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Haare selber schneiden oder vom Profi?

Schere zum Haare schneidenWie wichtig ist das Haare schneiden? Und vor allem, wie oft braucht man einen neuen Haarschnitt? Frauen gehen oftmals wöchentlich zum Friseur, die sind immer up to date, wenn es um die Gesundheit ihrer Haare geht. Männer pflegen ihr Haar zwar nicht so intensiv und aufwendig wie Frauen, gehen jedoch schon deshalb regelmässig zum Friseur, weil der Haarschnitt kurz ausfallen muss und Haare die Eigenschaft besitzen, jedes Mal neu nachzuwachsen. Ich spreche hier von allgemeinen durchschnittlichen Haargewohnheiten, denn man sollte bedenken, dass so manche Frauen wie Männer auch die exotische Linie des wilden Haarwuchses mögen und sich selten unter die Schere wagen, wenn die Seele es nicht will. Gott sei Dank leben wir heute in einer Gesellschaft, die uns keine Haarregeln aufzwingt.

Haare schneiden liegt in der Natur des Menschen, ist jedoch nicht immer gesund. Der gesunde Haarschnitt tut unter Umständen nur den Haarspitzen gut. Trotzdem erwähne ich hier einen Aspekt, der uns wahrscheinlich nicht bewusst ist, den Aspekt der langen Haarpracht zur inneren, sensiblen Orientierung unserer Intuition. Ich konnte es anfangs auch kaum glauben, aber die Indianer sind der festen Überzeugung, dass in der Länge der Kopfhaare die menschliche Intuition, die innere Orientierung für Denken und Handeln verborgen liegt. Einem Indianer wurden die Haare kurz abgeschnitten, und er verlor dadurch seine natürlichen Instinkte.

Forscher sind auf den Spuren dieser Aspekte, und ich glaube, an diesem Phänomen ist etwas dran, aber bisher habe ich es nirgends lückenlos wissenschaftlich belegt gesehen. Ob wir mit langer, unbehandelter Löwenmähne bessere Entscheidungen treffen, bewusster denken und handeln, kann ich nicht zu 100% sagen, aber die Gesundheit der Kopfhaare ist wichtig für unser Wohlbefinden, das kann ich sagen.

Wenn wir innerlich krank sind, Stress haben, uns ärgern, dann sieht man dies oftmals an den Haaren. Wenn wir zu viel Zucker zu uns nehmen, erkennt man dies an der spröden Haarstruktur und an der nicht mehr intakten Kopfhaut, denn vieles, was wir in uns tragen, scheiden wir durch die Kopfhaut aus und lagern es im Haar an. Meine Haare stehen mir zu Berge, wenn ich einen zweifelhaften Seelenzustand in mir trage. Wenn ich glücklich bin, sind allerdings sogar meine Haarspitzen mit einem Glanz umringt.

Gesundes Haar ist wichtig, denn es signalisiert Frische, Vitalität und sieht einfach besser aus. Eine gesunde Kopfhaut ist wichtig, denn aus ihr spriessen die Haare und verbleiben lange am Kopf. Ein regelmässiger Haarschnitt beugt sozusagen dem Spliss vor, der sich bei Vernachlässigung immer weiter ins Haar frisst. Achten Sie deshalb beim Friseur darauf, dass er Ihre Haare schonend behandelt, hochwertige Produkte verwendet und nicht zu viel Kopfhaar wegschneidet.

Wie oft soll man die Haare schneiden?

Die Haarspitzen sollte man alle sechs bis acht Wochen schneiden, denn so beugt man dem Spliss vor. Besonders bei schulterlangen Haaren entsteht schnell Spliss, da sie an der Kleidung reiben. Auch lange Haare muss man regelmässig kürzen, denn das untere Drittel sieht zunehmend matt und dünn aus. Es hängt jedoch auch von der Beschaffenheit der Haarstruktur ab, ob man empfindlich oder neutral auf äussere Umwelteinflüsse reagiert.

