selbst wenn er Falten im Gesicht besitzt, denn ich habe erkannt, auch Falten kann man küssen, dann werden sie noch schöner. Auch alte, ja sogar betagte Menschen sind schön. Bitte, ich bin nicht der Inbegriff der gängigen Schönheitsideale, denn vor mir macht die Schönheit nicht einmal im Alter Halt. Eine Studie belegt, dass alte Menschen ihre Sexualität, gepaart mit ihrer körperlichen Optik selbst im hohen Alter ausleben möchten. Sie sind nur rein Bodytechnisch nicht mehr zu allem fähig, aber auch wenn so manch eine Verrenkung nicht mehr funktioniert, Sinnlichkeit kann man in jedem Alter ausleben. Jeder Mensch, ob jung oder alt, ob heiss oder bald kalt, ist in meinen Augen schön, und das liegt nicht daran, dass ich zwei Glasaugen trage. Wir sollten Schönheit nicht in Schubladen pressen, sondern offen mit unserem menschlichen Wesen umgehen. Und wenn der Nachbar morgens grüsst, finde ich sogar ihn schön. Wie wird man schöner?Wir lechzen nach Prestige, Anerkennung, einem guten Image, und wir lieben es, wenn wir von unseren Mitmenschen geliebt, gelobt und bewundert werden, da unsere Seele nach innerem Glanz Ausschau hält, welcher sich nach aussen hin zeigt, damit wir anziehend auf unsere Umwelt wirken. Man sieht den Menschen vordergründig, rein oberflächlich gesehen zuerst von aussen, bevor man in seine Seele eindringt, und deshalb ist die Optik oft wichtiger als das innere Sein. Schöner werden wir mit der richtigen Pflege, der tageslichttauglichen Kosmetik, dem körperschonenden Schminktopf, der genauso für den Mann gilt, da sich zunehmend auch Männer schminken, und wenn wir uns einem verführerischen Blick zuwenden, ein tolles Image aufbauen und ein gewisses Prestige aneignen, wirken wir wie ein Magnet auf unsere Mitmenschen. Natürlich gibt es Neider, aber Neid muss man sich hart erarbeiten, während man das Mitleid geschenkt bekommt, wenn man sich weich genug verhält. Schönheit liegt nicht nur im Auge des Betrachters, sondern ist auch eine Sache der Individualität des Einzelnen, selbst wenn er sich in ein Regenbogen-Outfit schmiegt, welches den nahenden Sonnenschein ankündigt, oder sich als Giraffe verkleidet um seiner Umwelt zu zeigen, sie möge steil nach oben schauen, um die Brillanz zu sehen. Manche Menschen mögen es extravagant, schillernd bis glänzend, glamourös bis pompös, sichtbar prunkvoll wie auf dem Hochglanzpapier einer Beautyzeitschrift, andere mögen es sachlich-kompakt, dezent bis fast unsichtbar, konservativ, edel und alltagstauglich, und der Naturfan mag es möglichst leicht und locker, mit möglichst wenig Aufwand und möglichst wenigen Kleidungsstücken am Körper, da er sich so liebt, wie die Natur ihn schuf. Deshalb boomen hin und wieder die verzweifelten Shows wie Adam sucht Eva, wo sich Paare im nackten Zustand kennen und lieben lernen. Alles ist schön, nur das Hässliche findet hier keinen Platz. Schön von innen nach aussenMan wird automatisch schöner, wenn man sich seine Attraktivität bildlich vor Augen hält, sie imaginär suggeriert, die innere Schönheit visuell gestaltet und nach aussen hin trägt. Hierfür benötigt man das körpereigene Selbstbewusstsein, die passende Kosmetik, das gelungene Outfit, und manche Menschen brauchen eine sanfte Beauty-Behandlung, um sich vor allem jünger zu fühlen, da Schönheit auch ein Gefühl ist, welches man gerne zeigt. Bewegung und Aktivität machen uns übrigens auch schön, da wir in einer Gesellschaft leben, in der aktive, sportliche, schlanke Menschen, welche vital und fit aussehen, als schön gelten. Wer dreimal pro Woche im Fitnessstudio trainiert, baut Muskeln auf, und wer täglich eine halbe Stunde im Wald die Bäume umarmt und das Waldbaden geniesst, hält sich fit, auch wenn er als alternativer Spinner gilt und von vielen Leuten belächelt wird. Neben ausreichender Bewegung, der richtigen Ernährung und dem individuellen Beautyprogramm macht uns eine gebräunte Haut attraktiv. Zu viel Sonne kann unserer Schönheit allerdings schaden, auch wenn man dadurch eine gesund aussehende braune Haut bekommt und sich in der Natur sonnt. Unser Vitamin D Spiegel ist nach einem 20 Minuten Sonnenbad gesättigt, und länger sollten wir uns der prallen Sonne auch nicht aussetzen. Zwar helfen Sonnencremes dabei, sich den ganzen Tag im Freien zu bewegen, aber sie sind auf Dauer nicht unbedingt gesund für die Haut. Besser ist es, man bewegt sich in luftiger Kleidung, welche den Körper bedeckt, dann tut man mehr für seine Gesundheit. Ein Trend in Sachen Attraktivität geht hin zum natürlichen Look. Man schminkt sich nicht mehr so übermässig üppig, besonders beim Tages-Make-Up spart man heftig. Man zeigt auch wieder seine kleinen Fältchen, da dies zum Altern einfach optisch dazugehört. Natürlich wird dieser Trend von zahlreichen Hochglanzfotos getrübt, aber gerade diese Fotos sind es, welche uns dazu animieren, wieder mehr Natürlichkeit zu zeigen, weil der Normalverbraucher oftmals mit den makellosen Menschen nicht mithalten kann, ohne dass er gröbere Eingriffe in seinen Körper wagt. Mit der ungeschminkten Wahrheit, so wie die Natur uns schuf, leben wir gemütlicher. Man kann morgens länger schlafen, oder sich mit dem Lesen des Kaffeesatzes beschäftigen, bevor man sich diesen als Beauty Maske ins Gesicht schmiert. Auch der kaum geschminkte und ungestylte Normalverbraucher ist attraktiv, wenn er eine starke Persönlichkeit besitzt. Man wirkt nach aussen hin automatisch schöner, wenn man sich typgerecht stylt, den natürlichen Look bevorzugt und nicht täglich in den Schminktopf fällt. Unsere Haut reagiert sensibel und neigt zu Unreinheiten, wenn wir sie zukleistern. Wir orientieren uns jedoch gerne an der brillanten Optik der Prominenten, denn das Rampenlicht macht unheimlich attraktiv. Schönheit vergeht eines Tages, selbst bei Promis, Stars und Sternchen, aber ein hässlicher Charakter bleibt so lange hässlich, bis man ihn ändert. Die meisten Menschen arbeiten ständig an ihrem äusseren Erscheinungsbild, anstatt ihre Persönlichkeit zu verschönern, aber auch das macht Sinn, da die Optik auf den ersten Blick immer glänzt. Schöne Menschen werden öfters angesprochen, haben mehr Erfolg im Beruf und in der zwischenmenschlichen Kommunikation, in der Liebe, im Bett und am Perserteppich. Und da die Schönheit in der Flirtwelt so gefragt ist, müssen wir unsere innere Schönheit nach aussen tragen, wenn die äussere Schönheit gerade im Urlaub ist. Das macht man am besten mit einem lieben Lächeln. Fröhliche und gut gelaunte Menschen mit einem Lächeln im Gesicht wirken anziehend. Die möchte man kennenlernen. Zum Lächeln sollte man sich noch eine Brise offener Haltung anziehen, das wirkt so elegant wie ein Abendkleid. Schönheit ist erlernbar, machbar und umsetzbar, solange man sich akzeptiert, denn dann strahlt man das Schöne nach aussen hin aus. Die Schönheit hat zwar viel mit Gesundheit zu tun, man kann jedoch auch trotz Krankheit schön sein. Niemand sollte von der Gesellschaft schief angeschaut werden. Natürlich strahlt ein gesunder Körper Vitalität und Kraft aus, aber wer sich durch eine Krankheit hindurchkämpft ist genauso stark. Übrigens sind auch exotische Menschen, die ihren Körper verformen und extravagant stylen wahre Schönheiten, da das Schöne im Auge des Betrachters liegt und eine reine Geschmackssache darstellt. Viele Leute glauben, an der eigenen Schönheit muss man hart arbeiten, was weh tut und gleichzeitig die Seele umschmeichelt. Wir zwängen uns in zu enge Kleidung, kaschieren unser Hüftgold, sehnen uns nach dem Goldenen Schnitt, nach dem perfekten Gesicht und dem makellosen Körper, und wir überhören, wenn böse Zungen behaupten, dass Schönheit vergeht, je älter wir werden, und dass im Alter die selbstbewusste Hässlichkeit siegt, wenn wir das Leben samt seiner Präsenz lediglich auf die Optik reduzieren. Und da wir nach aussen hin glänzen möchten, tun wir viel, um uns äusserlich zu verschönern, denn jedes Kompliment nährt unsere Seele, und dies wiederum macht uns von innen schön. Was ist natürliche Schönheit?
