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Wie bekommt man schöne Zähne?

Wer den Mund öffnet, sollte für weisse Zähne sorgen, es sei denn, man gönnt sich die makabere Darstellung seiner Innenmundausstattung und schminkt seine Zähne mit farbigem Zahnlack. Den gibt es auch in rot und schwarz, passend zu Halloween. Unsere Zähne brauchen tägliche Pflege, eine gute Zahnbürste, eine schonende Zahncreme, die richtige, vorwiegend basische Ernährung, und einmal im Jahr sollte sich der Zahnarzt des tiefsten Vertrauens die Mundhöhle anschauen, selbst wenn man bei diesem Besuch vor Angst in die Hose macht.

Schöne Zähne sind gesund, sehen brillant aus, verleihen uns ein süsses Lächeln, und sie müssen geschont, genährt und gepflegt werden. Menschen mit naturbelassenen, weissen Zähnen haben es oft leichter im Leben, da das Gebiss unbewusst ein Faktor ist, der den ersten Eindruck prägt. So bekommen Leute mit schönen Zähnen eher einen geeigneten Partner, tun sich im zwischenmenschlichen Bereich leichter und finden auch schneller einen guten Job, besonders im repräsentativen Bereich oder im Kundenkontakt.

Die Zähne werden schöner, wenn man sie artgerecht pflegt. Hierzu zählen das tägliche Zähne-putzen, die richtige Ernährung, der jährliche Besuch beim Zahnarzt, die professionelle Zahnreinigung bei der Zahnkosmetikerin, beim Zahnkosmetiker, und man muss auf sein Gebiss aufpassen, denn Zähne können schmerzen, wenn sie kommen, und wenn sie wieder gehen. Dritte Zähne, ein künstliches Gebiss erfüllt zwar seinen Zweck, dient als Beisswerkzeug, aber es sorgt nicht für die beste Gesundheit.

Am 25. Oktober ist internationaler Welttag der Zähne, Tag der Zahnhygiene. Die Zähne sind wichtig, zum Lächeln, für unsere Psyche, für die Optik, zum Sprechen, zum Beissen und Zerkleinern der Nahrung, und sie sind ein Schönheitssymbol, besonders wenn sie weiss und gesund sind. Sie sind wie eine Visitenkarte im Mund, dienen der Ausstrahlung, stehen für Image und Prestige, sind ein Türöffner für die Karriere, und sie symbolisieren einen gewissen Wert in der Gesellschaft. Wer faule Zähne besitzt, muss damit rechnen, dass Menschen sich von ihm abwenden oder ihn als sozial labil einstufen. Im Berufsleben dienen sie der Kommunikation, und besonders vor der Kamera, im Medienbereich, im Kundengespräch, bei Präsentationen sind sie ein wichtiges Instrument, welches ästhetisch sein muss.

Wie bekommt man weisse Zähne?

Wer schneeweisse Zähne haben möchte, steht vor Kompromissen, denn fast alle Mittel zur Zahnaufhellung besitzen Nachteile.

Da unsere Zähne von Natur aus nicht schneeweiss sind, gehen wir Kompromisse mit Bleachings, Zahnpeelings, professionellen Zahnaufhellungen beim Zahnarzt, aufhellenden Zahncremes und teilweise nur mittelmässig wirkenden Hausmitteln ein. Man kann sich seine Zähne mit Salz, Backpulver und Zitrone putzen, indem man diese Lebensmittel in die Zahnpasta mischt. Der Zahnschmelz leidet darunter, wird abgetragen und immer dünner, sodass die Zähne wieder braun werden. Zwar lässt er sich mit Hilfe von Fluorid stärken, aber dies ist keine Dauerlösung, denn hoch dosiertes Fluorid sollte man möglichst nur kurzzeitig verwenden, sonst droht in seltenen Fällen eine Fluoridvergiftung.

Mit Zahnlack bekommt man weisse Zähne, wenn auch nur kurzfristig, denn der Lack löst sich nach einiger Zeit wieder ab. Er ist eine gute Alternative zum Zahnbleaching, wenn man nur hin und wieder auf Events glänzen möchte, vielleicht auf einer Party oder bei einem wichtigen Meeting. Den Zahnlack bekommt man in der Apotheke oder im Internet, wobei es ihn auch als erschreckende Variante in allen Farben gibt.

Wie trägt man den Zahnlack auf? Zuerst putzt man seine Zähne sorgfältig, damit keine Essensreste in den Zahnzwischenräumen kleben. Dann trägt man ihn wie Nagellack mit einem Pinsel auf die Zähne auf, genauer gesagt auf die Aussenseite der Zähne, denn die Innenseite sieht ja niemand, es sei denn, man reisst den Mund wie ein Scheunentor auf. Man muss jeden Zahn einzeln behandeln, mehrmals hintereinander über die Zähne drüberstreichen, damit man schneeweisse Ergebnisse erntet. Man muss den Lack kurz antrocknen lassen, bevor man den Mund schliesst, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zahnlack ist nicht unbedingt gesund, und so sollte man ihn nicht täglich, sondern nur hin und wieder anwenden. Die chemischen Inhaltsstoffe und Bleichmittel können den Zahnschmelz angreifen, das Zahnfleisch reizen und zu Entzündungen und Zahntaschen im Mund führen. Für Allergiker ist er ungeeignet, und bei empfindlichen Zähnen sollte man ihn auch lieber nicht verwenden.

Mit einem billigen Self-Made Bleaching für zu Hause bekommt man weisse Zähne, was jedoch für Zahnärzte ein Horror ist. Die Produkte erhält man bereits ab 12 Euro, im Internet, in der Apotheke, im Drogeriemarkt, aber sie sind nur für zwischendurch geeignet.

Ein weisser Zahnstift, mit dem man seine Zähne heller machen kann, wirkt bereits nach 10 Minuten. Zahnschienen mit spezieller Zahncreme und einem Beschleuniger wirken nach etwa 30 Minuten, und eine spezielle Spritze, mit welcher man eine Bleichungscreme auf die Zähne spritzt, die mit einer LED Lampe beleuchtet wird, damit sich die weisse Farbe entfaltet, wirkt ebenfalls nach 30 Minuten Einwirkzeit. Aufpassen sollte man bei den Schienen, da sie leicht kaputt gehen.

Der aufhellende Effekt hält nicht sehr lange an, und mit Nebenwirkungen muss man rechnen. So wird die Zahnoberfläche stark angegriffen, weil es sich meist um aggressive Mittel handelt, der untere Zahn wird jedoch vorwiegend in Ruhe gelassen. . Natürlich sind diese Bleachings nicht für jeden geeignet. Leute mit Zahnfüllungen und Kronen sollten Abstand davon nehmen, und der Allergiker muss ohnehin genauestens darauf achten, ob er es verträgt.

Mit Zahnweiss Streifen und Zahnweiss Pulver kann man seine Zähne auch aufhellen, allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass das Pulver durch die grobe Körnung den Zahnschmelz aufrauht, und dass die Zahnweiss Streifen eine Chemische Substanz beinhalten, welche den Zahnschmelz angreift.

Weisse Zähne kann man durch das Ritual des täglichen Ölziehens erlangen. Man nimmt einen Löffel Sonnenblumenöl, Nussöl, Olivenöl, Hanföl oder Kokosöl in den Mund und zieht es für fünf Minuten durch die Zähne. Das Öl bindet schlechte Bakterien im Mund und sorgt dafür, dass diese nicht den Zahn angreifen.

Schneeweisse Zähne bekommt man mit einer professionellen Zahnbehandlung beim Zahnarzt, wobei hier die Chemie im Vordergrund steht, das Ergebnis jedoch verblüffend gut ausfällt. Mit Methoden wie Bleachings, Veneers oder Testeneers lassen sich die Zähne hellweiss zaubern. Die komplette Behandlung kostet zwischen 500 und 1000 Euro oder auch mehr, einige Nerven, und auch ein wenig Zeit, denn es sind mehrere Sitzungen nötig. Das Ergebnis hält bis zu zwei oder drei Jahren an, und man sollte sich diesen Luxus nicht zu oft leisten, da die chemischen Substanzen den Zahnschmelz dünner machen.

