Beauty Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

 

Tipps für die Haarpflege

Pflegendes Haarshampoo
Die regelmässige Haarpflege ist wichtig, damit unsere Haare gesund bleiben. Das Basisprogramm besteht aus der schonenden Haarwäsche mit möglichst einem Bioshampoo ohne chemische Inhaltsstoffe, denn Silikone und Parabene können das Haar schädigen. Nach der Haarwäsche sollte man einen Balsam verwenden, damit das Haar geschützt ist und einen natürlichen Glanz erhält. Die Haare muss man schonend trocknen, zuerst im Handtuch, dann lufttrocknen lassen oder kurz mit einem nicht zu heissluftigen Diffusoraufsatz am Föhn trocknen, da zu heisse Luft das Haar kaputt macht. Ein naturbelassener Trend geht hin zum Haarewaschen ohne Shampoo, nur mit reinem Wasser alleine, aber diese Variante ist wahrscheinlich nur etwas für die Harten.

Wer einige Haarregeln beachtet, braucht sich um seine Mähne keine Sorgen zu machen. Genau genommen darf man das Haar täglich waschen, besonders wenn es kurz ist. Man sollte hierfür allerdings ein unparfumiertes Naturshampoo verwenden, sonst könnte man Probleme bekommen. Auf den Conditioner darf man mit gutem Gewissen verzichten, denn er macht das Haar nur kämmbarer, nicht unbedingt gesünder. Wer dennoch Conditioner verwendet, sollte sparsam damit umgehen.

Erst das Föhnen mit heisser Luft macht das Haar langfristig kaputt. Keine Frage, lange Haare brauchen den Haartrockner, sonst wird man ja nie fertig, aber kurze Haare dürfen gerne luftgetrocknet werden, dann kann man sie auch täglich waschen.

Haare schneiden kann man alle sechs Monate, wenn man sich eine lange Mähne wachsen lässt, denn dann sind nur die Haarspitzen bei unkorrekter Pflege in Gefahr. Haare färben darf man durchaus, wenn man eine sanfte Tönung verwendet oder nur den Haaransatz nachfärbt. Allerdings muss der Allergiker mit empfindlicher Kopfhaut aufpassen, denn Haarfarbe enthält meist zahlreiche Chemikalien. Besonders gefärbtes Haar neigt dazu, auszutrocknen und muss intensiv gepflegt werden. Mit einem guten Haarkamm und Geduld beim Kämmen erspart man sich den Conditioner, denn er trocknet das Haar zusätzlich aus.

Wie pflegt man trockenes und fettiges Haar?

Trockenes Haar benötigt Feuchtigkeit, fettiges Haar benötigt ein Babyshampoo, ein mildes Kräutershampoo oder ein fruchtiges Shampoo. Wenn man zu aggressive Shampoos verwendet, trocknet die Kopfhaut aus, fettet schneller wieder nach, und man muss irgendwann aus diesem Grund seine Haare täglich waschen.

Wie pflegt man gefärbtes und dauergewelltes Haar?

Gefärbtes Haar benötigt einen intensiven Balsam, sonst wird es brüchig und sieht eines Tages wie Stroh am Kopf aus. Dauergewelltes Haar braucht Feuchtigkeit und sollte auf keinen Fall gefönt werden, denn die heisse Föhnluft raubt dem Haar die feuchte Struktur, die es benötigt, um sich gut zu ringeln.

Wie pflegt man kurzes und langes Haar?

Langes Haar braucht eine Intensivpflege in den Haarspitzen, am besten mit einem guten Haaröl, und kurzes Haar benötigt nur ein mildes Shampoo, denn es ist genügsam und braucht weder Föhn noch Pflegeprodukte. Man kann bei kurzem Haar hin und wieder eine Kopfhaut-Kur mit Aminosäuren anwenden, welche man in die Kopfhaut einmassiert, denn damit nährt man die Haarwurzeln von aussen.

