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Wie bekommt man weisse Zähne?

Weisse ZähneWer schneeweisse Zähne haben möchte, steht vor Kompromissen, denn fast alle Mittel zur Zahnaufhellung besitzen Nachteile.

Da unsere Zähne von Natur aus nicht schneeweiss sind, gehen wir Kompromisse mit Bleachings, Zahnpeelings, professionellen Zahnaufhellungen beim Zahnarzt, aufhellenden Zahncremes und teilweise nur mittelmässig wirkenden Hausmitteln ein. Man kann sich seine Zähne mit Salz, Backpulver und Zitrone putzen, indem man diese Lebensmittel in die Zahnpasta mischt. Der Zahnschmelz leidet darunter, wird abgetragen und immer dünner, sodass die Zähne wieder braun werden. Zwar lässt er sich mit Hilfe von Fluorid stärken, aber dies ist keine Dauerlösung, denn hoch dosiertes Fluorid sollte man möglichst nur kurzzeitig verwenden, sonst droht in seltenen Fällen eine Fluoridvergiftung.

Mit Zahnlack bekommt man weisse Zähne, wenn auch nur kurzfristig, denn der Lack löst sich nach einiger Zeit wieder ab. Er ist eine gute Alternative zum Zahnbleaching, wenn man nur hin und wieder auf Events glänzen möchte, vielleicht auf einer Party oder bei einem wichtigen Meeting. Den Zahnlack bekommt man in der Apotheke oder im Internet, wobei es ihn auch als erschreckende Variante in allen Farben gibt.

Wie trägt man den Zahnlack auf? Zuerst putzt man seine Zähne sorgfältig, damit keine Essensreste in den Zahnzwischenräumen kleben. Dann trägt man ihn wie Nagellack mit einem Pinsel auf die Zähne auf, genauer gesagt auf die Aussenseite der Zähne, denn die Innenseite sieht ja niemand, es sei denn, man reisst den Mund wie ein Scheunentor auf. Man muss jeden Zahn einzeln behandeln, mehrmals hintereinander über die Zähne drüberstreichen, damit man schneeweisse Ergebnisse erntet. Man muss den Lack kurz antrocknen lassen, bevor man den Mund schliesst, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zahnlack ist nicht unbedingt gesund, und so sollte man ihn nicht täglich, sondern nur hin und wieder anwenden. Die chemischen Inhaltsstoffe und Bleichmittel können den Zahnschmelz angreifen, das Zahnfleisch reizen und zu Entzündungen und Zahntaschen im Mund führen. Für Allergiker ist er ungeeignet, und bei empfindlichen Zähnen sollte man ihn auch lieber nicht verwenden.

Mit einem billigen Self-Made Bleaching für zu Hause bekommt man weisse Zähne, was jedoch für Zahnärzte ein Horror ist. Die Produkte erhält man bereits ab 12 Euro, im Internet, in der Apotheke, im Drogeriemarkt, aber sie sind nur für zwischendurch geeignet.

Ein weisser Zahnstift, mit dem man seine Zähne heller machen kann, wirkt bereits nach 10 Minuten. Zahnschienen mit spezieller Zahncreme und einem Beschleuniger wirken nach etwa 30 Minuten, und eine spezielle Spritze, mit welcher man eine Bleichungscreme auf die Zähne spritzt, die mit einer LED Lampe beleuchtet wird, damit sich die weisse Farbe entfaltet, wirkt ebenfalls nach 30 Minuten Einwirkzeit. Aufpassen sollte man bei den Schienen, da sie leicht kaputt gehen.

Der aufhellende Effekt hält nicht sehr lange an, und mit Nebenwirkungen muss man rechnen. So wird die Zahnoberfläche stark angegriffen, weil es sich meist um aggressive Mittel handelt, der untere Zahn wird jedoch vorwiegend in Ruhe gelassen. . Natürlich sind diese Bleachings nicht für jeden geeignet. Leute mit Zahnfüllungen und Kronen sollten Abstand davon nehmen, und der Allergiker muss ohnehin genauestens darauf achten, ob er es verträgt.

Mit Zahnweiss Streifen und Zahnweiss Pulver kann man seine Zähne auch aufhellen, allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass das Pulver durch die grobe Körnung den Zahnschmelz aufrauht, und dass die Zahnweiss Streifen eine Chemische Substanz beinhalten, welche den Zahnschmelz angreift.

Weisse Zähne kann man durch das Ritual des täglichen Ölziehens erlangen. Man nimmt einen Löffel Sonnenblumenöl, Nussöl, Olivenöl, Hanföl oder Kokosöl in den Mund und zieht es für fünf Minuten durch die Zähne. Das Öl bindet schlechte Bakterien im Mund und sorgt dafür, dass diese nicht den Zahn angreifen.

Schneeweisse Zähne bekommt man mit einer professionellen Zahnbehandlung beim Zahnarzt, wobei hier die Chemie im Vordergrund steht, das Ergebnis jedoch verblüffend gut ausfällt. Mit Methoden wie Bleachings, Veneers oder Testeneers lassen sich die Zähne hellweiss zaubern. Die komplette Behandlung kostet zwischen 500 und 1000 Euro oder auch mehr, einige Nerven, und auch ein wenig Zeit, denn es sind mehrere Sitzungen nötig. Das Ergebnis hält bis zu zwei oder drei Jahren an, und man sollte sich diesen Luxus nicht zu oft leisten, da die chemischen Substanzen den Zahnschmelz dünner machen.

Weiss schimmernde Zähne bekommt man mit dem richtigen Make-Up, einer gebräunten Haut und dem passenden Outfit, wobei hier die Farben eine grosse Rolle spielen. Ein dunklerer Teint lässt die Zähne heller wirken. Ein kräftiger Lippenstift bringt sie auch zum Schimmern. Bei Männern genügt eine gut gebräunte Gesichtsfarbe, ideal für Sonnenanbeter, nichts für empfindliche Haut. Dunkle Farben hellen die Zähne auf, helle Farben lassen die Zahnfarbe dunkler aussehen. Mit einem Erdpuder zaubert man Farbe ins Gesicht, was sich beim Lächeln auszahlt.