Weiss schimmernde Zähne bekommt man mit dem richtigen Make-Up, einer gebräunten Haut und dem passenden Outfit, wobei hier die Farben eine grosse Rolle spielen. Ein dunklerer Teint lässt die Zähne heller wirken. Ein kräftiger Lippenstift bringt sie auch zum Schimmern. Bei Männern genügt eine gut gebräunte Gesichtsfarbe, ideal für Sonnenanbeter, nichts für empfindliche Haut. Dunkle Farben hellen die Zähne auf, helle Farben lassen die Zahnfarbe dunkler aussehen. Mit einem Erdpuder zaubert man Farbe ins Gesicht, was sich beim Lächeln auszahlt.

So bekämpfen Sie Zahnverfärbungen

Zahnverfärbungen sind lästig, können auf Krankheiten hinweisen, auf Bakterien in der Mundflora aufmerksam machen, oder eine falsche Zahnreinigung zur Folge haben. Immer wieder leiden Menschen darunter, suchen vergeblich die Ursache, ändern jedoch ihren Lebensstil nicht, sondern überschminken die Verfärbungen oder bleichen sie aus. Verfärbungen können durch Plaque, den lästigen Zahnbelag, durch kräftigen Schwarztee, Obst, Kaffee, Wein, Säure, Zucker, starkes Rauchen, zu viel Alkohol, und durch Medikamente entstehen.

Starke Raucher könten eine spezielle Zahnpasta mit Aufhellungskörperchen verwenden, oder sie könnten zu rauchen aufhören, dann werden die Zähne im Laufe der Zeit wieder heller.

Besonders schwere Fälle von Zahnverfärbungen sollten einen guten Zahnarzt aufsuchen. Die Zahnkosmetik professioneller Art kann helfen, und auch Menschen mit gesunden Zähnen sollten ein bis zweimal im Jahr zur Zahnhygiene gehen. Hier werden Zahnstein entfernt, die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt, die Zähne vielleicht ein wenig abgeschliffen, und ein rundum Programm verabreicht.

Manche Leute lassen sich ihre Zähne überkronen. Viele Prominente besitzen Zähne, die wie schneeweisse Soldaten im Mund stehen, aber leider manchmal beim Sprechen hinderlich sind, weil die naturgegebene Aussprache darunter leidet.

Es gibt Menschen, die bekommen plötzlich Flecken auf den Zähnen, welche braun, gelb, grau oder schwarz eingefärbt sind. Die Ursachen sind vielfältig, können sich aber vielleicht in einer falschen Ernährung, oder in einer gestörten Darmflora befinden. Es kann auch sein, dass zu viel Zahnschmelz abgetragen wurde und die untere, dunklere Zahnschicht stellenweise zum Vorschein kommt. Fleckige Zähne sind ein Fall für den Zahnarzt, denn man darf damit nicht nachlässig sein, wenn unter Umständen etwas im Körper nicht stimmt.

Wie wichtig ist die tägliche Zahnpflege?

Die Zahnpflege sollte ein tägliches, wiederkehrendes Ritual der Freude sein. Die faulen Leute verzichten gerne darauf und lecken eines Tages ihre Wunden, wenn der Zahn ausfällt und das künstliche Gebiss droht.

Legen Sie am besten ihre Zahncreme samt Zahnpasta direkt ins Waschbecken, dann stolpern Sie andauernd drüber und fangen zu Putzen an. Besorgen Sie sich einen Zahnbecher in Ihrer Lieblingsfarbe. Sehen Sie sich Ihre Zähne morgens und abends im Spiegel an, atmen Sie Ihren Mundgeruch ein und tun Sie etwas dagegen.

Singen Sie ein Zahnputz-Lied, oder sagen Sie sich laut einige positive Sätze, sogenannte Affirmationen vor sich hin. Meine Zähne sind sauber. Meine Zähne sind gesund, weiss und schön. Mein Mund riecht gut. Die Leute lieben es, mich zu küssen. Mit solchen Affirmationen putzt man sich die Zähne leichter..

Hören Sie Ihre Lieblingsmusik während des Zahnpflegeprogramms und assoziieren Sie die Musik mit der Zahnreinigung. So entstehen positive Brücken, die man beschreitet. Machen Sie Ihr Badezimmer zur hellen und sauberen Wellnessoase, dann putzen Sie ihre Zähne viel lieber. Wenn das Bad nackt und unschön ist, verweilt man nicht gerne drin.

Verzichten Sie auf jegliche Alternative zum Zähneputzen. Auch wenn einige Prominente drauf schwören, Erdbeeren und Karotten für die tägliche Zahnpflege zu verwenden, sollte man dies meiden. Erdbeeren und Karotten enthalten Bakterien, können den Plaque nicht entfernen, und sie hinterlassen einen flaumigen Zahnbelag, den man schwer wieder los wird. Wenn allerdings Karottenöl und Erdbeerextrakt in einer Zahncreme vorhanden sind, ist diese Zahnpasta sehrwohl geeignet, da sie keine Bakterien beinhaltet, sondern nur eine spezielle Rezeptur für empfindliches Zahnfleisch.

Wie putzt man die Zähne richtig?

Das Zähne-putzen ist wichtig, da sich innerhalb von 24 Stunden Bakterien im Mund entwickeln, welche den Zahnschmelz angreifen. Wer seine Zähne nicht regelmässig putzt, muss mit Plaque, Parodontitis und Karies rechnen. Zuerst entsteht Zahnbelag, daraus entsteht Karies, welches zu Zahnzerstörung und Löchern führt. Ausserdem entsteht das berühmte Zahnfleischbluten, wenn sich aggressive Bakterien im Mund ausbreiten, und dies wiederum führt zu schmerzendem, entzündetem Zahnfleisch. Zweimal täglich, eine halbe Stunde nach den Hauptmahlzeiten, sollte man seine Zähne putzen. Manche Leute putzen sie nach jeder kleinen Mahlzeit, nach jedem Snack, mehrmals am Tag, was aber auch nicht gesund ist, da sich dann der schützende Zahnschmelz nicht ausreichend nachbilden kann, weil er einen Tag braucht, um sich neu zu bilden. Wer zu oft am Tag putzt, mehr als 4 mal, der riskiert Zahnfleisch-Schwund, weil er sein Zahnfleisch zu oft reizt. Der Säure-Basen Haushalt, die gesunde Mundflora sind in Gefahr, und es bilden sich Keime, welche die Zähne angreifen können.

Man putzt seine Zähne vom Zahnfleisch beginnend nach aussen zur Zahnspitze hin, von rot nach weiss. Man putzt von links nach rechts, oder von rechts nach links, je nachdem, ob man Linkshänder oder Rechtshänder ist. Man putzt in kreisenden Bewegungen, gründlich und ausdauernd, jeden Zahn einzeln. Man darf die hinteren Zähne, die Backenzähne nicht vergessen, auch wenn man sie oft schwer erreicht.

Beim Zähneputzen darf man niemals grob rubbeln, sondern nur sanft reiben, sonst reibt man sich den Zahnschmelz ab und verletzt sein Zahnfleisch, was sich in unangenehmem Zahnfleischbluten äussert und im schlimmsten Fall zu Zahnfleischschwund und dem Ausfallen gesunder Zähne führen kann. Mit einer zu harten Zahnbürste kann dies eher passieren als mit einer weichen Bürste. Man sollte die Zähne mindestens für drei Minuten putzen, und man darf kein Krafttraining im Mund ausüben. Nach dem Zähneputzen verwendet man am besten ein Mundwasser, um die restlichen Bakterien auszuspülen, oder eine angenehm duftende Mundspülung, am besten mit ätherischen Ölen und natürlichen Kräutern.