Wir finden Naturschönheiten in unserer Umwelt und domestizieren sie. Schneckenhäuser sind beispielsweise so schön, dass wir deren Natur in unseren Lebensmitteln, in Frisuren, Mustern von Kleidern und Hosen, ja sogar im Haushalt nachahmen, weil die Schneckenröllchen so niedlich aussehen. Übrigens finden wir Naturschönheiten überall wieder, wo sich unser Alltag spiegelt, denn sogar Schmetterlinge, Rosenblüten und Baumkronen trapieren wir uns als getarnte Muster auf unseren Körper und nennen es schlichtweg Tattoo. Die äussere und die innere Schönheit müssen zusammenpassen. Wer innerlich mit sich selbst und der Aussenwelt einen Kampf führt, wird äusserlich die Folgen spüren, denn Kummer, Frust, Ärger und Sorgen bilden sich optisch als Falten im Gesicht ab. Ärgern Sie sich nicht, ignorieren Sie Kleinigkeiten, werden Sie toleranter und fangen Sie an zu leben. Wie erzielt man natürliche Schönheit?Wie wird man natürlich schön? Man braucht nur sein Aussehen zu mögen, sich zu pflegen und jegliche Form von Chemie zu meiden, soweit es möglich ist. Man braucht sich nicht grossartig zu schminken, sodass man glaubt, kopfüber in den Schminktiegel gefallen zu sein. Es genügt, wenn man kopfüber in den Aloevera-Topf oder in die Sheabutter fällt, damit die Haut mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Stoffen versorgt wird. Wer sich schminkt, sollte darauf achten, dass die dekorative Kosmetik pflegende Substanzen enthält, möglichst naturbelassen ist, aus Pflanzen gemacht ist, vielleicht ein Bio-Make-Up, und dass man seine Schminke nicht zu dick aufträgt. Pflanzliches Make-Up schont die Haut eher als die billigen Produkte mit ihrem Glitzereffekt Die Schönheit aus der Natur findet man in Produkten, die aus Pflanzen und Blumen, Obst und Gemüse, Früchten, Getreide, Tee und Kaffee, Milch und Joghurt, Hölzern, Gräsern, Wasser und Substanzen aus unserem täglichen Leben hergestellt sind. Am besten, man kauft seine Naturkosmetik im Reformhaus, dann ist man auf der sicheren Seite und weiss, dass es sich um echte Biokosmetik, um hochwertige Produkte handelt. Der Allergiker muss jedoch aufpassen, denn auch Naturkosmetik kann die Haut reizen, besonders bei Kreuzallergien, wenn man auf die jeweilige Pflanze allergisch reagiert. Natürlich schön ist man, wenn man sich mit einem Basisprogramm pflegt, seine Haare weder färbt, noch dauerwellt, seinen Körper so belässt, wie ihn die Natur geschaffen hat, keinerlei Schönheitsoperationen über sich ergehen lässt, und wenn man natürliches Anti-Aging mit gesunder Ernährung und viel Sport betreibt. Wer in jungen Jahren viel Make-Up aufträgt, sich vergisst, abzuschminken, seine Hautporen verstopft und zur Chemiekeule greift, wird im fortgeschrittenem Alter mit Falten kämpfen, Altersflecken bekommen und vorzeitig altern. Dieses Problem kann bereits ab dem 50. Lebensjahr beginnen. Besser ist es, man achtet darauf, dass die junge Haut atmen kann und steht zu seinem ungeschminkten Look.. Eine zufriedene Seele, welche in einem intakten Seelenhaus lebt, macht uns attraktiv. Ein ausgeglichenes Seelenleben ist in unserer heutigen hektischen Zeit wie ein Luxusartikel, den wir uns nicht kaufen können. Eine glückliche Seele leuchtet den gesamten Körper aus, beschert uns eine helle Aura, ohne dass wir unsere Chakren aufwendig öffnen und schliessen müssen. Die Seele existiert und erfreut sich ihres Daseins. Der Körper strahlt diese Freude aus und erfreut sich seiner Natürlichkeit. Man kann sich noch so viel Camouflage auf die Haut kleistern, wenn die Seele nicht im Gleichgewicht ist, kann der Körper kaum merkbare Schönheit ausstrahlen. Das merken wir dann an unseren Mitmenschen, die uns mit etwas Distanz begegnen, wenn unsere Seele urlaubsreif ist. Gönnen Sie sich regelmässig einen Beauty-Tag, ein Wellness Wochenende oder eine Massage. Ärgern Sie sich nur noch über jede dritte Sache, und nicht über jeden Schnipsel im Alltag, das ist eine enorme Entlastung für die Seele. Und behandeln Sie sich gut, dann strahlen Sie eines Tages so viel Energie aus, als ob Sie gerade durch ein Kraftwerk spaziert wären. Trinken Sie sich von Innen nach Aussen schön. Mit Wasser erzielen Sie die besten Ergebnisse. Saft ist zu süss und enthält Zucker. Mineralwasser sollten Sie nur im natürlichen Zustand trinken, ohne Kohlensäure, ohne Zusatz oder Geschmacksstoffe. Es ist wie eine Körperlotion von innen, denn es strafft die Haut und kann Fältchen lindern. Drei Liter Wasser täglich sind zu empfehlen, wenn Sie damit Hautpflege betreiben. Wasser hilft auch von aussen, indem man Wechselduschen nimmt. Manche Menschen duschen sich morgens zuerst kalt, dann warm und dann wieder kalt, verzichten fast gänzlich auf Duschgel und verwenden es nur in den Achselhöhlen, im Intimbereich und für die Füsse. Neben viel Wasser könnte man auch Tee als Schönheitselixir nutzen. Unser Gesicht braucht viel Liebe und Aufmerksamkeit. Manche Gesichter schreien förmlich nach etwas mehr Zuneigung und bitten um ein kleines Peeling oder einen Hauch von Pflege. Bringen Sie Ihr Gesicht und Ihr Dekollte in Form mit grünem Tee. Dazu machen Sie sich eine Tasse Tee, lassen ihn vier Minuten ziehen und tupfen den Tee mit einem Wattebausch auf Gesicht und Hals. Nach zehn Minuten waschen Sie alles wieder ab, und fertig ist die Schönheitskur. Der grüne Tee reinigt die Poren, strafft die Haut und schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen. Und wer es noch eine Spur natürlicher mag, der pflegt sich mit Perlhirse von innen. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt reinigend. So werden Sie natürlich schönSchön auf natürliche Art und Weise zu werden, bedarf keinesfalls eines grossen Aufwands, man muss sich nur auf natürliche Weise pflegen, und man muss lediglich auf Chemie und synthetische Produkte verzichten. Genau hierin liegt aber für viele Menschen ein Problem, denn im herkömmlichen Drogeriemarkt, im Supermarkt und in der Parfumerie existieren oft nur Kosmetika, welche zwar günstig sind, jedoch nicht viel Natur beinhalten. Deshalb sollte man auf die Naturpflegelinien der verschiedenen Anbieter zurückgreifen, und einige Supermärkte und Drogeriemärkte haben diesen Hype längst entdeckt und bieten eine eigene Wellness- und Naturlinie an, mit Produkten, die wenig bis gar keine Chemie enthalten. Und wenn Sie lieber Besucher lediglich ein Basis-Pflegeprogramm an Ihren Körper heranlassen, pflegen Sie sich ohne Aufwand ganz natürlich. Natürlich schön mit der richtigen PflegeWaschen Sie Ihre Haare mit einem milden Shampoo, welches auch ideal für die Kopfhaut ist, beispielsweise mit Ei-Shampoo, Kamille oder Amarant. Das Ei bringt Glanz ins Haar, Kamille verstärkt die natürliche Haarfarbe, und Amarant repariert kaputtes Haar und stärkt die Kopfhaut. Cremen Sie nach dem Duschen Ihren Körper gut ein, vielleicht mit einer leichten, aber feuchtigkeitsspendenden Creme, denn das reine Wasser trocknet unsere Haut schnell aus. Aloevera, grüner Kaffee, Hanf oder Vanille sind ideal, machen die Haut weich und sorgen dafür, dass sie nicht austrocknet. Granatapfel strafft die Haut und glättet Falten. Pflegen Sie Ihre Füsse, denn Sie stehen den ganzen Tag drauf. Ein Fussbad in einem gut duftenden Öl, beispielsweise Arganöl, Jojoba, Rosenöl oder Kokosnuss tut den Füssen gut.Die Füsse müssen nach dem Bad gut abgetrocknet, und danach reichhaltig eingecremt werden, damit sich keine unschöne Hornhaut bildet. Eine Fusscreme mit Bio-Aloe gibt dem Fuss die nötige Feuchtigkeit