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So färben Sie Ihre Haare richtig

Haare färbenWer seine Haare schonend färben will, sollte sie eher beim Friseur färben lassen. Für zu Hause, für den Eigengebrauch sind leichte Tönungen, die sich wieder auswaschen lassen besser. Echte Haarfarbe verändert nämlich die Haarstruktur und sollte nur professionell aufgetragen werden. Natürliche Färbemittel sind gesünder als chemische Haarfarben, und eine Blondierung im dunklen Haar ist das ungesündeste, was man machen kann.

Damit die Kopfhaut beim Färben nicht angegriffen wird, sollte man eine pflegende Kopfhautcreme, einen sogenannten Kopfhautschutz auftragen, bevor man die Farbe aufträgt. Wer seinen nachgewachsenen Haaransatz nachfärbt, sollte darauf achten, dass der Übergang fliessend wirkt. Die neue Farbe muss in die alte nahtlos übergehen, sonst sieht man aus wie eine Rolltreppe mit lauter Stufen, wie ein Fleckerlteppich, direkt gefranst und gemustert. Auch bringt es nicht viel, wenn man jedes Mal das gesamte Haar kräftig nachfärbt, da es sonst kaputt wird. In die unteren, bereits gefärbten, noch nicht ausgewachsenen Haarpartien darf man nur wenig Farbe geben, gerade soviel, dass der Schopf nicht wie ein Helm mit Fenster aussieht.

Bedenken Sie dass die meisten Haarfärbemittel Chemie beinhalten, ungesund sind, die Haarstruktur schädigen und möglicherweise zu Allergien führen können. Oft sieht gefärbtes Haar stumpf wie ein Strohballen aus, wenn man es nicht intensiv pflegt. Aber das helle Blond entschädigt uns für alles, wenn es im Wind weht und sich die Männer reihenweise danach umdrehen, bis sie sich den Kopf stossen.

Viele Haarfarben enthalten leider gesundheitsbedenkliche Substanzen, können zu Kopfhautkrebs, zu permanentem Haarausfall oder zu Verätzungen der Kopfhaut führen, und sind deshalb für Jugendliche nicht zulässig. Hier können gesündere Alternativen wie Naturhaarfärbemittel, leichte Naturtönungen, Haarshampoo mit integrierter Tönung, oder Haarsprays und Haarcreme mit integrierter Farbtönung weiterhelfen.

Mit dem One-Day Haarspray, einem farbigen Haarspray kann man sich seine Haare in 5 Minuten färben, ohne dass man ein aufwendiges Styling vom Friseur braucht. Man erhält dieses Haarspray in verschiedenen Preisklassen, wobei qualitativ hochwertige Sprays etwas mehr kosten. Das Haarspray gibt es in verschiedenen Farben und Nuancen, von grellen Farben wie pink,rot, rosa, orange, grün und blau, bis zu dezenten Farben wie blond, braun, brünett und goldig.

Mit dem Colour-Haarspray zaubert man sich entweder dezente Strähnchen ins Haar, färbt sich die Haarspitzen, oder man verleiht seiner Frisur mehr Extravaganz, indem man den gesamten Kopf einsprüht. Man trägt es auf, hält die Sprühflasche 30 cm vom Kopf entfernt, kämmt die Haare durch und wartet, bis das Spray getrocknet ist. Bitte verwenden Sie Handschuhe und ein Handtuch, da das Spray abfärbt. Abends kann man das farbige Haarspray wieder problemlos auswaschen, wobei einige Produkte erst nach der zweiten oder dritten Haarwäsche vollständig entfernt sind. Schlafen kann man mit den meisten Sprays gut, allerdings färben einige aufs Kopfkissen ab. Und stylen kann man sich damit auch perfekt, da auch Haarfestiger im Produkt enthalten ist. Achtung, einige Haarsprays machen die Haare etwas steif und trocken, wenn zu viel Festiger enthalten ist. Bei Regen sollte man das Spray nicht anwenden, und vor Nässe muss man sich hüten, sonst färbt es sofort auf die Haut und auf die Kleidung ab. Auch sollte man nicht zu viel schwitzen, sonst rinnt die Farbe den Nacken hinunter.