Wie bekämpft man Zahnverfärbungen?

Zahnverfärbungen durch KaffeeZahnverfärbungen sind lästig, können auf Krankheiten hinweisen, auf Bakterien in der Mundflora aufmerksam machen, oder eine falsche Zahnreinigung zur Folge haben. Immer wieder leiden Menschen darunter, suchen vergeblich die Ursache, ändern jedoch ihren Lebensstil nicht, sondern überschminken die Verfärbungen oder bleichen sie aus. Verfärbungen können durch Plaque, den lästigen Zahnbelag, durch kräftigen Schwarztee, Obst, Kaffee, Wein, Säure, Zucker, starkes Rauchen, zu viel Alkohol, und durch Medikamente entstehen.

Starke Raucher könten eine spezielle Zahnpasta mit Aufhellungskörperchen verwenden, oder sie könnten zu rauchen aufhören, dann werden die Zähne im Laufe der Zeit wieder heller.

Besonders schwere Fälle von Zahnverfärbungen sollten einen guten Zahnarzt aufsuchen. Die Zahnkosmetik professioneller Art kann helfen, und auch Menschen mit gesunden Zähnen sollten ein bis zweimal im Jahr zur Zahnhygiene gehen. Hier werden Zahnstein entfernt, die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt, die Zähne vielleicht ein wenig abgeschliffen, und ein rundum Programm verabreicht.

Manche Leute lassen sich ihre Zähne überkronen. Viele Prominente besitzen Zähne, die wie schneeweisse Soldaten im Mund stehen, aber leider manchmal beim Sprechen hinderlich sind, weil die naturgegebene Aussprache darunter leidet.

Es gibt Menschen, die bekommen plötzlich Flecken auf den Zähnen, welche braun, gelb, grau oder schwarz eingefärbt sind. Die Ursachen sind vielfältig, können sich aber vielleicht in einer falschen Ernährung, oder in einer gestörten Darmflora befinden. Es kann auch sein, dass zu viel Zahnschmelz abgetragen wurde und die untere, dunklere Zahnschicht stellenweise zum Vorschein kommt. Fleckige Zähne sind ein Fall für den Zahnarzt, denn man darf damit nicht nachlässig sein, wenn unter Umständen etwas im Körper nicht stimmt.

Weisse Zähne mit der richtigen Pflege

Zahnseide für die ZahnzwischenräumeDie Zahnpflege sollte ein tägliches, wiederkehrendes Ritual der Freude sein. Die faulen Leute verzichten gerne darauf und lecken eines Tages ihre Wunden, wenn der Zahn ausfällt und das künstliche Gebiss droht.

Legen Sie am besten ihre Zahncreme samt Zahnpasta direkt ins Waschbecken, dann stolpern Sie andauernd drüber und fangen zu Putzen an. Besorgen Sie sich einen Zahnbecher in Ihrer Lieblingsfarbe. Sehen Sie sich Ihre Zähne morgens und abends im Spiegel an, atmen Sie Ihren Mundgeruch ein und tun Sie etwas dagegen.

Singen Sie ein Zahnputz-Lied, oder sagen Sie sich laut einige positive Sätze, sogenannte Affirmationen vor sich hin. Meine Zähne sind sauber. Meine Zähne sind gesund, weiss und schön. Mein Mund riecht gut. Die Leute lieben es, mich zu küssen. Mit solchen Affirmationen putzt man sich die Zähne leichter..

Hören Sie Ihre Lieblingsmusik während des Zahnpflegeprogramms und assoziieren Sie die Musik mit der Zahnreinigung. So entstehen positive Brücken, die man beschreitet. Machen Sie Ihr Badezimmer zur hellen und sauberen Wellnessoase, dann putzen Sie ihre Zähne viel lieber. Wenn das Bad nackt und unschön ist, verweilt man nicht gerne drin.

Verzichten Sie auf jegliche Alternative zum Zähneputzen. Auch wenn einige Prominente drauf schwören, Erdbeeren und Karotten für die tägliche Zahnpflege zu verwenden, sollte man dies meiden. Erdbeeren und Karotten enthalten Bakterien, können den Plaque nicht entfernen, und sie hinterlassen einen flaumigen Zahnbelag, den man schwer wieder los wird. Wenn allerdings Karottenöl und Erdbeerextrakt in einer Zahncreme vorhanden sind, ist diese Zahnpasta sehrwohl geeignet, da sie keine Bakterien beinhaltet, sondern nur eine spezielle Rezeptur für empfindliches Zahnfleisch.

Wie putzt man die Zähne richtig?

Zähne putzenDas Zähne-putzen ist wichtig, da sich innerhalb von 24 Stunden Bakterien im Mund entwickeln, welche den Zahnschmelz angreifen. Wer seine Zähne nicht regelmässig putzt, muss mit Plaque, Parodontitis und Karies rechnen. Zuerst entsteht Zahnbelag, daraus entsteht Karies, welches zu Zahnzerstörung und Löchern führt. Ausserdem entsteht das berühmte Zahnfleischbluten, wenn sich aggressive Bakterien im Mund ausbreiten, und dies wiederum führt zu schmerzendem, entzündetem Zahnfleisch. Zweimal täglich, eine halbe Stunde nach den Hauptmahlzeiten, sollte man seine Zähne putzen. Manche Leute putzen sie nach jeder kleinen Mahlzeit, nach jedem Snack, mehrmals am Tag, was aber auch nicht gesund ist, da sich dann der schützende Zahnschmelz nicht ausreichend nachbilden kann, weil er einen Tag braucht, um sich neu zu bilden. Wer zu oft am Tag putzt, mehr als 4 mal, der riskiert Zahnfleisch-Schwund, weil er sein Zahnfleisch zu oft reizt. Der Säure-Basen Haushalt, die gesunde Mundflora sind in Gefahr, und es bilden sich Keime, welche die Zähne angreifen können.