zurück und schützt vor unangenehmem Fussgeruch. Putzen Sie Ihre Zähne mit einer schonenden und natürlichen Zahncreme aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke, vielleicht mit einer Bio-Zahnpasta oder einer veganen Zahnpasta, mit Meersalz und Xylit drin. Das Meersalz sorgt für einen optimalen Putzeffekt und stärkt das Zahnfleisch, und Xylit schützt vor Karies. Auch Ihre Hände sollten gut gepflegt werden, da sie viel greifen müssen. Eine Handcreme mit Hanf oder Jojoba schützt die Hände vor Wind und Wetter, und eine Fettcreme schützt die empfindliche Haut im Winter vor dem Austrocknen. Damit die Hände nicht rissig werden, sollte man sie zweimal am Tag gut eincremen, nach dem Waschen gut abtrocknen, und im Winter könnte man Handschuhe tragen, damit die windige Luft keine Hautrisse bilden kann. Vergessen Sie Ihre Fingernägel nicht. Lange und harte Fingernägel können nur wachsen, wenn die Nagelhaut in Ordnung, und das Nagelbett gesund ist. Herkömmlicher Nagellack und besonders der Nagellack Entferner können die Nägel schädigen. Schön und gepflegt sehen die Hände aus, wenn einfach nur ein Nagelhärter auf die Fingernägel aufgetragen wird, oder wenn Sie Ihre Fingernägel mit einem Nagelöl, beispielsweise mit Arganöl pflegen. Manche Frauen baden ihre Fingernägel in Olivenöl, während sie das Geschirr spülen. Achtung, Spülmittel wirkt entfettend, und so sollte die Frau mit Köpfchen immer daran denken, nach dem Spülvorgang die Hände mit einer rückfettenden Creme zu versorgen, vielleicht mit einer Olivencreme. Müde Augen bekommt man mit einem eiskalten Kissen oder einem Eiswürfel wieder in Form. Durch die Kälte ziehen sich die Poren zusammen und das Hautbild um die Augen herum wird glatter. Aber bitte das Eis nur kurz auf die Augen legen, denn sonst bekommen Sie womöglich Kopfschmerzen. Manche Menschen sagen auch, dass Käse essen vor dem Schlafen gehen Augenringe verursacht. Wenn Sie auch so ein Augentyp sind, essen Sie Ihren Käse lieber zum Frühstück. Rasieren Sie Ihre Beine mit einem Damenrasierer, der einen integrierten Balsam enthält, damit die Rasur nicht zur Qual wird. Wir wollen schöne Beine haben, unsere Achselhaare loswerden, und auch die Haare im Intimbereich stören oft, besonders in der Bikinizone. Mit einem Trockenrasierer erspart man sich den Rasierschaum und somit die Chemie am Körper. Rasieren Sie sich sanft, mit viel Gefühl, denn bei der Trockenrasur kann man sich leicht schneiden. Verwenden Sie den Rasierer nur einmal, denn wenn die Rasierklingen stumpf sind, verletzt man sich leicht damit. Cremen Sie sich nachher an den rasierten Stellen gut ein, da die Haut gereizt ist, zu Rötungen neigt und viel Feuchtigkeit braucht. Die Naturfans verwenden reines Melkfett, da es der Haut extreme Feuchtigkeit schenkt. Wer sensible Haut hat, sollte eher auf ein Körper-Gel zurückgreifen, vielleicht mit Rosenöl oder Nussöl, denn zu viel Fett erzeugt Pickel und verstopft die Poren. Wer mit seiner angeborenen Haarfarbe nicht zufrieden ist, sollte nicht unbedingt zu chemischen Färbemitteln greifen, da sie die Kopfhaut reizen, und die Haarstruktur aufrauhen können. Mit einem natürlichen Haarfärbemittel aus Getreide oder auch mit dem natürlichen Henna wird das Haar schonend gefärbt. Man kann damit zwar keine grossen Veränderungen erzwingen, aber wer seine Haare um zwei bis drei Nuancen verändern will, der hat mit Naturhaarfarben die reinste Freude. Sie wirken zudem pflegend und schonen die Haarstruktur, weil sie diese nicht drastisch verändern. Einige Farben sehen sogar glänzend aus, wenn sich das Licht darin bricht. Weizenfarbe ist für blonde Haare, und Henna für rote Haare geeignet. Rennen Sie nicht allen Modefarben und Trends hinterher, denn das sind nicht Sie selbst, sondern das ist nur ein beliebiger Designer, der mit seinen Produkten sein Luxusleben finanziert. Authentizität und Selbstbewusstsein strahlen Sie aus, wenn Sie Ihren eigenen Stil ausleben, sich in Ihrem Outfit wohlfühlen, etwas Farbe in Ihr Leben lassen und Kleidung wählen, welche Ihrer Konfektionsgrösse entspricht. Mollige Frauen ziehen oft zu kleine Klamotten an. Da sieht man auf den ersten Blick, dass sie mollig sind. Fliessende Stoffe aus Seide und Satin sehen gut aus, lassen den Körper atmen und schonen die Haut. Wolle hält warm, Baumwolle kühlt im Sommer, und Leinen wirkt besonders kühl. Stellen Sie sich vor den Spiegel und betrachten Sie Ihr Gesicht. Für einen gebräunten Teint können Sie Erdpuder oder Bananenpuder verwenden, für rote Lippen können Sie einen Naturstift mit Erdbeere verwenden, und die Augenbrauen und Wimpern schminken Sie einfach mit einem Feuchtigkeits- und Fettstift, damit sie glänzen. So ersparen Sie sich jegliches Make-Up und sehen trotzdem frisch aus. Es geht nicht darum, immer perfekt gestylt und geschminkt zu sein, sondern um ein gepflegtes Aussehen, welches die Natürlichkeit eines Menschen zeigt. Suchen Sie sich bei Ihren Pflegeprodukten eine Duftlinie aus, die zu Ihnen passt. Es gibt sogar Düfte, die das Sternzeichen unterstreichen, und es gibt personalisierte Parfums, welche mit den eigenen Hautbakterien so innig gut zusammenpassen, dass man unwiderstehlich gut duftet. Sie sollten Ihren eigenen Körperduft nur ein wenig unterstreichen, denn wenn Sie sich vegan oder vorwiegend vegetarisch ernähren, riecht Ihre Haut ohnehin ziemlich gut. Wir senden nämlich im Naturzustand individuelle Pheromone aus, welche genau auf diejenigen Menschen anziehend wirken, die uns gut tun und zu uns passen. Zu starke, zu intensive Parfums können diese natürlichen Pheromone empfindlich stören, was beispielsweise bei der Partnerwahl keine gute Idee ist. Essen Sie sich schön, aber fressen Sie sich nicht versehentlich kugelrund. Nahrungsergänzung kann helfen, Defizite auszugleichen, aber sie ersetzt keine Nahrung. Vitamine sollte man sich aus Obst und Gemüse herausholen, gesunde Fette sind in Lupinen, Sojaprodukten, pflanzlichen Ölen und notfalls in Eiern enthalten, und mit Kohlenhydraten sollten Sie sparsam umgehen. Anstatt Zucker können Sie Stevia zum Süssen nehmen, und zum Naschen greifen Sie hin und wieder zu Trockenfrüchten oder dunkler Schokolade. Lieben Sie sich einmal täglich intensiv, denken Sie, Sie wären Kleopatra, dann wird Ihr Körper auch immer schöner. Arbeiten Sie an Ihrer selbstbewussten Persönlichkeit und verwöhnen Sie durchaus auch hin und wieder Ihr Ego, denn das will gestärkt werden. Gehen Sie mit guten Gedanken durch den Tag, dann wirken Ihre Gesichtszüge freundlich und weich. Stellen Sie sich vor den Spiegel und üben Sie lächeln. Ihre Lachfalten werden aktiviert, das Gesicht wirkt natürlich und fröhlich, die Mitmenschen finden Sie anziehend und einladend. Stellen Sie sich aufrecht hin und sehen Sie gerade aus. Gehen Sie bitte nicht gebückt, denn das wirkt klein und schüchtern. Gehen Sie aufrecht durch den Tag, damit Sie von den Menschen wahrgenommen werden. Achten Sie auf Ihre Füsse. Gehen Sie gerade und stellen Sie sich nicht mit kommunizierenden Füssen hin. Manche Menschen stehen so da, dass die Daumenzehen miteinander kommunizieren und die Füsse nach innen gedreht sind. Lassen Sie Ihre Füsse eigenständig leben und gerade stehen. Verschränken Sie Arme und Beine nicht, denn es wirkt abweisend und ängstlich. Viele Menschen umarmen sich selbst mit ihren Armen, weil sie nicht wissen, wohin damit. Der Körper wirkt aber viel besser, wenn er nicht von den Armen eingesperrt wird. Halten Sie Ihren Schönheitsschlaf, denn er wirkt auf Ihre Haut wie ein junger Sonnenstrahl. Schlafen Sie in einem ruhigen Ambiente in natürlicher Umgebung. Ihre Haut erholt sich im Schlaf besonders gut. Vielleicht hilft Ihnen ein sanfter Lavendelduft beim Einschlafen. Natürlich schön mit innerer Schönheit
