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Schönheitsideale - Wer ist am schönsten?

Meerjungfrau als SchönheitsidealEin Schönheitsideal ist ein begehrtes Objekt, ein umschwärmter Mensch, ein toller Körper, eine schöne Figur, jemand, der seinen Körper trimmt, ihn stylt und einen enormen Körperkult betreibt. Schönheitsideale haben eine positive und eine negative Seite, je nachdem, wie ausgeprägt sie sind. Positiv ist, dass man seinen Körper natürlich verschönert. Negativ ist, dass man in eine Art Schönheitswahn verfallen kann und seinen Körper auslaugt. Schönheitsideale sind nämlich Idole und sonnen sich gerne in den verblüfften Augen ihrer Mitmenschen.

Wir lassen uns von den Medien beeinflussen, himmeln dürre Models an, und manche Leute ernähren sich von Protein-Shakes und Vitamintabletten, um einen Traumkörper zu bekommen. Das macht langfristig krank. Wir sehen uns die Miss und Mister Wahlen an, streben oft selbst nach so einem Universe Titel, und wir stylen uns wie Miss und Mister World. Das kann in Stress ausarten, an den Nerven zerren und depressiv machen, wenn man aus natürlich nachvollziehbaren Gründen sein Ziel nicht ganz erreicht, denn der menschliche Körper ist ein natürliches Gestaltungswerk, welches man nur bis zu einem gewissen Grad umformen kann.

Schönheitsideale sind beispielsweise Barbie und Ken. Barbie hat lange, blonde Haare, eine schmale Taille, schöne Brüste, lange Beine, volle Lippen, eine kleine Nase. Ken hat ein markantes Gesicht, schneeweisse Zähne, ein Sixbag am Bauch, einen fast dreieckigen Oberkörper, einen tollen Po, gute Muskeln an Armen und Beinen, stets die neuesten Klamotten an, und Barbie trägt immer High-Heels ohne Schmerz am Fuss. Ein weiteres Schönheitsideal ist der androgyne Mann. Wir emfinden zunehmend eine gewisse Androgynität als schön, sehen androgynen Männern am Laufsteg zu, wie sie Dessous für Frauen präsentieren, und wir lassen uns sogar Rippen entfernen, um dieses Ideal zu verkörpern. Der Schönheitswahn führt zu keinem glücklichen Leben, er führt direkt ins Verderben. Wer sich nach Belieben stylt, lebt glücklich, wer einem Hype nachjagt, befindet sich auf der Achterbahn des Lebens, aber manche Leute lieben diesen Nervenkitzel.

An extreme Schönheiten und aussergewöhnliche Beauties, welche ihren Körper unendlich stylen, verformen, trimmen, tätowieren und umoperieren, kommt der Normalverbraucher optisch gesehen nicht heran, und hier lauert die Gefahr, in eine Art Wahn zu fallen. Es gibt Modedesigner, die den Mann als Ideal ansehen, die Frau übersehen, und Mode designen, die niemandem passt, der seine Körperrippen noch gänzlich besitzt. Es gibt Produzenten, Vermarkter und Dienstleister, welche ihre Ware nur für diesen kleinen, unnatürlichen, elitären Kreis anbieten. Und es gibt Spezialkliniken, welche die Magersüchtigen therapieren. Wenn der Körperkult von einzelnen Idolen, von weltfremden Designern, und von geldgierigen, sensationsgeilen Vermarktern geprägt wird, hat der normal gebaute Körper keine Chance auf Akzeptanz.

Übrigens gibt es auch die Katzenfrau, die ihr Gesicht zu einem Tiger umoperieren liess, die Botox-Zwillinge, die ihre Brüste regelmässig aufspritzen, den voll tätowierten Mann, der sich sogar seine Augen tätowieren liess, und die begehrte Frau mit den meisten Schönheitsoperationen. Eine Amerikanerin liess sich ihre Lippen derart aufspritzen, dass man von Autoreifen sprechen kann, was beim Küssen ein angenehmes Gefühl beschert. Und ein Amerikaner liess sich so viele Implantate in seinen Körper hineinpflanzen, dass man ihn nur noch Barbie-Ken nennt.

Heute kann man sich Körperkult kaufen wie eine Pizza im Tiefkühlfach. Es boomen die Schönheitsoperationen, die künstlichen Implantate, die Fettabsaugung, die Nasenkorrektur, Lippenaufspritzung, und die Brustvergrösserung. Hier muss man mit Risiken, Komplikationen und unerwünschten Ergebnissen rechnen, denn inmitten der perfekten Schönheit passieren leider auch Fehler, oder das Ergebnis lässt zu wünschen übrig. Körperkult ist vergänglich, die Naturschönheit bleibt.

 


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Elisabeth Putz

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