Man putzt seine Zähne vom Zahnfleisch beginnend nach aussen zur Zahnspitze hin, von rot nach weiss. Man putzt von links nach rechts, oder von rechts nach links, je nachdem, ob man Linkshänder oder Rechtshänder ist. Man putzt in kreisenden Bewegungen, gründlich und ausdauernd, jeden Zahn einzeln. Man darf die hinteren Zähne, die Backenzähne nicht vergessen, auch wenn man sie oft schwer erreicht.

Beim Zähneputzen darf man niemals grob rubbeln, sondern nur sanft reiben, sonst reibt man sich den Zahnschmelz ab und verletzt sein Zahnfleisch, was sich in unangenehmem Zahnfleischbluten äussert und im schlimmsten Fall zu Zahnfleischschwund und dem Ausfallen gesunder Zähne führen kann. Mit einer zu harten Zahnbürste kann dies eher passieren als mit einer weichen Bürste. Man sollte die Zähne mindestens für drei Minuten putzen, und man darf kein Krafttraining im Mund ausüben. Nach dem Zähneputzen verwendet man am besten ein Mundwasser, um die restlichen Bakterien auszuspülen, oder eine angenehm duftende Mundspülung, am besten mit ätherischen Ölen und natürlichen Kräutern.

Man sollte die Zähne nicht nur strikt in eine Richtung von rot zu weiss putzen, also nicht nur vom Zahnfleisch zur Spitze des Zahns, sondern auch quer und schräg, in einer Schrägstellung von ca 45 Grad. Hier erwischt man sämtliche Zahnzwischenräume und auch die Räume zwischen Zahnfleisch und Zähnen. Es bilden sich nämlich gerade dort häufig Bakterien, die dann zu Zahnfleischentzündungen führen und den Zahn angreifen.

Mit Lebensmitteln kann man die Zähne nicht putzen, da die Resultate bescheiden ausfallen. Man kann jedoch seine Zähne optimal mit den richtigen Lebensmitteln aufs Putzen vorbereiten, indem man sie vorher ißt. Joghurt und Milchprodukte enthalten Kalzium, und das stärkt den Zahnschmelz. Karotten stärken das Zahnfleisch, und pures Roggen-Vollkornbrot wirkt wie ein Raspel, wenn man es kaut. Nachher muss man trotzdem seine Zähne gründlich putzen, sonst bekommt man Mundgeruch und faule Zähne. Ob die Zähne gut geputzt sind, kann man mit Hilfe eines speziellen Gels feststellen, welches die unsauberen Stellen einfärbt, sodass man gut erkennt, wo man noch nachputzen muss.

Schöne Zähne mit der richtigen Zahnbürste

ZahnbürsteBitte, Sie brauchen keine Drahtbürste, denn es gibt wunderbare Zahnbürsten, die wie angegossen auf Ihre Mundhöhle zugeschnitten sind. Mit einem kleinen Bürstenkopf gelangt man auch gut in den hintersten Winkel hinein, mit einem schmalen Bürstenkopf gelangt man bestens in die Zahnzwischenräume, und mit einem grossen Bürstenkopf lassen sich die Zähne flächendeckend schnell reinigen. Der Bürstenkopf ist Geschmackssache, aber geriffelte, gewellte und unterschiedlich grosse Borsten können helfen, den gesamten Zahn samt Zwischenraum zu reinigen, wenn man nicht so scharf rubbelt, denn das empfindliche Zahnfleisch will unbeschadet bleiben.

Ob man mit einer elektrischen oder einer mechanischen Zahnbürste putzt, ist auch Geschmackssache. Die bequemen Leute verwenden die elektrische, und die muskulösen Leute nehmen meist eine mechanische Bürste. Fakt ist, es kommt auf die Putztechnik, die Ausdauer und die Gründlichkeit an.

Eine Zahnbürste mit geraden Borsten, welche alle die gleiche Länge besitzen, ist ideal, um grossflächig zu putzen, um Zahnverfärbungen und gelbe Zähne zu behandeln, um sein Zahnfleisch zu schonen, und um sanft zu putzen. Man muss diese Bürste schräg halten und schwenken, um in die Zahnzwischenräume zu gelangen, aber mit etwas Übung gelingt dies sehr gut.

Eine Zahnbürste mit unterschiedlich langen Borsten ist ideal, um bequem und schnell zu putzen, um in die letzte Zahnlücke und in den letzten Zahnzwischenraum zu gelangen, ohne grossartige Schwenkungen und akrobatische Wendungen zu machen, und sie schmiegt sich förmlich an den Zahn an. Sie ist die beliebteste Bürste, und man erhält sie in vielen Varianten. Sie kann jedoch empfindliches Zahnfleisch reizen, wenn man mit den unterschiedlich langen Borsten im Mund umherfährt.

Der Bürstenstiel ist wichtig, denn er muss so bequem in der Hand liegen, als würde man einen 500 Euro Schein halten. Der flexible, biegsame Bürstenstiel ist ideal, denn man kann damit die Zähne nicht zerdrücken, weil sich der Bürstenkopf bewegt und den zu grossen Druck ausgleicht. Der geriffelte Bürstenkopf liegt ideal in der nassen Hand, vor allem, wenn er eine Gummierung besitzt. So kann er nicht rutschen oder nassen Händen entgleiten. Ideal ist die Zahnbürste, wenn man mit ihr 3 Minuten putzen kann, ohne zu ermüden. Die ergonomische Zahnbürste mit beweglichem Stiel und flexibel beweglichem Bürstenkopf liegt gut in der Hand, ist gesund und minimiert das Risiko, den Zahn samt Schmelz und Zahnfleisch zu schädigen.

