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Die Haare selber schneiden wie ein Profi

Notfalls kann man sich seine Haare auch von Freunden und Verwandten schneiden lassen, wenn man nicht kleinlich auf eventuelle Ecken und Löcher achtet, aber ein verpfuschter Haarschnitt ist wie ein verpatztes Make-Up, man sieht es auf den ersten Blick. Wenn man sich selber die Haare schneidet, endet dies meist im Desaster, denn der eigene Kopf sitzt am Hals fest, und so hat man seine Haarpracht kaum zur Gänze im Überblick. Hier kann zwar ein guter Panoramaspiegel helfen, welcher auch das Hinterkopfhaar zeigt, aber bequem ist der Selbsthaarschnitt nicht.

Man spart Geld, wenn man sich die Haare nicht vom Profi schneiden lässt, das ist ein vorteilhaftes Faktum. Ein Friseurbesuch kostet zwischen 20 Euro und 100 Euro, wobei nach oben hin keine Grenzen existieren, denn ein Promifriseur, ein Edelfriseur, verlangt mehr als ein herkömmlicher Haarstylist. In der Stadt ist der Friseurbesuch manchmal teurer als am Land, und wenn eine ganze Familie zum Haare schneiden antritt, ist die Geldbörse hinterher fast leer, es sei denn, man geht zum Billigfriseur.

Im Internet existieren Videos, die exakt vorzeigen, wie man sich den Friseur erspart und die Haare selber schneidet. Wichtig bei den Anleitungen ist es, dass man genau hinschaut, sich mehrmals hintereinander das Video ansieht, damit man sich die verschiedenen Schritte einprägt, und man sollte ein Video wählen, welches keinen zu schwierigen Haarschnitt zeigt. Immerhin, erst die Übung macht den Meister. Manchmal sind die Anleitungen in den Videos zu schnell erklärt, sodass man mit dem Schauen nicht nachkommt. Manche Videos zeigen nicht exakt erkennbar alle Schritte, sodass man in die Verlegenheit kommt, selber zu improvisieren. Und in einigen Videos sieht der Haarschnitt so leicht aus, dass man die Kunst unterschätzt und nachher mit verschnittenem Haar dasteht.

Es gibt auch Ratgeber fürs Haareschneiden im Selbstverfahren, ganze Bücher, die mit Fotos zeigen, wie es funktioniert. In den Büchern kann es jedoch vorkommen, dass ein Schritt auf den Fotos fehlt und man alleine gelassen wird. Allerdings sind Fotos geduldiger als Videos, denn man kann sich jeden Schritt lange genug ansehen.

Das richtige Werkzeug ist wichtig. Kämme sollten neu sein, aus hochwertigem Material gefertigt, denn sonst rauht man die frisch geschnittene Haarstruktur sofort wieder auf. Die Schere ist das wichtigste Instrument, denn damit schneidet man ja den Schopf, und eine schlechte Schere führt zu fransigen Haarergebnissen. Professionelle Haarpads ersetzen einen Kamm und sind schonender. Das Profi Zubehör gibt es auch für den Privatgebrauch zu kaufen, allerdings sollte man nicht zum billigsten Angebot greifen. Wichtig bei der Schere ist, dass man eine Profischere verwendet, keine Küchenschere, auf keinen Fall eine gebogene Nagelschere, und auch nicht eine Teppichschere. Die Schere sollte man ausschliesslich für den Haarschnitt verwenden, denn nur so bleibt sie scharf und sorgt für gute Ergebnisse.

Zuerst sucht man sich einen passenden Haarschnitt aus, beispielsweise aus einem Ratgeber, aus einem Video oder einem professionellen Tutorial im Internet. Ein Haarspitzenschnitt ist leicht zu machen, da kann man nicht viel falsch machen, ausser man schneidet Ecken hinein. Ein Pony-Haarschnitt ist schwieriger, denn er muss exakt vorne lang und hinten kürzer sein. Wer glaubt, für einen Bob bräuchte man bloss eine Schere und einen Topf, der irrt, denn auch der Bob ist eine Kunst für sich.

Die Haare müssen unbedingt nass, oder zumindest feucht sein, damit sie gleichmässig geschnitten werden können. Im trockenen Zustand sind sie durcheinander, nicht alle exakt gleich lang, sodass leicht Löcher entstehen können. Am besten ist es, man wäscht sein Haar zuvor, denn so können Fettrückstände und Schmutz entfernt werden, damit die Haarpracht hinterher schön und gepflegt aussieht. Das Haar nur ein wenig zu befeuchten, ist zwar unaufwendiger, die Ergebnisse sehen allerdings nachher dementsprechend aus.

Man schneidet immer unterhalb der Finger, wenn man eine Haarsträhne zwischen die Finger nimmt. Damit sich unten die Haare etwas einrollen, schneidet man die unteren Haare um eine Spur kürzer als die Deckhaare und fönt zum Schluss eine Welle hinein. Wichtig ist, dass man genügend Klammern hat, um die Haare zu teilen und hochzustecken, denn man kann niemals alle Haare bis zum Deckhaar gleichzeitig schneiden. Das Gute am billigen do it yourself Haarschnitt ist, dass die Haare im Notfall wieder nachwachsen und man sich eventuell bei grösseren Schäden einen Hut aufsetzen kann.