Die innere Schönheit ist das Gegenteil der puren Optik, der Gegenspieler der äusseren Schönheit, manchmal auch die Ergänzung, denn so wie das Innenleben aussieht, so erscheint man auch nach aussen hin. Wir celebrieren zwar die Aussenfassade und sehen uns die brillante Optik an Models, Schaustellern und schönen Menschen an, welche sich gekonnt in Szene setzen, wir vernachlässigen uns dabei jedoch oft selber, wenn wir unser inneres Wesen, das Kind in uns vergessen. Wer sein inneres Kind nährt und pflegt, geht liebevoller mit sich selbst um, achtet mehr auf seinen Körper und pflegt ihn liebevoll. Und so können wir uns innerlich stylen, indem wir unserem Körper nur das Styling zumuten, welches wir nach innen hin verkörpern. Fragen Sie Ihr inneres Kind, wozu es Lust hat. Wenn Sie aus tiefster Seele heraus Lack und Leder lieben, gönnen Sie sich diesen Look, und Sie werden extreme Atraktivität darin ausstrahlen. Wenn Sie der sanfte Typ sind, gönnen Sie sich verspielte Seidenkleider mit Rüschen, und wenn Sie der sachlich-kompakte Typ sind, tragen Sie selbstbewusst Ihren Hosenanzug, und Sie werden attraktiv darin aussehen. Es ist nicht unbedingt das Outfit selbst, es ist die innere Einstellung zum Outfit, welche uns attraktiv macht. Wenn Ihr inneres Kind Schminke ablehnt, gehen Sie ungeschminkt aus dem Haus. Wenn Ihre Seele jedoch ein Künstlertyp ist und gerne mit Farben und Make-Up experimentiert, schminken Sie sich ruhig kreativ. Sowohl der ungeschminkte, als auch der geschminkte Typ, beide sehen gut aus, wenn sie ihren Look verkörpern. Im Laufe der Zeit hat sich die Attraktivität gewandelt. In Zeiten, in denen Nahrung selten und dadurch wertvoll war, galten dicke Frauen als hübsch. In unserer heutigen Zeit, in der die technischen Spielereien am Handy signalisieren, dass man zu dick ist, gilt das schlanke Bild eines Menschen als besonders attraktiv. Das kann gefährlich werden, wenn wir einem dürren Bild des Magerwahns nachjagen, wenn sich Models fast zu Tode hungern und in Orangensaft getränkte Watte essen, um ohne Kalorienzufuhr satt zu werden, und wenn Modemagazine androgyne Männer bevorzugen, welche Dessous präsentieren, weil die normal gebaute Frau in die Designerklamotten der Modemacher nicht hineinpassen, obwohl sie bereits magersüchtig sind. Hier sind wir von wahrer Attraktivität weit entfernt. Was ist äussere Schönheit?Die äussere Schönheit ist die pure Optik, die man auf den ersten Blick sieht. Sie ist wie ein gelungener Stufenschnitt, auf welchem man empor gleitet, wenn man den reinen Schein des brillanten Seins erklimmt. Es ist der schöne Körperbau, die makellose Haut, der natürlich schöne Mensch, den man im Vorübergehen bestaunen kann. Forscher haben herausgefunden, dass die äussere Schönheit die wahre Schönheit ist. Im Vorübergehen scannen wir eine Person und prägen uns die ersten Sekunden eines Menschen ein. Diesen ersten Eindruck werden wir nicht mehr los. Damit wir optisch schön wirken, brauchen wir uns nur zu pflegen, uns mit Disziplin gesund zu ernähren, mit Ausdauer Fitness zu betreiben und uns so zu kleiden, dass man einen Stil im Outfit erkennt. Optische Schönheit zeichnet sich aber auch durch eine gewisse Symmetrie im Gesicht aus, wobei man hier nachhelfen kann, indem man das geeignete Make-Up wählt. Im puren Vorbeigehen, wenn man einen Menschen optisch schnell von den Haarwurzeln bis zu den Schuhspitzen scannt, erkennt man auf den ersten Blick bloss das äussere Erscheinungsbild. Wenn man jedoch den inneren Charakter eines Menschen sehen möchte, muss man verbal hinsehen, indem man mit dem Menschen spricht. Optische Schönheiten ragen aus der Masse der Menschen heraus. Sie zeigen sich gerne, scheuen das Rampenlicht nicht unbedingt, und sie sind sich in der Regel ihrer Schönheit bewusst. Oft denkt man, es wären oberflächliche Menschen, die bloss auf ihre Optik schauen. Das stimmt nicht, oder zumindest nur bedingt, denn ein schöner Mensch kann ja im Grunde nichts für seine Attraktivität, er hat es nur oft leichter im Leben und erntet daher gelegentlich den Neid seiner Mitmenschen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass die äussere Schönheit jene ist, die wir uns als optisch geschulte Wesen am ehesten einprägen, und so haben Studien ergeben, dass die Optik doch die wahre Schönheit darstellt, da man sie einwandfrei sieht. Die Symmetrie eines Menschen macht ihn attraktiv. Forscher haben entdeckt, dass es auf die Proportionen des Körpers ankommt. Wie sitzt die Nase im Gesicht? In welchem Winkel stehen die Augenbrauen, und in welchem Abstand stehen sie zur Nase? Sogar die Mundwinkel verfolgen eine Art Symmetrie und somit ein Schönheitsideal. Somit wäre bewiesen, dass Ästhetik nichts mit dem Körpergewicht zu tun hat, sondern nur mit dem optisch-harmonischen Blickwinkel des Betrachters, und so liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Rein wissenschaftlich gesehen existieren im Auge des Betrachters optische Merkmale, welche Schönheit definieren. So sind hohe Wangenknochen attraktiv und strahlen Jugendlichkeit aus, schön geschwungene Augenbrauen, die nicht zu dick und nicht zu dünn sind, werden als attraktiv angesehen, und die perfekte Symmetrie des Gesichtes gilt als besonders schön. Und damit so viele Menschen wie möglich in den Genuss dieser Optik kommen, existieren Beauty-Coaches, die das Beste aus einer Person herausholen, Schönheitschirurgen, die uns modellieren, während sie uns im narkotisierten Zustand das Händchen halten, und es existieren Beautymagazine, die uns wöchentlich zeigen, wie wir auszusehen haben. Der Hipster, der Hippie und der Nerd halten sich nicht dran und sind trotzdem glücklich mit ihrem Aussehen. Leute mit einem schönen äusseren Erscheinungsbild haben es leichter im Leben, im Job und bei der Partnerwahl. Wir sind eben optische Wesen, die sich von den Augen in die Irre leiten lassen. Am wichtigsten ist aber immer noch die persönliche Ausstrahlung, welche charismatisch auf unsere Mitmenschen wirken kann. Je nach Ausstrahlung können Menschen schön sein, die nicht unseren optischen Reizen und Anforderungen entsprechen. Eine besonders voluminöse Frau wird von einer schlanken Sekretärin zwar überrollt, wenn es darum geht, wer von beiden den Job an der Rezeption bekommt, denn die Empfangshalle ist voller Menschen, und die Dicke wird unten im Lager dringend gebraucht. Die glückliche Mollige wird jedoch die Männerblicke auf sich ziehen, bald mit jemanden ins Gespräch vertieft sein, während die unglückliche Schlanke danebensitzt und schmollt. Männer bevorzugen natürlich wirkende Frauen, mit denen sie kommunizieren und lachen können. Wenn die Frau schön, schlank und humorvoll ist, punktet sie auf jeden Fall. Die Optik zählt eben doch am meisten, wenn alles andere stimmig ist. Die innere Schönheit ist nicht sofort sichtbar. Zuerst schaut man einem Menschen ins Gesicht, in die Augen, auf den Mund, dann auf die Hände, vielleicht auf die Brüste der Frau, und wenn er sich umdreht, sieht man sofort den Po. Wenn der Mensch eine gute Ausstrahlung besitzt, erkennt man diese erst zusammen mit den Bewegungen, der Mimik und Gestik, an der gesamten Körperhaltung, an der Atmung und der Sprachmelodie. Der erste Eindruck zählt, und diesen wird man nicht mehr so schnell los. In den ersten 7 Sekunden entscheiden wir, wen wir attraktiv, und wen wir unattraktiv finden. Die Optik ist heute zu einem Grossteil käuflich. Wir gehen zum plastischen Chirurgen und lassen uns unser eckig-markantes Charaktergesicht umoperieren, lassen uns Fett absaugen, Brüste und Po mit Implantaten vergrössern, und den Bauch lassen wir verkleinern. Wir gehen zur Kosmetikerin und lassen uns ein Fruchtsäurepeeling verpassen, damit die letzte Hautunreinheit