Eine harte Zahnbürste ist ideal, um grobe Verfärbungen und Kaffeeflecken zu putzen. Die mittlere Härte bevorzugen die meisten Leute, da sie weder zu weich, noch zu hart ist. Bei empfindlichem, gereizten, gerötetem oder entzündetem Zahnfleisch sollte man lieber eine Bürste mit weichen Borsten verwenden und sanft putzen.

Mit einer elektrischen Zahnbürste, welche mit der Ultraschall Technik arbeitet, reinigt man seine Zähne besonders gründlich, sodass sie hellweiss schimmern. Man muss bloss aufpassen, dass man seine Zähne nicht schädigt, wenn man die Vibration im Mund dahingleiten lässt. Empfindliche Zähne reagieren oftmals beleidigt auf elektrische Vibration und schmerzen nach dem Putzen, wenn man mit der Bürste andauernd an die Zähne stösst. Ausserdem braucht diese Zahnbürste Strom oder Batterien, was nicht nachhaltig ist.

Wenn Ihre Zahnbürste aussieht wie ein alter Besen, den Sie schon jahrelang täglich zum Schrubben verwendet haben, sollten Sie sie vielleicht auswechseln, denn es könnte sein, dass Sie sich selbst davor ekeln. Einmal im Monat sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden, oder zumindest der Bürstenkopf. Notfalls kann man sie in der Mikrowelle reinigen, um die schlimmsten Bakterien zu entfernen, aber abgekaute, zerschlissene, abstehende Borsten sind tabu, weil sie die Zähne und das Zahnfleisch reizen, verletzen und zerstören können.

Man sollte seine Zahnbürste mit niemandem teilen, denn eventuelle Keime können von Mund zu Mund wandern und krank machen. Und wer die Grippe oder eine ansteckende Krankheit hinter sich hat, könnte erneut erkranken, wenn er seine Zahnbürste nicht auswechselt. Keime, Bakterien und Viren bleiben an den Borsten haften und leben tagelang auf der Bürste. Pures Wasser hilft nicht, nur eine neue Bürste schützt uns.

Weisse Zähne mit der richtigen Zahnpasta

ZahnpastaDie Zahnpasta ist reine Geschmackssache. Sie muss gut reinigen, lecker schmecken, und sie sollte nicht zu sharf sein, wenn man ein empfindliches Zahnfleisch besitzt. Die Streifen in der Zahnpasta sind für die reine Optik, sie erfüllen keinen medizinisch relevanten Zweck. Und die Konsistenz der Zahncreme sollte so beschaffen sein, dass sie weder zu viel, noch zu wenig schäumt.

Eine antibakterielle, medizinische Zahnpasta ist ideal für krankes Zahnfleisch oder erkrankte Zähne. Man bekommt sie in der Apotheke, und sie schäumt nicht grossartig viel. Ringelblume, Salbei, ätherische Öle, oder eine homöopathische Zahncreme, das sind ideale Pasten für sensible Menschen. Natur-Zahncremes bekommt man im Reformhaus, und sie sind nicht so scharf wie die Pasten aus dem Supermarkt. Sie enthalten Kräuter, Pflanzenöle, beherbergen fruchtige Substanzen und schmecken gut, vielleicht nach Erdbeere oder Orange. Es gibt Leute, die essen ihre Zahnpasta unbewusst während des Zähne-Putzens auf.

Eine scharfe Zahnpasta ist für die aromatischen Leute geeignet, vielleicht mit Zitrone, Pfefferminze, scharfen Kräutern und ätherischen Ölen. Manche Leute sagen, sie putzt besser, hinterlässt einen frischeren Geschmack im Mund und duftet gut. Da weiss man, dass man seine Zähne geputzt hat. Achtung, sie ist tabu für Kinder, denn ein Kind sollte das Zähne-Putzen lieben lernen. Es gibt spezielle Kinder-Zahnpasta, die nach Früchten schmeckt, zuckerfrei ist und dennoch Spass macht.

In Indien ist die Kuh heilig, und so existiert dort auch eine Zahncreme, die aus Kuhdung hergestellt wird. Bitte, wenn man die Ausscheidungen der heiligen Kuh trocknet, riecht die Sache nicht mehr und lässt sich sogar verheizen, als Brennmaterial verwenden. Die Zahnpasta aus Kuhdünger klingt gewöhnungsbedürftig für uns,sie ist aus reinster Natur, Bio pur, und sie ist gesund. Der Kuhdung wird getrocknet, verheizt, und die Asche, die übrig bleibt, wird mit ätherischen Ölen und Minze vermischt, und dann zu einer ökologischen Zahncreme verarbeitet. Nicht jeder würde sie gedanklich im Mund aushalten, ohne sich zu ekeln.

Es gibt auch ein spezielles Zahnöl, welches die Naturfans zum Putzen verwenden. Es beinhaltet nur ätherische Öle, Xylit und milde Putzkörperchen, jedoch keine Konservierungsmittel. Diese Zahncreme muss man innerhalb von acht Wochen verbrauchen, aber wer das Öl täglich nimmt, bei dem altert es nicht.

Eine Zahnpasta mit Meersalz ist ideal, um die Zähne schonend zu rubbeln, wenn sie verfärbt sind. Das Meersalz hat Mineralstoffe, die ideal für die optimale Mundflora sind. Meersalz ist ohnehin eine gesunde Angelegenheit, die in der Zahnkosmetik nicht fehlen sollte.

Eine Zahnpasta mit Fluorid härtet den Zahnschmelz, eine Zahncreme mit Kamille heilt entzündetes Zahnfleisch, und die Zahncreme mit Zitrone sorgt für weisse Zähne. Fluoridhaltige Zahngels enthalten meist zu viel Fluorid, und dies kann wiederum den Zahnschmelz zerbröseln. Selen und Xylit in der Zahncreme schützen uns vor Karies, und Pflanzenöle wie beispielsweise Kokosöl kann kleine Wunden im Mund versiegeln, wenn auch Zink in der Paste vorhanden ist. Es gibt zudem vegane Zahncreme, die mit Vitamin B12 bestückt ist, denn wir nehmen Vitamine auch über die Schleimhäute auf, und so ist diese Paste gut für Veganer geeignet.