Der schnelle Männerhaarschnitt ist auch von Zuhause aus ohne gröbere Probleme machbar, denn die Haarschneidemaschine rasiert alles weg, was am Kopf im Weg steht. Wichtig bei einem elektrischen Haarschneider ist, dass man auf die Qualität und die Stärke des Gerätes achtet. Zwar sind Multigeräte vielseitiger, denn man kann mit ihnen den Bart trimmen, die Nasenhaare kürzen und nebenher die Kopfhaare schneiden, aber oftmals sind dies in keiner Disziplin Profis, sondern nur oberflächlich anwendbare Notfallgeräte. Ein Profi- Haartrimmer kann im Idealfall nur Haare schneiden, dafür allerdings exakt, mit hervorragender Qualität, und er läuft entweder mit einem guten Akku oder per Strom. Die billigen batteriebetriebenen Haarschneider sind meist zu schwach und können zu einem ausgefransten Haarschnitt führen. Wenn man mit seinem Gerät zufrieden ist, sollte man die Haarlänge etwas grosszügiger einstellen, denn sonst passiert es leicht, dass man fast kahlköpfig dasteht und sehnsüchtig auf seinen neuen Haarwuchs wartet. Ein Dreimillimeter Haarschnitt kann das Spiegelbild drastisch verändern.

Wie wichtig ist ein guter Haarschnitt?

Wie wichtig ist das Haare schneiden? Und vor allem, wie oft braucht man einen neuen Haarschnitt? Frauen gehen oftmals wöchentlich zum Friseur, nur um sich stylen zu lassen. Waschen, legen, föhnen, frisieren, und ein Plausch mit dem Friseur des intensiven Vertrauens, das gehört zum Haarprogramm der gepflegten Dame. Männer lassen sich alle sechs bis acht Wochen einen anständigen Kurzhaarschnitt verpassen, nur der eitle Mann macht es der Frau nach und geht wöchentlich zum Haarstylisten.

Der regelmässige Haarschnitt ist nicht nur gesund, er sieht auch modern aus, verleiht uns Eleganz, ein gepflegtes Aussehen, er ist wie eine Visitenkarte am Kopf und kann auch Anlass-bedingt kurzfristig gestylt und geschnitten werden. Wir leben heute in einer liberalen Gesellschaft, in der jeder seinen Style ausleben darf, von ultrakurz bis bodenlang.

Der gesunde Haarschnitt tut den Haarspitzen und dem Deckhaar gut. Forscher sind jedoch einem Langhaarphänomen auf der Spur, welches belegen soll, dass man mit langer, ungeschnittener Mähne besser denkt, bessere Entscheidungen trifft und intuitiver handelt, denn laut Indianerweisheit sind Haare ein inneres Navigationssystem und fördern die Instinkte. Deshalb lassen sich die Indianer unter anderem ihr Haar lang wachsen, wobei sie es auch als Ritualwerkzeug, als kulturelle Zugehörigkeit und als Schmuck ansehen. Unsere Haare signalisieren aaber auch den seelischen Zustand nach aussen hin, indem sie gesund glänzen, wenn wir uns wohlfühlen und gut leben, oder indem sie spröde und schlapp herunterhängen, wenn wir uns schlecht fühlen.

Die Haarspitzen sollte man alle sechs bis acht Wochen schneiden, denn so beugt man dem Spliss vor. Besonders bei schulterlangen Haaren entsteht schnell Spliss, da sie an der Kleidung reiben. Auch lange Haare muss man regelmässig kürzen, denn das untere Drittel sieht zunehmend fransig, matt und dünn aus. Es hängt jedoch auch von der Beschaffenheit der Haarstruktur ab, ob man empfindlich oder neutral auf äussere Umwelteinflüsse reagiert. Seidig glatte, sehr dünne Haare schaffen es wachstumsmässig kaum bis zum Po, denn sie werden schnell splissig. Bei dickem, afrikanisch angehauchtem Haar ist die Gefahr gering, dass sich eventueller Spliss durchs Haar frisst, das kann man im Ausnahmefall bodenlang wachsen lassen. Übrigens kann ein durchschnittliches Haar bis zu 2 Meter lang werden, bis es kränkelt oder nicht mehr weiter wächst.

Der Friseur kann die Haarstruktur gut bestimmen, der Arzt kann eine Haaranalyse durchführen, und so weiss man, ob man der empfindliche oder der stabile Haartyp ist. Der dicke Haartyp braucht im Grunde nur alle 6 Monate einen Haarspitzenschnitt, was neueste Studien belegen. Die Haare sollte man sich im Idealfall beim Friseur schneiden lassen, denn da wird die Haarpracht professionell bearbeitet.

Für besonders Mutige existieren exotische, extravagante Methoden, welche das Haar auf aussergewöhnliche Weise kürzen. Ein Friseur verwendet beispielsweise ein Messer und hackt die Haare klein. Ein anderer Friseur verwendet gleich ein Hackbeil und hackt damit die Haare ab. Ein weiterer Friseur brennt die Haare mit einer speziellen Methode ab, und wieder ein anderer Friseur verwendet ein Schwert. Bitte, Krieg ist nichts dagegen, wenn man sein Haar liebt, aber das Abenteuer ist unvergesslich bei so einem Friseurbesuch. Die Frisuren sehen nachher zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, aber man geht in diesem Fall eher wegen dem Erlebnisfaktor zum Friseur, wegen dem Nervenkitzel, und nicht unbedingt wegen der elegant perfekt sitzenden Haarpracht. Zum Selbermachen oder Nachahmen sind diese Methoden nicht geeignet, eher lebensgefährlich, aber der Profi versteht sein Handwerk.


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Elisabeth Putz

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