Man sollte die Zähne nicht nur strikt in eine Richtung von rot zu weiss putzen, also nicht nur vom Zahnfleisch zur Spitze des Zahns, sondern auch quer und schräg, in einer Schrägstellung von ca 45 Grad. Hier erwischt man sämtliche Zahnzwischenräume und auch die Räume zwischen Zahnfleisch und Zähnen. Es bilden sich nämlich gerade dort häufig Bakterien, die dann zu Zahnfleischentzündungen führen und den Zahn angreifen.

Mit Lebensmitteln kann man die Zähne nicht putzen, da die Resultate bescheiden ausfallen. Man kann jedoch seine Zähne optimal mit den richtigen Lebensmitteln aufs Putzen vorbereiten, indem man sie vorher ißt. Joghurt und Milchprodukte enthalten Kalzium, und das stärkt den Zahnschmelz. Karotten stärken das Zahnfleisch, und pures Roggen-Vollkornbrot wirkt wie ein Raspel, wenn man es kaut. Nachher muss man trotzdem seine Zähne gründlich putzen, sonst bekommt man Mundgeruch und faule Zähne. Ob die Zähne gut geputzt sind, kann man mit Hilfe eines speziellen Gels feststellen, welches die unsauberen Stellen einfärbt, sodass man gut erkennt, wo man noch nachputzen muss.

Welche Zahnbürste ist ideal?

Bitte, Sie brauchen keine Drahtbürste, denn es gibt wunderbare Zahnbürsten, die wie angegossen auf Ihre Mundhöhle zugeschnitten sind. Mit einem kleinen Bürstenkopf gelangt man auch gut in den hintersten Winkel hinein, mit einem schmalen Bürstenkopf gelangt man bestens in die Zahnzwischenräume, und mit einem grossen Bürstenkopf lassen sich die Zähne flächendeckend schnell reinigen. Der Bürstenkopf ist Geschmackssache, aber geriffelte, gewellte und unterschiedlich grosse Borsten können helfen, den gesamten Zahn samt Zwischenraum zu reinigen, wenn man nicht so scharf rubbelt, denn das empfindliche Zahnfleisch will unbeschadet bleiben.

Ob man mit einer elektrischen oder einer mechanischen Zahnbürste putzt, ist auch Geschmackssache. Die bequemen Leute verwenden die elektrische, und die muskulösen Leute nehmen meist eine mechanische Bürste. Fakt ist, es kommt auf die Putztechnik, die Ausdauer und die Gründlichkeit an.

Eine Zahnbürste mit geraden Borsten, welche alle die gleiche Länge besitzen, ist ideal, um grossflächig zu putzen, um Zahnverfärbungen und gelbe Zähne zu behandeln, um sein Zahnfleisch zu schonen, und um sanft zu putzen. Man muss diese Bürste schräg halten und schwenken, um in die Zahnzwischenräume zu gelangen, aber mit etwas Übung gelingt dies sehr gut.

Eine Zahnbürste mit unterschiedlich langen Borsten ist ideal, um bequem und schnell zu putzen, um in die letzte Zahnlücke und in den letzten Zahnzwischenraum zu gelangen, ohne grossartige Schwenkungen und akrobatische Wendungen zu machen, und sie schmiegt sich förmlich an den Zahn an. Sie ist die beliebteste Bürste, und man erhält sie in vielen Varianten. Sie kann jedoch empfindliches Zahnfleisch reizen, wenn man mit den unterschiedlich langen Borsten im Mund umherfährt.

Der Bürstenstiel ist wichtig, denn er muss so bequem in der Hand liegen, als würde man einen 500 Euro Schein halten. Der flexible, biegsame Bürstenstiel ist ideal, denn man kann damit die Zähne nicht zerdrücken, weil sich der Bürstenkopf bewegt und den zu grossen Druck ausgleicht. Der geriffelte Bürstenkopf liegt ideal in der nassen Hand, vor allem, wenn er eine Gummierung besitzt. So kann er nicht rutschen oder nassen Händen entgleiten. Ideal ist die Zahnbürste, wenn man mit ihr 3 Minuten putzen kann, ohne zu ermüden. Die ergonomische Zahnbürste mit beweglichem Stiel und flexibel beweglichem Bürstenkopf liegt gut in der Hand, ist gesund und minimiert das Risiko, den Zahn samt Schmelz und Zahnfleisch zu schädigen.

Eine harte Zahnbürste ist ideal, um grobe Verfärbungen und Kaffeeflecken zu putzen. Die mittlere Härte bevorzugen die meisten Leute, da sie weder zu weich, noch zu hart ist. Bei empfindlichem, gereizten, gerötetem oder entzündetem Zahnfleisch sollte man lieber eine Bürste mit weichen Borsten verwenden und sanft putzen.

Mit einer elektrischen Zahnbürste, welche mit der Ultraschall Technik arbeitet, reinigt man seine Zähne besonders gründlich, sodass sie hellweiss schimmern. Man muss bloss aufpassen, dass man seine Zähne nicht schädigt, wenn man die Vibration im Mund dahingleiten lässt. Empfindliche Zähne reagieren oftmals beleidigt auf elektrische Vibration und schmerzen nach dem Putzen, wenn man mit der Bürste andauernd an die Zähne stösst. Ausserdem braucht diese Zahnbürste Strom oder Batterien, was nicht nachhaltig ist.

Wenn Ihre Zahnbürste aussieht wie ein alter Besen, den Sie schon jahrelang täglich zum Schrubben verwendet haben, sollten Sie sie vielleicht auswechseln, denn es könnte sein, dass Sie sich selbst davor ekeln. Einmal im Monat sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden, oder zumindest der Bürstenkopf. Notfalls kann man sie in der Mikrowelle reinigen, um die schlimmsten Bakterien zu entfernen, aber abgekaute, zerschlissene, abstehende Borsten sind tabu, weil sie die Zähne und das Zahnfleisch reizen, verletzen und zerstören können.

Man sollte seine Zahnbürste mit niemandem teilen, denn eventuelle Keime können von Mund zu Mund wandern und krank machen. Und wer die Grippe oder eine ansteckende Krankheit hinter sich hat, könnte erneut erkranken, wenn er seine Zahnbürste nicht auswechselt. Keime, Bakterien und Viren bleiben an den Borsten haften und leben tagelang auf der Bürste. Pures Wasser hilft nicht, nur eine neue Bürste schützt uns.

Welche Zahnpasta ist ideal?

Die Zahnpasta ist reine Geschmackssache. Sie muss gut reinigen, lecker schmecken, und sie sollte nicht zu sharf sein, wenn man ein empfindliches Zahnfleisch besitzt. Die Streifen in der Zahnpasta sind für die reine Optik, sie erfüllen keinen medizinisch relevanten Zweck. Und die Konsistenz der Zahncreme sollte so beschaffen sein, dass sie weder zu viel, noch zu wenig schäumt.

Eine antibakterielle, medizinische Zahnpasta ist ideal für krankes Zahnfleisch oder erkrankte Zähne. Man bekommt sie in der Apotheke, und sie schäumt nicht grossartig viel. Ringelblume, Salbei, ätherische Öle, oder eine homöopathische Zahncreme, das sind ideale Pasten für sensible Menschen. Natur-Zahncremes bekommt man im Reformhaus, und sie sind nicht so scharf wie die Pasten aus dem Supermarkt. Sie enthalten Kräuter, Pflanzenöle, beherbergen fruchtige Substanzen und schmecken gut, vielleicht nach Erdbeere oder Orange. Es gibt Leute, die essen ihre Zahnpasta unbewusst während des Zähne-Putzens auf.

Eine scharfe Zahnpasta ist für die aromatischen Leute geeignet, vielleicht mit Zitrone, Pfefferminze, scharfen Kräutern und ätherischen Ölen. Manche Leute sagen, sie putzt besser, hinterlässt einen frischeren Geschmack im Mund und duftet gut. Da weiss man, dass man seine Zähne geputzt hat. Achtung, sie ist tabu für Kinder, denn ein Kind sollte das Zähne-Putzen lieben lernen. Es gibt spezielle Kinder-Zahnpasta, die nach Früchten schmeckt, zuckerfrei ist und dennoch Spass macht.