Die Naturfans verwenden eine Bio-Kräuterzahncreme. Kräuter waren schon immer gut für unsere Mundflora. Sie neutralisieren die Mundsäure und schützen unsere Zähne vor eventuellen Angriffen durch zu scharfe Mundsäure. Zahncreme mit Salbei neutralisiert den Mundgeruch, so auch Zahnpasta mit Kamille.

Es gibt spezielle Zahncremes für besonders weisse Zähne, wie beispielsweise Perlweiss-Zahncreme. Sie ist für Weinflecken, Obstflecken, Verfärbungen und für starke Raucher geeignet. Sie ist jedoch etwas schärfer, und für den Allergiker ist sie oft ungeeignet. Man kann damit jedoch seine Zähne bis zu 3 Nuancen aufhellen.

Zahnpasta beinhaltet Putzkörperchen, die gegen den Zahnbelag, den Plaque wirken, Feuchtigkeitsspender, damit die Zahncreme nicht austrocknet, Schaumbildner, um die Pasta leichter im Mund zu verteilen und eigene Bindungsmittel, damit man sie wieder leicht ausspucken kann. Durch die Schaumbildung erreicht man auch Stellen im Mund, die mit der Zahnbürste schwer zugänglich sind, damit die hintersten und untersten Stellen im Mund nicht ganz verkümmern. Die meisten Zahncremes enthalten synthetisches Fluorid, welches die Bildung von Karies lindert, aber die modernen Pasten enthalten Xylit. Fluorid ist ein sogenanntes Abfallprodukt, ein Müllprodukt der Industrie, und deshalb wird es von alternativen Menschen, die Wert auf natürliche Gesundheit legen, gemieden. Xylit ist ein Naturzucker, welcher die Bildung von Karies ebenfalls hemmt und zudem unschädlich ist.

Die Zahncreme beinhaltet auch Aromen und so nebenbei erwähnt natürliche Mittel wie Holz, Asche, Kalk und Natron. In uralter Zeit verwendete man nur ein Zahnpulver, das hat geholfen, das Nötigste im Mund zu beseitigen.

Eine offene Zahnpastatube hat schlimme Folgen am nächsten Tag, denn die Zahncreme wird zu einer schmierigen, kaugummiartigen Masse, bis sie schliesslich trocken und hart wird. In diesem Fall kann man die oberste Schicht der Zahncreme nicht mehr verwenden. Auch können sich da Bakterien bilden, die unsere Zähne und das Zahnfleisch angreifen. Weg damit! Bitte schliessen Sie Ihre Zahncreme, machen Sie sie immer zu, damit sie schön dicht bleibt.

Eine spezielle Erfindung lässt uns die Reste der Zahncreme aus der Tube kratzen, wenn man ein Sparfuchs ist. Eine Art Schieber wird über die Zahnpastatube gestülpt. So bleibt wirklich kein wertvoller Rest in der Tube übrig.

Wussten Sie, dass man mit Zahncreme auch Flecken aus weisser Kleidung entfernen kann? Bitte probieren Sie dies bloss nicht mit einer farbigen Klamotte, sonst erleben Sie ausgebleichte Wunder am Kleidungsstück. Besonders wenn Zitrone in der Zahncreme enthalten ist, kann man sie als Fleckenentferner, als Putzmittel verwenden. Notfalls kann man seine Zahnpasta auch auf eine eventuell spriessende Fieberblase geben und nach einer Weile das ausgetrocknete Zeug wegwaschen. Nachher sollte man jedoch eine antibakterielle Salbe auf seine Herpes-Blase geben.

Weisse Zähne mit der richtigen Ernährung

Gemüse für weisse ZähneEin gesunder Zahn braucht Kalzium, Vitamine, Mineralstoffe, Mikronährstoffe, Spurenelemente, gesunde pflanzliche Fette, Ballaststoffe, Fluorid für den Zahnschmelz, basische Lebensmittel fürs Zahnfleisch, und vorwiegend unverarbeitete Lebensmittel, viel Gemüse, Wasser und Kräutertee, denn ein gesunder Darm sorgt dafür, dass die Zähne gesund bleiben.

Was braucht der Zahn nicht? Zucker, Süssigkeiten, Schokolade, Bonbons, Lollis, stark verarbeitete Lebensmittel, Aromen, Zusatzstoffe, Säure aus Obst, Früchten und Wein, Säure aus Kaffee und säurehaltigen Getränken, Alkohol, Zigaretten, Genussmittel, all dies schadet unseren Zähnen. Der Zahnschmelz wird dünner, weil ihn die Säure angreift. Zähne mit geschädigtem Zahnschmelz und schmerzendem Zahnfleisch neigen vermehrt zu Karies, Zahnverfärbungen, Erkrankungen im Mund und Rachenraum, und sie reagieren empfindlich auf Kälte und Hitze. Alternativ kann man Xylit und Stevia als Zuckerersatz verwenden, aber auch hier sollte man auf grosse Mengen verzichten, da es sich ebenfalls um Zucker handelt.

Zucker lagert sich im Mund an und ist ein hervorragender Nährboden für Bakterien, welche im Mund ein prima Klima finden, um schnell zu gedeihen. Deshalb sollte man seine Zähne morgens und abends nach den Mahlzeiten und nicht davor putzen. Auch die Marmelade auf dem Frühstücksbrot und die Nudeln mit Sosse greifen die Zähne an, wenn sie längere Zeit als Speisereste im Mund verweilen.

Mit einer vorwiegend basischen Ernährung reguliert man den Säurehaushalt im Mund, und auch die Säure im Magen und in der Speiseröhre wird damit etwas neutralisiert, sodass ein gesunder Säure-Basen-Haushalt im Körper entsteht. Basenpulver ohne Zuckerzusatz, Basentee, Gemüse, Kohl, Kräuter, all das trägt zu einer gesunden Mundflora bei.