Wie pflegt man strapaziertes, kaputtes Haar?

Ist das Haar erst einmal durch chemische Anwendungen, Färben, Dauerwellen und Glätten kaputt, braucht es einen Kurzhaarschnitt, oder wenn es noch zu retten ist, eine Intensivpflege, eine Haarkur. Diese Haarkuren kann man im Reformhaus kaufen, denn hier sind sie naturbelassen. Man lässt die Haarkur ca 30 Minuten einwirken, wäscht das Haar nachher kurz aus, lässt es trocknen und kämmt es vorsichtig. Stylingprodukte wie beispielsweise Haarspray, Glanzspray, Haargel, Haarwachs, Volumenspray, Glättungscreme, Blondierungscreme und Stylingschaum können die Haare kaputt machen, und so sollte man sie nicht täglich anwenden, gering dosiert auftragen und abends unbedingt herauskämmen oder besser noch herauswaschen.

Geschädigtes, brüchiges Haar benötigt Produkte mit Proteinen, Biotin und Keratin, ein hochwertiges Proteinshampoo. Es braucht eine Intensivpflege in den Spitzen, ein ölhaltiges Haarspitzenfluid oder ein Haarspitzenöl. Shampoo mit Ei, Avocado und Sheabutter haben sich auch bewährt, aber Amarant ist wohl die beste Pflege für kaputtes Haar. Bis zu einem gewissen Ausmass nehmen die Haare die Pflegeprodukte auf, saugen sie in sich hinein, bis sie gesättigt sind. Leider geht dieser Effekt nach jeder Haarwäsche wieder verloren, sodass man erneut nachhelfen muss, erneut mit Chemie. Nur wer sein Haar weder färbt noch dauerwellt, der darf auf konventionelle Haarprodukte verzichten.

Die Haarkur für kaputte Haare

Wenn das Haar strapaziert oder gar kaputt ist, tut eine Pflegekur gut. Sie glättet die Haarstruktur, benetzt das Haar mit Proteinen, Keratin und Biotin, verleiht ihm einen seidigen Klanz und Geschmeidigkeit. Wenn man nach so einer Kur durchs Haar fährt, fühlt es sich gesund und elastisch, griffig und weich zugleich an. Die Kur muss 30 Minuten einwirken, bevor man sie wieder auswäscht. Sie sollte nach einer Dauerwelle oder einer Färbung angewendet werden und alle drei Monate wiederholt werden. Beim Friseur erhält man Kuren, die aufeinander aufbauen und jeweils für 5 bis 10 Minuten einwirken. Kuren, die man über Nacht einwirken lässt, sind zur Vorbeugung von Haarschäden geeignet, und spezielle Kuren, die in die Haarstruktur eindringen und sie ein wenig verändern, wirken besonders tief. So eine Kur kostet zwischen 80 und 100 Euro, aber sie hilft. Billigere Kuren aus dem Internet oder dem Drogeriemarkt helfen übrigens auch.

Hausmittel für die Haarpflege

Mit Hausmitteln kann man seine Haare auch gut pflegen, und manche ersetzen sogar die teure Haarkur. Butter, Eier, Naturjoghurt, Zitrone, Öl, besonders Kokosöl und Olivenöl, wirken glättend und reparieren die Haarstruktur. Man sollte immer Hausmittel wählen, welche Proteine, Aminosäuren und Fett enthalten. Milch ist übrigens auch gut geeignet, vor allem Kamelmilch, wenn man sie ins Joghurt mischt. Die Hausmittel müssen schnell verbraucht und angewendet werden, da sie bei längerer Konservierung nach dem Anrühren so einer Haarkur Bakterien entwickeln und schnell schlecht werden.