In Indien ist die Kuh heilig, und so existiert dort auch eine Zahncreme, die aus Kuhdung hergestellt wird. Bitte, wenn man die Ausscheidungen der heiligen Kuh trocknet, riecht die Sache nicht mehr und lässt sich sogar verheizen, als Brennmaterial verwenden. Die Zahnpasta aus Kuhdünger klingt gewöhnungsbedürftig für uns,sie ist aus reinster Natur, Bio pur, und sie ist gesund. Der Kuhdung wird getrocknet, verheizt, und die Asche, die übrig bleibt, wird mit ätherischen Ölen und Minze vermischt, und dann zu einer ökologischen Zahncreme verarbeitet. Nicht jeder würde sie gedanklich im Mund aushalten, ohne sich zu ekeln.

Es gibt auch ein spezielles Zahnöl, welches die Naturfans zum Putzen verwenden. Es beinhaltet nur ätherische Öle, Xylit und milde Putzkörperchen, jedoch keine Konservierungsmittel. Diese Zahncreme muss man innerhalb von acht Wochen verbrauchen, aber wer das Öl täglich nimmt, bei dem altert es nicht.

Eine Zahnpasta mit Meersalz ist ideal, um die Zähne schonend zu rubbeln, wenn sie verfärbt sind. Das Meersalz hat Mineralstoffe, die ideal für die optimale Mundflora sind. Meersalz ist ohnehin eine gesunde Angelegenheit, die in der Zahnkosmetik nicht fehlen sollte.

Eine Zahnpasta mit Fluorid härtet den Zahnschmelz, eine Zahncreme mit Kamille heilt entzündetes Zahnfleisch, und die Zahncreme mit Zitrone sorgt für weisse Zähne. Fluoridhaltige Zahngels enthalten meist zu viel Fluorid, und dies kann wiederum den Zahnschmelz zerbröseln. Selen und Xylit in der Zahncreme schützen uns vor Karies, und Pflanzenöle wie beispielsweise Kokosöl kann kleine Wunden im Mund versiegeln, wenn auch Zink in der Paste vorhanden ist. Es gibt zudem vegane Zahncreme, die mit Vitamin B12 bestückt ist, denn wir nehmen Vitamine auch über die Schleimhäute auf, und so ist diese Paste gut für Veganer geeignet.

Die Naturfans verwenden eine Bio-Kräuterzahncreme. Kräuter waren schon immer gut für unsere Mundflora. Sie neutralisieren die Mundsäure und schützen unsere Zähne vor eventuellen Angriffen durch zu scharfe Mundsäure. Zahncreme mit Salbei neutralisiert den Mundgeruch, so auch Zahnpasta mit Kamille.

Es gibt spezielle Zahncremes für besonders weisse Zähne, wie beispielsweise Perlweiss-Zahncreme. Sie ist für Weinflecken, Obstflecken, Verfärbungen und für starke Raucher geeignet. Sie ist jedoch etwas schärfer, und für den Allergiker ist sie oft ungeeignet. Man kann damit jedoch seine Zähne bis zu 3 Nuancen aufhellen.

Zahnpasta beinhaltet Putzkörperchen, die gegen den Zahnbelag, den Plaque wirken, Feuchtigkeitsspender, damit die Zahncreme nicht austrocknet, Schaumbildner, um die Pasta leichter im Mund zu verteilen und eigene Bindungsmittel, damit man sie wieder leicht ausspucken kann. Durch die Schaumbildung erreicht man auch Stellen im Mund, die mit der Zahnbürste schwer zugänglich sind, damit die hintersten und untersten Stellen im Mund nicht ganz verkümmern. Die meisten Zahncremes enthalten synthetisches Fluorid, welches die Bildung von Karies lindert, aber die modernen Pasten enthalten Xylit. Fluorid ist ein sogenanntes Abfallprodukt, ein Müllprodukt der Industrie, und deshalb wird es von alternativen Menschen, die Wert auf natürliche Gesundheit legen, gemieden. Xylit ist ein Naturzucker, welcher die Bildung von Karies ebenfalls hemmt und zudem unschädlich ist.

Die Zahncreme beinhaltet auch Aromen und so nebenbei erwähnt natürliche Mittel wie Holz, Asche, Kalk und Natron. In uralter Zeit verwendete man nur ein Zahnpulver, das hat geholfen, das Nötigste im Mund zu beseitigen.

Eine offene Zahnpastatube hat schlimme Folgen am nächsten Tag, denn die Zahncreme wird zu einer schmierigen, kaugummiartigen Masse, bis sie schliesslich trocken und hart wird. In diesem Fall kann man die oberste Schicht der Zahncreme nicht mehr verwenden. Auch können sich da Bakterien bilden, die unsere Zähne und das Zahnfleisch angreifen. Weg damit! Bitte schliessen Sie Ihre Zahncreme, machen Sie sie immer zu, damit sie schön dicht bleibt.

Eine spezielle Erfindung lässt uns die Reste der Zahncreme aus der Tube kratzen, wenn man ein Sparfuchs ist. Eine Art Schieber wird über die Zahnpastatube gestülpt. So bleibt wirklich kein wertvoller Rest in der Tube übrig.

Wussten Sie, dass man mit Zahncreme auch Flecken aus weisser Kleidung entfernen kann? Bitte probieren Sie dies bloss nicht mit einer farbigen Klamotte, sonst erleben Sie ausgebleichte Wunder am Kleidungsstück. Besonders wenn Zitrone in der Zahncreme enthalten ist, kann man sie als Fleckenentferner, als Putzmittel verwenden. Notfalls kann man seine Zahnpasta auch auf eine eventuell spriessende Fieberblase geben und nach einer Weile das ausgetrocknete Zeug wegwaschen. Nachher sollte man jedoch eine antibakterielle Salbe auf seine Herpes-Blase geben.

Welche Zahnpflegeprodukte passen zu Ihnen?

Die Zahnpflege ist eine Kunst, welche mit den richtigen Zahnprodukten einher geht. Spezielle Zahnstreifen zeigen, ob man seine Zähne gut geputzt hat, und wenn man einige Stellen vergessen hat, so leuchten die Streifen dort rötlich. Es gibt einige Produkte, welche einen ähnlichen Effekt haben, sodass man täglich weiss, ob die Zähne nach dem Putzen sauber geworden sind.

Zu den gängigen Zahnprodukten zählen die Munddusche, das Zungenbürstchen, die Zahnstocher, natürlich die Zahnbürsten und Zahncremes, das Mundspray und das erfrischende Mundwasser. Man muss nicht die billigsten Produkte kaufen, da sie viel Chemie enthalten. Im Reformhaus bekommt man Zahnpasta ohne Fluorid, dafür mit Meersalz, Selen, Zink, Xylit und natürlichen ätherischen Ölen. Wichtig ist, dass die Zahnprodukte nicht zu scharf sind. Ein Hauch an Pfefferminze kann genügen, aber zu scharfes Zeug reizt die Mundschleimhaut und kann zu Entzündungen führen.

Wie wendet man Zahnseide richtig an?

Nach dem Zähneputzen sollte man Zahnseide verwenden, da in den Zahnzwischenräumen noch gelegentlich kleinste Spuren von Essensresten kleben. Die Zahnseide muss hochwertig sein, mit Wax beschichtet, damit sie am Zahn entlang gleitet und den Zahnschmelz sowie das Zahnfleisch nicht verletzt. Einmal pro Tag sollte die Zahnseide Verwendung finden, am besten am Abend, denn da hat man Zeit dafür. Morgens ist man meist in Eile und rubbelt mit der Zahnseide nur grob im Mund herum, sodass die Verletzungsgefahr grösser ist.