verschwindet. Und wir gehen zum Stylisten und lassen uns eine neue Persönlichkeit verpassen, die zwar selten unserer Seele entspricht, dafür jedoch unseren Mitmenschen gefällt. Die vorher-nachher Bilder sind verblüffend, wenn wir die bequeme Jogginghose gegen das edle Businesskostüm austauschen, aber ob wir damit unser tatsächliches Charisma ausstrahlen, ist ungewiss. Man kann sich an einen neuen Look gewöhnen, aber Fakt ist, solange die innere Einstellung diesen Look nicht freiwillig begrüsst, ist er lediglich ein optisches Erscheinungsbild ohne Ausstrahlung. Richtig attraktiv sind wir erst, wenn wir den Business-Look vollends verkörpern. So werden Sie optisch schönDas perfekte Outfit kann uns helfen, besser durch den Tag zu kommen, weil wir in einer optischen Welt leben, in der Sehen und Gesehen werden im Mittelpunkt stehen. Farben, Stil, Schnitte, Accessoires, Schuhe und Tasche, die Klamotten für unten drunter und oben drüber müssen zusammenpassen, eine Einheit bilden und bloss nicht in den Augen brennen. Es gibt nämlich Kombinationen, die tun weh, wenn man sie anschaut. Achten Sie auf Ihre Haarfarbe, wenn Sie sich stylen und kleiden. Dunkle Haare lassen sich gut mit hellen und weissen Farben kombinieren, helle Haare vertragen rot und schwarz, braune Haare lieben Goldtöne zwischendurch und sanfte Erdtöne, schmutziges Dunkelweiss und Cremefarben. Achten Sie beim Outfit auf Ihre Grösse. Kleine Menschen sollten keine Querstreifen tragen, denn darin sieht man nicht nur aus wie ein Sträfling, darin fühlt man sich bestraft genug. Grosse Menschen sollten keine zu knappen Hosenbeine in der Länge tragen, denn wenn der Knöchel zum Vorschein kommt, glaubt man versehentlich, eine Maus hätte am Hosenbein genagt. Dicke Menschen sollten eher einen V-Ausschnitt tragen, denn der runde Ausschnitt betont die Rundungen doppelt, so dass man darin aussieht, als hätte man wieder einmal mehr als das Doppelte gegessen. Kleine Frauen sollten lange Ketten und hängende Ohrringe tragen, grosse Frauen sollten grosse Ketten und voluminöse Ohrringe tragen, das unterstreicht die Figur und passt zum Typ. Eine grosse Tasche wirkt bei einer kleinen Frau wie eine Einkaufstüte, und eine kleine Tasche wirkt bei einer grossen Frau wie eine draussen vergessene Brieftasche. Die Accessoires sollten farblich aufeinander abgestimmt sein und auch zur selben Formfamilie gehören. Perlen und Glasschmuck passen nicht unbedingt zusammen, Gold und Silber auch nicht unbedingt, obwohl manche Designer dies miteinander kombinieren. Blau und grün kann man notfalls miteinander kombinieren, schwarz mit weiss, rot mit braun und rosarot mit pink, orange mit braun, gelb mit grau oder gold, silber mit grau, türkis mit grün, und die selbe Farbfamilie kann man auch miteinander kombinieren. Zu einem Sommerkleid passt eine Kette hervorragend dazu, und eine kleine Handtasche in der Farbe des Kleides ist fast Pflicht. Zu einem Rollkragenpullover passt höchstens eine Statement Kette, und beim Strassenoutfit ist die Handtasche nicht Pflicht, denn da genügt es, wenn man seine Sachen in der Jackentasche verstaut. Für ältere Frauen kann ein Halstuch die Rettung sein, denn das wirkt wie ein Anti-Aging Produkt, wenn die Perlenkette zu kurz wird, um alle Falten zu verdecken. Schönheit ist AttraktivitätSchönheit ist Attraktivität, und diese ist geprägt von einer gewissen Ausstrahlung, welche man sich aneignen kann. Innere Zufriedenheit, Ruhe und Gelassenheit, ein schönes Lächeln, lange Haare bei Frauen, ein gut gebauter Oberkörper bei Männern, gepflegte Füsse und Hände, all das macht uns attraktiv. Aussenwelt und Innenwelt sollten stimmig sein, Stress und Ungepflegtheit lassen uns nämlich unattraktiv wirken. Attraktivität entstammt dem latainischen Wort attrahere und bedeutet anziehen. Es ist die Anziehungskraft, die Sinnlichkeit, die Zwischenmenschlichkeit und die freundliche Kommunikation, das Wesen, der Charakter, die Ausstrahlung, das Carisma eines Menschen. Sie ist das äussere und das innere Erscheinungsbild, die Optik und die Balance. Körper, Geist und Seele sollten im Einklang sein, dann wirkt man attraktiv. Ein schöner Körper, ein vitaler Geist, eine sanfte Seele, das alles erfüllt den Standard des ästhetischen und ethischen, seelischen und psychischen Ausdrucks. Die Attraktivität hängt unter anderem von unseren Hormonen ab. Männer mit viel Testosteron wirken stark, potent und anziehend. Frauen mit viel Östrogen wirken prall und weiblich. Melatonin macht uns schön und lässt uns ausgeglichen wirken, Dopamin sorgt für Glücksgefühle und macht attraktive Menschen aus uns, und zu viel Stress erhöht das Cortisol und lässt uns unattraktiv erscheinen. Die Attraktivität liegt im Auge des Betrachters, denn mollige, üppig weibliche Frauen werden oft als sehr exotisch, sinnlich, erotisch und anziehend empfunden. In alten Zeiten, in denen man sein Essen erst mühsam erlegen musste, galten dicke Frauen mit tollen Kurven als besonders attraktiv. Anfang des 19. Jahrhunderts galt die feminin wirkende, blasse Frau als ästhetisch, denn die sonnenverbrannte Haut kennzeichnete die schwere Feldarbeit, und diese wollte man meiden, so gut es ging. Heute gelten Menschen als attraktiv, die sich gesund und bewusst ernähren. Models müssen dünn sein, fast schon knabenhaft, aber die Brust darf gross ausfallen, damit die Schönheitschirurgen nicht verarmen. Heute ist Schönheit eine Angelegenheit, die man mit Geld regeln kann, und trotzdem sind immer wieder Frauen attraktiv, die ihre Natürlichkeit beibehalten. Man kann Attraktivität, Carisma, Charme und Ausstrahlung aufgrund eines Gesichtes erkennen, sogar auf einem Foto, einem Profilbild, einem Gemälde. Und so gibt es in vielen Singlebörsen einen Matchgenerator, der gezielt attraktive Gesichter zeigt, die zum eigenen Profilbild passen. Zwei Menschen, die eine ähnliche Ausstrahlung haben und ähnlich schön sind, würden unter Umständen besser zusammenpassen. Übrigens werden in solchen Singlebörsen auch die jeweiligen zusammenpassenden Interessen verglichen, damit eventuelle Partner sich leichter finden. Alles funktioniert in gewisser Weise gut, aber ob es funkt, kann weder die Attraktivität auf den ersten Blick, noch die daraus resultierende Ausstrahlung sagen, man muss sich riechen können, wenn man sich nahe kommt. Wir haben gelernt, dass man seinem Körper mit mentalen Übungen, mit dem Skalpell und vielen verschiedenen Substanzen Gutes tun kann, und trotzdem ist jeder Mensch verschieden, quasi einzigartig in seiner Individualität. Wir können froh über diese Vielfalt sein, denn sonst würde eine einzige Frau alle Männerblicke auf sich ziehen, während alle anderen Frauen leer ausgehen. Gott sei Dank empfinden wir Ästhetik und Schönheit individuell, denn damit gewährleisten wir ein friedliches Miteinander, ohne uns gegenseitig die Partner wegzunehmen. Studien belegen, dass der erste Eindruck zählt, wenn wir einem Menschen begegnen, und die magischen ersten Sekunden entscheiden darüber, wen wir attraktiv finden. Wer gut riecht und gepflegt aussieht, wird als ästhetischer wahrgenommen als jemand mit Körpergeruch und einem ungepflegten Äusseren. Duschen Sie sich jeden Morgen, wenn Sie aus dem Haus gehen, denn der Körpergeruch sollte angenehm auf die Umwelt wirken. Die Haare sollten einen gepflegten Eindruck hinterlassen und wenn sie nicht gerade frisch gewaschen sind, kann man sie zu einem Zopf flechten oder leicht zusammenbinden. Die Fingernägel müssen nicht immer perfekt lackiert sein, aber sie sollten gut gefeilt und gepflegt aussehen, nicht abgekaut oder eingerissen. Und im Sommer müssen die Füsse gepflegt aussehen, wenn man in offenen Sandalen umherläuft. Hornhaut am Fuss und ungepflegte Fussnägel sind ein absolutes