Unzufriedene Haare benötigen mehr Pflege

Wenn das Haar stressbedingt unzufrieden ist, braucht es eine intensivere Pflege als entspanntes Haar. Meist ist dies ein Frauenproblem, welches in den Wechseljahren seinen Höhepunkt findet. Warum sind wir Frauen unzufrieden mit unserem Haar? Wir hegen und pflegen die Haare wie ein Aushängeschild, denn sie kennzeichnen unsere Weiblichkeit, sind sozusagen reizende Körpersignale. Auch Tiere hegen und pflegen ihre Federn und zeigen ihr Federkleid als reizvolles Instrument, wenn sie einem Weibchen den Hof machen wollen. In der Tierwelt sind es die Männchen, die eitel und unzufrieden sind, in der Menschenwelt sind es vorwiegend die Frauen.

Billige oder teure Haarprodukte, was ist besser?

Billige Haarprodukte aus dem Discounter oder dem Supermarkt erfüllen notdürftig ihren Zweck und bieten eine kleine Basispflege. Man spart Geld, wenn man nicht sehr anspruchsvoll ist. Trotzdem reichen die billigen Haarpflegeprodukte für das gesunde und normale, unbehandelte Haar aus. Kaputte und strapazierte, chemisch behandelte Haare benötigen eher die Profiprodukte vom Friseur, Spezialprodukte mit reichhaltigen und hochwertigen Inhaltsstoffen. Tests haben ergeben, dass die Haare damit mehr Glanz bekommen, keine Rückstände an den Haaren zurückbleiben und die Haarstruktur nicht so aufgerauht ist. Die Friseurprodukte sind teuer, aber sie wirken. Man kann bei jedem Friseurbesuch auch die Friseurprodukte konsumieren, welche im Friseurladen vorhanden sind. Allerdings sollte man sich hier einen hochwertigen Friseursalon aussuchen, der qualitativ gute Produkte führt. Der Billigfriseur ist hierfür oft ungeeignet, denn da kann man sich gleich den Weg sparen und die Haarprodukte im Discounter kaufen.

Wie ungesund sind chemische Haaprodukte?

Fakt ist, dass konventionelle, chemisch produzierte Haarpflegemittel nur einen optischen Effekt an der Haaroberfläche erzeugen und das Haar nicht richtig durchgehend bis in die Tiefe hinein pflegen. Sie gaukeln uns bloss Pflege vor, aber das Haar sieht oberflächlich gesehen gesund aus. Das gesunde Haar glänzt, weil seine Oberfläche geschlossen, also versiegelt ist. Je nach Lichteinfall glänzt es dann mehr oder weniger. Das kaputte Haar ist an der Oberfläche aufgeraut und an einigen Stellen gerissen. Durch die Pflegeprodukte werden die beschädigten Stellen mit Proteinen und Keratin aufgefüllt. Da die chemischen Substanzen jedoch keine eigenen Bestandteile des menschlichen Haares darstellen, lagern sie sich im Haar ab und schädigen es auf Dauer noch mehr, als wenn man keine Pflegeprodukte verwenden würde.

Kaum jemand kommt ohne Haarpflegeprodukte aus, aber man könnte es einmal für 4 Wochen ausprobieren, in denen man seine Haare nur mit Shampoo wäscht, trocknet und kämmt. Hier sollte man allerdings ein ölhaltiges Shampoo verwenden, welches für strapaziertes Haar geeignet ist, vielleicht mit Arganöl oder Jojobaöl, Kokosöl oder Walnussöl. Kalk und hartes, kalkhaltiges Wasser zerstört die Haarstruktur, aber wenn man seine Haare zum Schluss beim Waschen mit kaltem Wasser spült,schliessen sich die Poren besser und das Haar glänzt intensiver. Die konventionellen Haarpflegeprodukte sind allerdings für gefärbtes, dauergewelltes und chemisch behandeltes Haar bitternötig, denn hier muss man nachhelfen, um die strapazierten, aufgerauhten Haarsträhnen wenigstens oberflächlich zum Glänzen zu bringen. Ausserdem benötigt man hier die Produkte schon deshalb, weil sonst die Haare abbrechen und man nach jeder Haarwäsche nach dem Föhnen gleich den Staubsauger verwenden kann, um die abgebrochenen Haare einzusaugen.