Wie wendet man die Zahnseide an? Man nimmt ein Stück des Fadens aus der Packung und schneidet es ab, wofür die Verpackungen ein extra bequemes Abrissschneidewerkzeug am Rand besitzen. So kann man Zahnseide wie Tesa abreissen. Man nimmt die Zahnseide zwischen Daumen und Zeigefinger, wobei man ein Ende in der linken, und das andere Ende in der rechten Hand hält. Und dann geht man mit dem Fadenstück vorsichtig in die Zahnzwischenräume hinein und wieder heraus. Eventuelle Restbeläge bleiben am Faden hängen, und weg sind sie. Achten Sie darauf, dass sie das Zahnfleisch mit dem Faden nicht verletzen, sonst dringen Keime und Bakterien ein, die zu entzündlichen Zahntaschen führen.

Wie wendet man Zahnstocher richtig an?

Nach dem Essen tummeln sich gerne Essensreste in den Zahnzwischenräumen, welche erst abtransportiert werden, wenn sie von der Mundsäure zersetzt werden. Niemand möchte jemanden küssen, der Essensreste im Mund hat und dessen Mundgeruch man bereits beim Sprechen erkennt. Deshalb ist es wichtig, Zahnstocher zu verwenden.

Man sollte sie überall mit dabei haben, selbst im Auto, im eigenen Haushalt und in der Handtasche, da auch eine Pizza für unterwegs samt coffee to go Essensreste hinterlassen. Im Restaurant gehört es zur guten Sitte, Zahnstocher am Tisch bereitzustellen, da jeder Gast ein Recht auf saubere Zähne hat. Wenn sie fehlen, wünscht man sich, lieber eine Suppe gegessen zu haben, wenn sich die Fleischreste zwischen den Zähnen breitmachen. Da stochert man dann willkürlich mit der Gabel unbeholfen im Mund herum oder übt sich mit auffallenden Zungenbewegungen als Clown der Nation, nur um seinen Mund sauber zu bekommen.

Bitte, manche Leute verwenden sogar im Restaurant, im öfentlichen Raum ihre Finger samt Fingernägel, oder eine Gabel, ein spitz zulaufendes Messer, um ihre Essensreste zwischen den Zähnen zu entfernen. Da weiss man wenigstens, wofür die obligatorisch praktische Schale mit Zitronensaft gut ist, es sei denn, man trinkt diese vollmundig aus, anstatt sich die Finger darin zu waschen.

Die Anwendung eines Zahnstochers ist einfach bis kompliziert. Man entfernt den Stocher aus der Hülle, nimmt ihn zwischen Zeigefinger und Daumen, hält sich mit der anderen Hand seine Mundhöhle zu, damit sie geschützt ist, damit die anderen Leute nicht live dabei sind, wenn man seine Reste zwischen den Zähnen entfernt, und dann fährt man behutsam an den Zahnzwischenräumen entlang, bis sich die Essensreste lösen. Danach spült man mit etwas Wasser nach, oder man geht gleich ins Bad oder auf die Toilette, damit man seine Ruhe beim Stochern hat.

Die Zahnstocher-Knigge erlaubt es nicht, mit der Gabel oder den Fingern nachzustochern, denn das sieht unästhetisch aus. Auch darf der angebrauchte Zahnstocher nicht achtlos auf den Boden oder zwischen die Essensreste gelegt werden, höchstens auf den Teller, eingewickelt in die Papierserviette.

Gerade im Restaurant wird man gerne vom Tischnachbarn eindringlich, manchmal sogar aufdringlich beobachtet, aber viele Leute wünschten sich ohnehin, sie wären als Röntgengerät geboren, nur um dem Tischnachbarn möglichst bis in die Speiseröhre hinein zu schauen und seine Rillen der 28 Zahnzwischenräume zu zählen. Die Knigge Experten sind geteilter Meinung. Während die einen sagen, der Stocher ist am Tisch in Ordnung, stellt der für die anderen ein No Go dar. Der goldene Mittelweg scheint hier der richtige zu sein.

In einem voll besetzten Restaurant sollte man lieber zur Toilette gehen, um sich den Spinat zwischen den Zähnen zu entfernen, in einem fast leeren Restaurant kann man gemütlich bei Tisch sitzen bleiben und umherstochern.

Der Zahnstocher kann das Zähneputzen nicht ersetzen, aber er ist eine gute kurzfristige Alternative für zwischendurch, wenn die Zahnbürste fehlt. Alternativ könnte man einen Kaugummi kauen, dezent, nicht auffällig, und bloss nicht geräuschintensiv. Der Kaugummi regt den Speichelfluss an und sorgt dafür, dass sich die nötigsten Speisereste verflüchtigen. Ausserdem sorgt der Kaugummi für guten Mundgeruch und entsorgt eventuellen Stress, weil er entspannend wirkt. Wichtig ist, dass man einen zuckerfreien Kaugummi wählt, vielleicht einen mit Minzgeschmack, damit die Mundflora wieder ins Gleichgewicht kommt.

Bitte, gerade die Kinder erfreuen sich an Zahnstochern, da sie mit ihnen basteln, bauen, spielen und Kastanien zu echt stacheligen Igeln machen können. Wichtig ist, dass man die Kinder beaufsichtigt, denn Zahnstocher sind spitz zulaufend und damit gefährlich. Kleinkinder, die sich noch nicht im Schulalter befinden, sollten ohnehin keinen Zahnstocher in die Hand nehmen, da sie fast alles auch in den Mund nehmen und gerne verschlucken. Ausserdem muss man aufpassen, dass kein Zahnstocher ins Auge kommt, sonst kann man unter ungünstigen Umständen seine Sehkraft in den Ohren suchen.

Der Kaugummi für die Zähne

Ein Kaugummi kann zwar die Zahnpflege nicht ersetzen, er kann jedoch den Speichelfluss anregen und so die Mundflora besser mit Flüssigkeit versorgen. Ausserdem entspannt das kauen, wirkt gegen Stress und löst Ängste in Luft auf. Es gibt spezielle Kaugummis, extra zuckerfrei, original und naturbelassen. Sie enthalten kaum is keine Chemie, nicht einmal Aromen und Süssstoff, und sie sind für gesunde Zähne geeignet. Es gibt Leute, die kauen Mastix, oder den reinen Kautschuk, wobei dies nicht mehr viel mit unserem Kaugummi-Genuss zu tun hat.

Der erneuerbare Zahnschmelz ist da

Chinesische Forscher haben es endlich geschafft. Sie erfanden einen Zahnschmelz, der sich erneuert und das Wachstum des herkömmlichen Zahnschmelzes ankurbelt. Normalerweise wächst der körpereigene Zahnschmelz nicht mehr nach, was weg ist, bleibt verschwunden. Der neue Zahnschmelz hingegen ist dem natürlichen Zahnschmelz sehr nahestehend, nicht zu weich, nicht zu hart, nicht porös, seidig glänzend, stabil, fast unkaputtbar. Wenn der reproduzierte Zahnschmelz aufgetragen wird, erneuert sich die Hydroxylapatitschicht, aber der neue Zahnschmelz ist viel dünner, und so kann man einen kaputten Schmelz nicht gänzlich ersetzen, ohne dass man die Neuerung ständig auftragen müsste. Der künstliche Zahnschmelz existiert in Form eines Gels, und in China erfreut er sich bereits grosser Beliebtheit. Achten Sie bitte trotzdem darauf, dass Sie nicht zu viel Zucker und Säure zu sich nehmen, denn bereits ein wiedergekauter Dosenfisch kann zum Schwund des Zahnschmelzes führen, und dann sieht das Lächeln eines Tages ziemlich unschön aus, selbst wenn der Kussmund noch so schwungvoll tänzelt.

Wie pflegt man das Zahnfleisch richtig?

Das Zahnfleisch, auch Gingiva genannt, ist ein Teil der Mundschleimhaut und umschliesst die Zähne samt Zahnhals und Zahnwurzel. Es dichtet die Eintrittsstelle in den Kiefer ab und dient als Schutzschild.