Kennen Sie diese schönen dicken Haare bei Frauen, die sich nicht grossartig um ihre Löwenmähne kümmern müssen? Neidvoll schaue ich mir diese Haarpracht an, während meine Haare dünn am Kopf liegen und viel Pflege benötigen. Seidig glatte, sehr dünne Haare schaffen es wachstumsmässig kaum bis zum Po, denn sie werden schnell splissig und hängen müde am Kopf. Hier ist ein regelmässiger Haarschnitt Pflicht. Bei extrem empfindlichem Haar sollte man sogar alle vier Wochen die Spitzen schneiden lassen, damit sich der Spliss nicht durchs Haar frisst.

Der Friseur kann die Haarstruktur gut bestimmen, der Arzt kann eine Haaranalyse durchführen, und so weiss man, ob man der empfindliche oder der stabile Haartyp ist. Seine Haarspitzen sollte man sich jedoch trotzdem schneiden lassen, wenigstens hin und wieder, selbst wenn man dickes, robustes Haar besitzt. Aus neuesten Studien habe ich jetzt entnommen, dass man nur alle 6 Monate einen gepflegten Haarschnitt benötigt, wenn man seine Pracht am Kopf wachsen lassen möchte.

Wie wichtig ist ein guter Haarschnitt?

Der regelmässige Haarschnitt ist nicht nur gesund, er sieht auch modern aus, verleiht uns Eleganz und ein gepflegtes Aussehen. Ich bin ein Gegner des letzten Modeschreis, aber ich glaube, Haare sind eine Seelenangelegenheit, und deshalb sind Leute, die dem letzten Haarschrei nachlaufen, seelisch zufriedener, wenn sie einen modebewussten Haarschnitt tragen.

Der Haarschnitt vom Profi oder selber schneiden?

Haare sollte man sich im Idealfall beim Friseur schneiden lassen, denn da wird die Haarpracht professionell bearbeitet. Notfalls kann man sich seine Haare auch von Freunden und Verwandten schneiden lassen, wenn man nicht kleinlich auf eventuelle Ecken und Löcher achtet, aber ein verpfuschter Haarschnitt ist wie ein verpatztes Make-Up, man sieht es auf den ersten Blick.

Wenn man sich selber die Haare schneidet, endet dies meist im Desaster, denn der eigene Kopf sitzt am Hals fest, und so hat man seine Haarpracht kaum zur Gänze im Überblick. Ich schnitt mir einst in der Not meine Stirnfransen und musste nachher feststellen, die Stirnhaare waren zackig und nicht gerade geschnitten. Ich musste warten, bis sie ein wenig länger waren, damit der Friseur wieder etwas damit anfangen konnte. Bitte, da überlegt man sich glatt, seine Stirnhaare wachsen zu lassen und einen Scheitel zu machen. Übrigens benötigen auch die Stirnfransen eine regelmässige Kürzung, da sonst auch vorne Spliss entsteht.

Haare schneiden auf exotische Art

Für besonders Mutige existieren Methoden, welche das Haar auf exotische Art und Weise kürzen. Ein Friseur verwendet beispielsweise ein Messer und hackt die Haare klein. Ein anderer Friseur verwendet gleich ein Hackbeil und hackt damit die Haare ab. Ein weiterer Friseur brennt die Haare mit einer speziellen Methode ab, und wieder ein anderer Friseur verwendet ein Schwert. Bitte, Krieg ist nichts dagegen, wenn man sein Haar liebt, aber das Abenteuer ist unvergesslich bei so einem Friseurbesuch. Die Frisuren sehen nachher zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, aber man geht in diesem Fall eher wegen dem Erlebnisfaktor zum Friseur, wegen dem Nervenkitzel, und nicht unbedingt wegen der elegant perfekt sitzenden Haarpracht. Zum Selbermachen oder Nachahmen sind diese Methoden nicht geeignet, eher lebensgefährlich, aber der Profi-Friseur versteht sein Handwerk.