Pflege mit Haaröl

Haaröl liegt im Trend. Es schützt uns beim Fönen vor extremer Hitze, es stärkt die Haarstruktur, es repariert die Haarspitzen, und es gönnt unserem Deckhaar mehr Feuchtigkeit und Glanz. Man sollte jedoch auch berücksichtigen, dass Haaröl die Frisur beschwert, wenn man zu viel davon nimmt, oder wenn man es grosszügig im gesamten Haar verteilt. Haaröle müssen leicht sein und dürfen das Haar nicht zu sehr beschweren. Man kann mit dem falschen Haaröl nicht nur Pflege und Glanz ins Haar zaubern, sondern es auch zunehmend austrocknen, da sich die Haarstruktur verändert und sich an den öligen Fettfilm gewöhnt. Haaröl sollte am besten ohne Silikone auskommen, aber dies tun nur wenige naturbelassene Öle. Silikone glätten das Haar, machen es geschmeidig und verleihen ihm eine glänzende Oberfläche. Silikone sind aber reinste Chemie, können das Haar nachhaltig schädigen, es zunehmend austrocknen, auch wenn man diesen trockenen Effekt zuerst nicht wahrnimmt. Nach jeder Haarwäsche können Rückstände des Öls im Haar verbleiben, sodass es mit der Zeit stumpf, fettig und kaputt aussieht. Auch kann das Haar zunehmend so weich werden, dass es sich anfühlt, als ob es im Weichspüler gebadet hätte.

Pflege mit selbstgemachtem Haaröl

Am besten sind selbst gemachte Haaröle, welche man jedoch nicht für die lange Anwendung verwenden kann, da das selbst zubereitete, meist aus Lebensmitteln bestehende Haaröl nicht geeignet ist, um tagelang im Haar zu verbleiben. Selbst gemachtes Öl kann man zusätzlich zur Haarwäsche nehmen, man muss es danach allerdings gründlich ausspülen. Jojobaöl, Kokosöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Arganöl, Milch und Joghurt, Ei und Mandelmilch, alles kann man verwenden, aber man sollte die Zutaten verdünnen. Haushaltsöl ist nahezu ungeeignet, wenn es in loser, konzentrierter Form verwendet wird, da es nicht lange im Haar verweilen darf. Öl, welches man auch zum Kochen verwendet, ist höchstens für die zusätzliche Pflege nach einer Haarwäsche geeignet und muss sofort wieder ausgespült werden. Allerdings lassen sich damit kleine Schäden in den Haarspitzen auch schon reparieren.

Pflege mit Haarbalsam

Mit einem Haarbalsam werden kaputte und strapazierte Haare wieder kämmbar. Sie verfilzen nicht, fühlen sich seidig glatt an und sind locker. Balsam sollte man nur gering dosiert aufs Haar auftragen, denn zu viel lässt die Haare strähnig herunterhängen, wie ein Schnittlauch, der nicht gegossen wurde. Der Haarbalsam sollte rückfettende Stoffe beinhalten, wenn das Haar trocken ist, und er sollte die Kopfhaut nicht unnötig einfetten. Balsam darf man ohnehin nicht direkt auf die Kopfhaut auftragen, sonst sieht man aus wie eine geölte Pfanne.

Ich verwende einen Haarbalsam von Rausch, wenn mein Haar stumpf wird und seinen Glanz verliert, wenn ich zu viel Zucker und Schokolade gegessen habe, denn dann braucht mein Schopf mehr Pflege. Die dauerhafte Anwendung von Balsam könnte ich nur für sehr trockenes Haar empfehlen, da es schnell nachfettet.