Obst kann die Zähne schädigen, wenn man es reichlich verspeist. Obst enthält Fruchtsäure und Fruchtzucker, welche den Zahnschmelz angreifen und den Nährboden für Bakterien bilden. Besser ist es, man verspeist Gemüse. Südfrüchte wie Zitronen, Orangen und Mangos sollte man ohnehin nur als Nachtisch ansehen, da sie die Zähne stark aufrauhen.

Softdrinks sind ungesund für die Zähne. Sie enthalten Kohlensäure, Zucker, synthetische Inhaltsstoffe, Aromen, Zusatzstoffe und sogar manchmal Taurin und Koffein, besonders die Energy-Drinks. Süsse Smoothies enthalten viele Süssfrüchte und daher auch viel Fruchtzucker, Konservierungsmittel, Aromen und Zusatzstoffe, wenn man sie im Supermarkt kauft. Besonders wenn man die Getränke mit dem Strohhalm einsaugt, leiden die Zähne, weil sie von den Drinks umspült werden. Besser ist es, man macht Gemüse-Smoothies und Kräuterdrinks selber.

Milch kann gut für die Zähne sein, wenn man auf Biomilch, Heumilch, Rohmilch oder spezielle Ökomilch zurückgreift. Es ist Kalzium darin enthalten, was den Zahnschmelz stärkt, und so ist die Milch besser als ihr vorauseilender, schlechter Ruf. Die Milchsäurebakterien sind gut für die Darmflora und stärken das Nervensystem. Die Fette aus der Milch stärken das Gehirn im Darm, und so reicht ein Glas am Tag aus, um fit zu bleiben. Ein Mangel an Kalzium schwächt die Knochen und kann zu Zahnausfall führen, wenn das Zahnfleisch schwächelt und die Mundknochen weich werden. Kalziumtabletten, Kalziumpulver und mit Kalzium angereicherte Lebensmittel können helfen, und der Homöopath schwört auf das Schüssler Salz Nr 2.

Gemüse schützt den Darm und somit auch die Zähne, enthält Ballaststoffe und regelt den Elektrolyt-Haushalt. Broccoli, Tomaten, Salat, Kohl,Zucchini, Melanzani, Gurken, Paprika, Karotten, Erbsen, Spinat, Bohnen und Hülsengemüse sind gesund.

Kräuter schützen die Zähne, weil sie für einen guten Basenhaushalt im Darm sorgen, wovon auch die Mundhöhle profitiert. Würzen Sie Ihre Speisen mit Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Kresse, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und natürlichen Gewürzen, verzichten Sie auf Salz oder steigen Sie auf mineralisiertes Meersalz um. Achtung, geringe Mengen an Jodsalz brauchen wir schon, sonst streikt die Schilddrüse.

Vollkornprodukte wie ungeschälter Naturreis, Vollkornbrot und Vollkorn-Müsli sind gut für die Zähne, sättigen uns lange und stillen den Heisshunger, sodass wir nicht auf die Idee kommen, Süsses zu essen. Knäckebrot hält lange satt.

 Wer Schwarztee, Grüntee und Weisstee trinkt, nährt seine Zähne mit Fluorid, da es in natürlicher Form im Tee enthalten ist. Mehr als einen halben Liter täglich sollte man jedoch nicht trinken, sonst könnte man eine Fluoridvergiftung bekommen. Fluorid in synthetischer Form stärkt den Zahnschmelz auch, aber zu viel davon macht ihn porös. Grüntee mit Zitrone sorgt zudem für weisse Zähne und wirkt aufhellend. Die Zitrone alleine wirkt auch aufhellend, aber sie enthält Säure und greift den Zahn an. Und Erdbeeren und Backpulver sorgen auch für weisse Zähne, aber es sind keine Lebensmittel für den täglichen Gebrauch, da Erdbeeren Zucker enthalten, und das Backpulver nicht roh verzehrt werden darf.

Zuckerfreier Kaugummi, vielleicht mit Kräutern versehen, schützt die Zähne zwischendurch beim Kauen. Der Kaugummi regt den Speichelfluss an, der Speichel legt sich um den Zahn und schützt ihn vor zu viel Säure. Unser Speichel ist antibakteriell und enthält enzündungshemmende Wirkstoffe, die Bakterien im Mund abtöten und Entzündungen lindern. Wer einen schwachen Elektrolyt-Haushalt besitzt, zu wenig trinkt, zu wenig kaut und an Magen-Darm- Entzündungen leidet, hat oft Schwierigkeiten mit seinem Speichelfluss. Auch zu viel Zucker kann zu einem trockenen Mund und somit zu Entzündungen führen. Hier kann der zuckerfreie Kaugummi helfen.

Eine vegane Ernährung kann zu schönen Zähnen führen, aber sie ist eher nicht für Kinder gedacht. Kinder brauchen sämtliche Vitamine möglichst naturbelassen aus der Nahrung und nicht aus Nahrungsergänzung. Deshalb sollte man im Kindesalter keine Lebensmittelgruppen gänzlich weglassen. Wenn Kinder zu wenig Vitamin B12 abbekommen, könnten das Nervensystem, das Wachstum und die zweiten Zähne, welche nach den Milchzähnen nachrücken, geschädigt werden.

Unsere Zähne leiden mit der Zeit, wenn wir regelmässig Medikamente zu uns nehmen. Manche Medikamente entziehen dem Körper Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem das wichtige Calcium. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie die richtigen Nahrungsergänzungsmittel dazu, um einem eventuellen Mangel vorzubeugen.