Unser Zahnfleisch ist empfindlich, neigt zu Entzündungen, ist aber dennoch äusserst strapazierfähig. Man sollte weder drauf herumkauen, noch sollte man es mit den Zähnen und der Zunge verletzen. Ein guter Speichelfluss sorgt dafür, dass das Zahnfleisch in Takt bleibt und sich nicht so schnell entzündet. Wer säurehaltige Lebensmittel zu sich nimmt, kann sein Zahnfleisch reizen. Hier hilft eine sanfte Mundspülung mit Heilkräutern, oder notfalls eine Tinktur mit Zink und Fluorid.

Wie bekämpft man Parodontose?

Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, oder wenn man häufig unter Zahnfleischbluten leidet, kann sich eine Parodontitis im Mund entwickeln, welche man behandeln lassen muss. Es bilden sich laufend Bakterien, welche in eine labile Gingiva eindringen können. Es bilden sich entzündliche Zahntaschen, sogenannte Bolsas, welche Keime beherbergen und sich entzünden. Der Wellness-Zahnarzt behandelt diese Zahntaschen sanft, vielleicht unter Hypnose. In der Regel übernehmen die gängigen Krankenkassen die Kosten hierfür nur teilweise, da Hypnose nicht zu den Standards gehört.

Man sollte mit einer guten Zahnpflege und einer basischen Ernährung vorbeugen. Wer nichts gegen Parodontitis unternimmt, muss befürchten, dass sich der Zahn löst und ausfällt, weil das Zahnfleisch zurückgeht und der Zahnhals freigelegt wird. Man kann dann richtig unangenehmen Mundgeruch entwickeln. Leider bildet sich unser Zahnfleisch im Laufe des Lebens ohnehin ein wenig zurück, was man ab dem 40. Lebensjahr beobachten kann. Auch in den Wechseljahren und in der Schwangerschaft klagen viele Frauen über Zahnfleischschwund, was man jedoch mit Basentee lindern kann.

Sie können Ihr Zahnfleisch schonen, indem sie auf Säure, Zucker, zu viel Fett und Genussmittel in Ihrer Ernährung verzichten. Zucker und Fett erhöhen den Cholesterinspiegel, wodurch Entzündungen im Körper entstehen können, welche auch aufs Zahnfleisch übergehen. Zwiebel, leicht gedünstet, hat übrigens einen guten Nebeneffekt im Körper, auch wenn sie scharf ist. Sie wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und sorgt dafür, dass ungesunde Bakterien schneller abgetötet,und aus dem Körper ausgeschieden werden.

Sie schonen Ihre Mundflora aber auch durch eine schonende Zahnpflege. Achten Sie darauf, dass Ihre Zahnbürste keine zu harten Borsten hat, und verwenden Sie eine sensitive Zahncreme ohne unnötige Aufhellungseffekte. Wenn die Zahncreme aufhellend wirkt, beinhaltet sie aggressive Stoffe, welche das Zahnfleisch angreifen.

Zahnfleischlachen - So bekämpfen Sie Gummy-Smile

Kennen Sie das Syndrom des Zahnfleischlachens, das sich Gummy Smile nennt? Seinen Namen erhielt es, da man aussieht wie eine Comic-Figur. Zahnfleischlachen ist ein ernst zu nehmendes Problem, unter welchem viele Menschen leiden, obwohl dieser Begriff kaum bekannt ist. Die Ursachen sind ein ausgeprägter Oberlippen Hebemuskel, ein überschiessendes Zahnfleisch, eine Fehlstellung der Mundpartie, zu kleine Zähne, oder ein auffällig gekünsteltes Lachen, welches den vollen Mundraum freilegt.

Es gibt Leute, die leiden unter ihrem überschiessendem Zahnfleisch so sehr, dass sie sich nicht trauen, den Mund zu einem Lächeln zu formen. Sie lachen optisch unsichtbar, nur innerlich. Böse Zungen behaupten, man sollte nicht so euphorisch lächeln, dann hat sich das Problem erledigt.

Meist lässt man sich sein Zahnfleisch beim kosmetischen Zahnarzt oder beim Schönheitschirurgen behandeln, manche Leute gehen aber auch zur Kosmetikerin und lassen sich mit Botox behandeln. Botox ist ein Nervengift und sollte nicht verharmlost werden, auch wenn viele Zahnärzte sagen, die Nebenwirkungen und Risiken halten sich in Grenzen. Der Allergiker sollte die Finger von dieser Behandlung lassen, denn es kann zu Lähmungen, Entzündungen und Unverträglichkeiten kommen.

Bei der Botox Behandlung werden einige Botox Spritzen in den oberen Hebemuskel des Zahnfleisches gespritzt, direkt neben der Nase. Mit 10 bis 12 Spritzen sind Sie wahrscheinlich schon gut versorgt, sodass Ihr Zahnfleischlachen in den nächsten 4 bis 6 Monaten verschwunden bleibt. Der Nachteil einer solchen Botox Behandlung ist, dass man sich zweimal im Jahr trifft, um das ereignisreiche Event zu wiederholen, denn nichts hält für die Ewigkeit. Ausserdem sollte man die Behandlung nur von einem erfahrenen Profi durchführen lassen, wenn man sein hübsches Charaktergesicht beibehalten will.

Eine härtere Behandlung ist die Myothomie. Dabei wird der obere Hebemuskel geschwächt, indem ein chirurgischer Schnitt ins Zahnfleisch, im Mundinneren gemacht wird. Zwei Wochen lang rennt man dann mit einer Blaufärbung der Oberlippe herum, muss sich um die Wundheilung kümmern, aber dafür lohnt sich das Leiden in örtlicher Betäubung, denn dieses Ergebnis ist für die Ewigkeit.

Man kann auch das überschüssige Zahnfleisch von der Oberlippe loslösen und die zierlichen Zähne freilegen lassen, aber hier besteht das Risiko des kompletten Zahnausfalls, falls sich das übrige Zahnfleisch entzündet und zu stark schwindet.

Die Kosten variieren je nach Behandlung. Nicht immer ist Botox die beste Korrektur. Durch eine Gewebe Analyse stellt der Schönheitschirurg fest, woran es liegt, dass Ihr Zahnfleisch beim Lächeln überquillt. Erst dann kann ein individueller Behandlungsplan besprochen werden, und daraus resultieren dann die Behandlungskosten. Die sicherste und billigste Variante ist aber immer noch die Beibehaltung des Urzustandes.

Die richtige Ernährung für die Zähne

Ein gesunder Zahn braucht Kalzium, Vitamine, Mineralstoffe, Mikronährstoffe, Spurenelemente, gesunde pflanzliche Fette, Ballaststoffe, Fluorid für den Zahnschmelz, basische Lebensmittel fürs Zahnfleisch, und vorwiegend unverarbeitete Lebensmittel, viel Gemüse, Wasser und Kräutertee, denn ein gesunder Darm sorgt dafür, dass die Zähne gesund bleiben.

Was braucht der Zahn nicht? Zucker, Süssigkeiten, Schokolade, Bonbons, Lollis, stark verarbeitete Lebensmittel, Aromen, Zusatzstoffe, Säure aus Obst, Früchten und Wein, Säure aus Kaffee und säurehaltigen Getränken, Alkohol, Zigaretten, Genussmittel, all dies schadet unseren Zähnen. Der Zahnschmelz wird dünner, weil ihn die Säure angreift. Zähne mit geschädigtem Zahnschmelz und schmerzendem Zahnfleisch neigen vermehrt zu Karies, Zahnverfärbungen, Erkrankungen im Mund und Rachenraum, und sie reagieren empfindlich auf Kälte und Hitze. Alternativ kann man Xylit und Stevia als Zuckerersatz verwenden, aber auch hier sollte man auf grosse Mengen verzichten, da es sich ebenfalls um Zucker handelt.