Es gibt auch spezielle Regenbogen-Haarfärbemittel, die dem Haar jeden Tag eine andere Farbe verleihen. Je nach Temperatur ändert sich die Haarfarbe. Die Farbe dringt in die Pigmentierung der Haare ein, verleiht der Haarstruktur Glanz und elitäre Farbpracht. Die Spezialfarben gibt es beim Trendfriseur, aber man sollte sich sicher sein, dass man diesen Look auch bewusst tragen will, denn im Job kann er hinderlich sein.

Wie färbt man die Haare blond?

Braune und brünette Haare lassen sich leicht blond färben, während schwarzes und rotes Haar eher gewöhnungsbedürftig aussieht, wenn es blond gefärbt wird. Je dunkler der Haartyp ist, desto intensiver muss man die Haare bleichen, um einen blonden Effekt zu erzielen. Je heller das Blond sein soll, umso mehr Nuancen muss das Haar aufgehellt werden. Hierzu verwendet man am besten echte Haarfarbe, kein reines Bleichungsmittel und keine Haartönung. Wer seine Haare selber blondiert, sollte sich eine hochwertige Farbe kaufen, aber professionell sieht es immer noch beim Friseur aus. Beachten Sie, dass die Blondierung mittels chemischer Prozesse, mit Hilfe von Wasserstoffperoxid entsteht, das Haar geschädigt wird, desto mehr Pigmente verloren gehen, und dass die aufgerauhte Haarstruktur viel Pflege benötigt, vor allem glättende Haaröle und Haarkuren mit Keratin, Proteinen und Biotin.

Eine gesündere Variante sind blonde Strähnchen im Haar, welche zwei bis drei Nuancen heller sein dürfen, und unter Kunstlicht und bei Tageslicht glänzend schimmern, sodass man glaubt, die Sonne hätte das Haar aufgehellt. Hier wird nicht das gesamte Haar blondiert, nur einzelne Strähnen. Der Vorteil ist, dass man die Haare seltener nachfärben muss, da sich kein unschöner Balken am Oberkopf bildet, wenn die Haare nachwachsen. man verwendet eine Haube mit kleinen Löchern, durch welche man die einzelnen Haarsträhnen hindurchzieht. Die erste Variante sieht optisch besser aus und ist nicht so schmerzhaft. Die Strähnchen sehen am besten aus, wenn sie mit der Lichtbrechung im Einklang stehen, und so sollte man sie nicht wahllos setzen, sondern gut am Deckhaar verteilen.

Blonde oder farbige Strähnchen, das sogenannte Colour-Contouring oder Hair-Contouring liegt im Trend. Hierbei werden dezente Strähnen in einer helleren Farbe zwischen die dunklen Haare gesetzt, um drei Nuancen heller. Bei blondem Haar kann man auch dunklere Strähnen verwenden, um zwei Nuancen dunkler. Die dunklen und hellen Effekte lockern das Haar auf, machen es goldig und verleihen ihm einen optischen Glanz. Mit dem sogenannten Painting kann man per Hand die Akzente setzen, indem man die Strähnchen frei mit der Hand ins Haar zeichnet. Diese Frisur sollte man jedoch unbedingt vom Profi machen lassen, weil es hier auf hochwertige Farbe, auf die genaue Einwirkzeit und auf Qualität beim Färben ankommt. Mit einem gut gemachten Colour Contouring wirkt der Hautteint sommerlicher und frischer, man benötigt weniger Rouge, und man wirkt jünger.

Wie färbt man die Haare rot?

Ein Haarfärbemittel in rot kommt besonders gut bei Schwarzhaarigen und Braunhaarigen zur Geltung, während es bei blonden und brünetten Leuten eher wie ein ungewollter Farbklecks am Kopf aussieht, wie ein Unfall. Blonde Leute werden schnell orange oder rosa, wenn sie sich die Haare rot färben, hingegen wirkt Kastanienrot, Kaminrot und Weinrot bei Schwarzhaarigen richtig exotisch. Braunhaarige können durchaus Naturfarben verwenden, da ihr Haar nur ein bis zwei Nuancen umgefärbt werden muss, damit es in rot strahlt. Man kann seine Haare auch mit Henna, einer Naturhaarfarbe färben, wobei nicht jeder Typ Hennaprodukte verträgt, was man beachten sollte, wenn man Allergiker ist.

Wie kaschiert man graue Haare?