Schöne Zähne mit Zahnschmuck

Zahnschmuck oder die alternative PerlenketteZahnschmuck dient als modische Zahnverzierung und besteht aus sogenannten Twinkles, Brillies, Dazzlers,oder Grills. Twinkle bedeutet Blitzen, Dazzle bedeutet blenden, und so wird jede Art von funkelnden Steinen, auch Strasssteine verwendet, oder goldene Überblendungen, welche edel aussehen. Der Zahnschmuck symbolisiert Reichtum, Schönheit und Brillanz. Wenn wir lächeln, sieht man ihn. Er signalisiert Aussergewöhnlichkeit und Extravaganz, weicht von der Norm ab und gibt dem Träger das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.

Die sogenannten Twinkles sind Diamanten, Brillanten und Rubine, Glassteine oder Edelsteine, welche direkt auf den Zahn aufgetragen werden. Hierfür wird der Zahn aufgerauht, der Stein eingefügt und die Umgebung steril gehalten. So ein Twinkle hält bis zu einem Jahr, ist nicht ganz billig, und da es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Nicht alle Zahnärzte bieten Zahnschmuck an, aber die gängigen Wellnesszahnärzte führen in der Regel solche Zahnverschönerungen professionell durch, beraten über Risiken, Komplikationen und eventuelle unangenehme Nebeneffekte. Immerhin wird der Zahnschmelz abgetragen, wenn das Zahnpiercing eingesetzt wird.

In manchen Ländern gelten künstliche Überkronungen, Goldkronen und Goldzähne als sichtbarer Schmuck, wobei gelegentlich auch gesunde Zähne dafür geopfert werden. Dies entspricht jedoch nicht den ethischen Regeln der Zahnmedizin und wird bei uns eher nicht gemacht. Normalerweise lässt man sich einen kranken Zahn überkronen, oder einen faulen Zahn durch einen Goldzahn ersetzen.

Alternativ kann man sich auch für Zahnaufkleber, Klebepiercings oder notfalls für Zahnlack entscheiden. Alle drei Schmuckvarianten haben den Vorteil, dass man sie schnell wieder entfernen kann, wenn sie stören. Der Zahnschmelz wird allerdings unter Umständen angegriffen, die Zähne können schmerzempfindlich werden, und es handelt sich um synthetische aufkleber und Lacke, also um reine Chemie, welche sich im Mundraum befindet. Man schluckt sozusagen mit dem Schmuck auch immer ein wenig Chemie, wenn sie sich mit dem Speichel vermischt. Für Allergiker, sensible Menschen, oder Leute mit empfindlichem Zahnschmelz ist Zahnschmuck deshalb eher ungeeignet.

Zahnlack existiert in allen Farben, wobei weiss und schwarz am beliebtesten sind. Schwarz-weisse Zähne gelten in der Gothic-Szene als Symbol für Tod und Auferstehung, und rote Zähne sind ein Hit auf jeder Halloweenparty, weil sie Draculas Blut symbolisieren. Weisser Zahnlack hellt die Zähne auf und dient als kurzfristiger Partyschmuck, wenn man mit schneeweissen Zähnen funkeln will, die auch unter Schwarzlicht leuchten. Zahnlack lässt sich mit einem Pinsel auftragen und wieder gut entfernen, wenn man die Zähne das nächste Mal putzt.

Kleine Aufkleber für die Zähne gibt es in allen Varianten, Formen und Figuren. Man bekommt sie in speziellen Schmuckshops. Man klebt sie auf die gewünschten Zähne auf, nachdem man sich die Zähne geputzt hat. Achtung, der Zahn muss vor dem Aufkleben trocken sein, sonst löst sich der Spezialkleber viel zu schnell. Der Schmuck wirkt irritierend auf die Umwelt, und der Träger hat das Gefühl, einen Fremdkörper am Zahn zu haben. Wer bewusst provozieren will, trägt die Aufkleber im Alltag, wer auf einer Mottoparty oder einer Gruselparty glänzen will, taucht damit dort auf und wird zum Hingucker. Wer sich für ein Klebepiercing entscheidet, welches mehrere Stunden im Mund haften bleibt, muss aufpassen, dass er das Piercing nicht versehentlich verschluckt.

Zahnschmuck wird vorwiegend links oder rechts auf die vorderen Schneidezähne aufgetragen, weil er hier gut gesehen wird und nicht unbedingt stört oder als störend empfunden wird. Die Fanatiker kleben ihn auf jeden Zahn, die Ästheten kleben nur ein Schmucksteinchen auf einen einzelnen Zahn, weil dies dezent und unaufdringlich wirkt. Der teuerste Stein, der Diamant, wird am hintersten Schneidezahn betragen und steht für Image und Prestige, symbolisiert elitären, fast schon dekadenten Wohlstand. Man sollte nur aufpassen, dass die Zähne immer gut gereinigt sind, denn so ein Steinchen oder Aufkleber kann schnell zur Bakterienschleuder werden. Wer den Schmuck nicht liebt, kann sich alternativ die Lippen schminken oder eine hübsche Halskette tragen, das lenkt auch ab und sieht gut aus.

Wie wichtig sind schöne, weisse, gesunde Zähne?

eine Frau mit gesunden ZähnenDie Zähne sind wichtig, zum Lächeln, für unsere Psyche, für die Optik, zum Sprechen, zum Beissen und Zerkleinern der Nahrung, und sie sind ein Schönheitssymbol, besonders wenn sie weiss und gesund sind. Sie sind wie eine Visitenkarte im Mund, dienen der Ausstrahlung, stehen für Image und Prestige, sind ein Türöffner für die Karriere, und sie symbolisieren einen gewissen Wert in der Gesellschaft. Wer faule Zähne besitzt, muss damit rechnen, dass Menschen sich von ihm abwenden oder ihn als sozial labil einstufen. Im Berufsleben dienen sie der Kommunikation, und besonders vor der Kamera, im Medienbereich, im Kundengespräch, bei Präsentationen sind sie ein wichtiges Instrument, welches ästhetisch sein muss.