Zucker lagert sich im Mund an und ist ein hervorragender Nährboden für Bakterien, welche im Mund ein prima Klima finden, um schnell zu gedeihen. Deshalb sollte man seine Zähne morgens und abends nach den Mahlzeiten und nicht davor putzen. Auch die Marmelade auf dem Frühstücksbrot und die Nudeln mit Sosse greifen die Zähne an, wenn sie längere Zeit als Speisereste im Mund verweilen.

Mit einer vorwiegend basischen Ernährung reguliert man den Säurehaushalt im Mund, und auch die Säure im Magen und in der Speiseröhre wird damit etwas neutralisiert, sodass ein gesunder Säure-Basen-Haushalt im Körper entsteht. Basenpulver ohne Zuckerzusatz, Basentee, Gemüse, Kohl, Kräuter, all das trägt zu einer gesunden Mundflora bei.

Obst kann die Zähne schädigen, wenn man es reichlich verspeist. Obst enthält Fruchtsäure und Fruchtzucker, welche den Zahnschmelz angreifen und den Nährboden für Bakterien bilden. Besser ist es, man verspeist Gemüse. Südfrüchte wie Zitronen, Orangen und Mangos sollte man ohnehin nur als Nachtisch ansehen, da sie die Zähne stark aufrauhen.

Softdrinks sind ungesund für die Zähne. Sie enthalten Kohlensäure, Zucker, synthetische Inhaltsstoffe, Aromen, Zusatzstoffe und sogar manchmal Taurin und Koffein, besonders die Energy-Drinks. Süsse Smoothies enthalten viele Süssfrüchte und daher auch viel Fruchtzucker, Konservierungsmittel, Aromen und Zusatzstoffe, wenn man sie im Supermarkt kauft. Besonders wenn man die Getränke mit dem Strohhalm einsaugt, leiden die Zähne, weil sie von den Drinks umspült werden. Besser ist es, man macht Gemüse-Smoothies und Kräuterdrinks selber.

Milch kann gut für die Zähne sein, wenn man auf Biomilch, Heumilch, Rohmilch oder spezielle Ökomilch zurückgreift. Es ist Kalzium darin enthalten, was den Zahnschmelz stärkt, und so ist die Milch besser als ihr vorauseilender, schlechter Ruf. Die Milchsäurebakterien sind gut für die Darmflora und stärken das Nervensystem. Die Fette aus der Milch stärken das Gehirn im Darm, und so reicht ein Glas am Tag aus, um fit zu bleiben. Ein Mangel an Kalzium schwächt die Knochen und kann zu Zahnausfall führen, wenn das Zahnfleisch schwächelt und die Mundknochen weich werden. Kalziumtabletten, Kalziumpulver und mit Kalzium angereicherte Lebensmittel können helfen, und der Homöopath schwört auf das Schüssler Salz Nr 2.

Gemüse schützt den Darm und somit auch die Zähne, enthält Ballaststoffe und regelt den Elektrolyt-Haushalt. Broccoli, Tomaten, Salat, Kohl,Zucchini, Melanzani, Gurken, Paprika, Karotten, Erbsen, Spinat, Bohnen und Hülsengemüse sind gesund.

Kräuter schützen die Zähne, weil sie für einen guten Basenhaushalt im Darm sorgen, wovon auch die Mundhöhle profitiert. Würzen Sie Ihre Speisen mit Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Kresse, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und natürlichen Gewürzen, verzichten Sie auf Salz oder steigen Sie auf mineralisiertes Meersalz um. Achtung, geringe Mengen an Jodsalz brauchen wir schon, sonst streikt die Schilddrüse.

Vollkornprodukte wie ungeschälter Naturreis, Vollkornbrot und Vollkorn-Müsli sind gut für die Zähne, sättigen uns lange und stillen den Heisshunger, sodass wir nicht auf die Idee kommen, Süsses zu essen. Knäckebrot hält lange satt.

 Wer Schwarztee, Grüntee und Weisstee trinkt, nährt seine Zähne mit Fluorid, da es in natürlicher Form im Tee enthalten ist. Mehr als einen halben Liter täglich sollte man jedoch nicht trinken, sonst könnte man eine Fluoridvergiftung bekommen. Fluorid in synthetischer Form stärkt den Zahnschmelz auch, aber zu viel davon macht ihn porös. Grüntee mit Zitrone sorgt zudem für weisse Zähne und wirkt aufhellend. Die Zitrone alleine wirkt auch aufhellend, aber sie enthält Säure und greift den Zahn an. Und Erdbeeren und Backpulver sorgen auch für weisse Zähne, aber es sind keine Lebensmittel für den täglichen Gebrauch, da Erdbeeren Zucker enthalten, und das Backpulver nicht roh verzehrt werden darf.

Zuckerfreier Kaugummi, vielleicht mit Kräutern versehen, schützt die Zähne zwischendurch beim Kauen. Der Kaugummi regt den Speichelfluss an, der Speichel legt sich um den Zahn und schützt ihn vor zu viel Säure. Unser Speichel ist antibakteriell und enthält enzündungshemmende Wirkstoffe, die Bakterien im Mund abtöten und Entzündungen lindern. Wer einen schwachen Elektrolyt-Haushalt besitzt, zu wenig trinkt, zu wenig kaut und an Magen-Darm- Entzündungen leidet, hat oft Schwierigkeiten mit seinem Speichelfluss. Auch zu viel Zucker kann zu einem trockenen Mund und somit zu Entzündungen führen. Hier kann der zuckerfreie Kaugummi helfen.

Eine vegane Ernährung kann zu schönen Zähnen führen, aber sie ist eher nicht für Kinder gedacht. Kinder brauchen sämtliche Vitamine möglichst naturbelassen aus der Nahrung und nicht aus Nahrungsergänzung. Deshalb sollte man im Kindesalter keine Lebensmittelgruppen gänzlich weglassen. Wenn Kinder zu wenig Vitamin B12 abbekommen, könnten das Nervensystem, das Wachstum und die zweiten Zähne, welche nach den Milchzähnen nachrücken, geschädigt werden.

Unsere Zähne leiden mit der Zeit, wenn wir regelmässig Medikamente zu uns nehmen. Manche Medikamente entziehen dem Körper Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem das wichtige Calcium. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie die richtigen Nahrungsergänzungsmittel dazu, um einem eventuellen Mangel vorzubeugen.

Wie bekommt man gesunde Zähne?

Unsere Zähne sind wichtig für den gesamten Körper. Jeder einzelne Zahn steht für ein körperliches Organ, wenn man von der ganzheitlichen Medizin ausgeht. So kann ein Loch im Zahn beispielsweise den Rachenraum, die Lunge, die Leber, die Augen, die Nase oder sogar unsere Hände und Füsse negativ beeinflussen. Man spürt oft Kopfschmerzen, wenn die Zähne kaputt sind, weil durch Parodontitis und Karies-Löcher Öffnungen entstehen, durch welche Bakterien und Keime eindringen, die sich im gesamten Körper ausbreiten. Bei einer Sepsis, einer Blutvergiftung, muss man die Ursache, den Bakterienherd finden, sonst versagen irgendwann die Antibiotika. Dies ist oft ein Wettlauf gegen die Zeit, und 40% aller Patienten sterben heute noch aufgrund einer zu spät erkannten Sepsis, die ihre Ursachen in entzündeten Zähnen und Zahntaschen hat.

Wer genetisch bedingt schlechte Zähne hat, muss auf seine Zahn-Gesundheit, die tägliche Pflege und die Ernährung achten. Die Gene beeinflussen bis zu einem Drittel unsere Zahn-Gesundheit und die Stabilität jedes einzelnen Zahns. Gute Gene können jedoch im Laufe des Lebens abgeschalten werden, wenn wir uns dementsprechend ungesund verhalten. Zwar können sich Menschen mit guten Genen einen etwas ungesünderen Lebensstil erlauben, aber kein Zahnschmelz ist so dick, dass er ewig hält, wenn man ungesund lebt.