Conditioner und Haarspülungen

Mit einem Conditioner und einer Haarspülung bringen Sie viel Glanz ins Haar, was bei sprödem, trockenem Haar wirklich gut aussieht. Allerdings muss man hier sparsam sein, da das Haar schnell mit einem Fettfilm überzogen wird, langfristig austrocknet und immer lauter nach dem Conditioner und der Spülung schreit. Als ich mir wieder einmal versehentlich die Haare blond strähnen liess und sie danach wie Stroh aussahen, entschied ich mich für einen hochwertigen Conditioner, und sogar damit musste ich sparsam umgehen, weil meine Haare extrem schnell nachfetteten und anschliessend nach der nächsten Haarwäsche trocken wurden.

Wie pflegt man kaputte Haarspitzen?

Die Haarspitzen befinden sich am Ende der Haare, verweilen am längsten am Kopf und werden dadurch am stärksten strapaziert. Und so entsteht gerne der unbeliebte Haarspliss. Er entsteht durch unsachgemässe Pflege, durch Färbungen und Dauerwellen, durch Föhnen und Sonne, durch zu trockenes Haar, von zu harten Haarspangen und Haarschmuck, durch ein zu heisses Glätteisen oder zu intensive Glättungscreme, aber auch durch eine ungünstige Haarlänge, denn dann reiben die Haarspitzen an den Schultern, an der Kleidung, und sie brechen schliesslich ab. In so einem Fall sollten sie geschnitten werden, so viel, dass keine kaputten Spitzen mehr zu sehen sind.

Alle zwei Monate sollte man sich die untersten Haarspitzen schneiden lassen, dann ist die Chance gross, dass sich der Spliss nicht ausbreitet. Ein Haaröl, ein Haarspitzenfluid oder eine Haarcreme, die Feuchtigkeit bietet, machen die Spitzen weich und biegsam, sodass der Spliss ziemlich vermieden wird. Weiche Haarbänder, welche das Haar nicht kneifen oder beschädigen, sind auch ideal, falls man Zöpfe flechtet. Und weiche, glatte Kleidung verhindert, dass die Haarspitzen abbrechen, wenn sie am Kleidungsstück reiben.

Bei kaputten Haarspitzen unterscheiden wir 5 Arten von Spliss, die sich unterschiedlich aufs Haar auswirken. Die erste Form ist eine leichte und nennt sich Kerze. Hier wird nur die äussere Haarstruktur angegriffen, sodass ein Haaröl genügt, um den Spliss zu reparieren. Die zweite Form nennt sich Knoten. Sie tritt gehäuft bei dauergewelltem und lockigem Haar auf. Es bilden sich kleine Knötchen in den Spitzen, die leicht brechen können. Hier sollte man für genügend Feuchtigkeit im Haar sorgen und täglich etwas Öl anwenden. Wir unterscheiden weiters den Ast, die Gabel und den Baum beim Spliss. Der Ast teilt sich in zwei Teile. Die Gabel teilt sich in mehrere Teile, und der Baum sieht struppig und rissig aus. Es ist die schlimmste Form von Spliss. Hier hilft nur noch ein guter Kurzhaarschnitt.

Die Haarspitzen werden im Grunde durch Öle und Feuchtigkeitsprodukte nur optisch geglättet, ganz gesund werden sie nicht. Um extremen Spliss zu vermeiden, sollte man seine Haare nach dem Waschen nur im Handtuch abtupfen und dann schonend trocknen. Im nassen Zustand sollte man sie so wenig wie möglich kämmen, da sie sich stark dehnen und reissen können. Mit einem speziellen Splisstrimmer kann man die Haarspitzen gründlich abschneiden, obwohl manche Leute sagen, so ein Trimmer schneidet mehr Haar weg als nötig. Und mit einem speziellen Spliss-Shampoo, welches viel Feuchtigkeit enthält, beugt man dem lästigen Spliss vor.

Wie kämmt man die Haare schonend?