No-Go. Im Trend liegen der Nagellackstift, das Glätteisen, der Epilierer und die Pflegemaske, denn dies sind Beautyprodukte, welche eine Frau dringend braucht. Attraktivität ist präsente OptikSchönheit bedeutet Optik, Stil und Eleganz. Spitz formuliert ist die äussere Schönheit ein Hungerhappen aus wenig magerem Fleisch, welches die menschlichen Knochen umhüllt. Wir jagen einem Magerwahn nach, der seine Fülle nur in den aalglatten Hochglanzmagazinen entfaltet. Zahlreiche Leute sprechen von der perfekten Figur, dem perfekten Make-Up und dem schönen, bloss nicht zu asymmetrisch geratenen Menschen. Wir lieben makellose Haut, scheuen Pickel im Gesicht, und wir bevorzugen einen makellos schlanken Körper mit idealen Proportionen. Früher galten mollige Menschen als schön, heute sind durchtrainierte Leute das Schönheitsideal, mit dem jeder mithalten will. Oft leidet jedoch die Gesundheit unter dem Magerwahn, und so sollten wir lieber den gesunden Körper als schön einstufen, anstatt uns krank zu hungern. Wenn wir unsere innere Schönheit ohne Make-Up betrachten, erschrecken manche Leute vor sich selbst, denn der Seelenspiegel kauft sich keine Schminke. Natürlich werden die optischen Reize, lange Beine, wallendes Haar, der perfekt geschminkte Schmollmund, ein praller Po, schöne Hände, der perfekte Körper, im Vorübergehen zuerst wahrgenommen, und erst später entdeckt man die innere Schönheit, wenn man einen Menschen näher kennenlernt, aber ohne die innere Ausstrahlung sind wir nur leere Hüllen auf zwei Beinen. Attraktivität ist eine reine GeschmackssacheDie Schönheit ist eine reine Geschmackssache. Wer Schönheitsoperationen liebt, legt sich gerne unters Messer und fühlt sich danach jünger. Wer die Natur bevorzugt, begnügt sich mit einem Basis-Schönheitsprogramm und akzeptiert seinen Körper so, wie das Universum ihn schuf. Es gibt jedoch extreme Schönheiten, die ihren Körper wie Barbie und Ken modellieren. Für diese Beauties sind Botox-Behandlungen, Brust- und Po-Implantate, und die obligatorische Fettabsaugung die reinste Entspannung, wenn sie in Vollnarkose unterm Skalpell liegen. Laut Studien finden wir die Symmetrie eines Menschen am schönsten, denn wir lieben die Ordnung, lieben es, wenn alles an seinem richtigen Platz ist. Je femininer eine Frau, und je maskuliner ein Mann aussieht, desto attraktiver finden wir diesen Körper, aber leider haben die Studien auch gezeigt, dass die Androgynität als weniger attraktiv wahrgenommen wird. Attraktivität ist optische GesundheitSchönheit wird von einer gesunden und naturbelassenen Aussenpräsenz begleitet. Man kann sich noch so gekonnt elegant zuspachteln, wenn man nicht gesund lebt, spriesst das Kranke aus einem heraus, wie die Stacheln eines Kaktus. Da spriessen die Pickel, die Haut wirft Falten, die Augenringe kämpfen ums Überleben, und der überschminkte Teint sagt, die Nacht war lang. Auch das kann schön sein, wenn es auch nicht gesund ist. Der tägliche Schönheitswahn beginnt bei manchen Menschen früh morgens mit Sport, einem ausgedehnten Bad, dem Gang zum Friseur, zur Kosmetikerin, ins Solarium, und er endet beim Einschlafen mit der Schönheitsmaske. Wie gesund ist das extreme Styling für unseren Körper? Wer süchtig nach Schönheitsbehandlungen ist, befindet sich in einem ungesunden Kreislauf, denn er wird zunehmend unzufriedener mit seinem Aussehen, wenn er gewissen Schönheitsidealen nachjagt. Schönheitsideale sind Idole, die uns prägen, manchmal auch zur Magersucht führen, uns trimmen, uns antreiben, und so manch eine Frau will miss World werden und verbiegt sich bei diversen Schönheitswettbewerben. Liebe macht attraktiv, Stress macht hässlichSchönheit definiert sich durch die Liebe. Das sieht man, wenn verliebte Menschen durch die Strassen ziehen, sie sind hübsch und strahlen ihr Glück aus. Und Stress macht uns leider hässlich, denn wer leidet, dem sieht man sein Leid oft rein optisch an. Stress lässt uns müde, abgeschlafft, enttäuscht, traurig, ernst und schwach aussehen, was man auf den ersten Blick sehen kann. Es ist die Liebe zu uns selber, unsere guten Gedanken, die Lebensfreude, welche wir ausstrahlen, das Glück und die Zufriedenheit, der Erfolg, was uns attraktiv macht. Wer sich selbst liebt, zufrieden durchs Leben geht und Probleme als positive Herausforderung sieht, ist attraktiver als jemand, der seine Sorgen überschminkt und trotzdem nie lacht. Stellen Sie sich morgens vor den Spiegel, betrachten Sie sich von allen Seiten und sagen Sie Ja zu Ihrem Körper. Als Teenager hatte ich eine Phase, in welcher meine Pickel wie ein Sträusselkuchen mein Gesicht säumten. Ich sah aus wie ein roter Teppich, auf welchem sich die prominenten Hautunreinheiten die Hand reichten. Ich wurde von einer meiner Mitschülerinnen derart gemobbt, dass ich in der Neurologie im Krankenhaus erwachte, zusammen mit meinem restlichen seelischen Stress. Leider erscheint Stress in seiner hässlichsten Form, und das bedeutet, man sieht ihn optisch, denn gestresste Leute strahlen nicht gerade die brillante optische Schönheit aus. Da kann man nur hoffen, dass die Seele schön genug ist, um über die Makel der Optik hinwegzusehen. Als ich übrigens die Neurologie wieder verliess, sank mein Stresspegel, meine Haut reinigte sich wie von selbst, und meine Pickel verabschiedeten sich. Ich verliebte mich, und schon war ich schöner. Fakt ist, die Liebe macht uns zu hübschen, zauberhaften Wesen, dessen Schönheit man meilenweit sieht. Wie wichtig ist Attraktivität?Schönheit ist wichtig, weil wir dadurch ein besseres Selbstwertgefühl bekommen, uns selbst und andere Menschen inniger lieben, und weil wir schöne Menschen in der Regel unbewusst bevorzugen, ob wir wollen oder nicht .Schönheit ist eine der wichtigsten Dinge, die wir im Leben geniessen dürfen. Sie ist eine Augenweide, und für viele Leute ist sie der optische Aufputz des täglichen Lebens. Wer sich schön fühlt, hat mehr vom Leben, strebt generell eine höhere Karriere an, pflegt mehr innige soziale Kontakte, ist präsenter und wird stärker warhgenommen als jemand, der sich zurückzieht, ungern pflegt, auf seine Aussenpräsenz kaum achtet und manchmal lieber als einsamer Eremit leben würde, weil er den brillanten Schein der oberflächlichen Welt scheut, damit nichts anfangen kann und sich ständig fehl am Platz fühlt. Schönheit ist wichtig fürs Gehirn, da sie unter anderem eine Kopfsache ist, die im Wesen des Menschen ihre Mündung findet. Wer glaubt, er sei nicht schön genug, entwertet sich in gewisser Weise selbst. Wer überzeugt ist, schön zu sein, wertet sich auf und punktet damit bei seinen Mitmenschen. Unsichere, stark depressive, in ihr eigenes Schneckenloch zurückgezogene, negativ denkende, aber auch aggressive und wütende Menschen werden meist als unattraktiv eingestuft, weil sie ihre negative Seite ausstrahlen. Positiv denkende Menschen, die humorvoll und offen auf andere zugehen, nicht nörgeln und nicht jammern, werden allgemein als attraktiv eingestuft, weil sie ihre Sonnenseite zeigen. Studien belegen, dass sich Optimisten schöner finden und ein positiveres Selbstbild haben als Pessimisten. Hässlich werden wir schnell, wenn wir uns ärgern und diesen Ärger ausstrahlen. Schönheit müssen wir uns täglich erarbeiten, indem wir uns lieben lernen. Schönheit ist wichtig für unser Selbstbild, da sie geprägt ist von Selbstliebe. Die optische, äussere Schönheit ist zwar laut Studien die wahre Schönheit, aber ein Trend geht hin zur Eigenliebe, zur inneren Körperbalance, zur inneren Ausgeglichenheit. So existieren ganze Beauty-Hypnosetrainings, mit denen man durch gezielte Affirmationen und Übungen seinen Körper lieben, achten und schätzen lernt. So hat auch eine eventuell zu grosse oder schiefe Nase ihre Berechtigung