Auch ein schwaches Immunsystem und säurehaltige Nahrung können zu Entzündungen im Mund führen. Deshalb sind ein Hoher Vitamin C und D Spiegel wichtig im Blut, ausreichend Zink und die nötigen Mineralstoffe. Vitamin C sollte man sich aus der festen Nahrung, aus Obst und Gemüse holen, nicht aus säurehaltigen Vitamintabletten oder pulverisierten Säften, und Vitamin D bekommt man über die Haut aus der Sonne, und nur notfalls aus Vitaminpräparaten.

Die Zähne prägen unsere Psyche

Wenn man bedenkt, dass sich die Zähne in der Evolution aus der Aussenhaut gebildet haben, welche in die Mundhöhle gewandert ist, sogenannte Ektoderme, so können wir heute froh sein, ein ästhetisches Zahnbild zu besitzen. Wir sollten unsere Zähne hüten, denn sie erfüllen wertvolle Funktionen, dienen der Nahrungszerkleinerung und bilden unsere sozial geprägte Sprache, besonders die S-Laute, sowie die Konsonanten.

Wenn wir Stress haben, reiben wir unbewusst die Zähne aneinander und rubbeln dadurch den Zahnschmelz weg, wodurch der Zahn empfindlich wird. Besser ist es, durch gezielte Entspannungstechniken das Zähneknirschen in den Griff zu bekommen. Wir können im angespannten Zustand das unbewusste Zähneknirschen nicht verhindern, weil wir dies auch nachts im Schlaf machen, wenn wir psychisch angeschlagen sind.

Das natürliche Gebiss

Wie viele Zähne hat der Mensch? Der erwachsene Mensch besitzt 32 Zähne, inklusive der Weissheitszähne, der Schneidezähne, Eckzähne, Mahlzähne und Backenzähne. Manche Leute glauben, sie würden auch dritte Zähne bekommen, wenn ein Loch unbehandelt ohne neuen Zahnersatz wieder zuwächst. Dies stimmt jedoch nicht, nach unseren zweiten Zähnen, die wir nach den Milchzähnen bekommen, ist Schluss. Nur die künstlich angefertigte Zahnprothese oder synthetisch eingemauerten Zähne zählen zu den dritten Zähnen. Sie können jedoch nur für das reibungslose Kauen und für die gute Aussprache dienen, nicht zur allgemeinen Gesundheit im Körper zu 100% beitragen, da diese Zähne nicht mehr direkt mit den Zahnwurzeln verbunden sind und keine Nährstoffe aus der Nahrung ziehen. Für die körperliche Gesundheit sind sie nur insofern wichtig, als dass wir mit ihnen wieder ein qualitativ hochwertiges Lebensgefühl haben.

Wie pflegt man die Milchzähne?

Die Milchzähne sind die ersten im Mund. Sie tun weh, wenn sie kommen, und es schmerzt, wenn man sie verliert. Ein Baby bekommt seine ersten Zähne mit ca. 6 Monaten. 20 Milchzähne besitzt der kleine Mensch, und diese sollten gut gepflegt und täglich geputzt werden. Sie sind quasi der Übungsplatz im Mund. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man Zähne putzt. Besorgen Sie Kinder-Zahnpasta ohne Zucker, mild und gut schmeckend, eine kleine, weiche Zahnbürste mit sanften Borsten, und eine CD mit Zahnputz-Liedern, damit Ihre Kinder gerne Zähne putzen. Es muss zum täglichen Ritual werden. Zahncreme für Erwachsene ist ungeeignet, da sie zu scharf ist, und Kinder besitzen die Eigenschaft, alles in den Mund zu stecken und zu essen, da wäre eine zu scharfe Zahncreme fehl am Platz. Ausserdem sollten die Eltern Vorbilder sein und auf die eigene Zahnpflege achten.

Saftzähne sehen wüst aus, faulen schnell und müssen bald entfernt werden. Geben Sie Ihren Kindern ungezuckerten Früchtetee, Wasser oder Gemüsesäfte, niemals Softdrinks oder Zuckergetränke. Dann sehen die Milchzähne lange schön weiss aus und können konserviert werden, wenn sie ausfallen.

Und so konservieren Sie die Zähne richtig, damit Ihre Enkel noch etwas davon haben. Bewahren Sie die Milchzähne in einer nostalgischen Schachtel auf, damit Ihre Kinder im Erwachsenenalter etwas davon haben. Aus den konservierten Milchzähnen kann man eine Kette machen, sie als Perlen und Schmuckstücke verarbeiten, oder man sammelt sie einfach so und erfreut sich dran. Achtung, nicht jeder Mensch findet Gefallen an ausgefallenen Milchzähnen, besonders dann nicht, wenn sie schwarz sind, abgekaut aussehen und unappetitlich anzuschauen sind. Viele Leute ekeln sich vor jeglicher Art von Zahn, weil sie damit Unreinheit, Essen, Mundgeruch, Speichel und Bakterien in Verbindung bringen. So ist das Konservieren der Milchzähne eher eine nostalgische Angelegenheit der makaberen Art. Bitte, es gibt auch Leute, die lackieren Ihre ausgefallenen Milchzähne und verwenden sie als exotische Dekoration.

Soll man seinen Milchzähnen hinterher heulen?

Eltern heulen den Milchzähnen ihrer Kinder oft hinterher, wenn sie nicht konservierungsfähig sind, denn es liegt in der elterlichen Natur, alles von seinen Kindern aufzubewahren. Meine Eltern heulten nicht, sie schickten mich lediglich viel zu spät zum Zahnarzt. Bitte, früher war man ein taffes Bauernkind, wenn die Zähne kaputt waren, und ich war ein Bauernkind, auch wenn mein Vater Unternehmer war und sein Sportgeschäft mehr liebte als jede Kuh im Stall. Meine Mutter warf meine Milchzähne, oder all das, was von ihnen versehentlich übrig blieb, weg. Sie liebte jede Kuh mehr als den ewigen Schnick-Schnack ihrer Kinder, aber wir haben es alle überlebt.

Zahnarzt

Wie verliert man die Angst vorm Zahnarzt? Man sollte sich einen einfühlsamen Arzt aussuchen, denn viele Leute verspüren einen Würgereiz, wenn jemand in ihrem Mund umherstochert. Zweimal jährlich sollte man zum Zahnarzt gehen, damit gröbere Behandlungen vermieden werden, und der spezielle Wellnesszahnarzt behandelt sogar unter Hypnose. Es gibt mittlerweile schmerzfreie Behandlungen mit einer 3D Kinobrille, da braucht man keine Spritze mehr. Und es gibt Leute, die verlieben sich in ihren Zahnarzt und stehen regelmässig bei ihm auf der Matte.

Zahnschmuck

Zahnschmuck macht die Zähne exotisch, extravagant und manchmal auch gewöhnungsbedürftig. Farbiger Zahnlack sorgt für Spannung im Mund, da rote oder schwarze Zähne nicht alltagstauglich sind. Weisser Zahnlack hingegen sorgt dafür, dass Zahnverfärbungen verschwinden, Hauptsache die Optik stimmt. Piercings, Twinkles und Brillies sorgen für einen Glitzereffekt im Mund, aber man sollte darauf achten, dass der Zahnschmuck hochwertig ist und schonend angebracht wird.

Karies

Wie bekämpft man Karies? Achtung, ein Loch im Mund kann Unbehagen bedeuten. Karies entsteht, wenn der Zahn angegriffen wird, wenn sich der Zahnschmelz auflöst und sich Bakterien durch den Zahn bohren. Tägliches Zähneputzen verhindert faule Zähne. Man sollte aber auch regelmässig zum Zahnarzt gehen. Wer sich ungesund ernährt, zu viel Säure in Form von Zucker, Wein, Sekt, Fleisch, oder Fastfood verspeist, rauht seinen Zahnschmelz auf, zerstört die gesunde Mundflora und bietet den Karies-Bakterien einen soliden Nährboden. Sie greifen den Zahn an, ein Loch entsteht, die schwarzen Zähne stinken, und der Zahnarzt kann nur noch zur Reisszange greifen.

 


Elisabeth Putz

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