Im Laufe unseres Lebens bekommen wir graue Haare, fühlen uns alt und wertlos damit, auch wenn wir wissen, dass dies zum natürlichen Alterungsprozess dazugehört. Der dunkle Haartyp ergraut im Grunde nicht schneller als der helle, nur sieht man es dunklen Haaren optisch schneller an. Ausschlaggebend für die Ergrauung des Haares sind die Gene und das Melanin, der körpereigene Farbstoff, der in Haut und Haaren enthalten ist. Wir können allerdings nur bedingt vorbeugen, durch den Verzicht auf Nikotin, Alkohol und Koffein, durch eine vorwiegend basische Ernährung und durch die Aufnahme von ausreichenden Vitaminen und Mineralstoffen.

Viele Frauen lassen sich die Haare in ihrer Naturfarbe nachfärben, wenn die grauen Haare spriessen. Wenn man Angst vor Haarfarbe hat, kann man sich auch Strähnchen machen lassen, die kommen mit der sensiblen Kopfhaut nicht in Berührung. In der Schwangerschaft sollte man jedoch darauf verzichten, da das Baby darunter leiden könnte, wenn Haare, Kopfhaut und Nase mit den Färbemitteln in Berührung kommen, weil man die Chemie auch einatmet.

Man kann seine grauen Haare mit einem Ansatzspray beseitigen, muss sich jedoch nachher die Hände gründlich waschen, nachdem man das Spray mit etwas Haarspray fixiert hat. Das Ansatzspray klebt ein wenig, aber die Haarstruktur lässt sich damit umstrukturieren, sodass der Haaransatz nicht mehr grau aussieht. Man kann auch mit sensitiven Tönungen und soften Färbemitteln nachhelfen. Hier kann man die grauen Haare etwas länger auswachsen lassen, der Balken am Haaransatz entsteht nicht sofort, und das Ergebnis sieht natürlicher aus.

Welche Haarfarbe passt zu Ihnen?

Wer seine Naturhaarfarbe beibehält, geht kein Risiko ein, eine falsche Farbe zu wählen, denn die natürliche Haarfarbe passt immer, und vor allem passt sie zu den Augenbrauen, zu den Wimpern, zur Lippenfarbe und zum gesamten Hautteint. Den Farbtyp kann man an den Äderchen der Handinnenflächen ablesen. Blaue Äderchen stehen für den kühlen Farbtyp, grüne für den warmen Typ. Wer seine Naturhaarfarbe ein wenig auffrischen will, kann sich kleine Strähnchen färben lassen, mit einem sogenannten Colour-Contouring. Hierbei werden helle und dunklere Strähnchen ins Haar gezaubert, sodass der Look natürlich aussieht, aber aufregend wirkt.

Welche Haarfarbe liegt im Trend? Eine Studie belegt, dass Männer Frauen mit blonden Haaren bevorzugen, denn man beisst lieber in eine blonde Semmel als in ein hartes Schwarzbrot hinein. Blond steht für kühle Distanz, Verführung, rosa Töne und pinke Outfits. Blond steht für kluge Gedanken, die man gekonnt hinter einer weiblich weichen Fassade versteckt, damit man nicht gleich durchschaut wird. Gleich nach dem Blond folgt das Brünett, da es für Aufregung, Selbstbewusstsein und Sexappeal steht. Einige Männer stehen auf Schwarzhaarige. Schwarze Haare signalisieren Eleganz, Glanz und Glamour, eitle Distanz, geheimnisvolle Atmosphäre, Klugheit und Brillanz. Und es gibt Männer, welche die Braunhaarigen bevorzugen. Braune Haare verkörpern Treue, Häuslichkeit und Stabilität, was sich ein Mann in einer Langzeitehe wünscht, wenn ihm die Frau den Rücken stärkt und die gemeinsamen Kinder grosszieht. Das Schlusslicht bilden die Rothaarigen. Rote Haare stehen für Erotik, Lust und Leidenschaft, Frechheit, Mut und Lebensgier, was die Abenteuerlust weckt. Gott sei Dank wird die Frau von Welt nicht alleine auf ihre Haarfarbe reduziert, denn ein kluger Kopf kann einen Mann auch betören.