und wird immer schöner durchs Training. Man sollte sich ohnehin morgens vor den Spiegel stellen, sich abtasten und sich eingestehen, dass man schön ist, selbst wenn kleine Makel am Körper vorhanden sind. Mit zunehmender Selbstliebe wird der Körper tatsächlich optisch schöner, weil sich die Gedanken ändern. Was kann man für seine Schönheit tun, und wie wird man schöner? Es gab Zeiten, in denen lagen die konventionellen, fast schon traditionellen Schönheitsoperationen im Trend. Man liess sich die Brüste vergrössern, das überschüssige Fett absaugen, und notfalls liess man sich eine neue Nase machen. Heute liegen Implantate im Trend. Man lässt sich die Pobacken aufpeppen, das Sixbag am Bauch stylen, Oberarme und Oberschenkel aufpushen, und man lässt sich sogar Implantate in die Wangen setzen, damit das Gesicht jünger wirkt. Schönheitsideale wie Barbie und Ken, die lebende Puppe, Mangas und Anime bilden heute die Basis für die persönliche Schönheit, und hierfür macht man viel, denn unzählige Leute wollen aussehen wie ein Model. Solange man sich wohlfühlt, kann man sich ja fast bis zur Unkennbarkeit verschönern, aber manche Leute gehen zu weit und lassen sich Iris-Implantate ins Auge einbauen, um wie eine Manga-Puppe auszusehen, und das kann gefährlich sein, denn das Auge ist nicht nur ein Hingucker, es ist auch ein Sinnesorgan, und man könnte es womöglich noch zum Sehen benötigen. Die attraktive FrauDie ästhetisch geprägte, schöne Frau trägt ihre Ästhetik meist am eigenen Körper mit sich herum und strahlt diese auch aus. Bei Frauen ist die Sanduhr-Figur attraktiv, wenn die Frau wie eine Eieruhr geformt ist, mit schmaler Taille und üppigen Brüsten, gefolgt von tollen Hüften. Die Körbchengrösse B liegt weit vorne, wenn es um Brüste geht, ein straffer Po liegt im Trend, und wenn der Ringfinger länger als der Zeigefinger ist, dann wirkt die Frau besonders anziehend. Brünette Haare liegen ganz vorne, gefolgt von den blonden, denn die Blondine mit Charme und Sexappeal stirbt nie aus. Blaue Augen, hohe Wangenknochen, volle Lippen, das sind die weiblichen Renner in Sachen Schönheit. Der attraktive MannAttraktive Männer strahlen ihre Männlichkeit aus und wirken maskulin. Beim Mann sollte der Rumpf samt Kopf gleich lang wie die Beine sein, dunkle Augen sind vorteilhaft, ein markanntes Gesicht kann punkten, ein knackiger Po wirkt anziehend, und der Mann sollte gewisse maskuline Züge aufweisen, dann ist er attraktiv. Die schlanke Figur zählt bei Männern und Frauen, obwohl laut neuesten Studien auch Mollige sehr attraktiv abgeschnitten haben. Wie attraktiv sind glückliche Menschen?Glück und Zufriedenheit, Freude und Liebe sind starke Attraktivitätsmerkmale. Forscher haben entdeckt, dass schwangere Frauen schöner sind. Zwar trifft dies nicht auf die Allgemeinheit der Schönheit zu, denn es gibt tausende attraktive, wunderschöne Frauen, die nicht schwanger sind, aber es ist ein Fünkchen Wahrheit hinter dieser These. In der Schwangerschaft entwickeln Frauen spezielle Glückshormone, weil sie sich auf ihr Baby freuen. Der Körper stellt sich um, freut sich aufs Mutter werden, und dies spiegelt sich in der Attraktivität der Frau wieder. Studien belegen auch, dass die schwangere Frau nicht so schnell altert aufgrund der entstehenden Glückshormone. Wenn man jedoch die stressige Zeit der ersten Monate berücksichtigt, in der die junge Mutter nachts wach bleibt und durch das Babygeschrei auf Trab gehalten wird, gleicht sich der Hormonschub wieder aus. Fakt ist, wer lächelt, ist schön, und wer seine Augen zum Funkeln bringt, strahlt damit die Schönheit seiner Seele nach draussen. Attraktivität wird manchmal auch versehentlich mit Reichtum und Wohlstand in Verbindung gebracht. Geld macht glücklich. Reiche Leute strahlen etwas Schönes aus, wenn sie die Ästhetik der Welt zu schätzen wissen, sich der gehobenen Kunst und Kultur hingeben, das Leben in vollen Zügen auskosten, die technischen Möglichkeiten der Beauty-Industrie nutzen, sich unters Skalpell legen, während sie vom attraktiven Schönheitschirurgen träumen, und wenn sie sich stylen und kleiden wie ihr Schönheitsideal, die Barbie. Reichtum wirkt anziehend, Geld zieht alles in seinen Bann, und deshalb sehen wir das Materielle als Attraktivitätsmerkmal an, weil es so hübsch funkelt. Die Natur ist schön und macht uns glücklich. Natürlichkeit ist deshalb ein weiteres Attraktivitätsmerkmal, welches sich stark vom glamourösen Reichtum abgrenzt. In jedem von uns steckt viel Natur, aber trotzdem belassen wir unseren alternden Körper ungern so, wie ihn die natürliche Schwerkraft formt. Wir wollen schöner werden, straffen unsere Haut, formen unseren Körper, und trotzdem holt uns der natürliche Alterungsprozess eines Tages ein. Wenn wir jedes Alter, welches wir mit uns schleppen, als schöne Erfahrung in uns tragen, finden wir uns im hohen Alter auch noch hübsch genug, um mit der Silver-Society mitzuhalten. Die Seele kann man mit schönen Dingen umgarnen, indem man in die Natur hinausgeht, den Duft von Blumen einatmet und sich ins frische Gras legt. Wir brauchen Zuneigung, um attraktiv zu wirken, und deshalb ist es so wichtig, wenn man dem Nachbarn oder seiner Freundin sagt, wie hübsch er oder sie ist. Psychisch gesehen sind wir wie Blumen, die nur wachsen, wenn sie in der richtigen Umgebung gedeihen. Wenn Eltern ihren Kindern nicht zeigen, wie man sich verschönert, vernachlässigen sich auch die Kinder, werden dick, sehen oft ungepflegt aus, vernachlässigen vor allem die Zähne und entwickeln sich zu introvertierten Menschen. Wir müssen Vorbilder für unsere Kinder sein, denn die Welt besteht nicht nur aus kaputten Schuhen und einer Kernseife alleine. Wie begehrt sind schöne Menschen?Schöne Menschen, Leute, die ein optischer Blickfang sind, haben es leichter im Leben, sind beliebt und begehrt, werden hofiert und bevorzugt, finden schneller einen Partner, haben mehr Freunde, verdienen mehr Geld, haben die besseren Jobs, tragen oft tollere Klamotten, stehen oftmals in der Öffentlichkeit, dürfen Ruhm, Anerkennung, Prestige und ein gutes Image geniessen, und man vertraut ihnen eher als hässlichen Menschen. Studien haben gezeigt, dass sogar Kinder lieber auf schöne Menschen zugehen und ihnen mehr Vertrauen schenken. Es ist ungerecht, unfair, menschenunwürdig, skandalös, und dennoch fühlen wir uns unbewusst, quasi vollautomatisch von schönen Menschen angezogen, während wir hässliche übersehen, übergehen, meiden und Abstand von ihnen halten. Bitte, die Natur ist grausam, und so zeigt die Studie des perfekten Gesichts, dass der sogenannte Goldene Schnitt, ein exakt mathematisch berechenbares Gesicht mit den perfekten Proportionen, ausschlaggebend dafür ist, ob wir jemanden als schön oder als hässlich einstufen. Laut dem Philosophen Darwin würde es gar keine hässlichen Menschen mehr geben, aber die Natur lässt sich immer etwas einfallen, um ein gewisses Gleichgewicht zu schaffen, denn sowohl Schönheit als auch Hässlichkeit sind wichtig, um unsere Sozialkompetenz zu schulen. Leider bleibt die Sozialkompetenz in den meisten Fällen des Alltags auf der Strecke, und so leiden hässliche Menschen still und leise vor sich hin. Nicht so schöne Menschen haben nämlich von vorn herein eine Chancenungleichheit, im Job, auf der Gehaltsliste, auf der Karriereleiter, bei der Freundeswahl, bei der Partnersuche, im Alltag. Wer dies nicht erkennt oder nicht wahrhaben will, lebt am Leben vorbei. Natürlich gibt es Ausnahmen, Leute die aufgrund ihres Fachwissens und ihrer inneren Werte bevorzugt werden, aber auf den ersten Blick gilt die Optik als Kriterium für Schönheit oder Hässlichkeit. Ich könnte schwören, dazwischen gibt es tausende Abstufungen und Varianten, weil Schönheit im Auge