Haarkamm
Die Haare kann man je nach Haartyp und Haarstruktur auf verschiedene Weise, mit unterschiedlichen Werkzeugen kämmen. Der Haarkamm bildet die Basis, wobei Kämme mit breiten Zacken eher für lockiges und dickes Haar, und Kämme mit eng aneinanderliegenden Zacken für dünnes Haar geeignet sind. Mit Haarpads kämmt man stark verfilztes und nasses Haar, und die Haarbürste ist eher für die Massage der Kopfhaut geeignet.

Die Haare werden im Idealfall zweimal täglich, morgens und abends gekämmt, damit sie nicht zu stark verfilzen. Das Märchen von den 100 und mehr Kammstrichen durchs Haar kann sogar zu Spliss und brüchiger Haarstruktur führen. Auch das Märchen vom schnellen Wachstum durch langes Bürsten kann die Haarstruktur schädigen.

Man kämmt von den Spitzen zum Ansatz, und nach der Haarwäsche verwendet man am besten einen breiten Zinkenkamm oder spezielle Haarpads. Man entfernt den Filz und die Knötchen, aber darüber hinaus sollte man den Schopf nicht allzusehr strapazieren.

Dauergewelltes, gelocktes und krauses Haar bürstet man am besten im leicht feuchten Zustand, ohne es zu fönen, denn so nutzt man die Feuchtigkeit und verteilt sie bis in die Spitzen. Kämmen Sie die Haare schonend, und entfernen Sie die Knötchen und den Haarfilz nicht gewaltsam, sondt brechen die Haare ab, weil die Haarstruktur geschädigt wird.

Kamm und Bürste sollten regelmässig gereinigt werden, denn darin wachsen Bakterien und Keime, wenn man zu nachlässig mit der Sauberkeit ist. Wenigstens vor und nach jeder Haarwäsche sollte der Kamm gereinigt werden. Hierzu verwendet man am besten Wasser und Haarshampoo. Bei Haarbürsten hat man den Nachteil, dass sie sich schwer reinigen lassen. Und verwenden Sie bitte keine fremden Haarkämme, die weitergereicht werden, denn dann nähren Sie Ihren Kopf mit fremden Bakterien.

Wer eine empfindliche Kopfhaut besitzt, sollte seine Haare mit einem Kamm anstatt einer Bürste kämmen, ganz leicht und vorsichtig, aber auf das Kämmen und Massieren der Kopfhaut sollte man nicht verzichten, sonst entsteht Haarausfall. Wer gerade eine Haartransplantation hinter sich hat, sollte eine Weile auf das Kämmen verzichten und die Anweisungen des Arztes beachten.

Kamm oder Bürste, was ist besser? Ein Haarkamm hat den Vorteil, dass er schonend kämmt, nicht so leicht verschmutzt und keine alten Haare beherbergt. Die Haarbürste macht das Haar glatt und glänzend, weil man mit ihr öfters durchs Haar fährt, da sie breiter ist. Mit den abgerundeten Noppen der Bürste kann man die Kopfhaut massieren. Es gibt eine spezielle Haarbürste gegen Spliss, mit welcher die Haarspitzen geglättet werden, eine Bürste für elektrisch aufgeladenes Haar, die antistatisch wirkt und trockenes Haar im Winter bändigt, und eine Glättungsbürste, die wie ein Haarglätter wirkt.

Wie trocknet man die Haare schonend?

Föhnen oder lufttrocknen lassen, was ist fürs Haar besser? Wenn Sie eine Dauerwelle, eine gelockte Löwenmähne tragen, können Sie auf den Haartrockner locker verzichten, denn die schönsten Locken formt die natürliche Luft. Dünnes, feines Feenhaar sollte man föhnen. Wenn Sie die Haare grossflächig trocknen, den Fön nicht zu nahe ans empfindliche Haar heranlassen, den Schopf über Kopf trocknen, dann gelangt unter günstigen Windverhältnissen extra viel Volumen ins Haar.