Wer blonde Haare hat, darf ruhig etwas Farbe tragen. Rot, orange, hellgrün, hellblau, pink, aber auch schwarz, in diesem Farbstil wirkt eine Blondine frisch und unterstreicht ihre noble Blässe. Leute mit brünetten Haaren dürfen rot und pink, aber auch schöne Goldtöne und helle Brauntöne tragen, da dies zu ihrem Teint passt. Schwarzhaarige tragen am besten gelb, weiss, lila, aber möglichst kein Schwarz, da die schwarze Mähne eher aufhellende und kontrastreiche Farben vertragen. Braunhaarige sehen gut in Goldtönen, dunklem Rot, dunkelgrün, dunkelblau, weiss und in Cremefarben aus. Und die Rothaarigen sehen gut in Rottönen und schwarz aus, da diese Farben das Rot unterstreichen.

Über die Blondinen reisst man notfalls Witze, die Brünetten heiratet man, mit den Rothaarigen flirtet man auf Teufel komm raus, die Braunhaarigen sieht man als gesellschaftlich breite Mitte an, und die Schwarzhaarigen sind oft so geheimnisvoll, dass man ihnen kühl und distanziert begegnet. Blond strahlt Licht aus, selbst bei Nacht, während schwarz den Tag kürt. Brünett ist vielseitig, von blond bis braun, sodass diese Farbe breitfächrig fast alles verkörpert, von Schüchternheit über Beschützerinstinkte bis hin zu purem Sexappeal. Und braun steht für sämtliche strukturierte Dinge im Leben, welche Ausdauer, Disziplin und Beharrlichkeit verlangen. So zieht jeder Haartyp genau die Menschen an, welche ihm gut tun, wobei die natürliche Haarfarbe unverfälscht den inneren Persönlichkeitstyp wiederspiegelt.

In der Werbung werden gezielt Haartypen eingesetzt, um spezielle Aussagen zu bekräftigen. Blondinen stehen für Attraktivität, aber auch Mütterlichkeit, Schüchternheit und Vertrauen. Sie werben beispielsweise für Babynahrung oder Milchprodukte. Rothaarige werben für Trendprodukte, Wohnaccessoires und Stylingartikel, da die rote Farbe für Akzente steht und ins Auge sticht. Braunhaarige Models werben für Kaffee oder Schokolade, denn braune Haare wirken gemütlich. Brünette werben für Singlebörsen, Liebesprodukte und sinnliche Angebote, da sie Sexappeal ausstrahlen. Unser optisches Auge kauft in Grunde nicht Produkte, sondern Farben ein.

Wie repariert man kaputte Haare?

Normalerweise verwendet man bei einer Färbung sterile Handschuhe, eine schützende Kopfhautcreme, man färbt nach Anleitung, nimmt Strähne für Strähne, färbt sie ein, steckt die restlichen Haare mit losen Klammern am Kopf fest, lässt die Farbe genau nach Anleitung einwirken, wäscht sie anschliessend restlos aus, und man verwendet die passenden Pflegeprodukte für gefärbtes Haar. Und dennoch geht manchmal etwas daneben.

Wenn der Friseur pfuscht, die Haare nach einer Färbung stark geschädigt sind oder gänzlich ausfallen, wenn die Kopfhaut verätzt wird, oder wenn die Farbe so aggressiv und lange einwirkt, dass sie zu Haarschäden führt, darf man sich rechtlich wehren. Man hat Anspruch auf Schadensersatz, und der Friseur muss eventuelle gesundheitliche Schäden und Therapien bezahlen. Dieses Recht muss man jedoch notfalls einklagen.

Es gibt Friseure, die lassen ihre Lehrlinge komplizierte Strähnchen und Färbungen durchführen. Hier kann es passieren, dass man nach einer Blondierung mit trockenem Stroh den Salon verlässt. Beim Föhnen kann man das kaputte Haar mit dem Staubsauger einsaugen und warten, bis neues Haar nachwächst. Oder man schaut sich im Spiegel an und muss feststellen, dass das Haar gelb wie eine Zitrone, orange oder giftgrün ist. Solche Farbstiche passieren, wenn die Farbe nicht ordnungsgemäss angerührt, oder die Einwirkzeit überschritten wird. So ein Friseur taugt wahrscheinlich auch nur als Beifahrer in einem pfiffigen Manta auf der Überholspur.


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Elisabeth Putz

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