So schneiden Sie die Haare selber

Kann man die Haare auch selber schneiden? Sicher spart man Geld damit, und man erspart sich den Friseurbesuch, der allerdings auch Balsam für die Seele sein kann. Das Kopfhaar ist nämlich eine Seelensache, die man nicht vernachlässigen sollte. Natürlich kann man sich die Haare von Freunden, Bekannten, Verwandten oder Familienmitgliedern schneiden lassen, aber selber am eigenen Kopf die Schere anzusetzen, das halte ich für ein Waagnis, denn man kann sich selber sehr leicht verschneiden, da man seine Haare nicht gänzlich im Überblick hat.

Man spart Geld, wenn man sich die Haare nicht vom Profi schneiden lässt, das ist ein vorteilhaftes Faktum. Ein Friseurbesuch kostet zwischen 20 Euro und 100 Euro, wobei nach oben hin keine Grenzen existieren, denn ein Promifriseur, ein Edelfriseur, verlangt mehr als ein herkömmlicher Friseur. In der Stadt ist der Friseurbesuch manchmal teurer als am Land, und wenn eine ganze Familie zum Haare schneiden antritt, ist die Geldbörse hinterher fast leer. Dies regt zum selber schneiden an. Den Billigfriseur habe ich vergessen, der kostet natürlich weniger.

Die Haare nach Anleitung selber schneiden

Im Internet existieren Videos, die exakt vorzeigen, wie man sich den Friseur erspart und die Haare selber schneidet. Wichtig bei den Anleitungen ist es, dass man genau hinschaut, sich mehrmals hintereinander das Video ansieht, damit man sich die verschiedenen Schritte einprägt, und man sollte ein Video wählen, welches keinen zu schwierigen Haarschnitt zeigt. Immerhin, erst die Übung macht den Meister. Manchmal sind die Anleitungen in den Videos zu schnell erklärt, sodass man mit dem Schauen nicht nachkommt. Manche Videos zeigen nicht exakt erkennbar alle Schritte, sodass man in die Verlegenheit kommt, selber zu improvisieren. Und in einigen Videos sieht der Haarschnitt so leicht aus, dass man die Kunst unterschätzt und nachher mit verschnittenem Haar dasteht.

Es gibt auch Ratgeber fürs Haareschneiden im Selbstverfahren, ganze Bücher, die mit Fotos zeigen, wie es funktioniert. In den Büchern kann es jedoch vorkommen, dass ein Schritt auf den Fotos fehlt und man alleine gelassen wird. Allerdings sind Fotos geduldiger als Videos, denn man kann sich jeden Schritt lange genug ansehen. Ein Buch ist geduldig, ein Video muss man immer stoppen, wenn man sich eine Szene genauer betrachten möchte. Trotzdem kann man an Hand von Anleitungen gute Haarschnitte erzielen, wenn man es probiert. Notfalls hilft der Friseur hinterher, aber Wunder kann er keine wirken.

Die Haare mit den richtigen Utensilien selber schneiden

Das richtige Werkzeug ist wichtig. Kämme sollten neu sein, aus hochwertigem Material gefertigt, denn sonst rauht man die frisch geschnittene Haarstruktur sofort wieder auf. Die Schere ist das wichtigste Instrument, denn damit schneidet man ja den Schopf, und eine schlechte Schere führt zu fransigen Haarergebnissen. Professionelle Haarpads ersetzen einen Kamm und sind schonender. Das Profi Zubehör gibt es auch für den Privatgebrauch zu kaufen, allerdings sollte man nicht zum billigsten Angebot greifen.

Wichtig bei der Schere ist, dass man eine Profischere verwendet, keine Küchenschere, auf keinen Fall eine gebogene Nagelschere, und auch nicht eine Teppichschere. Die Schere sollte man ausschliesslich für den Haarschnitt verwenden, denn nur so bleibt sie scharf und sorgt für gute Ergebnisse.