Wer in Eile ist, sollte den Haartrockner oder die Trockenhaube verwenden, die auch im Winter ideal ist, damit das nasse Haar keiner Kälte ausgesetzt ist. Die Föhnluft sollte nicht zu heiss sein, und der Haartrockner darf nicht zu nahe ans Haar gehalten werden, sonst trocknet es aus oder verbrennt. Ein Föhnschaum verhindert, dass die Haare beim Trocknen austrocknen, und er sorgt für eine gute Kämmbarkeit.

Ein guter Haartrockner lädt das Haar nicht statisch auf, ist ionisiert und glättet die Haarstruktur. Ein billiger Föhn wirbelt die Haare durcheinander, ist laut und wird brennend heiss. Ausserdem müssen Sie bei langen Haaren darauf achten, dass nicht versehentlich eine Haarsträhne in den Motor gerät, sonst haben Sie wirklich den Effekt eines Staubsaugers. Am besten ist ein Föhn mit einem grossen Diffusor. Damit lassen sich die Haare schonend trocknen und bekommen mehr Fülle.

Ein herkömmlicher Föhn besitzt normalerweise neben den Trockenstufen, die unterschiedlich heiss werden, eine Kaltstufe. Viele Leute glauben, die braucht man, um den Haartrockner abzukühlen, falls er zu heiss wird. Das stimmt nur bedingt, denn diese Kaltstufe erfüllt noch einen wichtigen Zweck, der die Haare im neuen Look erscheinen lässt. Die Kaltstufe verleiht dem Haar mehr Fülle, mehr Sprungkraft und mehr Vitalität.

Sie können Ihr Haar zuerst warm bis heiss föhnen und anschliessend kalt föhnen, oder sie verwenden die Kaltstufe zwischendurch, nach jeder geföhnten Haarsträhne. Der Look wird auf jeden Fall besser.

Wie pflegt man die Kopfhaut?

Die Haare entspringen aus der Kopfhaut, und deshalb ist es wichtig, dass sie gesund ist. Eine zu fettige oder eine zu trockene Kopfhaut kann zu Haarausfall führen, und wenn sie juckt, gerötet ist oder sogar schmerzt, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Kopfhaut verletzt ist. Auch Talgpickel sind unangenehm und sorgen dafür, dass die Haare nicht richtig wachsen können. Eine kaputte Kopfhaut zeigt sich dadurch, dass die Haare brüchig herauswachsen, dünn und instabil sind, ungleichmässig wachsen und schneller abbrechen.

Massieren Sie Ihre Kopfhaut regelmässig, damit die Durchblutung in Ordnung ist. Verwenden Sie ein mildes Shampoo, welches für eine empfindliche Kopfhaut geeignet ist, am besten ein Babyshampoo. Und meiden Sie aggressive Haarfarben und Haarprodukte, die nur fürs Styling gedacht sind, wie beispielsweise Haarspray, Haarwachs oder Haarcreme. Wenn Sie sich eine Färbung oder eine Dauerwelle gönnen, schützen Sie Ihre Kopfhaut mit einem speziellen Kopfhautschutz, der bequem aufgetragen wird und leicht auswaschbar ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Kopfhaut Aminosäuren und Proteine abbekommt. Sie befinden sich in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise Eier, Sojaprodukte, Gemüse und Milchprodukte, oder in Eishampoo und Kräutershampoo.

Ein schlimmes Problem sind Kopfläuse. Sie sehen unschön aus, und sie jucken auf der Kopfhaut. Früher trug man Perücken und begrub die Läuse darunter. Heute entfernt man sie mit wirksamen Mitteln. Zuerst brauchen wir ein spezielles Shampoo gegen Kopfläuse, mit welchem man sich die Haare und vor allem die Kopfhaut gründlich waschen muss. Danach sollte man den gesamten Haushalt reinigen, alle Textilien, Hand- und Badetücher, die Bettwäsche, die Nachtwäsche, Bett und Sofa, die gesamte getragene Kleidung. Und hilfreich ist auch ein spezieller Haarkamm gegen Läuse, mit welchem man das Problem auskämmt.


Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Beauty