des Betrachters liegt und daher eine reine Ansichtssache ist.. Schönheit ist machbar, Gott sei Dank, auch wenn es nicht jeder kann oder will. Man kann mit Make-Up, Styling, einem passenden Outfit, mit kosmetischen Eingriffen und Schönheitsoperationen erheblich nachhelfen, aber selbst hier haben einige Menschen nicht die selbe Chancengleichheit. Wer genetisch bedingt dick ist, eine chronische Krankheit hat, ist im Nachteil. Wir müssen umdenken, uns nicht andauernd von der Optik leiten lassen, nicht nur die makellosen Menschen bevorzugen, nur dann haben alle Menschen die gleichen Lebenschancen. Leider ist es heute noch oft so, dass attraktive Menschen ganz vorne präsent sind, an der Reception oder am Rednerpult stehen, während die unattraktiven Leute in den hinteren Räumen sitzen, oder sie räumen das Lager auf. Eine fatale Lage erleben schöne Menschen, wenn sie nicht fähig sind, ihre angeborene Schönheit zu nutzen. Wer sich trotz seiner optischen Schönheit nicht schön genug fühlt, verpasst Chancen, tritt ohne Selbstwertgefühl auf und macht sich selbst zum Mauerblümchen. Hier muss jeder unbedingt an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Und genau hier hilft ein guter Coach, gefolgt von der Spiegeltechnik. Man stellt sich vor den Spiegel, betrachtet sich liebevoll und schätzt sich als gelungen und bewusst gewollt ein. Wenn das innere Spiegelbild trotz Makellosigkeit nicht mit dem äusseren Bild übereinstimmt, wenn man sich trotz purer Schönheit hässlich findet, braucht man einen Coach, der einem zeigt, wie schön man ist. Schönheit hat viel mit Emotionen zu tun, denn wer attraktiv ist, strahlt Glück und Zufriedenheit aus, welche sich in der Attraktivität wiederfinden. Man erkennt von aussen oft schon ,ob jemand glücklich oder unglücklich ist. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass man sich selber mögen sollte, dann strahlt man automatisch Shchönheit aus. Notfalls kann hier ein guter Psychotherapeut helfen. Schöne Menschen bekommen KomplimenteWer schön ist, bekommt Komplimente, und wenn man andauernd mit Komplimenten vollgesülzt wird, bemerkt man sie eines Tages nicht mehr, da sie zur Selbstverständlichkeit, zur Routine des Alltags werden. Hier hilft nur eines, genau hinsehen, genau hinhören, und trotz der Flut an schönen Worten freundlich, und vor allem dankbar sein, denn Schönheit sollte man nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen. Schönen Menschen verzeiht man Fehler
Schöne Menschen mobben oftmals die hässlichen. Haben Sie schon einmal Mobbing am Arbeitsplatz beobachtet? Da schiebt die hübsche Sekretärin dem hässlichen Mauerblümchen den Bearbeitungsstapel voller unbearbeiteter Dokumente zu und sagt: Bis morgen ist das erledigt, der Chef wünscht es so. Und das hässliche Entlein wünscht sich in diesem Moment nur eines, nämlich ein Schwan zu werden und der hübschen Sekretärin direkt auf den Kopf zu kacken, so dass das wallende Haar in der Scheisse klebt. Die Hässliche wünscht sich, wunderschön zu sein, damit sie sich den Chef angeln kann, während die Schöne mit dem Chef diniert und eines Tages seinen Nachnamen trägt. Wahrlich, das Leben ist ungerecht, und der Aktenstapel muss trotzdem bearbeitet werden. Schöne Menschen erlauben sich viel, machen Fehler ohne rot zu werden, werden trotzdem bewundert und geliebt, geniessen ein hohes Ansehen, wenn sie lügen, glaubt man ihnen trotzdem, weil die Billanz der Optik so schön glänzt, auch wenn sie innerlich unattraktiv sind. Hat schon jemals jemand die innere Attraktivität in einem Menschen gesehen, wenn er ihn oberflächlich, rein optisch betrachtet? Die meisten Menschen sind keine Hellseher. Ich wurde bereits in der Grundschule gemobbt, da ich neben meinem unglücklichen Aussehen ein optisch sichtbares Augenproblem mit mir schleppte, mir fehlte ein Auge, aber mit dem zweiten sieht man bekanntlich ohnehin besser. Ich konnte laufend Bestnoten produzieren, man liess mich trotzdem nicht vorne mit dabei sein, wenn es ums Prestige ging. Ich war die Mitläuferin in der Mitte, so undeutlich zu sehen, dass man mich immer übersah. Und wenn man mich wahrnahm, bekam ich doofe Sprüche aufs Auge gedrückt. Irgendwann hielt ich diesen Zustand nicht mehr aus. Ich wechselte den Augenarzt, fuhr mit meinem Vater zum Augenprothetiker und liess mir ein Glasauge einsetzen. Und voila, plötzlich war ich ein anderer Mensch. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mir sogar Fehler erlauben und wurde trotzdem gelobt, in der Schule, in der Freizeit, nur nicht in der Kirche, aber religiös war ich noch nie. Schöne Menschen finden schneller einen PartnerDie Schönen und Begehrten sind beliebt am Singlemarkt, am Heiratsmarkt, in den Partnerbörsen der Welt. Sie flirten, baggern, lachen und küssen, und schon sind sie verliebt, verlobt, verheiratet. Die Hässlichen und Abgelehnten sind wie Statisten am schnellebigen Kontaktmarkt. Sie suchen, stehen im Weg herum, und wenn die Börse schliesst, gehen sie wieder nach Hause, meistens alleine, weil sie übrig bleiben. Heute gibt es wenigstens Spezial-Singlebörsen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, besonderen Neigungen, besonderen Vorstellungen, und so findet doch jeder Topf einen Deckel, Hauptsache man ist unter der Haube, dann erfriert man im Winter gefühlstechnisch nicht. Als ich mit zwei optisch funkelnden Augen, einem Silberblick, brutal aufblondierten, langen Haaren, einem zu kurz geratenen, eng am Körper anliegenden Minikleid in rot, einem Schmollmund und einem verführerischen Lächeln durch die Welt ging, lernte ich massenweise Männer kennen, deren Nachnamen ich sofort hätte tragen können, nur mein Traummann war nicht dabei, der hatte mich nämlich schon im Gymnasium fluchtergreifend gemieden, er war mein Lehrer. Als ich nach tausend gefühlten Partnerversuchen endlich den richtigen Mann fand, heirateten wir nach 18 Probejahren, und voila, ich muss sagen, Schönheit ist praktisch, denn mein Mann bevorzugt schöne Menschen, und ich falle gerade noch in sein Suchraster. Dennoch bin ich heilfroh, dass nicht nur die Optik, sondern auch die Chemie und die Sympathie zwischen zwei Menschen stimmen muss, damit niemand leer ausgeht. Hübsche Menschen haben es trotzdem leichter am Singlemarkt. Sie müssen nicht immer krampfhaft auffallen und auf andere Menschen zugehen. Es genügt manchmal, dass sie bloss anwesend sind und ihre Äusserlichkeiten ausstrahlen. Die Sonne ist auch einfach nur da, und alle freuen wir uns darüber und fühlen uns in ihrer Nähe wohl. Der Regen und der Wind müssen schon irre heftig arbeiten, um uns zu beeindrucken, und trotzdem laufen alle Menschen vor dem Unwetter davon. Die wirklich traurige Wahrheit ist, dass schöne Menschen mehr Chancen beim Flirten haben. Wenn zwei Freundinnen ausgehen, und davon ist die eine bildhübsch und die andere etwas hässlicher, wird immer zuerst die Hässliche angesprochen, damit man die Hübsche über diesen Umweg kennenlernen kann. Da fragt der Mann dann die Hässliche nach der Telefonnummer und den Hobbies der hübschen Freundin. Ein ungewolltes Beispiel , wie ungerecht Schönheit sein kann, zeigt, dass man nach einem Stylingwandel anders auf Männer und Frauen wirkt. Ich war einst mit einer Freundin in der Disco. Sie hatte wunderschöne lange Haare, wollte aber nicht wegen ihrer Äusserlichkeiten geliebt werden und schnitt sich die Haare rattenkurz ab. Sie forderte fünf Männer zum Tanzen auf, die an einem Nebentisch sassen. Keiner konnte tanzen, und alle lehnten ab. Sie schob mich nun zu diesem Tisch, und ich sollte die Männer auch zum Tanzen auffordern. Jetzt konnten plötzlich alle tanzen. Übrigens lässt sich meine Freundin ihre Haare nun bodenlang wachsen.
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