Wie schneidet man sich die Haare selber?

Zuerst sucht man sich einen passenden Haarschnitt aus, beispielsweise aus einem Ratgeber, aus einem Video oder einem professionellen Tutorial im Internet. Ein Haarspitzenschnitt ist leicht zu machen, da kann man nicht viel falsch machen, ausser man schneidet Ecken hinein. Ein Pony-Haarschnitt ist schwieriger, denn er muss exakt vorne lang und hinten kürzer sein. Wer glaubt, für einen Bob bräuchte man bloss eine Schere und einen Topf, der irrt, denn auch der Bob ist eine Kunst für sich.

Die Haare müssen unbedingt nass, oder zumindest feucht sein, damit sie gleichmässig geschnitten werden können. Im trockenen Zustand sind sie durcheinander, nicht alle exakt gleich lang, sodass leicht Löcher entstehen können. Am besten ist es, man wäscht sein Haar zuvor, denn so können Fettrückstände und Schmutz entfernt werden, damit die Haarpracht hinterher schön und gepflegt aussieht. Das Haar nur ein wenig zu befeuchten, ist zwar unaufwendiger, die Ergebnisse sehen allerdings nachher dementsprechend aus.

Man schneidet immer unterhalb der Finger, wenn man eine Haarsträhne zwischen die Finger nimmt. Damit sich unten die Haare etwas einrollen, schneidet man die unteren Haare um eine Spur kürzer als die Deckhaare und fönt zum Schluss eine Welle hinein. Wichtig ist, dass man genügend Klammern hat, um die Haare zu teilen und hochzustecken, denn man kann niemals alle Haare bis zum Deckhaar gleichzeitig schneiden.

Wer sich den Friseur ersparen möchte, der braucht gute Nerven, Geduld und Übung. Wenn Mütter ihren Kindern die Haare schneiden, sieht dies entweder professionell aus, oder es kann gewöhnungsbedürftig aussehen, sodass das Kind sich nicht mehr in den Kindergarten, in die Schule traut. Kinder können grausam sein, aber in ihnen steckt so viel Ehrlichkeit. Das Gute am billigen do it yourself Haarschnitt ist, dass die Haare im Notfall wieder nachwachsen und man sich eventuell bei grösseren Schäden einen Hut aufsetzen kann. Gutes Gelingen.

Die Haarschneidemaschine für Zuhause

Der schnelle Männerhaarschnitt ist auch von Zuhause aus ohne gröbere Probleme machbar, denn die Haarschneidemaschine rasiert alles weg, was am Kopf im Weg steht. Wichtig bei einem elektrischen Haarschneider ist, dass man auf die Qualität und die Stärke des Gerätes achtet. Zwar sind Multigeräte vielseitiger, denn man kann mit ihnen den Bart trimmen, die Nasenhaare kürzen und nebenher die Kopfhaare schneiden, aber oftmals sind dies in keiner Disziplin Profis, sondern nur oberflächlich anwendbare Notgeräte, die uns in der Not das Gröbste wegrasieren.

Ein Profi- Haartrimmer kann im Idealfall nur Haare schneiden, dafür allerdings exakt, mit hervorragender Qualität, und er läuft entweder mit einem guten Akku oder per Strom. Die billigen batteriebetriebenen Haarschneider sind meist zu schwach und können zu einem ausgefransten Haarschnitt führen. Wenn man mit seinem Gerät zufrieden ist, sollte man die Haarlänge etwas grosszügiger einstellen, denn sonst passiert es leicht, dass man fast kahlköpfig dasteht und sehnsüchtig auf seinen neuen Haarwuchs wartet. Ein Dreimillimeter Haarschnitt kann das Spiegelbild drastisch verändern, wenn man es nicht allzu kurz möchte.

 


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Elisabeth Putz

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