Unsere Zähne sind wichtig für den gesamten Körper. Jeder einzelne Zahn steht für ein körperliches Organ, wenn man von der ganzheitlichen Medizin ausgeht. So kann ein Loch im Zahn beispielsweise den Rachenraum, die Lunge, die Leber, die Augen, die Nase oder sogar unsere Hände und Füsse negativ beeinflussen. Man spürt oft Kopfschmerzen, wenn die Zähne kaputt sind, weil durch Parodontitis und Karies-Löcher Öffnungen entstehen, durch welche Bakterien und Keime eindringen, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Bei einer Sepsis, einer Blutvergiftung, muss man die Ursache, den Bakterienherd finden, sonst versagen irgendwann die Antibiotika. Dies ist oft ein Wettlauf gegen die Zeit, und 40% aller Patienten sterben heute noch aufgrund einer zu spät erkannten Sepsis, die ihre Ursachen in entzündeten Zähnen und Zahntaschen hat.

Wer genetisch bedingt schlechte Zähne hat, muss auf seine Zahn-Gesundheit, die tägliche Pflege und die Ernährung achten. Die Gene beeinflussen bis zu einem Drittel unsere Zahn-Gesundheit und die Stabilität jedes einzelnen Zahns. Gute Gene können jedoch im Laufe des Lebens abgeschalten werden, wenn wir uns dementsprechend ungesund verhalten. Zwar können sich Menschen mit guten Genen einen etwas ungesünderen Lebensstil erlauben, aber kein Zahnschmelz ist so dick, dass er ewig hält, wenn man ungesund lebt.

Auch ein schwaches Immunsystem und säurehaltige Nahrung können zu Entzündungen im Mund führen. Deshalb sind ein Hoher Vitamin C und D Spiegel wichtig im Blut, ausreichend Zink und die nötigen Mineralstoffe. Vitamin C sollte man sich aus der festen Nahrung, aus Obst und Gemüse holen, nicht aus säurehaltigen Vitamintabletten oder pulverisierten Säften, und Vitamin D bekommt man über die Haut aus der Sonne, und nur notfalls aus Vitaminpräparaten.

Wenn man bedenkt, dass sich die Zähne in der Evolution aus der Aussenhaut gebildet haben, welche in die Mundhöhle gewandert ist, sogenannte Ektoderme, so können wir heute froh sein, ein ästhetisches Zahnbild zu besitzen. Wir sollten unsere Zähne hüten, denn sie erfüllen wertvolle Funktionen, dienen der Nahrungszerkleinerung und bilden unsere sozial geprägte Sprache, besonders die S-Laute, sowie die Konsonanten.

Wenn wir Stress haben, reiben wir unbewusst die Zähne aneinander und rubbeln dadurch den Zahnschmelz weg, wodurch der Zahn empfindlich wird. Besser ist es, durch gezielte Entspannungstechniken das Zähneknirschen in den Griff zu bekommen. Wir können im angespannten Zustand das unbewusste Zähneknirschen nicht verhindern, weil wir dies auch nachts im Schlaf machen, wenn wir psychisch angeschlagen sind.

Der erwachsene Mensch besitzt 32 Zähne, inklusive der Weissheitszähne, der Schneidezähne, Eckzähne, Mahlzähne und Backenzähne. Manche Leute glauben, sie würden auch dritte Zähne bekommen, wenn ein Loch unbehandelt ohne neuen Zahnersatz wieder zuwächst. Dies stimmt jedoch nicht, nach unseren zweiten Zähnen, die wir nach den Milchzähnen bekommen, ist Schluss. Nur die künstlich angefertigte Zahnprothese oder synthetisch eingemauerten Zähne zählen zu den dritten Zähnen. Sie können jedoch nur für das reibungslose Kauen und für die gute Aussprache dienen, nicht zur allgemeinen Gesundheit im Körper zu 100% beitragen, da diese Zähne nicht mehr direkt mit den Zahnwurzeln verbunden sind und keine Nährstoffe aus der Nahrung ziehen. Für die körperliche Gesundheit sind sie nur insofern wichtig, als dass wir mit ihnen wieder ein qualitativ hochwertiges Lebensgefühl haben.

Milchzähne - die ersten Zähne

Milch trinken stärkt die MilchzähneDie Milchzähne sind die ersten im Mund. Sie tun weh, wenn sie kommen, und es schmerzt, wenn man sie verliert. Ein Baby bekommt seine ersten Zähne mit ca. 6 Monaten. 20 Milchzähne besitzt der kleine Mensch, und diese sollten gut gepflegt und täglich geputzt werden. Sie sind quasi der Übungsplatz im Mund. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man Zähne putzt. Besorgen Sie Kinder-Zahnpasta ohne Zucker, mild und gut schmeckend, eine kleine, weiche Zahnbürste mit sanften Borsten, und eine CD mit Zahnputz-Liedern, damit Ihre Kinder gerne Zähne putzen. Es muss zum täglichen Ritual werden. Zahncreme für Erwachsene ist ungeeignet, da sie zu scharf ist, und Kinder besitzen die Eigenschaft, alles in den Mund zu stecken und zu essen, da wäre eine zu scharfe Zahncreme fehl am Platz. Ausserdem sollten die Eltern Vorbilder sein und auf die eigene Zahnpflege achten.

Saftzähne sehen wüst aus, faulen schnell und müssen bald entfernt werden. Geben Sie Ihren Kindern ungezuckerten Früchtetee, Wasser oder Gemüsesäfte, niemals Softdrinks oder Zuckergetränke. Dann sehen die Milchzähne lange schön weiss aus und können konserviert werden, wenn sie ausfallen. Bewahren Sie die Milchzähne in einer nostalgischen Schachtel auf, damit Ihre Kinder im Erwachsenenalter etwas davon haben. Aus den konservierten Milchzähnen kann man eine Kette machen, sie als Perlen und Schmuckstücke verarbeiten, oder man sammelt sie einfach so und erfreut sich dran.

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Elisabeth Putz

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